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Mark Wahlberg

Portrait von Mark Wahlberg
Mark Wahlberg

User-Bewertung

16 VOTES
91%
REALER NAME:
Mark Robert Michael Wahlberg

GEBURTSTAG:
05.06.1971 in Dorchester, Massachusetts

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Mit Buddy George Clooney steht er gern vor der Kamera, als Rapper wurde er bekannt, für Wolfgang Petersen ging er in einem Jahrhundertsturm unter und für F. Gary Gray löste er in "The Italian Job" das größte Verkehrschaos aller Zeiten in Los Angeles aus.
Mark Wahlberg mauserte sich mit nur wenigen Rollen vom Pop-Idol zum Charakterdarsteller von rebellischen Einzelgängern, gewaltbereiten Teens ...

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GEBURTSDATUM: 05.06.1971 | GEBURTSORT: USA
Mit Buddy George Clooney steht er gern vor der Kamera, als Rapper wurde er bekannt, für Wolfgang Petersen ging er in einem Jahrhundertsturm unter und für F. Gary Gray löste er in "The Italian Job" das größte Verkehrschaos aller Zeiten in Los Angeles aus.
Mark Wahlberg mauserte sich mit nur wenigen Rollen vom Pop-Idol zum Charakterdarsteller von rebellischen Einzelgängern, gewaltbereiten Teens und manchmal hilflosen Gangstern. War Wahlberg in "Fear" noch ein zwanghafter Psychoterrorist, der die Familie seiner Freundin in seine Gewalt bringt, so spielte er später Figuren, die bestürzt über ihr Handeln sind oder, wie in Petersens "Der Sturm", das harte Fischerdasein nur schwer ertragen können. Da sucht er trotz Freundin Diane Lane einen väterlichen Freund, der ihm den Weg weist, in diesem Fall den Kapitän George Clooney. Mit Clooney rast er auch in "Three Kings" im Golfkrieg auf der Suche nach einem Schatz durch die Wüste. In "The Yards" wird er aus dem Knast entlassen und gerät sofort wieder in eine Tragödie, als er mit Jugendfreund Willie (Joaquin Phoenix) einen Eisenbahnwärter erschlägt, sich in dessen Verlobte (Charlize Theron) verliebt und gegen die kriminellen Machenschaften der Familie vor Gericht aussagt.
Mark Wahlberg wurde 1971 in Dorchester, Massachussetts, geboren und begann seine Karriere mit Bruder Donnie als Mitglied der Pop-Gruppe "New Kids on the Block". Als Leadsänger der Hip-Hop-Gruppe "Funky Bunch" nahm er die Alben "Music for the People" (1991) und "You Gotta Believe" (1992) auf und posierte zur selben Zeit unter dem Namen Marky Mark für die Werbekampagne von Calvin Klein. Einer kleinen Rolle in einem TV-Film folgte 1994 das Kinodebüt und 1995 der Film "Jim Carroll - In den Straßen von New York", wo er an der Seite von Leonardo Di Caprio als Street Kid auftrat. Der große Erfolg stellte sich mit der Rolle des vom Nachtclubtänzer zum Pornostar Dirk Diggler aufsteigenden und an Größenwahn und Drogen zerbrechenden Schauspielers ein, der von seinem Regisseur (Burt Reynolds) in "Boogie Nights" am Ende wieder in den Schoß der Pornofamilie aufgenommen wird.
In Tim Burtons Remake von "Planet der Affen" spielte Wahlberg die Rolle des Astronauten, die im Orignal 1967 mit Charlton Heston besetzt war. Eine Variation der "Boogie Nights"-Rolle des unschuldigen Naivlings, der zum Star aufsteigt, korrumpiert und schließlich geläutert wird, bot Wahlberg in der an den Kinokassen nur mäßig erfolgreichen Heavy-Metal-Komödie "Rock Star", in der er als Sänger einer Coverband von seinen großen Vorbildern engagiert wird, um deren Frontman zu ersetzen. Nach der ebenfalls weniger erfolgreichen Neuverfilmung von Stanley Donens "Charade" durch Jonathan Demme, "The Truth about Charlie", meldete sich Remake-Spezialist Wahlberg mit F. Gary Grays "The Italian Job - Jagd auf Millionen" in der Erfolgsspur zurück. Nach "The Yards" ist Wahlberg hier erneut den eisigen Reizen von Charlize Theron ausgesetzt, die als Tochter eines von Steve ermordeten Veteranen und Safe-Spezialistin die Gang unterstützt. Über das eigene Macho-Image macht sich Wahlberg in der Rolle eines neurotischen Feuerwehrmanns in der starbesetzten Komödie "I Heart Huckabees" lustig. Unter der Regie von John Singleton spielte er in dem urbanen Rachemelodram "Vier Brüder", in dem er gemeinsam mit seinen drei Blutsverwandten die ermordete Mutter rächen will.
Martin Scorsese besetzte Wahlberg in seinem Thriller "Departed - Unter Feinden" als fluchenden Polizisten Dignam. Seine überzeugende Darstellung brachte dem Schauspieler neben einer Oscar- und Golden Globe-Nominierung den BSFC Award 2006 als bester Nebendarsteller ein. In "Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens" darf er als Football-Fan Vince Papale bei einem öffentlichen Probetraining zur Talentsuche für die Philadelphia Eagles teilnehmen.
Zusammen mit Freundin Rhea Durham hat er zwei Kinder, Tochter Ella Rae und Sohn Michael, der im März 2006 geboren wurde.
GEBURTSDATUM: 05.06.1971 | GEBURTSORT: USA
Mark Wahlberg geht wieder zur Schule 13.01.2012

Was damals nicht funktioniert hat, will Mark Wahlberg heute nachholen: seinen High-School-Abschluss.

