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Anna Kendrick

Portrait von Anna Kendrick
Anna Kendrick

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82%
Oscar-Nominierungen: "Avatar"-Dreikampf, "Das weiße Band" und Christoph Waltz 02.02.2010

"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.

Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.
Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
 
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
"New Moon"-Beauty Anna Kendrick kriegt Dating-Tipps von George Clooney 24.11.2009

Anna Kendrick musste sich während des Drehs zu "Up in the Air" von George Clooney belehren lassen.

Anna Kendrick ist als Bellas ewig plappernde Freundin Jessica zwar nicht so bekannt wie die allgegenwärtigen Hauptdarsteller der "Twilight"-Saga, Robert Pattinson und Kristen Stewart. Dafür hat sie aber schon mit George Clooney gedreht.
Und in der Komödie "Up in the Air" spielt Anna Kendrick nicht etwa nur einen kleinen Part, sondern die weibliche Hauptrolle. Die 24-Jährige schlüpft in den Zweiteiler einer taffen Business-Beauty, die von Clooneys Arbeitgeber als neuer Controlling-Besen eingestellt wird und dem passionierten Meilensammer kurzerhand wegrationalisiert, was ihm am Wichtigsten ist - die Flugreisen.
Bevor der feinsinnige Komödienspaß von "Juno"-Macher Jason Reitman im Februar auch in die deutschen Kinos kommt, berichtet Kendrick jetzt von ihren Dreherfahrungen mit Frauenschwarm Clooney, der sich gegenüber seiner rund 25 Jahre jüngeren Filmpartnerin primär als scheinheiliger Moralonkel und "Experte" in Beziehungsfragen hervortat.
"George lag mir dauernd mit irgendwelchen neunmalklugen Regeln und Dating-Weisheiten in den Ohren. Es war zum Totlachen. Einer seiner gleichaltrigen Kumpel hat eine Freundin, die noch jünger ist als ich. Aber als ich ihn gefragt habe, ob es in Ordnung wäre, wenn ich mit so einem alten Knacker ausgehen würde, meinte er natürlich - 'Auf keinen Fall!'"
Anna nahm's gelassen und revanchierte sich bei Clooney, indem sie an ihm in einer Szene allen Beziehungsfrust abließ, der sich in den vergangenen Jahren angestaut hatte. "Es hat tierisch Spaß gemacht, George anzubrüllen und ihm zu erzählen, dass er sich wie ein 12-Jähriger benimmt. Ich konnte diese Szene schon vorher kaum erwarten und musste echt aufpassen, dass ich nicht übertreibe!"
"Twilight 2"-Drehbuch im Müll gefunden 13.05.2009

Eine Frisörin hat in einer Mülltonne die Skripts zu zwei Filmen mit Robert Pattinson gefunden, darunter die "Twilight"-Fortsetzung "Biss zur Mittagsstunde".

Damit hätte sie Millionen verdienen können...
Doch Casey Ray aus St. Louis ist eine ehrliche Haut: Als sie die Drehbücher zur "Twilight"-Fortsetzung "Biss zur Mittagsstunde" und der Romanze "Memoirs" mit dem heißen Jungstar Robert Pattinson in einem Papierkorb fand, gab sie diese postwendend den Filmbossen zurück. Angeblich soll sie zwar vorher der Klatschpresse inhaltliche Details verraten haben - aber ohne dafür Geld zu verlangen. Die erleichterten Studiochefs revanchierten sich mit Premierentickets für beide Filme und wollen der Finderin die Drehbücher sogar zurück geben, sobald die Filme im Kino sind.
Doch wie gelangte das explosive Material überhaupt in den Papierkorb? Im Verdacht steht Anna Kendrick, die in den "Twilight"-Filmen Bellas Freundin Jessica spielt. Sie wohnte wegen eines Drehs mit George Clooney in dem Hotel, vor dem der Papierkorb stand. Allerdings ließ Kendricks Pressesprecher sofort verkünden, dass diese sich nie derart verantwortungslos verhalten würde. Bekannt ist die Handlung von "Biss zur Mittagsstunde" ohnehin durch die Romanvorlage und auch der Plot von "Memoirs" ist längst öffentlich: Teenie-Schwarm Pattinson spielt darin einen krisenerprobten Mann, der sich in eine ebenso schwierige Frau verguckt.
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