Sandra Bullock
REALER NAME:
Sandra Annette Bullock
GEBURTSTAG:
26.07.1964 in Arlington, Virginia
LEBT IN:
USA
Sandra Annette Bullock
GEBURTSTAG:
26.07.1964 in Arlington, Virginia
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Patent, ein guter Kumpel, mit dem man Pferde stehlen kann, energisch und gleichzeitig das sexy Mädchen von nebenan: So trat Sandra Bullock in der Rolle der den Bus mit der Bombe lenkenden und stets bei 50 km/h haltenden Passagierin in dem Action-Thriller "Speed" mit Verve in ihre Weltkarriere ein. Ihr herzliches breites Lachen brachte ihr den Beinamen "Sandra Sonnenschein" ein, und ...weiter »
GEBURTSDATUM: 26.07.1964 | GEBURTSORT: USA
Patent, ein guter Kumpel, mit dem man Pferde stehlen kann, energisch und gleichzeitig das sexy Mädchen von nebenan: So trat Sandra Bullock in der Rolle der den Bus mit der Bombe lenkenden und stets bei 50 km/h haltenden Passagierin in dem Action-Thriller "Speed" mit Verve in ihre Weltkarriere ein. Ihr herzliches breites Lachen brachte ihr den Beinamen "Sandra Sonnenschein" ein, und auf Filmsets ist sie besonders bei der Crew beliebt wegen ihrer unkomplizierten Art.Die als Tochter einer deutschen Opernsängerin und eines amerikanischen Gesangslehrers 1964 in Arlington, Virginia, geborene Bullock verbrachte ihr halbes Leben auf Tourneen, konzentrierte sich, als die Eltern in den USA blieben, auf die Theaterschauspielerei und begann bei Film und Fernsehen in kleinen Rollen.
Darunter sind die als Lenina Huxley in dem SF-Actioner "Demolition Man" und die der auf der Autobahnraststätte verschwundenen Ehefrau in "Spurlos" die bekanntesten. Der Durchbruch kam mit drei Hits in Folge: "Speed", die romantische Komödie "Während du schliefst", in der sie mit Bill Pullman das Flirten um den Begriff des "Andrückens" erweitert, und der Thriller "Das Netz". In den folgenden Jahren pendelte ihre Karriere zwischen mittleren Erfolgen (die John-Grisham-Verfilmung "Die Jury") und Flops ("In Love and War", als Krankenschwester, die mit Ernest Hemingway eine Affäre hat), die an der Wahl ihrer Stoffe zweifeln ließen, bis sie mit "Miss Undercover", dem 2005 eine weniger erfolgreiche Fortsetzung folgte, wieder an ihre besten Leistungen anknüpfen konnte.
In der Pygmalion-Geschichte spielte sie eine schlampige FBI-Agentin, die als Miss New Jersey in die nationalen Miss-Wahlen eingeschleust wird und ein Attentat verhindert. Die dankbare Aufgabe, aus der Kratzbürste mit dem grunzenden Lachen eine Schönheit zu machen, oblag Sir Michael Caine als Benimmlehrer. In Barbet Schroeders Hitchcock-Hommage "Mord nach Plan" ist sie die Polizistin, die das von zwei Teenagern perfekt geplante Verbrechen aufklärt und dabei mit ihrer eigenen Vergangenheit vor Gericht gehen muss.
Ähnliche Auseinandersetzungen führt Bullock in der Rolle der jungen Theaterregisseurin Siddalee Walker in dem Südstaatendrama "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern", in der sie die Beziehung zu ihrer exzentrischen Mutter aufarbeitet. Mit "Ein Chef zum Verlieben" wechselt Bullock 2003 als von ihrem Chef Hugh Grant beinahe in den Wahnsinn getriebene Anwaltsgehilfin zurück ins romantische Komödienfach, in dem sie mit "Selbst ist die Braut" 2009 erneut erfolgreich war.
Doch es ist eine ernste Rolle, die Bullock den vorläufigen Karrierehöhepunkt bescherte: In "Blind Side - Die große Chance" nimmt sie nach einer wahren Begebenheit ein afroamerikanisches Football-Talent unter ihre Fittiche. Dafür gab's gleich im ersten Anlauf den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
Bullock, auch Fräulein "Anti-Glamour" genannt, hat im Internet eine begehrte Website und reagiert gelassen auf gefälschte Nacktfotos, auf denen ihre Brüste vergrößert sind. Mehrfach für "Golden Globes" nominiert, erhielt die Schauspielerin vom Publikum, der Filmindustrie und dem Verband der Kinobetreiber mehrere Popularitätspreise (People's Choice Award, Blockbuster Entertainment Award). Für einen ihrer ersten Filme, Peter Bogdanovichs Country-Komödie "The Thing Called Love", in dem sie eine Nachwuchssängerin spielte, komponierte sie den Song "Heaven Knocked on My Door".
GEBURTSDATUM: 26.07.1964 | GEBURTSORT: USA
Bisher gab's den Anti-Oscar "Goldene Himbeere" immer am Tag vor der "echten" Verleihung, ab sofort erst am 1.4.! Bei "Twilight" und "Transformers" zittert man schon?
Ganz Hollywood ist bereits im Bann der Oscars?Am Dienstag, 14:30 Uhr unserer Zeit, werden in Los Angeles feierlich die Oscar-Nominierungen für die diesjährige Verleihung in der Nacht des 26. Februar verkündet. Doch eine kleine Gruppe besonders kritischer Filmfans schielt weniger auf Filme wie "The Artist" oder "The Descendants", den Favoriten für die Oscar-Verleihung, sondern auf die Gemeinheiten, die sich die Organisatoren der "Goldenen Himbeere" ausgedacht haben.
