Tödliches Kommando - The Hurt Locker
START 13.08.2009
ACTION/KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | THE HURT LOCKER | USA 2008 | CONCORDE
Hochspannender, mit sechs Oscars ausgezeichneter Irakthriller über ein Team von Bombenexperten, das in ein Katz-und-Mausspiel verstrickt wird.
Als wäre der Job der Bombenexperten im Irak nicht schon gefährlich genug, müssen Sanborn und Eldridge, die beiden Soldaten der kleinen Elite-Einheit feststellen, dass ihr neuer Sergeant, William Jones, sie inmitten des Chaos der kriegerischen Handlungen in ein tödliches Spiel verstrickt. Schnell wird den Soldaten bewusst, dass sie ihren Chef schnellstmöglich unter Kontrolle bringen müssen, wenn sie den Krieg in einer Stadt, in der stets alles passieren kann, überleben wollen.START 13.08.2009
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Film Trailer
| Filmtrailer (englisch) | 17.06.2009 |
| Filmclip (Englisch) | 17.06.2009 |
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Geburtstag: 27.11.1951 | Land: USAFILMOGRAFIE2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker2002 | K-19 Showdown in der Tiefe 2000 | Das Gewicht des Wassers 1995 | Strange Days 1991 | Gefährliche Brandung 1989 | Blue Steel weiter » |
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FILMOGRAFIE2012 | Contraband2010 | Green Zone 2009 | Looking for Eric 2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker 2006 | The Wind That Shakes the Barley 2006 | Flug 93 2004 | Just a Kiss 2002 | Sweet Sixteen 2000 | Bread and Roses 1999 | Beautiful People 1998 | The Lost Son 1998 | My Name Is Joe 1997 | Under the Skin 1996 | Stella Does Tricks 1996 | Carla's Song 1995 | Land and Freedom weiter » |
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FILMOGRAFIE2011 | Mission: Impossible - Phantom Protokoll2010 | The Town 2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker 2007 | Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford 2007 | 28 Weeks Later 2005 | Kaltes Land 2003 | S.W.A.T. - Die Spezialeinheit 0 | Marvel's The Avengers 0 | Hänsel und Gretel: Hexenjäger 0 | Das Bourne Vermächtnis weiter » |
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Geburtstag: 23.09.1979 | Land: USAFILMOGRAFIE2011 | Der Plan2011 | Real Steel 2011 | Ein riskanter Plan 2009 | Notorious B.I.G. 2009 | Wüstenblume 2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker 2008 | Eagle Eye - Außer Kontrolle 2004 | Million Dollar Baby 0 | Gangster Squad 0 | Abraham Lincoln Vampirjäger weiter » |
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Geburtstag: 05.10.1967 | Land: AustralienFILMOGRAFIE2010 | Don't Be Afraid of the Dark2010 | The King's Speech 2009 | The Road 2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker 2008 | Bedtime Stories 2006 | Factory Girl 2004 | Zwei Brüder 2002 | The Time Machine 2001 | Monte Cristo 2000 | Memento 2000 | Rules - Sekunden der Entscheidung 1998 | Ravenous: Friß oder stirb 1997 | L.A. Confidential 1994 | Priscilla - Königin der Wüste 0 | Lockout 0 | Prometheus - Dunkle Zeichen weiter » |
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Geburtstag: 22.12.1962 | Land: GroßbritannienFILMOGRAFIE2012 | Zorn der Titanen2011 | Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 2010 | Eine zauberhafte Nanny - Knall auf Fall in ein neues Abenteuer 2010 | Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 2010 | Kampf der Titanen 2008 | Die Herzogin 2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker 2008 | Der Vorleser 2008 | Brügge sehen... und sterben? 2007 | Harry Potter und der Orden des Phönix 2005 | Der ewige Gärtner 2005 | Glück in kleinen Dosen 2002 | Roter Drache 2002 | Manhattan Love Story 2002 | Spider 1999 | Onegin 1999 | Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein 1999 | Das Ende einer Affäre 1998 | Mit Schirm, Charme und Melone 1997 | Oscar und Lucinda 1996 | Der englische Patient 1995 | Strange Days 1994 | Quiz Show - Der Skandal 1993 | Das Wunder von Macon 1993 | Schindlers Liste 0 | Skyfall weiter » |
