Argo

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User-Bewertung

43 VOTES
62%
Freigegeben ab 12 Jahren
START 08.11.2012
DRAMA | 120 MINUTEN | USA 2012 | WARNER

Auf Tatsachen basierender Thriller über eine Rettungsaktion im revolutionären Iran von 1979, die durch eine unglaubliche Hollywood-Lüge erst möglich gemacht wurde.

Nach THE TOWN kommt der neue Film von und mit BEN AFFLECK – ein auf Tatsachen basierender Thriller über eine unglaubliche Rettungsaktion im Iran. Die dritte Regiearbeit von Ben Affleck wirkt wie eine märchenhaft konstruiertes Hollywood-Drama, das sich auch satirische Seitenhiebe auf Hollywood erlaubt, ist aber eine wahre Geschichte. Doch ARGO funktioniert perfekt als intensiver Thriller, weil die Regie die tonalen Wechsel sehr gut im Griff hat, alle Darsteller engagiert spielen und das wirklich Unglaubliche, was die Zuschauer hier zu sehen bekommen, zu großen Teilen absolut der Wahrheit entspricht. Mit ALAN ARKIN, JOHN GOODMAN und BRYAN CRANSTON.


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DRAMA | 120 MINUTEN | USA 2012 | WARNER
Ben Affleck Regie
Bryan Cranston als Jack O'Donnell Darsteller
Bryan Cranston Geburtstag: 07.03.1956

FILMOGRAFIE

2014 | Godzilla
2013 | World War Z
2012 | John Carter - Zwischen zwei Welten
2012 | Total Recall
2012 | Argo
2012 | Rock of Ages
2012 | Red Tails
2011 | Detachment
2011 | Drive
2011 | Contagion
2011 | Larry Crowne
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John Goodman als John Chambers Darsteller
Michael Parks als Jack Kirby Darsteller
Michael Parks Geburtstag: 24.04.1940

FILMOGRAFIE

2012 | Argo
2004 | Kill Bill Vol. 2
2003 | Kill Bill Vol. 1
1978 | Steiner - Das Eiserne Kreuz II
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Kyle Chandler als Hamilton Jordan Darsteller
Kyle Chandler Geburtstag: 17.09.1965 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2013 | Broken City
2013 | The Wolf of Wall Street
2012 | Argo
2012 | Zero Dark Thirty
2011 | Super 8
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Scoot McNairy als Joe Stafford Darsteller
Scoot McNairy

FILMOGRAFIE

2014 | Non-Stop
2014 | Black Sea
2013 | 12 Years a Slave
2012 | Killing Them Softly
2012 | Argo
2012 | Promised Land
2010 | Monsters
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Clea DuVall als Cora Lijek Darsteller
Tate Donovan als Bob Anders Darsteller
Tate Donovan Geburtstag: 25.09.1963

FILMOGRAFIE

2012 | Argo
2007 | Nancy Drew
2005 | Good Night, and Good Luck
2000 | G-Men From Hell
1998 | October 22
1997 | Mord im Weißen Haus
1992 | Equinox
1989 | Dead Bang - Kurzer Prozeß
1988 | Süchtig
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Christopher Denham als Mark Lijek Darsteller
Christopher Denham

FILMOGRAFIE

2012 | Argo
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Alan Arkin als Lester Siegel Darsteller
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START 08.11.2012
DRAMA | 120 MINUTEN | USA 2012 | WARNER
Batman vermöbelt Jason Bourne11.11.2014

Die Kumpel Ben Affleck und Matt Damon streiten, welcher ihrer beiden Filmhelden mehr Bumms hat. Und: Chris Nolan lobt den neuen Batman!

Gemeinsam eroberten sie Hollywood - doch jetzt gibt's Zoff zwischen Ben Affleck und Matt Damon.
Ohne den gemeinsamen Erfolg mit "Good Will Hunting" wäre Matt Damon wohl nie Top-Agent Jason Bourne geworden und Ben Affleck dürfte nicht die Traumrolle als Batman in "Dawn of Justice" übernehmen. Ihre Freundschaft aus den Anfangszeiten ihrer Karriere haben die beiden heutigen Superstars gut gepflegt, traten unter anderem gemeinsam in den "Ocean's"-Filmen auf.
Doch als die Website "Access Hollywood" die Schauspieler sich nach deren bekanntesten Figuren erkundigte, war es plötzlich vorbei mit dem freundschaftlichen Einvernehmen. "Wer würde einen Kampf zwischen Batman und Jason Bourne gewinnen?" wurden Damon und Affleck gefragt.
"Nun, zuallererst ist Batman gar nicht real, Jason Bourne aber schon!", konstatierte Matt Damon und ließ damit Comic-Held Batman erst gar nicht in den Ring. Das fand Affleck nicht lustig und meinte nur trocken: "Wenn Batman es mit Superman aufnehmen kann, dann hat er Jason Bourne wohl einiges voraus..."
Damit spielt Affleck auf die Fortsetzung zu "Man of Steel" an, in der er als neuer Batman-Darsteller auf den stählernen Helden trifft: "Batman v Superman: Dawn of Justice" heißt der Film. Das Argument war jedenfalls schlagkräftig genug, um Matt Damon erstmal zum Schweigen zu bringen.

Lob vom "Dark Knight"-Regisseur

Derzeit hat Affleck, der als Wahl für Batman zunächst heftig von den Fans kritisiert worden war, ohnehin Rückenwind. Denn jetzt hat sich auch Christopher Nolan zu Wort gemeldet. Der Macher der "Dark Knight"-Trilogie hat einen völlig neuen Batman-Kult geschaffen und überhaupt erst dafür gesorgt, dass sich viele Fans niemand anderen als Christian Bale in der Rolle des Dunklen Rächers vorstellen können. Doch Nolan selbst sieht das anders:
"Ich bin diesmal nur als Berater und ausführender Produzent dabei, also hatte ich mit den täglichen Entscheidungen nichts zu tun. Aber als ich erfuhr, dass Ben sich für die Rolle interessiert, dachte ich mir 'Das wäre richtig spannend!`Wir reden hier immerhin von dem Typen, der gerade für 'Argo' den Oscar gewonnen hat und ich fand es großartig, wenn er die Rolle übernehmen würde. Ich denke, dass er unglaublich talentiert ist und ich freue mich enorm darauf, zu sehen, was der Regisseur Zack Snyder und er gemeinsam entwickeln."
Da ist Nolan sicher nicht alleine, und am 24.3.2016 gibt's die Antwort, wenn "Batman v Superman: Dawn of Justice" ins Kino kommt.
Ben Affleck: Batman hat ein "Talent-Sandwich"06.10.2014

Der Superstar äußert sich persönlich zu den Fan-Protesten gegen ihn als neuen Batman - und erklärt, warum er an "Batman v Superman" glaubt.

Comic-Fans kennen keine Gnade: Wer bei ihnen einmal durchgefallen ist, der braucht sich nicht mehr im Heldenkostüm blicken lassen.
Das bekam zuletzt Ben Affleck zu spüren, als ihn Zack Snyder zum neuen Dunklen Rächer für die "Man of Steel"-Fortsetzung "Batman v Superman: Dawn of Justice" machte. Denn 2003 hatte sich Affleck den Rohrkrepierer "Daredevil" geleistet, dessen miserable Kritiken zu einem guten Teil Afflecks wenig überzeugender Darstellung als blinder Superheld geschuldet waren.
Das weiß auch Affleck, der zu Häme und Spott der Fans schwieg, bis sich der erste Shitstorm halbwegs gelegt hatte. Nun enthüllt er, dass auch er selbst unzufrieden mit seinem Debut als Comic-Held war:
"'Daredevil' bereue ich, so wie ich jeden Film bereue, der nicht gut gemacht wurde", erklärt Ben Affleck. "Wenn es nun also darum ginge, dass wir nochmal einen 'Daredevil'-Film machen, dann würde auch ich auf mich einprügeln. Ich bin ziemlich hart mir selbst gegenüber und habe hohe Ansprüche, exzellente Arbeit abzuliefern. Das gelingt mir nicht immer, aber ich glaube, man muss es immer versuchen."

