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Colin Firth

Portrait von Colin Firth
Colin Firth

User-Bewertung

19 VOTES
97%
GEBURTSTAG:
10.09.1960 in Grayshott, Hampshire

LEBT IN:
Großbritannien

Kurzinfo

Englands Mann für alle Jahreszeiten, Kostüme und Leidenschaften - der Brite Colin Firth ist mit zwei Rollen zu einem kulturellen Markenzeichen geworden, mit seinem Mr. Darcy in den Hitkomödien um "Bridget Jones" (2001, 2004), in denen er noch die zweite Geige spielte, und als Leading Man in seiner Oscar-nominierten Performance als "Single Man" (2009).
Sein Mr. Darcy hat seinen Namen vom ...

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GEBURTSDATUM: 10.09.1960 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Englands Mann für alle Jahreszeiten, Kostüme und Leidenschaften - der Brite Colin Firth ist mit zwei Rollen zu einem kulturellen Markenzeichen geworden, mit seinem Mr. Darcy in den Hitkomödien um "Bridget Jones" (2001, 2004), in denen er noch die zweite Geige spielte, und als Leading Man in seiner Oscar-nominierten Performance als "Single Man" (2009).
Sein Mr. Darcy hat seinen Namen vom auf der Insel als Sexsymbol angesehenen Mr. Darcy aus Jane Austens Roman "Stolz und Vorurteil"; Firth spielte ihn in der BBC-TV-Version des Stoffes (1994) und katapultierte sich so in die erste Riege britischer Schauspieler. Selbstironisch kommentierte er: "Da ich eher ein nichtssagendes Gesicht habe, kann man mich für den Film besser aussehen lassen - oder schlechter."
Meist besser, denn Firth bewies eine ausgezeichnete Hand bei der Wahl seiner Stoffe. Trotz Scarlett Johansson ist sein stets verschuldeter Maler Johannes Vermeer in "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" (2004) so einprägsam wie sein mit Kevin Bacon in Hassliebe um mehrere Geheimnisse verbundener 50er-Jahre-Show-Star Vince Collins in Atom Egoyans erotischem Meisterwerk "Wahre Lügen" (2005), das die Abgründe sichtbar macht, die Firth als erotischer wie moralischer Grenzgänger betritt.
Da hat er es als von seinen Kindern überforderter Vater und Witwer in "Nanny McPhee - Eine zauberhafte Nanny" leichter, denn da steht ihm als magisches Kindermädchen Emma Thompson zur Seite.
Firth bringt den ein Schwein vor Gericht verteidigenden mittelalterlichen Anwalt in "Pesthauch des Bösen" (1992) ebenso überzeugend wie den seine Beziehung wegen der Fußballleidenschaft und Clubtreue zu Arsenal London aufs Spiel setzenden Lehrer Paul in der Nick-Hornby-Adaption "Fever Pitch" (1996). Er ist hinreißend schüchtern als in sein portugiesisches Hausmädchen verliebter Schriftsteller in Richard Curtis' "Tatsächlich...Liebe" (2003), wo Hugh Grant, mit dem er sich in den "Bridget Jones"-Filmen um Renée Zellweger streitet, sein Premierminister ist. In Talkshows geben die Stars gern ihre "Bette Davis-Joan Crawford-Beziehung" auf dem Set zum Besten.
Colin Firth wurde 1960 in Grayshofft, Hampshire, geboren und lebte bis zu seinem fünften Lebensjahr in Nigeria. Zurück in Winchester bei den Eltern, der Vater Professor für Geschichte an der Universität, die Mutter Religionslehrerin, spielte Firth in der Schule als erste Rolle in einer Weihnachtspantomime den Jack Frost. Firth verließ die Oberstufe, nahm Schauspielunterricht und fiel als Hamlet und King Lear auf. Er wurde gefragter Bühnenschauspieler, so in London in Julian Mitchells Spionagedrama "Another Country", in dessen Filmversion er 1984 sein Spielfilmdebüt gab.
In Kostümfilmen spielte Firth 1989 in Milos Formans "Valmont" den titelgebenden Comte, den John Malkovich gleichzeitig in "Gefährliche Liebschaften", Stephen Frears' Version des berühmten Briefromans von Choderlos de Lanclos, verkörperte, sowie den Lord Wessex, Ehemann von Gwyneth Paltrow im Oscar-Sieger "Shakespeare in Love", den Hausfreund Jack in der Oscar-Wilde-Adaption "Ernst sein ist alles" (mit Reese Witherspoon) und den Aurelius im Abenteuerfilm "The Last Legion" (2006).
In der historischen Theaterverfilmung "Easy Virtue" gibt er gewohnt präzise den britischen Berufszyniker, der mit dem angeblich unmoralischen Treiben seiner Schwiegertochter auf ganz eigene Weise umgeht.
Firth erhielt zahlreiche Nominierungen für seine Theater-, TV- und Filmarbeit. Für seinen Auftritt als legendärer britischer König George VI, der seinen Sprachfehler bekämpfte um sein Volk auf den Kampf gegen Hitler einzuschwören, gewann er im zweiten Anlauf nach "A Single Man" hochverdient seinen ersten Oscar.
Firth hat mit der amerikanischen Schauspielerin Meg Tilly ("Valmont") einen Sohn (1990). Seit 1997 ist er mit der italienischen Dokumentarfilmerin Livia Giuggioli verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne und lebt in London und Italien.
GEBURTSDATUM: 10.09.1960 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Colin Firth mit Reese Witherspoon in "Devil's Knot" 02.02.2012

