Standard
 
SIE HABEN KEIN JAVASCRIPT AKTIVIERT!

Ihr Browser unterstützt kein Javascript, oder Sie haben es deaktiviert. Um diese Website nutzen zu können, benötigen Sie einen Browser mit aktiviertem Javascript.

Microsoft Internet Explorer
Wählen Sie bitte im Menü "Extras/Internetoptionen/Ansicht" die Karteikarte "Sicherheit", klicken Sie auf den Button "Angepasst", stellen Sie sicher, dass die Funktion "Scripting/Active Scripting" aktiviert ist.

Mozilla Firefox
Wählen Sie bitte unter "Extras" den Menüpunkt "Einstellungen" aus, klicken Sie im Menübaum auf "Inhalt" und stellen Sie sicher, dass die Funktion "Javascript" aktiviert ist.

Gary Oldman

Portrait von Gary Oldman
Gary Oldman

User-Bewertung

11 VOTES
96%
REALER NAME:
Leonard Gary Oldman

GEBURTSTAG:
21.03.1958 in New Cross, South London

LEBT IN:
Großbritannien

Kurzinfo

Aus dem Punk wurde ein gesuchter Schurke, dessen lässig dämonische, auch manieriert unbeteiligt wirkende Bösewichter aus Langeweile, weniger aus Zielstrebigkeit zu handeln scheinen. Diese Laissez-Faire-Attitüde bei gleichzeitiger latenter Aggressivität, die sich plötzlich entlädt, macht den 1958 geborenen und in ärmlichen Verhältnissen in London aufgewachsenen Gary Oldman zu einem faszinierend schillernden Darsteller ambivalenter Charaktere.
Er reüssierte 1986 als Sid Vicious, Kopf der ...

weiter »
 
GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Aus dem Punk wurde ein gesuchter Schurke, dessen lässig dämonische, auch manieriert unbeteiligt wirkende Bösewichter aus Langeweile, weniger aus Zielstrebigkeit zu handeln scheinen. Diese Laissez-Faire-Attitüde bei gleichzeitiger latenter Aggressivität, die sich plötzlich entlädt, macht den 1958 geborenen und in ärmlichen Verhältnissen in London aufgewachsenen Gary Oldman zu einem faszinierend schillernden Darsteller ambivalenter Charaktere.
Er reüssierte 1986 als Sid Vicious, Kopf der englischen Punk-Band "Sex Pistols", in "Sid und Nancy" und wurde als schwuler Dramatiker Joe Orton in Stephen Frears' "Prick Up Your Ears" international bekannt. Der Theaterverfilmung "Rosenkranz & Güldenstern sind tot" an der Seite seines Kollegen Tim Roth folgte der Sprung nach Hollywood, wo der gefährliche Charme Oldmans im Gangster-und-Ghetto-Krimi "Im Vorhof der Hölle" so beeindruckend wirkte, dass er die Hauptrolle in Francis Ford Coppolas Vampir-Vision "Dracula" erhielt. Diese Rolle war seine nachhaltigste, er spielte sie in einer Mischung aus romantischer Sehnsucht und grenzenloser Müdigkeit (nicht unähnlich Klaus Kinskis "Nosferatu") als verführerischen Todesengel an der Schwelle eines neuen Zeitalters, das mit dem Film beginnt. Alle späteren Bösewichter - ob als Zorg in Luc Bessons "Das fünfte Element" oder Präsidentenentführer in Wolfgang Petersens "Air Force One" - zeigen Spuren von Routine. Aus der Reihe indes fallen sein tauber Komponist in "Ludwig van B." an der Seite von Isabelle Rossellini und der Cop in Bessons "Léon - der Profi", der von Titelheld Jean Reno mit in den Tod genommen wird. Besson produzierte auch Oldmans wenig bekannntes Regiedebüt "Nil by Mouth" (1997). Oldman selbst zeichnet als Ausführender Produzent für den Politthriller "Rufmord - Jenseits der Moral" verantwortlich, in dem er in gewohnt zwielichtiger Rolle zu sehen ist. In den Komödien "Nobody's Baby" und "Tiptoes" zeigt er 2002 und 2003 zur Abwechslung ein ganz anderes Gesicht. Oldman war kurze Zeit mit der Schauspielerin Uma Thurman verheiratet.
GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
George Clooney und Brad Pitt genießen Oscar-Lunch 07.02.2012

Beim Oscar-Dinner tummeln sich vor der Verleihung am 26. Februar Hollywoods Superstars. George Clooney gesteht dabei Sehnsucht nach Brad Pitt!