Nur Könner am Werk

Das gilt insbesondere für seinen Auftritt als Batman, so Affleck: "Das Drehbuch zu 'Batman v Superman' stammt von Chris Terrio, der auch 'Argo' geschrieben hat, er ist also kein Typ für Komödien. Und Regie führt Zack Snyder, der unglaublich magische Bilder erschaffen kann und ein absoluter Comic-Insider ist. Das ist ein echtes Talent-Sandwich. Das macht mich enorm zuversichtlich. Ich habe von Anfang an daran geglaubt, dass wir diesen Film wirklich gut hinbekommen werden."
Bleibt nur zu hoffen, dass die Skeptiker Ben Affleck auch die Chance dazu geben. Ein Urteil bilden können sich Batman-Fans zum Kinostart von "Dawn of Justice" am 24. März 2016.
Trailer für Judes Laws "Black Sea"02.10.2014

Die Tauchfahrt nach versunkenem Nazi-Gold offenbart nicht nur in die Abgründe des Schwarzen Meers.

Auf dem Grund des Schwarzen Meers geht der "Sherlock Holmes"-Star zwielichten Geschäften nach.
Einen buchstäblich tiefgründigen Thriller hat sich Jude Law da als seinen nächsten Leinwandauftritt ausgesucht: "Black Sea" spielt an Bord eines U-Bootes, mit dem ein Schatz vom Grund des Schwarzen Meers geborgen werden soll.
Die Tauchfahrt findet unter der Regie von Oscarpreisträger Kevin Macdonald ("Der letzte König von Schottland") statt. Sein Händchen für messerscharfe Charakterzeichnungen bringt, wie der Trailer zeigt, nicht gerade das Beste in den Abenteurern zum Vorschein, wenn der Goldrausch einsetzt.
Law, zuletzt mit "Side Effects" im Kino, spielt einen arbeitslosen U-Boot-Mann, der sich auf ein zwielichtes Geschäft einlässt: Seine Auftraggeber behaupten, die Lage eines im Schwarzen Meer gesunkenen deutschen U-Bootes zu kennen - mit einer gigantischen Menge Nazi-Gold an Bord.

An Bord herrscht das Gesetz der Gier

Mit vergnügt-unternehmungslustiger Truppe sticht der Kapitän heimlich in See. Tief unten, dem Schatz zum greifen nah, ist dann Schluss mit lustig, verschafft sich das Gesetz der Gier Gültigkeit: Je weniger Männer die Oberfläche erreichen, umso größer der Anteil für den Rest der Crew. Und so kämpft jeder für sich im engen Bauch des Bootes.
Am hochspannenden, mörderischen Treiben unter Wasser nehmen neben Jude Law unter anderem Scoot McNairy ("Argo"), Jodie Whittaker ("Attack the Block"), Ben Mendelsohn ("The Dark Knight Rises") teil. US-Kinostart ist am 23. Januar 2013.
Den Trailer zu "Black Sea" finden Sie im Web auch unter: http://youtu.be/uCy_jOtL_KE
Freund und Feind für "Superman vs. Batman"03.02.2014

Zack Snyder kann für sein neues Superhelden-Projekt zwei weitere hochkarätige Schauspieler begrüßen.

Ben Affleck ist als Batman ja eher umstritten. Doch zumindest die beiden Neuzugänge sind über alle Zweifel erhaben.
Klar: Comic-Verfilmungen zehren dramaturgisch von überlebensgroßen Superhelden. Doch was sind schon Helden ohne charismatische Gegenspieler? Was wäre Batman ohne den Joker, Spidey ohne Green Goblin & Co.? Und was wären sie beide ohne ihre menschlichen Freunde, die - sogar bar aller Superkräfte - die Helden im Kampf gegen das Böse unterstützen?
Für "Batman vs. Superman" kann Zack Snyder daher jetzt zwei weitere hochkarätige Schauspieler begrüßen - schön ausgeglichen einen auf jeder Seite der Front zwischen Gut und Böse: Aufgenommen in den illustren Cast wurden Jesse Eisenberg, der die Rolle von Supermans Erzfeind Lex Luthor übernimmt, und Jeremy Irons, der sich als Bruce Waynes Butler Alfred versuchen darf.
"Lex Luthor ist wohl der berüchtigtste unter Supermans Gegenspielern", erläuterte Zack Snyder jetzt vor der Presse. "Sein widerwärtiger Ruf reicht zurück bis 1940. Das Grandiose an ihm ist, dass er weit jenseits der Grenzen normaler schändlicher Bösewichte existiert. Er ist ein komplizierter und differenzierter Charakter, dessen Intellekt, Reichtum und seine prominente Position ihn zu einem der wenigen Sterblichen machen, die dazu fähig sind, jemanden so unglaublich Mächtigen wie Superman herauszufordern."

Ein Freund, ein guter Freund...

Und auch für Butler Alfred samt Alter Ego Jeremy Irons hat der Regisseur nur extrem freundliche Worte übrig: "Wie jeder weiß, ist Alfred Bruce Waynes engster Freund, Verbündeter und Mentor - ein nobler Wächter und eine Vaterfigur. Er ist ein absolut entscheidendes Element in der komplizierten Infrastruktur die es Bruce Wayne erlaubt, sich in Batman zu verwandeln. Es ist eine Ehre, dass ein so erfahrener und begnadeter Schauspieler wie Jeremy die wichtige Rolle des Mannes übernimmt, der die nahezu undurchdringliche Fassade schützt, die Bruce Wayne umgibt."
Damit unterstützen sie Superman Henry Cavill und Batman Ben Affleck. Als Wonder Woman beziehungsweise Diana Prince wurde ja Gal Gadot besetzt. Ferner sind die "Man of Steel"-Stars Amy Adams, Laurence Fishburne und Diane Lane wieder mit an Bord.
Der Superheldenfilm startet am 16. Juli 2015, derzeit überarbeitet noch Chris Terrio ("Argo") das Drehbuch von David S. Goyer.
Colin Farrell glaubt an "Batman" Ben Affleck27.01.2014

Gute Freunde kann auch ein Shitstorm nicht trennen. Colin Farrell stärkt seinem "Daredevil"-Widersacher in Sachen "Batman" den Rücken.

Endlich mal ein Lob für den vielgeschmähten Ben Affleck.
Über 200.000 TV-Zuschauer, die per Online-Petition Markus Lanz loswerden wollen? Darüber kann Ben Affleck nur lachen - er wird von Millionen gehasst, seit er bei "Batman vs. Superman" für Gothams dunklen Rächer unterschrieben hat. Doch jetzt hat er einen Unterstützer, der für seinen Klartext berüchtigt ist.
Colin Farrell, einst in "Daredevil" Afflecks Gegenspieler, hat für den Shitstorm kein Verständnis. Umso weniger, als er Ben Allecks Qualitäten hoch schätzt: "Ich wünsche ihm viel Glück und weiß, dass er einen Superjob hinlegen wird. Ich kenne keinen Kollegen, der sich im Lauf seiner Karriere so steigern konnte, wie ihm das gelungen ist."
Den Affleck-mobbenden "Batman"-Fans schickt der Ire dann noch einen besonderen Gruß: "Ich habe es immer genossen, Ben spielen zu sehen. Er ist auch ein außergewöhnlicher Regisseur, aber in "The Town" und "Argo" war er einfach fantasisch mit seiner kontrollierten Performance. Ganz bestimmt wird er ein Killer sein als "Batman" und alle aus den Schuhen hauen. Ich hoffe, dass ihm das gelingt und er all diesen Neinsagern das Maul stopft."

