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Ralph Fiennes

Portrait von Ralph Fiennes
Ralph Fiennes

User-Bewertung

15 VOTES
97%
REALER NAME:
Ralph Nathaniel Fiennes

GEBURTSTAG:
22.12.1962 in Suffolk, England

LEBT IN:
Großbritannien

Kurzinfo

Als Sohn eines Architekten und einer Malerin schloss Fiennes seine Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Arts ab, wurde Mitglied der Royal Shakespeare Company und debütierte im Film als Heathcliff an der Seite von Juliette Binoche in der Emily-Bronte-Verfilmung "Stürmische Höhen". Der sensationelle Durchbruch gelang ihm mit seinem erst zweiten Leinwandauftritt als KZ-Kommandant Amon Göth in "Schindlers Liste".
Mit nur ...

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GEBURTSDATUM: 22.12.1962 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Als Sohn eines Architekten und einer Malerin schloss Fiennes seine Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Arts ab, wurde Mitglied der Royal Shakespeare Company und debütierte im Film als Heathcliff an der Seite von Juliette Binoche in der Emily-Bronte-Verfilmung "Stürmische Höhen". Der sensationelle Durchbruch gelang ihm mit seinem erst zweiten Leinwandauftritt als KZ-Kommandant Amon Göth in "Schindlers Liste".
Mit nur wenigen Filmen etablierte sich Fiennes als Charakterdarsteller von Rang mit intensiver, charismatischer Präsenz, die er bislang überzeugend als Professor, als Sohn eines Bischofs, als futuristischer Dealer von Cyper-Disketten und romantischer Liebhaber umzusetzen vermochte. Neben Spielberg arbeitete Fiennes schon mit so unterschiedlichen Regisseuren wie Robert Redford oder Kathryn Bigelow, was sich auch in seiner teils sehr extremen Rollenwahl widerspiegelt. In István Szabós "Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein" verkörperte er in drei Rollen drei Generationen der jüdischen Familie Sonnenschein vom Kaiserreich bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und wurde dafür beim Europäischen Filmpreis als bester europäischer Schauspieler ausgezeichnet.
Nachdem Fiennes in der romantischen Komödie "Manhattan Love Story" als reicher Politiker sein Herz für ein allein erziehendes Zimmermädchen (Jennifer Lopez) entdeckte, stand er für David Cronenbergs "Spider" als nahezu katatonischer, psychisch kranker Titelheld vor der Kamera und für Brett Ratner in "Roter Drache" als nicht minder gestörter Serienkiller Francis "Zahnfee" Dolarhyde. Als eigentlich besonnener britischer Diplomat in Nairobi kommt er in Fernando Mereilles "Der ewige Gärtner" nach der Ermordung seiner Ehefrau den dunklen Machenschaften von skrupellosen Pharmakonzernen und korrupten Regierungen auf die Spur. In "Mike Newells "Harry Potter und der Feuerkelch" verkörpert er den schrecklichen Rivalen des Zauberlehrlings, Lord Voldemort.
Neben Glenn Glose und William Fichtner stand er auf der Besetzungsliste zu der Satire "Glück in kleinen Dosen" und in James Ivorys "The White Countess" spielte er einen erblindeten Diplomaten, der in Shanghai um 1936 einen Club eröffnen möchte und dabei auf die Hilfe einer russischen Exilgräfin (Natasha Richardson) hofft. In "Doris and Bernard" wird ihm als schwulen Butler das Vermächtnis einer reichen Tabakmillionärin (Susa Sarandon) zuteil. Als verschlossen-melancholischer Anwalt, der immer noch von seiner ersten Liebe zu einer KZ-Wärterin (Kate Winslet) geprägt ist, spielt Finnes in "Der Vorleser" mit großer Intensität den Part des älteren Michael.
Unter Fiennes' TV-Arbeiten finden sich Filme wie "Lawrence After Arabia" und "The Cormorant", für die er von der Kritik ebenso gelobt wurde wie für seine Theaterauftritte und -inszenierungen - 1994 wurde ihm der Tony Award für seinen "Hamlet" verliehen. Von den Kritikern in New York, Boston und Chicago und der National Society of Film Critics als bester Nebendarsteller für "Schindlers Liste" ausgezeichnet, konnte er zudem in England den BAFTA Award erringen und wurde 1994/95 bei den London Film Critics Awards zum besten britischen Darsteller gekürt. Fünf Jahre später erhielt er die Auszeichnung als Europäischer Schauspieler des Jahres für seine Rolle in "Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein".
Von 1995 bis 2006 war Ralph Finnes mit der Schauspielerin Francesca Annis zusammen. Zuvor war er vier Jahre mit Alex Kingston verheiratet.
GEBURTSDATUM: 22.12.1962 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
Ralph Fiennes soll neuer Bond-Chef M werden 03.01.2012

Angeblich wird der Voldemort-Darsteller aus "Harry Potter" im neuen James Bond-Abenteuer "Skyfall" als Nachfolger der MI6-Chefin Judi Dench eingeführt.

