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Tim Burton

Portrait von Tim Burton
Tim Burton

User-Bewertung

21 VOTES
100%
REALER NAME:
Timothy William Burton

GEBURTSTAG:
25.08.1958 in Burbank, Kalifornien

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Der bekennende Fan von Horrorfilmen und Comics schätzt das Düster-Groteske, das Abgründige in boshafter Verkleidung und das Bizarre in Freaks und Außenseiter-Gestalten. Diese inszeniert er mal dramatisch, mal ironisch und immer mit dem Touch des Makaber-Humorvollen in erkennbar liebevoller Weise. So entstanden einige der skurrilsten Werke der Filmgeschichte, von denen mehrere, wie die beiden ersten "Batman"-Filme, Welterfolge wurden.
Tim Burton begann ...

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GEBURTSDATUM: 25.08.1958 | GEBURTSORT: USA
Der bekennende Fan von Horrorfilmen und Comics schätzt das Düster-Groteske, das Abgründige in boshafter Verkleidung und das Bizarre in Freaks und Außenseiter-Gestalten. Diese inszeniert er mal dramatisch, mal ironisch und immer mit dem Touch des Makaber-Humorvollen in erkennbar liebevoller Weise. So entstanden einige der skurrilsten Werke der Filmgeschichte, von denen mehrere, wie die beiden ersten "Batman"-Filme, Welterfolge wurden.
Tim Burton begann als talentierter Zeichner für die Disney-Studios und begann bereits dort mit zwei Kurzfilmen ("Vincent", eine Hommage für den Darsteller Vincent Price, und "Frankenweenie", eine Frankenstein-Parodie), eine eigenständige Bildsprache zu entwickeln. Nach seinem Regiedebüt für den Komiker Pee Wee Herman ("Pee Wees irre Abenteuer") konnte er seinen Stil mit der Geschichte um den Lottergeist "Beetlejuice" (1988, mit Michael Keaton) ausbauen. Beide Filme waren überraschend erfolgreich, weshalb ihn Warner mit dem "Batman"-Film und später dessen Fortsetzung beauftragte. Gespielt wurde der persönlichkeitsgespaltene Beschützer von Gotham City in den ersten beiden Teilen von Michael Keaton (den dritten "Batman"-Film produzierte Burton nur).
Zwischen diesen Großproduktionen fand Burton mit "Edward mit den Scherenhänden" (1991), in dem Johnny Depp ein trauriges Monster mit geschickten Fingerfertigkeiten spielte, endgültig seinen Stil. Als Liebhaber von B-Movies erwies Burton 1994 mit Depp in der Titelrolle dem "schlechtesten Regisseur aller Zeiten", dem in den 40er- und 50er-Jahren tätigen "Ed Wood", seine Huldigung. Er inszenierte den Nonsens-Stil Woods nach und stilisierte ihn dabei als tragische und konsequente Figur. Für die Rolle des drogensüchtigen Horrorfilmstars Bela Lugosi wurde Martin Landau mit dem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet.
Burtons "Mars Attacks!" war eine höhnisch fiese und souverän die Filmgeschichte zitierende Alien-Invasion, in der Stars in kleinsten Rollen auftraten und die Schock-Ästhetik der Horror- und Science-Fiction-Filme der 50er Jahre genüsslich ausgekostet wurde. Mit der nach einer Novelle von Washington Irving entstandenen Horrorgroteske "Sleepy Hollow" (mit Johnny Depp und Christina Ricci), in der ein Dorf im Neuengland von 1791von einem kopflosen Reiter (Christopher Walken) terrorisiert wird, verbeugte sich Burton gekonnt bis in die Farbdramaturgie vor den Filmen des legendären Londoner Hammer-Studios und seinen "Dracula"- und "Frankenstein"-Produktionen sowie vor dem Edgar-Allan-Poe-Zyklus, den der Amerikaner Roger Corman zwischen 1960 und 1965 in England inszenierte und produzierte.
Als actionhaltige Auftragsarbeit entstand 2001 Burtons Neuinszenierung des Klassikers "Planet der Affen", in der Mark Wahlberg in die Fußstapfen von Charlton Heston trat und Schauspielergrößen wie Tim Roth oder Helena Bonham Carter unter ihren schweren Affenmasken kaum zu erkennen waren. Zurück zu seiner typischen Verspieltheit fand Burton in "Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht" mit der Geschichte eines Mannes (Albert Finney auf dem Sterbebett, Ewan McGregor als sein jüngeres Ich), der sein Leben aus märchenhaften Geschichten gestaltet.
Nach Burtons Entwürfen entstanden auch die ungewöhnlichen Kinderfilme "Tim Burton's Nightmare Before Christmas" und "James und der Riesenpfirsich" nach einer Vorlage von Roald Dahl. Eine weitere Dahl-Adaption bildete die vierte Zusammenarbeit von Burton mit Depp: In "Charlie und die Schokoladenfabrik" spielt Depp mit maskenhaftem Gesicht den exzentrischen Einsiedler Willy Wonka, der fünf Kindern mit erwachsener Begleitung die Gelegenheit gibt, seine Fabrik zu besichtigen - eine Tour, die in ein magisches Reich führt und bis zu ihrem Ende mit visuellen Eindrücken überrascht.
Burton war lange Zeit mit der in seinen Filmen auftretenden Schauspielerin Lisa Marie verlobt. Seit 2001 ist er mit der Schauspielerin Helena Bonham Carter liiert, mit der er einen gemeinsamen Sohn hat.
GEBURTSDATUM: 25.08.1958 | GEBURTSORT: USA
Reese Witherspoon und Ryan Reynolds in "Big Eyes" 23.01.2012

Reese Witherspoon und Ryan Reynolds sind die neuen Stars im Biopic "Big Eyes" um das Künstlerpaar Walter und Margaret Keane.

