Gran Torino
START 05.03.2009
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2008 | WARNER
Packendes Drama von Clint Eastwood über einen greisen Koreakrieg-Veteranen, der nicht mehr länger mit ansehen will, wie seine Nachbarschaft vor die Hunde geht.
Der Vietnam-Veteran Walt Kowalski (Clint Eastwood) ist ein alter Knochen, der strikt an seinen Vorurteilen festhält. Als in seine durch und durch amerikanische Nachbarschaft koreanische Einwanderer ziehen, bestätigen diese zunächst seine Befürchtungen, zumal die Bandenkriminalität stetig zunimmt. Doch als deren Kinder bedroht werden, schreitet der Witwer entschlossen ein. Das macht ihn nicht nur zum Lokalhelden, es ruft auch Feinde auf den Plan.Gerade erst ist das Oscar-Drama "Der fremde Sohn" im Kino, schon packt Clint Eastwood das nächste fesselnde Stück Kino-Konflikt aus. Trotz seiner 78 Jahre dreht die Leinwandlegende nicht nur regelmäßig, sondern steht in dieser berührenden Anti-Rassimus-Parabel auch wieder selbst vor der Kamera.
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START 05.03.2009
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2008 | WARNER
Gerade erst ist das Oscar-Drama "Der fremde Sohn" im Kino, schon packt Clint Eastwood das nächste fesselnde Stück Kino-Konflikt aus. Trotz seiner 78 Jahre dreht die Leinwandlegende nicht nur regelmäßig, sondern steht in dieser berührenden Anti-Rassimus-Parabel auch wieder selbst vor der Kamera.
Der Lack ist längst nicht ab von Hollywoods Erfolgsregisseur und Oscar-Preisträger, der vier Jahre nach "Million Dollar Baby" wieder eine Charakterrolle nach Maß gefunden hat. Einen verwitterten Granitfelsen namens Walt Kowalski, der standfest die Werte verteidigt, die in seinem von asiatischen Migranten dominierten Viertel scheinbar verloren gegangen sind.
Der Veteran aus dem Koreakrieg verachtet seine neuen Nachbarn vom Volk der Hmong. Sie sind ihm so fremd wie mittlerweile auch die eigenen Kinder, die keinen Zugang zu dem launischen Eigenbrötler finden und ihm tatsächlich das Seniorenheim als vorgezogenes Paradies schmackhaft machen wollen.
Als letzter Grenzposten vor der Wildnis - so empfindet sich der vereinsamte Witwer, der nie Frieden mit seinen Kriegserinnerungen geschlossen hat und sein gepflegtes Territorium mit dem geladenen Gewehr und einem grimmigen Gesicht verteidigt. Walt wird unfreiwillig in die Geschehnisse in seiner Umgebung hineingezogen, als er eine gefährliche Gang vertreibt, die den Nachbarjungen Thao und seine Familie terrorisiert.
Durch sein beherztes Eingreifen wird der mürrische Einzelgänger für die Einwanderer zum Helden, der dem Jungen von nebenan in der Folgezeit nicht nur eine Lektion in Autorität und Lebensführung erteilt, sondern selbst auch seine Lektion in Sachen Toleranz lernt.
Was in anderen Händen missionarisch werden könnte, wird unter Eastwoods Regie ein dramatisches Stück über die Annäherung von Generationen und Kulturen. Ohne überflüssige Mätzchen inszeniert, wirbt Eastwoods neuer Film glaubwürdig für Verständnis und Menschlichkeit.
START 05.03.2009
DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2008 | WARNER
Film Trailer
| Filmtrailer (deutsch) | 17.02.2009 |
| Filmtrailer (Englisch) | 04.02.2009 |
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DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2008 | WARNER
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Geburtstag: 16.12.1946FILMOGRAFIE2010 | Hereafter - Das Leben danach2009 | Invictus - Unbezwungen 2008 | Gran Torino 2008 | Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück 2008 | Der fremde Sohn 2007 | Things We Lost in the Fire 2006 | Letters From Iwo Jima 2006 | Flags of Our Fathers 2006 | Der letzte Kuss 2004 | Million Dollar Baby 2003 | Mystic River 2002 | Blood Work weiter » |
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DRAMA | 116 MINUTEN | USA 2008 | WARNER
Nach "Gran Torino" kehrt Clint Eastwood möglicherweise noch einmal auf die Leinwand zurück: Er möchte die Hauptrolle in "Trouble With the Curve" spielen.
