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Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche

Plakat zu Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche - Plakat 1

User-Bewertung

9 VOTES
97%
Freigegeben ab 6 Jahren
START 03.11.2005
TRICKFILM/FANTASY | 77 MINUTEN | TIM BURTON'S CORPSE BRIDE | USA 2005 | WARNER

Meisterhaftes Animations-Grusical von Tim Burton um einen Helden, der versehentlich eine Leiche ehelicht.

Im 19. Jahrhundert soll der Kaufmannssohn Victor Van Dort die junge Victoria Erverglot, Tochter aus verarmtem Adel, zweckehelichen. Die Van Dorts versprechen sich von der Vereinigung gesellschaftlichen Aufstieg, die Everglots ihrerseits spekulieren vor allem auf vollere Kassen. Als Victor jedoch auf einer Waldlichtung Hochzeit übt und den Ring statt einem vermeintlichen Ast dem toten Finger einer zombifizierten Geisterbraut aufsteckt, kommt Bewegung in die sicher geglaubte Angelegenheit.
Passend zur festlichen Jahreszeit serviert Hollywoods Märchenerzähler Tim Burton wieder einen schön schwarzen Puppenfilm in bester "Nightmare before Christmas"-Tradition.

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START 03.11.2005
TRICKFILM/FANTASY | 77 MINUTEN | TIM BURTON'S CORPSE BRIDE | USA 2005 | WARNER
Im 19. Jahrhundert soll der Kaufmannssohn Victor Van Dort die junge Victoria Erverglot, Tochter aus verarmtem Adel, zweckehelichen. Die Van Dorts versprechen sich von der Vereinigung gesellschaftlichen Aufstieg, die Everglots ihrerseits spekulieren vor allem auf vollere Kassen. Als Victor jedoch auf einer Waldlichtung Hochzeit übt und den Ring statt einem vermeintlichen Ast dem toten Finger einer zombifizierten Geisterbraut aufsteckt, kommt Bewegung in die sicher geglaubte Angelegenheit.
Passend zur festlichen Jahreszeit serviert Hollywoods Märchenerzähler Tim Burton wieder einen schön schwarzen Puppenfilm in bester "Nightmare before Christmas"-Tradition.


Victor soll eigentlich eine arrangierte Ehe mit Victoria eingehen, um sowohl die eigene als auch die Familie der Braut finanziell wieder auf Vordermann zu bringen. Auf dem Weg zu seiner Verlobten steckt Victor bei einer kleinen Rast ganz aus Spaß seinen Verlobungsring auf einen Stock, um vorab schon mal sein Eheversprechen zu üben.
Doch der Stock entpuppt sich plötzlich als Finger der Leiche eines Mädchens. Von nun an ist Viktor leider mit dem leblosen Körper verheiratet - eine denkbar ungünstige Ausgangssituation für eine glückliche Ehe.
Tim Burtons in Co-Regie mit Mike Johnson entstandener Stopanimation-Augenschmaus schließt formal an "The Nightmare Before Christmas" aus dem Jahr 1993 an und zeigt, wie "modern" man mit der klassischen Tricktechnik eines Ray Harryhausen arbeiten kann.
Unterhaltsam wie intelligent, detailversessen und liebevoll gestaltet, sollte dieser "untoten Braut" ein unsterbliches Kinoleben beschieden sein.
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Mike Johnson Regie
Mike Johnson

FILMOGRAFIE

2005 | Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
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Pete Kozachik Kamera
Pete Kozachik

FILMOGRAFIE

2009 | Nightmare Before Christmas 3D
2009 | Coraline
2005 | Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
1996 | James und der Riesenpfirsich
1993 | Nightmare Before Christmas
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TRICKFILM/FANTASY | 77 MINUTEN | TIM BURTON'S CORPSE BRIDE | USA 2005 | WARNER
Tim Burton eröffnet eigene Ausstellung mit Winona Ryder01.06.2011

Regisseur Tim Burton hat seine eigene Ausstellung eröffnet und brachte zur Party Winona Ryder und Crispin Glover mit.

