In the Land of Blood and Honey
START 23.02.2012
KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | USA 2011 | WILD BUNCH (CENTRAL)
Das Regiedebüt von Angelina Jolie: Drama um einen Soldaten und eine Frau, die sich auf gegnerischen Seiten im Bosnienkrieg wiederfinden.
Der Serbe Danijel und die Bosnierin Ajla verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer, der jugoslawische Bürgerkrieg bricht aus. Er wird Soldat, sie landet in einem Internierungslager. Danijel versucht sie zu schützen, so gut er kann. Doch die Leidenschaft, die die beiden verbindet, wird von ihnen bald auch als Machtinstrument eingesetzt. Ajla nutzt sein Begehren aus, um anderen bosnischen Frauen zu helfen, Danijel kehrt den Macho heraus, um vor seinem islamfeindlichen Vater nicht das Gesicht zu verlieren.START 23.02.2012
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Geburtstag: 04.06.1975 | Land: USAFILMOGRAFIE2011 | In the Land of Blood and Honey2010 | Jane's Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall 2010 | Salt 2010 | The Tourist 2008 | Wanted 2008 | Der fremde Sohn 2007 | Ein mutiger Weg 2007 | Die Legende von Beowulf 2006 | Der gute Hirte 2005 | Mr. & Mrs. Smith 2004 | Taking Lives - Für Dein Leben würde er töten 2004 | Sky Captain and the World of Tomorrow 2004 | Alexander 2003 | Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens 2003 | Jenseits aller Grenzen 2002 | Leben oder so ähnlich 2001 | Lara Croft: Tomb Raider 2001 | Original Sin 1999 | Der Knochenjäger 1999 | Durchgeknallt - Girl, Interrupted 1999 | Turbulenzen - und andere Katastrophen 1999 | Nur noch 60 Sekunden 1998 | Leben und Lieben in L.A. 1995 | Hackers weiter » |
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START 23.02.2012
KRIEGSFILM | 131 MINUTEN | USA 2011 | WILD BUNCH (CENTRAL)
Im verflixten siebten Jahr wollen es Angelina Jolie und Brad Pitt endlich wissen: Jetzt wird geheiratet - im Kreise illustrer Stars.
Wenn man schon eine Kapelle auf dem Grundstück hat, könnte man doch auch mal heiraten. Und so kommt es auch: "Brangelina" planen die Hochzeit des Jahres.Seit sieben Jahren sind Angelina Jolie und Brad Pitt ein Paar, gemeinsam ziehen sie sechs Kinder groß - höchste Zeit, die ungeordneten Verhältnisse zu beenden und ganz offiziell als "Brangelina" aufzutreten: Ende des Jahres wird geheiratet.
Die Trauung wird bestimmt nichts weniger als die Hochzeit des Jahres, aber eine eine weltweite Liveberichterstattung wie im vergangenen Jahr bei Royal William und seiner Kate findet nicht statt: Die Zeremonie steigt im engsten Familien- und Freundeskreis, und zwar auf "Brangelinas" Familiensitz, dem Chateau Miraval im französischen Correns. Aus dem Umfeld des Paares sickern jedoch schon die Pläne für den Hochzeitstag durch:
Wie es sich für ein richtiges Schloss gehört, verfügt es auch über eine eigene Kapelle und den Geistlichen dazu hat Angelina Jolie bereits in der Familie: Bruder James Haven ist ordinierter Pfarrer und er wird, obschon weder Jolie noch Pitt religiös sind, die Zeremonie durchführen.
Brad Pitt soll seinen Bruder Doug als einen der Trauzeugen bestimmt haben und nach ihrer Versöhnung darf Papa Jon Voight Angelina Jolie zum Altar geleiten. Stimmen die Gerüchte, werden dort die sechs Kinder geschäftig herumwuseln, im Einsatz als Brautjungfern, Ringträger und Blütenstreuer.
Unter den Gästen wird Filmproduzent Graham King sein, der seit Angelina Jolies Regiedebut mit "In the Land of Blood and Honey" zu ihren engsten Freunden zählt. Brad Pitt wird seine besten Kumpels einladen, darunter werden für einen wüsten Jungesellenabend George Clooney, Quentin Tarantino, Edward Norton und Matt Damon erwartet.
