Woody Allen
REALER NAME:
Allan Stewart Königsberg
GEBURTSTAG:
01.12.1935 in Brooklyn, New York
LEBT IN:
USA
Allan Stewart Königsberg
GEBURTSTAG:
01.12.1935 in Brooklyn, New York
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Der kleine Mann mit der großen Hornbrille und dem noch größeren Witz, dessen Dauerthemen Sex, Tod und der Sinn des Lebens in präzise pointierten Dialogen abgeschossen werden, steht in der Tradition der jüdischen Chuzpe, des Humors am Abgrund, der Überleben garantiert. Aus der harten Schule der Stand-up-Comedians bahnte sich Allen innerhalb weniger Jahre den Weg in ein weitgehend von ihm selbst ...weiter »
GEBURTSDATUM: 01.12.1935 | GEBURTSORT: USA
Der kleine Mann mit der großen Hornbrille und dem noch größeren Witz, dessen Dauerthemen Sex, Tod und der Sinn des Lebens in präzise pointierten Dialogen abgeschossen werden, steht in der Tradition der jüdischen Chuzpe, des Humors am Abgrund, der Überleben garantiert. Aus der harten Schule der Stand-up-Comedians bahnte sich Allen innerhalb weniger Jahre den Weg in ein weitgehend von ihm selbst als Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller kontrolliertes Filmemachen als Autor, dessen Kontinuität (ein Film pro Jahr) nahezu einmalig in der Filmgeschichte ist.Der Darsteller Allen (als Allan Stewart Königsberg 1935 in Brooklyn geboren) spielte geborene Verlierer, die dennoch ihren Teil vom Kuchen bekommen, die sich durch intellektuelle Schärfe und den Biss des sarkastischen Kommentierens auszeichnen, sexsüchtig sind und in ihrer grandiosen Nervosität garantiert das Gewonnene "vergeigen". Allens bevorzugte Rollen sind New Yorker Medienschaffende des gehobenen Bürgertums, deren in dahingeworfenen Sätzen offenbarte Bildung im Kontrast steht zu der Gefühlskälte, die sie zu längerfristigen Bindungen unfähig macht.
In Allens frühen Filmen, die die Katastrophenkomik der 80er- und 90er-Jahre vorwegnehmen, wirbelt es von originellen Einfällen, die ihren Höhepunkt in der Kriegs-, Russland- und Napoleon- Satire "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" finden, in der Allen, dessen erklärte Vorbilder Fellini und Bergman sind, mit dem Tod tanzt. Allens Werk, von "Manhattan" über "Zelig" und "Hannah und ihre Schwestern" bis zu "Geliebte Aphrodite" und "Harry außer sich", gehört zu den formal perfektesten und reichhaltigsten des amerikanischen Kinos.
Nach dem eher schwächeren "Celebrity" fand Allen 1999 mit der wunderbaren Pseudobiografie "Sweet & Lowdown" zu alter Stärke zurück. Es folgten die Gaunerkomödie "Schmalspurganoven" und die Mystery-Komödie "Im Bann des Jade Skorpions", die Allen - unterstützt von Helen Hunt - einmal mehr in die von ihm geschätzte Jazz-Ära zurückführte. Während Allens 2002er-Produktion "Hollywood Ending", eine Satire auf das Filmgeschäft, in der Allen einen zeitweilig blinden Regisseur spielt, bislang noch nicht den Weg in die deutschen Kinos gefunden hat, präsentierte er 2003 in Venedig seinen neuesten Streich "Anything Else", der ebenso wie der ein Jahr später folgende "Melinda und Melinda" wieder im deutschen Kinos zu sehen ist. "Match Point" mit Scarlett Johansson wurde 2005 in Cannes außerhalb des Wettbewerbs präsentiert und 2006 für einen Oscar und den Golden Globe nominiert.
