Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
START 22.01.2009
DRAMA/THRILLER | 121 MINUTEN | VALKYRIE | USA 2008 | FOX
Perfekter und kühler Hollywood-Thriller über das gescheiterte Hitler- Attentat vom 20. Juli 1944.
Als sich die katastrophale Niederlage des Dritten Reiches im Zweiten Weltkrieg immer deutlicher abzeichnet, schließt sich der bislang linientreue Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) dem Widerstand an. Die Verschwörer entwickeln einen Plan, den selbstzerstörerischen Wahnsinn Hitlers (David Bamber) zu stoppen und eine Schatten-Regierung aufzustellen. Doch die Zeit drängt und Stauffenberg muss das Attentat selbst durchführen.Kaum ein Film erhitzte im Vorfeld derart die Gemüter wie der dramatische Geschichtsthriller von Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen"), in dem Superstar Tom Cruise das Symbol des Nazi-Widerstands verkörpert. Die packende Chronik des Attentats entstand an Originalschauplätzen.
START 22.01.2009
DRAMA/THRILLER | 121 MINUTEN | VALKYRIE | USA 2008 | FOX
Film Trailer
| Filmtrailer (englisch) | 10.10.2008 |
| Filmtrailer 2 (Englisch) | 06.11.2008 |
| Teaser | 14.03.2008 |
| Filmtrailer | 19.11.2008 |
START 22.01.2009
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Nun ist es amtlich: Tom Cruise wird den kultigen Militärpolizisten Jack Reacher in "One Shot" spielen und damit die Buchreihe zum Leben erwecken.
Jack Reacher wird als breitschultriger Riese beschrieben - eine Herausforderung für Tom Cruise.Tom Cruise wird in der Romanverfilmung "One Shot" den Militärpolizisten Jack Reacher spielen. Wie jetzt bekannt wurde, ist der Vertrag zwischen Paramount Pictures und dem Star unter Dach und Fach.
Vor einiger Zeit noch galt diese Besetzungsmeldung als bloßes Gerücht - auch, weil der Hauptheld als extrem groß und schwer beschrieben wird und damit wenig mit der Statur von Cruise gemeinsam hat. Regie führt Christopher McQuarrie, der Tom Cruise bereits das Drehbuch zu "Operation Walküre" auf den Leib schneiderte. Drehbeginn ist im Herbst dieses Jahres.
"One Shot" (deutsch als "Sniper" erschienen) ist der neunte Titel der Reihe von Lee Child um den ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher. Reacher ist ein attraktives Rauhbein mit dem Herz am rechten Fleck. Im Gegensatz zu den meisten Cops der literarischen Thrillerszene weist Reacher weder Trunksucht noch eine unverarbeitete Vergangenheit auf. Doch getreu dem Genre ist auch dieser Held ein einsamer Wolf, der dazu nur mit einer Zahnbürste bewaffnet und ohne festen Wohnsitz durch die Staaten reist.
In "One Shot" ermittelt Reacher gegen einen Scharfschützen, der nicht das erste Mal auf den Falschen geschossen hat, nun aber des fünffachen Mordes beschuldigt wird. Seltsamerweise kann sich der Mann an keine dieser Taten erinnern und bald wird klar, dass der Fall verstrickter ist, als es zunächst scheint.
Bis der Film im Kasten ist, hat Tom Cruise am 15. Dezember dieses Jahres seinen großen Auftritt: Da startet "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" im Kino.
George Clooney hat für die Hauptrolle in "Das Monster von Florenz" zugesagt. Darin macht er Jagd auf einen Killer, der heute noch frei herumläuft.
Der oder die Schlächter von Florenz wurden nie gefasst.George Clooney geht auf Monsterjagd - auf eine echte. Der Freund von Elisabetta Canalis hat für die Rolle in "Das Monster von Florenz" zugesagt, einer Romanverfilmung, die auf einer realen Mordserie in Italien beruht. George Clooney wird als Journalist Douglas Preston auftreten, der das Buch "Die Bestie von Florenz" schrieb und sich intensiv mit den Fällen beschäftigte. Das Drehbuch kommt von Christopher McQuarrie und Nathan Alexander, die schon das Skript für "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" verfassten. Wer Regie führen wird, ist noch nicht bekannt.