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FILMOGRAFIE2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker2007 | Ich weiß, wer mich getötet hat 2006 | Bobby 2006 | Unbekannter Anrufer weiter » |
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Geburtstag: 11.10.1953 | Land: USAFILMOGRAFIE2011 | Drive Angry2010 | Shanghai 2009 | Mütter und Töchter 2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker 2007 | Disturbia 2006 | 16 Blocks 2005 | Dreamer - Ein Traum wird wahr 2001 | Hearts in Atlantis 2000 | Dancer in the Dark 2000 | Lebenszeichen - Proof of Life 2000 | Bait - Fette Beute 1999 | Verrückt in Alabama 1999 | The Green Mile 1998 | Verhandlungssache 1997 | Contact 1996 | Tödliche Weihnachten 1996 | The Rock - Fels der Entscheidung 1996 | Extrem ... mit allen Mitteln 1995 | The Crossing Guard 1994 | Getaway 1993 | Das zweite Gesicht 1991 | The Indian Runner weiter » |
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Geburtstag: 03.08.1979FILMOGRAFIE2011 | Real Steel2008 | Tödliches Kommando - The Hurt Locker weiter » |
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ACTION/KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | THE HURT LOCKER | USA 2008 | CONCORDE
Obwohl "Breaking Dawn 2" der letzte Twilight-Film zur kultigen Vampir-Romanreihe von Stephenie Meyer ist, plant Hollywood-Boss Jon Feltheimer weitere Kinoabenteuer.
Zumindest hat die Vampir-Saga ein offenes Ende?Der 22. November war bei Millionen Teenagern fest als Trauertag des Jahres eingeplant: Denn mit dem Start des letzten Twilight-Kinofilms "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht 2" fürchteten viele Vampirfans den Moment des Abschieds von Kristen Stewart alias Bella und Robert Pattinson alias Edward auf der großen Leinwand.
Doch möglicherweise dürfen sich die Freunde des genussvollen Blutsaugerschmachtens völlig ungetrübt auf den Kinostart des Twilight-Finales freuen - weil der Teil von wegen "Abschied nehmen" eventuell wegfällt: Die Vampir-Saga könnte auch nach "Breaking Dawn" im Kino weitergehen.
Moment mal, ist "Biss zum Ende der Nacht" nicht das definitiv letzte Buch über Edward und Bella von Kultautorin und Twilight-Erfinderin Stephenie Meyer? Natürlich - doch das hält Hollywood nicht im Geringsten von Fortsetzungsplänen ab. Denn hinter den Kulissen werden derzeit die ganz großen Gelder verschoben: Filmriese Lionsgate hat die "Twilight"-Produktionsfirma Summit Entertainment aufgekauft - für schlappe 400 Millionen Dollar!
Dieser Preis ist vor allem durch die Twilight-Rechte zu erklären. Denn Summit ist zwar durchaus ein Hollywood-Player von Rang und Namen, aber eher auf Filmkunst wie "The Tree of Life", "The Hurt Locker", "Michael Clayton" oder "Im Tal von Elah" spezialisiert. Deshalb spekuliert man in der Traumfabrik, dass der Käufer noch einiges mit der Marke "Twilight" vorhaben muss.
Eine entsprechende Anfrage, ob es denn mit "Twilight" weitergehen könnte, kommentierte Lionsgate-Boss Jon Feltheimer - auch bekannt als Produzent der "Expendables"-Filme - erwartungsgemäß vieldeutig: "Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Film, der über 700 Millionen Dollar eingespielt hat, nicht einen sehr langfristigen Wert haben sollte. Es ist eine großartige Filmreihe, die durch großartige Arbeit ohne Qualitätsverlust dauerhaft auf höchstem Level gehalten wurde. Deshalb ist die einfache Antwort: 'Junge, das will ich verdammt nochmal hoffen!'"
Laut Feltheimer ist dabei nicht nur ein weiterer "Twilight"-Kinofilm denkbar, sondern auch eine "Twilight"-TV-Serie. Fragt sich nur, wovon die neuen Projekte handeln könnten, nachdem ja kein Roman mehr vorliegt.
ACHTUNG: Falls Sie sich die Spannung auf "Breaking Dawn - Biss zum Ende der Nacht 2" erhalten wollen, sollten Sie den nächsten Absatz überspringen.
Für die Insider: Klar, die "Twilight"-Saga hat ein offenes Ende, so stirbt zumindest keine der Hauptfiguren Edward, Bella oder Jacob. Wie "die gemeinsame Ewigkeit" von Edward und Bella, mit denen Stephenie Meyer ihren letzten Roman als Ausblick abschließt, konkret aussehen könnte, das ließe jede Menge Spielraum für weitere übersinnliche Romantik.