Inzwischen ist Mark Wahlberg ein redlicher Bürger geworden. Nur eine Sache fehlt zu seinem Lebensglück.
Als Mark Wahlberg 13 Jahre alt war und er sich noch lieber Marky Mark nannte, wollte dem Lausebengel nicht viel anderes einfallen, als krumme Dinger zu drehen und im Knast zu landen. Schule war damals egal, und so flog er von der Highschool. Kurz danach ging es ohnehin mit der Karriere als gefährlicher Rapper und Unterwäschemodel los, in dem Business war ein Schulabschluss fast schon hinderlich.
Doch jetzt, mit 40 Jahren, besinnt sich Mark Wahlberg eines Besseren. Es will noch einmal die Schulbank drücken, um am Ende sein erfolgreiches Absolvieren auf dem Papier besiegelt zu sehen. Vor allem will der "The Fighter"-Star diesen Schritt wagen, um seinen Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Denn natürlich will Mark Wahlberg nicht, dass sein Nachwuchs ebenfalls auf die schiefe Bahn gerät. Ein ordentlicher Schulabschluss soll den vier Kleinen den Weg zu einem anständigen Leben ebnen.
Seine älteste Tochter ist acht und nicht mehr allzu weit von der Pubertät entfernt. Bis dahin sollte Mark Wahlberg sein Vorhaben in die Tat umgesetzt haben. Ansonsten dürfte er sich wohl auf zahlreiche Diskussionen zum Thema Schule gefasst machen ?
Mark Wahlberg jagt Schmuggler im TV 28.12.2011

Nach dem Kinofilm "Contraband" dreht Mark Wahlberg eine Dokusoap über den Hafen von Los Angeles.

Beim Zoll ist's toll - der Riesenhafen von Los Angeles wirft für Mark Wahlberg so viel Stoff ab, dass er dort nach "Contraband" eine TV-Serie drehen will.
Mark Wahlberg plant eine Doku-Soap über die Schattenwelt der Schmuggler im Hafen von Los Angeles. Der Star aus "The Fighter" holte sich die Inspiration dafür bei den Dreharbeiten zu "Contraband", einem Remake des finnischen Kultfilms "Reykjavik - Rotterdam: Tödliche Lieferung".
"Wir recherchieren und planen im Augenblick eine Serie über den Hafen von L.A.", erzählt Wahlberg. "Darin wollen wir über all die Dinge berichten, die dort im Verborgenen passieren. Es ist eine Reality-Serie, ein Dokudrama. Wir haben dort eine Menge Zeit verbracht und kennen jetzt die echten Gefahren, die es in diesem Hafen gibt: Schmuggel, Menschenhandel - an dieser Grenze ist der Teufel los."
Das Katz- und Mausspiel zwischen Zöllnern und Schmugglern hat es Mark Wahlberg besonders angetan: "Da gab es einen Zwischenfall, der nie an die Öffentlichkeit kam. Der Hafen musste eine Woche lang geschlossen werden, das kostete den Steuerzahler zweieinhalb Milliarden Dollar - pro Tag! Es ist beängstigende und faszinierende Welt und es ist wie ein Hütchenspiel: Die Schmuggler wissen nie, welche Container der Zoll öffnet und der muss raten."
Neben "Port of L.A." hat Mark Wahlberg ein weiteres Fernsehprojekt in Planung. Er will seinen Bruder überreden, vor der Kamera zu brutzeln. Der Koch managt in Boston das Fastfood-Restaurant und Familienunternehmen "Wahlburgers" - für Wahlberg ein ebenso heißes Thema wie die Hafenschurken.
Michael Bay ziert sich bei "Transformers 4" wegen Bodybuilder-Projekt 06.12.2011

Obwohl Produzent Steven Spielberg öffentlich Michael Bay bittet, "Transformers 4" zu machen, zieht der ein Bodybuilder-Drama mit Mark Wahlberg und Dwayne Johnson vor.

