Batman Begins

Plakat zu Batman Begins
Batman Begins - Plakat 1

User-Bewertung

29 VOTES
91%
Sechs PlusFreigegeben ab 12 Jahren
START 16.06.2005
ACTION/THRILLER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER

Wiederbelebung des Fledermaus-Franchise mit Christopher Nolans eindrucksvollem Neustart.

Nachdem er als kleiner Junge die Ermordung seiner Eltern mitansehen musste, führte das Schicksal den seither vor Rachedurst überquellenden Bruce Wayne (Christian Bale) bis nach Ostasien. Dort macht ihn ein weiser Ninja-Häuptling mit dem kleinen Einmaleins des One-Man-Guerillakriegs vertraut. Zum Kampf fertig ausgebildet kehrt Wayne zurück ans familiäre Anwesen in der Nähe von Gotham City und sucht die Konfrontation mit den profiliertesten Schwarzwesten der Stadt.
"Memento"-Macher Christopher Nolan inszeniert das Prequel zu allen späteren und noch folgenden Batman-Abenteuern.

weiter »

Zur Fotoshow
Zur offiziellen Filmwebsite
 
Bitte wählen Sie oben Ihr Kino aus um unseren Film-Reminder zu nutzen.
Plakat zu Batman Begins
Sechs PlusFreigegeben ab 12 Jahren
START 16.06.2005
ACTION/THRILLER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
Nachdem er als kleiner Junge die Ermordung seiner Eltern mitansehen musste, führte das Schicksal den seither vor Rachedurst überquellenden Bruce Wayne (Christian Bale) bis nach Ostasien. Dort macht ihn ein weiser Ninja-Häuptling mit dem kleinen Einmaleins des One-Man-Guerillakriegs vertraut. Zum Kampf fertig ausgebildet kehrt Wayne zurück ans familiäre Anwesen in der Nähe von Gotham City und sucht die Konfrontation mit den profiliertesten Schwarzwesten der Stadt.
"Memento"-Macher Christopher Nolan inszeniert das Prequel zu allen späteren und noch folgenden Batman-Abenteuern.


Mehr als 60 Jahre hat der maskierte Fledermausmann bereits auf dem Buckel und zeigt doch keine Alterserscheinungen. Jetzt verordnet "Memento"-Regisseur Christopher Nolan dem geflügelten Mythos für "Batman Begins" eine weitere Frischzellenkur und steckt Christian Bale ins Gummi-Outfit. Bale durchlebte zuletzt als "Der Maschinist" den ultimativen Gothik-Alptraum, ist deshalb bestens gerüstet für sein neuestes Kino-Abenteuer.
Der Industriellensohn Bruce Wayne muss nämlich die Ermordung seiner Eltern mit ansehen und geht daraufhin in Asien auf Sinn- und Mördersuche. Bei der Rückkehr in den Moloch Gotham enthüllt Wayne sein Alter Ego Batman, den furchtlosen Beschützer der Gequälten, Geknechteten und Ausgebeuteten...
Treffen der Super-StarsNolan präsentiert einen beeindruckenden Blick zurück auf die Anfänge des Fledermaus-Retters, in dem sich neben Bale Hochkaräter wie Morgan Freeman ("Million Dollar Baby"), Liam Neeson ("Königreich der Himmel"), Michael Caine ("The Statement") und Jungstar Katie Holmes ("Nicht auflegen!") tummeln.
Sie fügen der ruhmreichen Geschichte des Superhelden ein weiteres, sensationelles und finales (?) Kapitel hinzu. Fantasy-Action, nicht nur für Comic-Fans.
Plakat zu Batman Begins
Sechs PlusFreigegeben ab 12 Jahren
START 16.06.2005
ACTION/THRILLER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
Kommentar erstellen
Kommentar erstellen

 
 
Plakat zu Batman Begins
Sechs PlusFreigegeben ab 12 Jahren
START 16.06.2005
ACTION/THRILLER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
Christopher Nolan Geburtstag: 30.07.1970

FILMOGRAFIE

2014 | Interstellar
2012 | The Dark Knight Rises
2010 | Inception
2008 | The Dark Knight
2006 | Prestige - Meister der Magie
2005 | Batman Begins
2002 | Insomnia
2000 | Memento
1998 | Following
weiter »
Sir Michael Caine als Alfred Darsteller
Liam Neeson als Henri Ducard Darsteller
Gary Oldman als Jim Gordon Darsteller
Cillian Murphy als Dr. Jonathan Crane Darsteller
Tom Wilkinson als Carmine Falcone Darsteller
Plakat zu Batman Begins
Sechs PlusFreigegeben ab 12 Jahren
START 16.06.2005
ACTION/THRILLER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
ANZAHL DER BILDER (10) | Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken!

Slideshow starten »


© Warner
Batman Begins - Bild 1

© Warner

© Warner
Batman Begins - Bild 2

© Warner

© Warner
Batman Begins - Bild 3

© Warner

© Warner
Batman Begins - Bild 4

© Warner
 

© Warner
Batman Begins - Bild 5

© Warner

© Warner
Batman Begins - Bild 6

© Warner

© Warner
Batman Begins - Bild 7

© Warner

© Warner
Batman Begins - Bild 8

© Warner
 

© Warner
Batman Begins - Bild 9

© Warner

© Warner
Batman Begins - Bild 10

© Warner
Plakat zu Batman Begins
Sechs PlusFreigegeben ab 12 Jahren
START 16.06.2005
ACTION/THRILLER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
Lachverbot für Batman und Superman27.08.2014

"Keine Gags!", so lautet angeblich die Regel für alle geplanten Kinofilme um die Comic-Helden Batman, Superman, Wonderwoman & Co. Aber wieso?

"Warum so ernst?", fragte doch schon der Joker...
Gepflegte Action, eben schnell die Welt retten und dazu ein paar markige Sprüche und knackige Gags - so lieben viele Fans ihre Superhelden. Bestes Beispiel: Iron Man und seine Kollegen des Comic-Ensembles "The Avengers".
Ganz anders dagegen die Konkurrenz aus dem Haus DC: Die "Dark Knight"-Trilogie machte aus Batman eine zerrissene, hochdramatische Figur und auch Superman zeigte sich im Kino-Neustart in "Man of Steel" deutlich ernster als seine Vorgänger.
Das ist kein Zufall, wie nun die gut informierten Hollywood-Blogger von "Hitfix" erfahren haben. "No Jokes - keine Gags" lautet ihnen zufolge die Regel, die Filmriese Warner für alle Projekte mit den DC-Superhelden ausgegeben hat.
Vermutlich will man sich damit einerseits eben von der komödiantisch geprägten Konkurrenz bei Marvel abheben, andererseits glaubt man schlicht an den Ansatz mit dem Christopher Nolan seit "Batman Begins" das Superhelden-Genre umdefiniert hat.

Gesucht: Gute Gags für Helden in Latexanzügen

Außerdem hat man mit einem sehr auf Comedy getrimmten "Green Lantern"-Film eher schlechte Erfahrungen gemacht. Das mag aber auch daran liegen, dass Ryan Reynolds eben weder die Coolness noch das komische Talent eines Robert Downey jr. zeigte.
Brauchen aber nicht gerade Figuren wie Superman und Batman ab und zu einen Kontrast zur enormen Bürde, die ihnen wegen ihrer besonderen Fähigkeiten auferlegt ist? Um die Superhelden ein wenig menschlicher zu machen? Ist es nicht sogar eine Voraussetzung, mit ihnen lachen zu können, damit man auch mit ihnen leiden kann?
Nach Einschätzung der Macher offenbar nicht. Dabei birgt doch gerade das Aufeinandertreffen der beiden größten DC-Helden im kommenden "Batman v Superman: Dawn of Justice" einiges komisches Potenzial. Man könnte sich beispielsweise gegenseitig nach der geheimen Identität fragen oder praktische Tipps in Sachen "Die Tücken des Alltags in einem knallengen Heldenanzug" austauschen.
Ob der Film tatsächlich so bierernst daherkommt wie angeblich geplant oder ob Batman und Superman doch einige bessere Gags als der Autor dieser Zeilen machen dürfen, das werden wir zum Kinostart am 24.3.2016 erfahren.
Brosnan sollte Batman spielen21.08.2014

Im Batman-Film von 1989 sollte Pierce Brosnan die Rolle übernehmen, die dann an Michael Keaton ging. Denn der Ex-Bond fand Superhelden albern - damals...

Ein Angebot, das man nicht ablehnen hätte sollen...
Lange Zeit galten Superhelden-Filme als übertriebene, kunterbunte Spektakel für Teenager und Nerds. Doch dann kamen Christopher Nolan und Christian Bale und setzten mit "Batman Begins" neue Maßstäbe: realistische, vielschichtige Helden mit inneren Nöten, dazu spektakuläre Action auf höchstem technischen Niveau. Mit dieser Formel gingen anschließend Iron Man, Thor und Superman auf Schurkenjagd. Inzwischen beherrschen ganze Heldenteams wie die Avengersund demnächst die Justice League das Kino.
Dank anerkannten Mimen wie Bale oder Robert Downey jr. gelten Superheldenfilme zudem auch als ernstzunehmende schauspielerische Herausforderung. Und so hat nun Pierce Brosnan eine Anekdote aus seiner Vergangenheit preisgegeben, die er lange geheim gehalten hatte. Denn der spätere 007-Darsteller hat 1989 ein Angebot von Tim Burtonerhalten, in dessen "Batman"-Film die Hauptrolle zu spielen, wie er in einem Interview berichtet:

Das soll wohl ein Witz sein?

"Ich habe mich mit Tim getroffen, um über Batman zu sprechen", so Pierce Brosnan. "Aber ich habe das Ganze absolut nicht ernst genommen, denn ich dachte mir: 'Ein Typ, der seine Unterhosen über seiner Hose trägt, den kann doch niemand ernst nehmen!' Das war meine dumme Sicht damals, ich hielt das alles für Quatsch. Wie sehr kann man sich irren!"
Dabei war der Ire als Kind selbst ein großer Fan des Dunklen Rächers: "Nicht, dass wir uns missverstehen - ich liebe Batman und bin mit ihm aufgewachsen. Als Kinder haben wir uns immer die Regenjacken im Nacken zusammengebunden, um ein Cape zu haben, und sind dann an Seilen durch den Geräteschuppen geschwungen."
Doch als Erwachsener wollte sich Brosnan dann lieber nicht mehr im Batman-Kostüm zeigen. So ging die Rolle später an Michael Keaton, der für Tim Burton schon in "Beetlejuice"gespielt hatte. Zwar gehen die Meinungen über die sehr schrille Inszenierung ziemlich auseinander, aber ein Meilenstein der Comic-Geschichte im Kino war der Film allemal.
Und heute ist die Titelrolle in einem Batman-Film so prestigeträchtig, dass große Empörung unter den Fans ausbricht, wenn ein ihrer Meinung nach ungeeigneter Mime die Ehre erhält, als Dunkler Rächer über die Leinwand zu flimmern - so wie im Fall von Ben Affleck, der demnächst in "Batman v Superman: Dawn of Justice" zu sehen sein wird.
Gary Oldman glaubt nicht an "Batman v Superman"15.07.2014

Als Polizeichef Gordon prägte Oldman die "Dark Knight"-Trilogie. Beim geplanten Treffen des Dunklen Rächers mit dem Stählernen ist er höchst skeptisch.

