Max Payne

Plakat zu Max Payne
Max Payne - Plakat 1

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8 VOTES
81%
Freigegeben ab 16 Jahren
START 20.11.2008
ACTION/THRILLER | 99 MINUTEN | USA 2008 | FOX

Mit düsteren Bildern und Mark Wahlberg ins Actiongefecht ziehende Verfilmung des seit 2001 erfolgreichen Computerspiels.

Seit unbekannte Gewalttäter seine unschuldige Frau und den Partner umgebracht haben, ist Cop Max Payne (Mark Wahlberg) untergetaucht. Denn er gilt bei den Behörden als Hauptverdächtiger. Nun streift der Außenseiter durch die dunkelsten Ecken New Yorks, um die Hintermänner zu finden und sich selbst zu entlasten. Zur Seite steht ihm Mona (Mila Kunis), die den Mörder ihrer Schwester sucht. Bald sehen sich beide mit übernatürlichen Gegnern konfrontiert.
Der düstere Videospiel-Hit mündet in einem ebensolchen Thriller, bei dem John H. Moore ("Das Omen") für stilvolle Film-Noir-Kulissen, bleihaltige Action und alptraumhafte Atmosphäre sorgt. Mark Wahlberg ("The Departed") als Punisher und neuartige Effekte lassen es ordentlich krachen.

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ACTION/THRILLER | 99 MINUTEN | USA 2008 | FOX
Seit unbekannte Gewalttäter seine unschuldige Frau und den Partner umgebracht haben, ist Cop Max Payne (Mark Wahlberg) untergetaucht. Denn er gilt bei den Behörden als Hauptverdächtiger. Nun streift der Außenseiter durch die dunkelsten Ecken New Yorks, um die Hintermänner zu finden und sich selbst zu entlasten. Zur Seite steht ihm Mona (Mila Kunis), die den Mörder ihrer Schwester sucht. Bald sehen sich beide mit übernatürlichen Gegnern konfrontiert.
Der düstere Videospiel-Hit mündet in einem ebensolchen Thriller, bei dem John H. Moore ("Das Omen") für stilvolle Film-Noir-Kulissen, bleihaltige Action und alptraumhafte Atmosphäre sorgt. Mark Wahlberg ("The Departed") als Punisher und neuartige Effekte lassen es ordentlich krachen.


Endlich kommt eine Videospieladaption auf die Leinwand, die den gehobenen Ansprüchen des Kinos voll und ganz gerecht wird. "Max Payne" basiert auf dem gleichnamigen Videogame, das mit seinen Film-noir-Anleihen, dem düster-übersinnlichen Ambiente und den in Zeitlupe inszenierten Schießereien bereits alle Elemente besitzt, die Cineastenherzen höher schlagen lassen.
Und auch die Story hat es in sich, ist klassisches Vergeltungs-Actionkino: Freund, Frau und Kind - Max Payne (Mark Wahlberg) hat alles verloren, was ihm in seinem Leben lieb war. Jetzt streift der Cop durch die entlegensten Winkel New Yorks und sucht nach den geheimnisvollen Mördern, um sich selbst als möglichen Täter zu entlasten, vor allem aber um Rache zu nehmen. Im Kampf gegen einen übermächtigen Feind, der nicht von dieser Welt zu sein scheint, erhält Payne unerwartete Hilfe von der schönen russischen Killermaschine Mona Sax (Mila Kunis), die sich für den Tod ihrer Schwester rächen will.
Ein Mann - eine Armee"Max Payne" hat alles: atemberaubende Spezialeffekte und eine faszinierend surreale Atmosphäre, unwiderstehliche Frauen - neben Kunis auch das neue Bond-Girl Olga Kurylenko - und "Departed"-Star Mark Wahlberg als wortkarge Ein-Mann-Armee. Der irische Videoclip-Spezialist John H. Moore, der zuletzt mit dem Remake von "Das Omen" schockte, lehrt mit "Max Payne" nun der Game-Konkurrenz um Lara Croft, "Resident Evil" und Co. das Fürchten:
Mit einer knallharten Action-Story, die dank neuartiger Special-Effects-Techniken und entsprechender Ästhetik rasant Fahrt aufnimmt und bis zum furiosen Finale nicht zu bremsen ist.
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ACTION/THRILLER | 99 MINUTEN | USA 2008 | FOX
Jonathan Sela Kamera
Jonathan Sela