"Batman vs. Superman" um zehn Monate verschoben

Ben Affleck werden diese knackigen Worte gut schmecken. Allerdings wird noch viel Zeit vergehen, bis er sich als "Batman" beweisen kann. Die "Man of Steel"-Fortsetzung unter der Regie von Zack Snyder wurde soeben um zehn Monate verschoben. Statt wie geplant am 17. Juli 2015 kommt "Batman vs. Superman" nun erst am 6. Mai 2016 in die Kinos. Wie es heißt, sind Probleme mit dem Drehbuch der Grund für den Zeitverlust.
Colin Farrell-Fans dagegen brauchen nicht so viel Geduld, sie können ihn demnächst gleich zweimal auf der Leinwand erleben: Ab 13. Februar dreht der Ire im hochromatischen Fantasyfilm "Winter's Tale" an der Zeitschraube und ab 6. März steht er Tom Hanks in "Saving Mr. Banks" zur Seite.
George Clooney tröstet "Batman" Ben Affleck30.09.2013

"Hört auf, Ben Affleck zu verhauen", fordert George Clooney

Ein schlechterer Batman als er selbst kann Ben Affleck gar nicht sein, findet George Clooney
Mit diesem Shitstorm hatten die Bosse beim Filmriesen Warner Bros. nicht gerechnet: Kaum gaben sie bekannt, dass Ben Affleck ("Argo") den neuen Batman macht, bog sich das Internet unter wütenden Fanprotesten.
Doch der viel geschmähte Star bekam auch Unterstützung. Viele Prominente verteidigten ihn - darunter auch solche, die bereits selbst als Batman unterwegs waren. Nur einer davon, ausgerechnet ein guter Freund Afflecks, verweigerte zu dessen Verpflichtung jeden Kommentar. Doch nun brach George Clooney sein Schweigen.
"Ich bin der letzte, der seinen Senf über die Rolle und ihren Schauspieler dazu geben sollte," sagt Clooney bescheiden, "schließlich habe ich selbst einen,Batman' fürchterlich vergeigt. Mein Vorschlag: Schauen wir uns den Film doch erst einmal an, bevor wir Ben Affleck so übel verhauen. Er ist ein smarter Bursche, der weiß schon, was er tut."

Batman & Robin & ich waren schwach

"Batman ist immer noch der größte Turbo, den meine Karriere je hatte - auch wenn der Film schwach und ich darin noch schwächer war. Wenn ich den Batman in "Batman & Robin" spiele, kann ich hinterher nicht jemandem anderen die Schuld geben, wenn das nicht funktioniert."
Ben Affleck wird die freundliche Mahnung seines Kumpels George gut tun. Trotzdem werden sich Regisseur Zack Snyder und er selbst eine Menge für "Batman vs. Superman" einfallen lassen müssen, um die Batman-Fans zu begeistern.
George Clooney hat es da schon leichter: Sein nächster Film "Gravity", bei uns ab 4. Oktober in den Kinos, wird enthusiastisch gefeiert und zählt schon jetzt zu den heißesten Oscar-Anwärtern.
Vin Diesel: "Batman ist mir scheißegal"05.09.2013

Der düstere Superheld scheint kein Thema für Mr. Muskel. Aber zumindest mit Ben Affleck als Fledermaus hat er kein Problem.

Auch Vin Diesel wurde nach seiner Meinung zur Batman-Besetzung gefragt. Resultat: Er hat keine. Aber die ziemlich deutlich.
Seit sich Vin Diesel einen Job bei den "Guardians of the Galaxy" gesichert hat (wenn auch den eines außerirdischen Baumes) - und seinen neuesten "Riddick" schon jetzt als heißen Oscar-Kandidaten betrachtet, besteht für den Action-Star überhaupt kein Grund mehr zu vornehmer Zurückhaltung.
Und nachdem ihm mal wieder keiner die längere Zeit verwaiste Rolle des Batman angeboten hat, kann er also auch diesbezüglich den Breiten machen. Speziell da die aktuelle Wahl von Ben Affleck in Fankreisen einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hat.
Auf die Frage, was er vom aktuellen Besetzungsplan des schwarzen Rächers halte, äußerte er daraufhin ein breitmauliges: "Batman ist mir scheißegal. Genauso wer Batman spielt" (Im Original: "I don't give a fuck about Batman. Or who plays Batman."). Starke Worte. Aber irgendwie ist man ja von dem Muskelpaket mit der markanten Frisur auch nichts Anderes gewöhnt.

Leben und leben lassen

Seinen Kollegen Ben Affleck wollte er damit aber wohl nicht treffen - was nach den Etikette-Statuten Hollywoods auch als extrem unfein gegolten hätte. Ganz im Gegenteil: Er hielt geradezu eine Verteidigungsrede auf den "Argo"-Star: "Lasst ihn mal machen, ist mein Motto. Lasst ihn einfach mal machen. Lasst Warner Bros doch dafür einfach einstellen, wen immer sie wollen - und lasst Ben machen, was er will. Er hat einen Oscar bekommen, vertraut ihm doch einfach mal. Kurz: Lasst ihn einfach in Frieden."
Matt Damon wechselt in den Regiestuhl30.08.2013

Wie sein Kumpel Ben Affleck will sich Matt Damon als Regisseur einen Namen machen. Damit das klappt, hat er sogar dessen "Argo"-Autoren angeheuert.

Hinter der Kamera macht es auch Spaß - "Dogma"-Kumpel Ben Affleck hat es bewiesen.
Nach dem Riesenerfolg von "Good Will Hunting" wurden Matt Damon und Ben Affleck große Stars, mit "Dogma" setzte das Duo noch einen drauf. Affleck drehte danach alles, was ihm angeboten wurde - der wählerischere Damon dagegen stieg zu einem der Top-Schauspieler Hollywoods auf.
Gerade, als alle glaubten, Ben Affleck hätte seine Karriere komplett ruiniert, wechselte er hinter die Kamera und mauserte sich zu einem vielbeachtetem Regisseur. Sein letzter Film, "Argo" gewann den Oscar als Bester Film.
Nun wurde bekannt, dass sich auch Matt Damon im Kielwasser von Kumpel Ben einen Regiestuhl aufstellen möchte. Er plant die Verfilmung von "A Foreigner" - das Drehbuch dazu stammt überdies von Afflecks "Argo"-Autoren Chris Terrio.

Ein vorhergesagter Mord in Guatemala

Der Film basiert auf dem im "New Yorker" erschienenen Artikel "A murder foretold" (deutsch: "Ein vorhergesagter Mord"). Er zeichnet die Geschichte eines Mannes nach, der in Guatemala erschossen wurde. In seinem Nachlass fand sich ein Videoband, dessen Inhalt Guatemalas Präsident nebst der First Lady in das Verbrechen verwickelte.
Wie es Ben Affleck Affleck bei "The Town" und "Argo" gehalten hat, will auch Matt Damon in "A Foreigner" selbst die Hauptrolle übernehmen. Als Robin an der Seite von Neu-Batman Affleck steht er allerdings ausdrücklich nicht zur Verfügung ...
Matt Damon will nicht Batman Afflecks Robin spielen28.08.2013

Seit "Good Will Hunting" und "Dogma" sind sie dicke Freunde, doch Matt Damon will Ben Affleck beim Batman-Auftritt nicht zur Seite stehen. Trotzdem hält er Affleck für geeignet.