Lange wurde gerätselt, in welche Rolle er schlüpfen könnte?
Wenn die Bond-Macher um Chef-Produzentin Barbara Broccoli einen hochkarätigen Schauspieler wie Ralph Fiennes verpflichten und nicht verraten, welchen Part er übernimmt, steht meist eine dicke Überraschung ins Haus.
Im Fall von Ralph Fiennes, der unter anderem in der "Harry Potter"-Saga als Oberschurke Lord Voldemort glänzte, war das nicht anders. Passend zu seiner letzten großen Rolle spekulierten die Bond-Fans bei seiner Verpflichtung, dass dieser erneut einen Fiesling spielen würde. Schnell war man beim Lieblingsbösewicht aus dem 007-Universum: Ernst Stavro Blofeld, der glatzköpfige Katzenstreichler mit Weltvernichtungsambitionen.
Doch pünktlich zu Neujahr hat Ralph Fiennes ein Detail verraten, dass in eine völlig andere Richtung deutet: "Ich darf sagen, dass ich einen Agenten der Regierung spielen werde", enthüllte er.
Nun hat ein Insider der Bond-Produktionsfirma EON einer US-Filmwebsite gesteckt, dass Fiennes nicht irgendeinen Spion spielen wird, sondern als alleroberster Chef-Agent geplant ist: Er soll Judi Dench als MI6-Boss M ersetzen!
"Ralph Fiennes spielt in der Tat einen Agenten der Regierung", erklärt der Insider. "Der Grund, warum wir bisher seinen Namen nicht erfahren haben, ist, dass er der neue M werden soll! In 'Skyfall' geht es nämlich darum, dass M wegen eines dunklen Ereignisses in ihrer Vergangenheit zurücktreten muss. Das Direktorium des MI6 bestimmt daraufhin einen von Ralph Fiennes gespielten Regierungsbeamten zum Nachfolger. Judi Dench wird gezwungen, diesen als neuen Chef des MI6 anzulernen."
Demnach wäre "Skyfall" der letzte Auftritt der Top-Mimin als 007-Chefin. Judi Dench ist seit 1995 in "Goldeneye" die erste Frau an der Spitze des MI6. "Skyfall" wird bereits ihr siebter - und offenbar finaler - Einsatz.
Auch wenn sich die 007-Fans also möglicherweise von einer liebgewonnenen Institution verabschieden müssen, so kehren dafür in "Skyfall" zwei Figuren aus dem Bond-Universum zurück, die in den beiden letzten Filmen "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" schmerzlich vermisst wurden: der Technik-Tüftler Q, den Ben Whishaw aus "Das Parfum" spielt, und Ms Sekretärin Moneypenny, dem liebsten Flirt-Objekt von James Bond, die wohl von "Fluch der Karibik"-Orakel Naomie Harris dargestellt wird.
Wie sich das alles um Hauptdarsteller Daniel Craig herum zu einem gewohnt stilsicheren Agenten-Spektakel fügt, gibt's ab 11. November zu erleben, wenn "Skyfall" weltweit ins Kino kommt.
Ralph Fiennes im neuen Bond als Fiesling Blofeld? 08.11.2011

Nach Voldemort in der "Harry Potter"-Saga könnte Ralph Fiennes erneut einen Superschurken geben: den 007-Erzfeind Ernst Stavro Blofeld in "James Bond: Skyfall".