Die Geschichte, die sich Clint Eastwoods langjähriger Kollege ausgedacht hat, scheint dem Star sehr zu gefallen.Eigentlich sollte "Gran Torino" Clint Eastwoods letzter Leinwandauftritt sein. Doch nun sieht es so aus, als ob sich der Star erneut vor die Kamera stellt: Das Drehbuch zum Drama "Trouble With the Curve" von seinem langjährigen Produzenten und Kollegen Robert Lorenz scheint es Eastwood so angetan zu haben, dass er die Hauptrolle übernehmen möchte.
Die Geschichte handelt von einen alternden Baseball-Scout, der langsam erblindet und eine letzte große Scout-Reise mit seiner Tochter nach Atlanta unternimmt - eine weitere maßgeschneiderte Rolle für Clint Eastwood. Dies wäre dann auch seit langem ein Clint Eastwood-Film, bei dem "Dirty Harry" nicht selbst Regie führt. Das überlässt der Meister vertrauensvoll Regie-Debütant Lorenz, der schon viele Jahre für Eastwood als Produzent gearbeitet hat und unter anderem "Blood Work", "Hereafter - Das Leben danach", "Flags of Our Fathers" oder den kommenden "J. Edgar" produzierte.
Hinzu kommt, dass Clint Eastwood auch gerade Platz im Terminkalender hatte: Seine Neuverfilmung von "A Star Is Born" liegt derzeit auf Eis, da sich Hauptdarstellerin Beyoncé wegen Schwangerschaft abgemeldet hat. Die Umstände könnten also nicht besser sein und nun darf sich die Kinowelt auf einen weiteren - nun aber sicher wirklich letzten - wunderschönen Film mit dem "Million Dollar"-Mann freuen.
Wie Clint Eastwood jetzt erzählt, hatte er vor Jahren die Chance, James Bond oder Superman zu spielen. Doch der Star wollte nicht.
"Nicht, dass an Superman etwas falsch gewesen wäre, aber mein Ding war es nicht."Clint Eastwood mit Bondgirl im Arm oder rotem Cape um den Hals? Schwer vorstellbar. Dies dachte sich Eastwood wohl auch selbst, als man ihm vor langer Zeit James Bond oder Superman antrug. Beide Rollen lehnte der "Gran Torino"-Meister rundweg ab. "Man bot mir wirklich sehr gutes Geld für James Bond", erklärt der Star jetzt in einem Interview mit dem "Daily Telegraph". "Für mich fühlte sich diese Rolle aber so gar nicht richtig an." Sean Connery verließ die Bond-Reihe in den 70er Jahren. Als Clint Eastwood nicht für ihn übernehmen wollte, bekam Roger Moore den Part.
Doch Clint Eastwood wollte nicht nur kein Bond sein, sondern hatte auch mit Comic-Helden nichts am Hut. Und so erteilte er den Bossen von Warner, die Eastwood auf ihrer Wunschliste ganz oben stehen hatten, ebenfalls eine Abfuhr: "Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Frank Wells (ehemaliger Warner-Präsident) zu mir kam und mich fragte, ob ich nicht Superman werden will. Das war zu dem Zeitpunkt, als sie den ersten Film machen wollten. Ich sagte: 'Na ja. Das ist wohl nichts für mich'. Nicht, dass an Superman etwas falsch gewesen wäre, aber mein Ding war es nicht."
Welche Richtung Clint Eastwood schließlich einschlug ist bekannt: Der einstige "Dirty Harry" heimste einige Jahre später seinen ersten Oscar für "Erbarmungslos" ein und ist mit Filmen wie "Brücken am Fluß", "Million Dollar Baby" oder "Gran Torino" schon heute eine Legende.

























