FILMOGRAFIE

2014 | John Wick
2013 | Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
2009 | Gesetz der Rache
2008 | Max Payne
2006 | Das Omen
2004 | Soul Plane
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Mark Wahlberg als Max Payne Darsteller
Mila Kunis als Mona Sax Darsteller
Beau Bridges als BB Hensley Darsteller
Beau Bridges Geburtstag: 09.12.1941 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2011 | The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
2008 | Max Payne
2006 | The Good German
1992 | Sidekicks
1989 | Die fabelhaften Baker Boys
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Ludacris als Jim Bravura Darsteller
Olga Kurylenko als Natasha Darsteller
Olga Kurylenko Geburtstag: 14.11.1979

FILMOGRAFIE

2014 | Vampire Academy
2013 | Oblivion
2012 | 7 Psychos
2012 | To the Wonder
2011 | Verwundete Erde
2008 | Ein Quantum Trost
2008 | Max Payne
2007 | Hitman - Jeder stirbt alleine
Das Versprechen eines Lebens
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Amaury Nolasco als Jack Lupino Darsteller
Amaury Nolasco Geburtstag: 24.12.1970

FILMOGRAFIE

2013 | Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
2011 | The Rum Diary
2009 | Armored
2008 | Max Payne
2007 | Transformers
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Donal Logue als Alex Balder Darsteller
Donal Logue Geburtstag: 27.02.1966 | Land: Kanada

FILMOGRAFIE

2010 | Wie durch ein Wunder
2008 | Max Payne
2007 | Ghost Rider
2005 | Solange du da bist
2002 | Confidence
2000 | Wild Christmas
1999 | Die Braut, die sich nicht traut
1998 | Blade
1996 | Metro
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Killergirl31.05.2013

Model Olga Kurylenko steht auf Killer. Nach "Hitman" war die Ukrainerin James Bond mehr als nur "Ein Quantum Trost". Großes Kino-Kunst zeigt sie nun in "To the Wonder".

"Sie wurde wie Aschenputtel zur Prinzessin, aber als ich sie unterrichtete, habe ich eine solche Zukunft nicht vorhergesehen."
Erfolge als Prophetin hatte Ina Kaminska demnach nicht, wohl aber als Schauspiellehrerin von Olga Kurylenko. Die grünäugige Ukrainerin lobt ihre einstige Ausbilderin: "Sie hat uns die Grundlagen vermittelt, ich erinnere mich an alles, was sie sagte." Olga blickt auf eine Kindheit zurück, in der Ballett- und Klavierstunden die dringend benötigte Farbe in einen ansonsten ziemlich grauen Alltag brachten.
Räumlich beengt, finanziell am Limit, das war Realität in der Hafenstadt Berjansk, in der Olga an der Seite mehrerer Verwandten aufwuchs. Vater Konstantin ließ sich zwei Jahre nach ihrer Geburt scheiden, verabschiedete sich für elf Jahre aus ihrem Leben, das von Oma Raisa, einer Ärztin, und von Mutter Marina geprägt wurde. Sie lehrte Kunst an Olgas Schule und als Malerin die Normalität des nackten Körpers, den die Tochter später unverkrampft ausstellte.

Zwei kaputte Ehen mit 28

Aufgefallen war das bildhübsche Mädchen, das noch nicht einmal Make-up benutzte, einer Talentagentin in der Moskauer U-Bahn. Olga war 13, mit ihrer Mutter unterwegs und völlig überrascht, als ihr eine Visitenkarte zugesteckt wurde. Noch war sie zu jung als Model, aber in Moskau durfte sie das Geschäft lernen, bis sie eine französische Agentur mit 17 nach Paris holte.
Schnell beherrschte sie Französisch, eroberte die Cover von Elle und Vogue, war die Attraktion des Dessouslabels Léjaby, lebte in ihrem eigenen Märchen. Ihr Prinz wurde Cedric van Mol, den sie mit 20 heiratete, "weil er sie gefragt hatte". Die Ehe mit dem Fotografen scheiterte, wie auch die folgende mit dem Geschäftsmann Damian Gabrielle.

Alles nur Show

Heiß auf Hochzeit ist Olga nicht mehr, doch die Männer magnetisiert sie trotz fallender Temperaturen. "Ich kann sehr kühl sein, aber das ist nur eine Maske", beschreibt sie ihre Persönlichkeit, die wohl für viele von Olgas Fans eher nicht im Vordergrund steht. Ihr Kapital ist der Körper, in Koalition mit einer fast südländischen Sinnlichkeit.
Auf den Spuren von Milla Jovovich, der bisher berühmtesten Blume der Ukraine, feierte Kurylenko 2005 ihr Filmdebüt. In "Der Ringfinger", einer deutsch-französischen Verfilmung eines japanischen Romans, betörte sie den Chef eines Labors, der sie nackt auf den Fliesen nahm und ihr verfiel - eine typische Reaktion auf ihre Attraktion.