Colin Firth ist beim Drama "Devil's Knot" über die drei Kindermorde von Memphis mit dabei. Ihm zur Seite steht Reese Witherspoon.

Dieser Film wird für die Stars harte Kost.
Oscarpreisträger Colin Firth, zur Zeit in "Dame, König, As, Spion" zu sehen, hat sich dem Drama "Devil's Knots" angeschlossen und wird darin einen Ermittler spielen. Damit ist Firth schon in hochkarätiger Gesellschaft, denn die weibliche Hauptrolle übernimmt Reese Witherspoon.
Der Film, der auf dem Sachbuch "Devil's Knot: The True Story of the West Memphis Three" beruht, dreht sich um drei grausame Kindermorde, die als die sogenannten Memphis-Morde in die amerikanische Geschichte eingingen. Im Jahr 1993 wurden schließlich drei Männer verdächtigt, die Tat begangen zu haben. Heute sind die drei Beschuldigten frei, denn offenbar lag ein Justizirrtum vor.
Colin Firth als Ermittler wird es dabei vor allem mit der Mutter (Reese Witherspoon) eines der ermordeten Jungen zu tun bekommen. Die Frau glaubte lange an die Schuld des Mördertrios, erkennt dann aber, dass sie eine falsche Spur verfolgt.
Regie führt Atom Egoyan, der Colin Firth auch schon im elektrisierenden Thriller "Wahre Lügen" inszeniert hat. Für zusätzliche Spannung dürfte dann Drehbuchautor Paul Harris Boardman sorgen, der mit "Der Exorzismus von Emily Rose" und "Düstere Legenden 2" einiges vorzuweisen hat.
"Bridget Jones 3" hat endlich einen Regisseur gefunden 01.12.2011

Nach langem Gerangel wurde für "Bridget Jones 3" ein Regisseur gefunden: "Ganz oder gar nicht"-Macher Peter Cattaneo.

