Quentin Tarantino
REALER NAME:
Quentin Jerome Tarantino
GEBURTSTAG:
27.03.1963 in Knoxville, Tennessee
LEBT IN:
USA
Quentin Jerome Tarantino
GEBURTSTAG:
27.03.1963 in Knoxville, Tennessee
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Sein in nicht chronologisch angeordnete Episoden gegliederter Gangsterfilm "Pulp Fiction" bedeutete in seiner Mischung aus satirisch überzogenen Gewaltszenen, grotesker Situationskomik und kommentierendem Pop-Soundtrack eine Zäsur in der Geschichte des Kriminalfilms. Das Gewaltpotential wurde in nachfolgenden Filmen weiter ausgereizt, wobei der ironische und makabre Touch in vielen Fällen auf der Strecke blieb - Modefilme "à la Tarantino" liefen sich tot. "Pulp Fiction" ...weiter »
GEBURTSDATUM: 27.03.1963 | GEBURTSORT: USA
Sein in nicht chronologisch angeordnete Episoden gegliederter Gangsterfilm "Pulp Fiction" bedeutete in seiner Mischung aus satirisch überzogenen Gewaltszenen, grotesker Situationskomik und kommentierendem Pop-Soundtrack eine Zäsur in der Geschichte des Kriminalfilms. Das Gewaltpotential wurde in nachfolgenden Filmen weiter ausgereizt, wobei der ironische und makabre Touch in vielen Fällen auf der Strecke blieb - Modefilme "à la Tarantino" liefen sich tot. "Pulp Fiction" selbst ist eine Geschichte um zwei coole Killer und die Frau eines schwarzen Gangsterbosses, der vergewaltigt wird, zeigt Club-Szenen mit dem berühmten Twist zwischen John Travolta und Uma Thurman, erzählt die Story des abgehalfterten Boxers, der aussteigt und auf den Gangster trifft, und die der zwei Möchtegern-Punk-Diebe im Diner. Der Film ist eine kalkulierte Mischung aus Film noir, Hemingway, Black Movies, Splatter Movies und Slacker-Filmen und erhielt in Cannes die "Goldene Palme" und den "Oscar" für das beste Drehbuch.Quentin Tarantino, geboren 1963, wuchs in Los Angeles auf, arbeitete in einem Videoladen, eignete sich autodidaktisch ein umfangreiches Wissen an und begann, Drehbücher zu schreiben. Sein erster Film "Resevoir Dogs", ein inoffizielles Remake des Hongkong-Films "Ring of Fire" (1989, von Ringo Lam), spielt mit den Mustern des Gangsterfilms und ist wegen gewalttätiger Szenen (u.a. das Ohrabschneiden zur Musik von "Stuck in the Middle with You") umstritten. Nach dem Erfolg von "Pulp Fiction" förderte Tarantino Projekte von Freunden, beteiligte sich an dem Episodenfilm "Four Rooms", der ein Misserfolg wurde, schrieb Drehbücher, trat in dem von ihm geschriebenen "From Dusk Till Dawn" als Darsteller auf und produzierte billige Horrorfilme. Sein dritter Spielfilm "Jackie Brown", nach dem Roman "Rum Punch" von Elmore Leonard, nimmt die Themen von Verbrechen und Verrat aus "Pulp Fiction" wieder auf und gruppiert sie um die Geschichte einer schwarzen Stewardess (Pam Grier), die sich zwischen Waffenhändlern, Geldschmuggel, FBI-Observation und einem sie liebenden Kautionsmakler mit der Beute den Weg in die Freiheit trickst. Der Film bedeutet in seinem betont langsamen Erzählgestus, mit Charakteren, die entwickelt werden, und linearer Handlung einen Wechsel in Tarantinos Schaffen, der diesmal eine Frauenfigur, die schwarze Königin des Blaxploitation Films der 70er Jahre, Pam Grier, eines von Tarantinos Idolen, in ihrer imposanten erotischen Körperlichkeit zum Zentrum macht. Tarantino ist der Mittelpunkt einer Strömung abseits von Hollywood, die sich als neue Welle junger Wilder versteht und zu der u.a. Roberto Rodriguez ("Desperado"), Roger Avary ("Killing Zoe"), Peter Medak ("Romeo is Bleeding") und die Schauspieler Michael Madsen, Tim Roth und Harvey Keitel, der die Gruppe ursprünglich förderte, gehören.
Auf sein nächstes Projekt "Kill Bill", das erneut sämtliche Elemente der pulp fiction zu einer Blaxploitation-Kung-Fu-Martial-Arts-Genremixtur mit Uma Thurman als weiblicher Heldin vereinen wird, ließ Tarantino fünf Jahre warten. 2004 folgte dann der zweite Teil des langen Rachefeldzugs gegen die Viper-Organisation. In "Kill Bill Vol.2" kommt es zum furiosen Endkampf zwischen der Braut (Uma Thurman) und Elle Driver (Daryl Hannah), der Bösesten unter den Killern. Beim Drehbuch war Uma Thurman mitbeteiligt (wie auch schon im Vorgägngerfilm).