Vampirlady und Verführerin

In Vincenzo Natalis Episode aus "Paris, je t'aime" schnitt sich Tourist Elijah Wood in die Hand, um sich für immer an Vampirella Olga zu binden. Im Thriller "The Snake" lockte sie Männer in die Erpresserfalle, war unwiderstehlich, wenn auch nicht unsterblich.
Verweigert hat sich ihr jedoch die Titelfigur aus "Hitman - Jeder stirbt alleine", obwohl sie sich für die Rolle von ihren langen Haaren und manchem Kleidungsstück trennte. "Du willst mich nicht vögeln, auch nicht töten, solche Gleichgültigkeit habe ich noch nie erlebt", beschwerte sie sich bei Timothy Olyphant. Ohne zu ahnen, dass auch Mark Wahlberg im Actionfilm "Max Payne" resistent gegen ihre Reize sein würde.

Unheil aus der Ukraine

Diese muss sie vor der Kamera immer wieder verkaufen, in "Hitman" sogar dauerhaft an Russlands Präsidenten. Opfer- und Deko-Rollen dominieren ihre acht Filme, doch "James Bond 007: Ein Quantum Trost" markiert die Wende.
An der Seite der Doppelnull nimmt sie Rache für ein Trauma, setzt diesen Kurs auch in "Kirot" fort - als Prostituierte, die zum Mord gezwungen wird und sich von ihren Bossen befreit. Unheil droht also aus der Ukraine, denn Olga raubt zwar die Sinne, aber ohnmächtig ist sie nicht: "Ich mag keine Beziehungen mit besitzergreifenden Menschen. Ich gehöre niemandem."
Nach einem denkwürdigen und fatalen Kurzauftritt in der Killer-Groteske "7 Psychos" sowie Blockbuster-Ehren an der Seite von Tom Cruise im SciFi-Kracher "Oblivion" zeigt sich Kurylenko nun im anspruchsvollen, meditativen Bilderreigen "To the Wonder" von Kinomagier Terence Malick als Exil-Französin, die ihrer großen Liebe in die USA gefolgt ist - doch die Beziehung steht unter keinem guten Stern...
"Hollywood war schon immer ein Puff"20.02.2013

Regisseur John H. Moore erklärt, warum John McClane kein Action-Held ist, warum man Chuck Norris nicht tweeten kann und warum Arthouse-Filmer Hollywood nicht verstehen.