Kate Hudson ist damit aus dem Rennen.
Reese Witherspoon und Ryan Reynolds sind die neue Besetzung in "Big Eyes". Das Biopic um das Malerpaar Walter und Margaret Keane war bereits 2008 im Gespräch mit Kate Hudson, die damals für die weibliche Hauptrolle vorgesehen war. Jetzt kommt der Film mit neuer Starpower und dem Geld von Tim Burton, der produzieren wird, endlich in die Gänge. Regie und Drehbuch werden Scott Alexander and Larry Karaszewski, die zum Beispiel das Skript von "Zimmer 1408" verfassten und mit Tim Burton bei "Ed Wood" zusammen arbeiteten.
Das Regisseuren-Duo jedenfalls ist jetzt schon hin und weg von seinen neuen Stars: "Wir sind außer uns vor Freude, diesen Traumcast für unser Traumprojekt gewonnen zu haben", heißt es. "Walter ist ein totaler Antiheld - charmant, witzig, gefährlich und ein bisschen verrückt. Ryan wird den so richtig rocken. Das Gleiche gilt für Reese, sie wird die perfekte Margaret sein - seelenvoll, würdevoll und mit viel Verletzlichkeit, die sie verwandelt in etwas, um für sich selbst zu kämpfen."
Walter und Margaret Keane avancierten in den 60er Jahren mit Frauenbildnissen, die durch extrem große Augen auffielen, zu berühmten Pop-Art-Ikonen. Brisant dabei war, dass Walter seine Frau jahrelang unter seiner Fuchtel hielt und die millionenschweren Kunstwerke als seine eigenen ausgab. Erst in einem Gerichtsverfahren, bei dem Margaret auch live "vormalen" musste, wurden ihr die Rechte an ihren Bildern zuerkannt.
US-Präsident zeigt sich als Vampir-Jäger 17.01.2012

Die ersten Bilder aus dem Horror-Fantasy-Spektakel "Abraham Lincoln: Vampirjäger" aus der "Wächter der Nacht"-Schmiede zeigen den Kultpräsidenten mit Axt!

Es ist eine der schrägsten Filmideen aller Zeiten?
Die größte Leistung von Abraham Lincoln war nicht die Befreiung der Sklaven und sein politisches Verdienst um die Vereinigten Staaten von Amerika! Sondern, dass er seine Axt jeder Menge Vampiren in den untoten Leib rammte!
Das behauptet zumindest der Russe Timur Bekmambetow, bekannt durch "Wächter der Nacht" und "Wächter des Tages", in seinem neuen Film mit dem höchst ausgefallenen Titel "Abraham Lincoln Vampirjäger".
Die Idee: Die Mutter des neunjährigen Abraham Lincoln stirbt im Jahr 1818 nach schwerem Leiden, angeblich an Milchunverträglichkeit. Doch später findet Abraham heraus, dass in Wahrheit ein Vampir seine Mutter tötete. Der Junge schwört Rache und auf seinem unerbittlichen Feldzug ist sein triumphaler Einzug ins Weiße Haus eigentlich nur ein Nebenprodukt. Denn wie auf dem brandheißen ersten Plakat zu lesen steht, gilt für Lincoln: "Präsident bei Tag, Jäger bei Nacht".
Derartige Filmideen landen für gewöhnlich direkt in den hinteren Regalen von Videotheken und erblicken nie das Licht eines Kinosaals. Doch hinter "Abraham Lincoln Vampirjäger" steht außer Timur Bekmambetow auch noch Hollywood-Ikone Tim Burton, der den Film als Produzent begleitet, weltweiter Kinostart inklusive. Entsprechend finster fallen auch die ersten Szenenbilder aus dem Horror-Fantasy-Werk aus.
Vorlage zu "Abraham Lincoln Vampirjäger" ist dabei der gleichnamige Roman von Seth Grahame-Smith, der vorgibt, Lincolns geheime Tagebücher gefunden zu haben. Darin gibt dieser haarklein Auskunft über sein Doppelleben als Vampirschlächter, das er über 140 Jahre vor der Öffentlichkeit geheim gehalten hat. Dabei wird auch offenbart, dass Vampire ihre ganz besondere Rolle bei der Entstehung, Entwicklung und sogar beinahe dem Ende der USA gespielt haben?
Die Hauptrolle in der Verfilmung spielt dabei mit Benjamin Walker ein Newcomer, immerhin ist mit Mary Elizabeth Winstead als dessen Frau Mary der Star aus "Death Proof - Todsicher" und "Stirb langsam 4.0" mit an Bord.
Wie schräg "Abraham Lincoln Vampirjäger" wirklich ist, gibt's ab 12. Juli im Kino zu ersterben.
Tim Burton mixt bei "Beetlejuice 2" mit 13.01.2012

Letzten September wurde bekannt, dass Warner eine Fortsetzung des Tim-Burton-Klassikers "Beetlejuice" plane. Jetzt scheint auch der Top-Regisseur dabei zu sein.

