Der gestiefelte Kater
START 08.12.2011
TRICKFILM/KOMÖDIE | 90 MINUTEN | PUSS IN BOOTS | USA 2011 | PARAMOUNT
Erste Soloshow des gestiefelten Katers, der sich im "Shrek"-Franchise zum heimlichen Helden entwickelte und nun in Mexiko märchenhafte Abenteuer erlebt.
Nach Ende der SHREK-Saga beschreitet der coole Kater in diesem märchenhaften 3D-Abenteuer eigene Wege und legt eine sexy Soloshow aufs Parkett. Regisseur CHRIS MILLER, der bereits SHREK DER DRITTE inszenierte, konzentriert sich in diesem amüsanten Animationsabenteuer in 3D ganz auf den Charme und die Eleganz des im Original von Antonio Banderas gesprochenen gestiefelten Katers. Klar, dass in der Vorgeschichte zu SHREK entsprechend den Eigenheiten der selbstverliebten Hauptfigur Fechtakrobatik prominent vertreten ist und auch die Romantik nicht zu kurz kommt.START 08.12.2011
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Film Trailer
| Filmtrailer | 21.11.2011 |
| Aufsager mit Andrea Sawatzki | 02.12.2011 |
| Filmtrailer 1 (englisch) | 07.03.2011 |
| Filmtrailer 2 (englisch) | 25.10.2011 |
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FILMOGRAFIE2012 | 21 Jump Street2011 | Der gestiefelte Kater 2009 | Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2007 | Shrek der Dritte weiter » |
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Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.
Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
Oscars 2012 - Alle Infos, Bilder und Hintergründe
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Frankreichs Präsident Sarkozy persönlich wird Salma Hayek zur Ritterin der Ehrenlegion schlagen. Aber warum?
Unsere Ehrenlegion soll schöner werden! Vielleicht schlägt der französische Präsident Nicolas Sarkozy deshalb Latina-Superstar Salma Hayek zu Ritterin ...Vielleicht hat Nicolas Sarkozy ihre Stimme in "Der gestiefelte Kater" (die ursprüngliche Geschichte stammt aus Frankreich) gemocht - oder alles andere an Salma Hayek in "From Dusk Till Dawn". Der französische Präsident wird die schöne Latina jedenfalls in die französische Ehrenlegion aufnehmen.
Innerhalb der nächsten beiden Monate wird Salma Hayek zu einer formellen Zeremonie antreten und dort den 'Legion d'Honneur' erhalten. Das bedeutet, sie wird zur Ritterin geschlagen.
Die französische Ehrenlegion wurde 1802 von Napoléon Bonaparte ins Leben gerufen, sowohl Militärangehörige als auf Zivilisten können aufgenommen werden. Die Ehrenlegion ist nicht auf französische Staatsbürger beschränkt. Hauptsache, man hat sich um die Grande Nation verdient gemacht. Salma Hayek ist das wohl irgendwie eindrucksvoll gelungen - wie vor ihr auch schon Clint Eastwood, Robert Redford und Robert De Niro.
Salma Hayek hat übrigens eine enge Verbindung zur Ehrenlegion: Sie ist mit dem Franzosen Francois-Henri Pinault verheiratet, dessen Vater Francois Pinault kürzlich zum Grand Officer, einem hohen Rang in der Legion, befördert wurde.
Nicolas Sarkozy muss sich mit seinen 1,65 Metern immerhin kaum strecken, wenn er Salma Hayek den Orden an die Brust heftet. Der Star misst selbst nur 1,55 Meter ...
Der Regisseur von "Shrek 3" über mehrere Anläufe zum Film für den Sidekick "Der gestiefelte Kater", warum das Märchen zu altbacken war und Popkultur-Zitate.
Chris Miller inszenierte mit "Der gestiefelte Kater", einen Film mit seiner erklärten Lieblingsfigur aus dem Shrek-Universum im Zentrum. Bereits beim Debüt von DreamWorks Animation, "Antz", wirkte Miller mit, damals als Story-Artist. Für "Shrek" schrieb er manche Dialoge und sprach ein paar der Figuren. Bei "Shrek 2" fungierte er als Head of Story und mit "Shrek der Dritte" gab der beim California Institute of the Arts ausgebildete Animationsfilmspezialist sein Regiedebüt.Ursprünglich plante Jeffrey Katzenberg fünf Shrek-Filme. Nach Teil vier war Schluss, und "Der gestiefelte Kater" bekam seinen eigenen Film.
