James Cameron
GEBURTSTAG:
16.08.1954 in Kapuskasing, Ontario
16.08.1954 in Kapuskasing, Ontario
Kurzinfo
Er ist der Mann der Superlative: Mit dem Schiffsuntergang der "Titanic" inszenierte er den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der Filmgeschichte, der elf "Oscars" (u.a. für den besten Film und die Regie) gewann. Zwölf Jahre später übertrumpfte er seinen eigenen Rekord und spielte mit "Avatar: Aufbruch nach Pandora" noch mehr ein. Wie bereits bei "Titanic" setzte er bei dieser Science-Fiction-Fantasie technische Maßstäbe. ...weiter »
GEBURTSDATUM: 16.08.1954
Er ist der Mann der Superlative: Mit dem Schiffsuntergang der "Titanic" inszenierte er den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der Filmgeschichte, der elf "Oscars" (u.a. für den besten Film und die Regie) gewann. Zwölf Jahre später übertrumpfte er seinen eigenen Rekord und spielte mit "Avatar: Aufbruch nach Pandora" noch mehr ein. Wie bereits bei "Titanic" setzte er bei dieser Science-Fiction-Fantasie technische Maßstäbe. Das Abenteuer, zu dem eine Fortsetzung vorbereitet wird, brachte den weltweiten 3D-Boom ins Rollen."Titanic" gehört zu den apokalyptischen Wasserwelten, in denen sich Regisseur James Cameron gern tummelt: Sein "Abyss", in dem die Besatzung einer Unterwasser-Bohrstation mit einem gesunkenen Atom-U-Boot, einer drohenden Springflut und transparenten unirdischen Lebewesen konfrontiert wird, ist ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen. Camerons Filme sind berühmt-berüchtigt wegen ihrer explodierenden Produktionskosten und seinem Ruf als diktatorischer Regisseur, aber sie wurden (fast) alle riesige kommerzielle Erfolge. Mit den beiden Filmen "Terminator" und "Terminator 2: Tag der Abrechnung" revolutionierte der "Wagner der Stahlopern" das Science-Fiction-Genre. Arnold Schwarzenegger spielte in ihnen einen Cyborg, ein von menschlichem Gewebe umhülltes Metallskelett, das im ersten Film aus der Zukunft auf die Erde geschickt wird, um die Mutter des Rebellenführers gegen die Maschinenherrscher zu töten, im zweiten Teil aber den bereits geborenen Jungen vor einem technisch höher entwickelten Cyborg-Modell beschützt und sich für den Jungen opfert. Die Technik des Computermorphing der Wesen aus Flüssigmetall setzte im zweiten Teil neue Maßstäbe. Arnold Schwarzenegger war Hauptdarsteller in der Action-Agenten-Komödie "True Lies", die wie alle Filme Camerons mit Superlativen in der Produktion aufwartete.
Cameron, geboren 1954, begann als Produktionsdesigner und Second-Unit-Regisseur und debütierte mit dem Horrorfilm "Fliegende Killer - Piranhas II", einer Fortsetzung von Joe Dantes "Piranha". Nach dem Erfolg des ersten "Terminator"-Films drehte er den zweiten Teil der "Alien"-Tetralogie als Kriegsfilm. Cameron war mit der Produzentin Galen Anne Hurd, der Regisseurin Kathryn Bigelow ("Strange Days") und der Schauspielerin Linda Hamilton ("Terminator") verheiratet. In fünfter Ehe ist er mit der Schauspielerin Suzy Amis liiert, mit der er eine Tochter hat. 1990 gründete er seine Produktionsfirma Lightstorm Entertainment.
GEBURTSDATUM: 16.08.1954
Nicht wie geplant im nächsten Jahr, sondern erst 2016 soll der nächste "Avatar - Aufbruch nach Pandora" stattfinden.
Das wird den Fans von "Avatar" nicht gefallen: Erst ab 2016 bringt James Cameron neue Abenteuer von Pandora in die Kinos.Während einer Testvorführung von James Camerons "Titanic" in 3D beantwortete Produzent Jon Landau einige Fragen, darunter den Stand der Dinge bei den "Avatar"-Fortsetzungen.
Als die beiden Filme ursprünglich angekündigt wurden, war für "Avatar 2" ein Kinostart Ende 2013 vorgesehen und "Avatar 3" sollte dann 2014 folgen. Doch Jon Landau zufolge müssen die Fans viel mehr Geduld aufbringen: "Avatar 2" sei noch "vier Jahre entfernt".
Etwas Mathematik: Da wir erst Anfang 2012 haben, ist mit "Avatar 2" erst 2016 zu rechnen. Doch der Produzent ist sicher, dass sich das Warten für alle Pandora-Fans lohnen wird.
Wie schon beim ersten SciFi-Spektakel will James Cameron auch mit den "Avatar"-Fortsetzungen eine Vorreiterrolle in Sachen Kinotechnik spielen. Laut Jon Landau kommen brandneue Entwicklungen in 3D-Kameras, Computeranmiation und Performance Capture zum Einsatz. Auch die Bildrate pro Sekunde soll viel höher werden als bisher. Vielleicht sollte James Cameron auch eine Technologie entwickeln, die Fans geduldiger macht ...
James Cameron bringt den Kultfilm "Titanic" in einer 3D-Fassung erneut ins Kino. Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio durfte sie als erster sehen.
Bald ist es 100 Jahre her?In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 geschah das Unfassbare: Die als unsinkbar geltende Titanic entschwand nach einer Kollision mit einem Eisberg in den Tiefen des Atlantik, 1.517 Menschen verloren ihr Leben. Einer davon war Jack Dawson, dessen große Liebe zur Mitpassagierin Rose DeWitt Bukater von James Cameron 1997 in den erfolgreichsten Film aller Zeiten - zumindest, bis er sich diesen Rekord mit "Avatar" selbst wieder abjagte - gebannt wurde.
Somit jährt sich das schaurige Ereignis im kommenden Jahr zum 100. Mal und passend dazu bringt James Cameron seinen Film erneut ins Kino - in einer enorm aufwändig überarbeiteten 3D-Fassung.
Und welcher Film würde sich besser für eine plastische Überarbeitung eignen, wenn man allein an die Untergangs-Sequenz denkt, in der Schiffsaufbauten, Rettungsboote, Mobiliar und verzweifelte Passagiere durcheinander purzeln, strudelnde Fluten die Gänge überspülen und an dessen Ende sich der riesige Dampfer schließlich in die Tiefen verabschiedet.
Wie beeindruckend "Titanic" in 3D wird, davon durfte sich als erster der Hauptdarsteller überzeugen: Leonardo DiCaprio sah den Film mit dem Produzenten Jon Landau. "Leo war ja erst 20, als er den Film gedreht hat und konnte es kaum fassen, als er mit mir die 3D-Fassung sah", berichtet Landau. "Er sagte immer wieder: 'So sehe ich doch überhaupt nicht mehr aus!'. Doch dann war er so versunken in den Film, als ob er ihn das erste Mal sehen würde."
Grund für Leonardo DiCaprios Begeisterung ist der enorme Aufwand, den James Cameron und sein Team betrieben haben, um den Film in 3D zu übertragen: "Wir haben jede Szene wie eine Special-Effect-Sequenz in einem normalen Film behandelt", erklärt Jon Landau. "Jim und unser Team haben sich jedes Einzelbild des ganzen Films vorgenommen, um so die 3D-Technik ganz in den Dienst der Geschichte zu stellen und dem Publikum ein noch beeindruckenderes Kinoerlebnis zu bieten."
Bei der Länge des Originals von knapp zweieinviertel Stunden bedeutet das - bei der üblichen Bildrate von 24 Einzelbildern pro Sekunde - insgesamt 279.360 Filmbilder! Kein Wunder also, das James Cameron und sein Team für die 3D-Konvertierung sage und schreibe 60 Wochen brauchten. Wie das Ergebnis für "Titanic 3D" geworden ist, gibt's in deutschen Kinos ab 5. April 2012 zu erleben.
Nach seinem ersten 3D-Film "Hugo Cabret" sieht Star-Regisseur Martin Scorsese die Zukunft des Kinos wie auf einem Holodeck der Enterprise?
Plastisches Kino ist schön und gut - aber warum bei der Frontalansicht bleiben?Von einem Technik-Freak wie James Cameron konnte man eine neue Evolutionsstufe des Kinos wie mit der bahnbrechenden 3D-Technik seines "Avatar" durchaus erwarten. Doch nun hat sich ein Regisseur mit einer Zukunftsvision zu Wort gemeldet, den man vor allem als Meister der Darsteller- und Story-getriebenen Kinokunst kennt: Martin Scorsese!
Der Star-Regisseur hat gerade mit der Verfilmung des Kinderbuchbestsellers "Hugo Cabret" seinen ersten 3D-Film in die US-Kinos gebracht (deutscher Start am 9. Februar). Die neuen Möglichkeiten des dreidimensionalen Erzählens haben den Filmemacher dabei offensichtlich sehr inspiriert, wie er im Interview verrät:
"Wenn wir uns unterhalten, sehe ich Sie ja auch in 3D von allen Seiten", erklärt Martin Scorsese. "Warum sollten wir diesen Aspekt unseres Seins unterschlagen? Ich würde ihn lieber nutzen! Wenn die Dinge ihren Lauf nehmen und keine große Katastrophe dazwischenkommt, geht's für mich ganz klar in Richtung Hologramm-Kino!"
Doch Scorsese geht es dabei nicht nur um die Ansicht von allen Seiten, die einen Hologramm-Film von einem 3D-Film unterscheidet, der die Akteure ja immer nur von vorne auf einer festen Leinwand zeigt - um ein Hologramm könnten die Zuschauer dagegen auch herumgehen und das Geschehen von allen Seiten betrachten. Scorsese geht aber noch einen Schritt weiter: Er will die holografische Projektion eines Schauspielers durch den Kinosaal schreiten und direkt mit dem Publikum sprechen lassen.
"In diese Richtung muss man denken und dabei sollte man sich nicht durch vermeintliche andere Trends oder wirtschaftliche Probleme abhalten lassen", fordert Martin Scorsese.
Damit wäre das Kino der Zukunft á la Scorsese nicht nur dreidimensional und multiperspektivisch, sondern auch interaktiv, da die Zuschauer das Geschehen in gewissen Grenzen beeinflussen könnten!
In ähnlicher Weise kennt man das heute schon aus aufwändig inszenierten Computer-Games wie z.B. "Mass Effect", dessen Handlung in cinematischen Sequenzen vorangetrieben wird, die fast schon in Kinoqualität produziert werden und deren Verlauf der Spieler zuvor über verschiedene Dialogoptionen ausgewählt hat.
Damit würden die Kunstformen Kino und Games sich deutlich aufeinander zu bewegen und am Ende stünde ein Erlebnis ähnlich dem auf dem Holodeck der Enterprise in "Star Trek - The Next Generation"?
Frodo-Darsteller Elijah Wood enthüllt, dass die gesamte Mittelerde-Trilogie mit großem Aufwand in 3D konvertiert wird - und berichtet von seinen "Hobbit"-Szenen.
Helms Klamm, Minas Tirith und der Schicksalsberg zum Greifen nah im Kinosaal?Kaum eine Filmreihe schreit so sehr nach 3D wie die "Herr der Ringe"-Trilogie. Zwar schaffte es Regie-Genie Peter Jackson mit seinem Talent für dynamische Inszenierung sogar ohne moderne 3D-Technik schon, beispielsweise den ersten Auftritt der Ringgeister in "Die Gefährten", als sich Frodo und die Hobbits am Wegesrand hinter einem Baum vor den berittenen Schreckensboten Mordors versteckten, extrem plastisch zu gestalten - man duckte sich förmlich mit in den Kinosessel. Wie beeindruckend hätten diese und andere Szenen erst in 3D gewirkt!
Doch natürlich gab's zur Zeit, als die Mittelerde-Trilogie verfilmt wurde, noch keine 3D-Möglichkeiten, wie sie seit James Camerons "Avatar" verfügbar sind. Die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" macht Peter Jackson nun natürlich in 3D. Und er plant tatsächlich, auch die "Herr der Ringe"-Filme in einer plastischen Fassung erneut ins Kino zu bringen, wie Frodo-Darsteller Elijah Wood überraschend enthüllt hat:
"Es gibt intensive Gespräche, demnächst eine ins Dreidimensionale konvertierte Trilogie ins Kino zu bringen", berichtet Elijah Wood. "Ich finde, es wäre cool, das auf der Leinwand zu erleben!"
Bedenken, eine nachträglich in 3D übertragene Fassung könnte den Ansprüchen der Fans nicht gerecht werden, zerstreut Wood: "Ich finde es ok, wenn das nachträglich gemacht wird, solange man sich die nötige Zeit dafür nimmt. Mich ärgert es, wenn ein Film weder die Zeit noch das Budget hat, um das ordentlich anzugehen, und dann weder Detailarbeit noch Feintuning gemacht werden. Denn das kann dann wirklich schlecht und billig wirken. Aber bei Peter weiß ich, dass er eine 3D-Konvertierung nur dann macht, wenn es in einem absolut akribischen Prozess geschieht."
Gerüchte über eine 3D-Fassung von "Der Herr der Ringe" hatte es zwar schon länger gegeben, doch bestätigt hatte dies bisher noch keiner der Beteiligten.
Indes hatte Elijah Wood auch Einiges von den Dreharbeiten zur Vorgeschichte "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" zu berichten, in dem er als Frodo einen kurzen Gastauftritt absolviert: "Bevor es losging, habe ich mir noch einmal 'Die Gefährten' angesehen, um mir wieder ins Gedächtnis zu rufen, wie Frodo spricht. Es war dann schon komisch, plötzlich wieder mit all den anderen in Beutelsend zu stehen und dort eine Szene zu drehen - 10 Jahre später! Immerhin habe ich vier Jahre lang den größten Teil meiner Zeit mit dieser Figur verbracht - es hat enormen Spaß gemacht, das noch einmal zu erleben!"
