X-Men - Der Film

Plakat zu X-Men - Der Film
X-Men - Der Film - Plakat 1

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Sechs PlusFreigegeben ab 12 Jahren
START 31.08.2000
ACTION/SCIENCE FICTION | 104 MINUTEN | X-MEN | USA 2000 | FOX

Effektlastige, aber auch sehr spannende Verfilmung des legendären, 1963 erstmals veröffentlichten Comics aus dem Hause Marvel.

Obwohl sie von der Gesellschaft geächtet werden, bildet Professor Xavier willige Mutanten aus, ihre Superkärfte in den Dienst der Menschheit zu stellen. Doch die Feinde sind nicht weit: Ein machtgieriger Populisten-Politiker macht Front gegen die X-Men, und Xaviers einstiger Weggefährte Magneto, der mächtigste Mutant der Welt, will mit seiner Brotherhood of Mutants das Ende der Zivilisation herbeiführen.


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ACTION/SCIENCE FICTION | 104 MINUTEN | X-MEN | USA 2000 | FOX
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ACTION/SCIENCE FICTION | 104 MINUTEN | X-MEN | USA 2000 | FOX
Hugh Jackman als Wolverine Darsteller
Hugh Jackman Geburtstag: 12.10.1968 | Land: Australien

FILMOGRAFIE

2014 | X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
2013 | Prisoners
2013 | Wolverine: Weg des Kriegers
2013 | Movie 43
2012 | Les Misérables
2011 | Real Steel
2009 | X-Men Origins: Wolverine
2008 | Australia
2006 | The Fountain
2006 | Prestige - Meister der Magie
2006 | Scoop - Der Knüller
2004 | Van Helsing
2003 | X-Men 2
2001 | Kate & Leopold
2001 | Passwort: Swordfish
2001 | Männerzirkus
2000 | X-Men - Der Film
Chappie
Pan
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Sir Patrick Stewart als Xavier Darsteller
Sir Patrick Stewart Geburtstag: 13.07.1940 | Land: Großbritannien

FILMOGRAFIE

2014 | X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
2003 | X-Men 2
2002 | Star Trek: Nemesis
2000 | X-Men - Der Film
1998 | Star Trek - Der Aufstand
1997 | Fletcher's Visionen
1996 | Star Trek - Der erste Kontakt
1995 | Jeffrey
1994 | Star Trek - Treffen der Generationen
1993 | Gunmen
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Jack Marsden als Cyclops Darsteller
Jack Marsden

FILMOGRAFIE

2000 | X-Men - Der Film
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Anna Paquin als Rogue Darsteller
Anna Paquin Geburtstag: 24.07.1982

FILMOGRAFIE

2014 | X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
2011 | Scream 4
2004 | Der Tintenfisch und der Wal
2002 | 25 Stunden
2002 | Darkness
2001 | Army Go Home!
2000 | X-Men - Der Film
2000 | Forrester - Gefunden!
2000 | Almost Famous - Fast berühmt
1998 | Eine wie keine
1996 | Amy und die Wildgänse
1995 | Jane Eyre
1992 | Das Piano
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Tyler Mane als Sabretooth Darsteller
Tyler Mane

FILMOGRAFIE

2009 | Halloween II
2007 | Halloween
2000 | X-Men - Der Film
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ACTION/SCIENCE FICTION | 104 MINUTEN | X-MEN | USA 2000 | FOX
Wie "Aeon Flux" die "Schwarze Witwe" killte29.09.2014

Noch vor "Iron Man" sollte Scarlett Johansson Marvel-Karriere machen. Dann passierte der Konkurrenz ein Flop mit Folgen.

Alles war vorbereitet für Marvels Powerbraut - und dann kam Charlize Theron.
Seit ihrem ersten Auftritt bei "Iron Man" wünschen sich die Fans mehr von Scarlett Johansson als kampfstarke Spionin Natasha Romanova aka "Black Widow". Dabei hätte die "Avengers"-Amazone um ein Haar schon vor zehn Jahren ihren ersten Solo-Auftritt gehabt - noch vor Robert Downey Jr..
Die Rechte an der Figur besaß seinerzeit die Produktionsgesellschaft Lionsgate, die mit dem Erfolg von "X-Men" und "X2" im Rücken auf die Schwarze Witwe setzte. Autor David Hayter entwickelte nach der Comicvorlage ein prima Drehbuch und sollte auch Regie führen.
Natürlich gab es für Lionsgate einen guten Grund, auf die Spionin zu setzen: Frauen in Actionrollen waren angesagt und erfolgreich, darunter "Resident Evil" (Milla Jovovich) , "Lara Croft: Tomb Raider" (Angelina Jolie) und "Kill Bill" (Uma Thurman). Es waren auch weniger erfolgreiche Filme dabei, wie "Ultraviolet" und "BloodRayne", aber am Ende war es ein einziger Megaflop, der den Black Widow-Plänen den Garaus machte:

Jetzt wird mit "Mad Max" gekämpft

Charlize Theron sollte als "Aeon Flux" die Kinocharts stürmen, doch das klappte nicht: Von den 62 Millionen Dollar, die der Actioner gekostet hatte, spielte er nur 52 Millionen wieder ein und wurde zudem herzhaft von der Kritik verrissen. Lionsgate ließ sich beeindrucken und die Schwarze Witwe wie eine heiße Kartoffel fallen.
Der Karriere von Charlize Theron hat das nicht geschadet, sie wird im kommenden Jahr als einarmige Kampftruck-Fahrerin Furiosa neben Tom Hardy in "Mad Max: Fury Road" zu sehen sein. Und Scarlett Johansson? Hat mit jedem Einsatz als "Black Widow" größere Chancen, ihren Marvel-Soloauftritt zu bekommen.
James McAvoy lüftet Geheimnis12.09.2014

Die große Frage: "Wann verliert 'X-Men'-Chef Charles Xavier eigentlich seine Haare?" Der Hauptdarsteller seufzt - und verrät es...

Wenn sich das Haupthaar lichtet, ist es für Männer immer schwer. Offenbar auch für mächtige Mutanten.
Der Generationswechsel der alten "X-Men" (mit Patrick Stewart als Charles Xavier und Rebecca Romijn als Mystique) zu den neuen (mit James McAvoy als Charles Xavier und Jennifer Lawrence als Mystique) hat ja filmisch eigentlich ganz hervorragend funktioniert. Das Gleiche gilt natürlich auch für Magneto (alt: Ian McKellen, jung: Michael Fassbender) und seine Schar der bösen Buben und Mädchen. Dass sich die beiden Crew-Versionen in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" teils auch noch begegnen, war dabei natürlich das Salz in der Suppe.
Eine der letzten Fragen blieb dabei aber ungeklärt. Nein, nein - nicht die Sache mit der Plausibilität von Zeitreisen samt damit verbundener Paradoxien. Sondern das mit den Haaren. Kurz gesagt: Patrick Stewart zeigt Platte, James McAvoy trägt braun gewellte Pracht - zum Teil sogar in gar unvorteilhafter Länge. In den Rollstuhl hat das Schicksal ihn ja bereits gezwungen. Aber wann wird es so grausam sein, ihm auch noch das Haupthaar zu rauben?

Es wird so kommen - weil es schon so geschehen ist

Sein muss es - hilft ja nix. Filmische Grundregel Nummero Uno: Sequels dürfen nicht mit geschaffenen Fakten aus ihren Vorgängern kollidieren. Und Charles Xaviers Glatze war Fakt (sogar manchmal ein zart glänzender). In einem Interview hat jetzt James McAvoy seufzend bestätigt, dass seine Frisur eine massiv bedrohte Art darstellt: Spätestens in "X-Men: Apocalypse" sei es dann wohl soweit: "Ich werde darin älter sein", behauptete er vor der Huffington Post. "Und ich glaube, ich werde darin mein Haar endgültig verlieren."
Einziger Trost: Der soll ja erst am 19. Mai 2016 in den Kinos anlaufen. Andererseits: Der Drehbeginn ist angeblich schon für den April 2015 angesetzt. Was seiner Frau, der Schauspielerin Anne-Marie Duff, nur noch ein halbe Jahr Zeit gibt, zärtlich durchs füllige Haar zu wuscheln.
Famke Janssen will Mutantin Jean Grey bleiben24.07.2014

Die Rolle der instabilen Jean Grey aka Phoenix machte sie erst bekannt. Doch jetzt wittert sie jugendliche Konkurrenz.