Als Gastregisseur drehte er 2005 in Robert Rodriguez Splatter-Melodram "Sin City" eine Szene. Die beiden Regisseure inszenierten ein Jahr später als nächstes Projekt den Action Horror-Thriller "Grindhouse". Der Film setzt sich aus zwei Teilen zusammen mit einer gemeinsamen Laufzeit von 191 Minuten. "Death Proof" nennt Tarantino seine Episode, die von einem psychopathischen Killer (Kurt Russell) handelt, der eine Jagd auf junge Schauspielerinnen veranstaltet. Der Film wurde für die Goldene Palme in Cannes nominiert.
Einen neuen Höhepunkt erreichte Tarantinos Karriere mit "Inglourious Basterds" (2009). Selten wurde schon im Vorfeld so viel und hitzig über eine Filmproduktion gesprochen und diskutiert wie hier, seien es über Details des Drehbuches oder der exquisiten Besetzung. Für die wilde, mehrsprachige Zweite-Weltkriegs-Mär räumte vor allem einer bei den Preisvergaben ab: Christoph Waltz für seine Rolle als smart-diabolischer Judenjäger. Der Film war ein gleichermaßen kritischer wie kommerzieller Erfolg.
2007 erhielt Quentin Tarantino den ACE-Golden-Eddie-Award als Filmemacher des Jahres.
GEBURTSDATUM: 27.03.1963 | GEBURTSORT: USA
Lange musste Quentin Tarantino um "Miami Vice"-Star Don Johnson herumschwänzeln, bis dieser für eine Rolle in "Django Unchained" zusagte.
Für Quentin Tarantino geht mit dieser Besetzung ein Traum in Erfüllung.Wenn Quentin Tarantino ruft, will halb Hollywood eine Rolle ergattern. Doch umgekehrt gibt es auch Stars, die der Macher von "Machete" und "Inglourious Basterds" ziemlich lange bitten muss. So eine harte Nuss war jetzt Tarantinos aktuelle Besetzung für "Django Unchained": 80er-Jahre Ikone Don Johnson. Er soll jetzt die Rolle des wohlhabenden Plantagenbesitzers Spencer Bennett spielen, dem der befreite Sklave Django (Jamie Foxx) und dessen Weggefährte, ein von Christoph Waltz gespielter Kopfgeldjäger, auf den Fersen sind.
Schon länger war Quentin Tarantino, der ein bekennender Don Johnson- und "Miami Vice"-Fan ist, in Sachen "Django" hinter dem Schauspieler her - doch Johnson wollte nicht. Zwar habe ihm das Drehbuch bestens gefallen und auch Quentin Tarantino findet er super. Der ihm zugedachte Part aber sei so gar nichts für ihn gewesen - oder war einfach zu schlecht bezahlt.
In Tarantinos lang erwartetem Westernepos über einen ehemaligen Sklaven, der auf einen blutigen Rachefeldzug geht, sind bis jetzt noch Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson mit an Bord. Kevin Costner, der bis vor Kurzem noch vorgesehen war, hat den Film aus terminlichen Gründen schon wieder verlassen. Kinostart von "Django Unchained" ist am 27. Dezember 2012.
Martin Scorsese dreht ein Remake von "Spieler ohne Skrupel" und holt sich womöglich seine Muse Leonardo DiCaprio dazu.
Eine perfekte Rolle für Leonardo DiCaprio.Hollywoods Dreamteam Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio steht vor einer weiteren neuen Zusammenarbeit: Die Macher von unter anderem "Shutter Island" und "Departed - Unter Feinden" werden möglicherweise das Remake von "Spieler ohne Skrupel" gemeinsam stemmen. Scorsese ist als Regisseur schon fest gebucht und auch Drehbuchautor William Monahan, der das Skript zu "Departed" verfasst hat, ist ebenfalls an Bord. Einzig Leonardo DiCaprio hat noch nicht zugesagt.
"Spieler ohne Skrupel" (englischer Titel "The Gambler") aus dem Jahr 1974 erzählt von einem New Yorker Englischprofessor (James Caan) der bei seinen Studenten sehr beliebt ist, aber ein Geheimnis birgt: Der Mann ist spielsüchtig. Er wird von der Krankheit, die ihm bereits einige Kredithaie auf den Hals gehetzt hat, in immer schwerere Abhängigkeiten getrieben und steuert geradewegs auf den Abgrund zu.
Für Leonardo DiCaprio wäre dies wieder ein klasse Rolle, denn wo besser als am Spieltisch könnte der Schauspieler seine Stirn so schön in Falten legen und à la "Departed" so wunderbar undurchschaubar gucken?