Ein Brite sollte den Stoff verfilmen und nun wurde diese Auflage erfüllt.
Der dritte Teil von "Bridget Jones" hat wieder einen Regisseur gefunden: "Ganz oder gar nicht"-Macher Peter Cattaneo wird den Film in Szene setzen. Im Oktober dieses Jahres gab es den ersten Stillstand bei der Verfilmung, denn der ursprünglich für den Regiestuhl geplante Paul Feig wurde entlassen.
Der Grund lautete, dass bitteschön ein echter Brite den urbritischen Stoff "Bridget Jones" umsetzen solle. Feig ist Amerikaner und hatte mit seinem Film "Brautalarm" einen zwar kommerziellen, aber vielleicht nicht ganz geschmackssicheren Erfolg.
Nun sitzt wunschgemäß ein Engländer am Hebel: Peter Cattaneo ist Brite und hat mit seiner siebenfach Oscar-nominierten Sozialkomödie um strippende Stahlarbeiter "Ganz oder gar nicht" auch beste Referenzen vorzuweisen. Dem dritten Teil von "Bridget Jones" mit Originalbesetzung Renee Zellweger, Hugh Grant und Colin Firth steht also nichts mehr im Wege.
Einziger Wermutstropfen: Paul Feig, auf dessen Konto eben allerlei schlechte Zoten in "Brautalarm" gehen, darf zwar nicht mehr an die Regie, dafür aber ans Drehbuch. Hier hat jedoch "Bridget Jones"-Autorin Helen Fielding das letzte Wort und so dürften die berühmt-witzigen Dialoge der Reihe auch diesmal wieder zünden.
Im Mittelpunkt des dritten Teils wird voraussichtlich eine Babykrise bei Bridget und Mark stehen. Und da Bridget von Mark keine Kinder bekommen kann, macht sie den folgenschweren Fehler, ihren abgelegten Liebhaber Daniel Cleaver um eine "kleine Spende" zu bitten. Drehbeginn soll Anfang nächsten Jahres sein.
Colin Firth soll "Oldboy"-Bösewicht spielen 24.11.2011

Anfänglich war Christian Bale der Part in dem US-Remake angeboten worden. Der lehnte die Rolle allerdings ab.

Angebot hin oder her: In trockenen Tüchern ist noch gar nichts.
Normalerweise sieht man Colin Firth eher in der Rolle des smarten Gentlemans. Aber der Brite kann auch anders - wenn er will. In "Shakespeare in love" und "Dorian Gray" hat der 51-Jährige seine Qualitäten als Fiesling schon höchst überzeugend auf die Leinwand gebracht. Jetzt könnte er den Bösewicht-Trumpf ein weiteres Mal ausspielen: In Spike Lees Remake des südkoreanischen Rache-Thrillers "Oldboy".
Während seiner Promotour für den hochkarätig besetzten und international gefeierten Spionagethriller "Dame, König, As, Spion" ließ sich Firth zu einem Statement hinreißen: "Eigentlich schätze ich es nicht, über Dinge zu reden, die in einem äußert frühen Stadium sind - wir haben uns mit den Umständen noch nicht näher vertraut gemacht, aber ja: Man ist an mich bezüglich "Oldboy" herangetreten. Niemand hat bislang eine Entscheidung getroffen."
Bei so viel vornehmer Zurückhaltung möchte man auch gar nicht länger bohren, geschweige denn in Spekulationen verfallen. Dafür gibt es News von der Handlungsfront. Drehbuchautor Mark Protosevich will "Oldboy" nämlich nicht eins zu eins kopieren. Er will sich von den Mangas, die dem Film zugrunde liegen, inspirieren lassen und diverse neue Handlungsstränge in die Geschichte einflechten.
Aus diesem Grund bestehen die Macher auch darauf, dass es sich bei Spike Lees Version nur um ein halbes Remake handelt. Ist wohl auch besser so. Denn ob es keine zehn Jahre nach dem aus dem Stand zum Kult avancierten Original bereits eine Neuauflage braucht, ist ohnehin fraglich.
"Bridget Jones 3" hat keinen Regisseur mehr 05.10.2011

"Brautalarm"-Macher Paul Feig ist nicht mehr bei "Bridget Jones 3" an Bord. Wie es heißt, suche man lieber einen echten Engländer.

