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Steven Soderbergh

Portrait von Steven Soderbergh
Steven Soderbergh

User-Bewertung

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GEBURTSTAG:
14.01.1963 in Atlanta, Georgia

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Bei der Oscar-Verleihung 2001 war Steven Soderbergh der zweite US-Regisseur der Filmgeschichte, der in einem Jahr für gleich zwei Filme - "Traffic" und "Erin Brockovich" - nominiert war. Dies gelang vor ihm nur Altmeister Francis Ford Coppola. Soderbergh wurde selbst für "Traffic" ausgezeichnet, beide Filme zusammen bekamen fünf Oscars. Julia Roberts, die für "Erin Brockovich" ihren ersten Oscar in Empfang nehmen ...

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GEBURTSDATUM: 14.01.1963 | GEBURTSORT: USA
Bei der Oscar-Verleihung 2001 war Steven Soderbergh der zweite US-Regisseur der Filmgeschichte, der in einem Jahr für gleich zwei Filme - "Traffic" und "Erin Brockovich" - nominiert war. Dies gelang vor ihm nur Altmeister Francis Ford Coppola. Soderbergh wurde selbst für "Traffic" ausgezeichnet, beide Filme zusammen bekamen fünf Oscars. Julia Roberts, die für "Erin Brockovich" ihren ersten Oscar in Empfang nehmen konnte, überhäufte ihren Regisseur mit Lobeshymnen.
Ersten Ruhm brachte dem damals erst 26-Jährigen 1989 die Goldene Palme von Cannes für "Sex, Lügen und Video", ein Kammerspiel für vier Personen um unterdrückte Gefühle und die Ersatzlust des Voyeurs. Der Film machte die Schauspieler Andie MacDowell, James Spader, Peter Gallagher und Laura San Giacomo bekannt und führte in den 90ern zu einem Boom von unabhängig produzierten Filmen, die aber meist als "Ticket nach Hollywood" gedacht waren. Das Independent-Wunderkind Soderbergh selbst erlebte das Jahrzehnt zunächst mit einer Reihe von Flops: Weder der Arthouse-Film "Kafka" (mit Jeremy Irons) noch die Familien- und Initiationsgeschichte "König der Murmelspieler" noch der Neo-Noir-Film "Die Kehrseite der Medaille (ein Remake von Robert Siodmaks "Criss Cross") reüssierten an der Kasse. Zwei weitere Filme, der Medizin-Monolog "Gray's Anatomy" und die Slapstickposse "Schizopolis", in der Soderbergh in einer Doppelrolle auftrat und als Büroangestellter fröhlich masturbierte, blieben nahezu unbekannt.
Erst der Krimi "Out of Sight", ein erotisches Katz-und-Maus-Spiel über einen weiblichen US-Marshall (Jennifer Lopez) und einen entflohenen Bankräuber (George Clooney), brachte Soderbergh ein Comeback. Die Rachegeschichte "The Limey" wurde zur Huldigung an den englischen Schauspieler Terence Stamp. Spätestens seit "Erin Brockovich" und "Traffic" zählt Soderbergh zu den erfolgreichsten Regisseuren Hollywoods. Für "Ocean's Eleven", ein Remake des Frank-Sinatra-Klassikers, konnte er so ein Großaufgebot an Stars (Julia Roberts, George Clooney, Brad Pitt, Andy Garcia, Matt Damon) versammeln.
Der 1963 in Atlanta, Georgia geborene Soderbergh ist auch als Produzent ("Pleasantville") und Drehbuchautor ("Alptraum Nachtwache") tätig. Mit George Clooney - seinem Hauptdarsteller aus "Out of Sight", "Ocean's Eleven" und dem Remake von Tarkowskis Science-Fiction-Klassiker "Solaris" - gründete Soderbergh die Produktionsgesellschaft Section 8, unter deren Label u.a. auch Clooneys Regiedebüt "Confessions of a Dangerous Mind" entstand. Außerdem zeichnete Soderbergh 2002 für den experimentellen Dokumentarfilm "Naqoyqatsi", Todd Haynes' 50er-Jahre-Drama "Far From Heaven", Christopher Nolans Thriller "Insomnia" und Clooneys Regiedebüt "Safecrackers oder Diebe haben's schwer" als Produzent verantwortlich. Im selben Jahr realisierte der Workaholic, der in mehreren seiner Filme unter Pseudonym auch die Kamera führte, außerdem seine Lowest-Budget-Showbiz-Satire "Voll Frontal", in der u.a. Julia Roberts und Brad Pitt ihr Star-Image auf die Schippe nahmen. Für Ocean's Twelve" (2004) konnte Soderbergh erneut seine All-Star-Crew um George Clooney versammeln, diesmal um sie parallel Coups in Paris, Amsterdam und Rom landen zu lasssen.
Weitere Soderbergh-Produktionen waren "Keane" von Lodge Kerrigan, "The Jacket" mit Adrien Brody in der Hauptrolle und die Komödie "Wo die Liebe hinfällt ... ". 2005 unterstützte er das Regiedebüt des Traffic-Drehbuchautors Stephen Gaghan, "Syriana", einem Thriller über das internationale Ölgeschäft und war ausführender Produzent bei George Clooneys "Good Night, and Good Luck". Mit seiner Low-Budget-Produktion "Bubble" verärgerte Soderbergh Kinobetreiber, da der Film gleichzeitig auf einem Kabel-Sender lief und schon vier Tage später auf DVD herauskam. "The Good German", ein Schwarzweißfilm-Thriller über einen amerikanischen Journalisten (George Clooney), der ins Nachkriegs-Berlin geschickt wird, war 2007 sowohl für den Oscar wie auch für den Goldenen Bären nominiert.
GEBURTSDATUM: 14.01.1963 | GEBURTSORT: USA
Bradley Cooper will kein "Solo für U.N.C.L.E." 15.11.2011