Er will nicht immer nur der Sprengmeister sein?
Michael Bay hat sich mit Filmen wie "Bad Boys", "Pearl Harbor" und vor allem der "Transformers"-Reihe einen Ruf als Experte für Action-Kracher mit jeder Menge Spektakel, aber nicht unbedingt tiefgehender Story erarbeitet. Der Vorteil: Sobald ein effektreiches Großprojekt ansteht, ist Bay bei den großen Studios erste Wahl. Der Nachteil: Als Künstler gilt er nicht gerade.
Das will Michael Bay nun offenbar ändern. Denn er ignoriert den Ruf zu den Waffen aus dem Munde eines der wichtigsten Männer der Traumfabrik: Steven Spielberg! Die Hollywood-Legende ist unter anderem Produzent der Transformers-Filme und will Michael Bay unbedingt zum Rücktritt vom Rücktritt bewegen, denn Bay hatte nach Teil 3 seinen Abschied von der Roboter-Saga verkündet. Das passt Spielberg aber gar nicht, er fordert Michael Bay öffentlich zur Rückkehr auf:
"Ich hoffe, dass Michael noch einen 'Transformers'-Film macht, denn er hat mit dem letzten den bisher besten der drei gemacht", erklärt Steven Spielberg. "Ich kann mir ganz sicher keinen anderen vorstellen, der die Fähigkeiten dazu hätte. Er hat damit ein neues Genre erfunden und nur er kennt die Geheimformel dafür!"
Zwar schließt Michael Bay das nicht grundsätzlich aus, doch er stellt eine Bedingung: "Ich drehe zuerst einen kleinen Film, dann reden wir darüber, ob ich es möglicherweise mache", sagt der von Spielberg so hoch gelobte Regisseur.
Dieser "kleine Film" ist ganz konkret eine düstere Komödie über zwei Bodybuilder aus Miami, die die Kunden ihres Fitness-Studios erpressten und sogar folterten, mit illegalen Steroiden handelten und schließlich eine Erpressung ausheckten, die furchtbar schief ging.
Der Film mit dem Titel "Pain & Gain" verwandelt das Sprichwort "No Pain, No Gain", deutsch etwa "Von nichts kommt nichts", in "Schmerz und Gewinn". Grundlage ist der gleichnamige Artikel des Enthüllungsjournalisten Pete Collins, der 1999 in der Zeitung Miami New Times erschien.
Als Darsteller für den Besitzer des Studios John Mese, ehemaliger Air-Force Soldat und "Mr. United Kingdom", und dessen Partner Daniel Lugo, ein gescheiterter Familienvater aus New York, sind Dwayne Johnson und Mark Wahlberg im Gespräch. Beide bringen erwiesenermaßen die körperlichen Voraussetzungen für solche Parts mit.
Damit wandelt Michael Bay also auf den Spuren des Kritikerlieblings "The Wrestler", wenn er die Schattenseiten des amerikanischen Körperkults auslotet. Ob ihm das allerdings derart kunstvoll gelingt wie "Wrestler"-Regisseur Darren Aronofsky, muss sich erst noch zeigen. Sollte "Pain & Gain" floppen, steht Michael Bay aber offensichtlich ein attraktiver Plan B offen...
Mark Wahlbergs Remake-Rolle wird vom Original-Star inszeniert 30.09.2011

Für das Thriller-Remake "Contraband" stellt Mark Wahlberg den Mann hinter die Kamera, der im Original die Hauptrolle spielte.

Damit beim Hollywood-Remake von "Reykjavik-Rotterdam" nichts schiefgehen kann, kaufte Mark Wahlberg den Hauptdarsteller gleich mit - aber als Regisseur.
Mark Wahlberg war von dem Island-Thriller "Reykjavik - Rotterdam: Tödliche Lieferung" so begeistert, dass er die Rechte für ein Hollywood-Remake erwarb. Die Neuauflage heißt "Contraband", neben dem "The Fighter"-Star selbst werden darin Kate Beckinsale ("Underworld") und Giovanni Ribisi ("Avatar") zu sehen sein.
Als Regisseur für die Big-Budget-Variante des finnischen Kultfilmes wurde Baltasar Kormakur von Mark Wahlberg angeheuert. Ein interessanter Mann - unter anderem deshalb, weil Kormakur im "Contraband"-Original "Reykjavik - Rotterdam" nicht nur als Produzent fungierte, sondern auch die Hauptrolle spielte - die nun wiederum Wahlberg inne hat.
"Wir entdeckten den Film und verliebten uns in ihn", erzählt Mark Wahlberg, "deshalb haben wir uns die Rechte daran gesichert und den Star daraus engagiert, um unsere Version zu inszenieren - er hat einen atemberaubenden Job gemacht."
"Contraband" erzählt die Geschichte eines Sicherheitsmannes und Familienvaters, der in akute Geldnot gerät. Um aus der Klemme zu kommen, läßt er sich auf eine riskante Schmuggeltour ein. Gedreht wurde unter anderem in New Orleans, wo Mark Wahlberg mit Anfang 20 als Marky Mark musikalische Erfolge feierte.
"Ich kann mich erinnern, dass ich hinfuhr und drehte", erinnert sich der Star, "aber ich kann mich weder daran erinnern, dass wir wieder abgereist sind noch überhaupt an etwas, das in den beiden folgenden Wochen geschah. Grund für den Gedächtnisverlust waren die Mardi-Gras-Festivitäten: "Die Bands spielten die ganze Nacht und es war drei Tage lang an Schlaf nicht zu denken." Vielleicht hat Mark Wahlberg auch einfach zu kräftig mitgefeiert ...
Wer Schauspiel- und Regiejob des Finnen Baltasar Kormakur miteinander vergleichen will: "Reykjavik - Rotterdam: Tödliche Lieferung" gibt's auf DVD und "Contraband" kommt Anfang 2012 in die Kinos.
Mark Wahlberg wird Burger-König 26.08.2011

Gemeinsam mit seinen Brüdern stellt sich "The Fighter"-Star Mark Wahlberg an den Grill und verkauft verdammt gute Burger.