Es wäre das Traumduo gewesen?
Für "Good Will Hunting" gewannen sie zusammen den Drehbuch-Oscar und kämpften in "Dogma" gegen höchste Mächte: Matt Damon und Ben Affleck sind seit ihren Anfängen in Hollywood gute Freunde.
Darum hat Matt Damon natürlich mit großem Interesse verfolgt, wie extrem viele Fans reagierten, als Ben Affleck für die "Man of Steel"-Fortsetzung "Batman vs. Superman" als Nachfolger von Christian Bale bekannt gegeben wurde: Er sei als Schauspieler zu schlecht und nicht furchteinflößend genug für Batman, hieß es häufig. Nun stärkt Matt Damon seinem Weggefährten den Rücken:
"Ich weiß, dass sich viele Fans aufregen, besonders im Internet", meint Matt Damon. "Ich kann da nur lachen. Also bitte, er spielt doch nicht King Lear (die schauspielerisch anspruchsvollste Shakespeare-Figur, die Red.). Wir reden hier von Batman! Dafür hat Ben locker die Fähigkeiten. Wer 'Argo' oder 'The Town' gesehen und Bens Arbeit in letzter Zeit verfolgt hat, der weiß, dass das alles vielschichtiger, interessanter und sehr viel schwieriger war als Batman! Der hat seine Kappe über dem Kopf und schnauzt die Leute mit einer finsteren Stimme an. Da ist Bruce Wayne noch der schwierigere Teil der Rolle - und den wird Ben großartig spielen!"

Zu alt für diesen Scheiß...

Auch wenn Matt Damon aus schauspielerischer Sicht wohl recht hat, dürfte sich der Star aus "Elysium" mit diesen Aussagen unter Batman-Fans nicht unbedingt beliebt machen.
Allerdings hat Damons Bereitschaft zur Unterstützung auch seine Grenzen. Denn auf die Frage, ob er Affleck nicht gleich im Film in der Rolle des Robin zur Seite stehen wolle, wenn er ihn so großartig als Batman findet, antwortete er:
"Das geht nicht, weil ich älter bin als Ben. Und Robin kann einfach nicht älter sein als Batman. Ich hab zwar von einem Fan ein gefaketes Bild gesehen, in dem er Ben und mich in Batman- und Robin-Kostüme gesteckt hatte, und das sah echt lustig aus. Aber ich kann versichern, dass ich nicht Robin spielen werde."
Zudem ist ein Auftritt von Robin in der "Man of Steel"-Fortsetzung ohnehin unwahrscheinlich, denn das erste Kino-Zusammentreffen von Batman und Superman ist genug Sensation für einen Film. Das Ergebnis gibt's ab 17. Juli 2015 zu bestaunen, wenn "Batman vs. Superman" ins Kino kommt.
Ben Affleck ist der neue Batman23.08.2013

In der "Man of Steel"-Fortsetzung "Batman vs. Superman" beerbt Ben Affleck den "Dark Knight"-Star Christian Bale in der Rolle des Dunklen Rächers. Auch der Kinostart steht schon fest!

Er war schon einmal im Gespräch gewesen?
Nein, es ist weder Ryan Gosling, Josh Brolin noch Orlando Bloom geworden. Das Rennen um die begehrte Rolle als Batman in der geplanten "Man of Steel"-Fortsetzung "Batman vs. Superman" hat entgegen aller Gerüchte ein echter Superstar gemacht: Ben Affleck!
Regisseur Zack Snyder verleiht seinem neuen Darsteller nach der offiziellen Bestätigung durch den Filmriesen Warner schon mal ordentlich Vorschusslorbeeren:
"Ben liefert ein interessantes Gegengewicht dazu, wie Henry Cavill den Superman spielt", erklärt Snyder. "Er hat die schauspielerischen Fähigkeiten, um ein vielschichtiges Porträt eines Mannes zu zeichnen, der älter und erfahrener als Clark Kent ist, der die Narben eines Veteranen im Kampf gegen das Verbrechen trägt, und der sich aber dennoch den Charme bewahrt hat, den die Welt vom Milliardär Bruce Wayne kennt. Ich kann's kaum erwarten, mit ihm zu arbeiten!"
Damit hat der Regisseur auch schon einiges über die Handlung des Films verraten, in dem Batman und Superman zum allerersten Mal gemeinsam auf der Leinwand zu sehen sein werden. Denn allein das von Snyder geschilderte Verhältnis der Titelhelden birgt jede Menge dramatisches Potenzial - allein schon, was die Wahl der Mittel betrifft, wenn es darum geht, Fieslinge auszuschalten.

Das Superhelden-Duo kommt mitten im Sommer 2015 ins Kino

Dazu kommt, das Superman natürlich übermenschliche Kräfte einsetzen kann, während Batman ein ganz normaler Erdenbürger ist, der außer seinem Verstand und seinem Kampftalent nur mit Hilfe der Technik besondere Tricks anwenden kann.
Für Kenner kommt die Wahl von Ben Affleck nicht völlig überraschend. Denn Filmriese Warner hat während der Dreharbeiten zu "Man of Steel" auch an einem Film mit den Helden der Justice League gearbeitet, in dem wie bei den "Avengers" von Konkurrent Marvel gleich eine ganze Truppe von Comic-Größen zu sehen sein sollte - natürlich auch Batman. Schon damals gab es Gerüchte, dass Ben Affleck darin den Dunklen Rächer spielen und gleichzeitig die Regie übernehmen soll. Affleck hatte das sofort dementiert. Doch nun zeigt sich, dass solche Aussagen in Hollywood mitunter eine geringe Haltbarkeit haben.
Für Affleck wird "Batman vs. Superman" der zweite Auftritt als Comic-Held, er mimte auch schon den Superhelden Daredevil. Außerdem spielte er in "Die Hollywood-Verschwörung" den Superman-Darsteller George Reeves, der in den 50er-Jahren Star der TV-Serie "Adventures of Superman" war. So sollte sich Ben Affleck trotz des von Zack Snyder geschilderten Gegensatzes zwischen seinen beiden Titelhelden bestens in seinen Schauspiel-Kollegen Henry Cavill einfühlen können.
Trotzdem tritt Affleck als Nachfolger von Christian Bale natürlich ein schweres Erbe an. Denn die "Dark Knight"-Trilogie von Christopher Nolan hat im Superhelden-Genre neue Maßstäbe gesetzt und mit seiner realistischen und dramatischen Action auch Menschen ins Kino gelockt, die ansonsten wenig mit Superhelden anfangen konnten.
Vermutlich hat man genau deswegen einen Schauspieler verpflichtet, der sich in den letzten Jahren vom einstigen Teenie-Star zum ernstzunehmenden Darsteller und nicht zuletzt zum geachtetem Regisseur entwickelt hat, der mit Filmen wie "Gone Baby Gone", The Town" oder "Argo" die Kritiker begeisterte.
Das Urteil der Fans über den neuen Batman fällt am 17. Juli 2015, denn dann startet "Batman vs. Superman" im Kino.
Ben Affleck sucht mit David Fincher "Gone Girl"12.07.2013

Für die Verfilmung des Bestsellers "Gone Girl" legt Ben Affleck alle anderen Projekte auf Eis. Fehlt nur noch die verschwundene Frau

Wer am Hochzeitstag verschwindet ist entweder hundsgemein - oder tot
"Argo"-Macher Ben Affleck steht in den letzten Verhandlungen für eine Zusammenarbeit mit Top-Regisseur David Fincher ("Verblendung").
Das Projekt, um das es geht, ist die Verfilmung von Gillian Flynns Bestseller "Gone Girl", für das Filmriese Fox die Rechte erworben hat. Den Stoff findet Affleck so heiß, dass er für die Hauptrolle seine eigene nächste Regie-Arbeit "Live by Night" auf Eis legt.
Flynns Roman erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Leben komplett aus den Fugen gerät, nachdem seine Frau an ihrem fünften Hochzeitstag von der Bildfläche verschwindet.

wird Reese Witherspoon spurlos verschwinden?

