Monster's Ball

Plakat zu Monster's Ball
Monster's Ball - Plakat 1

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Freigegeben ab 16 Jahren
START 05.09.2002
DRAMA | 112 MINUTEN | USA 2001 | TOBIS

Bewegendes Drama über einen ehemaligen Todeszellenwärter, der sich in die farbige Witwe eines Exekutierten verliebt.

Hank Grotowski (Billy Bob Thornton), Redneck-Unterschichtler par excellence, nimmt als Todestraktwärter in Louisiana an der Hinrichtung des Cop-Killers Musgrove (Sean "Puffy" Combs) teil. Als er bald darauf tiefere Gefühle für die neue Kellnerin (Halle Berry) seines Stamm-Cafés entwickelt, ahnt er nicht, dass es sich bei dieser um die Witwe des Hingerichteten handelt. Eine seltsame Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.
Zwei herausragende Hauptdarsteller (von denen eine, Ms. Berry, den verdienten Oscar empfing) prägen das meditativ stimmungsvolle, von Kritikern hochgelobte Hollywooddebüt des in Deutschland geborenen Wahlschweizers Marc Forster.

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Plakat zu Monster's Ball
Freigegeben ab 16 Jahren
START 05.09.2002
DRAMA | 112 MINUTEN | USA 2001 | TOBIS
Hank Grotowski (Billy Bob Thornton), Redneck-Unterschichtler par excellence, nimmt als Todestraktwärter in Louisiana an der Hinrichtung des Cop-Killers Musgrove (Sean "Puffy" Combs) teil. Als er bald darauf tiefere Gefühle für die neue Kellnerin (Halle Berry) seines Stamm-Cafés entwickelt, ahnt er nicht, dass es sich bei dieser um die Witwe des Hingerichteten handelt. Eine seltsame Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.
Zwei herausragende Hauptdarsteller (von denen eine, Ms. Berry, den verdienten Oscar empfing) prägen das meditativ stimmungsvolle, von Kritikern hochgelobte Hollywooddebüt des in Deutschland geborenen Wahlschweizers Marc Forster.


"Oscar"- und Bond-Girl Halle Berry und Billy Bob Thornton balancieren am Abgrund - in der ungewöhnlichsten Love-Story des Jahres.
Minuten lang rang Halle Berry auf der diesjährigen "Oscar"-Verleihung um Fassung. Und dennoch war sie kaum in der Lage, ihre Freude über den ersten Academy Award für eine schwarze Hauptdarstellerin in Worte zu fassen. Ging doch die bereits als "Leinwand-Beauty" abgestempelte Schauspielerin mit der schwierigen Rolle in Marc Forsters packendem Südstaatendrama ein großes Risiko ein.
Das eindringliche Psychogramm rückt zwei Außenseiter in den Mittelpunkt: Auf der einen Seite die Kellnerin Leticia (Berry), deren Leben ein Trümmerfeld ist, seit Ehemann Lawrence (P. Diddy) in der Todeszelle sitzt. Auf der anderen Seite Hank (Billy Bob Thornton), der in eben diesem Todestrakt Wärter ist. Desillusioniert ob seiner dysfunktionalen Familie befindet auch er sich dicht vor dem Abgrund.
Forster nimmt sich die Zeit, die Agonie der Charaktere in impressiven Bildern zu zeigen. Behutsam und Zug um Zug, nähern sich die Figuren dem "Monster's Ball", dem Abend bevor Lawrence hingerichtet wird. Mit der drastisch inszenierten Exekution explodiert die Handlung. [IMG#123157_2.jpg#Kann Leticia (Berry) mit Hank
ein neues Leben beginnen?#RIGHT]
Familiäre Unglücke führen Leticia und Hank zusammen. Wie von selbst finden die beiden gequälten Seelen zueinander. Die verdrängten Gefühle brechen in einem verstörenden Liebesakt aus, der wie ein reinigendes Gewitter den Weg frei macht für eine zart aufkeimende Beziehung. Doch Leticia hat keine Ahnung, dass Hank an der Hinrichtung ihres Mannes beteiligt war.
"Monster's Ball" verweigert sich konsequent den Konventionen typischer Todesstrafen-Dramen, sondern setzt mutig auf die ungewöhnliche Liebesgeschichte. Gerade deshalb macht der Film trotz aller Schicksalsschläge vor allem Eines: Hoffnung.
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DRAMA | 112 MINUTEN | USA 2001 | TOBIS
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START 05.09.2002
DRAMA | 112 MINUTEN | USA 2001 | TOBIS
Marc Forster Regie
Marc Forster

