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Alice im Wunderland

Plakat zu Alice im Wunderland
Alice im Wunderland - Plakat 1
Alice im Wunderland - Plakat 2

User-Bewertung

3702 VOTES
83%
Freigegeben ab 12 Jahren
START 04.03.2010
FANTASY | 108 MINUTEN | ALICE IN WONDERLAND | USA 2010 | WALT DISNEY

Fantasievolle, fantastisch dreidimensional bebilderte Adaption von Lewis Carrolls Kinderbüchern, die Tim Burton ein siebtes Mal mit Johnny Depp zusammenführt.

Die 19-jährige Alice, ein rebellischer Geist in der viktorianischen Gesellschaft, soll heiraten. Viel neugieriger als auf einen aristokratischen Langeweiler ist sie aber auf ein Kaninchen, dass sie nach Unterland lockt. Ein unterirdisches Wunderland mit seltsamen Geschöpfen, die ein Ende der Schreckensherrschaft der Roten Königin herbeisehnen. Nur Alice kann es einer Prophezeiung zur Folge herbeiführen, unterstützt von ihren neuen Freunden, wie dem verrückten Hutmacher, die wissen, was sie vergessen hat: Alices Ankunft ist eine Rückkehr.


Filmtrailer 3 | 23.02.2010

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Film Trailer
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FANTASY | 108 MINUTEN | ALICE IN WONDERLAND | USA 2010 | WALT DISNEY
Mia Wasikowska als Alice Darsteller
Mia Wasikowska Geburtstag: 14.10.1989

FILMOGRAFIE

2011 | Jane Eyre
2010 | Alice im Wunderland
2010 | Restless
2010 | The Kids Are All Right
2009 | Amelia
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Johnny Depp als Der verrückte Hutmacher Darsteller
Anne Hathaway als Weiße Königin Darsteller
Helena Bonham Carter als Herzkönigin Darsteller
Michael Sheen als The Cheshire Cat Darsteller
Michael Sheen Geburtstag: 05.02.1969

FILMOGRAFIE

2011 | Midnight in Paris
2010 | Alice im Wunderland
2010 | Tron: Legacy
2009 | Underworld: Aufstand der Lykaner
2008 | Frost/Nixon
2006 | Underworld: Evolution
2006 | Blood Diamond
2004 | Laws of Attraction
2003 | Underworld
2002 | Die vier Federn
1997 | Oscar Wilde
1996 | Mary Reilly
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Crispin Glover als Herzbube Stayne Darsteller
Matt Lucas als Diedeldum und Diedeldei Darsteller
Matt Lucas Geburtstag: 05.03.1974

FILMOGRAFIE

2011 | Brautalarm
2010 | Alice im Wunderland
2010 | Alles koscher!
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Marton Csokas als Charles Kingsleigh Darsteller
Marton Csokas Geburtstag: 30.06.1966 | Land: Neuseeland

FILMOGRAFIE

2010 | Alice im Wunderland
2010 | Vergissmichnicht
2010 | The Tree
2010 | Eine offene Rechnung
2005 | Königreich der Himmel
2005 | Aeon Flux
2005 | Stellas Versuchung
2003 | Kangaroo Jack
2002 | Garage Days
2002 | xXx - Triple X
2001 | Rain
1996 | Broken English
1995 | Der Überflieger
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Tim Pigott-Smith als Lord Ascot Darsteller
Tim Pigott-Smith Geburtstag: 13.05.1946

FILMOGRAFIE

2011 | Mein Stück vom Kuchen
2010 | Alice im Wunderland
2006 | V wie Vendetta
2003 | Johnny English
2001 | Bloody Sunday
1993 | Was vom Tage übrig blieb
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FANTASY | 108 MINUTEN | ALICE IN WONDERLAND | USA 2010 | WALT DISNEY
Robert Downey Jr. für Tim Burtons "Pinocchio"09.01.2012

Tim Burton will ihn haben, Robert Downey Jr. ist interessiert - und wäre der erste Superstar bei "Pinocchio".