Auf Agenten-Thrill der Sixties hat Bradley Cooper doch keie Lust: Er steigt bei "Solo für U.N.C.L.E." doch nicht ein.

Nicht noch eine alte TV-Serie fürs Kino: "A-Team"-Star Bradley Cooper läßt lieber die Finger von "Solo für U.N.C.L.E."
In den 60er Jahren war die TV-Serie "Solo für U.N.C.L.E." ein Straßenfeger. Regisseur Steven Soderbergh will die dicke Staubschicht von der Agentenserie pusten und sie fürs Kino fit machen. Doch schon wieder ist ihm der Hauptdarsteller abgesprungen.
Bradley Cooper ist soben aus den Verhandlungen für "The Man from U.N.C.L.E.", so der alte und neue Titel, ausgestiegen. Der "Hangover"-Star hat bereits mit dem "Das A-Team" eine Serie aus der Vergangenheit aufpoliert, das scheint ihm zu genügen. Vielleicht bereitet ihm auch Sorge, dass Steven Soderbergh die Story nicht in der heutigen Zeit, sondern in den Sixites des Originals spielen lassen möchte.
Bradley Cooper wäre ohnedies nur Steven Soderberghs zweite Wahl gewesen. Sein Wunschkandidat war "Ocean's 13"-Buddy George Clooney, doch der fühlte sich angeblich einfach zu alt, um noch knackige Stunts zu absolvieren.
In der Serie "Solo für U.N.C.L.E.", die auf manchen Sendern auch als "Solo für O.N.K.E.L." lief, waren Robert Vaughn und David McCallum als amerikanisch-russisches Agentengespann im Einsatz. Ihr Auftraggeber war das United Network Command for Law Enforcement (U.N.C.L.E), Vaughn spielte den Titelhelden Napoleon Solo. Steven Soderbergh muss nun einen neuen Star finden, der in dessen Smoking schlüpft. Für McCallums Rolle, den Russen Illya Kuryakin, ist Joel Edgerton im Gespräch.
George Clooney lässt Steven Soderbergh im Stich 01.09.2011

In der Verfilmung der TV-Serie "The Man from U.N.C.L.E." sollte George Clooney die Hauptrolle spielen. Jetzt will er aber nicht mehr.