Das Ergebnis gibt's ab 13.12.2012 zu erleben, wenn der erste der Hobbit-Filme, "Eine unerwartete Reise", ins Kino kommt. Teil 2 "Hin und zurück" startet dann ein Jahr später am 13.12.2013.
Spendabel: Michael Bay investierte zusätzliche 30 Millionen Dollar in die Entwicklung von 3D-Effekten für sein "Transformers 3"-Actionfeuerwerk.
Kinobesuchern wird das Blech förmlich um die Ohren fliegen - schließlich hat Regisseur Michael Bay das "Transformers 3"-Budget um 30 Millionen Dollar erhöht, die komplett in der 3D-Effekteabteilung landeten.Wie viel 3D-Effekte bekommt man für 30 Millionen Dollar? Diese Frage wird sich am 29. Juni beim Filmstart von "Transformers 3" beantworten. Wie Michael Bay in einem Interview verriet, hat er genau diese Summe in die Schaffung dreidimensionaler Spezialeffekte gesteckt, um dem Kinopublikum eine unvergessliche Filmerfahrung zu bieten. Als er den Auftrag für die aufwendige Arbeit erteilte, war er sich über die erschwerten Drehbedingungen durchaus bewusst.
"Ich glaube nicht, dass jeder Film für 3D geeignet ist", gibt Bay zu bedenken. Bei "Transformers 3" wäre der Fall jedoch klar: "Es war wie geschaffen für 3D. Es war eine Möglichkeit, diese Filmerfahrung zu verändern und die Roboter zu fühlen. Meiner Meinung nach hat es bei diesem Film funktioniert."
"Avatar - Aufbruch nach Pandora"-Genie James Cameron ist einer der Glücklichen, die "Transformers 3" bereits gesehen haben. Auch er lobt die 3D-Effekte der blechernen Schlachtplatte und Kumpel Michael Bay: "Das ist verdammt cooler Scheiß. Ich sah kürzlich den kompletten Film. Ich mag die Tiefe. Ich mag die Tatsache, dass ihr 3D hier offensiv eingesetzt und richtig umschlossen habt. Als ob ihr schon mal nichts Aggressives gemacht hättet."
Wir dürfen gespannt sein, wie der Kampf der Decepticons gegen die Autobots in "Transformers 3" aussehen wird.
Die Rechtelage um die "Terminator"-Filme ist kompliziert. Nun hat Arnie höchstpersönlich ein Paket für "T5" geschnürt und verkauft es in Hollywood.
Wieder einmal ist es in der Traumfabrik eine Frage des Geldes?Ohne das Zugpferd Arnold Schwarzenegger war die "Terminator"-Reihe dem Untergang geweiht: Teil 4, "Die Erlösung", mit Christian Bale und Sam Worthington, blieb hinter den Erwartungen zurück. Danach überhob sich Rechteinhaber Halycon an den Plänen für weitere "Terminator"-Filme und ging bankrott.
Das Pikante: 2018 fallen die "Terminator"-Rechte automatisch an den Erfinder James Cameron zurück. Bis dahin gilt: Der gesamte Erlös an einem "Terminator"-Film geht an den, der ihn finanziert. Aber eben dieses Risiko wollte in Hollywood keiner mehr auf sich nehmen, solange es ein Film ohne die Ikone Arnold Schwarzenegger gewesen wäre.
Darum hat Arnold Schwarzenegger nun - ganz cleverer Politiker - seine eigene Agentur ein Vorschlagspaket für einen fünften "Terminator"-Film schnüren lassen, auf das er sich quasi blanko verpflichtet hat.
Und siehe da, schon haben die Filmriesen Lionsgate, Sony und Universal großes Interesse angemeldet. Dabei liegt der Kaufpreis angeblich bei 36 Mio. Dollar, und das noch ohne Arnies gewiss nicht geringe Gage. Doch mit Schwarzenegger an Bord ist "Terminator 5" eben keine Risiko-Investition mehr, sondern ein garantierter Kassenknüller.
Regie soll dabei Justin Lin führen, der die letzten drei "Fast & Furious"-Filme inszeniert hat. Produzieren wird Robert W. Cort, zu dessen größten Erfolgen "Cocktail", "Jumanji" und "Die Braut, die sich nicht traut" zählen.
Eine Story oder gar ein Drehbuch liegen zwar noch nicht vor. Aber wenn vom Plakat zu "Terminator 5" Arnold Schwarzenegger grüßt, werden die Fans nicht lange nach der Handlung fragen.
Unbekannt ist indes, was James Cameron zu Arnies Alleingang sagt. Hollywood-Kenner hatten vermutet, dass die beiden langjährigen Weggefährten "Terminator 5" und möglicherweise auch "True Lies 2" gemeinsam planen würden. Sollte Schwarzeneggers Vorstoß allerdings Erfolg haben, könnte der "Avatar"-Macher auch einfach 2018 wieder auf den Zug mit aufspringen?
Justin Lin, Regisseur von "Terminator 5" will seinen "Fast & Furious"-Star Vin Diesel mitbringen. James Cameron erinnert an den Start von Skynet.
Auch Terminatoren brauchen ab und zu einen Chauffeur.Gar nicht so einfach, sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren, wenn man nebenbei mit der Pumpgun Jagd auf böse Buben macht - selbst für einen Terminator, wie die legendäre Verfolgungsjagd zwischen Motorrad und Sattelschlepper aus "Terminator 2" beweist.
Abhilfe könnte nun der für den fünften Film vorgesehene Regisseur Justin Lin schaffen. Der Taiwanese hat durch seine "Fast & Furious"-Filme die Pole Position für "Terminator 5" ergattert und denkt nun darüber nach, seinen Top-Racer Vin Diesel gleich mit ins neue Team zu holen. Er habe schon erste Gespräche mit Hollywoods schönster Action-Glatze geführt, bestätigt Lin:
"Wir haben über den Reiz der Terminator-Mythologie gesprochen", berichtet Justin Lin. "Vin ist ein guter Typ und ein großartiger Schauspieler, mal sehen, ob das klappt."
Damit könnte Vin Diesel in bester Dom-Toretto-Manier die heißen Cyborg-Schlitten lenken, während sich die Maschinen auf das konzentrieren, was sie am besten können: terminieren!
Allerdings ist immer noch nicht klar, ob Arnold Schwarzenegger nach dem Ende seiner Polit-Karriere tatsächlich als Supercyborg vor die Kamera zurückkehrt. Insider sehen Vin Diesel auch als möglichen neuen Hauptdarsteller, während Arnie sich aus Altersgründen mit einer kleineren Rolle begnügen könnte. Die Fans würden es aber sicher lieber andersherum sehen.
Indessen hat Terminator-Erfinder James Cameron die Welt per Twitter darauf hingewiesen, dass Skynet seit zwei Tagen online sei. In der TV-Serie "The Sarah Connor Chronicles" wurde der Start des menschheitsbedrohenden Computernetzwerks auf den 19. April 2011 um 20:11 Uhr datiert. Im ersten Kinofilm war es noch der 4.9.1997 gewesen, im dritten Film "Rebellion der Maschinen" wurde daraus der 24.7.2004 - bei einer Zeitreise-Saga ist auf Datumsangaben nun mal kein Verlass!
James Cameron, nicht erst seit "Avatar" ein leidenschaftlicher Umwelt-Aktivist, meinte dazu: "Skynet sollte heute starten. Statt der fiktiven Bedrohung einer Machtübernahme durch Maschinen haben wir nun die leider sehr reale Bedrohung der Erderwärmung."
Der erste Erotikfilm in 3D "Sex and Zen: Extreme Ecstasy" aus Hongkong hat am Starttag mehr Geld eingespielt als der bisherige Rekordfilm "Avatar".
Es war eine Frage der Zeit...Faszinierende Aliens, spektakuläre Raumgleiterschlachten, fantastische SciFi-Pflanzen - "Avatar - Aufbruch nach Pandora" lieferte dank James Camerons neuer 3D-Technik überwältigende Kinobilder. Klar, dass auch die Macher von Erotik-Filmen bald versuchen würden, die Schauwerte ihres Genres in die dritte Dimension zu heben.
Nun hat das Pionierwerk "Sex and Zen: Extreme Ecstasy" aus Hongkong tatsächlich die Bestmarke von "Avatar" für das Einspielergebnis am Starttag übertroffen: 2,78 Millionen Hongkong-Dollar spülte der Erotik-Knaller in die Kassen, im Vergleich zu 2,5 Millionen von "Avatar".
Woran es liegt, erklärte eine Besucherin: "Ich wollte einfach mal sehen, wie 3D-Porno auf der großen Leinwand aussieht. Dabei gehe ich ansonsten gar nicht oft ins Kino. Das hier sollte man sich aber nicht entgehen lassen!"
Von daher wird "Sex and Zen" keinesfalls auch den "Avatar"-Rekord des Gesamteinspiels von geschätzt 2,8 Milliarden Dollar übertreffen: Das Interesse dürfte bald abflauen, sobald die einmalige Neugier befriedigt ist. Außerdem ist der Film natürlich nur für Erwachsene freigegeben. Über einen Kinostart in Japan und Südkorea wird dennoch schon verhandelt, auch in Europa und den USA haben sich Filmverleiher interessiert gezeigt.
"Extreme Ecstasy", die Fortsetzung des Genre-Erfolgs "Sex and Zen" von 1991, ist aber auch kein völlig hirnloses Rammelfilmchen, sondern bietet mehr Handlung als sonst üblich - er lädt das heiße Treiben sogar philosophisch-metaphysisch auf:
Im Mittelpunkt des Films steht ein eitler Gelehrter der Ming-Dynastie. Er ist der Ansicht, das kurze Leben sollte im Hier und Jetzt so genussvoll wie möglich gestaltet werden - insbesondere, was die fleischliche Lust angeht. Er verliebt sich in die Tochter eines taoistischen Mönches, für die gemäß des Glaubens ihres Vaters aber Eleganz und Würde wichtiger sind als bedingungslose Leidenschaft. Fortan ist der Gelehrte zwischen echter Zuneigung und sexueller Frustration hin- und hergerissen.
Experten erwarten indes, dass 3D in der Erotik-Branche erst dann zu einer wahren Goldgrube wird, sobald die entsprechende Heimelektronik günstiger zu haben ist. Naturgemäß werden lustvolle Filme deutlich häufiger in den eigenen vier Wänden genossen, denn in öffentlichen Kinos.
Peter Jackson dreht die beiden Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte mit 48 Bildern pro Sekunde. Aber können auch genügend Kinos die Filme zeigen?
Da hat der Ringmeister wohl etwas falsch verstanden?Natürlich wünschen sich die "Herr der Ringe"-Fans, dass Regisseur Peter Jackson sich mit den beiden Filme zur Vorgeschichte "The Hobbit" nach den ewig langen Verzögerungen wegen Finanzproblemen, Regiewechsels und Streiks möglichst beeilt. Dass Jackson nun gleich in doppeltem Tempo dreht, dürfte aber doch überraschend kommen.
Natürlich geht es Peter Jackson dabei aber gar nicht darum, schneller mit den Dreharbeiten fertig zu werden. Denn die höhere Geschwindigkeit der Kameras bringt vor allem eines: gestochen scharfe Bilder - vor allem, wenn wie bei den "Hobbit"-Filmen in 3D gedreht wird.
"Alles sieht viel lebendiger aus", berichtet Peter Jackson von den ersten Testaufnahmen. "Besonders in 3D ist das viel entspannender fürs Auge. Wenn man zwei Stunden lang Test-Sequenzen anschaut, ist das in 3D sonst enorm anstrengend. Selbst die Filmpuristen in unserem Team wollen jetzt nur noch mit 48 Bildern pro Sekunde gucken!"
Kinofilme werden seit den späten 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit 24 Bildern pro Sekunde gemacht. Der Grund: Das menschliche Sehzentrum verbindet ab dieser Frequenz die wechselnden Einzelbilder zu einer vermeintlich fließenden Bewegung. Eine niedrigere Frequenz von zum Beispiel 18 Bildern führt zu einem "Daumenkinoeffekt". Bei höherer Frequenz wirken die Bewegungen dagegen noch flüssiger.
Dass die Bildfrequenz trotzdem lange nicht über 24 Bilder gesteigert wurde - außer vereinzelt bei Bewegungskinos (z.B. Showscan) in Vergnügungsparks - hatte Kostengründe: Der Meterpreis eines fürs Kino üblichen Filmstreifens ist extrem hoch. Doppelt so viele Bilder pro Sekunde bedeuten die doppelte Länge an Filmmaterial. Durch die aufwändigen Entwicklungsverfahren vervielfacht sich der Teuerungseffekt. Doch mit dem Siegeszug des digitalen Kinos fällt dieses Problem weg. Denn nun geht es nur noch um Speicherplatz - und der ist deutlich billiger.
Fraglich ist allerdings, ob bis zum Kinostart von "The Hobbit" Ende 2012 überhaupt genügend Kinos die Filme auch zeigen können. Denn wenn ein Film mit 48 Bildern pro Sekunde aufgenommen wird, muss er auch mit 48 Bildern pro Sekunde abgespielt werden. Ansonsten würde Mittelerde komplett in Zeitlupe agieren. Für die Kinos bedeutet das teures Nachrüsten.
Peter Jackson beruhigt jedoch die Fans: "Wir glauben fest daran, dass bis dahin genügend Kinos mit dieser Bildrate Filme zeigen können. Unser Filmstudio Warner wird sich sehr dafür stark machen. Glaubt mir, wenn wir den Film mit 48 Bildern pro Sekunde herausbringen, solltet ihr ihn auch in einem solchen Kino anschauen. Er wird großartig aussehen. Ich setze mich jetzt ins Auto und fahre nach Beutelsend, bis dann!"