Zoten und Zombies haben in "Bridget Jones" nur bedingt ihre Daseinsberechtigung.
"Bridget Jones 3" ist, bevor der Film richtig angelaufen ist, zum Erliegen gekommen. Wir jetzt bekannt wurde, ist Regisseur Paul Feig ("Brautalarm") nicht mehr dabei. Angeblich passte die Kombination eines amerikanischen Regisseurs für eine typisch britische Komödie nicht ins Konzept. Nun ist das Studio auf der Suche nach einem echten Briten, der "Bridget Jones 3" zu ebensolchen Ehren führen wird, wie es seine Vorgänger taten.
Dieser Austausch verzögert zwar den Drehbeginn, ist aber wahrscheinlich eine weise Entscheidung gewesen. Paul Feig wurde zuletzt - und zuerst - berühmt für die Hochzeitskomödie "Brautalarm", in der die Protagonisten ungehindert rülpsen oder gar Därme im Brautmodengeschäft entleeren durften. Beim Publikum kam der derbe Damenklamauk bestens an, doch die "Bridget Jones"-Macher haben Bedenken.
Denn Witze dieser Art sind natürlich nichts für "Bridget" und finden höchstens Eingang in ihr Tagebuch. Aber auch Feigs frühere Filme, wie die "Kevin allein zu Haus"-Variante "Oh je, du Fröhliche!" oder sein DVD-Werk "Zombie High" aus dem Jahr 1987 scheinen keine idealen Voraussetzungen.
Nun bleibt abzuwarten, wen das Studio für Bridget Jones' dritten Ausflug ins Abenteuer Leben auftreiben kann. Renee Zellweger, Hugh Grant und Colin Firth sind jedenfalls wieder mit dabei und sorgen schon mit ihrer Anwesenheit für Bridget-Feeling.
"Bridget Jones 3" geht voran 12.08.2011

Der dritte Teil von "Bridget Jones" macht Fortschritte, wie die Produktionsfirma jetzt mitteilte. Im Mittelpunkt soll Bridgets Babywunsch stehen.

Das glorreichte Trio Renèe Zellweger, Hugh Grant und Colin Firth versammelt sich zum nächsten Kinohit.
"Alkoholeinheiten 0, Zigaretten viele, Kalorien 1575 (aber gekotzt, also im Endeffekt nur ca. 400)" - so lautet einer von vielen Tagebucheinträgen der "Bridget Jones". Davon wird es bald mehr geben, wenn man den Aussagen der verantwortlichen Produktionsfirma Working Titel Films glaubt. Demnach sitze man nun schon emsig an Teil drei - wolle aber keine Einzelheiten zum schon lange geplanten Sequel verraten.
Hier gibt Colin Firth, Co-Star von "Bridget Jones"-Ikone Renée Zellweger, Hinweise, wonach sich Teil drei um eine Babykrise drehen wird: "Also ich kann ihnen sagen, dass Bridget und Mark wohl keine Kinder haben können", so Firth. "Ich denke, so wird es laufen. Dann macht Bridget den großen Fehler, wieder zu Daniel Cleaver zurückzugehen - gerade lange genug, um schwanger zu werden. Er wird sie abblitzen lassen und schließlich bleibt Bridget am Boden zerstört zurück. Nun raten sie mal, wer dann kommt, um sie zu retten?"
Das wissen die Fans natürlich und freuen sich schon auf ein Wiedersehen mit Hugh Grant als Rüpel Cleaver, Firth als weißem Ritter und natürlich Renee Zellweger in in einer hoffentlich erneut moppeligen Traumrolle. Alle drei Schauspieler sind fest für den neuen Gaudi gebucht und zumindest Oscar-Preisträger Colin Firth ist schon "ganz wild" auf die Dreharbeiten.
Aktuell sitzt Helen Fielding auch einem weiteren "Bridget Jones"-Buch. Ob dass dann mit dem Film identisch sein wird, habe die Autorin aber noch nicht fest entschieden.
Scarlett Johansson und Colin Firth in Danny Boyles "Trance" 06.07.2011

Wenn ein Oscar-gekrönter Regisseur wie Danny Boyle zum Vorsprechen ruft, lassen sich die wenigsten Stars lange bitten.

