Hancock
START 03.07.2008
ACTION/KOMÖDIE | 92 MINUTEN | USA 2008 | SONY PICTURES
Aufwendige Actionkomödie über die Resozialisierung eines ungeliebten, aus der Spur geratenen Superhelden.
Hancock (Will Smith) ist ein waschechter Superheld, auf den Los Angeles allerdings verzichten könnte. Mit seinen unglaublichen Taten rettet er zwar unzählige Leben, hinterlässt aber eine unwahrscheinliche Spur der Verwüstung. Derart missverstanden vegetiert er als verbitterter Alkoholiker auf der Straße - bis er PR-Agent Ray (Jason Bateman) rettet. Der revanchiert sich mit einer Imagekampagne - ohne zu ahnen, dass seine Frau (Charlize Theron) Hancock nur zu gut kennt.Last Action Hero: Publikumsmagnet Will Smith ("I Am Legend") sorgt wie immer für erstklassige Unterhaltung, wenn er diesmal die ausgeprägten Fähigkeiten Peter Bergs ("Operation: Kingdom") für einen prächtigen Actionkomödienknüller über einen wahrhaft "Unglaublichen" nutzt.
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ACTION/KOMÖDIE | 92 MINUTEN | USA 2008 | SONY PICTURES
Last Action Hero: Publikumsmagnet Will Smith ("I Am Legend") sorgt wie immer für erstklassige Unterhaltung, wenn er diesmal die ausgeprägten Fähigkeiten Peter Bergs ("Operation: Kingdom") für einen prächtigen Actionkomödienknüller über einen wahrhaft "Unglaublichen" nutzt.
In der Galerie der angesagtesten Superhelden kann Will Smith längst einen Stammplatz einfordern - so überirdisch ist seine Starpower, so verblüffend und verlässlich sein Publikumsmagnetismus. Was die Frohnatur auch anfasst, wird zum Hit, seit "Independence Day" vor zwölf Jahren mit geradezu übernatürlicher Konstanz. Nun kann der Weltstar auch noch fliegen, ist kugelsicher und unkaputtbar. Seinen Superkräften sind keine Grenzen gesetzt - weshalb er permanent heilloses Chaos in den Straßen von Los Angeles stiftet.
Kein Weltenretter, sondern ein überforderter Outsider: Vor der Verantwortung, die seine Fähigkeiten ihm abverlangen, hat er kapituliert. Seine Einsätze hinterlassen eine unwahrscheinliche Spur der Zerstörung, was Peter Berg, der sich mit dem Terror-Thriller "Operation: Kingdom" als Actionkapazität etablierte, mit 150 Millionen Dollar in der Kriegskasse als lupenreinen Verwüstungsrausch inszeniert.
Als einziger seiner Art gammelt Hancock verkannt auf der Straße herum, schläft auf Parkbänken, pöbelt Passanten an, trinkt billigen Fusel. Selbst beim Freiflug à la Superman ölt er sich noch mit einem tiefen Schluck Schnaps die Kehle. Und kickt ein dreistes Gör, das ihn "Jackass" schimpft, ungerührt ein paar Kilometer hoch in die Stratosphäre, um ihr Temperament etwas abzukühlen - nein, politisch korrekt ist der Humor nicht ausgefallen. Was den ganz großen Spaß natürlich noch um ein paar Takte verschärft. Denn brave Helden gab's in letzter Zeit mehr als genug.
Erfrischend frech ist das, auch im Medienzeitalter, wo die Beweislast auf YouTube schwer wiegt. Davon können einige ein Lied singen. Etwa Walter, der gestrandete Grauwal, den Hancock mit einem beherzten Wurf ins Meer zurück befördern wollte. Statt dessen krachte er nach einigen Hundert Metern auf eine Segelyacht - was für ihn (und die Bootsbesatzung) nicht gut endete. Das hat Greenpeace Hancock nie verziehen. Und noch weniger die Bevölkerung von Los Angeles.
