Dame, König, As, Spion
START 02.02.2012
THRILLER | 127 MINUTEN | TINKER TAILOR SOLDIER SPY | GROßBRITANNIEN / FRANKREICH / DEUTSCHLAND 2011 | STUDIOCANAL
Agententhriller nach John Le Carrés Bestseller um einen pensionierten Topspion, der einen Maulwuf im Secret Service enttarnen soll.
Ende der 70er Jahre erlangte der nach JOHN LE CARREs Bestseller entstandene TV-Siebenteiler Kultstatus – nicht zuletzt dank der Darsteller. Jetzt hat GARY OLDMAN die Rolle des eigentlich schon pensionierten Ex-Spions übernommen. Ein Maulwurf sorgt beim britischen Secret Service für Aufregung. Brisante Informationen landen seit Jahren beim sowjetischen Abwehrdienst KGB. Der ehemalige Meisteragent George Smiley wird aus dem Ruhestand geholt, um den Maulwurf zu finden. Kein leichtes Unterfangen, denn man verweigert ihm den Zugang zu geheimen Dokumentationen, und außerdem muss er seine Mission vor den Kollegen verbergen – denn einer von ihnen ist der Verräter. Mit COLIN FIRTH, TOM HARDY, JOHN HURT und MARK STRONG.START 02.02.2012
THRILLER | 127 MINUTEN | TINKER TAILOR SOLDIER SPY | GROßBRITANNIEN / FRANKREICH / DEUTSCHLAND 2011 | STUDIOCANAL
Film Trailer
| Filmtrailer | 23.08.2011 |
| Filmtrailer (englisch) | 01.07.2011 |
START 02.02.2012
THRILLER | 127 MINUTEN | TINKER TAILOR SOLDIER SPY | GROßBRITANNIEN / FRANKREICH / DEUTSCHLAND 2011 | STUDIOCANAL
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Geburtstag: 01.04.1965FILMOGRAFIE2011 | Dame, König, As, Spion2008 | So finster die Nacht weiter » |
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FILMOGRAFIE2011 | Dame, König, As, Spion2010 | The Fighter 2008 | So finster die Nacht weiter » |
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Geburtstag: 21.03.1958 | Land: GroßbritannienFILMOGRAFIE2012 | The Dark Knight Rises2011 | Red Riding Hood 2011 | Dame, König, As, Spion 2009 | Disney's Eine Weihnachtsgeschichte 2009 | The Book of Eli 2008 | The Dark Knight 2008 | The Unborn 2005 | Batman Begins 2004 | Harry Potter und der Gefangene von Askaban 2000 | Rufmord - Jenseits der Moral 1998 | Lost in Space 1997 | Das fünfte Element 1997 | Air Force One 1996 | Leon - der Profi (Director's Cut) 1996 | Basquiat 1995 | Der scharlachrote Buchstabe 1994 | Ludwig van B. - Meine unsterbliche Geliebte 1994 | Murder in the First 1994 | Leon - der Profi 1993 | True Romance 1993 | Romeo Is Bleeding 1992 | Bram Stoker's Dracula 1991 | JFK - John F. Kennedy - Tatort Dallas 1990 | Rosenkranz & Güldenstern 1990 | Im Vorhof der Hölle 1986 | Sid und Nancy weiter » |
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Geburtstag: 08.09.1957FILMOGRAFIE2011 | Dame, König, As, Spion2003 | Kontroll 1998 | Die Laterne des Herrn in Budapest weiter » |
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Geburtstag: 10.09.1960 | Land: GroßbritannienFILMOGRAFIE2011 | Dame, König, As, Spion2010 | The King's Speech 2009 | Das Bildnis des Dorian Gray 2009 | Disney's Eine Weihnachtsgeschichte 2009 | A Single Man 2008 | Easy Virtue - Eine unmoralische Ehefrau 2008 | Zufällig verheiratet 2008 | Mamma Mia! 2007 | Die letzte Legion 2007 | Die Girls von St. Trinian 2005 | Wahre Lügen 2004 | Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns 2003 | Was Mädchen wollen 2003 | Das Mädchen mit dem Perlenohrring 2002 | Ernst sein ist alles 2001 | Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück 1998 | Shakespeare in Love 1997 | Fever Pitch 1997 | Tausend Morgen 1996 | Der englische Patient 1995 | Circle of Friends - Im Kreis der Freunde 1984 | Another Country 0 | Gambit weiter » |