Vor ihm werden sich wohl lebenslang alle Kinder erschrecken?
Als dunkler Lord Voldemort ließ Ralph Fiennes in den "Harry Potter"-Filmen den Hogwarts-Fans das Blut in den Adern gefrieren. Nun, nach Abschluss der Zauber-Saga, hat der britische Topmime offenbar Entzugserscheinungen und sucht die nächste bitterböse Rolle. Angeblich wird Fiennes im nächsten James-Bond-Abenteuer "Skyfall" den Superschurken Ernst Stavro Blofeld spielen.
"John Logan (der Bond-Drehbuchautor, d. Red.) hat eine sehr interessante Rolle geschrieben, die wirklich viel Spaß macht", berichtet Ralph Fiennes. "Ich darf zwar nicht darüber sprechen, aber ich werde jedenfalls keine weiße Katze streicheln?"
Damit bezieht sich Fiennes auf die Szenen des Superschurken Blofeld in den bisherigen Bond-Filmen wie "Liebesgrüße aus Moskau" oder "Man lebt nur zweimal", in denen dieser mit einer weißen Perserkatze auf dem Arm zu sehen war.
Trotzdem ist weiter unklar, ob Ralph Fiennes die Rolle als Blofeld übernimmt oder nicht. Denn seit dem Neustart der 007-Filme mit "Casino Royale" haben die Bond-Macher um Produzentin Barbara Broccoli viele klassische Standards der Kinoabenteuer des Top-Agenten umgekrempelt - nicht mal vor dem geschüttelten Martini machten sie dabei Halt.
Gut möglich also, dass Fiennes schlicht einen Blofeld ohne Katze darstellen wird. Zumal Drehbuchautor John Logan während der Arbeit am Skript zu Protokoll gab: "Bond sollte meiner Meinung nach immer gegen Blofeld kämpfen!"
Damit würde Ralph Fiennes unter anderem in die Fußstapfen von "Kojak" Telly Savalas und Max von Sydow, der Blofeld zuletzt in "Sag niemals nie" spielte, treten. Ernst Stavro Blofeld war in sieben 007-Filmen als Kopf des Terror-Bundes "SPECTRE" zu sehen, im deutschen mit "Phantom" übersetzt.
Offen wäre noch, welche Rolle Javier Bardem dann einnehmen würde, der bei der Pressekonferenz zum Drehstart von "James Bond: Skyfall" als nicht näher spezifizierter Bösewicht vorgestellt wurde. Er könnte möglicherweise als Handlanger von Blofeld agieren.
Unterdessen haben die Bond-Macher zwei Neuzugänge für "Skyfall" bekanntgegeben: Helen McCrory die in "Casanova" Heath Ledgers Mutter spielte, und Ola Rapace, den Ex-Mann von "Millennium"-Darstellerin Noomi Rapace. (Witziges Detail: Im US-Remake der Verfilmung des Krimikults spielt Bond-Mime Daniel Craig die Hauptrolle.) Welche Rollen die beiden neuen Darsteller spielen werden, wurde aber nicht verraten.
Gelüftet werden die Geheimnisse um die Bond-Charaktere spätestens am 1. November 2012, wenn "James Bond: Skyfall" ins Kino kommt.
Daniel Craig lobt neues Bond-Drehbuch und fiebert erster Klappe entgegen 20.07.2011

Nach langen Querelen ums Geld geht es endlich voran mit dem 23. James-Bond-Spektakel. Hauptdarsteller Daniel Craig hat dabei große Erwartungen.

