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Roland Emmerich

Portrait von Roland Emmerich
Roland Emmerich

User-Bewertung

9 VOTES
94%
GEBURTSTAG:
10.11.1955 in Stuttgart

LEBT IN:
Deutschland

Kurzinfo

Zu Beginn seiner Karriere wurde er spöttisch "das Spielbergle aus Schwaben" genannt, weil er sich dezidiert für Genrefilme und speziell für Science-Fiction-Stoffe aussprach. Sein "Independence Day", in dem der Präsident der USA persönlich in den Jet steigt, um die Invasion der Erde durch Aliens zu verhindern, wurde einer der größten Welterfolge im Genrekino der 90er-Jahre und machte den schwarzen Hauptdarsteller Will ...

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GEBURTSDATUM: 10.11.1955 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
Zu Beginn seiner Karriere wurde er spöttisch "das Spielbergle aus Schwaben" genannt, weil er sich dezidiert für Genrefilme und speziell für Science-Fiction-Stoffe aussprach. Sein "Independence Day", in dem der Präsident der USA persönlich in den Jet steigt, um die Invasion der Erde durch Aliens zu verhindern, wurde einer der größten Welterfolge im Genrekino der 90er-Jahre und machte den schwarzen Hauptdarsteller Will Smith ("Men in Black") zum Star. Der 1955 in Stuttgart geborene Roland Emmerich wurde so neben Wolfgang Petersen der erfolgreichste deutsche Regisseur der 90er-Jahre in Hollywood.
Emmerichs Abschlussfilm an der Münchner Film- und Fernsehhochschule war der bislang teuerste der HFFM und wurde im Wettbewerb der Berlinale 1984 gezeigt: "Das Arche-Noah-Prinzip", eine Mischung aus "Star Wars" und "2001", zeigte bereits Emmerichs handwerkliches Geschick und seine Kunst, Dekors so einzurichten, dass die Schauwerte teurer aussehen, als sie es tatsächlich waren - eine Begabung, die ihm in Hollywood, wo er stets unter Budget blieb, zu Gute kam. Auf die deutschen, weitgehend unabhängig von Fördergremien produzierten Horror- und SF-Filme "Joey" und "Moon 44" folgte das Hollywood-Debüt mit "Universal Soldier", ein Action-Film mit Jean-Claude Van Damme als genmanipulierte Kampfmaschine. Die SF-Fantasy "Stargate" über ein Zeitloch, in das Soldaten in die Epoche der Ägypter geraten, zog eine titelgleiche TV-Serie nach sich. Auf Emmerichs bislang größten Erfolg "Independence Day", in der Kritik wegen seiner pathetisch patriotischen Töne umstritten, folgte mit "Godzilla" eine Wiederbelebung des japanischen Mythos um die Riesenechse, die New York zerstört. Die Werbekampagne für den Film fiel durch ihren Gigantismus auf, der im Film nicht entsprechend eingelöst wurde. Emmerichs "Der Patriot" (2000) schildert mit Mel Gibson in der Hauptrolle eine Episode aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und bestätigt hier wie auch in seinem Spinnen-Horror-Spaß "Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster" (2002) seinen Ruf als kostengünstig arbeitender, versierter und spektakuläre Bildeffekte inszenierender Genre-Regisseur.
2004 folgte der intelligent inszenierte und imposant mit Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal besetzte Katastrophenfilm "The Day After Tomorrow", in dem der Weltuntergang durch einen Klimaveränderung droht. Drei Jahre später wirkte er als Produzent am Thriller "Trade - Willkommen in Amerika" von Regisseur Marco Kreuzpaintner mit. Mit einem Blick zurück in die Urzeit beschäftigte sich Emmerich in seinem 2007 vollendeten Regieprojekt "10.000 B.C. ". Prähistorische Raubtiere wie der Säbelzahn-Tiger oder das Mammut begleiten ein Stammesmitglied auf der Suche nach seiner entführten Geliebten; der Film feierte in Berlin seine Weltpremiere.
Zusammen mit seiner Schwester Ute Emmerich, die in den meisten seiner Filme als Produzentin mitwirkte, hat er die Produktionsfirma Centropolis gegründet.
GEBURTSDATUM: 10.11.1955 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
"Shakespeare hat zu 100% nicht selbst geschrieben!" 09.11.2011

Der Action-Spezialist über seinen neuen Weg mit dem historischen Thriller "Anonymus" um die wahre Herkunft der Shakespeare-Stücke.

