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Tödliches Kommando - The Hurt Locker

Plakat zu Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Tödliches Kommando - The Hurt Locker - Plakat 1

User-Bewertung

290 VOTES
74%
Freigegeben ab 16 Jahren
START 13.08.2009
ACTION/KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | THE HURT LOCKER | USA 2008 | CONCORDE

Hochspannender, mit sechs Oscars ausgezeichneter Irakthriller über ein Team von Bombenexperten, das in ein Katz-und-Mausspiel verstrickt wird.

Als wäre der Job der Bombenexperten im Irak nicht schon gefährlich genug, müssen Sanborn und Eldridge, die beiden Soldaten der kleinen Elite-Einheit feststellen, dass ihr neuer Sergeant, William Jones, sie inmitten des Chaos der kriegerischen Handlungen in ein tödliches Spiel verstrickt. Schnell wird den Soldaten bewusst, dass sie ihren Chef schnellstmöglich unter Kontrolle bringen müssen, wenn sie den Krieg in einer Stadt, in der stets alles passieren kann, überleben wollen.


Filmtrailer (englisch) | 17.06.2009

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ACTION/KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | THE HURT LOCKER | USA 2008 | CONCORDE
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ACTION/KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | THE HURT LOCKER | USA 2008 | CONCORDE
Film Trailer
Plakat zu Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Freigegeben ab 16 Jahren
START 13.08.2009
ACTION/KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | THE HURT LOCKER | USA 2008 | CONCORDE
Kathryn Bigelow Geburtstag: 27.11.1951 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker
2002 | K-19 Showdown in der Tiefe
2000 | Das Gewicht des Wassers
1995 | Strange Days
1991 | Gefährliche Brandung
1989 | Blue Steel
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Barry Ackroyd Kamera
Barry Ackroyd

FILMOGRAFIE

2012 | Contraband
2010 | Green Zone
2009 | Looking for Eric
2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker
2006 | The Wind That Shakes the Barley
2006 | Flug 93
2004 | Just a Kiss
2002 | Sweet Sixteen
2000 | Bread and Roses
1999 | Beautiful People
1998 | The Lost Son
1998 | My Name Is Joe
1997 | Under the Skin
1996 | Stella Does Tricks
1996 | Carla's Song
1995 | Land and Freedom
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Anthony Mackie als Sergeant JT Sanborn Darsteller
Anthony Mackie Geburtstag: 23.09.1979 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2011 | Der Plan
2011 | Real Steel
2011 | Ein riskanter Plan
2009 | Notorious B.I.G.
2009 | Wüstenblume
2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker
2008 | Eagle Eye - Außer Kontrolle
2004 | Million Dollar Baby
0 | Gangster Squad
0 | Abraham Lincoln Vampirjäger
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Guy Pearce als Sergeant Matt Thompson Darsteller
Guy Pearce Geburtstag: 05.10.1967 | Land: Australien

FILMOGRAFIE

2010 | Don't Be Afraid of the Dark
2010 | The King's Speech
2009 | The Road
2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker
2008 | Bedtime Stories
2006 | Factory Girl
2004 | Zwei Brüder
2002 | The Time Machine
2001 | Monte Cristo
2000 | Memento
2000 | Rules - Sekunden der Entscheidung
1998 | Ravenous: Friß oder stirb
1997 | L.A. Confidential
1994 | Priscilla - Königin der Wüste
0 | Lockout
0 | Prometheus - Dunkle Zeichen
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Ralph Fiennes als Contractor Team Leader Darsteller
Brian Geraghty als Specialist Owen Eldridge Darsteller
Brian Geraghty

FILMOGRAFIE

2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker
2007 | Ich weiß, wer mich getötet hat
2006 | Bobby
2006 | Unbekannter Anrufer
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David Morse als Colonel Reed Darsteller
Evangeline Lilly als Connie James Darsteller
Evangeline Lilly Geburtstag: 03.08.1979

FILMOGRAFIE

2011 | Real Steel
2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker
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"Twilight"-Saga soll im Kino weitergehen16.01.2012

Obwohl "Breaking Dawn 2" der letzte Twilight-Film zur kultigen Vampir-Romanreihe von Stephenie Meyer ist, plant Hollywood-Boss Jon Feltheimer weitere Kinoabenteuer.

