Batman Begins

Plakat zu Batman Begins
Batman Begins - Plakat 1

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Freigegeben ab 12 Jahren
START 16.06.2005
ACTION/ABENTEUER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER

Wiederbelebung des Fledermaus-Franchise mit Christopher Nolans eindrucksvollem Neustart.

Nachdem er als kleiner Junge die Ermordung seiner Eltern mitansehen musste, führte das Schicksal den seither vor Rachedurst überquellenden Bruce Wayne (Christian Bale) bis nach Ostasien. Dort macht ihn ein weiser Ninja-Häuptling mit dem kleinen Einmaleins des One-Man-Guerillakriegs vertraut. Zum Kampf fertig ausgebildet kehrt Wayne zurück ans familiäre Anwesen in der Nähe von Gotham City und sucht die Konfrontation mit den profiliertesten Schwarzwesten der Stadt.
"Memento"-Macher Christopher Nolan inszeniert das Prequel zu allen späteren und noch folgenden Batman-Abenteuern.


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START 16.06.2005
ACTION/ABENTEUER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
Christopher Nolan Geburtstag: 30.07.1970

FILMOGRAFIE

2012 | The Dark Knight Rises
2010 | Inception
2008 | The Dark Knight
2006 | Prestige - Meister der Magie
2005 | Batman Begins
2002 | Insomnia
2000 | Memento
1998 | Following
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Sir Michael Caine als Alfred Darsteller
Liam Neeson als Henri Ducard Darsteller
Katie Holmes als Rachel Dawes Darsteller
Gary Oldman als Jim Gordon Darsteller
Cillian Murphy als Dr. Jonathan Crane Darsteller
Tom Wilkinson als Carmine Falcone Darsteller
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ACTION/ABENTEUER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
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ACTION/ABENTEUER | 140 MINUTEN | USA 2005 | WARNER
Tim Burton hält seine "Batman"-Filme für leichte Kost04.05.2012

Im Vergleich zu Christopher Nolans Batman-Versionen empfindet Tim Burton seine beiden Werke über den Dunklen Rächer als reinen Kindergeburtstag.

Tim Burton ist für seine düsteren Leinwandeskapaden bekannt. In Christopher Nolan hat er laut eigener Aussage seinen Meister gefunden. Burtons Batman-Werke reichen Burtons Meinung nach in Sachen Finsternis nicht die Spur an Nolans "Batman Begins" und "Dark Knight" heran.
Was haben Filme wie "Beetlejuice", "Batman", "Alice im Wunderland" oder "Dark Shadows" gemein? Richtig, sie wurden alle von Tim Burton in Szene gesetzt und strotzten nur so vor Skurrilität, Groteske und Aberwitz.
Jetzt hat die Gallionsfigur des Abgründigen laut eigener Meinung jedoch seinen Meister in Christopher Nolan gefunden. Tim Burton glaubt nämlich, seine beiden Batman-Abenteuer "Batman" und "Batmans Rückkehr" wären eine fröhliche Dollerei verglichen mit den neu befeuerten "The Dark Knight"-Versionen von Christopher Nolan.
Burton, der nun mit der Beißer-Mär "Dark Shadows" erneut Gänsehautgefühle aufkommen lassen möchte, zeichnete für Batmans Auferstehung im Kino verantwortlich. 1989 legte der Kalifornier mit "Batman" den Grundstein, bevor er 1992 mit "Batmans Rückkehr" nachlegte.
Burton empfindet seine beiden Flattermannversuche in der Zwischenzeit als zu lasch, wenn er sie mit Nolans Krawall-Blockbustern "Batman Begins" und "The Dark Knight" vergleicht. "Mir wurde immer gesagt, mein Filmmaterial wäre dunkel. Aber heutzutage wirkt mein 'Batman' wie eine Kindergartenversion verglichen mit Christopher Nolans 'The Dark Knight'", berichtet Burton.
Ihm persönlich bleibt wenigstens ein Trost. Immerhin ist für ihn Michelle Pfeiffers Leistung als Catwoman eine seiner Lieblingsdarbietungen von allen Filmen, in denen er mitgewirkt hat. Besonders eine Szene beeindruckte den Regisseur am meisten: "Ich erinnere mich daran wie sie es schaffte, mich zu beeindrucken. So ließ sie einen lebenden Vogel aus ihrem Mund fliegen, lernte den Umgang mit einer Peitsche und tanzte mit High-Heels über Häuserdächer." Daran erinnern wir uns auch besonders gerne.
Harrison Ford plant "Blade Runner"-Rückkehr06.02.2012

Eigentlich wollten die Macher den SciFi-Kultfilm "Blade Runner" komplett neu verfilmen, mit anderen Darstellern. Nun verhandelt Harrison Ford angeblich doch für eine Rolle.

Ohne Original-Deckard macht die Replikantenhatz nur halb so viel Spaß?
Harrison Ford IST "Der Blade Runner": Wie er den grübelnden Replikantenjäger Rick Deckard im genial designten Moloch von Los Angeles spielte, war eine schauspielerische Glanzleistung, die viel zum Kultstatus von Ridley Scotts dystopischem SciFi-Epos von 1982 beitrug.
Seit nun Filmriese Warner einen neuen "Blade Runner"-Film unter der Ägide von Orginal-Regisseur Scott angekündigt hat, gibt es daher ein großes Hin und Her um den beliebten Ex-Hauptdarsteller. Produzent Andrew Kosove hatte zuletzt noch verkündet:
"Ich kann zwar nicht für den Regisseur Ridley Scott sprechen, aber wenn sie mich fragen, ob der neue Film irgendetwas mit Harrison Ford zu tun haben wird, dann lautet die Antwort 'Nein!'. Es wird eine komplette Neufassung und das heißt, dass alles neu eingestielt wird, inklusive der Schauspieler."
Doch nun will die Website "Twitch" erfahren haben, dass Harrison Ford Verhandlungen für den neuen "Blade Runner" aufgenommen hat. Interessanterweise ist dabei aber nicht mehr von einem Reboot im Stil von "Batman Begins" die Rede, sondern von einer direkten Fortsetzung, also "Blade Runner 2". Dementsprechend heißt es: "Wir haben es hier nicht mit einer Neuverfilmung zu tun, sondern mit einem Film, der direkt an das Original anknüpft."
Das recht offene Ende des ersten Films ließe jedenfalls zahllose Möglichkeiten für ein Weiterspinnen der Handlungsfäden zu, insbesondere die Fassung des Director's Cut: Gerade die Frage nach der Identität der Replikanten ergäbe bei einer Rückkehr von Harrison Ford eine spannende Fortsetzung - was die meisten Fans vermutlich eher begeistern könnte, als ein Update mit jungen Darstellern eines Films, an dem eigentlich nichts zu verbessern ist?
Cillian Murphy ärgert wieder Batman30.09.2011

Cillian Murphy möchte Batman wohl ein drittes Mal Albträume bescheren. Fans wollen ihn am Set von "The Dark Knight Rises" gesichtet haben.