Das alte Problem bei Prequels, also Filmen, die eine Vorgeschichte erzählen: Die Stars passen oft nicht mehr zur Timeline.
Auch, wenn sie ist seit über 20 Jahren im Geschäft ist: Die meisten kennen Famke Janssen als Mutantin Jean Grey aus den "X-Men"-Filmen von Bryan Singer, resp. Brett Ratner. Mit dem neuesten Ableger der Reihe, "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit", startete die Mutanten-Crew zwar im Mai wieder mächtig durch - doch wie schon im Vorgänger "Erste Entscheidung" ging damit ein Generationswechsel einher. Okay: Hugh Jackman ist immer noch Wolverine. Aber die größten Teile des alten Casts wurden bei den beiden Prequels bereits durch neue Stars ersetzt.
Auch Famke Janssen ist in dem Film ein kleiner Auftritt vergönnt. Obwohl: Eigentlich weilt Jean Grey seit "The Last Stand" ja nicht mehr unter den Lebenden - so wie auch Professor Charles Xavier. Doch der Twist mit dem Zeitsprung eröffnet natürlich viele Möglichkeiten - inklusive einer Wiedereinführung der interessanten Figur mit den fast unbegrenzten psychokinetischen Fähigkeiten und der zerrissenen Seele. "Das hat die Tür wirklich offen gelassen. Und ich liebte 'Zukunft ist Vergangenheit'", erläuterte die 48-Jährige Schauspielerin vor der Presse.
Aber sofort stehen natürlich Zweifel im Raum: "Ich habe keine Ahnung, was als nächstes passiert. Aber ich hoffe es beinhaltet Jean Grey - und dass ich Jean Grey auch spielen kann, weil es keine jüngerer Version davon gibt." Die Hoffnung stirbt eben zuletzt. Andererseits hätte sie durchaus Verständnis für eine Neubesetzung: "Ich würde es schon verstehen. Wir haben schon Mystique und Magneto in unterschiedlichem Alter gesehen - warum also nicht Jean Grey?"

Abwarten und dem Regisseur vertrauen

Letzte Gewissheit werden wir aber erst in zwei Jahren haben. "X-Men: Apocalypse" ist nämlich für 2016 terminiert. Und bis dahin hat Regisseur Bryan Singer reichlich Zeit, sich weitere Zeitreisen zu überlegen- und deren besetzungstechnische Konsequenzen.
Neue Chance für "Pacific Rim 2"21.03.2014

Gute Nachricht für Regisseur Guillermo Del Toro und alle "Pacific Rim"-Fans: Eine Fortsetzung wird immer wahrscheinlicher.

Charlie Hunnam kann schon mal einen neuen 'Jaeger' bestellen ...
Der Schock zum Kinostart war heftig: Guillermo Del Toros Robot-Actioner "Pacific Rim" tat sich schwer an den Kinokassen. Das ist besonders bitter bei einer Produktion der "Superteuer"-Kategorie. Doch der Film zeigte Ausdauer und bekam eine beachtliche Fanbase. Nun rückt die von Del Toro ersehnte Fortsetzung in greifbare Nähe.
In einem Interview äußerte sich erstmals der Mann mit dem dafür nötigen Scheckbuch zum Thema. Thomas Tull, Chef der Filmproduktionsfirma Legendary Pictures, stellte dabei klar, dass seine Firma großes Interesse an "Pacific Rim 2" hat:
"Zum einen lieben wir es, mit Guillermo zu arbeiten. Zum anderen hat 'Pacific Rim' mehr eingespielt als beispielsweise der erste 'X-Men', 'Batman Begins', 'Superman Returns', 'The Fast & The Furious' oder 'Star Trek'", erklärt Tull. "Der Film hat weltweit über 400 Millionen Dollar eingespielt, die Videoverkäufe und Merchandisingartikel laufen großartig. Es sieht also ganz danach aus, als ob die Fans diese Welt lieben würden. Also werden wir uns mit Guillermo Del Toro zusammensetzen. Wenn seine Ideen authentisch sind und es etwas zu erzählen gibt, werden wir ganz bestimmt dafür sehr offen sein," schließt der mächtige Produzent.

Die "Fortsetzung folgt und gewinnt"-Logik

Tatsächlich stimmen Tulls Zahlen, "Pacific Rim" war erfolgreicher als die von ihm genannten Beispiele. Interessant dabei ist der Umstand, dass die Fortsetzungen aller dieser Filme um ein Vielfaches erfolgreicher wurden als der jeweilige erste Teil - bis hin zu Milliardenumsätzen wie ihm Falle "The Dark Knight Rises" oder "Fast & Furious 6". Folgt man dieser Logik, ist "Pacific Rim 2" schon beinahe Pflicht.
Der Macher wird es gerne hören und außerdem hat er es ja schon immer gewusst: Auf eigenes Risiko hat Guillermo Del Toro die Fortsetzung längst entwickelt. "Wir schreiben schon an dem Sequel", bekannte er bereits im letzten Jahr. "Travis Beacham und ich arbeiten daran - das läuft also. Aber die Entscheidung, ob es grünes Licht gibt, oder nicht muss jemand treffen der mehr verdient als ich." Das scheint nun nur noch eine Frage von kurzer Zeit zu sein.
"Wolverine"-Team verhandelt dritten Film06.11.2013

Rückzug von der Absage: Offenbar lassen sich Hugh Jackman und James Mangold doch für weitere "Wolverine"-Abenteuer breitschlagen

Neben "Iron Man" ist "Wolverine" der beliebteste Held im Marvel-Universum. Da wird nicht so einfach ausgestiegen ...
Kinogigant 20th Century Fox legt großen Wert darauf, noch vier weitere "Wolverine"-Abenteuer auf die Leinwand zu bringen - koste es, was es wolle.
Die Strategie ging zunächst nicht auf. Hugh Jackman lehnte ein Angebot über stolze 100 Millionen Dollar ab. Der Superstar weiß zwar, dass der "X-Men"-Mutant die Rolle seines Lebens ist. Ein so langfristiger Vertrag würde ihn aber davon abhalten, andere attraktive Rollen wie die in "Les Misérables" zu spielen, ließ er wissen.
So leicht will ihn das Studio aber nicht davonkommen lassen. Dann wird nicht im Paket, sondern in einzelnen Filmen verhandelt. So hat nun ganz offiziell "Wolverine: Weg des Kriegers"-Regisseur James Mangold das Angebot erhalten, eine Fortsetzung zu drehen. Unterschreibt er, wäre auch das Drehbuch Mangolds Job - der perfekte Köder, um Hugh Jackman bei der Stange zu halten.

Nebenrolle in "X-Men - Days of Future Past" ist zuwenig

Dabei ist das riesige Interesse der Fox-Bosse gar nicht einmal selbstverständlich. Der erste Soloauftritt des Mutanten 2009 mit "X-Men Origins: Wolverine" schmeckte dem Studio nämlich gar nicht. Der Film kostete 150 Millionen Dollar, spielte "nur" 373 Millionen wieder ein und fiel bei den Kritikern durch.
Trotzdem wurde "Der Weg des Kriegers" genehmigt, Fox ließ für die Fortsetzung 120 Millionen springen - und wurde belohnt: Kritiker und Fans waren begeistert, in den Kinokassen klingelten 414 Millionen Dollar. Dieser Erfolg erst machte Appetit nach mehr. Gastauftritt und Nebenrolle in "X-Men: Erste Entscheidung" beziehungsweise "X-Men: Days of Future Past" sind da natürlich viel zu wenig.
"X-Men: Days of Future Past" startet übrigens am 22. Mai 2014 in unseren Kinos. Bis dahin werden sich das Studio, James Mangold und natürlich Hugh Jackman auf mindestens ein neues "Wolverine"-Abenteuer geeinigt haben.
TV-Comeback der "Enterprise"?01.10.2013

Im Kino erforscht das Kult-Raumschiff wieder äußerst erfolgreich unendliche Weiten. Aber warum eigentlich nur dort?