Mit "Scoop - Der Knüller" realisierte Allen 2006 eine charmante Mixtur aus Comedy und Thriller. Zusammen mit Scarlett Johansson bildete er ein herrlich verschrobenes Duo, das sich in London auf Verbrecherjagd begibt. Wesentlich dramatischer gestaltete sich ein Jahr später "Cassandras Traum": Zwei Brüder begehen einen Auftragsmord und geraten in einen Strudel von Depressionen und Panikattacken, was für beide tödlich endet. 2008 engagierte Woody Allen für seine Filmkomödie "Vicky Cristina Barcelona" erneut Scarlett Johansson, die sich in eine Affäre mit einem Maler (Javier Bardem) und dessen Ex-Frau (Penélope Cruz) hinein ziehen lässt.
Nach zwei Ehen und einer jahrelangen Beziehung zu Mia Farrow fanden sich Woody Allen und Farrow schließlich vor Gericht wieder. In der Auseinandersetzung ging es um das Sorgerecht für die beiden Adoptivkinder Dylan und Moses Farrow und das gemeinsame leibliche Kind, Satchel Farrow. Auslöser für den Streit war auch, dass Mia Farrow ein Verhältnis zwischen Allen und ihrer Tochter Soon-Yi Previn (die sie zusammen André Previn adoptiert hatte) entdeckt hat. Woody Allen verlor das Sorgerecht, ihm wurde auch der Kontakt zu den Kindern untersagt. 1997 heiratete Woddy Allen die um 35 Jahre jüngere Soon-Yi und adoptierte mit ihr zwei Kinder.
Der passionierte Jazzkenner Allen spielt selbst regelmäßig Klarinette in einer Band (dokumentiert in Barbara Kopples "Wild Man Blues").
GEBURTSDATUM: 01.12.1935 | GEBURTSORT: USA
Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.
Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
Oscars 2012 - Alle Infos, Bilder und Hintergründe
» Alle Oscar-Nominierungen im Überblick
EXTERN: Oscar-Partner - Die Awards auf glamour.de
Die Regie-Legende über seine Liebeserklärung an die Seine-Metropole, prüde Amerikaner, Spione in Berlin, Drehprobleme in den USA und seine geschenkte Musik-Karriere.
In "Midnight in Paris" schickt Woody Allen Owen Wilson auf eine Zeitreise ins Paris der Zwanzigerjahre. Am US-Boxoffice war die Liebeserklärung an die Stadt der Liebe Allens bisher größter Erfolg.Wann waren Sie das erste Mal in Paris?
Woody Allen: 1964 verbrachte ich einige Monate wegen "Was gibt's Neues, Pussy?" an der Seine, wie jeder Durchschnittsamerikaner bin ich mit US-Filmen über Paris aufgewachsen und war schon in die Stadt verliebt, bevor ich dort überhaupt einen Fuß auf den Boden setzte. Für mich hieß Paris Romantik, Liebe, Chansons, Vincente Minnellis Musicalfilm "Gigi".
Ihr Held geht auf Zeitreise. Sind Sie ein nostalgischer Mensch?
Ein bisschen. Aber Nostalgie ist auch eine Falle. Wenn ich an meine Kindheit denke, fallen mir immer nur schöne Situationen ein, die Süßigkeiten, die Ferien und spannende Comicbücher. Dabei fand ich das Lernen grässlich und wollte nur weg. Im Spiegel der Erinnerung wird manches schöner. Für uns prüde Amerikaner ist das Paris der Zwanzigerjahre wie in "Midnight in Paris" ein Mythos mit seiner Bohème, den Bars, wo man bis zum Morgen bei Absinth diskutierte, und auf Partys verführerische Mädchen traf und Künstler untereinander die Frauen tauschten. Ob das wirklich alles so wild war, will ich nicht wissen. Ich setze die rosarote Brille auf und entdecke ein Stück Magie.
Sie drehen in Paris, London, Barcelona, Rom. Was würden Sie in Berlin drehen?
