The Sixth Sense
START 30.12.1999
HORROR/THRILLER | 107 MINUTEN | USA 1999 | CONSTANTIN
In Spannung und beklemmender Atmosphäre ausgezeichneter, subtil und immer wieder überraschend erzählter Gespenster-Thriller.
Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) kümmert sich um den schwer verhaltensgestörten Jungen Cole (Haley Joel Osment), dessen in Scheidung lebende Mutter nicht mehr alleine mit ihm zurecht kommt. Dabei vernachlässigt er jedoch seine Frau Anna. Nachdem der Junge endlich Vertrauen zu Malcolm gefasst hat, erzählt er ihm, was ihn peinigt: Geister von Toten, die ihn auch körperlich malträtieren.M. Night Shyamalan beeindruckt mit einem atmosphärisch ausgezeichneten, subtilen und überraschend erzählten Gespenster-Thriller. In den USA zählte "The Sixth Sense" bei einem Einspiel von knapp 270 Mio. Dollar 1999 zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres. Die Kamera von Tak Fujimoto trägt in Perspektive und Bildkomposition viel zur gespenstischen Atmosphäre bei.
START 30.12.1999
HORROR/THRILLER | 107 MINUTEN | USA 1999 | CONSTANTIN
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Geburtstag: 06.08.1970 | Land: USAFILMOGRAFIE2010 | Die Legende von Aang2008 | The Happening 2004 | The Village - Das Dorf 2002 | Signs - Zeichen 2000 | Unbreakable - Unzerbrechlich 1999 | The Sixth Sense 0 | After Earth weiter » |
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FILMOGRAFIE2010 | Devil - Fahrstuhl zur Hölle2008 | The Happening 2007 | Enttarnt - Verrat auf höchster Ebene 2004 | Der Manchurian Kandidat 2002 | Signs - Zeichen 2002 | Die Wahrheit über Charlie 2000 | Helden aus der zweiten Reihe 1999 | The Sixth Sense 1998 | Menschenkind 1997 | Tausend Morgen 1996 | That Thing You Do! 1995 | Teufel in Blau 1995 | Der dritte Frühling - Freunde, Feinde, Fisch & Frauen 1993 | Philadelphia 1992 | Fäuste 1991 | Das Schweigen der Lämmer 1976 | Cannonball weiter » |
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Geburtstag: 10.04.1988 | Land: USAFILMOGRAFIE2001 | A.I. - Künstliche Intelligenz2000 | Das Glücksprinzip 1999 | The Sixth Sense 1996 | Bogus weiter » |
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Geburtstag: 01.11.1972FILMOGRAFIE2011 | Fright Night2007 | Spuren eines Lebens 2005 | Little Miss Sunshine 2004 | The Last Shot 2002 | About a Boy 2002 | The Hours 2002 | Spurwechsel 2000 | Shaft - noch Fragen? 1999 | The Sixth Sense 1998 | Velvet Goldmine 1996 | Emma 1995 | Cosi 1994 | Muriels Hochzeit weiter » |
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Geburtstag: 26.07.1968 | Land: GroßbritannienFILMOGRAFIE2011 | Wer ist Hanna?2010 | Der Ghostwriter 2009 | An Education 2005 | Ein Haus in Irland 2003 | Peter Pan 2002 | Below - Da unten hört dich niemand schreien 2001 | Lucky Break - Rein oder raus 2001 | The Body 1999 | The Sixth Sense 1998 | Rushmore 1997 | Postman 0 | Anna Karenina weiter » |
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Geburtstag: 17.08.1969 | Land: USAFILMOGRAFIE2011 | Der Zoowärter2008 | Kurzer Prozess - Righteous Kill 2006 | Annapolis - Kampf um Anerkennung 2003 | Dreamcatcher 1999 | The Sixth Sense 1996 | Kopfgeld - Einer muß bezahlen weiter » |
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FILMOGRAFIE1999 | The Sixth Sense1997 | Teurer als Rubine weiter » |
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Geburtstag: 24.01.1986FILMOGRAFIE2007 | Die Girls von St. Trinian1999 | The Sixth Sense 1997 | Heimliche Freunde weiter » |
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Geburtstag: 26.11.1986 | Land: USAFILMOGRAFIE2004 | Mean Creek2001 | Jurassic Park III 2001 | The Glass House 1999 | The Sixth Sense 1998 | Barneys großes Abenteuer - Der Film weiter » |
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HORROR/THRILLER | 107 MINUTEN | USA 1999 | CONSTANTIN
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START 30.12.1999
HORROR/THRILLER | 107 MINUTEN | USA 1999 | CONSTANTIN
Will Smith plant zusammen mit "The Sixth Sense"-Regisseur M. Night Shyamalan einen SciFi-Film. Die zweite Hauptrolle spielt Smiths Sohn Jaden.