Trekkies aufgemerkt: Noch gibt es Hoffnung für alle Fans der galaktischen Forschungsmissionen.
Drehbuch-Mastermind Bryan Fuller - in dem Zusammenhang nicht zu verwechseln mit "X-Men"-Regisseur Bryan Singer - ist ja per se ein so begeisterter wie bekennender Fan der Science Fiction. Kein Wunder: Nicht zuletzt ist er Serien-Veteran von "Star Trek: Voyager" und "Deep Space Nine", und hält schon deshalb das visionäre Genre in hohen Ehren. Doch jetzt, wo die "Enterprise" von Regisseur J.J. Abrams filmisch wieder auf Warp 8 gebracht wurde - und die neuen Abenteuer von Captain Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto), Pille (Karl Urban) und Uhura (Zoë Saldaña) sich noch dazu als Kassenschlager entpuppt haben - bekommt er wohl endgültig glitzernde Äuglein.
Und was fällt dann einem Mann ein, der Spezialist für TV-Serien ist? Na was wohl? Eben die Vision einer TV-Serie. Enterprise Reloaded. "Ich würde wahnsinnig gerne eine Serie mit 'Start Trek' machen", behauptetet er jetzt in einem Interview. "Das war mein Ausgangspunkt - 'Deep Space Nine' und 'Voyager' - das war mein erster Job als Autor in Hollywood. Das wäre für mich eine echte Herzensangelegenheit - und noch dazu eine Philosophie. Das steht auf der Liste meiner Träume ganz oben."
Stoff dazu gibt es seiner Meinung nach genug: Die Abenteuer der Enterprise spielen in einem "so riesigen Universum". Und seine Serie könnte sich in "so viele verschiedene Richtungen bewegen. Ich habe auch schon eine ganz spezielle Idee, die ich wahnsinnig gerne machen würde. Mal sehen, ob ich jemals die Chance dazu bekomme."

Treue Fanbase wäre gesichert

Der Drehbuchautor, dessen aktuelle Serie "Hannibal" in den Staaten große Erfolge feiert und demnächst auch hierzulande anläuft, wäre sicher keine schlechte Wahl, die Enterprise auch auf dem TV-Schirm wieder zum Fliegen zu bringen. Und über einen Mangel an Fans, die bei dem Gedanken feuchte Träume bekommen, könnten sich die Macher ziemlich sicher auch nicht beklagen. Ein Gedanke also, den man - um frech Spock zu zitieren - zumindest eines finden muss: "Faszinierend!"
Hugh Jackman lehnt 100 Millionen ab19.08.2013

Für vier weitere Filme sollte er seine Paraderolle des Wolverine verkörpern. Doch Hugh Jackman hat andere Pläne.

Schön zu wissen, dass es nicht bei allen Hollywood-Stars immer nur ums Geld geht.
Hugh Jackman hat gerade erst bewiesen, dass er einer der vielleicht wenigen ist, die sich nicht mal für einen großen Batzen Geld verpflichten lassen wollen. Vor wenigen Wochen ist sein zweites Solo-Abenteuer "Wolverine: Weg des Kriegers" gestartet, da stehen die Studiobosse schon Schlange und wollen den charismatischen Australier auf vier weitere Auftritte in der Rolle des "X-Men"-Mutanten festnageln. Die gebotene Gage: 100 Millionen Dollar.
Doch ein Hugh Jackman lässt sich nicht einfach so seine Entscheidungsfreiheit für andere Rollenangebote abkaufen. Die Frage, ob er denn tatsächlich für den genannten Betrag für weitere Wolverine-Auftritte unterschrieben habe, verneinte er deutlich. Denn Hugh Jackman will sich nicht um alles Geld der Welt dazu verpflichten, in Filmen mitzuspielen, die ihm nicht hundertprozentig zusagen - auch wenn er darin in seine Paraderolle schlüpfen darf.

Hugh Jackman will nicht feststecken

Ganz besonders befürchtet Hugh Jackman, bis ans Ende seiner Schauspielkarriere in der Superhelden-Schublade festzustecken. Denn dass er weitaus mehr kann, als durch CGI-Unterstützung die Krallen zu wetzen, hat nicht zuletzt seine Oscar-Nominierung für "Les Misérables" gezeigt.
Das Geheimnis von Wolverines Wut15.07.2013

Die Wutausbrüche von Wolverine sind legendär. Und Hugh Jackman erklärt, warum er sie so gut spielen kann.

Nichts kann einen so auf die Palme bringen, wie die eigene Familie. Das gilt offenbar auch für die Stars der Traumfabrik
Spätestens, wenn "Wolverine" die Klauen ausfährt, ist Schluss mit lustig. Drei Komponenten seines Mutanten-Daseins bilden dann eine tödliche Einheit, die ihn für seine Feinde so gefährlich macht: Extreme Regenerationskraft, unzerstörbare Klingen - und seine unbändige Wut. Im Interview erläuterte Hugh Jackman, Star der "X-Men"-Pentalogie, wodurch er diese Berserker-ähnlichen Ausbrüche so überzeugend auf die Leinwand bringen kann. Geholfen haben ihm dabei allerdings weniger Ausbildung und Erfahrung als Schauspieler, sondern sein Bruder - genauer gesagt, dessen unablässige Hänseleien.
Denn in seiner Jugend interessierte sich der jetzt 44-jährige Mime sehr für Musicals - speziell das Tanzen hatte es ihm dabei angetan. Und so eine Steilvorlage kann man sich als älterer Bruder natürlich nicht entgehen lassen: "Mein großer Bruder hat mich schikaniert. Dafür, dass ich mich fürs Tanzen interessierte, nannte er mich 'Schwuchtel' und 'Memme'." Und sowas macht einen kleinen Bruder wiederum stinkwütend: "Wenn ich 'Wolverine' spiele denke ich daran, wie ich mit meinem Bruder gekämpft habe. Aus mir wurde kein 'Billy Elliot'. Ich hatte einfach nicht den Mumm dazu. Aber die Wut, die ich damals fühlte, kann ich nutzen, um 'Wolverine' darzustellen.

Zuviel des Guten

Zunnächst musste der Schauspieler bei den "X-Men" aber wohl lernen, sich zu zügeln. "Am ersten Tag am Set sagte Bryan Singer: 'Kannst du bitte eine einzige Sekunde mal stillstehen.' Ich bewegt mich zu viel - vielleicht wegen meines Backgrounds bei Musicals. Ich war viel zu ausdrucksvoll. Aber Bryan schickte mich zu meinem Trailer, damit ich mir Mel Gibson in 'Mad Max' ansehen kann. Mel hat ungefähr elf Sätze in dem ganzen Film - aber du spürst seine ungezügelte Wut durch seine minimalen Bewegungen. Ich haben von Mel gelernt, wie man in Filmen spielt."
Marvel-Legende Stan Lee setzt auf den "Silver Surfer"03.07.2013

Wenn es nach dem Erfinder von "Spider-Man" geht, ist es eine klare Sache: Hollywood schickt den Silbermann ins Gefecht.

Es mag noch eine Zeit dauern, aber Stan Lee ist überzeugt: Der "Silver Surfer" wird abheben.
Stan Lee ist eine lebende Legende: Für Marvel-Comics hat der Zeichner zahlreiche Superhelden erfunden, der berühmteste davon sicher "Spider-Man". Kein Wunder, dass der mittlerweile 90-Jährige exzellent vernetzt ist - nicht zuletzt hat er in eigentlich jeder Verfilmung eines Marvel-Comics mitgespielt. Ob bei den "X-Men", in "Iron Man", bei "Hulk", "Thor", den "Avengers" oder natürlich allen "Spider-Man"-Filmen: Stan Lee hat seinen Mini-Auftritt. Er war es ja letztlich auch, der damit rausrückte, dass Marvel an einem Film über den "Black Panther" arbeitete - und auch den "Ant-Man" sowie "Doctor Strange" filmisch von der Leine lassen will.
Jetzt prophezeit er den großen Auftritt eines ganz anderen Superhelden - für den sein Einsatz sogar eine Rückkehr auf die Leinwand bedeuten würde: Laut Stan Lee ist es der "Silver Surfer", der unter Hollywoods aufstrebenden Superhelden als gesetzt gilt: "Keine Chance, dass sie sich die Chance entgehen lassen, einen 'Silver Surfer'-Film zu machen. Es kann noch ein paar Jahre dauern- schließlich arbeiten sie an 'Doctor Strange' 'Black Panther' 'Ant-Man' und den 'Guardians of the Galaxy'. Aber die werden schon noch damit rausrücken, da er ein so wundervoller Charakter ist."