Zweimal versprühte Cillian Murphy als Scarecrow sein Gift in Batman-Abenteuern. Jetzt scheint er zum dritten Mal Christian Bale in "The Dark Knight Rises" das Leben schwer zu machen.
Christopher Nolans Batman-Trilogie neigt sich dem Ende zu. Fürs große Finale in "The Dark Knight Rises" greift der Regisseur angeblich auf bereits bewährte Mimen der beiden vorangegangenen Teile zurück.
Neben Christian Bale als Flattermann und Michael Caine (Butler Alfred) und Gary Oldman (Kommissar Gordon) als dessen Unterstützer wollen Fans des Dunklen Ritters nämlich auch Cillian Murphy am Drehort zu The Dark Knight Rises gesichtet haben.
Der Ire spielte in "Batman Begins" und "The Dark Knight" den verrückten Psychiater Jonathan Crane, der als Scarecrow seine Opfer mit einem Nervengift außer Gefecht setzte. Es könnte durchaus sein, dass die Aussagen der Fangemeinde stimmen. Schließlich halten sich Nolan und sein Team in Los Angeles auf.
Ein Fan behauptet, Augen- und Ohrenzeuge einer kompletten Filmszene aus "The Dark Knight Rises" geworden zu sein. Schauplatz war die berühmte Union Station im Herzen von Los Angeles. Das imposante Gebäude dient allem Anschein nach in "The Dark Knight Rises" als Kulisse für das neue Gerichtsgebäude von Gotham City.
Gordon, Miranda Tate (Marion Cotillard) und einige von Gordons Männern werden mit vorgehaltener Waffe ins Gerichtsgebäude gebracht und vor den Richter geführt. Der ist kein anderer als Murphy, der den Beschuldigten als Jonathan Crane den Prozess macht. Den Dialog zwischen Crane und Gordon bis zum Urteil hat der Fan fein säuberlich ins Netz gestellt.
Die Ausführungen klingen plausibel und lassen den Schluss zu, dass Cillian Murphy tatsächlich wieder als Batman-Widersacher in "The Dark Knight Rises" vor der Kamera steht. .
Catwoman rast mit Batman-Bike in 500.000 $-Kamera10.08.2011

Beim Dreh zu "The Dark Knight Rises" hatte Anne Hathaways Stunte-Double ihr Motorrad nicht im Griff und sorgte für teuren Schrott. Sie selbst blieb unverletzt.

Genau dafür gibt es Stunt-Doubles.
Das Besondere an Christopher Nolans neuen Batman-Filmen ist die mitreißende Darstellung von Charakteren wie Bruce Wayne, Two-Face oder dem Joker. Doch handfeste Action gehört zu den Comic-Spektakeln natürlich genauso, auch wenn dafür meistens die Stunt-Doubles zuständig sind.
Darüber dürfte Anne Hathaway, die im dritten Batman-Abenteuer "The Dark Knight Rises" als Catwoman zu sehen ist, ziemlich froh sein: Ihre Stellvertreterin legte nun einen Höllen-Crash mit dem Bat-Motorrad hin und kollidierte mit einer Kamera.
Die Stuntfrau blieb glücklicherweise unverletzt, die IMAX-3D-Kamera ist allerdings Schrott. Das bedeutet 500.000 Dollar Schaden - der allerdings bei einem Gesamtbudget von 200 Millionen Dollar in die Kategorie "Portokasse" fällt. Daher reagierte Regisseur Christopher Nolan auch sichtlich entspannt und hakte das Ganze als normales Dreh-Missgeschick ab.
Anne Hathaway ist schon seit Beginn der Dreharbeiten begeistert von ihrem Stunt-Double, nun hat sie einen Grund mehr: "Sie ist die coolste, härteste und gleichzeitig netteste Frau, die ich je getroffen habe", schwärmt Hathaway. "Wir trainieren oft zusammen und ich finde es sehr inspirierend, wie sie als Frau unter lauter Männern so taff sein kann."
Für Anne Hathaway selbst ist der Dreh zu "The Dark Knight Rises" eine große Herausforderung: "Ich musste mir ganz besondere Fähigkeiten aneignen, für die ich ein Kampfkunsttraining verordnet bekam. Ich muss jeden Tag Körperanmut, festes Standvermögen und fließende Bewegungen üben. Das wirkt erst mal ästhetisch und sanft, aber wenn man es in die Kampfchoreographien am Set einbaut, merkt man plötzlich, wie man damit Blöcke zerschlagen oder jemandem am Hals verletzen kann. Das macht enorm Spaß und ich hoffe, dass ich so etwas noch öfter machen kann."
Vom Ergebnis ihrer Bemühungen ist Anne ebenso überzeugt wie vom Film insgesamt: "Sie werden begeistert sein, wenn Sie diesen Film sehen", verspricht Hathaway. "Chris hat ein paar absolut verrückte Sachen in petto. Das wird ein ganz erstaunlicher Film, der viel weiter geht, als sich das vorher jemand hätte vorstellen können. Was Chris am Set veranstaltet ist unfassbar, ich war schon vom Drehbuch völlig überwältigt und fragte 'DAS willst Du wirklich machen?!??' Aber Chris ist eben Chris, er zieht das eiskalt durch!"
Welche Wunderdinge Anne Hathaway genau meint, gibt's ab 26. Juli 2012 zu erleben, wenn "The Dark Knight Rises" ins Kino kommt.
Liam Neeson nun doch gegen "Batman" Christian Bale16.06.2011

