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Martin Scorsese

Portrait von Martin Scorsese
Martin Scorsese

User-Bewertung

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GEBURTSTAG:
17.11.1942 in Queens, New York

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Seine Helden sind schwarze Engel, Schuld und Katholizismus bestimmen ihr Schicksal. Die Gewaltbereitschaft der Figuren von Martin Scorsese entsteht aus Frustrationen und den Enttäuschungen des modernen Großstadtlebens, die Gefühlskälte ihrer Umwelt macht sie "kaputt", bis sie explodieren und in einem Ausbruch von Gewalttätigkeit und Brutalität wie besessen zur Tat schreiten. Häufig autistisch, manchmal obsessiv, nehmen die Helden von Martin Scorseses Filmen ...

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GEBURTSDATUM: 17.11.1942 | GEBURTSORT: USA
Seine Helden sind schwarze Engel, Schuld und Katholizismus bestimmen ihr Schicksal. Die Gewaltbereitschaft der Figuren von Martin Scorsese entsteht aus Frustrationen und den Enttäuschungen des modernen Großstadtlebens, die Gefühlskälte ihrer Umwelt macht sie "kaputt", bis sie explodieren und in einem Ausbruch von Gewalttätigkeit und Brutalität wie besessen zur Tat schreiten. Häufig autistisch, manchmal obsessiv, nehmen die Helden von Martin Scorseses Filmen geradewegs ihren Lauf durch das Fegefeuer, bis sie Erlösung finden, oft im Tod.
Martin Scorsese, geboren 1942 in Little Italy, New York, wurde wesentlich durch das italo-amerikanische Milieu sowie durch die katholische Religion geprägt. Nach einem Filmstudium und einigen Kurzfilmen arbeitete er unter anderem als Cutter bei dem Musikfilm "Woodstock". Sein in sechs Jahren Arbeit entstandenes Debüt "Who's That Knockin' on My Door", beeinflusst von der "Nouvelle Vague", fand nur einen Verleih, weil er 1969 eine Nacktszene einfügte. Sein zweiter Film "Boxcar Bertha", ein Gewerkschaftsdrama, wurde von Roger Corman, Förderer vieler Talente des New Hollywood, produziert.
Mit "Mean Streets" fand Scorsese seinen persönlichen Stil aus kaskadenartiger Montage, Gewalt und Leidenschaft. Für sein Meisterwerk "Taxi Driver", in dem Robert De Niro als Vietnamveteran eine junge Hure retten will, erhielt Scorsese 1976 die Goldene Palme von Cannes. Seine Vielseitigkeit und an musikalischen Strukturen orientierte Kunst erprobte Scorsese mit dem Musical "New York, New York" und dem Dokumentarfilm "The Last Waltz" über das Abschiedskonzert der Gruppe "The Band".
Komödien ("Die Zeit nach Mitternacht"), Kostümfilme und Literaturadaptionen ("Zeit der Unschuld"), Filme über religiöse Themen ("Kundun") und der Spielerfilm "Die Farbe des Geldes" (eine Fortführung von Robert Rossens "Haie der Großstadt") weisen Scorsese als vielseitigen Stilisten aus, der Remakes von Thrillern ("Kap der Angst") ebenso virtuos bewältigt wie die Mafiafilme, mit denen sein Name meist verbunden ist ("Good Fellas", "Casino"). Seine Verfilmung von Nikos Kazantzakis' Roman "Die letzte Versuchung Christi" löste in den USA Proteste religiöser Fundamentalisten aus. In einer dreiteiligen TV-Dokumentation führte Scorsese 1995 durch die amerikanische Filmgeschichte, von 2001 bis 2003 produzierte er die auf sieben Filme angelegte Musikdokureihe "The Blues" und übernahm für einen Teil selbst Regie.
1999 kehrte Scorsese mit Anklängen an "Taxi Driver" auf die Straßen New Yorks zurück und schilderte in "Bringing Out the Dead" 72 Stunden im Leben eines Ambulanzfahrers (Nicolas Cage), der von den Geistern der Menschen verfolgt wird, die er nicht retten konnte. Einem früheren Zeitalter der Stadt widmete sich Scorsese in "Gangs of New York": Sein monumentaler Bilderrausch zeigt einen schmutzigen, von Bandenkriegen geprägten Hexenkessel, in dem sich Daniel Day Lewis und Leonardo DiCaprio duellieren. Auf letzteren griff Scorsese auch für "Aviator", das epische Portrait des Filmmoguls und Flugpioniers Howard Hughes zurück.
2007 erhielt Scorses nach der sechsten Nominierung endlich einen hochverdienten Oscar für den Gangsterfilm "Departed - Unter Feinden". Hochkarätig besetzt (Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson) und voll der vertrauten Virtuosität erwies sich der Film als Filmpreis-Abräumer (Saturn Award, BSFC Award, DGA Award). Mit seinem Porträtfilm über die Rolling Stones, "Shine a Light", kehrte er zum Doku-Genre zurück und eröffnete damit 2008 die 58. Berlinale.
1997 erhielt Scorsese als jüngster Regisseur den Life Achievement Award des American Film Institute. Er ist zum fünften Mal verheiratet (seine zweite Ehefrau war von 1979 bis 1983 Isabella Rossellini) und hatte 1977 eine Affäre mit Liza Minnelli. Seine 1999 geborene Tochter Francesca Scorsese aus der Ehe mit Helen Morris spielte sowohl in "Aviator" als auch in "Departed - Unter Feinden" mit.
GEBURTSDATUM: 17.11.1942 | GEBURTSORT: USA
11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo 24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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Martin Scorsese wünscht sich "Taxi Driver" in 3D 14.12.2011

