Bride Wars - Beste Feindinnen
START 05.02.2009
KOMÖDIE | 90 MINUTEN | BRIDE WARS | USA 2008 | FOX
Romantische Komödie mit den Hollywood-Beauties Anne Hathaway und Kate Hudson als "Beste Feindinnen".
Seit ihrer Kindheit halten Liv (Kate Hudson) und Emma (Anne Hathaway) in guten wie in schlechten Tagen zusammen wie Pech und Schwefel. Schon ihre Verlobungen fanden fast gleichzeitig statt, und auch die Hochzeiten sollen beide in New Yorks berühmtem Plaza Hotel ausgetragen werden. Die Vorfreude auf die ultimative Edel-Feier endet, als ein Buchungsfehler nur noch einen Termin frei lässt. Schlagartig konkurrieren beide Bräute um ihre Traumhochzeit.Beste Freundinnen werden binnen Sekunden zu erbitterten Rivalinnen, die sich nach allen Regeln der Kunst um einen Hochzeitstermin streiten: Augenzwinkernd hat Spezialist Gary Winick ("30 über Nacht") diesen Alptraum als heiter-flotte Komödie mit viel Gefühl umgesetzt.
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KOMÖDIE | 90 MINUTEN | BRIDE WARS | USA 2008 | FOX
Beste Freundinnen werden binnen Sekunden zu erbitterten Rivalinnen, die sich nach allen Regeln der Kunst um einen Hochzeitstermin streiten: Augenzwinkernd hat Spezialist Gary Winick ("30 über Nacht") diesen Alptraum als heiter-flotte Komödie mit viel Gefühl umgesetzt.
Was ist der schönste Tag im Leben einer Frau? Nein, falsch, nicht der Einbau der De-Luxe-Küche, sondern - siehe Carrie und Mr. Big - immer noch der Hochzeitstag. So denken zumindest auch Liv (Kate Hudson) und Emma (Anne Hathaway), Busenfreundinnen seit Kindheitstagen, die über die Jahre jedes Detail ihrer jeweiligen Hochzeit minutiös geplant haben.
Na ja, vielleicht hat man sich in punkto Brautkleid, Torte oder Einladungskarten und -listen das eine oder andere Mal umentschieden, eine Sache hatte über die Zeit jedoch Bestand: der Ort der Feierlichkeiten. Da haben sich die beiden auf das New Yorker Plaza Hotel festgelegt. Edel, altehrwürdig, repräsentativ ... genau das Richtige, um den Bund fürs Leben zu besiegeln.
Nun, mit Mitte Zwanzig, ist es für die beiden endlich so weit. Ihre Partner haben - mehr oder weniger freiwillig - um ihre Hand angehalten und so steht den Feierlichkeiten nichts mehr im Weg. Dank der guten Kontakte der renommierten Hochzeitsplanerin Marion St. Claire (Candice Bergen) bekommen die Frischverlobten auch noch zwei der begehrten Sommertermine im Plaza. Friede, Freude, Eierkuchen ...
Mitnichten! Ein Versehen von Marions Sekretärin führt dazu, dass die beiden am selben Tag in der Luxusherberge heiraten sollen. Eine Katastrophe, die aus den besten Freundinnen beste Feindinnen macht. "Bride Wars" sind angesagt ...
Die beginnen mit kleinen verbalen Gemeinheiten wie "Deine Hochzeit wird riesig. Genauso wie dein Arsch beim Abschlussball", führen über Attacken mit Selbstbräuner bzw. Haartoner bis hin zu Wrestlemania-würdigen Handgreiflichkeiten vor dem Altar. Genre-Spezialist Gary Winick ("30 über Nacht") hat hier ein etwas anderes Buddy Movie inszeniert, das von seinen beiden wunderbaren Protagonistinnen lebt.
Wie Hund und Katz gehen die taffe Blondine Hudson ("Ein Schatz zum Verlieben"), Anwältin, und die rehäugige Brünette Hathaway ("Get Smart"), Lehrerin, aufeinander los und bekämpfen sich bis aufs Messer. Mit Happy Ending versteht sich, und natürlich jeder Menge Spaß.
START 05.02.2009
KOMÖDIE | 90 MINUTEN | BRIDE WARS | USA 2008 | FOX
Film Trailer
| Filmtrailer | 20.11.2008 |
| Filmtrailer (englisch) | 19.11.2008 |
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Charmant und einnehmend ist das Wesen von Kate Hudson. Zur Furie wird sie in "Bride Wars" als ihre beste Freundin ihr den Hochzeitstermin streitig macht.