Die weibliche Hauptrolle für "Gone Girl" ist noch nicht besetzt. Da der Film aber von Pacific Standard produziert wird und hinter diesem Unternehmen Reese Witherspoon steht, darf über ihre Mitwirkung auch vor der Kamera munter spekuliert werden.
Die "Gone Girl"-Autorin Gillian Flynn hat sich selbst am Drehbuch versucht und einen ersten Entwurf vorgelegt. Ihr Roman ist bereits im vergangenen Jahr erschienen, bei uns unter dem Titel "Gone Girl - Das perfekte Opfer". David Fincher ist mit dem Stoff seit Januar beschäftigt, er wird das nächste Regie-Projekt sein, das er betreut.
Ben Affleck lebt von 1,50 $ pro Tag24.04.2013

Nach Hugh Jackman machen nun Ben Affleck, Jonah Hill und "Thor"-Schurke Tom Hiddleston bei der Aktion "Below the Line" mit. Sie ernähren sich wie 1,4 Milliarden Menschen.

Hollywood-Stars leben im Überfluss?
Große Villa in Beverly Hills mit Swimming Pool, mehrere Garagen voller Luxuskarossen und feinste Speisen angeliefert vom bevorzugten Gourmet-Tempel: So stellt man sich gemeinhin die Lebensumstände eines Filmstars vor.
Doch nicht alle Hollywood-Größen schwelgen im Luxus. Ben Affleck, nicht erst seit "Argo" für einen kritischen Blick aufs Weltgeschehen bekannt, begnügt sich nun fünf Tage lang mit einem Dollar und fünfzig Cent pro Tag fürs Essen. Denn Affleck nimmt an der Aktion "Below the Line" teil.
Weltweit müssen 1,4 Milliarden Menschen mit weniger als dieser Summe pro Tag auskommen müssen und leben damit weit unterhalb der Armutsgrenze. Die Kampagne fordert Bewohner der reichen Teile des Globus heraus, ob auch sie dazu imstande sind: Fünf Tage lang sollen Teilnehmer mit dieser Summe ihre Nahrung besorgen und einen Einblick gewinnen, was ein solches Leben bedeutet.

Wie kocht man für 2 Euro am Tag?

"Ich mache bei 'Below the Line' mit, weil Milliarden Menschen von weniger als 1,50 am Tag leben müssen. Machst Du auch mit?", schrieb Affleck via Twitter.
Zuletzt hatte Hugh Jackman die Aktion im Jahr 2011 unterstützt. Nun sind neben Ben Affleck auch Comedian Jonah Hill und Marvel-Bösewicht Tom Hiddleston alias Loki dabei. Letzterer hat sogar ein Video von seinen Kochversuchen online gestellt und seinen Speiseplan der fünf Tage über Twitter veröffentlicht, darunter einfache gekochte Kartoffeln, dann gedünsteter Reis mit Gemüse oder ein Omelette mit Bohnen. Dazu schrieb Hiddleston noch: "Mir ist völlig klar, dass ich um wirklich 'Below the line' zu leben außerdem noch viele andere Privilegien aufgeben müsste, wie das Dach über meinem Kopf, Strom, Heizung und sauberes, fließendes Wasser."
Was für ein Kontrast für die Superstars, die bei den Dreharbeiten zum Spieler-Drama "Runner, Runner" (Affleck) und "Thor - The Dark Kingdom" (Hiddleston) noch mit feinstem Hollywood-Catering verwöhnt worden waren ?
Oscars für Waltz, Haneke und "Panem"-Star Jennifer Lawrence25.02.2013

2. Oscar für Christoph Waltz in "Django Unchained", Auslands-Oscar für "Liebe" von Michael Haneke. Beste Hauptdarsteller sind Jennifer Lawrence und Daniel Day-Lewis. Und: Ein Oscar-Unentschieden!

Es war die Nacht der Überraschungserfolge!
Jungstar Jennifer Lawrence aus "Die Tribute von Panem" hat sensationell den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre mitreißende Darstellung in der Psycho-Dramödie "Silver Linings" gewonnen. "Das ist der totale Wahnsinn", sagte die 22-Jährige atemlos.
Favoritin war eigentlich Jessica Chastain als taffe CIA-Agentin im Bin-Laden-Thriller "Zero Dark Thirty" gewesen, der aber beinahe ganz leer ausging. Die Kontroverse um das heikle Thema des Films und die Vorwürfe wegen angeblicher Rechtfertigung von Folter haben dem Werk von Kathryn Bigelow im Vorfeld wohl sehr geschadet.
Bei den Männern musste sich der ebenfalls nominierte Co-Star von Siegerin Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, erwartungsgemäß "Lincoln"-Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis geschlagen geben. Dieser ist nun nach den Oscars für "Mein linker Fuß" und "There Will Be Blood" der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der drei Hauptrollen-Oscars gewonnen hat.
Als bester Film setzte sich nach engem Rennen der satirische CIA-Thriller "Argo" von Ben Affleck durch, der nach seinem frühen Oscar für das Drehbuch von "Good Will Hunting" unter Tränen sagte: "Damals hatte ich keine Ahnung, was ich da eigentlich tat, ich war doch noch ein Kind. Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal hier oben stehen würde."
Der Preis kam insofern überraschend, als Affleck bei den Regisseuren nicht einmal nominiert war und die Academy selten den Oscar für den besten Film an einen Kandidaten vergibt, bei dem nicht auch der Filmemacher ein Siegeranwärter ist. Affleck durfte überhaupt nur deshalb auf die Oscar-Bühne und sich bedanken, weil er "Argo" auch als Produzent begleitet hat, der traditionell den Preis für den besten Film entgegennimmt.
Den Regiepreis gewann dagegen Ang Lee für seine poetische Bilderflut "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" - obwohl Hollywood-Liebling Steven Spielberg für "Lincoln" als Favorit gegolten hatte. "Ich danke dem Gott des Films", sagte Ang Lee ergriffen.

"Life of Pi" gewinnt die meisten Oscars

Mit insgesamt "nur" vier Oscars war die Bestseller-Verfilmung zudem meistgeehrter Film des Abends, dazu braucht es sonst oft 10 oder mehr Goldjungen. "Life of Pi" wurde völlig verdient für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet, dazu für die Filmmusik und die Spezialeffekte, für die etwas überraschend nicht "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" gewann. Peter Jacksons Fantasy-Epos ging damit komplett leer aus.
Drei Oscars gewannen jeweils "Argo", der auch für den Schnitt und die beste Drehbuchadaption geehrt wurde, und "Les Misérables", dort allen voran Anne Hathaway in der Rolle der Fantine als beste Nebendarstellerin. "Es ist wirklich wahr geworden", sagte sie mit ehrfurchtsvollem Blick auf ihre Goldstatuette.
Ihr männliches Gegenüber spricht Deutsch. Denn Christoph Waltz fuhr für seinen skrupellosen Kopfgeldjäger in "Django Unchained" einen Favoritensieg als bester Nebendarsteller ein. Er widmete den Preis Quentin Tarantino, dem Waltz schon seinen ersten Oscar für "Inglourious Basterds" verdankt. Tarantino wurde bei den Regisseuren übergangen, durfte dafür aber den Preis fürs beste Drehbuch mit nach Hause nehmen. "Es ist die Nacht der Autoren", kommentierte er dies grummelnd.
Waltz' österreichischer Landsmann Michael Haneke, auf europäischen Preisverleihungen und Festivals bereits vielfach ausgezeichnet, hat nun ebenfalls den ersten Oscar in der Tasche. Denn sein anrührendes Drama über "Liebe" im Alter wurde als bester nicht-englischsprachiger Film geehrt.
Als bester Filmsong wurde Favorit "Skyfall" von Adele gewürdigt, die eine absolut mitreißende Performance des Titelsongs lieferte. Übertroffen wurde sie allerdings noch von Shirley Bassey, die anlässlich des 50. Bond-Jubiläums den Klassiker "Goldfinger" dermaßen ins Dolby Theatre schmetterte, dass auch der abgebrühteste Hollywood-Veteran Gänsehaut bekam.
Der neue Bond war zudem an einer Überraschung beteiligt, die es bisher erst einmal in der Oscar-Geschichte gegeben hatte, und die dem Laudator Mark Wahlberg den Ausruf "Bullshit!" entlockte. Denn in der Kategorie Tonschnitt lagen "Skyfall" und "Zero Dark Thirty" nach Auszählung der Stimmen von mehreren tausend wahlberechtigen Academy-Mitgliedern absolut gleichauf. So wurden also zwei Oscars vergeben, das hatte es bisher erst im Jahr 1968 gegeben, als sich Barbra Streisand ("Funny Girl") und Katharine Hepburn ("Rat mal, wer zum Essen kommt") den Hauptrollenoscar teilten. So kam denn auch "Zero Dark Thirty" zumindest noch zu einem "halben" Oscar.

