The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
START 26.01.2012
KOMÖDIE/DRAMA | 115 MINUTEN | THE DESCENDANTS | USA 2011 | FOX
Zutiefst bewegende Human Comedy über einen Mann auf Hawaii, der erfährt, dass seine im Koma liegende Frau eine Affäre hatte.
OSCAR-reif: GEORGE CLOONEY in einer bewegenden Human Comedy über einen Mann, der erfährt, dass seine komatöse Frau eine Affäre hatte. Regisseur ALEXANDER PAYNE ( ABOUT SCHMIDT / SIDEWAYS ) gelingt ein großartiger Film, der noch tiefer unter die Haut geht als seine vorherigen Arbeiten und in der er noch souveräner seine Figuren und ihre Sehnsüchte und Schwächen beobachtet. Unterstützt wird er von einem sehr starken Ensemble, neben CLOONEY sind es SHAILENE WOODLEY, JUDY GREER und BEAU BRIDGES. Wunderbares und weises Kino über Tradition, das Sterben und das Leben und letzten Endes Familie und Liebe.START 26.01.2012
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Film Trailer
| Filmtrailer | 01.02.2012 |
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Geburtstag: 18.04.1968 | Land: USAFILMOGRAFIE2011 | The Descendants - Familie und andere Angelegenheitenweiter » |
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5 Oscars für den besten Film "The Artist", darunter Hauptdarsteller Jean Durjardin. Bei den Damen siegt Meryl Streep als "Eiserne Lady". Keine deutsche Hauptgewinner.
Ich habe einen Oscar! Ich ? ich habe meine Dankesrede vergessen!Regisseur Michel Hazanavicius ging es wie den Helden seines Films - er war sprachlos! Sein Filmkunstwerk "The Artist" um eine Liebe in den letzten Tagen des Stummfilms ist von der Academy überraschend mit 5 Oscars zum meistprämierten Film gekürt worden - darunter Preise in allen drei "Königskategorien": Bester Film, Beste Regie und Bester Hauptdarsteller!
Doch der Franzose mit litauischen Vorfahren fand seine Sprache bald wieder, hielt eine überschwängliche Dankesrede und endete mit Worten, so poetisch wie sein Filmkunstwerk: "Im Film geht es um das Leben. Und an manchen Tagen ist das Leben wunderbar. Heute ist solch ein Tag. Danke! Danke!"
Ebenfalls fünf Oscars gingen an Martin Scorseses Verfilmung des Kultkinderbuchs "Hugo Cabret". Allerdings gab's die Goldjungs ausnahmslos in Bereichen, die in Hollywood eher zu den Nebenkategorien gezählt werden: Kamera, Visual Effects (hier stach man etwas überraschend den Blockbuster "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" aus), Ausstattung, Ton und Tonschnitt. Damit war Martin Scorsese eher einer der Verlierer des Abends.
Ganz anders Academy-Liebling Meryl Streep. Auch sie hatte zu den Oscar-Favoriten gezählt, doch ihr Traum erfüllte sich auch: Streeps fast schon gespenstisch gute Leistung als britische Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bei der siebzehnten (!) Nominierung erwartungsgemäß endlich den dritten Oscar nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung".
Überraschenderweise verlor die Veteranin auf der Bühne des Kodak Theatre nach einem launigen Einstieg in ihre Dankesrede ("Ganz Amerika denkt sich jetzt 'Oh nein, nicht sie schon wieder'"!) komplett die Fassung und brach - unter stehenden Ovationen - in Tränen aus: "Ich werde wahrscheinlich nicht noch einmal hier oben stehen, also danke an Euch alle!" Trotz ihrer überragenden mimischen Leistung dankte Meryl Streep auch ihren Maskenbildnern, die ebenfalls einen Oscar erhielten.
Kollege Jean Dujardin, der als Stummfilmstar in "The Artist" wirklich alle darstellerischen Register zieht, machte es dagegen kurz: "Ich liebe Euer Land!", schmeichelte er französisch-charmant dem Auditorium in Los Angeles, das eher mit George Clooney als Sieger für seine Rolle als überforderter Vater in "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" gerechnet hatte. Clooney durfte sich aber zumindest über einen Drehbuch-Oscar für "The Ides of March" freuen.
