Skyfall

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86%
Freigegeben ab 12 Jahren
START 01.11.2012
ACTION/THRILLER | 143 MINUTEN | GROßBRITANNIEN / USA 2012 | SONY PICTURES

Oscarpreisträger Sam Mendes inszeniert das 23. Bond-Abenteuer, in dem 007 seinen Geheimdienst und seine Chefin vor den Terrorattacken eines Psychopathen schützen muss.

DANIEL CRAIG in seinem dritten, bislang spektakulärsten Einsatz als 007: Pünktlich zum 50.Kinojubiläum – JAMES BOND 007 JAGT DR.NO feierte am 5. Oktober 1962 in London Premiere – kehrt er zurück in einem Abenteuer, bei dem die Loyalität zu seiner Chefin auf die Probe gestellt wird. Nach der wilden Raserei von EIN QUANTUM TROST kehrt SKYFALL zu der gelungenen Mischung aus intensivem Drama und entfesselter Action zurück, mit der CASINO ROYALE den längstgedienten Agenten seiner Majestät in die Gegenwart katapultierte. Regisseur SAM MENDES, mit dem Craig bereits bei "Road to Perdition" arbeitete, inszenierte sie mit der Klasse eines OSCAR-Gewinners. Mit JARVIER BARDEM, JUDY DENCH, RALPH FIENNES und ALBERT FINNEY.


Filmtrailer 3 | 24.07.2013

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ACTION/THRILLER | 143 MINUTEN | GROßBRITANNIEN / USA 2012 | SONY PICTURES
Film Trailer
Filmtrailer 3 24.07.2013
Filmtrailer 4 24.07.2013
Filmtrailer 5 24.07.2013
Filmtrailer 6 24.07.2013
Filmtrailer 7 24.07.2013
Making Of 2 24.07.2013
Making Of 3 24.07.2013
Featurette 1 24.07.2013
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ACTION/THRILLER | 143 MINUTEN | GROßBRITANNIEN / USA 2012 | SONY PICTURES
Sam Mendes Regie
Sam Mendes Geburtstag: 01.08.1965 | Land: Großbritannien

FILMOGRAFIE

2012 | Skyfall
2009 | Away We Go - Auf nach Irgendwo
2008 | Zeiten des Aufruhrs
2005 | Jarhead - Willkommen im Dreck
2002 | Road to Perdition
1999 | American Beauty
Bond 24
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Roger Deakins Kamera
Ralph Fiennes Darsteller
Daniel Craig als James Bond Darsteller
Daniel Craig Geburtstag: 02.03.1968 | Land: Großbritannien

FILMOGRAFIE

2014 | Monuments Men - Ungewöhnliche Helden
2012 | Skyfall
2011 | Cowboys & Aliens
2011 | Verblendung
2008 | Unbeugsam - Defiance
2008 | Ein Quantum Trost
2007 | Der goldene Kompass
2007 | Invasion
2006 | Casino Royale
2004 | Layer Cake
2003 | Sylvia
2003 | Die Mutter - The Mother
2002 | Road to Perdition
2001 | Lara Croft: Tomb Raider
2000 | Ich träumte von Afrika
1996 | Obsession
1995 | Knightskater
Bond 24
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Dame Judi Dench als M Darsteller
Bérénice Marlohe als Sévérine Darsteller
Bérénice Marlohe

FILMOGRAFIE

2012 | Skyfall
2012 | Und nebenbei das große Glück
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Helen McCrory Darsteller
Helen McCrory

FILMOGRAFIE

2012 | Skyfall
2011 | Hugo Cabret
2009 | Harry Potter und der Halbblutprinz
1994 | Geheimnisse
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Ben Whishaw als Q Darsteller
Ben Whishaw Geburtstag: 14.10.1980

FILMOGRAFIE

2013 | The Zero Theorem
2012 | Cloud Atlas
2012 | Skyfall
2009 | Bright Star - Meine Liebe. Ewig.
2008 | Wiedersehen mit Brideshead
2007 | I'm Not There
2005 | Stoned
2004 | Layer Cake
2001 | My Brother Tom
Bond 24
Im Herzen der See
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Rory Kinnear als Tanner Darsteller
Rory Kinnear Geburtstag: 17.02.1978

FILMOGRAFIE

2014 | Cuban Fury - Echte Männer tanzen
2014 | The Imitation Game
2012 | Skyfall
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Naomie Harris Darsteller
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Supersüßer "Paddington"-Trailer29.10.2014

"Harry Potter"-Macher David Heyman bringt den britischen Publikumsliebling ins Kino.

Tollpatschig, aber mit besten Manieren erobert der pelzige Brite nicht nur Kinderherzen.
Der britische Kinderbuchstar "Paddington" meldet Ansprüche an, Publikumsliebling im diesjährigen Weihnachtskino zu werden. Die sind durchaus berechtigt, wie der neue Trailer zeigt.
Makellos animiert und mit einem roten Hut ausgestattet, stellt der Bär ganz London auf den Kopf. Im ersten Trailer war "Paddington" noch stumm, jetzt beweist er mit der Stimme von Elyas M'Barek ("Who am I", "Fuck Ju Göhte"), dass ein kleiner Gentleman in ihm steckt.
Autor Michael Bond begann 1958 seine Buchreihe um den pelzigen Helden, den er nach dem Londoner Bahnhof Paddington benannte. Wie beliebt der Bär wurde, beweisen nicht nur die Puppen- und Trickfimserien, die nach den Büchern entstanden, sondern auch der Bahnhof selbst: Dort wurde "Paddington" ein Bronze-Denkmal gesetzt.

Nicole Kidman als fiese "Ausstopferin"

Aus seiner Heimat Peru angereist und ohne Dach über dem Kopf, sitzt der Bär am Bahnsteig und verblüfft die vorbeihastende Familie Brown mit seiner Fähigkeit zu sprechen. Aus der einen Nacht, für die sie ihn aufnehmen, wird ein ganzes, turbulentes Leben.
Das seltene Tier weckt allerdings die Gier einer Museumschefin (Nicole Kidman) die "Paddington" ihrer Sammlung einverleiben möchte - ausgestopft. Doch die Browns nehmen den Kampf um ihren wohlerzogenen, aber tollpatschigen Familienzuwachs auf.
Hinter "Paddington" steht kein geringerer als David Heyman, Produzent der "Harry Potter"-Filme. Nicht von ungefähr sind daher in der Originalfassung auch die Stimmen von Michael Gambon (Dumbledore) und Imelda Staunton (Dolores Umbridge) zu hören. Dem Bär leiht dort Ben Whishaw ("Skyfall") seine Stimme. Regie führt Paul King.
"Paddington" kommt am 4. Dezember in unsere Kinos.
Den neuen Trailer zu "Paddington" finden Sie auch im Web unter http://youtu.be/bwY-WtYkJ8M
Javier Bardem gegen Käpt'n Jack Sparrow15.10.2014

Der Bond-Schurke und Oscarpreisträger soll den nächsten "Fluch der Karibik" ausstoßen.

Heuert der Edel-Schurke an, bekommt er ein Schiff - und Kampfszenen mit der eigenen Gattin ...
Viel Feind, viel Ehr': Käpt'n Jack Sparrow darf sich im fünften "Pirates of the Caribbean"-Abenteuer auf einen besonderen Gegenspieler freuen. Spaniens Superstar Javier Bardem soll als Captain Brand die schwarze Flagge hissen.
Neben einer fürstlichen Gage winken Bardem ein exotischer Drehort - das australische Queensland - und die Aussicht, mit der eigenen Frau die Klinge zu kreuzen.
Auch Penélope Cruz, soeben zur Sexiest Woman Alive gekrönt, liegt ein Angebot vor. Schließlich folgt "Pirates of the Caribbean 5" der Story aus "Fremde Gezeiten", in der sie als Angelica Johnny Depp becircte. Mit Orlando Bloom als Will Turner soll ein weiterer Star in die Serie zurückkehren.

Killerkarriere mit Pressluft

Charakterdarsteller Javier Bardem gilt als Spezialist für intensive Schurkenrollen. Das durfte beispielsweise James Bond in "Skyfall" erfahren. Für seinen Pressluft-Killer in "No Country for Old Men" wurde der Spanier sogar mit dem Oscar belohnt.
Bardem, zuletzt und einmal mehr gemeinsam mit Penélope Cruz in "The Counselor" zu sehen, hat seinen nächsten Leinwandauftritt im kommenden März. Dann startet der Thriller "Gunman", unter anderem mit Sean Penn, Idris Elba und Ray Winstone.
"Pirates of the Caribbean 5" wird wie alle Teile der Reihe von Jerry Bruckheimer produziert. Den Regiestuhl teilen sich die "Kon-Tiki"-Macher Espen Sandberg und Joachim Rønning. Die Piratensause kommt im Sommer 2017 in unsere Kinos.
Léa Seydoux wird "Bond 24"-Girl10.10.2014

Daniel Craig darf sich im "Skyfall"-Nachfolger auf die französische Top-Schauspielerin freuen.

Keine Frage - 007 hat einen bildschönen und hochtalentierten Fang gemacht.
Bald fällt die erste Klappe für den "Skyfall"-Nachfolger. Bislang gibt es weder einen offiziellen Titel für "Bond 24" noch Informationen über Gegenspieler und Story. Aber - vielleicht die wichtigste Info - seit heute ist bekannt, wer das berühmte Bond-Girl spielen wird.
Die französische Schauspielerin Léa Seydoux wird laut "The Daily Mail" die Schöne an Daniel Craigs Seite sein. Dort wird sie kaum wie ihre Vorgängerin Bérénice Marlohe mit einer Rolle als beschützenswertes Lämmchen abgespeist werden.
Seydoux gelang immerhin, als eiskalte Killerin Tom Cruise in "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" das Leben schwer zu machen oder in Ridley Scotts Version von "Robin Hood" den König um den Finger zu wickeln.
Auch in "Inglourious Basterds" war Léa Seydoux dabei und für ihre großartige Performance in "Blau ist eine warme Farbe" wurde sie im vergangenen Jahr bei den Filmfestspielen von Cannes mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet. Daniel Craig darf sich also auf eine Schauspielerin der Spitzenklasse freuen.

Noch fehlt 007 der Witz

Eigentlich sollten die Dreharbeiten an "Bond 24" bereits in diesem Monat beginnen. Doch Regisseur Sam Mendes verschob um zwei Monate, weil ihm im Drehbuch seines Autoren John Logan buchstäblich der Witz fehlte: 007 soll den staubtrockenen Humor der früheren Jahre zurückbekommen, deshalb ließ Mendes nachbessern.
Neben Craig wird es in "Bond 24" drei weitere bekannte Gesichter geben: Ralph Fiennes, Naomie Harris und Ben Whishaw wiederholen ihre "Skyfall"-Rollen als "M", "Moneypenny" und "Q". Kinostart ist im November 2015.
Neuer Trailer zu "Kingsman: The Secret Service"23.09.2014

Colin Firth schlägt sich sehenswert als Gentleman-Spion. In einem Pub voller Hooligans.

Zu Härtefällen schicken die Briten James Bond. Und Harry Hart, falls es mal etwas launiger sein soll ...
Bei diesem königlichen Auftritt gerät Colin Firth nicht ins Stottern. Der Oscarpreisträger deklamiert hier allerdings auch keine "King's Speech", sondern bringt als "Kingsman" Harry Hart für den britischen Geheimdienst allerlei Schurken um die Londoner Ecken.
Das erledigt Firth äußerst Gentleman-like, wie der neue Trailer zeigt - mit Schirm, Charme und Elektroschocker. Eine lange Sequenz demonstriert, wie sich mit schicken 007-Gadgets und trockenem britischen Humor im Nu ein Pub voller Hooligans aufmischen lässt.
Harts selbstauferlegte Mission ist es, einen Straßenjungen - Newcomer Taron Egerton - durch das herbe "Kingsman"-Trainingsprogramm zu bringen. Indessen, immer einen launigen Spruch auf den Lippen, plant Samuel L. Jackson einen ihm als Superschurken angemessenen Megamassenmord.

Launige Gentleman-Action

"Kingsman: The Secret Service" basiert auf einem Comic der Autoren Mark Millar und Dave Gibbons. Regie führt einer, der abgefahrene Action kann, nämlich Matthew Vaughn. Mit "X-Men: First Class" hat er das bewiesen. Er kombinierte für die Action-Komödie gekonnt den Drive von James Bond mit dem überkandidelten Style von "Mit Schirm, Charme und Melone".
Kinostart bei uns ist am 26. Februar 2015.
Den neuen Trailer zu "Kingsman: The Secret Service" finden Sie im Web auch unter http://youtu.be/kl8F-8tR8to
Eigener "Star Wars"-Fim für Obi-Wan15.09.2014

Weil Fans unbedingt einen Film über die frühen Jahre von Obi-Wan wollen, plant Disney jetzt angeblich tatsächlich ein Spinoff zum Kult-Jedi.

"Star Wars" zeigt sich demokratisch...
Drei neue Episoden, in denen die klassische "Star Wars"-Handlung weitergeht, und drei Filme über die frühen Jahre einzelner Helden - diesen ehrgeizigen Plan gab Filmriese Disney bekannt, als er die Sternensaga von George Lucas übernahm.
Eine Regel für die drei Einzelfilme lautete dabei: Keine Jedi oder Sith als Titelfiguren. Seitdem gelten Han Solo, R2-D2 und der Kopfgeldjäger Boba Fett als wahrscheinlichste Kandidaten für ein, sorry für das Wortspiel, Solo-Abenteuer.
Doch nun scheint das Votum der Fans für eine Ausnahme von dieser Regel zu sorgen. Denn viele "Star Wars"-Anhänger wollen unbedingt die Jugend von Obi-Wan im Kino sehen, wie sie in zahlreichen Online-Umfragen kundgetan haben. Und scheinbar haben die Macher bei Disney diese Abstimmungen aufmerksam verfolgt.
"Mehrere Leute haben mir verraten, dass tatsächlich ein Film über Obi-Wan in Arbeit ist", will ein Insider der Website "Making Star Wars" erfahren haben. "Eigentlich sollte ja keine Jedi-Figuren in den Spinoffs vorkommen. Aber die große Beliebtheit von Obi-Wan und die vielen Fan-Votes für ihn auf der offiziellen Star Wars-Website haben dazu geführt, dass Designer und Autoren nun Konzepte für einen Obi-Wan-Film erstellen."

Ewan McGregor wartet schon

Sollte es wirklich dazu kommen, dann wäre Ewan McGregor, der den beliebten Lichtschwertmeister in der zweiten Vorgeschichten-Trilogie verkörperte, sofort wieder bereit. Das hat er zumindest letztes Jahr in einem Interview betont:
"Ich wäre dabei! Wenn sie mich nochmal als Obi-Wan Kenobi brauchen, dann mache ich das liebend gerne. Wer weiß, welche Geschichte sie sich dazu einfallen lassen? Wie könnte ich nochmal als Obi-Wan auftreten? Bin ich in die Macht eingegangen? Zusammen mit Liam Neeson? Wir sind beide dort? Auch dann bin ich dabei. Ich ziehe mir die Robe jederzeit wieder an!"
Damals war allerdings noch von einem möglichen Kurzauftritt in einem der Hauptfilme die Rede. Doch McGregor hat mehrfach gesagt, dass Obi-Wan eine der Lieblingsrollen seiner Filmkarriere ist. Also wäre er garantiert auch bei einem Film, in dem Obi-Wan die Hauptfigur ist, sofort dabei.
Das gilt übrigens auch für Samuel L. Jackson, der einst neben Ewan McGregor den Jedi-Meister Mace Windu verkörperte. Er hat unlängst von Regisseur J.J. Abrams eine Einladung ans Set von "Episode VII" erhalten. Das könnte lediglich eine Verneigung vor einem verdienten "Star Wars"-Darsteller sein. Insider munkeln aber, dass Jackson auch einen kurzen Gastauftritt absolviert. Gleiches gilt für Robert Downey jr., Hugh Jackman und Nick Frost, die ebenfalls von Abrams zu den Dreharbeiten eingeladen wurden.
Ähnlich, aber doch ein wenig anders liegt der Fall bei 007-Darsteller Daniel Craig. Der wurde zwar nicht von Abrams eingeladen, aber er hat den Regisseur selbst um eine kleine Rolle gebeten, weil er ein riesiger "Star Wars"-Fan ist. James Bond in "Star Wars"? Das wäre allerdings eine echte Sensation!
Sasha Baron Cohen empört ganze Stadt15.07.2014

Das britische Grimsby ist Schauplatz einer wüsten Komödie

Ehrenbürger von Grimsby wird der Comedy-Superstar in diesem Leben nicht mehr ...
Zuckrige Postkartenmotive, rustikale Baudenkmäler, ein beeindruckender Hafen und immer eine frische Meeresbrise in der Nase: Die nordenglische Küstenstadt Grimsby ist ohne Zweifel eine Reise wert und jeder ist herzlich eingeladen. Bis auf Sacha Baron Cohen.
Der Comedian, als "Borat", "Brüno" und "Diktator" immer für Scherze jenseits aller Geschmacksgrenzen gut, ist in Grimsby eine unerwünschte Person. Wegen "Grimsby". So heißt sein neuer Film, eine von Sony Pictures produzierte James Bond-Parodie.
Der Film zeigt die pittoreske Stadt nämlich als heruntergekommenes Loch, mit Gärten wie Müllhalden, Autos auf Ziegelsteinen und geplünderten Läden. Auch die Einwohner werden wenig vertrauenerweckend portraitiert: Sie urinieren dauerbesoffen aus den Fenstern und Mütter verteilen Bierdosen an Straßenkinder.

Immerhin: Auch Penelpoe Cruz kommt nach Grimsby

Eine Chance, sich zu wehren, hatten die braven Leute von Grimsby nicht. Der Star und seine Crew zogen die Stadt nämlich unbemerkt vor den Toren Londons in den Schmutz. Dort diente ein Dorf als graffitiverschmiertes Double. Die Stimmung in Grimsby als "not amused" zu beschreiben, wäre stark untertrieben: "Es ist eine aufstrebende Gegend und wenn das der erste und vielleicht letzte Eindruck ist, den die Welt von Grimsby bekommt, kotzt mich das an", schimpft ein Bürger in der Tageszeitung "The Grimsby Telegraph", die nun fleißig wütende Einwohner interviewt.
Die Hauptrolle im Agentenklamauk hat Mark Strong ("Zero Dark Thirty") als Geheimagent, der die Unterstützung seines heruntergekommenen Bruders (Cohen) benötigt. Zum Ensemble von "Grimsby" gehört auch Isla Fisher, die Frau des Comedians, außerdem sind Penelope Cruz, Ian McShane und Rebel Williams dabei. Regie führt der französische Filmemacher Louis Leterrier ("Now you see me").
Grimsby ist nicht die erste britische Stadt, deren Image von Sacha Baron Cohen eingedellt wurde. Nachdem er 2002 als Möchtegern-Gangster Ali G. in die Ortschaft Staines eingefallen war, entschloss man sich dort zu einer Radikallösung. Der Ort heißt jetzt Staines-Upon-Thames. Ob auch Grimsby eine Namensänderung braucht, zeigt sich im Sommer 2015, wenn Cohens Werk in die Kinos kommt.
Bond 24 ausgebremst30.06.2014

Sam Mendes hat nichts zu lachen - deshalb verschiebt der Regisseur den Drehbeginn des "Skyfall"-Nachfolgers

Das Drehbuch des "Skyfall"-Nachfolgers wird nachgebessert: 007 hat die Lizenz zum Scherzen zurückbekommen ...
Bereits Anfang März erklärte Star-Autor John Logan ("Skyfall", "Rango") die Textarbeiten an "Bond 24" für abgeschlossen: "Es hat einen Riesenspaß gemacht, dort weiterzumachen, wo 'Skyfall' aufgehört hat. Und 'Skyfall', das war noch gar nichts!" Doch nun muss Logan die Kröte schlucken, dass sein Chef, Regisseur Sam Mendes das Drehbuch kräftig überarbeiten lässt.
Die britische "Daily Mail" meldet, Neal Purvis und Robert Wade, die schon fünf "James Bond"-Filme geschrieben haben, seien angeworben worden, um Logans Skript aufzupolieren. Ziel sei es, eine knackigere Interaktion zwischen Bond und Miss Moneypenny (Naomie Harris) und M (Ralph Fiennes) zu schaffen.
Außerdem fühlt sich Mendes vom besten Killer Ihrer Majestät noch nicht genügend amused. Er fordert viel mehr staubtrockene britische Oneliner, denn "Bond 24" hat die Lizenz zum Scherzen zurück. Kein Witz: Daniel Craig soll sein komödiantisches Talent ausspielen.
Um dem Superstar ausreichend Zeit zu geben, es zu finden (und dem Gespann Purvis/Wade, das Skript auf Vodermann zu bekommen), wurde der Beginn der Dreharbeiten verschoben. Statt wie geplant im Oktober werden die Kameras nun erst im Dezember angeworfen.

Stilkritik vom "Monty Python"-Star

Mit "Skyfall" gelangen Mendes und Logan der erfolgreichste und für viele auch der beste "Bond"-Film. Aber irgendwie ist seit Craig auch Schluss mit lustig. Das beklagte vor einige Tagen auch einer der wohl anerkanntesten Experten für britischen Humor: "Monty Python"-Star John Cleese, der den Superagenten selbst zweimal als Quartiermeister "Q" ausgerüstet hat, bierernst:
"Sie wollten den Stil der 'Bourne'-Filme kopieren, mit deren hartem Realismus und komplett ohne Humor", mosert Cleese und er glaubt auch, den Grund dafür zu kennen: "Das große Geld kommt nämlich aus Asien. Dort gehen die Leute in einen Bond-Film, weil sie die Action-Sequenzen sehen wollen, die deshalb unverhältnismäßig aufgeblasen werden. Das Publikum in Asien geht nicht wegen subtilem britischen Humor ins Kino ..."
Möglicherweise unterschätzt John Cleese die Strahlkraft von britischem Witz oder den asiatischen Humor, Daniel Craig wird jedenfalls mit Pointen ausgerüstet. Wer auf dem Planeten wie laut darüber lacht, hören wir im November 2015, wenn "Bond 24" in die Kinos kommt.
John Cleese findet James Bond "dreckig und humorlos"24.06.2014

In zwei Filmen durfte er Technik-Ass Q spielen, jetzt lässt John Cleese kein gutes Haar am neuen 007-Stil. Schuld sei das action-orientierte asiatische Publikum.

"Das hat einfach keine Klasse..."
Als "Monty Python"-Star erkennt John Cleese guten britischen Humor, wenn er ihn sieht. Doch in den letzten "James Bond"-Filmen, deren Markenzeichen einst Jokes waren, so trocken wie ein 007-Martini, gab es davon eben nichts mehr zu sehen, beklagt Cleese:
"Ich habe ja in zwei James Bond-Filmen mitgespielt, aber dann haben sie entschieden, dass sie den Stil der 'Bourne'-Filme kopieren wollen, mit deren hartem Realismus und komplett ohne Humor", ereifert sich der Schauspieler, der in der Rolle von Technik-Tüftler Q für "Skyfall" durch Ben Whishaw ersetzt wurde.
Cleese kennt auch die Gründe für die Neuausrichtung: "Das große Geld kam aus Asien, von den Philippinen, aus Vietnam und Indonesien. Dort gehen die Leute in einen Bond-Film, weil sie die Action-Sequenzen sehen wollen, die deswegen meiner Meinung nach viel zu lang gezogen werden und das ist eine große Schwäche! Das Publikum in Asien geht nicht wegen subtilem britischen Humor ins Kino oder wegen hintergründigen Gags, die echte Klasse haben..."

Was ist wichtiger bei 007: Action oder Humor?

Mit dieser Argumentation dürfte sich der 74-jährige Komiker keine Freunde unter den asiatischen Kinofans machen. Doch mit seiner Kritik, dass die James-Bond-Filme ihren einzigartigen Charme eingebüßt haben, ist Cleese nicht alleine. Den Vergleich zur Bourne-Reihe haben schon viele gezogen, je nach persönlichen Vorlieben als Kompliment oder Kritik.
So oder so hat jede Zeit immer ihren passenden Bond gehabt. Daniel Craig interpretiert die Rolle sicher härter und dramatischer als seine Vorgänger, die ihm vielleicht in Sachen Witz und Ironie etwas voraus hatten.
Ob sich die Macher um Mastermind Barbara Broccoli und Regisseur Sam Mendes die Kritik von John Cleese dennoch zu Herzen nehmen, das gibt's ab 29. Oktober 2015 zu erleben, wenn das 24. Bond-Abenteuer ins Kino kommt.
"Bond"-Team macht Snowden-Film15.05.2014

Keiner weiß mehr über Spionage als Edward Snowden. Und keiner weiß besser, wie Spionage im Kino begeistert, als die 007-Macher Barbara Broccoli und Michael Wilson.

Experten am Werk!
Wäre die wahre Geschichte nicht so traurig, dann würde man von einem Dreamteam sprechen: Edward Snowden und die James Bond-Macher. Denn der weltbekannte Whistleblower sitzt für die Enthüllung seines Wissens über die dunklen Seiten des Agentengeschäfts im russischen Exil - ohne jede Chance auf Rückkehr in seine Heimat oder darauf, seine Familie wiederzusehen.
Wenigstens setzen ihm nun die Experten für Kinospionage ein filmisches Denkmal. Denn die 007-Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson werden Snowdens Geschichte auf die große Leinwand bringen - so wie sie wirklich passierte.
Denn das Drehbuch wird sich nicht etwa ein kreativer Blockbuster-Autor aus den Fingern saugen und Snowdens Geschichte Hollywood-üblich bis zur Wahrheitsverdrehung ausschmücken. Stattdessen dient das mit dem Pulitzer-Preis gekrönte Buch "No Place to Hide: Edward Snowden, the NSA and the U. S. Surveillance State" als Vorlage, das seit 13. Mai frisch im Handel ist - in Deutschland unter dem Titel "Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen."

Preisgekrönte Vorlage

Autor ist Glenn Greenwald, der unter anderem für seinen Beitrag zur Enthüllung der NSA-Aktivitäten ausgezeichnet wurde. Er arbeitet schon lange eng mit Edward Snowden zusammen. Greenwald sagt zum Filmprojekt:
"Als ich aufwuchs, haben mich politische Filme sehr stark geprägt - umso begeisterter bin ich jetzt über die Chance, Teil eines politischen Films zu sein, der vielleicht bei den Filmfans von heute etwas bewirkt."
Die Handlung des Films bringt Doug Belgrad auf den Punkt, der das Projekt für den Filmriesen Columbia Pictures verantwortet: "Edward Snowdens explosive Enthüllungen haben wichtige Fragen aufgeworfen hinsichtlich der Rolle einer Regierung beim Schutz ihrer Bürger und der Balance zwischen nationaler Sicherheit und persönlicher Freiheit. Wir sind daher sehr stolz, dass Michael, Barbara und Glenn diese mitreißende Story auf die Leinwand bringen. Wir glauben, dass Glenns Wissen um diese unglaublichen internationalen Geschehnisse einen packenden und unvergesslichen Film hervorbringen wird."
Das ist zwar der übliche plakative Werbesprech, den Studio-Chefs gerne mal von sich geben - aber in diesem Fall könnte da tatsächlich was dran sein. Ob es tatsächlich so kommt, hängt dann nicht zuletzt davon ab, wer als Regisseur und Hauptdarsteller an Bord kommt. Insider sehen beispielsweise Liam Hemsworth als heißen Snowden-Kandidaten?
Erstes Foto von Ben Affleck im Batdress13.05.2014

Regisseur Zack Snyder versprach ein Bild von Ben Afflecks neuem Dienstwagen - und zwitschert den neuen Batman gleich mit dazu

Ben Affleck und sein SUV - Superhelden-Utility-Vehicle ...
Eine heruntergekommene Fabrikhalle. Blinde Fenster, Öllachen und mittendrin ein abgedecktes Fahrzeug. Die Plane gibt nur sein Heck frei, das stark an den 'Tumbler' der "Dark Knight"-Trilogie erinnert. Dazu der Text: "Wird Zeit, die Plane ganz wegzuziehen. Wie wäre es morgen?"
Zack Snyder hielt Wort und zwitscherte jetzt ein Foto des enthüllten Batmobils hinterher. Mehr noch, der Regisseur von "Batman vs. Superman" zeigt auch den Besitzer des schwarzen Flitzers in voller Kostümierung. Ein gewagtes Foto, ist doch Ben Affleck die umstrittendste Besetzung einer Filmfigur seit der Bekanntgabe von Daniel Craig als "James Bond".
Das Foto des grimmigen Affleck-Batmans und seines Superhelden-Vehikels wird die Debatte unter den Fans bestimmt neu befeuern. Das Design des Fahrzeugs orientiert sich stark an den Batmobilen der frühen Verfilmungen und auch Afflecks Outfit hat kaum Ähnlichkeit mit Christian Bales Batdress.

"Gerechtigkeitsliga" vs. "Avengers"

Für Zack Snyder geht es um viel, denn "Batman vs. Superman" ist nicht nur Fortsetzung seines "Man of Steel", sondern markiert den Start einer Filmserie um die "Justice League" (zu deutsch: Gerechtigkeitsliga). Es gilt, an der Kinokasse die bei Warner beheimateten DC-Superhelden mit Disneys erfolgreichen Marvel-Streitern, den Avengers, gleichziehen zu lassen.
Dafür gehen neben "Batman" Ben Affleck und "Superman" Henry Cavill zunächst "Wonder Woman" Gal Gadot und "Cyborg" Ray Fisher an den Start. Die Nebenrollen sind mit Jeremy Irons als Butler Alfred und Jesse Eisenberg als Schurke Lex Luthor ebenfalls stark besetzt. Dazu wiederholen Amy Adams, Laurence Fishburne und Diane Lane ihre Rollen aus "Man of Steel".
"Batman vs. Superman" kommt am 5. Mai 2016 in unsere Kinos.
Pierce Brosnan: "Ich war ein miserabler James Bond!"14.04.2014

Der ehemalige 007-Darsteller findet seine Leistung als Kult-Agent so schlecht, dass er seine vier Bond-Filme buchstäblich nicht mehr sehen kann.

"Der Mann war mir ein Rätsel?"
Seit Daniel Craig die Rolle des britischen Kultagenten James Bond übernommen hat, haben sich die 007-Filme deutlich geändert: Härter, realistischer und dramatischer sind sie geworden - nicht zuletzt wegen der eindringlichen Darstellung von Top-Darsteller Craig!
Grund genug für seinen Vorgänger Pierce Brosnan, die eigene Interpretation des britischen Meisterspions zu hinterfragen. Und dabei lässt der Ire kein gutes Haar an sich:
"Ich habe diese Figur einfach nicht begriffen", gibt Pierce Brosnan zu. "Die Gewalt war ja nie wirklich realistisch, seine enorme Kraft wurde nie so richtig spürbar. Irgendwie war das alles zu zahm, die Charakterzeichnung nicht glaubwürdig, es war alles oberflächlich. Das hat viel mit meiner eigenen Unsicherheit zu tun, wenn ich James Bond spielte."
Das tat Brosnan vier Mal: in "Goldeneye", "Der Morgen stirbt nie", "Die Welt ist nicht genug" und "Stirb an einem anderen Tag". Doch keinen einzigen der Filme mag sich der Ire heute noch selbst anschauen: "Ich kann mich nicht als James Bond sehen, weil ich einfach nie gut genug bin. Das ist ein schreckliches Gefühl!"

Der Fluch von Sean & Roger

Dass Pierce Brosnan durchaus auch vielschichtige Figuren spielen kann, zeigt er aktuell in der Verfilmung von Nick Hornbys Kultroman "A Long Way Down". Als eitler TV-Moderator, der sich nach Sex mit einer Minderjährigen, Scheidung und Gefängnis das Leben nehmen will, ist Brosnan höchst beeindruckend - und tatsächlich schauspielerisch eine Klasse besser als in seinen 007-Filmen.
Allerdings hatte Brosnan da auch ein äußerst schweres Erbe anzutreten: "Manchmal hatte ich das Gefühl, ich sitze in einer Zeitmaschine, die ständig zwischen Roger Moore und Sean Connery hin- und herpendelt", erinnert sich Brosnan. Insofern hatte Daniel Craig tatsächlich die leichtere Aufgabe, als er den Part von Pierce Brosnan übernahm.
Und das wird er im 24. Bond-Abenteuer wieder in gewohnt dramatischer Weise machen, dann erneut unter der Regie von Sam Mendes, der zuletzt auch "Skyfall" inszenierte. Die Handlung ist derzeit noch - ganz im Stil von 007 - streng geheim?
Daniel Craig pfeift auf die ganze Wahrheit09.04.2014

Völlig überraschend verlässt der "James Bond"-Darsteller die drehbereite Produktion des Gerichtsdramas mit Renee Zellweger.

Die Kameras sind schon warm, da macht sich 007 vom Acker ...
Nur wenige Tage vor Drehstart des Gerichtsdramas "The Whole Truth" hat Hauptdarsteller Daniel Craig abrupt die Produktion verlassen. Zurück bleiben ein ratloser Regisseur Courtney Hunt und die Co-Stars Renee Zellweger und Gabriel Basso.
Der Beginn der Dreharbeiten war für den 14. April vorgesehen, am vergangenen Sonntag, so berichtet der "Hollywood Reporter", stieg der "James Bond"-Darsteller aus. Der Grund dafür wurde bislang weder von Craig noch von den Produktionsfirmen Atlas Entertainment und Likely Story mitgeteilt.
"The Whole Truth" (Die ganze Wahrheit) basiert auf einem Drehbuch von Nicholas Kazan ("Matilda", "Der 200-Jahre-Mann") und spielt in Boston. Daniel Craigs Hauptrolle wäre die eines Staatsanwaltes gewesen. Story-Details werden nach wie vor geheim gehalten.

James Bond gegen "12 Years a Slave"-Star

Das Gerichtsdrama wäre Daniel Craigs erster Film seit "Skyfall" gewesen. Nun müssen Courtney Hunt und Produzent Richard Suckle blitzschnell Ersatz für den Superstar finden. Es heißt, der Drehbeginn wurde fürs Erste um drei Wochen verschoben, um etwas Zeit zu gewinnen.
Im vergangenen Jahr sorgte Charlie Hunnam ("Pacific Rim") für ähnliche Verwerfungen, als er nicht weit von der ersten Klappe bei "Fifty Shades of Grey" hinschmiss. Heftiger Zoff ums Drehbuch war der Auslöser für seinen Abgang. Nun freut sich Model Jamie Dornan über die aufmerksamkeitsstarke Rolle.
Daniel Craig kann nun seine Filmpause noch weiter verlängern, denn für ein weiteres Projekt reicht die Zeit nicht. Im Herbst geht es mit dem Dreh für "Bond 24" los, er wird bald schon mit den Vorbereitungen dafür beginnen müssen. Sein voraussichtlichter Gegenspieler: "12 Years a Slave"-Star Chiwetel Ejiofor.
"12 Years a Slave"-Star gegen 00707.04.2014

Chiwetel Ejiofor soll neuer Gegenspieler von Daniel Craig werden. Der darf sich auf eine schwedische Blondine als "Bond-Girl" freuen.