Über 700 Exponate aus der Welt von Tim Burton sind im New York Museum of Modern Art zu bewundern.
Die bunte Welt von Filmemacher Tim Burton kann man jetzt in einer Ausstellung im renommierten New York Museum of Modern Art nacherleben. Tim Burton selbst war bei der Eröffnung dabei und brachte neben allerlei Fans, Freunden und Kollegen auch Winona Ryder und Crispin Glover mit. Winona spielte mit Burton im Fantasymärchen "Edward mit den Scherenhänden" und Glover war zuletzt als Herzbube bei "Alice im Wunderland" zu sehen.
Die Retrospektive umfasst mehr als 700 Ausstellungsstücke, darunter Zeichnungen des Regisseurs, Puppen, Fotografien, Storyboards und Kostüme aus seinen berühmtesten Filmen.
Der bekennende Fan von Horrofilmen und Comics Tim Burton liebt das Düster-Groteske und hat ein Herz für bizarre Freaks und Außenseitergestalten. Von ihm stammen einige der skurrilsten Werke der Filmgeschichte, wie "Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche" oder "Mars Attacks!".
Als nächstes plant Burton, der zur Zeit noch an der Leinwandumsetzung der Vampir-Soap "Dark Shadows" mit seinem Lieblingsstar Johnny Depp sitzt, eine Neuverfilmung des "Glöckners von Notre Dame". Josh Brolin will produzieren und Quasimodo spielen - und Tim Burton führt natürlich Regie.
Burton reanimiert Addams Family19.03.2010

Dieser Filmstoff hat nur auf ihn gewartet: Der Kultregisseur lässt mit dem morbiden Clan wieder richtig die Puppen tanzen.

Kaum geht sein Hochglanzspektakel "Alice im Wunderland" in den Kinos wie geschnitten Brot, schon plant Tim Burton das nächste Projekt - typischerweise in eine komplett andere Richtung.
Der Regisseur mit dem Händchen fürs gepflegte Kuriosum will offenbar die Addams Family reanimieren - und dabei innovative Technik mit Oldschool-Filmemachen kombinieren. Seine Vision der dysfunktionalen Kultfamilie spielt komplett in 3D - aber nichts desto weniger im nostalgischen Stop-Motion-Style. Dieser erlebt zur Zeit per se eine Renaissance - nicht umsonst waren das Parallelwelt-Abenteuer "Coraline" und Wes Andersons "fantastischer Mr. Fox" für den Oscar als bester Animationsfilm nominiert.
Hinzu kommt, dass Burton ja bereits zwei Mal erfolgreich die Puppen hat tanzen lassen: Bei "Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche" saß er im Regiestuhl und produzierte Henry Selicks Stop-Motion-Klassiker "The Nightmare Before Christmas".
"They're creepy and their kooky..."
Bei seiner geplanten Familiengeschichte der monströsen Art will sich Burton aber weniger an der Verfilmung von Barry Sonnenfeld aus dem Jahr 1991 orientieren, sondern eher den Original-Cartoons von Charles Addams folgen. Düsteres Setting, morbider Humor, schräge Vorlage - eigentlich alle Zutaten für einen echten Burton.
Bleibt nur noch die Frage, wie er Johnny Depp und Helena Bonham Carter in der Puppenstube unterbringt, die seine Werke ja anscheinend erst komplettieren. Und ob er wenigstens die legendäre Titelmusik wieder aufnimmt - Sie wissen: vier aufsteigende Töne, doppeltes Fingerschnippsen - ohne die eine Verfilmung der "Addams Family" an Blasphemie grenzen würde. Welche andererseits ja wieder in bester Tradition von Gomez, Morticia, Fester & Co. stünde.
Tim Burton verfilmt böse Dornröschen-Fee20.01.2010

Nach "Alice im Wunderland" wird Regie-Genie Tim Burton erneut märchenhaft. In seiner Version von "Dornröschen" ist jedoch die böse Fee die Heldin.