Eine Spionagegeschichte. Berlin ist eine sehr vibrierende Stadt, da fallen mir sofort Agenten, Intrigen und Geheimnisse ein. Die Filme, die ich über Berlin gesehen habe, handelten von undurchsichtigen Spionen und ihrem harten Geschäft, nicht von Romantikern.
Und warum haben Sie bisher keinen Film in Berlin realisiert?
Mich hat noch keiner gefragt. Das geht nicht von heute auf morgen. Wenn mich jemand einlädt, muss auch die Förderung stimmen. Stimmt dann alles, überlege ich mir ein Thema. Wer mir einen Film finanzieren will, dem erkläre ich meine Arbeitsweise. Ich bin sehr verwöhnt, lasse mir von niemandem etwas vorschreiben und habe den Final Cut. Er kann einen Rückzieher machen oder zusagen. Bei der ersten zündenden Idee geht's los. Die Stadt, in der ich drehe, muss auch für die Zuschauer attraktiv sein. Eine langweilige Industriestadt würde mich nicht reizen.
Wann können wir mal wieder mit einem Film aus New York rechnen?
Ich hätte große Lust dazu und auch wahnsinnig viele Geschichten in petto. Außerdem könnte ich zu Hause wohnen und alle Baseballspiele sehen. Aber in Amerika ist es schwierig, Gelder zu kriegen, ohne ein fertiges Drehbuch vorzulegen und eine Besetzungsliste. In Europa behandelt man mich gut und großzügig, sperrt man schon mal die Straßen für Dreharbeiten, und sogar die Polizei hilft. Alles geht einfacher ohne dieses starre, nur auf Sicherheit fixierte Studiosystem.
Hätten Sie nicht Lust, sich mal zu entspannen, nur als Klarinettist aufzutreten?
Musik ist mein Hobby, und die Leute kommen auch nur, weil sie meine Filme kennen. Ohne meinen Job im Filmbusiness würde ich wahrscheinlich muttterseelenallein vor mich hinspielen. Die Vorstellung, mich zu entspannen, finde ich nur schrecklich. Soll ich nutzlos zu Hause herumsitzen und meine Familie nerven oder mir den Kopf über den Sinn des Lebens zerbrechen? Da drehe ich doch lieber Filme.
Kultregisseur Woody Allen über seine düstere neue Komödie, Kinomagie, schöne Frauen, "Citizen Kane", "Der Stadtneurotiker 2" und Renten-Horror.
Auch in seinem 41. Film "Ich sehe den Mann deiner Träume" dreht sich alles um Woody Allens Lieblingsthema, der Beziehung zwischen Mann und Frau. Ans Aufhören denkt der Kultregisseur, der heute 75 Jahre alt wird, noch lange nicht!In Ihrem turbulenten Beziehungsreigen greifen Menschen zum (Aber-)Glauben und zu Magie. Woran glauben Sie?
WOODY ALLEN: Ans Überleben, solange wie möglich, auf keinen Fall an Wahrsagerei, Seelenwanderung oder sonstigen Hokuspokus.
Und was heißt für Sie Magie?
Das Filmemachen. Als Junge bin ich vor der Schule und sonstigen Problemen ins Kino geflüchtet. Heute flüchte ich mich hinter die Kamera und treffe davor die tollsten Frauen.
Wie Carla Bruni demnächst in "Midnight in Paris"?
Ich glaube, Sie war ziemlich überrascht, als sie die Rolle angeboten bekam. Carla Bruni ist charmant und abenteuerlustig und nicht wie die üblichen Frauen von US-Politikern, Michelle Obama ist da eine tolle Ausnahme. Aber ich werde Carla behandeln wie alle anderen hübschen Schauspielerinnen.
Und wie behandeln Sie die?
Gut. Aber die machen ihren Job und ich den meinen. Ich will nichts erklären und nicht lange herumreden. Als Naomi Watts den ersten Tag am Set von "Ich sehe den Mann Deiner Träume" erschien, tauschten wir ein paar Nettigkeiten aus, und dann legte sie die tollste Szene hin. So muss es sein.