Wissens- oder Alters-Vorsprung?

Interessant: Vor allem, da die Rechte am "Silver Surfer" tatsächlich bei 20th Century Fox liegen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: a.) Stan Lee weiß bereits jetzt etwas, das wir Normalsterbliche noch nicht einmal erahnen. Oder b.) fortgeschrittenes Alter äußert sich auch bei Comic-Ikonen wie bei allen anderen Menschen:-Es fängt im Hirn an zu rieseln. Also hoffen wir doch einfach mal auf Variante a.). Das ist für ihn besser - und letztlich auch für uns. "Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer", in dem der mächtige Außerirdische seinen ersten Auftritt hatte, war sicher kein perfekter Film. Aber die Surfer selber war natürlich schon extrem cool - und würde sich auch im Solo-Flug hervorragend funktionieren.
"Wolverine"-Plakat mit Jean Grey ist da25.06.2013

Die starken "Wolverine"-Plakate bringen Fans in den USA dazu, Litfaßsäulen zu plündern. Jetzt wird die schöne Mutantin Jean Grey geklebt.

Die Poster zum neuen "Wolverine"-Abenteuer verleiten die "X-Men"-Fans zu Massendiebstählen. Jetzt ist Jean Grey an der Reihe ...
Längst ist bekannt, dass die mächtige Mutantin Jean Grey (Famke Janssen) einen Auftritt in "Wolverine: Weg des Kriegers" hat. Es geht dabei um eine Rückblende. Die Sequenz scheint wichtig genug zu sein, um der "X-Men"-Schönheit ein eigenes Plakat zu widmen.
Es zeigt Famke Janssen in einem Grafikstil nach japanischer Art, dort spielt das neue "Wolverine"-Abenteuer auch. Vor einigen Wochen wurde das entsprechende Motiv mit Hugh Jackman geklebt, um die Fans auf den Film heiß zu machen. Das gelang besser als geplant.
Die Hälfte aller Plakate werden geklaut, klagte Filmriese Fox kurze Zeit später. Von Werbewänden, Litfaßsäulen und aus Bushaltestellen würden die Poster verschwinden, noch bevor der Leim trocken ist. In Online-Auktionshäusern werden sie dann teils für mehr als 100 Dollar gehandelt.

Jean Grey vs. Wolverine: Wer bietet mehr?

Keine Frage, dass sich die Fans auch buchstäblich um Jean Grey reißen werden - Famke Janssen und Hugh Jackman können jetzt miteinander wetten, wer in den Fan-Auktionen mehr einbringt.
Die Handlung von "Wolverine: Weg des Kriegers" ist unmittelbar nach den Ereignissen in "X-Men: Der letzte Widerstand" angesiedelt. Held Logan hat es nach Japan verschlagen. Dort treffen dann erwartungsgemäß beste Samurai-Klingen auf Adamantium-Krallen - Wolverine begegnet einer mysteriösen Figur aus seiner Vergangenheit. Nach der epischen Schlacht, so verspricht es der Filmverleih, wird der Held ein anderer sein.
"Wolverine: Weg des Kriegers" startet bei uns am 25. Juli. Mit oder ohne Filmplakaten ...
Comic-Verbot für "X-Men"-Darsteller27.05.2013

Regisseur Bryan Singer hat beim "X-Men"-Dreh Comic-Hefte vom Set verbannt, damit sich alle auf das Drehbuch konzentrieren. Genützt hat das allerdings nichts?

Da war der Reiz erst recht groß? Wolverine, Professor X, Mystique, Cyclops, Storm - wer sind diese faszinierenden Figuren, was macht sie aus? Diese Frage stellt sich natürlich jeder, der einen der beliebten "X-Men"-Charaktere verkörpern soll. Kein Wunder also, dass Hugh Jackman, Patrick Stewart & Co. sich beim Dreh einfach die Comic-Vorlagen schnappten. Doch das fand Regisseur Bryan Singer gar nicht gut. Denn er hatte seine ganz eigene Vision für die Kino-Umsetzung der Marvel-Helden - und die stand im Drehbuch zu "X-Men - Der Film". Darum erließ er ein striktes Verbot der Comic-Hefte am Set. Allerdings war das Resultat ernüchternd, wie so oft reizte das Unerlaubte umso mehr und so schmuggelten die Schauspieler die Comics über dunkle Kanäle trotzdem ans Set.

Singer kehrt in die Comic-Vergangenheit zurück

Besonders für Hugh Jackman war das wichtig, denn er kannte die Figur bei seiner Zusage als Wolverine kaum und las erst am Set Logans berühmte Geschichten. Darunter war auch die Episode, die nun als Grundlage für den neuen Kinofilm "Wolverine: Weg des Kriegers" dient, der am 25. Juli ins Kino kommt. Dabei führte allerdings nicht mehr Bryan Singer Regie, sondern "Walk the Line"-Macher James Mangold. Er soll bei den Dreharbeiten ohne ein Comic-Verbot ausgekommen sein. Aber auch Bryan Singer setzt sich erneut mit den "X-Men" auseinander. Er inszeniert gerade die Fortsetzung der Vorgeschichte "Erste Entscheidung" unter dem Titel "X-Men: Days of Future Past". Und dabei kennen die Darsteller ihre Figuren inzwischen so gut, dass sie auch keine Comics mehr zum Spicken benötigen?
Halle Berry in "X-Men: Days of Future Past"01.03.2013

Auch Mutantin Storm kehrt wohl ins Team zurück. Fix iss' zwar nix - aber die Chancen stehen wohl sehr gut.

Bezüglich der jungen Mystique Jennifer Lawrence gibt es allerdings auch schlechte Neuigkeiten - jedenfalls für Männer.
Wenn Bryan Singer in "X-Men: Days of Future Past" die Mutanten-Generationen aufeinander treffen lässt, wird es gleichzeitig ein Treffen der Oscar-Generationen - zumindest was die weibliche Besetzung betrifft. Da hätten wir natürlich schon mal Anna Paquin, im Film die Energie-Absorberin Rogue. Sie hat ja bereits 1994 im Alter von elf Jahren einen Goldjungen für ihre Rolle in "Das Piano" mit nach Hause nehmen dürfen - als zweitjüngste Oscar-Gewinnerin aller Zeiten.
Dazu hat jetzt auch Halle Berry ihre Rückkehr in den Mutanten-Stadl angekündigt. Jedenfalls mehr oder weniger: Unterschrieben sei zwar noch nichts - etliche vertragliche Kleinigkeiten wären wohl noch zu klären - aber zu 90 Prozent sei die Sache unter Dach und Fach, wird die Mutantin Storm aus der ersten "X-Men"-Trilogie zitiert. Damit hätten wir auch schon Oscar Nummer zwei - 2002 hatte sie für "Monster's Ball" die Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin abgeräumt. Und dann wäre natürlich noch die frischgebackene Preisträgerin Jennifer Lawrence, deren schauspielerische Leistung in "Silver Linings" bei der jüngsten Oscar-Verleihung goldene Früchte trug.