Die "Stirb langsam"-Reihe geht in die fünfte Runde und erstmals führt John H. Moore Regie. Im Interview spricht er über Actionhelden und scheinheilige Regisseure, die ihn zum Kotzen bringen.
Sie waren 18, als "Stirb langsam" erschien. Was bedeutet Ihnen die Filmreihe?
JOHN H. MOORE: Ich finde es immer wieder seltsam, wenn von "Stirb langsam" als Serie gesprochen wird. Ich finde, es war nie Teil dieses zynischen Hollywood-Modells wie die heutigen Reihen. Ich glaube auch, dass das "Stirb langsam" vor dem Untergang bewahrt hat. Jeder Film ist anders, und es waren nur fünf in 25 Jahren.
Wann kamen Sie zu dem Projekt?
Relativ spät, erst 2011. Zu dem Zeitpunkt war die Geschichte von "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" schon ausgearbeitet.
Hatten Sie Probleme mit Moskau als Handlungsort?
Im Gegenteil, ich hielt es für eine großartige Idee. Sie müssen wissen: John McClane ist Ronald Reagan. Wenn Sie sich die Filme ansehen, wird es offensichtlich. Die Idee, ihn nach Moskau zu bringen, war geradezu köstlich.
Aber ist die Grundidee von "Stirb langsam" nicht John McClane in einem Gebäude mit jeder Menge böser Jungs? Das wäre nichts anderes als eine Wiederholung des ersten Teils. Ich glaube fest, dass es in "Stirb langsam" immer um die Situation geht. Es geht um die Abenteuer von John McClane, nicht um den Ort oder das Gebäude oder die Maschine, in der er sich befindet.
Was unterscheidet den McClane von anderen Actionhelden?
Er ist kein Actionheld. Ich erzähle Ihnen, wie ich über ihn denke: Ein Mann fährt nach Hause und will Blumen für seine Frau kaufen. Er geht in eine Tankstelle, die überfallen wird. Er könnte einfach weitergehen, trotzdem greift er ein, weil er spürt, dass etwas falsch läuft. Das macht ihn aber nicht zu einem Actionhelden. Er ist kein übermenschlicher Held, der vom Himmel herabfliegt. Er ist jemand, der eine moralische Wahl trifft. Die Action, die Explosionen sind nur der Spaß drumherum.
Gerade erleben die Actionhelden der Achtzigerjahre ein Revival. Sehen Sie "Stirb langsam" als Teil dessen?
Nein! "Stirb langsam" steht darüber. Zuletzt fragte mich jemand, welchen Einfluss "Stirb langsam" auf das Actiongenre hat. Meine wütende Antwort war: nicht genug!
Dennoch gibt es dieses Revival. Was lieben die Leute an diesen Figuren?
Zuschauer in meinem Alter gehen in die Filme und erinnern sich daran, als Arnold Schwarzenegger in "Predator" war. Neben der Nostalgie zeigen diese Filme aber auch der ganzen Facebook-Generation den Mittelfinger. Echte Männer tweeten und posten nicht. Ich möchte nicht, dass mein Sohn denkt, dass er durch das Klicken eines Like-Button eine Entscheidung trifft oder gar eine Revolution starten könnte. Ich möchte, dass er auf die Straße geht und verhaftet wird, dass er Steine wirft wie in Ägypten. You can't tweet Chuck Norris!
"Stirb langsam 4.0" stieß teilweise auf Ablehnung. Haben Sie den Film gesehen?
Ich habe "Stirb langsam 4.0" nicht nur gesehen, ich war auch als Regisseur im Gespräch. Ich mochte aber das Drehbuch nicht. Es wirkte wie ein Konstrukt. Das Studio war von dieser einen Idee besessen: "Analogue McClane in a digital world." Der Typ vom Marketing hat sich eine Medaille verdient, aber McClane funktioniert so nicht. Man baut den Film nicht um eine Marketingidee herum.
Wie verstehen Sie den Job eines Regisseurs innerhalb des Hollywood-Systems?
Mein Job besteht immer mehr darin, Personen, deren Namen nicht im Film erscheinen, davon abzuhalten, schreckliche Fehler zu begehen. Es ist ein gefährlich anonymes Geschäft. Die Leute denken, dass es weniger von Autoren gelenkt ist. Das glaube ich nicht. Ich meine aber nicht, was üblicherweise unter dem Begriff Autorenfilmer verstanden wird. Sehen Sie, jeder Filmvorspann sagt: "Directed by..." Und egal, wie schrecklich Sie den Film fanden, derjenige, der Regie führte, hat sein Herzblut hineingesteckt. Es ist leicht verdientes Geld, solange es jemanden gibt, dem man den schwarzen Peter zustecken kann. Viele Investoren bleiben anonym, und der Regisseur, dessen Namen der Film trägt, ist es, der letztlich seinen Kopf hinhalten muss.
Stimmen Sie zu, wenn ich Ihre Karriere in der Tradition der frühen Hollywood-Pros sehe, die sich als Handwerker verstanden?
Absolut. Vor allem versuche ich mit meinen Filmen zu unterhalten. Es gibt andere Filme, auf die das nicht zutrifft. Es ist wichtig, dass es sie gibt, und einige davon sind Meisterwerke, aber irgendjemand muss auch den Job des Unterhalters machen, und ich versuche es so gut wie möglich.
In den letzten Jahren beklagen Hollywood-Regisseure, deren Filme eher nicht in die reine Unterhaltungssparte fallen, dass es für sie immer schwieriger wird, ihre Art von Filmen zu verwirklichen.
Jetzt würde ich am liebsten kotzen. Ich muss das klarstellen: Ich habe es satt, diese Verantwortungslosigkeit hören zu müssen. Ich habe viele dieser Filme gesehen, Geld dafür ausgegeben und hätte gern einen Teil zurück. Diese Leute gehen in einen beschissenen Puff und beschweren sich dann darüber, dass dort leichte Mädchen arbeiten. Sie gehen nach Hollywood und beschweren sich über das System, das sie vorfinden, das sie ausgesucht haben, um ihren Film zu realisieren. Und dann sind sie enttäuscht, wenn diese Maschine nicht so funktioniert, wie sie es gern hätten.
Ich glaube, sie sind eher enttäuscht, dass sich das System immer mehr in einen Puff verwandelt, um bei Ihrem Bild zu bleiben.
Verwandelt? Es wurde als Puff entwickelt. Es wurde als Unterhaltungsbetrieb erfunden. Es war das römische Imperium des Filmemachens. Den gleichen Regisseuren gefällt es, in all den Hollywood-Magazinen zu erscheinen, im Peninsula Hotel zu frühstücken und Filmstars für ihren Film zu gewinnen. Es gibt so viele andere Möglichkeiten, einen Film zu finanzieren. Ein Dollar ist ein Dollar. Diese Scheinheiligkeit ist doch Wahnsinn.
Aber die Situation des Independent-Films hat sich zweifellos verschlechtert.
Es gibt keine Independent-Filme mehr. Harvey Weinstein hat das zerstört. Und Robert Redford hat sich zurückgelehnt, um es schließlich in ein profitables Filmfestival und einen Fernsehkanal zu verwandeln, um Ski-Ausrüstung zu verkaufen. Das ist Sundance. It's an absolute fucking whoremarket! Warum kriegen es Menschen nicht in ihren Kopf, dass sie, wenn sie mit einem Film Erfolg haben wollen, die Finanzwelt betreten. Doch da fangen diese Filmemacher an zu flennen und rennen nach Hause zu ihren Mamis, weil der Mann mit dem Geld eine Meinung hat. Ernsthaft?
Der Mann mit dem Geld war früher vielleicht etwas risikofreudiger.
Wie kann man das behaupten? In den letzten drei oder vier Jahren waren zwei Filme von Annapurna Pictures für den besten Film nominiert. Wir haben "Michael Clayton", "Zero Dark Thirty" und "The Hurt Locker" im Mainstream-Bereich. Ich weiß wirklich nicht, wie man diese Leute glücklich machen soll. Da kommt Miramax und die Explosion des Independent-Films in den frühen Neunzigerjahren, und inzwischen lassen sie uns Filme drehen, die zehn oder 20 oder 30 Mio. Dollar kosten, die früher einen Bruchteil gekostet hätten. "Killing Them Softly" hätte drei Mio. Dollar kosten müssen. Es gibt keinen Grund, warum der Film, den ich übrigens sehr mochte, so viel Geld gekostet haben soll. Aber sich über ein System aufzuregen, anstatt zu versuchen, es zu verstehen und effizient zu nutzen, ist vergebene Liebesmüh. Wir sprechen hier von der Filmindustrie, der einzigen Industrie, in der niemand eine Qualifikation sehen möchte.
John H. Moore
Der Regisseur wurde 1970 in Irland geboren. Nach seinem Regiedebüt, das im irischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, widmete er sich dem Filmen von Werbespots. Durch seine Kampagne zum Verkaufsstart der Videospielkonsole Sega Dreamcast wurde Hollywood auf ihn aufmerksam, und 2001 gab er mit "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle" sein US-Debüt. Danach folgten die Remakes "Der Flug des Phoenix" und "Das Omen". 2008 drehte er mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle die Computerspielverfilmung "Max Payne"
"Stirb Langsam 5"-Ausschnitt mit Bruce Willis auf Verfolgungsjagd29.01.2013

