Die Kunst zu gewinnen - Moneyball

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START 02.02.2012
DRAMA | 133 MINUTEN | MONEYBALL | USA 2011 | SONY PICTURES

Herausragender Sportfilm, der einen Blick hinter die Kulissen des Millionengeschäfts Baseball wirft und das packende Porträt eines Mannes zeichnet, der gegen alle widerstände alles auf eine Karte setzt.

Regisseur Bennett Miller meldet sich, nach seinem Film CAPOTE von 2005, nun mit einem weiteren Biopic zurück und ergründet diesmal das Profi-Baseball-Milieu. BRAD PITT gibt in diesem, in Amerika von Kritikern wie Zuschauern gleichermaßen beachteten Film, nicht nur den emotionsscheuen Trainer Billy Bean, sondern hat auch selbst mitproduziert. Billy Bean überträgt all seinen Ehrgeiz in seinen Job als Manager der Oakland A’s. Sein Team kämpft jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten und hat seine Starspieler an reichere Clubs verloren. Billy muß gegen die anderen Mannschaften der Liga antreten- mit einem Drittel von deren Budget. Scheinbar gegen jede Vernunft holt er sich Spieler, die andere Clubs nicht wollen… Mit PHILIP SEYMOUR HOFFMAN und JONAH HILL.


Filmtrailer | 21.09.2011

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Bennett Miller

FILMOGRAFIE

2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2005 | Capote
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Wally Pfister Kamera
Wally Pfister

FILMOGRAFIE

2012 | The Dark Knight Rises
2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2010 | Inception
2008 | The Dark Knight
2006 | Prestige - Meister der Magie
2005 | Batman Begins
2003 | The Italian Job - Jagd auf Millionen
2002 | Laurel Canyon
2002 | Insomnia
2000 | Memento
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Brad Pitt als Billy Beane Darsteller
Jonah Hill als Peter Brand Darsteller
Jonah Hill Geburtstag: 20.12.1983

FILMOGRAFIE

2012 | 21 Jump Street
2011 | Bad Sitter
2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2010 | Cyrus
2010 | Männertrip
2009 | Wie das Leben so spielt
2009 | Lügen macht erfinderisch
2007 | Beim ersten Mal
2007 | Superbad
0 | The End of the World
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Chris Pratt als Scott Hatteberg Darsteller
Chris Pratt Geburtstag: 21.06.1979

FILMOGRAFIE

2012 | Fast verheiratet
2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2011 | Der perfekte Ex
2008 | Bride Wars - Beste Feindinnen
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Kathryn Morris als Beanes Frau Darsteller
Kathryn Morris

FILMOGRAFIE

2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2004 | Mindhunters
2002 | Minority Report
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Stephen Bishop als David Justice Darsteller
Stephen Bishop

FILMOGRAFIE

2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
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Kerris Dorsey als Casey Darsteller
Kerris Dorsey

FILMOGRAFIE

2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
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Brent Jennings als Ron Washington Darsteller
Brent Jennings

FILMOGRAFIE

2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
1985 | Der einzige Zeuge
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Tammy Blanchard als Elizabeth Hatteberg Darsteller
Tammy Blanchard

FILMOGRAFIE

2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2011 | The Music Never Stopped
2006 | Der gute Hirte
2002 | Schwere Jungs
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Glenn Morshower als Hopkins Darsteller
Glenn Morshower

FILMOGRAFIE

2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
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Ken Medlock als Grady Fuson Darsteller
Ken Medlock

FILMOGRAFIE

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Oscars: "The Artist" und Meryl Streep große Sieger27.02.2012

5 Oscars für den besten Film "The Artist", darunter Hauptdarsteller Jean Durjardin. Bei den Damen siegt Meryl Streep als "Eiserne Lady". Keine deutsche Hauptgewinner.