Enttäuschter US-Präsident, geschasste Mittelerde-Bewohner

Zu den Verlierern zählte neben "Zero Dark Thirty" am Ende auch "Lincoln", der trotz 12 Nominierungen nur zwei Academy Awards erhielt - neben Day-Lewis wurde auch die Ausstattung gewürdigt. Die besten Kostüme sah die Jury erwartungsgemäß bei "Anna Karenina".
Zudem wurde "Merida - Legende der Highlands" als bester Animationsfilm ausgezeichnet, hier hatten Experten eher mit Tim Burtons "Frankenweenie" oder der Games-Hommage "Ralph reicht's" gerechnet.
Überraschend brav blieb indes Moderator Seth MacFarlane. Einige zart besaitete Mitglieder der Academy hatten bei der Nominierung des als rüpelhaft geltenden Machers von "Ted" und Erfinder von "American Dad" und "Family Guy" ziemliche Bauchschmerzen gehabt. Doch MacFarlanes mutigster Scherz war, "Django Unchained" als "Date-Movie für Rihanna und Chris Brown" zu bezeichnen. "Sie hatten Angst, dass ich so etwas mache", sagte der Moderator dazu - und sagte danach nichts mehr, vor dem irgendjemand Angst haben müsste.
So war denn die größte Änderung der Oscar-Nacht der neue Name des ehemaligen "Kodak Theatre", das sich dank neuem Sponsor nunmehr "Dolby Theatre" nennt. Ansonsten war es trotz neuem Gastgeber, gestraffter Dankesreden und schnell getakteten Showeinlagen doch eher "Business as Usual" mit dem berühmten Satz "And the Oscar goes to?"
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"Hangover 3": John Goodman als Killer im Sportdress14.02.2013

Hollywood-Schwergewicht John Goodman ist im dritten Auftritt des Wolfsrudels als Freak, der Spaß am töten hat, dabei - und er hat ausgerechnet eine Schwäche für Sportklamotten!

Er hinterlässt stets einen bleibenden Eindruck?
Bei John Goodman steht die schauspielerische Präsenz der körperlichen in nichts nach, ob als "King Ralph", im Kultfilm "The Big Lebowski", dem Serienhit "Roseanne" oder zuletzt in "The Artist", "Argo" oder Flight". Der neueste Coup für das altgediente Hollywood-Schwergewicht: eine Rolle im dritten Teil der Kultreihe "Hangover"!
Nun dürsten die Fans natürlich nach Details zu Goodmans Auftritt, denn um die Handlung des dritten Abenteuers fürs Wolfsrudel herrscht strikte Geheimhaltung. Folgendes hat Goodman verraten:
"Ich spiele einen Typen, der gerne Menschen tötet und in Sportklamotten rumrennt."
Das sagt zwar für sich genommen nicht sehr viel, aber in der Kombination den bisherigen Informationen entsteht doch ein ganz gutes Bild von den möglichen Geschehnissen in "Hangover 3": Denn auf einem Bild von den Dreharbeiten ist Goodman zusammen mit Phil, Stu und Doug in der Wüste zu sehen. Dazu kommt das Gerücht, dass diesmal nicht wie in den ersten beiden Filmen eine Junggesellen-Party den Ausgangspunkt bildet, sondern die drei auf einen Roadtrip gen Mexiko aufbrechen, weil sich Alan in enorme Schwierigkeiten gebracht hat. Dabei stoßen sie dann offensichtlich auf John Goodmans Leichtathletik-Killer.

Auch Mike Tyson ist wieder dabei

Da sollte doch für genügend hochnotpeinliche und absurde Verwirrung im Wolfsrudel-Style gesorgt sein. Für die bekannten und beliebten Running Gags sorgen die Rückkehrer Mike Tyson und Ken Jeong, sowie Stamm-Regisseur Todd Phillips, der auch im dritten Teil im Chefsessel sitzt.
Wie sich das Ganze dann am Ende auflöst - oder auch nicht - gibt's ab 30. Mai im Kino zu erleben, wenn "Hangover 3" in Deutschland startet.
Ben Afflecks Kinder dürfen nicht zum Film28.01.2013

Mit "Argo" segelt Ben Affleck voll auf Oscar-Kurs. Das will der Superstar seinen Kindern unbedingt ersparen ...

Papa winkt der zweite Oscar. Aber die Kinder von Ben Affleck und Jennifer Garner sollen selbst keinesfalls beim Film landen ...
Hollywood-Star Ben Affleck bleibt hartnäckig und wird seinem Nachwuchs niemals erlauben, seinen Spuren ins Showbusiness zu folgen. Gemeinsam mit seiner Frau Jennifer Garner hat der Schauspieler und Regisseur drei Kinder: Violet, 7, Seraphina, 4 und Samuel, der im Februar ein Jahr alt wird.
Eigentlich wäre es ja nur logisch, dass die Kinder zweier Schauspieler ebenfalls den Weg ins Rampenlicht finden. Doch Ben Affleck hält dagegen. 'E! Online' sagte er: "Ich mache was ich kann, um sie davon abzuschrecken. Meine Kinder erleben schon genug Rummel, den ich ablehne und werden ständig in Magazinen und TV-Sendungen gezeigt."
Ganz verweigern wollen Ben Affleck und Jennifer Garner ihren Kindern die Bühne jedoch nicht. "Wenn du an der Schauspielerei Interesse hast, dann gibt es Theaterkurse. Punkt!" fügt der Star hinzu. Die drei werden sich also selbst durchbeißen müssen, wenn sie so berühmt der Papa werden wollen.

Afflecks "Argo": Debatten in Teheran

Der ist gerade mit seinem neuen Film "Argo" hart auf Oscar-Kurs (den ersten bekam er 1998 zusammen mit Matt Damon für das Drehbuch zu "Good Will Hunting"). Bei sieben Nominierungen für "Argo", darunter "Bester Film", darf sich Affleck berechtigte Hoffnungen machen.
Zuvor hatten "Argo" und sein Regisseur bereits "Golden Globes" für den besten Film und die beste Regie abgeräumt, auch bei den Critics' Choice Movie Awards am 10. Januar kam in diesen Kategorien niemand an Ben Affleck vorbei.
"Argo" bezieht sich auf die Befreiung von sechs Angehörigen der US-Botschaft in Teheran im Jahr 1978 - und selbst Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad beschäftigt sich mit dem Film: "Argo" ist Diskussionsschwerpunkt von Ahmadinedschads "Dritter Internationalen Konferenz über Hollywoodismus" - und wird dort sicher kaum zu großen Ehren kommen.
Ben Affleck ist gerade ganz oben, kennt aber auch das hämische Gesicht Hollywoods: Bereits sechsmal war er für eine "Goldene Himbeere" für schlechte schauspielerische Leistungen nominiert, zweimal 'gewann' er die ungeliebte Auszeichnung. Verständlich, wenn man seinen Kindern eine derartige Häme ersparen möchte ...
Golden Globes für Hanekes "Liebe" und Christoph Waltz14.01.2013

Michael Hanekes "Liebe" gewinnt den Auslands-Golden Globe, Christoph Waltz heimst den Preis als bester Nebendarsteller für "Django Unchained" ein.