"Ein guter Tag zum Sterben" lautet der Untertitel des fünften "Stirb Langsam"-Films - kein Wunder, so wie Bruce Willis in einem ersten Szenen-Clip Auto fährt?

Wer bremst, verliert?
Auch der fünfte Auftritt von Kult-Cop John McClane bietet Action pur, wie ein erster Filmausschnitt aus "Bruce Willis" beweist. Darin rast Bruce Willis durch die Straßen von Moskau und lässt sogar die "Fast & Furious"-Racer um Vin Diesel älter aussehen, als Willis mit seinen inzwischen doch schon 66 Jahren ist.
Grund für den Höllenritt im Jeep ist übrigens McClanes verlorener Sohn (Jai Courtney), der sich in der russischen Hauptstadt mit den falschen Leuten angelegt hat: korrupten Politikern und halbseidenen Unterweltbossen. Doch schließlich findet McClane auch noch heraus, dass sein Sohn eine ganz eigene Angenda verfolgt - und die hat mit einer Organisation zu tun, die Willis als Ex-Cop nur zu gut kennt?
Regie führt beim fünften Teil der Kultreihe übrigens erstmals John H. Moore ("Der Flug des Phoenix", "Max Payne"). Mary Elizabeth Winstead, die im vierten Film ihren ersten Auftritt als McClanes biestige Tochter hatte, schaut ebenfalls wieder vorbei.

Yippi-Ya-Yeh, Mütterchen Russland

Wie die Verfolgungsjagd ausgeht und ob John McClane in Russland vielleicht sogar für ein wenig mehr Demokratie sorgen kann als dem heimlichen Diktator Putin lieb wäre, erfahren wir am 14. Februar, wenn "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" in den deutschen Kinos startet.
Auf Netz finden Sie den Ausschnitt aus "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" auch unter:
ign.com/videos/2013/01/25/a-good-day-to-die-hard-clip-car-chase
 
 

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