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Mark Wahlberg in "Transformers 5" 19.12.2014

Es war Michael Bays größter Besetzungs-Coup, Superstar Mark Wahlberg für seine Kultreihe zu gewinnen - und das offenbar langfristig!

"Eigentlich ist er zu gut dafür..."
Das dachten viele, als Michael Bay die Bombe platzen ließ, dass er Mark Wahlberg für seinen vierten "Transformers"-Film "Ära des Untergangs" verpflichtet hatte. Die beiden hatten zuvor den eher kleinen, aber feinen "Pain & Gain" zusammen gedreht und sich dabei schätzen gelernt.
Und wie zu erwarten präsentierte Spektakelmeister Bay dann ein weiteres mitreißendes Robo-Abenteuer, in dem Wahlberg die schauspielerischen Akzente setzte. Das gefiel dem Starmimen offenbar so gut, dass er unbedingt ein weiteres Mal als Cade Yeager für die Transformers kämpfen will:
"Ja, ich hab' mich verpflichtet, noch ein paar weitere Filme zu drehen", verrät Wahlberg. Um dann gleich mal überraschend in Richtung des Regisseurs zu sticheln: "Ich kann zwar nicht für Herrn Bay sprechen, aber ich habe das Gefühl, es geht bald los."

Der zweite Rücktritt

Michael Bay hatte nämlich zuletzt erklärt, "Ära des Untergangs" sei sein letzter "Transformers"-Film. Andererseits hatte er das auch schon im Anschluss an den dritten Teil erklärt, um dann doch mit Mark Wahlberg erneut die Autobots und Decepticons aufeinander los zu lassen.
Bay selbst äußert sich dieser Tage eher kryptisch. Gegenüber USA Today sagte er: "Es wird Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen, die Filme, die ich machen möchte, sollen jetzt in eine andere Richtung gehen. Ich habe noch eine Menge Geschichten zu erzählen..."
Die "Transformers" also im fünften Teil als stilles Drama? Mit Autobots, die über den Sinn der Existenz grübeln, statt die Menschheit gegen Decepticons zu verteidigen? Mit Mark Wahlberg als weiser Stimme der Vernunft, der gottgleich über den Dingen schwebt?
Da wetten wir eher auf einen Action-Kracher in typischer "Transformers"-Tradition...
Neuer Trailer für "American Sniper" 19.12.2014

Altmeister Clint Eastwood inszeniert Hollywood-Beau Bradley Cooper in einer ganz starken Rolle.

Bradley Cooper gelingt beim jedem Schuss ein Treffer - in die eigene Seele.
Es ist ein Stoff, aus dem sich mit viel Pathos ein strahlender Held stricken ließe und obendrein noch eine wahre Geschichte. Doch Altmeister Clint Eastwood zeigt den "American Sniper" als Mann, den es zwischen seinen Rollen als tödlichster Scharfschütze des US-Militärs und Familienvater zerreisst.
Als Chris Kyle nach vier Dienstzeiten im Irak nach Hause zurückkehrte, galt er als Retter vieler Leben: Die Aufgabe des Navy-Seals war es, seinen Kameraden die Rücken frei zu halten und keiner war darin so gut wie er. Selbst der Feind nannte ihn "Legende" und setzte ein Kopfgeld auf ihn aus.
Der neue Trailer deutet an, wie intensiv Bradley Cooper den Elite-Soldaten spielt: Konsequent am Abzug, doch jeder Schuss trifft auch die eigene Seele. Erfolgreich Leben retten bedeutet schließlich in der zynischen Scharfschützenlogik, dass welche zu nehmen sind. 160 Tötungen wurden Chris Kyle zugeschrieben, zuviele, um das Biest Krieg jemals wieder abschütteln zu können.
"American Sniper" basiert auf Chis Kyles Autobiografie. Bradley Cooper erwarb die Rechte und Autor Jason Dean Hall destillierte daraus ein Drehbuch. Steven Spielberg saß bereits im Regiestuhl, konnte sich jedoch nicht mit dem Studio übers Budget einigen.

Clint Eastwood erkannte das Potential

Das Skript verbrachte dann einige Monate auf der "Black List" Hollywoods, bis Clint Eastwood das Potential des Stoffes erkannte. Eigentlich schon totgesagt, wird "American Sniper" nun noch in diesem Jahr in wenigen US-Kinos gezeigt. So können Eastwood und Cooper damit noch ins Rennen um die Oscars im Februar gehen - ihr Film gilt als absolut heißer Kandidat in den wichtigsten Kategorien.
Chris Kyle selbst erlebt das Ergebnis von Eastwoods Arbeit nicht mehr. Der Ex-Soldat starb Anfang 2013 auf einer Schießbahn. Ein Veteranen-Kollege, der unter posttraumatischer Belastungsstörung litt, erschoss den Ex-Soldaten. Kyle wurde 38 Jahre alt.
Kinostart für "American Sniper" ist bei uns am am 26. Februar 2015.
Den neuen Trailer für "American Sniper" finden Sie im Web auch unter http://youtu.be/5bP1f_1o-zo
Peter Jackson will weitere Tolkien-Filme 18.12.2014

Der "Hobbit"-Macher würde weitere Geschichten aus Mittelerde verfilmen - wenn die Tolkien-Erben mitspielen.

In Mittelerde warten noch viele Abenteuer - und der "Herr der Ringe" will seine Macht nicht teilen ...
Wehmütig nahm Peter Jackson im Namen der gesamten "Hobbit"-Crew Abschied von Mittelerde. Die Saga sei erzählt, schön wars, byebye. Uns kann der Regisseur ja viel erzählen, Gandalf jedoch glaubte kein Wort davon:
"2001 erzählte mir Peter, das wäre das Ende und nun sei alles vorbei", erklärte "Gandalf"-Darsteller Sir Ian McKellen während der Premiere von "Die Schlacht der fünf Heere" in London. "Und hier stehen wir heute, 13 Jahre danach. Ich glaube also nicht unbedingt, dass dies das Ende der Reise ist."
Der alte Zauberer behielt wie immer recht, denn nun gestand Peter Jackson ein, dass auch sein zweiter endgültiger Rücktritt als Verfilmer der Tolkien-Geschichten eigentlich eine Flunkerei ist:
"Müsste ich morgen anfangen, würde ich ablehnen, weil ich jetzt erstmal den Kopf freibekommen muss", sagte Jackson während einer Promotionveranstaltung. "Zuerst will ich die kleinen Neuseeland-Stories auf die Reihe kriegen, an denen mein Herz gerade hängt."

Schwer bewachtes "Silmarillion"

Dann wird Jackson schon konkreter: "Aber fragt mich in zwei oder drei Jahren, dann sage ich wahrscheinlich 'Ja'. Ich könnte gar nicht ertragen, dass ein anderer Filmemacher in diese Welt eintaucht, denn ich empfinde mich da als Eigentümer."
Gefühlsmäßig bestimmt, aber sonst nicht und da liegt das Problem: An das "Silmarillion", in dem J.R.R. Tolkien die Geschichte der Völker Mittelerdes erzählt, kommt Jackson nicht heran. Zwar verkaufte der Schriftsteller und Gelehrte in den Sechziger Jahren die Filmrechte an "Der Herr der Ringe" und dem "Hobbit", die am "Silmarillion" aber behielt er für sich. Die Erben Tolkiens bewachen es wie Drache Smaug seinen Goldschatz - und sie sind keine Fans der Jackson-Filme.
Jim Carrey nimmt "Deep Cover" 18.12.2014

Red Granite, Finanzier und Produzent von "Dumm und Dümmehr", plant eine weitere Komödie mit Hauptdarsteller Jim Carrey.

Und Jim Carrey erbeitet an einer neuen .... - Überraschung - Komödie.
Natürlich war "Dumm und Dümmehr" jetzt nicht gerade ein Siegeszug - zumindest wenn man die Kritiken betrachtet. Diese als "bestenfalls gemischt" zu bezeichnen, wäre der Euphemismus des Jahres. Aber dennoch: Dem Publikum - oder doch einem beträchtlichen Teil davon - gefiel ganz offenbar, was es hier zu sehen bekam (völlig hemmungslose Albernheiten, übrigens). Das finanzielle Resultat war ein bisheriges weltweites Einspielergebnis von 128 Millionen Dollar. Wirtschaftlich betrachtet also ein voller Erfolg.
"Never change a winning Team", denkt sich nun wohl Red Granite, Finanzier und Produzent des Films, und will eine weitere Komödie mit Jim Carrey in der Hauptrolle angehen. Das berichtet der Filmnachrichtenblog "Deadline.com" - der in solchen Dingen meist ziemlich gut informiert ist.

Jim Carrey in Action

Das 2010 von Riza Aziz und Joey McFarland gegründete Unternehmen, das u.a. auch hinter Martin Scorseses "The Wolf Of Wall Street" steckte, hat sich die Rechte an einer Komödie namens "Deep Cover" gesichert, über dessen Inhalt bislang nichts Näheres bekannt ist. Carrey soll in der Verfilmung nicht nur die Hauptrolle spielen, sondern sie auch mit seinem Partner bei Some Kind Of Garden, Michael Aguilar, produzieren.
Komödie "The Interview" wegen Terrordrohung gestrichen 18.12.2014

Filmriese Sony musste nachgeben: "The Interview" wird nicht ins Kino kommen. Das FBI hat zudem Hinweise gefunden, dass tatsächlich Nordkorea hinter dem Angriff gegen Sony steht.

Hollywood im Ausnahmezustand.
Der Terror hat vorerst gesiegt: Nachdem im Zuge der Bombendrohung gegen amerikanische Kinos alle wichtigen Kinoketten erklärt hatten, die Seth-Rogen-Komödie "The Interview" am geplanten Starttermin am 25. Dezember nicht ins Programm aufzunehmen, hat das Studio nun die Entscheidung getroffen, den Film gar nicht ins Kino zu bringen.
In "The Interview" werden zwei TV-Reporter vom CIA beauftragt, Kim Jong-un während eines Nordkoreabesuchs zu liquidieren. Seit der Veröffentlichung des Trailers im Sommer hat Nordkorea nichts unversucht gelassen, den Start des Films zu verhindern. Zuletzt war sogar eine Anrufung bei der UNO gescheitert.
Am 23. November hatten dann die selbst ernannten "Guardians of Peace" die Sony-Computer gehackt und seither mit fast täglichen Veröffentlichungen von internen Informationen und E-Mails und Drohungen gegen Sony-Mitarbeiter Druck gemacht. Das gipfelte gestern in Terrordrohungen gegen alle Kinos, die "The Interview" zeigen.

Hacks aus einem Hotel in Bangkok

Abgesehen davon, dass man wusste, dass einer der Uplods mit illegalem Material über die Server eines Hotels in Bangkok stattfand, tappte man bislang im Dunkeln, wer tatsächlich hinter diesem beispiellosen Akt von Cyberterrorismus steht. Quellen ließen wissen, das FBI, das von der Sony-Spitze früh in die Ermittlungen einbezogen wurde, eindeutige Hinweise gefunden, dass tatsächlich die nordkoreanische Führung hinter dem Sony-Hack steht.
Man geht davon aus, dass das Weiße Haus in Kürze eine öffentliche Stellungnahme abgeben wird. Bislang erklärte eine Spercherin nur, man wäge eine Reihe von Optionen ab, wie mit den neuen Informationen umgegangen werden solle. Nordkorea wurde von ihr dabei geflissentlich nicht genannt...
Neustart für "Fluch der Karibik" 17.12.2014

Orlando Bloom will als Davey Jones zurückkehren und spricht von einem kompletten Reboot der Piraten-Saga.

Orlando Bloom glaubt, der fünfte Teil der Piraten-Saga wird als Neuanfang geplant.
Bis Weihnachten wollen die Regisseure Joachim Ronning und Espen Sandberg ihr Ensemble für "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" komplett haben.
Einiges ist noch unklar, beispielsweise ob Orlando Bloom seine Rolle als Will Turner aus den ersten drei Teilen der Piraten-Saga wiederholt.
In einem Interview mit "IGN" bestätigte Bloom immerhin, dass kräftig diskutiert wird - und dass der fünfte Teil ein Reboot werden soll: "Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich wirklich zurückkommen werde, aber wir verhandeln", sagte der Star. "Grundsätzlich wollen sie die komplette Serie neu starten und planen etwas für mich und die Beziehung zu meinem Sohn."

Krass am Meeresgrund

Falls er dabei ist, weiß Orlando Bloom immerhin schon, wo er zu finden sein wird: "Ich bin ja jetzt Davey Jones, also wohne ich auf dem Grund des Ozeans. Wird bestimmt lustig, da unten rumzukurven. Natürlich sehe ich auch anders aus, nämlich ziemlich krass."
Bloom als Davey Jones wäre allerdings kein totaler Neustart, sondern vielmehr eine direkte Fortsetzung von "Am Ende der Welt". Beim Filmstart im Juli 2017 wird sich zeigen, ob die hochseeerfahrenen "Kon-Tiki"-Macher Ronning und Sandberg die "Pirates of the Caribbean"-Reihe tatsächlich auf Anfang gesetzt haben.
Bereits angeheuert für "Dead Men Tell No Lies" haben Johnny Depp als Käpt'n Jack Sparrow, Geoffrey Rush als Barbossa, Brenton Thwaites als schicker Soldat Henry und Oscarpreisträger Javier Bardem als bösartiger Geisterpirat.
Tim Burton will "glückliche" Superhelden. 17.12.2014

Sein Batman war zwar auch nicht gerade zu Scherzen aufgelegt. Aber das heute? Alles nicht mehr sein Geschmack. Doch es gibt auch gute Nachrichten...

Er selbst hat "Batman" schon vor 25 Jahren das Lachen ausgetrieben. Jetzt hätte Tim Burton es gerne wieder etwas fröhlicher.
Eigentlich hat Tim Burton ja selbst den Siegeszug der Superhelden eingeleitet - oder doch zumindest vorbereitet. Schließlich gingen Anfang der 90er sowohl "Batman" als auch der Nachfolger "Batmans Rückkehr" aufs kreative Konto des eigenwilligen Filmemachers. Auch die Figur des dunklen Rächers zeichnete er erstmals verhältnismäßig düster. Natürlich nicht so, wie Christopher Nolan in seiner "Dark Knight"-Trilogie, der Batman ja fast ausschließlich als zerrissenen Charakter schilderte. Aber doch düster genug, dass ihm das immer wieder vorgehalten wurde. "Ich erinnere mich, dass 'Batman' viel Kritik einstecken musste weil er vielen zu düster war. Und jetzt, 20-30 Jahre später, wirkt er wie eine heitere Tollerei", erläuterte der Filmemacher vor der Presse.
Auch insgesamt überzeugt ihn der aktuelle Weg der Superhelden nicht wirklich - allem finanziellen Erfolg zum Trotz. "Marvel hat seine Sache. Und da steckt eine bestimmte Formel dahinter, die immer noch zu funktionieren scheint. Aber wie oft kann man denn sagen 'echt lustiges Kostüm' - mit den ganzen Trikots und so. Das läuft jetzt ja seit 20 Jahren so. Klar: Wir alle wissen, dass Superhelden einen individuellen Knacks haben. Aber vielleicht brauchen wir auch mal einen glücklichen Superhelden."

Winona Ryder wieder in Beetlejuice

Wer zumindest bald glücklich strahlen wird, sind alle Fans von "Beetlejuice". Denn wenn Tim Burton demnächst bei "Beetlejuice 2" das Regie-Zepter schwingt, wird nicht nur Michael Keaton als geisterhafter Mistkerl am Start sein. Auch Winona Ryder hat wohl bereits zugesagt, den Film mit ihrer geschätzten Anwesenheit zu veredeln. "Solche Elemente bedeuten mir etwas", freute sich auch Burton über die Neuigkeit. "Michal und Winona... die ganzen Charaktere, ich habe sie einfach vermisst. In den Figuren liegt eine Freiheit, die ich liebe."  Auch dem Script ist man seiner Auskunft zufolge "näher als je zuvor". Und dennoch: Wann das Team tatsächlich anfangen wird zu drehen, steht noch völlig in den Sternen.
Terrordrohungen gegen US-Kinos 17.12.2014

Die Hackergruppe, die Daten des Filmriesen Sony publik gemacht hat, droht mit "Anschlägen wie am 11. September" auf Kinos, die die Nordkorea-Satire "The Interview" zeigen.

Vergeltung an Unschuldigen.
Nachdem die Hackergruppe "Guardians of Peace" (GOP) den Filmriesen Sony gehackt hat und seitdem immer neue Interna und private E-Mail-Konversationen von Managern des Studios sowie Raubkopien von Sony-Filmen in Umlauf bringt, gerät die Lage nun völlig außer Kontrolle: Nach Anschlagsdrohungen der Hacker gegen Kinos, die sich bereiterklären, die Komödie "The Interview" von und mit Seth Rogen zu spielen, haben erste Kinos den Film aus dem Programm genommen.
"The Interview" gilt als möglicher Anlass des Hacks, der schon jetzt als einer der perfidesten Fälle von Cyber-Terrorismus in die Geschichte eingehen wird: In dem Film erhalten zwei Fernsehjournalisten die Möglichkeit, in Nordkorea Kim Jong-Un zu interviewen und werden von der CIA beauftragt, den Diktator zu liquidieren.
Schon im Sommer hatte sich die nordkoreanische Führung nach Sichtung des Trailers gegen diese Form des "Terrorismus gegen ihr Land" verwehrt und hatte sogar bei der UNO Beschwerde eingelegt - wie auch schon vor zehn Jahren, als "Team America" den damaligen nordkoreanischen Führer Kim Jong-Il durch den Kakao gezogen hatte, allerdings ohne Folgen.

"Ihr bekommt Terror wie am 11. September"

Nun liegen die Nerven blank. Parallel zu dem von der GOP angekündigten "Weihnachtsgeschenk" - Tausende von internen E-Mails von Sony-Chef {..Michael Lynton||} zu preiszugeben - wurde eine Drohung veröffentlicht, dass Kinos, die "The Interview" ins Programm nehmen, mit Anschlägen rechnen müssen, die denen vom 11. September 2001 in nichts nachstehen werden - wie schon frühere Drohungen gegen Mitarbeiter und Familien des Konzerns wieder in einem verqueren englischen Kauderwelsch geschrieben.
Obwohl die amerikanische Homeland Security wissen ließ, dass keinerlei Informationen über einen möglichen Angriff auf amerikanische Kinos vorliegen, zeigt die Drohung Wirkung. In Absprache mit Sony werden die "ArcLight Cinemas" in Los Angeles und die "Carmike-Cinemas"-Kinokette, die in 41 Staaten 278 Kinos mit 2917 Leinwänden betreiben, "The Interview" nicht in ihr Programm aufnehmen. Außerdem wurden die New Yorker Premiere des Films und die Pressetour der Macher abgesagt.
Auf CNN verteidigte der republikanische Politiker Peter King das Recht, Filme wie "The Interview" zu drehen: "Es gibt keinen Grund, solche Filme nicht zu machen. Und ich sage nicht, dass alle Filme immer die Regeln guten Benehmens bewahren. Aber ich sehe nichts Unmoralisches oder Anstößiges darin. Das ist aber gar nicht das Thema. Es geht darum, dass man im 21. Jahrhundert nicht wegen eines Films mit der Ermordung von Menschen drohen kann. In den Vierzigerjahren hat sich Charlie Chaplin über Adolf Hitler lustig gemacht. Eine freie Gesellschaft toleriert so etwas. Schreckliche Dinge wurden über unseren Präsidenten und unsere Führer in Filmen gesagt. Aber deshalb drohen wir doch nicht damit, andere Menschen in die Luft zu jagen. Die Frage ist: Sind wir zivilisiert oder nicht. Und Nordkorea ist keine zivilisierte Gesellschaft."
Tarantinos "Django/Zorro" kommt 17.12.2014

Der jüngste Streich von Quentin Tarantino ist ein Western-Comic - der natürlich verfilmt werden soll.

Zwei legendäre Westernhelden machen gemeinsame Sache - jetzt im Comic, bald im Kino.
Bei seinem Besuch der Comic-Con in San Diego im Sommer hatte "Django Unchained"-Regisseur Quentin Tarantino angekündigt, seinem Western-Helden einen Comic zu widmen. Django würde darin auf den nicht weniger legendären Rächer Zorro treffen und mit ihm ein Duo bilden.
Tarantino stellte das Comic-Projekt gemeinsam mit Autor Matt Wagner und Illustrator Esteve Polls auf die Beine. Im November erschien der erste Band, der zweite wurde soeben veröffentlicht.
"Django/Zorro" wird nicht nur von den Fans des Filmemachers verschlungen, auch in den Filmstudios wird mit Interesse darin geschmökert. Aus den geleakten Emails von Sony Pictures geht hervor, dass Filmchefin Amy Pascal kräftig ihre Fühler nach dem Stoff ausgestreckt hat.
Pascal schrieb Tarantino, sie würde das Comicalbum "supercool" finden und lud ihn ein, mit ihr "über "Django/Zorro" zu reden". Quentin Tarantino antwortete, der Film könnte "richtig viel Spass machen." Kurzzeitig tauchte das Projekt auf einer Veröffentlichungsliste für 2017 auf. Ob das noch gilt, ist offen.

Dynamisches Duo im Wilden Westen

Die Story in den Comics ist mehrere Jahre nach den Ereignissen "Django Unchained" angesiedelt. Der Held und seine Frau Broomhilda leben mittlerweile in Chicago. Auf der Suche nach Arbeit begegnet Django einem Mann namens Diego de la Vega mit rabiater Zweitidentität als Zorro. Er ist der erste Mann in Djangos Leben, der sich kein Stück über seine Hautfarbe schert. Der Revolverschwinger heuert als Zorros Bodyguard an und die Action beginnt.
Derzeit realisiert Quentin Tarantino den Western "The Hateful Eight". Darin versammelt er eine Gruppe Reisender in einem abgeschiedenen Saloon, während draußen ein Schneesturm tobt. Zum Ensemble zählen Jennifer Jason Leigh, Channing Tatum, Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Tim Roth, Michael Madsen, Bruce Dern, Walton Goggins und Tarantinos Lieblingsstuntfrau Zoe Bell.
Harrison Ford liebt "Blade Runner 2" 16.12.2014

Ridley Scott kann es nicht lassen, mit dem Lob seines ehemaligen Hauptdarstellers anzugeben.

Jeder braucht lobende Worte. Aber wenn die von jemandem kommen, der Arbeit von dir will, sollte man Vorsicht walten lassen.
Dass Hollywoods Spielmacher gerne mal im Kreis herumstehen und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, ist ja nichts Neues. Diesmal sind es Ridley Scott und Harrison Ford, die sich gegenseitig mit Freundlichkeiten überziehen. Und speziell der Kultregisseur kann es sich offenbar nicht verkneifen, ein wenig damit anzugeben. Der hat offenbar seine geistigen Ergüsse zur angedachten Fortsetzung von "Blade Runner" seinem ehemaligen Hautdarsteller zukommen lassen. Und der äußerte sich angeblich darüber äußerst erbaut. Also nicht genug damit, dass er keinerlei Ressentiments gegenüber einem zweiten Teil hege. Vor allem bewundere er die kreative Leistung des Meisters. Angeblich will der ehemalige Blade Runner sogar unbedingt eine Rolle darin.
Das Script sei laut Ridley Scott also "geschrieben und startbereit". Und seiner Aussage nach, sei auch Harrison Ford "absolut" mit an Bord bei dem Film. "Ich habe ihm das Script geschickt - und er sagte es sei das Beste, was er jemals gelesen habe", behauptete Scott jetzt vor der Presse. "Es ist eng verbunden mit dem, was im ersten Teil passierte. Ich mache ja nicht nur eine Fortsetzung mit viel Action-  um zu sehen, wie weit man heutzutage mit GCI gehen kann. Das funktioniert nämlich überhaupt nicht."

 Erst Moses - dann alles Weitere

 Womit er ganz sicher recht hat. Verwunderlich ist dabei aber vor allem, dass er bis vor Kurzem noch jedes Interesse am Regiestuhl von "Blade Runer 2" vehement von sich gewiesen hat. So oder so: Erst mal muss der Filmemacher am 25. Dezember "Exodus: Götter und Könige" mit Christian Bale und Joel Edgerton an den Start bringen. Und erst wenn Moses hier seine Schuldigkeit getan hat, wird man sehen, ob ein Studio ihm genug Geld in die Hand gibt, um die Replikanten wieder auf die Menschheit loszulassen.
             

"Nachts im Museum 3"-Stars feiern Robin Williams 16.12.2014

Ben Stiller & Co. sind sich bei der Premiere zu "Das geheimnisvolle Grabmal" einig und loben ihren verstorbenen Kollegen in den höchsten Tönen.

"Warmherzig..."
Kein anderes Wort war bei der Premiere zu "Nachts im Museum 3" so oft zu hören wie dieses. Und gemeint war damit stets Robin Williams. Der beliebte Schauspieler war im August verstorben und ist nun in einer seiner letzten Rollen im Kino zu sehen.
Klar, dass die Kollegen viel nach Williams gefragt wurden - und alle gaben bereitwillig Antwort, lobten den Mimen in den höchsten Tönen.
"Ich bin ein Fan von Robin, seit ich 13 bin und wenn ich mit ihm gedreht habe, konnte ich das nie ganz ausblenden", bekennt Titelheld Ben Stiller. "Ich hatte das große Glück, ihn über die Jahre ein bisschen näher kennenzulernen. Er war einfach unglaublich freundlich und warmherzig, sehr offen und freigebig - genau der Mensch, als der er oft in seinen Filmen auftrat. So war er wirklich."
Owen Wilson formuliert es ähnlich: "Robin war warmherzig und neugierig. Immer. Er hatte einen großartigen Sinn für Humor, war aufrichtig freundlich und sehr bescheiden. Er hätte sich ja problemlos wie ein toller Superstar aufführen können, aber das tat er nie."