Ich habe einen Oscar! Ich ? ich habe meine Dankesrede vergessen!
Regisseur Michel Hazanavicius ging es wie den Helden seines Films - er war sprachlos! Sein Filmkunstwerk "The Artist" um eine Liebe in den letzten Tagen des Stummfilms ist von der Academy überraschend mit 5 Oscars zum meistprämierten Film gekürt worden - darunter Preise in allen drei "Königskategorien": Bester Film, Beste Regie und Bester Hauptdarsteller!
Doch der Franzose mit litauischen Vorfahren fand seine Sprache bald wieder, hielt eine überschwängliche Dankesrede und endete mit Worten, so poetisch wie sein Filmkunstwerk: "Im Film geht es um das Leben. Und an manchen Tagen ist das Leben wunderbar. Heute ist solch ein Tag. Danke! Danke!"
Ebenfalls fünf Oscars gingen an Martin Scorseses Verfilmung des Kultkinderbuchs "Hugo Cabret". Allerdings gab's die Goldjungs ausnahmslos in Bereichen, die in Hollywood eher zu den Nebenkategorien gezählt werden: Kamera, Visual Effects (hier stach man etwas überraschend den Blockbuster "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" aus), Ausstattung, Ton und Tonschnitt. Damit war Martin Scorsese eher einer der Verlierer des Abends.
Ganz anders Academy-Liebling Meryl Streep. Auch sie hatte zu den Oscar-Favoriten gezählt, doch ihr Traum erfüllte sich auch: Streeps fast schon gespenstisch gute Leistung als britische Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bei der siebzehnten (!) Nominierung erwartungsgemäß endlich den dritten Oscar nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung".
Überraschenderweise verlor die Veteranin auf der Bühne des Kodak Theatre nach einem launigen Einstieg in ihre Dankesrede ("Ganz Amerika denkt sich jetzt 'Oh nein, nicht sie schon wieder'"!) komplett die Fassung und brach - unter stehenden Ovationen - in Tränen aus: "Ich werde wahrscheinlich nicht noch einmal hier oben stehen, also danke an Euch alle!" Trotz ihrer überragenden mimischen Leistung dankte Meryl Streep auch ihren Maskenbildnern, die ebenfalls einen Oscar erhielten.
Kollege Jean Dujardin, der als Stummfilmstar in "The Artist" wirklich alle darstellerischen Register zieht, machte es dagegen kurz: "Ich liebe Euer Land!", schmeichelte er französisch-charmant dem Auditorium in Los Angeles, das eher mit George Clooney als Sieger für seine Rolle als überforderter Vater in "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" gerechnet hatte. Clooney durfte sich aber zumindest über einen Drehbuch-Oscar für "The Ides of March" freuen.
Eine herbe Enttäuschung war die Oscar-Verleihung sowohl für Steven Spielbergs Kriegspferd-Epos "Gefährten" wie auch "Moneyball" mit Brad Pitt als revolutionärem Baseball-Coach. Trotz sechs Nominierungen gingen beide Filme komplett leer aus -weil in den entsprechenden Kategorien zumeist entweder "Hugo Cabret" oder "The Artist" punkteten.
Auch aus deutscher Sicht boten die 84. Academy Awards keinen Grund zum Feiern. Für den Auslands-Oscar war der deutsche Vorschlag "Pina" gar nicht erst nominiert worden, hier machte erwartungsgemäß erstmals ein iranischer Beitrag das Rennen, "Nader und Simin - Eine Trennung". Aber als beste Doku war Wim Wenders' lyrisches 3D-Juwel um das Schaffen der verstorbenen Choreographie-Legende Pina Bausch nominiert und als Sieg-Kandidat gehandelt worden. Hier machte aber der US-Beitrag "Undefeated" um den Aufstieg eines erfolglosen Football-Teams das Rennen.