Eine herbe Enttäuschung war die Oscar-Verleihung sowohl für Steven Spielbergs Kriegspferd-Epos "Gefährten" wie auch "Moneyball" mit Brad Pitt als revolutionärem Baseball-Coach. Trotz sechs Nominierungen gingen beide Filme komplett leer aus -weil in den entsprechenden Kategorien zumeist entweder "Hugo Cabret" oder "The Artist" punkteten.
Auch aus deutscher Sicht boten die 84. Academy Awards keinen Grund zum Feiern. Für den Auslands-Oscar war der deutsche Vorschlag "Pina" gar nicht erst nominiert worden, hier machte erwartungsgemäß erstmals ein iranischer Beitrag das Rennen, "Nader und Simin - Eine Trennung". Aber als beste Doku war Wim Wenders' lyrisches 3D-Juwel um das Schaffen der verstorbenen Choreographie-Legende Pina Bausch nominiert und als Sieg-Kandidat gehandelt worden. Hier machte aber der US-Beitrag "Undefeated" um den Aufstieg eines erfolglosen Football-Teams das Rennen.
Die deutsche Kostümbildnerin Lisy Christl ("Anonymus") musste sich den Oscar-Abonnenten Dante Ferretti und Francesca Lo Schiavo für "Hugo Cabret" geschlagen geben und der deutsche Kurzfilm "Raju" zog gegen "The Shore" um eine Freundschaft im Nordirlandkonflikt den Kürzeren. Zumindest waren aber die deutschen Effektkünstler Alex Henning und Ben Grossmann von der Frankfurter Firma Pixomondo am Visual-FX-Oscar für "Hugo Cabret" beteiligt.
Als ältester Schauspieler aller Zeiten gewann Christopher Plummer einen Oscar als Nebendarsteller in "Beginners". Der 82-Jährige erlebt im Film von Mike Mills zum Erstaunen seines Sohnes (Ewan McGregor) ein spätes Coming Out. Die Dankesrede des Veteranen zählte zu den absoluten Highlights der diesjährigen Academy Awards. Mit Blick auf die Oscar-Statue in seinen Händen begann Christopher Plummer:
"Mann, Du bist nur zwei Jahre älter als ich, wo warst Du nur die ganze Zeit?!?" Dann wandte er sich ans Publikum: "Wisst ihr, schon als ich aus der Gebärmutter meiner Mutter kam, habe ich diese Dankesrede einzuüben begonnen. Zu Eurem Glück ist das jetzt so lange her, dass ich sie inzwischen vergessen habe. Also: Danke!"
Den Preis für die beste weibliche Nebenrolle überreichte Batman Christian Bale an Octavia Spencer, die in "The Help" eine mutige schwarze Haushaltsgehilfin spielt. Die Gewinnerin nutzte die Chance für einen Flirt: "Danke, dass ihr mich neben den heißesten Typen im Raum gestellt habt!" Spencers Dankesrede ersoff dann aber fast komplett in einer Tränenflut, die Halle Berry alle Ehre machte. Die letzten Worte "Danke? Welt!" konnte man nur noch erahnen.
Zum besten Animationsfilm wurde erwartungsgemäß "Rango" gekürt - eine besondere Genugtuung für Regisseur Gore Verbinski, der in Hollywood wegen seiner drei "Fluch der Karibik"-Filme als Popcorn-Filmemacher verschrien gewesen war. Er dankte überschwänglich Johnny Depp, der im Original dem titelgebenden Wildwest-Chamäleon seine Stimme leiht.
Als großes Highlight war eine Performance der legendären Artisten des Cirque du Soleil angekündigt worden - auch, weil mit 50 Künstlern die größte Truppe für einen Einzelauftritt der Truppe bereit stand. Die Hommage an Filmklassiker wie Hitchcocks "Verdacht" oder "King Kong" wirkte aber recht konventionell, trotz hoch in der Kuppel des Kodak Theatre schwebender Trapeze.