Große Party statt tiefer Trauer

Großes Lob auch von Oscar-Preisträger Sir Ben Kingsley, der erstmals in einem "Nachts im Museum"-Film dabei ist als Pharao Merenkahre: "Robin Williams besaß Würde, Weisheit, einzigartigen Charme und Humor!"
"Downton Abbey"-Star Dan Stevens, der als Lancelot zum Team stößt, zeigt sich ebenfalls begeistert: "Er ist wie für Ben auch für mich einer der Helden meiner Kindheit. Er hat uns enorm inspiriert, hatte so etwas wunderbar Spielerisches am Set wie ein großes Kind. Wir werden ihn heute Abend so viel feiern wie wir nur können."
So geriet die Premiere zu "Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal" zu einer Hommage an Robin Williams, bei der statt stiller Trauer Spaß und Begeisterung herrschten. Genau, wie es ihm selbst wohl am besten gefallen hätte...
Die besten ignorierten Filmideen 2014 16.12.2014

Die jährliche "Black List" enthält erstklassige Drehbücher, die es nicht ins Kino geschafft haben. Eine Auswahl:

Historienspektakel, Mutanten, Kettenreaktionen - Top-Drehbücher, die unter den Tisch gefallen sind.
Landen Drehbücher auf der sogenannten "Black List" Hollywoods, ist das eine Genugtuung für die Autoren. Wofür sie sich allerdings nichts kaufen können: Zwar gelten die hier gelisteten Stoffe als spitze, haben aber trotzdem kein grünes Licht von den Studiobossen bekommen. Die "Schwarze Liste" enthält die besten ignorierten Filmideen, wenn man so will.
Die Studios zeigen sich dabei äußerst gerecht, denn unter den abgelehnten Drehbüchern findet sich jedes Genre. Ganz oben auf der "Black List 2014" steht beispielsweise ein Historienschinken, der Leben und Wirken der russischen Zarin "Catherine the Great" beackert.
In "The Babysitter" verguckt sich ein 12-jähriger in seine Aufpasserin und lernt, so der Begleittext, "einige harte Wahrheiten über Leben, Liebe und Mord". Abgelehnt, ebenso wie "The Cascade". Hier löst der Zusammenstoß zwischen einem Öltanker und einem iranischem Patrouillenboot in der Straße von Hormus eine Kettenreaktion desaströser Ereignisse aus.
"Aether" ist ein SciFi-Thriller, in dem Cops alte Schallwellen an Tatorten einfangen können. Das hilft bei der Mördersuche ungemein. Die Killer in "Moonfall" treiben in einer Mondkolonie ihr Unwesen und bei "Bird Box" sind es Aliens, deren bloßer Anblick schon tödlich ist.

Clint Eastwood rettet den "American Sniper"

In "Yellowstone Falls" muss sich eine Wolfsmutter durchbeißen. Getrennt vom Rudel werden sie und ihr Nachwuchs von Horden mutierter Menschen gejagt. Ein Schicksal, mit dem die Surferin aus "In the Deep" gerne tauschen würde: Sie hängt verletzt auf einem winzigen Riff fest, während sich der Hai davor schon das Lätzchen umbindet.
Auf der "Black List" zu landen ist aber auch eine Chance, denn immer wieder picken sich Studios und Regisseure den einen oder anderen Film wieder heraus. Ein Beispiel dafür ist "American Sniper", die Geschichte von Chris Kyle, der als tödlichster Scharfschütze in die Geschichte des US-Militärs einging.
Aus Kyles Biografie destillierte Jason Dean Hall ein Drehbuch, das erst auf der "Black List" landete, dann aber doch mit Clint Eastwood im Regiestuhl und Bradley Cooper am Abzug verfilmt wurde. Dem Film werden beste Oscarchancen eingeräumt - Kinostart bei uns ist am 26. Februar 2015.
Fünf Ladies gegen Jack Sparrow 16.12.2014

Pardon, Käpt'n Jack Sparrow! Die letzte Casting-Runde für die Rolle der schönen Piratenbraut läuft.

Enterhaken schleudern, Rum trinken, sexy aussehen: Letzte Runde im Piratenbräute-Dreikampf.
Erst einmal entschuldigen wir uns für die unbotmäßige Überschrift. Es muss natürlich "Käpt'n Jack Sparrow" heißen. Schließlich gehört das Herz dieses Mannes seiner Fregatte "Black Pearl", daran konnte nicht einmal die rassige Penelope Cruz in "Fremde Gezeiten" etwas ändern.
Die hormonellen Breitseiten feuern in der "Pirates of the Caribbean"-Reihe immer andere ab. In den ersten drei Filmen sorgten Orlando Bloom und Keira Knightley für das große Schmachten, in Teil vier dann Sam Claflin und seine Meerjungfrau Astrid Bergès-Frisbey.
Der nächste jugendliche Held im Kielwasser von Johnny Depp ist Brenton Thwaites. Der, bekannt als "Maleficent"-Prinz und "The Giver - Hüter der Erinnerung", spielt in "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Lies" einen britischen Soldaten namens Henry - und hat noch kein Mädchen. Das soll sich jetzt ändern.

Auch die "Maze Runnerin" will anheuern

Nach reichlich Casting-Terminen sind nun noch fünf Schauspielerinen im Finale um die Rolle der neuen Piratenbraut verblieben, allerdings ist kein Superstar der "Knightley"- oder "Cruz"-Klasse darunter:
Lucy Boynton ("Copperhead") ist an der Rolle ebenso interessiert wie "Musketiere"-Serienheldin Alexandra Dowling und "Maze Runner"-Hauptdarstellerin Kaya Scodelario. Außerdem dürfen sich noch Jenna Thiam ("The Returned") und Gabriella Wilde ("Endless Love") Hoffnungen auf ein Date mit den Herren Thwaites und Depp machen.
Bereits an Bord der fünften Kaperfahrt von Käpt'n Jack Sparrow sind Geoffrey Rush als Barbossa und Oscarpreisträger Javier Bardem, der als Geisterpirat den schrägen Widersacher gibt. Ein Wiedersehen mit Orlando Bloom soll es angeblich auch geben.
Zum Drehstart Anfang 2015 in Australien sitzen die "Kon-Tiki"-Macher Joachim Ronning und Espen Sandberg im Registuhl. Kinostart für "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" ist im Juli 2017.
Tim Burton: Beste Chancen für "Beetlejuice 2" 15.12.2014

Weil Hauptdarsteller Michael Keaton gerade als "Birdman" im US-Kino gefeiert wird, sieht Tim Burton den idealen Zeitpunkt gekommen!

"Danach wird mir immer so schwindelig..."
Kein Wunder, wenn man den eigenen Kopf ein paar mal auf dem Rumpf hat rotieren lassen. Und das geht natürlich nur, wenn man schon tot ist. Wie Beetlejuice, der vielleicht schrägste Geist, den Hollywood je ins Kino geschickt hat.
Regisseur Tim Burton, als Experte für das Abseitig-Verschrobene berühmt, träumt seit dem Erfolg aus dem Jahr 1988 von einer Fortsetzung. Das Problem dabei: Hauptdarsteller Michael Keaton war jahrelang von der Bildfläche verschwunden und galt den Studiobossen, die das Budget für Teil 2 freigeben müssten, als Kassengift.
Also kein "Beetlejuice 2", denn ohne Keaton wollte Burton die Fortsetzung zur Geisterkomödie nicht drehen: "Es gibt nur einen Beetlejuice und das ist Michael", erklärte der Regisseur.
Doch nun wird Michael Keaton in den USA für seinen neusten Film von Fans und Kritikern gefeiert. In "Birdman" spielt er einen ehemaligen Filmstar, der als Superheld die Fans begeisterte und sich nun bei verblassendem Ruhm als Theaterschauspieler versucht - und dabei in einen schrägen Konkurrenzkampf mit Edward Norton gerät.

Wie im Film, so im wahren Leben

Das ist insofern doppelt ironisch, als auch Michael Keaton selbst seit seinem Auftritt in "Batmans Rückkehr" - für viele ein Tiefpunkt der Batman-Historie - einen üblen Karriereknick erlebte. Umso glaubwürdiger ist nun sein dramatischer Auftritt in "Birdman": Keaton spielt darin so eindringlich und vielschichtig wie noch nie.
Das findet auch Tim Burton, der ohnehin immer von seinem einstigen Weggefährten überzeugt war: "Ich liebe diese Figur und mir fehlt die Arbeit mit Michael. Wir arbeiten jetzt intensiv am Drehbuch und die Chancen stehen so gut wie noch nie. Ich will unbedingt wieder mit ihm drehen!"
Auch Keaton zeigt sich motiviert. Am Rande der "Birdman"-Premiere sagte er: "Tim und ich haben deswegen gemailt. Und obwohl wir bisher immer beide mit anderen Projekten beschäftigt waren, haben wir nie aufgehört und auszutauschen, auch wenn jeder mal eine Weile abgetaucht ist. Irgendwann muss halt einer mal ernsthaft loslegen..."
Diesen Wink scheint Tim Burton verstanden zu haben und spielt den Ball nun öffentlich zu Keaton. Doch der mahnt: "Wenn, dann muss das perfekt werden, denn so einen Film will man auf keinen Fall vermasseln!"
"Fantastic Four" und "X-Men" auf Kollisionskurs? 15.12.2014

Der Mailhack in Hollywood bringt allerhand Interessantes ans Licht. Auch über das Schicksal einiger Superhelden-Crews.

Konkurrenz belebt das Geschäft. Das werden bald auch die Superhelden zu spüren bekommen.
Bereits seit einiger Zeit geht ja das Gerücht um, dass Hollywood mal wieder an der Verschmelzung zweier Superhelden-Welten arbeitet. Speziell heißt es, die "Fantastic Four" könnten eines schönes Kinotages mit den "X-Men" kollidieren. Als Konkurrenten, als Kollegen - in welcher Form auch immer.  Bislang wurde das jedoch immer dementiert.  Speziell Produzent Simon Kinberg wurde nicht müde, das in den Bereich der Legende zu verweisen. Die beiden Superteams agierten in völlig verschiedenen Welten, beteuerte er. Späteres Aufeinandertreffen völlig ausgeschlossen.  
Aber ganz so bodenlos scheint das Ganze eben doch nicht zu sein: Bei dem Sony-Hack, der ja schon in den vergangene Tagen allerlei Kurioses und Peinliches ans Licht brachte, wurde auch Mails nach oben gespült, die sich genau auf diesen heldenhaften Zusammenschluss bezogen - und ihn ganz und gar nicht so abwegig fanden. In denen hat Michael De Luca, seines Zeichens Co-Präsident von Columbia Pictures, sich angeblich sehr wohlwollend über eine filmische Koproduktion der "X-Men" und "Fantastic Four" ausgelassen - es quasi als neues Ziel des Hauses definiert.

 Hoch lebe die Vielfalt

Und warum das Ganze? Natürlich aus Gründen der Abwechslung. Denn obwohl die beiden ersten Filme der "Fantastic Four" nicht gerade als Höhepunkte der Filmgeschichte in die Annalen Hollywoods einfließen werden  - in den Geschichten tauchen durchaus Figuren auf, die man im Superhelden-Universum gut brauchen kann: Silver Surfer, der alte Finsterling Galaktus - und auch  das Superteam selbst samt Dr. Doom könnte ja einen Neustart versuchen. Natürlich erst nach erfolgter Typenberatung - denn in der alten Form hinterließ die alte Crew um "Mr. Fantastic" Reed Richards. Jetzt keinen nachhaltigen Eindruck.
Genau das soll aber auch versucht werden. Ein Reboot ist längst in Planung, dort soll auch eine anderer Hintergrundgeschichte dafür sorgen, dass ein Aufeinandertreffen mit den X-Men halbwegs plausibel scheint. Die Rede ist von einem Dimensionssprung. Und mit dem altbewährten Trick hat man in Hollywood schon ganz andere dramaturgische Probleme gelöst.
Mark Hamills "Star Wars"- Update 15.12.2014

Warum fehlen sämtliche "Altstars" im ersten "Episode VII"-Trailer? Luke Skywalker weiß Antwort.

Das ultimative Nerd-Geschenk für Weihnachten 2015? Luke Skywalker hat es schon getestet ...
Die Nachricht, "Star Wars: Das Erwachen der Macht" würde die Helden der ersten "Krieg der Sterne"-Trilogie versammeln, löste unter den Fans die reine Begeisterung aus.
Dann erschien vor zwei Wochen der erste Trailer - und weder Han Solo noch Luke Skywalker ließen sich blicken, nicht einmal das leiseste Trillern von R2D2 war zu hören. Nun erklärte Mark Hamill gegenüber "Yahoo" den Grund dafür:
"Es geht natürlich um eine neue Helden-Generation, das ist das Wichtigste. Es ist der Beginn einer neuen Saga. Ich hätte nie gedacht, dass ich überhaupt dabei bin. Ich wusste von Anfang an, dass es nicht unsere Story sein würde, denn wir hatten ja einen Beginn, einen Mittelteil und einen Schluss."
Dennoch haben er selbst, Harrison Ford (Han Solo) und Carrie Fisher eine größere Aufgabe, als nur die nostalgischen Gefühle der Fans zu bedienen: "Es geht um unsere Nachfolger und die aktuelle Generation. Wir bieten ihnen die Unterstützung, die wir selbst damals von Peter Cushing (Großmoff Tarkin) und Alec Guinness (Obi-Wan Kenobi) bekamen."

Konkurrenz für R2D2

Auch über die Effekte des kommenden "Star Wars"-Abenteuers ließ sich Mark Hamill aus - schließlich soll Regisseur J.J. Abrams das Mantra von George Lucas, so viel wie möglich eines Filmes im Computer "zu drehen", über Bord geworfen haben. Stattdessen ließ er richtige Kulissen und Raumschiffmodelle in Originalgröße bauen:
"Die werden nie damit aufhören, mich mit ihren Einfällen zu faszinieren", sagt Hamill. "Ich dachte, 'wie wollen sie denn R2D2 toppen, den bezauberndsten Roboter der Filmgeschichte?' Und dann kommen sie mit diesem neuen daher. Den haben sie live am Set vorgeführt - der ist nämlich kein CGI-Produkt, es gibt ihn wirklich. Ich war hin und weg."
Mark Hamill meint "BB-8", den ballartigen Droiden, der im Trailer etwas panisch durchs Bild flitzt. "Ich durfte damit spielen und ließ ihn durch die Pinewood Studios flitzen. Das war ein Riesenspaß." Keine Frage also, mit welchem Fanartikel die Merchandiser bei Disney zum Filmstart an Weihnachten 2015 den "Star Wars"-Nerds die größte Freude machen können.
Europäischer Filmpreis 2014 geht an "Ida" 13.12.2014

Großer Gewinner ist der polnische Filmemacher Pawel Pawlikowski, der für "Ida" fünf Awards erhielt.

Fünf Awards für Pawel Pawlikowskis Schwarz-Weiß-Drama, keiner für "Nymphomaniac".
Unter der überaus launigen Moderation des deutschen Comedian Thomas Hermanns wurde am Samstagabend in Lettlands Hauptstadt Riga der 27. Europäische Filmpreis verliehen.
Großer Gewinner des Abends war "Ida" des polnischen Filmemachers Pawel Pawlikowski. Sein in schwarz/weiß gedrehtes Drama um eine junge Nonne, die mit einem düsteren Familiengeheimnis konfrontiert wird, erachtete die Academy nicht nur als besten Film, sondern zeichnete ihn auch für die beste Kamera, die beste Regie und das beste Drehbuch aus - den People's Choice Award durfte der überwältigte Pawlikowski dann auch noch mitnehmen.
Der große Favorit "Nymphomaniac" von Lars von Trier ging trotz dreier Nominierungen leer aus. Als Trost tanzte ihm Thomas Hermann eine Hommage zu "Maniac", stilecht in pinken "Flashdance"-Legwarmern.

Beste Schauspieler: Marion Cotillard und Timothy Spall

Beste Schauspielerin ist die Französin Marion Cotillard. Als kurz vor dem Rauswurf stehende junge Frau kämpft sie "Zwei Tage, eine Nacht" um die Unterstützung ihrer Kollegen und stach damit unter anderem ihre ebenfalls nominierte Landsmännin Charlotte Gainsbourgh aus.
Als bester Schauspieler setzte sich Timothy Spall als "Mr. Turner" gegen so berühmte Kollegen wie Tom Hardy und Brendan Gleeson durch. Er gewann für seine überragende Darstellung des britischen Malers und Exzentrikers William Turner.
Den größten Spaß hatte die Academy an "The Mafia only kills in Summer". Sie zeichnete den Film des Italieners Pierfrancesco Diliberto folgerichtig als beste Komödie aus.
Den Lifetime Achievement Award erhielt die belgische Filmemacherin und Autorin Agnès Varda. Die 86-jährige schmunzelte in ihrer Dankesrede zwar "ich habe immer versucht, eine gutgelaunte Feministin zu sein", forderte dann aber mehr Frauen unter den Nominierten des Europäischen Filmpreises ein.
Weitere Gewinner waren bereits am 8. November in Sevilla ausgezeichnet worden: Der beste Schnitt gelang Justine Wright für "Locke", das beste Szenenbild baute Claus-Rudolf Amler für "Das finstere Tal" und dort gab es auch das beste Kostümbild (Natascha Curtius-Noss) zu bewundern. Ausgezeichnetes für Ohren schließlich lieferten Mica Levi / "Under the Skin" (Filmmusik) und Joakim Sundström / "Starred Up" (Sounddesign).
Sämtliche Preisträger und eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung können im Web unter www.europeanfilmacademy.org abgerufen werden.
"Gollum" verliert Dschungelbuch-Rennen 12.12.2014

Andy Serkis' Version des Buch- und Filmklassikers wird um ein ganzes Jahr verschoben.

Jon Favreau wird sein "Dschungel"-Buch zuerst ins Kino bringen - Andy Serkis ist abgehängt.
Das Rennen um zwei weitere Verfilmungen des Romanklassikers "Das Dschungelbuch" ist entschieden: Filmgigant Warner Bros. entschied, dass die Version von Andy Serkis nicht wie ursprünglich geplant im Oktober 2016, sondern erst ein Jahr später in die Kinos kommt.
Das bringt Konkurrent Disney in die Pole Position. Dort dreht nämlich Iron Man"-Macher Jon Favreauebenfalls ein "Dschungelbuch" und er liegt glänzend in der Zeit: Seine Fassung wird schon im Oktober 2015 und damit nunmehr zwei Jahre vor Andy Serkis starten.
Beide Verfilmungen werden übrigens, trotz reichlich animierter Kreaturen, kaum etwas mit dem Disney-Klassiker von 1967 gemeinsam haben. Vielmehr sollen sie die Düsternis von Rudyard Kiplings Romanvorlage transportieren.

Kein "Probier's mal mit Gemütlichkeit"

Andy Serkis, Zeit dafür hat er jetzt ja genug, wird selbstverständlich auch eine der Hauptrollen übernehmen: Als bäriger Baloo kann er alles ausspielen, was er sich in seinen CGI-Rollen als "Gollum", "King Kong" und "Ceasar" angeeignet hat.
"Das Dschungelbuch" wird Serkis' Debüt als Regisseur, was einen kompletten Film angeht. Im Regiestuhl saß er jedoch schon oft: Als Second Unit-Regisseur drehte er etliche Szenen für die "Hobbit"-Filme, darunter auch die vielgelobte "Flucht in den Fässern"-Szene in "Smaugs Einöde". Serkis ist dennoch nur dritte Wahl: Eigentlich sollte zunächst Alejandro Gonzalez Inarritu, dann Ron Howard für Warner "Das Dschungelbuch" auf die Beine stellen.
SEGA will ins Kino 12.12.2014

Für die Konsolen-Veteranen gibt's noch reichlich zu tun - Leinwand-Action zum Beispiel.

Der Konsolen-Gigant öffnet sein Archiv und macht aus alten Helden neue Leinwandstars.
Schon lange hat Games-Gigant SEGA damit geliebäugelt, seine wertvollen Konsolen-Helden zu Kinostars zu befördern. Nun werden Nägel mit Köpfen gemacht und eine ganze Reihe Spieleklassiker für die Leinwand, fürs Fernsehen und für digitale Plattformen aufgemöbelt.
Konkret betrifft das die Games "Altered Beast", die Prügel-Orgie "Streets of Rage", den Horror-Actioner "Rise of Nightmares", das Rennspiel "Crazy Taxi" und Kult-Ninja "Shinobi". Außerdem sind der Martial Arts-Klassiker "Virtua Fighting" und die Fantasy-Schlachtplatte "Golden Axe" im Gespräch.
Die Games-Helden sollen teils von richtigen Schauspielern verkörpert, teils als Animationsfilme produziert werden. Wie die Formate auf die Spiele verteilt werden, ließ SEGA noch offen. Gedreht wird in englischer Sprache.

Der Film zum Game - ein Megatrend

Die Geschichte der Gamesverfilmungen ist reich an großen Erfolgen - beispielsweise "Lara Croft - Tomb Raider" mit Angelina Jolie oder die unverwüstliche "Resident Evil"-Reihe - aber auch gepflastert mit Flops, wie "Prince of Persia", "Far Cry" oder "Doom" mit Dwayne "The Rock" Johnson.
Das Engagement von SEGA ist dabei kaum überraschend, denn im Trend liegt der Film zum Game allemal. So bastelt Superproduzent Avi Arad ("X-Men"-Serie) beispielsweise an "Uncharted", "Metal Gear Solid" und "Mass Effect", Top-Regisseur Sam Raimi an "The Last of us" und Tom Hardy hat die Hauptrolle für den "Splinter Cell"-Film übernommen. Dickstes Projekt ist derzeit der stargespickte Fantasy-Kracher "Warcraft".
Namen der Star Wars-Helden enthüllt 12.12.2014

Willkommen Rey, BB-8 und Kylo Ren - so heißen drei der neuen "Krieg der Sterne"-Stars.

Die alten "Krieg der Sterne"-Haudegen kennt jeder. Jetzt werden die neuen Lieblinge vorgestellt.
Eine Begeisterungswelle rollte durch Web, als vor zwei Wochen der erste Trailer zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" vorgestellt wurde.
Bekannte Gesichter gab es darin allerdings nicht zu sehen, dafür reichlich Sternenkrieger-Nachwuchs. Dieser wurde jetzt offiziell vorgestellt: Disney und Lucasfilm gaben bekannt, wie die neuen Akteure im "Star Wars"-Universum heißen:
Der verstörte Stormtrooper zu Beginn, gespielt von John Boyega, trägt den Namen Finn. Auf einem klobigen Speeder düst Daisy Ridley durch die Wüste - ihre Figur heißt Rey. Im X-Wing-Fighter zischt Oscar Isaac übers Wasser. Der Pilot, den er spielt, wird als Poe Dameron in die "Star Wars"-Annalen eingehen.
Dann hoppelt da dieser Droide durchs Bild, eine lustiger Design-Mix aus Fußball mit umgestülpter Rührschüssel obendrauf. Er scheint einige Bedeutung zu haben, denn Regisseur J.J. Abrams hat ihm einen Namen gegeben: Der knuffige Kumpel hört auf "BB-8".

Ein Sith-Schurke namens Kylo Ren

Schließlich ist da noch ein geheimnisvoller Sith-Lord, der im dunklen Forst ein Lichtschwert mit schicker Retro-Laser-Parierstange zündet: Dieser Vertreter der dunklen Seite der Macht wird Kylo Ren genannt.
Weitere Namen folgen in Kürze, doch zum Verzücken der Fans werden reichlich altbekannte Figuren das "Erwachen der Macht" miterleben: Er gibt ein Wiedersehen mit Han Solo (Harrison Ford), Prinzessin Leia (Carrie Fisher), Luke Skywalker (Mark Hamill), C3PO (Anthony Daniels), R2D2 (Kenny Baker) und Wookie Chewbacca (Peter Mayhew).
"Star Wars: Das Erwachen der Macht" spielt 30 Jahre nach den Ereignissen in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und kommt im Dezember 2015 in unsere Kinos.

Keanu Reeves vom Türsteher der eigenen Party geblockt 11.12.2014

Als ihn ein Türsteher nicht auf die Party seines neuen Films lassen wollte, wartete der "Matrix"-Star geduldig 20 Minuten im strömenden Regen.

"Du kommst hier nicht rein!"
"Aber ich bin ein Filmstar und das ist meine Party!", hätten da wohl die meisten an Stelle von Keanu Reeves geantwortet. Er wollte mit Kollegen und Crew das Ende der Dreharbeiten zum Mystery-Thriller "Daughter of God" in einem New Yorker Club feiern. Doch der Türsteher erkannte den Superstar nicht und verwehrte im den Eintritt.
Daraufhin wartete Reeves geschlagene 20 Minuten im Regen, bis er schließlich doch eingelassen wurde. Keanus Fahrer, Ronny Sunshine, hatte die Szene von der anderen Straßenseite aus beobachtet und erklärt:
"Keanu wartete einfach ganz geduldig ab und sagte dem Türsteher nicht, wer er ist. Außerdem erkannte ihn auch niemand, da Keanu eben relativ gewöhnlich aussieht. Also wartete er im Regen, bis zwei seiner Kollegen kamen. Für mich war das echt Rock'n'Roll, was er da gemacht hat!"
Dem Besitzer der Clubs "The Leonora" im New Yorker Stadtteil Chelsea war das Ganze hinterher extrem peinlich, obwohl Keanu Reeves ihm gar nicht von dem Vorfall erzählt hatte. Erst am nächsten Tag erfuhr er aus der Zeitung, was sich zugetragen hatte: "Unfassbar, ich wusste nicht, dass er aufgehalten wurde und er hat das überhaupt nicht erwähnt. Er ist wohl irgendwie ein total relaxter Typ..."