Dieses Dilemma ändert sich erst, als er zufällig PR-Profi Ray (Jason Bateman) das Leben rettet. Der revanchiert sich mit einer ausgefeilten Imagekampagne, die den verkaterten Wüstling zum strahlenden Helden umpolen soll. Mit Rays Hilfe arbeitet Hancock hart daran, ein Vorzeige-Held zu werden, und trifft dabei auch Rays hübsche Gattin Mary (Oscarpreisträgerin Charlize Theron), die ein Faible für Loser hat. Beide verbindet übrigens mehr, als sie ihrem Mann verrät ...
Last Action Hero Will Smith hält alle Karten in der Hand, um seinen Royal Flush hinzulegen: Eine smarte Effektschlacht, hinter deren lockeren komödiantischen Einlagen sich einiges mehr verbirgt und bei der die namhafte Besetzung zu erstaunlichem Format aufläuft. Einfach fantastisch!
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Film Trailer
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FILMOGRAFIE2009 | Die Entführung der U-Bahn Pelham 1232008 | Hancock 2004 | Friday Night Lights 2003 | Welcome to the Jungle 2000 | Bait - Fette Beute 1997 | Free Willy 3 - Die Rettung weiter » |
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Geburtstag: 25.09.1968 | Land: USAFILMOGRAFIE2008 | Sieben Leben2008 | Hancock 2007 | I Am Legend 2006 | Das Streben nach Glück 2004 | I, Robot 2004 | Hitch - Der Date Doktor 2003 | Bad Boys II 2002 | Men in Black 2 2001 | Ali 2000 | Die Legende von Bagger Vance 1999 | Wild Wild West 1998 | Der Staatsfeind Nr. 1 1997 | Men in Black 1996 | Independence Day 1995 | Harte Jungs - Bad Boys 1993 | Made in America 0 | Men in Black 3 0 | After Earth weiter » |
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Geburtstag: 07.08.1975FILMOGRAFIE2011 | Young Adult2009 | The Road 2008 | Hancock 2008 | Auf brennender Erde 2007 | Im Tal von Elah 2005 | Kaltes Land 2005 | Aeon Flux 2004 | The Life and Death of Peter Sellers 2004 | Head in the Clouds 2003 | The Italian Job - Jagd auf Millionen 2003 | Monster 2002 | 24 Stunden Angst 2001 | Im Bann des Jade Skorpions 2001 | Sweet November 2000 | The Yards - Im Hinterhof der Macht 2000 | Die Legende von Bagger Vance 2000 | Men of Honor 2000 | Wild Christmas 1999 | The Astronaut's Wife 1999 | Gottes Werk und Teufels Beitrag 1998 | Mein großer Freund Joe 1997 | Im Auftrag des Teufels 1997 | Trial and Error 1996 | That Thing You Do! 0 | Snow White and the Huntsman 0 | Prometheus - Dunkle Zeichen weiter » |
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Geburtstag: 14.01.1969FILMOGRAFIE2011 | Paul - Ein Alien auf der Flucht2011 | Wie ausgewechselt 2011 | Kill the Boss 2010 | Umständlich verliebt 2009 | Up in the Air 2009 | State of Play - Stand der Dinge 2009 | All Inclusive 2008 | Hancock 2007 | Operation: Kingdom 2007 | Mr. Magoriums Wunderladen 2007 | Juno 2004 | Starsky & Hutch 2002 | Super süß und super sexy 1999 | Liebe? Lieber nicht! weiter » |
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Land: GroßbritannienFILMOGRAFIE2011 | Gefährten2011 | Tyrannosaur - Eine Liebesgeschichte 2011 | I, Anna 2011 | Sherlock Holmes: Spiel im Schatten 2010 | London Boulevard 2009 | Sherlock Holmes 2008 | Happy-Go-Lucky 2008 | Hancock 2008 | Ich & Orson Welles 2005 | Das geheime Leben der Worte weiter » |
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Will Smith denkt über eine Neuverfilmung des Bühnenhits "Annie" nach. Die Hauptrolle des kleinen Waisenmädchens soll Tochter Willow spielen.