Jacksons Einschätzung ist durchaus realistisch. Denn auch James Cameron will seine beiden "Avatar"-Fortsetzungen in einer höheren Bildrate filmen, er plant sogar 60 Bilder pro Sekunde. Die beiden wichtigsten Filmprojekte der nächsten Jahre sind definitiv ein guter Grund für die Kinos, ihr Equipment entsprechend aufzurüsten um den Fans die Blockbuster in Top-Qualität anbieten zu können.
Die Szene, in der Leonardo DiCaprio die nackte Kate Winslet zeichnet, gehört zu den romantischsten der Filmgeschichte. Das Original ist nun zu kaufen.
Eine Liebe, die fast ein Jahrhundert und Millionen Kubikmeter Wasser überdauert...Ganz große Gefühle zauberten Kate Winslet und Leonardo DiCaprio in "Titanic" auf die Leinwand. Unvergessen aus der vielleicht schönsten Filmromanze aller Zeiten ist die Szene, in der Cal Dawson seine angebetete Rose zeichnet - in ihrer ganzen nackten Schönheit.
Das "Ergebnis" der intimen Akt-Sitzung wird nun versteigert. Was viele dabei gar nicht wissen: Die Skizze hat Regisseur James Cameron selbst angefertigt. Der "Avatar"-Macher ist also nicht nur ein gigantomanischer Kino-Visionär, sondern auch ein begnadeter Zeichner.
Auf dem Bild trägt Rose das Diamant-Collier "Herz des Ozeans", das für James Camerons "Titanic"-Rahmenhandlung in der Gegenwart den entscheidenden Anstoß gibt. Nach dem wertvollen Schmuckstück fahndet nämlich ein Schatzsucher. Im Wrack der Titanic findet er aber "nur" die besagte Zeichnung. Die inzwischen 100 Jahre alte Rose sieht einen Fernsehbericht über die Schatzsuche und erzählt später dem Forschungsteam - und damit dem Kinozuschauer - ihre Geschichte. Das Collier wirft sie später ins Meer, zurück zu Cal.
Versteigert wird die "Titanic"-Zeichnung samt geprägtem Echtheits-Zertifikat nun von der Firma "Premiere Requisiten". Dort rechnet man mit einem Erlös von etwa 16.000 US-Dollar. Experten halten diese Schätzung allerdings für deutlich zu niedrig.
Fans hoffen für Arnies Rückkehr ins Filmgeschäft auf "Terminator 5", doch dieser hält mit James Cameron auch eine Fortsetzung von "Tue Lies" für möglich.
Sicher ist nur: He'll be back!Welches Filmprojekt Gouvernator Arnold Schwarzenegger nach Ende seiner politischen Laufbahn als erstes angeht, darüber wird eifrig spekuliert - und daran beteiligt sich auch Arnie selbst. Denn während Fans und Kenner auf einen fünften "Terminator" setzen, nährt Arnold Schwarzenegger nun Gerüchte um eine Fortsetzung der Actionkomödie "True Lies", dem Überraschungshit aus dem Jahr 1994:
"Die Idee zu 'True Lies 2' gibt es schon seit Anfang des neuen Jahrtausends", erklärt Arnold Schwarzenegger. "Doch dann kam der 11. September, danach wollte niemand einen Film machen, in dem es um einen Terror-Angriff geht. Damals wurden viele Filme dieser Art auf Eis gelegt. Da in den letzten zehn Jahren kein großer Anschlag passiert ist, tauchen diese Projekte nun wieder auf. Andererseits gibt es da diese Sache mit 'Terminator'..."
Dabei deutet vieles darauf hin, dass Arnold Schwarzenegger die Entscheidung zwischen "Terminator 5" und "True Lies 2" nicht selbst trifft. Denn beide Projekte hängen nicht nur vom Gouvernator ab, sondern auch von Regisseur James Cameron. Der "Avatar"-Macher hat mit den ersten beiden Terminator-Abenteuern Filmgeschichte geschrieben und als Regisseur von "True Lies" überraschende Komödienqualitäten bewiesen und genial mit seinen Action-Künsten verbunden.
Auf die Nachfrage, ob Schwarzenegger denn einen Film mit Cameron plane, schmunzelte er daher und meinte vielsagend: "Schon möglich?" Vielleicht entscheiden Arnold Schwarzenegger und James Cameron also gemeinsam, ob der Ex-Gouverneur von Kalifornien als schießwütiger Cyborg oder als cooler Undercover-Agent Harry Tasker auf die Leinwand zurückkehrt - dann unbedingt mit seiner heißen Filmgattin Jamie Lee Curtis.
Ganz nebenbei hat Arnold Schwarzenegger den Ruf eines seiner Action-Erben schwer geschädigt - den von Gerard Butler. Arnie war von dessen Muskeln im Schlachtenepos "300" so begeistert, dass er Butlers Fitness-Trainer engagieren wollte, um nach seinem Ausflug in die Politik wieder in Form zu kommen.
"300"-Produzent Mark Canton reagierte jedoch beleidigt auf Schwarzeneggers Anfrage: "Wovon redest Du? Dieser Look hat mich verdammt viel Geld gekostet!" Das heißt im Klartext: Gerard Butlers beeindruckendes Leonidas-Sixpack war nicht das Ergebnis monatelangen Hantelstemmens sondern mühsamen Pixelpolierens an den Computern der Effekt-Spezialisten. Ein Kommentar von Gerard Butler dazu steht noch aus.
Indes muss sich der arbeitslose Ex-Politiker Schwarzenegger zuhause von seiner Frau herumkommandieren lassen: Marie Shriver zwang Arnie, seine riesige Statuen-Sammlung berühmter Kommunistenführer aufzugeben. Arnold Schwarzenegger hatte Bodybuilder-Freunde nach dem Zusammenbruch der UdSSR gebeten, ihm Büsten von Brezhnev & Co. zu schicken: "Die Dinger standen alle um unseren Swimming Pool herum, meine Frau hat mich für verrückt erklärt. Behalten habe ich nur noch Lenin, denn das war meine erste Statue." Seltsames Hobby?
Für "Avatar"-Regisseur James Cameron war 2010 ein einträgliches Jahr. Mit über 250 Millionen Dollar Einkommen ließ er sogar Johnny Depp hinter sich!
Johnny Depp, Leonardo DiCaprio und Steven Spielberg haben zusammen im letzten Jahr so viel verdient, wie James Cameron alleine. Der "Avatar"-Schöpfer führt die Liste der Topverdiener in Hollywood unangefochten an.James Cameron hat mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" mal wieder den richtigen Riecher bewiesen. Wie zuvor schon mit Werken wie "Terminator" und "Titanic". Der erfolgsverwöhnte Filmemacher kann Dank des Hypes um Neytiri und Co. auf ein prall gefülltes Konto blicken.
Für seine Funktion als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent des 3D-Meisterwerks hat Cameron 2010 sage und schreibe 257 Millionen Dollar ausbezahlt bekommen! Die Begriffe "Geldsorgen" und "Wirtschaftskrise" dürfte James Cameron aus seinem Wortschatz gestrichen haben. Mit seinem Jahreseinkommen führt der gerade an den "Avatar"-Fortsetzungen werkelnde Workaholic die vom Forbes Magazin ermittelte Liste der 40 Topverdiener in Hollywood souverän an.
Der 56-Jährige verwies damit "Fluch der Karibik"-Hottie Johnny Depp mit 100 Millionen Dollar auf den zweiten Platz. Steven Spielberg sackte immerhin noch 80 Millionen ein und sicherte sich den dritten Rang.
Dahinter rangieren Regisseur Christopher Nolan und sein "Inception"-Star Leonardo DiCaprio.
Damit niemand mehr im Kino unter Kopfschmerzen von den 3D-Bildern leiden muss, lässt sich James Cameron etwas Neues einfallen.
Die "Avatar"-Welt soll ein wunderbares Erlebnis für alle sein, und nicht mit Übelkeit und Kopfschmerzen enden.Bisher gibt es immer noch zahlreiche Kinobesucher, die bei den intensiven 3D-Bildern gesundheitliche Probleme bekommen. Zwar hat James Cameron sein Bestes gegeben, die Technik im Vergleich zu ihren Anfängen deutlich zu optimieren. Doch für die Fortsetzung "Avatar 2" will der Regisseur noch einen drauf legen.
"Wir wollen den Film mit 48 oder sogar 60 Bildern pro Sekunde drehen und die Filme auch in dieser Geschwindigkeit zeigen. Das wird die Bewegungsunschärfe beseitigen, die manchen Menschen Probleme bereitet", verrät James Cameron über seine Pläne mit dem Ziel, ein noch größeres Publikum zu erreichen als mit Teil eins.
Bei all der Arbeit an den beiden "Avatar"-Fortsetzungen hat James Cameron jedoch nicht aus den Augen verloren, dass er auch noch "Battle Angel" auf die Leinwand bringen wollte. Obwohl er das Projekt nun aus Zeitgründen nicht wie geplant vor "Avatar 2" realisieren kann, hält er weiterhin daran fest. Wenn Weihnachten 2015 die Trilogie komplett ist, will er sich wieder der Verfilmung des japanischen Animationsabenteuers widmen.
Das wird eine schöne Bescherung: James Cameron möchte "Avatar 2" an Weihnachten 2014 und "Avatar 3" ein Jahr später ins Kino bringen.
James Cameron hat alle Hände voll zu tun. Der "Avatar"-Macher brütet gerade über den Drehbüchern zu "Avatar 2" und "Avatar 3", die er Kinofans pünktlich zum Weihnachtsfest 2014 bzw. 2015 unter den Baum legen möchte.Nach dem gigantischen Erfolg von "Avatar - Aufbruch nach Pandora" verkündete Regisseur James Cameron sehr zügig die Fortsetzung des Blockbusters. Im Rahmen der PGA Awards fütterte der Filmemacher die Medien mit weiteren Details. "Ich beginne gerade mit dem Schreiben der nächsten beiden 'Avatar'-Filme", verkündete Cameron in Los Angeles.
Dabei nutzt der Kanadier wie bereits einige seiner Kollegen vor ihm die Synergieeffekte durch gleichzeitiges Drehen: "Wir planen, die beiden Teile gleichzeitig zu drehen und nachzubearbeiten. Möglicherweise werden wir sie nicht kurz hintereinander veröffentlichen, sondern mit einem Jahr Verzögerung. Der momentane Plan ist Weihnachten 2014 und 2015."
Fans dürfen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Zoe Saldana als Neytiri und Sam Worthington als Jake Sully sowie weiteren Bekannten Gesichtern aus Teil 1 freuen: "Wer im ersten Abenteuer überlebt hat, wird auch im zweiten Film in irgendeiner Form dabei sein", erklärte der 56-Jährige. Sogar für bereits Verblichene wie Sigourney Weaver hält Cameron eine Rolle parat.
Erste Gespräche hat die mit Aliens bestens vertraute New Yorkerin bereits bestätigt. Sollten die "Avatar"-Fortsetzungen genauso viel Geld in die Kassen spülen wir das Original, hätte auch die Umwelt etwas davon. Schließlich möchten Cameron und das Filmstudio Twentieth Century Fox einen Teil der Gewinne für wohltätige Zwecke spenden.
Das Scheitern von "Rise of the Machines" und "Die Erlösung" vereitelte die "Terminator 5"-Pläne der neuen Macher. Jetzt will das Original-Team wieder ran.
Zu wenig Kinotickets für das riesige Budget.Einst sorgte Arnold Schwarzenegger für enorme Begeisterung bei den Kinofans, da er im Endzeitspektakel "Terminator" als gnadenloser Cyborg Angst und Schrecken verbreitete und sich in der Fortsetzung "Terminator 2 - Tag der Abrechnung" mit einem silbrig-morphenden Folgemodell herumschlug: Die beiden Filme waren sowohl Meilensteine der Filmgeschichte als auch Kassenschlager.
Der dritte Film mit dem Gouvernator, "Rebellion der Maschinen", war nur noch solides Mittelmaß. Doch richtig bergab ging's danach mit Christian Bale als John Connor und Sam Worthington als neuem Terminator: "Die Erlösung" blieb wegen einer arg zeitsprungkomplizierten Story und wohl auch mangels Arnie an der Kinokasse weit hinter den Erwartungen zurück. Das trieb die Macher, die sich nach dem dritten Film die Rechte gesichert hatten, in den Ruin. Der geplante Folgefilm "Terminator 5" mit Christian Bale liegt damit komplett auf Eis.
Das könnte sich nun ändern, dank einer Dame namens Gale Anne Hurd. Sie hat mit James Cameron das Drehbuch zum ersten "Terminator"-Film verfasst und die drei ersten Spektakel mit Arnold Schwarzenegger jeweils koproduziert. "Es ist sehr traurig, wenn Dein Baby von jemandem adoptiert wird, und die Adoption nicht klappt", beschreibt Hurd ihre Gefühle beim Scheitern von "Terminator - Die Erlösung" und den anschließenden Finanzproblemen der Macher.
Doch Hurd geht noch einen Schritt weiter: "Ich wäre natürlich sehr daran interessiert, einen weiteren 'Terminator' zu machen. Ich liebe diese Filme!"
Das ist ganz klar ein Wink Richtung James Cameron und Arnold Schwarzenegger: Der Gouvernator braucht nach seinem mittelmäßig erfolgreichem Ausflug in die Politik dringend wieder Arbeit und er hat auch schon Interesse an einer zweiten Hollywood-Karriere geäußert. Für "Avatar"-Macher James Cameron wäre die Terminator Saga eine großartige Chance, um eine riesige Fangemeinde mit seiner heißgeliebten 3D-Technik zu beeindrucken.
Da gibt es nur ein Problem: Die Rechte an der Terminator-Saga wurden an einen Hedge-Fonds verkauft. Doch spätestens seit dem Welterfolg von "Avatar" dürfte James Cameron den fälligen Betrag aus der Portokasse begleichen können.
Brautpaare klagen über billige "Avatar"-Zeremonien mit peinlichen Na'vi-Darstellern. Regisseur James Cameron plant indes "Cirque du Soleil 3D".