Ein kleiner Junge steuert mit seinem Vater ein kaputtes Raumschiff durchs All."Men in Black"-Star Will Smith möchte nach "Das Streben nach Glück" erneut mit Sohn Jaden vor der Kamera stehen. Zusammen mit "The Sixth Sense"-Regisseur M. Night Shyamalan sowie seiner Frau Jada Pinkett Smith plant er ein bis jetzt noch unbenanntes SciFi-Drama. So viel ist zur Handlung bekannt: Eintausend Jahre nach unserer Zeit fliegt ein kleiner Junge mit seinem verwirrten Vater im Weltraum herum. Nachdem ihr Schiff bei einem Unfall beschädigt wurde, steuert der Junge einen verlassenen und furchteinflößenden Planeten an.
Will Smith wird den Film produzieren und M. Night Shyamalan führt Regie. Zur weiteren Besetzung und zum Starttermin ist noch nichts bekannt. Mit der Darstellung einer Vater-Sohn-Beziehung vor der Kamera haben Will Smith und Jaden schon Erfahrung: Einst lockten die beiden mit ihrer zu Herzen gehenden Darstellung in "Das Streben nach Glück" über 1,4 Millionen Zuschauer in die deutschen Kinos.
Das Gespann Will und Jaden funktioniert im Kino also prächtig. Die Idee, diese Konstellation nun vor einen Endzeithintergrund zu packen, ist natürlich genial, aber so neu nicht: Schon Viggo Mortensen zeigte in der Romanverfilmung "The Road", dass man aus diesem Thema maximale Emotionen und, wenn man will, auch schwer zu verkraftende Gefühlsmomente herausholen kann. Nun bleibt abzuwarten, wie Will Smith das Thema angehen wird. Der Story-Hinweis, dass der Vater verwirrt und der Junge alleiniger Raumschiffkapitän ist, lässt allerdings schon eine Geschichte vermuten, die den Zuschauer ins Herz treffen wird.
Die TV-Spots zum neuen Schocker des "Sixth Sense"-Machers um eine höllische Aufzugfahrt gehen vielen zu weit. Sehen Sie selbst, warum!
Rums, der Lift bleibt mitten zwischen zwei Stockwerken mit einem Ruck stehen, das Neonlicht flackert kurz, dann ist es still, dunkel und nichts geht mehr ...Im Aufzug steckenbleiben, das ist sowieso schon eine Horrorvorstellung. Wenn sich die zufällig mitgefangenen Mitbürger dann auch noch als echte Ekelpakete erweisen, wird's umso ungemütlicher. Auf die Spitze getrieben hat das nun Mystery-Meister M. Night Shyamalan. In seinem Horrorschocker "Devil" ist nicht etwa nur ein schwitzender Klaustrophobiker oder der notgeile Nerd aus der Poststelle mit an Bord des defekten Lifts, sondern gleich der Leibhaftige persönlich! Zwei im US-Fernsehen gezeigte Clips dazu waren einigen zartbesaiteten Zusehern zu viel: Sie protestierten beim Sender.
Dabei sind in den Trailern zu "Devil" eigentlich keine explizit brutalen oder schrecklichen Szenen enthalten. Dennoch ist die Atmosphäre extrem bedrohlich. Das liegt auch daran, dass sich M. Night Shyamalan, seines Zeichens eher Experte für Mystery denn für harten Horror, diesmal auf das Drehbuch und die Produktion des Films beschränkte. Den Regiestuhl überließ der "Sixth Sense"-Macher bei "Devil" den Brüdern John Erick und Drew Dowdle, die sich mit "The Poughkeepsie Tapes" und "Quarantäne" als Schockerprofis etablierten.
Auf youtube finden Sie die Clips unter:
www.youtube.com/watch?v=OZ7DLN_v__c]
[http://www.youtube.com/watch?v=GDMW3NQIqZc&feature=player_embedded
In Deutschland kommt "Devil" am 25. November ins Kino.