Michael Keaton verkörperte Ende der Achtziger Jahre auf herrlich-rotzige Art und Weise den Quälgeist "Beetlejuice". Eine Fortsetzung der Kultkomödie von Tim Burton war lange geplant. Jetzt nimmt sie endlich Formen an.
Auch Geister haben es schwer - nämlich dann, wenn sich Lebende plötzlich in ihrem Heim breit machen. Wenn dann auch noch alle Vertreibungsversuche in bewährter Spukmanier scheitern, wird das unfreiwillige Miteinander zur Qual. Gut, dass es für die harten Fälle Beetlejuice gibt. Der Poltergeist ist auf Menschenaustreibung spezialisiert. Dass seine unorthodoxen Methoden nicht bei allen gut ankommen, ist nicht verwunderlich...
1988 gelang Tim Burton mit der schwarzen Gruselkomödie "Beetlejuice" mit einem brillanten Michael Keaton in der Titelrolle ein Welterfolg. Eine Fortsetzung war wenige Jahre später unter dem Titel "Beatlejuice Goes Hawaiian" zwar geplant, scheiterte jedoch an einem unspektakulärem Drehbuch. Tim Burton wollte jedenfalls wieder auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Daraus wurde nichts. Bis heute.
Erste Meldungen machten letzten September die Runde, Warner Bros. wäre daran interessiert, "Beetlejuice" wieder zu aktivieren. Im Oktober hieß es, Michael Keaton solle erneut den Quälgeist verkörpern. Seit heute steht fest, dass auch "Beetlejuice"-Vater Tim Burton involviert sein wird.
"Ja", antwortete Burton auf die Frage, ob er etwas mit dem Projekt zu tun hätte. "Ich liebe die Figur und Michael ist so großartig darin. Ich muss immer daran denken, wie einmalig und witzig diese Rolle war. Darum sagte ich einfach zu Seth (Grahame-Smith), 'Wenn du eine Idee hast, leg los. Ich werde dann darauf einen frischen Blick werfen.' In der Vergangenheit habe ich einiges dazu ausprobiert, aber das ist schon eine Ewigkeit her. Er schien darüber sehr angetan zu sein", schildert Tim den weiteren Verlauf. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Beetlejuice wieder über die Leinwand pöbelt.
Robert Downey Jr. für Tim Burtons "Pinocchio" 09.01.2012

Tim Burton will ihn haben, Robert Downey Jr. ist interessiert - und wäre der erste Superstar bei "Pinocchio".

Die Abenteuer von Holzkopf Pinocchio sollen als fantastisches Epos verfilmt werden. Dafür braucht Tim Burton Starpower und die soll Robert Downey Jr. liefern.
Seit einer Weile schon spielt Tim Burton mit dem Gedanken, das italienische Kinderbuch "Pinocchio" auf die Leinwand zu bringen. Damit scheint es dem Macher von "Alice im Wunderland" nun ernst.
Einen Star hat Burton für die Verfilmung schon im Auge, und diesmal denkt er nicht gleich an Johnny Depp, seinen Leib- und Magen-Darsteller: Robert Downey jr. soll von "Iron Man" auf Holzschnitzer umsatteln und als Gepetto für die Erschaffung des Holzjungen sorgen.
Das Drehbuch für Pinocchio schrieb Bryan Fuller ("Pushing Daisies"), der der Gepetto-Rolle viel Raum gibt: Im Film begibt sich der alte Holzschnitzer auf eine gefahrvolle Odyssee, um seine verschollene Marionette wiederzufinden.
Robert Downey jr., derzeit als "Sherlock Holmes" überaus erfolgreich im Kino und ab 26. April wieder im "Iron Man"-Dress bei den "Avengers" zu sehen, hat bereits Interesse signalisiert. Überhaupt würde er zu gerne einmal mit Tim Burton drehen, aber die Termine könnten zum Problem werden. Gelingt es dem Studio Warner Bros., Burton und Downey jr. zusammen zu bringen, kommt das Projekt schnell in Fahrt.
Gleichzeitig arbeitet auch Guillermo Del Toro an einem "Pinocchio"-Projekt, bei ihm wird das Kerlchen mit der Lügennase aber als sehr düstere Stop-Motion-Animation zum Leben erweckt.
"Fluch der Karibik 5": Tim Burton als Regisseur im Gespräch 03.06.2011

Hauptdarsteller Johnny Depp ist Tim Burtons Lieblings-Schauspieler. Bald könnten die beiden erstmals auch in "Fluch der Karibik" zusammenarbeiten.

