Knowing

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Knowing - Plakat 1

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72%
Freigegeben ab 12 Jahren
START 09.04.2009
DRAMA/THRILLER | 122 MINUTEN | USA 2008 | CONCORDE

Aufregend visualisierter Sci-Fi-Thriller um einen Zahlencode, der viele Katastrophen und dabei vielleicht auch die größte voraussagt.

Ein Vater und sein Sohn entdecken eine unvorstellbare Prophezeiung: Erstklassige Mystery-Spannung mit NICOLAS CAGE! Regisseur ALEX PROYAS inszenierte nach I, ROBOT wieder einen außergewöhnlichen Sci-Fi-Thriller. Astrophysiker Koestler entdeckt Schockierendes. Eine 1959 ver- und gerade ausgegrabene Zeitkapsel enthält Zahlenreihen, die die größten Katastrophen der letzten 50 Jahre mit Zeit, Schauplatz und genauer Opferzahl voraussagen. Weil drei Ereignisse noch nicht eingetroffen sind, versucht Koestler davor zu warnen. ROSE BYRNE und CHANDLER CANTERBURY in

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Teaser | 20.11.2008

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START 09.04.2009
DRAMA/THRILLER | 122 MINUTEN | USA 2008 | CONCORDE
Ein Vater und sein Sohn entdecken eine unvorstellbare Prophezeiung: Erstklassige Mystery-Spannung mit NICOLAS CAGE! Regisseur ALEX PROYAS inszenierte nach I, ROBOT wieder einen außergewöhnlichen Sci-Fi-Thriller. Astrophysiker Koestler entdeckt Schockierendes. Eine 1959 ver- und gerade ausgegrabene Zeitkapsel enthält Zahlenreihen, die die größten Katastrophen der letzten 50 Jahre mit Zeit, Schauplatz und genauer Opferzahl voraussagen. Weil drei Ereignisse noch nicht eingetroffen sind, versucht Koestler davor zu warnen. ROSE BYRNE und CHANDLER CANTERBURY in

Apocalypse Now! Eine Devise, die das Kino seit jeher fasziniert. Doch die meisten dieser Filme sind reine Science-Fiction, keiner siedelt die Bedrohung der Menschheit im Hier und Jetzt an und berührt moralische Dimensionen wie "Knowing": Physikprofessor John Koestler (Nicolas Cage) erhält Prophezeiungen über künftige Katastrophen.

Und der Wahrheitsgehalt dieser Ankündigungen steht außer Frage. 1959 wurde eine so genannte Zeitkapsel vergraben, für die eine Klasse von Grundschülern ihre Visionen von der Zukunft malte. Nur ein Mädchen verfasste wie manisch einen mysteriösen Zahlencode. Als die Kapsel 50 Jahre später ausgegraben wird, gelangt das Blatt in die Hände von Koestlers Sohn Caleb (Chandler Canterbury). Und es stellt sich heraus, dass der Code exakte Angaben über große Unglücksfälle der letzten Jahre enthält.

Drei davon werden allerdings erst noch geschehen und lassen Schlimmstes erahnen. Spätestens jetzt wird klar, dass "Knowing" ein ganzes Netzwerk an ungewöhnlichen Handlungswendungen bietet. Schlichte Lösungsansätze wie Sprengkommandos greifen nicht mehr. Die einzige Triebkraft der Geschichte sind Emotionen, denn Koestler versucht alles, um seinen Sohn zu schützen - umso mehr, da die Mutter vor einem Jahr umkam.

Regisseur Alex Proyas ("I, Robot"), der mit drei Co-Autoren am Drehbuch arbeitete, schafft eine spannende, unheilschwangere Atmosphäre - und wirft dabei auch lebensphilosophische Fragen nach Schicksal und Bestimmung auf. Es ist kein Zufall, dass dieses Grundthema auch "Dark City" prägte, Proyas' Science-Fiction-Thriller über eine von unsichtbaren Mächten gesteuerte Metropole. Seither ist die Handschrift des Regisseurs noch stilsicherer geworden und er versteht es, seine Schauspieler souverän zu führen.