Rapper Jay-Z soll Will Smith bei "Annie" musikalisch unterstützen.Was Papa kann, können wir schon lange - denken sich die Kids von Will Smith und wollen ebenfalls nach Hollywood. Letztes Jahr brachte "Hancock"-Star Smith seinen Sohn Jaden in "Karate Kid" unter. Nun muss ein Projekt für Tochter Willow her - und das bastelt Will Smith kurzerhand selbst: Er plant ein Remake des Musicals "Annie" mit der zehnjährigen Willow in der Hauptrolle. Das Ganze soll in Zusammenarbeit mit Rapper Jay-Z geschehen, der einst den "Annie"-Hit "It's a Hard Knock Live" neu interpretierte.
Es heißt, Jay-Z werde sich um den Sound kümmern. Ob er möglicherweise auch einen Auftritt im Film bekommt und wie der Stoff überhaupt umgesetzt werden soll, ist noch nicht bekannt. Das Musical "Annie", basierend auf einem Comic-Strip, feierte 1977 in London Premiere und wurde ein Riesenhit. Das Stück gewann mehrere Tonys und riss die Leute mit seiner einfachen Geschichte und ein paar fetzigen Ohrwürmern, wie besagtem "It's a Hard Knock Life", von den Sitzen.
Die Geschichte handelt von dem kleinen Waisenmädchen Annie, das verzweifelt auf die Rückkehr seiner Eltern hofft. Eines Tages kommt ein Millionär zu Besuch. Er wünscht sich, dass ein Waisenkind die Weihnachtsfeiertage bei ihm zu Hause verbringt, damit sein Ansehen in der Öffentlichkeit steigt. Annie wird ausgewählt - und erweicht am Ende das Herz des reichen Mannes, der sie schließlich adoptiert.
Der Stoff wurde schon mehrmals fürs Kino umgesetzt, unter anderem mit 1999 von Rob Marshall.
"Matrix" war der ganz große Wurf der Wachowski-Geschwister. Nun soll Will Smith als Robin Hood helfen, an alte Erfolge anzuknüpfen.
Nach Sohnemann Jaden und Töchterchen Willow tritt Papa Will Smith zur Abwechslung wieder ins Rampenlicht. Für die Wachowskis soll er den Bogen als Robin Hood der Neuzeit spannen.Seit ihrem Mega-Erfolg "Matrix" sind schon über zehn Jahre vergangen. Seitdem warten die Wachowskis auf den nächsten großen Wurf. Während dieser Dekade hat sich bei dem Brüderpaar einiges getan. Aus Larry wurde inzwischen Lana. Andy dagegen ist dem starken Geschlecht treu geblieben. Nun steht nach dem Flop "Speed Racer" das nächste Filmprojekt der exzentrischen Geschwister an: "Hood". Richtig geraten, es geht um den englischen Volkshelden Robin Hood.
Die Wachowskis wollen die Geschichte um den Vagabunden entstauben und haben für die Hauptrolle Will Smith im Auge. Keine schlechte Wahl, schließlich zählt der Hollywoodstar zu den einträglichsten Akteuren seines Fachs.
2010 suchte man vergeblich nach Filmen mit Will Smith in der Hauptrolle. Nur Sohnemann Jaden grätschte sich in "Karate Kid" über die Leinwand. Tochter Willow startete nach der Film- nun auch ihre Musikkarriere. Papa Will verlegte sich aufs Produzieren und herauspicken der passenden Rollen. Dabei hat er einiges gefunden.
So werden wir ihn schon bald in den Fortsetzungen von "Men in Black", "Hancock" und "Harte Jungs - Bad Boys" sehen. Und wenn er die Zeit findet, auch in der Wachowski-Neuauflage von Robin Hood. Statt Pfeil und Bogen dürfte Will mit einer Smith&Wesson den Reichen in der Hood ans Bein pinkeln.
Die Wachowskis haben außerdem noch zwei weitere Eisen im Feuer: den Irak-Kriegsfilm "CN-9" und die Science-Fiction-Adaption "Cloud Atlas".
"Hancock"-Regisseur Peter Berg ermöglicht Chartstürmerin Rihanna im Actionbrett "Schiffe versenken" ihr Leinwanddebüt.