Es wird düster in der Karibik?
Von "Edward mit den Scherenhänden" bis "Alice im Wunderland": Wenn Top-Mime Johnny Depp und der Meister des düster-fantastischen Kinos Tim Burton zusammenarbeiteten, kamen meistens großartige Filme dabei heraus. Nun ist Burton sogar als Regisseur bei der Filmreihe im Gespräch, die aus dem Edelmimen Johnny Depp einen Blockbuster-Superstar machte: "Fluch der Karibik".
Der vierte Teil "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" ist zwar gerade noch im Kino, doch die Planungen für einen fünften Film, der sich problemlos an das Ende des aktuellen Piraten-Abenteuers anschließen ließe, laufen bereits auf Hochtouren. Allerdings ist Johnny Depp erst mal auf die Bremse getreten und will nicht sofort loslegen - damit die "Fluch der Karibik"-Filme fürs Publikum etwas Besonderes bleiben.
Nun ist aber unklar, wie der Terminplan von Regisseur Rob Marshall aussieht, der "Fremde Gezeiten" inszenierte und eigentlich auch für den fünften Film vorgesehen ist. Doch Marshall ist in Hollywood schwer gefragt, erst Recht seit seinem ersten "Fluch der Karibik"-Film.
Daher haben die Macher um Produzentenpapst Jerry Bruckheimer nun eine Liste möglicher Nachfolger aufgestellt. Und ganz oben steht darauf Tim Burton! Mit ihm würden Jack Sparrows Abenteuer, die unter Gore Verbinski als knallbunte Popcorn-Blockbuster begannen, sicher deutlich düsterer - und möglicherweise auch ein wenig anspruchsvoller. Nachdem der vierte Teil derzeit zwar recht erfolgreich aber doch kein absoluter Kassenknüller ist, könnte eine solche Neuausrichtung durchaus gewollt sein.
Auch die anderen Regisseure auf der Liste sind große Namen: Shawn Levy ("Nachts im Museum") würde eher die Verbinski-Tradition fortsetzen, "Spider-Man"-Macher Sam Raimi wäre eine gute Verbindung aus Dramatik und Spektakel, Chris Weitz und Alfonso Cuarón stünden wie Tim Burton eher für eine düstere Stimmung und haben mit "Twilight" respektive "Harry Potter" schon bewiesen, dass sie große Fantasy-Reihen stemmen können.
Viele Fans würden jedoch sicher Tim Burton als Regisseur für Johnny Depps nächste Kaperfahrt als Jack Sparrow bevorzugen. Welchen düsteren Gestalten er dann unterwegs wohl begegnen würde?
Facebook-Profil sagt Teenager Zukunft voraus 24.05.2011

Was, wenn man heute sehen könnte, wie das eigene Facebook-Profil in 15 Jahren aussieht? Der Roman zum Thema, "The Future of Us", wird nun verfilmt.

Zeig' mir Dein Facebook-Profil, und ich weiß, wer Du bist!
In "The Social Network" ging's noch um die Macher der beliebtesten Social-Website. Nach dem Kino-Erfolg des Dramas hinter den Kulissen von Facebook plant Hollywodd nun einen Film über die Nutzer - allerdings mit einer Prise Science Fiction.
Im Roman "The Future of Us" vom Autorenduo Jay Asher und Carolyn Macker wählt sich ein junges Mädchen zusammen mit einer Freundin 1996 über Modem und AOL ins Internet ein. Plötzlich erblicken die beiden eine seltsame Website in weiß, blau und schwarz, die intime Daten über sie enthält - allerdings über eine 15 Jahre ältere Version ihrer selbst im Jahr 2011!
Die eine entschließt sich daraufhin, alles zu tun, um bloß nicht so zu werden, wie die Person, die sie auf Facebook kennenlernt. Die andere will unbedingt genau so sein, wir ihr zukünftiges Ich?
Der Roman, der erst im November in den USA erscheint, wird nun verfilmt. Hollywood-Riese Warner Brothers hat sich die Rechte gesichert, mit Tim Burton-Weggefährtin Denise Di Novi ("Edward mit den Scherenhänden", "Nightmare Before Christmas", "So spielt das Leben") ist auch schon eine Produzentin am Ruder. Wenn Hollywood bereits ein halbes Jahr vor Veröffentlichung der Vorlage derart Gas gibt, handelt es sich meist um extrem heißes Material.
Kein Wunder, denn das Thema Facebook garantiert automatisch große Aufmerksamkeit. Dazu steckt in "The Future of Us" natürlich die spannende Frage, wie aussagekräftig Personenprofile im Web überhaupt sind: Was geschieht, wenn man wirklich genau die Person wird, die man laut Facebook zu sein scheint - wo doch dort eigentlich nur ein Bild von sich erkennbar wird, das man anderen gerne vermitteln möchte?
Oscars: Colin Firth dankt wie in "The King's Speech", Natalie Portman weint 28.02.2011

Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!

"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"
So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
"Nightmare Before Christmas" bekommt Fortsetzung, "Casper" wird neu verfilmt 03.01.2011

Zwar ist Weihnachten gerade erst durch, doch zwei Festtags-Klassiker werden demnächst von Tim Burton und Steven Spielberg frisch aufpoliert.