Fundbüro Reeves

Statt zu meckern kümmerte sich Reeves im Club lieber um die anderen Gäste: Als er eine verlorene Kreditkarte fand, brachte er sie eigenhändig ans DJ-Pult und ließ den Besitzer ausrufen.
Bei so viel Anstand wäre Reeves endlich auch mal wieder ein richtiger Kino-Hit zu gönnen. Seine letzten Projekte "47 Ronin" und "Man of Tai Chi" floppten. Nun hofft er, ab 29. Januar mit dem Action-Kracher "John Wick" als Witwer und Ex-Auftragskiller auf Rachefeldzug zu punkten.
In "Daughter of God", dessen letzte Klappe Reeves in New York feierte, spielt Keanu einen Cop, der den mysteriösen Tod seines Partners aufklären will und dabei auf eine junge Lateinamerikanerin (Mira Sorvino) trifft, die, nachdem sie Zeuge eines Wunders wurde, reihenweise äußerst seltsame Erfahrungen macht...
William T. Riker will die Enterprise übernehmen 11.12.2014

Jonathan Frakes wartet nur auf eines. Dass jemand sagt: "Übernehmen Sie, Nummer Eins"

Die Brücke der Enterprise ist verwaist. Jetzt bringt sich jemand in Stellung, mit dem niemand gerechnet hatte: Jonathan Frakes aka William T. Riker.
Nachdem Roberto Orci den Kapitäns-Stuhl der Enterprise ja wieder geräumt hat, fehlt dem Raumkreuzer ziemlich dringend ein neuer Steuermann. Aber da gibt es ja Präzedenzfälle. Denn wie hat schon Captain Jean-Luc Picard in "Next Generation" immer gesagt, wenn er sein Schiffchen mal kurz allein lassen musste: "Sie haben die Brücke Nummer eins."
Gemeint war damit Jonathan Frakes - in der Serie besser bekannt als Commander William T. Riker. Und auch jetzt fühlt sich der ehemalige Erste Offizier der Enterprise aufgerufen, das Schiff zu führen. Während eines Interviews hat sich der Schauspieler äußerst euphorisch über den Gedanken geäußert, die Regie für "Star Trek 3" zu übernehmen.
"Hashtag, BringInRiker! - Ich bin voll dabei. Ich bin voll dabei", ereiferte er sich während eines Radiointerviews. So völlig aus dem Nichts scheint das auch nicht zu kommen. Frakes erklärte überraschend, auch schon Kontakt mit Produzent J.J Abrams aufgenommen zu haben - und sein Agent wiederum mit Paramount. "Ich würde den Job lieben. Ich sage ungeschützt: Ich wäre prima dafür - und ich würde es lieben..."

Qualifikationen stimmen

So ganz abwegig ist das ehemalige Besatzungsmitglied der Enterprise für den Job auch gar nicht. Momentan ist zwar noch Edgar Wright ("The World's End") der Favorit. Allerdings muss man Frakes zugute halten, dass er durchaus über Erfahrung als Regisseur von Sci-Fi-Filmen verfügt. Nicht umsonst saß er bei "Star Trek: Der erste Kontakt" und "Star Trek: Der Aufstand" bereits auf dem Regiestuhl - und hat auch bei "Deep Space Nine" und "Voyager" schon das Szepter geschwungen - sowie aktuell bei der Alien-Invasions-Serie "Falling Skies" und "Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D."
Neuer Trailer zu Pixars "Alles steht Kopf" 11.12.2014

Fünf Gefühle, ein Mädchen ? aus diesen Zutaten zaubert "Oben"-Macher Pete Docter grandioses Kino.

Dreimal fünf Gefühle beim Abendessen ergibt nach Pixar-Rechnung Spass hoch zehn.
Mit richtig viel Gefühl und das buchstäblich erzählt Pete Docter, der für Pixar schon "Oben" und "Die Monster AG" inszenierte, seinen neuesten Streich.
Die Helden von "Alles steht Kopf" sind nämlich die wichtigsten Emotionen der elfjährigen Riley: Joy (Freude), Sadness (Traurigkeit), Anger (Wut), Disgust (Abscheu) und Fear (Angst) haben reichlich zu tun, nachdem die Familie in die große Stadt umgezogen ist.

Chaos im "Kommandoraum"

Die alten Freundinnen vermissen, neue finden, in der Schule klarkommen - es gibt viel zu tun für das Quintett und natürlich sind sie nicht immer einig. Außerdem, das zeigt der neue Trailer höchst unterhaltsam, sitzen in den "Kommandoräumen" von Rileys Eltern auch bärenstarke Gefühle, die munter mitmischen und für Caos sorgen.
Wer schon immer wissen wollte, was im Kopf eines Kindes - oder in den Häuptern seiner Eltern - so vor sich geht, kann das ab dem 1. Oktober 2015 erleben. Dann startet "Alles steht Kopf" in unseren Kinos.
Den Trailer zu "Alles steht Kopf" finden sie auch im Web unter: http://youtu.be/_MC3XuMvsDI
Neuer Trailer für "Mad Max: Fury Road" 11.12.2014

Allerbeste Endzeitstimmung mit Tom Hardy und Charlize Theron als rabiate Gastgeber.

Beim Reizthema "PKW-Maut" fährt Tom Hardy eine ziemlich klare Linie ...
Soviel steht bei der Ansicht des neuen Trailers zu "Mad Max: Fury Road" schon mal fest: Regisseur George Miller, Erfinder der Serie, ist sich bei der Inszenierung des Endzeit-Actioners treu geblieben und bietet den Fans von Max Rockatansky genau das, was sie sehen wollen:
Ein wortkarger Held, gespielt von Tom Hardy, wird in eine verrückt gewordenen Welt zum Beschützer der Schwachen. Wobei Mitstreiterin Charlize Theron kaum Schwäche zeigt - als einarmige Kampftruckerin Furiosa sorgt sie dafür, dass die "Fury Road" ihrem Namen auch gerecht wird.
Die Handlung ist zwischen den beiden ersten "Mad Max"-Teilen angesiedelt, der Kampf um die Lebenselixiere Wasser und Benzin ist voll entbrannt. Wegelagerer machen einen Wüsten-Highway zur Todesfalle, doch Max ist nicht bereit, die dreisten Maut-Forderungen zu erfüllen.

Drei Engel für Rockatansky

Neben Hardy und Theron geben sich "Transformers"-Babe Rosie Huntington-Whiteley,  Zoë Kravitz aus "X-Men: Erste Entscheidung" und und Riley Keough aus "Magic Mike" als bildschöne "Wives" die Ehre. In der Schurkenrolle zeigt sich Nicholas Hoult ausgesucht garstig und durchgeknallt. Kinostart bei uns ist am 14. Mai 2015.
Den Trailer zu "Mad Max: Fury Road" finden Sie auch im Web unter http://youtu.be/YWNWi-ZWL3c
Spider-Man zu Gast bei Captain America? 10.12.2014

Gehackte Emails dokumentieren Pläne dreier Filmgiganten mit Marvels Superhelden.

Dem Hackerangriff auf Sony Pictures fielen auch "Spidey" und der "Cap" zum Opfer.
In "Captain America: Civil War" gehen sich die Marvel-Superhelden gegenseitig an die Gurgel. Für den Film wurde sogar Robert Downey Jr. nochmals und sehr teuer als "Iron Man" verpflichtet, obwohl sein Vertrag mit Marvel dann bereits ausgelaufen ist.
Nun melden das 'Wall Street Journal' und der 'Hollywood Reporter', dass auch "Spider-Man" in den Bürgerkrieg eingreifen sollte. Der ist zwar in den "Civil War"-Comics eine zentrale Figur, seine Rechte liegen aber beim Filmriesen Sony Pictures, während "Captain America" bekanntlich von Marvel/Disney in die Kinos gebracht wird.
Die Informationen stammen aus dem massiven Hackerangriff auf Sony am 24. November. Dabei wurden neben fertigen Filmen und den persönlichen Daten von vielen Tausend Mitarbeitern auch viele Emails abgesaugt und öffentlich ins Netz gestellt.

"Sinister Six": Spider-Mans Feinde haben Priorität

In der Korrespondenz zwischen Sonys Filmchefin Amy Pascal, Geschäftsführer Kaz Hirai und Disney-Boss Bob Iger wurde diskutiert, ob man gemeinsam eine Trickfilm-Comedy, dazu eine komplett neue Trilogie um "Spider-Man" produzieren und den Superhelden im nächsten "Captain America" einsetzen wolle.
Obwohl Marvel großes Interesse zeigte, brach die Diskussion ohne Ergebnis ab - was nicht heißt, dass sie beendet ist. Wie sich später herausstellte, sind bei Sony aber längst die "Lego Movie"-Macher Chris Miller und Phil Lord dabei, "Spider-Man" als Trickfilmspaß zu entwickeln.
Nachdem die Einspielergebnisse von "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" die Erwartungen von Sony nicht erfüllt haben, wurde der dritte Teil von 2016 auf 2018 geschoben. Nun wird zunächst das Schurken-Spinoff "Sinister Six" und ein Superheldin-Film vorgezogen.
"Captain America: Civil War" kommt am 6. Mai 2016 in unsere Kinos.
Robin Williams & Emma Watson in Twitter- & Facebook-Charts 10.12.2014

Die beiden wichtigsten Social Dienste haben enthüllt, welche Themen 2014 am meisten diskutiert wurden.

Ihr Leben inspiriert starke Frauen, sein Tod berührte nicht nur Filmfans.
"O Captain, mein Captain", rief die Welt am 11. August erschüttert aus. Im "Club der toten Dichter" hatte Robin Williams als charismatischer Lehrer so seine Schüler begeistert und diese Worte sind vielleicht der schönste Nachruf auf einen großen Schauspieler und einen noch größeren Menschen, den alle ins Herz schlossen, denen er im Lauf seiner langen Karriere begegnet war.
Unter dem Hashtag #mycaptain wurden auf Twitter Bilder von Menschen gepostet, die zu Ehren von Robin Williams auf Tische stiegen, darunter auch Caren Miosga in den ARD-Tagesthemen. Der Freitod des charismatischen Mimen wurde gerade über die sozialen Netzwerke betrauert. Dort teilten Fans und Wegbegleiter ihre Erinnerungen und spendeten sich gegenseitig Trost.
Wie Facebook nun bekannt gegeben hat, war Williams' tragisches Ende unter den zehn meistdiskutierten Themen des Jahres. Ausnahmsweise standen dabei weniger die Begleitumstände im Mittelpunkt (Williams erhängte sich in seiner Wohnung, kurz nachdem ihm eine Parkinson-Erkrankung diagnostiziert worden war), sondern die gemeinsame Erinnerung an das menschliche und filmische Vermächtnis des Schauspielers.
Zeitgleich hat Twitter die Accounts mit den meisten Followern in England veröffentlicht. Hier steht unter anderem Emma Watson weit vorne. Dabei nutzt die "Harry Potter"-Mimin die Plattform nicht zur Selbstdarstellung, sondern um sich für die Gleichberechtigung einzusetzen, besonders mit der Kampagne "He for She", die das Thema vom reinen Frauen-Engagement zu einer gesamtgesellschaftlichen Fragestellung erhebt.
Damit beweist die smarte Britin einmal mehr, dass Intellekt und Überzeugung manchmal mehr bewirken können als eitles Divengehabe.
Hier die beiden vollständigen Listen der beiden wichtigsten Social Networks:
Facebook Top 10 Themen UK:
1. Referendum zur Unabhängigkeit Schottlands
2. Ice Bucket Challenge
3. Fußball-WM
4. Kampf um die englische Fußballmeisterschaft
5. Gaza-Konflikt
6. Robin Williams' Tod
7. Louis Van Gaal wird ManU-Trainer
8. Ebola-Ausbruch
9. Champions League Finale
10. 100 Jahre Erster Weltkrieg
Englische Twitter Accounts mit den meisten Followern:
1. @Harry--Styles (22,8 Millionen)
2. @OneDirection (21,5)
3. @OfficialAdele (21,3)
4. @Real--Liam--Payne (18,6)
5. @Louis--Tomlinson (18)
6. @EmWatson (15,4)
7. @Zaynemalik (13,5)
8. @Coldplay (13,5)
9. @BBCBreaking (12,4)
10. @EdSheeran (11,2)
Al Pacino als Comic-Held? 10.12.2014

Die "Guardians of the Galaxy" konnten die Schauspiel-Legende offenbar für Superhelden-Filme begeistern.

Bekanntlich veredelt Al Pacino jeden Film. Warum also nicht mal was aus dem Hause Marvel?
Dass in Comicverfilmungen immer größere Stars ihr Plätzchen suchen - und andere durch sie erst zu großen Stars werden (schönen Gruß an Robert Downey jr.) - ist mittlerweile an der Tagesordnung. Jetzt interessiert sich aber ein Mime für ein Plätzchen im Marvel-Universum, bei dem man es nicht gerade erwartet hätte. Einer von einem Format, wie es in Hollywood nur noch wenige gibt. Die Rede ist von Al Pacino.
Die lebende Hollywood-Legende ("Der Pate", "Scarface", "Der Duft der Frauen") hat sich jetzt im Pod Cast eines Kollegen als echter Fans der "Guardians of the Galaxy" geoutet: "Der Film hat mich wirklich mitgerissen", sagte der Star, der ihn angeblich mit seinen Kindern gesehen hatte. "Er war einfallsreich, witzig, stark hinsichtlich Sound und Musik, toll produziert, dazu eine Schuss Genialität... Ich war wirklich beeindruckt."
Aber nicht genug mit Sympathiebekundungen. So nebenbei rutscht es ihm noch raus, dass er sich bereits mit Marvel-Chef Kevin Feige getroffen habe. Was genau die beiden besprochen hätten, wollte er zwar nicht offenbaren. Aber immerhin: "Ich kann mir vorstellen, dass wenn sich etwas gut für mich anfühlt..." Und genau in dem Moment klingelt sein Telefon. "Jedes Mal, wenn wir über Marvel reden, passiert genau das", lautete dazu sein lapidares Statement. Der Rest blieb ungesagt. Und besteht jetzt aus Raten, Rätseln, Philosophieren, in welches Kostüm eines Marvel-Charakters der Oscar-Preisträger wohl schlüpfen könnte. Superheld? Superschurke? Superschwer, da was Plausibles zu finden.

 Sprich zu uns, Tony

Vielleicht bewundern wir seine Kunst statt dessen demnächst in "Danny Collins", wo er einen alternden Rockstar spielt, der sein Leben von Grund auf ändern möchte. Oder lauschen in "Scarface" voll Respekt den unsterblichen Zitaten des Mafia-Emporkömmlings Tony Montana: "Alles, was ich auf dieser Welt habe sind meine Eier und mein Wort. Und die breche ich für niemanden." Weise Worte eines großen Minen, wie geschaffen für die markigen Oneliner in der Comic-Welt.
     
Die "Bad Asses" schlagen wieder zu 10.12.2014

138 Jahre geballte Kampferfahrung in vier Fäusten: Danny Trejo und Danny Glover sind zurück.

Zum Abschluss der "Böse Ärsche"-Trilogie landet das derbe Duo im Sumpf.
Was als Verfilmung eines dreieinhalb Minuten kurzen Youtube-Clips begann, endet im nächsten Jahr als ausgewachsene Trilogie: Die "Bad Asses" verschlägt es diesmal "on the Bayou", also in die Feuchtgebiete Louisinas.
2012 mimte "Machete"-Schwinger Danny Trejo erstmals den knorrigen Frank Vega. Die Figur basiert auf dem damals 69-jährigen Vietnam-Veteranen Thomas Bruso, der in einem Stadtbus einen viel jüngeren Mann ordentlich vermöbelte.
Das Youtube-Video dazu wurde ein Hit und obwohl sich Bruso selbst alles andere als einwandfrei verhielt, machte ihn Hollywood zum Helden. Nach dem Erfolg von "Bad Ass" bekam Trejo Danny "Ich bin zu alt für diesen Scheiß" Glover ("Brennpunkt L.A."-Reihe) als Buddy zur Seite.

138 Jahre geballte Buddy-Action

Als "Bad Asses" räumten die beiden Dannys, heute zusammen 138 Jahre alt, in der Nachbarschaft auf und obwohl die Actionkomödie bei uns nur als Videopremiere lief, war der Erfolg insgesamt groß genug für einen dritten Teil.
Der beginnt als Roadtrip von Los Angeles in die Südstaaten. Dort soll die Hochzeit einer Freundin begossen werden, doch die wird, so der offizielle Text "brutal häßlich, als Irrsinn und Chaos ausbrechen." Weil es sonst keiner tut, sorgen eben die beiden Oldies mit mörderischem Spaß bei der Sache für Gerechtigkeit.
"Bad Asses on the Bayou" startet Anfang März in den US-Kinos, ein deutscher Start ist noch nicht bekannt.
Erster Trailer zu "San Andreas" 09.12.2014

Hollywood zelebriert krachend den eigenen Untergang - da bebt sogar "The Rock".

Dwayne "The Rock" Johnson auf Rettungsmission im kalifornischen Superbeben.
Den Gamern sei gesagt: Im ersten Trailer zum Katastrophenthriller mit Dwayne "The Rock" Johnson kommt es zum großen Beben, das zwischen Mexiko und San Francisco schon so oft vorhergesagt wurde.
"The Big One" stand schon mehrfach im Mittelpunkt von Katastrophenfilmen, aber selten wurde der Untergang so grandios zelebriert. "Desaster"-Fetischist Roland Emmerich wird an diesem Werk von Kollege Brad Peyton ("Die Reise zur geheimnisvollen Insel") seine helle Freude haben.

Hubschraubereinsatz mit Kylie Minogue

Eine Story gibt es zwischen den einstürzenden Neubauten auch und sie dreht sich um einen von "The Rock" gespielten Rettungshubschrauberpiloten. Der versucht sich durchs Erdbebengebiet von Los Angeles nach San Francisco durchzuschlagen, um seine Tochter zu retten.
Neben Dwayne Johnson sind neben anderen Carla Gugino, Kylie Minogue, Alexandra Daddario und Ioan Gruffudd zu sehen. "San Andreas" startet bei uns am 28. Mai 2015.
Den Trailer zu "San Andreas" finden Sie auch im Web unter http://youtu.be/wdelLJ8g22c
George Lucas kennt "Star Wars"-Trailer nicht 09.12.2014

"Das Erwachen der Macht" entlockt dem Altmeister nur ein müdes Gähnen.

Die Fans widmeten ihm sogar eine eigene Version - doch der "Krieg der Sterne"-Schöpfer winkt ab.
Die ganze Welt bestaunt den ersten Trailer aus "Star Wars: Das Erwachen der Macht". Die ganze Welt? Nein! Ein unbeugsamer Filmemacher in Rente ingnoriert den Hype um den neuen "Krieg der Sterne" - dabei hat er die Saga erfunden.
Bereits am ersten Wochenende übersprang der knapp anderthalb Minuten kurze Clip allein bei Youtube locker 50 Millionen Klicks. Doch einer von George Lucas war nicht dabei. Sagt er jedenfalls:
"Ich weiß nichts darüber. Ich habe ihn nicht gesehen", erklärte Lucas gegenüber 'Page Six'. "Das läuft ja nicht im Kino und ich mag es, das ganze Ding dort zu sehen. Ich schaue mir den Film an, wenn er herauskommt."

Die Star Wars-Fans geben alles

Vielleicht ist George Lucas nach dem Verkauf sämtlicher "Star Wars"-Rechte tatsächlich nicht daran interessiert, was Disney und Regisseur J.J. Abrams mit seinem Lebenswerk anstellen. Direkt darauf angesprochen, ob er neugierig auf "Das Erwachen der Macht" sei, antwortete er trocken: "Nicht wirklich".
Die Fans geben im Web jedenfalls alles und posten alle möglichen eigenen Versionen des Trailers. Sogar einen "George Lucas-Special-Cut" gibt es. Vielleicht guckt sich der Altmeister ja wenigstens den an.
"Star Wars: Das Erwachen der Macht" spielt 30 Jahren nach der Ereignissen in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und kommt im Dezember 2015 in unsere Kinos.

Gollum Andy Serkis: 10 mal täglich "Mein Schatsss" 09.12.2014

Mit der "Herr der Ringe"-Saga schrieb Andy Serkis alias Gollum Filmgeschichte. Doch im Alltag ist das ein wahrer Fluch.

Mein Name ist Serkis. Andy Serkis.
...und das weiß eigentlich auch jeder. Trotzdem wird der Star-Schauspieler meistens anders angesprochen - mit "Mein Schatsss!"
"Zwei bis zehn Mal am Tag höre ich das, jeden Tag aufs Neue", hat Andy Serkis nun verraten. Zwar findet der Mime das verständlicherweise nicht mehr lustig. Aber für die, die ihm das erste Mal begegnen, ist die Verlockung einfach zu groß.
Insbesondere da der Schauspieler nicht nur dank Motion Capture-Verfahren seine Bewegungen auf Gollum übertrug: Im englischen Original leiht er dem Geschöpf auch seine unverkennbare Stimme.
Und obwohl Serkis inzwischen von den Gollum-Scherzen genervt ist, gilt das ganz und gar nicht für seine Beteiligung an den Mittelerde-Epen. Im ersten Hobbit-Film "Eine unerwartete Reise" war er erneut in seiner Paraderolle zu sehen. In den beiden finalen Abenteuern "Smaugs Einöde" und dem jetzt startenden "Die Schlacht der Fünf Heere" führte er neben Peter Jackson bei einigen Szenen Regie. Die Tolkien-Verfilmungen insgesamt findet Serkis zeitlos, weil sie einen starken Bezug zur Wirklichkeit haben:
"Diese Filme sind keine eskapistischen Fantasietrips, sie sind ein Spiegelbild der Welt, in der wir leben. Im letzten Film geht es um Gier und wie sie uns verdirbt. Das passt leider bestens zur Gesellschaft, in der wir leben, und wegen solchen Bezügen werden diese Filme immer ihre Bedeutung behalten. Die Autoren verstehen den Zeitgeist."

Gollum, der Ring-Junkie

Damit zielt Serkis natürlich auf den Zwergenanführer Thorin Eichenschild, der vor lauter Gier nach dem Gold im Einsamen Berg den Drachen Smaug auf die arglosen Bewohner der Seestadt loslässt.
Aber auch schon in den "Herr der Ringe"-Filmen sieht der Mime ein brandaktuelles Thema berührt: "Bei Gollum ist es genauso. Der Ring kontrolliert ihn in hohem Maß. Wie eine enorm starke Sucht, die er einfach nicht los werden konnte. Das hat ihn sowohl körperlich verändert als auch seine gesamte Psyche."
So erklärt Andy Serkis auch seine enorm intensives Spiel als Gollum, für das Fans und Kenner schon mehrfach einen Oscar gefordert haben - doch der wird bisher nicht für Motion Capture Darstellungen verliehen. Seit Jahren macht sich Serkis dafür stark, dass dies im Sinne aller Kollegen geändert wird, die besondere Leistungen erbringen, um Computerfiguren Leben einzuhauchen.
Und wer würde Serkis einen solchen "Schatsss" nicht gönnen?
"Guardians of the Galaxy" vor dem Wandel 09.12.2014

Mit seinen neuen Helden auf der Stelle treten? Für den Regisseur keine Option.

Regisseur James Gunn möchte seine "Guardians of the Galaxy" unbedingt weiterentwickeln. Vor allem als Menschen. Oder Waschbären. Oder Bäume.
Die "Guardians of the Galaxy" waren einer der ganz großen Blockbuster des ablaufenden Jahres: Witzig, spannend, schrill und bombastisch haben sie Millionen Comic-Fans das Herz gebrochen. Kurz: der ideale Einstand für einen Gruppe von Superhelden im äußerst dehnbaren Marvel-Universum. Fans der extraterrestrischen Chaostruppe um "Starlord" Peter Quill (Chris Pratt) wollen jetzt natürlich nur eins: Möglichst bald das möglichst Gleiche.
Nur: Regisseur James Gunn hat genau darauf offenbar so gar keine Lust. Also - auf die Guardians natürlich schon. Aber kreativer Stillstand? Ohne ihn! Für Gunn steht eines fest. Nochmal das Gleiche kommt nicht in Frage. "Wenn du dich mit einer Gruppe von Charakteren weiterentwickelst, dann musst du dich auch wirklich weiterentwickeln", sagte der Filmemacher jetzt vor der Presse. Und für ihn bedeute das unter anderem: "eine neue Art Story zu entwickeln über ihr Leben, wer sie sind und wohin sie gehen - und nicht nur das wiederholen, was in früheren Filmen passiert ist."
"Soll jetzt kein Angriff auf James Bond sein - ich liebe Bondfilme. Doch mit Ausnahme von "Skyfall" und "Casino Royale" ist eine Bondfilm einfach immer ein Bondfilm. Immer und immer wieder. Der Charakter lernt nie irgendwas dazu, der Charakter macht nie etwas Neues. Aber das ist nicht ja schlecht. Das macht wirklich Spaß. Aber so sind die Guardians einfach nicht. Die Guardians durchlaufen einen kontinuierlichen Wandel."   

Ganz fix ist noch nix

Vieles von dem was sich ändern soll, will der Regisseur vom Feedback des Publikums auf seinen ersten Teil ableiten. Und im Großen und Ganzen steht die Story für Teil zwei wohl auch schon. "Ich finde, sie ist ziemlich stark", behauptet Gunn dazu. "Sie verschiebt sich dauern  - aber ich finde sie stark. Und ich bin auch ziemlich aufgeregt darüber."
Bis das Publikum allerdings feststellen kann, ob der Regisseur mit seiner neuen Story ins Schwarze trifft, wird allerdings noch eine ganze Zeit vergehen - ihr zweites Abenteuer sollen die "Guardians of the Galaxy" nämlich erst 2017 bestehen.
Countdown für den VFX-Oscar 08.12.2014

Noch zehn Filme sind im Rennen um den begehrten Spezialeffekte-Oscar. Wir haben die Liste.

Tolle Spezialeffekte bedeuten großes Kino. Darum ist diese Oscar-Kategorie so begehrt.
Was ein richtiger Blockbuster sein will, muss dem Publikum im Kinosessel ein ehrfürchtiges "Wow" entlocken. Deshalb wurde dieser Preis in den letzten Jahren mächtig heiß: Mit dem Einzug von digitaler Technik und 3D hat der Oscar für Spezialeffekte mächtig an Bedeutung gewonnen.
Wenn also in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar 2015 im Dolby Theatre zu Hollywood die 87. Oscar-Verleihung steigt, dann herrscht größte Spannung unter den besten Tricksern der Traumfabrik.
Die Academy for Motion Pictures und Sciences hat nun die zehn Filme bekanntgegeben, die noch im Rennen sind für den "Visual Effects"-Goldjungen.
Die Academy-Mitglieder der Spezialeffekte-Branche bekommen nun Gelegenheit, sich einen zehn Minuten langen Ausschnitt aus jedem Film anzusehen. Danach kürzen sie per Abstimmung die Liste um die Hälfte und die verbliebenen fünf Filme dürfen sich "oscarnominiert" nennen.

Die zehn Filme im Rennen um den Spezialeffekte-Oscar 2015:

"Return of the First Avenger"
"Planet der Affen: Revolution"
"Godzilla"
"Guardians of the Galaxy"
"Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere"
"Interstellar"
"Maleficent"
"Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal"
"Transformers: Ära des Untergangs"
"X-Men: Zukunft ist Vergangenheit"
"Star Wars"-Trailer verhöhnt alte Helden 08.12.2014

Die Kult-Komiker von Saturday Night Live haben eine eigene Version des Trailers zu "Das Erwachen der Macht" produziert - mit Luke & Han als Space-Opas.