Sängerin Rihanna wagt sich auf neues Terrain. In der Verfilmung des Gesellschaftsspielklassikers "Schiffe versenken" möchte die Karibikbeauty nun auch auf der Kinoleinwand glänzen.Er feierte mit seiner herrlichen Superheldenposse "Hancock" weltweit Erfolge im Kino, sie stürmt regelmäßig die Hitlisten des Planeten - aktuell mit Rüpel-Rapper Eminem. Jetzt haben sich die beiden Erfolgsgaranten Peter Berg und Rihanna für die Leinwandadaption des Gesellschaftsspieleklassikers "Battleship - Schiffe versenken" zusammengetan. Für Rihanna bedeutet die Rolle ihr Kinodebüt.
Damit geht für die Sängerin ein langersehnter Traum in Erfüllung. Und dann auch noch in einem Genre, das ihr definitiv besonders liegt, wie Rihanna in einem früheren Interview bestätigte: "Action wäre gut. Oder Sachen, die cool sind, wie Comicfilme."
In "Battlefield - Schiffe versenken" geht es um den Kampf der Menschheit gegen eine überlegene Macht. Die epische Schlacht findet zu Lande, zu Wasser und in der Luft statt. Rihanna wird dabei unterstützt von Taylor Kitsch, der als Schiffsoffizier den Kampf anführt, und Alexander Skarsgård, der seinen Bruder spielt.
Das Actionspektakel soll ab 25. Mai 2012 die Kinos rocken.
Nichts wird's mit "Mr. & Mrs. Smith 2": Weil Angelina Jolie und Brad Pitt zu teuer sind, gibt's nur ein Remake der Actionkomödie - ohne Superstars.
Hollywood dreht an der Kostenschraube. Dem Sparwahn zum Opfer fielen nun Brad Pitt und Angelina Jolie. Statt "Mrs. & Mrs. Smith 2" mit den beiden Stars produziert das Filmstudio Fox nun ein billigeres Remake der Actionkomödie."Mr. & Mrs. Smith" war für alle Beteiligten ein voller Erfolg: Die Actionkomödie ließ die Kinokassen kräftig klingeln, die Herzen der Hauptdarsteller Angelina Jolie und Brad Pitt zueinander finden und so ein neues Glamour-Traumpaar entstehen. Eine Fortsetzung wäre die logische Konsequenz gewesen. Brad Pitt hatte sogar schon konkrete Drehbuchideen. So wollte er - anscheinend inspiriert von seiner großen Patchwork-Familie - dem Killerpärchen Nachwuchs bescheren und deren Possen in die Geschichte einarbeiten.
Doch dem Filmstudio Twentieth Century Fox scheint die Verpflichtung von Brangelina zu kostspielig zu sein. Jetzt kündigten die Studionbosse statt einer Fortsetzung ein Remake von "Mr. und Mrs. Smith" an - ohne Angelina und Brad.
Die Neuauflage wird den Titel "Mr. and Mrs. Jones" tragen. Die Handlung ist schnell erzählt: es geht um ein ähnliches, aber verschiedene Namen tragendes Spionduo in den Zwanzigern, das als getarntes Ehepaar seine Agentenausbildung absolviert. Wer die Hauptrollen anstelle von Brad Pitt und Angelina übernimmt, ist noch unklar. Fest steht nur, dass Autor und Produzent Akiva Goldsman ("Hancock") die Produktion übernehmen soll.
Damit Will Smith endlich einen Oscar bekommt, plant er die Neuverfilmung eines Romans, der schon mal ein Kino-Hit wurde.
"Flowers for Algernon" räumte 1969 als "Charly" bei den Awards ab.Schon zweimal wurde Will Smith für den Oscar nominiert: Für "Ali" und "Das Streben nach Glück". Doch nie bekam der Star, der auch Hits wie "I Am Legend" und "Hancock" auf Lager hat, den begehrten Goldjungen. Nun endlich soll es klappen: mit dem Remake einer Literaturverfilmung, die schon einmal groß abräumte: 1969 gewann die Verfilmung von "Flowers for Algernon" den Oscar. Er ging an Cliff Robertson für die beste Hauptrolle.