Gut für den Frauenkörper - schlecht für die Männerseele

Zur jungen Mystique aus der neuen "X-Men"-Version gibt es aber auch eine tragische Nachricht: Im Gegensatz zum Auftritt in "Erste Entscheidung" wird sie in "Days of Future Past" mit einem Bodysuit, also einem Ganzkörperanzug drehen. Sie selbst sieht das uneingeschränkt positiv: "Ich bin schon ganz aufgeregt", berichtete die 22jährige im Interview. "Er wird von Hals abwärts nach unten reichen und mir sowohl Zeit als auch Blasen sparen." Im ersten Teil der "X-Men" hatte ihre Haut wohl die blaue Farbe nicht optimal vertragen, die mit der Rolle als sexy Formwandlerin einhergegangen war.
Doch bei allen guten Wünschen für die dermatologische Balance des attraktiven Jungstars: Nachdem Mystique in "Erste Entscheidung" gerne auch mal recht offenherzig die Leinwand zierte, ist das für die Männerwelt eine höchst unerfreuliche Wendung. Jetzt versteht man ja, dass eine Oscar-Preisträgerin nicht mehr ganz so unbeschwert nackte Haut präsentieren kann - aber auf das blaue Wunder dieses bezaubernden Anblicks verzichten Comic-Fans mit einem Y im Chromosomensatz nur höchst ungern.
Bryan Singer ganz heiß auf "Man of Steel"21.02.2013

Dass nicht er, sondern Zack Snyder demnächst Superman zurück in die Luft werfen darf, scheint den Regisseur nicht zu verbittern. Jedenfalls jetzt nicht mehr...

Sein eigener Superman konnte sich 2006 nur knapp vor der Bruchlandung retten. Doch dem neuen Flugversuch des Helden steht Bryan Singer durchaus positiv gegenüber - selbst wenn nicht er, sondern Zack Snyder diesmal Starterlaubnis erteilt.
Die meisten Mutanten konnte Bryan Singer ja bisher zum Erfolg führen: Seine "X-Men", die er im Jahr 2000 erstmals auf die Leinwand brachte, werden in "Days of Future Past" ein Comeback feiern. Und auch sein Fantasy-Spektakel "Jack and the Giants", das hierzulande am 14. März anläuft, macht soweit einen unterhaltsamen Eindruck.
Nur eine Legende hat ihm bislang Schwierigkeiten bereitet: Superman - die Ikone unter den Superhelden, dem er 2006 mit "Superman Returns" ein filmisches Denkmal setzten wollte - und sich prompt verhob. Zwar nicht katastrophal, aber doch so, dass Warner Bros. beschloss, keinen zweiten Teil ins Kino zu bringen und mittlerweile das ganze Thema doch lieber Zack Snyder anvertraute, dessen "Man of Steel" sich am 20. Juni in die Lüfte erheben wird.

Mit Abstand ab besten

Für einen so erfolgsverwöhnten Filmemacher sind Fehlschläge natürlich immer neuralgische Punkte. Dennoch scheint Bryan Singer damit seinen Frieden geschlossen zu haben. Zumindest behauptete er das jetzt vor der Presse: "Vor ein paar Jahren hätte sich das alles für mich noch seltsam angefühlt, da wäre es noch schräg gewesen", gestand der Star jetzt im Interview. Aber das scheint vorbei: "Jetzt ist so viel Abstand dazwischen, dass ich tatsächlich schon ziemlich heiß darauf bin, ihn zu sehen. Jetzt freue ich mich einfach darauf." Und die Arbeit seines Kreativ-Konkurrenten? Findet er toll. Sagt er zumindest: "Ich liebe den Trailer. Ich finde Zack Snyder ist unglaublich talentiert." Jetzt muss sich nur noch das Publikum dieser Meinung anschließen.
Bryan Singer über "X-Men"-Pläne und "Superman"-Frust11.02.2013

Der Rauswurf bei "Men of Steel" wurmt Bryan Singer - der Regisseur tröstet sich mit Überraschungen bei "X-Men: Days of Future Past"

Wermutstropfen in Bryan Singers Vorfreude auf "Man of Steel": Ein anderer saß im Registuhl.
Haufenweise Motion Capture-Technologie packte Bryan Singer in sein Fantasy-Spektakel "Jack and the Giants", um die riesigen Burschen auch hausgroß auftreten zu lassen. MTV fragte den Regisseur, ob er damit auch seinen Mutanten in "X-Men: Days of Future Past" Beine machen will.
Die Frage nach dem "Wie" ist berechtigt, denn immerhin sollen im neuen "X-Men"-Abenteuer die Ur-Helden den Jungmutanten aus "X-Men: Erste Entscheidung" über den Weg laufen.
"Ich werde definitv erneut auf diese Technologie setzen", erklärt Singer, "und das in einer Weise, die ich bisher noch bei keinem "X-Men"-Film ausprobiert habe. Ich möchte aber dazu nichts weiter verraten." Bei der Nachfrage, ob er damit komplett digital erschaffene Figuren meint, gab der Regisseur nach:
"Das ist genau die Technik, über die ich nicht reden will. Ich bin nicht sicher, ich teste das gerade." Offensichtlich spricht Bryan Singer über die 'Sentinels', die sich hinter den Riesen aus "Jack and the Giants" nicht verstecken müssen. Auch möglich, dass er einen Mutanten plant, für den ein Schauspieler mit Make-Up, Kunstpelz und Prothesen nicht genügt.

"Hätte gerne einen zweiten Superman gedreht"

Bryan Singer äußerte sich auch zum kommenden Superman-Neustart "Man of Steel". 2006 durfte er es mit "Superman Returns" und einem Budget von 270 Millionen Dollar selbst versuchen. Doch die Fans mochten seine Version nicht, der Film floppte - und Filmriese Warner nahm ihm die Fortsetzung weg. "Man of Steel" wurde nun von
Zack Snyder inszeniert und von "Dark Knight"-Macher Christopher Nolan produziert.
"Wäre das gerade eben passiert, wäre ich natürlich sehr enttäuscht", sagt Bryan Singer kryptisch, "aber es ist ja seitdem so viel passiert. Ich habe seit "Superman Returns" zwei Filme gemacht und arbeite gerade an meinem dritten in der "X-Men"-Welt. Natürlich hätte ich gerne einen zweiten "Superman" gedreht, aber jetzt freue mich richtig auf Zacks Version."
"X-Men: Days of Future Past" befindet sich noch in Vorbereitung, "Man of Steel" mit Henry Cavill als Superman kommt am 20. Juni in die Kinos.
Die Ticks des Sir Ian McKellen04.02.2013

Im Film ist er Magier oder mächtiger Mutant. In der Realität hat er jetzt paar eigenwillige Angewohnheiten offenbart.

Schäbiger Umgang mit berühmten Filmutensilien, keine Lust auf die Oscars - bei einigen Eigenarten des Sir Ian McKellen können Filmfans wirklich nur noch den Kopf schütteln.
Sir Ian McKellen - Gandalf im "Der Herr der Ringe" und Chefmutant Magneto bei den "X-Men" - hat einen kleine Tick: Er sammelt Erinnerungsstücke an seine Filme. So weit, so verständlich - bis dahin kann sich dem noch jeder Cineast mit Sammeltrieb problemlos anschließen. Doch wo normale Liebhaber solcher Kino-Devotionalien diese stolz in Vitrinen präsentieren oder vorsichtig im Safe archivieren, lässt McKellen deutlich weniger Sorgfalt walten.
Die Plätze an denen er etwa seine beiden Lieblingsstücke aufbewahrt - Gandalfs Hut und dessen magischen Stock - treiben ernsthaften Sammlern Tränen in die Augen: So hat der Stock, im Film Gandalfs mächtigste Waffe, seinen festen Platz im Regenschirmständer gefunden. Der Zauberhut hingegen teilt sich den Lebensraum mit allen anderen Kopfbedeckungen des Stars: im profanen Kleiderschrank.
Und noch eine weitere Absunderlichkeit hat der 73-jährige Schauspieler jetzt im Interview gestanden: Seine chronische Abneigung vor Preisverleihungen. "Ich mag sie einfach nicht. Du musst Begeisterung zeigen für den Fall, dass Du aufgerufen wirst. Also bereitest Du deinen Auftritt plus eine Rede vor - und wenn Du nicht aufgerufen wirst, fühlst Du dich dämlich, weil Du dich auf etwas vorbereitet hast, was nicht eingetreten ist."

Gebrannter Star...