Ein "Bond"-Gegenspieler muss pure Bösartigkeit verströmen. Chiwetel Ejiofor ist ein Schurke mit Erfahrung.
Der Brite Chiwetel Ejiofor darf sich seit seiner Oscar-Nominierung für "12 Years a Slave" über den Luxus freuen, mit Filmprojekten der Erste-Sahne-Kategorie in Verbindung gebracht zu werden.
Wurde der 37-jährige Schauspieler kürzlich noch als J.J. Abrams' Favorit für eine Hauptrolle in "Star Wars: Episode VII" gehandelt, so soll er jetzt dem bekanntesten Geheimagenten des Planeten an die Gurgel gehen.
"Variety" meldet, Chiwetel Ejiofor sei Top-Kandidat für die Schurkenrolle in "Bond 24". Die Wahl macht Sinn, denn Ejiofor ist derzeit in aller Munde, aber unverbraucht - und sein Talent ist unbestritten. Dazu wäre er ein Schurke mit Erfahrung: Schon in "Children of Men" und "Four Brothers" zeigte er große Killerqualitäten.

Noch kein Titel, aber eine Story für "Bond 24"

Schließt er sich dem 007-Ensemble von Sam Mendes an, dann trifft er auf die schon bestätigten Stars Daniel Craig (noch 2x Bond), Ralph Fiennes ("M"), Naomie Harris (Moneypenny) und Ben Whishaw ("Q").
Einen ersten Hinweis auf die Schönheiten an Daniel Craigs Seite meldet "Aftonbladet". Die Stockholmer Tageszeitung will erfahren haben, dass Sam Mendes eine britische und eine schwedische Frau sucht, um sie als Bond-Girls einzusetzen. In Schweden sei er bereits fündig geworden und hätte die Schauspielerinnen Ida Engvoll and Disa Ostrand vorsprechen lassen.
Zum Stand der Dinge vermeldete "Skyfall"-Autor John Logan, dass "Bond 24" zwar noch keinen offiziellen Titel, aber mittlerweile eine Story besitzt. Die würde direkt an "Skyfall" anschließen und Motive daraus weiterführen. Gut möglich auch, dass endlich aufgeklärt wird, wer hinter der ruchlosen, nebulösen Organisation aus "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" steckt. Autor Logan meint dazu knapp und vielsagend: "Könnte schon sein."
Drehbeginn für "Bond 24" ist in diesem Herbst, weltweiter Kinostart Anfang November 2015.
Darum sagte Liam Neeson 007-Karriere ab11.03.2014

Pierce Brosnan wurde wohl auch deshalb zu James Bond, weil Liam Neeson die Rolle dankend ablehnte.

Lieber brav verheiratet als im Geheimdienst ihrer Majestät
Derzeit bewirbt Liam Neeson seinen neuen Thriller "Non-Stop" - dabei kokettierte der 61-jährige Superstar schon nach dem ersten "Taken" mit seinem Alter und wollte damals den Job des Action-Man endgültig an den Nagel hängen. Die vielleicht beste Rolle im Genre lehnte er jedoch bereits vor zwei Jahrzehnten ab.
Während eines Promotion-Termins für "Non Stop" - er spielt darin den Air Marshall an Bord einer von Terroristen bedrohten Passagiermaschine - erklärte Neeson, warum er damals eine Karriere als "James Bond" verweigerte. Die Rolle ging dann an Pierce Brosnan, der mit "Goldeneye" seine 007-Serie begann.
Liam Neeson erklärte, dass die Bond-Produzenten sehr ernsthaft an ihm interessiert gewesen seien. Doch seine 2009 verstorbene Frau Natasha Richardson, damals noch seine Freundin, überzeugt ihn unsanft davon, die Finger von der Sache zu lassen:

Auch Mel Gibson und Hugh Grant wollten 007 werden

"Ich wurde, sagen wir es, heftig umworben", erzählt Neeson. "Aber nicht nur ich, das galt auch für andere Schauspieler. Das war vor 18 oder 19 Jahren und meine Verlobte sagte 'Wenn du James Bond spielst, heirate ich dich nicht!' Das musste ich bedenken, denn ich wollte sie unbedingt heiraten."
Hätte Pierce Brosnan ebenfalls abgelehnt, wäre die Bond-Serie wohl mit einem dieser verbleibenden Kandidaten fortgesetzt worden: "Mad Max" Mel Gibson, "Jurassic Park"-Paläontologe Sam Neill oder, allen Ernstes, "Bridget Jones"-Ekel Hugh Grant.
Mit dem Problem einer Neubesetzung müssen sich die Bond-Produzenten demnächst wieder beschäftigen, denn der Vertrag von Brosnan-Nachfolger Daniel Craig läuft nur noch über zwei Filme. Status des "Skyfall"-Nachfolgers: Autor John Logan vermeldete letzte Woche die Fertigstellung der ersten Drehbuchfassung. Die Kameras für "Bond 24" laufen ab Oktober, Kinostart ist im November 2015.
Autor erklärt "Skyfall"-Fortsetzung für "fast fertig"06.03.2014

Alte Bekannte und noch mehr 007-Wucht als bisher verspricht Drehbuch-Autor John Logan für "Bond 24".

Mehr M, Q und Moneypenny - und dazu vielleicht die Schurken aus "Casino Royale"
In einem Interview mit "Empire" äußerte sich "Skyfall"-Autor John Logan über den Stand der Dinge bei dem noch unbetiteltem "Bond 24" - und versprach dabei ganz großes Kino:
"Im Augenblick steht die erste Drehbuchfassung kurz vor der Fertigstellung", erklärt Logan. "Das ist schon wahnsinnig aufregend. Ich habe sehr intensiv mit Sam Mendes gearbeitet und es hat einen Riesenspass gemacht, dort weiterzumachen, wo 'Skyfall' aufgehört hat."
Also doch eine echte Fortsetzung des bislang erfolgreichsten "007"-Abenteuers? "Der neue Film knüpft an die Motive von 'Skyfall' an. Auch einige der Figuren, die wir in 'Skyfall' eingeführt haben, kommen, wie ich hoffe, dann auch mehr zur Entfaltung." Das klingt ganz danach, als gäbe es in "Bond 24" mehr von "M" Ralph Fiennes, 'Moneypenny' Naomie Harris und 'Q' Ben Whishaw zu sehen.

"'Skyfall'? Das war doch noch gar nichts!"

Weder in "Casino Royale" noch in "Ein Quantum Trost" wurde aufgeklärt, wer hinter der ruchlosen, nebulösen Organisation steckt, die 007 das Leben so schwer machte. Bringt James Bond den Job nun zuende? Dazu sagt John Logan trocken: "Könnte schon sein." Aha.
Da Daniel Craigs Vertrag nur noch über zwei Filme läuft, "Bond 24" somit sein vorletzter Einsatz in Diensten Ihrer Majestät ist, liegt die Vermutung nahe, das auch gleich "Bond 25" als Fortsetzung derselben Story geplant wird. Autor Logan winkt ab: "Ich versuche erst mal, mit einem klarzukommen. Wenn ich das überlebe, dann reden wir über den nächsten."
Die Kameras für "Bond 24" beginnen vom kommenden Oktober an zu laufen, erneut unter der Regie von Sam Mendes. Weltweiter Kinostart ist dann Anfang November 2015. Danach gefragt, ob der neue Film den sagenhaften Erfolg des letzten 007-Abenteuers mit über einer Milliarde Dollar Umsatz an den Kinokassen toppen könne, antwortet Logan vollmundig: "'Skyfall'? Das war doch noch gar nichts!"
Harrison Ford macht noch zwei "Indiana Jones"-Filme25.02.2014

Fans warten schon lange auf "Indy 5", da stellt sich heraus, dass Hauptdarsteller Ford sogar gleich für zwei weitere Abenteuer unterschrieben hat?

Dr. Jones holt zum Doppelschlag aus!
Das Warten auf eine richtig gute Story für "Indiana Jones 5" dauert schon so lange, dass viele schon zweifelten, ob der Film überhaupt noch zustande kommt.
Zwar hatten Regisseur Steven Spielberg und Hauptdarsteller Harrison Ford stets betont, dass sie gerne loslegen würden. Doch stets hakte es an der Story, die Mastermind George Lucas ausbrüten soll. Und da wollte eben keiner der Beteiligten nochmal so ein Desaster erleben wie bei "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" mit seinem unsäglichen Finale.
Aber dann ließ diese Woche eine Nachricht aus den Pinewood-Studios nahe London die Fans des Kult-Archäologen aufhorchen. Denn auf dem 007-Gelände werden Szenen für die neuen "Star Wars"-Filme gedreht. Doch auf einigen Studiohallen prangte statt des "Krieg der Sterne"-Logos die Aufschrift "Indiana Jones 5"!

Harrison Fords voller Terminkalender

Gleichzeitig will nun der Blog "MarketSaw" erfahren haben, warum Harrison Ford bisher nie offiziell bestätigt hat, dass er in "Star Wars: Episode VII" als Han Solo zurückkehrt, obwohl Regisseur und Drehbuchautor J.J. Abrams mehrfach betont hat, dass dies sein großer Wunsch für die neue Trilogie ist: Ford hat schlicht Vertragsprobleme, da er sich bereits für zwei weitere "Indy"-Abenteuer verpflichtet hat. Nun gestaltet es sich anscheinend schwierig, das richtige Timing für zwei derartige Megablockbuster-Projekte zu finden.
Immerhin ist Harrison Ford inzwischen auch schon 71 Jahre alt und kann schon rein körperlich nicht mehr monatelang durchgehend vor der Kamera stehen. Zudem gerade "Indy" und "Star Wars" jede Menge Action für den Schauspieler bedeuten.
Vielleicht wäre ja ein Mashup die Lösung. Beispielsweise "Indiana Solo und das Geheimnis, warum Han zuerst schoss". Oder "Star Wars Episode XI: Der Imperator will die Bundeslade". Oder gleich "Fell Wars: Du nennst ihn Dr. Wookie!"
"Skyfall"-Kameramann springt bei "Bond 24" ab19.02.2014

Roger Deakins, "Prisoners"-Filmer und Top-Kameramann Hollywoods, wird beim nächsten Bond-Film nicht wie geplant die Bilder liefern.

Nun stehen Sam Mendes und Mr. James Bond Daniel Craig ohne Kameramann da.
Der nächste 007-Film mit dem Arbeitstitel "Bond 24" wird ohne den derzeit angesagtesten Kameramann Hollywoods auskommen müssen: Roger Deakins, der schon "Skyfall" optisch zu einem Ereignis machte, ist ausgestiegen.
Die genauen Hintergründe wurden nicht bekannt gegeben aber hinter Deakins' Kündigung stecken wohl Terminschwierigkeiten. Er werde sich nun anderen Dingen widmen, twitterte Kristopher Tapley vom Onlinedienst Hitfix, der die Nachricht verbreitete.
Für den neuen Bond ist das natürlich ein herber Verlust, denn neben dem grandiosen Regisseur Sam Mendes war es dessen Kollege Roger Deakins, der dem letzten Agenten-Abenteuer den perfekten Look gab.
Deakins gilt bei Fans als bester Kameramann der Welt und bewies zuletzt wieder in "Prisoners" sein Können: Besonders sein ungewöhnlicher Einsatz von (natürlichen) Lichtquellen, die den Szenen eine ganz eigene, mystische Bedeutung verleihen, sticht hier hervor.

Berechtigte Oscarhoffnungen

Elfmal wurde Deakins für den Oscar nominiert, unter anderem für "Skyfall", "True Grit", "No Country for Old Men" und aktuell "Prisoners". Bekommen hat er den Goldjungen noch nie, schafft es möglicherweise aber in diesem Jahr.
Wie es mit "Bond 24" nun weitergeht bleibt abzuwarten. Sam Mendes jedenfalls muss sich schnell Ersatz suchen, denn der Film soll schon am 29. Oktober 2015 in die Kinos kommen.
Daniel Craig sucht nach der ganzen Wahrheit30.01.2014

Diesmal nicht die Welt retten, sondern nur einen armen Angeklagten - "007" Daniel Craig übernimmt die Hauptrolle in einem Gerichtsthriller.

James Bond trifft auf knochenharte Gegner: Anwälte
Schluss mit dem süßen Nichtstun: "James Bond"-Darsteller Daniel Craig hat die Hauptrolle in einem Gerichtsdrama übernommen.
Wie "The Daily Mail" bereits berichtete und nun von "Deadline" bestätigt wurde, hat der 45-jährige Brite für "The Whole Truth" (Die ganze Wahrheit) unterschrieben. Der Film entsteht nach einem Drehbuch von Nicholas Kazan ("Matilda", "Der 200-Jahre-Mann"), Regie führt Courtney Hunt ("Frozen River - Auf dünnem Eis").
Details zur Story gibt es noch nicht, aber es heißt, Craig würde einen Anwalt spielen. Dreh- und Spielort soll Boston, Massachusetts sein. Seit 2012 mit "Skyfall" war der Superstar nicht mehr auf der Leinwand zu sehen gewesen.

Warten auf "Bond 24"

Nach "The Whole Truth" geht es für aber gleich weiter mit dem noch unbetitelten "Bond 24", den ihm Topautor John Logan ("Gladiator") gerade auf den Leib schreibt - und andeutete, es könne eine direkte "Skyfall"-Fortsetzung werden. Regie wird erneut Sam Mendes führen.
Übrigens: Ein Frühwerk Craigs, "Layer Cake", mit dem er den Durchbruch schaffte, erfährt eine Fortsetzung. Allerdings findet "Viva La Madness" ohne ihn statt, seine Figur wird von Action-Man Jason Statham übernommen.
"Bond 24" wird "Skyfall"-Fortsetzung?20.01.2014

Daniel Craigs steht kurz vor dem Briefing zu seiner nächsten Mission als 007. Autor John Logan verrät erste Details.

Der Auftrag: Besser und erfolgreicher als "Skyfall" werden. Mission impossible?
Das Projekt "Bond 24" nimmt Fahrt auf. Autor John Logan kommt aus der Deckung und macht erste Andeutungen über das neue Himmelfahrtskommando nach "Skyfall", das er '007' Daniel Craig gerade auf den Leib schreibt.
In einem Interview mit 'IGN' legte Logan die Maßlatte für das Projekt sehr weit nach oben: "Mein Ziel ist es, einen großartigen Film zu schreiben, der "Skyfall" angemessen ist, der auf unserer Arbeit daran aufbaut." Das ehrgeizige Ziel ist es also, mit dem erfolgreichsten Bond aller Zeiten gleichzuziehen oder besser: ihn zu toppen.
Logan, der an "Skyfall" bereits mitschrieb, kennt den Druck, der auf Super-Produktionen lastet. Er verfasste bereits die Drehbücher zu Blockbustern wie "Gladiator", "Last Samurai" und "Hugo Cabret". Die Begeisterung, die "Skyfall" bei den Fans entfachte, will er für "Bond 24" mitnehmen:

"Ein starkes Echo von 'Skyfall' im neuen Film"

"Die Themen, Ideen und die Figuren aus 'Skyfall' können ganz offensichtlich weitergeführt werden," erklärt der Autor, "denn es ist eine Serie und eine fortlaufende Story. Wir werden ein starkes Echo von 'Skyfall' im neuen Film hören."
Damit dürfte feststehen, dass neben dem neuen "M" Ralph Fiennes auch 'Moneypenny' Naomie Harris und 'Q' Ben Whishaw in "Bond 24" einen weiteren Einsatz bekommen. Überhaupt hört sich die Aussage John Logans stark danach an, als würde er an einer direkten 'Skyfall'-Fortsetzung arbeiten.
Der Autor kündigte außerdem an, dass er sich erneut Elemente aus der gesamten Bond-Historie 'geliehen' hat: "Ich begann bei 'Skyfall' damit, zu Ian Flemings Wurzeln zurückzukehren - und da sind bestimmte Elemente in den Filmen und Romanen, die wir in den neuen Film gebracht haben, genau wie in 'Skyfall'.
Über den neuen Schurken verriet Logan nur so viel: "Bonds Gegenspieler wird der Story angemessen sein, die wir erzählen." Aha. Regie bei "Bond 24" führt erneut Sam Mendes, Kinostart dafür ist Anfang November 2015.
Vin Diesel als "Kojak"?26.11.2013

"Brokeback Mountain"-Regisseur Ang Lee dreht womöglich mit Vin Diesel die Kinoversion von "Kojak".

Mit Ang Lee hätte "Kojak" dann endlich einen Regisseur.
Wird die Vin Diesel-Kinoversion der Kultserie "Kojak" demnächst von Ang Lee inszeniert? Dem Regisseur, der unter Kennern als großer Meister des epischen Kinos gilt und sein Publikum mit bildgewaltigen Werken wie "Schiffbruch mit Tiger" und zuvor mit "Brokeback Mountain" überzeugte? Möglich wäre das, glaubt man dem jüngsten Facebook-Eintrag von Vin Diesel, der als Kommissar Theo Kojak für den aktuellen Film vorgesehen ist.
"Kojak ... New York ... Ang Lee" postete der "Fast & Furious"-Star. Was nun zweierlei bedeuten kann: Vin Diesel dreht "Kojak" demnächst mit Ang Lee in New York - oder er wünscht sich den Regisseur für das bis jetzt noch führerlose Projekt.
Spannend wäre diese Konstellation natürlich allemal, denn mit Vin Diesel und den "Skyfall"-Drehbuchautoren Neal Purvis und Robert Wade hat "Kojak" schon jede Menge Actionpotenzial an Bord. Wenn nun ein Regisseur mit einer Vorliebe für bildgewaltig-intellektuelle Geschichten das Ruder übernehmen würde, dürfte dies eine interessante Mischung ergeben.

Kultiger Cop ohne Haare

Die TV-Serie "Kojak" lief von 1973 bis 1978 auf CBS und hatte Fans auf der ganzen Welt. Die Hauptrolle spielte Telly Savalas, der als glatzköpfiger, Lolly-lutschender Cop Jagd auf New Yorks Ganoven machten und mit deutschen Synchro-Sprüchen wie "Entzückend, Baby" legendär wurde.
Wie es mit dem "Kojak"-Kinofilm nun weitergeht, werden wir hoffentlich bald erfahren. Vin Diesel dreht derweil schon mal am neuen "Fast & Furious 7", der im Sommer 2014 starten soll.
Verhandelte Idris Elba mit Bond-Machern?25.11.2013

Wer beerbt Daniel Craig als 007? Idris Elba hebt die Hand. Seit Jahren. Doch die Bond-Produzentin senkte den Daumen.

Einige Blockbuster auf der Uhr und einen exzellenten Ruf als Schauspieler. Doch glücklich ist Idris Elba erst mit der "Lizenz zum Töten" ...
Nach dem extrem erfolgreichen "Skyfall" wird Daniel Craig noch zweimal in die "James Bond"-Rolle schlüpfen. Dann ist Schluss. Bis dahin geht zwar noch ein halbes Jahrzehnt ins Land, aber man kann sich ja schon mal über den Nachfolger unterhalten. Das findet vor allem Idris Elba.
Der afrobritische Star zeigt seit Jahren handfestes Interesse an der vielleicht legendärsten aller Filmrollen. Offenbar gelang es Elba sogar, die Produzenten der Serie an den Verhandlungstisch zu bekommen - doch nur, um dort zu erfahren, dass er als "007" nicht in Frage kommt.
Die Absage bringt den Schauspieler ordentlich in Rage. Schließlich hat er mit "Thor: The Dark Kingdom", "Pacific Rim", "Prometheus" einige Blockbuster im Lebenslauf und wurde für seine Rolle als herber Ermittler "Luther" nur so mit Lob und Preisen überhäuft. Jetzt setzt er auf die Macht der Briten:

Verwechslungsgefahr zwischen Nelson Mandela und 007?

"Wenn es jemals geschieht und ich diese Rolle angeboten bekomme, dann, weil eine ganze Nation es so will," so Idris Elba. "Dann könnte man sagen 'Wow, die Menschen haben wirklich Macht'. Sie haben etwas geschafft, wozu Barbara Broccoli nicht in der Lage war."
Da er sie direkt beim Namen nennt, gab es wohl eine Diskussion zwischen Elba und Barbara Broccoli. Es scheint auch, als hätte die mächtige Produzentin versucht, dem Schauspieler höflich und vorsichtig eine Abfuhr zu erteilen. Keiner der von ihr genannten Gründe hat etwas mit der Hautfarbe zu tun.
Aktuell spielt Idris Elba - gemeinsam mit "Skyfall"-Beauty Naomie Harris in der bewegenden Biografie "Mandela: Der lange Weg zur Freiheit". Offenbar möchte Broccoli diese Kombination nicht auf ihre Serie übertragen. "Sie sagen 'Sieh mal! Wir können doch nicht Moneypenny und Mandela in Bond bringen. Die Leute würden denken, dass sie schon wieder Mandela zu sehen bekommen", beschreibt Elba die Art von Entschuldigung, die man ihm vorsetzte.
"Mandela: Der lange Weg zur Freiheit" startet übrigens am 30. Januar 2014 in unseren Kinos.
"Terminator 5"-Regisseur will Tom Hardy11.11.2013

Geht es nach "T5"-Macher Alan Taylor, dann soll es der neue "Mad Max" mit Arnold Schwarzenegger aufnehmen

Eine legendäre Rolle zu besetzen? Erst einmal Tom Hardy fragen ...
Er brachte Wucht in "The Dark Knight Rises", steht als neuer "Mad Max" vor der Kamera, wird Elton John verkörpern und soll Daniel Craig als "James Bond" beerben - Tom Hardy ist Hollywoods Mann für alle Fälle geworden.
Nun wartet die nächste legendäre Rolle auf den 36-jährigen Briten. Geht es nach "Terminator 5"-Regisseur Alan Taylor ("Thor: The Dark Kingdom"), dann muss Hardy an Bord kommen, um die Schlüsselfigur John Connor zu spielen.
Die Rolle des Streiters gegen die Herrschaft der Maschinen hatte zuletzt Tom Hardys "Dark Knight"-Kumpel Christian Bale in "Terminator: Die Erlösung" inne. Der vielbeschäftigte Hardy wird von seinem Glück wissen, doch nur schwer zu bekommen sein. Die "T5"-Produktion steht unter Druck, denn der Film soll im Sommer 2015 in die Kinos kommen. Um das zu erreichen, müssen die Kameras sehr bald zu laufen beginnen.

Reichlich Sarah Connors und Kyle Reeses an Bord ...

Gesetzt ist "Mr. Terminator" Arnold Schwarzenegger, der bis auf "Die Erlösung" in jedem Teil der Reihe das Zugpferd gab. Garrett Hedlund (" On the Road - Unterwegs") verhandelt die Rolle von Connor-Papa Kyle Reese. Als Mama Sarah Connor wollen Emilia Clarke, Brie Larson und Margot Robbie dabei sein.
Wie allerdings die Original-Darsteller von Sarah Connor und Kyle Reese, Linda Hamilton und Michael Biehn, ins Bild passen, muss erst noch ein ausgefuchstes Drehbuch zeigen. Die beiden sind angeblich für "Terminator 5" fest eingeplant.
Auch den mittlerweile 66-jährigen Schwarzenegger über Spielfilmlänge hinweg als in 30 Jahren nicht gealterte Kampfmaschine darzustellen, wird kein leichtes Unterfangen. Das ist eigentlich ein Fall für die "Avatar"-Trickser des Terminator-Erfinders James Cameron.
James Bonds "Q" spielt Freddie Mercury22.10.2013

Ben Whishaw soll die Hauptrolle im Film über Queen-Sänger Freddie Mercury übernehmen.

Borat raus, "Q" rein?
Mit "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" wurde er bekannt, als neuer Technik-Tüftler "Q" im letzten James Bond-Film "Skyfall" berühmt. Und nun könnte Ben Whishaw im Film über den legendären Queen-Sänger Freddie Mercury zum echten Superstar werden.
Das meint zumindest "Queen"-Schlagzeuger Roger Taylor, der in einem Radiointerview zunächst nur die Initialen "BW" genannt hatte, auf die Frage, wer denn den 1991 an AIDS verstorbenen Frontmann der Kultgruppe im Film über dessen Leben darstellen könnte. Doch auf die Nachfrage, ob damit Ben Whishaw gemeint sei, gab Taylor dann zu "Ja, das hoffen wir!"
Eigentlich war die Frage nach dem Hauptdarsteller ja längst beantwortet gewesen, nämlich mit Sacha Baron Cohen. Doch der "Borat"-Star ist inzwischen raus aus dem Projekt. Grund dafür ist laut Cohen, dass die Queen-Mitglieder die extremeren Episoden aus dem Leben des extrovertierten Superstars im Film nicht so drastisch zeigen wollten, wie sie sich tatsächlich abgespielt haben.

Wir wollen einen ernsten Film!

Fragt man wiederum die Musiker, so fürchteten diese, Cohens Image als Skandal-Komiker könnte auf Freddie Mercury abfärben. Man wolle das Kinopublikum mit dem Film schließlich "bewegen und nicht zum Lachen bringen".
Diesen Part soll nun also Ben Whishaw übernehmen, der auf jeden Fall die schauspielerischen Qualitäten dafür mitbringt. Allerdings hätte auch Cohens kompromisslose Art gut zum extremen Lebensstil von Freddie Mercury gepasst: Die beiden ähneln sich nicht nur optisch, sondern sind in gewisser Weise auch Brüder im Geiste?
"James Bond"-Autor fordert Daniel Day-Lewis als 00726.09.2013

Der "Lincoln"-Star ist perfekt, findet Bond-Schriftsteller William Boyd

"Du siehst aus wie James Bond" - über so ein Kompliment freuen sich auch gestandene Oscar-Gewinner ...
Die Zeit von Daniel Craig als "James Bond" läuft ab. Zweimal noch wird der kantige Star die Lizenz zum Töten in Anspruch nehmen, dann steigt er aus. Die Spekulationen über seine Nachfolge haben bereits begonnen.
Nun meldet sich einer zu Wort, der alles, was es je zum Thema "007" zu lesen und zu sehen gab, aufgesogen hat: Top-Schriftsteller William Boyd legte soeben mit "Solo" einen James Bond-Roman vor, der ganz im Stile des Erfinders Ian Fleming verfasst ist. Er kommt zu dem Schluss: Der einzig wahre Bond-Darsteller ist Daniel Day-Lewis.
Der Mann kennt sich mit Bond-Darstellern aus: Nach seinen Drehbüchern spielten bereits Sean Connery, Pierce Brosnan und Daniel Craig. Letzteren kommandierte Boyd für den Kriegsfilm "The Trench" sogar vom Regiestuhl aus.

Der "Homeland"-Star möchte auch mal 007 sein

Aber für die coolste aller Männerrollen hat William Boyd einen anderen Daniel im Sinn: "Wenn es einen Schauspieler gibt, der meinen James Bond verkörpern kann, dann ist es Daniel Day-Lewis. Er sieht exakt so aus, wie Bond von Ian Fleming beschrieben wurde: Groß, schlank, langgliedrig, sehr dunkelhaarig, gutaussehend."
Der langen Reihe von Bond-Darstellern, insbesondere Daniel Craig, kann Boyd hingegen nichts abgewinnen: "Die haben sich weiter und weiter von Flemings Bond entfernt." Wie Oscar-Abonnent Daniel Day-Lewis - in diesem Jahr für "Lincoln" - über das starke Kompliment denkt, ist nicht bekannt. Aber ein anderer Lewis, "Homeland"-Star Damian Lewis nämlich, signalisierte kürzlich, dass er Daniel Craig als "007" nur zu gerne beerben würde.
Wer jedoch der neue James Bond wird, entscheiden die Herren mit dem dicken Scheckbuch beim Filmriesen MGM. Und die haben angeblich einen ganz anderen Kandidaten im Visier: Tom Hardy, der neue "Mad Max", soll in die Dienste Ihrer Majestät treten. Und ebenso angeblich hat Hardy den Flirt erwidert ...
Tom Hardy soll nächster "James Bond" werden16.09.2013

Die Hüter von "007" planen schon für die Zeit nach Daniel Craig - und haben bereits Kontakt zu Wunschkandidat Tom Hardy aufgenommen.

Wer "Batman" verdrischt, ist ein Mann nach dem Geschmack Ihrer Majestät ...
Nur noch zweimal wird Daniel Craig in den Smoking von "James Bond" steigen, dann nimmt er seinen Abschied vom Geheimdienst ihrer Majestät. Er bekommt für "Bond 24" zwar knackige 20 Millionen Dollar überwiesen, dennoch lehnt er jede Vertragsverlängerung kategorisch ab.
In weniger als vier Jahren brauchen Studio, "M" Ralph Fiennes und die Queen einen Nachfolger, der die vielleicht kultigste Rolle der Kinogeschichte auszufüllen vermag. Nun wurde bekannt, wen Filmriese MGM gerne anwerben möchte - und dass bereits ein erster Kontakt aufgenommen wurde:
Laut des 'Daily Star' soll Britanniens Brocken Tom Hardy die 'Doppel-Null' erben. "Tom steht ganz oben auf der Wunschliste. Er wurde gefragt, um sein Interesse auszuloten und das hat er," schreibt das Blatt.

"Bond 26" am liebsten mit Christopher Nolan

In der Tat: Schon im vergangenen März gestand Tom Hardy, dass er jede Chance, den legendären Agenten zu spielen, mit Kußhand ergreifen würde. "Ich würde zu gern Bond sein, am liebsten mit Christopher Nolan. Das wäre unbeschreiblich."
Mit Nolan drehte Tom Hardy bereits "Inception" und lieferte ihm den genialen Schurken 'Bane' in "The Dark Knight Rises". Derzeit steht er als neuer "Mad Max" vor der Kamera.
Aber bis zu "Bond 26", vielleicht mit Tom Hardy, werden noch Jahre vergehen. Erst einmal steht "Bond 24" mit Daniel Craig auf der 007-Agenda. Kinostart dafür ist der 22. Oktober 2015.
"Bond 24" gegen wahnsinniges Chemie-Genie15.07.2013

Der Bond-Roman mit dem Titel "Der Tod ist nur der Anfang" soll Grundlage für das nächste 007-Kinoabenteuer sein

Der berühmte "irre Wissenschaftler" könnte Daniel "007" Craigs nächster Gegenspieler sein
Der Titel des nächsten Kino-Bond nach "Skyfall" könnte "Devil may care" lauten. Das berichtet zumindest die britische "Sun" und beruft sich auf Studio-Bosse.
"Bond 24" soll demnach auf Sebastian Faulks Roman "Devil may care" von 2008 basieren. Das Buch wurde zum 100. Geburtstag des Bond-Erfinders Ian Fleming veröffentlicht und brach in der ersten Woche in Großbrittannien Verkaufsrekorde.
"Devil may care" heißt sinngemäß übersetzt "Nach mir die Sintflut" und ist bei uns unter dem Titel "Der Tod ist nur der Anfang" erschienen. Die Handlung ist im Jahr 1967 angesiedelt und spielt direkt nach "Der Mann mit dem goldenen Colt"

Das Erfolgsteam aus "Skyfall" ist wieder komplett

Bond muss darin den irren Chemiker Dr. Julius Gorner erst beim Tennis und dann auch sonst niederringen. Der hat mit Großbritannien eine Rechnung offen, die er gründlich begleichen möchte: Mit massenweise Drogen und einer geklauten Atombombe. Nett: Sexy Zwillingsschwestern namens Scarlett und Poppy Papava spielen auch mit - eine davon gibt's gar nicht und die andere entpuppt sich als "004".
Das Erfolgsteam aus "Skyfall" ist mit der Rückkehr von Regisseur Sam Mendes auch in "Bond 24" versammelt: Daniel Craig ist sowieso gesetzt, Ralph Fiennes macht erneut den 'M' samt 'Moneypenny' Naomie Harris im Vorzimmer und Ben Whishaw gibt den High Tech-Nerd 'Q'.
In die Kinos kommen soll "Bond 24" am 22. Oktober 2015.
Sam Mendes macht doch nächsten Bond12.07.2013

"Skyfall" gilt ja als einer der besten Bonds ever. Und jetzt geht das Dreamteam Mendes/Craig erneut an den Start.

Im März hatte Sam Mendes seinen Ausstieg aus der 007-Reihe bekannt gegeben, zwei Monate später bekundete er doch wieder Interesse. Und nun wurde er kurzerhand für das 24. Bond-Abenteuer verpflichtet.
Nach "Skyfall" wird Sam Mendes nun auch beim 24. Bond-Abenteuer Regie führen. Das gaben die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli jetzt bekannt. Für die Hauptrolle war erneut Daniel Craig verpflichtet worden, das Drehbuch schreibt wieder John Logan.
Die Verpflichtung von Mendes' war eine Hängepartie. Im März hatte er noch angekündigt, wegen seiner anstehenden Theaterproduktionen "Charlie and The Chocolate Factory" und "King Lear" keine Zeit mehr für den nächsten Bond zu haben. Ende Mai bekundete Mendes dann doch wieder Interesse, nachdem Wilson und Broccoli angedeutet hatten, er sei für sie immer noch erste Wahl für den 24. Bond - und dass sie auch bereit wären, zu warten, bis Mendes seine Arbeit am Theater beendet habe. Und so wird es nun bis Herbst 2015 dauern, bis der nächste Bond in die Kinos kommt.

Alle sind glücklich

Mendes äußerte sich dankbar für das Entgegenkommen des Produzentenduos: "Ich freue mich sehr darüber, dass mir die Zeit gegeben wird, all meinen Theaterverpflichtungen nachzukommen und die Produzenten es mir ermöglicht haben, den 24. Bond zu inszenieren. Ich freue mich darauf, das Zepter erneut zu übernehmen und zum zweiten Mal mit Daniel Craig, Michael G. Wilson und Barbara Broccoli zusammenzuarbeiten." Wilson und Broccoli ergänzen: "Nach dem außergewöhnlichen Erfolg von 'Skyfall' sind wir absolut begeistert darüber, wieder mit Daniel Craig, Sam Mendes und John Logan zusammenzuarbeiten."
"Skyfall" ist mit einem weltweiten Einspiel von 1,109 Mrd. Dollar der erfolgreichste Bond aller Zeiten. Allein in Deutschland lockte er mehr als sieben Mio. Besucher in die Kinos.
Filmausschnitt: Wolverine schlitzt japanischen Zug auf09.07.2013

In einem neuen Szenen-Clip aus dem zweiten Wolverine-Film "Weg des Kriegers" kämpft Hugh Jackman auf dem Dach eines Hochgeschwindigkeitszugs mit einem Samurai.