Mehr Tiefe für einen Kultfilm: Martin Scorsese träumt von seinem Meisterwerk "Taxi Driver" mit der dritten Dimension.

Begeistert von der neuen Kinotechnik möchte Regielegende Martin Scorsese alle seine Werke in 3D sehen - am liebsten "Taxi Driver".
Mit "Hugo Cabret" legt Regiealtmeister Martin Scorsese seinen ersten Kinderfilm vor. Gleichzeitig ist es das erste 3D-Projekt des 69-jährigen Filmemachers - und an der neuen Kinotechnik kann sich Scorsese begeistern wie ein Kind. Am liebsten würde er durch die Zeit zurückreisen und eine 3D-Kamera mitnehmen.
Gegenüber dem 'Rolling Stone'-Magazin strahlte Martin Scorsese: "Ich würde dann alle meine Filme in 3D produzieren. Aber könnte ich wirklich die Zeit zurückdrehen, dann gäbe es vor allem 'Taxi Driver' in 3D. Robert De Niro im Spiegel als Travis Bickle. Stellt Euch vor, wie bedrohlich das wäre: 'Redest du mit mir? REDEST DU MIT MIR?' Die Möglichkeiten wären verblüffend!"
"Taxi Driver" mit Robert De Niro ist ein starkes Stück Vergangenheit von Martin Scorsese, aber er plant mit dem Veteranen auch für die Zukunft. Leonardo DiCaprio soll auch mit von der Partie sein: "Mein guter Vorsatz fürs nächste Jahr ist es, meine guten Freunde Robert De Niro und Leonardo DiCaprio zusammenzubringen. Ich habe acht Filme mit Bob und vier mit Leo gemacht. Jetzt will ich beide vor der Kamera haben."
Martin Scorsese wäre aber nicht der erste, dem dieses Kunststück gelingt: Die Superstars Robert De Niro und Leonardo DiCaprio vor der Kamera zu vereinen, haben zuvor schon seine Kollegen Jerry Zaks mit "Marvins Töchter" und Michael Caton-Jones mit "This Boy's Life" geschafft.
Scorsese plant Hologramm-Filme 29.11.2011

Nach seinem ersten 3D-Film "Hugo Cabret" sieht Star-Regisseur Martin Scorsese die Zukunft des Kinos wie auf einem Holodeck der Enterprise?