Top-Produzent Frank Marshall über das Fantasy-Epos "Die Legende von Aang", M. Night Shyamalan, das System Hollywood, "Bourne 4" und "Indy 5".
Frank Marshall, legendärer Produzent der größten Erfolge von Steven Spielberg, arbeitet bei "Die Legende von Aang" zum dritten Mal mit Blockbuster-Regisseur M. Night Shyamalan zusammen, der mit dem Fantasy-Epos seinen bislang größten Film vorlegt.Sie haben mit M. Night Shyamalan bereits "The Sixth Sense" und "Signs - Zeichen" gedreht. Warum hat es acht Jahre bis zum nächsten gemeinsamen Film gedauert?
FRANK MARSHALL: Wir kamen einfach nicht zusammen. Ich war ein paar Jahre mit der "Bourne"-Serie beschäftigt, und Night hatte immer schon Sam Mercer als seinen persönlichen Produzenten. Außerdem muss man nach Philadelphia ziehen, wenn man dauerhaft mit ihm arbeiten will. Nichts gegen Philadelphia, aber ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und lebe gern in Los Angeles. Als Night mit der Arbeit an "Die Legende von Aang" begann, wurde ihm schnell bewusst, dass er ein Projekt dieser Größenordnung noch nie hatte stemmen müssen. Also suchte er nach einem Produzenten, der Erfahrung darin besaß, und sprach mich an. Kathleen (Kennedy, Marshalls Ehefrau und Produktionspartnerin, Anm. d. Red.) und ich hatten von der Fernsehserie "Avatar - Der Herrscher der Elemente" noch nie gehört. Wir fragten unsere Töchter, und die waren begeistert. Wir sagten zu.
Ist er immer noch derselbe Filmemacher, den Sie damals kannten?
Ja und nein. Natürlich ist er immer noch der M. Night Shyamalan von "The Sixth Sense". Ich glaube aber, dass er sich vor zehn Jahren noch nicht getraut hätte, ein solches Projekt zu schultern. Er hat also dazugelernt. Und vor allem: Er will immer noch weiter dazulernen. Und er hatte keine Angst vor den Herausforderungen, die ein großer Film wie dieser mit sich bringt.
Sicher ist er nicht der erste Filmemacher, der einem einfiele, wenn man ein Big-Budget-Epos mit vielen Effekten vorbereitet.
Das stimmt. Aber er war der Richtige, weil er Leidenschaft hatte. Leidenschaft für diesen Stoff, für diese Welt. Das ist entscheidend. Ihm war bewusst, dass er sich nicht einfach auf das verlassen können würde, was ihn auszeichnet. Vor allem aber fühlte er sich von all den Themen und Motiven der Saga ganz unmittelbar angesprochen. Er wollte die Geschichte unbedingt erzählen.
Es hilft, einen Produzenten an der Seite zu haben, der diese Spielart beherrscht. Was gibt Ihnen das Selbstvertrauen, immer wieder Großprojekte dieser Art zu stemmen?
Erfahrung. Meine Frau und ich machen das schon sehr lange, seit dem ersten "Indiana Jones"-Film im Jahr 1980. Wir sind ein eingespieltes Team, wir können einander vertrauen. Vor allem aber ergänzen wir einander sehr gut, weshalb wir uns nicht ins Gehege kommen. Kathleen liebt besonders den Entwicklungsprozess, das Schreiben, die Vorbereitung. Ich mag die Arbeit am Set, führe immer wieder Regie beim zweiten Drehteam. Bei der Postproduktion ziehen wir an einem Strang. Aber all das hat sich entwickelt, wir haben uns immer auf die jeweiligen Situationen eingestellt.
So haben Sie Stillstand vermieden.
Richtig. Alle zehn Jahre haben wir etwas Neues gemacht, neue Dinge ausprobiert. Zuerst haben wir für Steven Spielberg Amblin geleitet. Dann haben wir uns selbständig gemacht, ich habe bei drei Filmen Regie geführt. Dann fiel mir "Bourne" in den Schoß, der meine ganze Zeit in Anspruch nahm. "Die Bourne Identität" war der erste Film in einer langen Zeit, an dem ich ohne Kathleen arbeitete. Das hat auch ihr Freiheiten eröffnet. Heute arbeiten wir gemeinsam an den Filmen, bei denen wir Lust darauf haben.
Hat sich die Beschreibung Ihres Jobs im Lauf der Jahre verändert?