Wer bei den Golden Globes gewinnt, hat auch bei den Oscars beste Chancen...
Nach zahlreichen Kritikerpreisen hat Michael Haneke "Liebe" auch einen Golden Globe in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Bei der Verleihung in der vergangenen Nacht wurde außerdem Christoph Waltz für seine Rolle in "Django Unchained" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.
Die Golden Globes gelten auch als wichtiger Fingerzeig für die Oscar-Verleihung und da beide Gewinner auch für Academy Awards nominiert sind - "Liebe" sogar nicht nur in der Auslands-Kategorie, sondern auch als Bester Film - steigen die Chancen auf den wichtigsten Filmpreis damit enorm.
Als beste Nebendarstellerin wurde die ebenfalls Ocar-nominierte Anne Hathaway für ihre Rolle in "Les Misérables" ausgezeichnet, ebenso ihr Kollege Hugh Jackman, der den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in der Kategorie Comedy/Musical bekam. In dieser Kategorie wurde die Musicalverfilmung außerdem als bester Film gewürdigt und war damit mit drei Golden Globes der meist ausgezeichnete Kinofilm des Abends.

Überraschung: Affleck sticht Spielberg aus

Zur besten Hauptdarstellerin in der Kategorie Comedy/Musical wurde Jennifer Lawrence für "Silver Linings" gekürt, die Schauspielerpreise in der Dramakategorie gingen an Jessica Chastain ("Zero Dark Thirty") und Daniel Day-Lewis ("Lincoln"). In dieser Kategorie erhielt Ben Afflecks "Argo" den Golden Globe als bester Film, Affleck als bester Regisseur. Zum besten Filmsong wurde erwartungsgemäß der Bond-Titelsong "Skyfall" von Adele gekürt.
Auch hier sind alle Gewinner jeweils oscar-nominiert, Jessica Chastain und Daniel Day-Lewis sind bei den Darstellern auch die großen Favoriten. Überraschend kommen dagegen die Auszeichnungen in den Königskategorien Bestes Drama und Regie für Ben Afflecks Werk. Für die Oscars galt hier bisher Steven Spielberg für "Lincoln" als Favorit, doch nun werden die Karten neu gemischt.
Bei den TV-Globes räumten vor allem die Serien "Homeland" "Game Change" und "Girls" ab.
Alle Gewinner unter goldenglobes.org
Jennifer Lawrence und Ben Affleck Stars der Kritiker11.01.2013

Jennifer Lawrence überzeugte mit "Silver Linings" bei den Critics' Choice Movie Awards. Den Hauptpreis als Bester Film erhielt Ben Afflecks "Argo".

Am Ende interessiert uns vor allem: Wer wird im Februar den Oscar gewinnen?
Nach der Oscar-Nominierung für "Silver Linings" darf sich Jennifer Lawrence nun auch über einen Critics' Choice Movie Award freuen. Jennifer räumte in der Kategorie Beste Schauspielerin in einem Actionfilm in "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" sowie in der Kategorie Beste Schauspielerin in einer Komödie mit "Silver Linings" ab.
Damit wächst die Chance auf einen Goldjungen für Jennifer Lawrence gewaltig, denn eben erst wurde Lawrence als Beste Hauptdarstellerin in "Silver Linings" für den Oscar nominiert.
Die Königskategorie der Kritikerpreise ging allerdings an Ben Affleck: Er gewann mit "Argo" in den Kategorien Bester Film und Bester Regisseur und hat nun ebenfalls gewaltige Oscar-Chancen - sein Politthriller wurde für den Goldjungen ("Bester Film") nominiert. Die Konkurrenz ist allerdings groß, denn Michael Hanekes todtrauriges Drama "Liebe" überzeugte die Kritiker ebenfalls sehr und gewann als Bester nicht-englischsprachiger Film - im Oscarrennen ist auch dieser Film.

Hartes Kopf-an-Kopf-Rennen

Kritiker-Schauspielpreise gab es weiterhin für Daniel Day-Lewis in "Lincoln" und Jessica Chastain in "Zero Dark Thirty". Im Bereich Action gewann Daniel Craig mit "Skyfall" und im Bereich Komödie Bradley Cooper ("Silver Linings").
In den Nebendarstellerkategorien führten Philip Seymour Hoffman für "The Master" und Anne Hathaway mit "Les Misérables".
Oscars: "Lincoln" mit 12 Nominierungen Favorit, "Liebe" überrascht, Bond und Hob10.01.2013

Steven Spielbergs Film um den US-Präsidenten ist bei den Oscar-Nominierungen der Liebling, Michael Hanekes "Liebe" hat fünf Chancen, darunter als bester Film!