Zumindest hat die Vampir-Saga ein offenes Ende?
Der 22. November war bei Millionen Teenagern fest als Trauertag des Jahres eingeplant: Denn mit dem Start des letzten Twilight-Kinofilms "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht 2" fürchteten viele Vampirfans den Moment des Abschieds von Kristen Stewart alias Bella und Robert Pattinson alias Edward auf der großen Leinwand.
Doch möglicherweise dürfen sich die Freunde des genussvollen Blutsaugerschmachtens völlig ungetrübt auf den Kinostart des Twilight-Finales freuen - weil der Teil von wegen "Abschied nehmen" eventuell wegfällt: Die Vampir-Saga könnte auch nach "Breaking Dawn" im Kino weitergehen.
Moment mal, ist "Biss zum Ende der Nacht" nicht das definitiv letzte Buch über Edward und Bella von Kultautorin und Twilight-Erfinderin Stephenie Meyer? Natürlich - doch das hält Hollywood nicht im Geringsten von Fortsetzungsplänen ab. Denn hinter den Kulissen werden derzeit die ganz großen Gelder verschoben: Filmriese Lionsgate hat die "Twilight"-Produktionsfirma Summit Entertainment aufgekauft - für schlappe 400 Millionen Dollar!
Dieser Preis ist vor allem durch die Twilight-Rechte zu erklären. Denn Summit ist zwar durchaus ein Hollywood-Player von Rang und Namen, aber eher auf Filmkunst wie "The Tree of Life", "The Hurt Locker", "Michael Clayton" oder "Im Tal von Elah" spezialisiert. Deshalb spekuliert man in der Traumfabrik, dass der Käufer noch einiges mit der Marke "Twilight" vorhaben muss.
Eine entsprechende Anfrage, ob es denn mit "Twilight" weitergehen könnte, kommentierte Lionsgate-Boss Jon Feltheimer - auch bekannt als Produzent der "Expendables"-Filme - erwartungsgemäß vieldeutig: "Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Film, der über 700 Millionen Dollar eingespielt hat, nicht einen sehr langfristigen Wert haben sollte. Es ist eine großartige Filmreihe, die durch großartige Arbeit ohne Qualitätsverlust dauerhaft auf höchstem Level gehalten wurde. Deshalb ist die einfache Antwort: 'Junge, das will ich verdammt nochmal hoffen!'"
Laut Feltheimer ist dabei nicht nur ein weiterer "Twilight"-Kinofilm denkbar, sondern auch eine "Twilight"-TV-Serie. Fragt sich nur, wovon die neuen Projekte handeln könnten, nachdem ja kein Roman mehr vorliegt.
ACHTUNG: Falls Sie sich die Spannung auf "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht 2" erhalten wollen, sollten Sie den nächsten Absatz überspringen.
Für die Insider: Klar, die "Twilight"-Saga hat ein offenes Ende, so stirbt zumindest keine der Hauptfiguren Edward, Bella oder Jacob. Wie "die gemeinsame Ewigkeit" von Edward und Bella, mit denen Stephenie Meyer ihren letzten Roman als Ausblick abschließt, konkret aussehen könnte, das ließe jede Menge Spielraum für weitere übersinnliche Romantik.
Ob allerdings Produzententräume und Fanbegeisterung dabei Hand in Hand gehen würden, das ist die 400-Millionen-Frage?
"Mission Impossible IV": Sexy Assistentin für scheidenden Tom Cruise02.09.2010

Paula Patton aus "Deja Vu" spielt im nächsten "Mission Impossible"-Film. Wegen des Abschieds von Tom Cruise wird der Titel geändert!