Lange Zeit waren Superheldenfilme verpönt als überzogene Fantasy-Action mit Männern in albernen Kostümen. Doch dann kam "Batman Begins"...
Ohne Christopher Nolan gäbe es den modernen Superhelden-Film nicht. Er zeigte in "Batman Begins" erstmals nachvollziehbar, was einen Menschen dazu bringen könnte, in einem Kostüm auf Verbrecherjagd zu gehen.
Damit war Batman keine Fantasy-Figur mehr, sondern eine reale Person mit inneren Krisen und großem dramatischem Potenzial. Darauf nimmt seither jeder Superhelden-Film Bezug, egal ob "Spider-Man", "Iron Man" oder die "X-Men"-Filme.
Und auch Gary Oldman alias Polizeichef Gordon hat an der "Dark Knight"-Trilogie besonders den Realismus geschätzt. Darum sieht er nun der Fortsetzung von "Man of Steel" unter dem Titel "Batman v Superman: Dawn of Justice" extrem skeptisch entgegen:
"Klar wollen sie die Reihe fortsetzen", erklärte Oldman am Rande seiner Werbetour für "Planet der Affen: Revolution", in dem er als Anführer einer Gruppe von Wissenschaftlern zu sehen ist. "Aber wir reden hier von Superman. Batman und Superman zusammen... Bei Nolan war das Ganze fest in der Realität verankert. In unserer Trilogie, so fantastisch und groß der Joker auch war, es basierte alles auf der Realität, deshalb hat uns das Ganze auch so berührt. Jetzt werden wir Batman sehen zusammen mit einem Typen, der fliegen kann und der ein Außerirdischer ist? Wir werden sehen. Auf jeden Fall wird das ein schweres Erbe für den neuen Film..."

Mit Superman wird's zu einfach

Auch Christopher Nolan hatte mehrfach erklärt, warum Superman eigentlich nicht in derselben Welt existieren kann, in der sich Batman bewegt. Das sei nicht nur dem realistischen Ansatz geschuldet, wie ihn auch Gary Oldman erklärt, sondern auch, dass Batman als Figur wesentlich weniger interessant sei, wenn er sich jederzeit den unaufhaltsamen übermächtigen Superman zu Hilfe holen könnte.
Das war allerdings, bevor Nolan sich als Produzent der neuen "Man of Steel"-Filme einbrachte, und damit auch vor den Plänen zum Gipfeltreffen der DC-Helden in "Dawn of Justice".
Ob und gegebenenfalls wie der Widerspruch zwischen dem realistischen Helden Batman und dem übermächtigen Superman gelöst wird, das gibt's dann ab 5. Mai 2016 im Kino zu erleben.
Neue Chance für "Pacific Rim 2"21.03.2014

Gute Nachricht für Regisseur Guillermo Del Toro und alle "Pacific Rim"-Fans: Eine Fortsetzung wird immer wahrscheinlicher.

Charlie Hunnam kann schon mal einen neuen 'Jaeger' bestellen ...
Der Schock zum Kinostart war heftig: Guillermo Del Toros Robot-Actioner "Pacific Rim" tat sich schwer an den Kinokassen. Das ist besonders bitter bei einer Produktion der "Superteuer"-Kategorie. Doch der Film zeigte Ausdauer und bekam eine beachtliche Fanbase. Nun rückt die von Del Toro ersehnte Fortsetzung in greifbare Nähe.
In einem Interview äußerte sich erstmals der Mann mit dem dafür nötigen Scheckbuch zum Thema. Thomas Tull, Chef der Filmproduktionsfirma Legendary Pictures, stellte dabei klar, dass seine Firma großes Interesse an "Pacific Rim 2" hat:
"Zum einen lieben wir es, mit Guillermo zu arbeiten. Zum anderen hat 'Pacific Rim' mehr eingespielt als beispielsweise der erste 'X-Men', 'Batman Begins', 'Superman Returns', 'The Fast & The Furious' oder 'Star Trek'", erklärt Tull. "Der Film hat weltweit über 400 Millionen Dollar eingespielt, die Videoverkäufe und Merchandisingartikel laufen großartig. Es sieht also ganz danach aus, als ob die Fans diese Welt lieben würden. Also werden wir uns mit Guillermo Del Toro zusammensetzen. Wenn seine Ideen authentisch sind und es etwas zu erzählen gibt, werden wir ganz bestimmt dafür sehr offen sein," schließt der mächtige Produzent.

Die "Fortsetzung folgt und gewinnt"-Logik

Tatsächlich stimmen Tulls Zahlen, "Pacific Rim" war erfolgreicher als die von ihm genannten Beispiele. Interessant dabei ist der Umstand, dass die Fortsetzungen aller dieser Filme um ein Vielfaches erfolgreicher wurden als der jeweilige erste Teil - bis hin zu Milliardenumsätzen wie ihm Falle "The Dark Knight Rises" oder "Fast & Furious 6". Folgt man dieser Logik, ist "Pacific Rim 2" schon beinahe Pflicht.
Der Macher wird es gerne hören und außerdem hat er es ja schon immer gewusst: Auf eigenes Risiko hat Guillermo Del Toro die Fortsetzung längst entwickelt. "Wir schreiben schon an dem Sequel", bekannte er bereits im letzten Jahr. "Travis Beacham und ich arbeiten daran - das läuft also. Aber die Entscheidung, ob es grünes Licht gibt, oder nicht muss jemand treffen der mehr verdient als ich." Das scheint nun nur noch eine Frage von kurzer Zeit zu sein.
Studienobjekt Quentin Tarantino06.11.2013

Der Mann liegt nicht nur in der Publikumsgunst vorne - auch Wissenschaftler lieben den Kultregisseur.

Es war ein weiter Weg von den "Reservoir Dogs" bis zu "Django Unchained". Doch Quentin Tarantino hat dabei seine Spuren hinterlassen - auch in der Wissenschaft.
Filme von Kultregisseur Quentin Tarantino ("Pulp Fiction", "Django Unchained") zu betrachten hat ohne Zweifel einen immensen Unterhaltungswert. Genauso verlockend scheint es offenbar zu sein, ihn wissenschaftlich auszuschlachten. Wie Filmwissenschaftler jetzt herausgefunden haben, liegt der der doppelte Oscar-Preisträger auch hier unangefochten auf Platz 1 - jedenfalls wenn man die Anzahl der Referenzierungen in Doktorarbeiten und wissenschaftlichen Aufsätzen der vergangenen fünf Jahre als relevanten Maßstab anlegt.
Akademisch scheint das auch völlig plausibel und verständlich: "Das ist keine Überraschung", erläuterte dazu Dr. Garth Twa, Kopf des Lehrstuhls für Film am Uxbridge College. "Tarantino ist viszeral, zugänglich - und das visuelle Vergnügen erschließt sich auch neuen Filmstudenten sofort. Außerdem großartig an ihm: Man kann ihn als Zugang für nahezu Alles verwenden. Von französischer Nouvelle Vague über Geschlechterstudien bis hin zu Geschlechterrollen im Film."

Auch der "Dark Knight" schlägt sich gut

Auf Platz zwei steht Christopher Nolan mit seiner "Dark Knight"-Trilogie als meist-zitiertem Filmwerk. Und auch das findet der Filmwissenschaftler völlig überzeugend: "Batman ist einfach ein beständiges Franchise, das immer seinen Markt finden wird. Er ist als Held verlässlich, hat aber auch seine Fehler und Sorgen wie wir alle - aber er ist und bleibt dabei immer ein Held. Eben so, wie wir alle gerne wären: Mit edlen Absichten aber auch mit menschlichen Schwächen."
Die meistzitierten Regisseure sind:
1. Quentin Tarantino
2. Christopher Nolan
3. Alfred Hitchcock
4. Martin Scorsese
5. Steven Spielberg
Die meistzitierten Filme sind:
1. "The Dark Knight"
2. "Batman Begins"
3. "Vertigo"
4. "Pulp Fiction"
5. "The Dark Knight Rises"
6. "Fight Club"
7. "Inception"
8. "Eternal Sunshine of the Spotless Mind"
9. "The Social Network"
10. "No Country for Old Men"
Darf Superman töten?25.09.2013

Autor David Goyer verteidigt das viel diskutierte Ende von "Man of Steel" - und blickt auf "Batman vs. Superman".

Eine eiserne Regel gab es für den stählernen immer?
Egal wie fies der Schurke oder was auf dem Spiel stand: Superman hat in keinem Comic, keiner TV-Episode und in keinem Kinofilm je einen Gegner selbst ins Jenseits befördert.
Darum waren Fans umso entsetzter, als sie das Ende des aktuellen Kinofilms "Man of Steel" mit Henry Cavill als Superman sahen.
ACHTUNG SPOILER: Wer sich die Spannung bei "Man of Steel" noch erhalten möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen.
Denn im großen Finale begeht der Titelheld den ultimativen Tabubruch und tötet seinen kryptonischen Gegner General Zod. Das brachte viele Fans des pazifistischen Superhelden auf die Barrikaden. Doch Drehbuchautor David Goyer, der schon in der "Dark Knight"-Trilogie für starke Dramatik gesorgt hatte, verteidigt das kontroverse Ende:
"Und war schon klar, dass das Diskussionen geben wird und wir haben es nicht einfach gemacht, weil wir cool sein wollten", erklärt Goyer. "Wir wollten unseren Helden in eine unmögliche Situation bringen, in der er eine unmögliche Entscheidung treffen muss. Die Sache war die: Zod sagt 'Ich höre nicht auf, bis Du mich tötest oder ich dich' und es war auch klar, dass kein Gefängnis auf dem Planeten Erde sicher genug für ihn gewesen wäre?"
SPOILER ENDE: Ab hier können Sie auch weiterlesen, wenn sie "Man of Steel" noch ansehen möchten
Trotzdem hat Goyer auch für Fans des pazifistischen Superman eine Erklärung: "'Man of Steel' war wie 'Batman Begins': Zu Superman wird die Titelfigur erst am Ende des Films. Er sollte diese dunkle Erfahrung machen und in die nächsten Filme mitnehmen. Weil er nun Superman ist und die Menschen zu ihm aufschauen, muss er an sich selbst höhere Ansprüche stellen."
Das verspricht natürlich einige Spannung für das geplante Aufeinandertreffen mit dem Neu-Batman Ben Affleck in der geplanten Fortsetzung "Batman vs. Superman". Denn der dunkle Rächer aus Gotham City ist generell weit weniger zimperlich als der Stählerne. Von Goyer hat aber auch Superman prinzipiell die Lizenz zum Töten:
"Ich bin da anderer Meinung als einige meiner Kollegen, die die Comic-Storys über Superman schreiben. Ich finde, wenn man fürs Kino schreibt, sollte man sich nicht an Regeln binden, die nicht direkt mit der konkreten Geschichte zu tun haben, die im Film erzählt wird?"
Wie tödlich "Batman vs. Superman" ausfällt, und wer die Opfer gegebenenfalls zu verantworten hat, das gibt's ab 16. Juli 2015 im Kino zu erleben.
Cillian Murphy wollte "Batman" werden24.09.2013

Er wurde Schurke in "Batman Begins" - doch eigentlich kam Cillian Murphy wegen der Hauptrolle zum Casting

Christian Bale konkurrenzlos? Von wegen - selbst der Schurke wollte "Dark Knight" werden
Ein alter Fledermaus-Dress und jede Menge Stars: Als Christopher Nolan seinen Hauptdarsteller für "Batman Begins" suchte, steckte er die Kandidaten in übriggebliebene Klamotten aus "Batman Forever". Nun rückte Filmriese Warner einige Fotos von diesem Casting-Spektakel raus.
Unter den Bewerbern für die 'Batman/Bruce Wayne'-Rolle war auch Cillian Murphy, der tatsächlich in Val Kilmers abgelegtem Kostüm vorspielen musste. Dieses schräge Foto und viele andere vom Casting finden sich auf den Bonus-Discs der "Dark Knight Trilogy: Ultimate Collector's Edition", die am 4. Oktober erscheint.
Bekanntlich ging die Hauptrolle an Christian Bale, doch Nolan war von Murphys Fähigkeiten als Schauspieler schwer beeindruckt. Statt der Fledermaus-Maske setzte er ihm daher einen Kartoffelsack auf und ernannte ihn zum Schurken 'Scarecrow'.