Sie haben zuletzt in ganz Europa gedreht. Bestimmt die Handlung oder wer den Film finanziert den Drehort?
Normalerweise habe ich die Idee und gehe dann in die entsprechende Location. Nur bei "Vicky Cristina Barcelona" war es anders. Die Spanier wünschten, dass ich in Barcelona einen Film machen sollte, und gaben das Geld. Also ließ ich mir eine Story für diese wunderbare Stadt einfallen. Ansonsten schreibe ich erst das Drehbuch. So hatte ich für Paris schon vor einigen Jahren eine feste Vorstellung.
Geht Ihnen das Drehbuchschreiben inzwischen leichter von der Hand?
Die Anfangsphase ist immer schwierig. Am Anfang denkt man, dieses Mal wird es ein "Citizen Kane", und dann landet man doch wieder bei der kleinen netten Komödie. Ich würde so gern immer etwas Neues schaffen, am Ende bin ich schon zufrieden, wenn es Unterschiede gibt. Ich bin kein Perfektionist.
Es fällt Ihnen schwer, noch etwas Neues zu erzählen?
Viele Themen kommen abgewandelt daher. Männer und Frauen sind doch das Einzige, was uns wirklich beschäftigt. Über die Jahrzehnte können sich Szenen schon mal wiederholen. Wenn allerdings mein Cutter sagen würde, den blöden Witz hast du schon vor zwölf Jahren gebracht, muss ich mir überlegen, ob ich nicht besser aufhöre.
Haben Sie in Betracht gezogen, Sequels von Ihren Filmen zu machen?
Ich wurde schon oft gefragt, warum ich nicht einen zweiten Teil drehe, so etwas wie "Der Stadtneurotiker 2" oder "Manhattan 2", diese Filme waren im Gegensatz zu meinen heutigen richtig erfolgreich. Aber ich blicke nicht zurück, kann mich nicht genau an die Filme erinnern. Was vorbei ist, ist vorbei.
Möchten Sie sich nicht manchmal zur Ruhe setzten?
Warum sollte ich zu Hause versauern? Die Arbeit macht mir Spaß, und ich umgebe mich gern mit den gleichen Leuten, da genieße ich eine positive Routine, die einiges erleichtert. Ohne Beschäftigung würde ich mir wahrscheinlich nur über den Sinn des Lebens den Kopf zerbrechen und mich nur noch mit der Angst vor dem Altern beschäftigen. Man verschrumpelt und verliert seine Fähigkeiten, die Knochen verweigern den Dienst. Am Ende bleibt dann nur noch der große dunkle Fremde, der Sensenmann.
Regie-Genie Woody Allen hat Carla Bruni für sein nächstes Filmprojekt ausgewählt und Frau Sarkozy eine Rolle angeboten.
Nach ihrem Adelsschlag als Frankreichs First Lady durch Präsident Nicolas Sarkozy gelingt Carla Bruni der zweite Coup als Woody Allens neue Muse.Die Laufstege dieser Welt hatte Carla Bruni bereits dominiert. Seit ihrer Heirat mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy mischt sie auch auf dem internationalen Polit-Parkett munter mit. Sogar die Hitparaden hat die 41-Jährige mit ihrer Musik erobert. Damit nicht genug: Jetzt scheint auch Hollywood Frankreichs First Lady zu Füßen zu fallen.
Regie-As Woody Allen hat Carla Bruni eine Rolle in seinem nächsten, noch unbetitelten Filmprojekt angeboten und Frau Sarkozy hat zugesagt. "Er hat vorgeschlagen, ich solle in seinem nächsten Film mitspielen," berichtet das Ex-Model.
"Ich weiß zwar nicht, welche Rolle das ist - aber ich habe zugesagt. Ich stürze mich blindlings auf alles - anderenfalls würde ich gar nichts machen," bekennt Carla. Ein bisschen mulmig ist ihr bei der Sache trotzdem: "Ich bin auf keinen Fall eine Schauspielerin. Vielleicht werde ich mich als völlig hoffnungsloser Fall herausstellen. Aber ich kann eine Gelegenheit wie diese keinesfalls verpassen. Wenn ich Großmutter bin, würde ich gerne sagen können, einen Film mit Woody Allen gedreht zu haben." Und das kann wirklich nicht jeder von sich behaupten.