Die Abenteuer von Holzkopf Pinocchio sollen als fantastisches Epos verfilmt werden. Dafür braucht Tim Burton Starpower und die soll Robert Downey Jr. liefern.
Seit einer Weile schon spielt Tim Burton mit dem Gedanken, das italienische Kinderbuch "Pinocchio" auf die Leinwand zu bringen. Damit scheint es dem Macher von "Alice im Wunderland" nun ernst.
Einen Star hat Burton für die Verfilmung schon im Auge, und diesmal denkt er nicht gleich an Johnny Depp, seinen Leib- und Magen-Darsteller: Robert Downey jr. soll von "Iron Man" auf Holzschnitzer umsatteln und als Gepetto für die Erschaffung des Holzjungen sorgen.
Das Drehbuch für Pinocchio schrieb Bryan Fuller ("Pushing Daisies"), der der Gepetto-Rolle viel Raum gibt: Im Film begibt sich der alte Holzschnitzer auf eine gefahrvolle Odyssee, um seine verschollene Marionette wiederzufinden.
Robert Downey jr., derzeit als "Sherlock Holmes" überaus erfolgreich im Kino und ab 26. April wieder im "Iron Man"-Dress bei den "Avengers" zu sehen, hat bereits Interesse signalisiert. Überhaupt würde er zu gerne einmal mit Tim Burton drehen, aber die Termine könnten zum Problem werden. Gelingt es dem Studio Warner Bros., Burton und Downey jr. zusammen zu bringen, kommt das Projekt schnell in Fahrt.
Gleichzeitig arbeitet auch Guillermo Del Toro an einem "Pinocchio"-Projekt, bei ihm wird das Kerlchen mit der Lügennase aber als sehr düstere Stop-Motion-Animation zum Leben erweckt.
Kristen Stewart dreimal als Schneewittchen04.07.2011

Produzent Joe Roth plant die Märchenverfilmung "Snow White And The Huntsman" als Dreiteiler ins Kino zu bringen - mit Kristen Stewart als Schneewittchen.

Einmal ist keinmal für Produzent Joe Roth. Er möchte sein neuestes Filmprojekt "Snow White And The Huntsman" mit "Twilight"-Star Kristen Stewart in der Hauptrolle im Dreierpack auf die Leinwand bringen.
Mit der Verfilmung von Märchenstoffen kennt sich Joe Roth bestens aus. Schließlich hat der Produzent schon "Alice im Wunderland" mit Johnny Depp zu neuen Höhenflügen verholfen. Jetzt ist der Märchenklassiker "Schneewittchen und die sieben Zwerge" der Gebrüder Grimm an der Reihe. Aber im Gegensatz zu "Alice im Wunderland" plant Roth diesmal keine einmalige Sache, sondern einen Dreiteiler mit "Twilight"-Star Kristen Stewart in der Hauptrolle.
"Wir haben ihn als ersten in einer Reihe von Filmen geplant", verrät Roth über "Snow White and the Huntsman", für den Anfang August die erste Klappe fallen soll. Der US-Filmstart ist für den 1. Juni 2012 vorgesehen. Auf dem Regiestuhl nimmt Rupert Sanders Platz, neben Kristen Stewart werden Stars wie Charlize Theron, Bob Hoskins und Chris Hemsworth vor der Kamera agieren.
Auch zur Handlung ließ sich Roth einige Informationen entlocken: "Wir behalten die grundsätzliche Geschichte auf dieselbe Art bei, wie wir es bei 'Alice im Wunderland' gemacht haben. Ein junges Mädchen, das Königin werden soll und verstoßen wird. Der Jäger ist ein Söldner, ein Kerl, der in den Wäldern sehr geschickt ist, geschickter als die meisten. Sein Job ist es, entlaufene Mädchen einzufangen, die alle wegen der Königin aus dem Königreich fliehen. Wenn wir ihn zum ersten Mal sehen, ist er ein gewöhnlicher Kopfgeldjäger. Er ist kein netter Kerl. Darüber hinaus hat er seine Hoffnung und seinen Glauben verloren. Seit dem Tod seiner Frau hat er alles aufgegeben".
Kristen wird als Schneewittchen nicht das Burgfräulein in Not spielen. Vielmehr ist sie arglos und flieht nach elfjähriger Gefangenschaft von der bösen Königin, wobei sie lernt, sich als Kämpferin im Wald durchzusetzen. Ungehalten über die Flucht und beunruhigt durch die Prophezeiung ihres Spiegels, hetzt die First Lady Schneewittchen den Mädchenjäger auf den Hals. Schöner Stoff für ein spannendes Action-Abenteuer!
"Fluch der Karibik 5": Tim Burton als Regisseur im Gespräch03.06.2011

Hauptdarsteller Johnny Depp ist Tim Burtons Lieblings-Schauspieler. Bald könnten die beiden erstmals auch in "Fluch der Karibik" zusammenarbeiten.