Das Ganze soll jetzt auch Will Smith gelingen. Er möchte "Flowers for Algernon" von Daniel Keyes neu verfilmen, selbst produzieren und die Hauptrolle spielen. Die Story, die erst eine Kurzgeschichte war und später zum Roman umgeschrieben wurde, erzählt von einem geistig unterbelichtetem Mann namens Charlie Gordon. Charlie wünscht sich aufs Sehnlichste, so schlau zu sein, wie die Menschen um ihn herum. So nimmt er an einem spektakulären Experiment teil, dass seinen IQ mit Hilfe von Abendschule und schlussendlich einer Gehirnoperation in einigen Monaten verdreifachen soll. Das Ganze gelingt - Charlie wird klüger als Einstein und findet sogar die große Liebe - doch dann erfährt er die ganze Wahrheit über das Experiment...
Nun ist davon auszugehen, dass Will Smith den Oscar unbedingt haben möchte und sicher alles daran setzen wird, dieses Projekt umzusetzen. Damit haben sich dann aber vielleicht auch Anfragen für weitere Filme erledigt, in denen Smith mit an Bord sein soll, denn schließlich ist "Hancock 2" auch schon fest in Planung und irgendwann will Will vielleicht auch mal Zeit für seine Frau Jada Pinkett und die Kinderchen haben.
Die "The Shield"-Autoren schreiben das Drehbuch, Peter Berg und Will Smith freuen sich auf die "Hancock"-Fortsetzung
Kein Welterfolg ohne Fortsetzung und auf dieses Sequel darf man sich mit Recht freuen: Top-Autoren haben den Auftrag erhalten, die göttlichen Komödie "Hancock" weiterzuschreiben.Will Smith bekommt zwei richtig gute Schreiberlinge: Columbia Pictures hat Glen Mazzara und Adam Fierro als Autoren für das geplante Sequel zu Peter Berg Actionkomödie Hancock engagiert. Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, ist über den geplanten Inhalt des Sequels nur soviel bekannt, dass das Autorenduo zusammen mit Berg und Hauptdarsteller Will Smith wohl inhaltlich an die im Original angedeutete Welt anknüpfen wollen. Allerdings haben Berg und Smith einige Ideen zum Besten gegeben. So verriet Smith während eines Interviews, "dass da noch viele unentdeckte Figuren in der Hancock-Welt stecken" und Berg wurde genauer: "Da könnte ein dritter Gott sein. Vermutlich ist da einer." Wir sind gespannt.
Glen Mazzara und Adam Fierro haben zuletzt unter anderem zusammen am Buch zur Golden-Globe-prämierten Serie The Shield. "Hancock" spielte im vergangenen Jahr weltweit rund 624 Mio. Dollar ein und lockte mehr als 3,8 Mio. Besucher in die deutschen Kinos.
"Hancock"-Regisseur Peter Berg will den Fantasy-Klassiker neu verfilmen und verspricht jede Menge Action und Abenteuer
Der "Dune"-Stoff ist kultig wie Tolkiens "Herr der Ringe" und hat längst eine große Neuverfilmung verdient. Jetzt ist es wohl endlich soweit ...Es gibt so Bücher, die sind echte Herausforderungen für Filmemacher. Frank Herbert's Klassiker Der Wüstenplanet gehört dazu und selbst ein Top-Regisseur wie David Lynch biss sich 1984 beinahe die Zähne daran aus. Jetzt wirft Peter Berg, der zuletzt Hancock mit Will Smith ins Kino brachte, während eines Interviews vergangene Woche seinen Hut in den Ring: "Ich denke, ich habe eine ganz andere Erfahrung mit dem Buch als es David Lynch hatte und meine Interpretation wird ganz anders sein als seine oder die der TV-Miniserie. Lynchs Version konzentriert sich auf die Herrscherhäuser in Herberts Roman und deren Kampf um "Spice", das nur auf dem Wüstenplaneten Arrakis gewonnen werden kann. Berg sieht die Geschichte eher als episches Abenteuer. "Das Buch ist kraftvoller und abenteuerlicher, viel brutaler, aber auch lustiger."