Nun ist es sicher: Carla Bruni hat für Woody Allens neuen Film zugesagt. Wen sie spielen wird und um was es geht, bleibt geheim.
Ex-Modell, Sängerin, Präsidentengattin - und vielleicht bald Woody Allens neue Muse?Carla Bruni wird in Woody Allens neuem Film mitspielen. Die endgültige Zusage vermeldete jetzt das französische Blatt "Le Parisien". Lange hatte sich der Regisseur die schöne Gattin von Frankreichs Staatsoberhaupt Nicolas Sarkozy als Darstellerin gewünscht: "Ich bin sicher, sie wird wundervoll sein", schwärmte er. "Sie hat Charisma und Ausstrahlung und sie ist für das Publikum keine Unbekannte mehr. Ich würde sie sehr gern einsetzen." Dieser Wunsch hat sich nun erfüllt.
Wen Bruni genau spielen soll, ist nicht bekannt. Wie einst bei "Vicky Cristina Barcelona" hält Allen die Story des Films bis zum Schluss geheim - und damit auch die genauen Besetzungen. Zugesagt haben jedenfalls schon eine Menge Stars: Antonio Banderas, Anthony Hopkins, Josh Brolin und Naomi Watts. Drehbeginn soll im nächsten Jahr sein.
Woody Allen bekommt sie eben doch alle! Jetzt hat Aussi-Export Nicole Kidman für das neuste Werk des Meisters unterschrieben.
Wenn der Meister ruft, stehen die größten Stars aus Hollywood Schlange. Nun reihte sich Nicole Kidman in die illustre Schauspielerriege zu Woody Allens neustem Streich ein.Mann, Mann, Mann, was für ein Staraufgebot! Die Besetzungsliste zu Woody Allens neustem, bisher unbenannten Zelluloidwerk liest sich wie das Who-Is-Who Hollywoods. Wie jetzt bekannt wurde, komplettiert Nicole Kidman die prominente Schauspielerriege.
Bisher hatten bereits Antonio Banderas, Naomi Watts, Josh Brolin, Anthony Hopkins sowie des Meisters neue Muse Freida Pinto zugesagt. Der weibliche Star aus dem Oscar-Abräumer "Slumdog Millionär" scheint Woodys bisherigem Leinwand-Liebling Scarlett Johansson den Rang abgelaufen zu haben. Wie bei allen Allen-Filmen sind sowohl Titel als auch Handlung des neuen mutmaßlichen Meisterstücks streng gehütete Geheimnisse. Nur so viel sickerte durch: Drehstart ist diesen Sommer in London.
GEBURTSDATUM: 01.12.1935 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 01.12.1935 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 01.12.1935 | GEBURTSORT: USA
Familie
Mutter: Nettie KönigsbergVater: Martin Königsberg
Schwester: Letty Aronson (Produzentin)
Ehefrauen:
Soon-Yi Previn (seit 22. Dezember 1997)
Louise Lasser (2.2.1966 - 1969)
Harlene Rosen (15.3.1956 - 1962)
Lebenspartnerinnen:
Mia Farrow (Schauspielerin)
Diane Keaton (Schauspielerin)
Töchter:
Bechet Dumaine (von Soon-Yi Previn, 1998)
Manzie Tio Allen (adoptiert mit Soon-Yi Previn, 2000)
Dylan Farrow (adoptiert mit Mia Farrow)
Söhne:
Moses Farrow (adoptiert mit Mia Farrow)
Satchel Farrow (von Mia Farrow)
Autogrammadresse
c/o William Morris Agency151 el Camino Drive
Beverly Hills, CA 90212
USA