Es wird düster in der Karibik?
Von "Edward mit den Scherenhänden" bis "Alice im Wunderland": Wenn Top-Mime Johnny Depp und der Meister des düster-fantastischen Kinos Tim Burton zusammenarbeiteten, kamen meistens großartige Filme dabei heraus. Nun ist Burton sogar als Regisseur bei der Filmreihe im Gespräch, die aus dem Edelmimen Johnny Depp einen Blockbuster-Superstar machte: "Fluch der Karibik".
Der vierte Teil "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" ist zwar gerade noch im Kino, doch die Planungen für einen fünften Film, der sich problemlos an das Ende des aktuellen Piraten-Abenteuers anschließen ließe, laufen bereits auf Hochtouren. Allerdings ist Johnny Depp erst mal auf die Bremse getreten und will nicht sofort loslegen - damit die "Fluch der Karibik"-Filme fürs Publikum etwas Besonderes bleiben.
Nun ist aber unklar, wie der Terminplan von Regisseur Rob Marshall aussieht, der "Fremde Gezeiten" inszenierte und eigentlich auch für den fünften Film vorgesehen ist. Doch Marshall ist in Hollywood schwer gefragt, erst Recht seit seinem ersten "Fluch der Karibik"-Film.
Daher haben die Macher um Produzentenpapst Jerry Bruckheimer nun eine Liste möglicher Nachfolger aufgestellt. Und ganz oben steht darauf Tim Burton! Mit ihm würden Jack Sparrows Abenteuer, die unter Gore Verbinski als knallbunte Popcorn-Blockbuster begannen, sicher deutlich düsterer - und möglicherweise auch ein wenig anspruchsvoller. Nachdem der vierte Teil derzeit zwar recht erfolgreich aber doch kein absoluter Kassenknüller ist, könnte eine solche Neuausrichtung durchaus gewollt sein.
Auch die anderen Regisseure auf der Liste sind große Namen: Shawn Levy ("Nachts im Museum") würde eher die Verbinski-Tradition fortsetzen, "Spider-Man"-Macher Sam Raimi wäre eine gute Verbindung aus Dramatik und Spektakel, Chris Weitz und Alfonso Cuarón stünden wie Tim Burton eher für eine düstere Stimmung und haben mit "Twilight" respektive "Harry Potter" schon bewiesen, dass sie große Fantasy-Reihen stemmen können.
Viele Fans würden jedoch sicher Tim Burton als Regisseur für Johnny Depps nächste Kaperfahrt als Jack Sparrow bevorzugen. Welchen düsteren Gestalten er dann unterwegs wohl begegnen würde?
Tim Burton eröffnet eigene Ausstellung mit Winona Ryder01.06.2011

Regisseur Tim Burton hat seine eigene Ausstellung eröffnet und brachte zur Party Winona Ryder und Crispin Glover mit.

Über 700 Exponate aus der Welt von Tim Burton sind im New York Museum of Modern Art zu bewundern.
Die bunte Welt von Filmemacher Tim Burton kann man jetzt in einer Ausstellung im renommierten New York Museum of Modern Art nacherleben. Tim Burton selbst war bei der Eröffnung dabei und brachte neben allerlei Fans, Freunden und Kollegen auch Winona Ryder und Crispin Glover mit. Winona spielte mit Burton im Fantasymärchen "Edward mit den Scherenhänden" und Glover war zuletzt als Herzbube bei "Alice im Wunderland" zu sehen.
Die Retrospektive umfasst mehr als 700 Ausstellungsstücke, darunter Zeichnungen des Regisseurs, Puppen, Fotografien, Storyboards und Kostüme aus seinen berühmtesten Filmen.
Der bekennende Fan von Horrofilmen und Comics Tim Burton liebt das Düster-Groteske und hat ein Herz für bizarre Freaks und Außenseitergestalten. Von ihm stammen einige der skurrilsten Werke der Filmgeschichte, wie "Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche" oder "Mars Attacks!".
Als nächstes plant Burton, der zur Zeit noch an der Leinwandumsetzung der Vampir-Soap "Dark Shadows" mit seinem Lieblingsstar Johnny Depp sitzt, eine Neuverfilmung des "Glöckners von Notre Dame". Josh Brolin will produzieren und Quasimodo spielen - und Tim Burton führt natürlich Regie.
Oscars: Colin Firth dankt wie in "The King's Speech", Natalie Portman weint28.02.2011

Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!

"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"
So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
Oscars: Anne Hathaway und James Franco sind Gastgeber30.11.2010

Große Ehre für die Jungstars Anne Hathaway und James Franco. Die beiden sollen durch die Oscar-Verleihung 2011 führen, die Nacht der Nächte im Showbiz!

Frischer Wind für die zuletzt unter TV-Quotendruck geratene Oscarverleihung!
Die stets gut informierte Hollywood-Bloggerin Nikki Finke hatte es vorhergesagt, nun ist es offiziell bestätigt: Bei der kommenden Oscar-Verleihung werden gleich zwei Schauspieler durch den Abend geleiten: Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jährlich die wichtigste internationale Filmpreisverleihung ausrichtet, hat Anne Hathaway und James Franco die Moderation übertragen.
Beide hatten das Angebot zunächst vorbehaltlich angenommen. Da nun terminliche Überschneidungen mit laufenden Dreharbeiten und Projekten von Anne Hathaway oder James Franco ausgeräumt werden konnten, erfolgte Bestätigung der beiden als Oscar-Hosts. Hathaway und Franco sind in jedem Fall eine frische Wahl, mit der Academy-Präsident Tom Sherak wohl auch TV-Quoten der Oscar-Übertragung verbessern möchte.
Schließlich hat Anne Hathaway mit ihren Erfolgen in "Plötzlich Prinzessin!" samt Fortsetzung, "Der Teufel trägt Prada" und "Alice im Wunderland" vor allem beim jüngeren Publikum für Furore gesorgt. James Franco hat als Ikone der "Spider-Man Trilogie" zudem die Comic-Fans hinter sich. Damit sind die Weichen deutlich auf eine Verjüngung der Oscar-Gala gestellt, die immer wieder in der Kritik steht, die Vorlieben des Großteils der US-Kinofans zu ignorieren - zuletzt weil 2010 statt des großen Favoriten "Avatar" der beim Publikum deutlich weniger beachtete "Hurt Locker" das Oscar-Rennen machte. Die Oscarverleihung 2011 findet am 27. Februar statt.
Mia Wasikowska und Emma Stone sollen Spider-Man den Kopf verdrehen24.09.2010

Andrew Garfield zwängt sich bekanntlich im nächsten "Spider-Man" ins Latex-Dress. Ihm zur Seite sollen Mia Wasikowska und Emma Stone stehen.

Spider-Man wird in seinem neusten Leinwandabenteuer gleich zwei Mädchen knutschen. So wie es aussieht, dürfen "Alice" Mia Wasikowska und Emma Stone auf Tuchfühlung mit dem Klettermaxe gehen.
Wer den Part von Spider-Man in der nächsten Comicverfilmung von Regisseur Marc Webb übernimmt, steht schon länger fest: Andrew Garfield wird sich an seinen Spinnfäden durch New Yorks Straßenschluchten schwingen. Offen ist bisher, wer in die Rollen von Spider-Mans aka Peter Parkers Geliebten Mary Jane Watson und Gwen Stacey schlüpft.
Im neuen Spinnenabenteuer knutscht der Superheld nämlich nicht nur eine, sondern gleich zwei Liebste. Es werden zwar noch weitere Namen in Hollywoods Gerüchteküche genannt. Jedoch werden Mia Wasikowska ("Alice im Wunderland") bzw. Emma Stone "Einfach zu haben" die besten Aussichten eingeräumt.
Schließlich traf sich Wasikowska schon mit Webb und Garfield in New York City, Stone hat angeblich mit dem Spider-Man-Darsteller für die Rolle geprobt. Derweil wird in diversen Filmforen wild darüber spekuliert, welche der Damen Mary Jane und wer Gwen Stacy spielen soll.
Die Mehrheit glaubt, dass Wasikowska die Blondine Stacy und Stone die Rothaarige Mary Jane geben werden. Wenn alles nach Plan läuft, starten die Dreharbeiten im Dezember. Als US-Kinostart ist der 3. Juli 2012 vorgesehen.
Pinocchio kommt ins Kino17.09.2010