Hier geht's noch völlig friedlich zu?
Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.
Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.
So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:
"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."
Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."
Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.
Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.
Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.
Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to?"
Oscars 2012 - Alle Infos, Bilder und Hintergründe
» Alles über die Oscar-Nominierungen und Favoritencheck"
» Alle Oscar-Nominierungen im Überblick
Ich brauchte einen "Mr. Pokerface"! 01.02.2012

Der Regisseur des dreifach oscarnominierten Agententhrillers "Dame, König, As, Spion" über seinen Hauptdarsteller Gary Oldman und Loyalität und Verrat im Kalten Krieg.

Tomas Alfredson machte sich in seiner Heimat als Fernsehregisseur einen Namen, bevor er 2008 mit "So finster die Nacht" auch außerhalb Schwedens bekannt wurde. Nun lässt er in der Verfilmung von John le Carrés Spionagethriller "Dame, König, As, Spion" den Kalten Krieg wieder aufleben.
In den Siebzigerjahren waren die BBC-Miniserie und Alec Guinness als George Smiley Kult. Beeinflusste das Ihre Herangehensweise?
TOMAS ALFREDSON: Erst einmal: Ich habe mit "Dame, König, As, Spion" kein Remake von "Smileys Leute" gemacht. Es gab viele interessante Aspekte, die mir einen eigenen Zugang zum Buch eröffneten. Und John Le Carré hat mich darin bestärkt, die Serie nicht zu kopieren.
Welche Tipps hat er Ihnen gegeben?
Vor unserer ersten Begegnung war mir etwas mulmig. Aber er nahm mir sofort jegliche Angst, gab mir sozusagen eine Carte blanche. Nachdem das Eis gebrochen war, habe ich ihn mit Fragen nur so gelöchert, vor allem zum Innenleben des britischen Geheimdiensts. Er ist ein Phänomen, kann sich noch akribisch an jede Kleinigkeit aus der Zeit erinnern.
Was macht Gary Oldman zum idealen George Smiley?
Ich suchte jemanden, der optisch nicht an Alec Guinness erinnert. Die Figur strahlt nichts Besonderes aus und fällt nicht durch viel Reden auf. Auf der Straße würde man ihn übersehen. Und genau das war der Punkt. Ich brauchte einen Mr. Pokerface, der auf den ersten Blick total ausdruckslos wirkt, aber fähig ist, mit der kleinsten Mimik und Gestik jegliche Empfindung auszudrücken und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Eine Kunst, die auf sehr viel Erfahrung beruht, die jemand wie Gary Oldman mitbringt.
Wie haben Sie die Traumbesetzung bis in die letzte Nebenrolle hingekriegt?
Ohne große Schwierigkeiten. Ein guter Stoff reizt jeden guten Schauspieler. Britische Darsteller sind absolute Profis, da muss man nicht lange herumdiskutieren, sie machen einen exzellenten Job.
Wo liegt das heutige Interesse an einer Geschichte aus dem Kalten Krieg?
Spionage- und Agentenfilme sind immer in einen zeitlichen Kontext eingebettet und dennoch in ihrer emotionalen Spannung zeitlos. Im Mittelpunkt stehen hier Freundschaft und Loyalität, Liebe und Verrat, das interessiert heute noch. Faszinierend finde ich auch die Einsamkeit der Männer, die in ihrer Position einen hohen persönlichen Preis zahlen und auf vieles verzichten mussten.
Ein ziemlicher Sprung vom kleinen schwedischen Vampirfilm zur Großproduktion in Englisch. Verlief alles nach Plan?
Als mir mein Agent das Projekt vorschlug, war ich wie elektrisiert. Ich habe früher die John-Le-Carré-Bücher verschlungen und BBC-Serien prägten mich seit meiner Jugend. So ein Angebot erhält man nur einmal. Am Set merkte ich aber die Tücken. Es ist ein Unterschied, ob man in der Muttersprache oder einer fremden Sprache dreht, auch wenn man glaubt, sie zu beherrschen. Mir fehlten manchmal winzige Nuancen. Einen Perfektionisten wie mich bringt das auf die Palme. Nach dieser Erfahrung bin ich aber bereit für weitere englischsprachige Projekte. Viel Kopfzerbrechen hat mir auch der Schnitt bereitet, es dauerte lange, die richtige Form gerade für die Zeitsprünge im Buch zu finden.
Hätten Sie Lust, sich an weitere Le-Carré-Romane mit George Smiley zu wagen?
Die Idee wäre reizvoll und an Lust fehlt es nicht, aber im Moment sehe ich keine realistische Möglichkeit. Wir müssen erst einmal die Ergebnisse von "Dame, König, As, Spion". abwarten. Ich bin offen für alles. Mal sehen, was für Drehbücher mir auf den Tisch flattern. Wenn mir beim Lesen schon Bilder einfallen, ist das ein gutes Zeichen. Wer weiß, vielleicht drehe ich auch mal eine romantische Komödie.
11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo 24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
Oscars 2012 - Alle Infos, Bilder und Hintergründe
» Alle Oscar-Nominierungen im Überblick
EXTERN: Oscar-Partner - Die Awards auf glamour.de
Kristen Stewart als Mangaheldin in "Akira"? 16.11.2011