Sollte Colin Firth die Rolle in Danny Boyles neuem Film zusagen, gäbe es ein Gipfeltreffen der Oscar-Könige.
Für sein nächstes Projekt "Trance" hat der "Slumdog Millionaire"-Regisseur ganz bestimmte Vorstellungen was die Besetzung angeht. Ganz oben auf der Wunschliste: "The King's Speech"-Star Colin Firth und die bezaubernde Scarlett Johansson.
Für die beiden wäre "Trance" nicht ihre erste Begegnung vor der Kamera. Schon in "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" knisterte es gewaltig zwischen den beiden - natürlich nur in ihren Rollen als Maler Vermeer und junge Hausmagd. Knapp zehn Jahre später darf man gespannt sein, wie sich das Zusammenspiel von Colin Firth und Scarlett Johansson weiter entwickelt hat. Immerhin ist der britische Schauspieler inzwischen Oscar-Preisträger und Scarlett eine erwachsene Frau.
Doch bis das Paar sich wieder trifft, muss Colin Firth erst wesentlich jüngere Anwärter wie James McAvoy und Michael Fassbender vom Thron stoßen. Auch Scarlett hat noch eine harte Konkurrentin: Zoe Saldana könnte für Danny Boyles Thriller ebenfalls gut ins Konzept passen.
Mark Wahlberg als neuer Rocky 02.03.2011

Zwei Oscars gewann das Box-Drama "The Fighter". Gute Argumente für eine Fortsetzung, findet Mark Wahlberg. Tritt er in Stallones Fußstapfen?

Aaaaadriaaaaaaannnn!
Sylvester Stallones inbrünstiger Ruf nach seiner Liebsten aus blutverschmiertem Mund mit klaffenden Platzwunden im Gesicht ist Filmgeschichte - ebenso wie sein Trainingslauf zu Fanfarenklängen oder das Verprügeln von gefrorenen Tierkörpern: Rocky machte den Boxkampf im Kino salonfähig, dem großartigen ersten Film folgten bisher fünf Fortsetzungen, wenn auch von unterschiedlicher Qualität.
Nun hat Mark Wahlberg offenbar Ähnliches vor. Er plant nach "The Fighter", der in den USA derzeit extrem erfolgreich ist, einen zweiten Film über den Boxer Mickey Ward!
Das Drama hatte Sonntag nacht bei den Oscars doppelt abgeräumt: Christian Bale gewann als Mickeys schwieriger Halbbruder Dicky Eklund den Preist für den besten Nebendarsteller, Melissa Leo triumphierte als biestige Mutter der beiden. Hauptdarsteller Mark Wahlberg war zwar nominiert, ging aber leer aus.
Das will Wahlberg, dessen Niederlage nur der Top-Leistung von Colin Firth in "The King's Speech" zuzuschreiben ist, nun offenbar ändern. Er plant einen weiteren Film über Mickey Ward. Im Mittelpunkt sollen dabei Wards legendäre drei Kämpfe gegen Arturo Gatti stehen. Diesen besiegte Ward zunächst nach Punkten, verlor aber dann beide Rückkämpfe, die extrem spektakulär ausfielen und von Boxfans jeweils zum Kampf des Jahres gekürt wurden.
Zwar beendete Mickey Ward danach seine Karriere, aber das hat Rocky auch nicht von weiteren Kinoauftritten abgehalten. Von daher könnte Teil 2 der "Fighter"-Reihe durchaus der Auftakt zu einer mehrteiligen Filmserie á la "Rocky" sein. Und vielleicht ist dann irgendwann wirklich ein Goldjunge für Mark Wahlberg drin.
Von der Qualität des ersten Teils können sich deutsche Kinofans ab 7. April überzeugen, dann startet "The Fighter" auch in Deutschland.
Colin Firth will "Bridget Jones 3" 01.03.2011

Nach seinem großen Oscar-Erfolg mit "The King's Speech" steht Colin Firth nun wieder der Sinn nach einer beschwingten Komödie.