Plastisches Kino ist schön und gut - aber warum bei der Frontalansicht bleiben?
Von einem Technik-Freak wie James Cameron konnte man eine neue Evolutionsstufe des Kinos wie mit der bahnbrechenden 3D-Technik seines "Avatar" durchaus erwarten. Doch nun hat sich ein Regisseur mit einer Zukunftsvision zu Wort gemeldet, den man vor allem als Meister der Darsteller- und Story-getriebenen Kinokunst kennt: Martin Scorsese!
Der Star-Regisseur hat gerade mit der Verfilmung des Kinderbuchbestsellers "Hugo Cabret" seinen ersten 3D-Film in die US-Kinos gebracht (deutscher Start am 9. Februar). Die neuen Möglichkeiten des dreidimensionalen Erzählens haben den Filmemacher dabei offensichtlich sehr inspiriert, wie er im Interview verrät:
"Wenn wir uns unterhalten, sehe ich Sie ja auch in 3D von allen Seiten", erklärt Martin Scorsese. "Warum sollten wir diesen Aspekt unseres Seins unterschlagen? Ich würde ihn lieber nutzen! Wenn die Dinge ihren Lauf nehmen und keine große Katastrophe dazwischenkommt, geht's für mich ganz klar in Richtung Hologramm-Kino!"
Doch Scorsese geht es dabei nicht nur um die Ansicht von allen Seiten, die einen Hologramm-Film von einem 3D-Film unterscheidet, der die Akteure ja immer nur von vorne auf einer festen Leinwand zeigt - um ein Hologramm könnten die Zuschauer dagegen auch herumgehen und das Geschehen von allen Seiten betrachten. Scorsese geht aber noch einen Schritt weiter: Er will die holografische Projektion eines Schauspielers durch den Kinosaal schreiten und direkt mit dem Publikum sprechen lassen.
"In diese Richtung muss man denken und dabei sollte man sich nicht durch vermeintliche andere Trends oder wirtschaftliche Probleme abhalten lassen", fordert Martin Scorsese.
Damit wäre das Kino der Zukunft á la Scorsese nicht nur dreidimensional und multiperspektivisch, sondern auch interaktiv, da die Zuschauer das Geschehen in gewissen Grenzen beeinflussen könnten!
In ähnlicher Weise kennt man das heute schon aus aufwändig inszenierten Computer-Games wie z.B. "Mass Effect", dessen Handlung in cinematischen Sequenzen vorangetrieben wird, die fast schon in Kinoqualität produziert werden und deren Verlauf der Spieler zuvor über verschiedene Dialogoptionen ausgewählt hat.
Damit würden die Kunstformen Kino und Games sich deutlich aufeinander zu bewegen und am Ende stünde ein Erlebnis ähnlich dem auf dem Holodeck der Enterprise in "Star Trek - The Next Generation"?
Scorsese verfilmt Jo Nesbøs "Schneemann" 22.11.2011

Für die Verfilmung des Bestseller-Krimis will der Hollywoodregisseur eine ganze Reihe von anderen Projekten auf Eis legen.

Scorsese musste sich für das Projekt extra das Einverständnis des norwegischen Autors holen.
Da scheint aber jemand ein echter Fan zu sein: Schon seit einigen Wochen kursiert das Gerücht, dass Martin Scorsese äußerst interessiert ist an einer Verfilmung des norwegischen Bestseller-Krimis "Schneemann". Jetzt hat sich herausgestellt: Die Gerüchte sind gar keine, Scorsese hat sich sogar schon die Erlaubnis von Autor Jo Nesbø geholt. Dafür kursieren jetzt neue Gerüchte: Um das Buch möglichst schnell auf die Leinwand zu bringen, will Scorsese einige ältere Projekte vorerst auf Eis legen, darunter "Silence", "The Irishman", "The Wolf of Wall Street" und seinen Frank Sinatra-Film.
Was Scorsese so zur Eile antreibt, bleibt wohl sein Geheimnis. Die Sorge, dass Nesbø sein Einverständnis wieder zurückzieht, kann es jedenfalls nicht sein. Der Schriftsteller hat sich nämlich als großer Scorsese-Fan entpuppt. "Er ist mein Lieblingsregisseur", wird Nesbø zitiert. Deswegen habe er sich auch dazu entschlossen, Scorsese vollkommen freie Hand zu lassen. "Scorsese ist der Filmemacher und Filme sind nun mal etwas komplett anderes als Bücher. Er wird alle künstlerische Freiheit haben, die Geschichte auf seine Weise zu erzählen."
Eine Aussage, die vor allen Dingen die Fans der erfolgreichen Buchvorlage interessieren dürfte. "Schneemann" ist der siebte von bislang neun Kriminalfällen des unkonventionellen Polizeiinspektors Harry Hole. Als Kettenraucher und Alkoholiker fällt Hole zwar eher in die Kategorie Antiheld - seine brillante Auffassungsgabe und sein FBI-Training lassen ihn innerhalb seines Osloer Reviers aber dennoch unter allen Ermittlern hervorstechen.
Und das ist auch gut so, denn in "Schneemann" bekommt es Hole mit dem wahrscheinlich ersten Serienkiller von ganz Norwegen zu tun. Der begeht seine Morde mit Vorliebe bei Neuschnee und hinterlässt als Trademark einen frisch zusammengerollten Schneemann.
Interessant dürfte für die Fans der Bücher auch werden, in welchem Land Scorsese die Handlung ansiedeln wird. Denn Nesbø ist ein derart großer Fan, dass er nicht einmal darauf bestanden hat, die Verfilmung am Originalschauplatz Oslo spielen zu lassen.
Scorsese macht Leonardo DiCaprio spielsüchtig 29.08.2011