Möge die Arthrose mit Dir sein...
Es sind die meistgesehenen 88 Sekunden des Jahres 2014: Die ersten Szenen aus der gespannt erwarteten Fortsetzung der "Star Wars"-Saga "Das Erwachen der Macht" im Teaser-Trailer. Denn alle wollen wissen, wie es den Kulthelden Luke, Leia und Han Solo ergangen ist, seit sie für "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" sorgten.
"Verdammt schlecht!", so lautet die Antwort der Komikertruppe von "Saturday Night Live". Denn die haben ihre ganz eigene Version des Trailers erstellt, in dem die Helden von damals sich weniger mit fiesen Sith Lords herumschlagen als den banalen Tücken des Alters. Denn immerhin sind die Darsteller Mark Hamill (Luke), Carrie Fisher (Leia) und Harrison Ford (Han Solo) schon 63, 58 und 72 Jahre alt.
So kann Luke, den im Spaß-Clip James Franco spielt, sich inzwischen nur noch mit einer Laser-Gehhilfe bewegen, während Leia zu verkalkt ist, um R2-D2 noch vernünftig zu bedienen. Han Solo ist erstens schwerhörig und zweitens lange nicht mehr der geniale Raumpilot, der er einst war. Schon simples Abbiegen stellt sich als Problem dar, insbesondere als Copilot Chewbacca Halskrause trägt.

Wir sind selber Fans

Wie immer gilt dabei natürlich: Von SNL verarscht zu werden beweist nur, dass man zu den ganz Großen gehört. So ist der Spaß-Clip wohl mehr Hommage an "Star Wars" als alles andere.
Denn eins ist sicher: Wenn am 17.12.2015 zum Kinostart von "Das Erwachen der Macht" die berühmte gelbe Schrift über den Bildschirm scrollt, dann sitzen auch die Kultkomiker irgendwo im Dunkel eine Kinosaals und fiebern den neuen Abenteuern von Luke, Leia, Han & Co. entgegen.
Im Web finden Sie den Spott-Trailer zu "Das Erwachen der Macht" unter youtu.be/fje2DAkDzNA
Ridley Scott verweigert Comic-Verfilmungen 08.12.2014

Monumental und SciFi ja, Comics niemals - wegen der Sprechblasen, meint der Meisterregisseur.

Der Meisterregisseur liebt "Götter und Könige", aber keine Superhelden.
Die Fragestunden bei Filmpromotions geben oft Einblick in die Befindlichkeiten der Filmemacher. Beim Werbetermin für "Exodus: Götter und Könige" verriet Altmeister Ridley Scott, warum ihm keine Superhelden vor die Klappe kommen.
Sie sind einfach nichts für ihn, obwohl Christian Bale als Moses in "Exodus" auch mal eben übernatürliche Plagen über die Ägypter heraufbeschwört und einen Tsunami im Roten Meer aufsteigen lässt - die Optik muss sich vor dem eines "Avengers"-Durchmarsches nicht verstecken.
"Ich hatte eine Menge Gelegenheiten dafür und nahm keine einzige davon wahr", sagte Scott. "Sie sind die härteste Sache, die man schreiben kann. Eine Comicfigur ins Drehbuch zu bekommen ist deshalb so schwierig, weil Comics auf einer Seite funktionieren sollen, in kleinen Rahmen mit minimalistischen Dialogen."

Mit Matt Damon auf den Mars

"Vieles ist der Fantasie des Lesers überlassen", führt der Regisseur weiter aus. "Um das in einen Film zu übersetzen, musst du etwas mehr erzählen. Und das verlangt ein gutes Drehbuch und gute Dialoge."
Erstaunlich, dass ein Meister wie Ridley Scott ausgerechnet davor zurückschreckt. Derzeit bereitet er die SciFi-Romanverfilmung "The Martian" mit Matt Damon in der Hauptrolle vor. Nach dieser Produktion geht es mit der Fortsetzung von "Prometheus - Dunkle Zeichen" weiter.
Regisseur für "Star Trek 3" gesucht 08.12.2014

Kaptiän Roberto Orci verlässt die Brücke der Enterprise. Nur: Wer steuert jetzt ?

Roberto Orci wird den dritten Teil des "Star Trek"-Reboots nicht inszenieren, aber als Produzent an Bord bleiben.
Roberto Orci wird beim dritten Teil des "Star Trek"-Reboots nicht Regie führen. Das berichtete jetzt unter anderem der Filmnachrichtenblog "Deadline.com". Ursprünglich hatte Orci, der bereits den ersten und zweiten Teil des "Star Trek"-Reboots mitproduziert und am Drehbuch mitgeschrieben hatte, mit Teil 3 als Nachfolger von J.J. Abrams sein Regiedebüt geben wollen. Als Produzent wird er aber weiterhin an Bord bleiben.
Jetzt wird natürlich viel über den Grund spekuliert, warum Orci doch nicht auf dem Regiestuhl sitzen wird. Eines der umlaufenden Gerüchte besagt, dass Paramount - das Studio hinter dem Film - schlicht die Richtung nicht gefallen habe, in die sich der Film in seinem jetzigen Stadium entwickelt habe. Demzufolge hätte der Beinahe-Regisseur weniger aus freien Stücken den Platz geräumt, sondern wäre eher geräumt worden. Beinahe-Regisseur auch, weil Roberto Orci tatsächlich bislang noch nie bei einem Film Regie geführt hat. Insofern war die Entscheidung, ein so wichtiges Thema einem Regie-Neuling anzuvertrauen, von jeher extrem erstaunlich gewesen.

"World's End"-Regisseur passender Kandidat?

Als einen der Kandidaten für Orcis Nachfolge nennt "Deadline.com" Edgar Wright, der zuletzt 2013 in "The World's End" einen beträchtlichen Teil des jüngeren Hollywods filmisch genüsslich zur Hölle geschickt hat. Paramount plant einen Kinostart von "Star Trek 3" für das Jahr 2016, in dem das Franchise seinen 50. Geburtstag feiert.
Stephen Kings "Es" kommt in Fahrt 06.12.2014

Nach Jahren der Vorbereitung wird der Kultstoff im nächsten Sommer als Kino-Zweiteiler gedreht.

"Der Club der Verlierer" nimmt endlich auch im Kino den Kampf gegen das unsagbar Böse auf.
Anno 2009 verkündeten Produzent Dan Lin ("Lego Movie") und Regisseur Cary Fukunaga ("True Detective"), den Kultroman "Es" von Stephen King auf die Leinwand zu bringen.
Das sorgte für Furore unter den Fans des Gänsehaut-Autors, denn eine Kinoadaption des Bestsellers war längst überfällig. Doch dann geschah lange nichts. Nun meldet sich Lin zu Wort und kündigt an, die Kameras bald anwerfen zu wollen:
"Der Plan ist es, im kommenden März mit den Vorbereitungen für Dreharbeiten im Sommer zu beginnen", erklärt der Produzent. "Cary bereitet seine Sachen sehr gründlich vor und das hat nun einige Jahre gedauert - wir sind superbegeistert, dass er bei der Stange geblieben ist. Vor allem ihr Fans werdet begeistert sein!"

"Es" in zwei, "The Stand" in vier Kinofilmen

Der Roman ist immerhin 1.100 Seiten stark, da kann es schon etwas dauern, bis ein vernünftiges Drehbuch daraus destilliert ist. Schließlich beschlossen die Macher, dass "Es" ein Zweiteiler werden soll: "Das Buch ist so episch, wir können es nicht in nur einem Film erzählen und dabei den Figuren genügend Tiefe geben", sagt Lin.
"Es" erzählt die Geschichte von sieben Außenseiter-Kids, die es als "Club der Verlierer" mit dem Bösen aufnehmen, das alle 27 Jahre ihre Heimatstadt terrorisiert. Als Erwachsene müssen sie sich dann erneut zusammenraufen, um "Es", oft in Gestalt des Clown Pennywise, endgültig zu besiegen.
Einen Zweiteiler gibt es übrigens bereits. Der wurde 1990 fürs Fensehen produziert mit "John-Boy Walton" Richard Thomas in der Hauptrolle und Tim Curry als Pennywise.
Noch ein Brocken von Stephen King wird gerade als Kino-Mehrteiler vorbereitet: "The Stand - Das letzte Gefecht" kommt in vier Filmen, für die Hauptrolle des dämonischen Randall Flagg wird Oscarpreisträger Matthew McConaughey heftig umworben.
Doppelter Terror in "Spectre" 05.12.2014

Offenbar bekommt es 007 in "Spectre" gleich mit zwei Schurken-Organisationen zu tun.

Mysteriöses Quantum gegen die ruchlose "Sp.e.c.t.r.e" - oder droht 007 eine Schurkenallianz?
Am vergangenen Donnerstag wurden Titel und Ensemble der 24. Bond-Mission enthüllt. In der kommenden Woche beginnen nun die Dreharbeiten an "Spectre". Und es scheint, als stritten sich darin gleich zwei Schurken-Organisationen um die Ehre, 007 um die Ecke zu bringen.
Zum einen ist da die titelgebende "Spectre", Bond-Fans als mörderischer Dienstleister "SPecial Executive for Counter-intelligence, Terrorism, Revenge and Extortion" bekannt. Gleichzeitig mit dem Titel wurden Christoph Waltz als Schurke Oberhauser und Dave Bautista als Killer Hinx präsentiert.
Kopf von Spectre ist allerdings traditionell Ernst Stavro Blofeld, in vorangegangenen Filmen beispielsweise von Donald Pleasence und Telly Savalas verkörpert. Blofeld ist James Bonds Erzfeind, die Figur wurde aber bislang mit keinem Wort erwähnt.

"Mr. White" brennt auf ein Quantum Rache

Nun wurde aber bekannt, dass sich "Mr. White" von Kugel, Verhör und wüster Autofahrt erholt hat, die ihm Bond in "Ein Quantum Trost" angedeihen ließ: Jesper Christensen wiederholt in "Spectre" seine Rolle als Manager der Verbrecherorganisation "Quantum".
Geht es also um einen Unterwelt-Konkurrenzkampf oder bildet die eine Truppe nur eine "Filiale" der anderen? Zur Story befragt, wollte Regisseur Sam Mendes dazu nichts verraten. Aber er ließ eine direkte Verbindung zwischen James Bond und dem/den Schurken durchblicken:
"Im Film bringt eine kryptische Botschaft aus seiner Vergangenheit Bond auf die Spur einer zwielichtigen Organisation. Während "M" auf dem politischen Schlachtfeld um die Existenz von MI:6 kämpft, enthüllt Bond Schichten um Schichten aus Täuschungen, bis er die furchtbare Wahrheit hinter Spectre erkennt."
Ralph Fiennes, Naomie Harris und Ben Whishaw sind wieder als "M", "Moneypenny" und "Q" dabei. Lea Seydoux ("Mission: Impossible - Phantom Protokoll") und Monica Bellucci verführen als Bond-Girls und Daniel Craig gibt mit gewohnter Härte den unverwüstlichen 007.
"Spectre" kommt am 29. Oktober 2015 in unsere Kinos.
Cumberbatch als "Dr. Strange" bestätigt 05.12.2014

Jetzt ist es offiziell: Benedict Cumberbatch wird zum mächtigsten Zauberer im Marvel-Universum.

Als Favorit für die Rolle des "Dr. Strange" in der nächsten Marvel-Superheldenverfilmung wurde er bereits gehandelt, jetzt hat Benedict Cumberbatch den Vertrag unterzeichnet.
Marvel-Studiopräsident Kevin Feige jetzt den Vertrag unterschrieben, die Hauptrolle in der nächsten Marvel-Superheldenverfilmung zu spielen. Cumberbatch war bereits seit Ende Oktober als Favorit für die Rolle gehandelt worden.
Erfunden wurde die Comicfigur "Dr. Strange" in den frühen 1960er Jahren von Stan Lee und Steve Ditko - ein ehemaliger Neurochirurg der die Erde als Sorcerer Supreme vor bösem Zauber und mystischen Bedrohungen schützen soll. Denn Superschurken, die mit mächtigen Waffen und gewaltigen Raumschiffen die Erde bedrohen, sind eine Sache. Wenn es jedoch gegen Magie, Dämonen oder sonstige mystische Wesen geht, sind kämpferisch konservative Recken wie "Iron Man" oder die "Avengers" schnell mal überfordert. Und genau dann schlägt die Stunde des Dr. Strange. Die Verfilmung des Comics wird Scott Derrickson nach einem Drehbuch von Jon Spaihts inszenieren. Ein genauer Zeitplan steht noch nicht fest.

Vor dem Zaubern werden noch Codes geknackt

Vorher wird Benedict Cumberbatch ab 22. Januar 2015 in "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben" in den deutschen Kinos zu sehen sein. Darin spielt er das englische Mathegenie Alan Turing, dem es im Zweiten Weltkrieg gelungen ist, die Enigma-Verschlüsselungstechnologie der Nazis zu dechiffrieren
Studio-Schlacht um "Robin Hood" 05.12.2014

Hochbetrieb in Sherwood Forest: Gleich zwei Hollywood-Giganten planen "Robin Hood" in Serie.

Es kann nur einen geben im Sherwood Forest - das Rennen um die neue Kino-Superserie ist eröffnet.
Vor zwei Monaten kündigte Filmriese Sony Pictures an, mit dickem Budget in den ehrwürdigen Sherwood Forest einzufallen: Eine Kinoserie um "Robin Hood" sei in Planung, die in der Güteklasse der "Mission: Impossible"- und "Fast & Furious"-Reihen angesiedelt wird. Titel: "Hood".
Der britische Sagenheld bietet ohne Frage viel Stoff für allerlei Abenteuer, aber das weiß man auch bei der Konkurrenz. "Deadline" meldet, dass nun auch Disney haufenweise Pfeile schnitzen lässt: Mit "Nottingham & Hood" wird dort ebenfalls eine Serie auf die Beine gestellt, die mindestens so opulent wie die "Pirates of the Caribbean"-Blockbuster werden soll.

Ein Held, so alt wie das Kino selbst

Robin Hood-Filme sind so alt wie das Kino selbst, schon in der Stummfilmzeit war er dabei. Zuletzt verkörperte ihn Russell Crowe vor vier Jahren in Ridley Scotts Version. Errol Flynn wird oft als der beste "Robin Hood" genannt, auch wenn sein Film schon 76 Jahre auf dem Buckel hat. Natürlich gibt es auch eine Disney-Fassung und besonders sehenswert ist Sean Connery als altgewordener Rebell in "Robin und Marian".
Ein Studio-Wettrennen im Sherwood Forest hat es schon einmal gegeben: 1991 trat Kevin Costner als "König der Diebe" an, gleichzeitig schworen Patrick Bergin und Uma Thurman feierlich "Ein Leben für Richard Löwenherz". Costners Version wurde die kommerziell erfolgreichste "Robin Hood"-Version, die andere floppte.
Daran wird man sich in den Konferenzräumen von Disney und Sony erinnern - und eines der beiden Studios wird dann bestimmt einen weiten Bogen um die Wälder von Nottingham schlagen ...

Chris Pratt bei den "Glorreichen Sieben" 04.12.2014

Der Star aus "Guardians of the Galaxy" soll mit Denzel Washington den Wilden Westen aufmischen.

Mit dem "Guardians of the Galaxy"-Star soll das Western-Remake endlich in die Hufe kommen.
Die Namen lasen sich so glorreich wie der Titel des Klassikers verspricht: Tom Cruise, Matt Damon, Kevin Costner und Morgan Freeman seien bereits für das Remake des Western-Klassikers "Die glorreichen Sieben" unter Vertrag genommen worden, hieß es beim Filmriesen MGM.
Doch das war 2012 und nur noch zwei sind übrig: Denzel Washington vor der Kamera und Antoine Fuqua im Registuhl. Beide haben bereits bei "Training Day" und "Equalizer" zusammengearbeitet.
Nun möchte Fuqua mit "Guardians of the Galaxy"-Senkrechtstarter Chris Pratt das eingeschlafene Projekt wieder beleben. Die ersten Verhandlungen laufen, das meldet der "Hollywood Reporter". Das ist interessant, denn seit dem "Guardians"-Megaerfolg hatte sich Pratt erst einmal rar gemacht.

Vor den Outlaws kommen die Dinosaurier

Welche der sechs noch offenen glorreichen Hauptrollen ihm Fuqua anbietet, ist nicht bekannt. Denzel Washington ist als Anführer der "Sieben" gesetzt und vielleicht bringt Pratts Engagement ja den einen oder anderen der genannten Stars dazu, sich doch wieder in den Sattel zu schwingen.
Das Projekt ist übrigens das Remake eines Remakes, denn John Sturges Hired Guns-Abenteuer "Die glorreichen Sieben" von 1960 basiert auf dem Hired Swords-Abenteuer "Die sieben Samurai" (1954) von Akira Kurosawa. In der Western-Version stellen sich Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn, Robert Vaughn, Brad Dexter und Horst Buchholz einer Bande Outlaws entgegen, die alljährlich zur Erntezeit ein mexikanisches Dorf ausplündern.
Chris Pratt hat seinen nächsten Kinoauftritt bei uns ab dem 11. Juni 2015 mit "Jurassic World".
Erster Trailer zu "Terminator Genisys" 04.12.2014

Mit altbekannten Szenen und neuer Action geht's im Höllentempo durch die "Terminator"-Geschichte.

Willkommen beim Klassentreffen der Terminatoren - Arnold Schwarzenegger gibt's sogar doppelt.
Die Story von "Terminator: Genisys" ist kompliziert. Der erste Trailer macht die Sache nicht unbedingt klarer - aber er macht Spass und Appetit auf den fünten Film der Kult-Saga.
"Genisys" mixt munter bekannte Szenen aus dem ersten "Terminator" mit solchen aus "Tag der Abrechnung" und liefert so ein munteres Klassentreffen der Cyborgs. Es gibt sogar einen doppelten Schwarzenegger - mal als Old Shatterhand mit Patina, mal als frischgeschmiedeter Metaller.
Es beginnt wie bekannt: In der Zukunft bekommt Guerilla-Führer John Connor Wind davon, dass die Maschinen einen Terminator zurück durch die Zeit geschickt haben. Der soll seine Mutter töten, bevor sie mit ihm schwanger ist. Connor schickt seinen besten Soldaten Kyle Reese hinterher - doch der findet eine Vergangenheit vor, mit der nicht zu rechnen war.

Terminator mit "Papa"-App

Weil es nämlich mit der erwachsenen Sarah Connor nicht geklappt hat, sollte sie eben als Kind dran glauben. Doch wieder durchkreuzte ein zum Bodyguard umprogrammierter T-800 die Maschinenpläne. Er blieb an der Seite der kleinen Sarah, die ihn "Papa" nennt, und alterte äußerlich - was den Einsatz des ergrauten Schwarzenegger als Terminator logisch erklären soll.
Als "Terminator jung" und Kyle Reese nun in der Vergangenheit eintreffen, finden sie dort keine naive Sarah Connor vor, sondern eine harte Action-Braut nebst "Papa" Arnie. Auch der Formwandler T-1000 gibt sich die Ehre - "Hasta la Vista, Baby"!
"Terminator: Genisys" kommt am 1. Juli 2015 in unsere Kinos. Regie führt Alan Taylor ("Thor: The Dark Kingdom"), Emilia Clarke spielt Sarah Connor, Jason Clarke ihren Sohn John Connor und Jai Courtney den Soldaten Kyle Reese.
Den Trailer zu "Terminator: Genisys" finden Sie auch im Web unter: http://youtu.be/62E4FJTwSuc.
Trailer für Bruce Willis' "Vice" 04.12.2014

Ein Roboter-Girl entwickelt Gefühle, die Bruce Willis buchstäblich abwürgen will.

"Stirb Langsam" heißt es für die Roboter im Vergnügungspark - und Bruce Willis ist ihr Chef.
Mal eine Bank überfallen und alles und jeden über den Haufen schießen? Als Serienkiller nach Herzenslust metzeln? Ein Urlaub in "Vice" macht's möglich, denn dort können blutrünstige Urlauber mit Robotern im gefühlsechten Look & Feel anstellen, was sie wollen.
Das erinnert an "Westworld" von 1973, in dem Möchtegern-Outlaws sich mit dem mechanischen Revolverschwinger Yul Brynner duellieren konnten - bis der begann, schneller zu ziehen als seine menschlichen Herausforderer.
Eines der Robotgirls im SciFi-Paradies "Vice" wird allerdings gefühlsechter, als es dem Resort-Chef Julian (Bruce Willis) gefällt: Ambyr Childers ("Gangster Squad") spielt die Maschine, die ein Bewusstsein entwickelt und sich aus dem Staub macht. Das erinnert wiederum an "I, Robot" mit Will Smith.

Upgrade gegen finstere Söldner

Im Trailer ist Childers auf der Flucht vor Julians Söldnern, aber sie bekommt auch noch Thomas Jane ("The Punisher") an den Hals: Der spielt einen fanatischen Cop, der den zweifelhaften Erlebnispark unbedingt dichtmachen will. Immerhin findet sie auch ihren Erbauer, der sie mit einem Upgrade satisfaktionsfähig macht.
Regie bei "Vice" führt Brian A. Miller ("The Prince"), Kinostart soll im Januar 2015 sein.
Den Trailer zu "Vice" finden Sie auch im Web unter: http://youtu.be/ETtLM0NI-Ug.
Bond 24 wird "Spectre" 04.12.2014

Beim Titel des neuen Bond-Films stand offenbar die berühmte Verbrecherorganisation Pate. Als Bond-Gegenspieler Hannes Oberhauser steigt Christoph Waltz in den Ring.

In den Pinewood Studios wurden heute die Darsteller und der Titel für den 24. James-Bond-Film bekannt gegeben.
Ab kommenden Montag wird Sam Mendes Daniel Craig im 24. Film des James-Bond-Franchises inszenieren. In den Pinewood Studios in der Nähe von London wurde heute der Titel des Films bekannt gegeben: Er lautet "Spectre" - der Name der legendären Verbrecherorganisation, die dem Doppelnullagenten erstmals bereits 1996 "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ans Leder wollte.
Chef von Spectre ist Superschurke Ernst Stavro Blofeld. Und noch vor kurzem wurde gemunkelt, dass der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz die Rolle des Kultfieslings übernehmen würde. Zumindest das mit ihm als Fiesling stimmt auch - eine Rolle, die Waltz bekanntermaßen virtuos beherrscht. Allerdings ist es Hannes Oberhauser, ursprünglich ein väterlicher Freund des Agenten, der 007 dieses Mal das Lebenslicht ausblasen möchte. Und vermutlich nicht als einziger.

Alte und neue Gesichter

Regisseur Sam Mendes nannte auch die wichtigsten weiteren Darsteller des Films: Neben Daniel Craig und Christoph Waltz werden zum Ensemble gehören: Monica Belucci, Lea Seydoux, Andrew Scott und Dave Bautista. Wie schon in "Skyfall" werden Ben Whishaw als Q, Naomi Watts als Moneypenny und Rory Kinnear als Tanner wieder mit von der Partie sein; die Rolle des M wird Ralph Fiennes übernehmen. Sie alle werden vor der Kamera von Hoyte van Hoytema stehen.
Gedreht werden wird in den kommenden sieben Monaten u.a. in London, Rom, Mexico City und Sölden. Deutscher Kinostart von "Spectre" wird der 29. Oktober 2015 sein.
Offizielle Story des "Fantastic Four"-Reboots 03.12.2014

Auf die neuen "Fanta 4" wartet ein Teleporter, ein alternatives Universum - und ein alter Freund/Feind.

Die Oldies im Marvel-Universum starten knackfrisch wieder durch.
Es war lange ruhig um den Neustart des Superhelden-Quartetts "Fantastic Four" - weder Produktionsnotizen, Poster, Fotos noch gar Clips ließ Regisseur Joshua Trank bislang springen.
Doch nun rückt das Studio 20th Century Fox einige Zeilen heraus, die offiziell beschreiben, womit es Mr. Fantastic, Das Ding, Die menschliche Fackel und Invisible Girl zu tun bekommen:
"The Fantastic Four", eine zeitgemäße Neuverfilmung von Marvels langlebigstem Superhelden-Team, dreht sich um vier junge Außenseiter. Sie werden in ein alternatives und gefährliches Universum teleportiert. Das verändert ihre Körper auf schockierende Weise.

Nächste Station: Star Wars!

Ihre Existenz ist unumkehrbar auf den Kopf gestellt und nun muss das Team lernen, seine beängstigenden neuen Fähigkeiten zu nutzen und zusammenzuarbeiten, um die Erde vor einem früheren Freund zu retten, der nun zu ihrem Feind geworden ist."
Das klingt nicht allzu weit entfernt vom ersten "Fantastic Four", der 2005 in die Kinos kam. Josh Trank wird aber schon der eine oder andere neue Twist eingefallen sein, nicht umsonst wurde der Regisseur von Disney und Lucas Film für einen von drei "Star Wars"-Spinoffs verpflichtet.
Die neuen "Fantastic Four" sind "House of Cards"-Star Kate Mara, Jamie Bell ("Nymphomaniac"), Miles Teller ("Footloose") und "Chronicle"-Hauptdarsteller Michael B. Jordan. Kinostart ist im August 2015.
Fortsetzung für "Source Code" 03.12.2014

Das Sequel zu Jake Gyllenhaals Top-Thriller inszeniert Roland Emmerichs beste Kamerafrau.

Der Thrill um Antiterror-Einsätze im Kopf eines anderen kam zu gut an, um ein One-Shot zu bleiben.
Erst machte sich Duncan Jones einen Namen mit dem SciFi-Kammerspiel "Moon", dann stellte er den SciFi-Thriller "Source Code" mit Jake Gyllenhaal und Michelle Monaghan auf die Beine.
Ein Meisterstück, denn der Film kostete nur 30 Millionen Dollar, spielte aber weltweit 147 Millionen ein. So etwas schmeckt den Studiobossen und es schmeckt nach mehr.
Deshalb gibt es grünes Licht für ein "Source Code"-Sequel, das Autor Ben Ripley mit einem Drehbuch versorgen wird. Er schrieb bereits das Skript für den ersten Film.
Für die Regie steht Duncan Jones allerdings nicht zur Verfügung. Der ist mit der Verfilmung des welterfolgreichsten Rollenspiels beschäftigt und darf Stars gleich hordenweise durch "Warcraft" scheuchen.