"Twilight"-Star Kristen Stewart ist für die weibliche Hauptrolle in der geplanten Realverfilmung von "Akira" im Gespräch.

Kristen Stewart würde sich gut in der futuristischen Düsternis von "Akira" machen.
Schon lange plant Warner die Realverfilmung des Kult-Mangas "Akira" von Katsuhiro Otomo. Nun geht die Sache voran, denn es hat sich eine Topbesetzung aufgetan: "Twilight"-Star Kristen Stewart ist im Gespräch für die weibliche Hauptrolle der Kei, einer Frau, die Teil einer Untergrundbewegung ist. Wenn Kristen annimmt, wären unter anderem Gary Oldman und "Tron: Legacy"-Darsteller Garrett Hedlund ihre Kollegen.
"Akira" wurde 1988 als farbenprächtiger und explizit gewalttätiger SF-Animationsfilm umgesetzt und gilt bei Fans vor allem auch wegen seiner vielschichtigen und düsteren Botschaft als Kult. Die Geschichte spielt im Jahr 2019 in Japan, 31 Jahre nach einem dritten Weltkrieg.
Tokio gibt es nicht mehr, nur noch eine neu errichtete Stadt namens Neo Tokio, in der Gewalt und Chaos regieren. Eines Tages geraten die Freunde Tetsuo und Kenada mitten in einen Militäreinsatz, der sie zu einem furchtbaren Geheimnis führt: Die Regierung arbeitet an einem Forschungsprojekt, bei dem Kinder durch Medikamente und per Genmanipulation zu Kampfmaschinen verwandelt werden.
Ob Kristen Stewart die Rolle annimmt, ist noch nicht bekannt. Nach ihrem Ausflug in die Märchenwelt mit "Snow White and the Huntsman" wäre dies allerdings ein weiterer spannender Part inmitten einer bizarren Fantasy-Welt.
"The Dark Knight Rises": So wird der Trailer aussehen 13.07.2011

Der Trailer zum dritten neuen Batman-Film ist noch nicht veröffentlicht, doch ein Filmvorführer hat den geheimen Clip Szene für Szene aufgeschrieben.