Das Schöne an Colin Firth ist, dass er sich nicht ausschließlich auf anspruchsvolle Rollen festlegen lässt.
Gerade deshalb steht dem frischgebackenen Oscar-Preisträger jetzt der Sinn nach einer leichten Komödie. Die Lorbeeren für "The King's Speech" sind ja schön und gut, aber die Zeiten mit Renée Zellweger alias "Bridget Jones" haben Colin Firth auch sehr viel Spaß gemacht. Wie gut, dass der dritte Teil der Reihe gerade grünes Licht bekommen hat.
Die ganze Stammbesetzung soll für "Bridget Jones 3" wieder zur Verfügung stehen. Um das Dreiergespann Renée Zellweger, Colin Firth und Hugh Grant muss nur noch eine unterhaltsame und nicht allzu vorhersehbare Handlung geschrieben werden, dann kann der Dreh losgehen. Colin Firth sei angeblich "heiß auf einen dritten Film. Er findet, das wäre ein guter Film, in dem er sich nach seinem Erfolg mit 'The King's Speech' austoben kann, weil er so ganz anders ist."
Anders als bei den ersten beiden Teilen ist auch, dass Zellweger nicht wieder ein paar Kilos zunehmen wird. Angeblich hat sie die Rolle nur zugesagt, wenn sie statt der echten Pölsterchen einen Fatsuit tragen kann. Damit das nicht zu unnatürlich wirkt, soll Bridget Jones voraussichtlich schwanger werden. Noch unklar ist, ob der Vater Mark Darcy oder Daniel Cleaver ist. Und da beginnt die heitere Unterhaltung ?
Oscars: Colin Firth dankt wie in "The King's Speech", Natalie Portman weint 28.02.2011

Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!

"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"
So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
Jeff Bridges ist bereit für Oscar Nummer 2 14.02.2011

Sollte 'Marshal' Jeff Bridges zum zweitenmal Colin Firth den Oscar vor der Nase wegschnappen, hätte er dabei keine Schuldgefühle.

Obwohl er Konkurrent Colin Firth in "The King's Speech" bewundert - den Oscar will Jeff Bridges auch in diesem Jahr selbst abräumen.
Im letzten Jahr triumphierte Jeff Bridges mit "Crazy Heart" bei den Oscars über Colin Firth, der für "A Single Man" nominiert war. Die Geschichte soll sich Ende des Monats wiederholen, zumindest, wenn es nach Bridges geht.
Er ist für seine Leistung als schieß- und trinkfreudiger Marshal in "True Grit" nominiert und Colin Firth, weil er "The King's Speech" so grandios gehalten hat. Und wenn es tatsächlich schon wieder "And the Oscar goes to ... Jeff Bridges" heißt? "Dann werde ich mich kaum schuldig fühlen", lacht der 61-jährige. Man hat ja auch was davon: "Der Gewinn des Oscars war in ganz anderer Richtung hilfreich", erzählt Bridges, "Ich nehme gerade ein Album mit T-Bone Burnett auf. Das hat sich direkt aus dem Erfolg von "Crazy Heart" ergeben.
Wenn der Oscar für "Crazy Heart" bei einer Extra-Karriere als Sänger hilft - was um Himmels Willen plant Jeff Bridges dann mit einem für "True Grit"? Nun, es könnte ja auch gut sein, dass der lachende Dritte oder Vierte das Rennen macht, während alle auf Bridges und Firth schauen. Javier Bardem für "Biutiful" ist ebenso ein heißer Kandidat und James Franco für "127 Hours" sowieso.
Aber Trommeln gehört zum Geschäft. "Ein Teil meines Berufes ist es, ein Jahrmarktschreier zu sein", sagt Jeff Bridges. "Wenn du soviel Kraft in einen Film gesteckt hast, dann willst du ja auch, dass ihn die Leute ansehen." An den zahlreichen Promotion- und Werbeterminen stört ihn nur eines:
"Es tut mir sehr leid, dass mir so viele Filme entgehen. Aber die, die ich gesehen haben, waren fantastisch. "The King's Speech" beispielsweise ist wundervoll!" Faire Geste.
Die Verleihung der Oscars 2011 findet am 27. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles statt.
Oscar-Nominierungen: Duell zwischen Firth in "King's Speech" und Bridges in "True Gri 25.01.2011

Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.

Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.
Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
Colin Firth ermittelt in Mordfall 04.10.2010

Der "A Single Man"-Schauspieler wird eine Rolle in der filmischen Verarbeitung des Mordes an der Studentin Meredith Kersher übernehmen.