Reboot - Neustart: Hollywoods Modewort sorgt bei Tom Cruise für Angst und Schrecken.
Die gute Nachricht: Tom Cruise hat auch im vierten "Mission: Impossible"-Abenteuer wieder eine schöne Frau an seiner Seite: Paula Patton, actionerprobt neben Denzel Washington in "Déjà Vu" und darstellerisch stark im oscargekrönten "Precious", spielt eine junge Agentin an Ethan Hunts Seite.
Die schlechte Nachricht: Lange wird sich Tom Cruise nicht an Paula Patton erfreuen können. Denn inzwischen ist es beschlossene Sache, dass Cruise tatsächlich als Titelheld der "Mission: Impossible"-Filme abgelöst wird: Top-Produzent J.J. Abrams ("Lost", "Star Trek") hat bekannt gegeben, dass der neue Film gar nicht "Mission: Impossible IV" heißen wird. Da dieser einen Neustart der Serie einläuten soll, werde er stattdessen einen Titel erhalten, der das auch widerspiegelt.
Angelehnt an "Batman Begins" oder "Star Trek" - die beiden erfolgreichsten Neustarts großer Hollywoodstoffe und Auslöser der Reboot-Welle - könnte der Titel des nächsten Agentenspektakels also vielleicht "Mission Impossible: The Beginning" oder gar "Mission: 1mpossible" lauten.
Sicher ist jedenfalls, dass "Hurt Locker"-Star Jeremy Renner an der Seite von Tom Cruise als neuer Spezialagent auftritt, und die nächste "Mission Impossible" dann alleine übernimmt. Hintergrund für den Abschied von Tom Cruise ist der rückläufige Erfolg dessen letzter Filme, insbesondere von "Mission: Impossible III" und aktuell des ähnlich gelagerten Action-Spektakels "Knight and Day". Für Tom Cruise ist dann in "Mission: Impossible V" höchstens noch ein kleiner Gastauftritt drin.
"Avatar"-Sketch bei Oscars verboten03.03.2010

Weil Regisseur James Cameron als humorlos gilt, dürfen "Borat" Sacha Baron Cohen und Ben Stiller bei der Oscar-Verleihung nicht "Avatar" veräppeln.

Bei seinen Filmen klappen zwar Kinofans auf der ganzen Welt die Kinnladen herunter, aber James Camerons Mund bleibt selbst bei den besten Scherzen zu: Weil der "Avatar"-Regisseur angeblich keinen Spaß versteht, wurde ein für die Oscar-Nacht geplanter Sketch über ihn vorsichtshalber abgesagt.
Ok, was Ben Stiller und "Borat"-Star Sacha Baron Cohen da für die Oscar-Verleihung Sonntag nacht vorhatten, war schon auch ziemlich derb: Cohen wollte im Kostüm einer blauhäutigen außerirdischen Na'vi-Frau, wie sie ihn James Camerons "Avatar" zu sehen ist, auf die Bühne kommen und eine Rede in ihrer eigenen Sprache halten (Cameron hat diese Sprache extra mit großem Aufwand für "Avatar" entwickelt und seine Darsteller mussten diese mit Sprachtrainern lernen). Ben Stiller sollte das Ganze auf Englisch übersetzen, dabei allerdings absichtlich einige schlüpfrige Fehler einbauen.
Das Ganze sollte darin gipfeln, dass die Na'vi-Frau darüber so wütend wird, dass sie das Abendkleid öffnet und behauptet, von James Cameron schwanger zu sein. Sacha Baron Cohen wollte dann auf Cameron zustürmen und ihn wie in einer schlechten Mittags-Talkshow wüst beschimpfen.
Doch der Produzent der Oscar-Gala, Bill Mechanic, hat den Sketch abgesetzt. Er fürchtet angeblich, dass James Cameron eine derartige Parodie in den falschen Hals bekommen und schlimmstenfalls sogar den Saal verlassen könnte. Ein solcher Eklat um den vermutlich größten Star des Abends wäre für die Academy natürlich eine Katastrophe.
Die Entscheidung ist allerdings weniger der Übervorsicht des Produzenten geschuldet als dessen persönlicher Bekanntschaft mit Cameron. Ein Insider erklärt: "Lassen Sie es mich so formulieren: James Cameron ist nicht gerade für seinen ausgeprägten Sinn für Selbstironie bekannt..."
Humorlos hat die Academy auch auf den Manipulationsversuch eines Konkurrenten von James Cameron reagiert. Nicolas Chartier, Produzent des ebenfalls neun mal nominierten Kriegsfilms "Tödliches Kommando - The Hurt Locker", der auch als bester Film ins Oscar-Rennen geht, wurde von der Verleihung ausgeladen. Er hatte Jury-Mitglieder per E-Mail aufgefordert, gegen "Avatar" und für seinen Film zu stimmen und damit gegen die eiserne Regel der Academy verstoßen, dass die Oscar-Jury nicht beeinflusst werden darf.
Oscar-Hetze gegen "Avatar"02.03.2010