Die Macher des sogenannten "Anti-Oscars" hatten bisher immer am Tag vor der Oscar-Zeremonie die Preise für die schlechtesten Leistungen des Jahres verliehen. Doch 2012 werden zu diesem Termin lediglich die Nominierungen für die "Golden Raspberry Awards", kurz "Razzies", bekannt gegeben. Das vernichtende Urteil fällt dann - passenderweise - erst am 1. April. Das war schon immer der erklärte Wunschtermin von Gründer John J.B. Wilson.
"Außerdem wollten wir den 600 Razzie-Wählern zusätzliche Zeit verschaffen um allen Müll zu sehen, den sie dann schließlich nominieren", erklärt Wilson weiter. Der Razzie-Meister beschreibt seinen Preis als "beschwingte Parodie auf peinliche Award-Shows im Allgmeinen und die Oscars im Besonderen".
Stein des Anstoßes ist dabei die Tatsache, dass die Oscars von den Filmschaffenden selbst an andere Filmschaffende vergeben werden. Das verleiht der Gala stets den Ruch von aufwändig inszeniertem Eigenlob.
Bei den Razzies kann dagegen jeder abstimmen, der bereit ist, die 40 Dollar Mitgliedsgebühr zu entrichten (http://razzies.com/join.asp). Das tun vornehmlich Filmfreaks wie Wilson selbst, der auch als wortgewaltiger Kritiker gefürchtet ist.
Als Favoriten für die diesjährige Verleihung gelten bei den Schauspielern "Twilight"-Werwolf Taylor Lautner (Ein Sixpack ersetzt keinen Schauspielunterricht!) und Adam Sandler, der sich in "Jack und Jill" als nervige Zwillingsschwester seiner selbst zeigt (Einen Mann in Frauenkleidern dürfen nur Größen wie Tony Curtis, Jack Lemmon oder Dustin Hoffman spielen!*). Bei den Frauen ist "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley (Ihre "Ausbildung" als Wäsche-Model merkt man in jeder Szene!) ein sicherer Tipp.
Der Karriere muss eine Goldene Himbeere indes nicht immer schaden: Halle Berry hatte 2005 die Größe, sich ihre "Razzie" für "Catwoman" persönlich abzuholen und erwarb damit jede Menge Sympathiepunkte. Und Sandra Bullock gewann vor zwei Jahren als Himbeeren-Siegerin für "Verrückt nach Steve" tags darauf den Oscar für "Blind Side - Die große Chance".
Darüber muss sich die Ausnahme-Mimin Meryl Streep, die für ihre gespenstisch gute Leistung als ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als Oscar-Favoritin 2012 gilt, sicher keine Gedanken machen?
* Manche mögen's heiß, Tootsie
Die Dreharbeiten zu "Gravity" zeichnen sich durch eine Besonderheit aus: Die Darsteller müssen wie Gott sie schuf vor die Kamera treten.
Einen Oscar für die beste Maske wird es für "Gravity" wohl eher nicht geben.Obwohl Sandra Bullock durchaus zu den natürlichen Schönheiten zählt und sie eher selten mit komplett zugekleistertem Gesicht zu sehen ist, stellen die Dreharbeiten zu ihrem neuen Projekt eine kleine Herausforderung dar. Die Schauspieler werden nämlich gänzlich ohne Make-up vor die Kamera geschickt und müssen mit trotz ihren Hautunreinheiten, blassem Teint und Augenringen das Publikum überzeugen.
Wahrscheinlich will Regisseur Alfonso Cuaron damit für Authentizität sorgen. Denn in seinem Weltraum-Thriller "Gravity" spielt Sandra Bullock eine Astronautin, die nach einer Explosion auf ihrer Weltraumstation den Rückweg zur Erde finden muss. Da es im All nicht unbedingt die Möglichkeit gibt, sich aufzuhübschen, müssen sich die Hollywood-Schauspieler einmal von ihrer ganz natürlichen Seite zeigen.
Vielleicht hofft Cuaron auch auf besondere Effekte, denn er dreht sein SciFi-Abenteuer - wie sollte es auch anders sein - in 3D. Sandra Bullock unterstützt seine Entscheidung, wenn auch nicht gänzlich begeistert: "Gott steh uns allen bei, wenn mein Gesicht komplett ohne Schminke auf euch zu gerauscht kommt. Ich entschuldige mich jetzt schon mal dafür, aber Alfonso hatte die brillante Idee: kein Make-up!"
Wenigstens ist sie nicht allein. Auch ihr Filmpartner George Clooney zeigte sich wenig angetan von dem Oben-Ohne-Vorhaben.
Zwischen Ryan Reynolds und Blake Lively scheint sich etwas Ernsteres anzubahnen. Momentan verbringen die Hollywoodstars die Weihnachtstage in Kanada.
Ryan Reynolds nutzt die ruhige Zeit, um Flamme Blake Lively zur Weihnachtszeit seine Heimat Kanada zu zeigen und seiner Familie vorzustellen.Weihnachten - das Fest der Liebe. Im Fall von Ryan Reynolds und Blake Lively trifft das zu 100 Prozent zu. Die beiden Turteltauben verbringen gerade romantische Tage in Ryans Heimat Kanada. Das Glamourpaar nutzte Montagabend die Gelegenheit, um mit Ryans Eltern gemeinsam in Vancouver Abendessen zu gehen.
Am Dienstag machten das "Gossip Girl" und der "Sexiest Man Alive" einen Abstecher zu "Benny's Bagels", wo das Paar sehr freundlich, aber sehr auf sich fokussiert auftrat.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ryan und Blake gemeinsam auf Reisen gingen. Im Oktober besuchte Blake ihren Herzbuben in Boston, wo dieser seinen neuen Film "R.I.P.D." drehte und ließ sich von ihm zu einem romantischen Abendessen ausführen.