Die deutsche Kostümbildnerin Lisy Christl ("Anonymus") musste sich den Oscar-Abonnenten Dante Ferretti und Francesca Lo Schiavo für "Hugo Cabret" geschlagen geben und der deutsche Kurzfilm "Raju" zog gegen "The Shore" um eine Freundschaft im Nordirlandkonflikt den Kürzeren. Zumindest waren aber die deutschen Effektkünstler Alex Henning und Ben Grossmann von der Frankfurter Firma Pixomondo am Visual-FX-Oscar für "Hugo Cabret" beteiligt.
Als ältester Schauspieler aller Zeiten gewann Christopher Plummer einen Oscar als Nebendarsteller in "Beginners". Der 82-Jährige erlebt im Film von Mike Mills zum Erstaunen seines Sohnes (Ewan McGregor) ein spätes Coming Out. Die Dankesrede des Veteranen zählte zu den absoluten Highlights der diesjährigen Academy Awards. Mit Blick auf die Oscar-Statue in seinen Händen begann Christopher Plummer:
"Mann, Du bist nur zwei Jahre älter als ich, wo warst Du nur die ganze Zeit?!?" Dann wandte er sich ans Publikum: "Wisst ihr, schon als ich aus der Gebärmutter meiner Mutter kam, habe ich diese Dankesrede einzuüben begonnen. Zu Eurem Glück ist das jetzt so lange her, dass ich sie inzwischen vergessen habe. Also: Danke!"
Den Preis für die beste weibliche Nebenrolle überreichte Batman Christian Bale an Octavia Spencer, die in "The Help" eine mutige schwarze Haushaltsgehilfin spielt. Die Gewinnerin nutzte die Chance für einen Flirt: "Danke, dass ihr mich neben den heißesten Typen im Raum gestellt habt!" Spencers Dankesrede ersoff dann aber fast komplett in einer Tränenflut, die Halle Berry alle Ehre machte. Die letzten Worte "Danke? Welt!" konnte man nur noch erahnen.
Zum besten Animationsfilm wurde erwartungsgemäß "Rango" gekürt - eine besondere Genugtuung für Regisseur Gore Verbinski, der in Hollywood wegen seiner drei "Fluch der Karibik"-Filme als Popcorn-Filmemacher verschrien gewesen war. Er dankte überschwänglich Johnny Depp, der im Original dem titelgebenden Wildwest-Chamäleon seine Stimme leiht.
Als großes Highlight war eine Performance der legendären Artisten des Cirque du Soleil angekündigt worden - auch, weil mit 50 Künstlern die größte Truppe für einen Einzelauftritt der Truppe bereit stand. Die Hommage an Filmklassiker wie Hitchcocks "Verdacht" oder "King Kong" wirkte aber recht konventionell, trotz hoch in der Kuppel des Kodak Theatre schwebender Trapeze.
Erwartet souverän agierte Moderator Billy Crystal, der nur Notnagel war, nachdem das eigentlich vorgesehene Duo von Moderator Eddie Murphy und Produzent Brett Ratner wegen rassistischer Entgleisungen Ratners gehen musste. So kündigte Crystal den von seiner Krebserkrankung sichtbar erholten Michael Douglas als Präsentator für den Regie-Oscar mit den Worten an: "He occupied Wall Street, long before that was cool - Er besetzte die Wall Street, lange bevor das als cool galt!"
Und Crystal, der schon zum neunten Mal Oscar-Gastgeber war, lieferte den besten Trost für alle Verlierer des Abends, indem er die Bedeutung der Preisverleihung mit den ironischen Worten relativierte: "Nichts lenkt einen besser von den Wirtschaftskrisen in aller Welt ab, als einem Haufen Millionäre dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig goldene Statuen in die Hand drücken?"
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George Clooney und Brad Pitt genießen Oscar-Lunch07.02.2012