Ob der Star allerdings Zeit für den Film hat, bleibt abzuwarten - immerhin kann sich der Mann vor Aufträgen (demnächst "Django Unchained" mit Quentin Tarantino) nicht retten und auch privat geht es für Leo im Moment hoch her. Seine neue Freundin Blake Lively nimmt DiCaprio schwer in Beschlag und die beiden verbringen nicht nur viel Zeit miteinander, sondern auch damit, ihre Liebe möglichst vor der Öffentlichkeit geheim zu halten ...
Die Hauptrolle in einem Tarantino-Film kann einem Schauspieler Kultstatus verleihen - umso erstaunlicher, dass Will Smith nun Jamie Foxx den Vortritt lässt.
Superstar sein ist eins - von Tarantino-Fans vergöttert werden das andere?Mit Auftritten in Filmen wie "I Am Legend" den "Bad Boys"-Krachern und der "Men in Black"-Reihe ist Will Smith ein Superstar. Aber selbst ihm hätte die Hauptrolle im nächsten Streich von Kultregisseur Quentin Tarantino bestens zu Gesicht gestanden.
Doch aus unerfindlichen Gründen schlägt Will Smith das Angebot aus, im Western "Django Unchained" einen Ex-Sklaven zu spielen, der einen mächtigen Plantagenbesitzer jagt.
Stattdessen wird nun Oscar-Gewinner Jamie Foxx den Titelhelden Django mimen, der seine Frau aus den Fängen eines Sklaventreibers befreien will. Der Star aus "Ray", "Miami Vice" und "Gesetz der Rache" verbündet sich dabei mit Tarantino-Liebling Christoph Waltz, der einen Kopfgeldjäger spielt, gegen Oberfiesling Leonardo DiCaprio. Ebenfalls dabei sind Quentin Tarantinos langjähriger Weggefährte Samuel L. Jackson und "Thor"-Star Idris Elba.
Tarantino will "Django Unchained" im Stil der klassischen "Spaghetti-Western" von Sergio Leone und Co. inszenieren. Natürlich dient insbesondere Sergio Corbuccis "Django" mit Franco Nero in der Titelrolle als Inspiration.
Einen Starttermin haben die mächtigen Weinstein-Brüder, die hinter Tarantinos neuem Werk stehen, auch schon festgelegt: Ab 15. Dezember 2012 ballert sich Jamie Foxx in "Django Unchained" seinen Weg frei. Die erste Klappe fällt daher schon diesen Herbst.
Aus Dankbarkeit, dass Quentin Tarantino von Uma Thurman beim Promi-Verulken hochgenommen wurde, trank er Wein aus ihrem Schuh.
Das Bouquet dürfte umwerfend gewesen sein - ganz zu schweigen vom Abgang. Quentin Tarantino ist in Sachen Alkohol kein Kind von Traurigkeit. Deshalb nahm er auch gerne Uma Thurmans Einladung an, edlen Wein aus ihrem Schuh zu trinken.Fruchtig, gehaltvoll, mit einem Schuss Pikanterie - so lässt sich wohl der Wein beschreiben, den Quentin Tarantino im Rahmen seines Veräppelungsabends des ehrwürdigen New Yorker Friar's Clubs konsumierte. Zumindest das Tröpfchen, das der Filmemacher aus Uma Thurmans Schuh schlürfte.
Clubmitglieder und Ehrengäste wie Thurman, Rob Schneider, Sarah Silverman und Samuel L. Jackson hatten sich im Hilton Hotel eingefunden, um wie jedes Jahr üblich einen Prominenten ordentlich durch den Kakao zu ziehen. Diesmal traf es Quentin Tarantino. Nachdem die Nationalhymne den munteren Reigen eröffnet hatte, stürmte Samuel L. Jackson die Bühne und wies die Anwesenden u.a. auf Tarantinos Bewunderung für Elvis Presley hin.
Höhepunkt der schamlosen Tarantino-Veräppelung war eindeutig Uma Thurmans spontane Einladung zum Trinken.
Nachdem Uma Quentins Qualitäten als Filmemacher rühmte, zog sie sich ihre High Heels aus, goss Wein hinein und toastete Tarantino zu. Der "Inglourious Basterd" ließ sich nicht lange bitten und nahm zusammen mit seiner "Kill Bill Vol. 1 & 2"-Hauptdarstellerin einen großen Schluck aus den edlen Latschen.
Den dürfte er auch gebraucht haben, schließlich prasselte den ganzen Abend ein böser Seitenhieb nach dem anderen auf ihn ein. Sein guter Freund Jeff Ross hielt sich ebenfalls nicht mit treffenden Spitzen zurück. So witzelte er, dass Tarantinos Name auf Italienisch "Plagiat" bedeuten würde. Und auch Quentins Aussehen nahm der Meister der spitzen Zunge auf die Schippe, nicht ohne dabei sein Können zu würdigen: "Vielen Dank dafür, dass du uns Filmtrottel ein bisschen cooler erscheinen lässt. Du hast das Gesicht des Kinos verändert. Ich wünschte, das Kino könnte sich dafür revanchieren."