Nachdem Giullermo Del Toro und Francis Ford Coppola sich an dem Stoff versuchten, will nun Warner "Die Abenteuer des Pinocchio" verfilmen.

Diesmal sind die Puppen echt.
Schon mehrmals durfte "Pinocchio" seine lange Nase in Filmabenteuer stecken. Nun steht eine neue Version um die berühmte Holzpuppe an: Warner plant, die "Abenteuer des Pinocchio" als Spielfilm auf die Leinwand zu bringen. Wie "Variety" berichtet, hatte Dan Jinks, Produzent von "Milk" und "Big Fish", diese Idee, als er Tim Burtons "Alice im Wunderland" gesehen hat:
"Wir haben da einen sehr erfrischenden Ansatz gefunden, der recht unterhaltsam sein könnte", so Jinks. Das Drehbuch soll Bryan Fuller schreiben, der schon das Script zu "Pushing Daisies" und zur ersten "Heroes"-Staffel verfasste. Ob der Film in 3D gedreht werden soll, ist allerdings noch nicht bekannt.
"Pinocchio" wurde zuerst im Hause Disney zum Leben erweckt. Es folgten weitere Umsetzungen als Trick- und Realfilm und sogar Francis Ford Coppola versuchte sich in den 90er Jahren an dem Stoff - allerdings erfolglos. Zuletzt meldete Guillermo Del Toro Interesse mit einem Stop-Motion-Film an. Das Interessante dabei: Del Toro wollte sich so dicht, wie möglich, am Original orientieren, das zwar für Kinder geschrieben wurde, teilweise aber recht unheimliche und gespenstische Szenen aufweist.
1883 erfand der italienische Autor Carlo Collodi die Kinderbuchfigur "Pinocchio", die seit dem auch als "Hölzerner Bengele", "Zäpfel Kern" oder "Burattino" auftauchte. Die Geschichte dreht sich um eine Holzpuppe, die plötzlich lebendig wird und schließlich das Leben eines normalen Jungen führen soll. "Pinocchio" aber streunt lieber herum, schwänzt die Schule, lügt, was das Zeug hält und entrinnt nur allerlei bösem Gesindel, bis er schließlich auf den rechten Weg findet.
Kurt Cobains Tochter lehnte "Twilight" ab11.08.2010

Angeblich sollte Kurt Cobains Tochter Frances die Rolle von Bella in "Twilight" spielen. Doch sie lehnte ab, behauptet Mutter Courtney Love.

"Sie will einfach nicht berühmt werden."
Kristen Stewart war für "Twilight" nur die zweite Wahl - das zumindest behauptet Courtney Love, Witwe von Kurt Cobain: "Frances wurde der Part von Bella in 'Twilight' angeboten und Tim Burton wollte sie für 'Alice im Wunderland'", so Love. Doch ihr Töchterchen habe abgelehnt. "Frances will lieber zum College gehen. Sie ist so wunderschön - aber sie will einfach nicht berühmt sein", beschwert sich Love.
Das Ganze ist natürlich mit Vorsicht zu genießen: Catherine Hardwicke nämlich, Regisseurin des ersten "Twilight"-Teils, wollte Kristen Stewart angeblich bereits seit ihrem Auftritt in "Into the Wild" haben - genau wie Robert Pattinson, der ebenfalls auf ihrer Agenda ganz oben stand.
Frances selbst äußert sich dazu nicht - nach wie vor hält sich das Mädchen im Hintergrund und aus dem Starrummel heraus, den ihre zeitweise drogensüchtige Mutter immer wieder provoziert. Grunge-Rock ist ihr egal, Schauspielern auch und eigentlich wolle sie nur eins: einfach nur Frances Cobain sein - und nicht immer nur die Tochter von Courtney Love und Curt Cobain.
Tim Burton verfilmt Brettspiel "Monsterpocalypse"20.07.2010

Wieder einmal greift ein Hollywoodregisseur auf ein erfolgreiches Spielethema zurück. Diesmal ist es Tim Burton, der "Monsterpocalypse" ins Kino bringt.