"Anonymus" ist einer der kostengünstigsten Filme von Roland Emmerich - und einer der riskantesten. Der 55-jährige Regisseur folgte mit diesem Passionsprojekt seinen künstlerischen Interessen. Und das war nur dank seiner bisherigen Erfolge möglich.
Wie kommt ein Regisseur, der für Weltuntergangsszenarien bekannt ist, zu einer Geschichte, die sich mit dem Urheber der Shakespeare-Stücke beschäftigt?
ROLAND EMMERICH: Das begann vor über neun Jahren. Damals bekam ich das Drehbuch "Soul of the Age", das die Grundlage für "Anonymus" bildete, zugeschickt. Ich fand die Geschichte absolut unglaublich und rief sofort Autor John Orloff an. Der Grund, diesen Film zu machen, war: Sein Skript hat mich umgehauen.
Dass Sie mit diesem Film Ihr Stammpublikum, das mit Ihnen Filme wie "Independence Day" oder "2012" verbindet, verblüffen, ist Ihnen bewusst?
Ich glaube, ich gelte noch als "Master of Disaster", wovon ich gar nicht so begeistert bin. Schon vor "2012" wollte ich keinen Katastrophenfilm mehr machen, bis mich mein Schreibpartner Harald Kloser doch überredet hat. Dean Devlin, mein Koautor von "Independence Day", war von "Anonymus" total überwältigt. Nach der ersten Vorführung redete er stundenlang auf mich ein, bis ich sagte: "Reg dich wieder ab."
Was sagte er denn genau zu Ihnen?
Er mochte, dass ich endlich das gemacht habe, was er in mir gesehen hat. Die Leute, die mit mir arbeiten, wissen, was ich so lese und wofür ich mich privat interessiere. Ich bin ja mit Thomas Mann und Dostojewski groß geworden. Dean meinte zu mir: "Es ist toll, dass du es allen Leuten zeigst." Das war nie mein Ziel. Ich habe den Film gemacht, weil ich von der Geschichte tief berührt war.
Vor sechs Jahren starteten Sie ja bereits einen Anlauf, stoppten aber das Projekt.
Weil es zu teuer geworden wäre. Aus heutiger Sicht bin ich froh, dass es seinerzeit nicht geklappt hat. Ich war damals noch nicht so weit und die Technik auch nicht. Außerdem hatte ich seinerzeit nicht den Einfluss wie heute. Dass ich mit "2012" viel Geld für Sony verdient habe, hat sicher geholfen. Die wollen weiter Filme mit mir machen. Sonst darf ja nur eine kleine Gruppe von Regisseuren von Scorsese bis Stephen Daldry so etwas drehen. Aber ich fühlte mich sicher: Wenn ich das in den Sand setze, wird mir keiner den Kopf abreißen. Außerdem mochte Sony-Studiochefin Amy Pascal das Drehbuch. Ich habe sogar einen Weg gefunden, den Film für 26 Mio. Dollar zu machen - nachdem das Budget ursprünglich auf 40 Mio. angesetzt war.
Wie haben Sie das gemacht?
Ich habe zum ersten Mal alles, was ich gelernt habe, benutzt, um einen Film billiger zu machen. Man braucht keine große Komparserie mehr oder alle Bauten. Mit ein bisschen Vordergrund kann man alles so herstellen, dass kein Mensch sieht, dass es CG ist. Das haben wir bereits bei "2012" so gemacht. Der Zeitdruck war auch ein bisschen größer, trotz der Budgetbeschränkungen habe ich das kaum gemerkt. Ich finde, der Film sieht aus, als hätte er 70 oder 80 Mio. Dollar gekostet. Wir haben uns alle ins Zeug gelegt. Und wenn viele Leute begeistert von etwas sind, merkt man das eben. Es hat auch geholfen, dass ich in Deutschland gedreht habe. Die Deutschen sind die besten Filmtechniker der Welt.