Für "Brangelina" ist es jeweils die zweite Ehe: Angelina Jolie war zuvor mit Billy Bob Thornton und Brad Pitt mit Jennifer Aniston verheiratet.
Superstar Angelina Jolie über ihr kontroverses Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" um eine Liebe im Bosnienkrieg, Clint Eastwood als Vorbild und Zukunftspläne.
Sie ist eine der ungewöhnlichsten Debütantinnen, die je ihre Arbeit auf der Berlinale zeigten. Dabei fand die gefeierte Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie bei dem Bosnienkriegsdrama "In the Land of Blood and Honey" eher zufällig den Weg hinter die Kamera...War der Wechsel zur Regie ein zwangsläufiger Schritt in Ihrer Karriere?
ANGELINA JOLIE: Ich wollte nie Regie führen. Das Projekt "In the Land of Blood and Honey" hat ganz private Hintergründe. Bei meinem ersten Besuch in Ex-Jugoslawien war ich sehr beschämt, wie wenig ich vom Bürgerkrieg wusste. Ich spürte die große Verantwortung, mich besser zu informieren, und als eine Art Hausaufgabe oder Experiment schrieb ich dieses Drehbuch.
Was verstehen Sie unter "Hausaufgabe"?
Wenn ich ein Thema genauer analysieren will, dann verfasse ich für mich persönlich Kommentare oder Leitartikel, die nicht zur Veröffentlichung bestimmt sind. Das Drehbuch zu "In the Land of Blood and Honey" gehörte in die gleiche Kategorie. Dann fiel es Brad in die Hände, er fand es gut und meinte, dass wir das rausgeben sollten. Als Test schicken wir es an Leute, die mit der Situation vor Ort vertraut waren - aber ohne meinen Namen. Wenn sie es für deplatziert gehalten hätten, dann hätten wir das Ganze nicht weiterverfolgt. Doch die Reaktionen waren sehr positiv, und alle Ansprechpartner hatten hilfreiche Ideen und Vorschläge. Wir dachten erst nicht, dass wir das Geld dafür bekommen würden, aber dann sprach ich mit Produzent Graham King, weil ich mit ihm schon gute Erfahrungen gemacht hatte. Und auf einmal war das Geld plötzlich da, wobei Brad und ich auch einiges beisteuerten.
Warum entschlossen Sie sich, selbst die Regie zu übernehmen?
Das hat sich irgendwie so ergeben. Natürlich hätten wir auch jemand anderes dafür finden können, und mir war klar, dass ich beim technischen Know-how einige Defizite hatte. Weil ich nie geplant hatte, diesen Job zu machen, hatte ich mich nicht darauf vorbereitet. Aber ich wusste auch, dass mir die Geschichte sehr viel bedeutet und dass ich extrem hart daran arbeiten würde, um dieses sensible Thema richtig aufzubereiten. Ich musste einfach meiner Fach-Crew viele Fragen stellen - ob zu Linsen oder Beleuchtung. Trotzdem gebe ich zu: Die Vorstellung, dass ich bei einem Film Regie führte, ist für mich immer noch bizarr.
Sie haben mit prominenten Regisseuren zusammengearbeitet. Welcher davon hat Sie beeinflusst?
Wichtig war für mich Michael Winterbottom, mit dem ich "Ein mutiger Weg" drehte. Er arbeitet mit dir als Schauspieler in einer Art und Weise, dass du die Kamera vergisst. Die Szenen fühlen sich real an; hier geht es weniger um Fragen wie '"Nehmen wir hier einen Dolly?" oder "Brauchen wir dafür eine Naheinstellung?". Das habe ich nachzuahmen versucht, denn mein Film sollte auch sehr -organisch und realistisch wirken. Und die Schauspieler brauchten ein Gefühl der Privatheit.
War das der einzige Orientierungspunkt?
Bei Clint Eastwood, mit dem ich "Der fremde Sohn" machte, habe ich viel über die Organisation eines Drehs gelernt. Er wählt für die Crew Leute, mit denen die Zusammenarbeit angenehm ist. Das habe ich auch gemacht. Und er ist sehr ökonomisch. Er sagt dir, wann er anfängt und wann er Schluss macht, und daran hält er sich. Er verschwendet keine Zeit, indem er drei Stunden mit dir im Wohnwagen plaudert. Er hält die Dinge ständig in Bewegung, denn alle sind hier nur zum Arbeiten hergekommen. Aber dabei soll auch jeder eine gute Zeit haben.