Ob die kürzlichen Flops im Action-Genre schuld an der neuen Berufswahl von Mark Wahlberg sind?
Wie viele andere erfolglose Schauspieler in Hollywood wird sich auch der "The Fighter"-Star an den Burger-Grill stellen, um sich ein paar Dollar dazu zu verdienen. Doch bei Mark Wahlberg ist es anders: Er eröffnet gleich sein eigenes Restaurant.
Unter dem sehr passenden Namen "Wahlburgers" wollen er und seine Brüder Donnie und Paul lecker gegrilltes Hackfleisch unter die Massen bringen. Während Mark und Donnie, der mit der Boygroup New Kids On The Block zu frühem Ruhm gelangte, eher als Publikumsmagneten im Einsatz sind, sorgt der gelernte Koch Paul für die wahren Gaumenfreuden. Wer in den Geschmack eines "Wahlburgers" kommen will, muss nach Hingham, Massachusetts fahren. Dort haben die Brüder bereits ein italienisches Restaurant im Hafenviertel eröffnet. In Planung ist außerdem eine Pizzeria.
Bisher lief der Ausflug in die Gastronomie hervorragend. Mark Wahlberg muss sich also keine Sorgen machen, wenn er wieder einmal einen weniger populären Film dreht. Was bleibt, ist immer noch ein verdammt guter Wahlburger.
Angelina Jolie mit Mark Wahlberg in "The Silver Lining Playbook"? 10.06.2011

Angelina Jolie ist für David O. Russells Romanverfilmung "The Silver Lining Playbook" im Gespräch. Den Männerpart spielt Mark Wahlberg.

Kann man mit Klassikerwissen und einem Traumkörper seine Frau zurückgewinnen?
Angelina Jolie spielt womöglich im neuen Film von "The Fighter"-Regisseur David O. Russell "The Silver Lining Playbook" mit. Angelinas Partner wäre dann Mark Wahlberg, der für die Hauptrolle vorgesehen ist. Wie der Onlinedienst JustJared berichtet, habe sich Russell schon mit der Lebensgefährtin von Brad Pitt getroffen.
"The Silver Lining Playbook" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Matthew Quick. Im Mittelpunkt steht ein verschrobener ehemaliger Geschichtslehrer namens Pat Peoples, der wegen dem Ende seiner Ehe in die Psychiatrie musste. Er wird entlassen und gilt als geheilt - doch dem ist längst nicht so, denn Pat bildet sich ein, dass er seine Gattin locker zurückgewinnen kann, wenn er sich nur ein bisschen Mühe gibt. So beginnt er alle Klassiker zu lesen und hart zu trainieren in der Hoffnung, nun endlich der Traummann zu werden.
Für Angelina Jolie könnte man sich den Part der geschiedenen Ehefrau vorstellen, die ihren Ex mit liebevoller Nachsicht immer wieder den Laufpass gibt. Derzeit sitzt Jolie am 3D-Großprojekt "Cleopatra", für das sie sich Thriller-Spezialist und Familienfreund David Fincher als Regisseur wünscht.
"Superman": Amy Adams spielt Lois Lane 28.03.2011

Eben für den Oscar nominiert, nun eine Paraderolle der Popkultur: "Verwünscht"-Star Amy Adams verkörpert Supermans geliebte Reporterin Lois Lane.

Nur eine ganz besondere Frau kann das Herz des größten Helden aller Zeiten erweichen.
Bei Lois Lane bekommt selbst der Mann aus Stahl weiche Knie. Die Rolle der ebenso taffen wie attraktiven Reporterkollegin von Clark Kent alias Superman beim Daily Planet gehört zu den besten Parts, die eine Schauspielerin ergattern kann. Regisseur Zack Snyder hat für seinen neuen Mega-Blockbuster um den rotblauen Helden nun Amy Adams als Lois erkoren.
Zu verdanken hat Adams diese Traumrolle nicht zuletzt ihrer dritten Oscarnominierung nach "Junebug" und "Glaubensfrage" für den Auftritt als vielschichtige Freundin des legendären Boxers Micky Ward in Mark Wahlbergs "The Fighter" - und natürlich ihrem unbestreitbaren Sex-Appeal, den Adams zuletzt publikumswirksam in "Verwünscht" und in "Nachts im Museum 2" versprühte.
"300"-Macher Zack Snyder begründet seine Wahl so: "Für Superman-Fans ist die Frage nach der Darstellerin von Lois Lane fast genauso wichtig, wie die nach dem Titelhelden. Wir sind begeistert, nun die Besetzung von Amy Adams bekannt geben zu können, eine der vielseitigsten und höchstgeschätzten Schauspielerinnen im heutigen Filmgeschäft. Amy hat das Talent, Lois alle Qualitäten zu verleihen, die wir so an ihr lieben: Sie ist smart, taff, witzig, warmherzig, ehrgeizig und natürlich auch wunderschön."
Damit wird Amy Adams also Henry Cavill den Kopf verdrehen. Der heiß begehrte "Tudors"-Star spielt die Hauptrolle im Neustart der "Superman"-Filme. Im ersten von mehreren geplanten Kinoabenteuern, das sich - wie derzeit alle Comic-Verfilmungen - an "Batman Begins" orientiert, wird Supermans Vorgeschichte erzählt: Wie kam er von Krypton auf die Erde und warum entschied er sich dazu, als Superheld der Menschheit zu helfen?
Eine zentrale Rolle kommt in "Superman: Man of Steel" daher Clarks Eltern zu. Mit Kevin Costner und Diane Lane sind dafür absolute Hollywood-Hochkaräter am Werk. "Batman"-Renovierer Christopher Nolan ist sogar selbst als Drehbuchautor und Produzent mit an Bord und darf ein Budget von sage und schreibe 175 Millionen Dollar verprassen.
Das klingt deutlich vielversprechender als der letzte Kinofilm um den rotblauen Helden. Denn "Superman Returns" mit Brandon Routh war an der Kinokasse etwa so erfolgreich wie ein Flugversuch des stählernen Helden mit einem Rucksack voll Kryptonit.
Mark Wahlberg arbeitet an "The Fighter"-Fortsetzung 16.03.2011