Nach "Alice im Wunderland" widmet sich Tim Burton nun der Verfilmung des Brettspiels Monsterpocalypse.
Wahrlich Großes kommt auf Kinofans zu: Tim Burton schiebt gerade mit Volldampf sein nächstes Projekt an. Im nächsten Jahr möchte der König der Fantasie (u.a. "Alice im Wunderland") mit den Dreharbeiten zur Verfilmung des Brettspiels "Monsterpocalypse" beginnen. Darin geht es um die Invasion der Erde durch hochhausgroße Aliens. Die erste Attacke der Außerirdischen können die Menschen abwehren.
Die Killer aus einer anderen Welt ziehen sich zunächst zurück. Schnell finden die Erdenbürger heraus, dass der aggressive Abschaum aus dem All unseren Planeten keinesfalls verlassen hat. Tief unter der Erde harren die Angreifer aus, senden Signale in die Weiten des Alls und warten auf das erneute Signal zum Angriff.
Die Menschheit begegnet der Bedrohung mit dem Bau von ebenso gigantischen Kampfrobotern. Jeder Blechkrieger wird von einer Crew in dessen Innern gesteuert. Tim Burton möchte "Monsterpocalypse", die Schlacht um unseren Planeten, unbedingt in 3D produzieren. Über dem Drehbuch brütet gerade John August, der sich Rat beim Erfinder des Spiels Matt Wilson holt.
Für die Monster zeichnet dagegen Experte Ken Ralston verantwortlich. Als Filmstart ist Ende 2012 vorgesehen. Hört sich nach einer monstermäßigen Schlachtplatte an, die uns Tim Burton da auftischen wird.
Angelina Jolie ist keine Märchenbraut31.05.2010

"Verletzliche Frauen" liegen ihr näher als Märchenfiguren. Angelina Jolie stellt klar: "Ich bin kein Aschenputtel!" Ach?

Wie Aschenputtel den Boden schrubben? Für Angelina Jolie ein Horrorvorstellung. Märchenhaftes liegt ihr nicht, sagt sie.
Mit ihren sechs Zwergen hat Angelina Jolie Schneewittchen schon bald eingeholt. Prinz Brad Pitt ist auch schon da und überhaupt umgibt Hollywoods Hochglanz-Antwort auf die Kelly-Family eine märchenhafte Aura. Zu diesem Bild muss man kommen, wenn der Jolie-Pitt-Tross fotogen in venezianische Caféhäuser einfällt. Um sich auf dem Markusplatz einen Capucchino leisten zu können, muss man ja auch märchenhafte Reichtümer angehäuft haben.
Ein märchenhaftes Leben? Oder wenigstens eine Märchen-Figur spielen? Nix da, meint Angelina Jolie und lehnt derlei Rollen kategorisch ab: "Den Boden wischen wie Aschenputtel oder ein Ritter in glänzender Rüstung? Das ist nichts für mich, das sähe mir überhaupt nicht ähnlich!" Die Idee, eine Fee könne sie vom hässlichen Entlein zur Prinzessin machen, findet sie absurd.
Action-Angie hat es lieber zart, zerbrechlich und bodenständig - eben so, wie sie selbst ist: "Ich spiele Frauen, die verletzlich sind. So wie in "Durchgeknallt - Girl, Interrupted". Da erleide ich einen totalen Zusammenbruch, werde für psychotisch gehalten, habe Narben auf der Seele, bin trotzdem taff." Zumindest das mit dem 'psychotisch' kauft ihr einer ihrer Ex-Bodyguards ab, der sich 'Bill' nennt und neulich aus dem Nähkästchen plauderte:
"Angelina Jolie hat eine öffentliche und eine private Seite. In Wahrheit ist sie egozentrisch und ein Kontrollfreak. Sie hat keinerlei Geduld, brüllt und kreischt herum - und rennt davon. Sie ist ein totaler Psycho!" berichtet 'Bill'. Was nun doch wieder eine Märchenfigur beschreibt. Passend dazu wird berichtet, dass Angelina Jolie für eine Rolle Interesse angemeldet hat, falls Tim Burton nach "Alice im Wunderland" auch "Dornröschen" verfilmt. Und zwar die der Hexe ...
Johnny Depps Winzer-Wünsche04.03.2010

