Geoffrey Rush
GEBURTSTAG:
06.07.1951 in Toowoomba, Queensland
LEBT IN:
Australien
06.07.1951 in Toowoomba, Queensland
LEBT IN:
Australien
Kurzinfo
Kostümrollen und exzentrisch-exaltierte Charaktere, komische und liebenswert verrückte Gestalten wie aus den Dramen William Shakespeares sind die Spezialität des australischen Schauspielers Geoffrey Rush. Als begnadeter, aber behinderter Pianist David Helfgott (eine authentische Person) in dem Film "Shine" wurde er mit Preisen überhäuft, darunter 1997 der Oscar als Bester Hauptdarsteller.In Australien ist der 1951 geborene Rush ein angesehener und berühmter Theaterdarsteller, ...
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GEBURTSDATUM: 06.07.1951 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
Kostümrollen und exzentrisch-exaltierte Charaktere, komische und liebenswert verrückte Gestalten wie aus den Dramen William Shakespeares sind die Spezialität des australischen Schauspielers Geoffrey Rush. Als begnadeter, aber behinderter Pianist David Helfgott (eine authentische Person) in dem Film "Shine" wurde er mit Preisen überhäuft, darunter 1997 der Oscar als Bester Hauptdarsteller.In Australien ist der 1951 geborene Rush ein angesehener und berühmter Theaterdarsteller, der in über 70 Rollen gespielt hat, unter anderem mit Mel Gibson in "Warten auf Godot" auf der Bühne stand und 1994 mit dem angesehenen "Sidney Meyer Performing Arts Award" ausgezeichnet wurde, der an Personen vergeben wird, die sich in ihrer Arbeit als originell, wagemutig und innovativ erwiesen haben. Rushs Liebe zum Theater entsprach auch sein Theaterbesitzer Henslowe in "Shakespeare in Love", der zur Auflockerung der Stücke Komik ("Ein Hund muss dabei sein") fordert. Zu seinen weiteren historischen Filmen zählen "Elizabeth", in dem er als Höfling Sir Francis Walsingham hinter den Kulissen intrigiert, "Les Misérables" mit der Rolle des Inspektors Javert, der Jean Valjean (Liam Neeson) unbarmherzig verfolgt, sowie "Quills - Macht der Besessenheit", durch den er seine Reihe exzentrischer Charaktere um den Marquis de Sade erweiterte, der in der Inszenierung von Philip Kaufman von Rush als innerlich zerissener Literat präsentiert wird.
Seine Vielfältigkeit stellte Rush u.a. als unter Geldnot erfinderisch werdende Titelfigur im Thriller "Der Schneider von Panama", als Vollneurotiker Harry, der seinen eigenen Vater ermorden will, in der leichtgewichtigen Komödie "Groupies Forever", als Leo Trotzki, der im Malerinnen-Biopic "Frida" eine kurze Affäre mit der von Salma Hayek verkörperten Frida Kahlo hat, und in "The Life and Death of Peter Sellers", der die komplexe Natur des berühmten Komikers verdeutlicht, unter Beweis. Weiteres Neuland betritt Rush als Piraten-Kapitän in der Jeffrey-Bruckheimer-Produktion "Fluch der Karibik".
GEBURTSDATUM: 06.07.1951 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
Die "Fluch der Karibik"-Fahrt in Disneyland diente als Vorbild für die Filme. Johnny Depp war schockiert, als er darin sein Alter Ego Jack Sparrow traf.
Für Johnny Depp bedeutet "Fluch der Karibik" vor allem "Der Fluch des Jack Sparrow".In "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" entert Johnny Depp nun schon zum vierten Mal als Captain Jack Sparrow die Kinos, und die Begeisterung der Fans schlägt hohe Wellen. Zu verdanken hat Hauptdarsteller Depp diesen Hype ursprünglich einer gleichnamigen Attraktion in Disneyland, die als Inspiration für den ersten Kinofilm diente.