Das Publikum konnte sich kaum auf den Sitzen halten. Auch Tarantino hatte sichtlich seinen Spaß an den Schmähungen seiner Kollegen.
Nach einigen deutschen Produktionen spielt Til Schweiger im US-Actionthriller "The Courier" an der Seite von Mickey Rourke und Jeffrey Dean Morgan.
Als FBI-Agent macht Til Schweiger im kommenden Nervenkitzel "The Courier" Jagd auf Filmbösewicht Mickey Rourke und Gefahrgutbote Jeffrey Dean Morgan.Til Schweiger zieht's wieder nach Hollywood. Nach seinen Komödienerfolgen "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" und dem Abstecher in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" wirkt Deutschlands Film-Workaholic demnächst in zwei weiteren Hollywood-Schwergewichten mit.
Nachdem Til seinen Servus unter den Vertrag von "This Means War" mit Chris Pine gesetzt hat, unterzeichnete der 46-Jährige nun für den Actionthriller "The Courier". Unter der Regie von Hany Abu-Assad ("Paradise Now ") trifft Til dort auf seine Kollegen Mickey Rourke und Jeffrey Dean Morgan.
Das Drehbuch von Derek Haas und Michael Brandt erzählt die Geschichte eines Spezialkuriers (Morgan), der eine Sendung an einen Mafiaboss liefern soll, welcher allerdings unauffindbar ist. Fortan findet er sich mitten in einem Verwirrspiel von rivalisierenden Kriminellen, Polizisten und FBI-Agenten wieder. Schweiger soll dabei eine der FBI-Spürnasen mimen.
Welche Rolle für "Iron Man 2"-Star Mickey Rourke vorgesehen ist, ist bisher noch nicht bekannt. Die "The Courier"-Dreharbeiten starten für Til und Kollegen Ende des Monats in New Orleans.
Sally Menke, die fast alle Tarantino-Filme entscheidend durch ihre Arbeit geprägt hat, ist von einem Ausflug in die Berge nicht mehr zurückgekehrt.
Die filmischen Kunstwerke von Quentin Tarantino müssen in Zukunft auf eine kreative Seele verzichten.Sally Menke, die Cutterin, mit der der Regisseur bereits seit seinem Spielfilm-Debüt "Reservoir Dogs" zusammen arbeitete, ist im Alter von 56 Jahren überraschend gestorben. Menke war Dienstag Früh zu einem Wanderausflug aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Sie wurde von einem Suchtrupp im Beachwood Canyon in Los Angeles gefunden, nachdem Freunde sich Sorgen gemacht und die Polizei verständigt hatten.
Die Todesursache ist bisher noch unbekannt. Es wird nicht ausgeschlossen, dass die Rekord-Hitze, die derzeit in Los Angeles herrscht, ein Faktor gewesen sein könnte. Genaueres wird man jedoch erst nach einer Obduktion erfahren.
Für die Tarantino-Filme "Inglourious Basterds" und "Pulp Fiction" erhielt Sally Menke Oscar-Nominierungen für den besten Schnitt. Doch auch den beiden "Kill Bill"-Filmen, "Jackie Brown" und "Grindhouse" verlieh sie mit ihrem künstlerischen Auge den richtigen Feinschliff.
Auf alle Fälle hinterlässt Sally Menke eine große Lücke im Team um den kreativen Filmemacher.
"Terminator", "Titanic" und "Avatar" katapultierten deren Macher James Cameron auf den Thron in Hollywood. Einflussreicher ist im Filmbusiness keiner.
James Cameron ist jetzt zum einflussreichsten Mann im Filmgeschäft gekürt worden. Dazu hat natürlich auch der jüngste Erfolg von "Avatar" einen Teil beigetragen. Angelina Jolie hat bei den Damen die Nase vorn.Wer ist der mächtigste Mann in Hollywood? Steven Spielberg vielleicht? George Clooney oder doch Gouvernator Arnold Schwarzenegger? Weder noch. James Cameron darf sich laut der britischen Tageszeitung "The Guardian" nun damit rühmen, in der Hauptstadt des Films das Sagen zu haben. Von heiterem Himmel kommt die Auszeichnung freilich nicht. Schließlich ist der Regisseur der Macher der beiden erfolgreichsten Leinwandwerke aller Zeiten: "Titanic" und "Avatar - Aufbruch nach Pandora".
Nicht vergessen sollte man, dass Cameron auch hinter den ersten beiden "Terminator"-Abenteuern steckt, die sowohl in cineastischer Hinsicht wie auch an den Kinokassen Akzente setzten.
Bei den Damen hat erwartungsgemäß Angelina Jolie das Kommando. Im Geschlechter übergreifenden Gesamtklassement findet sich die Ehefrau von Brad Pitt auf dem abgeschlagenen 18. Platz wieder und muss erkennen, dass ihre bessere Hälfte Brad in Hollywood wesentlich besser da steht. Er landete immerhin auf dem fünften Rang. Brangelina können sich trotzdem als Sieger fühlen. Schließlich sind sie das mächtigste Paar der Filmmetropole.