Sie hätten das Projekt auch aus eigener Tasche finanzieren können.
Ganz am Anfang sagte ich, ich zahle die Hälfte. Aber dann saß ich in einem Meeting mit Amy Pascal. Man muss eben sein Glück herausfordern.
Heißt das, Sie lassen sich auf weitere riskante Passionsprojekte ein?
Ich habe schon immer das Risiko geliebt. Auch bei meinen großen Filmen. Ich kann -sagen, ich habe alles erreicht. So gesehen ist mir alles egal, selbst wenn ich natürlich nicht gern Geld verliere. Ich erkenne ein gutes Drehbuch und gute Schauspieler. So habe ich mich relativ sicher gefühlt, als ich "Anonymus" gemacht habe.
Wie nervös sind Sie, da Ihr Passionsprojekt in die Kinos kommt?
Ich bin ziemlich entspannt. Einmal dachte ich, ich hätte einen wirklich guten Film gemacht, das war "Der Patriot". Die Reaktionen des Publikums und der Kritik haben mich sehr enttäuscht. Seither sage ich mir: Dreh deine Filme und mach dir keine Sorgen. In dem Beruf musst du zum Zen-Meister werden.
Nervös könnten vielleicht ein paar Forscher werden. Ihr Film schreibt ja die Urheberschaft der Shakespeare-Texte Edmund de Vere, dem Earl of Oxford, zu.
Richtig. Die sogenannten "Stratfordianer" haben vor diesem Film große Angst. In unserer Zeit glauben die Leute aber eher dem, was sie im Film sehen, und nicht dem, was sie lesen. Als "Amadeus" herauskam, hatten alle Befürchtungen, dass er das Bild von Mozart ankratzen könnte; tatsächlich hat ihn der Film hip und cool gemacht.
"Amadeus" war eine fiktive Geschichte. Wer war nun nach Ihrer Auffassung der wahre Autor?
Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass William Shakespeare es nicht war. Der war ein Geschäftsmann, kein Autor. Das ergibt keinen Sinn, wenn man sich die Fakten anschaut. Ich würde nicht die Hand ins Feuer legen, dass der Earl of Oxford der Autor war, aber ich halte ihn für den wahrscheinlichsten Kandidaten.
Mit Ihrem nächsten Projekt "Singularity" wenden Sie sich wieder dem Science-Fiction-Film zu. Bleibt "Anonymus" Ihr einziger Ausflug ins Arthouse-Kino?
Ich will andere Genres ausprobieren. Große Unterhaltungsfilme gehören für mich mit dazu. Gleichzeitig plane ich weitere kleinere Projekte, die ich zwischendrin drehen möchte. Aber auch diese Filme versuche ich so unterhaltend und für ein so breites Publikum wie möglich zu machen. Ein anderer Regisseur hätte in "Anonymus" vielleicht nur Talking Heads gefilmt, aber ich wollte eben auch Totalen und ein bisschen opulenter werden, ohne großes Geld zu haben. Und das möchte ich auch künftig so halten. Ich mag historische Stoffe. In deren Rahmen kann man etwas zeigen, was einen auch heute noch beschäftigt. In meinem Kopf habe ich so viele Filme, die ich noch machen will. Am liebsten würde ich jedes Jahr einen drehen.
Mit "Anonymus" zeigen Sie, wie politisch Kunst sein kann. Wird das auch für "Singularity" gelten?
Oh ja. "Singularity" wird extrem politisch. Er handelt von der Zukunft der Pharmaindustrie, und es geht um Fragen, wie, warum wir ewig leben wollen und welche Gefahren das mit sich bringt. Das wird ein intellektueller Actionfilm.
Nur intellektuell?
Mit viel Action. Die erste Reaktion von Sony war: "Es gibt zu viel Action." Ich sagte nur: "Wirklich?"
"Asteroids": Roland Emmerich verfilmt Game-Klassiker 09.06.2011