Ob allerdings Produzententräume und Fanbegeisterung dabei Hand in Hand gehen würden, das ist die 400-Millionen-Frage?
Paula Patton aus "Deja Vu" spielt im nächsten "Mission Impossible"-Film. Wegen des Abschieds von Tom Cruise wird der Titel geändert!
Reboot - Neustart: Hollywoods Modewort sorgt bei Tom Cruise für Angst und Schrecken.Die gute Nachricht: Tom Cruise hat auch im vierten "Mission: Impossible"-Abenteuer wieder eine schöne Frau an seiner Seite: Paula Patton, actionerprobt neben Denzel Washington in "Déjà Vu" und darstellerisch stark im oscargekrönten "Precious", spielt eine junge Agentin an Ethan Hunts Seite.
Die schlechte Nachricht: Lange wird sich Tom Cruise nicht an Paula Patton erfreuen können. Denn inzwischen ist es beschlossene Sache, dass Cruise tatsächlich als Titelheld der "Mission: Impossible"-Filme abgelöst wird: Top-Produzent J.J. Abrams ("Lost", "Star Trek") hat bekannt gegeben, dass der neue Film gar nicht "Mission: Impossible IV" heißen wird. Da dieser einen Neustart der Serie einläuten soll, werde er stattdessen einen Titel erhalten, der das auch widerspiegelt.
Angelehnt an "Batman Begins" oder "Star Trek" - die beiden erfolgreichsten Neustarts großer Hollywoodstoffe und Auslöser der Reboot-Welle - könnte der Titel des nächsten Agentenspektakels also vielleicht "Mission Impossible: The Beginning" oder gar "Mission: 1mpossible" lauten.
Sicher ist jedenfalls, dass "Hurt Locker"-Star Jeremy Renner an der Seite von Tom Cruise als neuer Spezialagent auftritt, und die nächste "Mission Impossible" dann alleine übernimmt. Hintergrund für den Abschied von Tom Cruise ist der rückläufige Erfolg dessen letzter Filme, insbesondere von "Mission: Impossible III" und aktuell des ähnlich gelagerten Action-Spektakels "Knight and Day". Für Tom Cruise ist dann in "Mission: Impossible V" höchstens noch ein kleiner Gastauftritt drin.
Weil Regisseur James Cameron als humorlos gilt, dürfen "Borat" Sacha Baron Cohen und Ben Stiller bei der Oscar-Verleihung nicht "Avatar" veräppeln.
Bei seinen Filmen klappen zwar Kinofans auf der ganzen Welt die Kinnladen herunter, aber James Camerons Mund bleibt selbst bei den besten Scherzen zu: Weil der "Avatar"-Regisseur angeblich keinen Spaß versteht, wurde ein für die Oscar-Nacht geplanter Sketch über ihn vorsichtshalber abgesagt.Ok, was Ben Stiller und "Borat"-Star Sacha Baron Cohen da für die Oscar-Verleihung Sonntag nacht vorhatten, war schon auch ziemlich derb: Cohen wollte im Kostüm einer blauhäutigen außerirdischen Na'vi-Frau, wie sie ihn James Camerons "Avatar" zu sehen ist, auf die Bühne kommen und eine Rede in ihrer eigenen Sprache halten (Cameron hat diese Sprache extra mit großem Aufwand für "Avatar" entwickelt und seine Darsteller mussten diese mit Sprachtrainern lernen). Ben Stiller sollte das Ganze auf Englisch übersetzen, dabei allerdings absichtlich einige schlüpfrige Fehler einbauen.
Das Ganze sollte darin gipfeln, dass die Na'vi-Frau darüber so wütend wird, dass sie das Abendkleid öffnet und behauptet, von James Cameron schwanger zu sein. Sacha Baron Cohen wollte dann auf Cameron zustürmen und ihn wie in einer schlechten Mittags-Talkshow wüst beschimpfen.
Doch der Produzent der Oscar-Gala, Bill Mechanic, hat den Sketch abgesetzt. Er fürchtet angeblich, dass James Cameron eine derartige Parodie in den falschen Hals bekommen und schlimmstenfalls sogar den Saal verlassen könnte. Ein solcher Eklat um den vermutlich größten Star des Abends wäre für die Academy natürlich eine Katastrophe.