Dagegen kann selbst James Bond einpacken?
Das zweite Solo-Abenteuer von Supermutant Wolverine hat es in sich: Der beliebteste der X-Men reist in "Weg des Kriegers" nach Japan und gerät auf der Suche nach einem Weggefährten aus seiner Vergangenheit an einen Clan schier unbezwingbarer Samurai.
Das Ganze gipfelt unter anderem in einer extrem spektakulären Kampfszene auf dem Dach eines japanischen Hochgeschwindigkeitszuges. Dagegen wirkt selbst die hochgelobte Zug-Actionsequenz aus dem letzten Bond-Abenteuer "Skyfall" vergleichsweise harmlos, wie ein Clip vom Trainfight nun zeigt.
Einen großen Anteil an solchen Aufnahmen haben natürlich die Stuntleute, doch Hauptdarsteller Hugh Jackman dreht möglichst viele Szenen selbst. Und darauf bereitet er sich höchst professionell vor:
"Immer, wenn ich einen Wolverine-Film drehe, beginne ich den Tag damit, dass ich morgens im Meer schwimme", verrät Jackman. "Das ist zwar ziemlich kalt, aber so ist Wolverine eben. Es ist wie wenn Du dringend eine Dusche brauchst und es nur eiskaltes Wasser gibt. So fühlt er sich andauernd."

Echter Schweiß

Auch unmittelbar vor den Action-Szenen hat Jackman ein festes Ritual: "Ich mache direkt vor dem Take ein paar Liegestützen und Situps, damit man auf der Leinwand auch sieht, dass ich vom Kämpfen außer Atem bin. Ich habe früher den Fehler gemacht, nur so zu tun als ob, und wäre wegen der falschen Atmung beinahe in Ohnmacht gefallen."
Ob sich die ganze Anstrengung gelohnt hat, gibt's ab 25. Juli im Kino zu erleben, wenn "Wolverine: Weg des Kriegers" bei uns startet.
Im Web finden Sie den Trailer zu "Wolverine: Weg des Kriegers" unter: youtu.be/5OKT5YceMCQ
Steve Carell will Bond-Bösewicht werden01.07.2013

Komödienstar Steve Carell träumt schon lange von anderen Aufgaben: Eines Tages möchte er James Bond in die Falle locken.

Einmal bei einem Bond mitmachen, das wäre toll für Steve Carell.
Eigentlich sind Komödien das Geschäft von Hollywoodstar Steve Carell: Wie kein anderer beherrscht er sein Fach und schafft es immer wieder, den von ihm gespielten Figuren diese gewisse komische - und wunderbare - Tragik abzugewinnen. Doch eines stellt man sich bei dem Helden aus "Crazy, Stupid, Love" und "Dinner für Spinner" überhaupt nicht vor: Einen James Bond-Film mit Carell als Bösewicht.
Genau das aber möchte Steve Carell einmal sein: Der Bad Guy im Bond. "Ich träume davon, einmal den Bond-Bösewicht zu geben", so Carell. "Schließlich will das doch jeder mal machen." Und das steckt laut Carell dahinter:
"Interessanterweise sehen die Leute den Bond-Bösewicht immer als ein charismatisches, liebenswertes und zutiefst menschliches Wesen. Er ist keine Karikatur oder wirklich böse sondern ein Mensch, der schlimme Dinge tut. Ich denke, den Bond-Bösen zu spielen, war schon immer der Traum jedes Schauspielers."

Weiter Weg bis Bond

Bis Steve Carell James Bond erobert, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin übt sich der Meister wieder in seinen komödiantischen Rollen: Aktuell ist Carell als Gru in "Ich - Einfach unverbesserlich 2" zu hören. Wer den Mann auch sehen will, kann sich "Der unglaubliche Burt Wonderstone" anschauen mit Carell in einer maßgeschneiderten Rolle als herrlich überdrehtem Zauberkünstler.
Penélope Cruz wird ältestes Bond-Girl03.06.2013

Im nächsten James Bond-Spektakel soll Penélope Cruz für weibliche Schauwerte sorgen. Sie würde damit "Goldfinger"-Schönheit Honor Blackman als ältestes Bondgirl ablösen.

Frauen über 30 sind die besten. Männer über 30 sind nur zu alt, um es zu bemerken!
Mit diesem Sprüchlein machte sich Charmebolzen Jean-Paul Belmondo einst viele Freunde - vor allem weibliche. Doch nicht nur im Land, in dem die Galanterie quasi erfunden wurde, weiß man die Qualitäten echter Frauen zu schätzen. Auch in Britannien setzt man demnächst auf Rassefrau statt Lolita. Denn demnächst wird eine 40-Jährige dem Top-Spion Ihrer Majestät den Kopf verdrehen: Penélope Cruz soll das neue Bondgirl werden!
Die Spanierin ist gerade in den finalen Verhandlungsrunden mit den Bond-Machern um Barbara Broccoli. Und das übrigens nicht zum ersten Mal, wie ein Beobachter berichtet:
"Die Produzenten wollten Penélope schon für frühere Filme haben, aber sie hatte wegen anderer bereits getroffener Zusagen nie Zeit. Die Verhandlungen sind nun schon seit einer Weile im Gange und inzwischen geht es nur noch um kleinere Vertragsdetails."
Für Cruz wäre es der zweite Einstieg in eine große Blockbuster-Reihe nach "Fluch der Karibik", wo sie im fünften Jack Sparrow-Spaß Keira Knightley als schöne Piratenbraut beerbte.

Mach's noch zweimal, Dan!

Dass die Spanierin mit 40 Jahren noch diesen Rollentypus verkörpern darf ist heutzutage ungewöhnlich. Das letzte Bondgirl in einem ähnlichen Alter war Honor Blackman, die im Jahr 1962 mit 39 in "Goldfinger" als Pussy Galore auftrat. Sie würde nun von Cruz als ältestes Bondgirl abgelöst.
Indes verhandeln die 007-Macher auch weiter mit Sam Mendes, der nach "Skyfall" eigentlich schon offiziell seinen Abschied vom Bond-Regiestuhl erklärt hatte. Doch gut informierten Kreisen zufolge, steht er unter dem Dauerfeuer von Broccoli & Co. kurz davor, sich doch noch einmal für zwei weitere Agentenspektakel zu verpflichten. Auch Daniel Craigs Vertrag läuft noch für die nächsten beiden Bond-Abenteuer?
Sam Mendes verhandelt nun doch "Bond 24"29.05.2013

Nach einer großen Runde durch die Gemeinde der Top-Regisseure klopfen die "Bond"-Macher erneut bei Sam Mendes an. Er soll seinen "Skyfall"-Erfolg wiederholen

Das "Winning Team" Mendes/Craig aus "Skyfall" soll unbedingt auch das 24. Bond-Abenteuer bestreiten. Es geht um eine Milliarde Dollar ...
"Skyfall"-Regisseur Sam Mendes hat es immer wieder betont: Er steht für "Bond 24" nicht zur Verfügung. Doch die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli lassen nicht locker. Diesmal könnte ihr Werben erfolgreich sein.
Das starke Interesse an Mendes kommt nicht von ungefähr. Sein "Skyfall" ist das mit Abstand erfolgreichste in der 50-jährigen 007-Filmgeschichte. Mehr als eine Milliarde Dollar spielte "Bond 23" an den Kinokassen weltweit ein.
Nachdem sie sich an Sam Mendes zunächst die Zähne ausbissen, klapperten Wilson und Broccoli dessen Gewichtsklasse ab. Sie versuchten es zunächst bei Christopher Nolan, dessen "Batman"-Trilogie und "Inception" hervorragende Referenzen für einen ganz besonderen Bond sind.

Schokolade und viel Geduld für die gute 007-Sache

Sicher ist sicher: Neben Nolan wurden auch Ang Lee ("Life of Pi"), Tom Hooper ("Les Misérables"), David Yates ("Harry Potter"), Nicolas Winding Refn ("Drive") und Shane Black ("Iron Man 3") angefragt.
Selbst diese Namen, allesamt hochkarätige Regisseure, und abgelaufene Hacken änderten nichts daran, dass Sam Mendes der Lieblingskandidat der "Bond"-Produzenten blieb. Nun scheint er endlich weichgekocht, wie 'Deadline' berichtet. Mendes befinde sich bereits in konkreten Verhandlungen für "Bond 24", heißt es.
Nicht Geld, sondern Geduld gab den Ausschlag für die neuerlichen Verhandlungen: Sam Mendes brennt für sein Musicalprojekt "Charlie und die Schokoladenfabrik", das er in London und am New Yorker Broadway auf die Bühne bringen will. Wilson und Broccoli haben sich nun bereit erklärt, "Bond 24" solange auf Eis zu legen, bis er damit fertig ist. Die Fans und Daniel Craig müssen also noch eine Weile auf den nächsten 007-Einsatz warten.
Christopher Nolan soll James Bond drehen17.05.2013

Die 007-Macher wollen "Dark Knight"-Regiestar Christopher Nolan als Nachfolger für Sam Mendes beim 24. Bond-Abenteuer. Doch dessen Terminkalender ist ziemlich voll?

Besser geht's nicht?
Der vielleicht talentierteste Filmemacher Britanniens und die berühmteste Filmfigur der Insel - es wäre eine Sensation!
Denn Christopher Nolan, seit "Memento", der "Batman"-Trilogie und "Inception" als einer der besten Regisseure anerkannt, verhandelt derzeit mit den Bond-Machern Barbara Broccoli und Michael G. Wilson um das 24. 007-Abenteuer! Das berichtet die britische Daily Mail.
Gesucht wird ein Nachfolger für Sam Mendes, der mit "Skyfall" den vielleicht dramatischsten und sicher erfolgreichsten Bondfilm der letzten Jahre ablieferte. Daher hätten die Macher Mendes gerne auch für das nächste Agentenspektakel angeheuert, doch der lehnte ab.
Sollte nun Christopher Nolan gewonnen werden können, würde dies die 007-Reihe auf das nächste Level heben. Kleines Problem dabei: Der Regie-Star hat mit dem Scifi-Thriller "Interstellar" um Raumkrümmung und schwarze Löcher bereits ein neues Großprojekt in der Pipeline, inklusive seiner Catwoman Anne Hathaway, "Zero Dark Thirty"-Star Jessica Chastain und Matthew McConaughey!

Wenn's diesmal nicht klappt, dann eben beim nächsten Mal

Doch sollte es bei Bond 24 noch nicht klappen, so wollen Broccoli & Co. den Star-Regisseur angeblich einfach für die nächstmögliche Gelegenheit verpflichten.
Die 007-Fans wäre es sicher recht, wenn das schon bald wäre. Denn die Kombination aus Nolan im Regiestuhl und Daniel Craig als Hauptdarsteller verspricht einen sensationell guten Bond-Film!
Clint Eastwood dreht Pop-Film "Jersey Boys"02.04.2013

Clint Eastwood wendet sich nach "A Star is Born" der Sixties-Band "The Four Seasons" zu und will den Musikfilm "Jersey Boys" verfilmen.

Mit Hits wie "Girls don't Cry" wurden die "Four Seasons" berühmt.
Clint Eastwood hat auf seine alten Tage offenbar das Thema Musikfilme für sich entdeckt. Zuletzt wollte der "Gran Torino"-Regisseur die Neuauflage des Musicals "A Star Is Born" übernehmen, hat das Projekt aber auf Eis gelegt und sich mit "Jersey Boys" nun einer berühmten Boygroup zugewandt: den Four Seasons.
Die wurden posthum auf der Bühne schon mit dem gleichnamigen preisgekrönten Musical "Jersey Boys" geehrt und schrieben Hits wie "Big Girls Don't Cry", den jeder "Dirty Dancing"-Fan locker mitpfeifen kann.
Das Drehbuch zu "Jersey Boys" kommt von "Skyfall"-Autor John Logan. Bei der Produktion werden zwei ehemalige Bandmitglieder mit an Bord sein, Frontman Frank Vallie und Keyborder Bob Gaudio.

Kein Flop in Sicht

"The Four Seasons" galten in den 60ern als großes Popwunder. In den 70ern löste sich die Band auf und auch das versuchte Revival in den 80er Jahren scheiterte. Die Auflösung der Band soll im Mittelpunkt des Films stehen, der mit jeder Menge Sixties-Hits rocken wird und unter einem Regisseur wie Clint Eastwood mit Sicherheit nicht zur Eintagsfliege mutiert.
Bond-Killer Bruce Willis28.03.2013

An Bösewichten hat Bruce Willis eigentlich keinen rechten Spaß. Nur 007 würde er gerne umnieten.

Bislang entpuppte sich Bruce Willis in seinen Actionfilmen ja als echter Überlebenskünstler. Doch wer ausgerechnet James Bond an den Kragen will, erlebt das Filmende meistens nicht mit.
Freunde aus Ärger raushauen, indem man Feinden eine reinhaut: Wenn es darum geht, ist er seit Jahrzehnten der Mann der Wahl. Bruce Willis hat sie alle gespielt: dreckige Helden ("Last Man Standing"), knallharte Helden ("Pulp Fiction"), zwielichtige Helden ("Expendables 2"), alternde Helden ("R.E.D. - Älter. härter. besser."), edle Helden ("Armageddon") und nicht zuletzt kaputte Helden - unvergessen seine Paraderolle als John McClane in der legendären "Stirb langsam"-Reihe. Nur eines liegt ihm irgendwie nicht: bösen Buben spielen.
Das hat er hat zwar natürlich auch schon ("Der Schakal") - aber letztlich ist es einfach nicht sein Metier. "Ich dachte immer, es würde Spaß machen, böse Jungs zu spielen", bekannte der Star jetzt in einem Interview. "Daher habe ich es auch ein paar Mal versucht. Aber es hat nicht wirklich so viel Spaß gemacht, wie ich geglaubt hatte."

Harte Konkurrenz

Also reumütig zurück zu den Guten. Doch mit einer Ausnahme: "Wenn ich ein Angebot als 'James Bond'-Bösewicht bekomme." "Skyfall" und speziell die grandiose Performance von Javier Bardem als gnadenloser Cyberterrorist Raoul Silva scheinen den Action-Veteranen nachhaltig beeindruckt zu haben: "Der letzte Bond-Film hat meine Liebe zu 007 wirklich wieder erneuert", versicherte er der Presse.
Wenn es jedoch um den Part des nächsten Bond-Eliminierers geht, muss er vorher Rachel Weisz aus dem Rennen schlagen. Die hat sich nämlich auch schon für diese Rolle gemeldet. Und hat nicht nur die geschmeidigere Frisur sondern als Ehefrau von "Skyfall"-Star Daniel Craig irgendwie auch sonst die besseren Karten. Also: Zwei potentielle Bond-Killer, einen erprobten Doppelnullagenten - fehlt eigentlich nur noch das Bond-Girl und der Regisseur. Dann könnten die Dreharbeite zu Bond Nummero 24 ja endlich beginnen.
Hoffnungsträger Sam Mendes26.03.2013

Der "Skyfall"-Regisseur kehrte 007 eigentlich den Rücken. Doch die Produzenten sind sicher: "Wir werden ihn zurückholen."

Der dienstälteste Agent ihrer Majestät braucht einen Regisseur. Und da Hollywood keine Lust auf Experimente hat, soll Sam Mendes noch mal ran. Ob er will oder nicht.
Irgendwie neigen Bondfilme dazu, sich bereits im Vorfeld als Sorgenkinder zu entpuppen. Auch Bond Nummero 24 - der Nachfolger des sensationell erfolgreichen "Skyfall" - macht Metro-Goldwyn-Mayer momentan so recht keine Freude. Hauptgrund dafür ist natürlich das Ausscheren von Regisseur Sam Mendes. Dessen Absage an das nächste 007-Abenteuer hat an den verantwortlichen Stellen tiefe Ratlosigkeit hinterlassen. Denn eigentlich ist der Traumfabrik nichts lieber als ein filmisches "Running System": Derselbe Bond-Darsteller Daniel Craig, derselbe Regisseur Sam Mendes, das Ziel: ein "Skyfall 2" - einfach mit noch mehr Action und möglichst noch höheren Einnahmen. So macht man das in Hollywood; bloß keine unnötigen Experimente. Doch dann sagt Mendes einfach "nein" - und der schöne Plan implodiert.
Jetzt muss also ein neuer Filmemacher her. Und zwar zügig, schließlich hat MGM schon bekannt gegeben, dass "Bond 24" innerhalb der nächsten drei Jahre das Licht der Leinwand erblicken wird. Doch die Suche läuft zäh: Danny Boyle hätte sich aufgedrängt - schließlich ist sein 007-Kurzfilm zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London längst Kult - zieht aber irgendwie nicht. Guy Ritchie liegt zwar Buchmachern zufolge an der Spitze der Publikumsgunst, hüllt sich jedoch in Schweigen. Also setzen die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson auf das alte Hollywood-Prinzip: "Ein Nein gibt es nicht - höchstens zu wenig Geld."
"Wir werden ihn zurückholen", behauptete Broccoli jetzt im Interview, "wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben". Gleich darauf schränkt sie jedoch ein: "Vielleicht noch nicht für den nächsten Film - aber wir werden ihn wieder zurück bekommen." Und auch ihr Kollege Michael G. Wilson bestätigte: "Wir arbeiten daran. Wir hoffen, dass wir ihn für eine Rückkehr begeistern können."

Auf Wiedersehen - aber nicht so bald

So völlig unwahrscheinlich ist das nicht mal. Schließlich hat der Erfolgsregisseur erst vor einigen Wochen erklärt, dass er sich geehrt fühle, Teil der Bond-Familie gewesen zu sein - und dass er darauf hoffe, noch einmal mit diesen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen. Allerdings sagte er damals auch, dass das keinesfalls beim nächsten Bond sein werde. Denn zu dem Zeitpunkt habe er bereits andere Projekte geplant, die seine volle Aufmerksamkeit erforderten.
Danny Boyle verweigert "Bond 24"-Regie11.03.2013

Er dirigierte 007 durch Olympia, aber einen ganzen "Bond" will Danny Boyle nicht drehen. Englands Buchmacher setzen daher auf einen trinkfesten Kollegen

Bond? Lieber eine Nummer kleiner, findet Oscargewinner Danny Boyle. Und lässt ein Millionengemälde verschwinden ...
Wer dreht den "Skyfall"-Nachfolger mit dem Arbeitstitel "Bond 24"? Danny Boyle ("Slumdog Millionär") nimmt sich selbst aus dem Rennen. Grund: Die Bescheidenheit eines Oscarpreisträgers.
Als Boyle vor drei Jahren für "127 Hours" die Werbetrommel rührte, zeigte er sich Feuer und Flamme für die Aufgabe, die Eröffnung der Olympischen Spiele in London zu inszenieren. Danach wollte er in "28 Months Later" erneut untoten Wutbürgern Gelegenheit geben, Dampf abzulassen. Daraus wurde aber nichts, statt dessen wandte sich der Regisseur dem Thriller "Trance" zu.
Nun, da "Skyfall"-Macher Sam Mendes endgültig eine weitere 007-Regie abgelehnt hat, setzten britische Medien auf Danny Boyle für "Bond 24" - schon allein deshalb, weil er für die Olympia-Show einen Miniclip mit Daniel Craig in seiner Bond-Rolle zusammen mit der Queen im Buckingham Palace drehte.

Geld verbrennen mit "007" Tarantino

Doch Boyle verweigert sich hartnäckig. "Das ist nichts für mich", betont der Erfolgsregisseur. "Wegen des Olympiaclips habe ich die Dreharbeiten von 'Skyfall' besucht und traf Sam Mendes, Daniel Craig, die Produzenten Barbara Broccoli und Michael Wilson, überhaupt jeden, der damit zu tun hatte. Die stehen alle für einen ganz anderen Typ Film. Die machen es groß, richtig groß. Die würden nicht das Beste aus mir herausholen, wenn ich so etwas machen sollte."
Wer nun auf den nächsten "Bond"-Regisseur wetten möchte - Englands Buchmacher sehen zur Zeit "Sherlock Holmes"-Macher und Kneipenwirt Guy Ritchie vorn. Wer auf ihn setzt und gewinnt, bekommt für ein gewettetes Pfund vier zurück. Risikofreunde können es mit Quentin Tarantino versuchen. Der bringt im Erfolgsfall eine Quote von 33:1.
Danny Boyle indes arbeitet fleißig an "Trance" mit James McAvoy, Rosario Dawson und Vincent Cassel in den Hauptrollen. Darin klaut ein Kunstauktionator erst ein wertvolles Gemälde und vergisst dann, wo er es versteckt hat. Kinostart ist am 4. Juli 2013.
Rachel Weisz bewirbt sich als Bond-Bösewicht07.03.2013

Privat ist sie mit 007-Star Daniel Craig verheiratet. Beruflich will sie ihn am liebsten abknallen.

Daniel Craig sollte sich eine Frage stellen: Ist meine Ehe in gutem Zustand, wenn sich meine Frau um den Job des Agenten-Killers bewirbt?
Dass in einer Ehe auch immer wieder gestritten wird, ist allseits bekannt. Rachel Weisz scheint das Prinzip aber auf ein völlig neues Niveau heben zu wollen. Sie möchte mit ihrem Mann nicht nur streiten - sie würde ihn am liebsten gleich ins Jenseits befördern. Filmisch, versteht sich.
Zu dem Zwecke hat die Frau von "Skyfall"-Star Daniel Craig jetzt die Sony-Bosse spaßeshalber aufgefordert, ihr im nächsten Bond-Film eine Rolle zu geben. Wohlgemerkt nicht als Bond-Girl - obwohl das ehemalige Model dafür durchaus qualifiziert wäre - sondern als Bösewicht. Sie würde also wirklich ihren Angetrauten, dem sie erst 2o11 das Ja-Wort gegeben hat, in eine besser Welt befördern wollen? "Würde ich gerne - und würde nicht nein sagen. In puncto Entertainment bin ich alles andere als ein Snob", erklärte die 42jährige Schauspielerin jetzt vor der Presse.
Dazu ist sie überzeugt, auch in Actionfilmen eine gute Figur zu machen. Eine Erkenntnis, die angeblich beim Dreh von "Das Bourne Vermächtnis" mit Jeremy Renner herangereift ist. "Offensichtlich renne ich nicht wie ein Mädchen - und das ist ein Kompliment. Jedenfalls hat mir das Jeremy Renner gesagt. Frauen haben ja breitere Hüften, daher neigen wir dazu mit den Beinen zu schlenkern. Das ist für Actionfilme allerdings nicht besonders gut, darum braucht man hier ziemlich jungenhafte Mädchen. Also habe ich gelernt, wie ein Mann zu laufen."

Hinterher heult einer...

Apropos "Mann": Ob der ihre auch so begeistert von der Idee ist, blieb unerwähnt. Hinzu kommt, dass Bond-Gegenspieler bekanntlich dazu neigen, mehr oder minder unerfreuliche Tode zu sterben. Und ob Daniel Craig wiederum seiner Frau gerne das Lebenslicht ausblasen will, sei mal dahingestellt. Traumfabrik hin oder her - sowas gibt nur ein unerfreuliches Nachspiel im Privatleben.
Sam Mendes sagt "Nein" zu nächstem Bond06.03.2013

Sam Mendes, der mit "Skyfall" den erfolgreichsten Bond-Film aller Zeiten inszenierte, bestätigte seinen Ausstieg aus der Agenten-Reihe

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, sagt sich wohl Regisseur Sam Mendes. Auch, wenn Fans und Studio diesbezüglich vermutlich anderer Meinung sind.
Sam Mendes bestätigte seinen Ausstieg aus dem "Bond"-Franchise. Gegenüber dem Magazin "Empire" sagte er: "Es ist mir sehr schwer gefallen, Michaels and Barbaras großzügiges Angebot, den nächsten 'Bond' zu inszenieren, abzulehnen. Bei 'Skyfall' Regie zu führen, war einer der besten Erfahrungen meiner Karriere, aber ich habe andere Verpflichtungen, inklusive der Theater-Produktionen 'Charlie And The Chocolate Factory' und 'King Lear', die mich über das nächste Jahr hinaus in Anspruch nehmen werden."

Verzweifelt gesucht: Neuer Bond-Regisseur

Die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli müssen sich nun definitiv einen neuen Regisseur für das nächste Kapitel der Erfolgs-Reihe suchen. Mendes' "Skyfall" avancierte zum erfolgreichsten James-Bond-Film aller Zeiten. Der Filmemacher hatte allerdings bereits im vergangenen Jahr angedeutet, keine weiteren Bond-Abenteuer mehr drehen zu wollen.
Oscars für Waltz, Haneke und "Panem"-Star Jennifer Lawrence25.02.2013

2. Oscar für Christoph Waltz in "Django Unchained", Auslands-Oscar für "Liebe" von Michael Haneke. Beste Hauptdarsteller sind Jennifer Lawrence und Daniel Day-Lewis. Und: Ein Oscar-Unentschieden!

Es war die Nacht der Überraschungserfolge!
Jungstar Jennifer Lawrence aus "Die Tribute von Panem" hat sensationell den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre mitreißende Darstellung in der Psycho-Dramödie "Silver Linings" gewonnen. "Das ist der totale Wahnsinn", sagte die 22-Jährige atemlos.
Favoritin war eigentlich Jessica Chastain als taffe CIA-Agentin im Bin-Laden-Thriller "Zero Dark Thirty" gewesen, der aber beinahe ganz leer ausging. Die Kontroverse um das heikle Thema des Films und die Vorwürfe wegen angeblicher Rechtfertigung von Folter haben dem Werk von Kathryn Bigelow im Vorfeld wohl sehr geschadet.
Bei den Männern musste sich der ebenfalls nominierte Co-Star von Siegerin Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, erwartungsgemäß "Lincoln"-Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis geschlagen geben. Dieser ist nun nach den Oscars für "Mein linker Fuß" und "There Will Be Blood" der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der drei Hauptrollen-Oscars gewonnen hat.
Als bester Film setzte sich nach engem Rennen der satirische CIA-Thriller "Argo" von Ben Affleck durch, der nach seinem frühen Oscar für das Drehbuch von "Good Will Hunting" unter Tränen sagte: "Damals hatte ich keine Ahnung, was ich da eigentlich tat, ich war doch noch ein Kind. Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal hier oben stehen würde."
Der Preis kam insofern überraschend, als Affleck bei den Regisseuren nicht einmal nominiert war und die Academy selten den Oscar für den besten Film an einen Kandidaten vergibt, bei dem nicht auch der Filmemacher ein Siegeranwärter ist. Affleck durfte überhaupt nur deshalb auf die Oscar-Bühne und sich bedanken, weil er "Argo" auch als Produzent begleitet hat, der traditionell den Preis für den besten Film entgegennimmt.
Den Regiepreis gewann dagegen Ang Lee für seine poetische Bilderflut "Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger" - obwohl Hollywood-Liebling Steven Spielberg für "Lincoln" als Favorit gegolten hatte. "Ich danke dem Gott des Films", sagte Ang Lee ergriffen.

"Life of Pi" gewinnt die meisten Oscars

Mit insgesamt "nur" vier Oscars war die Bestseller-Verfilmung zudem meistgeehrter Film des Abends, dazu braucht es sonst oft 10 oder mehr Goldjungen. "Life of Pi" wurde völlig verdient für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet, dazu für die Filmmusik und die Spezialeffekte, für die etwas überraschend nicht "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" gewann. Peter Jacksons Fantasy-Epos ging damit komplett leer aus.
Drei Oscars gewannen jeweils "Argo", der auch für den Schnitt und die beste Drehbuchadaption geehrt wurde, und "Les Misérables", dort allen voran Anne Hathaway in der Rolle der Fantine als beste Nebendarstellerin. "Es ist wirklich wahr geworden", sagte sie mit ehrfurchtsvollem Blick auf ihre Goldstatuette.
Ihr männliches Gegenüber spricht Deutsch. Denn Christoph Waltz fuhr für seinen skrupellosen Kopfgeldjäger in "Django Unchained" einen Favoritensieg als bester Nebendarsteller ein. Er widmete den Preis Quentin Tarantino, dem Waltz schon seinen ersten Oscar für "Inglourious Basterds" verdankt. Tarantino wurde bei den Regisseuren übergangen, durfte dafür aber den Preis fürs beste Drehbuch mit nach Hause nehmen. "Es ist die Nacht der Autoren", kommentierte er dies grummelnd.
Waltz' österreichischer Landsmann Michael Haneke, auf europäischen Preisverleihungen und Festivals bereits vielfach ausgezeichnet, hat nun ebenfalls den ersten Oscar in der Tasche. Denn sein anrührendes Drama über "Liebe" im Alter wurde als bester nicht-englischsprachiger Film geehrt.
Als bester Filmsong wurde Favorit "Skyfall" von Adele gewürdigt, die eine absolut mitreißende Performance des Titelsongs lieferte. Übertroffen wurde sie allerdings noch von Shirley Bassey, die anlässlich des 50. Bond-Jubiläums den Klassiker "Goldfinger" dermaßen ins Dolby Theatre schmetterte, dass auch der abgebrühteste Hollywood-Veteran Gänsehaut bekam.
Der neue Bond war zudem an einer Überraschung beteiligt, die es bisher erst einmal in der Oscar-Geschichte gegeben hatte, und die dem Laudator Mark Wahlberg den Ausruf "Bullshit!" entlockte. Denn in der Kategorie Tonschnitt lagen "Skyfall" und "Zero Dark Thirty" nach Auszählung der Stimmen von mehreren tausend wahlberechtigen Academy-Mitgliedern absolut gleichauf. So wurden also zwei Oscars vergeben, das hatte es bisher erst im Jahr 1968 gegeben, als sich Barbra Streisand ("Funny Girl") und Katharine Hepburn ("Rat mal, wer zum Essen kommt") den Hauptrollenoscar teilten. So kam denn auch "Zero Dark Thirty" zumindest noch zu einem "halben" Oscar.

Enttäuschter US-Präsident, geschasste Mittelerde-Bewohner

Zu den Verlierern zählte neben "Zero Dark Thirty" am Ende auch "Lincoln", der trotz 12 Nominierungen nur zwei Academy Awards erhielt - neben Day-Lewis wurde auch die Ausstattung gewürdigt. Die besten Kostüme sah die Jury erwartungsgemäß bei "Anna Karenina".
Zudem wurde "Merida - Legende der Highlands" als bester Animationsfilm ausgezeichnet, hier hatten Experten eher mit Tim Burtons "Frankenweenie" oder der Games-Hommage "Ralph reicht's" gerechnet.
Überraschend brav blieb indes Moderator Seth MacFarlane. Einige zart besaitete Mitglieder der Academy hatten bei der Nominierung des als rüpelhaft geltenden Machers von "Ted" und Erfinder von "American Dad" und "Family Guy" ziemliche Bauchschmerzen gehabt. Doch MacFarlanes mutigster Scherz war, "Django Unchained" als "Date-Movie für Rihanna und Chris Brown" zu bezeichnen. "Sie hatten Angst, dass ich so etwas mache", sagte der Moderator dazu - und sagte danach nichts mehr, vor dem irgendjemand Angst haben müsste.
So war denn die größte Änderung der Oscar-Nacht der neue Name des ehemaligen "Kodak Theatre", das sich dank neuem Sponsor nunmehr "Dolby Theatre" nennt. Ansonsten war es trotz neuem Gastgeber, gestraffter Dankesreden und schnell getakteten Showeinlagen doch eher "Business as Usual" mit dem berühmten Satz "And the Oscar goes to?"
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James Bond-Requisit verrät Ms echten Namen22.02.2013

50 Jahre Bond, 50 Jahre hieß der Chef bzw. die Chefin immer nur "M". Nun hat ein Requisit aus "Skyfall" eins der bestgehüteten Geheimnisse der Filmgeschichte gelüftet!

Goldene Regeln für 007?
Er hat einen schicken Smoking, eine Walther PPK, einen heißen Schlitten (den er fast immer zu Schrott fährt) und coole Drinks - dazu die hübschesten Frauen an seiner Seite und die größenwahnsinnigsten Fieslinge, die man sich vorstellen kann, gegen sich.
Das sind nur einige von vielen goldenen Regeln, die den besten Geheimagenten Ihrer Majestät in den letzten 50 Jahren von Sean Connery bis Daniel Craig definiert haben: Bond, James Bond! (Ja, die grammatikalisch verdrehte, an Yoda erinnernde Selbstvorstellung gehört auch dazu!).
Ein eher kleines, aber deswegen nicht weniger kultiges Detail: Niemand kennt den richtigen Namen des 007-Chefs, bzw. in den letzten Jahren der Chefin. Wann immer sich Bond seinen nächsten Auftrag abholte oder nach getaner Arbeit ins Hauptquartier des MI-6 zurückkehrte, erwartete ihn dort stets einfach nur "M".
Doch im Studio, in dem der letzte Bond "Skyfall" gedreht wurde, ist nun ein Requisit aufgetaucht, das dieses Geheimnis lüftet. Wer den Film noch nicht gesehen hat und sich die Spannung erhalten will, sollte hier allerdings nicht mehr weiterlesen!

Achtung: Ab hier wird das Ende von "Skyfall" verraten!

Denn die hässliche Bulldogge, die Judi Dench als "M" immer mit sich herumtrug, und die sie Bond nach ihrem Tod hinerlässt, hat unten einen Aufkleber, auf dem zu lesen steht: "Von Olivia Mansfield an Bond vererbt."
Damit ist zumindest klar, wie die weibliche Chefin, von der 007 in den letzten Jahren seine Befehle entgegengenommen hat, wirklich hieß.
Den Namen des männlichen Bond-Bosses hat "Skyfall" natürlich sowieso erklärt. Denn der Nachname des von Ralph Fiennes gespielten Veteranen, der auf Judi Denchs Stuhl nachrückt, beginnt ja ebenfalls mit "M", Vorname Gareth?
"Skyfall"-Macher Sam Mendes verhandelt zweiten "Bond"18.02.2013

Die Gerüchte verdichten sich, dass "Skyfall"-Regisseur doch ein weiteres 007-Abenteuer mit Daniel Craig inszeniert

Doch kein neuer Kapitän für "Bond 24"? Sam Mendes würde gern an Bord der Erfolgsserie bleiben.
Vor einigen Monaten verplapperte sich "Skyfall"-Autor Robert Wade. Er und Regisseur Sam Mendes hätten bereits eine Story für "Bond 24" ausgekocht, meinte Wade und verriet dabei, dass Mendes doch ein weiteres Mal für die "007"-Serie zur Verfügung stehen könnte.
Das hatten sowohl das Studio als auch Sam Mendes bislang ausgeschlossen, obwohl beide schon gerne noch einmal gewollt hätten. Doch er würde, so Mendes, die Studio-Politik schon verstehen, nach der für jeden "Bond" frisches Blut im Regiestuhl sitzen solle.
Mendes selbst schreckte ab, dass nach der langen Durststrecke vor "Skyfall" nun geplant wurde, "Bond 24" und "Bond 25" am Stück zu drehen. Warum auch nicht? "Skyfall" begeisterte die Bondfans, von denen soviele wie noch nie ins Kino strömten. Und auch die Macher waren hingerissen, denn der Film durchbrach, was noch keinem "007" zuvor gelungen war, die 1-Millarde-Dollar-Kinokassenmarke. Noch zweimal Bond war aber Mendes einer zuviel.