Majestätisch, bizarr, nicht von dieser Welt...Die fantastischen Landschaften der südchinesischen Provinz Wulingyuan inspirierten Regisseur James Cameron zu seinen fliegenden Bergen im SciFi-Welterfolg "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Damit wollten findige PR-Profis das schnelle Geld machen und bieten nun Event-Hochzeiten im Avatar-Stil an.
Doch die Kunden beschweren sich über schäbige Zeremonien: "Die Na'vi waren ein paar Waldarbeiter in langen blauen Unterhosen, mit blassblau gefärbter Haut und in keinster Weise überzeugenden Masken", ereifert sich eine Braut. "Das Ganze war erbärmlich!"
Der Organisator verteidigt sich kleinlaut: "Wir sind natürlich keine Special-Effects-Profis, aber wir tun unser Bestes. Uns geht es vor allem um die Schönheit unserer Landschaft."
Effektprofi James Cameron hat sich bisher nicht zu den dubiosen Veranstaltungen geäußert, aber den chinesischen Abzockern könnte vom Inhaber der Urheberrechte an den Na'vi einiges Unheil drohen.
Vorerst ist James Cameron aber mit einem neuen 3D-Projekt beschäftigt. Er hat in den vergangenen Monaten aufwändige 3D-Aufnahmen vom weltberühmten Cirque du Soleil gedreht. Daraus soll nun "Narnia"-Macher Andrew Adamson als Drehbuchautor und Regisseur einen Kinofilm samt spannender Rahmenhandlung über die legendären Artisten zusammenstellen.
James Cameron, der als Produzent fungiert, sagt über den noch unbetitelten Film: "Mit dem Cirque du Soleil zu drehen war eine der schönsten Erfahrungen meiner Karriere. Ich liebe es, wie sie die Möglichkeiten des menschlichen Körpers feiern und mit welcher überbordenden Fantasie sie Charaktere, Kostüme und Musik zu einer unvergleichlichen Darbietung verweben. Andrew Adamson wird daraus eine traumhafte Geschichte machen, die Menschen jeden Alters in der ganzen Welt verzaubern wird."
Ein Kinostart für das Projekt steht aber derzeit leider noch ebenso wenig fest, wie für den gespannt erwarteten "Avatar 2".
James Cameron dreht als nächstes die beiden Fortsetzungen zu "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Die erste Klappe fällt schon Ende 2011.
Mach's noch zweimal, Jim!James Cameron dreht als nächstes die beiden Fortsetzungen zu Avatar - Aufbruch nach Pandora, die dann im Dezember 2014 bzw. 2015 ins Kino kommen. Die Drehbücher schreibt Cameron ab nächsten Januar, die erste Klappe fällt bereits Ende 2011.
"Es ist eine seltene Gelegenheit als Filmemacher eine Fantasiewelt zu erschaffen - und sie dann wachsen zu sehen", freut sich Cameron. "'Avatar' wurde als episches Fantasywerk erdacht, als eine Welt, die Zuschauer auf der ganzen Welt auf allen medialen Plattformen besuchen können. Der jetzige Moment markiert den Start von Phase zwei."
Cameron hatte von Anfang an auf zwei weitere Filme um Jake Sully und die Na'vi spekuliert. Vor Kurzem zeigte er sich allerdings noch skeptisch, was das Budget und einen baldigen Drehstart anging. Das war aber offenbar ein klassischer Poker-Bluff. Nun gibt es also zur Freude aller Fans des SciFi-Spektakels einen konkreten Fahrplan - und ab jetzt heißt es Tage auskreuzen bis zur Fortsetzung!
Nach dem Erfolg von "Avatar" schien eine Fortsetzung beschlossen. Doch James Cameron zweifelt. Falls es klappt, will er Sigourney Weaver wiederbeleben.
Zu jedem drittklassigen Film schmeißt Hollywood mitunter halbgare Fortsetzungen auf den Markt. Da soll es ausgerechnet zum erfolgreichsten Film aller Zeiten keine geben?James Cameron ist unzufrieden. Die Verhandlungen mit dem Filmriesen Fox über eine Fortsetzung zu "Avatar - Aufbruch nach Pandora" gestalten sich offenbar schwieriger als gedacht:
"Ich kann leider nicht sagen, dass das auf jeden Fall passiert", so James Cameron über "Avatar 2". "Der Deal ist noch nicht festgezurrt, die Verhandlungen laufen noch. Hier geht es um ein ganz großes Geschäft und ich habe dazu einen 10-Jahres-Plan im Kopf. So lange im Voraus will sich ein Filmstudio aber normalerweise nicht festlegen. Trotzdem hoffe ich, dass wir uns einigen. Allerdings muss sich erst zeigen, ob 'Avatar 2' das nächste Projekt sein wird, das ich angehen kann."
Fans der niveauvollen 3D-ScienceFiction müssen sich also auf jeden Fall noch in Geduld üben - selbst wenn James Cameron eine Zusage erhält. Dass ein bahnbrechendes Kinoerlebnis wie "Avatar" mit seinen technischen Pionierleistungen seine Zeit braucht, ist schließlich jedem klar. Und dass "Titanic"-Macher Cameron auch im zweiten Teil mit noch nie gesehenen Bildern sein Publikum faszinieren will, ebenfalls.
In einer Hinsicht setzt James Cameron aber auf Altbewährtes: Er hofft auf eine Rückkehr von Sigourney Weaver, die im ersten Film mit einem Baum der Na'vi verschmolz. Zwar interpretierten viele Fans die Szene so, dass Weavers Figur Dr. Grace Augustine damit gestorben sei, doch hier widerspricht James Cameron:
"Wer sagt, dass sie tot ist? Wir reden hier von Science Fiction, da stirbt niemand! Ob Grace lebt oder stirbt, entscheidet nur die Agentin von Sigourney Weaver."
Das heißt im Klartext: James Cameron will Weaver unbedingt bei "Avatar 2" dabeihaben und wartet auf ihre Zusage. Und die Schauspielerin wäre schlecht beraten, wenn sie dieses Angebot ablehnte. Insbesondere, da sie beim neuen Film jener Space-Saga, die sie einst zum Superstar machte, nicht dabei ist: Zwar plant Ridley Scott eine Vorgeschichte zu "Alien", aber die ist deutlich vor den Geschehnissen angesiedelt, die Sigourney Weaver als Ellen Ripley erlebte. Trotzdem hat Weaver ihre Hilfe für das gespannt erwartete Alien-Prequel angeboten:
"Wenn ich Tipps zur Story geben soll, mache ich das gerne. Ich habe ein gutes Gespür, was die Leute an den 'Alien'-Filmen mögen und was nicht. Hoffentlich werde ich um Rat gefragt!"
Klingt ganz so, als sollten sich James Cameron, Ridley Scott und Sigourney Weaver mal auf ein Business-Lunch treffen. Da kann Hollywoods Gerüchteküche schon mal vorheizen ...
Diese Nachricht elektrisiert Hollywood: James Cameron soll mit Angelina Jolie "Cleopatra 3D" realisieren - und den größten Film aller Zeiten schaffen.
Angelina Jolie soll in die Fußstapfen von Elizabeth Taylor treten und die bekannteste Königin Ägyptens auf der Leinwand verkörpern.Angelina Jolie hat schon seit längerer Zeit ihr Interesse an einem neuen Film über das Leben von Cleopatra bekundet: "Ich denke, wenn wir die richtige Story haben - es wurde noch so viel aus ihrem Leben nicht erzählt - dann können wir den Film machen." Aber der 35-Jährigen fehlte der richtige Regisseur zur Realisierung des Projekts, doch der scheint mit "Avatar"-Macher James Cameron nun gefunden.
Die "neue Cleopatra" basiert auf dem Buch "Cleopatra: A Life" von Stacy Schiff. Für das Drehbuch zeichnet Brian Helgeland verantwortlich, der auch schon bei "Robin Hood" die Feder führte. Welche Episoden aus Cleopatras Leben genau erzählt werden sollen, ist noch nicht bekannt.
Zuletzt wurde die Geschichte der mächtigen Herrscherin 1963 für das Kino verfilmt. Damals standen Elizabeth Taylor als Cleopatra und Richard Burton als Marcus Antonius vor der Kamera. Das mit vier Oscars ausgezeichnete Werk brachte aber damals das Filmstudio durch die hohen Produktionskosten in Probleme.
Dass auch bei dem neuen Werk hohe Millionenbeträge in die Produktion fließen werden, ist zu erwarten. Schließlich soll zur Freude aller Fans von Angelina Jolie auch "Cleopatra" mit der 3D-Technik gedreht werden, die James Cameron mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" zum Maß aller Dinge machte.
"Terminator", "Titanic" und "Avatar" katapultierten deren Macher James Cameron auf den Thron in Hollywood. Einflussreicher ist im Filmbusiness keiner.
James Cameron ist jetzt zum einflussreichsten Mann im Filmgeschäft gekürt worden. Dazu hat natürlich auch der jüngste Erfolg von "Avatar" einen Teil beigetragen. Angelina Jolie hat bei den Damen die Nase vorn.Wer ist der mächtigste Mann in Hollywood? Steven Spielberg vielleicht? George Clooney oder doch Gouvernator Arnold Schwarzenegger? Weder noch. James Cameron darf sich laut der britischen Tageszeitung "The Guardian" nun damit rühmen, in der Hauptstadt des Films das Sagen zu haben. Von heiterem Himmel kommt die Auszeichnung freilich nicht. Schließlich ist der Regisseur der Macher der beiden erfolgreichsten Leinwandwerke aller Zeiten: "Titanic" und "Avatar - Aufbruch nach Pandora".
Nicht vergessen sollte man, dass Cameron auch hinter den ersten beiden "Terminator"-Abenteuern steckt, die sowohl in cineastischer Hinsicht wie auch an den Kinokassen Akzente setzten.
Bei den Damen hat erwartungsgemäß Angelina Jolie das Kommando. Im Geschlechter übergreifenden Gesamtklassement findet sich die Ehefrau von Brad Pitt auf dem abgeschlagenen 18. Platz wieder und muss erkennen, dass ihre bessere Hälfte Brad in Hollywood wesentlich besser da steht. Er landete immerhin auf dem fünften Rang. Brangelina können sich trotzdem als Sieger fühlen. Schließlich sind sie das mächtigste Paar der Filmmetropole.
Regie-Titan Steven Spielberg darf sich damit rühmen, hinter James Cameron die zweitmächtigste Person Hollywoods zu sein. Auf den Plätzen folgen Leonardo DiCaprio auf der 3 und Disney-/Pixar-Boss John Lasseter auf der 4. Komplettiert werden die Top 10 mit Christopher Nolan auf Rang 6, Produzent Scott Rudin, Quentin Tarantino, George Clooney und dem britischen Kulturminister Ed Vaizey.
Knapp an einem Platz unter den einflussreichsten zehn Filmschaffenden ist "Fluch der Karibik"-Star Johnny Depp als Elftplatzierter vorbeigeschrammt. Er wird es verkraften und gönnt sicherlich James Cameron den Titel.
"Avatar"-Macher James Cameron glaubte nie an das Team Peter Jackson & Guillermo del Toro - und drängte den Mexikaner zur Aufgabe.
Es kann nur einen geben!Das "Highlander"-Motto gilt in den Augen von James Cameron auch bei den beiden geplanten "Hobbit"-Filmen. Und für den "Avatar"-Macher ist auch sonnenklar, wer dieser eine ist: Peter Jackson!
Diese Meinung hat James Cameron, der in Hollywood für seine eigenwilligen Methoden berüchtigt ist, ausgerechnet Guillermo Del Toro mitgeteilt. Das hat der Regie-Star nun in einem Aufsehen erregenden Interview zugegeben:
"Ich hatte Guillermo schon vor langer Zeit geraten, sich aus dem Projekt zurückzuziehen, weil auf einem Schiff nun mal nur Platz für einen einzigen Kapitän ist", erklärt James Cameron. "Mir war instinktiv klar, dass Peter irgendwann das Ruder übernehmen und 'Hobbit' selbst machen würde. Guillermo hat aber - und das muss man ihm hoch anrechnen - nicht auf mich gehört. Er wollte unbedingt weitermachen und hat großartige Designs für 'The Hobbit' ausgearbeitet. Er hätte sicher einen spektakulären Film gemacht. Aber wollen wir nicht alle am liebsten Peters Version von 'Hobbit' sehen? Peter sollte den Film drehen und Guillermo sollte seine eigenen Projekte verwirklichen. Das habe ich beiden gesagt: Bleibt bei dem, was ihr könnt!"
Allerdings ist Guillermo Del Toro, der eine "Hobbit"-Verfilmung sicher sehr wohl "gekonnt" hätte, gar nicht wegen Kompetenzstreitigkeiten mit Peter Jackson aus "The Hobbit" ausgestiegen, wie James Cameron mit seinen Äußerungen unterstellt. Die Finanznot von Rechteinhaber MGM hat den geplanten Drehbeginn schlicht so lange verzögert, dass Del Toro mit Zusagen für andere Filme in Zeitnot geriet. So hat der Hellboy-Macher zuminest offiziell seinen Abschied von der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte erklärt.
Ebensowenig ist bisher klar, dass Peter Jackson wirklich vom Produzenten- in den Regiestuhl wechselt. Obwohl er sich nach Guillermo Del Toros Abschied dazu prinzipiell bereit erklärt hat, hindern Peter Jackson nach eigener Aussage Verträge für andere Filme an eine Rückkehr nach Mittelerde als Regisseur.
Dennoch hören sich Peter Jacksons Äußerungen über "kleine Meinungsverschiedenheiten" mit Guillermo Del Toro über die Charakterzeichnung und die Tonalität der Hobbit-Verfilmungen rückblickend etwas anders an. Dazu hatte sich Guillermo Del Toro trotz der Treffen mit James Cameron über eine mögliche 3D-Version von "The Hobbit" stets sehr kritisch gegenüber der neuen Filmtechnik geäußert, die James Cameron in "Avatar" groß gemacht hat. Könnte James Cameron den Mexikaner also geschickt ausmanövriert haben, damit Peter Jackson sich vielleicht für eine epische 3D-Fassung der zwei geplanten Hobbit-Filme entscheidet?