Roland Emmerichs Kamerafrau ruft "Action"

Statt seiner sitzt im Regiestuhl von "Source Code 2" eine Frau: Anna Foerster hat als Regisseurin zwar bislang nur TV-Serien im Lebenslauf (z.B. "Outlander"), aber man sollte sie keinsfalls unterschätzen - im Einfangen starker Bilder macht ihr niemand etwas vor.
Schließlich ist Anna Foerster gelernte Kamerafrau und als "Director of Photography" seit Jahrzehnten die erste Wahl von Katastrophenfetischist Roland Emmerich. Sie führte für ihn die Kamera etwa bei "White House Down", "Anonymous", "10,000 BC", "The Day After Tomorrow" und "Independence Day".
"Source Code" spielt in einem Vorortzug von Chicago, in dem ein Terrorist eine Bombe platziert hat. Jake Gyllenhaal ist einen Soldat, dessen Bewusstsein immer wieder in den Kopf eines Pendlers geschickt wird. Er hat dann jeweils acht Minuten Zeit, den Sprengsatz zu finden und zu entschärfen - oder in die Luft zu fliegen und es erneut zu versuchen. Für die Fortsetzung ist noch keine Besetzung bekannt.
"Gandalf" glaubt an weitere Tolkien-Filme 03.12.2014

Ian McKellen ist überzeugt, dass Peter Jackson eines Tages nach Mittelerde zurückkehren wird.

Sechs Filme können nicht alles aus Mittelerde gewesen sein, findet Ian McKellen.
In London feierten vor wenigen Tagen Stars und Crew um Regisseur Peter Jackson eine rauschende Premiere - und Abschied. Denn "Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere" markiert, Jackson sparte nicht mit wehmütigen Worten, das Ende seiner sechsteiligen Saga aus Mittelerde.
Gandalf ist da nicht so sicher. Vielmehr glaubt Sir Ian McKellen, Darsteller des mächtigen Zauberers, dass es noch weitere Filme aus der von J.R.R. Tolkien ersonnenen Fantasy-Welt geben wird. Jackson wollte ja schon nach "Die Rückkehr des Königs" aufhören und tat es nicht.
"2001 erzählte mir Peter, das wäre das Ende und nun sei alles vorbei", erklärte Ian McKellen gegenüber der BBC in London. "Und hier stehen wir heute, 13 Jahre danach. Ich glaube also nicht unbedingt, dass dies das Ende der Reise ist."

Das "Silmarillion" wartet auf Peter Jackson

Das mag eine Spekulation sein, aber einiges spricht für sie. Jackson hat sich nicht nur schon einmal vom Abschied verabschiedet, sondern über ein Jahrzehnt hinweg in Neuseeland eine Infrastruktur geschaffen, mit der sich große Fantasy-Filme drehen lassen: Gewaltige Sets, Studios, Waffenschmieden und Puppen-Ateliers, um nur einige Beispiele zu nennen. Es wäre absurd, das alles aufzugeben.
Schließlich ist da noch das "Silmarillion", unter echten Tolkien-Fans als das Basiswerk für "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" bekannt - und eine schier unerschöpfliche Quelle für künftige Filme. In jedem Fall betrachtet Ian McKellen das Vermächtnis von Peter Jackson als sehr vitalen Teil der Filmgeschichte: "Diese Filme wird man immer ansehen, junge Leute kommen damit aufs neue in Berührung ... die Sache bleibt am Leben."
"Der Hobbit: die Schlacht der fünf Heere" startet am 17. Dezember in unseren Kinos.
"Suicide Squad" komplett 03.12.2014

Will Smith, Tom Hardy, Jared Leto - wenn David Ayer seine Kult-Fieslinge von der Leine lässt, dann wenigstens mit Top-Besetzung.

Das Rätselraten um die "Suicide Squad" hat eine Ende.
Jetzt ist es offiziell: Die Mitglieder der "Suicide Squad" - David Ayers Einsatzkommando der besonderen Art - haben sich zum Einsatz verpflichtet. Denn wo noch vor Kurzem über den typgerechten Einsatz etlicher Stars gemutmaßt wurde, stehen jetzt Namen samt Rollen endlich fest.
Das Team der Superschurken, die als Selbstmordkommando in hoffnungslose Einsätze geschickt werden, besteht demnach aus: Jared Leto - er wird die schwierige Rolle des Jokers übernehmen. Schwierig vor allem dadurch, dass der verstorbene Heath Ledger den zerrissenen Charakter des Kultbösewichts bereits in Christopher Nolans "Dark Knight" überragend verkörpert hat - und für seine Leistung posthum den Oscar als Bester Nebendarsteller verliehen bekam.
Auch die Gefährtin des Jokers - die hammerschwingende Harley Quinn - steht fest. Margot Robbie, die Schönheit aus "The Wolf of Wall Street", wird das völlig durchgeknallte Gangsterliebchen spielen. Eine gute Nachricht zumindest für alle Männer: Schließlich trägt Harley Quinn im Comic mit Vorliebe ein ziemlich prall sitzendes Leder-Outfit.
Auch Will Smith ist mit am Start. Allerdings wird er nicht, wie früher gemunkelt, Captain Boomerang geben, sondern Deadshot - einen Söldner und Meisterschützen, der im Comic mit Vorliebe Batman auf die Nerven geht. Die Rolle des Captain Boomerang ging hingegen an Jai Courtney, der hierzulande zuletzt in "Die Bestimmung - Divergent" zu sehen war.

Bane geht, Rick Flag kommt

Weiter geht's mit Tom Hardy. Der hat zwar bereits als Bane in "The Dark Knight Rises" ganz Gotham inklusive des dunklen Rächers das Fürchten gelehrt. In der Suicide Squad wird er jedoch dem sinistren Militär-Experten Rick Flag Gesicht und wuchtigen Körper leihen.
Und last not least wird auch Cara Delevingne ins Abenteuer der hoffnungslosen Art mit einsteigen. Sie spielt die üble Magierin Enchantress - übrigens eine der Erzfeindinnen Thors. Delevingne kennt man aus - eigentlich gar nichts. Oder stopp, stimmt so nicht. Man kennt sie schon. Nur nicht wirklich aus dem Kino - sondern noch am ehesten aus dem überragenden Computerspiel "Grand Theft Auto V", in dem sie die Moderatorin des Radiosenders Non Stop Pop FM gibt.
Felicity Jones neben Tom Hanks in "Inferno" 02.12.2014

Die britische Schauspielerin darf sich über ihre erste Blockbuster-Hauptrolle freuen.

Interessante Aufgabe: Dem Superstar helfen, sein durchgeschütteltes Gedächtnis zu sortieren.
Für ihre grandiose Leistung als Jane Hawking in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" erntete Felicity Jones viel Lob und Beifall. Jetzt gibt es noch eine dicke Belohnung obendrauf:
Die britische Schauspielerin wurde von Regisseur Ron Howard für die weibliche Hauptrolle in "Inferno" verpflichtet und darf am Verstand des von Tom Hanks gespielten Symbologen Robert Langdon herumdoktern.
Felicity Jones spielt die Ärztin Dr. Sienna Brooks, die in einem Florentiner Krankenhaus arbeitet. Ihr wird als Patient Landgon zugewiesen, dem jegliche Erinnerung an die beiden letzten Tage fehlt. Die wird aber dringend gebraucht, denn es gilt in bewährter Brown-Manier eine Schnitzeljagd durch Florenz zu überstehen, an deren Ende ein Irrer mit einer biologischen Waffe wartet.

"Das verlorene Symbol" wird nicht gesucht

"Inferno" ist nach "Der Da Vinci Code" und "Illuminati" zwar die dritte Verfilmung aus der Langdon-Saga des Bestseller-Autors Dan Brown , ihm liegt aber das vierte Buch zugrunde. Teil drei mit dem Titel "Das verlorene Symbol" wurde vom Filmriesen Sony kurzerhand übersprungen.
Kürzlich hat Jones gemeinsam mit Nicholas Hoult den Drogenkurier-Thriller "Autobahn" abgedreht und Tom Hanks mit dem deutschen Regisseur Tom Tykwer das Drama "Ein Hologramm für den König".
Putin wird "Iron Sky 2"-Schurke 02.12.2014

In einem bizarren Videoclip legt der russische Präsident ein Macho-Siegestänzchen hin.

Die Fortsetzung "The Coming Race" lässt den russischen Präsidenten als irren Eroberer tanzen.
Per Schwarmfinanzierung will "Iron Sky"-Regisseur Timo Vuorensola das nötige Budget für die Fortsetzung seiner Nazi-Groteske einsammeln. Falls er auch auf einen Beitrag von Russlands Präsident Wladimir Putin gehofft haben sollte - das kann er jetzt vergessen.
In "Iron Sky - The coming Race" muss Putin nämlich als Schurke herhalten. In einem neuen Teaser zitiert Vuorensola genüßlich aus Charlie Chaplins legendärem "Der große Diktator" und inszeniert ihn als irren Eroberer.
Der von Kari Ketonen ("Sauna") gespielte Putin schnippelt darin in seinem Kremlbüro erst eine Europakarte nach seinem Gusto zurecht, um sich dann das Hemd vom Leib zu reißen und ein Siegestänzchen hinzulegen.

Nazis mit Dinosaurier-Armee

Wer das und dazu auf Dinosauriern reitende Nazi-Idioten im Kino sehen möchte, muss Geld locker machen: Über die Crowfundingplattform www.indigogo.com] können sich Interessierte an dem Projekt beteiligen. Timo Vuorensola braucht für die Vorproduktion 500.000 Dollar, bis zum Drehstart Mitte 2015 sollen aber stolze 10 Millionen Dollar zusammenkommen. Derzeit steht der Pegel knapp über 220.000 Dollar.
Mit dem tanzenden Putin will der Regisseur aber nicht die Spendierlaune, sondern auch die Kreativität der Fans wecken: "Die Myriaden Remixe des 'Star Wars'-Teasers haben mich inspiriert", erklärt Timo Vuorensola. "Ich möchte sehen und hören, was die Leute mit diesem Material anstellen."
Den Teasertrailer zu "Iron Sky - The coming Race" finden sie auch im Web unter [http://youtu.be/OSHaVH9HhfI

Rundumschläge à la Christian Bale 02.12.2014

Erst Regisseur McG, dann George Clooney - der "Exodus"-Star hat gerade nicht viel Verständnis für die Menschheit im Angebot.

Die Rolle des soziopathischen Einzelgängers à la Batman scheint dem Star eigentlich ziemlich gut zu entsprechen.
, in dem er den Chef-Kameramann Shane Hurlbut verbal in den Boden stampft, als dieser offenbar einen Take ruiniert.
Die Nerven lagen damals also ziemlich blank. Und auch jetzt, über fünf Jahre später, sind die Narben noch nicht verheilt. Jedenfalls bei Bale, der ja am 25. Dezember hierzulande als Moses in "Exodus: Götter und Könige" den Kampf gegen den Pharao aufnimmt. Im Zuge seiner Promo-Tour haben Journalisten des Wall Street Journals den Star noch mal zur damaligen Zeit befragt. Und zum Vorschein kam ein immer noch tief getroffener Schauspieler - wild entschlossen, den damaligen Regisseur McG für immer zu boykottieren.
Dabei war er es ja wohl, der den Krieg zwischen Star und Regisseur damals angeheizt hatte: "In deiner Filmografie sehe ich nichts, was darauf hindeutet, dass du das Zeug dazu hast, so einen Film zu machen", soll Bale dem Filmemacher zu Beginn der Dreharbeiten an den Kopf geknallt haben - was er jetzt auch bestätigte. McG soll ihn daraufhin angefleht haben: "Gib mir nur eine Chance. Jeder muss sich entwickeln. Und ich muss jetzt eine neue Seite aufschlagen", waren angeblich seine Worte.
Das Resultat der Zusammenarbeit ist immer noch ein Stachel Fleisch des 40-jährigen Schauspielers. Denn wie lautete jetzt sein abschließendes Statement zu dem unerfreulichen Intermezzo? "Es gibt Platz für viele Herangehensweisen und viele Charaktere in der Filmindustrie. Ich werde allerdings nicht wieder mit ihm zusammenarbeiten. Trotzdem wünsche ich ihm viel Glück, okay?"

"Maul halten, weiterarbeiten"

Insgesamt scheint Christian Bale wohl kein allzu umgänglicher Zeitgenosse. Das musste jetzt sogar George Clooney feststellen. Dem riet sein Kollege nämlich, doch "einfach mal die Klappe zu halten" - speziell wenn er sich mal wieder zu Boulevardblättern und Privatsphäre auslässt. "Führt euer Leben und hört auf zu jammern", rät Bale Clooney und seiner noch relativ frischen Frau Amal Alamuddin. In der Sache vielleicht richtig. Kann man aber auch netter sagen...
Van Damme im "Kickboxer"-Remake 02.12.2014

Vor 25 Jahren stand JCVD selbst im Ring - jetzt mischt er im Remake als Action-Mentor mit.

Der Spagat bleibt ihm erspart - JCVD lässt jetzt kämpfen.
Schlechte Nachricht für Tony Jaa-Fans und eine gute für die Anhänger von Jean-Claude van Damme: Die belgische Action-Legende ersetzt den thailändischen Martial Arts-Superstar ("Furious 7", "Ong-Bak") in der Neuverfilmung von "Kickboxer".
Jaa hatte das Projekt kürzlich verlassen. Somit kommt "JCVD" in den Genuss, beim Remake eines seiner eigenen Filme mitzuwirken: Vor 25 Jahren spielte er selbst die Hauptrolle, bei uns lief der Kampfsport-Actioner unter dem Titel "Karate Tiger 3 - Der Kickboxer".
Seinen legendären Spagat muss der 54-jährige Jean-Claude van Damme nicht vorführen, die Rolle ist seinem Alter angemessen: Er spielt den weisen Trainer, der die Hauptfigur auf den alles vorbereitet. Im Original hieß die Figur "Master Chow".

"Guardian of the Galaxy"-Star als Schurke

Die Story von "Kickboxer" dreht sich um die Brüder David und Kurt Sloan, Sprösslinge einer kalifornischen Kampfkunst-Dynastie. David gewinnt die Karate-Weltmeisterschaften, wittert in Fernost das große Geld - und stirbt im Ring. Um Killerkämpfer Tong Po ordentlich bestrafen zu können, muss Kurt hart trainieren und etliche Gegner aus dem Weg räumen.
Zum Ensemble von "Kickboxer" gehören unter anderem Alain Moussi ("X-Men: Zukunft ist Vergangenheit"), George St. Pierre ("Captain America 2") und Dave Bautista ("Guardians of the Galaxy"). Gekickt und geboxt wird in sattem 3D und in mehr als 20 Kampfsport-Disziplinen. Im Regiestuhl sitzt John Stockwell ("Cat Run"), die Dreharbeiten finden in New Orleans, Louisiana und Thailand statt.
"Avengers" müssen nachsitzen 01.12.2014

Re-Assembling für die Heldentruppe beim Nachdreh in London - für mehr Action und mehr Loki.

Für ein bißchen "extravagante Action" müssen die Helden nochmal vor die Kamera.
Wann hat man es wirklich geschafft im Leben? Wenn man kurz in die Runde telefoniert und kurz darauf die größten Helden des Planeten vor der Tür stehen - zum Nacharbeiten.
Die Londoner Zeitung meldet, dass die weiteren Szenen für "Avengers: Age of Ultron" gedreht werden, um noch "etwas mehr Action auf einer extravanganten Skala" in den Film zu bekommen.
Dafür sollen sich Chris Hemsworth (Thor), Robert Downey Jr. (Iron Man), Mark Ruffalo (Hulk), Jeremy Renner (Hawkwye), Paul Bettany (Ultron), Scarlett Johansson (Black Widow) und - das ist interessant - Tom Hiddleston (Loki) im Januar für zwei Wochen in den englischen Pinewood Studios einfinden.
Hiddleston war ursprünglich überhaupt nicht für "Age of Ultron" vorgesehen, ebensowenig Idris Elba. Doch der Brite verriet kürzlich, das sowohl Loki als auch sein mächtiger Asgard-Wachmann Heimdall doch mit von der Partie sein werden.

Abschied aus dem Marvel-Universum

Ein Extra-Einsatz von Thors verschlagenem Halbbruder wird den Fans sicher gefallen, jedoch hat dieser Nachdreh sicher nicht den Zweck, einen vermasselten Film irgendwie noch retten zu wollen. Viel wahrscheinlicher ist, dass Joss Whedon sich mit dem bestmöglichen Ergebnis aus dem Marvel-Universum verabschieden möchte. Die weiteren "Avengers"-Filme werden von Joe und Anthony Russo ("Return of the First Avenger") inszeniert.
"Avengers: Age of Ultron" startet am 30. April 2015 in unseren Kinos.
Neue "Jurassic World"-Details 01.12.2014

Weiße Haie als Dino-Snack und zahme Raptoren? Regisseur Trevvorow erklärt, wie die Saurier-Sause läuft.

"Der Park ist eröffnet" - Regisseur Colin Trevorrow erklärt, was die Surier-Süchtigen dort erwartet.
Vergangene Woche gab es den ersten Trailer zu "Jurassic World" zu sehen, inklusive "Guardians of the Galaxy"-Superstar Chris Pratt, vielen netten Dinos, einem monströsen Wasser-Urvieh, einigen Raptoren und dem Hinweis auf einen mysteriösen Supersaurier.
Neben spektakulären Bildern wirft der Clip aber auch einige Fragen an Regisseur Colin Trevorrow auf - zum Beispiel warum ein Fantasie-Saurier gezüchtet wird und ob eine zahme Raptoren-Gang wirklich sein Ernst ist?
Gegenüber dem 'Empire'-Magazin erklärte Trevorrow nun, was hinter den ersten Szenen aus "Jurassic World" steckt und worauf sich die Fans der "Jurassic Park"-Reihe freuen können:
"Diese neue Schöpfung ist für mich der Grund, überhaupt eine neue 'Jurassic Park'-Story zu erzählen. Die atemberaubendsten Geschöpfe, die es je auch diesem Planeten gab, laufen direkt vor unserer Nase herum, aber es ist nicht genug. Die Marktforschung findet heraus, dass ein größerer Saurier als der T-Rex gewünscht wird. Also wird einer erschaffen."

Sie sind gemein und beißen dir den Kopf ab

Das Ende des Trailer zeigt Chris Pratts Figur Owen, der gemeinsam mit Raptoren auf die Jagd nach dem neuen "Saurier-Produkt" geht. Colin Trevorrow stellt klar, dass den Räubern in der "Jurassic World" keine Zirkustricks beigebracht werden:
"Owens Verhältnis zu den Raptoren ist kompliziert. Sie sind keine Freunde. Diese Tiere sind gemein und beißen dir den Kopf ab, wenn du eine falsche Bewegung machst. Aber es gibt Männer und Frauen da draußen, die zarte Bande mit den gefährlichsten Raubtieren knüpfen können. Das finde ich hochinteressant."
Auch die Frage, ob es einen T-Rex zu sehen geben wird, beantwortet der Regisseur erschöpfend: "Darauf könnt ihr euren Arsch verwetten!" Kinostart für "Jurassic World" ist am 11. Juni 2015.
Gyllenhaal als Boxer 01.12.2014

Am Wochenende ist ein erstes Szenenfoto aus Antoine Fuquas Boxerdrama "Southpaw" aufgetaucht, das Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal im Ring zeigt.

Dass Jake Gyllenhaal schauspielerisch viele Facettten hat, war bekannt. Dass er offenbar auch als Bodybuilder reüssieren kann, nicht.
Das Boxerdrama "Southpaw" von Regisseur Antoine Fuqua befindet sich bereits seit einiger Zeit in Produktion. Nun ist das erste Szenenfoto aufgetaucht, das Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal in seiner ganzen Wandelbarkeit als Schauspieler zeigt. Gyllenhaal mimt den Boxer Billy Hope, der zwar im Ring, aber nicht im privaten Leben Erfolge sammelt.
Etwa 15 kg Muskelmasse soll sich der Schauspieler angeblich für die Rolle des abgehalfterten Champions antrainiert haben. Mit seinem mimischen Gastspiel im Boxring steht der 33-Jährige in exzellenter Tradition. Nicht umsonst hat bereits Robert De Niro für seine fulminante Verkörperung des Jake LaMotta in Martin Scorseses Boxerdrama "Wie ein wilder Stier" den Oscar als Bester Hauptdarsteller abgeräumt. Und auch seine Kollegen Daniel Day-Lewis ("Der Boxer"), Denzel Washington ("Hurricane"), Mark Wahlberg ("The Fighter") oder Russell Crowe ("Das Comeback") stiegen bereits im Dienste der Filmkunst in den Ring.

Gyllenhaal knockt Eminem aus

Neben Gyllenhaal treten unter anderem Rachel McAdams, Naomie Harris, Forest Whitaker und 50 Cent in dem Film auf. Vor einiger Zeit war auch Eminem für die Hautrolle im Gespräch, die schließlich aber von Gyllenhaal übernommen wurde, der gerade erst für seine Rolle in "Nightcrawler", für die er mehrere Kilogramm abgenommen hatte, gefeiert wurde.
Mit Regisseur Fuqua wird Gyllenhaal zudem demnächst bei "The Man Who Made It Snow" zusammen arbeiten, welcher momentan allerdings mit juristischen Auseinandersetzungen zu kämpfen hat. Ein Starttermin für "Southpaw" gibt es derweil noch nicht.
"Star Wars"-Trailer bricht alle Rekorde 01.12.2014

Der erste Clip zum neuen "Krieg der Sterne" elektrisiert die Fans - und befeuert ihre Kreativität.

Eigentlich sollte es den Clip online gar nicht geben - und jetzt schreibt er Web-Geschichte.
Nur einige ausgewählte Kinos sollten den ersten Teaser-Clip zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" zeigen dürfen, so war es von Disney und Lucas Film geplant. Doch die Fans in aller Welt begehrten auf und die Filmriesen hatten ein Einsehen.
Am vergangenen Freitag gab es dann im Web die ersten Szenen aus dem neuen "Krieg der Sterne" zu sehen und das hatte zunächst Folgen für die Dinosaurier. Eigentlich war der Tag für "Jurassic World" vorgesehen - dessen Trailerpremiere zogen die Macher dann lieber doch um zwei Tage vor.

40 Millionen Klicks in 72 Stunden

Eine weise Entscheidung, denn die knapp anderthalb Minuten "Star Wars" brachen sofort alle Rekorde: In weniger als 72 Stunden übersprang der Trailer allein auf Youtube die 40-Millionen-Klicks-Grenze.
Zum Vergleich: Der Trailer zu "Fifty Shades of Grey" brachte es in fünf Tage auf "nur" 36,4 Millionen Zugriffe, "Avengers: Age of Ultron" in der gleichen Zeit auf 50,4 Millionen. Der Erfolg des "Star Wars"-Trailers liegt auch daran, dass die Fans ihre Wünsche von Regisseur J.J. Abrams erfüllt sehen: Er gibt ihnen Stormtroopers, X-Wing- und Tie-Fighter, einen Sith Lord mit Lichtschwert im Mittelalter-Look und den Millennium Falcon in atemberaubenden Flugmanövern.
Wie gut der erste Trailer bei der "Star Wars"-Gemeinde ankommt, zeigt die Flut der Eigenkreationen, die darauf Bezug nimmt: Fotomontagen zum neuen Lichtschwert, beispielsweise als Schweizer Taschenmesser-Version, ein "George Lucas-Cut" des Trailers und sogar mehrere Lego-Fassungen gibt es bereits.
"Star Wars: Das Erwachen der Macht" kommt im Dezember 2015 in unsere Kinos.
Die Lego-Fassung zum neuen "Star Wars"-Trailer finden Sie auch im Web unter: http://youtu.be/I0tLOARV-jk
Nordkorea tobt erneut gegen "The Interview" 28.11.2014

Wegen der Komödie mit James Franco und Seth Rogen ist Kim Jong-Un stinksauer.

Der "großartige Führer" Kim Jong-Un hat ein Hühnchen mit James Franco und Seth Rogen zu rupfen.
Seit einem halben Jahr wütet die Regierung Nordkoreas gegen den Start der Komödie "The Interview" mit James Franco und Seth Rogen in der Hauptrolle. Sollte es soweit kommen, würde das als "kriegerischen Akt verstanden werden."
In der Schenkelklopferkomödie geben Franco und Rogen zwei debile Journalisten, die einen Scoup gelandet haben: Sie dürfen Kim Jong-Un interviewen. Wo der sogar mit Delfinen sprechen kann. Als die US-Regierung von den Interviewplänen erfährt, will sie das Duo davon überzeugen, den Diktator beim Termin zu ermorden.
Nun, da der Film bald in den amerikanischen Kinos anlaufen wird, legt man in Pjöngjang noch einmal nach. Die von der Regierung kontrollierte Webseite "Uriminzokkiri" veröffentlichte ein vor Empörung schäumendes Statement:

"Verrat an der Würde des Filmemachens"

"Die Dreistigkeit, diesen konspirativen Film zu zeigen, welcher aus totaler Verzerrung und absurder Einbildung besteht, ist ein übler Akt der Provokation gegen unsere hocherwürdige Republik und eine Beleidigung unseres rechtschaffenen Volkes", wird da postuliert.
"Schundfilmer, die, für ein paar von Verschwörern vor ihre Füße geworfene Dollars die Würde und das Gewissen des Filmemachens verraten haben, wagten es, solch einen Film zu produzieren. Sie müssen das Ziel unserer strengsten Bestrafung werden." Das wird James Franco und Seth Rogen bestimmt zu denken geben.
Da man in Nordkorea annimmt, "The Interview" wäre eine Auftragsarbeit der US-Regierung, bekommt die auch noch ihr Fett weg: "Wie erbärmlich die U.S. doch ist, verzweifelt damit beschäftigt, mit einem schäbigen Film die Autorität unserer Republik herabzuwürdigen, die doch mit jedem Tag mächtiger wird - da doch bisher keine ihrer Drohungen funktioniert hat."
"The Interview" startet in unseren Kinos am 12. März 2015.
Erster Trailer zu "Star Wars: The Force Awakens" 28.11.2014

Sith Lord mit innovativem Lichtschwert, Stormtroopers, Millennium Falcon - alles da!