Sie hat einfach die richtige Mischung: Ein Lächeln, bei dem die Sonne aufgeht, eine solide Arbeitsmoral und jede Menge Talent. Zudem ist sie in allen Genres zu Hause. Ihr Steckenpferd aber ist die romantische Komödie, ein Fach, das Kate Hudson einfach perfekt beherrscht.Der Ruf einer starken, einnehmenden Persönlichkeit eilt ihr voraus. Dies mag neben ihrem Aussehen ein wesentlicher Grund dafür sein, dass Kate Garry Hudson es im benachbarten Hollywood geschafft hat, ohne ständig auf ihre prominente Mutter hinweisen zu müssen. Trotzdem kann es sicher nicht schaden, die Tochter von Goldie Hawn und, so gut wie, Kurt Russell zu sein, wenn man Schauspielerin werden will.
Geboren am 19. April 1979 sind der kleinen Kate die schönen Künste mehr oder minder in die Wiege gelegt - ihre Mutter steht nach einem guten Dutzend profilträchtigen Hauptrollen im Rang eines nationalen Sexsymbols.
Kurz nach Kates Geburt trennt sich Vater Bill Hudson von Goldie Hawn. An seine Stelle tritt 1982 der frisch als Snake "Klapperschlange" Plissken zu Actionruhm gelangte ehemalige Disney-Kinderstar Kurt Russell. Ihn betrachtet Kate fortan als ihren wahren Papi. Wie nah sie ihm ist, wird deutlich, als sie zwanzig Jahre später ihr erstes Kind auf den Namen Russell tauft.
Schon früh steht für Kate fest, dass sie erstens Hippie und zweitens Schauspielerin werden will. Das mit den Hippies liegt wohl auch an den Rockmusikern, die bei Mutti ein- und ausgehen. Keith Richards und Steven Tyler gehören dazu.
Mit 19 steht sie das erste Mal vor der Kamera - ein Studium an der "Crossroads School of Arts & Science", das sich ihre Eltern wünschen, will Kate nicht. Eine Rolle in "Escape from L.A." schlägt sie aus, damit es später nicht heißt, sie habe den Einstieg Papi Kurt zu verdanken. Lieber spielt sie in Low-Budget-Indies wie "200 Cigarettes" und "Gossip".
Der große Durchbruch kommt im Jahr 2000 passenderweise in Form einer Kino-Hommage an die Woodstock-Ära. Cameron Crowe, Regisseur von "Jerry Maguire", will die autobiografische Geschichte eines "Rolling Stone"-Reporters verfilmen. Als ihm Sarah Polley für die Rolle der Groupie-Fee Penny Lane abspringt, schlägt die Stunde der Frau, die für diesen Part geboren wurde.
Im selben Jahr, in dem sie mit "Almost Famous" berühmt wird, heiratet die private Make-up-Verweigerin Black Crowes-Sänger Chris Robinson. 2004 wird Ryder Russell Robinson geboren. Doch schon drei Jahre später ist die Ehe am Ende. Danach turtelt Kate mit Owen Wilson, den sie bei "Ich, du und der andere" kennenlernt.
Doch die Beziehung der beiden ist krisengeschüttelt, was auch einer der Gründe für Owens Selbstmordversuch im Sommer 2007 gewesen sein soll. Dass sie anschließend eine Beziehung mit einem seiner besten Freunde - Lance Armstrong - hatte, half wohl auch nicht gerade.
Dafür bringt die Komödie um einen ungebetenen Mitbewohner die Kinokassen zum Klingeln. Anscheinend liebt das Publikum die romantisch-unterhaltsame Kate, die sie auch in dem Hit "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?" an der Seite von Matthew McConaughey war.
Zwischenzeitlich versucht sie mit dem Horrorfilm "Der verbotene Schlüssel" einen Genrewechsel. Ein "Schatz zum Verlieben" bietet jedoch wieder bewährte Kost: Erneut stürzt sich Kate mit Matthew McConaughey ins Beziehungschaos, diesmal vor dem Hintergrund einer abenteuerlichen Schatzjagd.
Unterhaltsam-romantisch geht es jetzt auch in "Bride Wars" zu, wo Kate mit Anne Hathaway um die bessere Hochzeit zickt. Dabei schenken sich die Mädels eher zu viel, als zu wenig: blaues Haarfärbemittel, orangegen Selbstbräuner und bunt verzierte Hochzeitskleider.
Der Film "Big Eyes" aber zeigt Kate demnächst wieder von ihrer dramatischen Seite: Sie verkörpert darin die streitbare Malerin Malerin Margaret Keane, die ihr Leben lang darum kämpfen musste, ernst genommen zu werden.
Die erste Soloregiearbeit von Comic-Künstler Frank Miller ("Sin City") hat laut Feuilleton nicht den "Spirit", den der Filmtitel vermuten lässt.