Zu "Avatar - Aufbruch nach Pandora" will Regisseur James Cameron womöglich gleich zwei Fortsetzungen drehen - und das am Stück!
Wer eine Fortsetzung zum erfolgreichsten Film aller Zeiten plant, kann bedenkenlos in die Vollen gehen.James Cameron muss nicht erst abwarten, ob seine geplante Fortsetzung zu "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ein Erfolg wird, um über einen dritten Film zu entscheiden. Da das SciFi-Spektakel alle Rekorde der Kinogeschichte pulverisierte, schätzt er Cameron seine blauen Helden als spannend genug ein, um gleich zweifach nachzulegen: Der Regie-Star wird "Avatar 2" und "Avatar 3" vermutlich im Doppelpack und am Stück drehen. "Es ist zwar noch keine Entscheidung gefallen", lässt James Cameron durchblicken, "aber bei 'Avatar' bietet es sich natürlich an."
Dabei hat der geniale Filmemacher das schlechte Beispiel der "Matrix"-Trilogie aber nicht vergessen. Deren Abschluss "Revolutions" sorgte einst für kollektives Stirnrunzeln. "Wenn Doppeldrehs in die Hose gehen, liegt es meistens daran, dass bei Realfilmen die Dreharbeiten dann bis zu anderthalb Jahre dauern", erklärt James Cameron. "Da ist zum Ende hin natürlich jeder in der Crew völlig tot, die Anstrengung ist schlicht unmenschlich. Bei einem Film wie 'Avatar', dessen Sets hauptsächlich am Computer entstehen und an dem ein kleinerer Cast beteiligt ist, gestaltet sich das deutlich weniger dramatisch."
Zur Handlung der beiden Filme hat James Cameron bisher wenig verraten - nur, dass Teil 2 großteils in den Ozeanen von Pandora spielen wird, und dass Teil 3 das gesamte Sonnensystem, in dem der Mond liegt, erkunden wird - und vielleicht auch weiter entfernte Teile der Galaxis.
Zuvor kommt aber am 2. September noch die erweiterte Fassung des ersten "Avatar"-Films ins Kino. Acht Minuten länger als das Original, bietet diese "noch nie gesehen Actionszenen und völlig neue Kreaturen", wie James Cameron verspricht. Das optimale Programm, um sich die Wartezeit auf ein ganz neues Abenteuer um Jake und die Na'vi zu verkürzen!
Peter Jackson ist immer auf der Höhe der Zeit. Und weil er das ist, überarbeitet er die "Herr der Ringe"-Trilogie und verpasst ihr ein 3D-Gewand.
Es dauert nicht mehr lange, dann toben Frodo, Gandalf und Gollum in 3D über die Leinwände. Regisseur Peter Jackson überarbeitet gerade sein Tolkien-Meisterwerk und macht es fit für 3D.Mittendrin statt nur davor: Fantasy-Fans werden die Augen überquellen. Mittelerde erwacht zu neuem Leben. In Kürze stürzen sich Frodo und seine treuen Gefährten in die bekannte Ringjagd - und zwar in 3D! Der Zuschauer ist sozusagen "live" dabei, wenn Orks ins Auenland einfallen, Frodo sich am Schicksalsberg einen Kampf um Leben und Tod mit Gnom Gollum liefert und Sauron vor Wut platzt.
Meisterregisseur Peter Jackson pimpt seine weltweit erfolgreiche "Der Herr der Ringe"-Trilogie und entlässt sie in die Dritte Dimension. Natürlich macht er das Ganze nicht ganz uneigennützig. Angespornt vom Erfolg von 3D-Produktionen wie "Avatar - Aufbruch nach Pandora" möchte der Neuseeländer auch noch ein Stückchen vom 3D-Kuchen abhaben.
Mit seiner Entscheidung, Altbewährtes in 3D aufzubohren, steht Jackson nicht alleine da. Auch Effektemeister James Cameron schickt seinen in die Jahre gekommenen Blockbuster "Titanic" aufgehübscht in 3D nochmals in die Lichtspielhäuser. Ein Datum für den tränenreichen Re-Release steht ebenfalls schon fest: April 2012. Und das, obwohl er bisher das Drehen mit 3D-Kameras als das einzig Wahre propagierte und das Umwandeln von vorhandenem Material in der Post-Produktion verurteilte. So schnell kann man seine Meinung ändern.
Denn auch "Terminator 2 3D" ist angeblich schon im Gespräch. Angesteckt vom 3D-Hype scheint auch Christopher Nolan zu sein. Der Brite möchte "Batman" zu einem 3D-Erlebnis machen. Es tut sich einiges in der dritten Kino-Dimension!
Zwei Brüder, eine Mission: Ridley und Tony Scott starten ein neues Weltraumabenteuer, Channing Tatum soll dabei die Heldenrolle übernehmen
Wiedergeburt ist prima - wenn man nur wüßte, wo man landet. "Avatar"-Macher Ridley Scott will Channing Tatum in die Zukunft schicken, um es heraus zu finden ...Wer in einem Filmstudio die Kasse hütet, muss eine Spielernatur sein. Beim Filmriesen 20th Century Fox hat man mit satten 500 Millionen Dollar auf "Avatar - Aufbruch nach Pandora" gewettet. Gut gezockt: James Camerons Vision zu finanzieren hat sich ausgezahlt. Nun wettet das Studio erneut auf ein mächtiges Science Fiction-Abenteuer. Und weil Ridley Scott als Produzent an Bord ist (und seinen Bruder Tony Scott mitbringt), darf es auch mächtig teuer werden.
Dafür spricht auch, dass die Studio-Manager mit leuchtenden Augen "Avatar" sagen, um das Projekt "Ion" zu beschreiben. Auf diesem Niveau wollen die Gebrüder Ridley Scott vom "G.I. Joe"-Rekruten Channing Tatum fremde Welten und neue Zivilisationen erforschen lassen.
Der schöne Channing Tatum bricht, so er die Rolle bekommt, zu einer fantastischen Reise durch Zeit und Raum auf. Er durchquert Dimensionen und findet sich jedesmal auf einer ganz "anderen Erde" wieder. Zweck des aberwitzigen Trips: Die Liebste starb und wurde irgendwo da draußen wiedergeboren. Die Idee ist nicht schlecht. Wenn der Dreh funktioniert, könnte man damit prima "Winnetou III" fortsetzen.
Eine Wette allein auf den guten Namen Scott abzuschließen kann auch schief gehen. 'Scott Free Productions', so der Name von Ridleys und Tonys Firma, sorgt nicht immer für lange Schlangen an den Kinokassen. So blieb beispielsweise ihr letzter Streich "Das A-Team" in Amerika hinter den Erwartungen zurück.
Regisseur Michael Bay verrät, dass "Transformers 3" die Saga abschließt. Sams Hauptgegner wird dabei Cybertron-Diktator Shockwave.
Es soll der krönende Abschluss der SciFi-Saga werden!Das hat sich jedenfalls Regisseur und Mastermind Michael Bay für "Transformers 3" vorgenommen. Nach dem unschönen Abschied von Megan Fox und der Auswahl von Wäsche-Model Rosie Huntington-Whiteley als Nachfolgerin geht Bay nun in die Vollen: "Die Trilogie nimmt nochmal richtig Fahrt auf und bekommt dann einen echten Killer-Schluss", tönt Hollywoods lautester Sprengmeister. "Danach kann die Film-Reihe zwar vielleicht noch einmal neugestartet werden, aber 'Transformers 3' ist für diese Reihe der Abschluss."
Und der soll laut Michael Bay in 3D geschehen, denn der Technik-Freak kommt bei seinem Popcorn-Spaß natürlich nicht an der bahnbrechenden Blockbuster-Optik von James Camerons "Avatar" vorbei. Gerade die Verwandlungen der Kult-Roboter dürften dabei extrem spektakulär wirken.
Der wichtigste von ihnen wird dabei in "Transformers 3" Shockwave sein: Er übernahm nach der Reise der Autobots und Decepticons zur Erde deren Heimatplaneten Cybertron als Diktator. Nun mischt sich der Roboter mit dem leuchtenden Zyklopenauge und der Laserkanone aber in die Auseinandersetzung mit Shia LaBeouf alias Sam Witwicky ein.
Der hat indes mit ganz irdischen Problemen zu kämpfen. Produzent Lorenzo di Bonaventura verrät: "Shia LaBeouf hat in 'Transformers 3' einen großartigen Satz, er sagt 'Jetzt habe ich schon zweimal die Welt gerettet, aber ich finde noch nicht mal 'nen Job!'"
Hintergrund für die Geschehnisse in "Transformers 3" soll der Wettstreit zwischen den USA und der UdSSR um die Eroberung des Weltraums sein. "Der Film hat richtige Mystery-Elemente", gibt sich Michael Bay geheimnisvoll. "Er setzt bei dem an, was wir als Geschichte zu kennen glauben, und entwickelt daraus, was damals wirklich geschah!"
Das klingt, als wolle Bay eine Verschwörungstheorie aufgreifen - möglicherweise jene, die behauptet, die Amerikaner seien nie wirklich auf dem Mond gelandet und sämtliche angeblichen Aufnahmen der Mission seien im Studio gefälscht worden.
Wie das genau in das Transformers-Universum übertragen wird, gibt's dann ab 30. Juni 2011 im Kino zu erleben.
Geld spielt keine Rolle: Mit Top-Designer und Superstar soll "Die Krähe" in die allererste Filmliga durchstarten.
Von Hollywoods Trash-Haufen geklaubt, soll die Neuauflage von "The Crow - Die Krähe" Allererste-Sahne-Kino werden. Dafür wird nichts dem Zufall überlassen."The Crow - Die Krähe" holt die Toten zurück, damit sie Rache nehmen können. Das tun die Filmstudios auch - weil sie Kasse machen wollen.
Lange Jahre durfte der unheimliche Flattermann in lausigen Fortsetzungen nur von den Resten der fetten Hollywood-Budgets picken. Die beiden letzten Teile kamen gar nicht mehr ins Kino und wurden gleich auf DVD verramscht.
Für die aktuelle Neuauflage von "The Crow - Die Krähe" aber ist nichts mehr zu teuer: Einer aus Hollywoods erster Garde soll in der düsteren Rolle von Brandon Lee auferstehen - und "Avatar"-Designer Rob Stromberg für den Look sorgen, den ein Welterfolg heute braucht: "Die Krähe" kehrt vom Friedhof der mausetoten Serien zurück und soll in der Liga von "Batman Begins" und der "Twilight"-Saga spielen.
Produziert wird "The Crow - Die Krähe" übrigens von Edward R. Pressmann, einem der ganz Großen in Hollywood. Sein letzter Streich war "Wall Street - Geld schläft nicht". Er plaudert ein wenig aus dem Krähkästchen: "Für die Hauptrolle haben wir einem Superstar ein Angebot gemacht." Wem genau, verrät er noch nicht. Aber dafür ein paar andere Details: "Die Krähe" bekommt eine aktive Rolle. Sie ist eine Persönlichkeit und kann sprechen." Zum Thema "3D" sagt Pressmann nichts, spricht aber von "neuen visuellen Ideen". Beim Einsatz von soviel Geld und "Avatar"-Designer Stromberg ist eine platte Flatter eher unwahrscheinlich. Zudem hat Rob Stromberg gerade auch jede Menge Zeit, da James Cameron verkündet hat, dass es bis zur geplanten Fortsetzung von "Avatar" noch mindestens drei bis vier Jahre dauern wird.
Regie bei "The Crow - Die Krähe" führt Comic-Experte Stephen Norrington. Der lieferte mit "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" eine eher durchwachsene Leistung ab, konnte aber mit Vampirjäger "Blade" prima punkten.
Hintergrund: "The Crow" ist ein Comic des Zeichners James O'Barr. Eine Krähe geleitet die Verstorbenen ins Reich der Toten und kann besonders ruhelose Geister wiedererwecken. Als der Gitarrist Eric Draven von einer Gang brutal ermordet wird, holt "Die Krähe" den fürderhin unverwundbaren Draven für einen gepflegten Rachefeldzug zurück. Bei den Dreharbeiten der Urverfilmung von 1994 kam Hauptdarsteller Brandon Lee tragisch ums Leben: Er wurde mit einer schlecht gewarteten Requisiten-Pistole versehentlich erschossen.
"Titanic"-Regisseur und Unterwasser-Experte James Cameron soll helfen, die Ölpest nach der Explosion der Bohrinsel im Golf von Mexiko einzudämmen.
Die Lage ist verzweifelt, alle bisherigen Versuche die größte Ölpest aller Zeiten in den Griff zu bekommen scheiterten - und immer noch tritt in 1.500 Meter Tiefe jeden Tag eine unfassbare Menge Öl aus ...Nach der Explosion der Ölbohrinsel Deep Water Horizon im Golf von Mexiko sind die Verursacher von BP und die US-Regierung inzwischen mit ihrem Latein am Ende: Das Ölloch am Grunde des Ozeans sollte erst von Tauchrobotern abgedichtet werden, dann sollte das austretende Öl verbrannt, mit Chemikalien aufgelöst oder von großen Stahlglocken aufgefangen werden.
Doch keine Strategie fruchtete. Auch der Versuch, das Leck über die sogenannte Top-Kill-Methode mit Schlamm und Beton zu verstopfen, scheiterte. Ebensowenig brachten Entlastungsbohrungen seitlich des Lecks Erfolg: Das Öl sprudelt weiter, keiner weiß genau wie viel, es sind aber wohl einige Millionen Liter jeden Tag. Damit steht ein riesiges Ökosystem vor einer Jahrzehnte andauernden Katastrophe.