Nicht nur "The Dark Knight Rises" - auch ein totgeglaubter Feind erhebt sich: Liam Neeson läßt sich trotz Dementi in Gotham blicken

Das "Lazarus Loch" macht's möglich: Liam Neeson gönnt sich als Batmans Gegenspieler in "The Dark Rises" eine prima Wiedergeburt.
In "Batman Begins" war Liam Neeson erst Mentor für Christian Bales Batman, dann erbitterter Gegenspieler und schließlich tot. Für "The Dark Knight Rises" lebt sein Schattenkrieger Ra's Al Ghul wieder auf.
Das ist eine echte Überraschung, denn Neeson hatte bis vor kurzem noch bestritten, im dritten Abstecher von Christopher Nolan nach Gotham City dabei zu sein. Doch das US-Magazin Variety fand nun heraus, dass Liam Neeson ganz offiziell an Bord ist. Außerdem wurde er bei Dreharbeiten für eine Szene in London am Set gesehen. Den Trick, wie man seinen bereits in Jenseits verfrachteten Ra's Al Ghul wieder gegen Christian Bale in Stellung bekommt, verraten die Batman-Comics.
Liam Neeson selbst ist batmanbibelfest, wie er kürzlich bewies: "In den Comicbüchern nimmt Ra's Al Ghul eine Art Lebensbad. Darin regeneriert er sich und wird unsterblich." Dieses 'Lebensbad' heißt eigentlich 'Lazarus Loch' und ist im Film. Es wurde am indischen Set von "The Dark Knight Rises" bereits fotografiert.
Für Regisseur Christopher Nolan ist Liam Neesons Rolle sehr wichtig. Er plante von Anfang an, die Storys von "Batman Begins" und "The Dark Knight Rises" zu verknüpfen. Das sollte eben über Ra's Al Ghul geschehen und dafür dachte sich Nolan etliche Kniffe aus. Nun taucht er Liam Neeson kurzerhand ins 'Lazarus Loch' und die Sache ist geritzt.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt in "Batman"20.04.2011

Christopher Nolan hat sich seine "Inception"-Stars Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt nun für den neuen Batman "The Dark Knight Rises" gesichert.

"Never Change A Winning Horse", dachte sich Christopher Nolan und holte sich erprobte Stars an Bord.
Marion Cotillard und Joseph Gordon-Levitt werden das neue Batman-Abenteuer von Christopher Nolan "The Dark Knight Rises" komplettieren. Wie Warner Bros jetzt mitteilte, sind die beiden fest bestätigt. Nolan holte sich damit zwei alte Hasen an Bord, denn die beiden standen schon für "Inception" für ihn vor der Kamera: "Wenn man einmal mit so talentierten Leuten wie Marion und Joe zusammengearbeitet hat, ist es keine Überraschung, wenn man diese Erfahrung wiederholen möchte", so Nolan.
Cotillard ist für die Rolle von Miranda Tate vorgesehen, einem Vorstandsmitglied von Wayne Enterprise. Tate wird den noch immer trauernden Bruce Wayne dabei unterstützen, die Vorstellungen seines Vaters von einem besseren Gotham-City umzusetzen. Joseph Gordon-Levitt wird John Blake, einen Streifenpolizisten aus Gotham-City spielen, der dem Kommando von Commissioner Gordon (Gary Oldman) untersteht.
Viel ist zur Handlung von "The Dark Knight Rises" noch nicht bekannt. Gary Oldman aber verspricht, dass eine "wirklich großartige Story" zu erwarten ist, bei der Nolans Batman-Filme zu einer perfekten Trilogie zusammengefügt werden. "Es ist der Kniff, wie Christopher Nolan die Geschichte zurück zu Batman Begins' dreht und was Bruce Wayne am Ende über sich selbst erfährt", so Oldman begeistert. Was sich Nolan genau ausgedacht hat, erfährt das Kinopublikum aber erst im Sommer 2012.
Zack Synder über den neuen "Superman"17.03.2011

Mit viel Respekt und reichlich Ignoranz will "300"-Macher Zack Snyder seinen "Superman" in die Kinos bringen. Der Titel ist wenig überraschend

Keine leichte Sache Sache, den größten aller Superhelden wieder fürs Kino fit zu machen. Regisseur Zack Snyder ist trotzdem guter Dinge ...
Wenn Henry Cavill seinen Auftritt als "Superman" in den Kinos hinlegt, wird es keinesfalls eine Fortsetzung von "Superman Returns" sein. Auch an die Filme mit Christopher Reeve wird nicht erinnert. Regisseur Zack Snyder, nach "300" und "Watchmen" mit reichlich Heldenerfahrung gesegnet, kündigt einen kompletten Neustart an.
"Wir machen einen Film, der so rüberkommt, als hätte es nie zuvor einen "Superman"-Film gegeben", erläutert Zack Snyder seine Herangehensweise. "Man muss sich das wie bei "Batman Begins" vorstellen. Da ist die Struktur, der 'Kanon', den wir alle kennen und respektieren. Jeder Aspekt, ob Design oder Story, ist voller Respekt vor dem 'Kanon' - aber wir machen uns nicht zum Sklaven der alten Filme."
Zack Snyder ließ außerdem durchblicken, dass der Titel seines "Superman" schlicht, aber selbstbewusst "Man of Steel" lauten wird. Auf die Streitigkeiten mit dem Studio bezüglich Hauptdarsteller Henry Cavill und Teile des Drehbuchs angesprochen, meinte er trocken: ""Superman" ist der Gigant unter den Superhelden und er ist der Gigant im Kino. Wer sich auf so ein Projekt einläßt, muss auch mit einer gigantischen Herausforderung klarkommen."
Bleibt die drängende Frage der "300"-Fans nach dem Folgeprojekt "Xerxes". Gerüchten zufolge hat Filmriese Warner den Film wegen der Verzögerungen bei "Superman" an Guy Ritchie weitergereicht. Zack Snyder: "Ich arbeite nach wie vor an "Xerxes". Und sollte ich den Film aus Zeitgründen nicht inszenieren können, dann bin ich es, der den Regisseur dafür aussucht."
Anne Hathaway hielt Oscar-Anruf für Batman-Zusage01.03.2011

Dass Anne Hathaway die Oscars moderieren soll, kam für viele überraschend - am meisten für sie selbst, denn sie wartete auf etwas ganz anderes.