Das "Monster von Florenz" ist der Oberbegriff für eine Mordserie in Florenz, die 1968 begann und bis in die Achtziger Jahre andauerte. Die äußerst grausamen Taten gelten als spektakulärster Fall der italienischen Kriminalgeschichte, denn die Mörder wurden nie gefasst. Ob tatsächlich mehrere Täter beteiligt waren oder die Blutbäder doch auf das Konto eines einzelnen Irren gehen, ist allerdings gar nicht sicher.
Bis ins Jahr 2004 wurde immer wieder an dem Fall herumgedoktert. Verdächtige wurden eingesperrt und wieder entlassen, Durchsuchungen durchgeführt und Verschwörungstheorien aufgestellt. Klar ist bis heute nur, dass die Opfer - es handelte sich stets um Doppelmorde - einen grausamen Tod starben: Sie wurden in ihren Autos erschossen, erstochen und, was die Frauen betraf, verstümmelt. Letzteres brachte den Verdacht von satanischen Praktiken auf. Der Teufel, der dahinter steckte, läuft wahrscheinlich heute noch frei herum.
Ob George Clooney Licht in die Sache bringen wird, ist fraglich. Einen höchst spannenden, wenn auch nicht wirklich angenehmen, Kinostoff gibt das florentinische Monster aber in jedem Fall ab.
Weil Tom Cruise als Star nicht mehr zieht, hängt "M:I 4" vom Erfolg von "Knight & Day" ab. Falls er kommt, wird ein Nachfolger für Ethan Hunt eingeführt.
Da ist der Titel auf tragische Weise Programm: Die "Mission: Impossible" wird für Tom Cruise offenbar tatsächlich zur unmöglichen Aufgabe ...Denn der einstige Superstar konnte zuletzt mit "Krieg der Welten", "Von Löwen und Lämmern" und "Operation Walküre" die hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllen, zu wenige Filmfans lösten ein Ticket. Vorbei also die Zeiten, in denen der Name Tom Cruise klingelnde Kassen garantierte - das galt insbesondere und zur großen Enttäuschung der Macher für "Mission: Impossible III".
Die Filmreihe um den Top-Agenten Ethan Hunt hatte in den Neunzigern stark zum Superstar-Status von Tom Cruise beigetragen. Doch seit er sich mit seinem peinlichen Auftritt bei Oprah Winfrey, umstrittenen Aussagen über Drogentherapien und offensiver Sektenwerbung für Scientology immer mehr zur Zielscheibe beißender Häme gemacht hat, klebt auf dem ehemaligen Blockbuster-Garanten das Etikett "Kassengift".
Darum haben die Strategen beim Filmriesen Paramount für das lange geplante vierte "Mission: Impossible"-Abenteuer nun sogar die Handbremse gezogen: Nur falls Toms demnächst startender Action-Spaß "Knight and Day" mit Cameron Diaz ordentlich Kasse macht, darf Cruise auch als Ethan Hunt wieder unlösbare Probleme lösen.
Aber selbst falls "M:I IV" zustande kommt, planen die Macher in Sachen Tom Cruise einen Abschied auf Raten. Angeblich soll im Drehbuch ein junger Schützling von Ethan Hunt auftauchen, der den Titelhelden dann mittelfristig in eventuellen weiteren Filmen beerben kann. Welcher Schauspieler dabei in Toms Fußstapfen treten soll, ist allerdings noch nicht bekannt.
Für Tom Cruise ist die Nachricht besonders bitter, weil er zuletzt mit seinem Comedy-Auftritt als fetter, ekelhafter Filmproduzent Les Grossman bei den MTV Movie Awards große Sympathien gewinnen konnte. Die Figur aus "Tropic Thunder" soll sogar einen eigenen Kinofilm bekommen. An Toms Potenzial als ernstzunehmender Action-Held scheint aber niemand mehr so recht zu glauben ...