Regie-Titan Steven Spielberg darf sich damit rühmen, hinter James Cameron die zweitmächtigste Person Hollywoods zu sein. Auf den Plätzen folgen Leonardo DiCaprio auf der 3 und Disney-/Pixar-Boss John Lasseter auf der 4. Komplettiert werden die Top 10 mit Christopher Nolan auf Rang 6, Produzent Scott Rudin, Quentin Tarantino, George Clooney und dem britischen Kulturminister Ed Vaizey.
Knapp an einem Platz unter den einflussreichsten zehn Filmschaffenden ist "Fluch der Karibik"-Star Johnny Depp als Elftplatzierter vorbeigeschrammt. Er wird es verkraften und gönnt sicherlich James Cameron den Titel.
Zahlreiche US-Sender weigern sich, einen ultrabrutalen TV-Spot zur Schlächter-Action "Machete" von Robert Rodriguez zu zeigen - auch wegen Nacktszenen.
Tarantino & Rodriguez machen ihrem Ruf einmal mehr alle Ehre ?Das Actionspektakel "Machete" um einen Auftragskiller mit scharfer Klinge ist mal wieder typisch für Robert Rodriguez. Der Kompagnon von Quentin Tarantino hat einen ultrabrutalen Actionreißer inszeniert, in dem ein Outlaw einen Senator töten soll, dann aber zwischen alle Fronten gerät. Dabei ist der Titel Programm: Mit seiner Machete schlachtet der Killer jeden ab, der sich ihm in den Weg stellt - bevorzugt mit einem sauberen Schnitt durch den Hals.
Genau das ist auch in einem TV-Spot zu sehen, den Robert Rodriguez auf verschiedenen US-Sendern ausstrahlen lassen wollte. Doch fast alle Anstalten wiesen den Clip zurück. Denn darin rollen buchstäblich Köpfe, spritzt das Blut in Fontänen, werden Nahaufnahmen von Pistolenschüssen ins Gesicht gezeigt. Anders als bei Quentin Tarantinos "Kill Bill" ist beim Treiben in "Machete" auch kaum eine satirisch-stilisierende Note zu erkennen.
Zudem gibt's in dem "Machete"-Clip auch noch Auftritt vom Michelle Rodriguez, die sich völlig nackt per Pumpgun eines Verfolgers entledigt. Spätestens so etwas stößt den Zensoren im konservativen Amerika ganz sauer auf.
Darüber hinaus haben einige Hardcore-Fans von Robert Rodriguez, die den Film schon vorab sahen, verraten, dass Skandalnudel Lindsay Lohan darin komplett nackt auftritt: Sie ist in einer Dreier-Sexszene zu sehen, an der auch ihre Filmmutter beteiligt ist!
Robert Rodriguez hat "Machete" nur auf Wunsch seiner Fans inszeniert. Eigentlich gab es nur einen Fake-Trailer, der im Rodriguez/Tarantino-Projekt "Grindhouse" zu sehen war. Daraufhin baten viele Fans den Regisseur aber, den Film tatsächlich zu drehen.
In Deutschland ist der Kinostart von "Machete" eigentlich für den 18. November geplant. Dass der Film, in dem auch Robert De Niro und Jessica Alba auftreten, keine Jugendfreigabe erhalten wird, gilt als sicher. Ob er aber überhaupt im Kino gezeigt werden darf, muss erst noch entschieden werden.
Auf youtube finden Sie den Clip unter: www.youtube.com/watch?v=T63_ORJfwcA
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Gerade lästerte Michelle Rodriguez über Hollywoods aktuelle Remake-Mentalität, da verhandelt Quentin Tarantino über die Neuverfilmung von "The Shadow".
Nachdem Sam Raimi aus dem Regiestuhl des Remakes von "The Shadow" geschleudert wurde, versucht nun Quentin Tarantino sein Glück.Hollywood bleibt seiner Linie treu und setzt auch weiterhin auf Remakes und Fortsetzungen von erfolgreichen Kassenknüllern. So soll nun "Shadow und der Fluch des Khan", die Comicverfilmung aus dem Jahr 1994 neu aufgelegt werden, in der damals Alec Baldwin die Hauptrolle spielte. In der Vorbereitung hat vor allem das Regisseur-Karussell Fahrt aufgenommen. Ursprünglich wollten die Filmbosse Sam Raimi das Zepter in die Hand geben.
Dann wurde publik, dass der Meister des Horrors nur als Produzent agieren und an seiner Stelle Twilight-Regisseur David Slade die Anweisungen geben würde. Diese Meldung gehört nun ebenfalls der Vergangenheit an. Heißester Kandidat für den Regiestuhl ist nun Quentin Tarantino.