CHRIS MILLER: Ich weiß nichts von Jeffreys Fünf-Filme-Plan. Ich kann nur sagen, dass wir bereits nach "Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück" an der Idee feilten, einen Film zu machen, in dem es ausschließlich um den gestiefelten Kater geht. Es entstanden mehrere Drehbücher, die jedoch nicht zufrieden stellend waren, was vor allem daran lag, dass wir uns zu sehr auf den Originalstoff konzentrierten. 2008 entschieden wir, eine völlig neue Story zu kreieren. Nachdem ich ein Jahr zuvor schon bei "Shrek der Dritte" Regie führte, bot man mir diesen Job erneut für "Der gestiefelte Kater" an, worüber ich mich sehr freute, weil das nun mal meine Lieblingsfigur aus dem Shrek-Universum ist.
Warum kam das Originalmärchen denn nicht infrage?
Antonio Banderas hat unseren gestiefelten Kater geprägt, und die französische Erzählung von Charles Antoine Perreault ließ sich allein schon kulturell mit der spanischen Herkunft unseres Katers nicht mehr vereinen. Also ließen wir die klassische Version unberührt, zumal davon viele Verfilmungen existieren, die heute eher altmodisch wirken.
Heutigen Zuschauern muss man also etwas Neues vorsetzen?
Man darf sich heute einen anderen Blick auf die Märchen erlauben. So entstehen ja gerade etliche neue Versionen der Klassiker für ein erwachsenes Publikum, die sehr viel düsterer und gruseliger sind. Als Fan von Horrorfilmen gefällt mir das. Aber als Vater, der seinen Kindern gern Geschichten erzählt, finde ich es genauso angebracht, Märchen weiterhin kindgerecht umzusetzen.
War es hilfreich, sich mit "Der gestiefelte Kater" von "Shrek" abzuheben?
Absolut! Wir waren frei darin, dem Kater, der in "Shrek" nur als Sidekick diente, eine Hintergrundgeschichte zu geben - unter der Berücksichtigung seiner charakteristischen Besonderheiten. Unser Film sollte sich auch vom Look von "Shrek" unterscheiden. "Der gestiefelte Kater" ist farbenfroher und bekam durch neue Landschaften einen sonnigen und mediterranen Touch. Und so wie der Kater seine Umwelt sieht, musste es ein großes Epos werden mit viel Action und schnellen Kamerafahrten. Der Film bietet daher noch mehr Dynamik als "Shrek". Wir haben auch keine Parodien auf andere Filme oder popkulturelle Referenzen wie bei "Shrek". Die Komik entwickelt sich allein aus den Charakteren heraus.
DreamWorks' Strategie, Zeichentrickfiguren von Hollywood-Stars sprechen zu lassen, hat sich offenbar bezahlt gemacht.
Antonio Banderas, aber auch Salma Hayek sind ein gutes Beispiel dafür, wie bei DreamWorks gearbeitet wird. Die Stars sprechen nicht nur ihre Texte ein, sondern es wird viel ausprobiert und improvisiert. Erst so entsteht die Figur, die dann als Basis für die Animation dient. Die Stars sind bei uns mehr als nur Stimmen und Models für den roten Teppich.
Ist es bei der großen Animationsfilmkonkurenz besser, auf Figuren zu setzen, die das Publikum bereits kennt?
Besonders in diesem Jahr sind extrem viele Animationsfilme herausgekommen. Da kann es schnell passieren, dass Kollegen zu Konkurrenten werden. Wir müssen mit "Happy Feet 2" und "Hugo Cabret" konkurrieren. Ich kann nicht sagen, wie sehr es hilft, ein Franchise aufzubauen, aber die Studios scheinen davon überzeugt zu sein.
Wird "Der gestiefelte Kater" also fortgesetzt?
Das würde mir sehr gefallen. Wir haben das schon mal grob besprochen und finden, dass der Kater auf jeden Fall ausbaufähig ist.
Der heimliche Held aus "Shrek" hat seinen eigenen Film! "Der Gestiefelte Kater" verbindet schnurrige Niedlichkeit, feuriges Draufgängertum und genial schrägen Humor!
...Die kino.de-User haben entschieden: "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" ist der Film, den man sich 2011 nicht entgehen lassen sollte!
Über 8000 Stimmen, ein klarer Sieger: Auf "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" freuen sich die kino.de-User 2011 am meisten!Piraten, Riesen-Roboter und Zauberschüler - auf diese drei Protagonisten freuen sich die kino.de-User im Kinojahr 2011 am meisten. Das ergab unsere Neujahrsumfrage, bei der insgesamt über 8000 Stimmen abgegeben wurden. Auf keinen Fall verpassen wollen die User demnach den vierten Teil des Piratenspektakels "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" - über eintausend Stimmen bekam die Blockbusterfortsetzung mit Johnny Depp, die am 19. Mai in den Kinos anläuft.