Weg von Romanzen und Komödien, hin zu den unerklärlichen Tiefen der menschlichen Psyche bewegt sich Colin Firth derzeit besonders gerne.
Der grausame Mord an der britischen Studentin Meredith Kersher ging 2007 durch die Schlagzeilen und weckte das Interesse von Colin Firth. Für die filmische Umsetzung der wahren Begebenheit schreibt der Schauspieler nun das Drehbuch und wird außerdem eine Rolle übernehmen.
In dem noch unbetitelten Projekt, an dem Regisseur Michael Winterbottom beteiligt ist, spielt Colin Firth einen Journalisten, der sich in Italien auf die Spur des Verbrechens begibt, um weitere Einzelheiten aufzudecken. Als Vorlage dienen die Aufzeichnungen der amerikanischen Journalistin Barbie Latza Nadeau, die unter dem Titel "Angel Face: The True Story of Student Killer Amanda Knox" versucht, Licht in die unbegreifliche Tat und deren Hintergründe zu bringen. Hauptaugenmerk des Filmes soll also nicht auf dem Mord an sich liegen, sondern vielmehr auf den Ermittlungen.
Die zu 26 Jahren Haft verurteilte Amanda Knox metzelte damals angeblich gemeinsam mit ihrem Freund ihre Mitbewohnerin Meredith Kercher bestialisch nieder. Für ihr unschuldiges Auftreten vor Gericht erhielt sie von der Presse den Beinamen "Der Engel mit den Eisaugen".
Oldman und Fiennes veredeln Spionageklassiker 09.07.2010

Für die Neuverfilmung des Spionagehits "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" konnten mit Gary Oldman und Ralph Fiennes wahre Hochkaräter gewonnen werden.

In die Fußstapfen von Sir Alec Guinness schlüpft Charakterkopf Gary Oldman in der Neuverfilmung des Agententhrillers "Tinker, Taylor, Soldier, Spy".
Spionage ist immer ein aktuelles Thema. Gerade erst haben die beiden Supermächte Russland und USA auf dem Wiener Flughafen nach einer längeren Sendepause einen größeren Spionaustausch betrieben. Selbstverständlich bereichern die Abenteuer der Geheimagenten seit jeher Hollywood. James Bond, Jason Bourne, Jack Ryan oder Austin Powers sind nur einige Beispiele dafür.
Jetzt wurde bekannt, dass Regisseur Tomas Alfredson den Spionageklassiker "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" neu aufleben lassen wird. 1979 glänzte Sir Alec Guinness in der TV-Verfilmung von John Le Carrés Erfolgsroman. Nun kann der Filmemacher mit nicht minder attraktiven Mimen aufwarten.
Neben Parade-Bösewicht Gary Oldman haben auch Colin Firth, Michael Fassbender und Ralph Fiennes ihr Mitwirken zugesagt. Wer nun glaubt, Alfredson gäbe sich damit schon zufrieden, irrt sich. Mit Hochdruck arbeitet er daran, noch das eine oder andere schauspielerische Schwergewicht für sein Projekt zu gewinnen. Für das Drehbuch konnte er mit Peter Morgan ("Die Queen") einen ebenfalls hoch dekorierten Mitstreiter gewinnen. Le Carrés Roman bildete den Auftakt seiner Karla-Trilogie.
Darin geht es um die Jagd nach einem Maulwurf in Reihen des MI6-Geheimdiensts. Smiley, der von Oldman gespielt wird, ist einer der Verdächtigen. Sein scharfer Verstand und seine schnellen Sinne helfen ihm erfolgreich dabei, Ärger aus dem Weg zu gehen. Drehbeginn ist im Oktober.
Oscar-Nominierungen: "Avatar"-Dreikampf, "Das weiße Band" und Christoph Waltz 02.02.2010

"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.

Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.
Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
 
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
GEBURTSDATUM: 10.09.1960 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
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GEBURTSDATUM: 10.09.1960 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN

Familie

Mutter: Shirley Firth (1936, Lehrerin)
Vater: David Firth (1934, Geschichtsprofessor)
Schwester:
Kate Firth (1961, Sprachtrainerin)
Bruder:
Jonathan Firth (1967, Schauspieler)
Ehefrau:
Livia Giuggioli (seit 21. Juni 1997)
Lebenspartner:
Jennifer Ehle (Schauspielerin, 1995)
Meg Tilly (Schauspielerin, 1989 - 1994)
Söhne:
William (1990, von Meg Tilly)
Luca (29. März 2001, von Livia Giuggioli)
Mateo (25. August 2003 von Livia Giuggioli)

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