Das Atari-Kultgame "Asteriods" kommt ins Kino und "Schwaben-Spielberg" Roland Emmerich führt Regie. Die Handlung steht bereits!

Das wird ein großes SciFi-Spektakel?
In Zeiten von 3D-Shootern mit fotorealistischer Graphik und Spielsequenzen in cineastischer Qualität ist kaum vorstellbar, was der Spiele- und Konsolenschmiede Atari in den späten 70ern gelang: Mit Meteoriten und UFOs aus einfachen Strichen schuf man ein Kult-Game.
In "Asteroids" ballerte ein dreieckiges Raumschiff pixelgroße Schüsse auf Weltraumgestein, deren Trümmer immer kleiner und gefährlicher wurden, dazu kreuzte gelegentlich unter fiesen Alarmtönen ein feindliches UFO über den Schirm, das seinerseits Richtung Spieler feuerte.
Nun hat Hollywood den Game-Klassiker entdeckt und will ihn als großes SciFi-Epos auf die Leinwand bringen. Regie führt dabei unser erfolgreichster Mann in der Traumfabrik: Roland Emmerich!
Der oft "Schwaben-Spielberg" genannte Regisseur hat mit "Stargate", "Independence Day" und "2012" eindrucksvoll bewiesen, dass er der richtige Mann für solch epische Stoffe ist. Auch wenn Roland Emmerich mit dem Historiendrama "Anonymus" um William Shakespeares angeblichen Betrug um seine Theaterstücke zuletzt andere Wege beschritten hat, gilt der deutsche Filmemacher als Meister der effektreichen Umsetzung apokalyptischer Szenarien.
Und das ist bei "Asteroids" auch dringend nötig. Denn in der Verfilmung wurde die Erde komplett zerstört. Einige wenige Überlebende haben in einem Asteroidengürtel Zuflucht gefunden - bei scheinbar freundlichen Aliens, die auf großen Bruchstücken leben. Doch bald stellt sich heraus, dass die fremdartigen Wesen hinter der Vernichtung der Erde stecken und auch den Rest der Menschheit auslöschen wollen...
Welche Dimensionen das Projekt hat, zeigt schon der Name des Produzenten: Lorenzo di Bonaventura steht unter anderem hinter der "Transformers"-Trilogie. Das Drehbuch zu "Asteroids" schreibt Matt Lopez ("Duell der Magier").
"Asteroids" ist dabei nicht der einzige Spieleklassiker, der demnächst die Leinwand erobert. Die Mutter aller Videospiele, "Space Invaders", will der Spanier Nacho Vigalondo ins Kino bringen, dabei handelt es sich aber um eine kleine Independent-Produktion. Roland Emmerich wird dagegen bei "Asteroids" alle Register ziehen, die 3D-Technik und moderne Computer-Effekte hergeben.
Gleich zwei neue "Independence Day"-Filme 13.11.2009

Regisseur Roland Emmerich hat verraten, dass er zu seinem Alien-Kracher "Independence Day" nicht nur eine, sondern zwei Fortsetzungen dreht.

Als Will Smith 1996 garstigen Aliens die Stirn bot und Roland Emmerich erstmals das Weiße Haus in Schutt und Asche legte, staunte die ganze Welt.
Entsprechend groß war die Freude, als Katastrophen-Experte Roland Emmerich kürzlich verkündete, dass er eine Fortsetzung zu "Independence Day" plant. Seit heute gibt es dazu doppelten Grund. Denn das "Spielbergle aus Schwaben" will noch einen drauf setzen und die Invasions-Saga zur Trilogie erweitern:
"Wir werden sogar zwei weitere 'Independence Day'-Filme machen, weil wir eine ziemlich umfassende Geschichte erzählen wollen, die einen längeren Spannungsbogen benötigt", erklärt Roland Emmerich. "Dabei soll die Handlung genau da einsetzen, wo der erste 'Independence Day' endete."
Das ist für einen Emmerich-Film allerdings eine bemerkenswerte Begründung. Denn eine komplexe Story war bisher eher nicht das Markenzeichen von Werken wie "Godzilla", "10.000 BC" oder "The Day After Tomorrow". Spötter meinten gar, deren Geschichte hätte maximal für 30 Kinominuten ausgereicht, der Rest sei pures Effektspektakel. Allerdings gibt der enorme Hype um "2012", in dem Emmerich gerade erneut das Weiße Haus und andere berühmte Bauwerke in aller Welt platt macht, dem Regisseur eindeutig Recht.
Spekulationen, ob Will Smith in den "Independence Day"-Fortsetzungen an Bord eines Raumschiffs gehen könnte und damit auch Weltraum-Szenen zu erwarten seien, erteilte Roland Emmerich indes eine Absage: "Wir bleiben schön brav auf der Erde, denn das ist die Stärke des ersten Films: die Invasion unseres Planeten von außerhalb."
Fertige Drehbücher gebe es zwar noch nicht, so Emmerich, aber die Geschichte habe er mit seinem Skript-Autor Dean Devlin schon komplett durchgeplant: "Es ist eine wirklich absolut großartige Story, eine verdammt coole", zeigt sich der Regisseur begeistert.
Fehlt zum Erfolg der beiden neuen "Independence Day"-Filme eigentlich nur noch Will Smith, denn dessen offizielle Zusage steht immer noch aus. Doch auch hier ist sich Roland Emmerich seiner Sache sicher: "Wenn die Kameras zu laufen beginnen, wird Will Smith davor sein", verspricht er.
Nicht ganz so ernst gemeint sind dagegen wohl Emmerichs Aussagen über den möglichen Titel der beiden "Independence Day"-Fortsetzungen: "Wie wär's zum Beispiel mit 'ID4-ever', Teil I und II", scherzt er.
Roland Emmerich plant "2013" 05.11.2009

Dieses Jahr überzieht der Regisseur die Erde mit Katastrophen. Aber schon 2010 hegt und pflegt er unseren Planeten - jedenfalls im TV.