Hinzu kommt, dass er sich bei den über 40 Awards, die der Star im Laufe seiner Karriere erhalten hat, eigene Angaben zufolge bereits unsterblich blamierte: "Einmal hieß es: '...and the winner is' und ich stehe auf - aber ich war gar nicht gemeint. Das war so beschämend." Stimmt. Aber mehr als 40 Mal war er ja offensichtlich doch gemeint. Da ist einmal umsonst aufstehen ja kein schlechter Schnitt. Sogar für einen zaubernden Mutanten.
Bryan Singer fragt James Cameron um Rat29.01.2013

Action kann er, aber hat er auch Zeitreisen drauf? Der "X-Men"-Regisseur geht lieber auf Nummer sicher - und bittet eine Filmlegende um Hilfe.

Wer Terminatoren durch die Zeit schickt, kann vermutlich auch bei Mutanten helfen: Bryan Singer wendet sich an einen ausgewiesenen Spezialisten zu dem Thema.
Bryan Singer ist alles andere als ein Anfänger, wenn es um das Inszenieren von Action geht - und auch mit Comic-Verfilmungen hat er sowohl bei zwei "X-Men"-Filmen wie auch bei "Superman Returns" reichlich Erfahrung gesammelt. Doch jetzt, wo bei den "X-Men: Days of Future Past" zusätzlich noch Zeitreisen Thema sind, beschloss der Regisseur auf Nummer sicher zu gehen - und holte sich Rat bei den Besten.
Und wer könnte hier kompetenter Tipps geben, wie man Zeitsprünge überzeugend auf die Leinwand bringt, als James Cameron - der das Thema bereits 1984 mit seinem "Terminator" revolutioniert hat? "Ich hatte dazu eine zweistündige Unterhaltung mit James Cameron über Zeitreisen", erklärte Singer jetzt im Interview. "Du musst dabei deine eigenen Regeln schaffen und durchhalten. Deshalb haben auch der 'Terminator' und 'Zurück in die Zukunft' so gut funktioniert. Und auch bei den X-Men gibt es bestimmte Mechanismen, bestimmte Kräfte die das möglich machen."

Und jetzt alle zusammen...

Sein Ziel sei es, alle "X-Men"-Filme zu verbinden - inklusive "X-Men Origins: Wolverine". "Ich beziehe jeden Film mit ein. Ich schnappe mir nicht nur meine ersten zwei Filme sowie 'X-Men: Erste Entscheidung' und schraube sie zusammen", behauptet Singer. "Ich glaube, die Leute haben noch nicht verstanden, wie groß der Film wird. Wir bringen beide Teams zusammen. Ich beziehe das ganze "X-Men"-Universum mit ein, soweit es bisher auf der Leinwand gebracht wurde, und versuche damit zu arbeiten. Man hat die Dinge zwar in verschiedene Richtungen entwickelt, also wird ein bisschen aufgeräumt - aber zum letzten Mal: Ich werde sie nicht ignorieren."
Hollywood ehrt Hugh Jackman auf dem Walk of Fame03.12.2012

Mit 44 Jahren schließt Hugh Jackman zu Filmlegenden wie Charlie Chaplin oder Marylin Monroe auf, wenn er am 13. Dezember seinen Stern auf dem Walk of Fame bekommt.

Hugh Jackman hat es geschafft: In wenigen Tagen setzt ihm Hollywood mit einem Stern auf dem berühmten Walk of Fame ein Denkmal.
Das Schicksal, künftig von nicht enden wollenden Touristenströmen mit Füßen getreten zu werden, wird Hugh Jackman sicherlich mit einem Lächeln verkraften. Schließlich trifft es den Darsteller von Wolverine nicht persönlich, sondern nur seinen Namen samt Stern auf dem Walk of Fame.
Am Donnerstag,13. Dezember, findet am Hollywood Boulevard 6931, direkt vor "Madame Tussauds Hollywood", die feierliche Enthüllung von Hughs Stern statt.
Der Ort ist gut gewählt, thront Jackmans Film-Alter-Ego Wolverine doch als Wachsfigur nebenan im berühmten Wachsfigurenkabinett. Mit Hughs Sternstunde geht ein langgehegter Wunsch seiner Fans in Erfüllung.

Russell Crowe hat einen beträchtlichen Anteil an Hughs Sternstunde

"Fans aus der ganzen Welt löcherten uns mit Fragen, wann er endlich seinen Stern bekäme", berichtet "Walk Of Fame"-Produzentin Ana Martinez.
Länger wollten die Verantwortlichen um Martinez die Anhängerschar dann wohl doch nicht zappeln lassen, wie sie weiter ausführt: "Wir sind sehr glücklich darüber mitteilen zu können, dass es jetzt soweit ist. Hugh gehört zu den berühmtesten Schauspielern der Welt. Wir sind sehr glücklich darüber, dass er sich jetzt unserer 'Walk of Fame'-Familie anschließt."
Noch wissen wir nicht, ob Hughs Kumpel Russell Crowe der Feier beiwohnen wird. Denkbar wäre es. Schließlich war es Crowe, der die Rolle des Wolverine ablehnte und auf diese Weise Landsmann Hugh Jackman den Weg frei machte. Das Mitwirken an den "X-Men - Der Film"-Folgen startete einen regelrechten Karriereturbo. Glückwunsch, Hugh!
Hugh Jackman dankt Russell Crowe für geerbte Rollen22.11.2012

Im Musical-Film "Les Miserables" sind sie Rivalen, doch persönlich verdankt Hugh Jackman Russell Crowe viel: Er spielte in "X-Men" und "Australia" nur, weil Crowe ablehnte.

Superstar macht Superstar?
Russell Crowe gilt als schwierig, exzentrisch - eine echte Diva am Filmset. Da passt die neue Rolle in der Musical-Verfilmung "Les Misérables" nach dem berühmten Roman von Victor Hugo natürlich perfekt: Crowe spielt darin den gnadenlosen Inspector Javert, der vor lauter Besessenheit von Recht und Ordnung jeglichen Blick für wirkliche Moral verliert. Sein liebstes Opfer im Film ist der Ex-Knacki Jean Valjean, der verzweifelt versucht, sich eine rechtschaffene Existenz aufzubauen und immer für die Schwachen und Verdammten einsteht. Doch Javert ist ihm stets auf den Fersen?
Und diesen Jean Valjean spielt im Film ausgerechnet Hugh Jackman, der als guter Freund seines australischen Landsmanns Crowe gilt. Die Rivalität im Film hat Jackman nun dazu gebracht, ein Geheimnis über Kumpel Russell zu lüften - ohne ihn wäre Jackman nie der Superstar geworden, der er heute ist:
"Wir waren schon vorher gute Freunde und kannten uns sehr gut", verrät Hugh Jackman. "Russell hat mir mehrere Male an entscheidenden Punkten in meinem Leben sehr gute Ratschläge gegeben und mir enorm bei meiner Karriere geholfen. Ich verdanke ihm zwei der größten Rollen meines Lebens, die er abgelehnt und stattdessen mich vorgeschlagen hat! Bei 'X-Men' war er Bryan Singers Favorit als Wolverine und bei 'Australia' hat er mich ebenfalls ins Spiel gebracht. Er ist unglaublich intelligent und großherzig."

Ohne Crowe wäre Jackman nicht Wolverine geworden

Da mag sich mancher Kollege, den Russell Crowe durch seine Allüren am Set in den Wahnsinn getrieben hat nun wundern - allen voran vermutlich Ridley Scott, der seit "Gladiator" eine enge Freundschaft mit Crowe pflegte, die durch Crowes Gebaren beim Dreh zu "Robin Hood" aber abrupt endete.
Dass Hugh Jackman aber Russell Crowe tief verbunden ist, verwundert bei dieser gemeinsamen Geschichte allerdings nicht. Denn ohne die Rolle als Publikumsliebling Wolverine in "X-Men" wäre Hugh Jackman sicher nicht so ohne Weiteres zu dem Filmstar aufgestiegen, der er heute ist.
Den gemeinsamen Auftritt der beiden australischen Raubeine in "Les Misérables" gibt's bei uns ab 21. Februar im Kino zu erleben.
Treffen der "X-Men"-Generationen27.09.2012

Patrick Stewart, Professor X der ersten Stunde, ist auch im nächsten Teil der Mutanten-Saga wieder dabei.