Jack und Casper machen das Weihnachtsfest schön schaurig und schaurig schön!
Die Lichterketten am Weihnachtsbaum glühen langsam aus und die Tanne wird demnächst vom Balkon geworfen. Doch in Hollywood hat das Fest der Liebe weiter Hochkonjunktur: Dort arbeitet man an neuen Versionen der Festtags-Klassiker "Nightmare Before Christmas" und "Casper".
Im Fall des schrägen Animations-Spaßes von Produzent Tim Burton dürfen sich Fans sogar über eine echte Fortsetzung freuen. Das hat Paul Reubens verraten, der in der englischen Version "Lock" seine Stimme leiht. Nach Aussage des Schauspielers wird Tim Burton "Nightmare Before Christmas 2" angehen, sobald er die Verfilmung der kultigen US-Vampirserie "Dark Shadows" mit Johnny Depp abgeschlossen hat.
Über die Handlung des zweiten Abenteuers von Knochenheld Jack Skellington ist derzeit aber noch nichts bekannt - ebenso wenig, ob Tim Burton den Regiestuhl wieder "Coraline"-Macher Henry Selick überlasst oder sogar selbst die Puppen tanzen lässt.
Gleichzeitig plant Steven Spielberg eine Neuverfilmung von "Casper". Die rührselige Kombi aus dem CGI-Gespenst und der jungen Christina Ricci als dessen beste Freundin Kat sorgte 1995 für große Begeisterung und gehört seither zum Standard-Repertoire der TV-Sender um die Weihnachtszeit. Darauf folgten unzählige DVDs und TV-Serien, die neue Abenteuer sowie Caspers Vorgeschichte erzählten, teils auch rein animiert.
Der nun geplante Kinofilm soll aber ein "Reboot" werden, also die Geschichte des Kinofilms noch einmal neu erzählen - selbstverständlich mit den seit 1995 deutlich weiterentwickelten Möglichkeiten der Kombination von echten Schauspielern und Computeranimation. Sehr wahrscheinlich dürfte "Casper" dann auch in 3D durch Kats Leben geistern. Das gilt natürlich auch für die Fortsetzung von "Nightmare Before Christmas", dessen 3D-Neuauflage schon lange vor dem "Avatar"-Hype die Fans begeisterte!
Bonham Carter und Burton sammeln Zähne 31.12.2010

Das Künstler-Ehepaar hat einen ganz besonderen Tick: Helena Bonham Carter und Tim Burton lieben hässliche Zahnprothesen.

Erneut outen sich Helena Bonham Carter und ihr Gatte als etwas exzentrische Zeitgenossen.
Normale Menschen sammeln Briefmarken, Münzen, Eisenbahnen, Teddybären - die Liste der handelsüblichen Sammlerobjekte ist schier unendlich. Umso ungewöhnlicher scheint die Leidenschaft von Helena Bonham Carter und Tim Burton: Das Ehepaar sammelt falsche Zähne.
Die meisten davon dienten als Teil der Maske der unzähligen fantasievollen Rollen, die Helena Bonham Carter bereits spielte. Regisseur Tim Burton leistet ebenfalls seinen Beitrag zur Kollektion, schräge Figuren hat er in seinem Filmen mehr als genug. Nach den Dreharbeiten werden die fiesen Mundprothesen einfach eingepackt und mitgenommen.
Die guten Stücke werden dann im Londoner Haus des Künstlerpaares an einem speziellen Ort aufbewahrt: "Tim und ich, wir lieben hässliche Zähne einfach. Ich habe davon zuhause einen ganzen Schrank voll." Gäste sollten also besser davon absehen, neugierig die Schranktüren zu öffnen ...
"Mary & Max" - Kritik in Bildern 24.08.2010

Skurriler Knetspaß in der Tradition von "Wallace & Gromit" mit liebevoll zum Leben erweckten Figuren. Wundervolles Kino!

Tim Burton verfilmt Brettspiel "Monsterpocalypse" 20.07.2010

Wieder einmal greift ein Hollywoodregisseur auf ein erfolgreiches Spielethema zurück. Diesmal ist es Tim Burton, der "Monsterpocalypse" ins Kino bringt.

Nach "Alice im Wunderland" widmet sich Tim Burton nun der Verfilmung des Brettspiels Monsterpocalypse.
Wahrlich Großes kommt auf Kinofans zu: Tim Burton schiebt gerade mit Volldampf sein nächstes Projekt an. Im nächsten Jahr möchte der König der Fantasie (u.a. "Alice im Wunderland") mit den Dreharbeiten zur Verfilmung des Brettspiels "Monsterpocalypse" beginnen. Darin geht es um die Invasion der Erde durch hochhausgroße Aliens. Die erste Attacke der Außerirdischen können die Menschen abwehren.
Die Killer aus einer anderen Welt ziehen sich zunächst zurück. Schnell finden die Erdenbürger heraus, dass der aggressive Abschaum aus dem All unseren Planeten keinesfalls verlassen hat. Tief unter der Erde harren die Angreifer aus, senden Signale in die Weiten des Alls und warten auf das erneute Signal zum Angriff.
Die Menschheit begegnet der Bedrohung mit dem Bau von ebenso gigantischen Kampfrobotern. Jeder Blechkrieger wird von einer Crew in dessen Innern gesteuert. Tim Burton möchte "Monsterpocalypse", die Schlacht um unseren Planeten, unbedingt in 3D produzieren. Über dem Drehbuch brütet gerade John August, der sich Rat beim Erfinder des Spiels Matt Wilson holt.
Für die Monster zeichnet dagegen Experte Ken Ralston verantwortlich. Als Filmstart ist Ende 2012 vorgesehen. Hört sich nach einer monstermäßigen Schlachtplatte an, die uns Tim Burton da auftischen wird.
Tim Burton fährt nach Cannes 26.01.2010

Große Ehre für Tim Burton: Der Regisseur der in Kürze startenden Verfilmung von "Alice im Wunderland" wird Jury-Kopf des diesjährigen Festival de Cannes.