Die ganze Welt schaut zurzeit nach Berlin, wo gerade eines der größten internationalen Filmfestivals über die Bühne geht. Aber auch im normalen Kinoalltag gibt es diese Woche viel Neues zu entdecken. Allerdings stößt das meiste auf wenig Gegenliebe bei der Kritik.Selbst "The Spirit", der neue Comic-Thriller von Frank Miller ("Sin City"), reißt mal wieder nur die Bild Zeitung vom Hocker: "Ein irrer Krimi mit Superstars als Comic-Helden. Kein Film für alle. Aber wer Comics liebt, wird auch 'Spirit' lieben." Das sieht Wolfgang Kreitling von Welt kompakt dann doch ein wenig anders: "Comic noir. Obwohl einzelne Bilder in düsterer Pracht beeindrucken, will sich ein echtes Vergnügen nicht einstellen. Der Spirit selbst bleibt gesichtslos und fade, während die Nebenfiguren triumphieren."
Noch strenger fällt das Urteil von Michael Kohler in der Frankfurter Rundschau aus: "Leider ist dem Film schon nach den ersten Bildern anzusehen, dass Miller kein begnadetet Erzähler ist. Er mag Figuren mit wenigen Strichen aufs Papier werfen, Schauspieler führen kann er nicht. Selbst zum vergnüglichen Trash-Kino reicht es nicht, obwohl sich Miller Mühe gibt."
Gar nichts zu lachen haben Kate Hudson und Anne Hathaway als "Beste Feindinnen". Ihre Hochzeits-Komödie wird von der deutschen Filmkritik in der Luft zerrissen. So schreibt die Leipziger Volkszeitung: "Die beiden dürren Ladies werden dann auch noch von einem Mann inszeniert, der Rhythmus und Spielspaß mit Plumpheit und Derbheit verwechselt. Emanzipation? Frauliche Selbstverwirklichung? Schnee von sonstwo. 'Best Feindinnen' ist weibliches Katzenkino - ohne jede Kralle. Peinlich."
Auch Carmen Böker von der Berliner Zeitung hat die beiden Hauptdarstellerinnen im Visier: "'Beste Feindinnen' lässt weder Kate Hudson noch Anne Hathaway zu komödiantischer Hochform auflaufen. Bitte mehr Wahnsinn, Irrsinn, Hysterie und - mehr glaubwürdige Anzeichen echter Freundschaft." Wenig Spaß hatte auch Iris Benker von der Stuttgarter Zeitung: "'Bride Wars' ist, wie der Titel schon verrät, ein Kampf der Bräute, der sich allerdings als eher seichter Zickenkrieg entpuppt. Das Drehbuch knausert mit echter Boshaftigkeit und zündendem Humor."
Zum Schluss hat sich dann doch noch ein Film gefunden, mit dem das Feuilleton etwas anfangen kann: "Glaubensfrage", ein für fünf Oscars nominiertes Drama über eine New Yorker Klosterschule in den 1960er Jahren. Dazu Claudia Nitsche von der Münchner Abendzeitung: "John Patrick Shanley adaptierte sein ausgezeichnetes Broadway-Stück: 'Glaubensfrage' ist stilles, dialogreiches Kinotheater, bei dem Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman schauspielerische Größe zeigen können."
Ganz ähnlich sieht dies Susan Vahabzadeh von der Süddeutschen Zeitung: "Das Theater kommt ein wenig durch in den kammerspielartigen Dialogen des Films. Die aber in atemraubenden Auftritten vorgetragen werden - und von Roger Deakins' Kamera zu Stimmungsbildern verdichtet." Nur der katholische Filmdienst rät - nicht ganz überraschend - eher ab: "Trotz reizvoller Ansätze bleibt unterm Strich kaum mehr als ein konventionelles Kokettieren mit dem Sujet."
Kate Hudson hat versprochen, sich auch in Zukunft für Fotoaufnahmen auszuziehen. Sogar für einen textilfreien Filmauftritt sei sie zu haben.
Kate Hudson liebt ihren Körper und hat kein Problem damit, ihn der ganzen Welt in Foto- wie in Filmaufnahmen zu zeigen.Mit ihrer jüngsten Aussage hat Kate Hudson die Männerwelt in Verzückung gebracht. Der Star aus "Bride Wars - Beste Feindinnen" kündigte nämlich an, sich auch weiterhin für Fotoaufnahmen komplett auszuziehen. Mehr noch: Sie hätte sogar kein Problem damit, sich für Filmaufnahmen nackig zu machen!
"Ich liebe es, Nacktaufnahmen zu machen. Ich werde mehr davon machen", bekennt Goldie Hawns Tochter. Damit nicht genug: "Es ist ein Riesenspaß. Außerdem habe ich gelernt, das Können der Fotografen zu schätzen. Das ist wirklich eine Kunst. An dieser Seite bin ich sehr interessiert." Nicht nur an dieser, wie die 29-Jährige zugibt: "Ich würde alles tun, um eine herausfordernde Rolle zu bekommen! Nacktheit ist normalerweise der wichtigste Punkt in einem Film, an den ich denke. Aber wenn ich die Rolle möchte, würde ich so ziemlich alles dafür tun, um sie zu bekommen." Hört, hört...





