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FILMOGRAFIE2012 | John Carter - Zwischen zwei Welten2012 | Die Frau in Schwarz 2011 | Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 2011 | Ghost Rider: Spirit of Vengeance 2011 | The Rite - Das Ritual 2011 | Dame, König, As, Spion 2010 | Eine offene Rechnung 2009 | Die Jagd zum magischen Berg 2007 | There Will Be Blood 2006 | Es begab sich aber zu der Zeit ... 2004 | Das Phantom der Oper 2003 | Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens 2003 | The Statement 2003 | Die Journalistin 2000 | Das Gewicht des Wassers 1998 | The Lost Son 1997 | Oscar und Lucinda 1996 | Mütter & Söhne - Some Mother's Sons 1995 | Jane Austens Verführung 1990 | Dezemberbraut weiter » |
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Geburtstag: 22.01.1940 | Land: GroßbritannienFILMOGRAFIE2011 | Melancholia2011 | Krieg der Götter 3D 2011 | Dame, König, As, Spion 2010 | Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 2010 | Tron: Legacy 2010 | Brighton Rock 2009 | The Limits of Control 2008 | Hellboy - Die goldene Armee 2008 | Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels 2006 | V wie Vendetta 2005 | Der verbotene Schlüssel 2005 | Shooting Dogs 2004 | Hellboy 2003 | Owning Mahowny 2003 | Alien (Director's Cut) 2001 | Corellis Mandoline 1999 | You Are Dead 1999 | Lost Souls 1998 | The Commissioner 1997 | Contact 1997 | Love and Death on Long Island 1997 | Bastard 1995 | Rob Roy 1994 | Probezeit 1993 | Even Cowgirls Get the Blues 1990 | King Ralph 1988 | Scandal 1988 | Die letzten Tage in Kenya 1984 | 1984 1983 | Das Ostermann-Weekend 1980 | Der Elefantenmensch 1979 | Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt 1978 | 12 Uhr nachts - Midnight Express 1966 | Ein Mann zu jeder Jahreszeit weiter » |
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FILMOGRAFIE2011 | Gefährten2011 | Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten 2011 | Dame, König, As, Spion 2010 | Der letzte Tempelritter weiter » |
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THRILLER | 127 MINUTEN | TINKER TAILOR SOLDIER SPY | GROßBRITANNIEN / FRANKREICH / DEUTSCHLAND 2011 | STUDIOCANAL
Beim Oscar-Dinner tummeln sich vor der Verleihung am 26. Februar Hollywoods Superstars. George Clooney gesteht dabei Sehnsucht nach Brad Pitt!
Hier geht's noch völlig friedlich zu?Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.
Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.
So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:
"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."
Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."
Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.
Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.
Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.
Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to?"
Oscars 2012 - Alle Infos, Bilder und Hintergründe
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Der Regisseur des dreifach oscarnominierten Agententhrillers "Dame, König, As, Spion" über seinen Hauptdarsteller Gary Oldman und Loyalität und Verrat im Kalten Krieg.
Tomas Alfredson machte sich in seiner Heimat als Fernsehregisseur einen Namen, bevor er 2008 mit "So finster die Nacht" auch außerhalb Schwedens bekannt wurde. Nun lässt er in der Verfilmung von John le Carrés Spionagethriller "Dame, König, As, Spion" den Kalten Krieg wieder aufleben.In den Siebzigerjahren waren die BBC-Miniserie und Alec Guinness als George Smiley Kult. Beeinflusste das Ihre Herangehensweise?