Keine Ausreden mehr für die "007"-Macher

Nun erfuhr die britische "Dailymail" aber, dass das Studio den Doppelfolgenplan verworfen und zunächst nur "Bond 24" auf die Agenda gesetzt hat - damit gibt es jetzt für die Produzenten und für den Regisseur keine Ausreden mehr: Es wird erwartet, dass Sam Mendes in Kürze offiziell als neuer alter "007"-Dirigent präsentiert wird.
Bruce Willis vererbt Action-Krone an Daniel Craig und Jason Statham05.02.2013

Auch "Stirb Langsam"-Star Bruce Willis kommt langsam in die Jahre. Doch dank 007-Held Daniel Craig und "Transporter" Jason Statham ist ihm ums Action-Genre nicht bange.

Er hat dem Action-Genre ein Gesicht (und später auch eine Glatze) gegeben?
Wo John McClane hinlangt, wächst noch genauso viel Gras wie auf dem Haupt seines Darstellers - gar keins!
Und weil Bruce Willis sichtlich altert, macht sich der Kultmime am Rande der Werbetour zu seinem fünften Rippshirt-Action-Kracher "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" schon mal Gedanken um seine Nachfolgeregelung.
Dabei richtet sich Bruce's Blick überraschenderweise aber nicht nach Hollywood, wo die Kollegen Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone ihr Unwesen treiben, sondern nach London. Denn zwei Briten stehen ganz oben auf Willis' Liste der möglichen Action-Erben:
"Es gibt genügen neue Action-Stars, einer davon ist für mich Jason Statham, er ist wirklich gut", sagt Bruce Willis über den "Transporter", mit dem er selbst schon in "The Expendables 2" vor der Kamera stand. "Und Daniel Craig ist ein ziemlich harter Kerl, er hat das ganze Genre neu erfunden. Wegen ihm habe ich wieder angefangen, James-Bond-Filme anzuschauen. Er ist großartig!"

Arnie unerreichbar

Trotzdem liegt die Messlatte für Bruce Willis, der in "Ein guter Tag zum Sterben" erstmals außerhalb der USA für Wirbel sorgt, weil sein Sohn in Moskau zwischen die Fronten von Politik und organisiertem Verbrechen geraten ist, verdammt hoch - und das hat ebenfalls mit Politik zu tun:
"Es ist ein langer Weg für die neuen Action-Helden, bis sie ein Mythos wie Arnold Schwarzenegger werden", meint Willis. "Er hat so vieles erreicht, war sogar Gouverneur von Kalifornien. Das ist das Erstaunlichste, das ich je von einem Action-Star gesehen habe."
Bruce selbst gibt's bei uns ab 14. Februar zu sehen, wenn "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" in die Kinos kommt.
Daniel Craig bei US-Version von "Verdammnis" vor Rauswurf01.02.2013

David Finchers US-Remake der Millennium-Trilogie verliert wohl seinen Hauptdarsteller: Daniel Craig fordert nach dem Erfolg von Skyfall mehr Gage, als die Macher bezahlen wollen.

Nie mehr Mikael Blomkvist?
Die Millennium-Trilogie ist absoluter Kult und schon die erste Verfilmung mit Noomi Rapace war europaweit ein riesiger Erfolg. Da fragten sich viele, warum Hollywood überhaupt ein Remake plante.
Doch als bekannt wurde, dass Superstar Daniel Craig die Hauptrolle spielt und Kult-Regisseur David Fincher die Filme inszeniert, waren viele Krimi-Fans versöhnt und strebten erneut in die Kinos für "Verblendung", Teil 1 der düsteren und psychologisch weiter aufgeladenen Fassung der Geschichte um Mikael und Lisbeth.
Nun steht allerdings der zweite Teil "Verdammnis" auf der Kippe: Denn ausgerechnet um Zugpferd Daniel Craig gibt es Ärger. Der James-Bond-Darsteller soll nach dem riesigen Erfolg von "Skyfall" eine Gagenerhöhung verlangt haben.

Gefeuert - nicht geschüttelt

Das Problem dabei: Schon Teil 1 der US-Millennium-Trilogie konnte die Erwartungen des Filmstudios nicht ganz erfüllen. Darum grübelt man schon seit Monaten, wie man die Kosten für die Fortsetzung reduzieren könnte.
Von daher kommt Daniel Craigs Vorstoß zur Unzeit. Und nun überlegen die Macher tatsächlich, den 007-Darsteller durch einen anderen Schauspieler zu ersetzen! Die Begründung: In Teil 2 sei das kein großes Problem, da in "Verdammnis" Lisbeth Salander deutlich mehr im Mittelpunkt stehe.
Darstellerin Rooney Mara hat nämlich für die Fortsetzung bereits fest zugesagt und das Drehbuch von Steven Zaillian ist auch schon fertig.
Man darf also gespannt sein, ob Daniel Craig den Gagenpoker ebenso gut beherrscht, wie das Glücksspiel in "Casino Royale" - oder ob er sich diesmal verzockt hat?
Comeback für "Ben Hur"15.01.2013

Hollywood hat schon immer gerne auf Erfolgsmodelle gesetzt - und plündert jetzt verstärkt die Klassiker der Filmgeschichte.

Die ewige Frage: Wenn sich in der Traumfabrik die kreativsten Köpfe der Welt tummeln - warum setzt man dann gerade dort so gerne auf Bewährtes? Jetzt werden ganz alte Recken erneut ins Rennen geschickt.
Vor nicht allzu langer Zeit stand das Wasser dem Studio Metro-Goldwyn-Mayer, der Einfachheit halber meist MGM abgekürzt, bis zum Hals. Dann kam einmal mehr James Bond und rettet mit einem immens erfolgreichen "Skyfall" nicht nur NATO-Agenten sondern finanziell auch MGM. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von einem Halbling samt 13 Zwergen: Nachdem auch "Der Hobbit" auf dem ersten Teil seiner unerwarteten Reise schon in Deutschland fast 6 Millionen Zuschauer mitnehmen konnte - und bislang allein in den USA fast 300 Millionen in die Kassen spülte - steht MGM wirtschaftlich mittlerweile wieder ziemlich gut da.
So gut, dass man sich Gedanken macht, wie das ganze Geld am besten erneut in Umlauf kommt. Und nachdem gerade epische Stoffe auch epische Summen verschlingen, wurde beschlossen, eines der größten Epen der Geschichte neu aufzulegen: "Ben Hur" - den grandiosen Filmzwist zwischen Judah Ben Hur und seinem ehemaligem Freund, den Römer Messala.
Ein schlichtes Remake soll die Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Lew Wallace jedoch nicht werden. Sicher ein gute Idee: Den Vergleich mit einem Meisterwerk, das im Jahr 1959 elf Oscars erringen konnte, soll man nicht erzwingen. Daher wird sich die somit dritte Kinoversion des Stoffes wohl deutlich enger am Buch orientieren, auch der Figur des Jesus von Nazareth soll weit mehr Raum gegeben werden.

Jetzt wird's biblisch

Kaum zu glauben: Offenbar hat Hollywood in letzter Zeit die Bibel für sich wiederentdeckt. Nicht umsonst wabern dort etliche Großprojekte herum, die aus dem Buch der Bücher stammen: Warner Bros werden Pontius Pilatus zum Leben erwecken, Darren Aronofsky plant, Noah in See stechen zu lassen und sowohl Steven Spielberg als auch Ridley Scott wollen Moses das gelobte Land suchen lassen - und zwar gänzlich unabhängig voneinander. Bleibt zu hoffen, dass die jeweils Verantwortlichen wenigstens hier Stil und Geschmack wahren. Beim Gedanken an "Jesus Reloaded", "Apostle's Twelve" oder "Noah - jetzt wird's feucht" bekommt man nicht nur als Cineast feuchte Augen.
Golden Globes für Hanekes "Liebe" und Christoph Waltz14.01.2013

Michael Hanekes "Liebe" gewinnt den Auslands-Golden Globe, Christoph Waltz heimst den Preis als bester Nebendarsteller für "Django Unchained" ein.

Wer bei den Golden Globes gewinnt, hat auch bei den Oscars beste Chancen...
Nach zahlreichen Kritikerpreisen hat Michael Haneke "Liebe" auch einen Golden Globe in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Bei der Verleihung in der vergangenen Nacht wurde außerdem Christoph Waltz für seine Rolle in "Django Unchained" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.
Die Golden Globes gelten auch als wichtiger Fingerzeig für die Oscar-Verleihung und da beide Gewinner auch für Academy Awards nominiert sind - "Liebe" sogar nicht nur in der Auslands-Kategorie, sondern auch als Bester Film - steigen die Chancen auf den wichtigsten Filmpreis damit enorm.
Als beste Nebendarstellerin wurde die ebenfalls Ocar-nominierte Anne Hathaway für ihre Rolle in "Les Misérables" ausgezeichnet, ebenso ihr Kollege Hugh Jackman, der den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in der Kategorie Comedy/Musical bekam. In dieser Kategorie wurde die Musicalverfilmung außerdem als bester Film gewürdigt und war damit mit drei Golden Globes der meist ausgezeichnete Kinofilm des Abends.

Überraschung: Affleck sticht Spielberg aus

Zur besten Hauptdarstellerin in der Kategorie Comedy/Musical wurde Jennifer Lawrence für "Silver Linings" gekürt, die Schauspielerpreise in der Dramakategorie gingen an Jessica Chastain ("Zero Dark Thirty") und Daniel Day-Lewis ("Lincoln"). In dieser Kategorie erhielt Ben Afflecks "Argo" den Golden Globe als bester Film, Affleck als bester Regisseur. Zum besten Filmsong wurde erwartungsgemäß der Bond-Titelsong "Skyfall" von Adele gekürt.
Auch hier sind alle Gewinner jeweils oscar-nominiert, Jessica Chastain und Daniel Day-Lewis sind bei den Darstellern auch die großen Favoriten. Überraschend kommen dagegen die Auszeichnungen in den Königskategorien Bestes Drama und Regie für Ben Afflecks Werk. Für die Oscars galt hier bisher Steven Spielberg für "Lincoln" als Favorit, doch nun werden die Karten neu gemischt.
Bei den TV-Globes räumten vor allem die Serien "Homeland" "Game Change" und "Girls" ab.
Alle Gewinner unter goldenglobes.org
Jennifer Lawrence und Ben Affleck Stars der Kritiker11.01.2013

Jennifer Lawrence überzeugte mit "Silver Linings" bei den Critics' Choice Movie Awards. Den Hauptpreis als Bester Film erhielt Ben Afflecks "Argo".

Am Ende interessiert uns vor allem: Wer wird im Februar den Oscar gewinnen?
Nach der Oscar-Nominierung für "Silver Linings" darf sich Jennifer Lawrence nun auch über einen Critics' Choice Movie Award freuen. Jennifer räumte in der Kategorie Beste Schauspielerin in einem Actionfilm in "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" sowie in der Kategorie Beste Schauspielerin in einer Komödie mit "Silver Linings" ab.
Damit wächst die Chance auf einen Goldjungen für Jennifer Lawrence gewaltig, denn eben erst wurde Lawrence als Beste Hauptdarstellerin in "Silver Linings" für den Oscar nominiert.
Die Königskategorie der Kritikerpreise ging allerdings an Ben Affleck: Er gewann mit "Argo" in den Kategorien Bester Film und Bester Regisseur und hat nun ebenfalls gewaltige Oscar-Chancen - sein Politthriller wurde für den Goldjungen ("Bester Film") nominiert. Die Konkurrenz ist allerdings groß, denn Michael Hanekes todtrauriges Drama "Liebe" überzeugte die Kritiker ebenfalls sehr und gewann als Bester nicht-englischsprachiger Film - im Oscarrennen ist auch dieser Film.

Hartes Kopf-an-Kopf-Rennen

Kritiker-Schauspielpreise gab es weiterhin für Daniel Day-Lewis in "Lincoln" und Jessica Chastain in "Zero Dark Thirty". Im Bereich Action gewann Daniel Craig mit "Skyfall" und im Bereich Komödie Bradley Cooper ("Silver Linings").
In den Nebendarstellerkategorien führten Philip Seymour Hoffman für "The Master" und Anne Hathaway mit "Les Misérables".
Oscars: "Lincoln" mit 12 Nominierungen Favorit, "Liebe" überrascht, Bond und Hob10.01.2013

Steven Spielbergs Film um den US-Präsidenten ist bei den Oscar-Nominierungen der Liebling, Michael Hanekes "Liebe" hat fünf Chancen, darunter als bester Film!

"History in the making - hier wird Geschichte gemacht?"
Es gibt sie, diese typischen Oscar-Filme: Große Konflikte, beeindruckende Kostüme, am besten noch ein paar blutige Schlachten und das Ganze am liebsten auf der Grundlage echter historischer Ereignisse - am allerliebsten aus der US-Geschichte.
All das trifft auf Steven Spielbergs "Lincoln" zu, und prompt hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences dem epochalen Historiendrama gerade 12 Oscar-Nominierungen zugesprochen - die meisten dieses Jahres.
Damit ist Spielbergs Kino-Hommage an den legendären US-Präsidenten gleichzeitig auch Favorit auf den Oscar für den besten Film, für den "Lincoln" natürlich auch nominiert ist. Oscar-Abonnent Daniel Day-Lewis gilt zudem als sicherer Tipp für den Hauptrollenpreis, Tommy Lee Jones als erbitterter Sklavereigegner Thaddeus Stevens wird wohl auch bei den Nebendarstellern triumphieren.
Knapp hinter "Lincoln" landete die opulente Romanverfilmung "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger", anders als Spielbergs Historiendrama auch bei uns bereits im Kino, mit 11 Nominierungen auf Platz 2 - allerdings wurden hier keine Darsteller nominiert.
Dicht dahinter dann der Überraschungshit "Silver Linings", der Hauptdarsteller Bradley Cooper die erste Oscar-Chance seiner Karriere einbrachte. Zudem sind mit Jennifer Lawrence, Jackie Weaver und Robert De Niro Preise auch in allen anderen Schauspieler-Kategorien möglich - völlig zu Recht, denn das Ensemble im Drama um einen Footballer, der seinen Aggressionen nicht im Griff hat, ist darstellerisch eine Wucht.
Jeweils sieben Nominierungen erhielten die Musical-Verfilmung "Les Misérables" und Ben Afflecks Polit-Satire "Argo", die ebenfalls beide auch für den besten Film berücksichtigt wurden. Anne Hathaway gilt als Fantine sogar als Favoritin bei den Nebendarstellerinnen. Hier wurden übrigens mit der neunjährigen Quvenzhané Wallis in "Beasts of the Southern Wild" und der 85-jährigen Emmanuelle Riva die jeweils jüngste und älteste Darstellerin aller Zeiten für einen Goldjungen nominiert.
Riva spielt dabei die Hauptrolle in Michael Hanekes "Liebe", der sich sensationell über fünf Oscar-Nominierungen freuen darf, darunter nicht nur als bester nicht-englischsprachiger Film, sondern auch in der Königsklasse Bester Film. Haneke selbst wurde außerdem für Drehbuch und Regie nominiert, damit heimste die deutschsprachige Produktion um große Gefühle an der Schwelle zum Tod ausnahmslos Nominierungen in den "großen" Kategorien ein!
Das gilt zwar auch für Kathryn Bigelows kontroversen Bin-Laden-Film "Zero Dark Thirty", doch blieb man mit insgesamt fünf Nominierungen etwas hinter den Erwartungen zurück. Dennoch gilt Jessica Chastain bei den Hauptdarstellerinnen als große Favoritin mit ihrer vielschichtigen Darstellung der CIA-Expertin, die den US-Staatsfeind Nr. 1 verfolgte.
Auch der Western-Kracher "Django Unchained" erhielt nur fünf Nominierungen. Überraschend ist dabei vor allem, dass Quentin Tarantino bei der Regie übergangen wurde, obwohl die brutale Abrechnung mit der Sklaverei als bester Film nominiert ist - denn meist nominiert die Academy wenn, dann in beiden Bereichen. Der stets brillante Christoph Waltz ist zwar nach seinem Sieg für "Inglourious Basterds" erneut als Nebendarsteller nominiert, dürfte diesmal aber gegen Tommy Lee Jones den Kürzeren ziehen.
So sehr die Academy historische Stoffe liebt, so schwer tut sie sich traditionell mit dem Genre Fantasy. Das beweisen die gerade mal drei Nominierungen für den Publikumserfolg "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise", der mal wieder "nur" in den Nebenkategorien Makeup, Ausstattung und Spezialeffekte berücksichtigt wurde. Andererseits war es auch bei der "Herr der Ringe"-Trilogie schon so, dass der ganz große Oscar-Regen (11 Stück) erst für das Finale "Die Rückkehr des Königs" kam. Vielleicht werden Peter Jackson & Co. also auch diesmal erst beim dritten Film für ihr erneutes Mammut-Projekt gewürdigt.
Auch ein anderer Publikumsliebling blieb hinter den Erwartungen zurück: Zwar heimste der aktuelle Bond-Film "Skyfall" fünf Nominierungen ein, doch die gab's auch "nur" für Ton, Tonschnitt, Kamera, Musik und den Titelsong, den Interpretin Adele bei der Verleihung auch live performen wird. Die von vielen für Daniel Craig geforderte Nominierung als bester Hauptdarsteller blieb dagegen aus.
Trotzdem ist bei den Oscars ein 007-Mime in aller Munde, wenn auch einer älteren Semesters: Sean Connery!
Denn ein besonderes Highlight der diesjährigen Oscar-Verleihung wird anlässlich des 50. 007-Jubiläums und des großen Erfolgs von "Skyfall" eine Hommage an die James-Bond-Reihe. "Ted"-Regisseur und "American Dad"-Macher Seth MacFarlane, der die Gala zum ersten Mal moderieren wird, präsentiert dazu eine lange Sequenz mit den berühmtesten Bond-Szenen seit "James Bond jagt Dr. No" 1962 die Agentenreihe eröffnete. Dazu sollen sich erstmals alle bisherigen Bond-Schauspieler ein Stelldichein auf der Bühne geben - inklusive Sir Sean!
Das ist insofern eine faustdicke Überraschung als der Schotte sich nicht nur offiziell vom Filmgeschäft zurückgezogen hat, sondern auch jegliche Auftrittsgesuche rund um seine 007-Vergangenheit kategorisch absagt. Der Grund: Connery streitet seit 40 Jahren mit den Bond-Machern, weil er bei seinen sieben Agentenauftritten nach seinem Empfinden unterbezahlt und schlecht behandelt wurde. Doch diesmal könnte Sir Sean eine Ausnahme machen, meint ein Academy-Insider:
"Sir Connery hat eine offizielle Einladung erhalten, mit Daniel Craig und den anderen 007-Darstellern auf die Bühne zu kommen - und er hat noch nicht abgelehnt! Normalerweise lehnt er alles im Zusammenhang mit Bond sofort ab?"
Damit ist Sean Connery mal wieder die große Ausnahme: Während mancher in Hollywood sein Leben für eine Einladung zur Oscar-Nacht geben würden, sind die Macher bei Sir Sean schon froh, wenn er ihre Einladung nicht sofort ausschlägt - ganz nach dem Motto: Wenn er uns nicht "Nein" sagt, dann ist das fast schon ein "Ja" - zumindest bei Bond, James Bond?
Welche Gäste sich dann tatsächlich in der Nacht der Nächte die Ehre gaben und wer von ihnen im Morgengrauen einen der begehrten Goldjungen in den Händen hält, das zeigt sich am Sonntag, den 24. Februar. Denn dann heißt es in Hollywood wieder "And the Oscar goes to?"
Schauplatz ist dann erstmals nicht mehr das Kodak Theatre, sondern das Dolby Theatre - obwohl die Oscars nicht etwa umgezogen sind: Wegen der Pleite des bisherigen Namensgebers im letzten Jahr wurde der altbekannte Oscar-Tempel nun lediglich auf den neuen Sponsor umbenannt. Hoffentlich ein gutes Omen?
» ALLE OSCAR-NOMINIERUNGEN IM ÜBERBLICK
Ex-Bond fordert Oscar für "Skyfall"02.01.2013

Timothy Dalton, einst selbst als 007 im Kino, fordert einen "großen" Oscar für das neue Bond-Team um Daniel Craig. Bisher gab's für Bond erst zwei Preise in Nebenkategorien.

Actionfilme haben's traditionell schwer bei den Oscars?
Die Academy vergibt ihre Preise am liebsten für ganz große Gefühle, Dramen, Tragödien oder epische Lebens- und Liebesgeschichten. Preise für klassische Actionfilme sind dagegen ziemlich selten.
Das muss sich diesmal ändern - findet zumindest Timothy Dalton. Der Brite fordert einen Oscar für das aktuelle Bond-Abenteuer "Skyfall" - und zwar in einer der Hauptkategorien, also Bester Film, beste Regie und/oder beste Darsteller.
Dabei weiß Dalton natürlich, wovon er spricht: Schließlich stand er in "Der Hauch des Todes" und "Lizenz zum Töten" einst selbst als 007 vor der Kamera. Von ihm waren Fans und Kritiker allerdings wenig begeistert, darum blieb es bei zwei Auftritten.
Anders nun Nachfolger Daniel Craig, der in "Skyfall" bereits zum dritten Mal den besten Agenten Ihrer Majestät verkörpert und das auch weiterhin tun wird - zur großen Begeisterung auch von Timothy Dalton: "Der neue Bond ist sehr modern, ein Film, der wirklich seine Epoche widerspiegelt", lobt Dalton. "Daniel Craig ist fantastisch und wirkt absolut authentisch. Der Film ist großartig!"

USA contra UK

Und genau deswegen muss endlich auch ein Goldjunge für 007 her, meint Dalton: "Es ist höchste Zeit, dass Bond bei den Oscars die Aufmerksamkeit zuteil wird, die ihm zusteht. Dieser 007-Film ist bei allem, was Kino heute bieten kann, ganz vorne dabei."
Hinter dieser Forderung stehen zwei pikante Details. Zum Einen haben Bondfilme trotz ihrer weltweiten Erfolge bisher tatsächlich gerade mal zwei Preise in Nebenkategorien gewonnen: 1964 wurde "Goldfinger" für den besten Ton und der Nachfolger "Feuerball" für die besten Spezialeffekte ausgezeichnet.
Zum anderen schwelt zwischen der in Los Angeles ansässigen Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), welche die Oscars vergibt, und der britischen Filmwelt, vertreten durch die British Academy of Film and Television Arts (BAFTA), eine gewisse Eifersucht. So werden bei den Oscars tendenziell amerikanische Produktionen bevorzugt und britische gerne außen vor gelassen. Dafür stehen bei den auch als "Brit-Oscars" bekannten BAFTA-Verleihungen traditionell englische Werke im Mittelpunkt.
Daran dürfte auch die Forderung des Briten Timothy Dalton nicht allzu viel ändern, wenn es in der Nacht des 24. Februar in Los Angeles wieder heißt "And the Oscar goes to..."
"The Dark Knight Rises" ist bei YouTube Filmklickhit20.12.2012

YouTube hat die Top Ten der meist gesehenen Film-, TV- und Gamestrailer des Jahres 2012 veröffentlicht. Film-Spitzenreiter ist "The Dark Knight Rises".

"The Dark Knight Rises" ist bei YouTube Klickmeister 2012 in der Kategorie "Filmtrailer". "Skyfall" ist in den Top Ten dafür gleich zwei Mal vertreten.
Jetzt wissen wir, wer bei YouTube 2012 die Hosen anhatte: Batman stand in der Fan-Gunst vor Top-Agent James Bond und Pöbel-Teddybär Ted.
Mit rund 26,8 Mio. Aufrufen ist der Trailer zu "The Dark Knight Rises" der meist gesehene Kinofilmtrailer des Jahres bei Youtube.
In der jetzt veröffentlichten Top Ten der meist gesehenen Film-, TV- und Gamestrailer belegt er Platz drei. Ungeschlagene Klickhits sind die Trailer zum Shooter-Game "Call Of Duty: Black Ops".

"The Dark Knight Rises" kommt auf fast zehn Millionen mehr Klicks als "Skyfall"

"Skyfall" schaffte es zwar nicht ganz auf's Treppchen, dafür landeten gleich zwei "Skyfall"-Trailer unter den meistgeklickten Zehn: der Teaser-Trailer belegt mit rund 8,7 Mio. Aufrufen Platz neun, der komplette Trailer mit rund 17,5 Mio. Aufrufen Platz vier.
Die Plätze fünf und sechs gehen an die Trailer zu "Ted" (rund 15,4 Mio. Aufrufe) und "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" (rund 12,5 Mio. Aufrufe).
Meist gesehener TV-Trailer des Jahres ist der zur NBC-Serie "Revolution" (Platz sieben mit rund 9,9 Mio. Aufrufen).
Vin Diesel lässt Kult-Cop Kojak auferstehen18.12.2012

Mit Filmen wie "Fast and Furious" und "xXx - Triple X" wurde Vin Diesel zum Actionstar. Jetzt knöpft sich der Gilettescheitel Kult-Polizist Kojak vor.

In den 70er Jahren ging Kult-Glatze Telly Savallas in der berühmten TV-Serie "Kojak" auf Gangsterjagd. Jetzt schlüpft Vin Diesel im Kino in die Rolle des Superbullen. Das Drehbuch liefern die Autoren von "Skyfall".
Vin Diesel und Daniel Craig teilen sich demnächst die gleichen Drehbuchautoren! Für die geplante Kinoversion von "Kojak" sollen nämlich Neal Purvis und Robert Wade, die hinter den James-Bond-Filmen "Skyfall", "Ein Quantum Trost" und "Casino Royale" stecken, in die Tasten hauen und der kultigen Fernsehserie um Top-Polizist Theo Kojak neues Leben einhauchen.
Kraftprotz Vin Diesel ist für die Rolle des im Fernsehen von Telly Savalas gespielten Lt. Theo Kojak vorgesehen, der als glatzköpfiger, Lolly-lutschender Cop Jagd auf die großen und kleinen Ganoven in New York macht.
Überdies produziert der Schauspieler über seine One Race Films gemeinsam mit Samantha Vincent die Kinoversion "Kojak". Kaum hat Vin die Dreharbeiten zu "Fast and the Furious 6" abgeschlossen, stürzt er sich schon ins nächste Leinwandabenteuer.

Kraftpaket Vin Diesel haucht Kojak neues Leben ein

Die TV-Serie "Kojak" lief von 1973 bis 1978 auf CBS und fand weltweit eine große Anhängerschaft. In der deutschen Synchronisation wurde Kojak mit seinem Spruch "Entzückend, Baby" legendär. 2005 versuchte sich Ving Rhames als Kojak an einer Neubelebung der Fernsehserie.
Jetzt bringt Vin Diesel den Lolli-Cop erstmals ins Kino. Noch offen sind Drehstart und Regisseur der kultigen "Kojak"-Neuverfilmung.
Wir dürfen uns auf jeden Fall auf ein Actionbretts gefasst machen, da ja immerhin die "Skyfall"-Autoren hinter der Handlung stecken werden.
Quentin Tarantino schmollt wegen Bond-Absage17.12.2012

Weil er für die Regie von "Casino Royale" übergangen wurde, reagiert Quentin Tarantino auf neue Angebote als Bond-Regisseur mit verletzter Eitelkeit.

"Sag niemals nie", so lautet ein Bond-Motto?
Doch Quentin Tarantino hält sich mal wieder nicht an die Regeln: Der Kultregisseur schließt ein Engagement als Bond-Macher kategorisch aus.
Der Grund: Tarantino hatte sich zum Neustart der Agentenreihe mit Daniel Craig als Nachfolger von Pierce Brosnan um den Regiestuhl von "Casino Royale" beworben - und eine Abfuhr kassiert.
Seitdem schmollt Tarantino mit den 007-Produzenten. Denn auf die Frage, ob er ein möglicher Nachfolger für Sam Mendes sein könne, der den aktuellen Bond "Skyfall" brillant inszenierte, antwortete Tarantino brüsk:
"Nein, 'Casino Royale' war der Bond-Film, den ich machen wollte. Jetzt haben die ihre Gelegenheit verpasst!"

Bond? Da ist viel zu viel Kohle im Spiel!

Damit ist der exzentrische Regisseur, dessen Neo-Western "Django Unchained" demnächst startet, allerdings in guter Gesellschaft. Auch Oscar-Preisträger Danny Boyle ("Slumdog Millionär") hat der Agentenreihe eine Pauschalabsage erteilt - wenn auch auf wesentlich bescheidenere Art und Weise:

"Nein, ich kann einfach nicht gut mit riesigen Geldsummen umgehen", erklärt Danny Boyle seine Bond-Zurückhaltung. "Mir kann man solche Budgets wie bei einem Bondfilm nicht anvertrauen. Ich habe einmal mit 'The Beach' einen Film gemacht, der ein großes Hollywood-Budget hatte, und das lag mir gar nicht. Manche können mit solchen Geldsummen gut umgehen und ich schaue mir deren Filme sehr gerne an. Aber meine Stärke liegt eher darin, mit wenig Geld möglichst weit zu kommen."
Einstweilen sieht es ohnehin stark danach aus, als ob Sam Mendes auch beim nächsten 007-Spektakel das Zepter führt, denn er hat angeblich an der Story-Idee für Daniel Craigs nächstes Abenteuer mitgearbeitet.
Es wird also noch eine Weile dauern, bevor sich Bond-Chefin Barbara Broccoli nach einem neuen Regisseur umsehen muss. Und dann wird die Liste der Filmemacher, die sich nach diesem Job die Finger ablecken, lang genug sein.
Kein Bond für Danny Boyle11.12.2012

Sein kurzes 007-Intermezzo bei den Olympischen Spielen in London wird wohl ein Exot bleiben. Er selbst rät ab - denn sonst wird's unter Umständen teuer...

Wenn ein Oscar-Preisträger wie Danny Boyle sich vor großen Budgets fürchtet, sollte man ihn besser nicht in Versuchung führen.
Spätestens nachdem sich "Skyfall" als erfolgreichster Bondfilm aller Zeiten erwiesen hat - und sich dazu in punkto Einspielergebnis rasant der Milliardengrenze nähert - will halb Hollywood auf den noch vor wenigen Jahren stark rostenden 007-Zug aufspringen. Jeder zweite männliche Star kann sich vorstellen, nach dem Abdanken Daniel Craigs der kommende Bond, wahlweise auch sein nächster Gegner zu sein, diverse Regisseure würden gerne mal oder hätten schon fast mal...
Da tut es eigentlich ganz gut, von einem Filmemacher zu hören, dass er sich für gänzlich ungeeignet hält, den Doppelnullagenten auf die Leinwand zu bringen. Tragischerweise kommt das von einem Regisseur, der das künstlerisch gesehen ruhig dürfte. Doch Danny Boyle mag nicht - obwohl er als Mastermind der Eröffnungszeremonie zu den Olympischen Sommerspielen in London 007 und die Queen bereits spektakulär in Szene setzten durfte.

Bloß keine großen Summen

Und warum nicht? Natürlich wegen des lieben Geldes. Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen wäre es ihm allerdings zu viel: "Ich bin einfach nicht sehr gut im Umgang mit Riesensummen", erklärte der Regisseur von "127 Hours" und "Slumdog Millionär" jetzt im Interview, als nach weiteren Bond-Ambitionen gefragt wurde. "Vertraut mir bloß keine größeren Summen an. Mit 'The Beach' habe ich einen Film gemacht, der nach Hollywood-Maßstäben ein ordentliches Budget hatte - und es hat einfach nicht zu mir gepasst. Es gibt Leute, die können mit sowas umgehen - und ich liebe es, solche Filme anzusehen. Ich bin aber viel besser im Umgang mit kleineren Summen - und versuche lieber, möglichst viel aus denen herauszuholen."
Als nächstes wird Boyle sowieso erst den Thriller "Trance" angehen. Doch nachdem hier James McAvoy, Rosario Dawson und Vincent Cassel mitspielen, wird er wohl schon der Gagen wegen drum herum kommen, ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen - sei es ihm auch noch so unangenehm.
Hugh Jackman will doch Bond werden06.12.2012

Er war der Wunschkandidat, lehnte aber wegen "Wolverine" ab - also wurde statt Hugh Jackman Daniel Craig der neue James Bond. Nun will der Australier doch 007 spielen.

MI-6 oder X-Men?
Daniel Craig war nicht erste Wahl, als Pierce Brosnans Nachfolger als James Bond für "Casino Royale" gesucht wurde. Die Macher wollten eigentlich Hugh Jackman.
Doch der Australier mit dem rauen Charme hatte war gerade mit dem dritten "X-Men"-Film beschäftigt, dazu war bereits der eigene Film um den beliebtesten aller Mutanten Wolverine in Planung. Also sagte Jackman ab.
Doch diese Entscheidung gilt nicht für alle Zeiten, wie der Australier nun betont hat:
"Damals hat es nicht gepasst, aber als ich Daniel in seinem ersten Bond-Film sah, dachte ich mir, dass ich mich da vielleicht doch etwas mehr drum hätte bemühen sollen, denn 'Casino Royale' war großartig."
Nun hat der Australier sogar konkrete Pläne, Daniel auszubooten - wie er scherzhaft erklärt: "Ich werde einfach abwarten, denn das Gute bei Daniel ist, dass er nun wie alt ist? 62? Mann, der fällt doch schon auseinander! Also sage ich ihm immer: 'Ich stehe bereit, wann immer Du endlich aufgibst!' Und immerhin habe ich ja auch einen englischen Pass, das hilft bei Bond."