Auf jeden Fall. Als wir anfingen, ging es vor allem darum, eine Geschichte zu erzählen und sie so gut zu erzählen, wie man kann. Das macht mir immer noch am meisten Spaß. Ich bin gerne am Set. Aber weil sich das Geschäft als solches so rasend verändert hat, hat sich auch die Aufgabe des Produzenten verändert. Wir müssen uns immer stärker um die geschäftlichen Aspekte kümmern - Merchandising, Product Placement, die Ausstattung der DVDs. Es ist ein absolut einzigartiger Job. Ich bin für Kunst zuständig, aber eben auch Kommerz. Das gilt heute mehr denn je.
Sie haben beides perfekt verbunden.
Im Film ist alles erlaubt. Wenn man mag, kann man einen Film über einen Papierkorb machen. Ob sich ein Publikum dafür interessiert, ist die andere Frage. Ich verstehe mich als Entertainer. Ich will ein Publikum unterhalten, je größer, desto besser. Das bereitet mir Freude, das ist mein Antrieb.
Sie arbeiten für alle Studios. Wählen Sie Ihre Studiopartner für ein bestimmtes Projekt dennoch gezielt aus?
Nach Möglichkeit. Man muss findig sein. Wenn man am Startwochenende nicht den nötigen Umsatz macht, ist man verloren. Es sei denn, man hat es mit einem Studio zu tun, dass findig genug ist, seine Filme so zu platzieren, dass sie mit anderen Einnahmequellen wie Soundtracks, Games oder Merchandising mögliche Verluste an der Kinokasse wieder zu deckeln. Sehen Sie, man spricht immer davon, dass die Blockbusterära mit "Der weiße Hai" und "Krieg der Sterne" beginnt. Aber damals war das noch anders: Diese Filme wurden Blockbuster, weil die Leute sie sich immer und immer wieder angesehen haben. Sie haben diese Filme einfach geliebt. "Jäger des verlorenen Schatzes" wurde von manchen Kinos mehr als ein Jahr lang vor vollem Haus gespielt. Er spielte am ersten Wochenende nur acht Mio. Dollar ein - das wäre heute der Todeskuss. Aber dann spielte er in den kommenden zehn Monaten an jedem weiteren Wochenende wieder jeweils acht Mio. Dollar ein. Das gibt es heute aufgrund der unterschiedlichen Auswertungsmöglichkeiten nicht mehr. Es gibt nur noch das erste Wochenende, dann kommt schon der nächste große Film.
Arbeiten Sie mit diesem Wissen anders an Ihren Filmen?
Nein. Geändert hat sich vor allem die Vermarktung der Filme. Sie ist wichtiger geworden. Und teurer. Die Leute sollen Lust bekommen. Aber dann muss man ihnen immer noch einen guten Film zeigen. Sonst kommen sie nicht wieder.
Wie wichtig ist 3D?
Ich will 3D nicht überbewerten. Es ist ein interessantes und spannendes neues Werkzeug. Aber einen "Bourne"-Film könnte ich nie in 3D machen. Sollten wir eine Fortsetzung von "Die Legende von Aang" machen, würde es sich anbieten. Es würde dem Film wirklich etwas bringen. Beim ersten Teil waren die Kameras einfach nicht ausgereift genug. Aber ich bin zufrieden mit der 3D-Nachbearbeitung. Wir haben versucht, den Effekt subtil einzusetzen. Es sollte kein zweiter "Kampf der Titanen" werden.
Wenn man mit Ihnen spricht, sollte man die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, Ihnen Fragen zu einzelnen Franchises und Filmen zu stellen, an denen Sie beteiligt sind.
Schießen Sie los.
Wie sieht es mit "Bourne 4" aus?
Sieht gut aus. Ich treffe mich in New York mit dem Drehbuchautor Tony Gilroy, der mir seine Ideen für "The Bourne Legacy", so wird der Film heißen, zeigen will. Wenn wir das Drehbuch haben, werden wir Matt Damon und Paul Greengrass ansprechen. Aktuell sind sie nicht beteiligt. Aber ich verstehe das. Nach "Das Bourne Ultimatum" waren sie ausgebrannt und konnten sich nicht vorstellen, gleich wieder an einem "Bourne"-Film zu arbeiten. Jetzt sieht es hoffentlich anders aus.
"Indiana Jones 5"?
Da tut sich gerade gar nichts. George Lucas' Leute recherchieren für "Indy 5", aber das ist es auch schon.