Wenn es klingeln soll, klingelt es meistens nicht ?
Anne Hathaway hatte schon stundenlang neben dem Telefon gesessen, denn sie erwartete sehnsüchtig die Bestätigung für eine Rolle, die sie unbedingt haben wollte: als Catwoman im dritten Batman-Film von Christopher Nolan, bei dem sie deshalb einige Tage früher zum Vorsprechen gewesen war. Doch der Anruf, der dann kam, übertraf alle Erwartungen.
"Ich nahm den Hörer ab und tatsächlich war mein Agent dran", berichtete Anne Hathaway in der Show von Kult-Talkerin Oprah Winfrey. "Und er sagte zu mir: 'Setz Dich erst mal hin!' Da dachte ich mir, es wird einer der größten Momente meiner Karriere, wenn ich jetzt gleich höre, ich bin Catwoman. Dann sagte mein Agent: 'Du moderierst die Oscars!' Ich hatte ihm gar nicht richtig zugehört, sprang auf und brüllte "Jaaaaa, ich bin Catwoman! - Äh, WAS?!??" Darauf mein Agent wieder: 'Du moderierst die Oscars." Darauf ich: 'Ah, ok? WAS?!??!??'"
Zwar erhielt Anne Hathaway für ihre recht leblose Moderation durchwachsene Kritiken, für Batman-Fans ist das Geständnis der einstigen Prinzessin aber trotzdem spannend: Für "The Dark Knight Rises" war lediglich die Rolle der Selina Kyle ausgeschrieben, das ist der bürgerliche Name von Catwoman. Daher war unklar, ob die Verwandlung zur Catwoman im dritten Batman-Film überhaupt schon gezeigt wird oder nur Selina Kyle in ihrer wirklichen Identität zu sehen ist.
In den Comic-Vorlagen, an die sich Christopher Nolan deutlich enger hält als seine Vorgänger am Batman-Regieposten, wird Selina als Waisin eingeführt. Sie flüchtet aus einem Heim und bringt sich auf der Straße Ninja-Fähigkeiten bei, die sie dann für artistische Raubzüge einsetzt. Zudem ist sie natürlich ein großer Katzenfan.
Den Grund für Selinas Verwandlung in die Heldin mit dem hautengen Kostüm wird Christopher Nolan dabei sicher ganz neu definieren. Schließlich bestechen seine Batman-Filme durch nachvollziehbare psychologische Hintergründe aller Figuren - also, warum genau beispielsweise Bruce Wayne im Batman-Kostüm durch Gotham streift oder der Joker als maskierter Bösewicht die Stadt unsicher macht.
"Tudors"-Star Henry Cavill wird Superman31.01.2011

Zack Snyder und Chris Nolan haben ihren Superman gefunden: den Briten Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors".

Einen Karriereschub dürfte "Tudor"-Darsteller Henry Cavill erfahren: Regisseur Zack Snyder hat ihn zum Hauptdarsteller seines neuen Comicheldenabenteuers Superman auserkoren.
Die Suche hat ein Ende: Zack Snyder und Christopher Nolan haben ihren Superman gefunden! Der Brite Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors" als Charles Brandon, wird in dem noch unbetitelten neuen Abenteuer über den Mann aus Stahl die Titelrolle spielen. Cavill gehörte ironischerweise 2005 bereits zum engeren Favoritenkreis für die Rolle des Batman in Chris Nolans "Batman Begins".
Am Ende musste er jedoch Christian Bale den Vortritt lassen. Auch als James Bond soll Cavill in Frage gekommen sein, bevor Daniel Craig auf der Leinwand in "Casino Royale" die Lizenz zum Töten erhielt. Auch bei Kultautorin Stephenie Meyer war er erste Wahl, um Vampirschönling Edward in "Twilight - Biss zum Morgengrauen" zu verkörpern. Aber auch bei dieser Rolle zog er bekanntlich gegen Robert Pattinson den Kürzeren. Zuletzt drehte der 28-Jährige Rollen in "Krieg der Götter 3D" und "The Cold Light of Day" ab.
Zack Snyder übernahm im September das Ruder als Regisseur für den neuen Superman, dessen Drehbuch nach einer Idee von David S. Goyer und Chris Nolan von Goyer stammt. Als Kino-Startdatum haben die Produzenten Dezember 2012 vorgesehen. Ob die Terminwahl von Filmstudio Warner Bros. so günstig ist? Schließlich ist zum selben Termin auch der erste Teil von "The Hobbit" geplant.
Panzer nach Vorbild des Batmobil gebaut27.12.2010

Der größte Rüstungskonzern der Welt, BAE Systems, hat seinen neuesten Panzer auf der Grundlage des Batmobils aus "Batman Begins" entworfen.