Er liebt es abseitig und düster. Kein Wunder also, dass bei Tim Burton nicht die schlafende Schöne im Mittelpunkt steht, sondern die hinterlistige Fee, die den bösen Zauber sprach.
Ob fiese Geister in "Beetlejuice", kopfloser Mörder in "Sleepy Hollow", oder gar eine wandelnde Leiche in "Corpse Bride": Wo Tim Burton draufsteht, ist kunstvolles Gruseln mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor drin.
Daher wird auch Burtons neues Projekt trotz des scheinbar kindgerechten Themas ein echter Schocker: Sein "Dornröschen"-Film macht die verführerische böse Fee zur schauerlich-faszinierenden Heldin. Darum lautet der Titel von Tim Burtons Film "Maleficent", denn so hieß in der klassischen Disney-Fassung von 1959 die Übeltäterin (so die wörtliche Übersetzung von "Maleficent"), die Dornröschen mit einem Fluch in einen hundertjährigen Schlaf versetzt.
Wie Tim Burtons gespannt erwartete Neuverfilmung von "Alice im Wunderland", soll auch "Maleficent" eine Mischung aus Realfilm und Computeranimation werden. Welch faszinierende Bilderwelt Burton aus diesem Mix mithilfe aktueller Technik auf die Leinwand zu zaubern vermag, lassen erste {mlorigin.112505.Filmbilder|U|T#typ=fotoshow} und der {mlorigin.112505.Trailer|U|T#typ=trailer} zu "Alice" schon jetzt erahnen.
Für alle, die nicht sämtliche Grimms-Märchen auswändig parat haben, hier nochmal kurz die Geschehnisse, für alle anderen: nächster Absatz! Noch hier? Sehr sympathisch, wer kennt schließlich heute noch alle Märchenhandlungen! Jedenfalls geht Dornröschen so: König wird nach langem vergeblichen Rumprobieren endlich eine Tochter geboren, vor lauter Freude schmeißt er 'ne Riesenparty, bei der auch zwölf Feen auf der Gästeliste stehen. Für die dreizehnte heißt es aber bei der Taufe mangels Geschirr "Du kommst hier net rein!", worauf die so sauer wird, dass sie das Kind verflucht: Es soll sich mit 16 an einer Spindel stechen und verrecken. Andere Feen finden das zu fies und mildern die Nummer ab auf verdammt langen Schlaf. König lässt darauf Spindeln komplett verbieten, aber fiese Fee setzt sich am 16. der Tochter selbst mit einer Spindel in den Schlossturm (zumindest im Disney-Film). Die neugierige Teenie-Prinzessin sticht sich natürlich an dem ihr total unbekannten Teil und pennt erstmal weg, bis ein stylisher Prinz sie hundert Jahre später wach küsst. Böse Fee ist not amused.
So, ab hier wieder für alle: Tim Burton will sich deshalb auf die böse Fee konzentrieren, weil sie aus seiner Sicht erst durch die als große Ungerechtigkeit empfundene Nichteinladung ihren Racheplan ersinnt und quasi nur als Reaktion darauf zur titelgebenden "Übeltäterin" wird. Einmal mehr beleuchtet der geniale Regisseur also das Zustandekommen dunkler Abgründe in der menschlichen Seele aus alltäglichen Geschehnissen. Und eins ist dabei sicher: Burtons Maleficent wird die schönste böse Fee, die je ein Kino gesehen hat! Vermutlich in Gestalt von Burton-Gattin Helena Bonham Carter, die seit "Der Orden des Phönix" in den Harry-Potter-Filmen als fiese Zauberin Bellatrix Lestrange brilliert.
Johnny Depp wird Vampir-Häuptling08.12.2009

Zusammen mit Tim Burton stellt Johnny Depp nun die zweite Verfilmung der US-Kultserie "Dark Shadows" auf die Beine.

Die amerikanische Schauer-Serie aus den 60ern um ein Geisterschloss mit lauter Spukgesellen gilt als Kult.
Schon seit einiger Zeit ist Johnny Depp an diesem Stoff dran: Die Leinwandumsetzung der US-Kultserie "Dark Shadows". Nun hat es der "Fluch der Karibik"-Star geschafft: Er spielt die Hauptrolle und, man ahnt es kaum, Tim Burton nimmt auf dem Regiestuhl Platz.
Produzieren wird das Ganze Graham King ("Departed - Unter Feinden"). Das Drehbuch schreibt John August, der schon für "Tim Burton's Corpse Bride" und "Charlie und die Schokoladenfabrik" die Feder schwang. Drehbeginn soll im Herbst kommenden Jahres sein.
"Dark Shadows" lief in den USA zum ersten Mal 1966 und brachte es auf sagenhafte 1.225 Episoden. Die Geschichte beginnt mit einer jungen Frau, die als Gouvernante auf ein unheimliches Anwesen kommt. Im Verlauf der Handlung muss sie feststellen, dass ihr neuer Arbeitsplatz von Geistern, Vampiren, Werwölfen und sogar Zeitreisenden bevölkert ist.
Den Anführer dieses illustren Rudels bildet der 175 Jahre alte Blutsauger Barnabas Collins (Johnny Depps Rolle) der bald zum Publikumsliebling avancierte und der Serie Kultstatus verlieh. Um diese Gestalt erschienen auch mehrere Romane ("Barnabas der Vampir"). 1971 war Schluss mit "Dark Shadows". Es folgte ein müder weiterer TV-Versuch und ein mäßiger Kinofilm, im Deutschen auch unter "Das Schloß der Vampire" bekannt.
Johnny Depp denkt sich für seinen Film hoffentlich einen spannenderen Titel aus. Auch inhaltlich und stilistisch dürfte dieses Projekt erfolgreicher werden - immerhin sitzt nun ein wahres Gothic-Dreamteam am Hebel.