Respekt - schon der erste kurze Clip zeigt alles, was das Herz des "Krieg der Sterne"-Fans begehrt.
Die Fans hatten in Ermangelung von Bewegtbild des kürzlich abgedrehten "Star Wars: The Force Awakens" schon angefangen, Youtube mit eigenen Trailern zu fluten. Doch jetzt hat das Warten ein Ende: Disney und Lucas Film spendieren ziemlich genau ein Jahr vor Kinostart den ersten Clip.
Damit lässt sich zumindest erahnen, ob Regisseur J.J. Abrams würdevoll mit dem Erbe von George Lucas umgeht. Der Trailer ist jedenfalls clever zusammengestellt:
Er zeigt Stormtroopers, X-Wing- und Tie-Fighter, einen Sith Lord mit Lichtschwert im Mittelalter-Look und den Millennium Falcon in atemberaubenden Flugmanövern - also genau das, was die Millionenschar der "Star Wars"-Fans sehen will.
"Star Wars: Das Erwachen der Macht", so der deutsche Titel, spielt spielt 30 Jahre nach den Ereignissen in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter". Wie es scheint, haben Reste des seinerzeit besiegten Imperiums überlebt, sind bestens gerüstet und die dunkle Seite der Macht treibt auch noch ihr Unwesen.

Düster-Look für "Episode VIII"

Worum es genau geht, will der notorische Geheimnisträger Abrams noch nicht verraten. Aber die Zeichen deuten auf düstere Zeiten für die Helden: Für den nächsten Film, im Lucas-Universum die "Episode VIII", wurde Rick Heinrichs als Produktionsdesigner engagiert. Der Leib-und-Magen-Ausstatter für Tim Burton ist bekannt für morbide Settings und bekam für "Sleepy Hollow" sogar einen Oscar.
Den Trailer zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" finden Sie auch im Web unter: http://youtu.be/OMOVFvcNfvE
Johnny Depp als entspanntes Kassengift 28.11.2014

Seine letzten Filme waren finanzielle Desaster. Und der Star selber? "Don't give a fuck!" Auch eine Haltung. Sein Geld isses ja nicht ...

Aber die sonstigen Rollen? Ökonomisch lauter Sorgenkinder. Den Star selbst scheint das aber nicht weiter zu stören. Im Gegenteil.
Eigentlich gilt Johnny Depp ja als einer der größten Stars, die Hollywood zur Zeit im Angebot hat. Und ganz ohne Zweifel ist er das auch. Nur eines ist der 51-jährige Schauspieler nicht mehr: ein Garant für Kassenschlager. "Lone Ranger", "Transcendence" "Dark Shadows", "The Rum Diary" - eigentlich gingen alle Filme, bei denen Depp in den letzten Jahren eine nennenswerte Rolle spielte, finanziell ziemlich - und "Lone Ranger" sogar mehr als nur ziemlich - in die Hose.
Das hatte zwar in den Anfängen seiner Karriere noch Methode: Damals wählt er bewusst kantige Rollen, um sein Image vom Teeniestar aus "21 Jump Street" endlich loszuwerden. Aber mittlerweile wirkt das auf Beobachter seiner Laufbahn, gelinde gesagt, irritierend. Und sein Manager weint sich spätestens seit den 150 Millionen Miesen, die auf's Konto des "Lone Ranger" gingen, allnächtlich in den Schlaf.
Ganz anders Johnny Depp selbst. Er behauptet felsenfest, dass seine Abstinker an den Kinokassen ihn im Gegenteil frei und glücklich machen. Oder wie er es gegenüber der Presse ausdrückte: "Wirklich befriedigend ist es, wenn du an den Punkt von Marlon Brando Punkt kommst, wo es ihm einfach scheißegal war (Im Original: "he didn't give a fuck"). Dann passieren großartige Dinge. Plötzlich bedeutet dir das Ganze wieder so viel, dass du auf alles scheißt - denn darauf scheißen ist die totale Befreiung. Es gibt dir die Möglichkeit, einfach alles zu versuchen."

Früher war's viel schlimmer

Allerdings räumt er ein, früher unter dem Druck sehr gelitten zu haben, einen Kinohit zu produzieren. Speziell nach dem überragenden Erfolg von "Pirates of the Caribbean": "Es war wie bei einem Hunderennen. Man erwartet von dir, dass du ein Rennen wiederholst, das du früher aus Zufall schon einmal gewonnen hast. Von der ersten Sekunde an bist du nur eine Ware. Alle habe die Erwartung eines neuen 'Pirates'. Natürlich ist es grandios, wenn etwas funktioniert. Mann das ist der Knaller. Aber bei Gott: Wenn das die Vorgabe ist... dann wird's häßlich, finde ich."
 
Minions grölen "Jingle Bells" 28.11.2014

Die gelben Chaoten aus "Ich - einfach unverbesserlich" bekommen 2015 ihren eigenen Film - und sind schon in weihnachtlicher Vorfreude.

Banana?
Mit Obst fängt man Minions. Oder mit einem Superschurken. Denn beides brauchen die gelben Wichte aus "Ich - Einfach unverbesserlich" zum Überleben.
Und außerdem brauchen sie dringend einen eigenen Film, da waren sich Fans und Macher einig. So kommen die Minions also 2015 endlich als Titelhelden ihres eigenen Abenteuers ins Kino. Darüber freuen sie sich dermaßen, dass sie uns Menschen schon zu Weihnachten einen kleinen Gruß bescheren: "Stille Nacht" soll es werden, was die berüchtigten Sangeskünstler da anstimmen.
Doch die Minions wären nicht die Minions, wenn sie brav eine besinnliche Ode an die Stille Zeit intonierten. Stattdessen bricht bald das gewohnte Minions-Chaos aus, X-Mas-Style...

Gestatten, Scarlet OVERKILL!

Und wenn der Kinofilm halbwegs das hält, was der Spaß-Clip und der Trailer versprechen, dann darf man sich auf 90 Minuten purgelbes Chaos freuen: Im Film erfahren wir nämlich, dass es die Minions schon lange vor dem Homo Sapiens gab. Sie hielten in der Kreidezeit schon dem T-Rex die Treue, doch leider passierte mit dem urzeitlichen Superfiesling das Gleiche, das mit den Meistern der Minions immer passierte: Er wurde ausgelöscht, nicht zuletzt mangels Geschicklichkeit seiner übereifrigen Helfer. So brachten die Minions später Pharaonen und in der Neuzeit sogar Napoleon zu Fall.
Doch dann spüren die drei Minions Kevin, Stuart und Bob in den Sixties die erste weibliche Superschurkin der Welt auf: Scarlet Overkill, im englischen Original von Oscar-Gewinnerin Sandra Bullock gesprochen und ihrem Aussehen nachempfunden. Wohin das führt, erfahren wir dann am 2.7.2015.
Im Web finden Sie den Weihnachts-Clip der Minions unter youtu.be/wTGOK9VqOxA

Guillermo Del Toro über "Pacific Rim 2" 27.11.2014

Eine simple Fortsetzung ist dem Regisseur zu wenig - er hat ganz neue Pläne für die "Jaeger".

Die verrückten Wissenschaftler sind schon mal gesetzt, Ron Perlman ebenso.
Sein Faible für großgewachsene Monster ist legendär und die wuchtigsten seiner Karriere ließ Guillermo Del Toro in "Pacific Rim" von der Leine. Jetzt äußerte sich der Regisseur erstmals konkret über seine Pläne für die Fortsetzung.
Seine erste Äußerung wird die Fans von Superviechern wie "Godzilla" erst einmal mächtig enttäuschen, denn für die Alien-Saurier des ersten Teiles hat er diesmal keine Hauptrolle vorgesehen:
"Der Film schließt nicht unmittelbar an", erklärt Del Toro. "Die Welt ist von den Kaiju befreit. Was passiert also mit der Jaeger-Technologie, wenn die Kaiju keine Bedrohung mehr sind? Da machen wir einen Riesensprung."
So ganz will Guillermo Del Toro aber auch nicht auf die dickhäutigen Invasoren verzichten: Im selben Interview sagt er auch, "die Kaijus sind diesmal ganz anders" - also werden sie wohl doch ihren Auftritt in der einen oder anderen Innenstadt bekommen.

Hauptdarsteller Hunnam wird König Artus

Über die Rückkehr von Figuren aus Teil eins sagt der Regisseur: "Ich denke, dass zwei unserer Hauptfiguren wie im ersten Film Burn Gorman und Charlie Day sein werden". Die beiden spielten die Wissenschaftler Dr. Hermann Gottlieb und Dr. Newton Geiszler.
"Ehrlich, ich hatte mit den beiden den meisten Spass beim Schreiben, das mache ich nochmal, schon aus rein egoistischen Gründen. Das gilt auch für Hannibal Chau." Ein Wiedersehen mit Ron Perlman als Schwarzmarkt-Monsterorganhändler ist also auch ausgemacht.
Bleibt die Frage, ob auch Charlie Hunnam (Raleigh Antrobus) und Rinko Kikuchi (Mako) mit von der Partie sein werden - das ließ Guillermo Del Toro offen. Hunnam wird übrigens als König Artus regieren in der neuen Ritter-Saga von "Sherlock Holmes"-Regisseur Guy Ritchie.
"Pacific Rim 2" soll im April 2017 in die Kinos kommen.
Gothic-Designer für "Star Wars" 27.11.2014

Mit Rick Heinrichs als Szenenbildner steht fest: "Episode VIII" wird richtig düster.

Hollywood-Designer Rick Heinrichs ist berühmt für seinen düsteren Szenenbilder.
Während alle sehnsüchtig auf den ersten offiziellen Trailer für "Star Wars: The Force Awakens" warten, wird bei Disney und Lucas Film schon der nächste Teil der Saga geplant.
Der neueste Coup: Rick Heinrichs wird das Design für das achte "Krieg der Sterne"-Abenteuer entwickeln. Das darf man als Hinweis werten, welche Atmosphäre Regisseur Rian Johnson ("Looper") wünscht: So düster, wie es nur geht.
Heinrichs ist nämlich der Leib und Magen-Szenenbildner von Kultregisseur Tim Burton, mit dem er seit den frühen 80er-Jahren zusammenarbeitet. Zu seinen Werken zählen unter anderem "Edward mit den Scherenhänden" und "Nightmare before Christmas".

Oscarpreisträger für Sleepy Hollow

Für Tim Burtons Fantasy-Horror-Krimi "Sleepy Hollow" wurde Heinrichs Design sogar mit einem Oscar ausgezeichnet. Burtons Filme sind natürlich eine starke Referenz, aber Heinrichs hat noch einiges mehr im Lebenslauf: Als Chef-Szenenbildner lieferte er Terry Gilliam den Look für "König der Fischer", versorgte die Coen-Brüder mit dem Design für "Fargo" und zauberte für Gore Verbinski die Piratenumgebungen für den zweiten und dritten Teil der "Fluch der Karibik"-Reihe.
Rick Heinrichs ist ein schicker Todesstern also ebenso zuzutrauen wie ein blubbernder Sumpf oder eine wüste Schmugglerkneipe - wenn einer der dunklen Seite der Macht Atmosphäre verleihen kann, dann er. Gedreht wird im nächsten Jahr, als Kinostart ist für "Episode VIII" der Dezember 2017 vorgesehen.
Ridley Scott vermisst seinen Bruder Tony 27.11.2014

Regie-Legende Ridley Scott spricht erstmals offen über den Selbstmord seines Bruders Tony 2012, dessen Gründe und den großen Verlust.

"Lass uns trotzdem einen trinken gehen!"
Die Filmwelt war geschockt, als Tony Scott im August 2012 verstarb und schnell klar war, dass er sich selbst das Leben genommen hatte mit einem Sprung von der Vincent Thomas Bridge im Hafen von Los Angeles. Obwohl eine Abschiedsnotiz gefunden wurde, konnte sich niemand den Grund für diesen Schritt erklären, insbesondere als der Gerichtsmediziner keinerlei schwerwiegende Erkrankungen feststellte.
Doch jetzt hat Tonys berühmter Bruder Ridley Scott im Interview mit dem Branchenblatt das bestätigt, was lange vermutet worden war: Tony Scott hatte einen Hirntumor.

Langer, harter Kampf...

"Tony ging es schon lange sehr schlecht", erklärt Ridley Scott. "Mir war sofort klar, dass ich ihm nah sein wollte, obwohl wir uns natürlich sowieso immer sehr nah standen. Was mir am meisten fehlt, ist ein Freund. Sogar als er in Behandlung war, habe ich ihn besucht und gesagt 'Scheiß auf die Chemo, lass uns einen Vodka Martini trinken!'. Dann sind wir zusammen um die Häuser gezogen..."
Als Tony Scott an jenem Tag im August vermisst wurde, erhielt Ridley einen Anruf von dessen Frau Donna, die völlig aufgelöst gewesen sei, weil sie das Schlimmste befürchtete. Es sei der Anfang des "schlimmsten Wochenendes meines Lebens" gewesen, erinnert sich der Regisseur.
"Independence Day 2" kommt 27.11.2014

Sci-Fi-Fans können endlich aufatmen. Roland Emmerichs widerliche Aliens aus dem Kultklassiker von 1996 kommen definitiv zurück. Im Gegensatz zu Will Smith.

Es ist zwar bereits seit 2013 bekannt, dass Twentieth Century Fox ein Sequel von Roland Emmerichs Blockbuster "Independence Day" in Auftrag geben will, aber erst jetzt hat das Studio der Produktion das "Go" gegeben.
Das lang erwartete und oft angekündigte Sequel von "Independence Day" wird definitiv zustande kommen. Twentieth Century Fox hat der Produktion nun grünes Licht gegeben. Jetzt wird lediglich noch Roland Emmerichs Regievertrag ausgehandelt. Emmerich wird zudem gemeinsam mit Dean Devlin und Harald Kloser die Produktion übernehmen. Allerdings hat Fox nur einen Film genehmigt und nicht - wie ebenfalls in der Vergangenheit diskutiert - zwei Filme, die unmittelbar hintereinander gedreht werden sollen.
Auskommen muss "Independence Day 2" überdies ohne Superstar Will Smith, der ja die Hauptrolle in Teil eins inne hatte. Sobald Emmerich seinen Regievertrag in der Tasche hat, soll schnellstmöglich mit dem Casting begonnen werden. Der Drehstart ist dann für Mai 2015 anvisiert. Nicolas Wright und James A. Woods zeichnen für das Drehbuch verantwortlich, das auf einer Originalidee von Emmerich und Devlin basiert und anschließend durch mehrere Autorenhände wanderte.

Erwartungen sind hoch

Der Kinostart von "Independence Day 2" soll genau 20 Jahre nach dem Start von Teil eins stattfinden, der damals weltweit über 800 Millionen einspielte. Fox hat derzeit den 24. Juni 2016 für den US-Start blockiert. Das deutsche Kinopublikum muss sich einen Monat länger gedulden: hierzulande ist der 28. Juli 2016 vorgesehen.
James Bond steigt auf Fiat 500 um 26.11.2014

In "Bond 24" muss Daniel Craigs 007 eine wilde Jagd im italienischen Kleinwagen überstehen.

Die ewige Stadt Rom erwartet 007 - und stellt ihm einen mickrigen Dienstwagen hin.
Noch hat "Bond 24" keinen offiziellen Titel, aber der fahrbare Untersatz für Ihrer Majestät tödlichsten Agenten steht schon fest: Daniel Craig muss sich statt standesgemäßem Aston Martin mit einem mickrigen Fiat 500 bescheiden.
Das Auto passt aber zur Stadt, in der mit dem Winzling eine ausgewachsene Hochgeschwindigkeits-Verfolgung gedreht werden soll: 007 wird es nach Rom verschlagen, die Dreharbeiten dort finden in Februar und März kommenden Jahres statt.
Die Lizenz zu töten gilt dabei auch fürs Auto, denn der Fiat 500 soll die wilde Hatz durch die ewige Stadt nicht überleben. Noch zwei weitere Actionsequenzen finden in Rom statt, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA meldet: Während eine Nachtszene landet ein Auto im Tiber und landet Bond einem Fallschirmsprung aus einem Helikopter auf der Ponte Sisto, einer Fußgängerbrücke aus dem 15. Jahrhundert.

007-Action im "Versaille Italiens"

Weitere Szenen werden im königlichen Palast von Caserta, dem "Versailles Italiens" in Kampanien gedreht. Außerdem reist der "Bond"-Tross nach Marokko. Zunächst aber laufen die Kameras in der Heimat, den Londoner Pinewood Shepperton Studios. Hier geht schon in den nächsten Wochen los.
Im Regiestuhl sitzt erneut "Skyfall"-Macher Sam Mendes, auch Ralph Fiennes, Naomie Harris und Ben Whishaw sind als "M", "Moneypenny" und "Q" wieder dabei. Den Schurken mimt Oscarpreisträger Christoph Waltz, seinen zuverlässigen Killer "Hinx der Henker" spielt "Guardians of the Galaxy"-Star Dave Bautista
Ein Bondgirl gibt es auch bereits: Lea Seydoux ("Mission: Impossible - Phantom Protokoll") wird die Schöne an Daniel Craigs Seite.
Kinostart für "Bond 24" ist im November 2015.
Benedict will keine "Cumberbitches" mehr 26.11.2014

Der "Sherlock"-Star bittet seine weibliche Fangemeinde inständig, sich umzutaufen.

Die Armee der "Cumberschlampen" schmeichelt dem Superstar - ihr Kampfname nicht so sehr.
Der heißeste Kandidat für die Nachfolge von George Clooney als globaler Frauenschwarm ist derzeit Benedict Cumberbatch: Toller Schauspieler, sexy Timbre in der Stimme, markantes Profil und britischer Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle.
Der Star, berühmt geworden als TV-"Sherlock" und "Star Trek"-Schurke, kann sich über eine stetig wachsende Fangemeinde freuen. Die Verehrerinnen bezeichnen sich allerdings als "Cumberbitches", also "Cumberschlampen" und das findet der Brite schon etwas shocking.
"Das ist lustig und ich bin sehr geschmeichelt", erklärte der 38-jährige Schauspieler gegenüber dem "People"-Magazin. "Aber mal ernsthaft: Macht euch als Frauen nicht so klein. Nennt euch nicht selbst Schlampen. Ich weiß, dass es witzig gemeint ist, aber ein bißchen vulgär ist es schon."

Wie wäre es mit "Cumberkollektiv"?

Benedict Cumberbatch liefert auch gleich einige Alternativen für einen neuen Spitznamen: "Wie wäre es mit Cumbersomes? Cumberkollektiv? Cumberfans? Da ist doch soviel möglich!"
Kürzlich feierte Cumberbatch mit der Theater-Regisseurin Sophie Hunter Verlobung. Wie sie mit der anzüglichen Fangemeinde umgeht, nötigt ihm Respekt ab: "Sie steht da völlig drüber. Es könnte eine schwierige Sache sein, aber sie bleibt da völlig cool. Das ist schon beeindruckend."
Im Kino dürfen die "Cumberbitches" ihren der Star ab dem 22. Januar wieder bewundern. Er spielt die Hauptrolle im Weltkriegs-Dramas "The Imitation Game". Wer Originallfassungen bevorzugt, kann ihn schon am 10. Dezember wenigstens hören, denn er spricht den Drachen Smaug in "Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere."
Ridley Scott lässt "Blade Runner 2" fallen 26.11.2014

Mit dem Meisterwerk von 1982 schuf er einen Film für die Ewigkeit. Doch die Verantwortung für einen zweiten Teil will er nicht tragen.

Eine Nachricht, die Fans in den Rücken schießt, wie Rick Deckard fliehenden Replikanten.
Bei Werken wie "Alien", "Blade Runner", "Thelma & Louise" oder "Gladiator" ist es letztlich zwar völlig unmöglich Ridley Scott nicht zu verehren. Andererseits hat sich die Regie-Legende den Umgang mit alten Fans offenbar von Kollege George Lucas abgeguckt: Er bringt sie dazu, sich in den Schlaf zu weinen...
Lediglich die Vorgehensweise der beiden Filmemacher unterscheidet sich: Wo George Lucas seine Fans dadurch das Fürchten lehrte, dass er die "Star Wars"-Trilogie fortsetzte (oder "nachsetzte" - was weiß denn ich), geht Ridley Scott den gegenteiligen Weg. Er will den "Blade Runner" ums Verrecken nicht reanimieren.
Das war zwar eigentlich fest geplant. Aber jetzt scheint er doch die Lust an dem Projekt verloren zu haben. Oder zumindest an dem Regiestuhl. Bei Entwicklung und Produktion des "Blade Runner"-Nachfolgers will er zwar immer noch emsig mitwerkeln. Aber selbst Regie führen - "no thanks".

 Auch Harrison Ford ist wieder am Start

Trotzdem hat er jetzt schon mal erste Hinweise zur Story raus gelassen: "Wir haben viel darüber gesprochen wie es weiterlaufen könnte", erzählte er jetzt der Presse. "Und wir haben eine ziemlich gute Drei-Akt-Story entwickelt. Harrison (Ford) spielt eine große Rolle darin. Aber eigentlich geht es darum, ihn zu finden. Er kommt dann im dritten Akt dazu."
Etwas früher dazu, kommt hoffentlich der neue Regisseur. Dann kann Ridley Scott ja in Ruhe weiterbasteln an seiner Fortsetzung des Sci-Fi-Spektakels "Prometheus". Auf das auch hier etwas herauskomme, das Fans nicht wieder diesen leicht verwirrten "what the f..."-Gesichtsausdruck aufzwingt. Den brauchen die nämlich unter Umständen noch für "Star Wars VII". Auch ohne George Lucas als Strippenzieher.
In diesen Kinos gibt's den "Star Wars"-Trailer 25.11.2014

Ausgewählte Kinos zeigen am Wochenende die erste 88 Sekunden aus "The Force Awakens" - leider nur in den USA. Und: Eigener "Todesstern"-Film!

"Ich spüre eine große Erschütterung der Macht..."
Das wird sich der ein oder andere Ticketverkäufer in US-Kinos an diesem Wochenende denken. Denn vor dem Schalter werden sich unzählige Fans drängeln, um eine Karte zu erstehen - egal für welchen Film.
Denn um den Film wird's den ungeduldigen Kunden gar nicht gehen, sondern um das, was VOR dem Film läuft. Das wird nämlich ein erster Clip zum neuen "Star Wars"-Spektakel "The Force Awakens" sein, wie Regisseur J.J. Abrams über Twitter verlauten ließ:
"Ein kleiner* Blick auf das, woran wir hier arbeiten - diesen Freitag in ausgewählten Kinos. Wir hoffen, ihr habt Spaß daran und wünschen Euch ein tolles Thanksgiving. J.J. *88 Sekunden."
Schon als 1999 herauskam, dass in Kinos der Trailer zum Auftakt der zweiten Trilogie "Die dunkle Bedrohung" gezeigt wird, schossen die Ticketverkäufe in die Höhe. Viele Fans kauften gleich Karten für sämtlich Vorstellungen des Tages, um den Clip mehrmals sehen zu können.

"Das ist kein Mond!"

Dabei ist bei dem, was zu "The Force Awakens" gezeigt wird, noch nicht einmal klar, ob es ein echter Trailer mit verschiedenen Filmausschnitten sein wird, oder einfach eine 88 Sekunden lange Szene aus dem Film - oder etwas ganz Anderes.
Falls es jemand selbst herausfinden will, muss er dafür allerdings in die USA reisen, denn die Aktion findet nur dort statt. Hier die Liste der beteiligten Kinos:
Phoenix, AZ: Harkins Tempe Marketplace
Los Angeles, CA: AMC Century City
Los Angeles, CA: El Capitan
Irvine, CA: Regal Spectrum Irvine 21
San Francisco, CA: AMC Metreon 16
San Jose, CA: Cinemark Oakridge 20
San Diego, CA: Regal Mira Mesa 18
Toronto, Canada: CPX Younge & Dundas
Vancouver, Canada: CPX Riverport
Denver, CO: AMC Westminster 24
Washington, D.C.: AMC Tysons Corner 16
Miami, FL: Carmike Parisian 20
Atlanta, GA: Regal Atlantic Station
Chicago, IL: Regal City North
Boston, MA: AMC Boston Commons 19
Detroit, MI: Cinemark Showcase 20
Minneapolis, MN: AMC Southdale
Kansas City, MO: AMC Studio 30
New York, NY: AMC Lincoln Square 12
New York, NY: Regal Union Square
Cleveland, OH: Cinemark 24
Philadelphia, PA: Regal Warrington 22
Nashville, TN: Carmike Thoroughbred 20
Knoxville, TN: Regal Pinnacle
Dallas, TX: Cinemark Plano 20
Houston, TX: Regal Marq*E Stadium 23
Austin, TX: Alamo S. Lamar
Salt Lake City, UT: Cinemark 24 WJ
Seattle, WA: Regal Thornton Place 14
Milwaukee, WI: Marcus Brookfield 16
Zudem gibt's eine gute Nachricht für Fans der ersten Trilogie: Die Webseite "SlashFilm" will erfahren haben, dass sich einer der geplanten Filme um Gescheniss am Rande des "Star Wars"-Universums sich um den legendären Todesstern drehen soll. Genauer gesagt, um eine Truppe von Kopfgeldjägern, die die Baupläne stehlen wollen. Regie bei dem Film führt "Godzilla"-Macher Gareth Edwards.
Doch bevor dessen Film ins Kino kommt, gibt's im Kino natürlich erstmal zu sehen, was nach "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" geschieht, wenn es am 17.12.2015 endlich heißt "Star Wars Episode VII: The Force Awakens".
Erster "Jurassic World"-Clip 25.11.2014

Dino-Dompteur Chris Pratt gestattet einen ersten Blick in den neuen Saurier-Park

Ein Spektakel für die Besucher - doch die Mitarbeiter im Saurier-Park haben die Apokalypse im Blick.
Der Besuch auf der Isla Nubla soll ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie sein. Ungetrübte Ferienlaune verbreitet der erste Blick in die "Jurassic World" aber nicht gerade.
Dino-Dompteur Chris Pratt ("Guardians of the Galaxy") guckt aus der Wäsche, als wäre ihm gerade "der Scheißkerl von Saurier" entlaufen, den Regisseur Colin Trevorrow den Fans der "Jurassic Park"-Reihe versprochen hat.
Saurier gibt es in dem kurzen "Teaser zum Trailer" auch zu sehen, aber das ist eher die friedliche Sorte. Für Ende dieser Woche hat Filmriese Universal einen Langtrailer angekündigt, der zeigen wird, warum das Motto "The Park is open" eher als düstere Nachricht zu verstehen ist:

Ein Supersaurier muss her

22 Jahre nach "Jurassic Park" ist die "Jurassic World" zwar Wirklichkeit geworden, aber schon wieder "out": Vor allem die junge Generation von Youtube-Kids lässt sich von echten Urzeitechsen nicht mehr beeindrucken und guckt lieber aufs Smartphone, statt einem Dinosaurier in die Augen.
Gier frißt jedoch Moral und so beschließen die Parkmanager die Züchtung einer neuen Attraktion aus allerlei DNA, den ultimativen Supersaurier. Um den zu bändigen, müssen alle mithelfen, auch T-Rex und die Raptoren-Gang.
Die Hauptrolle spielt Chris Pratt, außerdem sind Bryce Dallas Howard, Ty Simpkins, Vincent D'Onofrio, Omar Sy und Idris Elba mit von der schaurigen Partie. Kinostart ist am 11. Juni 2015.
Den Teaser zu "Jurassic World" finden sie auch im Web unter: http://youtu.be/tvdIL7pUjcg
Christoph Waltz als 007-Albtraum 25.11.2014

Der zweifache Oscar-Preisträger soll angeblich die Rolle des legendären Bond-Gegenspielers übernehmen.