Kennengelernt hatten sich die Hollywoodstars während der Dreharbeiten zum gemeinsamen Film "Green Lantern". Da Blake damals noch mit Leonardo DiCaprio verbandelt war, ging es über Komplimente am Set nicht hinaus. Das holten die Verliebten sofort nach Blakes Trennung vom "Inception"-Star nach.
Reynolds nahm den attraktiven Neusingle liebend gerne auf, galt er doch seit dem Ehe-Aus mit Scarlett Johansson Ende 2010 nicht als Kostverächter. So soll u.a. Sandra Bullock zu seinen Eroberungen während dieser Sturm- und Drangphase zählen. Jetzt hat Ryan seinen Fokus komplett auf Blake gestellt. Einen belanglosen Flirt hätte er sicherlich nicht seinen Eltern mit an die Festtafel gesetzt.
Fröhliche Weihnachten!
Im SciFi-Thriller "Gravity" erlebt George Clooney das Schlimmste, was einem Astronauten passieren kann. Glück im Unglück: Er hat Sandra Bullock dabei.
Das ist der Albtraum jedes Astronauten?Das Raumschiff explodiert, die Atemreserven sind minimal und ringsum ist nur noch die kalte unendliche Leere des Weltraums?
Mit diesem Horror-Szenario sieht sich George Clooney in "Gravity" konfrontiert. Filmriese Warner hat die offizielle Handlung des SciFi-Thrillers von Alfonso Cuarón bekannt gegeben. Der Regisseur hatte schon mit "Der Gefangene von Askaban" den vielleicht düstersten aller Harry Potter-Filme vorgelegt und erweist sich in seinem Weltraum-Spektakel mit George Clooney erneut als Garant für unbehagliches Gruseln.
Der Superstar spielt dabei den Weltraum-Veteranen Matt Kowalsky, der seinen letzten Shuttle-Flug kommandiert, danach winkt der Ruhestand. Mit an Bord ist Sandra Bullock als Dr. Ryan Stone, eine brillante Medizinerin, die zum ersten Mal ins Weltall aufbricht.
Beim gemeinsamen Außeneinsatz geschieht das Unvorstellbare: Das Shuttle explodiert und die beiden Astronauten treiben hilflos ins All hinaus. Funkverbindung Fehlanzeige und damit auch jede Chance auf Rettung. Mit jedem Atemzug verringert sich der wenige Sauerstoff, der den beiden in ihren Raumanzügen bleibt.
An dieser Stelle wird die Beschreibung äußerst geheimnisvoll: Denn angeblich besteht die einzige Chance auf Heimkehr für die beiden darin, noch weiter in die erschreckenden Weiten des Raums vorzudringen. Was die Astronauten dabei erwartet und wie und warum sie das Gefundene vielleicht wieder zur Erde zurück bringen könnte, bleibt ein Geheimnis, bis "Gravity" ins Kino kommt.
Das kann allerdings noch ein wenig dauern, denn momentan ist noch unklar, wann genau das Shuttle mit George Clooney und Sandra Bullock in den Kinos abhebt. Übrigens wird in "Gravity" außer den beiden Superstars kein einziger weiterer Darsteller zu sehen sein. Mit diesem Kammerspiel-Ansatz verspricht "Gravity" Science Fiction-Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau - also eher in der Tradition von "Solaris" oder "Moon" statt Popcorn-Spektakeln wie "Transformers" oder "Alien vs. Predator"?
George Clooney und Sandra Bullock bestreiten den Sci-Fi-Thriller "Gravity" ganz allein. Der Film wird laut Clooney ein Zwei-Personen-Werk.
Alfonso Cuaróns "Gravity" scheint eine Art "2001 - Odyssee im Weltraum" zu werden.Der 3D-Weltraumthriller "Gravity" von "Stadt der Blinden"-Regisseur Alfonso Cuarón ist mit George Clooney und Sandra Bullock perfekt besetzt - und das ist damit auch schon der komplette Cast! Wie George Clooney jetzt noch einmal bekräftigte, spielen er und Sandra die einzigen beiden Rollen:
"Es wird ein Zwei-Personen-Stück mit nur zwei Schauspielern", erklärt Clooney gegenüber USA Today."Es ist ein etwas schräger Film, mit zwei Leuten im Weltraum und keinen Monstern. Mehr in der Art wie '2001 - Odyssee im Weltraum', als ein Action-Film."
Clooney und Bullock geben die Überlebenden einer Raumstation, nachdem ein Asteroid eingeschlagen ist. "Wir laufen draußen in Weltraumanzügen herum und sind total aufeinander angewiesen", erzählt Clooney. Er selbst genoss die Zusammenarbeit mit Sandra Bullock sehr, denn sie sei schließlich eine alte Bekannte: "Sandra ist wunderschön in dieser Rolle. Ich kenne sie nun schon seit über 20 Jahren und mir hat der Dreh mit ihr viel Spaß gemacht."
Bevor Clooney und Bullock an Bord von "Gravity" gingen, waren jede Menge anderer Stars im Gespräch: Robert Downey Jr. sollte zuletzt den männlichen Part spielen, musste dann aber aus Termingründen absagen. Ein Pokern ohnegleichen gab es bei den Damen: Nachdem Cuaróns erste Wahl Angelina Jolie zweimal ablehnte, standen unter anderem Natalie Portman, Sienna Miller und Rachel Weisz auf der Besetzungsliste.
"Gravity" startet im Herbst 2012 in den Kinos.
Angeblich sollen die beiden Schauspieler aus "Selbst ist die Braut" im gemeinsamen Urlaub über ihre Zukunftspläne gesprochen haben.