Der "Scarecrow-Sack" als Karriereturbo

Auch wenn die Rolle kleiner war, als die, die er eigentlich haben wollte - für Cillian Murphy hat sich die Geschichte gelohnt. Er war nämlich auch in beiden Fortsetzungen dabei und Nolan nahm ihn auch bei "Inception" an Bord. Weitere große Rollen folgten, beispielsweise in "In Time - Deine Zeit läuft ab" oder "Tron: Legacy".
Gothams dunkler Ritter hat seinen nächsten Kinoauftritt in "Batman vs. Superman", inszeniert von "Man of Steel"-Macher Zack Snyder. Der Superheld soll dabei gar nicht so super sein, sondern schlapp und desillusioniert. Diesen kaputten Batman wird Ben Affleck spielen. Eine umstrittene Besetzung, einige Fans ließen sich sogar hinreißen, Affleck mit Todesdrohungen zu überziehen.
"Batman vs. Superman" kommt im Juni 2015 in die Kinos.
Superman zeigt sich in Smallville15.04.2013

In "Man of Steel" tritt "Tudors"-Star Henry Cavill das schwere Erbe als neuer Kino-Superman an. Nun gibt's das erste Bild vom Stählernen in seinem Heimatort.

Die ganze Geschichte?
Superman ist eine Legende und der größte aller Comic-Helden. Doch die Saga um den Weltenretter hat einen Anfang in einer typischen US-amerikanischen Kleinstadt mit dem bezeichnenden Namen Smallville - Quelle für die gleichnamige Erfolgs-TV-Serie, die von den Jugendjahren des Clark Kent alias Kal-El alias Superman erzählt.
Der neue "Superman"-Kinofilm von "300"-Regisseur Zack Snyder unter dem Titel "Man of Steel" wird dagegen beides bieten: Die Ereignisse, die den jungen Clark Kent zu Superman werden ließen, und dazu auch große Abenteuer im Dress des unschlagbaren Helden, wie man sie aus den Comics und den Kinofilmen mit Christopher Reeve kennt.
Dazu passt nun das erste Filmbild, das den neuen Hauptdarsteller - "Tudors"-Star Henry Cavill - in voller Superman-Montur vor der Kulisse des beschaulichen Smallville zeigt.
Ein wenig deplatziert wirkt der rotblaue Held dabei und genau so erlebt es der junge Clark auch, der mit seiner Rolle als potenzieller Retter in der Not anfangs gar nicht klar kommt. Doch seine Eltern (die Hollywood-Ikonen Kevin Costner und Diane Lane) stehen ihm zum Glück stets mit gut durchdachtem Rat zur Seite.

Wir bringen Superman mit Batman zusammen!

Ob "Man of Steel" wie beabsichtigt eine ähnlich packende und glaubwürdige Vorgeschichte für Superman zu erzählen weiß, wie es das Vorbild "Batman Begins" für den dunklen Rächer geschafft hat, gibt's ab 20. Juni im Kino zu erleben.
Doch damit nicht genug, die Macher beim Filmriesen Warner planen wegen der Parallelen zwischen Christopher Nolans Batman-Filmen und dem neuen Ansatz von Zack Snyder bei "Man of Steel" auch einen Film über die "Justice League", einer Truppe von Superhelden mit Batman, Superman und weiteren Figuren aus dem Haus DC Comics. Diese sollen nach dem Vorbild von Konkurrent Marvel und dessen "Avengers" im Team für Recht und Ordnung sorgen:
"'Man of Steel' ist definitiv der erste Schritt dazu", erklärt Produzentenlegende Chuck Roven. "Was Zack und Chris gemacht haben, schafft ideale Rahmenbedingungen, um weitere Figuren in der selben Welt zusammenzuführen."
"Superman": Erstes Bild von Amy Adams als Lois Lane21.03.2013

In "Man of Steel" ist die schöne Amy Adams Kollegin und Angeschmachtete von Clark Kent alias Superman. Doch wie der gesamte Film, wird auch deren Liebe ganz neu erzählt.

Sie hält ihm immer vor Augen, wofür er kämpft?
Lois Lane war für Superman schon immer mehr als die Kollegin in seinem Büro-Job. Schön, klug und durchsetzungsstark stand sie für alles, was in Metropolis schützenswert ist - ganz abgesehen davon, dass sie das Herz in der Brust der Stählernen höher schlagen ließ. Dass es dazu auch in Zack Snyders Neustart der Comic-Filmreihe allen Grund gibt, beweist nun das erste offizielle Bild von Amy Adams als Lois.
Allerdings wird die oscarnominierte ("The Fighter") Schauspielerin der Figur eine ganz neue Tiefe verleihen. Denn Regisseur Zack Snyder zeigt in "Man of Steel" keinen klassischen Comic-Helden, sondern eine realistische Figur, ganz ähnlich wie Christopher Nolan in "Batman Begins".
So wird sich der Kryptonier Kal-El, wie Superman auf seinem Heimatplaneten heißt, vor allem als gestrandeter Außerirdischer auf einer fremden Welt fühlen - heimatlos, unsicher in seiner Identität und dem Sinn seiner Existenz.

Powerfrau für den Superhelden

Entsprechend wird auch Lois Lane nicht als überkandidelte Bürozicke präsentiert, sondern als vielschichtige, beruflich erfolgreiche Frau, die sich von Clarks Maskerade nicht so leicht täuschen lässt.
Welche Dynamik sich aus diesem Ansatz im täglichen Umgang beim Daily Planet für Lois und Clark ergibt, das bekommen Fans ab 20. Juni zu sehen. Denn dann fliegt "Tudors"-Star Henry Cavill als "Man of Steel" durch die deuschen Kinos.
"Man of Steel" zeigt Superman nicht als Comic-Figur06.02.2013

Regie-Star Zack Snyder ("300") zeigt Superman statt als Comic-Helden erstmals als realistische Person. "Man of Steel" ist daher vor allem ein Film über Kontakt mit einem Alien!

Er ist der größte Comic-Held aller Zeiten - aber nicht in der neuen Verfilmung!
Die Batman-Filme haben vorgemacht, wie spannend ein Comic-Held sein kann, wenn er als echter Mensch mit realistischen Erfahrungen und Gefühlen gezeigt wird. Der dafür zuständige Drehbuchautor David S. Goyer ist nun auch beim neuen Superman-Film von Regisseur Zack Snyder dabei - und ist diesem Rezept auch beim größten Superhelden aller Zeiten treu geblieben. Denn "Man of Steel" zeigt den Stählernen nicht als Comic-Figur, sondern als echten Menschen - besser gesagt, als echten Außerirdischen:
"Wir sind unseren Superman nicht wie bei einer Comic-Verfilmung angegangen, sondern so, als ob er real wäre", erklärt Goyer. "Als ich mir vorstellte, wie es wäre, wenn Superman wirklich in unserer Welt existieren würde, wurde mir schlagartig klar, dass seine Geschichte die Geschichte einer Kontaktaufnahme ist. Denn er ist ja ein Außerirdischer. Man könnte sich ganz leicht einen Superman-Film vorstellen, der sich an 'E.T.' orientiert, statt eines Films über einen Typen in engen blauen Spandex-Hosen. Denn wenn die Welt von ihm erfahren würde, wäre es das Größte, was in der Geschichte der Menschheit je geschehen ist."

Immer noch "super"!

Dafür haben die Macher natürlich in Henry Cavill auch einen perfekten Hauptdarsteller. Er hat in "Die Tudors" schon auf beeindruckende Weise die innere Zerrissenheit seiner Figur spürbar gemacht, da sollte die Einsamkeit eines Außerirdischen, der seine Rolle in einer fremden Welt sucht, keine allzu große schauspielerische Herausforderung sein.
Doch wer jetzt fürchtet, "Man of Steel" könnte ein dialoglastiges Kammerspiel werden, den kann Regisseur Zack Snyder, der in "300" sein Händchen für bildgewaltige Action bewiesen hat, beruhigen: "Wie versuchen jetzt nicht gleich, das 'Super' aus dem 'Superman' zu entfernen. Es geht uns nur um ein Konzept dieser Figur, das ein bisschen mehr Substanz hat als in den bisherigen Filmen."
Ob das gelungen ist, gibt's ab 20. Juni zu erleben, wenn der "Man of Steel" in den deutschen Kinos abhebt.
Schwarzenegger erwartet "Terminator 5"-Dreh23.01.2013

Endlich ist die Story gut genug: Arnold Schwarzenegger rechnet mit dem Beginn der Arbeit an "Terminator 5" noch in diesem Jahr!

Wie kommt man aus der Sackgasse des vierten Films bloß wieder heraus?
"Die Erlösung" lautete der Untertitel von "Terminator 4". Doch der letzte Film der SciFi-Kultreihe war das genaue Gegenteil: Die verwinkelte Story, die neuen Charaktere und die kaputte, völlig hoffnungsleere Welt, in der "T4" spielte, schienen eine Fortsetzung lange unmöglich erscheinen.
Entsprechend bissen sich bereits mehrere Autoren die Zähne daran aus, eine Geschichte für einen fünften Terminator-Film zu ersinnen. Dabei wäre nach dem Rückkehr ins Filmgeschäft sogar Original-Star Arnold Schwarzenegger wieder verfügbar.
Doch der gebürtige Österreicher hatte sich bisher nur lustig über die Versuche gemacht, "Terminator 5" aufs Gleis zu bringen. Aber jetzt muss Arnie einen Drehbuch-Entwurf in die Finger bekommen haben, der alles ändert:
"Im Moment wird fieberhaft an 'Terminator 5' gearbeitet", berichtet Schwarzenegger begeistert. "In den letzten anderthalb Jahren waren da verschiedene Autoren dran und die haben's einfach nicht hingekriegt. Immer wieder haben wir denen gesagt, dass sie in die völlig falsche Richtung gehen. Nun haben die Produzenten diese Autoren endlich abgesetzt und sich neue, richtig gute Leute geholt. Und die gehen jetzt tatsächlich in die richtige Richtung!"

Terminator Begins?