Bei jedem neuen Bond-Film stellen sich zwei Schlüsselfragen: Wer wird Bond-Girl. Und wer wird sein Gegenspieler. Ersteres ist Lea Seydoux. Zweiteres wohl Christoph Waltz.
Als diabolischer SS-Standartenführer Hans Landa hat er in den "Inglourious Basterds" alle an die Wand gespielt. Oscar! Als Kopfgeldjäger Dr. King Schultz war er der mimische Hingucker von "Django Unchained". Oscar! Als gewalttätiger Ehemann von Reese Witherspoon in "Wasser für die Elefanten" hätte man ihn wegen genereller Widerwärtigkeit sowieso nur umhauen können. Kurz: Wenn einer was davon versteht, absolute Finsterlinge virtuos auf die Leinwand zu bringen, dann Christoph Waltz.
Und wenn das jemandem bewusst ist, dann Hollywoods Besetzungs-Spezialisten. Von daher ist es eine logische Wahl, dem österreichisch-deutschen Schauspieler eines der ikonischsten Feindbilder in der Geschichte der Traumfabrik anzuvertrauen: Die des legendären 007-Gegenspielers Ernst Stavro Blofeld. Das berichtet jetzt zumindest die britische Daily Mail - die in solchen Dingen meist relativ gut informiert ist.  
Blofeld: Gründer der Verbrecherorganisation SPECTRE. Blofeld: Der in "Liebesgrüße aus Moskau" und "Feuerball" nie sein Gesicht zeigte - nur zwei Hände, die eine weiße Katze streichelten. Blofeld: Der in sieben Bond-Filmen versuch hat, 007 zu eliminieren. Blofeld: Der bislang von vier verschiedenen Schauspielern verkörpert wurde: Donald Pleasence ("Man lebt nur zweimal"), Telly Savalas  ("Im Geheimdienst Ihrer Majestät"), Max Von Sydow ("Sag niemals nie")  und Charles Gray ("Diamantenfieber").

Blofeld reloaded

Und jetzt - nach über 30 Jahren - Christoph Waltz. Leichte Geburt war es wohl keine: Die Rechte an dem ersten Superschurken der Filmgeschichte waren wohl gar nicht so leicht zu bekommen. Doch das scheint mittlerweile gelöst - und Christoph Waltz kann sich also an seine Interpretation der verschlagenen Figur machen. Doch an "Austin Powers" köstliche Blofeld-Parodie, sollte man dabei wohl eher nicht denken. Es ist vielmehr zu erwarten, dass Christoph Waltz mit Blofeld das Gleiche macht, was auch Daniel Craig mit 007 gelungen ist: Nicht nur oberflächlich den Staub rausklopfen - sondern ein komplettes Neuerfinden der Rolle. Und dann erwartet uns mit etwas Glück ein Bond-Gegner, der auch 007 den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Und die Zuschauer wieder massenweise in die Kinos.

Christian Bale wollte Batman bleiben 25.11.2014

Zu gerne hätte der Superstar auch in "Batman v Superman" nochmals den "Dark Knight" gemacht.

Mit seinem Eingeständnis facht der "Dark Knight"-Star den Shitstorm gegen Ben Affleck neu an.
Während einer Promotionveranstaltung für seinen neuen Film "Exodus: Götter und Könige" gestand Christian Bale, dass er durchaus für "Batman v Superman: Dawn of Justice" nochmals als dunkler Ritter zur Verfügung gestanden hätte.
Das überrascht, hatte der Superstar doch nach Abschluss der "Dark Knight"-Trilogie verkündet, er würde nur als Batman zurückkehren, wenn Christopher Nolan im Regiestuhl sitzt. "Batman v Superman" wird aber, wie der Vorgängerfilm "Man of Steel", von Zack Snyder inszeniert.
"Ich muss zugeben, obwohl es die richtige Zeit war aufzuhören, dass ein kleiner Teil von mir 'Ach komm schon, einer geht noch' sagte", erklärt Bale. "Als ich dann hörte, dass ein anderer das macht, stand ich ich da und starrte eine halbe Stunde lang ins Nichts."
Christian Bale fuhr fort, dass er auch den neuen Batman locker hingekriegt hätte, auch wenn das Studio auf der Suche nach einem Schauspieler für eine ältere Version der Figur war: "Aber ich bin doch 40", sagte er. "Der Umstand, dass ich eifersüchtig bin auf einen anderen, der Batman spielt ... ich dachte, ich bin darüber hinweg."

Email vom Dark Knight an Batman

Dieser andere, das ist Ben Affleck, und er kam als Nachfolger des brillanten "Dark Knight" Christian Bale in der Fanmeinung nicht gut weg. Mittlerweile hat sich der Shitstorm etwas gelegt, doch Bales Aussagen werden ihn wieder ordentlich anfachen.
Doch Christian Bale will ja nur helfen: "Ich habe zwar nicht mit Ben gesprochen, aber ihm eine Email geschrieben und Tipps angeboten. Damit er es bei Dingen, die ich auf die harte Tour lernen musste, leichter hat. Ich kann mir vorstellen, dass er tut was er kann, um zu vermeiden, wie ich es gemacht habe."
Ob ihm das "Batman-Studio" Warner jemals ein Angebot für "Batman v Superman" unterbreitet hat, ließ Bale offen. Wie sich Ben Affleck als Dunkler Ritter schlägt, ist ab 5. Mai 2016 im Kino zu sehen. "Exodus: Götter und Könige" mit Christian Bale als streitbarem Moses startet am 25. Dezember.
 
Film-Universen vor dem Kollaps 24.11.2014

James Gunn mag ja prinzipiell Superhelden, die sich ein Universum teilen. Aber alles hat seine Grenzen, findet er.

Mahnende Worte vom Schöpfer der "Guardians of the Galaxy": Epische Filmuniversen sind ja gut und schön - aber bitte die Basis nicht vergessen. Denn das geht auf Dauer nicht gut.
Das waren noch Zeiten, in denen Superhelden brav vor sich hin gewurstelt haben. Ein unterhaltsamer Sidekick - schönen Gruße an Robin - das war dann meistens aber auch schon das höchste der Gefühle. Wer sonst noch Superkräfte hatte, war ein übler Fiesling mit Weltherrschafts-Ambitionen und musste am Ausführen seiner sinistren Pläne gehindert werden.
Und jetzt: Obwohl er sich selbst als nicht teamfähig bezeichnet, treibt sich sogar "Iron Man" mit Vorliebe bei den "Avengers" rum. Captain America hingegen legt sich wiederum in seinem neuen Soloabenteuer "Captain America 3" mit Tony Stark an. Hulk, Thor, Hawkeye, Black Widow - demnächst gründen die noch ein Clubheim. Kaum anders bei DC: Nicht umsonst heißt das nächste Abenteuer seiner größten Helden "Batman v Superman: Dawn of Justice". Im Team scheint das Bezwingen von Superschurken einfach viel mehr Spaß zu machen.
Sogar Regisseur James Gunn verriet uns, dass seine "Guardians of the Galaxy" via Thanos mit den Avengers verkuppelt sind. Allerdings steht der Filmemacher dem Verdrahten von Helden-Welten zuweilen eher skeptisch gegenüber. Das behauptet er zumindest in seinem neuen Facebook-Eintrag: "Ehrlich: Ich liebe riesige geteilte Universen in Filmen. Genauso wie ich riesige Franchises liebe. Trotzdem bin ich ein wenige besorgt über die zahlreichen geteilten Universen, die von den Studios so geplant werden - und die in manchen Fällen einfach keinen starken Basisfilm haben. Oder manchmal sogar überhaupt keinen Basis-Film. 'Star Wars' hat den Original-'Star Wars'. Das Marvel-Universum hat den Original-'Iron Man' - und die "Dark Knight"-Serie hatte 'Batman Begins'. Sogar Filme wie die 'Transformers' oder 'Twilight' - das waren Filme, die die Zuschauer geliebt haben. Mit Charakteren, von denen die Leute immer mehr gefordert haben. Aber heutzutage versuchen die Studios Bäume wachsen zu lassen, ohne starke Wurzeln zu haben."

Erst kommt die Pflicht

Ich weiß, dass George Lucas, Kevin Feige, Jon Favreau, etc. schon die Hoffnung hatten, dass ihre Filme zum Erfolgen werden würden. Aber ich glaube nicht, dass sie sich daran hätten hindern lassen, bereits den ersten Film so gut zu machen, als wäre es der letzte. Etwas Wundervolles zu schaffen, das die Menschen lieben. Und zwar völlig egal, ob es später noch zu einem weiteren Film führt. Ich glaube, dass dieses neue Businessmodell auch in Kürze floppt. Ich finde schon, dass Filmemacher und Studios das große Bild im Auge behalten sollten. Aber sie sollten sich nicht davon abhalten lassen, einen einzigen aber dafür großartigen Film zu machen."
Orlando Blooms Erbe für "Fluch der Karibik 5" 24.11.2014

Brenton Thwaites ("Maleficent", "The Giver") spielt den jugendlichen Helden neben Johnny Depp in "Dead Men Tell No Tales".

Er sieht gut aus, ist attraktiv und bei allen Piratenladys heiß begehrt...
Nein, die Rede ist nicht von Jack Sparrow, auch wenn der das gerne von sich glauben würde. Doch der kultige Pirat ist eher für die schrägen und amüsanten Momente der "Fluch der Karibik"-Filme zuständig. Die Herzen der karibischen Schönheiten bricht ein anderer.
In den ersten drei Filmen war das natürlich Orlando Bloom, der als Will Turner seine geliebte Keira Knightley alias Elizabeth Swann anschwärmte, zuletzt schmachtete Sam Claflin in "Fremde Gezeiten" Meerjungfrau Astrid Bergès-Frisbeyhinterher.
Auf der nächsten Kaperfahrt soll nun Jungstar Brenton Thwaites für die männlich jugendlichen Schauwerte sorgen. Er hat sich schließlich schon in der Schneewittchen-Neuverfilmung "Maleficent" mit Angelina Jolie als veritabler Prinz erwiesen und in "The Giver - Hüter der Erinnerung" sogar neben Schauspiel-Schwergewicht Jeff Bridges bestanden. In "Fluch der Karibik 5" spielt Thwaites einen britischen Soldaten namens Henry. Was er im Film genau erlebt, ist derzeit aber noch nicht bekannt.

007-Schurke als Piratengeist

Bisher steht außer dem Titel, "Dead Men Tell No Tales - Tote erzählen keine Märchen" ohnehin noch nicht viel fest. Geoffrey Rush kehrt als Barbosa zurück, dazu gibt's mit Javier Bardem einen neuen Gegner für Jack Sparrow: Der Spanier spielt einen Geisterkapitän, der Jack für den Tod seines Bruders verantwortlich macht und nun nach einem mythischen Gegenstand sucht, um sich dafür zu rächen. Das übliche eben für den bestgeschminkten Freibeuter der Karibik.
Drehstart ist Anfang 2015, gedreht wird für etwa fünf Monate in Australien. Im Regiestuhl sitzt dann das Duo Joachim Ronningund Espen Sandberg, die sich mit "Kon-Tiki" als Experten für Hochsee-Spannung empfohlen haben. Der Kinostart für "Fluch der Karibik: Dead Men Tell No Tales" ist dann für Juli 2017 geplant.
Martin Freeman tanzt den "Taliban Shuffle" 24.11.2014

Sein nächster Film führt den "Hobbit"-Star als harten Kriegsreporter nach Afghanistan.

Von Mittelerde nach Afghanistan: Der "Hobbit"-Star sattelt auf Kriegsfotograf um.
An der Seite von Comedy-Star Tina Fey wird Martin Freeman Afghanistan und Pakistan nach spektakulären Kriegsgeschichten durchstreifen. Der "Hobbit"-Star hat die männliche Hauptrolle in "Taliban Shuffle" angenommen.
Der Film basiert auf den gleichnamigen Memoiren der US-Journalistin Kim Barker, die ohne jede Erfahrung für die Zeitung "Chicago Tribune" nach Kabul reiste.
Sie beschreibt darin, wie sie Stories über die Taliban an Land zog, wie sich anfühlte, als Frau in diesen Krisengebieten zu leben und das Wechselbad zwischen tödlicher Langeweile und brutalen Gewaltausbrüchen. Auch die fragwürdige Moral im Kriegsberichterstatter-Gewerbe kommt nicht zu kurz.

Draufgänger im Horrorland

Tina Fey ("Muppets Most Wanted") wird die toughe Kim Barker verkörpern, Martin Freeman ihren Verehrer: Er spielt Robbie, einen skrupellosen schottischen Fotografen, den die Leidenschaft treibt, bessere Bilder als die Konkurrenten zu bekommen. Draufgänger-Romantik im realen Horror - natürlich liebt Hollywood solche Stoffe. Ebenfalls dabei: Margot Robbie ("The Wolf of Wall Street").
Martin Freeman ist das nächste Mal ab dem 10. Dezember auf der Leinwand zu sehen. Dann startet das Finale der "Hobbit"-Trilogie "Die Schlacht der fünf Heere."
Jennifer Lawrence zur Zukunft von Mystique 21.11.2014

Die Oscar-Gewinnerin gibt erste Hinweise auf das weitere Schicksal der attraktiven Formwandlerin.

In "Zukunft ist Vergangenheit" pendelt Mystique zwischen Gut und Böse. Ihre Darstellerin Jennifer Lawrence verrät, wie die Geschichte demnächst weiterläuft.
Wenn eine Schauspielerin zur Zeit einen Lauf hat, ist das Jennifer Lawrence. Spätestens ihre Rolle der Katniss in der "Panem"-Trilogie machte sie auch in den Augen der jüngeren Zuschauer zum Star.
Auf der Promo-Tour zu "The Hunger Games: Mockingjay, Part 1" wurde sie aber auch auf ihre andere große Blockbuster-Rolle angesprochen: Die der Formwandlerin Mystique bei den X-Men.
Hier hat sie erste Hinweise gegeben, wie das Schicksal der attraktiven Mutantin mit dem deutlichen Blaustich weitergeht. Denn am 19. Mai soll "X-Men: Apocalypse" in die Kinos kommen. Und da wird es jetzt höchste Zeit, die Story endlich auf die Spur zu setzen.
Doch ihr flexibles Alter Ego scheint erst mal keine besonders gute Zeit zu haben: Die muss offenbar erst mal in den Untergrund. "Sie ist sehr komplex", erläuterte Jennifer Lawrence jetzt der Presse. "Für ihre eigene Rasse ist sie ein Held - und das macht sie auf eine Art zum Feind der anderen. Ich weiß nicht genau, wo es sie hin verschlägt. Ich hatte aber schon ein paar Gespräche, wo wir sie finden werden. Denn offensichtlich muss sie sich ja irgendwo verstecken."            
Vor kurzem hieß es noch, dass die Geschichte von "Apocalypse" sich um die keimende Romanze zwischen Nicholas Hoult als Beast und Jennifer Lawrence als Mystique drehen würde. Jetzt hieß es, im Mittelpunkt würde doch die Beziehung von Michael Fassbender als Magneto und Lawrence als Mystique stehen.

Neue Story, neue Helden

Starten wird die Produktion des Nachfolgers von "X Men: Days of Future Past" im April. James McAvoy, Hugh Jackman and Evan Peters werden ihre Rollen als Professor Xavier, Wolverine und Quicksilver wieder aufnehmen. Neue Gesichter werden wir jedoch in bei den Rollen von Jean Grey/Phoenix und Scott Summers/Cyclops sehen. Ehemals wurden die Mutanten von Famke Janssen und James Marsden verkörpert. Doch wie schon bei den Mutanten-Kollegen, werden auch ihre Rollen von Regisseur Bryan Singer einer besetzungstechnischen Verjüngungskur unterzogen.
Trauer um Mike Nichols 21.11.2014

Der große Kino- und Theaterregisseur Mike Nichols ("Die Reifeprüfung", "Hautnah") ist im Alter von 83 Jahren verstorben.

Schauspieler liebten ihn und brachten in seinen Filmen stets Glanzleistungen...
Der vielfach ausgezeichnete Kino- und Broadway-Regisseur Mike Nichols ist tot. Er verstarb im Alter von 83 Jahren, wie ABC News vermeldet, ohne auf die näheren Umstände von Nichols Tod einzugehen. Der Regisseur war in vierter Ehe mit der ABC-News-Moderatorin Diane Sawyer verheiratet. Er hinterlässt drei Kinder.
Nichols wurde 1931 als Michael Igor Peschkowsky als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren. Die Familie emigrierte Ende der Dreißiger Jahre in die USA. Dort studierte Nichols zunächst Medizin, interessierte sich aber schon früh fürs Theater. 1957 gründete er eine Comedy-Truppe und arbeitete jahrelang im Team mit seiner Partnerin Elaine May, die später Drehbuchautorin und Regisseurin wurde, bis er nach Erfolgen am Broadway zum Film fand. Mit "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", einem an die Nieren gehenden Ehekrieg zwischen Elizabeth Taylor und Richard Burton, legte er 1966 ein beeindruckendes Regiedebüt vor, für das er eine Oscarnominierung erhielt. Die begehrte Trophäe gewann er mit seinem zweiten Film "Die Reifeprüfung" mit Dustin Hoffman.

Was kommt nach dem Meisterwerk?

In den siebziger Jahren fiel es ihm sowohl in Sachen Kritik als auch Boxoffice schwer, an seine frühen Erfolge anzuknüpfen - etwa mit dem Anti-Kriegsfilm "Catch 22" oder "Die Kunst zu lieben".
Nach den Misserfolgen von "Der Tag des Delphins" und "Mitgiftjäger" inszenierte Nichols acht Jahre nur am Broadway (und erhielt sieben Tony Awards) und trat als Produzent bei Fernsehserien auf ("Eine amerikanische Familie"). Mit dem Atomenergie-Thriller "Silkwood" gelang ihm 1983 ein Achtungserfolg, Nichols erhielt eine weitere Oscarnominierung. Mit Hauptdarstellerin Meryl Streep drehte er anschließend auch das Ehedrama "Sodbrennen" und die Hollywood-Satire "Grüße aus Hollywood". In den Achtzigern landete Nichols mit "Die Waffen der Frauen" (mit Melanie Griffith und Sigourney Weaver, eine weitere Oscarnominerung) einen Kinoerfolg.
In den 1990ern wechselten sich Kinoerfolge (etwa das Remake von "The Birdcage") mit Misserfolgen ab ("Wolf - Das Tier im Manne"). 2003 erhielt Nichols Miniserie "Angels in America", basierend auf einem Theaterstück, elf Emmys und zahlreiche weitere Auszeichnungen. Berlinale-Besucher erinnern sich vielleicht noch an sein Kammerspiel "Wit" mit Emma Thompson als Krebskranke, die um Würde im Angesicht des Todes kämpft. Zu Nichols späten Kinoerfolgen zählen u.a. das Beziehungs-Drama "Hautnah" (2004) und sein letzter Film "Der Krieg des Charlie Wilson" (2007) mit Tom Hanks.
Zuletzt arbeitete Nichosl an einem Film über Maria Callas für den US-Sender HBO, nach dem Tony-prämierten Theaterstück "Master Class" von Terrence McNally.
Mike Nichols war ein Actor's Director - all seinen Filme warten mit starken schauspielerischen Leistungen auf. Er ist einer der wenigen Persönlichkeiten, die mit allen großen Preisen der US-Entertainmentbranche ausgezeichnet wurden: Oscar, Emmy, Tony und Grammy Award (letzterer 1962 für sein Album "An Evening with Mike Nichols and Elaine May").
Stephen Kings "The Stand" wird Vierteiler 21.11.2014

Zuviel Stoff für nur einen Film, deshalb kommt der Endzeit-Wälzer als Serie in die Kinos.

Macht Matthew McConaughey den Schurken? "Interstellar" zeigt einen deutlichen Hinweis.
Dystopien liegen im Trend, Beispiele dafür sind Endzeit-Hits wie die "Hunger Games"-Serie, "World War Z", der kommende "Mad Max"-Neustart oder die weltweit erfolgreiche TV-Serie "The Walking Dead".
Da ist es naheliegend, sich an einen Klassiker des Genres zu erinnern: Stephen Kings über 1.200 Seiten starker Roman "The Stand - Das letzte Gefecht" von 1978. Filmriese Warner will das Wuchtwerk auf die Leinwand bringen und beauftragte Josh Boone ("Das Schicksal ist ein mieser Verräter") damit, ein Drehbuch zu verfassen und danach Regie zu führen.
"Ich wollte eine werkgetreue Version für Schauspieler der Top-Kategorie schreiben", erzählte nun Boone im "Hollywood Babble-on"-Podcast von Regie-Kollege Kevin Smith. "Stephen King mochte das Drehbuch und Warner genehmigte ein Budget von 87 Millionen Dollar."

Potenzial für eine Kinoserie

Doch dann erkannten der Autor/Regisseur und das Studio, dass in "The Stand" mehr Potential steckt als nur für einen Film: "Wir werden jetzt vier machen und ich kann soviel verraten, dass das auf dem höchstmöglichen Level passiert mit einem Ensemble, bei dem die Leute den Verstand verlieren."
"The Stand - Das letzte Gefecht" spielt in einem durch eine biologische Waffe weitgehend entvölkerten Amerika. Die Überlebenden teilen sich auf: Während "die Guten" versuchen, in einer Kleinstadt so etwas wie eine funktionierende Gesellschaft wiederzustellen, lassen es "die Bösen" in Las Vegas ordentlich krachen.
Im nächsten Frühjahr will Josh Boone mit den Dreharbeiten beginnen, einer seiner "Schauspieler der Top-Kategorie" scheint schon festzustehen: Oscarpreisträger Matthew McConaughey soll den dämonischen Schurken Randall Flagg verkörpern. Eine Bestätigung gibt es nicht, aber einen deutlichen Hinweis: Kings Roman hat einen bemerkenswerten "Gastauftritt" in McConaugheys aktuellem Kinohit "Interstellar".
Ridley Scott verspricht "frisches Alien" 21.11.2014

"Prometheus 2" wird doch ein Alien zeigen. Für den Meinungsumschwung hat Scott bizarre Gründe.

Mit einem nagelneuen Xenomorph besänftigt der Regisseur die Gemüter der "Alien"-Fangemeinde.
Eigentlich hatte Ridley Scott geplant, Noomi Rapace und Michael Fassbender in der Fortsetzung von "Prometheus - Dunkle Zeichen" die Begegnung mit einem "Alien" zu ersparen.
Das hatte für viel Unverständnis gesorgt, denn eigentlich soll ja die "Prometheus"-Reihe die Vorgeschichte der "Alien"-Saga erzählen. Nun kündigt der Regisseur an, doch einen Xenomorph auf Heldin Shaw und Android David loszulassen - mit einer ziemlich verwirrenden Begründung:
"Es ist frisch. Wir wenden uns damit ab von Göttern, Drachen und all dem Scheiß", erklärt Scott in einem neuen Interview. "Wenn ich nur noch einen Drachen sehen muss, erschieße ich mich."
Die Bemerkung mit den Göttern überrascht. Schließlich ist die Auseinandersetzung mit den Schöpfern der Menschheit ja das zentrale Thema in "Prometheus". Zudem erzählt Scotts nächster Film "Exodus: Götter und Könige" (ab 25. Dezember) die Moses-Geschichte und da platzt dem lieben Gott bekanntlich so richtig der Kragen.

"Stoppt die Drachen!"

Es scheint auch, als wäre der Meisterregisseur kein besonders leidenschaftlicher Fan der "Hobbit"-Trilogie oder der Serie "Game of Thrones". Jedenfalls legt Ridley Scott noch einmal nach und fordert: "Stoppt die Drachen!"
Vielleicht findet er Xenomorphe einfach hübscher, jedenfalls erlöst Scott mit einem Versprechen die "Alien"-Fans: "Also bei 'Prometheus 2' werde ich versuchen, im dritten Akt eine frischere Form des Alien neu einzuführen."
Was Ridley Scott genau damit meint, zeigt sich beim Kinostart von "Prometheus 2" am 4. März 2016.
"Star Wars": Eigener Film für Mace Windu 20.11.2014

Für die beliebtesten "Star Wars"-Helden sollen eigene Auftritte her. Jetzt hat sich ein Regisseur verplappert und eine weitere Spin-off-Figur verraten.

Markenzeichen: lila Lichtschwert!
Es war einer der letzten großen Coups von "Star Wars"-Erfinder George Lucas, Samuel L. Jackson zum Jedi-Ritter zu schlagen. Allerdings stellte der "Pulp Fiction"-Star damals eine Bedingung: Sein Lichtschwert sollte, anders als das aller anderen Meister, lila leuchten.
Lucas erfüllte den Wunsch, der Rest ist Geschichte: Jackson machte Mace Windu zum coolsten aller Jedi-Ritter, spektakulärer Abgang im Duell mit dem Imperator inklusive. Seitdem betont Samuel L. Jackson jedes Mal, wenn er auf "Star Wars" angesprochen wird, dass er wahnsinnig gerne noch einmal in die Jedi-Robe schlüpfen würde.
Das schien allerdings extrem unwahrscheinlich - bis heute! Denn einer der Regisseure, der eins der sogenannten "Spin-Offs" inszenieren soll, hat sich verplappert. Er verhandele gerade mit Disney und: "Wir sprechen momentan darüber und ich kann noch nicht viel sagen - aber der Film handelt von Mace Windu", so A.J. Edwards.