Man mag es kaum glauben, dementierte Sandra Bullock doch vor kurzem noch, überhaupt mit Ryan Reynolds liiert zu sein.Doch angeblich sind die beiden Stars aus "Selbst ist die Braut" sehr wohl ein Paar, und auch eine gemeinsame Zukunft scheint bereits Thema zu sein. Im Urlaub in Wyoming haben Sandra Bullock und Ryan Reynolds wohl über eine Hochzeit im kleinen Kreis gesprochen, möglichst ohne großes Aufsehen und ohne große Vorbereitungen. Möglicher Ort für die private Trauung: Der Garten von Sandra Bullocks Anwesen in Austin, Texas.
Auslöser für die Hochzeitspläne war anscheinend, dass Ryan Reynolds wunderbar mit Sandras Adoptivsöhnchen Louis auskommt. Während des gemeinsamen Urlaubs hatte er ausgiebig die Gelegenheit, den Kleinen näher kennenzulernen. Dabei ließ er Sandra Bullock angeblich wissen, dass er für eine feste Bindung wieder bereit sei. Immerhin liegt die Scheidung von Scarlett Johansson noch nicht allzu lange zurück. Doch auch Sandra scheint ihr Trauma der gescheiterten Ehe mit Jesse James überwunden zu haben.
Sogar Scarlett Johansson soll schon ihren Segen gegeben haben. Während Ryan Reynolds eher der häusliche Typ zu sein scheint, genießt sie ihr Single-Leben in freien Zügen. Nach einer Affäre mit Sean Penn verdrehte sie kürzlich Bradley Cooper und Kieran Culkin den Kopf.
Nach zwölf Monaten und einer gemeinsamen Tochter gehen Mel Gibson und Oksana Grigorieva ab sofort getrennte Wege.
Mel Gibson kann wieder den Schürzenjäger geben. Nach der Scheidung von seiner Frau für 450 Millionen Dollar gab er nun die Trennung von Freundin Oksana Grigorieva bekannt.Riesenbewegung im Beziehungskarussel 2010 in Hollywood: Ein Promi-Paar nach dem anderen zerbricht. Als Neusingles dürfen sich u.a. Sandra Bullock und Jesse James, Kate Winslet und Sam Mendes, Jennifer Love Hewitt und Jamie Kennedy, sowie ganz aktuell Mel Gibson und Oksana Grigorieva bezeichnen. Der raubeinige Australier ("Auftrag Rache") gab nach nur einjährigem Paarlaufen mit der russischen Musikerin die Trennung bekannt. Mel ließ jetzt die Bombe platzen, kurz nachdem er sich die Scheidung von seiner Frau Robin mit 450 Millionen Dollar für 30 Ehejahre teuer erkauft hatte.
Dabei war Oksana der Trennungsgrund. Gibson verließ seine Gattin inklusive der sieben Kinder um mit dem russischen Star eine neue Familie zu gründen. Am 30. Oktober 2009 war es schließlich so weit. Die kleine Lucia, Frucht der Liebe des 54-Jährigen und seiner 39-jährigen Flamme, erblickte das Licht der Welt.
Sein einjähriger Liebes-Ausrutscher war für Mel Gibson ein teurer Spaß. "Sie haben sich einfach auseinandergelebt", gibt ein Vertrauter als Trennungsgrund an und verrät weiter: "Beide arbeiten mit Hochdruck an ihren Karrieren und versuchen nebenbei noch zusammen ein süßes Baby groß zu ziehen. Sie sind nach wie vor Freunde und kümmern sich zusammen um Lucia."
Derweil ist nicht bekannt, ob Grigorieva nächste Woche im Rahmen eines Wohltätigkeitskonzerts in Moskau auftreten wird. Auch auf die Stellungnahme der beiden Sprecher der Stars wartete die Welt bisher vergeblich.
Wäre Sandra Bullock konsequent, dann würde die Oscar-Gewinnerin ihren untreuen Ehemann Jesse James ordentlich vertrimmen.
Wie schnell einen die Realität einholen kann, muss gerade Sandra Bullock erleben. Noch im letzten Jahr hatte sie gedroht, ihren Mann mit einem Baseballschläger zu verprügeln, sollte er sie jemals betrügen...Als Elin Norgren von den Seitensprüngen ihres Mannes Tiger Woods erfuhr, brannten bei der Schwedin alle Sicherungen durch. Mit einem Golfschläger bewaffnet demolierte sie die Woods'sche Familienkutsche und hätte beinahe auch dem Tiger eine eingeschenkt. Sandra Bullock verteidigte damals die Reaktion des betrogenen Ex-Models und stellte ihrem Mann Jesse James in Aussicht, was ihn im Falle eines "Ausrutschers" erwarten würde: "Wenn ich Elin wäre, hätte ich viel öfter zugeschlagen als sie. Ich hätte einfach weitergeschlagen!", drohte die Oscar-Gewinnerin Ende letzten Jahres, lange bevor Tattoo-Model Michelle "Bombshell" McGee ihr Verhältnis mit Sandras Ehemann publik machte.
Die 45-Jährige redete sich damals richtig in Rage: "Sie stoppte, weil sie respektvoll war. Ich hätte einen Baseballschläger hervorgeholt und alles kurz und klein geschlagen!"
Für die Tracht Prügel ist es natürlich noch nicht zu spät - wenn sich auch das Geschehene damit nicht rückgängig machen lässt. Denn so wie es aussieht, hat Tiger Woods in Jesse James einen ernsthaften Seitensprung-Konkurrenten gefunden. Die Damen, die sich mit dem Motorrad-Enthusiasten durch die Bettlaken wälzten, werden von Tag zu Tag zahlreicher.