Allerdings gab es dann doch Konflikte. Die Women Victims of War Association in Sarajevo attackierte das Projekt im Vorfeld, weil es die Beziehung zwischen einem serbischen Kriegsverbrecher und einer bosnischen Gefangenen zeigt.
Ich kann verstehen, dass die Leute in einer Gegend, wo die Wunden des Kriegs noch so frisch sind, so reagierten. Aber seinerzeit machte mich das sehr traurig. Wenn dir diese Menschen so viel bedeuten, dann ist das schmerzhaft und frustrierend gleichermaßen. Aber inzwischen haben wir diesen Frauen den Film gezeigt, und sie unterstützen ihn jetzt - was mir mehr bedeutet als jede positive Besprechung.
Sind Sie nach all diesen Erfahrung bereit für Ihre nächste Regiearbeit?
Mir kam es nur darauf an, den Film zu drehen, den ich unbedingt machen wollte. Ja, ich liebe die Regie, und wenn ich wieder eine Geschichte finde, die ich unbedingt erzählen will, dann würde ich es vielleicht wieder tun. Aber ich habe nicht das Bedürfnis, Regisseurin zu werden.
Die 62. Internationalen Filmfestspiele von Berlin sind beendet. Der Regiepreis ging an Christian Petzold für "Barbara".
Strahlende Gewinner bei der Verleihung der begehrten Berlinale-Bären. "Bester Film" wurde eine italienische Produktion, zwei Bären in Silber gingen an deutsche FilmschaffendeDie 62. Internationalen Filmfestspiele von Berlin sind beendet: Den Goldenen Bären für den besten Film verlieh die Jury um Mike Leigh dem italienischen Beitrag "Cesare deve morire" der Brüder Taviani. "Csak a szél - Just the Wind", eine ungarisch-deutsch-französische Koproduktion, von Benedek Fliegauf erhielt den Großen Preis der Jury.
Der Silberne Bär für die beste Regie wurde Christian Petzold für "Barbara" verliehen. Als bester Schauspieler wurde Mikkel Boe Følsgaard für seine Leistung in "Die Königin und der Leibarzt" geehrt.
Außerdem wurde der Film für das beste Drehbuch prämiert, das von Regisseur Nikolaj Arcel und Rasmus Heisterberg stammt. Es handelt sich um eine dänisch-tschechisch-schwedisch-deutsche Koproduktion. Beste Schauspielerin ist Rachel Mwanza für den kanadischen Beitrag "Rebelle".
Der Silberne Bär für herausragende technische Leistung ging an den Kameramann Lutz Reitemeier für seine Arbeit an "Bai lu yuan - White Deer Plain" von Quan'an Wang. Eine lobende Erwähnung der Jury erhielt der Film "L' enfant d'en haut" von Ursula Meier, die überdies mit einem Silbernen Bären verbunden war. Der Alfred Bauer Preis für einen Film, der neue filmische Perspektiven eröffnet, wurde an "Tabu" von Miguel Gomes überreicht, eine Koproduktion von Portugal, Deutschland, Brasilien und Frankreich.
Bereits am Donnerstag war Hollywood-Ikone Meryl Streep für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Ihr neuester Film "Die Eiserne Lady" startet in unseren Kinos am 1. März. Gleich doppelt geehrt wurde Regieneuling Angelina Jolie: Ihr Kriegsdrama "In the Land of Blood and Honey" wurde im Rahmen der Gala "Cinema for Peace" als "wichtigster Film des Jahres" ausgezeichnet, zudem erhielt Angelina Jolie den Ehrenpreis für ihren Kampf gegen Krieg und Völkermord.
Mit einem königlichen Drama und einem rauschenden Fest wurde die 62. Berlinale feierlich eröffnet - inklusive eines scharfen politischen Weckrufs!
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind eröffnet!Zum Auftakt wurde "Leb wohl, meine Königin!" von Benoît Jacquot als Weltpremiere gezeigt, in der die deutsche Schauspielerin Diane Kruger als Marie-Antoinette zu sehen ist, die von den Unruhen der Französischen Revolution erfasst wird. Neben Kruger waren auch die Schauspielerinnen Léa Seydoux und Virginie Ledoyen ins winterliche Berlin gereist, um ihren Film persönlich vorzustellen - für Schauwerte war also gesorgt bei der Eröffnung. Der Film kam gut an beim geladenen Premierenpublikum, es gab begeisterten Beifall für die anwesenden Macher des Films.