Wer bekommt sonst noch einen eigenen "Star Wars"-Auftritt?

Schon länger war bekannt, dass es neben der Fortsetzung "The Force Awakens", die an die Geschehnisse in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" anschließt, auch noch weitere Filme geben soll, die das Leben einiger beliebter Figuren aus dem "Star Wars"-Universum beleuchten. Doch zu den Favoriten zählten dabei eher Obi-Wan, R2-D2 und Han Solo. Ein Film über Yoda gilt bereits als sicher.
Überraschend ist nun auch, dass man für die Regie des Films über Mace Windu mit dem Newcomer A.J. Edwards verhandelt. Er war bisher nur als Cutter für Terrence Malick in "To the Wonder" aufgefallen und hat das Drama "Better Angels" um die Jugend von Abraham Lincoln mit Diane Kruger inszeniert.
Die beiden Regisseure, die ansonsten für "Star Wars"-Spinoffs eingeplant sind, sind zwar auch noch recht jung, haben aber zumindest schon jeweils einen echten Hit gelandet: Joshua Trank mit "Chronicle" und Gareth Edwards mit "Godzilla".
Und dann ist da natürlich noch das kleine Problem, dass Mace Windu eigentlich tot ist. Oder doch nicht? Samuel L. Jackson hat das stets bezweifelt, da man ihn nicht direkt sterben sieht, nachdem ihn Palpatine auf Coruscant in den Abgrund stößt:
"Okay, Obi-Wan war doch auch tot, als 'Episode IV' begann und so denkt nun jeder auch, Mace Windu ist tot, aber vielleicht finden wir ja etwas ganz anderes heraus", spekuliert Jackson. "Ich könnte ja als einarmiger Jedi zurückkehren, der gar nicht gestorben, sondern immer noch da ist."
Vielleicht zeigt der geplante Film aber auch die Jugendjahre des Mace Windu, lange vor dessen schicksalhafter Begegnung mit dem Imperator. Dann ist Samuel L. Jackson allerdings wohl kein Kandidat für die Titelrolle, sondern ein jüngerer Darsteller...
Robert Downey Jr. rettet "Yucatan" 20.11.2014

"Team Downey" holt ein verschollenes Projekt von Steve McQueen aus der Versenkung.

Mit Top-Autor Terry Rossio stemmt Team Downey ein uraltes Projekt von Superstar Steve McQueen.
Die Geschichte hinter dem Abenteuerfilm "Yucatan" ist so spektakulär wie der Film selbst: In den Sechziger Jahren verfasste Superstar Steve McQueen ("Bullit") das Manuskript, welches mit ihm selbst in der Hauptrolle verfilmt werden sollte.
Doch das Projekt kam nie zustande und geriet in Vergessenheit. Erst nach seinem Tod im Jahr 1980 entdeckte seine Familie das 1.700 Seiten starke Skript, doch wieder passierte lange nichts.
Erst als es in die Hände von Robert Downey Jr. geriet, fand es einen Leser, der den Stoff zu schätzen wusste: 2010 kündigte "Team Downey", die Produktionsfirma des "Iron Man"-Stars und seiner Frau Susan an, "Yucatan" auf die Leinwand zu bringen.

"Wie es Steve McQueen heute machen würde"

Weitere vier Jahren vergingen, doch nun nimmt die Geschichte um einen Freelance-Tiefseetaucher, der sich für die Suche nach einem Maya-Schatz anwerben lässt, endlich Fahrt auf: Team Downey leistet sich mit dem Terry Rossio einen der Topautoren Hollywoods, um aus dem über 50 Jahre alten "Yucatan"-Manuskript ein Drehbuch zu destillieren.
"Ein McQueen-Projekt so zu realisieren, wie er es heute machen würde, ist eine spannende Herausforderung", erklärt Robert Downey Jr.."Rossio ist mehr als nur ein großartiger Autor und genau der richtige Mann, um die existentielle Natur dieses Projektes mit der Action, Story und den Figuren von 'Yucatan' zu verbinden."
Zu Rossios Arbeiten zählen unter anderem "Fluch der Karibik", "Die Maske des Zorro" und "Shrek", wofür er eine Oscarnominierung erhielt.
Robert Downey Jr. war zuletzt mit "Der Richter. Recht oder Ehre" in unseren Kinos zu sehen. Am 30. April ist er als "Iron Man" in "Avengers: Age of Ultron" dabei und wiederholt die Rolle ein letztes Mal 2016 für "Captain America: Civil War".

"Highlander"-Remake mit Tom Cruise? 20.11.2014

Den "Mission: Impossible"-Star soll dem neuen "Highlander" als Schwertmeister zur Seite stehen.

Mit dem Superstar in der Nebenrolle soll die unsterbliche Saga wieder Fahrt aufnehmen.
Ist es Cedric Nicolas-Troyan zuzutrauen, den "Highlander" wiederzubeleben? Mit seinem Wunschkandidaten Tom Cruise für eine Nebenrolle stellt der Regie-Debütant jedenfalls klar, dass er beim Remake in großen Dimensionen denkt.
Die Produktionsgesellschaft Summit Entertainment ist laut "The Wrap" schon dabei, den Superstar für eine Mitwirkung zu überreden. Konkret geht es um eine Figur ähnlich des unsterblichen Juan Sánchez Villa-Lobos Ramírez, der im Original von 1985 von Sir Sean Connery gespielt wurde.
Macht Cruise mit, darf er den "Highlander" mit Weisheit und feiner Fechtkunst ausstatten, um dann spektakulär den Kopf zu verlieren. Ein Schauspieler für den Helden Connor McLeod selbst ist noch nicht in Sicht, auch über den schier übermächtigen Feind ist noch nichts bekannt - den spielte im Original übrigens Clancy Brown, demnächst als Ork-Anführer in "Warcraft" zu sehen.

Ryan Reynolds wollte nicht unsterblich werden

Der Neustart der "Highlander"-Saga, seit Jahren geplant, ist nicht gerade vom Glück verfolgt: Erst warf Regisseur Justin Lin ("Fast & Furious"-Reihe) hin, dann sein Nachfolger Juan Carlos Fresnadillo ("28 Weeks Later"). Auch der für die Hauptrolle gesetzte Ryan Reynolds stieg wieder aus. Als Begründung wurde unisono "kreative Differenzen" genannt.
So gesehen läßt sich die Forderung nach Tom Cruise nicht nur mit "Wir haben ein großes Budget" interpretieren, sondern auch mit der Not, endlich ein Zugpferd an Bord zu bekommen. Denn Nicolas-Troyan, gelernter Spezialeffekte-Macher und als solcher zuletzt für "Snow White & the Huntsman" aktiv, ist keines.
Tom Cruise indes ist gut damit beschäftigt, alte Erfolge auszubauen. Derzeit dreht er "Mission: Impossible 5", stellt 2015 einen weiteren "Jack Reacher" auf die Beine und auch das Herzensprojekt "Top Gun 2" soll endlich abheben.
Comeback für den "Big Brother" 20.11.2014

"Bourne"-Regisseur Paul Greengrass wird bei einer Neuverfilmung von George Orwells Roman "1984" Regie führen

Nie war Orwells Dystopie der totalen Überwachung aktueller denn je. Das findet offenbar auch Regisseur Paul Greengrass - und versucht sich an einer Neuinterpretation.
Eigentlich genießt Regisseur Paul Greengrass ja dank zweier "Bourne"-Filme eine guten Ruf im Bereich rasanter Action. Doch den Stoff, der ihn bald beschäftigen soll, wird eigentlich so garnicht mit diesem Umfeld assoziiert. Denn wie der Filmnachrichtenblog "Deadline.com" berichtet, soll sich der Filmemacher demnächst an einer Neuverfilmung von George Orwells Roman "1984" versuchen.
Der Kultroman "1984" war bereits 1948 erschienen. Er zeichnet das Bild eines totalitären Überwachungsstaates im titelgebenden Jahr 1984. Just in diesem war auch Michael Radfords Verfilmung des Romans in die Kinos gekommen, in der John Hurt als Winston Smith vom Regime gebrochen wird und Richard Burton als Gedankenpolizist O'Brien seinen letzten Leinwandauftritt hatte.
Als Produzenten sind Gina Rosenblum und Scott Rudin an Bord. Mit Scott Rudin hatte Greengrass zuletzt bei "Captain Phillips" zusammengearbeitet. Aktuell bereiten die beiden das Martin-Luther-King-Drama "Memphis" vor. Weitere Details zur Neuverfilmung sind noch nicht bekannt.

Matt Damon kehrt zurück als Jason Bourne

Bevor Greengrass jedoch zurück in die Zukunft von 1984 reist, wird er sich aber noch einmal Matt Damon schnappen und sein bisher erfolgreichstes Filmthema weiterführen: Dann werden die beiden an einer Fortsetzung der Abenteuer des Agenten Jason Bourne weiterarbeiten. "Im nächsten Jahr fangen wir an", hatte Damon unlängst der Presse offenbart. Und 2016 soll der Film dann den Weg in die Kinos finden.
Chris Hemsworth ist "Sexiest Man Alive" 19.11.2014

Hammer-Nachricht für "Thor": Das "People"-Magazine ernennt ihn zum erotischten Mann des Jahres.

Geballte Erotik? Der "Thor"-Star nimmt die Ehrung mit Humor.
Das amerikanische "People"-Magazin hat den australischen Schauspieler Chris Hemsworth zum neuen "Sexiest Man Alive" gekürt und feiert den Star aus "Thor" und "Avengers" als "awesome Aussie", als "hammermäßigen Aussie".
Der 31-jährige Hemsworth, Vater von drei Kindern, bezeichnet die Nachricht als "sehr lustig", genauso wie seine Frau, das spanische Model Elsa Pataky.
"Ich denke, jetzt kann ich die nächsten Wochen zuhause die Klappe ein bißchen weiter aufreißen", grinst Hemsworth. "Ich kann zu ihr sagen 'Hör mal, so denken die Leute über mich, darum brauche ich jetzt nicht mehr abspülen oder die Windeln wechseln. Ich steh da jetzt drüber, ich hab's geschafft."

Hemsworth satt im Kinojahr 2015

Lange kann sich Chris Hemsworth auf den Lorbeeren nicht ausruhen. Das Jahr 2015 ist für ihn randvoll mit Promo-Terminen und Dreharbeiten. Im Kalender stehen unter anderem der Hacker-Thriller "Blackhat" (15. Januar 2015), das Walfänger-Drama "In the Heart of the Sea" (19. März), "Avengers: Age of Ultron" (30. April 2015), das Remake der 80er-Komödie "Die schrillen Vier auf Achse" und das Schneewittchen-Sequel "The Huntsman".
In der Welt der schönen Frauen haben übrigens zwei Schauspielerinnen die Krone auf: Die US-Zeitschrift "Esquire" kürte Penélope Cruz zur "Sexiest Woman Alive" und laut FHM ist Jennifer Lawrence die "Sexiest Woman in the World".
Stars buhlen um "X-Men"-Rolle 19.11.2014

Sechs Bewerber für zwei Rollen - Regisseur Bryan Singer hat für "X-Men: Apocalypse" freie Auswahl.

Bryan Singer braucht für "Apocalypse" eine frische Jean Grey und einen neuen Cyclops.
Regisseur und "X-Men"-Mastermind Bryan Singer hat für den nächsten Teil der Mutanten-Saga - "X-Men: Apocalypse" - bereits angekündigt, dass er sich auf das jüngere Team konzentrieren wird.
Nun wurde bekannt, dass Singer erste Gespräche mit potentiellen Kandidaten für die Neubesetzung der Mutanten Jean Grey und Cyclops aufgenommen hat. Die Kandidaten haben natürlich großes Interesse, in eine Serie dieser Dimension einzusteigen.

Kick-Ass-Girl will Mutantin werden

In der Schlange für die Jean Grey-Rolle stehen derzeit Chloe Moretz ("Kick-Ass"), Elle Fanning ("Maleficent") und Shooting-Star Hailee Steinfeld ("True Grit").
An Cyclops haben Ben Hardy ("EastEnders"), Charlie Rowe ("Never Let Me Go") and Timothee Chalamet ("Interstellar") Interesse. Allerdings soll Bryan Singer außerdem noch weitere, gänzlich unbekannte Schauspieler auf dem Zettel haben.
Die Figur der Jean Grey wurde in sechs "X-Men"-Filmen von Famke Janssen gespielt, einmal von Haley Ramm in "X-Men: Der letzte Widerstand". In der Rolle des Cyclops aka Scott Summers war in vier Filmen James Marsden zu sehen, in "X-Men Origins: Wolverine" war es Tim Pocock.
"X-Men: Apocalypse" kommt am 19. Mai 2016 in unsere Kinos.
Jennifer Lawrence: Filmkuss ohne Knoblauch nur für Christian Bale 19.11.2014

Weil sich "Panem"-Kollege Liam Hemsworth öffentlich über Jennifers Atem beim Küssen beschwert hat, schießt sie nun zurück...

Es muss ein Traum sein, sie zu küssen - ein Albtraum.
Jungstar Jennifer Lawrence hat Stil, Eleganz, Intellekt - wer möchte diese Frau nicht gerne küssen?
Filmpartner Liam Hemsworth zum Beispiel. Er hat sich beim amerikanischen Star-Talker Jimmy Fallon lautstark darüber beschwert, dass Jennifer bei den Kuss-Szenen für "Die Tribute von Panem - Mockingjay 1" immer nach Zwiebeln oder Knoblauch schmeckte. Dafür gab's bei der US-Premiere des Films nun die Retourkutsche. Für jemanden wie Liam würde sie sich eben vor einem Filmkuss nicht extra noch die Zähne putzen.
"Ich mache das, wenn ich Christian Bale küsse, oder eben einen richtigen Star - nicht wenn es Liam oder Josh Hutcherson sind", tönte Lawrence. "Ja, für Bradley Cooper und Christian Bale putze ich mir die Zähne und schmeiß' mir auch noch ein Pfefferminzbonbon ein."
Liam Hemsworth konnte nicht glauben, was er da hörte: "Das ist einer der schlimmsten Sprüche, die du je gemacht hast", beschwerte er sich. Josh Hutcherson meinte: "Ja, das glaube ich sofort, für uns würde sie sich bestimmt nicht die Zähne putzen!"

War doch keine Absicht...

Doch Jennifer Lawrence fühlte sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: "Hört mal, ich hab' ja nicht extra vorher Thunfisch und Knoblauch gegessen, ich habe nur einfach meine normalen Essgewohnheiten nicht umgestellt, weil ein Filmkuss anstand. Das ist doch was anderes, als es extra zu tun, um den anderen zu ärgern, oder? Und ich bin einfach sauer auf Liam. Was er da gesagt hat, ging als Schlagzeile um die ganze Welt!"
Schließlich lenkte Liam Hemsworth ein: "Weißt du was, Jennifer? Wenn ich Christian Bale küssen soll, würde ich mir wahrscheinlich auch extra die Zähne putzen."
Wie gut die beiden Kollegen ihren Kuss-Ekel verbergen konnten, das ist ab sofort im Kino zu erleben, in "Die Tribute von Panem - Mockingjay 1".
"Running Man"-Fortsetzung geplant 18.11.2014

Der Action-Thriller von 1987 bekommt ein Sequel - natürlich mit Arnold Schwarzenegger.

Die Menschenjagd mit Arnold Schwarzenegger geht weiter - vielleicht etwas langsamer als 1987.
Seine Rückkehr ins Filmgeschäft hat sich Arnold Schwarzenegger bestimmt anders vorgestellt: Originäre Stoffe wie die "Sabotage", "Escape Plan" und "The Last Stand" waren zwar solides Action-Handwerk, gingen aber deutlich am Interesse des Kinopublikums vorbei.
Deshalb setzt der 67-jährige Star nun auf Fortsetzungen seiner großen Erfolge von einst, angefangen mit "Terminator: Genisys", den er vor wenigen Wochen abgedreht hat.
Auch als gealterter "Conan" würde er noch einmal zum Schwert greifen und die "Twins"-Fortsetzung "Triplets" mit Danny DeVito und Eddie Murphy ist bereits beschlossene Sache. Nun verkündet Schwarzenegger selbst, dass auch sein "Running Man" von 1987" ein Sequel bekommen soll.

"Ich kann die Action noch abliefern"

Gegenüber dem "Hollywood Reporter" erklärte er: "Es ist wirklich wild ... es wird eine "Twins"-Fortsetzung" geben und wohl auch eine zu "Running Man". Um dafür in Form zu kommen muss ich wieder Bodybuilding betreiben - kardiovaskuläres Training betreibe ich sowieso jeden Tag. Deshalb bin ich immer noch gut in Form, habe die Energie für diese Filme und kann die Action abliefern."
Gut, dass sich "Running Man"-Regisseur Paul Michael Glaser seinerzeit kaum an die Romanvorlage "Menschenjagd" von Stephen King gehalten hat. Unter anderem spendierte Glaser dem Helden Ben Richards ein Happy End, das jetzt eine Fortsetzung möglich macht. Bei King überlebt er den Showdown nicht.
"Captain America"-Team übernimmt "Avengers" 18.11.2014

Die Regie-Brüder Joe und Anthony Russo sollen "Avengers"-Macher Joss Whedon ablösen.

Den 2018 anstehenden "Avengers"-Doppelpack sollen Joe und Anthony Russo stemmen.
Den Superhelden-Aufmarsch "Avengers: Age of Ultron" - bei uns ab dem 30. April 2015 in den Kinos - dirigiert Joss Whedon. Doch wenn für die Truppe der zweigeteilte "Infinity War" ausbricht, ist sein Regiestuhl anderweitig besetzt.
Joe und Anthony Russo sollen den Herkulesjob stemmen. "Deadline" meldet, dass Marvel mit den Brüder gerade Gespräche führt, die neben der Regie für den "Return of the First Avenger"-Nachfolger "Captain America: Civil War" auch die "Avengers"-Reihe zum Thema hat.
Natürlich ist das ein Zeichen für die große Wertschätzung, die Marvel-Boss Kevin Feige den Russos und ihrer Arbeit an "Captain America" entgegenbringt. Es bedeutet aber nicht, dass Joss Whedon, nicht weniger erfolgreich, abgesägt wird.

Daniel Brühl vs. Captain America vs. Iron Man

Tatsächlich möchte sich Whedon abseits des Marvel-Kosmos austoben und das Studio braucht ganz einfach Ersatz. Den brauchen die "Avengers" dann auch, denn Chris Evans aka "Captain America" ist bei "Infinity War" nicht mehr dabei. Feige hat ohnedies angekündigt, neue Superhelden von der gut bestückten Marvel-Ersatzbank einzuwechseln.
Für "Captain America: Civil War" (Kinostart 6. Mai 2016) dürfen Joe und Anthony Russo jedoch noch auf Evans zählen. Mehr noch, Marvel ist es gelungen, Robert Downey Jr. zu überreden, für diesen Film noch einmal in den "Iron Man"-Suit zu steigen. Die Meldung der Woche ist jedoch die Verpflichtung des deutschen Stars Daniel Brühl für die Rolle des Schurken.
So sieht der "Star Wars"-Trailer aus 18.11.2014

Zwei Insider behaupten, den ersten Clip aus "The Force Awakens" gesehen zu haben. Nur leider beschreiben beide etwas völlig Unterschiedliches.

Wem soll man glauben? Vermutlich keinem...
Es gibt wenige Filme, bei denen vorher nicht nur über die Inhalte des fertigen Werks spekuliert wird, sondern sogar schon darüber, was im Trailer zu sehen sein könnte. Das neue "Star Wars"-Abenteuer "The Force Awakens" gehört natürlich dazu. Hier gehen die Fans noch weiter: Sogar um den ersten Teaser-Clip gibt's wilde Gerüchte - dabei soll der gerade mal eine Minute dauern und nur ein allererster Appetithappen sein.
Jedenfalls will die Website "Badass Digest" - nicht gerade als die vertrauenswürdigste aller Quellen bekannt - den 60-Sekünder schon gesehen haben. Und beschreibt ihn folgendermaßen:
"Man hört das 'Star Wars'-Thema ganz leise mit Flöte gespielt, dazu sieht man jeweils ganz kurz Bilder der Hauptfiguren aufleuchten, die dann ins Schwarz verblassen. Es gibt keinen Dialog, einfach nur die Character-Aufnahmen. Dann wird die Musik plötzlich lauter und das ganze Orchester setzt ein. Dann sagt eine Stimme, vermutlich die von Daisy Ridley, 'Wach auf!' Dann sieht man den berühmten 'Star Wars'-Schriftzug mit den Untertitel 'The Force Awakens', und der Millenium Falke fliegt mit Laserschüssen voll auf die Kamera zu."

Sturmtruppen und Fußball-Droiden

Soweit, so beeindruckend. Doch die Spione von "Making Star Wars" haben etwas ganz Anderes gesehen:
"Man sieht eine Wüste, in der plötzlich John Boyega auftaucht. Er trägt die weiße Rüstung der Sturmtruppen, aber ohne Helm. Dann Daisy Ridley auf einem Gleiter mit einem Helm wie ihn Leia auf Endor trägt. Sie fliegt auf eine Station zu, dort sehen wir, wie die neuen Sturmtruppen transportiert werden. Und wir sehen die neuen X-Fighter und den neuen Fußball-Droiden. Der neue Sith-Lord wird ebenfalls gezeigt, er trägt gekreuzte Lichtschwerter, die seltsam flackern. Und wir sehen natürlich den Millennium Falken."
Auch über den Zeitpunkt der Trailer-Premiere ist man sich uneinig: Die einen erwarten sie im Dezember, also etwa ein Jahr vor Kinostart, die anderen vermuten, er wird schon vor "Die Tribute von Panem: Mockingjay 1" zu sehen sein.
Chris Martin liebt die "Hunger Games" 18.11.2014

Eine Rolle in der "Tribute von Panem"-Reihe - das wär's halt gewesen. Nicht zuletzt wegen Jennifer Lawrence...

Als Sänger ist er längst ein Weltstar. Doch seine Jugend hätte ihn auch für die "Hunger Games" qualifiziert, findet Coldplay-Sänger Chris Martin.
Es ist schon erstaunlich: Kaum hat Jennifer Lawrence irgendwo eine Rolle - schon wollen alle großen Jungs in dem Film mitspielen. Sogar wenn sie noch nie etwas mit Schauspielerei zu tun hatten. Aktuell trifft das auf Coldplay-Frontman Chris Martin zu. Der hat jetzt in einem Interview behauptet, ein riesiger "Hunger Games"-Fan zu sein.
So habe er angeblich schon früher immer das Herumrennen in der freien Natur genossen. Und wäre er noch ein Teenager würde er jederzeit in dem Film mitspielen - und einen Wettbewerb dadurch gewinnen, das man durch die Landschaft wetzt und andere Teens umlegt. "Als Kind habe ich sogar Klappmesser gesammelt", erklärte er der britischen Presse. "Ich war völlig auf dem Outdoor-Trip. Ich wollte sogar Robin Hood sein. Und jetzt wäre ich eben gerne in den 'Hunger Games'."
Über einen Zusammenhang mit Jennifer Lawrence, die ja bekanntlich die Hauptrolle der Katniss in der "Tribut von Panem"-Reihe spielt, erwähnte der 37-Jährige nichts. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass wohl auch die knifflige Terminfindung beim kürzlichen Beziehungs-Aus der beiden Stars eine Rolle spielte. Gemeinsam am Set - das hätte diesbezüglich natürlich ganz andere Perspektiven geboten.

Back to the Roots

Alles Träumerei. Jennifer Lawrence besinnt sich angeblich alter Freunde und Freuden - und nähert sich ihrem Ex-Freund Nicholas Hoult ("X-Men: Zukunft ist Vergangenheit") wieder an. "Er hat sie angerufen und jetzt skypen die beiden regelmäßig", wird eine unbekannte Quelle zitiert. "Ihre Beziehung wird wieder fester. Und sein Familie würde es lieben, wenn die beiden wieder zusammen kämen."
Das Prinzip "Back to the Roots" scheint übrigens mittlerweile auch bei Chris Martin angekommen zu sein. Er hat angeblich wieder verstärkt Kontakt zu Gwyneth Paltrow ("Iron Man 3") aufgenommen. Immerhin verbindet die beiden elf Jahre Ehe und zwei Kinder. Und einen Oscar wie Jennifer Lawrence hat sie auch.
Jude Law macht König Artus Dampf 17.11.2014

In "Knights of the Roundtable - King Arthur" hetzt Regisseur Guy Ritchie seinen Star auf den legendären Herrscher.

Manche Filmstoffe scheinen unsterblich. So der von König Artus und seiner Tafelrunde.
Trotz der erfolgreichen Vorgänger scheint "Sherlock Holmes 3" ja nicht so recht in die Puschen zu kommen. Daher scheinen Jude Law - dort bekanntermaßen Dr. Watson - und Regisseur Guy Ritchie die Zeit produktiv nutzen zu wollen. Und nachdem beide offenbar gerne und gut miteinander arbeiten, stürzen sie sich in ein gänzlich neues Filmabenteuer.
"Knights of the Roundtable - King Arthur" lautet der Name des neuen Projektes. Und geht es nach Filmriese Warner, wird es ein ganz dickes Ding - das zum guten Schluss aus insgesamt sechs einzelnen Filmen bestehen wird.
Die Rolle des legendären Königs ist für Jude Law allerdings nicht drin. Die geht wohl an Charlie Hunnam ("Pacific Rim"). Law soll hingegen einen finsteren Bösewicht geben - von dem allerdings sonst noch nichts bekannt ist. Was man hingegen weiß: Als Artus' Herzensdame Guinevere wird sich Astrid Bergès-Frisbey ("Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten") die mittelalterliche Ehre geben. Und für Ärger sorgen. Schließlich war sie ja bekanntermaßen ebenfalls die Geliebte des Ritters Lancelot - uns sowas sorgt für mächtig Trouble Ärger im mythischen Heldenreich.

Erst mal geht's weit nach unten

"Knights of the Roundtable - King Arthur" soll im Juli 2016 in den Kinos anlaufen. Doch solange braucht man natürlich nicht zu warten, um Jude Law auf der Leinwand wiederzusehen. Das kann man schon am 29. Januar 2015 - wenn er sich im Untersee-Abenteuer "Black Sea" auf Tauchfahrt begibt.
 

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