Der Produzent von Oscar-Rivale "Hurt Locker" hat Jury-Mitglieder per Mail aufgefordert, gegen "Avatar" zu stimmen. Jetzt droht seinem Film der Ausschluss.

Sonntagnacht werden wieder die berühmten Worte "And the Oscar goes to ..." durch das Kodak Theatre in Los Angeles hallen. Und dabei sollten eigentlich zwei Filme gleich neun mal auf den Sieg hoffen dürfen: "Avatar" und "Hurt Locker - Tödliches Kommando". Doch ein böses Foul eines der Produzenten könnte nun zum kompletten Ausschluss seines Films führen!
Der Publikumsrenner "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und der Kriegsfilm "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" sind beide für je neun Oscars nominiert und gelten darüberhinaus als die beiden Hauptkonkurrenten um den begehrtesten Preis für den besten Film. Doch "Hurt Locker"-Produzent Nicolas Chartier war offenbar ein bisschen zu heiß auf den Goldjungen und hat die wichtigste Regel der Academy gebrochen: Die Jury darf bei ihrer Entscheidung nicht beeinflusst werden!
Doch Chartier hat allen Ernstes an einige der wahlberechtigten Mitglieder der weltweit wichtigsten Filmvereinigung E-Mails geschickt, in denen er darum bat, "Hurt Locker" auf Platz eins der zehn nominierten Beiträge für den besten Film zu wählen und "Avatar" auf den letzten Rang. Als die Empfänger sich daraufhin beschwerten, schickte Chartier sofort eine Entschuldigungs-Mail hinterher. Darin heißt es:
"Meine Naivität, Unkenntnis der Regeln und schlichte Dummheit als erstmalig Nominierter sind keine Entschuldigung für mein Verhalten und ich bereue dies zutiefst. Für einen Academy Award nominiert zu sein, ist die größtmögliche Ehrung und ich hätte mir die Zeit nehmen sollen, die Regeln zu lesen."
Diese Selbsterkenntnis kommt aber womöglich zu spät. Die Academy hat angekündigt, dass sie nach Eintreffen aller Abstimmungszettel am Dienstag abend gegen den Produzenten von "The Hurt Locker" vorgehen werde. Nicolas Chartier wird entweder Redeverbot bei der Verleihung erhalten, ganz von der Gala ausgeladen werden oder im schlimmsten Fall wird sein Film komplett in allen Kategorien aus dem Oscar-Rennen genommen.
Letzteres wäre allerdings noch nicht einmal im Sinne von Konkurrent James Cameron, der pikanterweise der Ex-Mann von "Hurt Locker"-Regisseurin Kathryn Bigelow ist. Der "Titanic"-Macher meinte, er habe schon genug Oscars gewonnen und gönne Bigelow den Regiepreis von Herzen, während er seinem Team als Anerkennung für deren großartige Arbeit an "Avatar" den Oscar für den besten Film wünsche.
James Cameron ist in Gedanken ohnehin schon einen Schritt weiter: Er äußerte sich jetzt erstmals zum Titel der geplanten "Avatar"-Fortsetzung: "Der Film wird sicher nicht 'Avatar 2' heißen, denn Jake ist ja kein Avatar mehr, sondern ein echter Pandoraner. Vielleicht nennen wir die Fortsetzung deshalb 'Na'vi'."
Oscar-Nominierungen: "Avatar"-Dreikampf, "Das weiße Band" und Christoph Waltz02.02.2010

"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.

Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.
Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
 
{news.285169.Bilder und Trailer der Oscar-Nominierten|U|E#galleryonly=1}
{news.285169.» Multimediashow starten|U|E#galleryonly=1}
 
Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."