Haben Shia LaBeoufs Anmerkungen in Cannes, man habe den vierten Teil versemmelt, etwas damit zu tun?
Damit hat er seiner Karriere keinen großen Gefallen getan. Aber Shia LaBeouf ist noch jung. Vielleicht lernt er noch dazu.
"Hereafter" von Clint Eastwood?
Ist so gut wie fertig. Die einfachste Arbeit meines Lebens. Wir haben Clint das Drehbuch gezeigt, ein paar Monate später hat er uns den Film gezeigt. Er hält sich an die Zeit- und Budgetplanungen. Es war mir fast peinlich, dass ich noch ein oder zwei Anmerkungen zu "Hereafter" hatte. Aber sonst musste ich nichts machen.
Steven Spielbergs "War Horse"?
Wir fangen am 2. August an, der komplette Film wird in England gedreht. Ich bin sehr aufgeregt. Das Theaterstück ist großartig. Ich hoffe, dass man das über den Film "War Horse" auch sagen wird. Er hat das Potential dafür.
Sie selbst wollen als Regisseur einen Film über Lance Armstrong drehen?
Ja. Gerade machen wir eine Doku über seine Rückkehr in den Radzirkus fertig. Danach nehmen wir den Spielfilm in Angriff, der einen größeren Zeitabschnitt umfassen soll. Ich führe gern Regie, aber wenn ich einen Film inszeniere, kann ich nebenher nichts anderes machen. Als ich in den Neunzigerjahren drei Filme hintereinander gedreht habe, merkte ich, wie sehr mir das Produzieren fehlte. Das mache ich am liebsten und kann ich am besten. Also habe ich das Inszenieren wieder hintangestellt. Das war die richtige Entscheidung.schießen
Als erfolgreichster Film aller Zeiten gilt "Titanic". Doch weil der Dollar früher viel mehr wert war, gibt's jetzt eine neue, "inflationsbereinigte" Hitliste.
Leo säuft ab sofort nicht nur im Atlantik ab, sondern nun auch in Sachen Kino-Erfolg.Denn knapp zwölf Jahre lang galt DiCaprios Kitschparade "Titanic" als erfolgreichster Film aller Zeiten. Doch findige Filmfans haben nun eine Hitliste für US-Ticketverkäufe erstellt, die berücksichtigt, dass der Dollar früher deutlich mehr wert war. So hat "Titanic" zwar im Jahr 1997 600 Mio. Dollar eingespielt und "Star Wars" 1977 nur 460. Doch wenn man die Inflation und die durchschnittlichen Ticketpreise einberechnet, kommt "Titanic" nach heutigen Maßstäben auf 920 Mio. Dollar und Platz sechs der Liste, "Star Wars" aber sogar auf 1,3 Milliarden.
Noch erfolgreicher war allerdings das Mega-Melodram "Vom Winde verweht", das nach heutiger Berechnung 1,45 Milliarden Dollar eingebracht hat. Platz drei geht an das Musical "Meine Lieder - meine Träume", auf vier telefoniert "E.T." nach Hause und auf Rang fünf verkündet Charlton Heston "Die zehn Gebote". "Titanic" ist auf Platz sechs der einzige neuere Film mit einer Top-Platzierung: Aus den Neunzigern schaffte es ansonsten "Star Wars - Die dunkle Bedrohung" auf Rang 19 und aus dem neuen Millenium ist als bester Film "The Dark Knight" gar nur auf der 27 zu finden. "Herr der Ringe" landete mit "Die Rückkehr des Königs" nur auf 50 - noch 6 Plätze hinter "Fluch der Karibik 2"...
