Guy Ritchie
GEBURTSTAG:
10.09.1968 in Hatfield, Hertfordshire, Engl.
LEBT IN:
Großbritannien
10.09.1968 in Hatfield, Hertfordshire, Engl.
LEBT IN:
Großbritannien
Kurzinfo
Mit zwei Gangsterfilmen in der makaber-schwarzen Tradition von "Get Carter" und "The Long Good Friday" modernisierte Regisseur Guy Ritchie 1998 und 2001 das Genre. "Bube, Dame, König, Gras" wurde 1998 der erfolgreichste englische Spielfilm und erzählt in einer Mischung aus comic-hafter Brutalität, explosionsartiger Gewalt und kühlem britischen Understatement schnell und spannend von vier Kleinganoven, die als Folge einer verlorenen Pokerpartie zwischen ...weiter »
GEBURTSDATUM: 10.09.1968 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Mit zwei Gangsterfilmen in der makaber-schwarzen Tradition von "Get Carter" und "The Long Good Friday" modernisierte Regisseur Guy Ritchie 1998 und 2001 das Genre. "Bube, Dame, König, Gras" wurde 1998 der erfolgreichste englische Spielfilm und erzählt in einer Mischung aus comic-hafter Brutalität, explosionsartiger Gewalt und kühlem britischen Understatement schnell und spannend von vier Kleinganoven, die als Folge einer verlorenen Pokerpartie zwischen alle Fronten geraten. In "Snatch - Schweine und Diamanten" geht es um einen in Antwerpen gestohlenen 84-Karat-Diamanten und einen Boxpromotor, der unter Druck mit irischen Zigeunern paktiert. Die Story ist ebenso temporeich, mit vielen Abschweifungen, die aber im Finale konsequent zusammengeführt werden. Ritchies Gangster sind originelle Typen, die Montage arbeitet mit Überraschungseffekten, einige wesentliche Informationen laufen im Off ab.Der 1968 geborene Ritchie sah seit "Butch Cassidy und Suncance Kid - Zwei Banditen" sein Leben beim Film. Er fing als Botenjunge an und führte 1995 erstmals Regie bei Musikvideos und Werbeclips. Privat erlebte der Brite eine ebensolche "success story" wie bei seinen zwei Spielfilmen: Im Dezember 2000 heiratete er die Pop-Ikone Madonna, mit der er den gemeinsamen Sohn Rocco (geboren im August 2000) hat und im März 2001 einen in den USA umstrittenen Video-Clip inszenierte. Der nächste Coup der beiden schillernden Künstler sollte 2002 mit dem Remake von Lina Wertmüllers "Hingerissen von einem ungewöhnlichen Schicksal..." folgen, doch "Stürmische Liebe - Swept Away" entpuppte sich als Flop an den Kinokassen in den USA und in Europa: Das Publikum konnte sich für die kitschige, weitestgehend ironiefreie Romanze, in der Madonna als verwöhnte Millionärsgattin mit einem Matrosen auf einer einsamen Insel strandet, nicht begeistern.
Das schien auch der Grund zu sein, warum sich für seine darauffolgende Gangster-Groteske "Revolver" leider kein Kinoverleiher in Deutschland fand und der Film nur auf DVD erschien. Sehr zu unrecht, denn Ritchie wandte sich wieder seinen Ursprüngen zu und inszenierte eine faszinierende Rache- und Betrugsgeschichte um einen ehemaligen Haftinsassen (Stammschauspieler Jason Statham). Im September 2008 hatte seine Krimikomödie "Rock'N'Rolla" auf dem Toronto International Film Festival Weltpremiere. Der Londoner Unterweltboss Lenny Cole (Tom Wilkinson) hat das Baugewerbe fest im Griff. Als er sich mit einem russischen Milliardär verbindet, dem er Baugenehmigungen verspricht, leiht ihm dieser als Dankeschön ein wertvolles Gemälde.
2006 adoptierten er und Madonna einen Sohn aus Malawien. Im November 2008 reichte das Paar die Scheidung ein.
GEBURTSDATUM: 10.09.1968 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Für einen Undercover-Einsatz in "Sherlock Holmes 2" sollte der Detektiv ins Priestergewand schlüpfen. Doch Hauptdarsteller Robert Downey jr. wollte eine Transe!
In dieser Rolle kann ein Schauspieler alle Register ziehen!Für Ausnahmekönner Robert Downey Jr. ist Guy Ritchies Neuinterpretation des Kultdetektivs "Sherlock Holmes" ein Glücksfall: Scharfsinnig, schlagfertig in Wort wie Faust und schräg-exaltiert darf der Mime die Londoner Unterwelt aufmischen.