Im letzten Jahr stand noch Schauspielerin Isabelle Huppert der Jury des wichtigsten Filmfestivals der Welt vor, 2010 darf wieder ein Mann ran.
Tim Burton, Fantasy-Fex, Meister des Makabren und Regisseur der jüngsten Verfilmung von "Alice im Wunderland", wird Präsident der diesjährigen Jury des Festival de Cannes. Die 63. Ausgabe des Kinospektakels an der Cote d'Azur findet vom 12. bis 23. Mai statt.
In einer Pressemitteilung erklärte Burton: "Nachdem ich mein Leben damit verbracht habe, Triple-Features und zweitägige Horrorfilm-Marathons anzusehen, bin ich jetzt endlich bereit für diese Aufgabe. Es ist eine große Ehre und ich freue mich darauf, mit meinen weiteren Juroren ein paar großartige Filme aus der ganzen Welt anzusehen. Wenn man an Cannes denkt, denkt man an die Welt des Kinos. Und weil Filme mir immer wie Träume vorkamen, ist dies ein Traum, der in Erfüllung geht."
Zur Wahl Burtons, der zu den eigenwilligsten und erfolgreichsten
Filmemachern der Welt zählt, sagt Cannes-Chef Gilles Jacob: "Erstmals wird ein Künstler, dessen Wurzeln in der Welt der Animation liegen, die Präsidentschaft der Jury in Cannes übernehmen. Tim Burton ist ein Filmemacher mit einem Herz aus Gold und Händen aus Silber, aber vor allem ist er ein Poet."
"Er ist ein Zauberer visueller Genüsse, der die Leinwand mit dem Wunder eines Märchens erfüllt. Wir hoffen, dass sich sein süßer Wahnsinn und sein Gothic-Humor auf die gesamte Croisette überträgt, auf dass es im Frühsommer Weihnachten wird - Weihnachten und Halloween."
Tim Burton verfilmt böse Dornröschen-Fee 20.01.2010

Nach "Alice im Wunderland" wird Regie-Genie Tim Burton erneut märchenhaft. In seiner Version von "Dornröschen" ist jedoch die böse Fee die Heldin.

Er liebt es abseitig und düster. Kein Wunder also, dass bei Tim Burton nicht die schlafende Schöne im Mittelpunkt steht, sondern die hinterlistige Fee, die den bösen Zauber sprach.
Ob fiese Geister in "Beetlejuice", kopfloser Mörder in "Sleepy Hollow", oder gar eine wandelnde Leiche in "Corpse Bride": Wo Tim Burton draufsteht, ist kunstvolles Gruseln mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor drin.
Daher wird auch Burtons neues Projekt trotz des scheinbar kindgerechten Themas ein echter Schocker: Sein "Dornröschen"-Film macht die verführerische böse Fee zur schauerlich-faszinierenden Heldin. Darum lautet der Titel von Tim Burtons Film "Maleficent", denn so hieß in der klassischen Disney-Fassung von 1959 die Übeltäterin (so die wörtliche Übersetzung von "Maleficent"), die Dornröschen mit einem Fluch in einen hundertjährigen Schlaf versetzt.
Wie Tim Burtons gespannt erwartete Neuverfilmung von "Alice im Wunderland", soll auch "Maleficent" eine Mischung aus Realfilm und Computeranimation werden. Welch faszinierende Bilderwelt Burton aus diesem Mix mithilfe aktueller Technik auf die Leinwand zu zaubern vermag, lassen erste {mlorigin.112505.Filmbilder|U|T#typ=fotoshow} und der {mlorigin.112505.Trailer|U|T#typ=trailer} zu "Alice" schon jetzt erahnen.
Für alle, die nicht sämtliche Grimms-Märchen auswändig parat haben, hier nochmal kurz die Geschehnisse, für alle anderen: nächster Absatz! Noch hier? Sehr sympathisch, wer kennt schließlich heute noch alle Märchenhandlungen! Jedenfalls geht Dornröschen so: König wird nach langem vergeblichen Rumprobieren endlich eine Tochter geboren, vor lauter Freude schmeißt er 'ne Riesenparty, bei der auch zwölf Feen auf der Gästeliste stehen. Für die dreizehnte heißt es aber bei der Taufe mangels Geschirr "Du kommst hier net rein!", worauf die so sauer wird, dass sie das Kind verflucht: Es soll sich mit 16 an einer Spindel stechen und verrecken. Andere Feen finden das zu fies und mildern die Nummer ab auf verdammt langen Schlaf. König lässt darauf Spindeln komplett verbieten, aber fiese Fee setzt sich am 16. der Tochter selbst mit einer Spindel in den Schlossturm (zumindest im Disney-Film). Die neugierige Teenie-Prinzessin sticht sich natürlich an dem ihr total unbekannten Teil und pennt erstmal weg, bis ein stylisher Prinz sie hundert Jahre später wach küsst. Böse Fee ist not amused.
So, ab hier wieder für alle: Tim Burton will sich deshalb auf die böse Fee konzentrieren, weil sie aus seiner Sicht erst durch die als große Ungerechtigkeit empfundene Nichteinladung ihren Racheplan ersinnt und quasi nur als Reaktion darauf zur titelgebenden "Übeltäterin" wird. Einmal mehr beleuchtet der geniale Regisseur also das Zustandekommen dunkler Abgründe in der menschlichen Seele aus alltäglichen Geschehnissen. Und eins ist dabei sicher: Burtons Maleficent wird die schönste böse Fee, die je ein Kino gesehen hat! Vermutlich in Gestalt von Burton-Gattin Helena Bonham Carter, die seit "Der Orden des Phönix" in den Harry-Potter-Filmen als fiese Zauberin Bellatrix Lestrange brilliert.
Johnny Depp mit Jolie in "The Tourist" 05.11.2009

Erst kam Angelina Jolie an Bord von "The Tourist". Jetzt ist auch Johnny Depp mit dabei. Was für ein edles Gespann!