Die Fans hatten sich schon auf George Clooney im eleganten Agenten-Smoking gefreut. Doch der Traum ist leider zerplatzt.
Ursprünglich sollte George Clooney für seinen alten Kumpel Steven Soderbergh in der Kinoversion der TV-Serie "Solo für O.N.K.E.L." vor der Kamera ein wenig von seinem berüchtigten Charme versprühen. Doch offensichtlich hat es sich der Womanizer gerade anders überlegt.
Im Februar sollen die Dreharbeiten für "The Man from U.N.C.L.E." beginnen. Da bleibt "Ocean's 13"-Regisseur Steven Soderbergh nicht mehr allzu viel Zeit, um einen neuen Hauptdarsteller zu finden. Obwohl er mit den wirklich coolen und namhaften Hollywood-Stars gut vernetzt ist, sollte der entsprechende Star auch zur smarten Agenten-Rolle passen. Vielleicht hat Brad Pitt ja Zeit? Matt Damon wäre wohl zu sehr mit seiner "Bourne"-Trilogie verbunden, um "The Man from U.N.C.L.E." ein eigenes Gesicht zu geben.
Warum George Clooney seinen Freund bei einem seiner Herzens-Projekte alleine lässt, ist nicht bekannt. Angeblich sind ihm die Stunts, die er als Napoleon Solo machen müsste, ein wenig zu wild. Auch ein George Clooney wird nicht jünger.
Die Dreharbeiten werden dennoch wie geplant weitergehen. Da sich Soderbergh mit der Verfilmung seiner Lieblings-Serie einen langgehegten Wunsch erfüllt, darf man sich weiterhin darauf freuen. Vor allem wird das Setting nicht wie bei "Miami Vice" oder "Das A-Team" in die Gegenwart geholt, sondern bleibt schön im 60er Jahre-Stil der TV-Serie. Fragt sich nur, wer sich nun in den für Agenten so obligatorischen Smoking wirft.
Matthew McConaughey im Stripclub "Magic Mike" 17.08.2011

Matthew McConaughey hat für Steven Soderberghs Stripperfilm "Magic Mike" zugesagt. Er wird einen Ex-Tänzer und Clubbesitzer spielen.

Mit Channing Tatum und Alex Pettyfer bildet Matthew McConaughey ein sexy Gespann.
Matthew McConaughey hat für den Stripperfilm "Magic Mike" von Steven Soderbergh zugesagt - allerdings nicht als Tänzer, sondern nur als ehemaliger Stripper, dem der ein Club namens "Xquisite" gehört. Insofern ist diese Meldung für die Damenwelt schon nicht mehr ganz so interessant, denn Mister Superbody wird als Clubbesitzer wohl weniger selbst vortanzen, sondern vielmehr seine Mannschaft herumkommandieren.
Die besteht bis jetzt aus Channing Tatum und Alex Pettyfer. Tatum spielt den Mentor eines angehenden Tänzers (Pettyfer) und bringt ihm bei, wie er sich auf der Bühne zu bewegen hat. Der Film basiert auf den Erfahrungen von Tatum, der vor seiner Karriere als Schauspieler sein Geld als männlicher Stripper verdiente. Weiterhin hatte sich auch Demi Moore für "Magic Mike" interessiert - sie war angeblich für die Rolle einer sinnlichen, älteren Verführerin vorgesehen.
Bis jetzt ist die Besetzung jedenfalls mehr als prachtvoll: Channing Tatum hat in "Der Adler der neunten Legion" schon Talent und Muskeln gezeigt und auch Sixpack-Meister Matthew McConaughey ist natürlich in einem Film, in dem es um oberkörperfreie Herren geht, erst mal bestens aufgehoben. Burberry-Model Alex Pettyfer als Hauptdarsteller macht das Gespann mit seinem schönen Gesicht komplett und nun fehlt eigentlich nur noch die Zusage von Demi Moore.
Channing Tatum strippt für Steven Soderbergh 02.05.2011

Für den kreativen Filmemacher kehrt "Adler der neunten Legion"-Star Channing Tatum zurück zu seinen Wurzeln auf die Bühnen der Strip-Clubs.