Es wird höchste Zeit, wieder in den schwarzen Smoking zu schlüpfen?
Eine ganze Weile sah es nicht gut aus für die Rückkehr von Superagent James Bond in die Kinosäle. Finanzprobleme beim Filmriesen MGM hatten das Projekt lange auf Eis gelegt.
ZU lang, wenn es nach Hauptdarsteller Daniel Craig geht. Jetzt, da der 23. Bond schließlich doch Grünes Licht hat, sehnt Craig die erste Klappe herbei: "Ich hatte ja eine ziemlich lange Pause", erklärt Daniel Craig. "Jetzt dürstet mich richtig danach, endlich mit Bond anzufangen."
Doch der große zeitliche Abstand zum letzten Bond-Film "Ein Quantum Trost" ist nicht der einzige Grund für Daniel Craigs Vorfreude. Der Hauptdarsteller gehört zu den wenigen Menschen auf der Welt, die das streng geheime Drehbuch zum noch unbetitelten 007-Abenteuer bereits sehen durften: "Ja, wir haben ein Skript und es ist fantastisch!", lobt Craig.
Wenn schon die Handlung des neuen James Bond geheim ist, so gibt es zumindest ein paar spärliche Informationen zu den Darstellern: Javier Bardem spielt den Bösewicht und "Fluch der Karibik"-Orakel Naomie Harris wird als Bonds Lieblingssekretärin Moneypenny zurückkehren. In den letzten beiden 007-Filmen seit der Verpflichtung von Daniel Craig war Moneypenny gar nicht vorgekommen.
Dasselbe gilt für den kultigen Technik-Tüftler Q, den jahrzehntelang der inzwischen verstorbene Waliser Desmond Llewelyn gespielt hatte. Diesen hatte dann "Monty Python"-Star John Cleese beerbt. Nun soll angeblich Ralph "Voldemort" Fiennes im neuen Bond den findigen Ingenieur mimen.
Insider sehen in diesen zwei Personalien einen Versuch, eine Spur des Charmes der älteren Bond-Filme in die eher von Realismus und harter Action geprägten neuen 007-Abenteuer zu integrieren.
Indes muss sich Daniel Craig auch nicht mehr allzu lang gedulden, bis der neue Regisseur Sam Mendes ("American Beauty", "Road to Perdition") das erste Mal "Action!" ruft: "Auch wenn es lange Zeit nicht danach aussah - im Oktober oder November fangen wir an zu drehen", verrät Daniel Craig.
Ralph Fiennes zweiter Bond-Bösewicht? 07.02.2011

Naben Javier Bardem scheint es James Bond in seinem nächsten Abenteuer auch mit Lord Voldemort persönlich aufnehmen zu müssen.

Wenn ein Serien-Killer und der fieseste Zauberer der Welt aufeinander treffen, brechen harte Zeiten für James Bond an.
Bei der Besetzungsliste, die sich nach und nach vervollständigt, sollte sich Daniel Craig schon mal warm anziehen. Im 23. Abenteuer des britischen Superagenten wird er es voraussichtlich nicht nur mit Javier Bardem als Gegenspieler aufnehmen müssen, sondern auch mit Ralph Fiennes.
Sollten tatsächlich beide Oscar-prämierten Schauspieler ihr Mitwirken zusagen, können sich echte Bond-Fans auf ein Feuerwerk der Intrigen gefasst machen. Bisher sieht alles danach aus, als wolle Sam Mendes als neuer Regisseur für mehr Tiefgang der Charaktere und mehr Freiraum zur Rollenentfaltung lassen. Über die Wahl, Ralph Fiennes als Bösewicht für "Bond 23" anzuheuern, gab ein Mitarbeiter bekannt:
"Es wird der erste einer neuen Generation von Bond-Filmen. Die Ideen, die Mendes hat, bringen den Film auf ein dunkleres Terrain. Die sind Figuren modern, erwachsen und herausfordernd. Die Rolle ist extrem komplex und nur ein besonders fähiger und vielfältiger Schauspieler kann sie spielen - und Ralph steht ganz oben auf der Liste."
Wer daran bisher noch zweifelt, kann sich im Juli den letzten Teil der "Harry Potter"-Saga zu Gemüte führen. Ralph Fiennes kann ganz unglaublich böse sein?
Oldman und Fiennes veredeln Spionageklassiker 09.07.2010

Für die Neuverfilmung des Spionagehits "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" konnten mit Gary Oldman und Ralph Fiennes wahre Hochkaräter gewonnen werden.

In die Fußstapfen von Sir Alec Guinness schlüpft Charakterkopf Gary Oldman in der Neuverfilmung des Agententhrillers "Tinker, Taylor, Soldier, Spy".
Spionage ist immer ein aktuelles Thema. Gerade erst haben die beiden Supermächte Russland und USA auf dem Wiener Flughafen nach einer längeren Sendepause einen größeren Spionaustausch betrieben. Selbstverständlich bereichern die Abenteuer der Geheimagenten seit jeher Hollywood. James Bond, Jason Bourne, Jack Ryan oder Austin Powers sind nur einige Beispiele dafür.
Jetzt wurde bekannt, dass Regisseur Tomas Alfredson den Spionageklassiker "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" neu aufleben lassen wird. 1979 glänzte Sir Alec Guinness in der TV-Verfilmung von John Le Carrés Erfolgsroman. Nun kann der Filmemacher mit nicht minder attraktiven Mimen aufwarten.
Neben Parade-Bösewicht Gary Oldman haben auch Colin Firth, Michael Fassbender und Ralph Fiennes ihr Mitwirken zugesagt. Wer nun glaubt, Alfredson gäbe sich damit schon zufrieden, irrt sich. Mit Hochdruck arbeitet er daran, noch das eine oder andere schauspielerische Schwergewicht für sein Projekt zu gewinnen. Für das Drehbuch konnte er mit Peter Morgan ("Die Queen") einen ebenfalls hoch dekorierten Mitstreiter gewinnen. Le Carrés Roman bildete den Auftakt seiner Karla-Trilogie.
Darin geht es um die Jagd nach einem Maulwurf in Reihen des MI6-Geheimdiensts. Smiley, der von Oldman gespielt wird, ist einer der Verdächtigen. Sein scharfer Verstand und seine schnellen Sinne helfen ihm erfolgreich dabei, Ärger aus dem Weg zu gehen. Drehbeginn ist im Oktober.
"Harry Potter 7" wird "verstörendes blutiges Gemetzel" 16.04.2010