"History in the making - hier wird Geschichte gemacht?"
Es gibt sie, diese typischen Oscar-Filme: Große Konflikte, beeindruckende Kostüme, am besten noch ein paar blutige Schlachten und das Ganze am liebsten auf der Grundlage echter historischer Ereignisse - am allerliebsten aus der US-Geschichte.
All das trifft auf Steven Spielbergs "Lincoln" zu, und prompt hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences dem epochalen Historiendrama gerade 12 Oscar-Nominierungen zugesprochen - die meisten dieses Jahres.
Damit ist Spielbergs Kino-Hommage an den legendären US-Präsidenten gleichzeitig auch Favorit auf den Oscar für den besten Film, für den "Lincoln" natürlich auch nominiert ist. Oscar-Abonnent Daniel Day-Lewis gilt zudem als sicherer Tipp für den Hauptrollenpreis, Tommy Lee Jones als erbitterter Sklavereigegner Thaddeus Stevens wird wohl auch bei den Nebendarstellern triumphieren.
Knapp hinter "Lincoln" landete die opulente Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger", anders als Spielbergs Historiendrama auch bei uns bereits im Kino, mit 11 Nominierungen auf Platz 2 - allerdings wurden hier keine Darsteller nominiert.
Dicht dahinter dann der Überraschungshit "Silver Linings", der Hauptdarsteller Bradley Cooper die erste Oscar-Chance seiner Karriere einbrachte. Zudem sind mit Jennifer Lawrence, Jackie Weaver und Robert De Niro Preise auch in allen anderen Schauspieler-Kategorien möglich - völlig zu Recht, denn das Ensemble im Drama um einen Footballer, der seinen Aggressionen nicht im Griff hat, ist darstellerisch eine Wucht.
Jeweils sieben Nominierungen erhielten die Musical-Verfilmung "Les Misérables" und Ben Afflecks Polit-Satire "Argo", die ebenfalls beide auch für den besten Film berücksichtigt wurden. Anne Hathaway gilt als Fantine sogar als Favoritin bei den Nebendarstellerinnen. Hier wurden übrigens mit der neunjährigen Quvenzhané Wallis in "Beasts of the Southern Wild" und der 85-jährigen Emmanuelle Riva die jeweils jüngste und älteste Darstellerin aller Zeiten für einen Goldjungen nominiert.
Riva spielt dabei die Hauptrolle in Michael Hanekes "Liebe", der sich sensationell über fünf Oscar-Nominierungen freuen darf, darunter nicht nur als bester nicht-englischsprachiger Film, sondern auch in der Königsklasse Bester Film. Haneke selbst wurde außerdem für Drehbuch und Regie nominiert, damit heimste die deutschsprachige Produktion um große Gefühle an der Schwelle zum Tod ausnahmslos Nominierungen in den "großen" Kategorien ein!
Das gilt zwar auch für Kathryn Bigelows kontroversen Bin-Laden-Film "Zero Dark Thirty", doch blieb man mit insgesamt fünf Nominierungen etwas hinter den Erwartungen zurück. Dennoch gilt Jessica Chastain bei den Hauptdarstellerinnen als große Favoritin mit ihrer vielschichtigen Darstellung der CIA-Expertin, die den US-Staatsfeind Nr. 1 verfolgte.
Auch der Western-Kracher "Django Unchained" erhielt nur fünf Nominierungen. Überraschend ist dabei vor allem, dass Quentin Tarantino bei der Regie übergangen wurde, obwohl die brutale Abrechnung mit der Sklaverei als bester Film nominiert ist - denn meist nominiert die Academy wenn, dann in beiden Bereichen. Der stets brillante Christoph Waltz ist zwar nach seinem Sieg für "Inglourious Basterds" erneut als Nebendarsteller nominiert, dürfte diesmal aber gegen Tommy Lee Jones den Kürzeren ziehen.
So sehr die Academy historische Stoffe liebt, so schwer tut sie sich traditionell mit dem Genre Fantasy. Das beweisen die gerade mal drei Nominierungen für den Publikumserfolg "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise", der mal wieder "nur" in den Nebenkategorien Makeup, Ausstattung und Spezialeffekte berücksichtigt wurde. Andererseits war es auch bei der "Herr der Ringe"-Trilogie schon so, dass der ganz große Oscar-Regen (11 Stück) erst für das Finale "Die Rückkehr des Königs" kam. Vielleicht werden Peter Jackson & Co. also auch diesmal erst beim dritten Film für ihr erneutes Mammut-Projekt gewürdigt.
Auch ein anderer Publikumsliebling blieb hinter den Erwartungen zurück: Zwar heimste der aktuelle Bond-Film "Skyfall" fünf Nominierungen ein, doch die gab's auch "nur" für Ton, Tonschnitt, Kamera, Musik und den Titelsong, den Interpretin Adele bei der Verleihung auch live performen wird. Die von vielen für Daniel Craig geforderte Nominierung als bester Hauptdarsteller blieb dagegen aus.
Trotzdem ist bei den Oscars ein 007-Mime in aller Munde, wenn auch einer älteren Semesters: Sean Connery!
Denn ein besonderes Highlight der diesjährigen Oscar-Verleihung wird anlässlich des 50. 007-Jubiläums und des großen Erfolgs von "Skyfall" eine Hommage an die James-Bond-Reihe. "Ted"-Regisseur und "American Dad"-Macher Seth MacFarlane, der die Gala zum ersten Mal moderieren wird, präsentiert dazu eine lange Sequenz mit den berühmtesten Bond-Szenen seit "James Bond jagt Dr. No" 1962 die Agentenreihe eröffnete. Dazu sollen sich erstmals alle bisherigen Bond-Schauspieler ein Stelldichein auf der Bühne geben - inklusive Sir Sean!
Das ist insofern eine faustdicke Überraschung als der Schotte sich nicht nur offiziell vom Filmgeschäft zurückgezogen hat, sondern auch jegliche Auftrittsgesuche rund um seine 007-Vergangenheit kategorisch absagt. Der Grund: Connery streitet seit 40 Jahren mit den Bond-Machern, weil er bei seinen sieben Agentenauftritten nach seinem Empfinden unterbezahlt und schlecht behandelt wurde. Doch diesmal könnte Sir Sean eine Ausnahme machen, meint ein Academy-Insider:
"Sir Connery hat eine offizielle Einladung erhalten, mit Daniel Craig und den anderen 007-Darstellern auf die Bühne zu kommen - und er hat noch nicht abgelehnt! Normalerweise lehnt er alles im Zusammenhang mit Bond sofort ab?"
Damit ist Sean Connery mal wieder die große Ausnahme: Während mancher in Hollywood sein Leben für eine Einladung zur Oscar-Nacht geben würden, sind die Macher bei Sir Sean schon froh, wenn er ihre Einladung nicht sofort ausschlägt - ganz nach dem Motto: Wenn er uns nicht "Nein" sagt, dann ist das fast schon ein "Ja" - zumindest bei Bond, James Bond?
Welche Gäste sich dann tatsächlich in der Nacht der Nächte die Ehre gaben und wer von ihnen im Morgengrauen einen der begehrten Goldjungen in den Händen hält, das zeigt sich am Sonntag, den 24. Februar. Denn dann heißt es in Hollywood wieder "And the Oscar goes to?"
Schauplatz ist dann erstmals nicht mehr das Kodak Theatre, sondern das Dolby Theatre - obwohl die Oscars nicht etwa umgezogen sind: Wegen der Pleite des bisherigen Namensgebers im letzten Jahr wurde der altbekannte Oscar-Tempel nun lediglich auf den neuen Sponsor umbenannt. Hoffentlich ein gutes Omen?
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Batman und Superman unter der Regie der Wachowskis?27.08.2012

Filmriese Warner sucht fieberhaft nach Regisseuren für das Superhelden-Team-Up "Justice League". Nun scheinen die Wachowski-Geschwister heiße Kandidaten zu sein.

Geeignete Regisseure für ein Projekt der Größenordnung Superhelden-Blockbuster zu finden, ist alles andere als eine leichte Aufgabe. Wo sich Nolan und Whedon als Glücksgriffe erwiesen, da kann man mit der falschen Wahl schon vor dem Kinostart allen Kredit bei Film- und Comic-Fans verspielen.
Die Helden Superman und Batman mit weiteren Mitstreitern als "Justice League" auf der Leinwand zu vereinen, dieses Vorhaben genießt beim Comicverlag DC und dem Mutterkonzern Warner schon länger höchste Priorität. Und spätestens seit dem gigantischen Erfolg der Konkurrenzhelden von "Marvel's The Avengers" arbeitet man mit noch mehr Druck an dem Projekt. Der Zeitpunkt ist günstig: Superman soll mit "Man of Steel" im Sommer 2013 richtig abheben und Batman kann nach Christopher Nolans "The Dark Knight Rises" in einer "Justice League"-gerechten Form neu gestartet werden. Doch wem vertraut man einen Blockbuster dieser Größenordnung an?
Warner streckt die Fühler nun wohl nach den Wachowski-Geschwistern aus. Ende des 20. Jahrhunderts hatte das Regie-Team den Comic-Film schon einmal neu definiert, ohne dabei überhaupt auf eine gezeichnete Vorlage zurückzugreifen: "Matrix" zeigte 1999 eindrucksvoll, wie ein Superhelden-Abenteuer mit moderner Optik und visionärer Technik aussehen könnte. Den langjährigen Comic-Fans möchte man auch zutrauen, dass sie die Essenz der Charaktere und die Befindlichkeiten der Leserschaft respektieren - dies war bei "Avengers" Joss Whedons Erfolgsrezept.
Andererseits müssten sich die Wachowskis auf eine enge Kooperation mit DC und Warner einstellen. Und die Geschwister sind eigentlich dafür bekannt, gerne möglichst unabhängig zu arbeiten. Aber vielleicht ist dieser heilige Gral der Superhelden-Verfilmungen für sie doch zu verlockend - wer möchte nicht Batman und Superman erstmals Seite an Seite auf der Leinwand zeigen? Und Zeit hätten die Wachowskis: Ihre Zusammenarbeit mit Tom Tykwer, das Projekt "Cloud Atlas" mit den Oscar-Gewinnern Tom Hanks und Halle Berry, ist fertiggestellt, und kommt am 15. November in die Kinos.
Nicht länger eine Option für "Justice League" ist wohl Ben Affleck. Der "Argo"-Regisseur und -Hauptdarsteller (ab 8. November im Kino) hat Gerüchten um ein Engagement in einem Interview vorerst Einhalt geboten: "'Justice League' klingt wirklich aufregend, aber ich arbeite nicht daran."
Wir dürfen also weiter spekulieren, wer für Warners "Justice League" möglich macht, was Joss Whedon für "Marvel's The Avengers" leistete.
 
 

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