Bei der Weltpremiere des vierten Films vor Ort ließ es sich Depp daher nicht nehmen, die zwischenzeitlich immer wieder ausgebaute Achterbahn selbst auszuprobieren. Doch das rief beim Superstar gemischte Gefühle hervor, wie er nun zugibt.
"Ehrlich gesagt, war es eine ziemlich psychedelische Erfahrung. Mir würden sogar ein paar Methoden einfallen, wie man das Ganze noch psychedelischer erleben könnte, aber das sollten wir jetzt besser nicht vertiefen. Jedenfalls ist es ziemlich seltsam, wenn Du da drin bist und plötzlich begegnest Du Dir selbst - in dreifacher Größe! Geoffrey (Rush - er spielt Captain Hector Barbosa, die Red.) ging es ganz ähnlich, er musste das auch erstmal verarbeiten."
Ein bisschen stolz ist Johnny Depp aber auch: "Auf eine komische Art ist das eine große Ehre, wenn aus der fiktiven Figur, die Du zu erschaffen geholfen hast, plötzlich eine reales Objekt wird, das nicht nur flüchtig auf einer Leinwand existiert, sondern quasi für die Ewigkeit."
Doch Jack Sparrow verfolgt Johnny Depp nicht nur in Disneyland, sondern sogar in den eigenen vier Wänden. Speziell in Gegenwart seiner zwölfjährigen Tochter Lily Rose und seines neunjährigen Sohnes Jack rutscht Depp immer wieder in die Rolle des Piratenkapitäns:
"Ich kann Jack einfach nicht abschütteln, er lässt mich nicht in Ruhe und taucht immer in den unpassendsten Momenten auf - zum Beispiel gerade heute morgen, als ich die Kinder für die Schule fertig gemacht habe. Da musste ich ihn richtig fortjagen?"
Johnnys Kinder sehen das vermutlich anders und haben gerade in solchen Momenten bestimmt jede Menge Spaß mit Captain Jack?
Geoffrey Rush, der in "Pirates of the Caribbean" Cpt. Barbossa spielt, war beim Dreh extrem nervös, weil für jede Szene enormer Aufwand betrieben wurde.
Jetzt bloß nicht verhaspeln!Geoffrey Rush ist ein alter Hase, er war in jedem der bisher drei "Fluch der Karibik"-Filmen als undurchsichtiger Pirat Captain Hector Barbossa an Bord. Doch obwohl der zuletzt für "The King's Speech" oscarnominierte Mime daher die gigantischen Dimensionen eines Films mit Produzentenlegende Jerry Bruckheimer gewohnt ist, stockte Geoffrey Rush beim Dreh zum vierten Film "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" der Atem:
"Eine kurze Szene drehten wir 30 Seemeilen vor der Küste auf einer Sandbank, die nur acht Stunden am Tag aus dem Wasser ragt. Als Basis für das Team dienten drei Öltanker! Als ich das sah, wurde mir klar, was für ein monströses Unternehmen dieser Film war: Damit sechs Schauspieler einen kurzen Dialog an einem Strand spielen konnten, waren 800 Leute vor Ort, darunter Stuntmen, Leute, die den Sand rächten, oder einfach das Essen für die gesamte Crew besorgten. Bei diesem Dialog fühlte ich mich schon enorm unter Druck, die Szene nicht zu versauen!"
Das ist Geoffrey Rush dann zum Glück auch gelungen. Überhaupt zählt seine Leistung zu den Highlights im vierten Abenteuer um Jack Sparrow. Noch nie war Cpt. Barbossa so oft und so lange zu sehen wie diesmal und seine hintergründige Boshaftigkeit ist eine Freude für jeden Piratenfan.