Den meisten Schauspielern wäre ihre Vergangenheit im Sex-Business wohl zu peinlich. Nicht Channing Tatum.
Vielleicht nicht ganz stolz, aber doch immer noch erhobenen Hauptes schlägt der Schauspieler jetzt sogar noch Kapital aus seinen Show-Anfängen als Stripper. Gemeinsam mit Steven Soderbergh arbeitet Channing Tatum derzeit an einem Projekt, das bisher den Arbeitstitel "Magic Mike" trägt.
Darin soll das schlüpfrige Milieu der Männer-Strip-Clubs beleuchtet werden. Channing Tatum kennt sich dort bestens aus. Vor seiner Karriere als Schauspieler ließ er selber gerne für Geld, Applaus und lustvolles Gekreische die Hüllen fallen. Er erinnert sich immer noch gerne zurück: "Das war eine wilde und wichtige Zeit in meinem Leben und ich freue mich riesig, mit Steven in die Vergangenheit abzutauchen."
Dank seiner Erfahrung kann Channing Tatum sehr überzeugend die Rolle eines Mentors übernehmen, der einem Strip-Neuling die wichtigsten Moves und Regeln der Branche beibringt. Zumindest braucht Tatum keine lange Vorbereitungszeit, um sich in Form zu bringen. Nach Filmen wie "G.I. Joe - Geheimakte Cobra" und "Der Adler der neunten Legion" ist sein Body noch bestens in Schuss.
Matt Damon von Soderbergh angesteckt 09.02.2010

Edel-Regisseur Steven Soderbergh hat Matt Damon und weitere Stars mit einem Action-Drehbuch infiziert

Für diesen Thriller schickte Steven Soderbergh sogar Michael Douglas samt Haarteil auf die Wartebank ...
Steven Soderbergh dreht schneller als sein Schatten: Der Regisseur brachte mit "Che - Guerilla", "Che - Revolucion" und "Der Informant" in den vergangenen zwölf Monaten drei Filme an den Start. Das Tempo behält er bei, Soderbergh wird nach seinem aktuell in Dreh befindlichen Martial-Arts-Actioner "Knockout" dem Genre treu bleiben: Um den Virusthriller "Contagion" im Herbst inszenieren zu können, verschiebt er sogar die Verfilmung des Lebens von Entertainer Liberace mit Michael Douglas und Matt Damon auf das Frühjahr 2011.
Verständlich, denn Michael Douglas mit wüstem Haarteil und im Flamingo-Suit am Piano kann man wirklich verschieben, wenn ein Action-Thriller in dieser Besetzung drin ist: Matt Damon, Kate Winslet, Marion Cotillard und Jude Law haben ihre Mitwirkung an der Produktion bereits zugesagt. Man geht davon aus, dass schnell ein Zuhause für "Contagion" bei einem Studio gefunden wird. Das Buch soll an sämtliche Majors geschickt worden sein, nun werden Angebote abgewartet.
Das Drehbuch von Scott Z. Burns, der für
Soderbergh bereits das Drehbuch zu "Der Informant!" geschrieben hatte, bewegt sich auf ähnlichem Gebiet wie seinerzeit "Outbreak" und das nie realisierte Ridley Scott-Projekt "The Hot Zone". Es beschreibt das Worst-Case-Szenario des Ausbruchs eines tödlichen Virus. Stilistisch soll es eher an Steven Soderberghs "Traffic - Macht des Kartells" erinnern und diverse parallele Handlungsstränge verfolgen.
Im vergangenen Jahr hatte Soderbergh noch eine bittere Schlappe erlitten, als Sony ihm drei Tage vor dem geplanten Drehstart der Baseballfilm "Moneyball" mit Brad Pitt absagte - das Projekt wird nun von Bennett Miller ("Capote") weiterverfolgt. Anstatt aber in Depressionen zu verfallen, stürzte sich Steven Soderbergh in die Arbeit und zaubert ein überraschendes Projekt nach dem anderen aus dem Hut. In "Knockout" spielt die Martial-Arts-Meisterin Gina Carano ihre erste Filmrolle, das aber an der Seite von Schwergewichten wie Channing Tatum, Michael Fassbender, Ewan McGregor und Michael Douglas. Im Raum steht überdies immer noch das 3D-Musical "Cleo", in dem Catherine Zeta-Jones die Hauptrolle spielen soll.
GEBURTSDATUM: 14.01.1963 | GEBURTSORT: USA
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