Nun soll ausgerechnet ein Hollywood-Star die Rettung bringen. Regisseur James Cameron ist einer Task-Force beigetreten, die neue Vorschläge ausarbeiten soll, um das Unterwasser-Leck zu schließen. Der "Avatar"-Macher ist nicht nur in seinen Filmen überzeugter Kämpfer für ökologische Belange, James Cameron bringt seit den Unterwasser-Recherchen für "Titanic" und seinen Dokus "Die Geister der Titanic" und "Aliens der Meere" große Expertise in Sachen Tiefseetauch-Operationen mit.
Möglicherweise soll auch James Camerons 3D-Kameratechnik aus "Avatar" helfen, bessere Bilder von der Lage in der Tiefe zu liefern. Denn dort können wegen des hohen Wasserdrucks keine menschlichen Taucher mehr arbeiten, sondern nur Roboterfahrzeuge, die von der Wasseroberfläche aus gesteuert werden - und dazu braucht es möglichst plastische und detailgenaue Kamerabilder ...
Laut Regisseur James Cameron wird die Fortsetzung von "Avatar - Aufbruch nach Pandora" großteils im Meer spielen. Teil 3 wird dann eine Space-Opera.
Mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und "Titanic" hat James Cameron die beiden erfolgreichsten Filme aller Zeiten gemacht. Kein Wunder, dass er die beiden Konzepte für seinen nächsten Film miteinander verrührt.Denn die Fortsetzung von "Avatar" wird die Ozeane des Mondes Pandora und deren Bewohner in den Mittelpunkt stellen, wie James Cameron nun verraten hat: "Ich wollte für den zweiten Film unbedingt eine ganz neue Umgebung, ein neues Setting auf Pandora", erklärt der Regisseur. "Daher will ich mich auf Pandoras Meere konzentrieren, die genauso üppig, vielfältig und fantasievoll sein werden wie der Regenwald - von dem es natürlich auch wieder Einiges zu sehen gibt."
Für Kenner des eigenwilligen Filmemachers ist das keine große Überraschung. Schließlich hat James Cameron einst gestanden, dass er "Titanic" überhaupt nur gedreht habe, weil er scharf auf die Unterwasser-Recherche am Original-Wrack war. Sein Meeres-Fanatismus spiegelt sich natürlich auch im Frühwerk "Abyss" wider sowie in den Dokus "Die Geister der Titanic" und "Aliens der Meere". Letzterer Filmtitel erklärt auch die Optik vieler von James Cameron erfundener außerirdischer Wesen: In "Avatar" sahen beispielsweise die Sporen des Baums des Lebens wie kleine Quallen aus.
Auch die ökologische Botschaft aus dem ersten "Avatar"-Film lässt sich auf diese Weise logisch fortführen: Schließlich zählen auch auf der Erde die Meere nach den Regenwäldern zu den meistbedrohten Ökosystemen. So könnten Jake und die Na'vi im zweiten Teil zu Hütern allerlei bizarrer Unterwasserwelten und deren faszinierender Bewohner werden - ein wundervolles Spielfeld für James Camerons bahnbrechende 3D-Technik, die dann durch seine große Erfahrung mit Unterwasser-Aufnahmen noch bereichert werden könnte. Das verspricht erneut einen optischen Hochgenuss!
Zum ebenfalls bereits geplanten dritten Film hat James Cameron auch schon etwas enthüllt: "In Teil 2 werden wir erst noch auf Pandora bleiben, aber mit dem dritten Film wird sich die Handlung über das gesamte Sternensystem Alpha Centauri und vielleicht auch darüber hinaus erstrecken", verspricht James Cameron. Das klingt dann wiederum nach einer Kreuzung aus "Avatar" und "Aliens" - und damit extrem vielversprechend.
Außerdem hat James Cameron angekündigt, dass er im August eine neue IMAX-Fassung von "Avatar - Aufbruch nach Pandora" in die Kinos bringt - mit neuen Szenen und sechs Minuten länger!
Andere freuen sich, wenn ihr Leben verfilmt wird. Oberfeldwebel Jeffrey nicht - er möchte lieber einen Teil vom Kuchen abhaben.
"Die besten Geschichten schreibt das Leben", heißt es. Die von "The Hurt Locker" will allerdings Drehbuchautor Mark Boal geschrieben haben. Doch ein Bombenspezialist sagt: "Nein. Unser Leben, unsere Geschichte".Noch vor kurzem war "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" Top-Kandidat im Rennen um die Oscars - dank neun Nominierungen auf Augenhöhe mit James Camerons Alien-Spektakel "Avatar". Doch der Kriegsfilm um ein Bombenräumkommando im Irak muss zur Zeit einen herben Schlag nach dem anderen einstecken: Erst schreibt Produzent Nicolas Chartier seine verhängnisvolle Bettel-Mail an die Jurymitglieder, jetzt droht auch noch juristischer Ärger.
Oberfeldwebel Jeffrey Sarver hat die Macher des Films angeklagt, einfach seine Erlebnisse im Irak-Krieg verfilmt zu haben. Er und sein Bombenteam wären die Blaupause für die Hauptfiguren des - nichtsdestoweniger großartigen - Werkes von Regisseurin Kathryn Bigelow. Seinen Angaben zufolge habe Drehbuchautor Mark Boal das Räumkommando einen Monat lang begleitet, um eine Artikel für den Playboy darüber zu schreiben. Buchstäblich alle im Film gezeigten Situationen wären Schilderungen dieser Zeit.
"...ein mutiger Soldat und ein guter Mann"
Boal selbst bezeichnet die Vorwürfe als gegenstandslos: "Ich denke, Sarver ist ein mutiger Soldat und ein guter Mann. Wie viele Soldaten identifiziert er sich mit dem Film - aber die Figur, die ich erfunden habe ist rein fiktional. Der Film wurde von den Geschichten vieler Menschen inspiriert. Während meiner Recherchen habe ich mit über 100 Soldaten gesprochen."
Und warum geht's letzen Endes bei dem Streit? Um Geld, worum sonst? Oberfeldwebel Sarver verlangt eine Entschädigung. Für die Verfilmung seines gefährlichen Lebens, dafür dass er täglich den Hintern riskiert - und nicht zuletzt für den Ausdruck "The Hurt Locker". Denn sogar den hat angeblich er geprägt.
Weil Regisseur James Cameron als humorlos gilt, dürfen "Borat" Sacha Baron Cohen und Ben Stiller bei der Oscar-Verleihung nicht "Avatar" veräppeln.
Bei seinen Filmen klappen zwar Kinofans auf der ganzen Welt die Kinnladen herunter, aber James Camerons Mund bleibt selbst bei den besten Scherzen zu: Weil der "Avatar"-Regisseur angeblich keinen Spaß versteht, wurde ein für die Oscar-Nacht geplanter Sketch über ihn vorsichtshalber abgesagt.Ok, was Ben Stiller und "Borat"-Star Sacha Baron Cohen da für die Oscar-Verleihung Sonntag nacht vorhatten, war schon auch ziemlich derb: Cohen wollte im Kostüm einer blauhäutigen außerirdischen Na'vi-Frau, wie sie ihn James Camerons "Avatar" zu sehen ist, auf die Bühne kommen und eine Rede in ihrer eigenen Sprache halten (Cameron hat diese Sprache extra mit großem Aufwand für "Avatar" entwickelt und seine Darsteller mussten diese mit Sprachtrainern lernen). Ben Stiller sollte das Ganze auf Englisch übersetzen, dabei allerdings absichtlich einige schlüpfrige Fehler einbauen.
Das Ganze sollte darin gipfeln, dass die Na'vi-Frau darüber so wütend wird, dass sie das Abendkleid öffnet und behauptet, von James Cameron schwanger zu sein. Sacha Baron Cohen wollte dann auf Cameron zustürmen und ihn wie in einer schlechten Mittags-Talkshow wüst beschimpfen.
Doch der Produzent der Oscar-Gala, Bill Mechanic, hat den Sketch abgesetzt. Er fürchtet angeblich, dass James Cameron eine derartige Parodie in den falschen Hals bekommen und schlimmstenfalls sogar den Saal verlassen könnte. Ein solcher Eklat um den vermutlich größten Star des Abends wäre für die Academy natürlich eine Katastrophe.
Die Entscheidung ist allerdings weniger der Übervorsicht des Produzenten geschuldet als dessen persönlicher Bekanntschaft mit Cameron. Ein Insider erklärt: "Lassen Sie es mich so formulieren: James Cameron ist nicht gerade für seinen ausgeprägten Sinn für Selbstironie bekannt..."
Humorlos hat die Academy auch auf den Manipulationsversuch eines Konkurrenten von James Cameron reagiert. Nicolas Chartier, Produzent des ebenfalls neun mal nominierten Kriegsfilms "Tödliches Kommando - The Hurt Locker", der auch als bester Film ins Oscar-Rennen geht, wurde von der Verleihung ausgeladen. Er hatte Jury-Mitglieder per E-Mail aufgefordert, gegen "Avatar" und für seinen Film zu stimmen und damit gegen die eiserne Regel der Academy verstoßen, dass die Oscar-Jury nicht beeinflusst werden darf.
Der Produzent von Oscar-Rivale "Hurt Locker" hat Jury-Mitglieder per Mail aufgefordert, gegen "Avatar" zu stimmen. Jetzt droht seinem Film der Ausschluss.
Sonntagnacht werden wieder die berühmten Worte "And the Oscar goes to ..." durch das Kodak Theatre in Los Angeles hallen. Und dabei sollten eigentlich zwei Filme gleich neun mal auf den Sieg hoffen dürfen: "Avatar" und "Hurt Locker - Tödliches Kommando". Doch ein böses Foul eines der Produzenten könnte nun zum kompletten Ausschluss seines Films führen!Der Publikumsrenner "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und der Kriegsfilm "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" sind beide für je neun Oscars nominiert und gelten darüberhinaus als die beiden Hauptkonkurrenten um den begehrtesten Preis für den besten Film. Doch "Hurt Locker"-Produzent Nicolas Chartier war offenbar ein bisschen zu heiß auf den Goldjungen und hat die wichtigste Regel der Academy gebrochen: Die Jury darf bei ihrer Entscheidung nicht beeinflusst werden!
Doch Chartier hat allen Ernstes an einige der wahlberechtigten Mitglieder der weltweit wichtigsten Filmvereinigung E-Mails geschickt, in denen er darum bat, "Hurt Locker" auf Platz eins der zehn nominierten Beiträge für den besten Film zu wählen und "Avatar" auf den letzten Rang. Als die Empfänger sich daraufhin beschwerten, schickte Chartier sofort eine Entschuldigungs-Mail hinterher. Darin heißt es:
"Meine Naivität, Unkenntnis der Regeln und schlichte Dummheit als erstmalig Nominierter sind keine Entschuldigung für mein Verhalten und ich bereue dies zutiefst. Für einen Academy Award nominiert zu sein, ist die größtmögliche Ehrung und ich hätte mir die Zeit nehmen sollen, die Regeln zu lesen."
Diese Selbsterkenntnis kommt aber womöglich zu spät. Die Academy hat angekündigt, dass sie nach Eintreffen aller Abstimmungszettel am Dienstag abend gegen den Produzenten von "The Hurt Locker" vorgehen werde. Nicolas Chartier wird entweder Redeverbot bei der Verleihung erhalten, ganz von der Gala ausgeladen werden oder im schlimmsten Fall wird sein Film komplett in allen Kategorien aus dem Oscar-Rennen genommen.
Letzteres wäre allerdings noch nicht einmal im Sinne von Konkurrent James Cameron, der pikanterweise der Ex-Mann von "Hurt Locker"-Regisseurin Kathryn Bigelow ist. Der "Titanic"-Macher meinte, er habe schon genug Oscars gewonnen und gönne Bigelow den Regiepreis von Herzen, während er seinem Team als Anerkennung für deren großartige Arbeit an "Avatar" den Oscar für den besten Film wünsche.
James Cameron ist in Gedanken ohnehin schon einen Schritt weiter: Er äußerte sich jetzt erstmals zum Titel der geplanten "Avatar"-Fortsetzung: "Der Film wird sicher nicht 'Avatar 2' heißen, denn Jake ist ja kein Avatar mehr, sondern ein echter Pandoraner. Vielleicht nennen wir die Fortsetzung deshalb 'Na'vi'."
Regisseur James Cameron findet es schade, dass keiner seiner "Avatar"-Schauspieler für den Oscar nominiert ist.
Mit neun Oscar-Nominierungen geht "Avatar"-Regisseur James Cameron ins Oscar-Rennen. Zuwenig, denn nicht in eine einzige Schauspieler-Kategorie ist dabei.Eigentlich könnte sich James Cameron selbst wegen des bahnbrechenden Erfolgs seines aktuellen Werks "Avatar - Aufbruch nach Pandora" unentwegt auf die Schulter klopfen. Mit dem Science-Fiction-Märchen schuf er nicht nur den erfolgreichsten Film aller Zeiten (über 2 Milliarden Dollar Einspiel an den weltweiten Kinokassen!). Er geht auch als aussichtsreicher Oscar-Abräumer ins Rennen um die begehrten Goldmännchen. Sein Ehrgeiz gebietet James Cameron aber, genau das nicht zu tun.
Ganz zufrieden ist der Schöpfer so erfolgreicher Kassenknüller wie "Terminator" und "Titanic" nämlich nicht. Zum perfekten Glück fehlt dem Filmemacher eine Nominierung in einer "Schauspieler-Kategorie".
Den Grund für die Missachtung seiner Avatar-Mimen glaubt Cameron ausgemacht zu haben - die Academy hätte einfach nicht verstanden, was sie da genau anschauen: "Die Menschen hat verwirrt, was wir mit der Animation gemacht haben", ist sich der 56-Jährige sicher: "Dabei hat es nichts mit Animation zu tun. Der Erschaffer ist hier der Schauspieler und nicht die unsichtbare Hand eines Animateurs."
Produzent Jon Landau stimmt ihm zu und bringt noch einen zweiten Aspekt ins Spiel:" Ich gebe uns auch ein wenig die Schuld, weil wir die Leute nicht entsprechend erzogen haben. Wir hatten unseren Schauspielern das Versprechen gegeben, dass sie auf der Leinwand ihre Darbietungen sehen würden. Und nicht die Interpretation von irgendjemandem, wie ihre Ausführung sein oder nicht sein könnte."