DIE ERFOLGREICHSTEN US-KINOFILME
Platz
Filmtitel
Ticketerlös inflationsbereinigt in $
Ticketerlös im Jahr des Kinostarts in $
Jahr des Kinostarts
1
Vom Winde verweht
1.450.680.400
198.676.459
1939
2
Krieg der Sterne
1.278.898.700
460.998.007
1977
3
Meine Lieder - meine Träume
1.022.542.400
158.671.368
1965
4
E.T. - Der Außerirdische
1.018.514.100
435.110.554
1982
5
Die zehn Gebote
940.580.000
65.500.000
1956
6
Titanic
921.523.500
600.788.188
1997
7
Der weiße Hai
919.605.900
260.000.000
1975
8
Doktor Schiwago
891.292.600
111.721.910
1965
9
Der Exorzist
793.883.100
232.671.011
1973
10
Schneewittchen und die sieben Zwerge
782.620.000
184.925.486
1937
11
101 Dalmatiner
717.405.900
144.880.014
1961
12
Star Wars: Das Imperium schlägt zurück
704.937.000
290.475.067
1980
13
Ben Hur
703.640.000
74.000.000
1959
14
Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter
675.346.600
309.306.177
1983
15
Der Clou
640.045.700
156.000.000
1973
16
Jäger des verlorenen Schatzes
632.858.500
242.374.454
1981
17
Jurassic Park
618.957.900
357.067.947
1993
18
Die Reifeprüfung
614.402.600
104.901.839
1967
19
Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung
609.049.300
431.088.301
1999
20
Fantasia
596.252.200
76.408.097
1941
21
Der Pate
566.664.000
134.966.411
1972
22
Forrest Gump
563.957.500
329.694.499
1994
23
Mary Poppins
561.345.500
102.272.727
1964
24
Der König der Löwen
554.524.300
328.541.776
1994
25
Grease
552.298.200
188.389.888
1978
26
James Bond 007: Feuerball
537.064.000
63.595.658
1965
27
The Dark Knight
533.345.300
533.345.358
2008
28
Das Dschungelbuch
529.021.800
141.843.612
1967
29
Dornröschen und der Prinz
521.814.100
51.600.000
1959
30
Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück
510.145.700
441.226.247
2004
31
Ghostbusters - Die Geisterjäger
507.845.800
238.632.124
1984
32
Zwei Banditen
506.605.400
102.308.889
1969
33
Love Story
502.586.700
106.397.186
1970
34
Spider-Man
498.900.500
403.706.375
2002
35
Independence Day
497.350.500
306.169.268
1996
36
Kevin allein zu Haus
486.331.500
285.761.243
1990
37
Pinocchio
483.955.900
84.254.167
1940
38
Cleopatra
482.377.300
57.777.778
1963
39
Beverly Hills Cop
482.137.100
234.760.478
1984
40
James Bond 007: Goldfinger
476.034.000
51.081.062
1964
41
Airport
474.679.000
100.489.151
1970
42
American Graffiti
471.828.600
115.000.000
1973
43
Das Gewand
469.963.600
36.000.000
1953
44
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
464.031.700
423.315.812
2006
45
In 80 Tagen um die Welt
463.938.500
42.000.000
1956
46
Bambi
457.455.400
102.247.150
1942
47
Is' was Sheriff?
453.973.600
119.500.000
1974
48
Batman
452.014.200
251.188.924
1989
49
Die Glocken von St. Marien
450.509.800
21.333.333
1945
50
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
441.843.800
377.027.325
2003
51
Flammendes Inferno
440.677.300
116.000.000
1974
52
Spider-Man 2
431.939.800
373.585.825
2004
53
My Fair Lady
430.800.000
72.000.000
1964
54
Die größte Schau der Welt
430.800.000
36.000.000
1952
55
Ich glaub, mich tritt ein Pferd
430.012.100
141.600.000
1978
56
Die Passion Christi
428.680.800
370.782.930
2004
57
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
425.950.500
380.270.577
2005
58
Zurück in die Zukunft
423.983.700
210.609.762
1985
59
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
413.786.400
341.786.758
2002
60
The Sixth Sense
413.418.100
293.506.292
1999
61
Superman
411.831.400
134.218.018
1978
62
Tootsie
408.570.300
177.200.000
1982
63
Ein ausgekochtes Schlitzohr
408.060.400
126.737.428
1977
64
Findet Nemo
404.503.100
339.714.978
2003
65
West Side Story
401.866.600
43.656.822
1961
66
Harry Potter und der Stein der Weisen
401.455.200
317.575.550
2001
67
Susi und Strolch
400.176.500
93.602.326
1955
68
Unheimliche Begegnung der dritten Art
399.032.400
132.088.635
1977
69
Lawrence von Arabien
397.653.900
44.824.144
1962
70
The Rocky Horror Picture Show
395.398.500
112.892.319
1975
71
Rocky
395.187.000
117.235.147
1976
72
Die besten Jahre unseres Lebens
394.900.000
23.650.000
1946
73
Die Höllenfahrt der Poseidon
394.196.100
84.563.118
1972
74
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
392.774.200
314.776.170
2001
75
Twister
392.660.800
241.721.524
1996
76
Men in Black
392.147.700
250.690.539
1997
77
Die Brücke am Kwai
390.592.000
27.200.000
1957
78
Eine total, total verrückte Welt
386.825.500
46.332.858
1963
79
Dschungel der 1000 Gefahren
386.341.400
40.356.000
1960
80
Einer flog über das Kuckucksnest
385.460.900
108.981.275
1975
81
M.A.S.H.