Aller guten Dinge sind drei: Bryan Singer wird sieben Jahre nach "X-Men 2" seinen dritten Mutantenfilm inszenieren.
Lange wurde spekuliert, jetzt hat sich Regisseur Bryan Singer tatsächlich für den nächsten Ableger der "X-Men"-Reihe verpflichtet.Bryan Singer, der bei den ersten beiden "X-Men"-Filmen im Regiestuhl saß und für Teil Drei das Drehbuch beisteuerte, wird den neuesten Ableger der "Origins"-Reihe inszenieren. Dieser beschäftigt sich mit den Lehrjahren von "X-Men"-Helden wie Cyclops und Jean Gray an Professor Xaviers Mutantenschule.
Wann "X-Men: First Class" in die Kino kommen soll, ist noch unklar. Schließlich hat Singer mit "Battlestar Galactica", "Excalibur" und "Jack the Giant Killer" noch drei weitere Regieprojekt in der Pipeline, die sich derzeit allesamt in der Vorproduktion befinden.
Ein straffes Programm für Singer also, dessen letzter Kinofilm "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" auf 2008 datiert.
Comeback auf der Leinwand: Universal will einen neuen Film zum SciFi-Kult in die Kinos bringen - und Bryan Singer soll Regie führen.
Das Risiko einer Bauchlandung ist groß für den, der es wagt, einen Film- und Fernsehkult neu aufzulegen. Bei "Kampfstern Galactica" hat die Rundumerneuerung allerdings bestens geklappt.Nach der erfolgreichen Wiederbelebung des SciFi-Kults "Kampfstern Galactica" im TV scheint Hollywood-Major Universal nun offenbar auch einen neuen Kinofilm zu planen. Das Leinwandspektakel soll allerdings nicht an den aktuellen Serienhit angelehnt sein, sondern auf eigenen Füßen stehen. Als Autor konnte bereits Galactica-Veteran Glen A. Larson gewonnen werden, der schon das Skript zur Original-Serie und dem Kinoableger von 1978 verfasst hat.
Als möglicher Kandidat für den Regiestuhl ist Bryan Singer im Gespräch, der bereits vor zehn Jahren an einem "Galactica"-Projekt werkelte, das dann aber wieder auf Eis gelegt wurde. Singer ist vor allem für die ersten beiden "X-Men"-Filme bekannt und war zuletzt mit "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" in den Kinos.
In der Untergrundkomödie "Rock'n Rolla" gibt Tom Wilkinson einen knurrigen Gangsterboss - eine Rolle, die der Brite wie gewohnt mit Bravour spielt.
Er war in "Hamlet" und anderen großen Bühnenrollen zu sehen. Doch erst, als Wilkinson für "Ganz oder gar nicht" die Hüllen fallen ließ, fühlte sich auch die Filmwelt richtig angezogen."Ganz oder gar nicht" im Jahr 1997 war die Wendemarke in der Karriere des Briten. Eine charmante Komödie mit sozialem Gewissen, in der er sich als Spießer vorstellte und als Stripper verabschiedete. 21 Jahre zurück lag damals sein Filmdebüt "Die Schattenlinie".
Mittlerweile hat sich Tom Wilkinson als Schauspieler so herausgeputzt, dass er zu den gefragtesten Darstellern gehört - besonders wenn es darum geht, einen "typischen Briten" zu besetzen: Graumeliertes Haar gepaart mit einem Schuss behäbiger Höflichkeit und einem feinen, machmal boshaftem Humor. Den zeigt er jetzt in Guy Ritchies Gangsterposse ""RocknRolla" an der Seite von Gerard Butler und Thandie Newton. Wilkinson spielt den verschlagenen Unterwelt-Don Lenny Cole, der auf die feine englische Art versucht, einen frisch verliehenen Batzen Geld gleich wieder zurückzugaunern.