Laut Neville Longbottom-Darsteller Matthew Lewis wird die Verfilmung von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" noch brutaler als die Romanvorlage.

Der erste Roman "Harry Potter und der Stein der Weisen" war noch ein echtes Kinderbuch, der Film ein Erlebnis für die ganze Familie.
Doch Kultautorin Joanne K. Rowling hatte von vornherein angekündigt, dass der Ton ihrer "Harry Potter"-Bücher immer düsterer werden würde: Genau wie Harry, Ron und Hermine mit jedem der sieben Schuljahre in Hogwarts ein Stück erwachsener wurden, so sollten auch die Bücher und ihre Leser mitwachsen.
Im siebten Roman "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" schlagen sich die drei Zauberschüler daher nicht mehr mit den Nöten von Erstklässlern oder Pubertätsfragen herum, sondern erleben ein bedrohliches Finale gegen den dunklen Lord Voldemort, in dem es existenziell und ziemlich blutig zugeht.
Die Verfilmung wird die unvermeidliche Konfrontation zwischen Harry und Voldemort dabei nicht abmildern - im Gegenteil! Das hat Matthew Lewis verraten, der Harrys engen Vertrauten Neville Longbottom spielt: "Unser Regisseur David Yates und der Drehbuchautor Steven Kloves sind den härtesten Stellen im Buch nicht aus dem Weg gegangen. Es wird blutig und ein ziemliches Gemetzel - und sehr real wirken!"
Lewis' Part als Neville ist dafür das beste Beispiel: Er mausert sich im Lauf der sieben Romane vom schüchternen Loser zum mutigen Magier, der auch vor einem direkten Kampf mit Voldemort nicht mehr zurückschreckt. Er hilft damit sogar, Harrys Leben zu retten. Und obwohl der Erfolg der Potter-Verfilmungen von einer möglichst niedrigen Altersfreigabe abhängt, begrüßt Matthew Lewis die Werktreue bei den beiden Filmen zum letzten Roman - auch wenn das in Deutschland möglicherweise eine FSK 16 bedeuten könnte:
"Wir halten uns ans Buch und sagen: 'Klar ist einiges davon ziemlich ernst und sogar verstörend. Es sterben Menschen.' Das ist ein Film ohne Zuckerguss und dafür musste jeder Schauspieler einen Schritt weiter gehen als bisher!"
Das Ergebnis können Hogwarts-Fans ab 18. November im Kino erleben, wenn "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1" startet. Die spannendsten Szenen mit der finalen Schlacht um Hogwarts gibt's aber erst im zweiten Teil zu erleben, der ungefähr ein Jahr später ins Kino kommen soll.
GEBURTSDATUM: 22.12.1962 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN
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GEBURTSDATUM: 22.12.1962 | GEBURTSORT: GROßBRITANNIEN

Familie

Mutter: Jennifer Lash (Autorin, verstorben 1993)
Vater: Mark Fiennes (Fotograf, verstorben 2004)
Schwestern:
Martha (Regisseurin)
Sophie (Produzentin)
Brüder:
Magnus (Musiker)
Joseph (Schauspieler)
Jacob (Wildhüter)
Ehefrau: Alex Kingston (Schauspielerin 1993 - 1997)
Lebenspartnerin: Francesca Annis (Schauspielerin 1995 - 2006)

Autogrammadresse

c/o Dalzell & Beresford Ltd.
26 Astwood Mews
London, SW7 4DE
UK

 
 

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