Welche Richtung das genau ist, wollte Schwarzenegger natürlich nicht verraten. Insider gehen aber davon aus, dass der fünfte "Terminator"-Film ein Neustart der Action-Reihe werden wird, ähnlich wie "Batman Begins", "Star Trek" und "The Amazing Spider-Man".
Erstmals hat Schwarzenegger sogar einen konkreten Zeitplan genannt: "Ich denke, dass das Drehbuch noch dieses Jahr fertig wird und wir dann mit der Produktion beginnen können!"
Gute Nachrichten für alle Fans der wortkargen Mensch-Maschine: "He'll be back!!!"
"Batman"-Visionär Michael Keaton07.01.2013

Zwei "Batman"-Teile haben Tim Burton und Michael Keaton zusammen gestemmt. Aber der dritte wär's eigentlich gewesen - behauptet zumindest der Rächer von einst.

Christopher Nolans "Batman"-Filme haben mit den Vorgängern aus den 90ern etwa soviel zu tun, wie "Avatar" mit "Flash Gordon". Michael Keaton ist jedoch anderer Meinung.
Zwei gemeinsame "Batman"-Filme gingen Anfang der 90er Jahre aufs Konto von Schauspieler Michael Keaton und Regisseur Tim Burton. Beiden entpuppten sich jetzt nicht gerade als Glücksfall - weder für die Filmgeschichte noch für alle Beteiligten. Den ersten davon, schlicht "Batman" betitelt, hielt später sogar sein Regisseur für misslungen. Den zweiten, "Batmans Rückkehr", wollte Burton daher deutlich düsterer gestalten. Mit dem Resultat, dass Studio udn Geldgeber Warner sich für den geplanten dritten Teil eine etwas familienkompatiblere Annäherung an das Thema wünschte - und Burton samt sein Hauptdarsteller sich von dem ganzen Projekt verabschiedeten.
In einem Interview hat jetzt Michael Keaton aus dem Nähkästchen geplaudert. Bereits damals hätten die beiden angeblich eine "Ursprungs"-Story geplant gehabt, ähnlich der von Zeichner-Legende Frank Miller in dem Comic "Batman: Year One". "Schaut Euch einfach an, was Christopher Nolan gemacht hat. Das war genau das, was ich machen wollte, als ich Meetings zu Teil drei hatte", behauptete Keaton diesbezüglich. "Ich sagte, 'eigentlich möchte doch jeder wissen, wie der Junge angefangen hat. Das könnte brillant werden.' Aber Warner wollte es nicht machen, also haben wir es nicht gemacht".

Ganz schwere Geburt

Klingt so, als hätte das Studio damals massive Probleme bei der Entscheidungsfindung gehabt. Denn als nächstes wurde Darren Aronofsky ("Black Swan", "The Wrestler") mit der Umsetzung von "Batman: Year One." beauftragt. Doch dieser Film wurde wenig später zugunsten von "Batman vs. Superman" aufgegeben - ein Projekt, das sich ebenfalls in sämtliche Einzelteile zerlegen sollte.
Dennoch: Nach zwei weiteren "Batman"-Variationen in den 90ern von Joel Schumacher - "Batman Forever" und "Batman & Robin" - erhielt Christopher Nolan 2005 schließlich die Möglichkeit, mit "Batman Begins" den Startschuss für seine grandiose "Dark-Knight"-Trilogie zu setzen. Und diesmal tat Warner genau das Richtige: Das Studio gab dem begnadeten Regisseur viel Geld und hielt sich ansonsten im Wesentlichen aus der Sache heraus. Mit einem kreativen Ergebnis, das sowohl Fans, Studio als auch Kritiker glücklich machte - und mit einem Einspielergebnis von über einer Milliarde Dollar und Platz sieben der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
Johnny Depp als Supercomputer12.12.2012

Um den Star von "Pirates of the Caribbean" zu interessieren, genügt offenbar manchmal eine kuriose Story.

Piraten, Vampire, Cops, Mörder: Johnny Depp hat bekanntlich schon viel gespielt - aber noch nie einen beseelten Computer.
Bis jetzt war Wally Pfister lediglich für stimmige Optik von Filmen verantwortlich. Als Kameramann der sensationellen "Batman"-Trilogie von Christopher Nolan hatte er maßgeblichen Anteil am düsteren Look der grandiosen Comic-Adaption.
Doch jetzt will er noch höher hinaus - und nimmt für "Transcendence" gleich auf dem Regiestuhl Platz. Prominente Unterstützung hat er dabei auch schon: So will sein langjähriger Arbeitgeber Nolan produzieren und Johnny Depp die Hauptrolle übernehmen. Eigentlich keine Wunder, wenn man die Story kennt. Die ist nämlich hinreichend obskur, um auch einen Superstar wie Depp noch zu reizen - speziell da dieser ja immer schon für kuriose Rollen zu haben war.

Digital hält besser

In "Transcendence" arbeiten drei Wissenschaftler am ersten Computer mit eigenem Bewusstsein. Einer davon, gespielt von Johnny Depp, wird zwar von technologiefeindlichen Terroristen getötet - doch kann sein Bewusstsein noch vor dem finalen Ableben in den Computer geladen werden. Hier hat er Zugang zum Internet, kann weiterforschen und sich mittels Kamera, Mikro und Sprach-Synthesizer sogar verständigen.
Als die Terroristen herausfinden, dass ihr Anschlag nur zum Teil geglückt ist, versuchen sie den Job zu vollenden. Sie wollen den Computer stehlen und zerstören - doch den braucht das losgelöste Bewusstsein des Wissenschaftlers längst nicht mehr, um zu überleben.
Heath Ledger wollte keinen "Batman"03.12.2012

Fast hätte einer der grandiosesten Superschurken nie existiert. Denn Heath Ledger lehnte Superhelden-Filme pauschal ab.

"Why so serious?" - "Warum denn so ernst?" Als Joker war Heath Ledger eine schauspielerische Macht. Doch eigentlich hatte der viel zu früh verstorbene Star gar keine Lust auf eine Rolle in der "Batman"-Trilogie von Christopher Nolan.
Heath Ledgers unvergesslicher Auftritt als Joker in "Batman Begins" hat Maßstäbe gesetzt -völlig zurecht wurde der Star nach seinem Tod für diese überwältigende Leistung mit dem Oscar geehrt. Doch um ein Haar hätte es die unglaubliche Performance nie gegeben. Denn wie Christopher Nolan jetzt der Presse anvertraute, hatte Ledger ursprünglich überhaupt keine Lust auf eine Rolle in der Comic-Verfilmung. Und das, obwohl ihm der Regisseur ursprünglich sogar die Titelrolle in "Batman Begins" anvertrauen wollte: "Er war wirklich liebenswürdig, aber er sagte 'ich werde niemals eine Rolle in einem Superhelden-Film spielen'."
Als er jedoch das fertige Resultat sah, änderte er seine Meinung offensichtlich - und bat darum, den Superschurken "Joker" in "The Dark Knight" spielen zu dürfen. "Heath bereitete sich monatelang auf die Rolle vor", erläuterte Nolan das Dilemma, in dem er sich damals befunden hatte. "Wir hatten ihn ausgewählt, bevor überhaupt das Script existierte. Er hatte also eine lange Zeit, in der er geradezu besessen von der Rolle wurde. In der er überlegte, wie er was genau machen würde und wie er sie sich vorstellte... Ein äußerst kritischer Moment - denn wenn er das Script nicht gemocht hätte, wäre alles sehr schwierig geworden. Aber er mochte es. Und sowohl er als auch ich seufzten vor Erleichterung."

Mit zerrissener Seele

Natürlich ist auch Tom Hardy als monströser Kämpfer Bane in "The Dark Knight Rises" äußerst beeindruckend. Und doch ist es hier letztlich seine unaufhaltsame Physis, die im Gedächtnis bleibt. Und nicht wie beim Joker eine defekte Seele - die Heath Ledger in seiner letzten Rolle wie einen zerbrochenen Spiegel anlegte: strahlend, funkelnd, blendend - und doch auf immer zerstört und verloren.
Liam Neeson ahnungslos in "Batman Begins"26.09.2012

Was seine filmischen Geheimnisse angeht, vertraut der "Batman"-Regisseur niemandem. Nicht mal seinen Stars.

Man muss den Leuten ja nicht alles erzählen. Aber ein paar Schlüsselinformationen sind schon günstig. Zum Beispiel, dass man im neuen "Batman" mitspielt.
Gut - bestimmte Filme leben auch von Hype und der Geheimnissen im Vorfeld. Aber was Christopher Nolan bei seinen Werken in Puncto Informationsverhinderung betreibt, grenzt an Paranoia. Dafür bürgt auch Liam Neeson, der jetzt von seinen Erfahrungen mit dem Regisseur der immens erfolgreichen "Batman"-Trilogie berichtete. Und zwar mit mehr als nur zart frustriertem Unterton.
Da war z.B. noch dieser Film, den er 2005 mit Nolan drehte - und für den er sich brav beim Set auf einem Gletscher in Island einfand. "Ich sagte: Chris, was soll ich genau machen? Und er erwiderte: 'Ach - lauf einfach nach vorne, sag deinen Text, lauf zurück - und das war's dann.' Ich sage natürlich: 'What The f**k, erzähl mir, worum es hier geht.' Und er erwidert: 'Das möchte ich eigentlich lieber nicht'."

"Ich mach hier nur meinen Job"

Klar: Warum auch einem Star sagen, was er hier eigentlich macht... Entsprechend pikiert auch Liam Neesons Replik: "Bloß keine Umstände wegen mir - ich bin nur ein Schauspieler." Kurz: Der Star drehte stundenlang mit Christian Bale auf Eisplatten ohne zu wissen, dass er dabei den Superschurken Ra's al Ghul verkörpert. "Was Geheimhaltung angeht ist er ein Extremist", betätigt Neeson. "Ich hatte schlicht keine Ahnung, dass ich ein Teil von 'Batman Begins' war.
Tim Burton hält seine "Batman"-Filme für leichte Kost04.05.2012

Im Vergleich zu Christopher Nolans Batman-Versionen empfindet Tim Burton seine beiden Werke über den Dunklen Rächer als reinen Kindergeburtstag.

Tim Burton ist für seine düsteren Leinwandeskapaden bekannt. In Christopher Nolan hat er laut eigener Aussage seinen Meister gefunden. Burtons Batman-Werke reichen Burtons Meinung nach in Sachen Finsternis nicht die Spur an Nolans "Batman Begins" und "Dark Knight" heran.
Was haben Filme wie "Beetlejuice", "Batman", "Alice im Wunderland" oder "Dark Shadows" gemein? Richtig, sie wurden alle von Tim Burton in Szene gesetzt und strotzten nur so vor Skurrilität, Groteske und Aberwitz.
Jetzt hat die Gallionsfigur des Abgründigen laut eigener Meinung jedoch seinen Meister in Christopher Nolan gefunden. Tim Burton glaubt nämlich, seine beiden Batman-Abenteuer "Batman" und "Batmans Rückkehr" wären eine fröhliche Dollerei verglichen mit den neu befeuerten "The Dark Knight"-Versionen von Christopher Nolan.
Burton, der nun mit der Beißer-Mär "Dark Shadows" erneut Gänsehautgefühle aufkommen lassen möchte, zeichnete für Batmans Auferstehung im Kino verantwortlich. 1989 legte der Kalifornier mit "Batman" den Grundstein, bevor er 1992 mit "Batmans Rückkehr" nachlegte.
Burton empfindet seine beiden Flattermannversuche in der Zwischenzeit als zu lasch, wenn er sie mit Nolans Krawall-Blockbustern "Batman Begins" und "The Dark Knight" vergleicht. "Mir wurde immer gesagt, mein Filmmaterial wäre dunkel. Aber heutzutage wirkt mein 'Batman' wie eine Kindergartenversion verglichen mit Christopher Nolans 'The Dark Knight'", berichtet Burton.
Ihm persönlich bleibt wenigstens ein Trost. Immerhin ist für ihn Michelle Pfeiffers Leistung als Catwoman eine seiner Lieblingsdarbietungen von allen Filmen, in denen er mitgewirkt hat. Besonders eine Szene beeindruckte den Regisseur am meisten: "Ich erinnere mich daran wie sie es schaffte, mich zu beeindrucken. So ließ sie einen lebenden Vogel aus ihrem Mund fliegen, lernte den Umgang mit einer Peitsche und tanzte mit High-Heels über Häuserdächer." Daran erinnern wir uns auch besonders gerne.
Harrison Ford plant "Blade Runner"-Rückkehr06.02.2012

Eigentlich wollten die Macher den SciFi-Kultfilm "Blade Runner" komplett neu verfilmen, mit anderen Darstellern. Nun verhandelt Harrison Ford angeblich doch für eine Rolle.