Affäre Nummer vier behauptet sogar, die letzten drei Jahre außerehelich mit Mister James verkehrt zu haben. Ihr Anwalt verkündete jetzt: "Meine Mandantin ist Model und Geschäftsfrau. Sie hatte drei Jahre lang eine intime Beziehung zu Jesse James. Sie hat Beweise für die Beziehung - u.a. hunderte SMS, Emails und Fotos. Die Beziehung endete erst kürzlich mit dem Bekanntwerden des Skandals."
"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.
Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
Eine riesige Spendenshow, ein Flugzeug voller Medikamente und eine private Millionengabe: So hilft Hollywood den Erdbebenopfern.
Nach dem verheerenden Beben ist die Not in Haiti unvorstellbar. Engagierte Stars versuchen zu helfen.Allen voran geht einmal mehr George Clooney. Der für sein politisches Engagement bekannte Superstar organisiert unter dem Motto "Hoffnung für Haiti" eine große TV-Spendenshow am 22. Januar, für die er schon bei den Golden Globes versuchte, möglichst viele Kollegen aus dem Showbiz zu rekrutieren. "Heute abend sind so viele talentierte Menschen hier, das ist die perfekte Gelegenheit, sie zu verpflichten", erklärte Clooney.
Die Show wird von allen großen US-Fernsehstationen übertragen, die Zuschauer können dabei per Telefon spenden - ein Format, das in Amerika oft große Geldsummen bereitstellen hilft. George Clooney wird die Sendung moderieren, gemeinsam mit Musik-Star Wyclef Jean, der in der Stadt Croix-des-Bouquets auf Haiti geboren wurde. Über 40 Größen des Showbiz werden dabei auftreten und die Zuschauer um Hilfe bitten, darunter Justin Timberlake, U2-Frontmann Bono und Alicia Keys.
John Travolta hat indes ein Flugzeug in die Krisenregion geschickt. "An Bord sind freiwillige Helfer, Medikamente und Nahrungsmittel", berichtet der Filmstar. "Ich hoffe, dass das vielleicht andere inspiriert. Denn das wäre dringend notwändig!"
Besonders schnell hat Sandra Bullock reagiert. Sie spendete kurzerhand eine Million Dollar für einen Haiti-Hilfsfond. Penélope Cruz appellierte wie George Clooney bei den Golden Globes an ihre Kollegen: "Tut etwas, auch wenn es nur ein kleines Bisschen ist. Jede Kleinigkeit zählt!"
Nach dem Erdbeben am 12. Januar schätzt die haitianische Regierung die Zahl der Todesopfer inzwischen auf 200.000. Etwa eine Viertelmillion Menschen wurden verletzt, viele davon schwer. Wegen der katastrophalen Versorgungslage müssen den Betroffenen zum Teil auf offener Straße Gliedmaßen amputiert werden. Über eine Million Menschen sind durch das Beben auf Haiti obdachlos. Die Überlebenden wissen sich in ihrer Not oft nur mit Plünderung und Gewalt zu helfen, auf den Straßen breitet sich immer mehr das Chaos aus, es kommt zu schrecklichen Szenen.
Mit "Selbst ist die Braut" sorgte Sandra Bullock weltweit für Lacher und mit ihrem Sportdrama "The Blind Side" schlug sie in den USA sogar "Twilight"!
Gegen Sandra Bullock konnten selbst die "Twilight"-Stars Robert Pattinson und Kristen Stewart einpacken: Die "Miss Undercover" ist der größte US-Star 2009.Dieser Meinung ist zumindest das berühmte US-Magazin "Entertainment Weekly". Sandra Bullock führt dort die alljährlich mit Spannung erwartete Liste der 10 größten Entertainer des Jahres an. Grund für die Auszeichnung sind ihre zwei megaerfolgreichen Filme "Selbst ist die Braut" und "The Blind Side".
Damit ist der Preis für Sandra Bullock eine typische US-Auszeichnung. Denn in Deutschland war zwar "Selbst ist die Braut" erfolgreich, in dem Sandra als zickige Karrierefrau ihren Assistenten (Ryan Reynolds, der in der Wahl übrigens selbst auf Rang 8 kam) zur Hochzeit zwingt.
"The Blind Side" wird bei uns dagegen vermutlich gar nicht ins Kino kommen - obwohl er in Amerika auf Anhieb Platz eins der Charts eroberte und sogar das zweite Twilight-Abenteuer "New Moon - Biss zur Mittagsstunde" verdrängte. Der Grund für die schlechten Chancen in Deutschland ist das Thema Football. Denn in "The Blind Side" spielt Sandra Bullock - mit blondierten Haaren - nach einer wahren Geschichte eine Hausfrau, die einen übergewichtigen und lernbehinderten schwarzen Teenager fördert, der ein außergewöhnliches Talent für den Lieblingssport der Amerikaner zeigt.
Platz zwei der Liste ging an die Darsteller der TV-Serie "True Blood" um "X-Men"-Schönheit Anna Paquin. Sie spielt eine Barkeeperin in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Louisiana, die entdeckt, dass dort Vampire unter den Bewohnern sind. Auf den Plätzen der Liste von "Entertainment Weekly" folgen die Pop-Queen Lady GaGa, die Country-Sängerin Taylor Swift, der "30 Rock"-Darsteller und zukünftige Oscar-Moderator Alec Baldwin, die Edelmimin Meryl Streep, der Shootingstar Ryan Reynolds, der Talentshow-Gewinner Adam Lambert und - aus brandaktuellem Anlass - James Cameron, der Regisseur von "Avatar - Aufbruch nach Pandora".
Sandra Bullock und Ryan Reynolds über Slapstick in "Selbst ist die Braut", schwierige Nacktszenen, geheime Heiratsanträge und George Clooneys Eitelkeit.