Erwartet souverän agierte Moderator Billy Crystal, der nur Notnagel war, nachdem das eigentlich vorgesehene Duo von Moderator Eddie Murphy und Produzent Brett Ratner wegen rassistischer Entgleisungen Ratners gehen musste. So kündigte Crystal den von seiner Krebserkrankung sichtbar erholten Michael Douglas als Präsentator für den Regie-Oscar mit den Worten an: "He occupied Wall Street, long before that was cool - Er besetzte die Wall Street, lange bevor das als cool galt!"
Und Crystal, der schon zum neunten Mal Oscar-Gastgeber war, lieferte den besten Trost für alle Verlierer des Abends, indem er die Bedeutung der Preisverleihung mit den ironischen Worten relativierte: "Nichts lenkt einen besser von den Wirtschaftskrisen in aller Welt ab, als einem Haufen Millionäre dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig goldene Statuen in die Hand drücken?"
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Mit einer Riesensumme will George Clooney in Not geratenen Künstlern wieder auf die Beine helfen.
Bei der Oscar-Verleihung am Sonntag lässt "Descendants"-Star George Clooney seine Kollegen zur Ader: Sie sollen für abgestürzte Kollegen spenden.Maßgeschneiderte Smokings, Abendkleider der teuersten Kategorie und erlesene Häppchen: Wer bei der Oscarverleihung am Sonntag über den Roten Teppich schreitet, ist dort, wo im Showbiz oben ist. Um die Kollegen, die ganz unten gelandet sind, sorgt sich George Clooney.
Der Star, der zuletzt mit "The Descendants" und "The Ides of March - Tage des Verrats" Aufsehen erregte, hat eine gewaltige Spendenaktion gestartet: 350 Millionen Dollar sollen für Entertainer zusammenkommen, die harte Zeiten durchmachen.
Gemeinsam mit Filmproduzent Jeffrey Katzenberg will George Clooney die Töpfe des Motion Picture & Television Fund (MPTF) füllen, der die medizinische Versorgung und andere Nöte von Kollegen auffängt, die nichts mehr besitzen. "Als Gemeinschaft sollten wir uns daran messen lassen, wie wir uns um Leute sorgen, die sich nicht mehr selbst versorgen können", sagt Clooney. "Das hier ist unsere Gemeinschaft und das ist unsere Verantwortung."
Die Kampagne hat bereits die sagenhafte Summe von 200 Millionen Dollar eingebracht. Tom Cruise, Steven Spielberg und viele andere Stars ließen sich nicht lumpen, als ihnen George Clooney und Jeffrey Katzenberg auf die Brieftasche klopften.
George Clooney steht mit seinem Engagement in guter Tradition: Die gemeinnützige Organisation MPTF wurde 1921 unter anderem von Charlie Chaplin ins Leben gerufen.
George Clooney schläft keine Nacht durch, wacht mindestens fünfmal auf und endet dann vorm Fernseher.
Auch Stacy Keibler kann George Clooney des Nachts nicht trösten.Vor einigen Tagen erst gab George Clooney zu, ein kleines Alkoholproblem zu haben. Jetzt erzählt der Star aus "The Descendants" und "The Ides of March - Tage des Verrats", dass er auch unter Schlafstörungen und hin und wieder unter Einsamkeitsanfällen leide: "Ohne Frage, ich wache jede Nacht mindestens fünfmal auf", beklagt sich Clooney. "Dann schalte ich den Fernseher an, fange an nachzudenken und kann nicht mehr einschlafen".
Neben schlaflosen Nächten kennt sich George Clooney auch mit verlassenen Momenten aus: "Wer behauptet, dass er sich noch nie allein gefühlt hat, lügt meiner Meinung nach", so Clooney. "Am einsamsten ist man in öffentlichen Räumen. Da endest du in der kleinst-möglichen Ecke, nur, damit du Abstand zu den anderen hältst."
Das Alleinsein habe George Clooney dabei vor allem bei seinen vielen verkorksten Beziehungen gepackt: "Da ist die Isolation am größten", so Clooney.