Die Entscheidung ist allerdings weniger der Übervorsicht des Produzenten geschuldet als dessen persönlicher Bekanntschaft mit Cameron. Ein Insider erklärt: "Lassen Sie es mich so formulieren: James Cameron ist nicht gerade für seinen ausgeprägten Sinn für Selbstironie bekannt..."
Humorlos hat die Academy auch auf den Manipulationsversuch eines Konkurrenten von James Cameron reagiert. Nicolas Chartier, Produzent des ebenfalls neun mal nominierten Kriegsfilms "Tödliches Kommando - The Hurt Locker", der auch als bester Film ins Oscar-Rennen geht, wurde von der Verleihung ausgeladen. Er hatte Jury-Mitglieder per E-Mail aufgefordert, gegen "Avatar" und für seinen Film zu stimmen und damit gegen die eiserne Regel der Academy verstoßen, dass die Oscar-Jury nicht beeinflusst werden darf.
Der Produzent von Oscar-Rivale "Hurt Locker" hat Jury-Mitglieder per Mail aufgefordert, gegen "Avatar" zu stimmen. Jetzt droht seinem Film der Ausschluss.
Sonntagnacht werden wieder die berühmten Worte "And the Oscar goes to ..." durch das Kodak Theatre in Los Angeles hallen. Und dabei sollten eigentlich zwei Filme gleich neun mal auf den Sieg hoffen dürfen: "Avatar" und "Hurt Locker - Tödliches Kommando". Doch ein böses Foul eines der Produzenten könnte nun zum kompletten Ausschluss seines Films führen!Der Publikumsrenner "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und der Kriegsfilm "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" sind beide für je neun Oscars nominiert und gelten darüberhinaus als die beiden Hauptkonkurrenten um den begehrtesten Preis für den besten Film. Doch "Hurt Locker"-Produzent Nicolas Chartier war offenbar ein bisschen zu heiß auf den Goldjungen und hat die wichtigste Regel der Academy gebrochen: Die Jury darf bei ihrer Entscheidung nicht beeinflusst werden!
Doch Chartier hat allen Ernstes an einige der wahlberechtigten Mitglieder der weltweit wichtigsten Filmvereinigung E-Mails geschickt, in denen er darum bat, "Hurt Locker" auf Platz eins der zehn nominierten Beiträge für den besten Film zu wählen und "Avatar" auf den letzten Rang. Als die Empfänger sich daraufhin beschwerten, schickte Chartier sofort eine Entschuldigungs-Mail hinterher. Darin heißt es:
"Meine Naivität, Unkenntnis der Regeln und schlichte Dummheit als erstmalig Nominierter sind keine Entschuldigung für mein Verhalten und ich bereue dies zutiefst. Für einen Academy Award nominiert zu sein, ist die größtmögliche Ehrung und ich hätte mir die Zeit nehmen sollen, die Regeln zu lesen."
Diese Selbsterkenntnis kommt aber womöglich zu spät. Die Academy hat angekündigt, dass sie nach Eintreffen aller Abstimmungszettel am Dienstag abend gegen den Produzenten von "The Hurt Locker" vorgehen werde. Nicolas Chartier wird entweder Redeverbot bei der Verleihung erhalten, ganz von der Gala ausgeladen werden oder im schlimmsten Fall wird sein Film komplett in allen Kategorien aus dem Oscar-Rennen genommen.
Letzteres wäre allerdings noch nicht einmal im Sinne von Konkurrent James Cameron, der pikanterweise der Ex-Mann von "Hurt Locker"-Regisseurin Kathryn Bigelow ist. Der "Titanic"-Macher meinte, er habe schon genug Oscars gewonnen und gönne Bigelow den Regiepreis von Herzen, während er seinem Team als Anerkennung für deren großartige Arbeit an "Avatar" den Oscar für den besten Film wünsche.
James Cameron ist in Gedanken ohnehin schon einen Schritt weiter: Er äußerte sich jetzt erstmals zum Titel der geplanten "Avatar"-Fortsetzung: "Der Film wird sicher nicht 'Avatar 2' heißen, denn Jake ist ja kein Avatar mehr, sondern ein echter Pandoraner. Vielleicht nennen wir die Fortsetzung deshalb 'Na'vi'."
"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.
Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."








