In den USA feierte die Komödie "Selbst ist die Braut" um eine erzwungene Scheinehe Riesenerfolge. Im Interview wechselt Hauptdarstellerin Sandra Bullock fröhlich zwischen sexy gebrochenem deutsch und dem fließenden Englisch eines professionellen Filmstars -während ihr Kollege Ryan Reynolds nur sehr zögerlich über seine Real-Ehefrau Scarlett Johansson spricht...» Sandra, wir kennen Sie eher als nette und charmante Person. Wie schwierig war es, Margaret so taff und gemein zu spielen?
SANDRA BULLOCK: Ich bin doch Schauspielerin, ich hab schon immer nur so getan, als ob ich nett wäre. Nein, ich scherze natürlich. Aber es ist schon so, dass wir alle eine zickige Diva in uns tragen, es ist nur die Frage, ob man das auch auslebt. Ich habe da Glück, dass ich Schauspielerin bin: Wenn ich mich nämlich in den vergangenen Monaten daheim so richtig daneben benommen habe, habe ich einfach behauptet, ich würde noch in meiner Figur aus "Selbst ist die Braut" stecken.
» Ryan, Ihr beide kennt Euch ja schon seit neun Jahren. Wo habt Ihr Euch das erste Mal getroffen?
RYAN REYNOLDS: Wir sind mal mit einem gemeinsamen Freund abendessen gegangen. Das Restaurant wurde im Verlauf der Nacht immer mehr zu einem Dance-Club. Und plötzlich sah ich Sandra ziemlich wild mit 'nem Typen tanzen, der mir irgendwie bekannt vorkam. Als ich genauer hinsah, erkannte ich, dass es George Michael war. Damals war ich noch ganz neu in Hollywood und es war definitiv einer der interessantesten Augenblicke, die ich bis heute dort erlebt habe: Die Frau, mit der ich eben abendgegessen habe, macht Dirty Dancing mit George Michael! Großartig! Aber ich glaube, sie waren damals nur Freunde, da lief sicher nichts...
BULLOCK: Kein Kommentar!
» Im Film gibt es eine sehr lange und extrem lustige Nacktszene. Wir war das beim Drehen?
REYNOLDS: Es kam mir endlos vor! Am Anfang war es sehr seltsam, weil ich Sandra eben schon so lange privat kenne und plötzlich nackt neben ihr stand. Aber für einen guten Lacher muss man sowas aushalten. Die Szene soll ja nicht erotisch wirken, sondern sie zeigt einen wahnsinnig komischen Moment zwischen den beiden. Und das hat mir dann auch am Set Spaß gemacht.
» Sandra, was haben Sie unternommen, um für die Szene körperlich derartig in Topform zu kommen?
BULLOCK: Ganz einfach: jede Menge Schönheits-Operationen! Nein, im Ernst: Ich hab' überhaupt nichts dafür getan. Dummerweise hatte mir ja keiner gesagt, dass ich mit dem sexiesten Mann der Welt drehen würde...
REYNOLDS: (rollt die Augen)
BULLOCK: Sonst hätte ich mir vorher wahrscheinlich schon ein paar Gedanken gemacht. Damals war Ryan einfach nur ein guter Freund. Später sagten mir alle, er sei doch so sexy - und Du bist wirklich verdammt sexy Ryan...
REYNOLDS: (hebt protestierend die Hand)
BULLOCK: ...und plötzlich war das eine andere Sache: Ich bin dann doch ins Fitness-Studio gegangen, habe auf Pasta, Eis und Bratwürste verzichtet. Sprich, ich hab vor dem Dreh monatelang alles sein lassen, was Spaß macht. Natürlich stopft man, wenn man so etwas durchgehalten hat, nach dem Film erst Recht Junk-Food in sich rein. Aber davor war klar, dass Ryan einfach verdammt gut aussehen würde. Denn Ryan, Du bist nun mal der Sexiest Man Alive...
REYNOLDS: Hey, Du weißt schon, dass den Titel offiziell Hugh Jackman hat!
BULLOCK: Aber Du hast doch auch Fotos für die Zeitschrift gemacht, die den Titel vergibt!
REYNOLDS: Ja schon, aber...
BULLOCK: Hattest Du ein Hemd an oder warst Du nackt?
REYNOLDS: Nein, Mensch, ich hatte ein Hemd an!
» Ryan, Ihre Filmfigur Andrew ist sehr ehrgeizig, er geht für seine Karriere sogar eine Scheinehe ein. Um in Hollywood so weit zu kommen wie Sie, muss man auch sehr ehrgeizig sein. Was war das Schlimmste, dass Sie je gemacht haben, um eine Rolle zu bekommen?
REYNOLDS: Worauf wollen Sie da jetzt hinaus, Freundchen? Nein, im Ernst: Für mich persönlich war die Entscheidung überhaupt nach L.A. zu ziehen, das Extremste. Das machte mir tierisch Angst. Ich ging in Vancouver aufs College und vor mir lag ein völlig normaler Lebensweg. Doch eines Tages beschloss ich kurzerhand, dass es das nicht ist für mich, setzte mich ins Auto und fuhr nach Los Angeles. Das war hart, der Rest war danach vergleichsweise einfach. Denn auf dieser Fahrt hatte ich 29 lange Stunden Zeit, darüber nachzudenken, wie völlig idiotisch das war, was ich da gerade machte.
» Was hat Sie denn angetrieben, in diesen 29 Stunden tatsächlich immer weiterzufahren?
REYNOLDS: Damals Zigaretten. Heute rauche ich nicht mehr und habe kein Laster, das mir hilft, sowas durchzustehen. Damals war es einfach die Neugier was passieren würde. Ob ich vielleicht irgendwie in irgendwas irgendeine Rolle bekomme. Ich hatte da keinerlei Anspruch und hab's einfach probiert.
» Hat Sie Hollywood verändert?