Der "Inglourious Basterds"-Macher steckt gerade in den Verhandlungen mit Filmstudio Twentieth Century Fox. Tarantino ist bereits als Drehbuch-Coautor mit im Boot - nun soll auch der Regie-Part folgen. Die Geschichte soll angeblich die Handlung der Filmvorlage aus dem Jahr 1994 völlig ignorieren und sich stattdessen mehr an den klassischen Novellen und der Radio Show aus den 30er und 40er Jahren orientieren.
Bisher stand das Thema bei Fox ganz weit hinten in der Prioritätenliste. Das dürfte sich mit Tarantinos Einstieg schlagartig ändern. .
"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.
Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
Kultfilmer Tinto Brass will seinem Faible für plakative Erotik noch mehr Tiefe verleihen - und geht in die dritte Dimension.
Es war nur in Frage der Zeit, bis auch die Erotik die Produktionsform 3D für sich entdeckt. Konkret angehen will es jetzt aber ein echter Veteran des Fachs.Seit den 70er Jahren hat sich der italienische Kultregisseur Tinto Brass einen beachtenswerten Ruf als Regisseur erotischer Filme erarbeitet. Wenngleich die meisten seiner Werke in Windeseile auf dem Index landeten, da Brass gerne echte Hardcore-Elemente in seine Filme einarbeitete. "Caligula" ist darunter sicher seine bekannteste Arbeit.
Das möchte der mittlerweile 76-jährige aber noch toppen und plant nicht weniger, als die Welt der filmischen Erotik zu revolutionieren. Ein echter 3D-Porno steht jetzt auf der Agenda des Meisters; auf die Idee gebracht hat ihn dabei der unglaubliche Erfolg von "Avatar". Was dort nur zart angedeutet wurde, will der Erotikfilmer jetzt ins Zentrum stellen - wenngleich wohl eher nicht mit Außerirdischen.
Tinto Brass gewinnt Rennen gegen Tarantino
Bleibt abzuwarten, was dem Regisseur, der in seinen Filmen gerne mit Spiegeln und Masken arbeiten ließ, so alles einfällt. Ein Freund üppiger Weiblichkeit wie Brass hat sicher ganze wunderbare Einfälle, was man bei diesem ergiebigen Themenfeld so alles ins Bild ragen, baumeln oder fliegen lassen kann.
Ja, da ärgert er sich jetzt, der Quentin Tarantino. Dieser geht zwar schon seit 2007 mit der gleichen Idee schwanger - hat aber zwischenzeitlich nicht auf Erotik sondern mit seinen "Inglourious Basterds" auf cineastische Würden gesetzt. Na ja: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Und wer in 3D kommt... Aber das soll sich Tinto Brass besser selbst ausmalen.
Quentin Tarantino sucht für sein nächstes Projekt eine Königin - und sie hat für eine solche Rolle schon einen Oscar bekommen. Passt.
Die Königin der Charakterrollen trifft auf den König der Action-Groteske. Auf das mittelalterliche Ergebnis kann man nur gespannt sein.Sie gilt als eine der größten Schauspielerinnen Hollywoods - und zugleich als eine der interessantesten Frauen: Helen Mirren. Mit 19 Jahren war sie die jüngste Schauspielerin, die jemals in die ehrwürdige "Royal Shakespeare Company" aufgenommen wurde. Sie galt Jahrzehnte als "Symbol für Sexualität", wie sie es selbst gerne bezeichnet - und wurde 2007 für die Verkörperung von Elizabeth II. in "Die Queen" mit dem Oscar geehrt. Jetzt könnte ihr das Vergnügen zuteil werden, mit dem angesagtesten - und abgefahrensten Regisseur Hollywoods zusammen zu arbeiten: Quentin Tarantino. Der sucht nämlich für sein nächstes Projekt nichts weniger als eine Königin - und scheint Dame Helen Mirren als seine Idealbesetzung zu betrachten.
Das behauptet zumindest die britische Sun auf ihrer Website und zitiert einen anonymen Insider: "Helen hat noch nie mit Tarantino gearbeitet - aber sie ist durchaus interessiert. Falls der Film zustande kommt, wird sie wahrscheinlich einen Part übernehmen." Dabei soll es sich um einen echten Tarantino handeln: mit Blut, Gewalt - und einer wild fluchenden Queen im mittelalterlichen England. Drastische Szenen und ebensolche Sprache können eine Hellen Mirren aber kaum schrecken. Dafür hat die heute 64-jährige schon in Filmen wie "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" oder Tinto Brass' "Caligula" zu viele Tabubrüche hinter sich. Alle ohne Bedauern, versteht sich.
Melen Mirren hasst Mainstream
Obwohl... Eine Sache würde die Britin heute am liebsten ungeschehen machen: ihr Tattoo. Natürlich nicht aus Gründen der alterskonservativen Denkungsart. Eher im Gegenteil: "Ich war damals sehr, sehr betrunken. Es passierte vor langer Zeit, als nur Matrosen, Hell's Angels und Sträflinge tätowiert waren. Ich beschloss, mich tätowieren zu lassen, weil es das Schockierendste war, das mir einfiel. Jetzt bin ich angewidert weil es so gewöhnlich geworden ist. Was für mich völlig inakzeptabel ist." Also nicht zu provokant - sondern nicht provokant genug. Bei so einem Statement müsste Quentin Tarantino doch das Herz aufgegangen sein. Dem ist bekanntlich auch nichts provokant genug. Nicht mal Hitler über die Klinge springen zu lassen, wie in seinem grandiosen "Inglourious Basterds"
"Matrix"-Kultstar Laurence Fishburne unterstützt Adrien Brody in der Neuauflage des Actionklassikers "Predator".