Mit zwei Oscars und Christian Bale im Rücken steigt Mark Wahlberg wieder in den Ring. Für die "Fighter"-Fortsetzung hat er gute Argumente.

Er brauchte Jahre, um "The Fighter" zu finanzieren. Mit der Fortsetzung sollte es für Mark Wahlberg ganz fix klappen.
Christian Bale und Melissa Leo wurden für ihre Nebenrollen in "The Fighter" mit einem Oscar ausgezeichnet. Da gerät leicht in Vergessenheit, dass Mark Wahlberg jahrelang kämpfen musste, um Finanziers von seinem Boxerdrama zu überzeugen. Niemand wollte so recht an einen Kinoerfolg der Geschichte glauben.
Nun versucht Mark Wahlberg alle Beteiligten für die Idee einer Fortsetzung zu begeistern. Die Oscars helfen, aber noch bessere Argumente sind die Treffer von "The Fighter" an der Kinokasse: Der Film spielte 118 Millionen Dollar ein, die Kosten dagegen lagen bei 25 Millionen Dollar. "Mich hat's gepackt", sagt Wahlberg nun, "und jetzt pflanze ich gerade den Gedanken an 'The Fighter 2' in alle Köpfe."
Eine Saga in den Dimensionen eines Sylvester Stallone hat Mark Wahlberg allerdings nicht im Sinn: "Keine fünf oder sechs Teile wie 'Rocky'", erläutert er seine Pläne. "Aber einen noch, denn es waren die drei gewaltigen Kämpfe gegen Arturo Gatti, für die Micky Ward berühmt wurde. Das will ich zeigen, darum reden wir nur über einen einzigen weiteren Film."
Anders als bei den Finanziers hatte Mark Wahlberg keine Probleme, Schauspieler für "The Fighter" zu gewinnen. Für die geplante Fortsetzung macht er sich daher in diesem Punkt keine Sorgen: "Alle haben bei den Dreharbeiten solch wunderbare Erfahrungen gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht zurückkommen würden." Die Fans von "The Fighter" bittet er aber noch um Geduld: "Wir sind noch in einem sehr frühen Stadium."
Mark Wahlberg als neuer Rocky 02.03.2011

Zwei Oscars gewann das Box-Drama "The Fighter". Gute Argumente für eine Fortsetzung, findet Mark Wahlberg. Tritt er in Stallones Fußstapfen?

Aaaaadriaaaaaaannnn!
Sylvester Stallones inbrünstiger Ruf nach seiner Liebsten aus blutverschmiertem Mund mit klaffenden Platzwunden im Gesicht ist Filmgeschichte - ebenso wie sein Trainingslauf zu Fanfarenklängen oder das Verprügeln von gefrorenen Tierkörpern: Rocky machte den Boxkampf im Kino salonfähig, dem großartigen ersten Film folgten bisher fünf Fortsetzungen, wenn auch von unterschiedlicher Qualität.
Nun hat Mark Wahlberg offenbar Ähnliches vor. Er plant nach "The Fighter", der in den USA derzeit extrem erfolgreich ist, einen zweiten Film über den Boxer Mickey Ward!
Das Drama hatte Sonntag nacht bei den Oscars doppelt abgeräumt: Christian Bale gewann als Mickeys schwieriger Halbbruder Dicky Eklund den Preist für den besten Nebendarsteller, Melissa Leo triumphierte als biestige Mutter der beiden. Hauptdarsteller Mark Wahlberg war zwar nominiert, ging aber leer aus.
Das will Wahlberg, dessen Niederlage nur der Top-Leistung von Colin Firth in "The King's Speech" zuzuschreiben ist, nun offenbar ändern. Er plant einen weiteren Film über Mickey Ward. Im Mittelpunkt sollen dabei Wards legendäre drei Kämpfe gegen Arturo Gatti stehen. Diesen besiegte Ward zunächst nach Punkten, verlor aber dann beide Rückkämpfe, die extrem spektakulär ausfielen und von Boxfans jeweils zum Kampf des Jahres gekürt wurden.
Zwar beendete Mickey Ward danach seine Karriere, aber das hat Rocky auch nicht von weiteren Kinoauftritten abgehalten. Von daher könnte Teil 2 der "Fighter"-Reihe durchaus der Auftakt zu einer mehrteiligen Filmserie á la "Rocky" sein. Und vielleicht ist dann irgendwann wirklich ein Goldjunge für Mark Wahlberg drin.
Von der Qualität des ersten Teils können sich deutsche Kinofans ab 7. April überzeugen, dann startet "The Fighter" auch in Deutschland.
Oscars: Colin Firth dankt wie in "The King's Speech", Natalie Portman weint 28.02.2011

Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!