Erfolgreichster Bond aller Zeiten

In Wirklichkeit ist Daniel Craig natürlich erst 43 und damit genauso jung wie Jackman selbst. Und Craigs Vertrag läuft nach Insider-Informationen nach dem aktuellen "Skyfall" noch für zwei weitere 007-Filme.
"Ich verstehe mich sehr gut mit Daniel", meint Jackman denn auch und räumt ein: "Nachdem ich ihn in Australien persönlich getroffen habe, kann ich nur sagen: Niemand hätte Bond besser spielen können als er."
Das sehen übrigens auch die Fans so, die das aktuelle 007-Abenteuer in England zum erfolgreichsten Film aller Zeiten gemacht haben. "Skyfall" spielte in der Heimat des MI-6 in nur 40 Tagen sage und schreibe 120 Millionen Euro ein.
Grandiose Effekte30.11.2012

Diese Filme sind visuell die Besten der Besten, findet das Oscar-Gremium. Darunter die "Avengers", "Skyfall" und - "Der Hobbit"

Ohne überzeugende Optik nutzt die beste Story nichts. Hier sind die Filme, die miteinander um die visuelle Krone ringen.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences - das Gremium, das über die Oscar-Vergabe entscheidet - hat jetzt eine Liste mit den zehn Filmen veröffentlicht, die sich Hoffnungen machen dürfen, den begehrten Goldjungen für die besten visuellen Effekte zu erringen. Darunter sind vier der erfolgreichsten Filme des bisherigen Filmjahres: "Marvel's The Avengers", "The Dark Knight Rises", "The Amazing Spider-Man" und nicht zuletzt "Skyfall". Realistischer Weise muss man eigentlich von fünf Chartbreakern sprechen. Denn auch " Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" findet sich auf der Bestenliste.
Der läuft zwar erst am 13. Dezember in den Kinos an, aber es besteht wohl kein Zweifel, dass auch Peter Jacksons neueste Tolkien-Verfilmung wie eine Bombe einschlagen wird. Hinzu kommt, dass seine Mittelerde-Filme in punkto visuelle Effekte aus Erfahrung eine echte Macht sind. Jeder der drei Teile des "Herr der Ringe"-Zyklus' konnte sich damals den Oscar in dieser Kategorie sichern. Und es ist nicht davon auszugehen, dass Jackson diesmal die optische Messlatte nicht noch weiter nach oben verschieben wird

Die komplette Liste:


"The Amazing Spider-Man"
"Cloud Atlas"
"The Dark Knight Rises"
"Der Hobbit: Eine unerwartete Reise"
"John Carter"
"Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger"
"Marvel's The Avengers"
"Prometheus - Dunkle Zeichen"
"Skyfall"
"Snow White & the Huntsman"
Die ehrwürdigen Mitglieder der Motion Picture Arts and Sciences werden sich jetzt von jedem der Filme einen 10-minütigen Ausschnitt zu Gemüte führen. Im Januar wird die Liste noch auf fünf Oscar-Kandidaten eingedampft. Und das sind dann genau die Filme deren Macher vor Aufregung um Fassung ringen, wenn es am 24. Februar 2013 im Dolby Theatre in Los Angeles heißt: "And the oscar goes to..."
"Harry Potter"-Fiesling will Bond-Schurke werden29.11.2012

Jason Isaacs, der in den "Harry Potter"-Filmen Lucius Malfoy spielte, will im nächsten Bond-Film seinem einstigen Theater-Kollegen Daniel Craig das Leben schwer machen.

Einmal böse, immer böse?
Wenn Lucius Malfoy mit stechendem Blick und langem weißen Haar als muggelverachtendes Oberhaupt einer alten Zaubererfamilie, die sich ganz und gar dem dunklen Lord Voldemort verschrieben hat, dessem Erzfeind Harry Potter zu Leibe rückte, dann war ihm der Hass aller Fans des berühmtesten Zauberlehrlings aller Zeiten sicher.
An derart viel Antipathie kann man sich offensichtlich gewöhnen. Denn Jason Isaacs, der Lucius Malfoy in den "Harry Potter"-Filmen verkörperte, bewirbt sich nun öffentlich um die vielleicht prestigeträchtigste Schurkenrolle aller Zeiten - er will im nächsten James-Bond-Film nach "Skyfall" als 007-Gegner auftreten:
"Ich wäre wahnsinnig gerne ein Bond-Bösewicht", erklärt Jason Isaacs. "Ich wurde zwar noch nie gefragt, aber ich hatte ja zuletzt auch nie Zeit, denn ich war jahrelang wegen Harry Potter ausgebucht. Wenn man mich jetzt fragt, sage ich sofort ja!"

Ich war mal in Daniel verliebt!

Dabei ist Isaacs natürlich nicht der einzige Schauspieler, der gerne mal in einem 007-Film dabei wäre. Allerdings hat Isaacs einen entscheidenden Vorteil - Vitamin B zum Hauptdarsteller:
"Ich würde die Rolle vor allem deswegen gerne spielen, weil ich ein großer Fan von Daniel Craig bin. Ich finde, er ist ein extrem guter Bond. Dan und ich haben ein Jahr lang im Londoner National Theater im Stück 'Angels in America' ein Paar gespielt, von daher würde ein gemeinsamer Bond-Auftritt unsere schauspielerische Geschichte auf perfekte Weise weiterführen. Für mich war das damals wahrscheinlich der künstlerische Höhepunkt meiner Laufbahn - keine Ahnung, ob ihm das auch so geht?"
Falls dem doch so ist, sollte Isaacs eigentlich ganz gute Karten haben, die Nachfolge von Javier Bardem anzutreten, der im aktuellen 007-Spektakel "Skyfall" nach Meinung vieler den besten Bond-Gegner seit Langem gibt.
In der ewigen Fan-Bestenliste der 007-Schurken führt übrigens immer noch Gert Fröbe als Goldfinger vor Blofeld (Donald Pleasence) aus "Man lebt nur zweimal" und dem Beißer (Richard Kiel) aus "Moonraker".
Und wenn es in Sachen Bond-Zukunft nach den Fans geht, kommt Jason Isaacs leider auch nicht zum Zuge. Die Liste der Schauspieler, die am besten den nächsten 007-Gegner spielen sollten, führt Gary Oldman an - gefolgt von Daniel Day-Lewis, Christoph Waltz, Viggo Mortensen und der einzigen Frau: Charlize Theron!
007-Absage für Steven Spielberg26.11.2012

Auch, wenn es schon lange her ist: Sogar der Kultregisseur wollte James Bond einmal ins Abenteuer schicken - und durfte nicht.

Wenn manche Dinge ans Licht kommen, weiß man auch Jahrzehnte später nicht, ob man lachen oder weinen soll. Denn die Absage für den einen Helden wurde zur Geburtsstunde eines anderen.
Im Zuge der Promo-Tour zu "Lincoln", Steven Spielbergs epischem Kammerspiel über den Kampf des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten gegen die Sklaverei, hat man der Regie-Legende auch eine Frage zu James Bond gestellt. Seit sich "Skyfall" als erfolgreichster Ableger der ganzen Agentenreihe entpuppt hat und beim Einspielergebnis möglicherweise die magische Milliarden-Grenze erreichen könnte, wird ja auch in Filmemacher-Kreisen gerne über das Erfolgsgeheimnis des neuen 007-Abenteuers gefachsimpelt.
Also fragte man scherzhaft, ob er nicht auch mal Lust hätte, der Bond-Reihe mit einer Folge seinen Stempel aufzudrücken - nur um zu erfahren, dass sich das Storytelling-Genie in Punkto Bond-Film schon vor Jahrzehnten eine blutige Nase geholt hatte. "Ich bin damals zu Cubby Broccoli gegangen und habe gefragt, ob ich nicht einen machen könne - und er hat 'Nein' gesagt. Ich habe nie wieder gefragt." Klar, gute Idee: Warum einen der besten Regisseure aller Zeiten nehmen, wenn man auch einen wie John Glen damit beauftragen kann? Der war immerhin Regieassistent, bevor es jemand in Hollywood für eine gute Idee hielt, ihm die Bond-Filme 80er-Jahre anzuvertrauen.

Heldenmythos im Eigenbau

Und wie geht ein Steven Spielberg mit so einer brüsken Zurückweisung um? Er erfindet einfach seinen eigenen Kult-Helden: "Ich habe mich dann an die "Indiana Jones"-Filme gemacht." Das nennt konstruktives Verarbeiten von Frustrationen. Letztlich stellt sich also die Frage, ob Harrison Ford auch die Peitsche geschwungen hätte, wenn Spielberg statt einer Absage ein "do it" geerntet hätte. 007-Fan scheint der Meister aber dennoch geblieben zu sein. Immerhin lautete sein Statement zu "Skyfall": "Ich haben ihn einmal gesehen - und ich werde ihn mir ein zweites Mal ansehen."
Fahrstunden für James Bond21.11.2012

Um sich auch in New York hinters Steuer setzten zu dürfen, musste der "Skyfall"-Star noch mal die Schulbank drücken.

Irgendwie geht man davon aus, dass MI6-Agenten den internationalen Führerschein hätten. Das scheint aber wohl nicht obligatorisch.
In "Skyfall" fährt James Bond alias Daniel Craig, ganz old scool und stilbewusst, einen Aston Martin DB5 - den silbergrauen Traum eines jeden Retro-Fetischisten. In der Realität sah es mit dem Fahrspaß von Daniel Craig zumindest im Statte New York alles andere als prall aus. Kurz gesagt: Er durfte sich bislang überhaupt nicht hinter das Steuer eines Vehikels klemmen - und sei es eines kümmerlichen Smarts. Das war ihm nämlich nach dortigem Recht ohne entsprechende Prüfung ganz einfach verboten. Keine entwürdigende Sonderregelung für Doppelnull-Agenten des MI6 sondern schlicht zwingend vorgeschrieben. Höchste Zeit also, sich in Manhattan bei einer Fahrschule anzumelden.
Der Leiter derselben, Richard Fernandez, äußerte sich jedoch ziemlich angetan von dem prominenten Fahrschüler. "Er war ein netter Kerl, so freundlich. Sein Assistent hatte für ihn Privatstunden vereinbart - er war daher der einzige Schüler". Auf dem Programm standen Videos und Lehrmaterial zum richtigen Wenden, Fahren bei extremem Bedingungen, Einparken und - bei 007 besonders wichtig - die üblen Auswirkungen von Alkohol aufs Fahrverhalten. An den theoretischen Teil schloss sich dann prompt noch eine praktische Prüfung an. "Es gibt keine Ausnahme, egal wer du auch bist", erläuterte Fernandez dazu der Presse. Klingt alles in allem für einen Mann wie den britischen Superstar eigentlich doch ziemlich entwürdigend.

Frau am Steuer

Zumindest privat hätte der ja auch einfach seine Frau Rachel Weisz ans Steuer lassen können. Die hat nämlich die amerikanische Staatsbürgerschaft und ist zum Führen eines Wagens berechtigt. In "Skyfall" hätte sich das allerdings wohl nicht so großartig gemacht: "Fährst bitte Du, Schätzchen" ist nicht genau, was man von einem Topspion in halsbrecherischem Einsatz erwartet. Und auch bei seinen neuen Gespielinnen käme keine rechte Stimmung auf, wenn sie statt von Mr. Bond himself von seiner Frau zum Tête-à-Tête abgeholt würden.
Story für nächsten Bond steht, Mendes führt wieder Regie21.11.2012

Regisseur Sam Mendes wird auch beim nächsten 007-Abenteuer im Regiestuhl sitzen. Die Autoren von "Skyfall" haben verraten, dass er bereits die Handlung entwickelt hat!

Alles ist möglich - außer Zeitreisen und ein toter James Bond ?
Seit "Die Welt ist nicht genug" hat das Autorenduo Neal Purvis und Robert Wade die Geschichten der James Bond-Filme geschrieben - und damit auch den Wandel der legendären Agentenreihe beim Einstieg von Daniel Craig als neuem 007 entscheidend mitgeprägt.
Der Vertrag der beiden Drehbuch-Experten lief über fünf Filme, daher ist nun nach ihrem Debüt sowie "Stirb an einem anderen Tag", "Casino Royale", "Ein Quantum Trost" und "Skyfall" Schluss für die beiden.
Doch zum Abschied ließen sie noch einmal eine Bombe platzen: Sie verrieten, dass Sam Mendes ein weiteres Mal Regie führen wird - obwohl dieser mehrfach angedeutet hatte, dass er sich diese anspruchsvolle Aufgabe nicht sofort wieder antun wolle.
"Ich weiß, dass John Logan und Sam Mendes bereits die Handlung für einen weiteren Bond-Film vorgelegt haben", sagt Robert Wade.

Beinah wäre es aus gewesen mit Bond - James Bond ...

John Logan, der Megaerfolge wie "Gladiator", "Last Samurai" und "Hugo Cabret" vorzuweisen hat, hatte bereits am Drehbuch zu "Skyfall" mitgearbeitet und soll nun für die nächsten 007-Filme endgültig den Staffelstab vom Autorenduo Wade/Purvis übernehmen.
Die beiden scheidenden Bond-Experten haben als Rückblick auf ihre Arbeit auch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. So verrieten sie, dass es zwei Dinge gibt, die als 007-Autoren prinzipiell verboten waren: Zeitreisen waren laut Neal Purvis das eine. Und Robert Wade ergänzte: "Und wir durften ihn nicht sterben lassen - obwohl wir da ziemlich in Versuchung waren?"
Ein Bond-Film ohne James Bond? Das klingt erstmal völlig absurd. Doch eine konkurrierende Agenten-Reihe hat mit "Das Bourne Vermächtnis" bewiesen, dass man eine Filmserie sogar ohne die eigentliche Hauptfigur erfolgreich weiterführen kann ?
Daniel Craig zeigt "Skyfall" in Afghanistan19.11.2012

Mit einer Rekord-Gage für die nächsten beiden Bond-Filme in der Tasche jettete Daniel Craig zur Truppe nach Afghanistan

Sie haben die Lizenz zu töten, er den Film dazu: Daniel Craig präsentierte "Skyfall" vor britischen Soldaten am Hindukusch
Bestes Entertainment, damit fern der Heimat die Moral in der Truppe stimmt: Die britischen Soldaten in Afghanistan bekamen eine Sondervorführung von "Skyfall" im Feldlager zu sehen.
Die große Überraschung dabei war Daniel Craig, der höchstpersönlich an den Hindukusch gereist war, um den Film zu präsentieren. "Wir kriegen hier viel Besuch, aber James Bond ist schon was besonderes", kommentierte ein Soldat.
Die rund 800 Soldaten im Camp Bastion bekamen 007 sogar "in Action", wie das britische Verteidigungsministerium berichtet: Daniel Craig besichtigte nicht nur das Lager, sondern ließ sich am Schießstand beibringen, wie man korrekte Maschinengewehrsalven abgibt und nahm an einer Patrouillenfahrt teil.

Daniel Craig verdient die 70-fache Connery-Gage

Zuhause in England bricht "Skyfall" derweil alle Rekorde und auch bei uns ist das 23. Bond-Abenteuer ein echter Blockbuster: Über fünf Millionen Deutsche haben bislang ein Kinoticket dafür gelöst. Kein Wunder, dass den 007-Hütern bei EON Productions Craigs Unterschrift für zwei weitere Filme eine entsprechende Rekordsumme wert war.
Sagenhafte 50 Millionen Dollar soll Daniel Craig für "Bond 24" und "25" einstreichen. Zum Vergleich: Sean Connery musste sich mit weniger als 350 000 Dollar pro Film bescheiden und auch Pierce Brosnan kam über eine Gage von 16,5 Millionen Dollar für "Stirb an einem anderen Tag" nicht hinaus.
Damit ist Craig in der Topverdiener-Liga angekommen, in der sich Superstars wie Tom Cruise und Leonardo DiCaprio tummeln. Monitär besehen war es doch keine schlechte Idee, nach "Casino Royale weiterzumachen - eigentlich wollte Daniel Craig nach seinem ersten Bond-Film gleich wieder abmustern.
"Hotel Transsilvanien" wird fortgesetzt12.11.2012

Der Kinohit "Hotel Transsilvanien" bekommt einen zweiten Teil. Im Jahr 2015 soll Graf Dracula erneut die Pforten zu seinem schrägen Etablissement öffnen.

Lustig und originell: "Hotel Transsilvanien" rockt die Kinos.
Graf Dracula zum Inhaber eines Luxushotels zu machen, das den Monstern dieser Welt entspanntes Wohnen garantiert, erwies sich als bombastisch gute Idee: Der Animationsfilm "Hotel Transsilvanien" von Sony Pictures Animation wurde ein Kinohit. Natürlich muss dieser Erfolg weitergeführt werden und schon ist die Rede von einer Fortsetzung. Die soll im September 2015 die Kinos erobern.
Ob Regisseur Genndy Tartakovsky auch den zweiten Teil drehen soll, ist derweil noch unklar. Wie es heißt, ist der gebürtige Russe für den 3D-Animationsfilm "Popeye" vorgesehen und wird im Terminplan wohl keinen Platz für ein zweites "Hotel Transsilvanien" haben.
"Hotel Transsilvanien" spielte in den USA schon 140 Millionen Dollar ein und schaffte es sogar, den aktuellen Blockbuster Nummer eins "Skyfall" von der Spitze der italienischen Kinocharts zu verdrängen - kein Wunder, denn mit diesem Animationsfilm ist dem Studio ein echt origineller 3D-Kinospaß gelungen.
Im Mittelpunkt steht besagtes Hotel, ein 5-Sterne-Ressort, in dem Monster ungestört von den Menschen Urlaub machen können. Das Chaos bricht aus, als eines Tages ein junger Mann ganz unbedarft im Hotel eincheckt, nicht ahnend, was für Insassen im "Transsilvanien" wirklich wohnen.
Daniel Craig wollte James Bond-Rolle loswerden08.11.2012

Vor den Dreharbeiten zu "Skyfall" wollte Daniel Craig aussteigen. Und ausgerechnet sein Gegenspieler Javier Bardem war einmal im Rennen um die 007-Rolle.

Um ein Haar hätte Daniel Craig den Dienst bei Ihrer Majestät hingeschmissen. Und um ein Haar hätte es den ersten spanischen James Bond gegeben.
Beinahe wäre für "Skyfall" ein neuer James Bond-Darsteller fällig gewesen: Er wollte, so gestand Daniel Craig jetzt ein, den Dienst für seine Majestät quittieren und hinschmeissen.
Doch nicht erst seit "Skyfall" wird Craig der Rummel um die Rolle zuviel. "Ich wollte da wieder raus von dem Moment an, als ich drin war", sagte er dem 'Rolling Stone' Magazin. Doch die Macher im Bond-Studio EON Productions wußten um Craigs Wert für die Serie und zogen alle Register, um ihn zum Bleiben zu überreden.
"Sie wollten mich nicht gehen lassen", sagt Daniel Craig, "und ich erklärte mich bereit, noch ein paar Filme mehr zu machen. Aber wir wollen erstmal sehen, wie gut sich der Film schlägt, denn Geschäft ist Geschäft. Wenn der Mist daneben geht habe ich einen Vertrag, mit dem sich irgendjemand bestimmt gerne den Hintern wischt."

Vom Erfolg zu weiteren 007-Missionen verdammt

Derbe Worte für einen Gentleman, die seiner obersten Dienstherrin besser nicht zu Ohren kommen sollten - zumal sie ins Leere gehen: Der 'Mist' ist keineswegs daneben gegangen. "Skyfall", soviel steht jetzt schon fest, wird an der Kinokasse die erfolgreichste Bond-Mission aller Zeiten werden.
Noch bevor Daniel Craig überhaupt für seinen ersten 007-Auftritt in "Casino Royale ins Visier von EON Productions geraten war, hatte man einen ganz anderen Kandidaten im Blick. Ausgerechnet "Skyfall"-Schurke Javier Bardem hätte den ersten spanischen James Bond geben sollen, wie der Schauspieler kürzlich in einem Interview verriet.
"Die Rolle wurde mir vor Jahren angeboten. Ich weiß gar nicht mehr, um welchen Film es genau ging", erzählte Bardem, "aber ich glaubte nicht, dass es für mich die richtige Zeit war, so etwas zu machen. Außerdem hatte ich zeitgleich ein anderes Engegement, also sagte ich ab. Diesmal, nachdem ich das Drehbuch bekommen hatte, fühlte ich, wie kraftvoll der Stoff ist und wollte unbedingt dabei sein." Immerhin: Bardems Schurke Silva ist ein Ex-Kollege von 007.
Sean Connery fast in "Skyfall"07.11.2012

Es durfte letztlich nicht sein - aber Regisseur Sam Mendes hätte den Altmeister gerne im neuen Bond auftauchen lassen.

Bond meets Bond - witzige Idee oder desillusionierender Showstopper?
Vor nicht ganz einer Woche ist das neueste Bond-Abenteuer "Skyfall" in den Kinos angelaufen - und eilt seitdem von Rekord zu Rekord. Das tut natürlich auch Regisseur Sam Mendes gut, der sich in Interviews entsprechend locker präsentiert - und dabei mach' interessantes Geheimnis preisgibt.
Eines davon war ein Kurzauftritt, ein sogenannter Cameo, von Bond-Altmeister Sean Connery, der ursprünglich für "Skyfall" angedacht war. "Das war definitiv in der Diskussion", offenbarte Mendez im Gespräch mit der Huffington Post. Aber als Profi war ihm wohl auch der Haken an der Sache wohl bewusst. Denn so abgefahren die Idee im ersten Moment auch klingt: "Ich glaube, das wäre problematisch gewesen. Es hätte dich irgendwie aus dem Film gerissen. Connery ist eben James Bond - er kann nicht einfach in einer anderen Rolle zurückkehren." Trotzdem: "Wir haben mit dem Gedanken durchaus geflirtet - aber es konnte nicht sein, weil es die Leute eben abgelenkt hätte."

Aus der Traum vom Bösewicht

Das ist leider auch für Sir Roger Moore eine schlechte Nachricht. Der hatte ja in sieben Filmen den Doppelnullagenten verkörpert - und dennoch neulich bekundet, dass er für sein Leben gern in die Rolle eines Bond-Bösewichts schlüpfen würde. Aber wenn schon ein Kurzauftritt von Sean Connery das Publikum verstören würde - wie würde es wirken, wenn einer der beliebtesten James Bonds der Geschichte plötzlich versuchen würde, sich selbst zu eliminieren? Und sei es im durchtrainierten Körper von Daniel Craig.
"Skyfall" auf dem Weg zum erfolgreichsten 007-Film05.11.2012

Wenn "Skyfall" die Kinokassen weiter so rasseln lässt wie bisher, dann stößt das neuste Bond-Abenteuer das bisher einträglichste Agentenwerk "Casino Royale" vom Thron.

Daniel Craig kommt bei Bond-Fans bestens an. Nach "Casino Royale" setzt das neuste 007-Spektakel "Skyfall" zum Überflug im Kino an.
Ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel und immer noch ein Kassenknüller: Zu seinem 50. Jubiläum hat James Bond nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Nach Ländern wie Großbritannien, Italien oder Mexiko legt das neue Bond-Abenteuer "Skyfall" auch in Deutschland einen Bilderbuchstart hin.
Mit 2,1 Millionen Kinobesuchern am Startwochenende schnappte sich Bond Nummer 23 den Titel "Bester Start eines Bond-Films aller Zeiten" in Deutschland! Die Zeichen stehen gut, dass "Skyfall" auch zum weltweit erfolgreichsten aller 007-Spion-Spektakel aufsteigt. Bisher schmückt sich "Casino Royaleale" mit dem begehrten Titel.

Roger Moore möchte Daniel Craig in den Hintern treten

594 Millionen Dollar hatte "Casino Royale" seinerzeit weltweit erlöst. "Skyfall" kann innerhalb von nur ein paar Tagen bereits rund 290 Millionen Dollar auf der Habenseite verbuchen. Tendenz weiter steigend, zumal der US-Start ja noch aussteht.
Bond-Darsteller Daniel Craig dürften die fabelhaften Zahlen wie Butter auf der Zunge zergehen. Immerhin musste sich der Brite massivste Ablehnung im Vorfeld seiner ersten Verpflichtung als Agent mit der Lizenz zum Töten gefallen lassen. Die Unkenrufe waren jedoch schnell verstummt, als Craig Bond brachialer und cooler verkörperte als alle anderen Vorgänger.
Einer davon bringt sich derzeit ins Gespräch als neues Bond-Bösewicht. Sir Roger Moore, der zwölf Jahre lang den Geheimagenten verkörperte, glaubt, er könnte der perfekte Bond-Gegner sein. "Ich würde liebend gerne den Widersacher spielen." Ob die Produzenten ihm den Gefallen tun? Daniel Craig hätte sicher nichts dagegen...
"Skyfall"-Team will Vampire jagen05.11.2012

Ihr Bond bricht alle Rekorde, da wollen Regisseur Sam Mendes und sein Autor gleich in London bleiben - und Vampire pfählen

Mit dem Erfolg von 007 im Rücken kann man sich auch mal mit Tom Cruise anlegen. Der dreht "Van Helsing" - und "Skyfall"-Regisseur Sam Mendes ebenso.
Alles deutet darauf hin, dass "Skyfall" der bis dato erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten wird. Carte Blanche für alle Beteiligten, freie Wahl der nächsten Projekte. Für Regisseur Sam Mendes und seinen Co-Autoren John Logan heißt das: Wir wollen ins Fernsehen.
Mendes hat eine Serie im Sinn, in der Vampire das London des frühen 19. Jahrhunderts heimsuchen, das Ganze im Look von "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen". Das Drehbuch für den Pilotfilm wird John Logan schreiben, Mendes produziert und führt vielleicht sogar die Regie.

"Skyfall"-Sam gegen "Schnewittchen"-Rupert

John Logan, der neben "Skyfall" unter anderem auch die Skripts von Gladiator oder "Hugo Cabret" schrieb, bleibt der Themse-Metropole auch danach noch treu: Er wird auch die Drehbücher der als Miniserie angelegten nächsten beiden Bond-Filme verfassen.
Als Held in Mendes und Logans Serie steht einmal mehr der gute alte Vampir-Jäger "Van Helsing" im Mittelpunkt, aber auch Dr. Frankenstein hat seinen Auftritt. Das "Skyfall"-Duo schert dabei wenig, dass der auch demnächst von Tom Cruise unter der Regie von "Snow White & the Huntsman"-Macher Rupert Sanders eine Frischzellenkur bekommt.
Bondgirl Bérénice Marlohe sucht Mann zum Kochen02.11.2012

Der Traummann von Bérénice Marlohe, Bondgirl aus "Skyfall", muss nicht schön sein - wenn er gut kochen und wandern kann und sie schlafen lässt.

Nach "Skyfall" stehen der Französin Bérénice Marlohe in Hollywood alle Türen offen.
Bérénice Marlohe ist als neues Bondgirl in "Skyfall" zurzeit in aller Munde - klar, dass die Schöne sich nun auch zu spannenden Fragen äußert, etwa, wie sie sich ihren Traummann vorstellt: "Hübsch muss er nicht sein", so Marlohes Ansage im Herrenmagazin FHM. Dafür sollte er Charisma und Sinn für Humor haben:
"Was finde ich an einem Mann attraktiv? Also er muss nicht gut aussehen. Wenn er nichts zu sagen hat, nicht witzig ist und auch das gewisse Etwas in seinen Augen fehlt, ist er für mich nicht attraktiv."
Doch nicht nur das Funkeln in den Augen kann Bérénice Marlohe überzeugen. Der Traummann muss noch etwas mehr draufhaben, um das Ex-Model herumzubekommen: "Er kann gern auch noch ein guter Koch sein so mit Kuchen, Erdbeertorten und jeglicher Art von Pasta. Und ich mag Kunst und Musik, koche selbst gern und gehe gern wandern. Ich liebe es, lange zu schlafen, das können schon mal zehn Stunden pro Nacht sein."

Bondgirl als Batmans Gegenspieler?

Doch nicht nur in Sachen Partner ist Bérénice Marlohe anspruchsvoll - auch die Rollen sollen es in Zukunft sein: "Am liebsten würde ich den Joker im nächsten Batman spielen - ein Video, wo ich als Joker zu sehen bin, gibt es schon. Doch leider sind all die Rollen, die mich interessieren würden, schon von Männern belegt."
Daniel Craig verbündet sich mit George Clooney30.10.2012

Die Besetzungsliste zu George Clooneys neuer Regiearbeit "The Monuments Men" kann unter anderem auch einen James-Bond-Darsteller verbuchen.

Gerade bricht Daniel Craig mit "Skyfall" sämtliche Besucherrekorde, da macht er sich schon bereit für die nächste Männerrunde.
Bereits zum vierten Mal nimmt George Clooney selbst im Regiestuhl Platz und setzt sein eigenes Projekt in die Tat um. Bisher waren auch alle Werke des Oscar-Preisträgers erfolgreich und hochgelobt, da steigt der Druck natürlich gewaltig an. Doch George Clooney scheint einen Star nach dem anderen für "The Monuments Men" begeistern zu können, denn die Liste der A-Promis nimmt laufend zu.
Zuletzt gab Mr. James Bond persönlich sich die Ehre und sagte sein Mitwirken an dem Kriegsdrama über die Handlanger von Adolf Hitler zu. Doch mit "Skyfall"-Star Daniel Craig und natürlich George Clooney selbst in einer der Hauptrollen ist es noch lange nicht getan. Ebenfalls dabei sind Cate Blanchett, Jean Dujardin, John Goodman und sogar Bill Murray. Auch wenn einige der Namen noch nicht sicher feststehen, kann man doch davon ausgehen, dass jeder von ihnen gerne mit Clooney zusammenarbeiten würde.

George Clooney auf Nazi-Jagd

In "The Monuments Men" konzentriert sich George Clooney auf eine Gruppe von Kunstspezialisten, die versuchen, von den Nazis gestohlene Wertsachen und Schätze zurückzugewinnen, bevor sie vernichtet werden. Am Drehbuch ist Grant Heslov beteiligt, der mit Clooney schon "The Ides of March" und "Good Night, and Good Luck" verfasst hat.
Autor und Termin für die nächsten beiden "James Bond"-Filme29.10.2012

Wenige Tage vor dem Kinostart von "Skyfall" verraten die Produzenten, wie es mit dem Superstar im Geheimdienst Ihrer Majestät weitergehen soll.

Alle zwei Jahre ein neuer "Bond" - und es geht mit einer Doppelfolge für den Agenten mit der Doppelnull weiter.
Im September verkündeten die "Bond"-Macher bei EON Productions zufrieden, dass Daniel Craig für die 007-Rolle weiterhin verpflichtet wurde. Der Brite wird Englands ganzen Stolz in mindestens zwei weiteren Filmen verkörpern. Über diese Episoden, "Bond 24" und "Bond 25" gibt es jetzt, wenige Tage vor dem Start von "Skyfall" die ersten Informationen.
Autor John Logan bleibt wie Craig an Bord der Serie. Logan ist ein Topmann, er saß neben "Skyfall" auch schon für Hits wie Gladiator oder "Hugo Cabret" an der Feder. Sein Auftrag lautet, die Drehbücher für die beiden kommenden Bond-Abenteuer als Doppelfolge anzulegen. Ihnen liegt keine Vorlage des Bond-Erfinders Ian Fleming zugrunde, John Logan muss sich selbst was ausdenken.
Als Drehstart für "Bond 24" ist der Herbst 2013 in den Londoner Pinewood Studios anvisiert, ein Jahr später soll der Film in die Kinos kommen. Die Frage, ob beide Filme direkt nacheinander gedreht werden, oder ob "Skyfall"-Regisseur Sam Mendes noch einmal mitmischt, ließen die Produzenten unbeantwortet. Aber sie verrieten, dass ab jetzt alle zwei Jahre eine neue 007-Mission in die Kinos kommen soll.

Batman ist Vorbild für den "Skyfall"-Bond

Sam Mendes teilte mit, dass er wahrscheinlich nicht mehr dabei sein wird - es sei denn man würde ihn druckvoll überreden. Heißt: Ist "Skyfall" ein Erfolg und und sein Scheck groß genug, ließe er mit sich reden. Er gestand übrigens, dass er sich für "Skyfall" stark von Christopher Nolans Batman-Trilogie "The Dark Knight" beeinflussen ließ.
Das ist insoweit interessant, als auch Christopher Nolan selbst "in der richtigen Situation und zur richtigen Zeit" Appetit auf 007 hätte. Ein Gedanke, der dem "Skyfall"-Coproduzenten Gregg Wilson gut gefällt: "Es wäre ein Traum, mit Nolan zu arbeiten!"
Bond 23, "Skyfall", läuft am ersten November 2012 in den Kinos an.
Idris Elba als 007?25.10.2012

Dass er auf die Rolle scharf ist, ist kein Geheimnis. Dass Hollywood sich das sogar vorstellen kann, ist hingegen neu.

Wer wird der nächste Bond-Star? Bewährtes Thema für jede Cineasten-Party, Dauerthema für Großbritannien - und natürlich für Hollywood. Nur wird es da auch noch entschieden.
James Bond Nummero 23, bekanntermaßen "Skyfall" betitelt, ist noch nicht mal angelaufen - schon wird unverdrossen spekuliert, wer Daniel Craig einmal Beretta und Martiniglas aus der Hand nehmen könne. Immer voraus gesetzt, der hochgelobte Brite fühlt sich tatsächlich einmal zu alt für den Job beim Secret Service. Sowas in der Richtung verlautbart der 44-jährige zwar in jedem zweiten Interview, doch das läuft vermutlich eher unter Fishing For Compliments als unter altersbedingten Ermüdungserscheinungen. Craig selbst hält sich ja angeblich auch für einen miesen Agenten ("Ich wäre wirklich furchtbar! Ich kann einfach nicht lügen") - das hat ihn aber nicht davon abgehalten, dem langsam erlahmenden 007-Thema eine höchst erfolgreiche Frischzellenkur zu verpassen. Hinzu kommt, dass seine Unterschrift bereits die Verträge für zwei weitere Bond-Abenteuer ziert.
Aber trotzdem: Wenn man so in die Runde fragt, wer unter Hollywoods Herren sich in der Rolle sehen würde, ragt immer ein Finger ganz weit nach oben - der von Idris Elba. An dem Finger dran ist ein Schauspieler, der sich mimisch durchaus mit Ruhm bedeckt hat. So führte er als Raumschiff-Kapitän Ridley Scotts "Prometheus", spielte in der BBC-Serie "Luther" virtuos den gebrochenen Titelhelden und bereicherte die grandiose Krimiserie "The Wire". Dazu ist er charismatisch, cool - und schwarz. Ab dem Punkt runzeln Bond-Fans gerne mal die Stirn - weniger aus Gründen der Diskriminierung sondern aus Sorge um die Rollen-Konsistenz. Dass sich bei einem Agenten Gesichtszüge, Haarfarbe, Stilempfinden und Lieblingskarosse im Laufe des Lebens ändern, scheint damit in Deckung zu bringen. Aber ein Wechsel der Hautfarbe?
Jetzt hat sich "Skyfall"-Star Naomie Harris diesbezüglich zu einem Statement hinreißen lassen. Und nicht genug damit, dass sie sich als Fan des Afrobriten outete: "Ich würde für Idris stimmen. Ich habe gerade mit ihm gearbeitet und er ist ein großartiger Typ". Vor allem, was sie sonst noch so verriet, zeigt: Auch die Traumfabrik hält so einen Farbwechsel keinesfalls für absurd. "Ich wusste gar nicht, dass es diese Gespräche gab. Dann habe ich einen Film mit Idris gemacht - und er erzählte, dass er sich mit Barbara Broccoli getroffen hat. Und dass es tatsächlich möglich wäre, dass die Zukunft einen farbigen James Bond bereithält."