Patrick Stewart? James McAvoy? Unmöglich zu sagen, wer mimisch als Professor Charles Xavier die Nase vorn hatte. Vielleicht bringt es ja der direkte Vergleich an den Tag - denn nach einem solchen sieht es bei den nächsten Abenteuern der "X-Men" tatsächlich aus.
Die Filmschmiede 20th Century Fox hatte ja bereits einen Hinweis darauf gegeben, dass die ursprüngliche "X-Men"-Trilogie filmisch noch eine Rolle spielen würde - ungeachtet der Tatsache, dass mit "X-Men Origins: Wolverine" und "X-Men: Erste Entscheidung" die Zeitachse des Mutanten-Universums schon ganz schön Richtung Vergangenheit verbogen wurde.
Jetzt wird immer klarer, dass sich die beiden getrennten Zeitstränge im nächsten Teil wohl treffen werden. Nicht umsonst lautet der vor kurzem bekannt gegebene Titel "X-Men: Days of Future Past" - und auch Sir Patrick Stewart hat sich jetzt zu dem Thema geäußert. Der Professor X aus der Trilogie hat nämlich bestätigt, dass er noch einmal als Anführer des Mutanten-Teams vor die Kamera treten werde. "Ich denke, dass alles möglich ist", deutete er auf der Montreal Comic Convention an - um wenig später zu konkretisieren: "Ja, ich steige noch mal ein".

Zeit, für eine kleine Reise

Damit das möglich ist - schließlich hat Professor X im letzten Teil der Trilogie bereits das Zeitliche gesegnet - muss es sich also um ein Sequel zu diesen Ereignissen handeln. Ohne den beliebten Zeitreise-Trick wird's aber wohl nicht abgehen. Gemunkelt wird, dass die Mutantin Kitty Pryde durch die Zeit springt, um eine für Ihresgleichen verheerende Zukunft zu verhindern, in der Mutanten systematisch ausgelöscht werden. Aber auch ein Zeitsprung von Professor Charles Xavier ist im Bereich des Möglichen, was tatsächlich zur Folge haben könnte, dass sich die beiden Versionen von Professor X begegnen. Die alternde (respektive tote - noch älter geht's eigentlich nicht mehr) gespielt von Patrick Stewart und die jugendliche, verkörpert von James McAvoy.
Ist aber alles noch stark spekulativ. Fest steht nur, dass Bryan Singer wieder produziert und Matthew Vaughn auf dem Regiestuhl sitzen wird. Ach ja - eines steht auch noch fest: Dass der Film am 17. Juli 2014 in den deutschen Kinos anlaufen soll. Und nachdem wir leider nicht die hohe Kunst der Zeitreise beherrschen, können wir erst dann verbindlich berichten, wer wohin springt um sein zukünftiges Selbst zu besuchen.
"Die Reaktion der Spider-Man-Fans hat mich irritiert"18.07.2012

Der Ex-Marvel-Chef und "Spider-Man"-Produzent Avi Arad über die Kritik an der Neuverfilmung, Spielzeug-Kino, Naturdokus und den falschen Einsatz von 3D.

Der ehemalige Chef der Marvel Studios feiert aktuell als unabhängiger Filmproduzent mit "The Amazing Spider-Man" weltweit einen überzeugenden Filmerfolg. Eine Fortsetzung ist bereits in Arbeit.
Wie sind Sie zum Film gekommen?
AVI ARAD: Ich habe als Spielzeugmacher begonnen. Ich wurde immer öfter gefragt, ob ich Spielzeuge machen könne, die auf Comics oder Filmen basieren. Eines Tages ergab sich die Möglichkeit, Marvel-Comics mit zu übernehmen. Ich wusste, dass in vielen Figuren großes Potenzial steckt, wie The Amazing Spider-Man" jetzt wieder beweist. Das war damals aber nicht allen klar. Aber es hat funktioniert.
An welche Erfahrung mit der Branche erinnern Sie sich besonders gern?
Ich muss "Spider-Man" sagen. Es war eine unglaubliche Reise, von Anfang an. Jetzt noch einmal ganz von vorn starten zu können, mit einem neuen Team, neuen Schauspielern, einem neuen Ansatz, erachte ich als großes Geschenk.
Was hat Sie zuletzt besonders geärgert?
Geärgert ist das falsche Wort. Die Fans von "Spider-Man" haben mich irritiert mit ihren Zweifeln und Vorwürfen, wir würden uns an ihrer Lieblingsfigur vergehen. Das hat aber mit ihrer Leidenschaft zu tun. Und Leidenschaft ist gut.
Der wichtigste Film in Ihrem Leben?
Der erste "X-Men"-Film. Der brachte alles ins Rollen.
Was ist Ihr prägendes TV-Erlebnis?
Ich schaue fast ausschließlich Natursendungen auf dem Discovery Channel. Besonders nahe geht mir das Schicksal der großen Katzen in Afrika. Ich bin bestürzt, dass man so viel falsch macht, was ihren Schutz in freier Wildbahn angeht.
Ihre momentane Filmempfehlung?
Ich bin in den letzten Monaten kaum ins Kino gekommen. Deshalb muss ich "Marvel's The Avengers" nennen - der großartige Höhepunkt jahrelanger Arbeit.
Was würden Sie im Kino-/Film-/TV-Markt gerne ändern?
Die Einstellung der Menschen zu 3D. Wir haben da ein wunderbares neues Werkzeug, mit dem wir unsere Filme noch besser und aufregender gestalten können. Leider wird es zu oft falsch eingesetzt und damit nachhaltig entwertet.
Hugh Jackman von Bruder als "Schwuchtel" gehänselt07.07.2011

"X-Men"-Star Hugh Jackman hätte sich fast niemals das Schauspielern getraut, weil sein Bruder ihn als Kind hämisch hänselte.

Für seine frühkindlichen Bühnenambitionen musste sich Hugh Jackman als Kind allerhand gefallen lassen.
Hugh Jackman hätte früher fast seinen Wunsch, Schauspieler zu werden, an den Nagel gehängt. Schuld daran war Jackmans Bruder, der den "X-Men"-Star als Kind fleißig hänselte und ihn für seine künstlerischen Ambitionen als "Schwuchtel" bezeichnete: "Ich würde ja gern sagen, dass ich ein Billy Elliot war, aber ich war es nicht", erklärt Jackman gegenüber Xtra.ca. "Mein Vater war furchtbar, mein Bruder allerdings hat mich einen 'Schwuli' genannt. Ich war erst zehn oder elf Jahre alt, aber ich erinnere mich, dass das nicht schön war."
Nach solchen Hänseleien gab sich der kleine Hugh erst mal geschlagen und dachte eine Weile nicht mehr daran, seinen sehnlichsten Wunsch, Schauspieler zu werden, in die Tat umzusetzen. Doch dann plagte Bruder Jackman doch das schlechte Gewissen und ein paar Jahre später redete er Hugh sogar zu, eine Bühnenlaufbahn einzuschlagen:
"Er kam zu mir und sagte 'Ich will mich bei dir entschuldigen, ich bin so ein Idiot. Du solltest das echt machen!' Das war wirklich lieb von ihm. Und am nächsten Tag habe ich mich angemeldet." Der Sinneswandel kam übrigens zustande, nachdem Jackmans Bruder das Musical "42nd Street" gesehen hatte.
Hugh Jackman war das jüngste von fünf Geschwistern. Seine Eltern trennten sich, als er noch ein Kind war und Hugh wuchs bei seinem Vater auf. Schon früh glänzte er bei Schulaufführungen und belegte während seines Studiums der Kommunikationswissenschaften seinen ersten Schauspielkurs. Später schloss er eine Schauspielausbildung an und arbeitet lange Zeit als Musicaldarsteller.
Demnächst wird Hugh Jackman wieder als Wolverine vor der Kamera stehen. Die Dreharbeiten zum zweiten "X-Men"-Ableger sollen im Oktober beginnen - Ein Regisseur ist aber immer noch nicht gefunden.
"X-Men 4 & 5" mit Bryan Singer geplant29.03.2011

Nach der Vorgeschichte "Erste Entscheidung" kommen zwei weitere "X-Men"-Filme, vermutlich mit Regie-Star Bryan Singer. Das Drehbuch zu "X-Men 4" steht.