Nicolas Cage erweist sich für diesen Stoff als Idealbesetzung, gerade weil er den Typus des arglosen Helden, der seine private Passionsgeschichte durchmacht, in den letzten Jahren verfeinert hat. Diesem Duo gelingt ein packendes Beispiel für Mainstream-Kino, das gleichzeitig die Regeln des Mainstreams auf den Kopf stellt.
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DRAMA/THRILLER | 122 MINUTEN | USA 2008 | CONCORDE
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Film Trailer
Teaser 20.11.2008
Filmtrailer 22.03.2009
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DRAMA/THRILLER | 122 MINUTEN | USA 2008 | CONCORDE
Alex Proyas Regie
Alex Proyas Geburtstag: 23.09.1963

FILMOGRAFIE

2008 | Knowing
2004 | I, Robot
2002 | Garage Days
1998 | Dark City
1994 | The Crow - Die Krähe
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Nicolas Cage als John Koestler Darsteller
Chandler Canterbury als Caleb Koestler Darsteller
Chandler Canterbury Geburtstag: 15.12.1998

FILMOGRAFIE

2010 | Repo Men
2008 | Knowing
0 | Seelen
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Rose Byrne als Diana Wayland Darsteller
Rose Byrne Geburtstag: 24.07.1979

FILMOGRAFIE

2011 | Brautalarm
2011 | X-Men: Erste Entscheidung
2010 | Insidious
2010 | Männertrip
2009 | Adam
2008 | Knowing
2007 | 28 Weeks Later
2007 | Sunshine
2004 | Sehnsüchtig
2001 | City of Ghosts
2000 | The Goddess of 1967
1994 | Dallas Doll
0 | The Place Beyond the Pines
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Lara Robinson als Lucinda Embry / Abby Wayland Darsteller
Lara Robinson

FILMOGRAFIE

2008 | Knowing
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Ben Mendelsohn als Phil Beckman Darsteller
Ben Mendelsohn

FILMOGRAFIE

2012 | Killing Them Softly
2011 | Killer Elite
2008 | Knowing
1995 | Cosi
1994 | Verführung der Sirenen
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Nadia Townsend als Grace Koestler Darsteller
Nadia Townsend

FILMOGRAFIE

2008 | Knowing
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Terry Camilleri als Kassierer Darsteller
Terry Camilleri

FILMOGRAFIE

2008 | Knowing
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Adrienne Pickering als Allison Darsteller
Adrienne Pickering Geburtstag: 22.02.1982

FILMOGRAFIE

2008 | Knowing
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Alan Hopgood als Rev. Koestler Darsteller
Alan Hopgood Geburtstag: 29.09.1934 | Land: Australien

FILMOGRAFIE

2008 | Knowing
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Danielle Carter als Miss Taylor Darsteller
Danielle Carter

FILMOGRAFIE

2008 | Knowing
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DRAMA/THRILLER | 122 MINUTEN | USA 2008 | CONCORDE
Leonardo DiCaprio und Russell Crowe hetzen "Dracula"13.02.2012

Gleich zwei neue Filme flößen Graf Dracula neues Blut ein, einer davon mit Russell Crowe als Vampirjäger.