385.452.600
81.600.000
1970
82
Indiana Jones und der Tempel des Todes
384.365.600
179.870.271
1984
83
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger
383.903.600
310.676.740
2002
84
Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen
378.273.900
219.195.243
1993
85
Aladdin
376.536.100
217.350.219
1992
86
Ghost - Nachricht von Sam
369.520.300
217.631.306
1990
87
Duell in der Sonne
366.326.500
20.408.163
1946
88
Fluch der Karibik
363.659.100
305.413.918
2003
89
Das Kabinett des Professor Bondi
362.819.100
23.750.000
1953
90
Das Fenster zum Hof
361.547.000
36.764.313
1954
91
Vergessene Welt: Jurassic Park
358.353.400
229.086.679
1997
92
Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
354.810.400
197.171.806
1989
93
Spider-Man 3
351.204.600
336.530.303
2007
94
Terminator 2 - Tag der Abrechnung
349.352.800
204.843.345
1991
95
Sergeant York
345.524.500
16.361.885
1941
96
Der Grinch
345.407.000
260.044.825
2000
97
Toy Story 2
343.466.200
245.852.179
1999
98
Top Gun
342.137.100
176.786.701
1986
99
Shrek - Der tollkühne Held
339.546.800
267.665.011
2001
100
Shrek der Dritte
336.792.000
322.719.944
2007
Quelle: www.boxofficemojo.com
Der Actionstar hat das Model Emma Heming geheiratet! Im Kino zeigt er sich in der Satire "Inside Hollywood" mit Vollbart und Übergewicht.
Karriere machte er im verschwitzten Feinrippunterhemd als Actionheld John McClane. Ob ihm auch deshalb seine neue Ehegattin verfiel? In seinem neuesten Film beweist Bruce Willis, dass er noch mehr zu bieten hat als den Haudrauf-Star...Bruce Willis ist obenauf. Soeben hat er in der Karibik auf den Turks und Caicosinseln das Dessous-Model Emma Heming geheiratet. Trotz 23 Jahren Altersunterschied sagte Bruce schon nach wenigen Monaten, es sei die große Liebe. Ganz im Sinne einer Hollywood-Patchwork-Famiele war auch seine Ex Demi Moore mit den gemeinsamen Töchtern Rumer, Scout und Tallulah Belle dabei sowie Demis Neu-Gatte Ashton Kutcher.
Und auch im Kino startet der alte Haudegen aus "Stirb langsam" wieder voll durch. In "Inside Hollywood" spielt Willis sich selbst. Die Satire von "Wag the Dog"-Macher Barry Levinson zieht die Traumfabrik gnadenlos durch den Kakao und bietet jede Menge zickiger Stars. Einer davon ist Willis, der sich weigert, für eine Rolle auf seinen Vollbart zu verzichten. Mit von der Partie in diesem herrlichen Reigen sind Robert De Niro als brüllender Regisseur und Sean Penn, ebenfalls als er selbst.
Geboren wurde Bruce, den seine Freunde "Bruno" nennen, 1955 auf einer US-Militärbasis im pfälzischen Idar-Oberstein als Sohn eines Soldaten und einer Deutschen. Als der Kleine zwei Jahre alt war, zogen die Eltern mit ihm in die Heimat des Vaters nach New Jersey. Dort entwickelte sich Bruce zu einem aufgeweckten Teenager, der an der Highschool die Theatergruppe leitete. Später zog er nach New York, um Schauspieler zu werden.
Doch zuerst warteten Jobs als Lastwagenfahrer und in einer Chemiefabrik auf ihn. Als Barkeeper schließlich kam die große Chance: Ein Castingagent entdeckte Willis für eine Nebenrolle und legte den Grundstein für dessen Karriere - vorerst an zweitklassigen Theaterbühnen und als Jeans-Model.
Mit der Fernsehserie "Moonlighting - Das Model und der Schnüffler" wurde Willis über Nacht zum Star. Danach inszenierte ihm John McTiernan seinen bahnbrechenden "Stirb langsam" mit der damaligen Rekordgage von fünf Millionen Dollar quasi auf den Leib.