Kino statt Zeichenbrett...
Christopher Nolan gilt zu Recht als Kinovisionär, das hat er zuletzt mit "Inception" wieder bewiesen. Zuvor hatte der Starregisseur der Batman-Saga einen neuen Anstrich verpasst - und wie inspirierend seine Vision der Welt des Dunklen Rächers tatsächlich war, stellte sich nun auf der Pressekonferenz des größten Rüstungskonzerns der Welt heraus: Das britische Unternehmen BAE Systems hat einen Panzer vorgestellt, für den das Batmobil aus "Batman Begins" und "The Dark Knight" als Vorbild diente.
Das Fahrzeug trägt den Namen "The Raider", also etwa "Der Räuber" und wird vom Hersteller beschrieben als "kleines, sehr bewegliches Aufklärungs- und Angriffsfahrzeug, das mit einer Vielzahl von Waffensystemen ausgerüstet werden kann."
Auf die Ähnlichkeit zum Batmobil angesprochen, sagt Chefentwickler Hisham Awad: "Es freut mich, dass Ihnen das aufgefallen ist, denn tatsächlich diente das Batmobil als Grundlage. Uns gefiel der Look, deshalb haben wir ein ähnliches Design verwendet. Außerdem sorgt die motorradähnliche Anordnung der Reifen für optimale Agilität."
BAE Systems ist dabei nicht irgendein x-beliebiger Waffenhersteller, sondern der größte Rüstungskonzern der Welt: Er zählt als führender Entwickler von Aufklärungs- und Kampfjets zu den zehn Toplieferanten des Pentagon, baut Atom-U-Boote, entwickelte den Eurofighter mit und war darüber hinaus im zivilen Bereich am Bau vieler Jets der Firma Boeing beteiligt.
Auf die Frage, ob sich ein solch bedeutender Weltkonzern wirklich von einem Film inspirieren lassen könne, meinte Chef-Designer Awad: "Nun, warum denn nicht? Mal ernsthaft: Wir haben erkannt, dass wir nicht die einzigen sind, die gute Ideen haben! Wenn wir also in einem Film etwas sehen, das brauchbar aussieht, warum sollen wir das Gerät nicht genauer analysieren und prüfen, ob wir daraus etwas Praktisches entwickeln können?"
Von Seiten der Batman-Macher gibt es bisher keinen Kommentar zum "Raider". Besonders geschmeichelt dürfte sich Christopher Nolan durch die Zweckentfremdung seiner Idee nicht fühlen ...
Neuer "Superman"-Film zeigt fast nur Clark Kent06.10.2010

Vom blauen Superhelden mit rotem Cape wird im ersten neuen "Superman"-Film wenig zu sehen sein. Es geht hauptsächlich um sein Alter Ego Clark Kent!

Da heißt es lange warten für Comic-Fans ...
Schon bei "Batman Begins" ließ sich Christopher Nolan den halben Film lang Zeit, bis er zum ersten Mal die Titelfigur in voller Superheldenmontur zeigte. Stattdessen gab's die dramatische Jugend von Bruce Wayne zu sehen.
Weil der Neustart der Filmreihe um den Dunklen Rächer aber aller Unkenrufe der Hardcore-Comicfans zum Trotz ein Riesenerfolg wurde, der in "The Dark Knight" seinen vorläufigen Höhepunkt fand, wurde Nolan als Produzent auch mit einer Komplettüberarbeitung der Superman-Saga betraut. Und bei dieser verfährt der Brite nach demselben Prinzip.
Denn nachdem soeben "300"-Macher Zack Snyder offiziell als Regisseur bekanntgegeben wurde, gelangten nun auch erste Details zur Handlung an die Öffentlichkeit: Im Zentrum des neuen "Superman"-Films, der noch keinen offiziellen Arbeitstitel hat, soll Clark Kents Unsicherheit stehen, ob er überhaupt als Superheld auftreten soll.
Das Publikum wird den Journalisten auf Geschäftsreisen in der ganzen Welt erleben, wo er für seinen Job beim Daily Planet recherchiert. Vermutlich wird Clark Kent dabei mit jeder Menge Elend konfrontiert und sich fragen, ob er das Recht oder sogar die Pflicht hat, seine besonderen Kräfte aufgrund seiner Herkunft von Krypton im Kampf dagegen einzusetzen.
Bei Christopher Nolan wird es dabei weniger um die - ohnehin zwangsläufige - Antwort auf diese Frage gehen, sondern darum, das Publikum miterleben zu lassen, welche inneren Kämpfe die Figur ausficht. So wurde schon Batman von der typenhaften Comic-Ikone im seltsamen Kostüm zu einem realistischen Menschen mit nachvollziehbaren Handlungsmotiven - und damit die Kämpfe gegen Gegner wie den Joker vom reinen optischen Spektakel zu einem großen Drama.
Allerdings galt Batman den Comic-Fans schon vor den neuen Filmen als zwiespältige, innerlich zerrissene Figur: Er wurde von vielen Anhängern gerade deshalb geliebt, weil er ein Gegenentwurf zum stets strahlenden Helden Superman war, der mit großer Selbstverständlichkeit seinen "Job" erledigte ...
"Transformers"-Macher Michael Bay muss vor Gericht25.08.2010

"Transformers"-Regisseur Michael Bay steht juristischer Ärger ins Haus, weil sein Bodyguard zwei Disco-Besucher vermöbelt hat.

Weil der Bodyguard von "Transformers"-Regisseur Michael Bay bei einer ungeplanten Trainingseinheit in einer kalifornischen Discothek zwei Gäste aufmischte, hat der Filmemacher nun eine Klage am Hals.
In den Filmen von Michael Bay wird am laufenden Band geschossen und geprügelt, ohne Konsequenzen für den Regisseur so einspielträchtiger Werke wie "Transformers" oder "Harte Jungs - Bad Boys". Doch nun erfährt der Spezialist für brachiale Action, dass das im richtigen Leben anders aussieht. Der Krawallmacher muss sich demnächst vor Gericht verantworten, weil sein Bodyguard angeblich Kleinholz aus zwei Nachtschwärmern gemacht hat. Der Vorfall liegt zwar schon zwei Jahre zurück, kommt aber erst jetzt zur Verhandlung.
Im August 2008 amüsierten sich die beiden Freunde Joshua Stewart und Paul Klimczak im Nachtclub Kiss in Los Angeles, als sie plötzlich mit einem Gast aneinander gerieten. Aufgrund des daraufhin entstandenen Handgemenges wurden die Streithähne kurzerhand vor die Tür des In-Lokals gesetzt. Auf der Straße ging es dann richtig zur Sache.
Die Freunde wollten sich vom Acker machen, doch Michael Bays Personenschützer ließ nicht locker, holte seine Waffe heraus und schlug sie seinen beiden Kontrahenten über den Kopf. Das zumindest behauptet das Duo. Durch die Wucht hätten beide das Bewusstsein verloren. Als sie wieder aufwachten, stellten sie den Verlust einiger Zähne fest. Außerdem plagten sie die Schmerzen von blauen Flecken und gebrochener Knochen.
Die Kläger sehen sich als Opfer und haben deshalb Michael Bay auf Schadenersatz in unbekannter Höhe verklagt. Der "Transformers"-Macher müsse für den Schaden aufkommen, weil er zum damaligen Zeitpunkt der Boss des Angreifers war.
Ob das der Richter genauso sieht, wird sich zeigen. So lange kann sich Bay damit trösten, einen großartigen Kollegen als Fan zu haben. "Batman Begins"- und "Inception"-Dirigent Christopher Nolan liebt die Filme von Michael Bay.
"Rambo": Sylvester Stallone plant Vorgeschichte mit jungem Schauspieler30.07.2010

Statt "Rambo V" ein Neustart: Sylvester Stallone will die Vietnam-Vergangenheit von John Rambo ins Kino bringen - mit einem jungen Nachfolger.