Beim Oscar-Dinner tummeln sich vor der Verleihung am 26. Februar Hollywoods Superstars. George Clooney gesteht dabei Sehnsucht nach Brad Pitt!

Hier geht's noch völlig friedlich zu?
Das Rennen um die Oscars ist in Hollywood mitunter ziemlich hart: Die großen Filmstudios fahren riesige PR-Kampagnen um die stimmberechtigten Mitglieder der Academy auf ihre Seite zu ziehen. Schließlich werden die Oscars von den Filmschaffenden verliehen, die größtenteils in Los Angeles leben. Und bei der Zeremonie im Kodak Theatre selbst stehen die Nominierten natürlich in größter Konkurrenz, jeder hofft für sich auf den Goldjungen.
Doch vier Wochen vor der Verleihung feiert die Academy traditionell ein Treffen, bei dem nochmal durchgeatmet wird: Das Oscar-Lunch für alle Nominierten, die dabei auch ihre offizielle Nominierungs-Urkunde erhalten. Naturgemäß ist das Event ein Stelldichein der Superstars.
So tummelten sich unter anderem die Nominierten für den Hauptrollenoscar George Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Brad Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), Jean Dujardin ("The Artist"), Gary Oldman ("Dame, König, As, Spion") und Außenseiter Demián Bichir ("A Better Life"). Dabei verriet George Clooney Überraschendes über sein Verhältnis zu seinem angeblichen Kumpel Brad Pitt:
"Viele glauben ja, Brad und ich würden andauernd zusammen abhängen", sagt George Clooney. Die Wahrheit ist, dass ich Brad vor den Golden Globes ein ganzes Jahr lang nicht gesehen hatte. Drum macht es großen Spaß, sich gegenseitig mal auf den aktuellen Stand zu bringen, und Leute zu treffen, die ich lange nicht gesehen habe."
Auch Jonah Hill, der als Nebendarsteller in Brad Pitts "Moneyball" nominiert ist, wusste etwas über den Lebensgefährten von Angelina Jolie zu berichten: "Er ist der größte Streiche-Spieler allerzeiten, denn wenn Du versuchst, ihn hereinzulegen, ist er dir schon mindestens drei Schritte voraus."
Bisher galten Brad Pitt und George Clooney als die beiden größten Scherzkekse am Set, wie sie vor allem bei den Drehs zur "Ocean's"-Trilogie bewiesen.
Indessen freute sich Rooney Mara, die als Hauptdarstellerin in "Verblendung" nominiert ist, über den Sieg der New York Giants im Superbowl: Ihre Familie ist Mitbesitzer des traditionsreichen Football-Teams. "Das war einfach großartig", strahlte Mara und man wusste nicht so recht, ob sie ihr erstes Oscar-Dinner meinte oder das Spiel - vermutlich beides.
Bei der Verleihung selbst wird Rooney Mara wohl nicht ganz so viel Grund zur Freude haben, da Meryl Streep für ihre punktgenaue Darstellung der britischen Ex-Premierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" als klare Oscar-Favoritin gilt.
Verliehen werden die Goldjungen in der Nacht zum 27. Februar ab etwa 3 Uhr deutscher Zeit im Kodak Theatre. Comedy-Superstar Billy Crystal wird die Gala moderieren, bereits zum neunten Mal - und dann in 24 Kategorien die magischen Worte erklingen hören "And the Oscar goes to?"
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11 Oscar-Nominierungen für Kinderfilm "Hugo Cabret", 10 für Stummfilm "The Artist&quo24.01.2012

Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof hat die meisten Oscar-Chancen, 10 der Kritikerliebling "The Artist". Wim Wenders' "Pina" ist als Doku nominiert.