Daran fand Downey Jr. bei den Dreharbeiten zu Teil 2 "Spiel im Schatten" so viel Spaß, dass er spontan das Drehbuch änderte, um noch mehr aus sich herausgehen zu können: Er forderte einen Auftritt in Frauenkleidern! Anlass war eine Szene, in der Holmes sich verkleidet, um unerkannt gegen seinen Erzfeind Professor Moriarty ermitteln zu können.
"Ich sah aus wie meine Schwester, wenn sie Steroide genommen hätte um im russischen Team an der Olympiade teilzunehmen", beschreibt Robert Downey Jr. sein Outfit. "Das Dumme daran war nur, dass das Ganze meine eigene Idee war, denn so stand das nicht im Drehbuch. Dort sollte es eigentlich ein Priester sein, aber ich fand das zu langweilig und naheliegend."
Allerdings bekam der Edelmime Angst vor der eigenen Courage, nachdem er tatsächlich Frauenkleider angelegt hatte:
"Als ich im Kostüm übers Set lief, schämte ich mich schon ein wenig, weil ja jeder wusste, dass es meine Idee gewesen war. Die haben bestimmt alle gedacht 'Der verwöhnte Robert wollte halt seinen Transvestiten-Tag und die Studiobosse haben ihm den Gefallen getan?'"
Ob sich die Szene sinnvoll ins Geschehen einfügt oder tatsächlich nur Robert Downey Jr.s Eitelkeit dient, gibt's ab 22. Dezember zu erleben, wenn "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" anläuft.
In der Untergrundkomödie "Rock'n Rolla" gibt Tom Wilkinson einen knurrigen Gangsterboss - eine Rolle, die der Brite wie gewohnt mit Bravour spielt.
Er war in "Hamlet" und anderen großen Bühnenrollen zu sehen. Doch erst, als Wilkinson für "Ganz oder gar nicht" die Hüllen fallen ließ, fühlte sich auch die Filmwelt richtig angezogen."Ganz oder gar nicht" im Jahr 1997 war die Wendemarke in der Karriere des Briten. Eine charmante Komödie mit sozialem Gewissen, in der er sich als Spießer vorstellte und als Stripper verabschiedete. 21 Jahre zurück lag damals sein Filmdebüt "Die Schattenlinie".
Mittlerweile hat sich Tom Wilkinson als Schauspieler so herausgeputzt, dass er zu den gefragtesten Darstellern gehört - besonders wenn es darum geht, einen "typischen Briten" zu besetzen: Graumeliertes Haar gepaart mit einem Schuss behäbiger Höflichkeit und einem feinen, machmal boshaftem Humor. Den zeigt er jetzt in Guy Ritchies Gangsterposse ""RocknRolla" an der Seite von Gerard Butler und Thandie Newton. Wilkinson spielt den verschlagenen Unterwelt-Don Lenny Cole, der auf die feine englische Art versucht, einen frisch verliehenen Batzen Geld gleich wieder zurückzugaunern.
Dass es mit seinem Durchbruch so lange dauerte, sieht Wilkinson heute gelassen: "Ich bin für die Schauspielerei gut geeignet, bin ziemlich fatalistisch eingestellt. Wenn etwas nicht passiert, passiert es eben nicht, viel daran ändern kann man nicht." Dieses Understatement passt zu vielen seiner Rollen - Figuren mit unterdrückten Emotionen, auf deren Explosion man wartet.
In Interviews wirkt Wilkinson ausgeglichen und freundlich, präsentiert sich gerne als Promi-Analphabet. So soll er Jackie Chan anfangs für die Regisseurin seines US-Debüts "Rush Hour" gehalten haben. Der Mann mit der sanft-sonoren Stimme strahlt Selbstbewusstsein aus, kennt aber auch seine Grenzen: "Herausforderungen sind eher nichts für mich", erklärte er einst.
"An meine tote Großmutter dachte ich jedenfalls nicht", witzelte er auf die Frage, wie er sich auf seine oscarnominierte Rolle, auf den Schmerz eines plötzlich kinderlosen Vaters im Drama "In the Bedroom" von 2000 eingestimmt hatte. "Es ist nicht meine Trauer, sondern die meiner Figur. Hätte ich mir dafür den Tod meiner eigenen Kinder vorgestellt, wäre ich verrückt geworden."
Richtig aus der Spur gerät Wilkinson nur auf der Leinwand, so als Staranwalt Arthur Edens in "Michael Clayton", den sein Gewissen zerfrisst. Mit der Rolle des manisch-depressiven Mannes, der unter seiner Schuld zerbricht, ging er 2008 erneut ins Oscarrennen.
Doch Wilkinson kann noch mehr: So gab er den väterlich-gutmütigen Typen als Gutsbesitzer in "Ride With The Devil", den betrogenen Ehemann in "Geliebte Lügen" oder den verliebten Verehrer von Helen Hunt in "Good Woman - ein Sommer in Amalfi". Aber er kann auch brutal sein, wie als Jude Laws Vater in "Oscar Wilde", als Mafiaboss in "Batman Begins" oder als Machtmensch, der "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" vergewaltigen wollte.