Rushs Gegenspieler Johnny Depp hat derzeit übrigens auch privat mit allerlei Tücken zu kämpfen. Der Superstar hat von seiner Lebensgefährtin Vanessa Paradis ein Ultimatum gestellt bekommen: Er muss bis Ende des Jahres zwei Zimmer im gemeinsamen Appartement in Paris leerräumen. Denn darin lagert Johnny seine riesige Hut-Kollektion!
Depp wurde schon mehrmals zum Hut-Mann des Jahres gewählt und hat einen absoluten Tick, was ausgefallene Kopfbedeckungen angeht. Kürzlich schleppte er sogar einen Schlapphut an, den er einem Obdachlosen abgekauft hatte. Daraufhin platzte Vanessa Paradis endgültig der Kragen, sie drohte sogar, Johnnys Hüte einfach in den Müll zu werfen. Angeblich sucht Depp nun fieberhaft nach einem Lagerraum, weil er sich nicht von seiner Hutsammlung trennen will. Kein Wunder, schließlich weiß er, wie viel Arbeit in so einer Kopfbedeckung steckt - wo er doch selbst schon einen verrückten Hutmacher gespielt hat?
Für "Fluch der Karibik 4" musste Johnny Depp tief in den hawaianischen Dschungel abtauchen. Dort nervten ihn allerhand vielbeinige Insekten.
"Ich hatte schon etwas Angst!"Beim Dreh zu "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" musste Johnny Depp viel aushalten. Nicht nur, dass sich Captain Jack Sparrow bei einem Stunt den Rücken verrenkte - auch die fremdländische und manchmal ganz schön giftige Krabbelwelt, die im Dschungel von Hawaii zu Hause ist, trieb den Star in den Wahnsinn:
"Da waren viele äußerst seltsame Kreaturen, solche mit einer Million Beinen und Scheren und solchem Zeug", so Depp. "Geoffrey Rush kommt ja aus Australien und dort ist wirklich alles giftig, jedes Viech, sogar das Bier. Ich hatte da schon etwas Angst und mich schüttelt es heute noch!"
Die Käferprozedur ist nun vorbei und Johnny Depp kann sich in Ruhe auf das Einspielergebnis von "Fluch der Karbik 4" freuen. Derweil wird es dem umtriebigen Star aber nicht langweilig: Wie Depp jetzt bekannt gab, trägt seine langjährige Freundschaft zu "Aerosmith"-Frontman Steven Tyler nun musikalische Früchte: Die beiden werden ein paar Songs zusammen schreiben und Depp ist ganz aus dem Häuschen:
"Ich bewundere ihn schon seit langer Zeit und die Idee, zusammen Songs zu schreiben, ist für mich ein wahr gewordener Traum." Aber auch Steven Tyler hält große Stücke auf seinen Freund und wünscht sich sogar, dass ihn Johnny Depp in einem Biopic von sich spielen würde - und Johnny könnte sich das sehr gut vorstellen.
Überhaupt fühlt sich Johnny Depp, der auch schon für Oasis klampfte, im Kreise wilder Rockstars pudelwohl. So habe er die Zeit mit Rolling Stones-Gitarrist Keith Richards, der in "Fluch der Karibik 4" wieder mitspielt, sehr genossen:"Ein paar Tage einen Trailer mit Keith zu teilen, war toll", schwärmt Depp. "Es fühlte sich wirklich so an, als ob man ganz nah an einer Rockband dran wäre."
Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.
Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
GEBURTSDATUM: 06.07.1951 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
GEBURTSDATUM: 06.07.1951 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
GEBURTSDATUM: 06.07.1951 | GEBURTSORT: AUSTRALIEN
Familie
Mutter: Merle Rush (Verkäuferin)Vater: Roy Rush (Buchhalter)
Ehefrau:
Jane Menelaus (Schauspielerin, verheiratet seit 1988)
Kinder:
Tochter: Angelica (1992)
Sohn: James (1995)
Autogrammadresse
c/o Creative Artists Agency9830 Wilshire Boulevard
Beverly Hills, CA 90212