Die dritte Dimension erfasst demnächst auch "Transformers 3". Michael Bay, Paramount und ILM denken über ein 3D-Abenteuer nach.
Anfangs belächelte Krawallmacher Michael Bay noch das boomende 3D-Kino. Jetzt ist die neue Technik sogar im Gespräch für sein "Transformers 3"."Transformers 3" nimmt immer mehr Gestalt an. Und so wie es aussieht, möchte sich Regisseur Michael Bay nun auch etwas vom großen 3D-Kuchen abschneiden. Und das, obwohl der Actionspezialist letztes Jahr im April noch das Kino der Dritten Dimension als "Modeerscheinung" und "technischer Spielerei" abwatschte. Die Meinung von Blockbuster-Bay dürfte sich aufgrund des phänomenalen Erfolgs von James Camerons Effekteglanzlicht "Avatar - Aufbruch nach Pandora" grundlegend geändert haben.
Denn mittlerweile grübeln Bay, Paramount Pictures und die Effektekünstler von Industrial Light And Magic (ILM) tatsächlich über "Transformers 3D" nach.
Fraglich ist nur, inwieweit sich die 3D-Ansprüche realisieren lassen. Das Studio hat mit dem 1. Juli 2011 bereits den Starttermin festgesetzt. Die Zeit dürfte zu knapp sein, um die Produktion und die visuellen Effekte auf 3D umzustellen. Eine Möglichkeit haben Michael Bay und sein Team auf alle Fälle: "Transformers 3" abzudrehen und nachträglich in 3D umzuwandeln. Momentan befindet sich "Transformers 3" in der Vorproduktionsphase. Der Drehstart ist für Mai vorgesehen.
Ob "Avatar - Aufbruch nach Pandora" sich wirklich um seinen Titel "Erfolgreichster Film aller Zeiten" Sorgen machen muss, ist zu bezweifeln. Und das trotz 3D.
"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.
Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
{news.285169.Bilder und Trailer der Oscar-Nominierten|U|E#galleryonly=1}
{news.285169.» Multimediashow starten|U|E#galleryonly=1}
Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
James Cameron hat es (wieder) geschafft: Laut Verleiher Fox ist "Avatar" nun der weltweit erfolgreichste Film aller Zeiten.
James Cameron schreibt Filmgeschichte: Mit zwei Filmen spielte er jeweils über eine Milliarde Dollar ein.Es hat sich schon am Wochenende angedeutet, laut Twentieth Century Fox Film war es dann gestern im Laufe des Tages so weit: "Avatar - Aufbruch nach Pandora" hat "Titanic" als weltweit erfolgreichsten Film eingeholt. Bereits am Samstag hatte sich James Camerons 3-D-Spektakel den 13 Jahre alten Rekord von "Titanic" außerhalb Nordamerikas von 1,242 Mrd. Dollar geschnappt gehabt und nach Angaben des "Hollywood Reporter" bis Sonntagabend 1,292 Mrd. Dollar eingespielt. Innerhalb der USA lag "Avatar" nach dem Wochenende mit einem Gesamteinspiel von 551,7 Mio. Dollar noch rund 50 Mio. Dollar hinter "Titanic", so dass beide Cameron-Filme am weltweiten Boxoffice nahezu gleichauf lagen. Im Laufe des Montags fiel dann auch hier der All-Time-Rekord von "Titanic".
Kein Rekord ist für die Ewigkeit, deshalb mußte eines Tages ein Film kommen, der "Titanic" versenkt. Aber dass es ausgerechnet "Titanic"-Regisseur James Cameron ist, der sich nun mit "Avatar" selbst überholt, ist schon eine Sensation. Und es gibt wohl nur einen, der das noch zu übertreffen vermag: Cameron selbst. Schließlich hat er für die kommenden Jahre noch zwei "Avatar"-Fortsetzungen in petto ...
Regiestar James Cameron hat einige Szenen in "Avatar - Aufbruch nach Pandora" nur mit Blick auf eine Fortsetzung gedreht. Jetzt enthüllt er, warum.
Der Erfolg seines visionären SciFi-Spektakels "Avatar" gibt James Cameron jede Menge Grund zur Freude. In dieser Hochstimmung lässt sich der Regisseur sogar schon bezüglich seiner Pläne für Teil 2 in die Karten gucken.Der Mann muss sich seiner Sache verdammt sicher gewesen sein. Er drehte mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" für etwa 350 Millionen Dollar den teuersten Film aller Zeiten. Doch während viele unkten, ob ein Science-Fiction-Film ohne den Mythos, den James Camerons letztes Risikoprojekt "Titanic" umgab, einen solchen Betrag überhaupt wieder einspielen könnte, war der Visionär schon einen Schritt weiter. Er hatte einige Szenen im Film überhaupt nur deswegen gedreht, weil sie für eine Fortsetzung wichtig sind. Denn James Cameron war von Anfang an klar, dass "Avatar" der Auftakt zu einer ganzen Reihe von weiteren Filmen werden würde:
"Wir haben enorm viel Zeit gebraucht, die Blumen, Bäume und Kreaturen auf Pandora sowie die Skelett- und Muskelstruktur der Na'vi am Computer zu entwickeln", erklärt James Cameron. "Es wäre pure Verschwendung, damit nicht weiterzuarbeiten. Daher hatte ich von Anfang an eine Story im Kopf, die sich über zwei oder drei Filme spannen lässt. Deswegen habe ich beim Schnitt von 'Avatar - Aufbruch nach Pandora' auch bestimmte Szenen drin gelassen, die man sonst vielleicht hätte entfernen können."
Welche das genau sind und weclhe Rolle sie für Teil 2 spielen, wollte der Meister noch nicht enthüllen. Aber er hat trotzdem erstmals Details über "Avatar 2" verraten: Die Handlung soll genau da einsetzen, wo der erste Film endete. "Wir werden erleben, wie es mit Jake und Neytiri weitergeht", so James Cameron.
Hauptdarsteller Sam Worthington, der für "Avatar 2" fest eingeplant ist, hat auch schon eine Idee, wie das konkret aussehen könnte: "Jake lässt seinen Avatar-Körper total verkümmern - er wird fett und träge und lässt sich von Neytiri Bier bringen", scherzt der Australier.
Die Begeisterung für den SciFi-Kracher "Avatar" nimmt extreme Formen an. Fans denken für ein Leben auf Pandora über Koma und Selbstmord nach.
James Camerons SciFi-Spetakel "Avatar" setzt in jeder Hinsicht neue Maßstäbe - auch in Bereichen, auf die der geniale Regisseur sicher gerne verzichtet hätte.Finanziell bricht "Avatar - Aufbruch nach Pandora" einen Rekord nach dem anderen, nur James Camerons Vorgänger "Titanic" liegt derzeit beim Gesamtergebnis noch knapp vorne. Und eine technische Revolution des Kinos ist das SciFi-Spektakel sowieso, mit seiner genialen Verbindung von 3D-Technik und fotorealistischen Computersequenzen in bisher nie da gewesener Bildqualität.
Doch genau das könnte nun zum Problem werden. Einige Hardcore-Fans von "Avatar" halten Pandora bereits für so real, dass sie lieber auf dem fiktiven Mond leben wollen als auf der in ihren Augen vergleichsweise tristen Erde. Und dafür würden sie auch vor extremen Mitteln nicht zurückschrecken. So heißt es in einem Internetforum für Fans beispielsweise:
"Nachdem ich 'Avatar' das erste Mal gesehen hatte, wurde mir richtig schlecht, als ich hinterher erkennen musste, dass Pandora gar nicht existiert. Ich würde alles tun um unserer Wirklichkeit zu entkommen und stattdessen auf Pandora zu sein. Am liebsten würde ich mich selbst ins Koma versetzen um in meinen Träumen dort zu leben!"
Solche Gefühle können überhaupt nur entstehen, weil James Camerons mit großer Liebe zum Detail auf die Leinwand gezauberte Computerwelt so real wirkt, wie keine CGI-Schöpfung zuvor. Ein anderer Fan geht sogar noch einen Schritt weiter:
"Ich denke Tag und Nacht an die Ereignisse im Film und die Tränen, die ich deswegen vergossen habe. Wenn ich Selbstmord begehen würde, vielleicht würde ich dann in einer ähnlichen Welt wie Pandora wiedergeboren werden und alles wäre so wie in 'Avatar'!"
Meist sind solche Aussagen bloß schwärmerische Fantasien versponnener Jugendlicher - und nicht nur die Macher von "Avatar" hoffen, dass das auch so bleibt. Außerdem: Wer den Geist von "Avatar" ein bisschen auf der Erde spüren will, für den gibt's schließlich deutlich sinnvollere Wege als Koma oder Selbstmord: einfach auch hier wie die Na'vi leben, mit großem Respekt vor und in Einklang mit dem Heimatplaneten ...
Mit "Selbst ist die Braut" sorgte Sandra Bullock weltweit für Lacher und mit ihrem Sportdrama "The Blind Side" schlug sie in den USA sogar "Twilight"!
Gegen Sandra Bullock konnten selbst die "Twilight"-Stars Robert Pattinson und Kristen Stewart einpacken: Die "Miss Undercover" ist der größte US-Star 2009.Dieser Meinung ist zumindest das berühmte US-Magazin "Entertainment Weekly". Sandra Bullock führt dort die alljährlich mit Spannung erwartete Liste der 10 größten Entertainer des Jahres an. Grund für die Auszeichnung sind ihre zwei megaerfolgreichen Filme "Selbst ist die Braut" und "The Blind Side".
Damit ist der Preis für Sandra Bullock eine typische US-Auszeichnung. Denn in Deutschland war zwar "Selbst ist die Braut" erfolgreich, in dem Sandra als zickige Karrierefrau ihren Assistenten (Ryan Reynolds, der in der Wahl übrigens selbst auf Rang 8 kam) zur Hochzeit zwingt.
"The Blind Side" wird bei uns dagegen vermutlich gar nicht ins Kino kommen - obwohl er in Amerika auf Anhieb Platz eins der Charts eroberte und sogar das zweite Twilight-Abenteuer "New Moon - Biss zur Mittagsstunde" verdrängte. Der Grund für die schlechten Chancen in Deutschland ist das Thema Football. Denn in "The Blind Side" spielt Sandra Bullock - mit blondierten Haaren - nach einer wahren Geschichte eine Hausfrau, die einen übergewichtigen und lernbehinderten schwarzen Teenager fördert, der ein außergewöhnliches Talent für den Lieblingssport der Amerikaner zeigt.
Platz zwei der Liste ging an die Darsteller der TV-Serie "True Blood" um "X-Men"-Schönheit Anna Paquin. Sie spielt eine Barkeeperin in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Louisiana, die entdeckt, dass dort Vampire unter den Bewohnern sind. Auf den Plätzen der Liste von "Entertainment Weekly" folgen die Pop-Queen Lady GaGa, die Country-Sängerin Taylor Swift, der "30 Rock"-Darsteller und zukünftige Oscar-Moderator Alec Baldwin, die Edelmimin Meryl Streep, der Shootingstar Ryan Reynolds, der Talentshow-Gewinner Adam Lambert und - aus brandaktuellem Anlass - James Cameron, der Regisseur von "Avatar - Aufbruch nach Pandora".
"Titanic"-Genie James Cameron über seinen SciFi-Kracher "Avatar", den Dialog mit Steven Spielberg und Peter Jackson und das 500 Mio.$-Gerücht.
Gerade stellte James Cameron der deutschen Presse in Berlin erstmals seinen mit Spannung erwarteten "Avatar - Aufbruch nach Pandora" vor. Anschließend stand der Oscargewinner für Interviews zur Verfügung.Warum soll man sich "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ansehen?
"Avatar" nimmt das Publikum für den Preis eines normalen Kinotickets mit auf eine Reise, wie man sie seit einiger Zeit nicht mehr im Kino gesehen hat. Für mich gibt es Meilensteine in der Geschichte des Kinos: die Filme von Ray Harryhausen, "2001", "Der Planet der Affen", "Krieg der Sterne", "Unheimliche Begegnung der dritten Art". Sie markieren Momente großer Fantasie, großer Vorstellungskraft. Sie haben mich aus dem Alltag entführt und in Welten geführt, die ich noch nicht kannte. So etwas wollte ich mit "Avatar" erreichen. Deshalb haben wir alles in die Waagschale geworfen, was uns zur Verfügung stand. Wir haben im Computer Figuren entstehen lassen, eine ganze Welt entworfen, wir drehten in stereoskopischem 3D, um das Kinoerlebnis noch unmittelbarer werden zu lassen. All das, um besagte Reise anzutreten, auf einen Planeten, in eine Welt, die einen aus dem Sessel reißt. Und nicht zu vergessen: Unsere Geschichte ist sehr emotional - emotionaler als wir dachten. Wir haben das bei "Titanic" erwartet, hier nicht so sehr.
"Avatar" wird mit großer Spannung erwartet, weil man erleben will, wozu 3D wirklich fähig ist. Warum halten sie 3D für ein wichtiges Werkzeug für Filmemacher?
Ich höre immer, dass 3D das Kino revolutionieren soll. Das halte ich für den falschen Ansatz. 3D gibt uns Filmemachern die Gelegenheit, die Klaviatur des Kinos zu erweitern. Es ist keine Innovation, die sich mit der Einführung des Farbfilms vergleichen lässt, eher mit der Einführung des Breitwandbildes oder des digitalen Tons. Man ist unmittelbarer dran am Geschehen. Aber an der Kunst des Geschichtenerzählen oder dem Inszenieren oder der Arbeit der Schauspieler ändert sich nichts. Ich sehe 3D als besondere Zutat, die das Kinoerlebnis verbessert. Ich selbst habe "Avatar" überhaupt zum ersten Mal komplett in 3D am vergangenen Freitag gesehen. Ich habe mir das bis zuletzt aufgespart. Und ich war verblüfft, dass ich nach einer Weile völlig vergaß, dass ich den Film gerade dreidimensional sah.