Vor der kritischen "Dune"-Fanbase hat er keine Angst: "Das sind die Elemente meiner Erfahrungen mit dem Buch und ich bin sicher, dass das verfilmt werden kann, ohne die selbst die ganz harten Fans von Bene Gesserit und Kwisatz Haderach vor den Kopf zu stoßen." Bevor er loslegen kann, muß er aber seine aktuellen Projekte zuende bringen. Derzeit schreibt Berg für den TV-Sender NBC eine weitere Staffel der Football-High-School-Serie 'Friday Night Lights' (sein Spielfilm mit gleichem Titel schaffte es nicht ins Kino) und seine Dokumentation über die Eishockeylegende Wayne Gretzky muß noch geschnitten werden. "Der Wüstenplanet" wird kommen. Ich arbeite Tag und Nacht, damit das klappt".
Schon lange wünscht sich Jennifer Aniston ein Kind. Nun bekommt sie eins - und weiß nicht, dass ihr bester Freund der Vater ist.
Ein Paar, das keins ist und ein falscher Samenspender - fertig ist die Komödie "Baster".Jennifer Aniston wünscht sich ein Kind, gern auch auf dem Weg der künstlichen Befruchtung. Nun erfüllt sich dieser Wunsch - jedoch vorerst nur im Kino. In der romantischen Komödie "Baster" dreht sich alles um eine Samenspende, die es in sich hat.
Aniston spielt mit Jason Bateman ("Hancock") ein Paar, das keins ist: Kassie und Wally sind beste Freunde. Als Kassie beschließt, durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden, vertauscht Wally den Spendersamen mit seinem eigenen. Fortan muss er mit dem Wissen leben, unerkannt Papa zu sein.
Das Drehbuch ist an eine Kurzgeschichte angelehnt und stammt von Allan Loeb, der das Skript zu "21" schrieb. Regie führen Josh Gordon und Will Speck, die bereits "Die Eisprinzen" schufen - abseitiger Humor ist also vorprogrammiert.
Der "Prinz von Bel Air" hätte als Sitcom-Star enden können. Doch Will eroberte die Welt und nimmt sich jetzt nicht ganz uneigennützig "Sieben Leben" an.
Sitcom-Star, Rapper, Actionheld, Comedy-Ass, Kassensprengmeister - Will Smith gehört zu den facettenreichsten Stars Hollywoods und hat sein einstiges Idol Eddie Murphy längst überflügelt - zumindest in der Kunst, sich beständig neu zu erfinden.Ohne die aggressive Attitüde seiner Brüder aus dem Ghetto und gesegnet mit einem frechen Charme, der ihm schon früh den Spitznamen "Prince" eintrug, avancierte Will in Windeseile zum afroamerikanischen Konsens-Star: der ideale Schwiegersohn, auch für die weiße Mittelklasse-Mami!
Willard Christopher Smith jr. wuchs als zweitältestes von vier Geschwistern in gutbürgerlichen Verhältnissen in Philadelphia auf. Sein Vater war Kühlgerätehersteller, seine Mutter Lehrerin. Seit seinem 12. Lebensjahr betätigt Will sich zudem als Rapper, was ihm bald wesentlich mehr Spaß macht als die Schule.
Smith und der DJ Jeff Townes spielten als "DJ Jazzy Jeff and the Fresh Prince" einige Alben ein, kassierten Grammys für die Hits "Summertime" und "Parents Just Don't Understand". Sie verdienten genug Geld, um dem in solchen Dingen unerfahrenen, aber umso freigiebigeren Smith jede Menge Ärger mit dem Finanzamt zu bescheren.
Die Rettung kam in Gestalt von Benny Medina, einem Manager bei Warner. Er fand, dass die Geschichte vom naiv-vorlauten Knaben aus Philadelphia auf dem glatten Parkett von Beverly Hills etwas von einer Sitcom hatte: Basierend auf Wills Werdegang konzipierte Medina die NBC-Fernsehserie "Der Prinz von Bel-Air". Smith brauchte bloß sich selbst zu spielen. Das Resultat: ein Mega-Erfolg und eine steile Filmkarriere.