REYNOLDS: Das Leben verändert einen. Sie sind sicher auch nicht derselbe Mensch wie vor zehn Jahren. Man hört zwar oft "Oh, der Erfolg hat ein Monster aus ihm gemacht!" Aber solche Menschen waren schon vorher Monster. Erfolg verstärkt solche Wesenszüge nur, weil mehr Menschen sie zu sehen bekommen. Es hilft, wenn man Hollywood nicht allzu ernst nimmt. Schließlich geht es um Illusionen und um Spaß - auch wenn natürlich harte Arbeit dahintersteckt.
» Sandra, angeblich mögen Sie das Etikett "romantische Komödie" nicht. Wie soll man denn "Selbst ist die Braut" sonst nennen - er ist ja nicht melancholisch oder völlig dramatisch...
BULLOCK: Exzellente Frage! Als ich sagte, dass ich romantische Komödien nicht mag, meinte ich vor allem das, was daraus geworden ist im Vergleich zu dem, was sie früher mal waren. Denn in den 30er- und 40er-Jahren waren diese Filme schlicht brillant. Aber damals hießen sie nicht "romantische Komödien", sondern einfach nur "Komödien" - auch wenn sicher Romantik dabei war. Aber der Fokus lag auf dem Humor und genau das fehlt mir heute oft. In unserem Film steht auch wieder das Lustige im Mittelpunkt, die humorvolle Geschichte, der Slapstick.
REYNOLDS: Ja, wir haben uns auch als Schauspieler ausschließlich auf die Pointen konzentriert...
SB ...was Ryan natürlich schon schwer fiel, denn er ist so unfassbar sexy...
REYNOLDS: Himmel, hörst Du jetzt mal auf damit?!
BULLOCK: Ach komm schon, mich sieht doch keiner als heiße Frau. Es heißt nie "sexy Sandra", aber immer "sexy Ryan"!
» Ryan, warum fühlen Sie sich so unwohl, wenn Sie als sexy bezeichnet werden?
REYNOLDS: Prinzipiell kann man das Label "sexy" in Hollywood schon nutzen, immerhin geht's dort um Vermarktbarkeit. Und wer so ein Etikett hat, mit dem wird Geld verdient. Aber den Riesenwirbel um das Thema finde ich persönlich reichlich dämlich. Und kein Mensch auf der Straße weiß, wer auf diesen Sexy-Listen steht...
BULLOCK: Oh doch, jeder weiß das! Und auf dem Cover von "People" war immerhin auch schon unser Präsident.
REYNOLDS: Das stimmt schon...
» Gilt nicht ohnehin George Clooney als der attraktivste Mann in Hollywood?
BULLOCK: Dann richten Sie ihm doch das nächste Mal, wenn Sie ihn sehen, von uns aus, dass Ryan noch ein kleines bisschen attraktiver ist als er.
REYNOLDS: Ja, bitte!
BULLOCK: Außerdem ist George eh ziemlich entspannt, was das angeht.
REYNOLDS: Aber er startet jedes Jahr eine richtige Kampagne, um den Titel zu kriegen...
» Sandra, Sie sind bei "Selbst ist die Braut" auch Produzentin. Wie ist es denn, sich vor den Leuten, die man eingestellt hat, nackt auszuziehen wie in dieser besagten Szene? Immerhin holt man so ja die Fans ins Kino...
BULLOCK: Ich habe es nie drauf angelegt, mit der Nacktszene Leute ins Kino zu locken. Schließlich sagt da draußen niemand "Oh, Sandra ist so heiß, ich will sie endlich mal nackt sehen!". Aber mich freut's, wenn die Szene Ihnen auch deswegen gefällt und nehme das gerne als Kompliment. Wenn Ihnen mein nackter Körper Freude bringt, gibt's ein Daumen hoch von mir! Aber als Lockmittel für den Film habe ich diese Szene nie gesehen, denn Nacktaufnahmen von mir sind fuchterregend und gehören deshalb in Horror-Filme. Das Schönste war, diese Aufnahmen mit einer Crew zu drehen, die so unglaublich respektvoll mit mir umgegangen ist. Denn wenn man drei Tage lang seinen Untergebenen seine Geschlechtsteile zeigt und dabei noch so tun soll, als sei man eine ernstzunehmende Schauspielerin, dann muss man schon ein sehr entspanntes Verhältnis zu sich selbst haben. Aber wenn man die Szene sieht, ist doch sofort klar, dass es darin um Humor geht, nicht um Erotik. Abgesehen davon, dass darin natürlich auch der sexieste Mann der Welt ist, Ryan Reynolds...
REYNOLDS: Du wirst nie damit aufhören, oder?
BULLOCK: Nein. Jedenfalls war klar, dass wir vieles davon über die Schulter und von unterhalb der Hüften filmen mussten, damit man nichts sieht, was man nicht sehen soll. Und ich habe eine Regel aufgestellt, wann geschnitten werden muss. Denn wenn Körper auf Körper prallen, gibt es das Phänomen der Massenträgheit. Also habe ich unserer Regisseurin Anne Fletcher gesagt: "Wenn mein Arsch nach dem Zusammenstoß mehr als zweimal nachschwabbelt, schneidest Du!"
REYNOLDS: Übrigens war der Zusammenstoß tatsächlich so heftig, dass ich mich dabei verletzt habe. Bei Dir sollte man mal Airbags einbauen!
BULLOCK: Haben Sie gehört, was der gerade zu mir gesagt hat?
REYNOLDS: Ok, das war jetzt missverständlich...
» Im Film erpresst Margaret Andrew ihn zu heiraten. Angeblich waren sie privat auch lange kein Freund der Ehe...
BULLOCK: Stimmt, auch ich habe meinen Mann zur Hochzeit gezwungen. Irgendwie ist eine Ehe immer ein Machtspiel.