Es ist vergleichbar mit Filmmusik: Gute Filmmusik nimmt man bewusst nicht wahr. Wenn man sie wirklich hört, hat man ein Problem.
Genau so ist es. Oder man kann Akzente setzen - wie die Geigen in der Mordszene von "Psycho". So ist es auch bei 3D: Es muss funktionieren, man darf es aber fast nicht wahrnehmen. Den Vergleich mit Filmmusik benutze ich gern: Ich kann mich selten an die Musik erinnern, weiß aber immer, dass sie da war und mein Filmerlebnis verstärkt hat. Wenn man nun den Blick auf "Avatar" richtet, dann vielleicht deshalb, weil man verstehen will, wie man 3D richtig einsetzt, wie man die Balance findet.
Bei den meisten Großproduktionen herrscht im Vorfeld und während der Produktion komplette Informationssperre. Sie sind den ungekehrten Weg gegangen und haben den Dialog gesucht.
Wir wollten offen sein, speziell gegenüber der Filmgemeinde. Wir wussten, dass andere Filmemacher interessiert daran waren, was wir machen und wie wir es machen. Wir haben Leute ans Set geholt, haben ihnen unsere Arbeit und die Resultate gezeigt, um ihnen für ihre Bemühungen Impulse und Ideen zu geben. Jetzt schon gibt es Filmemacher, die die Mittel einsetzen, die wir für "Avatar" entwickelt haben, z.B. Steven Spielberg und Peter Jackson für die "Tim und Struppi"-Filme. Wir wussten, dass wir Pionierarbeit leisten. Es wäre lächerlich gewesen, soviel Geld auszugeben, die Ergebnisse dann aber unter Verschluss zu halten. Ich weiß nicht, wann ich das nächste Mal einen Film dieser Größenordnung machen werde. Also müssen andere Filmemacher die Ideen und Mittel aufgreifen und weiterentwickeln, damit auch ich davon profitieren kann. Ich halte das für einen gesunden Ansatz.
Mit Aktionen wie dem "Avatar"-Day riskierten Sie aber eine frühe Gegenreaktion auf Ihren Film. Das kann nicht an Ihnen vorübergegangen sein.
Hier ist meine Interpretation, die aber auch falsch sein kann: Die Nachricht, dass wir einen großen Science-Fiction-Film drehen, löste eine solche Aufregung aus, dass die Fans sich im Kopf ihren eigenen Film zusammenreimten, er aber nichts mit dem Film zu tun hatte, den wir tatsächlich gemacht haben. "Avatar"-Day war eine wichtige Maßnahme, um den Fans eine Vorstellung zu vermitteln, was "Avatar" sein würde. Sie sollten sich darauf einstellen können. Die Reaktionen waren sehr positiv. Allein die Tatsache, dass sich 100.000 Filmfans versammelten, um 15 Minuten aus einem Film zu sehen, der erst fünf Monate später ins Kino kommen würde, war ermutigend. Nicht so gut waren die Reaktionen auf den Teasertrailer, der offenbar nicht wirklich vermitteln konnte, was "Avatar" ist. Umso wichtiger, dass wir den "Avatar"-Day gemacht haben.
Und dann wäre noch das Gerücht von einem 500 Mio. Dollar hohen Budget.
Müssen wir ernsthaft darüber reden? Meines Wissens hat es das noch nie gegeben, dass man zu den eigentlichen Produktionskosten die Ausgaben für Vermarktung und Werbung hinzurechnet, dann noch die weiteren 100 Mio. Dollar der Promotionpartner addiert und das dann als Budget bezeichnet. Anders kann man unmöglich auf diese Zahl kommen. Das ist absurd. Das eigentliche Budget beträgt die Hälfte. Alles andere ist Lug und Trug.
George Lucas plant wegen der neuen 3D-Möglichkeiten angeblich drei weitere "Star Wars"-Abenteuer. Spielberg oder Coppola sollen Regie führen.
Kreuzen Luke, Han Solo und die Jedi-Meister bald wieder im Kino die Lichtschwerter? Angeblich will George Lucas nun doch eine weitere "Star Wars"-Trilogie machen.Entsprechende Gerüchte gibt es zwar schon seit Jahren in schönster Regelmäßigkeit und George Lucas hat sie stets ins Reich der Fantasie verwiesen. Doch nun hat der Hype um die neue 3D-Technik angeblich ein Umdenken beim "Star Wars"-Macher bewirkt. Ein gut informierter Insider will erfahren haben, dass die Begeisterung im Vorfeld von James Camerons in 3D umgesetzem SciFi-Kracher "Avatar" nun George Lucas tatsächlich zu drei weiteren "Star Wars"-Filmen motiviert haben soll.
Angeblich diskutiert George mit den Kreativköpfen seiner Produktionsfirma Lucasfilms derzeit konkret über mögliche neue "Star Wars"-Filme. Eine neue Umsetzung der bisherigen sechs Filme in 3D war ohnehin im Gespräch gewesen. Sollte es darüber hinaus tatsächlich zu ganz neuen Kinoabenteuern um die Skywalker-Dynastie, Jedi-Ritter und galaktischen Fieslinge kommen, würde Lucas allerdings nicht selbst Regie führen, sondern nur als Produzent auftreten. Im Gespräch für den Job hinter der Kamera sind dabei angeblich Lucas' langjährige Weggefährten Steven Spielberg und Francis Ford Coppola.
Fragt sich nur, wovon die drei neuen "Star Wars"-Filme handeln würden. Denn George Lucas hatte bisher betont, dass seine Geschichte mit "Die Rache der Sith" zu Ende erzählt sei. Zwar gibt es mehrere Romane aus der "Star Wars"-Welt, die nach den Geschehnissen von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielen. Doch diese Bücher stammen von lizenzierten Autoren und wurden von George Lucas kategorisch als Basis für neue "Star Wars"-Filme abgelehnt. Also müsster der Meister wohl nochmal selbst zur Feder greifen.
Die Fans der Sternensaga würden sich natürlich eine Rückkehr von Harrison Ford als Han Solo wünschen, der beliebtesten Figur aus dem "Star Wars"-Universum. Und nachdem dieser sich auch für weitere "Indiana Jones"-Filme nicht zu schade ist, könnte er doch genauso gut auch wieder mit dem Millenium Falken auf Tour gehen - erst recht, wenn "Indy"-Regisseur Steven Spielberg mit an Bord wäre. Zwar hatte auch Harrison Ford oft betont, dass er auf "Star Wars" keine Lust mehr habe, aber wenn seine Kumpels wirklich noch mal zum Lichtschwert greifen, ließe er sich bestimmt ebenfalls überreden. Wir hoffen jedenfalls, dass die Macht alle Beteiligten zur Vernunft bringt und wir uns bald auf neue "Star Wars"-Filme freuen dürfen!
Star-Regisseur James Cameron bringt nach "Titanic" wieder ein Ozean-Spektakel ins Kino - diesmal um 15 in einer Höhle eingeschlossene Taucher.
Der Ozean: Quell allen Lebens - und zugleich eine tödliche Bedrohung...Von diesem Gegensatz ist einer ganz besonders fasziniert: Regie-Star James Cameron. Ob "Titanic" oder "Abyss", keiner hat die poetische Schönheit von (Unter-)wasserwelten so meisterhaft mit deren zerstörerischer Kraft auf Zelluloid gebannt. Nun will Cameron die wahre Geschichte von 15 Tauchern ins Kino bringen, die in einem südaustralischen Höhlensystem eingeschlossen wurden, als der Eingang infolge eines schweren Sturms einstürzte.
Das Drehbuch zu "Sanctum", was übersetzt soviel bedeutet wie "Das innerste Heiligtum", stammt dabei von Andrew Wight, der die Taucher damals anführte. Er ist ein treuer Weggefährte Camerons und war dessen technischer Berater für das komplizierte 3D-Equipment für die Unterwasser-Dokus "Die Geister der Titanic" und "Aliens der Meere". "Ich wäre damals in der Höhle selbst fast gestorben und finde es rückblickend faszinierend, wie sich Menschen in einer Situation tödlicher Bedrohung verhalten", erklärt Wight. Im Film geht es zudem um den Konflikt zwischen dem Anführer des Tauchertrupps und seinem Sohn im Teenageralter, der ihn begleitet.
Cameron will "Sanctum" produzieren, den Regiestuhl aber dem Australier Alister Grierson überlassen. Dafür bringt der Star-Regisseur mit dem bahnbrechenden SciFi-Spektakel "Avatar - Aufbruch nach Pandora" im Dezember endlich seinen ersten eigenen abendfüllenden Spielfilm seit "Titanic" ins Kino - ebenfalls mit spektakulären 3D-Aufnahmen!
Kino-Magier James Cameron ("Titanic") hat 24 Minuten aus seinem SciFi-Kracher "Avatar" vorgestellt. Das Publikum nennt sie eine "Revolution des Kinos".
"Ich dachte immer, 'Der Herr der Ringe' wird lange nicht zu toppen sein - doch im Vergleich zu diesen Szenen wirkt Gollum wie eine leblose Holzpuppe!"Kein Film wird mit solcher Spannung erwartet wie das neue Werk von James Cameron. "Avatar" heißt das SciFi-Spektakel des "Terminator"-Schöpfers, der seit "Titanic" keinen abendfüllenden Kinofilm mehr gedreht hatte. Auf einer Filmmesse in Amsterdam hat er nun erstmals 24 Minuten aus dem 3D-Spektakel gezeigt - und den ausgewählten Preview-Gästen klappten dabei die Kinnladen herunter. "Wenn der gesamte Film nur halbwegs das hält, was diese Ausschnitte versprechen, dann wird 'Avatar' der mit Abstand beste Film des Jahrzehnts!", meinte ein Zuschauer.
Der SciFi-Kracher handelt von einem Planeten im benachbarten Sonnensystem Alpha-Cenuri, den Wissenschaftler "Pandora" nennen. Zum ersten Mal ist es der Menschheit gelungen, die unfassbaren Entfernungen zwischen zwei Sonnen zu überbrücken - und schon beginnen sie die neue, extrem ressourcenreiche Welt auszubeuten. Doch die Biosphäre von Pandora birgt einige saftige Überraschungen.
Die Hauptrolle spielt Sam Worthington, der gerade in "Terminator - Die Erlösung" als Mensch-Maschinen-Hybrid glänzt. Als Ex-Marine soll er helfen, Pandora zu erschließen - doch er schlägt sich bald auf die Seite außerirdischer Lebensformen. Das Besondere: Er bedient sich auf seiner Mission des titelgebenden Avatars, einer blauen Kreatur, deren Körper er Kraft seines Geistes steuern kann.
Ein Fan äußerste sich zu diesen Szenen begeistert: "Man vergisst sofort, dass diese Wesen mit dem Computer generiert wurden, selbst die Augen wirken absolut lebendig." Auch der Planet Pandora beeindruckte die Zuschauer: "Die außerirdische Welt sieht so wunderschön aus, dass mir glatt die Luft wegblieb!" Bis alle in den Genuss dieser Bilder kommen, dauert es leider noch bis zum 17. Dezember - das ist doch mal ein schönes Weihnachtsgeschenk!
So groß die Katastrophe im Film auch war, bei den Academy Awards war der Schicksals-Dampfer auf Erfolgskurs.
Eigentlich dem Untergang geweiht, schipperte der Luxusdampfer doch einem großen Triumph entgegen.In den 81 Jahren der Oscar-Geschichte gab es nur drei Filme, die überragende elf Trophäen erhielten: "Ben Hur", "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" und "Titanic". Am 23. März 1998 schaffte James Camerons Untergangs-Drama, was 38 Jahre zuvor nur der Klassiker mit dem legendären Wagenrennen schaffte. In 14 Kategorien war "Titanic" nominiert, nur in den drei Bereichen Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin und Make Up musste sich das Leinwandspektakel geschlagen geben.
Bei den Darstellern konnte im selben Jahr "Besser geht's nicht" punkten. Jack Nicholson und Helen Hunt wurden für die Liebeskomödie der anderen Art beide als beste Hauptdarsteller gekrönt.
2011 könnte Arnold Schwarzenegger nach Ende seiner Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien eine Wiedergeburt auf der Leinwand feiern.
Arnold Schwarzeneggers Tage als Gouverneur von Kalifornien sind gezählt. Schauspielkollege Tom Arnold sieht den Muskelmann schon wieder vor der Kamera agieren."I'll be back!" hatte Arnold Schwarzenegger großspurig als todbringender Terminator im gleichnamigen Kinohit getönt. Seit seiner Polit-Karriere als Gouverneur von Kalifornien hatte sich der Ex-Österreicher rar auf der Kinoleinwand gemacht. Das dürfte sich mit dem Ende seiner zweiten Amtszeit schlagartig ändern und den ehernen Filmworten Taten im wirklichen Leben folgen lassen. Ein drittes Mal darf die "Steirische Eiche" von Gesetzes wegen nämlich nicht mehr seinen Dienst als Gouvernator antreten.
Für diesen Zeitpunkt hat Arnies Filmpartner aus "True Lies", Tom Arnold, schon vorgesorgt: "Wenn alles wie geplant verläuft, werden wir uns an dem Tag, an dem Arnold das Büro verlässt, mit Jim Cameron zusammentun und eine Komödie drehen. Jim sagt, dass der Film möglicherweise nicht mit 'True Lies 2' betitelt wird, aber es wird auf jeden Fall spaßig werden!", verrät der Komiker. Tom Arnold ist zuversichtlich, den Ex-Bodybuilder wieder vor die Kamera zu locken. Immerhin war er der einzige, dem in den letzten Jahren folgendes Kunststück gelang: "Er hatte einen Gastauftritt zusammen mit Jamie Lee Curtis in 'The Kid & I', einem Film den ich geschrieben und produziert habe." Das hört sich doch prima an!