Richtig schmerzhaft sei es dann geworden, als er versuchte, eine große Liebe zurückzuerobern. "Ich kenne das Gefühl, etwas zu verlieren. Manchmal war es eine Überraschung und manchmal habe ich es kommen sehen. Aber am schlimmsten war es, als ich versuchte, eine bestimmte Frau zurückzugewinnen. Blöde Fehler machen wir eben alle mal."
Beim Oscar-Dinner tummeln sich vor der Verleihung am 26. Februar Hollywoods Superstars. George Clooney gesteht dabei Sehnsucht nach Brad Pitt!
Hier geht's noch völlig friedlich zu?Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.
Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.
So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:
"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."
Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."
Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.
Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.
Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.
Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to?"
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Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.
Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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EXTERN: Oscar-Partner - Die Awards auf glamour.de
Bisher gab's den Anti-Oscar "Goldene Himbeere" immer am Tag vor der "echten" Verleihung, ab sofort erst am 1.4.! Bei "Twilight" und "Transformers" zittert man schon?
Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars?Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie "The Artist" oder "The Descendants", den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der "Goldenen Himbeere" ausgedacht haben.
Die Macher des sogenannten "Anti-Oscars" hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die "Golden Raspberry Awards", kurz "Razzies", bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.
"Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren", erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als "beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen".
Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.
Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.
Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in "Jack und Jill" als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre "Ausbildung" als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.
Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre "Razzie" für "Catwoman" persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für "Verrückt nach Steve" tags darauf den Oscar für "Blind Side - Die große Chance".
Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen?
* Manche mögen's heiß, Tootsie
Im Zweiten Weltkrieg raubten die Nazis tonnenweise Kunstschätze. George Clooney widmet sich in seinem neuen Film der spannenden Wiederbeschaffung.
Die Handlanger Adolf Hitlers waren in den Wirren des Zweiten Weltkriegs skrupellos und effizient. Systematisch plünderten Nazis die Schatzkammern der eroberten Länder und horteten die Pretiosen an geheimen Orten. George Clooney begibt sich in seinem neuen Thriller auf die Suche nach der Beutekunst.Sie nahmen mit, was nicht niet- und nagelfest war: gezielt raubten Nazis während des Zweiten Weltkriegs einzigartige Kunstgegenstände, Geschmeide, Gold und Geld. Ein Teil der wertvollen Beute fiel den Siegermächten bei Kriegsende automatisch in die Hände. Um auch die verschollenen, gut versteckten Gegenstände aufzustöbern, wurde von der US-Regierung ein Trupp von Spezialisten aufgestellt. Die Kunstkenner machten sich erfolgreich ans Werk. Dank akribischer Nachforschungen gelang es ihnen, verloren geglaubte Schätze aufzuspüren und braune Profiteure dingfest zu machen.
George Clooney hat das nervenaufreibende Thema für sich entdeckt und plant daraus einen Thriller zu machen. Basieren soll das Leinwandabenteuer "The Monuments Men" auf Robert M. Edsel's Buch "The Monuments Men: Allied Heroes, Nazi Thieves, and the Greatest Treasure Hunt in History".
Clooney wird neben der Regie von "The Monuments Men" auch die Hauptrolle übernehmen und neben Grant Heslov als Co-Drehbuchautor fungieren. Der Star aus "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" sieht darin keinen Independant Film. Vielmehr will er damit richtig auf den Putz hauen und ein großes Budget für die Dreharbeiten beschaffen:"Es ist ein spaßiger Film, weil er große Unterhaltung sein kann. Wir sprechen über ein großes Budget. Du kannst ihn nicht klein positionieren."
Zusammen mit Partner Heslov war Clooney auf der Suche nach einem geeigneten Stoff. Mit "The Monuments Men" sind die beiden nun fündig geworden: "Als wir uns entschlossen, einen kommerziellen Film zu drehen, dachten wir 'Lass' uns etwas machen, das verspricht Spaß zu machen und obendrein eine Aussage hat", erläutert Clooney die Wahl des Filmstoffs. Für Clooney und Heslov ist es nicht die erste Zusammenarbeit.