REYNOLDS: Und was ist mit der Romantik?
BULLOCK: Ja, dass DU natürlich aus Liebe geheiratet hast, wissen wir alle! Aber es ist nicht so, dass ich von der Ehe nichts halte. Ich hatte nur nie diesen Kleinmädchentraum, dass ich eines Tages eine schöne Prinzessin bin mit einer tollen Hochzeit. Ich wurde von einer sehr starken Mutter aufgezogen. Sie sagte: "Verdien Dein eigenes Geld. Geh Deinen eigenen Weg. Heirate nicht wegen des Geldes. Finde Dein persönliches Glück im Leben. Und wenn Du dabei zufällig jemand triffst, den Du liebst, dann fein."
» Ryan, wie haben Sie denn Ihrer Frau den Heiratsantrag gemacht?
REYNOLDS: Hmm, also das ist ein Geheimnis, das ich weder Deutschland noch irgendjemand sonst zu verraten gedenke.
» Vermutlich standen Sie aber nicht wie Margaret im Film vor der Ausweisung zurück nach Kanada?
REYNOLDS: Nein, natürlich nicht! Mir ging es ausschließlich darum, mir endlich eine teurere Krankenversicherung leisten zu können!
» Können Sie uns wenigstens ihren besten Anmach-Spruch verraten?
REYNOLDS: Wenn ich Anmach-Sprüche ablassen würde, bekäme ich mächtig Ärger daheim. Außerdem bin ich generell kein Aufreißer-Typ.
» Aber Sie sind doch Comedian...
REYNOLDS: Na sagen Sie mal einem Standup-Comedian, er soll eine Frau ansprechen und schauen Sie was dann passiert: Das endet nämlich damit, dass er in embryonaler Schutzhaltung auf dem Boden liegt und sich in einer Pfütze aus Tränen windet.
» Eine Menge Männer weltweit sind verdammt neidisch auf Sie. Wie fühlen Sie sich dabei?
REYNOLDS: Wenn die mich dabei so komisch angucken wie Sie gerade: ziemlich unwohl! Hören Sie, mir geht's gut, ich bin in einer wundervollen Situation, über die ich mich nicht beklagen kann und ich wäre dumm, wenn ich es täte. Das gilt für alle Lebensbereiche, ich habe echt Glück gehabt.
» Wir hatten in der Redaktion gewettet, dass Sie bei dieser Frage ausweichen würden und nicht den Namen ihrer Frau Scarlett Johansson erwähnen. Leider habe ich nun eine Menge Geld verloren. Kriege ich's von Ihnen wieder?
REYNOLDS: Na da sind Sie schon selbst schuld, Mann! Wer so eine dämliche Wette abschließt, muss halt bezahlen. Sorry!
» Ich seh' schon, Sie werden ihren Namen nicht aussprechen...
REYNOLDS: Doch tue ich: Betty White, Betty White, Betty White! [Darstellerin aus "Selbst ist die Braut"; Anm. d. Red.]
» Vervollständigen Sie bitte diese Sätze. Ich kann besonders gut... Ich kann besonders schlecht...
REYNOLDS: Oh, Mann! Also, ich kann besonders gut..., äh, ...einer bestimmten Sorte von Fragen ausweichen. Und ich kann besonders schlecht einer bestimmten Sorte von Fragen ausweichen!
» Sandra, wieviel deutsches Mädchen steckt denn noch im Hollywood-Star Sandra Bullock?
BULLOCK (komplett auf deutsch): Das musst Du mir sagen! Das weiß ich nicht. Ich krieg die Frage von Journalisten immer gestellt und ich weiß nicht, was die Antwort ist. Meine Mutter ist deutsch, die Hälfte von meiner Familie ist deutsch, sie wohnen ganz nah. Ich bin in Nürnberg zur Schule gegangen, ich bin in Salzburg zur Schule gegangen, aber ich weiß nicht, wieviel heute an mir deutsch ist und wieviel Amerikanerin ist.
» Aber Ihr Deutsch ist sehr gut...
BULLOCK: Ich habe ein kleines Akzent und mein "der, die, das" ist falsch... Ich brauche zwei Monate hier und dann wird's besser.
» Es klingt sexy, wenn Sie deutsch sprechen...
BULLOCK: Echt, bin ich jetzt sexy? Wahrscheinlich weil ich wie Brüno klinge.
» Der ist aber Österreicher.
BULLOCK: Ja, ich weiß. Und das ist gar nichts Schlimmes. Obwohl ich weiß, dass Ihr wegen der Autobahngebühren sauer auf die seid...
» Sandra, werden Sie noch Ihre Familie besuchen und stimmt es, dass Sie einen deutschen Pass beantragen wollen?
BULLOCK: Ich sehe sie übermorgen, sie werden mich besuchen. Und es stimmt, ich hätte wahnsinnig gern die doppelte Staatsbürgerschaft. Denn das hatte sich schon meine deutsche Mutter immer für uns gewünscht. Haben Sie zufällig Connections zu den Jungs, die die deutschen Pässe vergeben?
GEBURTSDATUM: 26.07.1964 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 26.07.1964 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 26.07.1964 | GEBURTSORT: USA
Familie
Mutter: Helga Bullock (Opernsängerin, Deutsche, gestorben am 4.4.2000)Vater: John Bullock (Gesangslehrer)
Schwester Gesine Bullock-Prado (Anwältin, Vize-Präsidentin von Fortis Films)
5 Hunde: Mr. Mustard, Bob, Luigi, Pony und Baba
Ehemann: Jesse James (Reality-TV-Star, seit 16. Juli 2005)
Autogrammadresse
c/o Creative Artists Agency9830 Wilshire Blvd
Beverly Hills, CA 90212
USA