Martin Scorsese dreht ein Remake von "Spieler ohne Skrupel" und holt sich womöglich seine Muse Leonardo DiCaprio dazu.

Eine perfekte Rolle für Leonardo DiCaprio.
Hollywoods Dreamteam Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio steht vor einer weiteren neuen Zusammenarbeit: Die Macher von unter anderem "Shutter Island" und "Departed - Unter Feinden" werden möglicherweise das Remake von "Spieler ohne Skrupel" gemeinsam stemmen. Scorsese ist als Regisseur schon fest gebucht und auch Drehbuchautor William Monahan, der das Skript zu "Departed" verfasst hat, ist ebenfalls an Bord. Einzig Leonardo DiCaprio hat noch nicht zugesagt.
"Spieler ohne Skrupel" (englischer Titel "The Gambler") aus dem Jahr 1974 erzählt von einem New Yorker Englischprofessor (James Caan) der bei seinen Studenten sehr beliebt ist, aber ein Geheimnis birgt: Der Mann ist spielsüchtig. Er wird von der Krankheit, die ihm bereits einige Kredithaie auf den Hals gehetzt hat, in immer schwerere Abhängigkeiten getrieben und steuert geradewegs auf den Abgrund zu.
Für Leonardo DiCaprio wäre dies wieder ein klasse Rolle, denn wo besser als am Spieltisch könnte der Schauspieler seine Stirn so schön in Falten legen und à la "Departed" so wunderbar undurchschaubar gucken?
Ob der Star allerdings Zeit für den Film hat, bleibt abzuwarten - immerhin kann sich der Mann vor Aufträgen (demnächst "Django Unchained" mit Quentin Tarantino) nicht retten und auch privat geht es für Leo im Moment hoch her. Seine neue Freundin Blake Lively nimmt DiCaprio schwer in Beschlag und die beiden verbringen nicht nur viel Zeit miteinander, sondern auch damit, ihre Liebe möglichst vor der Öffentlichkeit geheim zu halten ...
"Taxi Driver" als Kunstfilm-Remake? 16.05.2011

Über einen neuen "Taxi Driver" wäre die Fangemeinde samt Robert De Niro glücklich. Doch was plant Martin Scorsese eigentlich genau in dieser Richtung?

Gibt es ein Remake von "Taxi Driver", wird die Geschichte weitererzählt oder ganz neu aufgerollt?
Schon länger macht das Gerücht von "Taxi Driver 2" in Hollywood die Runde und selbst Robert De Niro meldete schon Interesse an. Nun taucht das Projekt wieder auf - allerdings nicht unbedingt als Remake. Regisseur Martin Scorsese plant zusammen mit Kollege Lars von Trier etwas, in dem "Taxi Driver" womöglich vorkommt: Die beiden wollen sich jetzt der Neuauflage von Lars von Triers Kunstfilm "The Five Obstructions" aus dem Jahr 2003 widmen.
"The Five Obstruktions" (zu deutsch "Die fünf Hindernisse") waren vor Jahren von Triers Idee für eine besondere Art von Kunstfilm. Zugrunde lag der Kurzfilm "Der perfekte Mensch" von Jørgen Leths, der von Trier so gut gefallen hatte, dass er damit arbeiten wollte.
So drehte er mit Leth dessen Zwölfminüter fünfmal neu - und baute jedes Mal bestimmte Vorgaben bzw. ein filmisches "Hindernis" ein: Eine Einstellung sollte zum Beispiel nicht mehr als zwölf Einzelbilder enthalten, die Kulisse eines indischen Bordells wurde als Hintergrund vorgegeben oder es durfte ausschließlich im Cartoonformat gedreht werden.
Nun wird angenommen, dass für die neuen "Five Obstruktions" womöglich Scorseses "Taxi Driver" zerlegt wird. Ob sich Scorsese und von Trier das wirklich so gedacht haben, oder ob sie am Ende ein ganz neues Projekt mit höchstens ein paar "Taxi Driver"-Einschüben planen, bleibt abzuwarten.
Martin Scorsese dreht Sinatra-Film mit Al Pacino und Robert De Niro 25.05.2010