Die Vorfreude auf Batmans Rückkehr ist riesengroß!
Kaum ein Film wird derart gespannt erwartet wie Christopher Nolans drittes Batman-Abenteuer "The Dark Knight Rises". Nur dumm, dass der Meisterregisseur mal wieder ein großes Geheimnis um jegliche Details zum Film macht: Bisher war nur bekannt, das Anne Hathaway als Selina Kyle bzw. Catwoman mit von der Partie ist, Tom Hardy den superstarken Fiesling Bane gibt und natürlich, dass Christian Bale, Gary Oldman, Morgan Freeman und Sir Michael Caine in ihren Rollen als Batman, Polizeichef Gordon, Tüftler Lucius Fox und Butler Alfred zurückkehren.
Weitere Infos versprechen sich die Fans vom ersten Trailer zum Film, der angeblich in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken soll. Damit der Clip in den Kinos gezeigt werden kann, wird er den Betreibern natürlich einige Tage früher zur Verfügung gestellt - selbstverständlich unter dem Siegel absoluter Verschwiegenheit.
Doch dieses hat ein britischer Filmvorführer gebrochen und haarklein aufgeschrieben, was im Trailer zu "The Dark Knight Rises" zu sehen sein wird. Hier seine Notizen:.
Der Trailer beginnt mit Logos der Filmstudios, die über dem bläulichen Licht aus "The Dark Knight" liegen.
Kameraschwenk von unten nach oben an einigen Wolkenkratzern entlang.
Schriftzug: "Jeder Held hat seine eigene Geschichte".
Eine Szene aus "Batman Begins", in der der Bruce Wayne auf das Dorf zuschreitet, in dem er Ra's Al Ghul sucht. Man hört Ra's' Stimme: "Wenn man sich selbst zu mehr als nur einem Mann macht. Wenn man sich einem Ideal verschreibt, dann wird man etwas völlig Anderes. Eine Legende, Mr. Wayne, eine Legende!"
Schriftzug: "Das epische Finale"
Man sieht Polizeichef Gordon seitlich auf einem Krankenhausbett liegen, er scheint starke Schmerzen zu haben und wird künstlich beatmet. Er sagt mit schmerzverzerrter Stimme: "Wir hatten das gemeinsam durchgezogen, aber plötzlich warst Du weg. Jetzt erhebt sich etwas Böses. Batman MUSS zurückkommen!"
Die Stimme von Bruce Wayne/Batman (man sieht nicht, in welcher Form er bei Gordon ist) antwortet: "Was, wenn er gar nicht mehr existiert?"
Gordon: "Mach Dich nur über mich lustig?"
Während des Gesprächs sieht man kurze Schnitte auf das Bat-Bike, wie es in "The Dark Knight" die Rampe hinauffährt, dann wie Gordon den Bat-Scheinwerfer zerstört. Dann blitzlichtartig das Gesicht von Bane.
Wieder ein Kameraschwenk von unten nach oben an einigen Wolkenkratzern entlang, die nun aber in sich zusammenstürzen. Das Ganze geht in das Teaser-Plakat über. Die Kamera zoomt auf den weißen Himmel in Fledermaus-Form zu, dann wird die ganze Leinwand weiß und der Filmtitel erscheint. Die Musik erreicht ihren Höhepunkt, ein Chor dröhnt "The Dark Knight Rises".
Die Leinwand wird langsam völlig dunkel. Plötzlich sieht man Batman, wie er sich entsetzt rückwärts bewegt. Dann betritt Bane von links die Szenerie - man sieht ihn nur ganz kurz, dann ist der Trailer zu Ende.
Wenn das nicht Lust auf mehr macht! Ins Kino kommt "The Dark Knight Rises" dann am 19. Juli 2012.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt in "Batman" 20.04.2011

Christopher Nolan hat sich seine "Inception"-Stars Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt nun für den neuen Batman "The Dark Knight Rises" gesichert.

"Never Change A Winning Horse", dachte sich Christopher Nolan und holte sich erprobte Stars an Bord.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt werden das neue Batman-Abenteuer von Christopher Nolan "The Dark Knight Rises" komplettieren. Wie Warner Bros jetzt mitteilte, sind die beiden fest bestätigt. Nolan holte sich damit zwei alte Hasen an Bord, denn die beiden standen schon für "Inception" für ihn vor der Kamera: "Wenn man einmal mit so talentierten Leuten wie Marion und Joe zusammengearbeitet hat, ist es keine Überraschung, wenn man diese Erfahrung wiederholen möchte", so Nolan.
Cotillard ist für die Rolle von Miranda Tate vorgesehen, einem Vorstandsmitglied von Wayne Enterprise. Tate wird den noch immer trauernden Bruce Wayne dabei unterstützen, die Vorstellungen seines Vaters von einem besseren Gotham-City umzusetzen. Joseph Gordon-Levitt wird John Blake, einen Streifenpolizisten aus Gotham-City spielen, der dem Kommando von Commissioner Gordon (Gary Oldman) untersteht.
Viel ist zur Handlung von "The Dark Knight Rises" noch nicht bekannt. Gary Oldman aber verspricht, dass eine "wirklich großartige Story" zu erwarten ist, bei der Nolans Batman-Filme zu einer perfekten Trilogie zusammengefügt werden. "Es ist der Kniff, wie Christopher Nolan die Geschichte zurück zu Batman Begins' dreht und was Bruce Wayne am Ende über sich selbst erfährt", so Oldman begeistert. Was sich Nolan genau ausgedacht hat, erfährt das Kinopublikum aber erst im Sommer 2012.
Oldman und Fiennes veredeln Spionageklassiker 09.07.2010