Überhaupt ist der Sexualtrieb einiger Rollen, die Wilkinson spielte, manchmal recht ausgeprägt: Als "Der Priester" schlief er mit seiner Haushälterin, als Arzt in "Vergiss mein nicht!" mit Praxishelferin Kirsten Dunst und als Familienvater in "The Governess" mit Erzieherin Minnie Driver. Dass sein größter Erfolg "In the Bedroom" heißt, ist freilich nur Zufall. Heute läuft es für Wilkinson mit Rollen wie in "Rock'n Rolla" oder davor in "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat auch jenseits von Eden bestens.
Privat ist der Lyrikliebhaber und Absolvent der Royal Academy of Dramatic Arts seit 1988 mit seiner Kollegin Diana Hardcastle verheiratet und hat zwei Töchter Alice und Molly.
Die Orientierungslosigkeit, die er durch seinen unsteten Vater als Kind spürte, scheint vorbei. Papa Wilkinson war erst in der Landwirtschaft tätig, wanderte dann mit der Familie nach Kanada aus, wo er fünf Jahre als Schmelzer arbeitete um nach seiner Rückkehr bis zu seinem Tod ein Pub zu führen.
Wilkinson lernte lieber Golf und belegte so manchen Kurs, wenn die Angebote ausblieben. Der Mann, der schon "König Lear" war, nimmt die Dinge eben gern so, wie sie kommen und verzichtet auf übertriebene Ansprüche und Allüren: "Bis zu meinem 40. Lebensjahr hatte ich kein eigenes Haus. Ich bin zufrieden, wenn ich genug Geld für eine Flasche Wein und ein gutes italienisches Essen habe." Es sei ihm gegönnt.
Unterwäsche, Vibratoren - und Bücher. Damit, so ist sich Gwyneth Paltrow sicher, kann sie ihre Freundin Madonna aufmuntern.
Wer Gwyneth Paltrow zur Freundin hat, darf sich glücklich schätzen.Edel-Dessous und Sexspielzeug von der besten Freundin? Bei Schauspielerin Gwyneth Paltrow und Pop-Ikone Madonna kein Problem: Um die Sängerin, die sich vor einiger Zeit von Ehemann Guy Ritchie trennte, etwas aufzumuntern, griff Gwyneth zu dieser Geschenkidee von Frau zu Frau.
Nun hat sie sich sogar noch mehr für die Freundin ausgedacht: einen Buchklub. Gwyneth trommelte einige Vertraute zusammen, mit denen sie deren Lieblingsbücher diskutieren will. "Ich möchte die literarischen Vorlieben der Leute besser kennenlernen - es macht ihr Innenleben verständlicher", so die umtriebige Schauspielerin.
Gwyneth ist überzeugt, dass Madonna diese Idee mögen wird, schließlich sei sie eine leidenschaftliche Leserin. Das Lieblingsbuch der Sängerin verriet sie auch gleich: "Das böse Mädchen" von Mario Vargas Llosa. Irgendwie passend.
Der Rosenkrieg des Promi-Paares hat Schlagzeilen gemacht. Für die Kinder haben die beiden einen weihnachtlichen Waffenstillstand vereinbart.
Im vergangen Herbst tobte eine Medien-Schlammschlacht zwischen Madonna und Guy Ritchie: Die Pop-Ikone und der Regisseur trennten sich nach sieben Jahren Ehe und bewarfen sich über die Klatschpresse ordentlich mit Dreck.Madonna habe Guy Ritchie während ihrer Beziehung permanent unterdrückt und mit ihrem Kabbbalah-Wahn genervt, las man auf der einen Seite. Andererseits hieß es, der seit Jahren nur mäßig erfolgreiche Regisseur sei nur hinter Madonnas Millionen her. Rechtzeitig zum Fest der Liebe sind alle Streitereien vergessen: Das mittlerweile geschiedene Paar verbringt die Feiertage gemeinsam.
Bei den Kinder Lourdes, Rocco und David Banda ist die Freude besonders groß, dürfen sie doch endlich wieder ein traditionelles Weihnachtsfest feiern. In den Jahren zuvor war das christliche Fest im Haushalt Ciccione-Ritchie ausgefallen, weil Madonna der jüdischen Geheimlehre Kabbalah beigetreten war.
Dass es in diesem Jahr endlich wieder Geschenke und einen Christbaum gibt, verdanken die Kids ihrem Papa. "Guy ist ein britischer Traditionalist und er möchte seinem Nachwuchs die Bedeutung von Weihnachten näher bringen", weiß ein Insider. "Außerdem ist das eine gute Gelegenheit, den Kindern zu zeigen, dass sie immer eine Familie bleiben - auch, wenn die Eltern nicht mehr verheiratet sind."