Regie-Legende Martin Scorsese setzt Show-Ikone Frank Sinatra ein Denkmal - mit Al Pacino in der Titelrolle und Robert De Niro als Dean Martin!

Besser geht's nicht!
Was sich da demnächst in Hollywood am Set tummeln wird, ist eine Traumkombination: Für einen Film über den größten Entertainer aller Zeiten, Frank Sinatra, stehen die Ausnahmeschauspieler Al Pacino und Robert De Niro gemeinsam vor der Kamera - dahinter wird im Regiestuhl kein Geringerer als Martin Scorsese sitzen.
Der Altmeister hatte schon vor mehreren Monaten den Plan zu einem Kinofilm über "Ol' Blue Eyes" bekannt gegeben. Nun hat er bereits das Drehbuch fertig und feste Pläne für die Besetzung: "Frank Sinatra auf der Leinwand wieder zum Leben zu erwecken ist kein Kinderspiel", sagt Martin Scorsese. "Meine Wahl fällt auf Al Pacino. Robert De Niro hätte ich gerne als Dean Martin!"
Da werden sich die beiden wohl nicht lange bitten lassen. Robert De Niro verbindet mit Martin Scorsese schließlich eine lange gemeinsame Geschichte, immerhin machte er ihn mit "Taxi Driver" quasi über Nacht zum Star. Al Pacino und Robert De Niro spielten schon im epochalen "Heat" zusammen, zuletzt noch einmal in "Righteous Kill" - und sind damit ein echtes Traumduo.
Ähnlich war es damals mit Frank Sinatra und Dean Martin. Der dritte im Bunde war Sammy Davis jr., zusammen bildeten sie den harten Kern des sogenannten "Rat Pack". Gemeinsame Auftritte, vor allem aber Eskapaden mit Alkohol und Frauen waren das Markenzeichen.
Ein heißes Thema werden die undurchsichtigen Beziehungen, die Frank Sinatra zur Mafia unterhalten haben soll. Diese Kapitel hätte Franks Tochter Nancy Sinatra gerne aus dem Kinofilm ausgespart gesehen, doch "Good Fellas"-Macher Scorsese findet natürlich genau diesen Aspekt spannend. Nancy Sinatra hatte sich außerdem George Clooney als Hauptdarsteller gewünscht, auch hier stieß sie bei Martin Scorsese auf taube Ohren.
Wie es um den Rest der Besetzung steht, ist auch unklar. Eigentlich war mal Scorseses aktueller Lieblingsschauspieler Leonardo DiCaprio als Frank Sinatra geplant, Mark Ruffalo sollte Dean Martin spielen. Adam Sandler war als Joey Bishop geplant, Clive Owen als Peter Lawford, die damals das Rat Pack komplettierten. Scarlett Johansson sollte Marilyn Monroe verkörpern. Welche dieser hochkarätigen Besetzungspläne sich tatsächlich umsetzen lassen, werden die nächsten Wochen zeigen.
Scorsese will Brüno für "Hugo Cabret" 16.03.2010

Die Finanzierung für sein neues Werk "Hugo Cabret" steht zwar noch nicht, dafür baut Martin Scorsese auf das Mitwirken von Sacha Baron Cohen.