Johnny Depp und Angelina Jolie in einem Film - das wollen wir sehen!
Vielleicht wird Johnny Depp bald Angelina Jolie im Nachtzug nach Nizza bezirzen und sie in ein heißes Katz- und Mausspiel verwickeln. Neuesten Gerüchten zufolge nämlich soll der Star aus "Fluch der Karibik" die männliche Hauptrolle im Remake des französischen Thrillers "Anthony Zimmer" namens "The Tourist" übernehmen.
Der Film dreht sich um den Gangster Anthony Zimmer, der als meistgesuchter Verbrecher der Welt gejagt wird. Zimmer ist nicht zu fassen, weil er sein Aussehen immer wieder mit plastischer Chirurgie verändert. Um ihn doch noch zu schnappen, versucht ihn die Polizei über seine Freundin, die Jolie spielen soll, in eine Falle zu locken. Das Ganze beginnt mit einem sexy Flirt im Zug. Am Ende jedoch kommt alles anders und der Zuschauer wird prächtig hinters Licht geführt.
Johnny Depp würde mit seiner Zusage in die Fußstapfen von Yvan Attal treten, der im Original von 2005 mit Sophie Marceau spielte. Als nächstes ist der berühmte Gatte von Vanessa Paradis im Tim Burton-Film "Alice im Wunderland" zu sehen. Kinostart ist am 4. März 2010. Hinter einem vierten Teil von "Fluch der Karibik" mit Johnny Depp steht allerdings ein kleines Fragezeichen: Der Schauspieler hat nach allerlei Turbulenzen um dieses Projekt sowie dem Absprung von Orlando Bloom ein wenig die Lust verloren auf einen weiteren Piratenauftritt.
Johnny Depp in Fluch der Karibik 4 15.09.2009

"On stranger Tides" heißt das vierte Karibikabenteuer, in dem Johnny Depp erneut als Capt'n Jack Sparrow in See sticht

Piraten lassen sich ungern festlegen und so war es lange nicht klar, ob weitere Flüche der Karibik ausgestoßen werden. Johnny Depp beseitigte nun jeden Zweifel - auf seine ganze eigene Art ...
Wer Dick Cook heißt, gerät schnell selbst in Verdacht, ein Piratenkapitän zu sein. Ist er zwar nicht, aber auf fette Beute im Jahr 2011 darf er sich trotzdem freuen. Dann kommt nämlich ein viertes "Fluch der Karibik"-Abenteuer in die Kinos. Cook, der in seinen Anfängen als Lokführer Touristen durch die Walt Disney Studios chauffiert hat, ist heute einer der Chefs eben dieser Studios. Großes Entertainment ist dem Mann nicht fremd, aber manchmal gibt es diese Momente: Dick Cook kündigte also auf der eigenen Filmproduktmesse D23 in Anaheim an, dass "Pirates of the Caribbean - On stranger Tides" übernächsten Sommer kommen würde und auch, dass Johnny Depp in seiner Paraderolle als Capt'n Jack Sparrow das Ruder übernehmen würde. Ganz nett, aber so Absichtserklärungen bedeuten im Filmgeschäft ja oft nicht viel.
Dann kam Johnny Depp auf die Bühne. Schon besser. Er kam aber von Kopf bis Fuß im Jack Sparrow-Kostüm inklusive Make up. Kein Raunen, sondern Rasen im Publikum - und kein Zweifel mehr: Eine der aufregendsten und erfolgreichsten Filmserien der Kinogeschichte geht in die vierte Runde, gedreht wird nächstes Jahr.
Kleiner Wermutstropfen: Gore Verbinski wird definitiv nicht im Regiestuhl sitzen. Gehandelt werden Namen wie Rob Marshall ("Nine") und Tim Burton ("Mars Attacks", der mit Johnny Depp bereits fünf Filme gedreht hat, zuletzt "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street". Außerdem werden Keira Knightley und Orlando Bloom nicht an Depps Seite "In fremden Gewässern" segeln. Beide signalisierten, dass sie kein Interesse hätten. Aber vielleicht kann ja Superproduzent Jerry Bruckheimer die beiden mit dem einen oder anderen schicken Scheck noch an Bord shanghaien.
Außerdem gaben Cook und Johnny Depp ein weiteres gemeinsames Projekt bekannt: Depp wird die Hauptrolle in "The Lone Ranger" übernehmen.
Der rebellische Anti-Star 07.08.2009

Die tiefgründigen Rollen liebt er, die düsteren perfektioniert er. In "Public Enemies" spielt Depp einen der beliebtesten Verbrecher Amerikas.