Ein Höhepunkt des Abends war auch die Präsentation der in diesem Jahr wieder sehr hochkarätigen Jury: Mike Leigh (Vorsitz), die Regisseure Francois Ozon und Anton Corbijn, der Vorjahres-Bärengewinner Asghar Farhadi, die Aktrice und Sängerin Charlotte Gainsbourg, die deutsche Schauspielgröße Barbara Sukowa, Hollywoodstar Jake Gyllenhaal sowie der der algerischen Schriftsteller Boualem Sansal. Eine anregende Zusammenstellung, die das Rätselraten um potentielle Bären-Gewinner in diesem Jahr umso spannender macht.
Anwärter gibt es in diesem Jahr 18 - darunter drei deutsche Regisseure - sie alle werden als Weltpremiere gezeigt. Jurypräsident Leigh schwärmte von der "intensiven Atmosphäre" der Berlinale - womöglich eine das schlechte Wetter die Menschen - und lobte Festivalchef Dieter Kosslick: "Er ist wahnsinnig innovativ und lustig. Wir werden hier viel lachen."
Eröffnet wurden die Filmfestspiele von Berlinale-Direktor Kosslick mit dem Jury-Präsidenten Mike Leigh, Kulturstaatsminister Bernd Neumann und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit. Kulturstaatsminister Neumann legte in seiner traditionellen Eröffnungsrede einen klaren politischen Schwerpunkt:
"Die Berlinale hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder neuen Themen gestellt und uns mit anspruchsvoller Filmkunst und großem Kino wichtige Einblicke in die Welt ermöglicht. Nirgendwo sind Kino, Politik und Weltoffenheit derart beispielhaft vereint. Die Berlinale 2012 ist politischer denn je und steht ganz im Zeichen des Umbruchs und des Aufbruchs. Dank der vielen couragierten Filmemacher, Aktivisten und Künstler, denen die Berlinale in diesem Jahr ein Forum bietet, werden unverfälschte Bilder von den Ereignissen in Nordafrika und anderen Orten der Unfreiheit sichtbar. Ganz aktuell etwa in Syrien, deren Menschen darum unsere Solidarität gilt. Kunst und Kultur - und damit auch der Film - sind nicht nur Seismograph, sondern vor allem Motor gesellschaftlicher Umbrüche. Dies fürchten diktatorische Regime weltweit, und darum werden nach wie vor in Ländern wie Iran und China Künstler und Filmemacher gedemütigt, verfolgt, inhaftiert und mit Berufsverboten belegt."
Dabei hatte Neumann Künstler wie Jafar Panahi oder Ai Weiwei im Blick. Er forderte weiter: "Deshalb ist es wichtig, dass auch auf der Berlinale, dem größten Zuschauerfilmfestival der Welt, Flagge gezeigt wird für Menschenrechte und für die Freiheit der Kunst. Denn Demokratie braucht Kultur und Kultur braucht Freiheit."
Durch die Eröffnung führten Anke Engelke und Dieter Kosslick gewohnt charmant im deutsch-englischen Mix. Bereits zum sechsten Mal, so dass Engelke scherzhaft vom "Sixth Year Itch", dem verflixten sechsten Jahr, sprach.
Zum Berlinale-Auftakt versammelte sich die deutschen Filmschaffenden nahezu vollzählig, auch allerlei Politprominenz ließ sich wie gewohnt auf dem Hauptstadtevent blicken.
Die Berlinale läuft bis 19. Februar. In den diversen Sektionen des Festivals laufen in diesem Jahr nicht weniger als 385 Filme - darunter 87 mit deutscher Beteiligung! Dazu kommen 750 Filme, die auf dem European Film Market gezeigt werden.
Prominentester Gast ist Superstar Angelina Jolie, die ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" über eine Liebe im Bosnienkrieg über die Feindeslinien hinweg vorstellt.





















































