Hope
START 17.01.2008
DRAMA | 101 MINUTEN | POLEN / DEUTSCHLAND 2007 | PANDORA
Mit lakonischem Humor aufgelockertes, bewegendes Drama um einen jungen Mann, der eine ungewöhnliche Art der Vergangeheitsbewältigung betreibt.
Seit er als Kind seine Mutter bei einem Verkehrsunfall sterben sah, versucht der junge Franciszek (Rafal Fudalej) die Tragödie zu verarbeiten, die seinen älteren Bruder hat straffällig werden lassen. Auch sein Vater, ein Dirigent, ist seitdem gesundheitlich gezeichnet. Eines Tages filmt Franciszek per Videokamera den Diebstahl eines berühmten Altarbilds aus jener Kirche, in der sein Vater als Organist arbeitet. Statt den Dieb anzuzeigen, verlangt er von ihm die Rückgabe des Gemäldes - und mehr.Der mit Dokumentarfilmen bekannt gewordene Stanislaw Mucha ("Absolut Warhola") nimmt ein Drehbuch von Kieslowski-Autor Piesiewicz zur Vorlage, um nicht etwa ein tragisches, sondern trotz aller Melancholie und Rätselhaftigkeit lakonisch humorvolles Familiendrama hervorzubringen.
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START 17.01.2008
DRAMA | 101 MINUTEN | POLEN / DEUTSCHLAND 2007 | PANDORA
Der mit Dokumentarfilmen bekannt gewordene Stanislaw Mucha ("Absolut Warhola") nimmt ein Drehbuch von Kieslowski-Autor Piesiewicz zur Vorlage, um nicht etwa ein tragisches, sondern trotz aller Melancholie und Rätselhaftigkeit lakonisch humorvolles Familiendrama hervorzubringen.
Zwei Jungen werden Zeugen des tödlichen Unfalls der Mutter. Ein LKW erfasst sie, als sie versucht, ihren jüngeren Sohn von der Straße fern zu halten. Gleichzeitig feiert der Vater gerade einen Höhepunkt seiner Karriere als Dirigent. Er erleidet eine Herzattacke und erholt sich nicht mehr vollkommen davon. Der ältere Sohn landet später im Knast.
Aus dem jüngeren wird ein etwas sonderbarer, junger Mann mit Engelslocken, der eine süße Freundin hat, sich aber viel mehr anderen Dingen widmet: Er filmt heimlich den Diebstahl eines berühmten Altarbildes aus der Kirche, in dem sein Vater Organist ist. Statt den Übeltäter bei der Polizei an zu zeigen, stellt er sich dem Drahtzieher, einem reichen Kunstsammler, vor, und fordert nicht Geld, sondern die Rückführung des Gemäldes.
Der als Dokumentarfilmer erfolgreiche Stanislaw Mucha ("Absolut Warhola") adaptiert als Spielfilmdebüt eine Vorlage von Kieslowskis Leibautor Krzysztof Piesiewicz. Mit lakonischem Humor lockert er das melancholische und ein wenig rätselhafte Porträt eines jungen Mannes auf, der auf ungewöhnliche Weise eine Familien-Tragödie zu verarbeiten sucht.
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