Die Kritiker klatschten ihm ordentlich Beifall für seine Auftritte in "Straßenkinder" und "Six Degrees of Separation". Doch weitaus mehr Menschen sahen die künstlerisch eher umstrittene Darstellung des Lovers von Nia Long in der Krawallklamotte "Made in America".
In dem Actionthriller "Bad Boys" legte Smith dann Zeugnis von seiner Befähigung zum Hauptdarsteller ab, die er bald darauf in Emmerichs Weltuntergangsposse "Independence Day" eindrucksvoll untermauerte.
Seither kann sich Smith die Rollen aussuchen, und er tut dies trotz vereinzelter Aussetzer wie "Wild Wild West" mit sicherer Hand. Ein Film pro Jahr genügt ihm, der hektische Arbeitseifer vieler Jungkollegen ist ihm fremd. Da geht er lieber mal ins Studio und nimmt mit alten oder neuen Kollegen einen Sommerhit auf.
Oder er widmet sich seinen drei Kindern und Ehefrau Jada Pinkett Smith. Wenn sich Job und Familie vereinen lassen - umso besser. Die Dreharbeiten zu "Das Streben nach Glück" machten ihm deshalb so viel Spaß, weil er den ganzen Tag auch vor der Kamera mit Sohn Jaden verbringen durfte. Für den Einsatz als allein erziehender Vater in Not gab's nach "Ali" die zweite Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller.
Zuvor hatte Will mit der SF-Komödie "Men in Black" seinen Status als schwarze Nummer 1 der Actionkomödie zementiert, in "Der Staatsfeind Nr. 1" bewies er, dass er ernst machen kann, wenn die Lage es erfordert, und in "Die Legende von Bagger Vance" betrat er erstmals dramatisches Neuland.
"Ali", eine Method Performance wie aus dem De-Niro-Lehrbuch, brachte ihm endgültig den Ritterschlag der Kritik, "Hollywoods erste Oscar-Nominierung für einen Hiphop-Künstler" und - last but not least - mit der körperlichen Entwicklung verbundene Vorteile: "Ich bin menschliches Viagra. Ich bin Willagra! Und meine Frau liebt es."
Als neues Mitglied im 20-Mio.-Dollar-Gagenclub wollte Smith in den darauffolgenden Jahren erst einmal ein bisschen Geld verdienen. "Men in Black 2" war so eine Kosten-Nutzen-Entscheidung. Das US-Einspiel von 200 Millionen Dollar demonstrierte eindrucksvoll, wie sicher sich Smith seines Publikums sein darf. Das Action-Spektakel "Bad Boys 2" stand da in nichts nach. Ebenso wurden "I, Robot", "Hitch - Der Date Doktor" und "Hancock" zu Kassenschlagern.
In "Sieben Leben" kehrt Smith jetzt auf die dramatische Bühne zurück. Als Verursacher eines Autounfalls, bei dem sieben Menschen sterben, will er seine Schuld begleichen. Also sucht er sich sieben Fremde aus, deren Leben er bereichern kann.
So einsatzbereit kennen und lieben ihn seine Fans. Kein Wunder also, dass sich Will nach weiteren Herausforderungen umsieht. Im Sommer unterstützte er den Wahlkampf von Barack Obama. Nach dessen Wahlsieg kündigte Smith schnell an, ein Biopic über das Leben des künftigen US-Präsidenten drehen zu wollen - vielleicht auch mit dem Hintergedanken, sich einige Tricks von seinem Vorbild abzuschauen:
"Ich glaube tatsächlich, dass ich Präsident der USA werden könnte, wenn ich es darauf anlege." Charme genug hat er wohl dafür, und die Frechheit, es wirklich zu versuchen, vielleicht auch. "Born to Reign" heißt programmatisch eine seiner CDs. Na, denn: CU in Washington D.C., alter Homeboy!







