Auf Platz Zwei der Most-Wanted-Liste landete "Transformers: Dark of the Moon" - und das, obwohl Shia Labeouf und seine Roboter erstmals ohne Hollywood-Hottie Megan Fox auskommen müssen. Mit über 700 Stimmen komplettiert "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" die Top Drei der am sehnlichsten erwarteten Filme in 2011. Mächtig gespannt sind die Fans auch auf den Buddy-Spaß "Hangover 2", "X-Men: First Class" und weitere Fahrstunden mit Vin Diesel in "Fast Five".
Action, Magie und Johnny Depp stehen also hoch im Kurs. Weniger scharf ist man hingegen auf düster-romantische Vampirflirts in "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht 1" (Platz acht) und noch mehr Beziehungsfragen von und mit Til Schweiger in "Keinohrhasen 3" (Platz zehn). Auch Natalie Portmans hochgelobter Auftritt in "Black Swan" scheint in Deutschland weniger zu interessieren. Der Film, der schon jetzt für einen Oscar gehandelt wird, erreichte nur knapp zweihundert Stimmen.
Das Schlusslicht auf unserer kino.de-Wunschliste bildet überraschenderweise ein deutscher Film - Leander Haußmanns Tragikomödie "Hotel Lux", die Comedy-König Michael Bully Herbig in ungewohnt ernster Rolle zeigt. Ob's an dieser Kombination liegt oder an der Tatsache, dass noch kaum einer viel von "Hotel Lux" gehört oder gesehen hat - den kino.de-Usern war der Film lediglich 16 mickrige Stimmchen wert. Ebenso wenig begehrenswert scheinen der "Shrek"-Ableger "Puss in Boots" sowie die Tommy Jaud-Verfilmung "Resturlaub". Beide Filme kamen zusammen nur auf 60 Stimmen.
Das komplette Ergebnis des großen kino.de-Previewpolls gibt's hier!
Der vierte Teil des Oger-Abenteuers "Shrek Forever After" wird der letzte sein. Dies wurde nun endgültig bestätigt.
"Shrek hat sein Brüllen verloren."Dreimal hat das grüne Sumpfmonster Shrek schon das Publikum erfreut. Der vierte Teil "Shrek Forever After" ist auch bereits in Anmarsch und startet im Mai 2010. Doch danach ist endgültig Schluss. Es wird, wie Regisseur Mike Mitchell jetzt bestätigte, definitiv keinen weiteren Shrek mehr geben. Gegenüber "USA Today" erklärte er: "Ich hasse es, etwas beenden zu müssen, aber ja, es ist wirklich der letzte Film."
In "Shrek Forever After" ereilt den Oger eine Sinnkrise. Das einst gefürchtete Sumpfmonster sitzt nun friedlich verheiratet zu Hause, zieht drei Kinder auf und signiert als gefeierter Ex-Held Mistgabeln. Die Zeiten, in denen Shrek den Dorfbewohnern Angst einjagte, sind vorbei - Shrek hat, wie Mitchell erklärt, "sein Brüllen verloren".
Um endlich wieder ein großer Macker zu werden, lässt sich Shrek auf einen Handel mit Rumpelstilzchen ein. Das Ganze geht schief und der Oger findet sich in einem Paralleluniversum wieder, in dem er erleben muss, wie die Welt ohne seine Existenz aussähe: Der Esel hängt vor einem Karren, der Gestiefelte Kater, gar nicht mehr wendig sondern fett und faul, trägt statt scharfem Schwert einen rosa Bogen, Prinzessin Fiona ist Shrek nie begegnet und Rumpelstilzchen hat über alles das Sagen. Dazu treten neue Charaktere auf, die den Helden ins Schwitzen bringen: Hexen, die Jagd auf Sumpfmonster machen und ein weiterer Oger, der Anführer einer Untergrundbewegung ist und laut Mitchell der "schönste Oger weit und breit".
Ganz ohne das Shrek-Universum kommen die Kinos in Zukunft dann aber doch nicht aus: Derzeit ist schon ein Animationsfilm zum "Shrek"-Kater in Vorbereitung: "Puss in Boots" startet im Frühjahr 2012.




















