Völlig überraschend ist der Kritikerliebling "The Artist" bei den Oscar-Nominierungen von Martin Scorseses "Hugo Cabret" um einen Waisen im Pariser Bahnhof überholt worden.
Hollywood hatte schon die Revolution des Kinos ausgerufen. Schließlich galt - und das in den Zeiten der Megaerfolge von Spektakeln wie "Avatar" & Co. - mit "The Artist" ein kleiner, feiner Stummfilm in Schwarzweiß über die Liebe zweier Schauspieler am Ende der Stummfilmära als Favorit bei den Oscar-Nominierungen.
Nachdem Jungstar Jennifer Lawrence und Academy-Präsident Tom Sherak nun die Nominierungen bekannt gegeben haben, steht das belgisch-französische Kunstwerk mit insgesamt zehn Nominierungen zwar auch ordentlich da, doch ein Altmeister hat den Kritikerliebling noch überholt:
Martin Scorseses in prächtigen Bildern schwelgende 3D-Kinderbuchverfilmung "Hugo Cabret" um einen Waisenjungen, der im Pariser Bahnhof Montparnasse Gare lebt, heimste insgesamt elf Oscar-Nominierungen ein. Die leidlich bekannte Vorliebe der Academy für US-Produktionen gegenüber europäischen mag dabei eine Rolle gespielt haben.
Allerdings ist "Hugo Cabret" zwar in den Hauptkategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, ansonsten gab's die Award-Chancen aber eher in den technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Ton, Tonschnitt, Musik und Drehbuchadaption. Dagegen sind mit Jean Dujardin und Bérénice Bejo in "The Artist" auch der Haupt- und die Nebendarstellerin nominiert. Die beiden Filme werden wohl den Oscar für den besten Film unter sich ausmachen.
Dujardin wird sich allerdings sehr wahrscheinlich George Clooney beugen müssen, der als überforderter Vater, der in "The Descendants" erfährt, dass ihn seine im Koma liegende Frau betrogen hat, als Favorit für den Hauptrollen-Oscar gilt. Auch Clooneys Regisseur Alexander Payne ("Sideways") ist nominiert und darf sich darüberhinaus über eine Berücksichtigung als bester Film und insgesamt 5 Oscar-Chancen freuen.
Clooneys Kumpel Brad Pitt ist als Coach, der erstmals Computerstatistiken benutzt, im Baseballdrama "Moneyball" für den Hauptrollenoscar nominiert. Das Sportspektakel gehört mit insgesamt 5 Nominierungen, darunter als bester Film, ebenfalls zu den meistberücksichtigten Werken. Gefährlich könnte George Clooney vermutlich eher noch Gary Oldman werden, der in "Dame, König, As, Spion" einen Maulfwurf im Secret Service aufspüren soll. Lediglich Außenseiterchancen hat Demián Bichir, dessen Nominierung für "A Better Life" bereits eine Riesenüberraschung und -ehre darstellt.
Absolut gesetzt ist Meryl Streep für den weiblichen Hauptrollenoscar. Ihre gespenstisch gute Verkörperung der britischen Permierministerin Margaret Thatcher in "Die Eiserne Lady" brachte ihr bereits die 17. Oscar-Nominierung ein. Da wird es höchste Zeit für den dritten Sieg nach "Kramer gegen Kramer" und "Sophies Entscheidung", wie ganz Hollywood meint.
Ansonsten wäre Rooney Mara als Lisbeth Salander in der US-Neuverfilmung des ersten Teils der schwedischen Kultkrimi-Trilogie "Millennium", "Verblendung", eine starke Herausforderin, ebenso Michelle Williams als Leinwand-Legende Marilyn Monroe in "My Week with Marilyn" und Glenn Close, die sich in "Albert Nobbs" im Dublin des 19. Jahrhundert als Mann verkleidet, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Auch Viola Davis glänzte im Südstaatendrama um die ersten afroamerikanischen Haushaltsgehilfinnen in "The Help", das insgesamt sechs Nominierungen erhielt, darunter als bester Film und für Octavia Spencer als beste Nebendarstellerin.