FILMOGRAFIE

2013 | World War Z
2008 | Ein Quantum Trost
2007 | Drachenläufer
2006 | Schräger als Fiktion
2005 | Stay
2004 | Wenn Träume fliegen lernen
2001 | Monster's Ball
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Roberto Schaefer

FILMOGRAFIE

2013 | World War Z
2013 | Seelen
2008 | Ein Quantum Trost
2007 | Drachenläufer
2006 | Schräger als Fiktion
2005 | Stay
2004 | Wenn Träume fliegen lernen
2001 | Monster's Ball
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Sean "P. Diddy" Combs als Lawrence Musgrove Darsteller
Sean "P. Diddy" Combs Geburtstag: 04.11.1969 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2010 | Männertrip
2010 | I'm Still Here
2001 | Monster's Ball
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Mos Def als Ryrus Cooper Darsteller
Mos Def Geburtstag: 11.12.1973 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2013 | Can a Song Save Your Life?
2008 | Cadillac Records
2007 | Abgedreht
2006 | 16 Blocks
2005 | Dave Chappelle's Block Party
2005 | Per Anhalter durch die Galaxis
2004 | The Woodsman
2003 | The Italian Job - Jagd auf Millionen
2002 | Brown Sugar
2002 | Showtime
2001 | Monster's Ball
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Coronji Calhoun als Tyrell Musgrove Darsteller
Coronji Calhoun

FILMOGRAFIE

2001 | Monster's Ball
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Taylor Simpson als Lucille Darsteller
Taylor Simpson

FILMOGRAFIE

2001 | Monster's Ball
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DRAMA | 112 MINUTEN | USA 2001 | TOBIS
"Brad Pitt hat sich sehr stark eingebracht"26.06.2013

Der in Deutschland geborene 007-Regisseur Marc Forster über seinen Zombie-Schocker "World War Z", das kontroverse neue Ende und den angeblichen Streit mit Superstar Brad Pitt.