"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"
So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
Buddelt Scarlett Johansson bald in "Uncharted"? 02.02.2011

"Uncharted" gehört zu den erfolgreichsten Games der letzten Jahre. Nun soll das Abenteuer verfilmt werden - bevorzugt mit Scarlett Johansson.

In einem Interview plauderte David O. Russell, Regisseur von "The Fighter" über den Stand der Dinge seines neuen Projekts: der Verfilmung des PC- und Konsolenkrachers "Uncharted: Drakes Schicksal". Für die Hauptrolle der Reporterin Elena könnte er sich Scarlett Johansson vorstellen.
Mit dem Action-Abenteuer "Uncharted: Drakes Schicksal" für die PS3 landete das amerikanische Entwicklungsstudio Naughty Dog einen Welthit. Fast vier Millionen Mal wanderte das Spiel über die Ladentheke. Der Nachfolger "Uncharted 2: Among Thieves" war sogar noch erfolgreicher und knackte die 4-Millionen-Marke. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood sich des Falles annehmen würde.
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich David O. Russell mit dem Thema. Der Regisseur von "The Fighter" schustert gerade ein Drehbuch zusammen, wie er in einem aktuellen Interview verriet: "Kein Frage, das Spiel ist sehr filmreif inszeniert. Das ist es, woran ich momentan sehr hart arbeite und schreibe. Ich bin deswegen ganz aus dem Häuschen. Ich hätte gerne, dass Mark Wahlberg und Bob De Niro mitspielen."
Für die weibliche Hauptrolle der Journalistin Elena in Uncharted: Drakes Schicksal könnte Russell sich Scarlett Johansson sehr gut vorstellen: "Elena habe ich ein bisschen kultiviert. Ich liebe weibliche Charaktere. Je robuster sie sind, desto robuster wird der Film. Amy Adams könnte eine gute Elena abgeben. Ich mag aber auch Scarlett Johansson gerne. Es gibt jede Menge großartiger Darstellerinnen, die meiner Meinung nach passen würden. Hoffentlich können wir alle unter die Lupe nehmen, die wir mit den jeweiligen Rollen in Verbindung gebracht haben."
Scarlett Johansson würde sicherlich in Uncharted: Drakes Schicksal eine überragende Elena an der Seite von Drake abgeben. Ein Starttermin steht zu diesem frühen Zeitpunkt natürlich noch nicht fest. Eines ist aber sicher: Sollte der Film nur annähernd so erfolgreich werden wie das Spiel, kann sich Scarlett im Falle eines Mitwirkens auf jeden Fall auf ein weiteres Schauspiel als grabende Schnüfflerin einstellen.
Oscar-Nominierungen: Duell zwischen Firth in "King's Speech" und Bridges in "True Gri 25.01.2011

Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.

Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.
Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
Mark Wahlberg soll "The Crow" werden 20.10.2010

Der Kult-Thriller von 1994 wird in Hollywood neu verfilmt. Den damals beim Dreh verstorbenen Brandon Lee soll Mark Wahlberg beerben.

Sollte Mark Wahlberg das Angebot annehmen, steht ihm ein harter Job bevor.
Im Remake des Horror-Thrillers "The Crow" wurde dem hochkarätigen Schauspieler die Hauptrolle angeboten. Nicht, dass Mark Wahlberg nicht gut oder fit genug für den Job wäre, aber das Original von 1994 erlangte durch einen tragischen Zwischenfall traurige Berühmtheit.
Brandon Lee, Sohn von Fighter-Legende Bruce Lee, kam kurz vor Ende der Dreharbeiten durch einen Unfall ums Leben. Er wurde durch einen Schuss aus einer Requisiten-Pistole getötet. Die Tragödie erzeugt zusätzliche Gänsehaut, wenn man weiß, dass Brandon Lee in "The Crow" aus dem Reich der Toten wiederkehrt, um sich an seinem Mörder zu rächen.
Vielleicht hat Mark Wahlberg in letzter Zeit einen besonderen Hang zum Übersinnlichen entdeckt. In "In meinem Himmel" nahm er bereits zu seiner verstorbenen Filmtochter Kontakt auf. Da wäre das düstere Remake ein weiterer Schritt in diese Richtung. Sänger Nick Cave hat sich bereits an eine Neufassung des Drehbuchs gemacht, "Blade"-Regisseur Stephen Norrington soll ebenfalls an Bord sein.
Wahlberg würde für Justin Bieber rappen 06.08.2010

Seine Gesangskarriere hat Mark Wahlberg schon längst an den Nagel gehängt. Für Justin Bieber würde der Star das Mikro allerdings wieder ausgraben.