In Hollywood wird er gerne als ungewöhnlich oder gar seltsam bezeichnet. Dabei hält er sich einfach nur dem Starrummel fern. Doch Regisseure und Publikum lieben ihn für seine Andersartigkeit.
Als Bankräuber John Dillinger ist Johnny Depp nun in "Public Enemies" zu sehen. Doch Feinde machte er sich auch schon als legendärer König der Meere. Als personifizierter Pirat, der zuviel Sonne und zuviel Rum abbekommen hat, definierte Johnny Depp das Genre neu. Man musste dem talentierten Wahleuropäer nur genug Freiraum zur Rolleninterpretation lassen und schon wurde der "Fluch der Karibik" ein verflucht unterhaltsames Seeräuberspektakel, dessen Oberpirat Jack Sparrow dank seines fabulösen Darstellers zur Legende werden könnte, denn: Der mutige Versuch wurde zur Trilogie. Nun ist sogar ein vierter Teil in Planung.
In "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" und "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" durfte sich Johnny zuletzt mit Keira Knightley und Azubi-Pirat Orlando Bloom aufs Meer hinaus wagen. In Teil vier winkt dann ein Abschied von Elizabeth Swann und Will Turner, dafür steht ein weiteres Familientreffen an: Jack Sparrow hat ein Wiedersehen mit seinem Bruder.
Lange bevor Depp als exaltierter Pirat seinen größten kommerziellen Erfolg feierte, verdingte er sich als Teenie-Idol Tom Hanson in der Erfolgsserie "21 Jump Street". Danach kamen die Angebote nur so ins Haus geflattert. Es folgten Rollen in "Cry Baby", "Edward mit den Scherenhänden" und "Gilbert Grape", in denen Johnny seine Vorliebe für ungewöhnliche Figuren auslebte.
Doch anfangs traute man dem Rebellen seinen grandiosen Aufstieg gar nicht zu. Denn sein Lebensmotto schien zu sein: Weg vom Mädchenschwarm, rein in die Partyszene.
Johnnys eigener Club "Viper Room" wurde Anfang der 90er nicht nur für ausgelassene Alkohol- und Drogenparties bekannt. 1993 ging der Name durch alle Schlagzeilen, als sein Kollege River Phoenix vor dem Szenetreff an einer Überdosis starb. Doch Skandale konnten dem Ruf des Ausnahmeschauspielers nichts anhaben, denn als Saubermann galt er ohnehin nie.
Auch in seinen Rollen spiegelt sich dies wider: So spielte Johnny Depp in "Fear and Loathing in Las Vegas" den berühmten Autor Hunter Thompsen, der im Film wie im wirklichen Leben mit allerlei Drogen experimentierte. Auch im echten Leben waren die beiden befreundet und Johnny Depp erfüllte dem Journalisten den letzten Wunsch, indem er seine Asche ins Weltall schießen ließ. In "Blow" spielt er den Drogendealer George Jung, der binnen kürzester Zeit zum meistgesuchten Verbrecher der USA aufsteigt, ebenfalls nach einer wahren Geschichte.
Depp spielt eine sorgfältig ausgesuchte Hauptrolle nach der anderen, um die ihn so mancher Kollege beneidet: In "Ed Wood" verkörpert er den schlechtesten Regisseur der Welt, in "From Hell" einen Inspektor auf der Suche nach Jack the Ripper und in "Don Juan DeMarco" brach er alle Frauenherzen.
Das tat er auch privat. Zu den Unglücklichen zählen die ewige "Dirty Dancing"-Queen Jennifer Grey, die rehäugige Winona Ryder und Superdünn-Model Kate Moss. Seit 1998 gehört sein Herz jedoch nur noch Vanessa Paradis. Mit ihr und den beiden Kindern lebt er zurückgezogen und glücklich in Frankreich - und geht dabei voll in seiner Aufgabe als Familienvater auf: "Dein Kind ist das einzige Wesen in der Welt, dem Du erlaubst, Dich anzupinkeln. Und es ist toll!"
Kinder spielen auch in "Wenn Träume fliegen lernen" eine große Rolle. Als Autor James M. Barrie erfindet Johnny Depp für die Kinder der kranken Witwe Davies (Kate Winslet) die Welt von Nimmerland.
Depp möchte sich mehr auf Filme konzentrieren, die auch Kinder verstehen, denn seine Sprößlinge Lily-Rose und Jack sollen schließlich sehen, was Papa so macht.
Diesen Wunsch erfüllte er sich gleich mit Tim Burtons Remake des Klassikers von 1971: "Charlie und die Schokoladenfabrik". Johnny sucht darin als Willy Wonka nach einem Nachfolger für seine Fabrik.
Der ehemals Wilde ist merklich gereift und gestaltet seine Charaktere gerne mit viel Selbstironie. Trotz gruseliger Grundstimmung blieb schon in Tim Burtons "Sleepy Hollow" noch viel Gelegenheit, über den etwas unbeholfenen Ichabod Crane zu schmunzeln. Und für Burton, Depps Lieblingsregisseur und besten Freund, steht Johnny gerade im siebten gemeinsamen Film als verrückter Hutmacher in "Alice im Wunderland" vor der Kamera.
Außerdem können sich "Sin City"-Fans über Johny Depp als Bereicherung für Teil 2 freuen. Es ist allerdings noch nicht bekannt, welche Rolle er dort übernehmen wird. Ob Bösewicht oder tapferer Held, er hat bereits bewiesen, dass er alles spielen kann. Johnny Depp ist einfach mehr als außergewöhnlich!
GEBURTSDATUM: 25.08.1958 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 25.08.1958 | GEBURTSORT: USA

Familie

Mutter: Jean Burton (Kaufhausmanagerin)
Vater: Bill Burton (Parkarbeiter)
Bruder:
Daniel
Lebenspartnerinnen:
Helena Bonham Carter (seit Oktober 2001, Schauspielerin)
Lisa Marie (1992 - 2001, Schauspielerin)
Ehefrau:
Lena Gieseke (24. Februar 1989 - 31. Dezember 1991)
Kinder:
Billy Ray (6. Oktober 2003)

Autogrammadresse

c/o William Morris Agency
151 El Camino Drive
Beverly Hills, CA 90212
USA

 
 

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