Es wird wohl ein Abschied auf Raten.
So ganz kann Sylvester Stallone die Finger nicht von "Rambo" lassen. Nach ewigem Hin und Her hatte er zwar Anfang Mai bekannt gegeben, dass er den lange geplanten fünften Film und die Ein-Mann-Armee doch nicht machen wird. Aber nun rückt Sly dafür mit einem neuen Plan heraus: Er will die Vorgeschichte von John Rambo inszenieren, mit einem jüngeren Nachfolger in der Titelrolle!
"Es ist immer spannend, zu zeigen, warum und durch welche Ereignisse Menschen zu dem geworden sind, was sie sind", begründet Sylvester Stallone seine Idee. "Gerade die Traumata, die Tragödien und die Verluste, die jemand in Vietnam erlebt hat, wären eine großartige Herausforderung für einen jungen Schauspieler!"
Ob er dabei schon jemand bestimmten im Auge hat und gegebenenfalls wen, das wollte Stallone allerdings noch nicht verraten. Die Idee klingt jedenfalls deutlich plausibler als die Story, die Sly zuletzt für "Rambo V: The Savage Hunt" geplant hatte: US-Soldaten mit manipuliertem Bewusstsein sollten darin außer Kontrolle geraten und die Frauen eines Dorfes an der mexikanischen Grenze terrorisieren - Rambo sollte die Supersoldaten dann auf bewährt brachiale Weise stoppen.
Sylvester Stallones Rückzug in den Regiestuhl hat aber nicht nur inhaltliche Gründe: Nachdem er sich bei einem Stunt für seinen Retro-Actionkracher "The Expendables" schwer an der Wirbelsäule verletzt hatte, verboten ihm die Ärzte, jemals wieder seine eigenen Stunts zu machen. Doch eine Karriere vor der Kamera ohne vollen Körpereinsatz ist für den Action-Mimen schlicht keine Option. Sylvester Stallone versucht, das trotzdem positiv zu sehen: "Es wäre eine schöne Ironie, wenn Rambo am Set einen jüngeren Rambo anleiten würde, nachdem er den Job über zwanzig Jahre lang selbst gemacht hat."
Außerdem könnte Stallones Nachfolger natürlich bei entsprechendem Erfolg der Vorgeschichte weitere Action-Abenteuer nachlegen - selbstverständlich immer mit Sly im Regiestuhl. Ein derartiger Neustart der Rambo-Saga - in Hollywood seit "Batman Begins" und "Star Trek" mit dem topaktuellen und Dollarregen versprechenden Modewort "Reboot" bedacht - würde Sylvester Stallone möglicherweise viele weitere schöne Jahre mit einer seiner Lieblingsfiguren bescheren ...
"Superman": Duell um die Hauptrolle im Neustart29.07.2010

Brandon Routh will ein zweites Mal ran und "Smallville"-Star Tom Welling endlich ins Kino. Wer darf in "Superman Begins" das rote Cape tragen?

Er ist der Inbegriff des Superhelden.
Kein Wunder also, dass in Hollywood eine Menge Schauspieler scharf auf den Job als Clark Kent alias Superman sind. Zumal mit Christopher Nolan der geniale Regisseur hinter dem Neustart der Kryptonsaga steht, der schon Batman vom belächelten B-Movie-Helden zum gefeierten "Dark Knight" erhob.
Am lautesten schreien momentan zwei Jungstars, die bereits wissen, wie sich das rote Cape trägt, wie der Hitzeblick ins Ziel zu setzen ist und wie unter dem Einfluss von Krypton ein Schwächeanfall gespielt wird: Brandon Routh, der zuletzt im viel kritisierten "Superman Returns" die Titelrolle einnahm, und Tom Welling, der in der gefeierten TV-Serie "Smallville" um den jungen Superhelden den Teenie-Clark-Kent mimt.
Brandon Routh übt sich dabei im professionellen, unverbindlichen Hollywood-Sprech: "Ich würde natürlich sehr gerne wieder Superman spielen. Es war eine große Ehre und ich wäre begeistert, wenn ich noch einmal zu dieser Figur zurückkehren dürfte." Das Problem dabei: Die Idee eines kompletten Neustarts der Superman-Saga war vor allem eine Folge des Flops "Superman Returns". Damit ist Brandon Rouths Gesicht untrennbar verbunden.
Vermutlich hat daher Tom Welling größere Chancen. Der "Smallville"-Bewohner äußert sich zurückhaltend optimistisch: "Ich bin absolut bereit, aber da müsste schon einiges zusammenkommen, damit das klappt." Zwar würde der Darsteller der äußerst beliebten Serie eine riesige Fanbasis in die Kinos locken. Doch glauben Kenner, dass Regisseur Christopher Nolan wie bei "Batman Begins" gerne ein völlig neues Gesicht für Clark Kent sähe.
Zu den aussichtsreichen Kandidaten, die bisher bei Nolan vorsprachen, gehört Zachary Levi, der sich in der Serie "Chuck" als Computernerd mit den amerikanischen Geheimdiensten anlegt. Konkurrent Joe Manganiello hat dafür schon eine kleine Rolle im Comic-Spektakel "Spider-Man" vorzuweisen.
Nach Angaben des verantwortlichen Filmriesen Warner hat die besten Karten aber Jon Hamm: Als Hauptdarsteller der starken Serie "Mad Men" um eine New Yorker Werbeagentur erntete er viel Kritikerlob und wird für das Superman-Reboot "ernsthaft in Erwägung gezogen."
Der Arbeitstitel des Films lautet übrigens "Man of Steel - Mann aus Stahl". Mal sehen, wer sich demnächst offiziell so nennen darf ...
Frodo geht in 3D auf Ringjagd06.07.2010

Peter Jackson ist immer auf der Höhe der Zeit. Und weil er das ist, überarbeitet er die "Herr der Ringe"-Trilogie und verpasst ihr ein 3D-Gewand.