Mark Wahlberg startete seine Karriere als Sänger Marky Mark, sattelte dann aber zum Schauspielfach über. Für Teeniestar Justin Bieber würde der Hollywoodstar sogar wieder zum Mikro greifen.
Als Marky Mark verbreitete Mark Wahlberg zusammen mit seinem funky Bunch Anfang der 90er Jahre Good Vibrations. Einige Hitsingles später ließ der Rapper sein Mikrofon verstummen und konzentrierte sich lieber auf seine Schauspielkarriere.
Heute zählt Mark längst zur etablierten Zelluloid-Oberschicht von Hollywood. Mit Rappen hat der Schauspieler nicht mehr viel am Hut. Warum auch - er hat in seinem Job genug zu tun.
Ein Comeback käme für ihn nur unter einer bestimmten Voraussetzung in Frage: wenn Justin Bieberzusammen mit ihm arbeiten würde.
Ein Duett mit dem derzeit angesagten Teeniestar Bieber könnte sich Mark jederzeit vorstellen: "Wenn Justin Bieber mich fragt, würde ich ja sagen", verrät der Ex-Sänger und liefert die Begründung gleich mit: "Nur weil meine Tochter ihn liebt."
Tja, was Väter für ihren Nachwuchs alles machen würden...
"Das wäre eine Katastrophe" 09.02.2010

In "In meinem Himmel" verliert er seine Tochter. Mark Wahlberg über Vatergefühle, Peter Jackson und warum er nicht mehr "Boogie Nights" drehen würde.

Als hilfloser Vater, der den Mörder seiner Tochter kennt, ihm aber nichts nachweisen kann, ist Mark Wahlberg einmal mehr eine schauspielerische Sensation. Der Mime über die bildstarke Romanverfilmung "In meinem Himmel" von Regie-Genie Peter Jackson.
Wie arbeit es sich mit einer Kino-Größe wie Peter Jackson?
MARK WAHLBERG: Peter ist ein lieber Kerl. Und er ist ein Genie. Es hat mir Riesenspaß bereitet, mit ihm zu arbeiten. Alles fiel ganz leicht, fast schon ZU leicht. Er ist ein Typ, den man einfach mögen muss. Er nimmt alles ganz locker, aber ist offensichtlich brillant. Absolut brillant und ein lieber Kerl. Ich wollte immer schon mit ihm arbeiten. Und dann erhielt ich die Gelegenheit zu einer ungünstigen Zeit, weil ich gerade erst den Dreh zu einem anderen Film abgeschlossen hatte.
Welcher Film war das?
Ein Film mit M. Night Shyamalan ("The Happening", d. Red.). Ich war gerade aus Pennsylvania zurückgekehrt. Ich war gerade nach Hause gekommen und erhielt einen Anruf, ich solle schnellstmöglich wieder nach Pennsylvania kommen. Ich war völlig vor den Kopf gestoßen und fragte: "Was soll das bedeuten?" Dann sagte man mir, dass Peter Jackson wollte, dass ich in "In meinem Himmel" eine Hauptrolle spiele. Ich las sofort das Drehbuch und war begeistert. Ich rief zurück und fragte: "Wann soll es losgehen? Morgen? Oh wow..." Weil ich unbedingt mit Peter arbeiten wollte, wusste ich in diesem Moment, dass ich dabei sein würde. Ich wusste nur nicht, wie ich es meiner Frau beibringen sollte. Sie sagte nur: "Keine Chance!".
Die Rolle des Jack Salmon ist ganz schön finster - er ist ein Mann, der geradezu besessen ist von seiner Trauer ...
Man muss einfach bereit sein, diesen finsteren Ort in sich selbst aufzusuchen. Dann zählt man die Tage, bis es vorbei ist und bis man sein eigenes Leben zurückbekommt. Manchmal kam ich nach der Arbeit nach Hause, umarmte meine Tochter und drückte sie ganz fest an mich. Ich war emotional völlig aufgewühlt, und sie wollte einfach nur spielen, weil sie natürlich nicht verstehen konnte, warum ich sie so fest hielt. Der Dreh war eine sehr düstere und emotionale Erfahrung. So sehr ich es genossen habe, mit Peter und den anderen Kollegen zu arbeiten, war ich doch heilfroh, als es wieder vorbei war.
Sie sind mittlerweile selbst Vater. Hatte das Einfluss auf ihrer Darstellung des Jack Salmon?
Sicher. Hätte ich diese Rolle vor ein paar Jahren gespielt, wäre das ganz anders gewesen. Bevor ich selber Kinder hatte, konnte ich mir nur vorstellen, was es heißt, ein Elternteil zu sein. Ich habe 13 Neffen und Nichten, die ich über alles liebe. Da haben mir schon alle gesagt: "Du kannst das nicht verstehen. Wenn man selbst Kinder hat, ist es ganz anders." Aber ich dachte, ich hätte den Bogen raus: "Ich bin smart, ich kapier's." Die Wahrheit ist: Es IST anders. Ich liebe meine Neffen und Nichten, aber das lässt sich nicht im Geringsten mit der Liebe zu den eigenen Kindern vergleichen. Für diese Rolle, in der ich auch eine Tochter habe, ist es entscheidend, einen Vergleichspunkt zu haben.
Glauben Sie, dass die Eltern im Kino ebenfalls anders auf den Film reagieren als Zuschauer, die keine Kinder haben?
Nun, ein paar meiner Freunde haben sich den Film angesehen. Einer von ihnen hat eine Tochter, der andere hat keine Kinder. Der ohne Kinder sagte nach der Vorführung: "Toller Film, ich fand ihn super, umwerfend." Und der mit der Tochter war ebenfalls begeistert, aber seine Reaktion war eine andere. Er war emotional überwältigt, weil er die Gefühle Jacks nicht nur versteht, sondern auch nachvollziehen kann. Er versteht - und mir geht es genauso - wie unfassbar schrecklich und katastrophal so eine Erfahrung wäre. Man wagt nicht einmal daran zu denken.
Wie hat sich Ihr Leben verändert, seitdem Sie Vater geworden sind?
Es hat sich drastisch verändert. Aber ich bin begeistert. Ich war auch bereit, zur Ruhe zu kommen. Tatsächlich bin ich froh, nicht schon Vater geworden zu sein, bevor ich bereit dafür war. Keine Ahnung, was dann passiert wäre. Ich habe Freunde in meinem Alter, die bereits Großeltern werden. Ein Freund von mir wurde mit 35 Großvater! Für mich ist alles bestens gelaufen. Ich war bereit, Vater zu werden, und ich habe die Frau getroffen, die ich liebe.
Beeinflusst das die beruflichen Entscheidungen, die sie treffen? Sie haben einmal erwähnt, nicht länger und weiter weg von Zuhause sein zu wollen als unbedingt nötig ...
Das ist richtig. Aber ich wähle auch mein Material anders aus als früher. Ich könnte nicht wirklich sagen, ob ich einen Film wie "Boogie Nights" machen würde, wenn mir das Drehbuch heute auf den Tisch flattern würde. Es ist ein großartiger Film, aber das waren andere Zeiten. Aber es ist ein Film, den ich gemacht habe und den ich eines Tages meinen Kindern erklären müssen werde. Aber über diese Brücke gehe ich halt, wenn es soweit ist. Aber sicher, meine Familie beeinflusst die Art von Filmen, die ich heute machen will, und die Dinge, die ich erledigen will und hinter denen mein Name stehen soll.
Filmrolle neben Bale & Wahlberg gewinnen 03.07.2009