Für die Neuverfilmung des Spionagehits "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" konnten mit Gary Oldman und Ralph Fiennes wahre Hochkaräter gewonnen werden.

In die Fußstapfen von Sir Alec Guinness schlüpft Charakterkopf Gary Oldman in der Neuverfilmung des Agententhrillers "Tinker, Taylor, Soldier, Spy".
Spionage ist immer ein aktuelles Thema. Gerade erst haben die beiden Supermächte Russland und USA auf dem Wiener Flughafen nach einer längeren Sendepause einen größeren Spionaustausch betrieben. Selbstverständlich bereichern die Abenteuer der Geheimagenten seit jeher Hollywood. James Bond, Jason Bourne, Jack Ryan oder Austin Powers sind nur einige Beispiele dafür.
Jetzt wurde bekannt, dass Regisseur Tomas Alfredson den Spionageklassiker "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" neu aufleben lassen wird. 1979 glänzte Sir Alec Guinness in der TV-Verfilmung von John Le Carrés Erfolgsroman. Nun kann der Filmemacher mit nicht minder attraktiven Mimen aufwarten.
Neben Parade-Bösewicht Gary Oldman haben auch Colin Firth, Michael Fassbender und Ralph Fiennes ihr Mitwirken zugesagt. Wer nun glaubt, Alfredson gäbe sich damit schon zufrieden, irrt sich. Mit Hochdruck arbeitet er daran, noch das eine oder andere schauspielerische Schwergewicht für sein Projekt zu gewinnen. Für das Drehbuch konnte er mit Peter Morgan ("Die Queen") einen ebenfalls hoch dekorierten Mitstreiter gewinnen. Le Carrés Roman bildete den Auftakt seiner Karla-Trilogie.
Darin geht es um die Jagd nach einem Maulwurf in Reihen des MI6-Geheimdiensts. Smiley, der von Oldman gespielt wird, ist einer der Verdächtigen. Sein scharfer Verstand und seine schnellen Sinne helfen ihm erfolgreich dabei, Ärger aus dem Weg zu gehen. Drehbeginn ist im Oktober.
Remake für Yellow Submarine 20.08.2009

Der legendäre Trickfilm von und mit den Fab Four wird von Robert Zemeckis und Disney neu verfilmt.

In der schönen, neuen 3D-Filmwelt haben die Beatles noch gefehlt. Überhaupt fehlen sie uns im Kino. Deshalb kommt hier eine richtig gute Nachricht:
Robert Zemeckis arbeitet mit Disney an einem computeranimierten Remake des Beatles-Zeichentrickfilms Yellow Submarine von 1968. Der Regisseur von Disney's Eine Weihnachtsgeschichte und Die Legende von Beowulf, aber auch der Zurück in die Zukunft-Trilogie bleibt dabei dem Motion-Capture-Verfahren treu. Die entscheidende Hürde hat das Projekt bereits genommen: Disney konnte sich die Verwendungsrechte an 16 Songs der Beatles sichern. Idealerweise will man den Film rechtzeitig zu den Olympischen Spielen in London im Jahr 2012 fertigstellen.
Unklar ist noch, in welcher Form Zemeckis die vier Beatles in den Film integrieren will. Im Originalfilm waren sie gezeichnet, ihre Stimmen wurden von anderen Schauspielern gesprochen. Selbst traten die Beatles erst zum Schluss des Films in Erscheinung.
Nun darf spekuliert werden, ob Zemeckis mit Schauspielern arbeiten wird wie zuletzt mit Jim Carrey in "Disney's Eine Weihnachtsgeschichte", der darin - wie Gary Oldman - mehrere Rollen übernahm, oder ob es eine technische Möglichkeit gibt, die tatsächlichen Beatles im Computer mit entsprechenden Daten und Scans zum Leben zu erwecken.
"Ich würde auch einen Schwulen spielen" 07.07.2009

Auf KINO.DE verrät Daniel Radcliffe exklusiv, was er mit seiner Rolle Harry Potter gemeinsam hat und wie er mit Paparazzi und Liebesdingen umgeht.