Mit "World War Z" kommt am 27. Juni einer der Sommerblockbuster des Jahres ins Kino. Dabei war die Produktion fast ebenso abenteuerlich wie die Handlung, erklärt Regisseur Marc Forster in VideoMarkt.
Sie haben mit "World War Z" eine lange Reise hinter sich, die - wenn man Medienberichten Glauben schenken darf - länger war als beabsichtigt.
MARC FORSTER: Das stimmt. Sie war etwas länger. Aber nicht viel länger. Und die Verzögerung hatte einen klaren Grund: Wir haben nach der ersten Schnittfassung von "World War Z" übereinstimmend festgestellt, dass das Ende einfach nicht funktionierte. Deshalb haben wir uns zu dem Schritt entschlossen, es komplett neu zu konstruieren und neu zu drehen.
Erste Nachrichten über angebliche Probleme gab es aber schon während des Drehs. Haben Sie die Arbeit an "World War Z" als problematisch empfunden?
Überhaupt nicht. Abgesehen von dem viel-leicht ungewöhnlichen Schritt, dem Film ein neues Ende zu verpassen, lief eigentlich alles nach Plan. Paramount hatte ursprünglich 84 Drehtage veranschlagt, und wir haben den Dreh nach 84 Tagen abgeschlossen. Bis dahin war alles in Ordnung. Beim Schnitt wurde mir sofort bewusst, dass der Showdown nicht gut war (Anm. der Red.: Es handelte sich um eine in Ungarn gedrehte zwölfminütige Actionsequenz, in der Brad Pitt auf den Straßen von Moskau eine Revolution gegen die Zombies anführt). Er war zu bombastisch und passte auch nicht zur Hauptfigur, die wir bis dahin als ruhigen und besonnenen Jedermann kennengelernt hatten. Ich nahm umgehend Kontakt mit dem Studio auf und plädierte für einen neuen Schluss, der ruhiger und überlegter und emotionaler sein sollte. Unsere Entscheidung wurde intuitiv gefällt, ohne dass das originale Ende jemals gezeigt wurde. Testvorführungen gab es erst mit dem neuen Ende.
Trennt man sich schwer von einer so aufwendigen Sequenz, in die man so viel Arbeit gesteckt hat?
Eigentlich nicht. Wir hatten schon während der Produktion unsere Bedenken, ob sie funktionieren würde. Und das hat sich auch schnell bestätigt. Insofern fiel es nicht schwer. Am Ende des Tages will man, dass der Film gut wird. Wenn etwas nicht gut ist, muss man sich davon trennen. Ich war froh, dass man mir die Möglichkeit zum Nachdreh gab. Ich habe das früher nie gemacht. Aber es gibt einen Grund, warum Woody Allen Nachdrehs immer schon in das Budget mit aufnimmt. Auch Fellini und Bergman haben so gearbeitet. Auf diese Weise kann man Filme besser machen, weil sich vieles doch erst im Schnitt offenbart.
Ist es schwierig, mit einem Hauptdarsteller zu arbeiten, der nicht nur ein Superstar ist, sondern auch den Film als Produzent verantwortet?
Nicht schwieriger als mit anderen Schauspielern. Die Tatsache, dass Brad Pitt so viel Verantwortung trug, hatte den Vorteil, dass er sich sehr stark eingebracht hat und immer greifbar war. Das Projekt lag ihm sehr am Herzen. Er hatte das Buch damals gekauft, er hat das Projekt mit seiner Firma Plan B vorbereitet, entwickelt und angeschoben. Er war es, der mich an Bord geholt hat. Wir haben den Film dann gemeinsam durchgezogen. Dass wir an einem gewissen Punkt nicht mehr miteinander kommuniziert haben, wie in der Presse geschrieben wurde, stimmt nicht. Klar, es ging auch mal hoch her. Aber das passiert bei jedem Film und liegt im Wesen der Sache. Es war eine durchgehend kreative Zusammenarbeit.
Sie haben einen Genrefilm gemacht. Bekanntlich gibt es kaum eine kritischere Fangemeinde als die Fans von Genrefilmen.
Uns war es wichtig, einen Zombiefilm mit Bildern zu machen, wie man sie noch nie gesehen hat. Knallharte Zombiefilme, in denen man explizit sieht, wie Gehirne geschlürft werden, kennt man schon. Das haben andere schon gemacht - und oft auch gut gemacht. Wir wollten etwas anderes machen. Ich wollte Zombies so zeigen, wie ich sie gern sehen würde. Ich hatte gewisse Bilder im Kopf, die ich gern realisieren wollte - wie diesen Schwarm von Zombies, der sich an der Mauer auftürmt. Darauf muss ich vertrauen. Man wird es niemals allen recht machen können. Das war bei meinen bisherigen Filmen so, das wird auch bei "World War Z" nicht anders sein.
Bei dem auch beschlossen wurde, ihn in 3D zu konvertieren?
Ich habe den Film in 2D konzipiert und mit dieser Maßgabe inszeniert. Das Thema kam auf den Tisch, als Paramount den Nachdreh des Endes bewilligte. Im gleichen Zug wurde auch das Geld für die Konvertierung in 3D zur Verfügung gestellt. Das bereitete mir erst einmal etwas Sorge. Aber man ließ mich ein paar Tests machen, ob eine Konvertierung überhaupt machbar, und wenn ja, ob sie sinnvoll sei. Und die Ergebnisse haben mich beruhigt: Ich denke, das sieht alles sehr gut aus. Und am Schluss hat es mir sogar Spaß gemacht, die dritte Dimension hinzuzufügen.
Marc Forster
... wurde 1969 in Illertissen geboren und wuchs in der Schweiz auf, siedelte aber schon 1990 in die USA über. 2001 gelang ihm mit seinem zweiten Film, "Monster's Ball", der Halle Berry einen Oscar bescherte, der Durchbruch.
Seither drehte der vielseitige Regisseur Filme wie "Wenn Träume fliegen lernen", "Schräger als Fiktion" oder "Drachenläufer". Seinen größten Erfolg feierte Forster bislang mit dem Bond-Film "Ein Quantum Trost".
Halle Berry in "X-Men: Days of Future Past"01.03.2013