Ohne Original-Deckard macht die Replikantenhatz nur halb so viel Spaß?
Harrison Ford IST "Der Blade Runner": Wie er den grübelnden Replikantenjäger Rick Deckard im genial designten Moloch von Los Angeles spielte, war eine schauspielerische Glanzleistung, die viel zum Kultstatus von Ridley Scotts dystopischem SciFi-Epos von 1982 beitrug.
Seit nun Filmriese Warner einen neuen "Blade Runner"-Film unter der Ägide von Orginal-Regisseur Scott angekündigt hat, gibt es daher ein großes Hin und Her um den beliebten Ex-Hauptdarsteller. Produzent Andrew Kosove hatte zuletzt noch verkündet:
"Ich kann zwar nicht für den Regisseur Ridley Scott sprechen, aber wenn sie mich fragen, ob der neue Film irgendetwas mit Harrison Ford zu tun haben wird, dann lautet die Antwort 'Nein!'. Es wird eine komplette Neufassung und das heißt, dass alles neu eingestielt wird, inklusive der Schauspieler."
Doch nun will die Website "Twitch" erfahren haben, dass Harrison Ford Verhandlungen für den neuen "Blade Runner" aufgenommen hat. Interessanterweise ist dabei aber nicht mehr von einem Reboot im Stil von "Batman Begins" die Rede, sondern von einer direkten Fortsetzung, also "Blade Runner 2". Dementsprechend heißt es: "Wir haben es hier nicht mit einer Neuverfilmung zu tun, sondern mit einem Film, der direkt an das Original anknüpft."
Das recht offene Ende des ersten Films ließe jedenfalls zahllose Möglichkeiten für ein Weiterspinnen der Handlungsfäden zu, insbesondere die Fassung des Director's Cut: Gerade die Frage nach der Identität der Replikanten ergäbe bei einer Rückkehr von Harrison Ford eine spannende Fortsetzung - was die meisten Fans vermutlich eher begeistern könnte, als ein Update mit jungen Darstellern eines Films, an dem eigentlich nichts zu verbessern ist?
Cillian Murphy ärgert wieder Batman30.09.2011

Cillian Murphy möchte Batman wohl ein drittes Mal Albträume bescheren. Fans wollen ihn am Set von "The Dark Knight Rises" gesichtet haben.

Zweimal versprühte Cillian Murphy als Scarecrow sein Gift in Batman-Abenteuern. Jetzt scheint er zum dritten Mal Christian Bale in "The Dark Knight Rises" das Leben schwer zu machen.
Christopher Nolans Batman-Trilogie neigt sich dem Ende zu. Fürs große Finale in "The Dark Knight Rises" greift der Regisseur angeblich auf bereits bewährte Mimen der beiden vorangegangenen Teile zurück.
Neben Christian Bale als Flattermann und Michael Caine (Butler Alfred) und Gary Oldman (Kommissar Gordon) als dessen Unterstützer wollen Fans des Dunklen Ritters nämlich auch Cillian Murphy am Drehort zu The Dark Knight Rises gesichtet haben.
Der Ire spielte in "Batman Begins" und "The Dark Knight" den verrückten Psychiater Jonathan Crane, der als Scarecrow seine Opfer mit einem Nervengift außer Gefecht setzte. Es könnte durchaus sein, dass die Aussagen der Fangemeinde stimmen. Schließlich halten sich Nolan und sein Team in Los Angeles auf.
Ein Fan behauptet, Augen- und Ohrenzeuge einer kompletten Filmszene aus "The Dark Knight Rises" geworden zu sein. Schauplatz war die berühmte Union Station im Herzen von Los Angeles. Das imposante Gebäude dient allem Anschein nach in "The Dark Knight Rises" als Kulisse für das neue Gerichtsgebäude von Gotham City.
Gordon, Miranda Tate (Marion Cotillard) und einige von Gordons Männern werden mit vorgehaltener Waffe ins Gerichtsgebäude gebracht und vor den Richter geführt. Der ist kein anderer als Murphy, der den Beschuldigten als Jonathan Crane den Prozess macht. Den Dialog zwischen Crane und Gordon bis zum Urteil hat der Fan fein säuberlich ins Netz gestellt.
Die Ausführungen klingen plausibel und lassen den Schluss zu, dass Cillian Murphy tatsächlich wieder als Batman-Widersacher in "The Dark Knight Rises" vor der Kamera steht. .
Catwoman rast mit Batman-Bike in 500.000 $-Kamera10.08.2011

Beim Dreh zu "The Dark Knight Rises" hatte Anne Hathaways Stunte-Double ihr Motorrad nicht im Griff und sorgte für teuren Schrott. Sie selbst blieb unverletzt.

Genau dafür gibt es Stunt-Doubles.
Das Besondere an Christopher Nolans neuen Batman-Filmen ist die mitreißende Darstellung von Charakteren wie Bruce Wayne, Two-Face oder dem Joker. Doch handfeste Action gehört zu den Comic-Spektakeln natürlich genauso, auch wenn dafür meistens die Stunt-Doubles zuständig sind.
Darüber dürfte Anne Hathaway, die im dritten Batman-Abenteuer "The Dark Knight Rises" als Catwoman zu sehen ist, ziemlich froh sein: Ihre Stellvertreterin legte nun einen Höllen-Crash mit dem Bat-Motorrad hin und kollidierte mit einer Kamera.
Die Stuntfrau blieb glücklicherweise unverletzt, die IMAX-3D-Kamera ist allerdings Schrott. Das bedeutet 500.000 Dollar Schaden - der allerdings bei einem Gesamtbudget von 200 Millionen Dollar in die Kategorie "Portokasse" fällt. Daher reagierte Regisseur Christopher Nolan auch sichtlich entspannt und hakte das Ganze als normales Dreh-Missgeschick ab.
Anne Hathaway ist schon seit Beginn der Dreharbeiten begeistert von ihrem Stunt-Double, nun hat sie einen Grund mehr: "Sie ist die coolste, härteste und gleichzeitig netteste Frau, die ich je getroffen habe", schwärmt Hathaway. "Wir trainieren oft zusammen und ich finde es sehr inspirierend, wie sie als Frau unter lauter Männern so taff sein kann."
Für Anne Hathaway selbst ist der Dreh zu "The Dark Knight Rises" eine große Herausforderung: "Ich musste mir ganz besondere Fähigkeiten aneignen, für die ich ein Kampfkunsttraining verordnet bekam. Ich muss jeden Tag Körperanmut, festes Standvermögen und fließende Bewegungen üben. Das wirkt erst mal ästhetisch und sanft, aber wenn man es in die Kampfchoreographien am Set einbaut, merkt man plötzlich, wie man damit Blöcke zerschlagen oder jemandem am Hals verletzen kann. Das macht enorm Spaß und ich hoffe, dass ich so etwas noch öfter machen kann."
Vom Ergebnis ihrer Bemühungen ist Anne ebenso überzeugt wie vom Film insgesamt: "Sie werden begeistert sein, wenn Sie diesen Film sehen", verspricht Hathaway. "Chris hat ein paar absolut verrückte Sachen in petto. Das wird ein ganz erstaunlicher Film, der viel weiter geht, als sich das vorher jemand hätte vorstellen können. Was Chris am Set veranstaltet ist unfassbar, ich war schon vom Drehbuch völlig überwältigt und fragte 'DAS willst Du wirklich machen?!??' Aber Chris ist eben Chris, er zieht das eiskalt durch!"
Welche Wunderdinge Anne Hathaway genau meint, gibt's ab 26. Juli 2012 zu erleben, wenn "The Dark Knight Rises" ins Kino kommt.
Liam Neeson nun doch gegen "Batman" Christian Bale16.06.2011

Nicht nur "The Dark Knight Rises" - auch ein totgeglaubter Feind erhebt sich: Liam Neeson läßt sich trotz Dementi in Gotham blicken

Das "Lazarus Loch" macht's möglich: Liam Neeson gönnt sich als Batmans Gegenspieler in "The Dark Rises" eine prima Wiedergeburt.
In "Batman Begins" war Liam Neeson erst Mentor für Christian Bales Batman, dann erbitterter Gegenspieler und schließlich tot. Für "The Dark Knight Rises" lebt sein Schattenkrieger Ra's Al Ghul wieder auf.
Das ist eine echte Überraschung, denn Neeson hatte bis vor kurzem noch bestritten, im dritten Abstecher von Christopher Nolan nach Gotham City dabei zu sein. Doch das US-Magazin Variety fand nun heraus, dass Liam Neeson ganz offiziell an Bord ist. Außerdem wurde er bei Dreharbeiten für eine Szene in London am Set gesehen. Den Trick, wie man seinen bereits in Jenseits verfrachteten Ra's Al Ghul wieder gegen Christian Bale in Stellung bekommt, verraten die Batman-Comics.
Liam Neeson selbst ist batmanbibelfest, wie er kürzlich bewies: "In den Comicbüchern nimmt Ra's Al Ghul eine Art Lebensbad. Darin regeneriert er sich und wird unsterblich." Dieses 'Lebensbad' heißt eigentlich 'Lazarus Loch' und ist im Film. Es wurde am indischen Set von "The Dark Knight Rises" bereits fotografiert.
Für Regisseur Christopher Nolan ist Liam Neesons Rolle sehr wichtig. Er plante von Anfang an, die Storys von "Batman Begins" und "The Dark Knight Rises" zu verknüpfen. Das sollte eben über Ra's Al Ghul geschehen und dafür dachte sich Nolan etliche Kniffe aus. Nun taucht er Liam Neeson kurzerhand ins 'Lazarus Loch' und die Sache ist geritzt.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt in "Batman"20.04.2011

Christopher Nolan hat sich seine "Inception"-Stars Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt nun für den neuen Batman "The Dark Knight Rises" gesichert.