Es dauert nicht mehr lange, dann toben Frodo, Gandalf und Gollum in 3D über die Leinwände. Regisseur Peter Jackson überarbeitet gerade sein Tolkien-Meisterwerk und macht es fit für 3D.
Mittendrin statt nur davor: Fantasy-Fans werden die Augen überquellen. Mittelerde erwacht zu neuem Leben. In Kürze stürzen sich Frodo und seine treuen Gefährten in die bekannte Ringjagd - und zwar in 3D! Der Zuschauer ist sozusagen "live" dabei, wenn Orks ins Auenland einfallen, Frodo sich am Schicksalsberg einen Kampf um Leben und Tod mit Gnom Gollum liefert und Sauron vor Wut platzt.
Meisterregisseur Peter Jackson pimpt seine weltweit erfolgreiche "Der Herr der Ringe"-Trilogie und entlässt sie in die Dritte Dimension. Natürlich macht er das Ganze nicht ganz uneigennützig. Angespornt vom Erfolg von 3D-Produktionen wie "Avatar - Aufbruch nach Pandora" möchte der Neuseeländer auch noch ein Stückchen vom 3D-Kuchen abhaben.
Mit seiner Entscheidung, Altbewährtes in 3D aufzubohren, steht Jackson nicht alleine da. Auch Effektemeister James Cameron schickt seinen in die Jahre gekommenen Blockbuster "Titanic" aufgehübscht in 3D nochmals in die Lichtspielhäuser. Ein Datum für den tränenreichen Re-Release steht ebenfalls schon fest: April 2012. Und das, obwohl er bisher das Drehen mit 3D-Kameras als das einzig Wahre propagierte und das Umwandeln von vorhandenem Material in der Post-Produktion verurteilte. So schnell kann man seine Meinung ändern.
Denn auch "Terminator 2 3D" ist angeblich schon im Gespräch. Angesteckt vom 3D-Hype scheint auch Christopher Nolan zu sein. Der Brite möchte "Batman" zu einem 3D-Erlebnis machen. Es tut sich einiges in der dritten Kino-Dimension!
Eastwood als Batman geplant13.01.2010

Die Macher von "From Hell" haben einen Batman-Film im Köcher, in dem er als 65-Jähriger gegen Two-Face antritt - mit Clint Eastwood in der Hauptrolle.

Statt sich mit Stahlseilen durch die Häuserschluchten von Gotham City zu hangeln, benützt Batman nun lieber den Treppenlift.
So hätte es im nächsten Abenteuer des Fledermaus-Rächers zugehen können - mit keinem Geringeren als Hollywood-Ikone Clint Eastwood in der Hauptrolle. Das haben Albert und Allen Hughes verraten, die den Horror-Meilenstein "From Hell" ins Kino brachten. Die beiden Brüder, die gemeinsam Filme produzieren und Regie führen, wollten den Comic "The Dark Knight Returns" verfilmen, der unter Batman-Fans als absoluter Kult verehrt wird. Kein Wunder, stammt er doch aus der Feder von "300"-Autor Frank Miller.
"Dieser Comic ist unglaublich düster", erzählt Albert Hughes. "Batman ist darin richtig alt, kämpft mit körperlichen Problemen und muss daher deutlich mehr mit seinen technischen Hilfsmitteln arbeiten."
Laut Albert Hughes haben er und sein Bruder mit dem Filmriesen Warner schon vor einigen Jahren konkret über das Projekt verhandelt: "Wir boten ihnen an, das durchzuziehen und schlugen Clint Eastwood als Hauptdarsteller vor." Doch nach längeren Verhandlungen habe sich das Studio dann entschieden, die Fledermaus-Saga mit "Batman Begins" komplett neuzustarten, worauf dann mit "The Dark Knight" ein echter Kino-Meilenstein folgte. Zumindest der Titel war dabei dem des Veteranen-Projekts sehr ähnlich.
Hughes hält die damalige Absage für absolut sinnvoll: "'The Dark Knight Returns' wäre vermutlich das Ende für die Batman-Filme gewesen", lacht er. "Wir hätten der Filmreihe damit den Todesstoß versetzt und das wussten sie auch!"
Doch vielleicht gibt es trotzdem noch Hoffnung für einen Veteranen-Batman. Denn auch Zack Snyder hat Interesse an einer Verfilmung des Oldie-Comics bekundet. Er hat immerhin bei der megaerfolgreichen Verfilmung von Frank Millers bereits erwähnten Comic-Kracher "300" Regie geführt. Bei derart vielversprechenden weil bewährten Teams kommt auch ein großes Filmstudio ins Grübeln - und wer weiß, vielleicht ja sogar ein Clint Eastwood ...
"Underworld 4" bekommt neue Story20.11.2009

Der nächste "Underworld"-Film spielt nicht wie der dritte Teil "Aufstand der Lykaner" in der Vergangenheit, sondern setzt nach Teil 2 "Evolution" ein.