"Alice im Wunderland"-Star Johnny Depp hat noch Träume. Er möchte mit Freundin Vanessa Paradis einen Film drehen und eigenen Wein keltern.

Johnny Depp hat eine Leidenschaft: Wein. Er würde so gerne auf seinem französischen Anwesen Wein anbauen. Aber Johnny ist zu faul ...
Der Stoff aus dem die Träume sind: In Johnny Depps Fall ist er flüssig, rot und sehr berauschend. Der Star aus "Alice im Wunderland" würde nämlich am liebsten Wein anbauen. Platz genug hätte der Partner von Vanessa Paradis. Immerhin gehört dem Paar ein stattliches Anwesen von ungefähr 15 Hektar Größe im südfranzösischen Plan-de-la-Tour. Dort, im Department Var, leben Johnny und Vanessa zusammen mit ihren beiden Kindern Lilly-Rose (10) und Jack (7) weit ab vom ganzen Starrummel. In ihrer kleinen Oase der Ruhe erholt sich das Promi-Paar und genießt das süße Leben. "Wenn ich in unserem Haus in Frankreich bin, mache ich absolut nichts", bekennt Johnny. Das ist schade, denn so ein eigener Weinberg würde dem Erfolgsgarant der "Fluch der Karibik"-Reihe gut schmecken. Aber er bekommt seinen Hintern nicht hoch.
Sein großer Traum ist es, einmal seinen eigenen Rebensaft anzubauen. Nicht, um ihn zu verkaufen. Vielmehr würde er ihn selbst konsumieren. "In Var, wo ich lebe, ist es sehr interessant. Die Region ist für ihren Rosé-Wein bekannt. Der ist sehr gut. Ich dagegen bevorzuge Rotwein" berichtet Johnny. Unser Nachbarland hat sich für den Hollywoodstar als Glücksgriff erwiesen: "Frankreich hat mir alles gegeben: Eine wundervolle Familie und eine Ausgeglichenheit, die mir wahnsinnig gefehlt hat." Ja, Johnny Depp lebt eben mit seiner Familie wie Gott in Frankreich.
Tim Burton verfilmt böse Dornröschen-Fee20.01.2010

Nach "Alice im Wunderland" wird Regie-Genie Tim Burton erneut märchenhaft. In seiner Version von "Dornröschen" ist jedoch die böse Fee die Heldin.