Auch Mutantin Storm kehrt wohl ins Team zurück. Fix iss' zwar nix - aber die Chancen stehen wohl sehr gut.

Bezüglich der jungen Mystique Jennifer Lawrence gibt es allerdings auch schlechte Neuigkeiten - jedenfalls für Männer.
Wenn Bryan Singer in "X-Men: Days of Future Past" die Mutanten-Generationen aufeinander treffen lässt, wird es gleichzeitig ein Treffen der Oscar-Generationen - zumindest was die weibliche Besetzung betrifft. Da hätten wir natürlich schon mal Anna Paquin, im Film die Energie-Absorberin Rogue. Sie hat ja bereits 1994 im Alter von elf Jahren einen Goldjungen für ihre Rolle in "Das Piano" mit nach Hause nehmen dürfen - als zweitjüngste Oscar-Gewinnerin aller Zeiten.
Dazu hat jetzt auch Halle Berry ihre Rückkehr in den Mutanten-Stadl angekündigt. Jedenfalls mehr oder weniger: Unterschrieben sei zwar noch nichts - etliche vertragliche Kleinigkeiten wären wohl noch zu klären - aber zu 90 Prozent sei die Sache unter Dach und Fach, wird die Mutantin Storm aus der ersten "X-Men"-Trilogie zitiert. Damit hätten wir auch schon Oscar Nummer zwei - 2002 hatte sie für "Monster's Ball" die Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin abgeräumt. Und dann wäre natürlich noch die frischgebackene Preisträgerin Jennifer Lawrence, deren schauspielerische Leistung in "Silver Linings" bei der jüngsten Oscar-Verleihung goldene Früchte trug.

Gut für den Frauenkörper - schlecht für die Männerseele

Zur jungen Mystique aus der neuen "X-Men"-Version gibt es aber auch eine tragische Nachricht: Im Gegensatz zum Auftritt in "Erste Entscheidung" wird sie in "Days of Future Past" mit einem Bodysuit, also einem Ganzkörperanzug drehen. Sie selbst sieht das uneingeschränkt positiv: "Ich bin schon ganz aufgeregt", berichtete die 22jährige im Interview. "Er wird von Hals abwärts nach unten reichen und mir sowohl Zeit als auch Blasen sparen." Im ersten Teil der "X-Men" hatte ihre Haut wohl die blaue Farbe nicht optimal vertragen, die mit der Rolle als sexy Formwandlerin einhergegangen war.
Doch bei allen guten Wünschen für die dermatologische Balance des attraktiven Jungstars: Nachdem Mystique in "Erste Entscheidung" gerne auch mal recht offenherzig die Leinwand zierte, ist das für die Männerwelt eine höchst unerfreuliche Wendung. Jetzt versteht man ja, dass eine Oscar-Preisträgerin nicht mehr ganz so unbeschwert nackte Haut präsentieren kann - aber auf das blaue Wunder dieses bezaubernden Anblicks verzichten Comic-Fans mit einem Y im Chromosomensatz nur höchst ungern.
 
 

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