"Never Change A Winning Horse", dachte sich Christopher Nolan und holte sich erprobte Stars an Bord.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt werden das neue Batman-Abenteuer von Christopher Nolan "The Dark Knight Rises" komplettieren. Wie Warner Bros jetzt mitteilte, sind die beiden fest bestätigt. Nolan holte sich damit zwei alte Hasen an Bord, denn die beiden standen schon für "Inception" für ihn vor der Kamera: "Wenn man einmal mit so talentierten Leuten wie Marion und Joe zusammengearbeitet hat, ist es keine Überraschung, wenn man diese Erfahrung wiederholen möchte", so Nolan.
Cotillard ist für die Rolle von Miranda Tate vorgesehen, einem Vorstandsmitglied von Wayne Enterprise. Tate wird den noch immer trauernden Bruce Wayne dabei unterstützen, die Vorstellungen seines Vaters von einem besseren Gotham-City umzusetzen. Joseph Gordon-Levitt wird John Blake, einen Streifenpolizisten aus Gotham-City spielen, der dem Kommando von Commissioner Gordon (Gary Oldman) untersteht.
Viel ist zur Handlung von "The Dark Knight Rises" noch nicht bekannt. Gary Oldman aber verspricht, dass eine "wirklich großartige Story" zu erwarten ist, bei der Nolans Batman-Filme zu einer perfekten Trilogie zusammengefügt werden. "Es ist der Kniff, wie Christopher Nolan die Geschichte zurück zu Batman Begins' dreht und was Bruce Wayne am Ende über sich selbst erfährt", so Oldman begeistert. Was sich Nolan genau ausgedacht hat, erfährt das Kinopublikum aber erst im Sommer 2012.
Zack Synder über den neuen "Superman"17.03.2011

Mit viel Respekt und reichlich Ignoranz will "300"-Macher Zack Snyder seinen "Superman" in die Kinos bringen. Der Titel ist wenig überraschend

Keine leichte Sache Sache, den größten aller Superhelden wieder fürs Kino fit zu machen. Regisseur Zack Snyder ist trotzdem guter Dinge ...
Wenn Henry Cavill seinen Auftritt als "Superman" in den Kinos hinlegt, wird es keinesfalls eine Fortsetzung von "Superman Returns" sein. Auch an die Filme mit Christopher Reeve wird nicht erinnert. Regisseur Zack Snyder, nach "300" und "Watchmen" mit reichlich Heldenerfahrung gesegnet, kündigt einen kompletten Neustart an.
"Wir machen einen Film, der so rüberkommt, als hätte es nie zuvor einen "Superman"-Film gegeben", erläutert Zack Snyder seine Herangehensweise. "Man muss sich das wie bei "Batman Begins" vorstellen. Da ist die Struktur, der 'Kanon', den wir alle kennen und respektieren. Jeder Aspekt, ob Design oder Story, ist voller Respekt vor dem 'Kanon' - aber wir machen uns nicht zum Sklaven der alten Filme."
Zack Snyder ließ außerdem durchblicken, dass der Titel seines "Superman" schlicht, aber selbstbewusst "Man of Steel" lauten wird. Auf die Streitigkeiten mit dem Studio bezüglich Hauptdarsteller Henry Cavill und Teile des Drehbuchs angesprochen, meinte er trocken: ""Superman" ist der Gigant unter den Superhelden und er ist der Gigant im Kino. Wer sich auf so ein Projekt einläßt, muss auch mit einer gigantischen Herausforderung klarkommen."
Bleibt die drängende Frage der "300"-Fans nach dem Folgeprojekt "Xerxes". Gerüchten zufolge hat Filmriese Warner den Film wegen der Verzögerungen bei "Superman" an Guy Ritchie weitergereicht. Zack Snyder: "Ich arbeite nach wie vor an "Xerxes". Und sollte ich den Film aus Zeitgründen nicht inszenieren können, dann bin ich es, der den Regisseur dafür aussucht."
Anne Hathaway hielt Oscar-Anruf für Batman-Zusage01.03.2011

Dass Anne Hathaway die Oscars moderieren soll, kam für viele überraschend - am meisten für sie selbst, denn sie wartete auf etwas ganz anderes.

Wenn es klingeln soll, klingelt es meistens nicht ?
Anne Hathaway hatte schon stundenlang neben dem Telefon gesessen, denn sie erwartete sehnsüchtig die Bestätigung für eine Rolle, die sie unbedingt haben wollte: als Catwoman im dritten Batman-Film von Christopher Nolan, bei dem sie deshalb einige Tage früher zum Vorsprechen gewesen war. Doch der Anruf, der dann kam, übertraf alle Erwartungen.
"Ich nahm den Hörer ab und tatsächlich war mein Agent dran", berichtete Anne Hathaway in der Show von Kult-Talkerin Oprah Winfrey. "Und er sagte zu mir: 'Setz Dich erst mal hin!' Da dachte ich mir, es wird einer der größten Momente meiner Karriere, wenn ich jetzt gleich höre, ich bin Catwoman. Dann sagte mein Agent: 'Du moderierst die Oscars!' Ich hatte ihm gar nicht richtig zugehört, sprang auf und brüllte "Jaaaaa, ich bin Catwoman! - Äh, WAS?!??" Darauf mein Agent wieder: 'Du moderierst die Oscars." Darauf ich: 'Ah, ok? WAS?!??!??'"
Zwar erhielt Anne Hathaway für ihre recht leblose Moderation durchwachsene Kritiken, für Batman-Fans ist das Geständnis der einstigen Prinzessin aber trotzdem spannend: Für "The Dark Knight Rises" war lediglich die Rolle der Selina Kyle ausgeschrieben, das ist der bürgerliche Name von Catwoman. Daher war unklar, ob die Verwandlung zur Catwoman im dritten Batman-Film überhaupt schon gezeigt wird oder nur Selina Kyle in ihrer wirklichen Identität zu sehen ist.
In den Comic-Vorlagen, an die sich Christopher Nolan deutlich enger hält als seine Vorgänger am Batman-Regieposten, wird Selina als Waisin eingeführt. Sie flüchtet aus einem Heim und bringt sich auf der Straße Ninja-Fähigkeiten bei, die sie dann für artistische Raubzüge einsetzt. Zudem ist sie natürlich ein großer Katzenfan.
Den Grund für Selinas Verwandlung in die Heldin mit dem hautengen Kostüm wird Christopher Nolan dabei sicher ganz neu definieren. Schließlich bestechen seine Batman-Filme durch nachvollziehbare psychologische Hintergründe aller Figuren - also, warum genau beispielsweise Bruce Wayne im Batman-Kostüm durch Gotham streift oder der Joker als maskierter Bösewicht die Stadt unsicher macht.
"Tudors"-Star Henry Cavill wird Superman31.01.2011

Zack Snyder und Chris Nolan haben ihren Superman gefunden: den Briten Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors".

Einen Karriereschub dürfte "Tudor"-Darsteller Henry Cavill erfahren: Regisseur Zack Snyder hat ihn zum Hauptdarsteller seines neuen Comicheldenabenteuers Superman auserkoren.
Die Suche hat ein Ende: Zack Snyder und Christopher Nolan haben ihren Superman gefunden! Der Brite Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors" als Charles Brandon, wird in dem noch unbetitelten neuen Abenteuer über den Mann aus Stahl die Titelrolle spielen. Cavill gehörte ironischerweise 2005 bereits zum engeren Favoritenkreis für die Rolle des Batman in Chris Nolans "Batman Begins".
Am Ende musste er jedoch Christian Bale den Vortritt lassen. Auch als James Bond soll Cavill in Frage gekommen sein, bevor Daniel Craig auf der Leinwand in "Casino Royale" die Lizenz zum Töten erhielt. Auch bei Kultautorin Stephenie Meyer war er erste Wahl, um Vampirschönling Edward in "Twilight - Biss zum Morgengrauen" zu verkörpern. Aber auch bei dieser Rolle zog er bekanntlich gegen Robert Pattinson den Kürzeren. Zuletzt drehte der 28-Jährige Rollen in "Krieg der Götter 3D" und "The Cold Light of Day" ab.
Zack Snyder übernahm im September das Ruder als Regisseur für den neuen Superman, dessen Drehbuch nach einer Idee von David S. Goyer und Chris Nolan von Goyer stammt. Als Kino-Startdatum haben die Produzenten Dezember 2012 vorgesehen. Ob die Terminwahl von Filmstudio Warner Bros. so günstig ist? Schließlich ist zum selben Termin auch der erste Teil von "The Hobbit" geplant.
Panzer nach Vorbild des Batmobil gebaut27.12.2010

Der größte Rüstungskonzern der Welt, BAE Systems, hat seinen neuesten Panzer auf der Grundlage des Batmobils aus "Batman Begins" entworfen.

Kino statt Zeichenbrett...
Christopher Nolan gilt zu Recht als Kinovisionär, das hat er zuletzt mit "Inception" wieder bewiesen. Zuvor hatte der Starregisseur der Batman-Saga einen neuen Anstrich verpasst - und wie inspirierend seine Vision der Welt des Dunklen Rächers tatsächlich war, stellte sich nun auf der Pressekonferenz des größten Rüstungskonzerns der Welt heraus: Das britische Unternehmen BAE Systems hat einen Panzer vorgestellt, für den das Batmobil aus "Batman Begins" und "The Dark Knight" als Vorbild diente.
Das Fahrzeug trägt den Namen "The Raider", also etwa "Der Räuber" und wird vom Hersteller beschrieben als "kleines, sehr bewegliches Aufklärungs- und Angriffsfahrzeug, das mit einer Vielzahl von Waffensystemen ausgerüstet werden kann."
Auf die Ähnlichkeit zum Batmobil angesprochen, sagt Chefentwickler Hisham Awad: "Es freut mich, dass Ihnen das aufgefallen ist, denn tatsächlich diente das Batmobil als Grundlage. Uns gefiel der Look, deshalb haben wir ein ähnliches Design verwendet. Außerdem sorgt die motorradähnliche Anordnung der Reifen für optimale Agilität."
BAE Systems ist dabei nicht irgendein x-beliebiger Waffenhersteller, sondern der größte Rüstungskonzern der Welt: Er zählt als führender Entwickler von Aufklärungs- und Kampfjets zu den zehn Toplieferanten des Pentagon, baut Atom-U-Boote, entwickelte den Eurofighter mit und war darüber hinaus im zivilen Bereich am Bau vieler Jets der Firma Boeing beteiligt.
Auf die Frage, ob sich ein solch bedeutender Weltkonzern wirklich von einem Film inspirieren lassen könne, meinte Chef-Designer Awad: "Nun, warum denn nicht? Mal ernsthaft: Wir haben erkannt, dass wir nicht die einzigen sind, die gute Ideen haben! Wenn wir also in einem Film etwas sehen, das brauchbar aussieht, warum sollen wir das Gerät nicht genauer analysieren und prüfen, ob wir daraus etwas Praktisches entwickeln können?"
Von Seiten der Batman-Macher gibt es bisher keinen Kommentar zum "Raider". Besonders geschmeichelt dürfte sich Christopher Nolan durch die Zweckentfremdung seiner Idee nicht fühlen ...
Neuer "Superman"-Film zeigt fast nur Clark Kent06.10.2010

Vom blauen Superhelden mit rotem Cape wird im ersten neuen "Superman"-Film wenig zu sehen sein. Es geht hauptsächlich um sein Alter Ego Clark Kent!