Ab dem 23. Juli 2009 ist Harry Potter kein Teenager mehr! Dann feiert Darsteller Daniel Radcliffe nämlich seinen 20. Geburtstag. Genau eine Woche vorher startet "Harry Potter und der Halbblutprinz" in den deutschen Kinos.
» Ist es dir schwer gefallen, für "Harry Potter und der Halbblutprinz" wieder die Nickelbrille aufzusetzen?
DANIEL RADCLIFFE: Nein, es war nur ungewöhnlich, weil ich zwischenzeitlich auch andere Filme gedreht habe, in denen ich keine Brille tragen musste. Für den sechsten Harry-Potter-Film musste aber eine neue Brille angefertigt werden, weil mein Kopf breiter geworden ist. Ich musste lachen, weil ich fand, damit dass ich damit komisch aussehe. Insofern kann ich eher froh sein, im wirklichen Leben keine Gläser tragen zu müssen.
» Inzwischen hast du schon so oft Harry Potter gespielt und wirst es mindestens noch zweimal tun. Hast du manchmal das Gefühl, mit ihm eins geworden zu sein?
Bestimmt fühle ich mich Harry näher als jeder anderen Figur. Ich nehme schon an, dass ich viel mit ihm gemeinsam habe, was sich damit erklären lässt, dass ich schon so viel Zeit meines Lebens mit ihm verbracht habe. Harry geht mit sich hart ins Gericht, nimmt sich alles sehr zu Herzen. Manchmal sehe ich mich darin selbst wieder.
» War es nicht merkwürdig für dich, dass die Welt dir sozusagen zugeschaut hat, wie du von Film zu Film erwachsener geworden bist?
Der einzige Unterschied zu anderen Kinder war der, dass ich mit mehr Erwachsenen zu tun hatte als nur mit Lehrern und Eltern. Schließlich stand ich schon mit vielen berühmten Schauspielern vor der Kamera und bekam viel Respekt von ihnen. Ansonsten durfte ich ein ganz normaler Junge sein.
» Und wie fühlst du dich jetzt als Erwachsener?
Ich weiß noch, wie ich am Tag nach meinem 18. Geburtstag in den Spiegel hineinschaute und mir sagte: 'Jetzt bist du für dich selbst verantwortlich, jetzt musst du wie ein Erwachsener handeln.' Aber wie macht man das? Eine Freundin meinte, so funktioniert das nicht. Man muss die Dinge auf sich zukommen lassen. Das hat mir den Druck genommen.
» Fakt ist aber, dass damit auch deine Schonzeit vorbei ist. Fotografen nehmen jetzt keine Rücksicht mehr auf dich, wenn sie die Chance wittern, ein Exklusivfoto zu schießen?
Ja, ich muss jetzt höllisch aufpassen. Neulich war ich auf einem Geburtstag und wollte mit zwei Freunden zurück zum Auto, wo wir schon von einem Fotografen empfangen wurden. Ich sagte, er soll sein Foto machen und uns dann in Ruhe lassen. Er war sehr freundlich und wies uns darauf hin, dass die Männer da im hinteren Wagen diejenigen wären, auf die ich aufpassen müsste.
Glücklicherweise hatte ich an diesem Abend kein Bier in der Hand. Lustig finde ich, dass man sich in letzter Zeit hauptsächlich dafür interessierte, ob mir bereits Bartstoppeln sprießen. Seitdem achte ich darauf, möglichst frisch rasiert raus zu gehen.
» Wie sieht es mit den Mädchen aus? Hast du eine Freundin?
Ich hatte schon einige Freundinnen, aber ich strebe nicht danach, das an die große Glocke zu hängen. Ich würde ein Mädchen, das zu mir gehört, zwar nicht verstecken, aber sehr behutsam damit sein, sie in der Öffentlichkeit zu zeigen, weil es doch sehr anstrengend ist, ständig von Fotografen verfolgt zu werden.
» Seit nun das letzte Buch "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" erschienen ist, gibt es keine Geheimnisse mehr um Potter. Inwieweit hat das die Dreharbeiten beeinflusst?
Dennoch bleibt es ein Mysterium, wie das siebte Buch umgesetzt werden wird. Das wird die Fans und Medien bestimmt noch lange beschäftigen. Ich hoffe nur, es hat keine Auswirkung darauf, wie ich Harry weiterhin spielen werde. Es sollte zumindest nicht so sein. Auf Gary Oldman hatte es auch keinen Einfluss, als bekannt wurde, dass er in "Harry Potter und der Orden des Phönix" sterben würde, genauso wenig hatte es Einfluss auf Michael Gambon, der als Dumbledore stirbt. Klar, Gary und Michael sind bessere Schauspieler als ich, aber ich hoffe, von ihnen gelernt zu haben, und ich werde weiterhin so tun, als hätte ich das letzte Buch noch nicht gelesen.
» Was allerdings nicht stimmt. Mal ehrlich, bist du mit dem Ende von Harry Potter zufrieden?
Absolut! Ich glaube, auf kein anderes Buch war man jemals so heiß wie auf "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Joanne K. Rowling ist brillant, denn sie hat es geschafft, die Spannung zu halten. Wenn nun gefragt wird, ob Harry am Ende stirbt oder am Leben bleibt, nimmt die Antwort nichts von der Dramatik der Story. Das finde ich sehr bemerkenswert.
» Im letzten Harry-Potter-Film hattest du deinen ersten Filmkuss, in "December Boys" sogar eine heftige Liebesszene. Was kommt als nächstes?
Keine Ahnung, hast du einen Vorschlag? Wie weit kann man gehen? Das hängt immer von einem guten Drehbuch ab, dann würde ich auch einen Schwulen spielen. Keine Frage! Das Schlimmste, was ich mir allerdings vorstellen könnte, wäre Harry Potter als Musical. Da wäre ich nicht dabei, weil ich nicht singen kann.
Schurke mit Biss 09.03.2009