Er liebt es abseitig und düster. Kein Wunder also, dass bei Tim Burton nicht die schlafende Schöne im Mittelpunkt steht, sondern die hinterlistige Fee, die den bösen Zauber sprach.
Ob fiese Geister in "Beetlejuice", kopfloser Mörder in "Sleepy Hollow", oder gar eine wandelnde Leiche in "Corpse Bride": Wo Tim Burton draufsteht, ist kunstvolles Gruseln mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor drin.
Daher wird auch Burtons neues Projekt trotz des scheinbar kindgerechten Themas ein echter Schocker: Sein "Dornröschen"-Film macht die verführerische böse Fee zur schauerlich-faszinierenden Heldin. Darum lautet der Titel von Tim Burtons Film "Maleficent", denn so hieß in der klassischen Disney-Fassung von 1959 die Übeltäterin (so die wörtliche Übersetzung von "Maleficent"), die Dornröschen mit einem Fluch in einen hundertjährigen Schlaf versetzt.
Wie Tim Burtons gespannt erwartete Neuverfilmung von "Alice im Wunderland", soll auch "Maleficent" eine Mischung aus Realfilm und Computeranimation werden. Welch faszinierende Bilderwelt Burton aus diesem Mix mithilfe aktueller Technik auf die Leinwand zu zaubern vermag, lassen erste {mlorigin.112505.Filmbilder|U|T#typ=fotoshow} und der {mlorigin.112505.Trailer|U|T#typ=trailer} zu "Alice" schon jetzt erahnen.
Für alle, die nicht sämtliche Grimms-Märchen auswändig parat haben, hier nochmal kurz die Geschehnisse, für alle anderen: nächster Absatz! Noch hier? Sehr sympathisch, wer kennt schließlich heute noch alle Märchenhandlungen! Jedenfalls geht Dornröschen so: König wird nach langem vergeblichen Rumprobieren endlich eine Tochter geboren, vor lauter Freude schmeißt er 'ne Riesenparty, bei der auch zwölf Feen auf der Gästeliste stehen. Für die dreizehnte heißt es aber bei der Taufe mangels Geschirr "Du kommst hier net rein!", worauf die so sauer wird, dass sie das Kind verflucht: Es soll sich mit 16 an einer Spindel stechen und verrecken. Andere Feen finden das zu fies und mildern die Nummer ab auf verdammt langen Schlaf. König lässt darauf Spindeln komplett verbieten, aber fiese Fee setzt sich am 16. der Tochter selbst mit einer Spindel in den Schlossturm (zumindest im Disney-Film). Die neugierige Teenie-Prinzessin sticht sich natürlich an dem ihr total unbekannten Teil und pennt erstmal weg, bis ein stylisher Prinz sie hundert Jahre später wach küsst. Böse Fee ist not amused.
So, ab hier wieder für alle: Tim Burton will sich deshalb auf die böse Fee konzentrieren, weil sie aus seiner Sicht erst durch die als große Ungerechtigkeit empfundene Nichteinladung ihren Racheplan ersinnt und quasi nur als Reaktion darauf zur titelgebenden "Übeltäterin" wird. Einmal mehr beleuchtet der geniale Regisseur also das Zustandekommen dunkler Abgründe in der menschlichen Seele aus alltäglichen Geschehnissen. Und eins ist dabei sicher: Burtons Maleficent wird die schönste böse Fee, die je ein Kino gesehen hat! Vermutlich in Gestalt von Burton-Gattin Helena Bonham Carter, die seit "Der Orden des Phönix" in den Harry-Potter-Filmen als fiese Zauberin Bellatrix Lestrange brilliert.
Johnny Depp mit Jolie in "The Tourist"05.11.2009

Erst kam Angelina Jolie an Bord von "The Tourist". Jetzt ist auch Johnny Depp mit dabei. Was für ein edles Gespann!

Johnny Depp und Angelina Jolie in einem Film - das wollen wir sehen!
Vielleicht wird Johnny Depp bald Angelina Jolie im Nachtzug nach Nizza bezirzen und sie in ein heißes Katz- und Mausspiel verwickeln. Neuesten Gerüchten zufolge nämlich soll der Star aus "Fluch der Karibik" die männliche Hauptrolle im Remake des französischen Thrillers "Anthony Zimmer" namens "The Tourist" übernehmen.
Der Film dreht sich um den Gangster Anthony Zimmer, der als meistgesuchter Verbrecher der Welt gejagt wird. Zimmer ist nicht zu fassen, weil er sein Aussehen immer wieder mit plastischer Chirurgie verändert. Um ihn doch noch zu schnappen, versucht ihn die Polizei über seine Freundin, die Jolie spielen soll, in eine Falle zu locken. Das Ganze beginnt mit einem sexy Flirt im Zug. Am Ende jedoch kommt alles anders und der Zuschauer wird prächtig hinters Licht geführt.
Johnny Depp würde mit seiner Zusage in die Fußstapfen von Yvan Attal treten, der im Original von 2005 mit Sophie Marceau spielte. Als nächstes ist der berühmte Gatte von Vanessa Paradis im Tim Burton-Film "Alice im Wunderland" zu sehen. Kinostart ist am 4. März 2010. Hinter einem vierten Teil von "Fluch der Karibik" mit Johnny Depp steht allerdings ein kleines Fragezeichen: Der Schauspieler hat nach allerlei Turbulenzen um dieses Projekt sowie dem Absprung von Orlando Bloom ein wenig die Lust verloren auf einen weiteren Piratenauftritt.