Hollywood braucht Statisten: Für die Dreharbeiten zu Mark Wahlbergs und Christian Bales neuem Werk "The Fighter" werden dringend Darsteller benötigt.

Wer schon immer bei einer großen Hollywoodproduktion mitwirken wollte, hat jetzt die Chance dazu. Christian Bale und Mark Wahlberg laden zum gemeinsamen Dreh.
Christian Bales Ausraster bei den Dreharbeiten zu "Terminator - Die Erlösung" ist legendär und im Internet längst Kult. Jetzt bietet sich Filmfans die einmalige Chance, den Wüterich live zu erleben. Momentan laufen nämlich die Vorbereitungen zum Dreh der autobiografischen Boxergeschichte "The Fighter", in der Mark Wahlberg und Bale die Hauptrollen spielen.
Für einige Ringszenen werden noch händeringend Statisten als Sportfans gesucht. Wer also am 14., 15. und 16. Juli noch nichts vor hat und zufälligerweise in der Nähe von Lowell, Massachusetts ist, sollte einfach am Set vorbeischauen. Die Filmemacher locken Freiwillige mit kostenlosen Parkplätzen und einem Gewinnspiel, bei dem CDs, DVDs und Geschenkkarten verlost werden. Weitere Informationen gibt es bei BeInAMovie.com.
Mark Wahlberg jagt gemeine Kidnapper 06.03.2009

Im Thriller "Prisoners" versucht Mark Wahlberg verzweifelt, seine entführte Tochter und ihre beste Freundin zu befreien.

Taffe Rächer-Stories scheinen zu seinem Markenzeichen zu werden.
Nachdem sich Mark Wahlberg schon in "Shooter" und "Max Payne" die bösen Buben dieser Welt vorgeknöpft hat, schaltet der 38-Jährige demnächst wieder auf Rache-Modus um: Im Thriller "Prisoners" spielt Wahlberg einen braven Familienvater, der kein Wässerchen trüben kann. Doch dann werden seine Tochter und ihre beste Freundin entführt und der liebe Papa sieht rot.
Klingt das irgendwie vertraut? Kein Wunder, denn gerade hat Liam Neeson im Thriller "96 Hours" eine ähnliche Story erlebt. Ob bei Mark alles anders sein wird, müssen wir abwarten. Jetzt feilt Newcomer Aaron Guzikowski erstmal noch am Drehbuch, bevor es losgeht.
GEBURTSDATUM: 05.06.1971 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 05.06.1971 | GEBURTSORT: USA

Familie

Mutter: Alma Wahlberg (1982 geschieden)
Vater: Donald E. Wahlberg (Lieferant, 1982 geschieden)
Brüder:
Paul Wahlberg
Arthur Wahlberg
Donald Wahlberg (Schauspieler, ehemaliges Mitglied der New Kids on the Block)
Schwester: Debbie Wahlberg (verstorben)
Halb-Schwestern:
Tracey Wahlberg
Michelle Wahlberg
Debbie Wahlberg
Lebenspartnerinnen:
Rhea Durham (Model, seit 2001)
Jordanna Brewster (Schauspielerin, 1998-2001)
China Chow (Schauspielerin, 1998)
Tochter: Ella Rae (geb. September 2003; von Rhea Durham)

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Beverly Hills, CA 90212
USA

 
 

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