Während im Kino demnächst die "Twilight"-Vampire schwer auf Teenie-Romantik machen, gibt's in "Underworld 4" demnächst wieder die härtere und stylischere Variante der Blutsauger zu sehen.
Denn inzwischen wird bereits am Drehbuch zum lange geplanten vierten "Underworld"-Film gearbeitet. Und Autor John Hlavin, der sich mit der harten US-Copserie "The Shield" einen Namen gemacht hat, plaudert schon mal aus dem Nähkästchen.
"Viel darf ich natürlich noch nicht verraten, aber 'Underworld 4' wird jedenfalls keine weitere Vorgeschichte erzählen", so der Autor. "Wir werden auch nicht die drei vorhanden Filme nochmal neu drehen, sondern das aufnehmen, was die Fans bisher an 'Underworld' geliebt haben, und dazu einige neue Elemente einbringen."
Da nun also klar ist, dass es keinen Neustart à la "Batman Begins" oder "Star Trek" geben wird, steigen auch die Chancen auf ein Wiedersehen mit Kate Beckinsale. Denn wenn die Handlung nicht wie in "Aufstand der Lykaner" in der weit zurückliegenden Vergangenheit spielt und auch kein Neustart geplant ist, dürfte "Underworld 4" nach den Geschehnissen in "Underworld: Evolution" einsetzen - und dafür braucht es dringend Kate Beckinsales Figur Selene.
Zudem fällt die schöne Britin, die unlängst gar zur Sexiest Woman Alive gekürt wurde, eindeutig in die vom Autor erwähnte Kategorie "Was die Fans bisher an 'Underworld' geliebt haben".
Dazu kommt, dass Teil 3 ohne Kate Beckinsale lange nicht so erfolgreich war wie "Aufstand der Lykaner" ohne ihre Selene. Sollte Kate also im vierten "Underworld"-Film tatsächlich wieder mitmachen, steigen auch die Chancen, ihre vermutlich inzwischen etwas höhere Gagenforderung an den Kinokassen wieder einzuspielen. Außerdem würde ein Engagement von Kate Beckinsale mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bedeuten, dass auch gleich ein Regisseur gefunden wäre: Immerhin ist Kate Beckinsale dank "Underworld" mit dem Vampir-Anweiser Len Wiseman verheiratet ...
Der Mann, der ein Jedi war16.02.2009

Sein Gesicht wirkt kantig, seine Seele sanft. Als Vater auf Rachefeldzug gibt Liam Neeson in "96 Hours" nun den Actionhelden.

Seit er als Jedi-Master in "Star Wars: Episode I" märtyrerhaft gelasert wurde, ist er der starke Baum, nach dem sich junge Äste ausrichten.
Wie beispielsweise Leonardo DiCaprio in "Gangs of New York", Orlando Bloom in "Königreich der Himmel" oder Christian Bale in "Batman Begins". Steven Spielberg plant mit ihm sogar einen Film über Abraham Lincoln. Eine gute Wahl, kennt doch sein Star das Trauma eines Bürgerkriegs, das auch Lincoln erlebte, aus erster Hand.
Katholik Neeson wuchs mit drei Schwestern im vorwiegend protestantischen nordirischen Ballymena auf. Vereinnahmen ließ er sich aber von keinem, spielt auf Fragen zum Nordirlandkonflikt den Stummen - wie in seinem US-Debüt "Suspect - Unter Verdacht".
Obwohl er wie ein Schrank gebaut ist, ist der 56-Jährige ein Mann des Ausgleichs, scheint nichts gemein zu haben mit Rekordsäufern und Pubschlägern, dem Image der Iren: "Es ist sehr leicht, diese ganze Gewalt oder diesen kalten Blick abzurufen, der im Grunde nichts ausdrückt. Ich weiß, dass ich diese sanfte Qualität besitze und ich zeige sie gerne, weil man davon im Kino meiner Ansicht nach viel zu wenig sieht."
Bevor die Gandhi-Gene im Alter dominant wurden, stand ein Lernprozess. Denn als Kind übte sich der Sohn eines Hausmeisters und einer Köchin in härteren Kommunikationsformen: "Fast zehn Jahre lang, von neun bis siebzehn, war ich Boxer, aber den Killer-Instinkt hatte ich wirklich nicht. Man sagte mir, ich wäre gut, aber vor jedem Turnier machte ich mir vor Angst fast in die Hosen."
Mit gebrochener Nase verließ der irische Jugendmeister den Ring, landete nach seinem Ausstieg aus Mathematik- und Informatikstudium sowie abgebrochener Lehrerausbildung beim Lyric Player's Theatre. Zwei Jahre später gehörte er zum Ensemble des Abby Theatre in Dublin, wurde dort von Regisseur John Boorman für "Excalibur" entdeckt.
Das Artus-Epos führte zu kleinen Rollen in aufwändigen Filmen ("Krull", "The Bounty", "Mission") und zu einer dreijährigen Beziehung mit Helen Mirren.
Die grandiose Bühnen- und Filmdarstellerin wurde sein Obi-Wan Kenobi: "Sie hat mir so vieles beigebracht. Sie sagte 'das sind Spaghetti, das ist Sushi, ja, es ist roher Fisch, aber gut für dich. Halt den Mund, und iss'. Sie zeigte mir Paris und London und wie man Shrimps essen muss."
So präpariert ging der Hüne nach Hollywood, angelte sich nach "Satisfaction" Julia Roberts. Hineingeheiratet jedoch hat er 1994 in britische Schauspielaristokratie. Natasha Richardson, Tochter von Vanessa Redgrave, hatte er 1984 bei der Miniserie "Ellis Island" kennen und auf der Bühne in "Anna Christie" schließlich lieben gelernt.
Mit der Mutter seiner zwei Söhne spielte er auch in "Nell", entwickelte bei den Dreharbeiten eine Leidenschaft fürs Fliegenfischen. Seine andere für Motorräder gab er nach Kollision mit einem Reh und schmerzhafter Genesung auf.
Unverändert begeistert ist Neeson vom Theater, das er bevorzugt, weil es von Schauspielern, nicht Regisseuren dominiert wird. Zwei Tony-Nominierungen (wichtigster US-Bühnenpreis) steht eine Oscar-Nominierung für "Schindlers Liste" gegenüber.
Heroische Figuren mit Schwächen sind Liams Spezialität - wie der abgehalfterte US-Spion, den er derzeit im Actiondrama "96 Hours" spielt.
Viele davon sind authentisch wie Oskar Schindler, "Rob Roy", "Michael Collins" oder auch der legendäre Sexualforscher "Kinsey", der freie Liebe nicht nur propagierte, sondern auch lebte. Konsequenzen muss Frau Natasha jedoch nicht befürchten: "Ich habe gelernt, meine Figur am Ende des Tages wie einen Mantel aufzuhängen und sie am nächsten Morgen wieder abzunehmen."
 
 
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