In jener Kategorie gilt wiederum Bérénice Bejo aus "The Artist" als leichte Favoritin. Sie glänzt als eine der ersten Tonfilm-Diven, die ausgerechnet einen alten Stummfilm-Star (Jean Dujardin) liebt, dessen Stern nun am Sinken ist. Octavia Spencer und Jessica Chastain, beide für "The Help" nominiert, werden als starke Herausforderinnen gesehen. Janet McTeer, die in "Albert Nobbs" ebenfalls einen Mann spielt, und Melissa McCarthy in der Komödie "Brautalarm" dürften eher geringe Chancen haben.
Einen glasklaren Favoriten gibt es bei den männlichen Nebendarstellern: Albert Brooks mutet in "Beginners" seinem Filmsohn Ewan McGregor ein spätes schwules Coming out zu - beeindruckend und herzerweichend. Das Nachsehen haben werden daher Max von Sydow als Holocaust-Opfer im 9/11-Drama "Extrem laut und unglaublich nah", Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier in "My Week with Marilyn", Jonah Hill als Sidekick von Coach Brad Pitt in "Moneyball" und Nick Nolte als versoffener Rabenvater in "Warrior".
Unter den Regisseuren dürfte es dagegen extrem spannend werden. Von den fünf Nominierten Michel Hazanavicius ("The Artist"), Alexander Payne ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten"), Woody Allen ("Midnight in Paris"), Terrence Malick ("The Tree of Life") und Martin Scorsese ("Hugo Cabret") kann eigentlich jeder gewinnen. Nachdem die Filme der fünf Macher auch allesamt in der Kategorie Bester Film ins Rennen gehen, könnte der gewinnen, dessen Werk auch den Königspreis abräumt. Denn die Regie wird dafür von der Academy traditionell als Schlüsselkategorie angesehen.
Aus deutscher Sicht gab es zwar nicht wie erhofft eine Chance auf den Auslandsoscar für Wim Wenders' "Pina", hier gilt der iranische Beitrag "Nader und Simin - Eine Trennung" als Favorit, der auch für das Drehbuch nominiert wurde. Dafür wurde der bildstarke deutsche Beitrag über die Choreographen-Legende Pina Bausch als beste Doku nominiert und hat hier auch berechtigte Sieg-Chancen.
Bei den für die Academy immer wichtiger werdenden Animationsfilmen zeichnet sich ein Dreikampf zwischen "Rango", "Der gestiefelte Kater" und "Kung Fu Panda 2" ab. Den Spezialeffekte-Oscar dürften entweder "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" oder "Planet der Affen: PRevolution" einheimsen.
Wer dann tatsächlich alles einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht von Sonntag, den 26.2., auf Montag, den 27.2., im Kodak Theatre von Los Angeles. Moderieren darf den wichtigsten Abend der Traumfabrik dabei Comedy-Superstar Billy Crystal - und das bereits zum neunten Mal!
Doch Crystal ist nur ein Notnagel, denn eigentlich sollte ein anderer die Filmschaffenden mit coolen Sprüchen begeistern: Eddie Murphy! Aber der sagte ab, weil der als Regisseur der Zeremonie geplante Brett Ratner, mit dem Murphy zuletzt den Komödienhit "Aushilfsgangster" gedreht hat, abgesetzt wurde: Er hatte sich im Vorfeld zu schwulenfeindlichen Witzen hinreißen lassen.
Nun freut sich also Billy Crystal auf die Goldjungs-Gala. Und auch wenn natürlich selbst er noch keine Preisträger kennt und auch wenn sein gespannt erwarteter Eröffnungs-Monolog ebenfalls streng geheim bleibt, so hat er zumindest soviel über seine Pläne für die Verleihung verraten: "Mein großes Thema für den Abend lautet: 'Wie habt Ihr Euch eigentlich ins Kino verliebt?' Schließlich verbindet uns das alle und das müssen wir mal so richtig feiern!"
Was für ein schönes Motto für die Nacht, in der diejenigen geehrt werden, die dieser Liebe immer wieder Nahrung geben...
Oscars 2012 - Alle Infos, Bilder und Hintergründe
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EXTERN: Oscar-Partner - Die Awards auf glamour.de
Brad Pitt ist die Nummer 1 der Kinobesitzer02.01.2012