Das Duo hat bereits mit "The Ides of March - Tage des Verrats", "Good Night, and Good Luck" und " Männer, die auf Ziegen starren" große Erfolge eingefahren. Die Erfolgsgeschichte dürfte mit "The Monuments Men" um ein Kapitel erweitert werden.
Mit George Clooney Gefährtin Stacy Keibler legt man sich besser nicht an - die ist, wie Clooney betont, nicht nur groß, sondern auch stark.
"Sie könnte mir locker einen Tritt in den Hintern verpassen", sorgt sich Superstar George Clooney.Einen Tritt in den Allerwertesten wäre wohl noch das Harmloseste, was George Clooneys neue Freundin Stacy Keibler dem Schauspieler antun könnte. Schließlich ist Ex-Wrestlerin Stacy kampfstark, mit der sich selbst Lover Clooney im Zweifelsfall lieber nicht anlegen würde: "Sie ist unglaublich groß", so Clooney. "Sie könnte mir locker einen Tritt in den Hintern verpassen und mich in zwei von drei Fällen schlagen."
Angst vor Stacys Fäusten habe George Clooney aber nicht, denn seine neue Flamme sei "lammfromm und eine wirklich nette Person". Seit drei Monaten sind die beiden ein Paar und, wie es heißt, hat Clooney Stacy auch schon seinen Eltern vorgestellt. "Sie wissen beide nicht genau, wohin sie diese Geschichte führen wird", weiß ein Insider. "Im Moment haben sie einfach nur Spass zusammen und Stacy genießt jeden Augenblick mit ihm." Das sollte die junge Dame auch, denn George Clooney macht keinen Hehl daraus, dass er sich als Single am wohlsten fühlt und auch in hundert Jahren noch keine Lust auf eine Hochzeit hat.
Clooney Beziehungen halten meistens nicht lange, was aber am Ende für die Damen kein Problem ist: Denn einmal an der Seite von George Clooney - schon ist man selbst ein kleiner Star. Die Karriere einer Clooney-Abgängerin ist in jedem Fall gesichert und dazu bleibt die Genugtuung, endlich auch mal in die Nähe des charmanten und wohlhabenden Womanizers gekommen zu sein.
George Clooney baut weiter an seiner eigenen Karriere: Am 22. Dezember startet sein neuer Film, das Polit-Drama "The Ides of March - Tage des Verrats". Im Januar folgt dann das schon jetzt hochgelobte und ziemlich emotionale Familiendrama "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" mit George Clooney in der Hauptrolle.
George Clooney ist wohl bei Darren Aronofskys neuem Film "Human Nature" dabei. Darin hält sich eine neue Spezies Menschen als Haustiere.
Eine neue Spezies gibt in Zukunf auf Erden den Ton an.Den Nachbarn als Kettenhund im Garten? Im neuen Projekt von "Black Swan"-Regisseur Darren Aronofsky und Superstar George Clooney könnte dies bald Realität werden. Aronofsky plant einen Science Fiction-Film mit dem Titel "Human Nature". Die Story dreht sich um einen Mann, der sich einfrieren lässt und der Jahre später er in einer völlig veränderten Welt erwacht:
Darin exisistiert eine neue Spezies, die sich die Menschen als Haustiere hält. George Clooney hat diese Idee scheinbar sofort zugesagt und der Schauspieler ist nun für die Hauptrolle im Gespräch. Als Produzent tritt Akiva Goldsman auf, der sich mit "I Am Legend" schon als Endzeitspezialist behauptete.
Lebemann und Gute-Laune-Star George Clooney ist demnächst mit "The Descendants" nach dem Roman "Mit deinen Augen" im Kino zu sehen. Für einen Mann bricht seine Welt zusammen, als seine Frau nach einem Unfall nicht mehr aus dem Koma erwacht. Fortan steht er allein mit zwei erwachsenen Töchtern da und bemüht sich, das Leben wieder in den Griff zu bekommen. Da erfährt er, dass er jahrelang betrogen wurde - von der über alles geliebten Gattin. Der Film startet im Januar 2012 in den deutschen Kinos.


































