Die Frau für Revolutionen

Wenn man jetzt noch weiß, dass Barbara Broccoli seit Mitte der 90er alle Bond-Filme produziert, bekommt dieses Treffen plötzlich besonderes Gewicht. So jemand trifft sich nicht mit einem Schauspieler, nur um Hollywood-Klatsch auszutauschen. Und auch, dass sie vor keinem Paradigmenwechsel zurückscheut, hat die Produzentin längst beweisen. Sie war es nämlich, die durchgesetzt hat, dass in "Goldeneye" Bonds Chef M mit einer Frau besetzt wurde. Und heute wundert sich längst niemand mehr, dass Judi Dench beim Secret Service das Sagen hat.
Natürlich auch eine Option für die Zukunft: 007 als Frau. Schließlich hat Idris Elba einmal seine Qualifikation als Doppelnullagent darauf reduziert, er könne mit Frauen flirten und drinken. Also nichts, was nicht auch auf Lindsay Lohan zutrifft.
Blauer Daniel Craig überzeugt Sam Mendes23.10.2012

Auf sein gepflegtes Bierchen will der 007-Star einfach nicht verzichten. Und das hat auch was Gutes...

Irgendwie auch nur ein Mann: Seine Ehe mit Rachel Weisz scheint Daniel Craig nicht davon abzuhalten, ab und an Eins im heimischen Pub zu zischen.
Daniel Craig ist ja nicht erst eine Star, seit er die Rolle des James Bond angeboten bekommen hat. Schließlich ist er schon vorher in namhaften Filmen wie "München" oder "Layer Cake" durch sein Können überzeugt - und hat dabei sogar etliche Schaupiel-Preise abgeräumt. Doch spätestens seit er 007 verkörpert, kennt der Rummel um den 44-jährigen keine Grenzen. Doch eines will sich Craig durch den Ruhm offenbar nicht nehmen lassen. Sein gepflegtes Bierchen in der Stammkneipe. "Ich gehe immer noch in den örtlichen Pub", behauptete der Brite neulich gegenüber der Presse. "Das Stadtzentrum ist Freitag Nachts für mich vielleicht nicht der ideale Ort, um ein ruhiges Bierchen zu trinken - aber zu Hause gehe ich immer noch auf ein Gläschen."
Ja, jetzt vielleicht wieder. Aber was gab es damals für einen Aufschrei, als seine äußerst physische Interpretation des Superagenten das Empire polarisierte. Vielen Engländern war die robuste Darstellung des Secret-Service-Man bei weitem nicht ikonenhaft und elegant genug - was sie auch lautstark äußerten. Gut, alles Drohgebärden von gestern - mittlerweile hat sich die öffentliche Meinung ja dahingehend stabilisiert, dass Craig das Beste war, was James Bond überhaupt zustoßen konnte.

Totgequatschter Sam Mendes

Übrigens unter Umständen auch Daniel Craigs Hang zu gepflegten Bierchen. Von diesen hatte er nach eigenen Angaben schon etliche intus, als er auf einer Party Sam Mendes über den Weg torkelte. Der Regisseur von "Skyfall" war damals noch ganz weit weg davon, sich bei einem Bond-Film aufs Regie-Stühlchen zu setzen. Aber Craig - sowohl Fan von Mendes als auch prächtig angeschiggert - begann, Überzeugungsarbeit zu leisten. "Er trinkt nicht, war also nüchtern - aber ich eben nicht. Also habe ich ihm das Hirn aus dem Schädel gequatscht über den nächsten Film und über die Dinge, dir wir an Bondfilmen lieben. Ich habe ihm quasi den Job angeboten - was ja wiederum überhaupt nicht mein Job war." Ob das eine gute oder schlechte Idee war, wird das Publikum am 1. Oktober beurteilen könne, wenn "Skyfall" in die Kinos kommt.
Kindheitstraum für Javier Bardem22.10.2012

Schon von Kindesbeinen an ist der iberische Star ein Fan des Doppelnullagenten. Und jetzt darf er sogar versuchen, ihn zu töten...

Der Star aus "Biutiful", "Das Meer in mir" und natürlich "No Country for Old Men" ist von seiner Rolle in "Skyfall" noch ganz beseelt.
In "Skyfall" ist es Javier Bardem, der Agenten-Ikone James Bond - zum dritten Mal verkörpert von Daniel Craig - das Leben nach Kräften schwer macht, resp. zu verkürzen versucht. Jetzt hat der Mann zwar schon seinen Oscar für "No Country for Old Men" im Schrank stehen und ist damit im Schauspieler-Olymp angekommen. Das hält den spanischen Star aber nicht davon ab, ins Schwärmen zu geraten, wenn man ihn auf seine Rolle als Raoul Silva im neuen Bond-Abenteuer anspricht. Denn nach wie vor behauptet der 43-jährige Edelmime, dass für ihn damit ein alter Kindheitstraum in Erfüllung gehe.
"Ich bin ein riesiger Fan der James Bond-Saga. Als ich klein war, durfte ich mit meinem Vater Sean Connery als 007 sehen. Aber wie hätte ich davon träumen dürfen, selbst einmal in einem der Filme zu spielen?" Für einen Schauspieler seiner qualitativen Gewichtsklasse scheint das letzten Endes nicht einmal so schwer gewesen zu sein. Denn Regisseur Sam Mendes war wohl so von den Fähigkeiten des Stars angetan, dass er ihm sogar großen Einfluss auf die Gestaltung des charismatischen Bösewichtes einräumte.

Der etwas andere Bösewicht

Hätte der wiederum aber wohl auch nicht müssen. Denn wie charakterisierte Javier Bardem seine Aufgabe: "Sam Mendes hat die ganze Dynamik der Bösewicht-Rolle geändert - Silva ist alles andere als der übliche Schurke. Damit gab er mir wirklich was zu kauen - und einen nuancierten Bond-Gegner zu spielen."
"Bond hat uns nachgemacht"17.10.2012

Der Regisseur der Fortsetzung des Entführungs-Krachers "Taken 2" mit Liam Neeson über seinen Ausnahme-Produzenten Luc Besson, die starke Story in Teil 2 und Ärger mit den 007-Machern.

Riesenerfolg: Weltweit hat Olivier Megatons "96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson als Entführungs-Schreck bereits am ersten Kinowochenende mehr als 100 Mio. Dollar in die Kassen gespült! Nun ist die Action-Fortsetzung auch in den deutschen Kinos zu sehen.
"96 Hours" war für Regisseur Pierre Morel 2009 ein Riesenerfolg. Wie kam es dazu, dass Sie für den zweiten Teil übernahmen?
OLIVIER MEGATON: Anfangs wollte ich das gar nicht, weil ich mich fragte, warum man überhaupt eine Fortsetzung von "96 Hours" drehen sollte. Nachdem ich "Colombiana" fertiggestellt hatte, wurde mir ein neues Drehbuch vorgelegt, und darin sah ich plötzlich einen neuen Zugang, um in 96 Hours - Taken 2 eine eigenständige Geschichte zu erzählen, die ich nicht mehr nur als Fortsetzung des Films von Pierre Morel sehen konnte.
Was sind die Unterschiede zwischen den beiden Filmen?
Zunächst einmal kann man sich den zweiten Teil ansehen, ohne den ersten kennen zu müssen. Es ist ein eigenständiger Film, weniger grob als der erste Film, der im Grunde genommen eine simple Rachegeschichte erzählte. In "96 Hours - Taken 2" sucht die Figur von Liam Neeson jedoch nach Erlösung.
Diesmal geht es nicht nur ihm um seine Familie, sondern auch seinem Gegenspieler - es sind zwei Väter, die sich bekämpfen. Das war für mich eine völlig neue Sichtweise.
War Liam Neeson gleich bereit, wieder mitzumachen?
Nein. Er dachte anfangs genauso wie ich, als die erste Drehbuchfassung auf den Tisch kam. Warum eine Fortsetzung? Die Story ist zu Ende erzählt. Als ihm ein Jahr später das neue Buch vorgelegt wurde, sagte er schließlich zu. Wir beide haben also ziemlich ähnlich reagiert.
"96 Hours - Taken 2" ist bereits Ihre dritte Zusammenarbeit mit Produzent Luc Besson.
Dreieinhalb, wenn man es genau nimmt, denn ich arbeitete erstmals als Regieassistent bei "Hitman" für ihn. Danach kamen "Transporter 3", "Colombiana" und nun "96 Hours - Taken 2". Luc ist ein großartiger Produzent. Denn er ist nicht nur der einzige Produzent in Frankreich, sondern in ganz Europa, dem es gelingt, die finanzielle Basis für Genrefilme zu schaffen. Die meisten französischen Produzenten setzen lieber auf Komödien. "Ziemlich beste Freunde" ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit relativ wenig Kosten einen großen Erfolg erwirtschaften kann. Es braucht schon Mumm, sich auf andere Genres einzulassen.
? und dazu einen Star wie Liam Neeson, um einen kostenintensiveren Thriller auch international verkaufen zu können.
Absolut, vor allem für den US-Markt. Für die Amerikaner sind wir Europäer Fremde, die nicht gerade dazu eingeladen werden, sich in ihr Geschäft einzumischen. Wir laden uns dazu selbst ein, aber es ist nahezu unmöglich, einen Erfolg mit einem unbekannten europäischen Schauspieler in den USA zu erzielen. Man muss Stars wie Liam Neeson, Jason Statham oder Zoe Saldana verpflichten, um dort überhaupt eine Chance zu haben.
Vermissen Sie es nicht, einen Film in Ihrer eigenen Sprache zu inszenieren?
Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, in Englisch zu drehen. Natürlich würde ich auch gern mal wieder einen Film mit französischen Darstellern drehen, aber das ist sehr mühsam und geht wahrscheinlich nur, wenn man kleine Filme für ein kleines Publikum machen will. Filme für den Weltmarkt kann man heutzutage wirklich nur noch in Englisch drehen.
Wobei auch amerikanisches Geld in einer Produktion wie "96 Hours - Taken 2" steckt.
Filme wie "96 Hours - Taken 2" oder "Colombiana" müssen noch vor Drehbeginn in die USA und andere rentable Märkte, wie auch Deutschland, verkauft werden. Nur so kann das finanzielle Risiko klein gehalten werden, anders wäre das gar nicht möglich.
Warum haben Sie für "96 Hours - Taken 2" Istanbul als Schauplatz ausgesucht?
Weil es schon über zwölf Jahre her ist, dass man diese sagenhafte Stadt auf der Leinwand gesehen hat. Soweit ich weiß, sah man Istanbul zuletzt in dem "Bond"-Film "Die Welt ist nicht genug". Man muss versuchen, für jeden neuen Film einen neuen Schauplatz zu finden, damit er zum Charakter werden kann, den es zu entdecken gilt. Deshalb haben wir die Sehenswürdigkeiten, Straßen und Gebäude von Istanbul stark in die Geschichte von "96 Hours - Taken 2" eingebaut.
Ironischerweise spielt der neue Bond-Film, "Skyfall", ebenfalls wieder in Istanbul. Bereitet Ihnen das Kopfschmerzen?
Wieso sollte es? Wir waren zuerst an den Locations und waren uns sicher, dass unser Film auch vor "Skyfall" in die Kinos zu kommen würde. Aber sie schienen unserer Spur zu folgen, drehten haargenau an den Orten, wo wir vorher waren. In "96 Hours - Taken 2" rennt Maggie Grace in einer Szene über ein Dach. In "Skyfall" rast Bond mit dem Motorrad über ein Dach in der exakt gleichen Einstellung, obwohl das Team dort erst zwei Monate nach uns war. Wir haben Bond jedoch nie als Konkurrenz gesehen und konnten es nicht nachvollziehen, warum es umgekehrt sein sollte. "96 Hours - Taken 2" ist ein ganz anderer Film. Klar haben wir ein ähnliches Zielpublikum, aber die Leute, die vorher von "96 Hours - Taken 2" begeistern sind, werden danach doch erst recht in "Skyfall" gehen.
Wird schon über einen dritten Teil von "96 Hours" nachgedacht?
Nein. Ich will keine weitere Fortsetzung machen, und ich glaube, Liam auch nicht. Vielleicht wird es für einen anderen Regisseur interessant, nochmal etwas Neues daraus zu machen, aber für mich ist das Ganze beendet.
Wie sehen Ihre nächsten Projekte aus?
Ich sitze gerade an einem Skript für "Land of the Living", ein brillanter Roman von Nicci French über eine Frau, die entführt wurde und sich befreien kann, aber ich weiß noch nicht, ob das mein nächstes Projekt sein wird. Auf meinem Tisch liegen noch andere Projekte, die möglich wären, aber nach drei Filmen in vier Jahren habe ich das Gefühl, erst mal eine Pause einlegen zu müssen.
Daniel Craig schläft bei Unterwasser-Dreh zu "Skyfall"16.10.2012

Bond-Darsteller Daniel Craig ist passionierter Taucher - und verdammt cool: Beim Action-Dreh unter Wasser zum neuen 007-Spektakel "Skyfall" schlief er sogar ein.

Sein Name ist Bond - Penn-Bond!
Atemberaubende Frauen, gefährliche Supergangster und Action zu Lande, in der Luft und zu Wasser - da wäre jeder normale Mann bei Puls 180.
Nicht so Daniel Craig: Der 007-Darsteller ist als James Bond derart cool, dass er in Situationen, in denen andere hyperventilieren, erstmal ein Nickerchen macht.
So geschehen beim Dreh der Unterwasserszenen für den neuen Bond-Film "Skyfall". Dafür wurden in den berühmten Pinewood-Studios nahe London riesige Tanks installiert. Und die nutzte Craig, der ein erfahrener Sport-Taucher ist, gerne als geheimen Rückzugsort fürs Power-Napping:
"Ich liebte diese Dinger, weil dich darin niemand findet. Ich habe die meiste Zeit am Set unter Wasser verbracht. In den Drehpausen bin ich einfach mit Sauerstoffflasche an den Boden dieser zehn Meter tiefen Wassertanks runter und habe mich versteckt. Das ist total großartig und manchmal bin ich dabei sogar eingeschlafen, weil es im Wasser so schön entspannend ist. Und irgendwann höre ich dann oben jemand hektisch brüllen: 'Wo ist Daniel?!??'"

Hauptdarsteller versunken!

Zum Glück für die Macher um Regisseur Sam Mendes ist ihr Star aber immer mal wieder aufgetaucht. Ob Daniel Craigs Leistung von den Auszeiten unter Wasser profiziert hat, gibt's ab 4. November zu erleben, wenn das neue Bond-Abenteuer "Skyfall" ins Kino kommt.
Daniel Craig merkt das Alter12.10.2012

Mindestens einmal pro Bond-Film muss der Star seine Brust entblößen. Das macht's nicht einfacher, in Würde zu altern.

Zugegeben: Daniel Craig ist wirklich ein Muskelpaket. Aber auch er wird langsam älter...
Schon seltsam: Früher ging ein Raunen durch den Saal, wenn sich eines der traumschönen Bond-Girls ihrer Wäsche entledigte. Heute fangen offensichtlich etliche Zuschauer an schneller zu atmen, wenn James Bond alias Daniel Craig seinen Oberkörper entblößt. Gut, der ist durchaus trainiert und fürs Alter äußerst knackig - aber bietet letztlich nichts, was man nicht auch bei jeder Schwimm-WM offeriert bekäme. Aber bitte...
Craig selbst steht diesem zart voyeuristischem Element in seinen Bond-Filmen durchaus positiv gegenüber: "Es ist einfach witzig. Eigentlich steckt ja schon genug Erotik in dem Film mit den Damen - und hoffentlich ein wenig mit mir. Aber jetzt ist es fast schon ein Gag geworden."
Dabei sieht der Star aus "Skyfall", der am 1. November in den Kinos anlaufen wird, die Sache mit dem Muskelspiel durchaus realistisch. Denn obwohl er nicht die 50 Jahre auf dem Buckel hat, die James Bond vor wenigen Tagen feiern durfte - 44 Lenze sind es doch, die der britische Schauspieler hinter sich hat. "Eigentlich ist es mir egal, wie oft ich das noch tun muss. Aber es wird immer schwieriger, je älter ich werde."

Jeder Bond ein Individuum

Stimmt schon - wird aber alles nichts helfen. Schließlich war es ja seine extrem physische, körperbetonte Interpretation des Doppelnull-Agenten, mit der er damals die Herzen von Kritikern und Fans für sich gewinnen konnte. Denn sein Sinn für Stil, Humor oder Selbstironie ist bei seinem Bond eher nicht besonders ausgeprägt - im Gegensatz zu seinen Vorgängern.
James Bond ist der einflussreichste Mann der Welt11.10.2012

Wer hätte das gedacht: Nicht Barack Obama oder Mark Zuckerberg haben bei Männern die Hosen an, sondern "Skyfall"-Filmheld James Bond.

Eine Kunstfigur aus Hollywood hat in der Männerwelt das Sagen. Laut einer Onlineerhebung ist James Bond der einflussreichste Mann des Planeten.
Sein Name ist Bond, James Bond. Vor fünfzig Jahren schickte Autor Ian Fleming seinen Helden in sein erstes Romanabenteuer, bevor der Superspion im Dienste ihrer Majestät auch die Leinwände dieser Welt eroberte.
In wenigen Wochen startet mit "Skyfall" der neuste Fall des Geheimdienstmanns. Das smarte Treiben des fiktiven Geheimagenten über die Jahrzehnte hinweg blieb für die Gesellschaft nicht ohne Folgen, wie sich nun herausstellt.
In einer Online-Umfrage des amerikanischen Onlinedienstes askmen.com wurde James Bond, der zum dritten Mal von Daniel Craig gespielt wird, zum einflussreichsten Mann der Welt gewählt.

Bond verwies Obama, Bolt und Clinton auf die Plätze

Interessant ist, dass mit James Bond eine Kunstfigur die Liste der Alphatiere anführt. Dem hatte selbst der schnellste Mann der Welt, Usain Bolt, ausnahmsweise nichts entgegenzusetzen. Der Jamaikaner musste sich mit Rang 2 zufrieden geben.
Auf den weiteren Plätzen landeten der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, "Family Guy"-Schöpfer Seth MacFarlane und Joseph Gordon-Levitt, Star aus "The Dark Knight Rises". Barack Obama musste sich übrigens mit dem elften Platz begnügen.
Die Wahl begründeten die Websitemacher so: ""Bond passt immer genau in die jeweilige Zeit. Er beeinflusst Männer seit sechs Dekaden und ist damit immer noch nicht fertig." Daniel Craig ist Gott sei Dank auch noch nicht durch mit der Serie, wie wir in "Skyfall" sehen können. Wie lange er die 007-Rolle noch spielen wird, ist unklar. Zumal der 44-Jährige mit zunehmendem Alter sich immer schwerer damit tut, Nacktszenen in Bond-Filmen zu drehen.
Spaß macht es Daniel bisher allemal, sich als 007 nackig zu machen und damit einen Schuss Sexyness zu Nervenkitzeln wie "Skyfall" beizutragen. Unseretwegen kann das noch eine ganze Weile so weiter gehen.
Die besten Action-Szenen aus "James Bond: Skyfall"09.10.2012

30 Sekunden packende Bond-Action im brandheißen Clip zum neuen 007-Abenteuer "Skyfall": Daniel Craig zeigt, was der Topspion alles mit einem Motorrad anstellen kann.

"With Pleasure - mit Vergnügen!"
So lautet die trockene Antwort von Daniel Craig im neuesten Clip zu "Skyfall" auf die Frage, ob er bereit sei, seine Arbeit wieder aufzunehmen.
Was in dem 30 Sekunden kurzen Spot dann folgt, ist ein Feuerwerk von heißer Erotik mit den neuen Bondgirls und noch heißerer Action-Sequenzen aus dem neuen 007-Abenteuer, das bei uns schon am 1. November ins Kino kommt - also eine Woche früher, als im für den internationalen Markt produzierten Clip angekündigt.
Craigs Replik ist dabei natürlich selbstironisch doppeldeutig, wie es Sean Connery einst zu Bonds Markenzeichen gemacht hat: Denn "Pleasure", was auch "Lust" bedeutet, hat 007 schon immer mit den attraktiven Frauen in seiner Welt gehabt - im neuen Film sind das vor allem Bérénice Marlohe und Naomie Harris. Gleichzeitig ist "With Pleasure" eine typisch britische Höflichkeitsformel, wenn man eine Aufgabe erledigt.

Die scheinbar stets korrekte Chefin hat Mist gebaut...

Die besteht im neuen Bond-Abenteuer hauptsächlich darin, das Chaos um M (Judi Dench) zu bereinigen. Ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit der MI6-Chefin bedroht das Leben sämtlicher Agenten, der ganzen Organisation und am Ende - wie es sich für Bond gehört - der ganzen Welt!
Dass der britische Kultspion dabei auf seiner Mission einen unverwechselbaren Stil pflegt, der in der Filmgeschichte oft kopiert aber selten erreicht wurde, beweist der 30-sekündige Zusammenschnitt der Heldentaten von Bond - James Bond...
Den Clip aus "James Bond: Skyfall" finden Sie auch unter:
www.kino.de/kinofilm/skyfall/kinotrailer/ov-teaser/120671/84985
James Bonds Badehose für 55.000 Euro verkauft08.10.2012

"Die ist nicht gewaschen", versprach Judi Dench bei einer UNICEF-Auktion von Bond-Gegenständen in London, als Daniel Craigs Badehose aus "Casino Royale" dran war.

Schöne Frauen und coole Gadgets? Gut aussehen und die Welt retten - bei James Bond ist das untrennbar miteinander verbunden. Und weil viele Fans davon träumen, einmal ausgestattet zu sein wie der britische Kultagent, zahlen sie hohe Preise für echte 007-Gegenstände. Das hat sich nun zum 50. Jubiläum des ersten Bond-Kinofilms "Dr. No" das berühmte Londoner Auktionshaus Christie's zunutze gemacht: Zugunsten der Kinderhilfsorganisation UNICEF wurden dort Highlights aus fünf Dekaden 007-Geschichte verkauft. Die größte Überraschung war dabei die Badehose aus "Casino Royale", in der Daniel Craig bewies, dass nicht nur Bondgirls wie Ursula Andress sexy den Meeresfluten entsteigen können, sondern auch der Topagent selbst. Umgerechnet 55.000 Euro brachte das gute Stück ein. M-Darstellerin Judi Dench, die für die gute Sache stets versuchte die Auktionspreise in die Höhe zu treiben, versprach dazu: "Die sind nicht gewaschen!"

Wirbel um den neuen Bondsong

Getoppt wurde dieser Preis vom Aston Martin aus "Ein Quantum Trost", der für 300.000 Euro unter den Hammer kam. Allerdings liegt bei einem Sportwagen natürlich schon der Grundpreis ohne den 007-Bonus deutlich höher als bei einer Badehose. Doch Christie's versteigerte nicht nur historische Bond-Artefakte, sondern auch Gegenstände aus dem aktuellen Agenten-Abenteuer "Skyfall", das erst am 1. November ins Kino kommt. Für knapp 200.000 Euro darf nun ein anonymer Bieter mit der Taucheruhr angeben, die 007 im neuen Film trägt. Selbst der bondtypische schwarze Smoking hat bereits einen neuen Besitzer, der 60.000 Euro für das maßgeschneiderte Outfit hinblätterte, in dem sich der Topagent demnächst im Kino zeigt. Auch der neue Bondsong, der genau wie der Film "Skyfall" heißt, wurde bereits versteigert. Peinlicherweise war der Hit von Adele letzte Woche illegal und viel früher als geplant auf Youtube aufgetaucht und hatte für Ärger bei den Bondmachern aber auch viel Lob bei 007-Fans gesorgt. Christie's versteigerte nun die Original Orchesternoten, mit denen die Version für die Filmmusik eingespielt wurde, unterschrieben von Sängerin Adele und Komponist Paul Epworth. Roger Moore war übrigens ebenfalls bei der Auktion dabei und überraschte mit einer ungewöhnlichen Verkleidung: Der Ex-Bond setzte sich selbstironisch eine Maske seines Nachfolgers Daniel Craig auf?
Naomie Harris schwärmt für "superheißen" Daniel Craig04.10.2012

Hartes Bondgirl-Schicksal - an Daniel Craigs Heldenbrust verlor "Skyfall"-Schönheit Naomie Harris den Verstand ...

James Bond bricht die Herzen der stolzesten Kolleginnen - er muss nur sein Hemd öffnen ...
Das typische Bond-Girl wolle sie nicht sein, deklamierte Naomie Harris vor dem Dreh zum neuen 007-Abenteuer "Skyfall". Sondern sich auf Augenhöhe mit James Bond bewegen. Doch dann genügte nur eine Szene mit Daniel Craig, um der Schauspielerin den Atem zu rauben.
"Es gibt da diesen einen hinreissenden Moment - ich versuche, ihn zu verführen", schwärmt Naomie Harris, "er hatte sein Hemd ausgezogen und ich rasiere ihn. Da merkte ich, was er für ein heißer Typ ist. Definitiv!"
Daniel Craig legte sich aber auch mächtig ins Zeug, um diesen Effekt zu erzeugen: "Er hat jeden Tag nach Drehschluss noch zwei Stunden trainiert. Zwei Stunden! Obwohl wir richtig lange Drehtage hatten", erzählt Harris beeindruckt. "Er ist super-super-fit, auch im richtigen Leben ein richtiger Bond. Daniel ist stark, leistungsfähig und voller Energie."

James Bond darf nur anfassen - nicht gucken

Naomie Harris, die ihren Durchbruch als Meeresgöttin in der "Fluch der Karibik"-Reihe feierte, musste für "Skyfall" selbst in der Fitness-Folterkammer schwitzen. Schließlich spielt sie tatsächlich nicht das traditionelle Bond-Häschen, sondern eine Agentin im Feld mit reichlich eigenen Stunt-Szenen.
"Mein Körper hat sich komplett verändert - ich entwickelte Muskeln an Stellen wo ich glaubte, dass da gar keine sein könnten," sagt die 36-jährige als Schauspielerin. Eine Revanche damit war für Daniel Craig allerdings nicht drin: "Bedaure, für mich war keine Bikini-Szene vorgesehen ..."
"Skyfall", der 23. Bond im 50. Jahr seiner Kinogeschichte, kommt am 1.11. in die Kinos.
Adeles "Skyfall"-Song drei Tage zu früh im Netz02.10.2012

Pünktlich am Welt-Bond-Tag um 0:07 Uhr sollte der Song zu "Skyfall" die Fans begeistern. Doch die freuen sich jetzt schon über Adeles "Let the Sky Fall".

Weltpremiere unfreiwillig vorverlegt: "Let the Sky fall" von Adele ist vorzeitig im Web gelandet. Der neue Bond-Schurke heißt Youtube ...
Paul McCartney, Shirley Bassey, Tina Turner: Diese drei und noch 19 weitere Sängerinnen und Sänger hatten bereits die Ehre, einen Titelsong für James Bond zu schmettern. Für Bond No. 23, "Skyfall", durfte Ihrer Majestät derzeit angesagteste Röhre ran: Adele. Doch die minutiös ausgetüftelte Premiere ihres "Let the Sky Fall" ging gründlich daneben.
Statt wie geplant am kommenden Freitag landete der Song schon heute im Netz und war beispielsweise stundenlang bei "Youtube" aufrufbar. Dabei sollte die Premiere von "Let the Sky Fall" den weltweiten "James Bond"-Tag musikalisch veredeln, exakt ab 0:07 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Den 5. Oktober hatten die Bond-Produzenten um Albert R. Broccolis EON Productions ausgewählt, weil dann vor genau 50 Jahren Bond No. 1, "Dr. No" seine Kinopremiere hatte.

Bond-Song aus den Beatles-Studios

Die Sites bemühen sich tapfer, den Song sofort stumm zu schalten, wenn ihn die Fans hochladen, aber vielen ist es gelungen, reinzuhören. Und die die Kritiken für Adele sind durchweg positiv. Martin Kemp, der mit Spandau Ballet zum Star wurde, gehört auch dazu und ist begeistert. "Adeles Bond-Song ist superb", lobt er via Twitter, "er hat alles, was ein 007-Song haben muss. Hut ab!"
Paul Epworth, der das Stück gemeinsam mit Adele geschrieben hat, nahm die Panne ebenfalls zum Anlass, einen Tweet abzusetzen. Er bittet die Fans, noch bis Freitag zu warten: "Ich habe gehört, ein Ausschnitt aus "Skyfall" ist online. Ich kann es gar nicht abwarten, bis ihr das ganze Ding anhören könnt - Adeles Performance ist umwerfend." Adele nahm "Let the Sky Fall" in den berühmten Londoner Abbey Road Studios auf, begleitet von einem 77-köpfigen Orchester.
So gut Adele sein mag, für die Fans ist der 1. November viel wichtiger als der Weltbondtag: Dann ist Daniel Craig als 007 in "Skyfall" endlich auf der Leinwand.
Heiße Hochglanz-Bilder aus "Skyfall"26.09.2012

Das neue James-Bond-Abenteuer "Skyfall" soll wieder glamouröser und humorvoller werden - neue Szenenfotos beweisen, dass das bestens gelungen ist!

Dieser Mann hat einfach Klasse!
Dass sie knallharte realistische Action und großes Drama beherrschen, haben der neue Bond-Darsteller Daniel Craig und die 007-Macher in "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" bewiesen. Nach Meinung vieler Fans blieben dabei aber einige Markenzeichen der Kultreihe auf der Strecke, die dem Top-Agenten von Sir Sean Connery bis Pierce Brosnan stets bestens zu Gesicht gestanden hatten: trockener Humor, ein Schuss Selbstironie und eleganter Style selbst im schlimmsten Kugelhagel.
Das neue Bond-Abenteuer "Skyfall" soll einige dieser Qualitäten zurückbringen. Und neue Bilder aus dem Agentenspektakel beweisen, dass das nicht nur ein Lippenbekenntnis ist!
So zeigt sich das neue Bondgirl Bérénice Marlohe sexy im knappen roten Cocktailkleid vor luxuriösem Hotelhintergrund über einen Tisch drapiert. Hauptdarsteller Daniel Craig ist in edlem Zwirn in einem Casino zu sehen.

M's Ende

Trotzdem geht es in "Skyfall" ans Eingemachte: Der ganze MI6 ist gefährdet, allen voran Chefin M (Judi Dench). Denn James Bond ist angeblich in Istanbul ums Leben gekommen und die Identität sämtlicher Agenten sind bekannt geworden. Das bringt M's Job und Leben in akute Gefahr, insbesondere als ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit ans Licht kommt.
Obwohl noch nichts Genaues bekannt ist, soll Judi Dench sogar als Geheimdienstchefin abgelöst werden und in den nächsten 007-Filmen durch Ralph Fiennes ersetzt werden, der in "Skyfall" bereits seinen ersten Auftritt hat. Einzelheiten zur Story werden von offizieller Seite allerdings noch unter Verschluss gehalten. Klar ist zumindest, dass Javier Bardem als gänsehautgarantierender Oberfiesling mit von der Partie ist.
Alle schmutzigen Details gibt's dann ab 1. November zu erleben, wenn Skyfall ins Kino kommt.
Roger Moore von Ex-Frauen verprügelt13.09.2012

"Not amused" war 007-Star Roger Moore über zwei seiner Ex-Frauen. Die "Bond-Girls" rückten ihm rabiat zu Leibe - mit Teekanne und Gitarre.

Ehestreitigkeiten laufen bei Sir Roger Moore standesgemäß ab: Wie eine knackige "Bond"-Actionszene ...
Die Welt wartet auf das Bondabenteuer Nummer 23 "Skyfall" - und amüsiert sich über Alt-Bond Sir Roger Moore. Der 84-Jährige gestand, dass die Queen nicht die einzige Frau in seinem Leben war, die ihn geschlagen hat.
Elisabeth II. schlug Moore 2003 zum Ritter, seine beiden ersten Gattinnen waren Jahrzehnte zuvor weniger fein - vor allem nicht in der Wahl der Waffen, wie er nun in einem Interview gestand. Doorn van Steyn, seine Jugendliebe, warf eine - shocking: volle - Teekanne nach ihm und Ehefrau Nummer 2 zog ihm eine Gitarre über den Schädel.
"Doorn kratzte mich. Sie schleuderte eine Teekanne auf mich", erinnert sich Roger Moore amüsiert in einer britischen TV-Show. "Ich lag im Garten in der Sonne, wir hatten Streit und ließ meine Hosen runter, um ihr eine smarte Antwort anzudeuten. Schon kam diese Teekanne angeflogen. Na gut, sagte ich, das war's, ich verlasse dich."
Damit war die Sache für Doorn aber noch nicht erledigt: "Sie stürmte ins Bad und drehte das Wasser auf. Ich dachte 'Was für eine Kuh - ich verlasse sie und sie nimmt ein Bad', grinst der Ex-Bond. "Ich riss also die Tür zum Badezimmer auf und sah, dass sie meine Kleidung einweichte. 'Geh doch', sagte sie. Ich wartete, bis meine Sachen wieder trocken waren und ging. Die Ehe war gelaufen."

Bewiesen: 007-Schädel ist härter als eine Gitarre

Auch mit Dorothy Squires lief es danach nicht besser. "Es gab mal wieder eine Konfrontation. Ich erinnere mich, dass ich dann immer auf meiner Gitarre herumgeklimpert habe, um den Streit abzukühlen," erzählt Roger Moore.
"Ich saß also auf der Tischkante, spielte Gitarre und ignorierte sie, während sie wegen irgendetwas ausgerastet war. Da riss sie mir die Gitarre aus der Hand und ich sah, wie sie über meinem Kopf ausholte ... und bash, zuschlug. Die Gitarre war kaputt. Ja, sie konnte schon sehr zornig werden."
Eine weitere Ehe mit Luisa Mattioli scheiterte, aber danach hatte Sir Roger Glück: Er ist seit 10 Jahren mit Kristina Tholstrup verheiratet. "Es ist eine ruhige Ehe", freut sich der Superstar. "Wir streiten nie."
Sir Roger Moores Bond-Urenkel Daniel Craig meldet sich ab 1. November zurück zum Dienst für Ihre Majestät. Dann startet "Skyfall" in unseren Kinos."
Daniel Craig noch zwei Mal James Bond?06.09.2012

Macht er oder macht er nicht noch mal den britischen Top-Spion? Angeblich hat er schon unterschrieben.