Mit seinem Alter Ego Brüno sorgte Krawall-Komiker Sacha Baron Cohen für einen weltweiten Skandal. Weniger groß dürfte der Trubel ausfallen, wenn er im neuen Martin Scorsese-Film "Hugo Cabret" mitspielt.
Überaus freizügig präsentierte sich Sacha Baron Cohen als österreichischer Mode-Gockel Brüno in dem gleichnamigen Leinwand-Angriff auf die Lachmuskeln. Weitaus zugeknöpfter dürfte sich der Komiker in seinem nächsten Projekt geben. Martin Scorsese möchte den Briten nämlich gerne für seine Adaption von "The Invention of Hugo Cabret" gewinnen.
Die Finanzierung der Kinderbuchverfilmung steht zwar noch nicht, doch damit kann der Regisseur von "Shutter Island" gut leben. Schließlich hat er mit Sacha Baron Cohen und Sir Ben Kingsley zwei namhafte Schauspieler am Haken.
Die eigentliche Hauptrolle spielt aber Kinderstar Asa Butterfield ("Wolfman") - die Geschichte dreht sich schließlich um den 12-jährigen Waisenjungen Hugo, der in den 30er Jahren hinter den Mauern eines Pariser Bahnhofs lebt. Dabei versucht er, das erfinderische Vermächtnis des Vaters und die Erinnerung an ihn aufrechtzuerhalten.
Cohen würde den Bahnhofsvorsteher spielen, sollte er unterschreiben. Kingsley dagegen, der jüngst mit Scorsese in "Shutter Island" zusammenarbeitete, ist kurz davor die Rolle des französischen Stummfilmmachers George Melies zu übernehmen. Dieser spielt eine Schlüsselrolle, indem er Hugo hilft, seine Ziele zu erreichen. Außerdem an Bord: "Kick-Ass"-Girl Chloe Moretz.
Ein Oscar für die "Basterds"? 26.08.2009

Kinofans lieben die "Inglourious Basterds", die Kritiker auch. Tarantino hat gute Oscarchancen - auch mangels echter Konkurrenz.

Es dauert noch über ein halbes Jahr, bis es wieder heißt: "And the Oscar goes to ...". Tatsächlich aber ist das Rennen um die wichtigste Filmtrophäe längst eröffnet und die "Inglourious Basterds" haben beste Chancen, ziemlich "Glorreiche Bastarde" zu werden.
Zugegeben, es ist noch ein wenig früh, darüber zu spekulieren. Doch mit seinem guten Kinostart empfiehlt sich Inglourious Basterds durchaus für die Academy Awards. Selbst eine Oscarnominierung für den auch in den US-Kritiken durch die Bank mit Lob überschütteten Darsteller Christoph Waltz ist denkbar, wenn auch wohl "nur" als bester Nebendarsteller. Denn auch nicht-englischsprachige Schauspieler haben in der schauspielerlastigen Academy ab und zu eine Chance, man denke etwa an Marion Cotillard, die seit ihrem Oscar für La Vie en Rose mit namhaften Regisseuren wie Michael Mann oder Christopher Nolan gearbeitet hat. "Basterds"-Regisseur Quentin Tarantino nennt bislang einen Oscar für das beste Drehbuch für "Pulp Fiction" sein eigen.
Noch tut man sich schwer, die Oscar-Kandidaten auszumachen, die ja klassischerweise ohnehin erst in den folgenden Monaten ins Kino kommen. Ein potenzieller Kandidat ist schon aus dem Rennen: Martin Scorseses Shutter Island, dessen Start gerade kurzerhand auf Februar verschoben wurde. Sollte das Feld der Bewerber ausgerechnet in einem Jahr überschaubar sein, in dem das Feld der Bester Film-Nominierungen auf zehn erweitert wurde?
GEBURTSDATUM: 17.11.1942 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 17.11.1942 | GEBURTSORT: USA

Familie

Mutter: Catherine Scorsese (Arbeiterin in der Textilbranche, 1997 verstorben)
Vater: Luciano Charles Scorsese (Arbeiter in der Textilbranche, 1993 verstorben)
Bruder: Frank Scorsese (Zahnarzt, geb. 1935)
Ehefrauen:
Helen Morris (Lektorin, seit 22.07.1999)
Barbara De Fina (Produzentin, Februar 1985 bis ?)
Isabella Rossellini (Schauspielerin, 29.09.1979 bis 1983)
Julia Cameron (Autorin, 30.12.1975 bis ?)
Laraine Brennan (15.05.1965 bis ?)
Töchter:
Francesca (von Helen Morris, geb. 16.10.1999)
Domenica Cameron-Scorsese (von Julia Cameron, geb. 06.09.1976)
Cathy Scorsese (von Laraine Marie Brennan, geb. 07.12.1965)

Autogrammadresse

c/o The Firm
9465 Wilshire Blvd, 6th floor
Beverly Hills, CA 90212
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