Der beste Mann in Hollywood ist nach Ansicht der Kinobesitzer Brad Pitt: Keiner verkaufte 2011 mehr Tickets

Jedes Jahr wählen die amerikanischen Kinobetreiber ihren Superstar. Das Kriterium ist simpel: Dollars
Eine Wahl mit Tradition: Seit 80 Jahren küren die Kinobesitzer der Vereinigten Staaten ihren persönlichen Superstar. Dabei geht es nicht um Kunst und Schönheit, sondern um das Geld, das er ihnen in die Kassen spült. Ihr Goldesel 2011 ist Brad Pitt.
Mit den Filmen "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" (bei uns ab 2. Februar), "The Tree of Life" und "Happy Feet 2" wärmte Brad Pitt die Herzen der Kinobetreiber - und stieß Johnny Depp vom Thron. Der landete mit seinen 2011-Hits "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten"und "Rango" auf dem dritten Platz. Nummer zwei im Ranking ist George Clooney ("The Ides of March - Tage des Verrats" und "The Descendants")
In den Top 10 finden sich auch zwei Neuzugänge, Bradley Cooper ("Hangover 2") und Ben Stiller ("Aushilfsgangster"). Tom Cruise hat es seit sechs Jahren nicht mehr unter die ersten zehn geschafft, hält sich aber seit 1983 unter den Top 20. Immerhin war der Held aus "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" schon insgesamt siebenmal die Nummer eins des Rankings, öfter als jeder andere.
Amerikas Kinobesitzer wählen auch die besten Newcomer des Jahres. Das ist ein Karriereturbo, denn auf die Goldeel von morgen sind die Filmproduzenten besonders scharf. 2011 dürfen sich mit diesem Titel Rooney Mara ("Verblendung") und Jonah Hill ("Moneyball" schmücken.
1. Brad Pitt
2. George Clooney
3. Johnny Depp
4. Leonardo DiCaprio
5. Matt Damon
6. Sandra Bullock
7. Bradley Cooper
8. Robert Downey Jr.
9. Meryl Streep
10. Ben Stiller
Brad Pitt will nur noch drei Jahre vor der Kamera stehen15.11.2011

Schock für seine Fans: Brad Pitt denkt laut über das Ende seiner Schauspielkarriere nach. Er will "ein normales Leben".

Der Weltstar hat genug vom Weltstar-Dasein - in drei Jahren will Brad Pitt den Film- und Paparazzikameras den Rücken kehren.
Die TV-Reporterin Tara Brown glaubte ihren Ohren nicht zu trauen, als Brad Pitt plötzlich sein Karriereende ankündigte. Sie hatte den Superstar in Tokio für die australische Sendung "60 Minutes" interviewt, es ging um seinen neuen Film "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball". "Wie lange möchten Sie noch Filme drehen?", wollte Brown von Brad Pitt wissen. "Drei Jahre", gab der Superstar zurück.
"Drei Jahre", fragte die Reportin ungläubig nach und Pitt bestätigte mit einem trockenen "Yeah." 2013 soll also Schluss sein mit der Schauspielerkarriere - pünktlich zu seinem 50. Geburtstag. In Rente gehen will Brad Pitt dann aber noch lange nicht, nur ein etwas normaleres Leben führen. Möglichst ohne Paparazzi, die ihn, seine Frau Angelina Jolie und die sechs gemeinsamen und adoptierten Kinder auf Schritt und Tritt verfolgen: "Gegen die die gibt es kein Gegengift!"
In drei Jahren will Brad Pitt zwar der Kamera, aber nicht Hollywood den Rücken kehren: "Was dann genau kommt, weiß ich noch nicht. Aber ich mag die Produzentenseite und liebe es, Geschichten zu erzählen."
Ob er "Moneyball" auch gedreht habe, um seine Kinder mit einem Baseball-Film zu beeindrucken, wollte Tara Brown noch wissen. "Mit dem Zombiefilm konnte ich besser punkten", grinste Pitt zurück - in Anspielung auf den jüngst abgedrehten "World War Z". Der startet bei uns am 17. Januar, "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" am 2. Februar.
 
 
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