Dass es mit seinem Durchbruch so lange dauerte, sieht Wilkinson heute gelassen: "Ich bin für die Schauspielerei gut geeignet, bin ziemlich fatalistisch eingestellt. Wenn etwas nicht passiert, passiert es eben nicht, viel daran ändern kann man nicht." Dieses Understatement passt zu vielen seiner Rollen - Figuren mit unterdrückten Emotionen, auf deren Explosion man wartet.
In Interviews wirkt Wilkinson ausgeglichen und freundlich, präsentiert sich gerne als Promi-Analphabet. So soll er Jackie Chan anfangs für die Regisseurin seines US-Debüts "Rush Hour" gehalten haben. Der Mann mit der sanft-sonoren Stimme strahlt Selbstbewusstsein aus, kennt aber auch seine Grenzen: "Herausforderungen sind eher nichts für mich", erklärte er einst.
"An meine tote Großmutter dachte ich jedenfalls nicht", witzelte er auf die Frage, wie er sich auf seine oscarnominierte Rolle, auf den Schmerz eines plötzlich kinderlosen Vaters im Drama "In the Bedroom" von 2000 eingestimmt hatte. "Es ist nicht meine Trauer, sondern die meiner Figur. Hätte ich mir dafür den Tod meiner eigenen Kinder vorgestellt, wäre ich verrückt geworden."
Richtig aus der Spur gerät Wilkinson nur auf der Leinwand, so als Staranwalt Arthur Edens in "Michael Clayton", den sein Gewissen zerfrisst. Mit der Rolle des manisch-depressiven Mannes, der unter seiner Schuld zerbricht, ging er 2008 erneut ins Oscarrennen.
Doch Wilkinson kann noch mehr: So gab er den väterlich-gutmütigen Typen als Gutsbesitzer in "Ride With The Devil", den betrogenen Ehemann in "Geliebte Lügen" oder den verliebten Verehrer von Helen Hunt in "Good Woman - ein Sommer in Amalfi". Aber er kann auch brutal sein, wie als Jude Laws Vater in "Oscar Wilde", als Mafiaboss in "Batman Begins" oder als Machtmensch, der "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" vergewaltigen wollte.
Überhaupt ist der Sexualtrieb einiger Rollen, die Wilkinson spielte, manchmal recht ausgeprägt: Als "Der Priester" schlief er mit seiner Haushälterin, als Arzt in "Vergiss mein nicht!" mit Praxishelferin Kirsten Dunst und als Familienvater in "The Governess" mit Erzieherin Minnie Driver. Dass sein größter Erfolg "In the Bedroom" heißt, ist freilich nur Zufall. Heute läuft es für Wilkinson mit Rollen wie in "Rock'n Rolla" oder davor in "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat auch jenseits von Eden bestens.
Privat ist der Lyrikliebhaber und Absolvent der Royal Academy of Dramatic Arts seit 1988 mit seiner Kollegin Diana Hardcastle verheiratet und hat zwei Töchter Alice und Molly.
Die Orientierungslosigkeit, die er durch seinen unsteten Vater als Kind spürte, scheint vorbei. Papa Wilkinson war erst in der Landwirtschaft tätig, wanderte dann mit der Familie nach Kanada aus, wo er fünf Jahre als Schmelzer arbeitete um nach seiner Rückkehr bis zu seinem Tod ein Pub zu führen.
Wilkinson lernte lieber Golf und belegte so manchen Kurs, wenn die Angebote ausblieben. Der Mann, der schon "König Lear" war, nimmt die Dinge eben gern so, wie sie kommen und verzichtet auf übertriebene Ansprüche und Allüren: "Bis zu meinem 40. Lebensjahr hatte ich kein eigenes Haus. Ich bin zufrieden, wenn ich genug Geld für eine Flasche Wein und ein gutes italienisches Essen habe." Es sei ihm gegönnt.









