Jetzt bekommt Adrien Brody also doch noch muskelbepackte Unterstützung bei der der Predatoren-Jagd.Nach Oscar-Gewinner Brody sowie Topher Grace, Danny Trejo, Walton Goggins und Alice Braga hat jetzt auch "Matrix"-Morpheus Laurence Fishburne für eine Rolle in "Predators" unterschrieben.
Der Neuaufguss des Alien-Actioners wird von Tarantino-Intimus Robert Rodriguez produziert, von Nimrod Antal inszeniert und soll bereits im Juli 2010 in die Kinos kommen. Fishburne mimt eine Figur namens Roland, die zusammen mit Brody und seinen Mistreitern auf dem Predator-Planeten landet und dort allerlei Albtraumhaftes erlebt.
Das Original aus den 80er Jahren, mit dem Arnold Schwarzenegger seinen Status als oberster Actionhero Hollywoods zementierte, genießt noch heute Kultstatus unter Genrefans. Ob die "steirische Eiche" auch in Antals Neuauflage zu sehen sein wird, ist noch unklar, über einen streng geheimen Gastauftritt wie in "Terminator - Die Erlösung" wird allerdings bereits seit Monaten spekuliert.
Kinofans lieben die "Inglourious Basterds", die Kritiker auch. Tarantino hat gute Oscarchancen - auch mangels echter Konkurrenz.
Es dauert noch über ein halbes Jahr, bis es wieder heißt: "And the Oscar goes to ...". Tatsächlich aber ist das Rennen um die wichtigste Filmtrophäe längst eröffnet und die "Inglourious Basterds" haben beste Chancen, ziemlich "Glorreiche Bastarde" zu werden.Zugegeben, es ist noch ein wenig früh, darüber zu spekulieren. Doch mit seinem guten Kinostart empfiehlt sich Inglourious Basterds durchaus für die Academy Awards. Selbst eine Oscarnominierung für den auch in den US-Kritiken durch die Bank mit Lob überschütteten Darsteller Christoph Waltz ist denkbar, wenn auch wohl "nur" als bester Nebendarsteller. Denn auch nicht-englischsprachige Schauspieler haben in der schauspielerlastigen Academy ab und zu eine Chance, man denke etwa an Marion Cotillard, die seit ihrem Oscar für La Vie en Rose mit namhaften Regisseuren wie Michael Mann oder Christopher Nolan gearbeitet hat. "Basterds"-Regisseur Quentin Tarantino nennt bislang einen Oscar für das beste Drehbuch für "Pulp Fiction" sein eigen.
Noch tut man sich schwer, die Oscar-Kandidaten auszumachen, die ja klassischerweise ohnehin erst in den folgenden Monaten ins Kino kommen. Ein potenzieller Kandidat ist schon aus dem Rennen: Martin Scorseses Shutter Island, dessen Start gerade kurzerhand auf Februar verschoben wurde. Sollte das Feld der Bewerber ausgerechnet in einem Jahr überschaubar sein, in dem das Feld der Bester Film-Nominierungen auf zehn erweitert wurde?
Diane Kruger ist Deutschlands erfolgreichster Hollywood-Export. Doch das hätte sie fast die Rolle in Tarantinos "Inglourious Basterds" gekostet!
Til Schweiger scheiterte mit dem Umzug in die Traumfabrik. Doch sie hat als eine der wenigen Deutschen richtig Fuß gefasst in Los Angeles...Diane Kruger ist spätestens seit ihrem Auftritt in Blockbustern wie "Troja" an der Seite von Brad Pitt oder den "Vermächtnis"-Filmen mit Nic Cage nicht mehr wegzudenken aus Hollywood. Sie hat sich im Gegensatz zu Schweiger langfristig häuslich eingerichtet in der Stadt der Engel. Krugers Auftritt als Berliner Filmdiva Bridget von Hammersmark in Quentin Tarantinos spektakulärer Nazi-Satire "Inglourious Basterds" bedeutet nun einen weiteren Karrierehöhepunkt.
Doch um ein Haar wäre Kruger die große Rolle durch die Lappen gegangen - ausgerechnet weil der Meister des Kult-Trashs sie für eine Amerikanerin hielt. Quentin wollte jedoch unbedingt deutsche Darsteller für die deutschen Rollen, verpflichtete deswegen einheimische Größen wie Daniel Brühl, August Diehl, Til Schweiger oder Gedeon Burkhard.