Schlechte Nachrichten für alle Maya: Mitglieder der mexikanischen Ex-Hochkultur müssen sich wohl doch einen neuen Kalender kaufen.
Denn kaum hat Roland Emmerich in 2012 die Erde mit lautem Getöse samt massiven Erd- wie Wasserbewegungen untergehen lassen - schon möchte er sie wieder neu beleben. Zumindest seinen Plänen zufolge, die der Exilschwabe jetzt der "Entertainment Weekly" offenbarte. Da konstruktive Prozesse erfahrungsgemäß wesentlich länger dauern als destruktive, wird es eine Spielfilm-Länge kaum tun. Also muss gleich eine ganze Serie her - bis dato getauft auf den einfallsreichen Namen "2013".
Mit seinem Produzenten Mark Gordon - verantwortlich für die Serien "Grey's Anatomy" und "Private Practice" - hat der Filmemacher wohl auch schon eine tragfähige Storyline ausgetüftelt. Im Vordergrund sollen die Versuche der Menschheit stehen, sich auf dem verwüsteten Planeten einen neue Heimat zu schaffen - quasi eine Art "The Year After". "Es geht um die Neubesiedlung der Erde", erzählte Emmerich und findet das "sehr, sehr faszinierend". Der Mann kann einfach nicht aufhören, mit unserem Planeten rumzuspielen.
Sogar einen Sendeplatz hat er schon im Auge: Hier möchte er beim US-Network ABC die Lücke der Serie "Lost" einnehmen, die im Jahr 2010 ausläuft. Zuvor sollte "2012" jedoch besser die Kinosäle und Konten des Filmriesen Sony Pictures füllen. Sonst wäre es eine echte Katastrophe. Jetzt mal nicht für uns, sondern für Roland Emmerich und sein filmisches Besiedelungsprojekt. Aber davon geht wenigstens die Welt nicht unter.
Michel Bay: "Transformers 3" wird dunkler 05.11.2009

Teil drei der "Transformers"-Reihe wird in Punkto Action eine Schrumpfkur verordnet. Dafür gibt's laut Regisseur mehr Emotionen und dunkle Momente.

Sogar ein Michael Bay stößt an seine filmischen Wachstumsgrenzen. Doch er hat schon Visionen vom neuen Weg für seine Autobots und Decepticons.
Kino ist natürlich das Größte. Aber manchmal lohnt es sich durchaus, auch eine DVD in den Player zu schieben. Natürlich wegen des Films - manchmal aber auch wegen der Features. Denn wer sorgfältig hinguckt, kann sich manchen Informationsvorsprung sichern. So etwa die glücklichen Amerikaner, die sich bereits ein Exemplar von "Transformers - Die Rache" geholt haben.
Hierzulande steht das Spielzeug-Spektakel mit Megan Fox und Shia LaBeouf erst ab 9. November in den Läden - doch die US-Version ist dortzulande bereits zu haben. Und Regisseur Michael Bay gibt auf einem beigepacktem Videointerview einige seiner Vorstellungen von "Transformers 3" preis. Die erstaunlichste: Teil drei der Effektorgie bekommt in Punkto Opulenz einen Wachstums-Stopp verordnet. "Größer kann's nicht mehr werden. Wir müssen einen Weg finden, uns seitlich zu bewegen - und ich frage mich, wo ich damit anfangen soll."
Und das aus dem Mund eines Michael "Boom Boom" Bay, dessen Hang zu Action-Gigantismus in Hollywood sprichwörtlich ist. Er setzt sogar noch eins drauf: "Der letzte Film wurde ziemlich groß, echt riesig. Der dritte muss nicht genauso groß sein, wir könnten auch dunkler werden. Definitiv soll er emotionaler werden - es gibt auf keinen Fall nur Action, Action, Action." Genauso gut könnte Roland Emmerich sagen, "Independence Day 2" machen wir jetzt als Kammerspiel.
"Dunkler", "emotionaler" - trotzdem: Irgendwie lässt sich da eine Tendenz ablesen. Vor allem in Kombination mit den Dauergerüchten, dass die von Bay vielgeschmähte Megan Fox "Transformers 3" filmisch nicht überleben wird. Megan, pass auf deinen süßen Hintern auf...
GEBURTSDATUM: 10.11.1955 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
Jahr Film
2011 Anonymus
2009 2012
1998 Godzilla
1994 Stargate
1989 Moon 44
1985 Joey
GEBURTSDATUM: 10.11.1955 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
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Familie

Schwester: Ute Emmerich (Produzentin)

 
 

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