Da heißt es lange warten für Comic-Fans ...
Schon bei "Batman Begins" ließ sich Christopher Nolan den halben Film lang Zeit, bis er zum ersten Mal die Titelfigur in voller Superheldenmontur zeigte. Stattdessen gab's die dramatische Jugend von Bruce Wayne zu sehen.
Weil der Neustart der Filmreihe um den Dunklen Rächer aber aller Unkenrufe der Hardcore-Comicfans zum Trotz ein Riesenerfolg wurde, der in "The Dark Knight" seinen vorläufigen Höhepunkt fand, wurde Nolan als Produzent auch mit einer Komplettüberarbeitung der Superman-Saga betraut. Und bei dieser verfährt der Brite nach demselben Prinzip.
Denn nachdem soeben "300"-Macher Zack Snyder offiziell als Regisseur bekanntgegeben wurde, gelangten nun auch erste Details zur Handlung an die Öffentlichkeit: Im Zentrum des neuen "Superman"-Films, der noch keinen offiziellen Arbeitstitel hat, soll Clark Kents Unsicherheit stehen, ob er überhaupt als Superheld auftreten soll.
Das Publikum wird den Journalisten auf Geschäftsreisen in der ganzen Welt erleben, wo er für seinen Job beim Daily Planet recherchiert. Vermutlich wird Clark Kent dabei mit jeder Menge Elend konfrontiert und sich fragen, ob er das Recht oder sogar die Pflicht hat, seine besonderen Kräfte aufgrund seiner Herkunft von Krypton im Kampf dagegen einzusetzen.
Bei Christopher Nolan wird es dabei weniger um die - ohnehin zwangsläufige - Antwort auf diese Frage gehen, sondern darum, das Publikum miterleben zu lassen, welche inneren Kämpfe die Figur ausficht. So wurde schon Batman von der typenhaften Comic-Ikone im seltsamen Kostüm zu einem realistischen Menschen mit nachvollziehbaren Handlungsmotiven - und damit die Kämpfe gegen Gegner wie den Joker vom reinen optischen Spektakel zu einem großen Drama.
Allerdings galt Batman den Comic-Fans schon vor den neuen Filmen als zwiespältige, innerlich zerrissene Figur: Er wurde von vielen Anhängern gerade deshalb geliebt, weil er ein Gegenentwurf zum stets strahlenden Helden Superman war, der mit großer Selbstverständlichkeit seinen "Job" erledigte ...
"Transformers"-Macher Michael Bay muss vor Gericht25.08.2010

"Transformers"-Regisseur Michael Bay steht juristischer Ärger ins Haus, weil sein Bodyguard zwei Disco-Besucher vermöbelt hat.

Weil der Bodyguard von "Transformers"-Regisseur Michael Bay bei einer ungeplanten Trainingseinheit in einer kalifornischen Discothek zwei Gäste aufmischte, hat der Filmemacher nun eine Klage am Hals.
In den Filmen von Michael Bay wird am laufenden Band geschossen und geprügelt, ohne Konsequenzen für den Regisseur so einspielträchtiger Werke wie "Transformers" oder "Harte Jungs - Bad Boys". Doch nun erfährt der Spezialist für brachiale Action, dass das im richtigen Leben anders aussieht. Der Krawallmacher muss sich demnächst vor Gericht verantworten, weil sein Bodyguard angeblich Kleinholz aus zwei Nachtschwärmern gemacht hat. Der Vorfall liegt zwar schon zwei Jahre zurück, kommt aber erst jetzt zur Verhandlung.
Im August 2008 amüsierten sich die beiden Freunde Joshua Stewart und Paul Klimczak im Nachtclub Kiss in Los Angeles, als sie plötzlich mit einem Gast aneinander gerieten. Aufgrund des daraufhin entstandenen Handgemenges wurden die Streithähne kurzerhand vor die Tür des In-Lokals gesetzt. Auf der Straße ging es dann richtig zur Sache.
Die Freunde wollten sich vom Acker machen, doch Michael Bays Personenschützer ließ nicht locker, holte seine Waffe heraus und schlug sie seinen beiden Kontrahenten über den Kopf. Das zumindest behauptet das Duo. Durch die Wucht hätten beide das Bewusstsein verloren. Als sie wieder aufwachten, stellten sie den Verlust einiger Zähne fest. Außerdem plagten sie die Schmerzen von blauen Flecken und gebrochener Knochen.
Die Kläger sehen sich als Opfer und haben deshalb Michael Bay auf Schadenersatz in unbekannter Höhe verklagt. Der "Transformers"-Macher müsse für den Schaden aufkommen, weil er zum damaligen Zeitpunkt der Boss des Angreifers war.
Ob das der Richter genauso sieht, wird sich zeigen. So lange kann sich Bay damit trösten, einen großartigen Kollegen als Fan zu haben. "Batman Begins"- und "Inception"-Dirigent Christopher Nolan liebt die Filme von Michael Bay.
"Rambo": Sylvester Stallone plant Vorgeschichte mit jungem Schauspieler30.07.2010

Statt "Rambo V" ein Neustart: Sylvester Stallone will die Vietnam-Vergangenheit von John Rambo ins Kino bringen - mit einem jungen Nachfolger.

Es wird wohl ein Abschied auf Raten.
So ganz kann Sylvester Stallone die Finger nicht von "Rambo" lassen. Nach ewigem Hin und Her hatte er zwar Anfang Mai bekannt gegeben, dass er den lange geplanten fünften Film und die Ein-Mann-Armee doch nicht machen wird. Aber nun rückt Sly dafür mit einem neuen Plan heraus: Er will die Vorgeschichte von John Rambo inszenieren, mit einem jüngeren Nachfolger in der Titelrolle!
"Es ist immer spannend, zu zeigen, warum und durch welche Ereignisse Menschen zu dem geworden sind, was sie sind", begründet Sylvester Stallone seine Idee. "Gerade die Traumata, die Tragödien und die Verluste, die jemand in Vietnam erlebt hat, wären eine großartige Herausforderung für einen jungen Schauspieler!"
Ob er dabei schon jemand bestimmten im Auge hat und gegebenenfalls wen, das wollte Stallone allerdings noch nicht verraten. Die Idee klingt jedenfalls deutlich plausibler als die Story, die Sly zuletzt für "Rambo V: The Savage Hunt" geplant hatte: US-Soldaten mit manipuliertem Bewusstsein sollten darin außer Kontrolle geraten und die Frauen eines Dorfes an der mexikanischen Grenze terrorisieren - Rambo sollte die Supersoldaten dann auf bewährt brachiale Weise stoppen.
Sylvester Stallones Rückzug in den Regiestuhl hat aber nicht nur inhaltliche Gründe: Nachdem er sich bei einem Stunt für seinen Retro-Actionkracher "The Expendables" schwer an der Wirbelsäule verletzt hatte, verboten ihm die Ärzte, jemals wieder seine eigenen Stunts zu machen. Doch eine Karriere vor der Kamera ohne vollen Körpereinsatz ist für den Action-Mimen schlicht keine Option. Sylvester Stallone versucht, das trotzdem positiv zu sehen: "Es wäre eine schöne Ironie, wenn Rambo am Set einen jüngeren Rambo anleiten würde, nachdem er den Job über zwanzig Jahre lang selbst gemacht hat."
Außerdem könnte Stallones Nachfolger natürlich bei entsprechendem Erfolg der Vorgeschichte weitere Action-Abenteuer nachlegen - selbstverständlich immer mit Sly im Regiestuhl. Ein derartiger Neustart der Rambo-Saga - in Hollywood seit "Batman Begins" und "Star Trek" mit dem topaktuellen und Dollarregen versprechenden Modewort "Reboot" bedacht - würde Sylvester Stallone möglicherweise viele weitere schöne Jahre mit einer seiner Lieblingsfiguren bescheren ...
"Superman": Duell um die Hauptrolle im Neustart29.07.2010

Brandon Routh will ein zweites Mal ran und "Smallville"-Star Tom Welling endlich ins Kino. Wer darf in "Superman Begins" das rote Cape tragen?

Er ist der Inbegriff des Superhelden.
Kein Wunder also, dass in Hollywood eine Menge Schauspieler scharf auf den Job als Clark Kent alias Superman sind. Zumal mit Christopher Nolan der geniale Regisseur hinter dem Neustart der Kryptonsaga steht, der schon Batman vom belächelten B-Movie-Helden zum gefeierten "Dark Knight" erhob.
Am lautesten schreien momentan zwei Jungstars, die bereits wissen, wie sich das rote Cape trägt, wie der Hitzeblick ins Ziel zu setzen ist und wie unter dem Einfluss von Krypton ein Schwächeanfall gespielt wird: Brandon Routh, der zuletzt im viel kritisierten "Superman Returns" die Titelrolle einnahm, und Tom Welling, der in der gefeierten TV-Serie "Smallville" um den jungen Superhelden den Teenie-Clark-Kent mimt.
Brandon Routh übt sich dabei im professionellen, unverbindlichen Hollywood-Sprech: "Ich würde natürlich sehr gerne wieder Superman spielen. Es war eine große Ehre und ich wäre begeistert, wenn ich noch einmal zu dieser Figur zurückkehren dürfte." Das Problem dabei: Die Idee eines kompletten Neustarts der Superman-Saga war vor allem eine Folge des Flops "Superman Returns". Damit ist Brandon Rouths Gesicht untrennbar verbunden.
Vermutlich hat daher Tom Welling größere Chancen. Der "Smallville"-Bewohner äußert sich zurückhaltend optimistisch: "Ich bin absolut bereit, aber da müsste schon einiges zusammenkommen, damit das klappt." Zwar würde der Darsteller der äußerst beliebten Serie eine riesige Fanbasis in die Kinos locken. Doch glauben Kenner, dass Regisseur Christopher Nolan wie bei "Batman Begins" gerne ein völlig neues Gesicht für Clark Kent sähe.
Zu den aussichtsreichen Kandidaten, die bisher bei Nolan vorsprachen, gehört Zachary Levi, der sich in der Serie "Chuck" als Computernerd mit den amerikanischen Geheimdiensten anlegt. Konkurrent Joe Manganiello hat dafür schon eine kleine Rolle im Comic-Spektakel "Spider-Man" vorzuweisen.
Nach Angaben des verantwortlichen Filmriesen Warner hat die besten Karten aber Jon Hamm: Als Hauptdarsteller der starken Serie "Mad Men" um eine New Yorker Werbeagentur erntete er viel Kritikerlob und wird für das Superman-Reboot "ernsthaft in Erwägung gezogen."
Der Arbeitstitel des Films lautet übrigens "Man of Steel - Mann aus Stahl". Mal sehen, wer sich demnächst offiziell so nennen darf ...
Frodo geht in 3D auf Ringjagd06.07.2010

Peter Jackson ist immer auf der Höhe der Zeit. Und weil er das ist, überarbeitet er die "Herr der Ringe"-Trilogie und verpasst ihr ein 3D-Gewand.