Willis avancierte zum erfolgreichsten Actionhelden der Achtziger - neben Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger, mit denen er später die Restaurantkette "Planet Hollywood" gründete. Das Gespür der "Stirb langsam"-Produzenten, dass Willis der Rolle des John McClane den nötigen Humor und eine besondere Wärme verleihen würde, erwies sich als goldrichtig - ein Kult war geboren.
Der Klatschpresse präsentierte sich Willis derweil als ruppiges Raubein mit manch schlagkräftiger Auseinandersetzung und jeder Menge schöner Frauen. 1987 dann heiratet er die noch unbekannte Schauspielerin Demi Moore. Aus dem trinkfreudigen Partyhengst wurde ein friedlicher Ehemann und dreifacher Vater, dessen glamouröse Hollywoodehe immerhin 13 Jahre hielt.
In dieser Zeit bemerkte Willis auch, dass dem Actiongenre "irgendwie die Luft ausgeht". Er hatte einige spektakuläre Misserfolge wie "Hudson Hawk - Der Meisterdieb" oder "Color of Night", bevor er sein furioses Comeback als einsilbiger Boxer in Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" folgen ließ.
Mit den Kinohits "12 Monkeys" und "Das fünfte Element" füllte Willis erneut die Kinokassen. In den paranormalen Thrillern von M. Night Shyamalan "The Sixth Sense" und "Unbreakable - Unzerbrechlich" zeigte er sich von einer ungeahnt feinfühligen Seite. "The Sixth Sense" wurde schließlich auch, trotz des Imagebruches, zu Willis' bis dahin erfolgreichster Arbeit.
Mit dem düsteren Genre machte Willis gleich weiter: In Frank Millers "Sin City" gab er einen Polizisten, der jahrelang versucht, ein Mädchen vor einem Kinderschänder zu beschützen und dadurch sein eigenes Leben ruiniert. Dass Willis sich nicht zu schade ist, sein eigenes Image auf den Kopf zu stellen, bewies er in "16 Blocks". Hier war er als versoffener, hinkender und auf den ersten Blick nicht sehr heldenhafter Polizist zu sehen.
Einen echten Mistkerl gab er im Krimidrama "Alpha Dog - Tödliche Freundschaft", bevor er als John McClane noch einmal zurückkam: Im Jahr 2007 brach der vierte Teil von "Stirb langsam" sämtliche Kassenrekorde. Danach trat Willis kurz als irrer Leutnant in "Planet Terror" auf und lieferte sich anschließend in "Verführung einer Fremden" mit Halle Berry ein faszinierendes Katz-und-Maus-Spiel.
Demnächst gibt es Willis im Cyborg-Thriller "The Surrogats". Darin spielt er - mal wieder - einen Cop, der allerdings in der von Maschinen beherrschten Zukunft ermittelt. Auch im neuen Streich von "Clerks"-Erfinder Kevin Smith "A Couple of Dicks" soll Willis die Hauptrolle spielen. Bis dahin vertreibt sich der Schauspieler aber erstmal angenehm die Zeit: Mit einem TV-Spot für Bierwerbung neben Rudi Assauer.
Hautnah dürfen die Bewohner der Stadt Hailey in Idaho Bruce gelegentlich erleben: Dort, wo ihm eine Bar und ein Drugstore gehören, steht er manchmal in seinem eigenen Theater auf der Bühne. Darüber hinaus kennt man Willis als Sänger der Band "Bruce Willis & The Accelerators". "Nur zum Spaß" nimmt er mit seinen Jungs ab und zu neue Songs auf, nachdem er mit seinem ersten Album, "The Return of Bruno", sogar Platin errang.
Ansonsten genießt Neu-Ehemann Bruce alles, wie es gerade kommt - und bleibt vor allem gelassen: "Ich kümmere mich nicht um das, was in der Vergangenheit passiert ist, ich sorge mich nicht wegen der Zukunft. Und ich nehme es nicht als gegeben hin, dass ich leben werde, bis ich 80 bin. Die einzige Kontrolle, die wir haben, ist im Hier und Jetzt zu leben, das Leben auszufüllen und dabei so viel Spaß zu haben, wie nur irgend möglich."

