Er kann mit einem einzigen Blick Gänsehaut erzeugen. In "The Unborn" ergründet Gary Oldman nun einen Familienfluch, was Dämonen gegen ihn aufbringt.

"Wenn du es schaffst, dass den Leuten im Kino die Luft weg bleibt, dann ist das das Größte, der absolute Kick, sogar besser als Sex. Kein Bürojob kann dir so etwas bieten. Es ist sicher eine seltsame Art, sich seine Brötchen zu verdienen, aber mir gefällt es."
Dass Gary Oldman diesen "Kick" erleben darf, verdankt er zweierlei: Zum einen der unglaublichen Intensität, mit der er seine Rollen ausfüllt, sie annimmt, ja, sie förmlich verzehrt. Zum anderen der Tatsache, dass er nicht wie sein Vater Leonard frühzeitig den Folgen des Alkoholismus erlag - knapp davor entkam er der Sucht.
Der unscheinbare Brite mit den Pockennarben im Gesicht muss überhaupt ein übler Zeitgenosse sein - zumindest wenn man den Damen und Herren in den Casting-Büros Glauben schenkt:
Oldman war unter anderem Lee Harvey Oswald (der Mörder von "JFK"), er war der blutrünstige Graf "Dracula", der cholerische Komponist "Ludwig van B.", der russische Terrorist Korshunov an Bord der "Air Force One", der SciFi-Teufel Zorg aus "Das fünfte Element", der wiefe Hardliner Runyon in der Polit-Satire "Rufmord - Jenseits der Moral" und jetzt im Horror-Thriller "The Unborn" ist er ein Jäger, der nicht einmal übernatürliche Wesen fürchtet, die sich im Leid einer Familie suhlen.
Sein Kommentar zu dieser Rollensammlung, die ihm wohl kaum den "Teen Choice Award" einbringt: "Das sind eben die Drehbücher, die mir ins Haus flattern. Dabei würde ich so gerne mal eine romantische Komödie machen, aber solche Rollen bietet mir einfach niemand an."
Ein ungestümer, finsterer Knastbruder ist er auch als Sirius Black in "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Wenigstens kann er mit dieser Rolle aber die Herzen der Kinder gewinnen. Das ist doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Den führt er auch als aufrechter Polizeichef Gordon in der neuen "Batman"-Reihe fort.
Die Crew von "Ludwig van B." behauptet allerdings, Oldman sei auch am Set ein Monster und die cholerischen Ausbrüche im Biopic mit Isabella Rossellini seien mitnichten nur gespielt.
Wer Oldmans Philosophie kennt, wird da widersprechen. Sein Spiel ist dem Method Acting verwandt, doch er geht noch einen Schritt weiter: "Das Publikum will ECHTE Gefühle sehen, und die gilt es zu aktivieren."
So erklärt sich auch seine revolutionäre Interpretation des Grafen Dracula als düsterer Melancholiker, der über den Verlust seiner großen Liebe verzweifelt und fortan mit Gott hadert. Um das darzustellen, rührte er an einer alten, tiefe Wunde:
"Mein Vater ließ uns im Stich, als ich sieben war. Danach habe ich ihn 15 Jahre lang kaum gesehen - und plötzlich starb er. Ein unglaublicher Verlust, auf so einem Gefühl kann man aufbauen."
Das Resultat: Oldmans Durchbruch in den USA. Zuvor hatte er sich längst einen exzellenten Namen an britischen Bühnen gemacht und in Filmen wie "Sid und Nancy", "Prick up Your Ears", "Track 29" und "Im Vorhof der Hölle" (an der Seite von Tim Roth) brilliert.
Gary ist ohnehin die Inkarnation des amerikanischen Traums: Ein Arbeiterkind, das nach dem ruhmlosen Abgang des Vaters als Schuhverkäufer für Mutter und Geschwister sorgt und sich nebenbei selbst das Klavierspielen und die Schauspielerei beibringt.
Neben britischen Kollegen, wie beispielsweise Branagh hat er noch einen anderen Vorteil: Er kann problemlos als Amerikaner besetzt werden, weil er sämtliche (!) Dialekte des Landes beherrscht. Er ist dafür berühmt, jede Rolle mit einem eigenen Sprachgestus zu versehen.
Oldman hat eben klare Vorstellungen vom Filme machen. Folgerichtig gab er 1997 sein Regiedebut in "Nil by Mouth", seinem in Cannes hoch gelobten Lebensprojekt über die Tristesse einer britischen Arbeiterfamilie.
Privat sucht er seinen Weg dagegen noch: Der dreifache Vater wurde bereits ebenso oft geschieden, eine Vorgängerin seiner derzeitigen Gattin Alexandra Edenborough war von 1990-92 übrigens Uma Thurman. Aber was für ein Mensch ist Gary Oldman denn nun wirklich?
"Viele denken, ich sei schwierig und verrückt und dass ich auch deswegen diese Rollen spiele. Dabei bin ich ein echtes Schmusekätzchen - fragen Sie Luc Besson."
Jener spricht: "Gary ist der beste Schauspieler, den ich kenne." Besson hat in "Leon" und "Das fünfte Element" mit Oldman gearbeitet. Leinwandlegende Anthony Hopkins über seinen Kollegen: "In ihm brennt das Feuer einer großen Leidenschaft."
Kein Zweifel.
GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Kommentar erstellen
Kommentar erstellen

 
 
GEBURTSDATUM: 21.03.1958 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN

Familie

Mutter: Kathleen Oldman (Hausfrau)
Vater: Leonard Oldman (Schweißer, gest. 1984)
Schwester: Laila Morse (Schauspielerin)
Ehefrauen:
Uma Thurman (Schauspielerin, Oktober 1990 bis 1992)
Donya Fiorentino (Fotografin, 16.02.1997 - 13.04.2001)
Lesley Manville
Söhne:
Gulliver Flynn (von Donya Fiorentino, 20.08.1997)
Charlie John (von Donya Fiorentino)
Alfie (von Lesley Manville)

Autogrammadresse

ICM
Oxford House
76 Oxford Street
London W1N 0AX, UK

 
 

Hilfe und Kontakt

Kontakt
Sitemap

Telefonische Reservierung:

01805 - CI NE MA XX
01805 - 24 63 62 99
Täglich von 10 bis 21 Uhr

Arbeiten bei CinemaxX

Jobs


 

0,14 €/Min. aus dem dt.
Festnetz, max. 0,42 €/Min.
aus dem dt. Mobilfunknetz

zzgl. 0,50 € Aufschlag je Karte