"Eigentlich ist das ein großes Kompliment an meine Sprachtrainer", freut sich Diane, die für die Hollywood-Karriere jahrelang Englisch paukte, ihren Nachnamen Heidkrüger abkürzte und das für Amerikaner schwierige "ü" zum "u" vereinfachte. "Ich musste erst nach Berlin fliegen und Deutsch sprechen um Quentin von meiner deutschen Herkunft zu überzeugen", verrät Diane. Ob das neue, etwas sperrige Werk des Meisters auch das deutsche Kinopulikum überzeugen kann, stellt sich dann ab diesen Donnerstag heraus.
Nach "Inglourious Basterds" wollen Brad Pitt und Quentin Tarantino angeblich erneut zusammenarbeiten - bei einem knallharten schwedischen Krimi!
In Schweden sind die Bücher um den Enthüllungsjournalisten und die sexy Meister-Hackerin Kult.Nun wollen, nach ihrer Zusammenarbeit bei der Kriegs-Satire "Inglourious Basterds", angeblich die Regie-Ikone Quentin Tarantino und Superstar Brad Pitt die Rechte an "Verblendung" sichern, dem ersten Buch einer skandinavischen Krimi-Trilogie von Autor Stig Larsson. Pitt könnte in der Romanverfilmung in die Hauptrolle des taffen Journalisten und selbst ernannten Detektivs Mikael Blomquvist schlüpfen - ein Krimiheld, neben dem Henning Mankells Kommissar Wallander wie ein braver Kleinstadt-Ermittler wirkt.
Blomquvist soll in "Verblendung" herausfinden, wie vor dreißig Jahren beim Treffen der nordschwedischen Großfamilie Vanger die dreizehnjährige Harriet spurlos verschwand, ohne dass je ihre Leiche gefunden wurde - obwohl das Fest auf einer Insel stattfand, die niemand verlassen konnte. Dabei steht dem Ermittler die sexy Computer-Expertin Lisbeth Salander zur Seite. Noch ist die Rolle nicht besetzt, aber sie schreit geradezu nach Pitts actionerprobter Lebensgefährtin Angelina Jolie.
Der Stoff wurde bereits mit großem Erfolg in Schweden verfilmt, ebenso wie die Folgeromane "Verdammnis" und "Vergebung", die dort demnächst starten. Also wäre auch für eine Hollywood-Trilogie genug Stoff vorhanden. Eigentlich plante Autor und Rechtsextremismus-Experte Larsson sogar zehn Blomquvist-Romane, doch er starb 2004 nach einem Herzinfarkt, bevor er diese fertigstellen konnte. Von den Büchern vier bis sechs liegen aber zumindest schon Manuskripte vor. Allerdings tobt um diese ein erbitterter Rechtestreit zwischen Larssons Lebensgefährtin und seiner Familie.
Es wäre nicht das erste Mal, dass Quentin Tarantino einen Star zurück auf die Erfolgsspur bringt. Diesmal soll Sharon Stone Nutznießerin sein.
Quentin Tarantino wird immer mehr zum guten Onkel Hollywoods. Jetzt möchte er scheinbar Sharon Stones ins Stocken geratene Karriere wieder auf Trab bringen.Pam Grier, Michael Madsen und John Travolta sind nur einige von Hollywoods Diamanten, die Quentin Tarantino wieder zum Funkeln und Strahlen brachte. Der Meisterregisseur scheint ein Faible für Mimen zu haben, auf die der Rest der Filmbosse keinen Pfifferling mehr setzt oder deren Stern am Erlöschen ist. Jetzt sieht alles danach aus, als ob der Regisseur von "Inglourious Basterds" Sharon Stone zurück ins gleißende Rampenlicht hieven möchte. Ein Erfolgserlebnis könnte die ehemalige "Muse" gut gebrauchen, liegt doch der letzte Kassenknüller der Diva schon einige Jahre zurück.
Nun wird gemunkelt, dass Tarantino das in die Jahre gekommene Sexidol der 90er Jahre in seinem neuen Werk "Weekend" einsetzen möchte. Darin geht es um einen pensionierten Kriegshelden, der auf dem Weg in sein Ferienhaus eine Unbekannte trifft. Die Augenweide hat eine Autopanne und nimmt die Hilfe des Galans freudig an. Und schon nimmt der Ärger seinen Lauf! Als Drehort haben die Filmemacher Serbien auserkoren. Michael Madsen, Jessica Biel, Dennis Hopper und Lucy Liu komplettieren die Besetzungsliste.
GEBURTSDATUM: 27.03.1963 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 27.03.1963 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 27.03.1963 | GEBURTSORT: USA
Familie
Vater: Tony TarantinoMutter: Connie Zastoupil, Managerin in einer Firma für Medizintechnik
Stiefvater: Curt Zastoupil, Musiker
Autogrammadresse
c/o A Band Apart Prod.10202 W. Washington Blvd.
Culver City, CA 90232
USA