Wenn Batman und Spider-Man Stoff für einen Blockbuster nach dem anderen liefern, können das die "X-Men" erst recht.
Helden wie Wolverine, Storm, Rogue, Mystik oder Zyklop sind schon für sich genommen extrem spannende Charaktere mit fesselnden persönlichen Schicksalen. Als Mutanten-Team der "X-Men", noch dazu mit dem charismatischen Anführer Professor X, bieten sie ein nahezu unerschöpfliches Reservoir an Geschichten.
Kein Wunder also, dass die Macher der "X-Men"-Kinofilme nach drei Abenteuern, einem "Wolverine"-Ableger mit Hugh Jackman samt möglicher Fortsetzung und der Vorgeschichte "Erste Entscheidung", die bald ins Kino kommt, noch weitere Filme planen:
"Wir haben das Drehbuch zu 'X-Men 4' gerade den Chefs beim Studio 20th Century Fox vorgelegt und die sind begeistert", berichtet Top-Produzentin Lauren Shuler-Donner. Die Handlung soll direkt nach den Geschehnissen des dritten Films "X-Men: Der letzte Widerstand" einsetzen.
Damit das vierte Mutantenabenteuer aber nicht zur Massenware gerät, plant Shuler-Donner einen großen Coup: Sie will den Regisseur der ersten beiden "X-Men-Filme, Bryan Singer, zurückholen. Der Macher des Kultfilms "Die üblichen Verdächtigen" hatte damals recht überraschend für die Comic-Verfilmung zugesagt und nach Meinung der Fans mit "X-Men" und "X-Men 2" die besten Mutanten-Kracher auf die Leinwand gezaubert. Auch für die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" war Bryan Singer schon vorgesehen, begnügte sich dann aber statt des Regiepostens doch nur mit einer Rolle als Produzent.
Das Drehbuch zu "X-Men 4" hat dabei laut Lauren Shuler-Donner ein offenes Ende: "Die Handlung von 'X-Men 4' leitet direkt zu 'X-Men 5' über!"
In den USA waren der zweite und der dritte "X-Men"-Film mit über 200 Millionen Dollar Einspielergebnis sogar erfolgreicher als der erste Kinofilm, auch "X-Men Origins: Wolverine" spielte 180 Mio. ein. In Deutschland ließ das Interesse der Fans zuletzt nach, trotzdem fanden die Mutanten stets ein Millionenpublikum. Man darf also gespannt sein, wie sich die Vorgeschichte "Erste Entscheidung" um das Entstehen der "X-Men" und der Feindschaft zwischen Professor X und Magneto schlägt. In den deutschen Kinos startet "X-Men: Erste Entscheidung" am 29. April.
Patrick Stewart in "Mad Max 4"?02.02.2010

Oscar-Preisträgerin Charlize Theron, jetzt Patrick Stewart - an mimischen Schwergewichten scheint es dem Projekt nicht zu mangeln.

Ob als Kapitän den Enterprise oder als Chef-Mutant Professor Xavier: Mit der filmischen Zukunft kennt sich Patrick Stewart bestens aus. Jetzt geht die Kunde, er stelle sein Wissen in den Dienst von "Mad Max 4 - Fury Road".
Da kann man zu der Idee, den Kult von "Mad Max" wieder aufleben zu lassen, stehen wie man will - noch dazu ohne Mel Gibson am Lenkrad. Aber an schauspielerischen Defiziten scheint das Projekt nicht zu leiden. Neuester Zugang auf der Besetzungsliste: Edelmime Patrick Stewart. Der soll seine Teilnahme an "Mad Max 4 - Fury Road" jetzt zumindest indirekt bestätigt haben.
Auf die Frage, ob er nicht mal einen Film in Australien machen wolle, gestand der Star aus "X-Men" und "Star Trek" angeblich, das sei tatsächlich demnächst der Fall. Er werde im neuen Filme von Regisseur George Miller eine Rolle übernehmen. Der steckt zur Zeit in den Vorbereitungen zu zwei Projekten: "Happy Feet 2" und eben "Fury Road". Und "Happy Feet" sei es nicht, grenzte Stewart den Kreis der Verdächtigen weiter ein. Damit bleibt nur Antwort b.): das Sequel zu "Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel". Darin wird Tom Hardy die Paraderolle des "Mad" Max Rockatansky übernehmen. Dazu haben bereits Oscar-Preisträgerin "Charlize Theron" und Teresa Palmer als Hinguckerinnen unterschrieben.
Soweit die guten Nachrichten. Es gibt allerdings auch eine schlechte: Die Quelle der ganzen "Stewart-in-Fury-Road"-Geschichte. Die ist sogar für die Verhältnisse der Klatschküche Hollywood alles andere als gut gesichert. So ein bisschen "Medien haben gehört, dass andere Medien gehört haben." Aber man wird doch noch hoffen dürfen. Denn Patrick Stewart tut bekanntlich jedem Projekt gut - und speziell so ein umstrittenes könnte von seiner charismatischen Präsenz massiv profitieren.
Bryan Singer dreht neuen "X-Men"-Film17.12.2009

Aller guten Dinge sind drei: Bryan Singer wird sieben Jahre nach "X-Men 2" seinen dritten Mutantenfilm inszenieren.

Lange wurde spekuliert, jetzt hat sich Regisseur Bryan Singer tatsächlich für den nächsten Ableger der "X-Men"-Reihe verpflichtet.
Bryan Singer, der bei den ersten beiden "X-Men"-Filmen im Regiestuhl saß und für Teil Drei das Drehbuch beisteuerte, wird den neuesten Ableger der "Origins"-Reihe inszenieren. Dieser beschäftigt sich mit den Lehrjahren von "X-Men"-Helden wie Cyclops und Jean Gray an Professor Xaviers Mutantenschule.
Wann "X-Men: First Class" in die Kino kommen soll, ist noch unklar. Schließlich hat Singer mit "Battlestar Galactica", "Excalibur" und "Jack the Giant Killer" noch drei weitere Regieprojekt in der Pipeline, die sich derzeit allesamt in der Vorproduktion befinden.
Ein straffes Programm für Singer also, dessen letzter Kinofilm "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" auf 2008 datiert.
Bryan Singer macht "Excalibur"-Remake21.08.2009

Der Action-Regisseur soll dem waffenklirrenden Helden-Epos um Macht, Magie und Liebe neues Leben einhauchen.

König Arthus, Camelot, Merlin der Magier und natürlich das Zauberschwert Excalibur - Namen, die allen Fantasy-Fans wohlige Schauer über den Rücken jagen.
Die Hintergründe der wohl berühmtesten Heldensage Europas sind nebulös, mystisch, faszinierend - ebenso wie die zweifellos beste Verfilmung des Themas: John Boormans Fantasy-Meisterwerk "Excalibur" aus dem Jahre 1981. Starke Schauspieler, Dramatik, wuchtige Bilder und dichte Atmosphäre kompensierten die damals noch ungenügende Tricktechnik.
Diese ist jedoch so einem Thema mittlerweile spielend gewachsen - und ab dem Punkt kommt Bryan Singer ins Spiel: Der Regisseur von Blockbustern wie der "X-Men"-Reihe hat offenbar erfolgreich die Hand gehoben, als Warner Bros. einen geeigneten Regisseur suchten und darf die legendäre Tafelrunde jetzt filmisch zum Leben erwecken. Sogar Ritter, Rüstung und Ränkespiel sollten ihm bis zum Dreh bestens vertraut sein. Als nächstes Projekt wartet das Remake von "Der Herrscher von Cornwall" auf den Filmemacher. Ein Fantasy-Märchen, um einen zum Ritter geschlagenen Bauernburschen - offenbar ein gängiger Einstiegspunkt in die Karriereleiter des fabelhaften Mittelalters.
 
 

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