Es dauert nicht mehr lange, dann toben Frodo, Gandalf und Gollum in 3D über die Leinwände. Regisseur Peter Jackson überarbeitet gerade sein Tolkien-Meisterwerk und macht es fit für 3D.
Mittendrin statt nur davor: Fantasy-Fans werden die Augen überquellen. Mittelerde erwacht zu neuem Leben. In Kürze stürzen sich Frodo und seine treuen Gefährten in die bekannte Ringjagd - und zwar in 3D! Der Zuschauer ist sozusagen "live" dabei, wenn Orks ins Auenland einfallen, Frodo sich am Schicksalsberg einen Kampf um Leben und Tod mit Gnom Gollum liefert und Sauron vor Wut platzt.
Meisterregisseur Peter Jackson pimpt seine weltweit erfolgreiche "Der Herr der Ringe"-Trilogie und entlässt sie in die Dritte Dimension. Natürlich macht er das Ganze nicht ganz uneigennützig. Angespornt vom Erfolg von 3D-Produktionen wie "Avatar - Aufbruch nach Pandora" möchte der Neuseeländer auch noch ein Stückchen vom 3D-Kuchen abhaben.
Mit seiner Entscheidung, Altbewährtes in 3D aufzubohren, steht Jackson nicht alleine da. Auch Effektemeister James Cameron schickt seinen in die Jahre gekommenen Blockbuster "Titanic" aufgehübscht in 3D nochmals in die Lichtspielhäuser. Ein Datum für den tränenreichen Re-Release steht ebenfalls schon fest: April 2012. Und das, obwohl er bisher das Drehen mit 3D-Kameras als das einzig Wahre propagierte und das Umwandeln von vorhandenem Material in der Post-Produktion verurteilte. So schnell kann man seine Meinung ändern.
Denn auch "Terminator 2 3D" ist angeblich schon im Gespräch. Angesteckt vom 3D-Hype scheint auch Christopher Nolan zu sein. Der Brite möchte "Batman" zu einem 3D-Erlebnis machen. Es tut sich einiges in der dritten Kino-Dimension!
Eastwood als Batman geplant13.01.2010

Die Macher von "From Hell" haben einen Batman-Film im Köcher, in dem er als 65-Jähriger gegen Two-Face antritt - mit Clint Eastwood in der Hauptrolle.

Statt sich mit Stahlseilen durch die Häuserschluchten von Gotham City zu hangeln, benützt Batman nun lieber den Treppenlift.
So hätte es im nächsten Abenteuer des Fledermaus-Rächers zugehen können - mit keinem Geringeren als Hollywood-Ikone Clint Eastwood in der Hauptrolle. Das haben Albert und Allen Hughes verraten, die den Horror-Meilenstein "From Hell" ins Kino brachten. Die beiden Brüder, die gemeinsam Filme produzieren und Regie führen, wollten den Comic "The Dark Knight Returns" verfilmen, der unter Batman-Fans als absoluter Kult verehrt wird. Kein Wunder, stammt er doch aus der Feder von "300"-Autor Frank Miller.
"Dieser Comic ist unglaublich düster", erzählt Albert Hughes. "Batman ist darin richtig alt, kämpft mit körperlichen Problemen und muss daher deutlich mehr mit seinen technischen Hilfsmitteln arbeiten."
Laut Albert Hughes haben er und sein Bruder mit dem Filmriesen Warner schon vor einigen Jahren konkret über das Projekt verhandelt: "Wir boten ihnen an, das durchzuziehen und schlugen Clint Eastwood als Hauptdarsteller vor." Doch nach längeren Verhandlungen habe sich das Studio dann entschieden, die Fledermaus-Saga mit "Batman Begins" komplett neuzustarten, worauf dann mit "The Dark Knight" ein echter Kino-Meilenstein folgte. Zumindest der Titel war dabei dem des Veteranen-Projekts sehr ähnlich.
Hughes hält die damalige Absage für absolut sinnvoll: "'The Dark Knight Returns' wäre vermutlich das Ende für die Batman-Filme gewesen", lacht er. "Wir hätten der Filmreihe damit den Todesstoß versetzt und das wussten sie auch!"
Doch vielleicht gibt es trotzdem noch Hoffnung für einen Veteranen-Batman. Denn auch Zack Snyder hat Interesse an einer Verfilmung des Oldie-Comics bekundet. Er hat immerhin bei der megaerfolgreichen Verfilmung von Frank Millers bereits erwähnten Comic-Kracher "300" Regie geführt. Bei derart vielversprechenden weil bewährten Teams kommt auch ein großes Filmstudio ins Grübeln - und wer weiß, vielleicht ja sogar ein Clint Eastwood ...
"Underworld 4" bekommt neue Story20.11.2009

Der nächste "Underworld"-Film spielt nicht wie der dritte Teil "Aufstand der Lykaner" in der Vergangenheit, sondern setzt nach Teil 2 "Evolution" ein.

Während im Kino demnächst die "Twilight"-Vampire schwer auf Teenie-Romantik machen, gibt's in "Underworld 4" demnächst wieder die härtere und stylischere Variante der Blutsauger zu sehen.
Denn inzwischen wird bereits am Drehbuch zum lange geplanten vierten "Underworld"-Film gearbeitet. Und Autor John Hlavin, der sich mit der harten US-Copserie "The Shield" einen Namen gemacht hat, plaudert schon mal aus dem Nähkästchen.
"Viel darf ich natürlich noch nicht verraten, aber 'Underworld 4' wird jedenfalls keine weitere Vorgeschichte erzählen", so der Autor. "Wir werden auch nicht die drei vorhanden Filme nochmal neu drehen, sondern das aufnehmen, was die Fans bisher an 'Underworld' geliebt haben, und dazu einige neue Elemente einbringen."
Da nun also klar ist, dass es keinen Neustart à la "Batman Begins" oder "Star Trek" geben wird, steigen auch die Chancen auf ein Wiedersehen mit Kate Beckinsale. Denn wenn die Handlung nicht wie in "Aufstand der Lykaner" in der weit zurückliegenden Vergangenheit spielt und auch kein Neustart geplant ist, dürfte "Underworld 4" nach den Geschehnissen in "Underworld: Evolution" einsetzen - und dafür braucht es dringend Kate Beckinsales Figur Selene.
Zudem fällt die schöne Britin, die unlängst gar zur Sexiest Woman Alive gekürt wurde, eindeutig in die vom Autor erwähnte Kategorie "Was die Fans bisher an 'Underworld' geliebt haben".
Dazu kommt, dass Teil 3 ohne Kate Beckinsale lange nicht so erfolgreich war wie "Aufstand der Lykaner" ohne ihre Selene. Sollte Kate also im vierten "Underworld"-Film tatsächlich wieder mitmachen, steigen auch die Chancen, ihre vermutlich inzwischen etwas höhere Gagenforderung an den Kinokassen wieder einzuspielen. Außerdem würde ein Engagement von Kate Beckinsale mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bedeuten, dass auch gleich ein Regisseur gefunden wäre: Immerhin ist Kate Beckinsale dank "Underworld" mit dem Vampir-Anweiser Len Wiseman verheiratet ...
Der Mann, der ein Jedi war16.02.2009

Sein Gesicht wirkt kantig, seine Seele sanft. Als Vater auf Rachefeldzug gibt Liam Neeson in "96 Hours" nun den Actionhelden.

Seit er als Jedi-Master in "Star Wars: Episode I" märtyrerhaft gelasert wurde, ist er der starke Baum, nach dem sich junge Äste ausrichten.
Wie beispielsweise Leonardo DiCaprio in "Gangs of New York", Orlando Bloom in "Königreich der Himmel" oder Christian Bale in "Batman Begins". Steven Spielberg plant mit ihm sogar einen Film über Abraham Lincoln. Eine gute Wahl, kennt doch sein Star das Trauma eines Bürgerkriegs, das auch Lincoln erlebte, aus erster Hand.
Katholik Neeson wuchs mit drei Schwestern im vorwiegend protestantischen nordirischen Ballymena auf. Vereinnahmen ließ er sich aber von keinem, spielt auf Fragen zum Nordirlandkonflikt den Stummen - wie in seinem US-Debüt "Suspect - Unter Verdacht".
Obwohl er wie ein Schrank gebaut ist, ist der 56-Jährige ein Mann des Ausgleichs, scheint nichts gemein zu haben mit Rekordsäufern und Pubschlägern, dem Image der Iren: "Es ist sehr leicht, diese ganze Gewalt oder diesen kalten Blick abzurufen, der im Grunde nichts ausdrückt. Ich weiß, dass ich diese sanfte Qualität besitze und ich zeige sie gerne, weil man davon im Kino meiner Ansicht nach viel zu wenig sieht."
Bevor die Gandhi-Gene im Alter dominant wurden, stand ein Lernprozess. Denn als Kind übte sich der Sohn eines Hausmeisters und einer Köchin in härteren Kommunikationsformen: "Fast zehn Jahre lang, von neun bis siebzehn, war ich Boxer, aber den Killer-Instinkt hatte ich wirklich nicht. Man sagte mir, ich wäre gut, aber vor jedem Turnier machte ich mir vor Angst fast in die Hosen."
Mit gebrochener Nase verließ der irische Jugendmeister den Ring, landete nach seinem Ausstieg aus Mathematik- und Informatikstudium sowie abgebrochener Lehrerausbildung beim Lyric Player's Theatre. Zwei Jahre später gehörte er zum Ensemble des Abby Theatre in Dublin, wurde dort von Regisseur John Boorman für "Excalibur" entdeckt.
Das Artus-Epos führte zu kleinen Rollen in aufwändigen Filmen ("Krull", "The Bounty", "Mission") und zu einer dreijährigen Beziehung mit Helen Mirren.
Die grandiose Bühnen- und Filmdarstellerin wurde sein Obi-Wan Kenobi: "Sie hat mir so vieles beigebracht. Sie sagte 'das sind Spaghetti, das ist Sushi, ja, es ist roher Fisch, aber gut für dich. Halt den Mund, und iss'. Sie zeigte mir Paris und London und wie man Shrimps essen muss."
So präpariert ging der Hüne nach Hollywood, angelte sich nach "Satisfaction" Julia Roberts. Hineingeheiratet jedoch hat er 1994 in britische Schauspielaristokratie. Natasha Richardson, Tochter von Vanessa Redgrave, hatte er 1984 bei der Miniserie "Ellis Island" kennen und auf der Bühne in "Anna Christie" schließlich lieben gelernt.
Mit der Mutter seiner zwei Söhne spielte er auch in "Nell", entwickelte bei den Dreharbeiten eine Leidenschaft fürs Fliegenfischen. Seine andere für Motorräder gab er nach Kollision mit einem Reh und schmerzhafter Genesung auf.
Unverändert begeistert ist Neeson vom Theater, das er bevorzugt, weil es von Schauspielern, nicht Regisseuren dominiert wird. Zwei Tony-Nominierungen (wichtigster US-Bühnenpreis) steht eine Oscar-Nominierung für "Schindlers Liste" gegenüber.
Heroische Figuren mit Schwächen sind Liams Spezialität - wie der abgehalfterte US-Spion, den er derzeit im Actiondrama "96 Hours" spielt.
Viele davon sind authentisch wie Oskar Schindler, "Rob Roy", "Michael Collins" oder auch der legendäre Sexualforscher "Kinsey", der freie Liebe nicht nur propagierte, sondern auch lebte. Konsequenzen muss Frau Natasha jedoch nicht befürchten: "Ich habe gelernt, meine Figur am Ende des Tages wie einen Mantel aufzuhängen und sie am nächsten Morgen wieder abzunehmen."
 
 

Reservierungshotline

040 80 80 69 69
Täglich von 10 bis 21 Uhr

zzgl. 0,70 € Aufschlag je Karte

MaxXimum 4K