TOMAS ALFREDSON: Erst einmal: Ich habe mit "Dame, König, As, Spion" kein Remake von "Smileys Leute" gemacht. Es gab viele interessante Aspekte, die mir einen eigenen Zugang zum Buch eröffneten. Und John Le Carré hat mich darin bestärkt, die Serie nicht zu kopieren.
Welche Tipps hat er Ihnen gegeben?
Vor unserer ersten Begegnung war mir etwas mulmig. Aber er nahm mir sofort jegliche Angst, gab mir sozusagen eine Carte blanche. Nachdem das Eis gebrochen war, habe ich ihn mit Fragen nur so gelöchert, vor allem zum Innenleben des britischen Geheimdiensts. Er ist ein Phänomen, kann sich noch akribisch an jede Kleinigkeit aus der Zeit erinnern.
Was macht Gary Oldman zum idealen George Smiley?
Ich suchte jemanden, der optisch nicht an Alec Guinness erinnert. Die Figur strahlt nichts Besonderes aus und fällt nicht durch viel Reden auf. Auf der Straße würde man ihn übersehen. Und genau das war der Punkt. Ich brauchte einen Mr. Pokerface, der auf den ersten Blick total ausdruckslos wirkt, aber fähig ist, mit der kleinsten Mimik und Gestik jegliche Empfindung auszudrücken und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Eine Kunst, die auf sehr viel Erfahrung beruht, die jemand wie Gary Oldman mitbringt.
Wie haben Sie die Traumbesetzung bis in die letzte Nebenrolle hingekriegt?
Ohne große Schwierigkeiten. Ein guter Stoff reizt jeden guten Schauspieler. Britische Darsteller sind absolute Profis, da muss man nicht lange herumdiskutieren, sie machen einen exzellenten Job.
Wo liegt das heutige Interesse an einer Geschichte aus dem Kalten Krieg?
Spionage- und Agentenfilme sind immer in einen zeitlichen Kontext eingebettet und dennoch in ihrer emotionalen Spannung zeitlos. Im Mittelpunkt stehen hier Freundschaft und Loyalität, Liebe und Verrat, das interessiert heute noch. Faszinierend finde ich auch die Einsamkeit der Männer, die in ihrer Position einen hohen persönlichen Preis zahlen und auf vieles verzichten mussten.
Ein ziemlicher Sprung vom kleinen schwedischen Vampirfilm zur Großproduktion in Englisch. Verlief alles nach Plan?
Als mir mein Agent das Projekt vorschlug, war ich wie elektrisiert. Ich habe früher die John-Le-Carré-Bücher verschlungen und BBC-Serien prägten mich seit meiner Jugend. So ein Angebot erhält man nur einmal. Am Set merkte ich aber die Tücken. Es ist ein Unterschied, ob man in der Muttersprache oder einer fremden Sprache dreht, auch wenn man glaubt, sie zu beherrschen. Mir fehlten manchmal winzige Nuancen. Einen Perfektionisten wie mich bringt das auf die Palme. Nach dieser Erfahrung bin ich aber bereit für weitere englischsprachige Projekte. Viel Kopfzerbrechen hat mir auch der Schnitt bereitet, es dauerte lange, die richtige Form gerade für die Zeitsprünge im Buch zu finden.
Hätten Sie Lust, sich an weitere Le-Carré-Romane mit George Smiley zu wagen?
Die Idee wäre reizvoll und an Lust fehlt es nicht, aber im Moment sehe ich keine realistische Möglichkeit. Wir müssen erst einmal die Ergebnisse von "Dame, König, As, Spion". abwarten. Ich bin offen für alles. Mal sehen, was für Drehbücher mir auf den Tisch flattern. Wenn mir beim Lesen schon Bilder einfallen, ist das ein gutes Zeichen. Wer weiß, vielleicht drehe ich auch mal eine romantische Komödie.
Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.
Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
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