Gerüchte aus gut unterrichteter Quelle besagen, dass Daniel Craig mindestens zwei weitere Male den Doppelnull-Agenten machen wird.
Eigentlich hielten sich ja hartnäckig die Gerüchte, dass Daniel Craig nach "Skyfall" Anzug und Beretta an einen würdigen Nachfolger übergibt. Doch dann gab es eine Trendwende: Plötzlich erzählte der Star den Medien, er würde so lange den Kultagenten verkörpern "bis sie mir sagen, dass ich endlich damit aufhören soll". Jetzt verdichten sich die Zeichen, er hätte gleich für zwei weitere Filme unterschrieben. Offiziell ist zwar noch nicht das Geringste - doch die Website des "MI6 Headquarters" berichtet, dass Daniel Craig auch in den Teilen 24 und 25 der Kultreihe den Agenten mit der Lizenz zum Töten spielen wird.
Gerüchte kann natürlich erst mal jeder in die Welt setzten. Aber dazu sollte man wissen, dass es sich bei "MI6 Headquarters" um die vielleicht größte Website handelt, die es zu 007 überhaupt gibt - mit exzellenten Kontakten und einem riesigen Kreis an Informanten über alle Belange rund um die Filmwelt des Kult-Spions.

Geheimnisverrat in puncto Geheimnisträger

Auch über die Veröffentlichungs-Frequenz der nächsten Abenteuer soll es schon Informationen geben: Ein neuer Bond alle zwei Jahre. Ziemlich rasante Beschleunigung, wenn man bedenkt, dass zwischen "Ein Quantum Trost" und "Skyfall" jetzt schon vier Jahre liegen. Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist - so sie überhaupt stimmt - entscheidet sich letztlich am 1. November. Dann geht der neue Bond-Film von Regisseur Sam Mendes nämlich hierzulande an den Start.
James Bond zwingt Daniel Craig in die Knie05.09.2012

Daniel Craig leidet unter Agenten-Stress - James Bond mischt sich erheblich in sein Familienleben ein, klagt der "Skyfall"-Star.

Auch weit nach Feierabend ist Daniel Craig noch als James Bond unterwegs - die "Skyfall"-Rolle steckt ihm tief in den Knochen.
James Bond im Schlafzimmer, welche Frau würde sich da beschweren? Eine schon, und zwar Rachel Weisz, Gattin von 007-Darsteller Daniel Craig. Der Star "Skyfall" bringt seinen Agenten regelmäßig mit nach Hause.
Gegenüber dem 'Empire'-Magazin seufzt Craig: "Während ich den Film mache, bin ich komplett auf die Rolle fokussiert. Mein Privatleben leidet sehr darunter, doch zum Glück habe ich eine sehr verständnisvolle Familie. Sie wissen, dass das Teil des Jobs ist, allumfassend eben."
Auch, wenn die Rolle tief in ihn einsickert: Daniel Craig weiß, was er 007 zu verdanken hat: "Ich will inspirieren und ich will inspiriert werden. Da weiß ich es zu schätzen, dass ich mit unglaublichen Leuten arbeiten darf, die soviel Erfahrung haben".

Selbsterkenntnis auf dem Zugdach

Das Schlüsselerlebnis dafür hatte der 44-jährige Brite bei Dreh einer haarsträubensten Szenen für "Skyfall": "Ich stand in der Türkei mit dieser Wahnsinns-Crew auf dem Dach eines Zuges, sah mich um und dachte 'Das ist doch beste Ort der Welt für einen Schauspieler.' Also gebe ich alles, was ich habe und danach falle ich eben für eine Weile in mich zusammen."
Die Leiden eines Agenten sind Ehefrau Rachel Weisz nicht fremd, sie selbst ist ab 13. September in "Das Bourne Vermächtnis" zu sehen. Bond Nummer 23 "Skyfall" startet am 1. November.
Daniel Craig: "Austin Powers hat Bond-Humor ruiniert"31.08.2012

Auch in "Skyfall" versteht James Bond keinen Spaß. Daniel Craig verrät, warum: "Goldständer" Mike Myers ist schuld.

Staubtrocken knöpft sich Daniel Craig "Goldständer" Mike Myers vor. Nicht ganz nüchtern dagegen kam ihm die beste "Skyfall"-Idee ...
Seit Daniel Craig die Lizenz zu töten besitzt, ist die Bond-Reihe ernsthafter geworden. Gar humorlos, sagen viele, und tatsächlich werden auch in Craigs drittem Einsatz "Skyfall" wenig Selbstironie und Schäkereien zu finden sein.
Das war nie so geplant, sondern wurde mit breitem Grinsen erzwungen. Daniel Craig enthüllte nun den Schurken, der James Bond die lockeren Sprüche raubte: ""Austin Powers" hat es ruiniert. Die Mike Myers-Parodien haben uns jeden Witz versaut."
Bei den Vorbereitungen zu "Casino Royale" verging James Bond das Lachen, so Craig weiter, denn es sollte kein Klamauk-Wettbewerb zwischen 007 und Austin Powers entstehen: "Wir waren in einer Situation, in der man es nicht weiter in die Höhe treiben konnte. Es war ohnedies schon so postmodern geworden, dass es schon nicht mehr lustig war."
Dennoch glaubt der 44-jährige Superstar fest daran, dass ein gewisser Sinn für Humor für Bond wichtig war, um über mittlerweile fünf Jahrzehnte im Kino erfolgreich zu sein: "Das fantastische an den Bond-Geschichten ist doch, dass es immer eine gewisse Düsternis gab, aber eine mit Sinn für Humor. Schwarzer Humor. Das wurde bewahrt, auch wenn wenn es für eine Weile verloren gegangen ist.
Bei Bond No. 23, "Skyfall", saß "American Beauty"-Macher Sam Mendes im Regiestuhl. Wie Daniel Craig gegenüber dem 'Esquire' gestand, war dessen Engagement seine Idee:
"Das ist eine lustige Geschichte. Ich war in New York bei Hugh Jackman zu Gast. Es war eine Soiree, wir hatten gemeinsam gespielt, und auch Sam Mendes war da", erzählt Craig. "Ich hatte ein paar Drinks zu viel und meinte zu ihm 'Hast du Bock, einen Bond zu inszenieren?' und er meinte 'Yeah'. Und dann ging plötzlich alles ganz schnell."
"Skyfall" kommt am 1. November in unsere Kinos.
Weltweiter "James Bond"-Tag am 5. Oktober30.08.2012

Vor 50 Jahren kam der erste "Bond" ins Kino. Pünktlich zum Jubiläum am 5. Oktober steigen 007-Events rund um den Globus.

Mit "Dr. No" und Sean Connery fing alles an, Daniel Craig macht 2012 in "Skyfall" weiter: Seit einem halben Jahrhundert dient James Bond auf der Leinwand im Auftrag Ihrer Majestät.
"Skyfall", das neue Bond-Abenteuer, kommt am 1. November in die Kinos. Aber die Fans soll das ultimative 007-Fieber schon einen Monat vorher, am 5. Oktober, packen. Denn dieser Tag wurde soeben zum weltweiten "James Bond"-Tag ausgerufen.
Der Termin kommt nicht von ungefähr, denn genau 50 Jahre vorher, am 5. Oktober 1962, feierte der erste Bond "Dr. No" Premiere. Zum Jubiläum wollen die Macher, Albert R. Broccolis EON Productions, die Metro-Goldwyn-Mayer Studios (MGM), Sony Pictures und Twentieth Century Fox Home Entertainment auf der ganzen Welt ein Fass aufmachen.
So wird es im Internet eine Live-Auktion geben, während der für einen guten Zweck 50 noch geheime Bond-Accessoires versteigert werden. Gleichzeitig können die Fans auf der ganzen Welt online über den besten "Bond"-Film aller Zeiten abstimmen. Weitere Events: Das Museum of Modern Arts in New York zeigt eine Retrospektive, die "Oscar"-Academy in Los Angeles feiert eine Nacht mit der Musik aus allen 007-Abenteuern und in Toronto gibt es die Ausstellung "Designing 007: 50 Years of Bond Style".
Eingefleischte Fans dürfen sich an diesem Tag auf zwei weitere Highlights rund um Ihrer Majestät besten Agenten freuen: Alle bisherigen 22 Filme erscheinen auf Bluray-Disc in einer Box. Und die Dokumentation "Everything or Nothing: The Untold Story of 007" kommt in die Kinos - hoffentlich auch bei uns.
"Everything or Nothing" konzentriert sich auf drei Männer, ohne die James Bond nie auf der Leinwand laufen gelernt hätte: Die legendären Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman, sowie den Schriftsteller Ian Fleming - also die Geschichte hinter der längsten Kinoserie aller Zeiten.
Seit 1962 waren einschließlich des aktuellen 007 Daniel Craig sechs "Bonds" im Einsatz: Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton und Pierce Brosnan - in mit "Skyfall" 23 Filmen. Connerys 'Rückfall' "Sag niemals nie" von 1983 wird in der offiziellen Statistik nicht mitgerechnet, da der Film nicht von Broccolis Firma "EON" produziert wurde.
Roger Moore lobt Daniel Craig als besten Bond28.08.2012

Sechs Schauspieler haben bereits James Bond gespielt, einer davon war Roger Moore. Für ihn ist der aktuelle 007-Darsteller Daniel Craig der beste aller Zeiten?

Lange Zeit galt Sean Connery als das Maß aller Dinge?
Er hat ein völlig neues 007-Universum geschaffen: Als Daniel Craig 2006 in "Casino Royale" erstmals James Bond spielte, war dieser kein unangreifbarer Held mehr, der durch einen Kugelhagel sprinten konnte, ohne seinen schicken Smoking mit Falten oder gar Schmutzspuren zu verunstalten, sondern ein blutender, verzweifelnder, fast normaler - Mensch!
Das lag nicht zuletzt an den großen schauspielerischen Fähigkeiten von Daniel Craig. Und eben jene haben es besonders Roger Moore angetan, der zwischen 1973 und 1985 selbst den Top-Agenten Ihrer Majestät mimte.
"Ich finde 'Casino Royale' und Daniel Craig großartig", schreibt Moore in seinem neuen Buch "Bond über Bond". Und lobt weiter: "Es ist ein wunderbarer Schauspieler, sicherlich der beste Schauspieler, der je Bond gespielt hat. Er hat die beste Kombination von Fähigkeiten aller Bonds."
Das geht natürlich auch ein wenig gegen Sean Connery, der lange Zeit als bester 007 aller Zeiten galt - deutlich vor Roger Moore selbst, was diesen immer wurmte.
Für Connery, der sich nach eigenem Bekunden inzwischen komplett aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat, ist das dieser Tage nicht die einzige schlechte Nachricht. Ex-Bondgirl Honor Blackman, die mit Connery 1964 in "Goldfinger" als dessen Gespielin Pussy Galore zu sehen war, kritisiert den Altstar, der 2000 von Queen Elizabeth zum Ritter geschlagen wurde, wegen dessen Steuerflucht auf die Bahamas:
"Ich halte nicht mehr viel von ihm", sagt Blackman. "Ich finde, man sollte nicht von einem Land die Ritterwürde annehmen, in dem man keine Steuern zahlt. Ich glaube, er hat keine Prinzipien."
Allerdings gibt Connery an, er habe seit 1997 umgerechnet 4,7 Mio. ¤ Steuergeld an die Britische Regierung gezahlt.
Connery hat sich indes zu Daniel Craig und der neuen Bond-Ausrichtung bisher nicht geäußert. Viele Fans empfanden besonders den zweiten Craig-007 "Ein Quantum Trost" als enttäuschend, weil Bond der Humor abhanden gekommen sei, für den besonders der charmante Connery gestanden hatte. In diese Kerbe schlägt auch Roger Moore - und hofft auf Besserung, wenn am 1. November das nächste Agentenabenteuer ins Kino kommt:
"Ich glaube 'Skyfall' wird deutlich lustiger werden als es 'Ein Quantum Trost' war, und das würde mir gefallen", sagt der ebenfalls den Titel "Sir" tragende Roger Moore.
Tatsächlich kehrt mit Technik-Tüftler Q (erstmals von "Parfum"-Star Ben Whishaw gespielt) eine beliebte und gagreiche Kultfigur ins Bond-Universum zurück, die seit "Casino Royale" nicht mehr zu sehen gewesen war. Auch über ein Wiederauftauchen von Sekretärin Moneypenny, mit der sich Bond-Darsteller stets verbale Scharmützel jenseits der Chauvinisten-Grenze geliefert haben, wird fleißig spekuliert?
Rachel Weisz zitterte in "Das Bourne Vermächtnis" vor Angst10.08.2012

Weil die Stunts in "Das Bourne Vermächtnis" so realistisch wie möglich aussehen sollten, bekam Rachel Weisz vor Angst regelmäßig Zustände.

Als es mit dem Motorrad in einen fahrenden Bus ging, zitterte Rachel Weisz um ihr Leben.
Am Set von "Das Bourne Vermächtnis" musste Rachel Weisz Todesängste ausstehen - aber nur aufgrund der atemberaubenden Stunts mit Jeremy Renner, die der Schauspielerin allerhand abverlangten. Das Ganze sei, wie Weisz nun berichtet, "eine wahre Herausforderung" gewesen und habe sie sehr an ihre Grenzen gebracht.
"Die Stunts waren schrecklich", so der Star. "Wir haben mehrere Wochen auf einem Motorrad verbracht, sind über Böschungen gejagt, Treppen heruntergefahren und von Brücken in fahrende Busse gesprungen. Es war wirklich angsteinflößend - und so musste ich bei den Actionszenen gar nicht spielen, dass ich Angst hatte ... Am liebsten hätte ich zu Hause angerufen und gejammert, denn ich sollte mich doch eigentlich sicher fühlen - tat es aber nicht."
Ehemann Daniel Craig, selbst als James Bond bestens in Stunts erprobt, hat Rachel Weisz aber mit Sicherheit beruhigende Worte gesagt. Überhaupt ist Craig ein klasse Mann, wie Rachel schwärmerisch verrät: "Ich liebe es, mit Daniel verheiratet zu sein. Es ist ein wunderbares Gefühl von Stabilität und wir sind sehr geerdet."
Allerdings, so Weisz, habe die Ehe mit Mr. Bond leider nicht dazu beigetragen, aus ihr eine passable Hausfrau zu machen: "Nur weil man verheiratet ist, kann man nicht plötzlich kochen - aber ich bin trotzdem sehr glücklich. Extrem glücklich, um die Wahrheit zu sagen."
Heiße Bilder der neuen Bondgirls10.08.2012

Im neuen 007-Spektakel "Skyfall" sind mit Bérénice Marlohe und Naomie Harris zwei echte Schönheiten an Bord - wie die neuen Bilder aus der Agenten-Action beweisen.

Sinnlich, elegant - und bisweilen tödlich?
Sie gehören zu 007 wie schicke Anzüge, die Walther PPK und ein cooler Schlitten: die Bondgirls. Verkörpert von den schönsten Frauen ihrer Zeit, ist der Mythos der Femmes Fatales im Umkreis von James Bond ungebrochen, von Ursula Andress über Halle Berry bis ? Bérénice Marlohe!
Bérénice WER?
Zugegeben, die schöne Französin kannte bisher niemand, aber damit ist sie nicht das erste Bondgirl, das erst an der Seite von 007 zu Ruhm und Ehre kommt. Warum ihr dies zuteil wird, beweis aber nun ein neues Bild der attraktiven Darstellerin aus "Skyfall", welches sie in einem atemberaubenden, halbdurchsichtigen Outfit zeigt.
Indes ist die Geschichte von Bérénice Marlohes Rolle im neuen Bond-Film wirklich eine Besondere: Zwar ohne nennenswerte Filmerfahrung, war das Model aber derart besessen von 007, dass sie auf eigene Kosten in die Städte der Castings reiste - ohne überhaupt einen Termin fürs Vorsprechen zu haben. Nicht einmal einen Agenten hatte die junge Französin damals.
Stattdessen recherchierte Marlohe einfach die fürs Bond-Casting Verantwortlichen auf der Website imdb.com und bombardierte diese solange mit E-Mails und Anrufen, bis sie vorsprechen durfte. Allerdings gab's dann erstmal eine Absage von Regisseur Sam Mendes, der sich später dann aber doch an die attraktive Frau erinnerte und ihr im zweiten Anlauf die Rolle an der Seite von Titelheld Daniel Craig gab.
Worin Bérénices Part ganz genau besteht, wird aber erst zum Filmstart am 1. November gelüftet. Denn über die Handlung von "Skyfall" ist bisher nur bekannt, dass ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit von Chef-Agentin M (Dame Judi Dench) die Existenz des gesamten MI-6 gefährdet - wodurch James Bond einmal mehr in eine weltweite Verschwörung verstrickt wird.
Als Oberfiesling ist Javier Bardem an Bord, "Fluch der Karibik"-Orakel Naomie Harris spielt sozusagen das zweite Bondgirl - eine attraktive Agentin - und Ralph Fiennes den möglichen Nachfolger von M, sofern diese tatsächlich ihren Job als 007-Chefin verlieren sollte?
Sacha Baron Cohen mit "Bond"-Parodie07.08.2012

Er war Homeboy, kasachischer Journalist, Model - als nächstes will der britische Komiker eine Lizenz zum Töten.

Bald rüttelt der wandelbare Star an einem britischen Action-Denkmal.
Respekt ist im Leben des Sacha Baron Cohen ein Fremdwort: Als "Brüno" zog er der Modebranche die Hosen aus, als "Diktator" verhöhnte er Assad & Co. Als "Borat" stellte er Engstirnige bloß und als "Ali G" auch alle anderen. Jetzt ist er offenbar gewillt, einer britischen Ikone den Lack vom Aston Martin zu kratzen: Sacha Baron Cohen plant eine "James Bond"-Parodie. Medienberichten zufolge hat der Comedian gemeinsam mit Drehbuchautor Phil Johnston ("Willkommen in Cedar Rapids") ein großes Filmstudio für den entsprechenden Agenten-Spoof begeistern können - und ihnen auch gleich noch den passenden Entwurf dazu verkauft.
Sogar zur Story ist schon etwas durchgesickert: So soll ein Agent im Dienste ihrer Majestät fluchtbedingt samt halbdebilem Hooligan-Bruder haarsträubende Abenteuer erleben. Unklar ist jedoch noch, ob Cohen sich nur als Autor betätigt oder selbst vor die Kamera tritt. Angeblich liebäugelt der berüchtigte Agent Provocateur mit der Rolle des Bruders - aber auch eine Doppelrolle soll durchaus im Bereich des Vorstellbaren liegen.
So oder so ein Drahtseilakt: Außer den Kasachen hat ihm zwar bisher noch fast jeder seine grenzwertigen Charaden verziehen - aber bei ihrem heißgeliebten Doppelnullagenten, dessen neuestes Abenteuer "Skyfall" ab 1. November die Kinos zum Beben bringen wird, verstehen die Briten keinerlei Spaß. Und damit wäre England dann nach Kasachstan das zweite Land, in dem der 40-Jährige Persona non grata ist. Bleiben ja immer noch die USA, deren mannigfaltige Vergnügungen es ihm schon als "Borat" angetan hatten. Und natürlich Österreich. Schließlich vermisst das Alpenland sicher schon schmerzlich den, laut Brüno, "größten schwulen Filmstar seit Arnold Schwarzenegger".
"Bourne"-Regisseur verzweifelt - bis Jeremy Renner kam07.08.2012

Eine Blockbuster-Serie - und kein Star weit und breit für die Hauptrolle. Erst in letzter Minute ging Jeremy Renner beim "Bourne Vermächtnis" an Bord.

Rachel Weisz bekam "Bourne Vermächtnis"-Regisseur Tony Gilroy schnell herum. Aber er fand einfach keinen Kerl für die Blockbuster-Hauptrolle ...
Nach einer für einen potenziellen Blockbuster erstaunlich langen Durststrecke ohne Star unterschrieb schließlich Jeremy Renner für "Das Bourne Vermächtnis". Damit erlöste er Regisseur Tony Gilroy aus tiefer Verzweiflung, wie dieser jetzt gestand.
Gilroy schrieb die Drehbücher der ersten drei "Bourne"-Thriller, in denen Matt Damon den titelgebenden Agenten spielte. Als der bisherige Regisseur Paul Greengrass ebenso wie Damon aus der Reihe ausstieg, Gilroy aber eine vierte Story aus dem Ärmel zog, bekam er gleich selbst den Regiestuhl angeboten.
Aber was soll man damit, wenn keiner vor der Kamera Action abliefern möchte? Gilroy, der mit zahllosen Spitzendrehbüchern und der Regie des Edel-Thrillers "Michael Clayton" aufwarten kann, fand einfach keinen neuen "Bourne": "Dieser Film, das muss ich einfach sagen, entstand aus tiefster Verzweiflung. Matt war raus, seine Figur Jason Bourne gab es nicht mehr. Ich musste irgendwie eine Richtung für die Story entwickeln - und dann war Jeremy einfach nicht zu bekommen."
Renner, auf dem Sprung zum Superstar, hat tatsächlich einen randvollen Terminkalender und ein Gespür für erfolgreiche Stoffe: "The Hurt Locker", "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" und "The Avengers" beispielsweise.
"Jeremy war über Monate und Monate nicht zu kriegen", seufzt Tony Gilroy. "Und gerade, als wir aus lauter Verzweiflung hinschmeißen wollten, tauchte sein Name plötzlich unter 'Verfügbar' auf. Ich bin sofort nach Berlin geflogen, um mit ihm essen zu gehen und er war tatsächlich genau der, den wir suchten."
Co-Star Rachel Weisz, Gattin von "007"-Mime Daniel Craig, konnte Tony Gilroy schneller und leichter herumkriegen: "Nach Rachel musste ich gar nicht erst suchen, die habe ich vom Fleck weg engagiert. Wir haben uns montags getroffen und am Donnerstag war sie schon dabei," erzählt der Regisseur.
Ob sich das Warten auf Jeremy Renner gelohnt hat, zeigt sich ab dem 13. September. Dann startet das "Bourne Vermächtnis" in den deutschen Kinos.
"Iron Man"-Serie geht auch ohne Robert Downey Jr. weiter30.04.2012

Mit den "Avengers" im Kino, Drehstart für Teil 3 - und damit ist für "Iron Man" noch lange nicht Schluss. Zur Not auch ohne Superstar Robert Downey Jr.

Was wäre, wenn Robert Downey Jr. keine Lust mehr auf "Iron Man" hätte? Kein Problem, sagt Marvel. Die Rüstung passt auch anderen Stars ...
Noch steckt Robert Downey Jr. bombenfest in seiner Rüstung: Mit den "Avengers" rockt sein "Iron Man" gerade die Kinocharts auf der ganzen Welt und im Mai schon beginnen die Dreharbeiten zu "Iron Man 3". Sollte Downey Jr. danach genug davon haben, als Eisenfaust über die Leinwand zu düsen, hat Marvel bereits einen Masterplan.
"Sagen wir es mal so: Ich hoffe, Downey spielt für uns noch sehr oft den 'Iron Man'", erläutert Marvel-Chef Kevin Feige, "aber falls er das nicht tut und ich dann immer noch hier bin, um diese Filme zu machen - dann schleppen wir Tony Stark nicht zurück nach Afghanistan und lassen ihn dort wieder verwunden. Wir machen es auf die "James Bond"-Art."
Feige hat also kein Interesse daran, die "Iron Man"-Serie zu rebooten, wie es bei "Spider Man", "Batman" oder "Star Trek" gemacht wurde. Er würde, sollte Downey aussteigen, einfach einen neuen Darsteller engagieren, der dann Tony Stark/Iron Man spielt, so wie es mit der Bond-Rolle seit jeher praktiziert wird.
Mindestens einmal wird Robert Downey Jr. aber noch als "Iron Man" zu sehen sein, und zwar in genau einem Jahr, am 1. Mai 2013. In "Iron Man 3" kann er auf seine altgedienten Gefährten Gwyneth Paltrow und Don Cheadle zählen, in den Schurkenrollen werden Guy Pearce und Sir Ben Kingsley gehandelt. Außerdem ist "Tree of Life"-Schönheit Jessica Chastain mit von der Partie.
Sam Mendes war gegen Daniel Craig als Bond19.04.2012

Hätte Sam Mendes bei "Casino Royale" Regie geführt, wäre Daniel Craig niemals als James Bond in den Genuss von Martinis gekommen.

Für Sam Mendes, Regisseur des neuen Bond-Abenteuers "Skyfall", war Daniel Craig eine hundertprozentige Fehlbesetzung als James Bond in "Casino Royale". Seine Meinung änderte sich schlagartig, als er Craigs Leistung im Agentenabenteuer sah.
Mit den Rollen ist es immer so eine Sache. Vor allem, wenn es darum geht in Charaktere zu schlüpfen, die vom Vorgänger brillant verkörpert wurden. Wie im Fall von Daniel Craig, der in die großen Fußstapfen von Pierce Brosnan als James Bond schlüpfte. Was wurde damals spekuliert:
Russell Crowe, Orlando Bloom und sogar Robbie Williams wurden heiß als neuer Gentleman-Spion gehandelt. Das Rennen machte schließlich Daniel Craig, weshalb der Aufschrei in der Bond-Fangemeinde entsprechend gewaltig war.
Nicht nur dort war die Verwunderung groß. Auch Regie-Ass und Macher des neuen Bond-Abenteuers "Skyfall" Sam Mendes konnte sich mit dem Gedanken, Craig als Bond über die Leinwand rackern zu sehen, in keinster Weise anfreunden: "Ich war einer derjenigen, die sagten, ich glaube nicht, dass er die richtige Besetzung wäre."
Sams Skepsis wich jedoch schnell der Erkenntnis, sich gehörig getäuscht zu haben. "Damals wurde mir in einem Interview diese Frage gestellt. Ich sagte, ich wäre nicht sicher und hätte ihm geraten, es nicht zu machen. Ich lag völlig daneben!" Mendes bekam jedoch die Gelegenheit, Daniel für seinen überragenden Auftritt zu danken:
"Wir sind nach 'Casino Royale' aufeinandergetroffen. Ich war so aufgeregt. Ihm zuzuschauen, wie er diesen Wahnsinnsdruck als Bond gecastet worden zu sein mit Bravour meisterte. Es war großartig mitzuerleben, wie er sich durchbiss und die Zweifler Lügen strafte", beschreibt Mendes seinen Sinneswandel.
Daniel Craig ist derweil in keiner Weise nachtragend. Im Gegenteil: Er lobt seinen "Skyfall"-Regisseur in den höchsten Tönen: "Es gibt genügend, worüber ich mir bei einem Film wie diesem Sorgen machen müsste. Die Arbeit mit Sam hat mir einfach erlaubt, mich nur auf den Film zu konzentrieren."
Dabei musste sich Craig mit einer Neuerung vertraut machen: Statt Martini nuckelt James Bond in "Skyfall" nun Bier aus seinem Glas. Na dann Prost!
Wieder schwerer Unfall bei "Bond"-Dreharbeiten17.04.2012

Erneut mussten die Dreharbeiten zum 23. Bond-Abenteuer "Skyfall" unterbrochen werden. Ein Stuntman raste in Istanbul in ein Schaufenster.

Viel 007-Action auf dem "Großen Basar" Istanbuls. Die Händler wurden von der "Skyfall"-Truppe überrascht - vor allem der, dem ein Stuntman durchs Schaufenster flog.
Der Tross des 23. "James Bond"-Abenteuers "Skyfall" macht derzeit Station in Istanbul. Dort mussten die Dreharbeiten nach einem scherbenreichen Unfall allerdings gleich wieder unterbrochen werden: Ein Stuntfahrer raste auf seinem Motorrad in ein Schaufenster.
Die Schauspieler um Daniel Craig und die Crew um Regisseur Sam Mendes filmten eine Szene auf dem "Großen Basar" der türkischen Metropole. In dem ehrwürdige Shoppingareal aus dem 15. Jahrhundert ging es mit viel Tempo zur Sache - bis der Stuntman in ein 330 Jahre altes Juweliergeschäft krachte. Zu dem Unfall kam es, weil der Mann einer Gruppe Statisten auswich, um Schlimmeres zu verhüten.
Der Besitzer des Ladens Mete Boybeyi wird wohl kein Bond-Fan mehr werden: "Es ist natürlich schön für unseren Basar, wenn man ihn für so eine Filmproduktion auswählt. Aber die Basar-Manager haben uns nicht gesagt, dass es um solche Dreharbeiten geht. Keiner von der Filmcrew kam, um zu fragen: 'Wie groß ist ihr Schaden?' Deshalb haben wir Anzeige bei der Polizei erstattet.
Nicht nur der Stuntman in seiner Goldauslage empört den Händler, schließlich hat der "Große Basar" auch große historische Bedeutung. Von hier aus wurde der Ottomanische Hof im nahegelegenen Palast versorgt. "Alles an diesem Platz wird von der Denkmalschutzbehörde geregelt. Wir dürfen nicht einmal ein Fenster ohne besondere Genehmigung austauschen. Und die dürfen hier wie die Verrückten herumrasen," klagt Mete Boybeyi, der seinen Laden nun für die Dauer der Reperaturarbeiten schließen musste.
Es ist nicht der erste Crash bei den Dreharbeiten zu "Skyfall". Bereits im Februar verlor ein Stuntman bei einer Szene in der Londoner Innenstadt die Kontrolle über seinen Geländewagen und riss einen Statisten um. Die Beteiligten kamen London wie in Istanbul mit leichten Blessuren davon - die wilden Stunts gibt es ab 1. November zu sehen, wenn "Skyfall" in den deutschen Kinos startet.
Liam Neeson fälscht Autogramme von Ralph Fiennes10.04.2012

"Battleship"-Admiral Liam Neeson gestand, dass er für seinen Freund Ralph Fiennes gehalten wurde - und dessen Autogramme fälschte.

Autogrammjäger sollte genau hinsehen, welchen Star sie ansprechen - sonst könnte es sein, dass man "Potter"-Schurken Ralph Fiennes fragt - und "Battleship"-Star Liam Neeson unterschreibt ...
Was wird höher gehandelt? Ein Autogramm von "Battleship"-Admiral Liam Neeson oder eines von "Harry Potter"-Schurke Ralph Fiennes? Der Kurs wird in Fankreisen festgelegt, aber von Fiennes ist zumindest eines in Umlauf, das entweder gar nichts oder richtig viel wert ist - denn Liam Neeson hat es gefälscht.
Zwar ist Liam Neeson 10 Jahre älter als Ralph Fiennes, doch eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen. Und so bestätigen beide Stars, dass sie häufig von Fans verwechselt werden. Dem 'Daily Telegraph' erzählte Neeson, wie er eine solche Situation meistert.
"Ich war mit meiner Frau Natasha Richardson in diesem herrlichen Hotel in Paris, dem Plaza Athenee. Da näherte sich uns ein älteres Ehepaar", grinste Neeson, der prompt den Stift zückte, um den fälligen Autogrammwunsch zu erfüllen.
"Ich war kurz davor, meinen Namen zu schreiben, da lobte sie mich mit den Worten 'Wir sind beide so von 'Der englische Patient' begeistert'". Wo eitlere Stars beleidigt reagieren würden, blieb Liam Neeson locker. "Ich konnte doch ihren Traum nicht zerstören. Also schrieb ich 'With Love from Ralph Fiennes'."
Wer Liam Neeson und Ralph Fiennes im direkten Vergleich erleben will, kann dies im Kino tun. Dort sind beide aktuell dem "Zorn der Titanen" ausgesetzt. Neeson alleine gibt es ab dieser Woche gleich doppelt: Am 12. April starten sowohl der Actioner "Battleship" als auch sein Alaska-Naturdrama "The Grey". Fiennes-Fans müssen noch bis zum 1. November warten, dann bekommen sie ihren Star im 23. Bond-Abenteuer "Skyfall" zu sehen.
Drittes Bondgirl für "Skyfall"05.04.2012

Die Griechin Tonia Sotiropoulou ist nach Naomie Harris und Bérénice Marlohe die dritte Schönheit, die Daniel Craig im nächsten James-Bond-Abenteuer "Skyfall" umgarnt.

Aller guten Girls sind drei?
Bei James Bond stehen mal wieder die Frauen im Mittelpunkt! Denn die gesamte Story des neuen 007-Spektakels "Skyfall" dreht sich um das Leben einer höchst beeindruckenden Lady: Bonds Chefin M, die in der Vergangenheit eine falsche Entscheidung getroffen hat, die sie den Job beim MI-6 kosten kann. Sofern Daniel Craig als ihr bester Agent nicht einschreitet.
Na gut, natürlich gibt's auch noch andere Damen außer M-Darstellerin Dame Judi Dench, die sich um den Chef-Womanizer 007 tummeln und statt harschem Befehlston lieber die Kunst der Süßholzraspelns praktizieren. Zum einen wäre da Naomie Harris, bekannt als Voodoo-Orakel aus "Fluch der Karibik", die Daniel Craig als Agentenkollegin "Eve" die Sinne vernebelt. Die zweite im Bunde ist die Französin Bérénice Marlohe, die als geheimnisvolle Sévérine den klassischen Part der attraktiven wie durchtriebenen 007-Gegnerin übernimmt.
Deren Rolle wollte eigentlich eine aufstrebende, junge, schöne Griechin mit dem klangvollen Namen Tonia Sotiropoulou haben. Doch beim Casting im August letzten Jahres unterlag sie knapp ihrer französischen Konkurrentin. Dennoch war Regisseur Sam Mendes so beeindruckt von dem schauspielernden Model, dass er sie für die Rolle der Bond-Gespielin erneut einlud - und nach einem zweiten Vorsprechen in den legendären Londoner Pinewood-Studios, der Bond-Heimat seit Jahrzehnten, erhielt Tonia doch noch eine Zusage!
"Das ist der glücklichste Tag in meinem Leben", freut sich Sotiropoulou, die in der Britischen Hauptstadt lebt. "Ich fühle mich sehr beschenkt und bin unheimlich dankbar, dass das passiert ist - für meine Familie, meine Freunde, die an mich glauben und mich bei dem unterstützen, was ich zu erreichen versuche. Ich werde mein Bestes geben, denn ich bin stolz, dass ich vielleicht auch ein wenig Werbung für meine Heimat Griechenland machen kann."
In der Tat kann es den gebeutelten Griechen nicht schaden, wenn die Welt sich erinnert, dass aus dem Geburtsland der Demokratie nicht nur Korruption, Schulden und verfallende Kulturdenkmäler stammen.
Auf ihrem Twitter-Account war Tonia übrigens etwas weniger zurückhaltend in der Wortwahl, nachdem sie die Zusage erhalten hatte: "Ich erkläre hiermit offiziell, dass ich eine Rolle im neuen J. Bond Film habe. Türkei, ich komme! Das ist offiziell der tollste Tag in meinem Leben, Bitches!!!"
Bond-Insidern zufolge wird die Griechin in einer Sequenz auftauchen, die in Istanbul spielt. Ab 22. April sind dafür fünf Drehtage in der türkischen Metropole angesetzt.
Neben Sotiropoulou, Harris, Marlohe und Dench sind in "Skyfall" außerdem Javier Bardem als Oberschurke, Ralph Fiennes als Chef-Agent sowie Albert Finney, Ben Whishaw und Ola Rapace dabei. Alle Geheimnisse um die dazugehörigen Personen aus dem 007-Universum werden am 1. November enthüllt, wenn "Skyfall" ins Kino kommt.
"M" Judi Dench entsetzt von "Bond"-Unfall15.02.2012

Schwerer Autounfall am Set von "James Bond: Skyfall". Die Dreharbeiten mussten unterbrochen werden.

Harter Drehtag für einen "Skyfall"-Komparsen und "M" Judi Dench: Ein Autostunt ging schief und endete beinahe in einer Katastrophe.
Die Dreharbeiten zum 23. Bond-Abenteuer "Skyfall" mussten unterbrochen werden, nachdem ein Stuntfahrer mit seinem Fahrzeug einen Komparsen umgerissen hatte. Dame Judi Dench, die erneut James Bonds Chefin "M" spielt, erlebte den Horrocrash aus nächster Nähe.
Seit Tagen schon rollten schwere Range Rover-Geländewagen durch London, einer davon vollgepackt mit Kameratechnik, Daniel Craig mit ernster Miene auf dem Rücksitz und einem Stuntman auf dem Dach, der das Fahrzeug von dort aus steuerte.
Nun sollte eine Verfolgungsjagd in der City gedreht werden, im Mittelpunkt die von Judi Dench gespielte MI6-Chefin "M". Das ging gründlich schief.
Ein Zeuge berichtet: "Alle Autos waren mit Vollgas unterwegs gewesen, als der Unfall passierte. Judi wirkte völlig schockiert, aber der Mann kam sofort in gute Hände. Er wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, ist aber schon wieder auf den Beinen."
"Skyfall"-Regisseur Sam Mendes stoppte die Dreharbeiten für eine Stunde, damit sich jeder von dem Schock erholen konnte.
Kinostart für "James Bond 007: Skyfall" ist am 1. November.
Bond-Girl Naomie Harris im Stunt-Fieber14.02.2012

Kein Bikini, aber jede Menge Action: Naomie Harris riskiert für "James Bond: Skyfall" Kopf und Kragen.

Geht es nach Naomie Harris, dann werden Stuntprofis beim neuen Bond-Abenteuer "Skyfall" nicht reich - sie liefert die ganze Action selbst ab.
"Mein Körper hat sich komplett verändert - ich entwickelte Muskeln an Stellen wo ich glaubte, dass da gar keine sein könnten", sagte "Skyfall"-Schönheit Naomie Harris kürzlich. Jetzt setzt sie ihre neuen Kräfte ein und macht alle ihre Stunts im neuen James Bond-Abenteuer persönlich.
"Ich versuche, alle meine Stunts selbst zu machen", sagt die 35-jährige Schauspielerin, die als Meeresgöttin in der "Fluch der Karibik"-Reihe berühmt wurde. "Bis jetzt habe ich sie auch alle selbst gemacht. In ein paar Wochen drehen wir eine gewaltige Stuntsache. Da bin ich mir nicht so sicher, ob ich das auch hinkriege. Aber ich werde es versuchen."
Wer darauf hofft, dass er den austrainierten Körper von Naomie Harris in "Skyfall" näher betrachten kann, den enttäuscht die schöne Britin allerdings: "Tut mir leid - für mich sind keine Bikini-Szenen vorgesehen." Harris spielt die Agentin Eve, die sich, wie sie sagt, "auf Augenhöhe mit Bond bewegt. Deshalb ist sie sehr aktiv."
Ihr Ehrgeiz in Sachen Action hat vermutlich damit zu tun, dass Naomie Harris von der Arbeit mit James Bond-Darsteller Daniel Craig völlig baff ist: "Daniel ist unglaublich. Wir drehen zehn bis zwölf Stunden am Tag und danach - jeden Tag! - trainiert er noch zwei Stunden im Fitnessstudio. Er arbeitet unglaublich hart und ist dabei immer bester Laune. Ich bewundere ihn."
"James Bond 007: Skyfall" kommt am 1. November in die Kinos.
James Bond macht Werbung für Bier10.02.2012

Pils statt Wodka Martini. In seiner 007-Rolle wirbt Daniel Craig für eine - shocking! - holländische Biermarke.

Wie lange braucht ein gutes Pils? Ab sofort 007 Minuten. Urbrite James Bond rührt in einem Werbespot die Werbetrommel für eine holländische Brauerei.
"Bond"-Fans können sich bald einen ersten Eindruck vom neuen Abenteuer "Skyfall" machen, und zwar in einem Werbespot der Marke Heineken. Seit 15 Jahren schon werden "James Bond"-Filme von den holländischen Brauern unterstützt.
Daniel Craig wird aber der erste 007-Darsteller mit einer aktiven Rolle in einem von Heinekens Werbespots sein.
Der Brite wird nicht nur in dem Clip auftreten, sondern auch Ausschnitte aus dem längst überfälligen "Bond 23" mitbringen. Umgekehrt darf man erwarten, dass das Bier aus Holland eine Rolle im Film bekommen hat. Vielleicht überrrollt Daniel Craig seine Feinde ja mit einem Bierlaster, rettet die Brauerei vor bayerischen Fundamentalisten - oder kippt sich nach getaner Arbeit für Ihre Majestät ganz einfach ein Pils in den Hals ...
Werbung hat eine lange Tradition in "Bond"-Filmen. Nicht nur Technik-Tüftler "Q", sondern auch Autobauer, Uhrenhersteller, Schneider, Mobilfunker, Computermarken, Sprituosenbrenner und viele mehr statten den Agenten aus. "Skyfall" soll mit diesem sogenannten "Product Placement" aufgeladen sein wie noch kein Film zuvor: Angeblich haben die Produzenten damit schon 34 Millionen Dollar eingenommen, noch bevor das "Bond"-Abenteuer überhaupt abgedreht ist.
Der Queen wird's egal sein, dass ihr bester Mann jetzt holländisches Bier schlürft. Das englische ist auch nicht besser ...
Naomie Harris ist nicht die neue Moneypenny26.01.2012

Nicht als Büromaus Moneypenny, sondern auf Augenhöhe mit James Bond: Naomie Harris über ihre "Skyfall"-Rolle

Die "Fluch der Karibik"-Göttin als neue Miss Moneypenny? "No", sagt Naomie Harris - sie steht im neuen James Bond-Abenteuer "Skyfall" als Agentin mitten im Feuer.
Es hätte gut gepasst: Judi Dench als Flintenweib "M", Chef des britischen Geheimdienstes und Dienstherrin von James Bond bekommt die rachsüchtige "Fluch der Karibik"-Göttin Naomie Harris ins Vorzimmer.
Doch das war alles nur ein Gerücht, sagt Naomie Harris zu 'Empire'. Sie spielt zwar mit im 23. Bond-Abenteuer "Skyfall", aber für die in die Serie zurückkehrende Miss Moneypenny sei sie nicht engagiert worden: "Ich habe keine Ahnung, wo das hergekommen ist. Jeder rief plötzlich: "Moneypenny! Moneypenny! Moneypenny! Nein. Moneypenny ist ein Büromensch. Eve, meine Figur, ist ein Agent draußen im Feld."
Hat "Eve" wenigstens einen entzückenden Nachnamen bekommen, der in guter Bondgirl-Tradition steht - wie zum Beispiel Honey Ryder, Holly Goodhead, Pussy Galore? "Ob der Name die Fans zum Lachen bringt? Hm, ja. Ja, ich wette, das wird er."
Bei Johnny Depp in der Karibik sorgte Naomie Harris mit Flüchen für Action. War es mit Daniel Craig bei "Skyfall" anstrengender? "Eve sieht sich auf Augenhöhe mit Bond und deshalb ist sie sehr aktiv", sagt die Schauspielerin. "Ich habe viel für Kämpfe und Autostunts trainiert und war fast jeden Tag auf dem Schießstand.
Mein Körper hat sich komplett verändert - ich entwickelte Muskeln an Stellen wo ich glaubte, dass da gar keine sein könnten."
Naomie Harris erstaunliches Muskelspiel kann ab dem 1. November bewundert werden. Dann startet "Skyfall" in den Kinos.
Ralph Fiennes soll neuer Bond-Chef M werden03.01.2012

Angeblich wird der Voldemort-Darsteller aus "Harry Potter" im neuen James Bond-Abenteuer "Skyfall" als Nachfolger der MI6-Chefin Judi Dench eingeführt.

Lange wurde gerätselt, in welche Rolle er schlüpfen könnte?
Wenn die Bond-Macher um Chef-Produzentin Barbara Broccoli einen hochkarätigen Schauspieler wie Ralph Fiennes verpflichten und nicht verraten, welchen Part er übernimmt, steht meist eine dicke Überraschung ins Haus.
Im Fall von Ralph Fiennes, der unter anderem in der "Harry Potter"-Saga als Oberschurke Lord Voldemort glänzte, war das nicht anders. Passend zu seiner letzten großen Rolle spekulierten die Bond-Fans bei seiner Verpflichtung, dass dieser erneut einen Fiesling spielen würde. Schnell war man beim Lieblingsbösewicht aus dem 007-Universum: Ernst Stavro Blofeld, der glatzköpfige Katzenstreichler mit Weltvernichtungsambitionen.
Doch pünktlich zu Neujahr hat Ralph Fiennes ein Detail verraten, dass in eine völlig andere Richtung deutet: "Ich darf sagen, dass ich einen Agenten der Regierung spielen werde", enthüllte er.
Nun hat ein Insider der Bond-Produktionsfirma EON einer US-Filmwebsite gesteckt, dass Fiennes nicht irgendeinen Spion spielen wird, sondern als alleroberster Chef-Agent geplant ist: Er soll Judi Dench als MI6-Boss M ersetzen!
"Ralph Fiennes spielt in der Tat einen Agenten der Regierung", erklärt der Insider. "Der Grund, warum wir bisher seinen Namen nicht erfahren haben, ist, dass er der neue M werden soll! In 'Skyfall' geht es nämlich darum, dass M wegen eines dunklen Ereignisses in ihrer Vergangenheit zurücktreten muss. Das Direktorium des MI6 bestimmt daraufhin einen von Ralph Fiennes gespielten Regierungsbeamten zum Nachfolger. Judi Dench wird gezwungen, diesen als neuen Chef des MI6 anzulernen."
Demnach wäre "Skyfall" der letzte Auftritt der Top-Mimin als 007-Chefin. Judi Dench ist seit 1995 in "Goldeneye" die erste Frau an der Spitze des MI6. "Skyfall" wird bereits ihr siebter - und offenbar finaler - Einsatz.
Auch wenn sich die 007-Fans also möglicherweise von einer liebgewonnenen Institution verabschieden müssen, so kehren dafür in "Skyfall" zwei Figuren aus dem Bond-Universum zurück, die in den beiden letzten Filmen "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost" schmerzlich vermisst wurden: der Technik-Tüftler Q, den Ben Whishaw aus "Das Parfum" spielt, und Ms Sekretärin Moneypenny, dem liebsten Flirt-Objekt von James Bond, die wohl von "Fluch der Karibik"-Orakel Naomie Harris dargestellt wird.
Wie sich das alles um Hauptdarsteller Daniel Craig herum zu einem gewohnt stilsicheren Agenten-Spektakel fügt, gibt's ab 11. November zu erleben, wenn "Skyfall" weltweit ins Kino kommt.
Daniel Craig soll noch fünf Mal James Bond spielen19.12.2011

Daniel Craig wollte nach seinem dritten Einsatz als James Bond das Agentenleben aufgeben. Nun liegt ihm eine Offerte über fünf weitere Abenteuer vor.

Die Produzenten der erfolgreichen Spionageserie James Bond 007 wissen ganz genau, was sie an Hauptdarsteller Daniel Craig haben. Deshalb möchten sie ihn unbedingt zu fünf weiteren Geheimmissionen überreden.
Was musste sich Daniel Craig nicht alles anhören, als er sich dazu entschlossen hatte, die Rolle als James Bond anzunehmen. Die Kritiker verstummten, als sie Daniels 007 über die Leinwand rocken sahen. Action pur - einen härteren und kompromissloseren Bond hatte die Welt noch nicht gesehen.
Und Craig fand Gefallen an der Lizenz zum Töten. Trotzdem machte der Engländer von Anfang an klar, dass er nicht für immer und ewig im Dienste Ihrer Majestät stehen würde. Nach dem anstehenden dritten Leinwandabenteuer "Skyfall" wollte er Dienstwaffe und MI6-Marke abgeben und als Spion in Rente gehen.
Daraus wird nichts - zumindest wenn es nach den Bond-Produzenten geht. Angeblich soll Daniel Craig ein lukratives Angebot über viele Millionen Dollar vorliegen, wenn er seinen Agentendienst nicht quittiert und stattdessen für fünf weitere James-Bond-Nervenkitzel vor der Kamera wirbeln würde.
Sollte der Star aus "Verblendung" der Millionenverlockung erliegen, würde er Sir Roger Moore als längster Bond-Darsteller aller Zeiten ablösen.
Rachel Weisz' Gatte käme dann insgesamt auf acht Leinwandabenteuer, Moore "nur" auf sieben. Bond-Produzent Michael G. Wilson lobt Craigs Qualitäten in höchsten Tönen: "Daniel ist ein grandioser Bond, ein superber Schauspieler und ein umwerfender Typ. Die Fans lieben ihn. Für mich gibt es für die Rolle keinen besseren Darsteller."
Jetzt würde es Wilson nur zu gerne sehen, wenn Daniel Craig Sir Roger Moore als Bond mit den meisten Einsätzen ablösen würde: "Ich würde Daniel sehr gerne Rogers Rekord übertreffen und acht Filme drehen sehen. Viele Fans sagen, Daniel sei ihr Lieblingsbond seit Sean Connery. Ich kann ihnen da nicht widersprechen. Er macht einen großartigen Job."
Den lässt sich Craig auch gut bezahlen. Für sein drittes Bond-Abenteuer "Skyfall" kassiert der Brite satte 12 Millionen Dollar! Aber Geld dürfte nicht die treibende Kraft für Daniels Entscheidung sein.
Ralph Fiennes im neuen Bond als Fiesling Blofeld?08.11.2011

Nach Voldemort in der "Harry Potter"-Saga könnte Ralph Fiennes erneut einen Superschurken geben: den 007-Erzfeind Ernst Stavro Blofeld in "James Bond: Skyfall".

Vor ihm werden sich wohl lebenslang alle Kinder erschrecken?
Als dunkler Lord Voldemort ließ Ralph Fiennes in den "Harry Potter"-Filmen den Hogwarts-Fans das Blut in den Adern gefrieren. Nun, nach Abschluss der Zauber-Saga, hat der britische Topmime offenbar Entzugserscheinungen und sucht die nächste bitterböse Rolle. Angeblich wird Fiennes im nächsten James-Bond-Abenteuer "Skyfall" den Superschurken Ernst Stavro Blofeld spielen.
"John Logan (der Bond-Drehbuchautor, d. Red.) hat eine sehr interessante Rolle geschrieben, die wirklich viel Spaß macht", berichtet Ralph Fiennes. "Ich darf zwar nicht darüber sprechen, aber ich werde jedenfalls keine weiße Katze streicheln?"
Damit bezieht sich Fiennes auf die Szenen des Superschurken Blofeld in den bisherigen Bond-Filmen wie "Liebesgrüße aus Moskau" oder "Man lebt nur zweimal", in denen dieser mit einer weißen Perserkatze auf dem Arm zu sehen war.
Trotzdem ist weiter unklar, ob Ralph Fiennes die Rolle als Blofeld übernimmt oder nicht. Denn seit dem Neustart der 007-Filme mit "Casino Royale" haben die Bond-Macher um Produzentin Barbara Broccoli viele klassische Standards der Kinoabenteuer des Top-Agenten umgekrempelt - nicht mal vor dem geschüttelten Martini machten sie dabei Halt.
Gut möglich also, dass Fiennes schlicht einen Blofeld ohne Katze darstellen wird. Zumal Drehbuchautor John Logan während der Arbeit am Skript zu Protokoll gab: "Bond sollte meiner Meinung nach immer gegen Blofeld kämpfen!"
Damit würde Ralph Fiennes unter anderem in die Fußstapfen von "Kojak" Telly Savalas und Max von Sydow, der Blofeld zuletzt in "Sag niemals nie" spielte, treten. Ernst Stavro Blofeld war in sieben 007-Filmen als Kopf des Terror-Bundes "SPECTRE" zu sehen, im deutschen mit "Phantom" übersetzt.
Offen wäre noch, welche Rolle Javier Bardem dann einnehmen würde, der bei der Pressekonferenz zum Drehstart von "James Bond: Skyfall" als nicht näher spezifizierter Bösewicht vorgestellt wurde. Er könnte möglicherweise als Handlanger von Blofeld agieren.
Unterdessen haben die Bond-Macher zwei Neuzugänge für "Skyfall" bekanntgegeben: Helen McCrory die in "Casanova" Heath Ledgers Mutter spielte, und Ola Rapace, den Ex-Mann von "Millennium"-Darstellerin Noomi Rapace. (Witziges Detail: Im US-Remake der Verfilmung des Krimikults spielt Bond-Mime Daniel Craig die Hauptrolle.) Welche Rollen die beiden neuen Darsteller spielen werden, wurde aber nicht verraten.
Gelüftet werden die Geheimnisse um die Bond-Charaktere spätestens am 1. November 2012, wenn "James Bond: Skyfall" ins Kino kommt.
Neues Bond-Girl aus Frankreich30.09.2011

Bérénice Marlohe wird als Daniel Craigs Gespielin im nächsten 007-Abenteuer vermeldet. Die Französin dreht gerade mit Ex-Bondgirl Sophie Marceau.

Es wird erneut eine nahezu Unbekannte?
In "Casino Royale" durfte mit Eva Green noch eine Schauspielerin mit 007 turteln, die mit "Königreich der Himmel" zumindest schon einen echten Blockbuster vorzuweisen hatte. Im zweiten neuen Bond mit Daniel Craig, "Ein Quantum Trost", fiel die Wahl dann auf Olga Kurylenko - "Olga wer?!??" fragten sich die Bond-Fans da, denn die Russin war bis dahin ein gänzlich unbeschriebenes Blatt.
Ähnliches gilt nun auch für Bérénice Marlohe, die nach übereinstimmenden Web-Berichten im 23. Bond-Film den Top-Agenten verzaubern soll. Die Französin hat bisher hauptsächlich in französischen TV-Produktionen mitgewirkt, dreht aber immerhin aktuell den Kinofilm "Un bonheur n'arrive jamais seul" an der Seite von Sophie Marceau, die in "Die Welt ist nicht genug" Pierce Brosnan den Kopf verdrehte.
Zugleich wurde bekannt, dass die traditionsgemäß besonders actionreiche Eröffnungs-Sequenz des neuen Bond in der Türkei gedreht wird: "Die ersten Szenen sind für Istanbul geplant", freut sich Ertugrul Gunay, Minister für Kultur und Tourismus. Es sollen aber auch einige Szenen, die später im Film zu sehen sind, am Bosporus gedreht werden.
Damit ist der 23. Bond der dritte 007-Film nach "Liebesgrüße aus Moskau" und "Die Welt ist nicht genug", der teilweise in Istanbul gedreht wird. Kinostart für den neuen, noch unbetitelten Bond unter der Ägide von Star-Regisseur Sam Mendes ist am 1. November 2012.
Daniel Craig erwartet besseren Bond29.09.2011

007-Darsteller Daniel Craig ist von Regisseur Sam Mendes und dem Drehbuch begeistert: Er hofft, dass der 23. James Bond besser wird als "Ein Quantum Trost".

Sein zweiter Auftritt als Top-Agent enttäuschte die Erwartungen...
Als Daniel Craig vor fünf Jahren als neuer James Bond in "Casino Royale" die Kinos enterte, waren alle Skeptiker des neuen, weitgehend unbekannten 007 erstmal begeistert: Hart, realistisch und extrem actionreich präsentierte sich der Nachfolger des smart-eleganten Pierce Brosnan. Doch die Fortsetzung "Ein Quantum Trost" riss die hoch gelegte Messlatte - wegen einer allzu hektischen Inszenierung und einer Story, die nie so recht auf den Punkt kam.
Das alles soll in Daniel Craigs drittem Auftritt als Top-Agent Ihrer Majestät anders werden: "Diesmal haben wir ein großartiges Drehbuch", verspricht Craig. "Ich bin von der Story genauso begeistert wie von 'Casino Royale'!"
Zwischen diesen Zeilen steckt deutliche Kritik an "Ein Quantum Trost": Vom Drehbuch zu seinem zweiten Bond-Auftritt war Daniel Craig demnach von Anfang an nicht besonders angetan. Doch der 007-Mime geht noch weiter, wenn auch mit typisch britischem Höflichkeits-Understatement:
"Ich glaube mit Sam Mendes haben wir den perfekten Regisseur", sagt Craig. Seine Unzufriedenheit mit "Quantum Trost"-Regisseur Marc Forster ist zwar auch in dieser Aussage versteckt, aber doch deutlich spürbar. Allerdings steht für den 23. Bond-Film mit Sam Mendes in der Tat ein deutlich größeres Kaliber bereit: Der Oscar-Gewinner für "American Beauty" hat mit "Road to Perdition", "Jarhead" und "Zeiten des Aufruhrs" weitere Meisterwerke hingelegt und lässt sich im Schnitt fast drei Jahre Zeit pro Film - was man dem Ergebnis auch stets anmerkt.
Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den nächsten Bond bei Daniel Craig, der zuletzt auch mit "Cowboys & Aliens" nicht den erhofften Erfolg verbuchen konnte: "Wir bringen jetzt die Schauspieler zusammen und dann geht es los - ich kann's kaum erwarten!"
Dieses Gefühl hat übrigens auch der britische Schauspieler Idris Elba, der als Kandidat für Daniel Craigs Nachfolge gehandelt wird, falls dieser demnächst abtreten sollte. Auf die Frage, ob Elba ins Taxi steigen würde, wenn der Anruf zum Vorsprechen käme, meinte der Star aus "Thor": "Ich würde nicht nur ins Taxi steigen, sondern den Fahrer als Geisel nehmen und sein Auto kapern!"
Eins wäre ihm dabei aber wichtig: "Ich würde es machen, wenn man mich nicht 'Erster schwarzer James Bond' nennen würde. Sean Connery wurde ja auch nicht als 'Erster schottischer Bond' bezeichnet und Daniel Craig war nicht 'der erste Bond mit blauen Augen'.
"Bond 23" zieht nach Südafrika um28.09.2011

Nach langem Hin und Her steht es nun endgültig fest: James Bond wird nicht in Indien über die Zugdächer springen.

Lange wurden die Dreharbeiten zum 23. James-Bond-Abenteuer aufgehalten, nun ist die endgültige Entscheidung über den Drehort gefallen.
Nachdem sich die indische Bahngesellschaft von Anfang an quer gestellt hatte, bekam nun Südafrika den Zuschlag. Somit wird Daniel Craig in "Bond 23" nicht über die Dächer der indischen Eisenbahn springen, sondern seine spektakulären Stunts auf einem anderen Kontinent absolvieren.
Während die indischen Behörden große Bedenken hatten, war man in Südafrika ganz heiß darauf, die Bond-Crew zu sich zu holen. Schon als die Probleme mit der Drehgenehmigung publik wurden, bereitete man sich in Südafrika auf den eventuellen Drehortwechsel vor. Nun ist es endlich soweit, und die Produzenten des nächsten Bond-Abenteuers haben sich entschieden. Die Wartezeit war ihnen einfach zu lange, denn es soll möglichst bald mit den ersten Szenen losgehen.
Der indische Eisenbahn-Minister schien fast ein wenig erleichtert über die Absage: "Das Bond-Franchise ist uns sehr wichtig, aber das ist auch die Sicherheit der Menschen. Wenn etwas Unvorhergesehenes passiert wäre, hätte man uns auf ewig die Schuld dafür gegeben."
In Südafrika freut man sich dafür umso mehr über Daniel Craig als James Bond, der unter anderem mit einem Motorrad über die Zugdächer fahren wird. Auch Istanbul erteilte Drehgenehmigungen und freut sich auf knallharte Action und Agenten-Power.
Indische Beamte wollen "Bond"-Szene kappen06.09.2011

James Bond soll auf eine Action-Szene verzichten: Der Stunt könnte indische Zugreisende auf dumme Gedanken bringen

Geht es nach dem indischen Eisenbahnminister, dann kommt "Bond 23" nicht zum Zug ...
Jetzt ist endlich raus, warum die Produktion von "Bond 23" in Indien seit Wochen auf dem Abstellgleis versauert und bislang vergeblich auf eine Drehgenehmigung wartet: Die Eisenbahner befürchten, Daniel Craig könnte mit seinem geplanten Zug-Stunt ihren Fahrgästen ein schlechtes Beispiel abgeben.
Während seiner 007-Mission soll Craig nämlich auf dem Dach eines fahrenden Zuges herumturnen. Nun befürchten die Behörden, dass die Szene das Schwarzfahren salonfähig machen und insgesamt ein negatives Licht auf die staatliche Eisenbahn werfen könnte.
Nun sprach sogar der indische Eisenbahnminister persönlich ein Machtwort: "Auf dem Zugdach mitzufahren ist in Indien illegal und niemand soll dazu ermuntert werden", sagt Dinesh Trivedi, "deshalb wird das auch nicht gezeigt werden. Dreharbeiten haben sicher zu sein und keinesfalls dürfen dabei die Passagiere belästigt werden!"
Neu ist die Information, dass die Szene auf den Dächern eines vollbesetzten Passagierzuges gedreht werden soll. Bislang war von einem mit einer hochgiftigen Chemikalie gespickten Güterzug die Rede, wie es Autor Jeffrey Deaver in seinem jüngsten Bond-Roman beschreibt. Gerüchten zufolge soll "Bond 23" auch den Titel des Romans, "Carte Blanche", bekommen.
Die Macher um Regisseur Sam Mendes haben Probleme mit den indischen Behörden erwartet und längst einen Plan B entwickelt: Sollte Daniel Craig den Indern tatsächlich nicht aufs Dach steigen dürfen, liefert er den Stunt eben auf einer Trasse in Südafrika ab.
Neuer Bond ohne Drehgenehmigung in Indien30.08.2011

Das nächste Bond-Abenteuer sollte in Indien gedreht werden. Doch die Behörden machen dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung.

Wenn Indien James Bond nicht bei sich haben will, steht Südafrika auf Abruf bereit.
Die Organisation der Dreharbeiten zu "Bond 23" gestaltet sich derzeit zäher als erwartet. Im nächsten Agenten-Abenteuer soll eine spektakuläre Zug-Action-Szene mit Daniel Craig stattfinden. Dazu müsste jedoch ein großer Teil der indischen Bahnstrecken zwischen Ahmadabad und Goa abgesperrt werden. Da die Behörden in Indien nicht schnell genug die nötigen Genehmigungen geben, sind die Produzenten von Take One ziemlich genervt.
Doch Plan B steht schon bereit: Sollte Indien weiterhin so langsam und unkooperativ arbeiten, steht Südafrika schon zur Stelle. Dort werden bereits sämtliche Vorkehrungen getroffen, damit die Dreharbeiten zu "Bond 23" reibungslos stattfinden könnten. Sogar von Seiten der Produktionsfirma ist man kurz davor, Indien den Rücken zu kehren und das ganze Set nach Südafrika zu verlagern.
Daniel Craig steht jedenfalls schon in den Startlöchern für seinen dritten Auftrag im Geheimdienst Ihrer Majestät. Ihm ist es wahrscheinlich egal, wo der Dreh stattfindet. Hauptsache, es geht endlich los ?
Daniel Craig lobt neues Bond-Drehbuch und fiebert erster Klappe entgegen20.07.2011

Nach langen Querelen ums Geld geht es endlich voran mit dem 23. James-Bond-Spektakel. Hauptdarsteller Daniel Craig hat dabei große Erwartungen.

Es wird höchste Zeit, wieder in den schwarzen Smoking zu schlüpfen?
Eine ganze Weile sah es nicht gut aus für die Rückkehr von Superagent James Bond in die Kinosäle. Finanzprobleme beim Filmriesen MGM hatten das Projekt lange auf Eis gelegt.
ZU lang, wenn es nach Hauptdarsteller Daniel Craig geht. Jetzt, da der 23. Bond schließlich doch Grünes Licht hat, sehnt Craig die erste Klappe herbei: "Ich hatte ja eine ziemlich lange Pause", erklärt Daniel Craig. "Jetzt dürstet mich richtig danach, endlich mit Bond anzufangen."
Doch der große zeitliche Abstand zum letzten Bond-Film "Ein Quantum Trost" ist nicht der einzige Grund für Daniel Craigs Vorfreude. Der Hauptdarsteller gehört zu den wenigen Menschen auf der Welt, die das streng geheime Drehbuch zum noch unbetitelten 007-Abenteuer bereits sehen durften: "Ja, wir haben ein Skript und es ist fantastisch!", lobt Craig.
Wenn schon die Handlung des neuen James Bond geheim ist, so gibt es zumindest ein paar spärliche Informationen zu den Darstellern: Javier Bardem spielt den Bösewicht und "Fluch der Karibik"-Orakel Naomie Harris wird als Bonds Lieblingssekretärin Moneypenny zurückkehren. In den letzten beiden 007-Filmen seit der Verpflichtung von Daniel Craig war Moneypenny gar nicht vorgekommen.
Dasselbe gilt für den kultigen Technik-Tüftler Q, den jahrzehntelang der inzwischen verstorbene Waliser Desmond Llewelyn gespielt hatte. Diesen hatte dann "Monty Python"-Star John Cleese beerbt. Nun soll angeblich Ralph "Voldemort" Fiennes im neuen Bond den findigen Ingenieur mimen.
Insider sehen in diesen zwei Personalien einen Versuch, eine Spur des Charmes der älteren Bond-Filme in die eher von Realismus und harter Action geprägten neuen 007-Abenteuer zu integrieren.
Indes muss sich Daniel Craig auch nicht mehr allzu lang gedulden, bis der neue Regisseur Sam Mendes ("American Beauty", "Road to Perdition") das erste Mal "Action!" ruft: "Auch wenn es lange Zeit nicht danach aussah - im Oktober oder November fangen wir an zu drehen", verrät Daniel Craig.
007-Handlung geheim: Bondgirl Naomie Harris durfte nur alte Dialoge vorsprechen22.06.2011

"Fluch der Karibik"-Star Naomie Harris soll im neuen 007-Abenteuer Daniel Craigs Bondgirl werden. Das Drehbuch durfte sie aber nicht sehen.

Es ist so geheim, wie der Geheimdienst selbst?
Niemand bekommt das Drehbuch zum 23. Bond-Abenteuer in die Hände, nicht einmal die Darsteller. Und erst recht nicht solche, die es erst werden wollen bzw. sollen.
So zum Beispiel Naomie Harris, die laut Casting-Aufruf als "Daniel Craigs sexy Sidekick" - der Kenner sagt schlicht "Bondgirl" - im Gespräch ist. Ob sie den Part als kurvige Agentenbegleiterin drauf hat, durfte die Schauspielerin aus "Fluch der Karibik" nur mit Dialogen aus dem vorhergegangenen Film unter Beweis stellen:
"Das Vorsprechen für Bond war großartig, aber mir war nicht klar, wie geheim das Ganze ist", berichtet Naomie Harris. "Ich war ja schon oft bei Castings, aber noch nie bei einem, bei dem Du als Schauspieler das Drehbuch gar nicht zu sehen bekommst. Ich musste stattdessen eine Szene aus 'Ein Quantum Trost' vorsprechen. Daher wusste ich also noch nicht einmal, für welche Rolle ich mich überhaupt bewerbe - und das machen die bei allen Rollen und Bewerbern so! Kein Schauspieler weiß, worum es eigentlich genau geht! Also weiß ich auch nicht, ob ich ein intelligentes Bondgirl spielen soll - aber das würde mir natürlich am besten gefallen."
Klar ist indes, dass natürlich Daniel Craig wieder die Hauptrolle spielt und Judi Dench als M seine Chefin. Regie führt diesmal der Ausnahmekönner Sam Mendes, der mit "American Beauty", "Road to Perdition" und zuletzt "Zeiten des Aufruhrs" schon ganz großes Kino geliefert hat.
Auch der Kinostart für "Bond 23" steht bereits fest: Am 1. November 2012 geht 007 auf seinen nächste - höchst geheime - Mission?
"Bond 23"-Starttermin steht fest03.06.2011

Gerade wurde der offizielle Kinostart für "Bond 23" bekannt gegeben - jetzt gibt es für den Dreh kein Zurück mehr.

Schon länger wurde, wie für "Bond"-Filme nicht unüblich, ein Starttermin für November anvisiert.
Jetzt steht der Termin für "Bond 23" endlich fest: Am 9. November 2012 wird das nächste 007-Abenteuer in den USA und auch weltweit in die Kinos kommen. In Großbritannien startet er bereits zwei Wochen früher, am 26. Oktober, mit einer großen Premiere am Londoner Leicester Square.
Damit ist auch die letzte Weiche für das von finanziellen Problemen gebeutelte Projekt gestellt. Schon bald darf sich Daniel Craig wieder ins Agenten-Kostüm schmeißen und im Auftrag Ihrer Majestät die Welt retten. Genaueres über Location, Handlung und weibliche Accessoires gibt es immer noch nicht. Aber die Bösewichte Javier Bardem und Ralph Fiennes sind für jede Schandtat bereit.
Regisseur Sam Mendes versprach schon vorab, dass "Bond 23" seinen Charakteren etwas mehr Tiefgang erlauben wird. Neben den obligatorischen Action-Sequenzen soll diesmal auch die Rahmenhandlung eine größere Rolle spielen. Jetzt, wo das Startdatum feststeht, kann es bis zum ersten Drehtag nicht mehr lange dauern. Bis dahin gibt es vielleicht auch einen offiziellen Filmtitel.
 
 

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