Der Kinotrend zum Blutsauger hält an: In London soll Russell Crowe auf Vampirjagd gehen, in Transsylvanien wird der Original-Dracula entstaubt.
Filmriese Warner Bros., so fand das NY Magazine heraus, verhandelt mit Russell Crowe über eine Vampirjagd. Der Star aus "Robin Hood" soll in "Harker", einer Neuauflage von "Bram Stoker's Dracula", die Hauptrolle übernehmen.
Als Produzent von "Harker" ist Leonardo DiCaprio an Bord. Die Story wird aus der Sicht von Jonathan Harker erzählt. Anders als in der Originalgeschichte wird Harker kein Rechtsanwalt sein. Statt dessen ist er ein Ermittler bei Scotland Yard, der eine Reihe unappetittlicher Morde aufzuklären hat.
Auch die Konkurrenz will Eckzähne zeigen: Die Universal Studios holen ebenfalls Graf Dracula aus der Gruft. Hier wird mit derzeit mit Werbefilmer Gary Shore über die Regie von "Dracula Year Zero" verhandelt. Der Film steckt seit Jahren im Projektstau des Studios, "Avatar"-Star Sam Worthington sollte die Hauptrolle spielen und Alex Proyas ("Knowing", "I, Robot") inszenieren.
Nun, mit neuem Drehbuch und dafür weniger Budget bekommt das Projekt einen Schubs. "Dracula Year Zero" wird sich mit Vlad, dem Pfähler beschäftigen, der historischen Figur hinter Graf Dracula. Sam Worthington ist nicht mehr involviert.
Auch Nicolas Cage trägt etwas zum Vampir-Trend bei. Vor Monaten stellte ein Fan eine Fotografie von 1870 ins Internet; der Mann darauf sieht Cage verblüffend ähnlich. Die krude Theorie, die sich im Netz verbreitete: Nicolas Cage sei ein unsterblicher Vampir. In einer TV-Show stellte der Star jetzt klar: "Vampire haben keine Reflexionen. Aber ich konnte heute morgen mein Spiegelbild sehen, außerdem gibt es Fotos von mir. Und ich trinke keine Blut. Ergo: Ich bin kein Vampir!"
Sam Worthington als Dracula-Vorbild?26.01.2010

Sam Worthington, Star aus "Avater - Aufbruch nach Pandora" soll die Hauptrolle in "Dracula Year Zero" übernehmen.

Dracula - Wie ich wurde, was ich bin.
Sam Worthington, Star aus "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und "Terminator 4", ist der aktuelle Topfavorit für die Hauptrolle zur neuesten "Twilight"-Konkurrenz "Dracula Year Zero". Brad Pitt, der bei dem Projekt zuletzt als Produzent die Hände im Spiel hatte, scheint nun nicht mehr mit an Bord zu sein. Regie führt Alex Proyas, der Filme wie "The Crow", "Knowing" oder "I, Robot" drehte.
Wenn Sam Worthington die Rolle bekommt, kann er sich schon mal auf jede Menge Schlachtenszenen und das Üben eines besonders gemeinen Gesichtsausdrucks einstellen: Der Film soll sich um den rumänischen Helden und umstrittenen Krieger Vlad III., auch Tepes oder Draculea genannt, drehen.
Der emsige Feldherr galt als richtig böse, weil er angeblich seine Feinde zahlreich foltern und pfählen ließ. Letzteres trug ihm auch den Beinamen "Tepes" (der Pfähler) ein. Bram Stoker bediente sich für seinen Roman "Dracula" bei dieser Figur und machte aus Vlad III. den berühmten romantischen Dunkelfürsten, der nun bald wieder im Kino auferstehen wird.
Gebrochener Held mit hoher Stirn10.04.2009

Er hat die Welt gerettet und ist als Trinker zerbrochen. In "Knowing" sieht Nic Cage, der Wanderer zwischen Mainstream und Kunst, eine düstere Zukunft.

Er ist nicht schön - hat Hollywoods größte Geheimratsecken und schaut mit traurigen Augen streng in die Welt. Doch aus seinem Allerweltsgesicht holt Nicolas Cage alles raus, vom gescheiterten Trinker bis zum strahlenden Actionhelden. Und wenn's sein muss, isst der Extrem-Schauspieler sogar lebende Kakerlaken.
Als findiger Astrophysiker enschlüsselt Nic nun in "Knowing" eine geheimnisvolle Zahlenreihe, die Katastrophen vorhersagt. Die gute Grundidee mündet in einen unentschlossenen Genre-Mix aus Science Fiction, Mystery und Fantasy.
In jungen Jahren galt Cage als wilder Hund, extrovertiert und extrem. Dazu passte die Gangsterballade "Wild at Heart" von Kultfilmer David Lynch perfekt. Als kompromissloser Liebender zwischen großer Liebe, Knast und tödlicher Schwiegermutter beeindruckte er auf der Leinwand, trieb am Set Kollegen durch Spontanimprovisationen in den Wahnsinn und verzückte Regisseur Lynch mit seiner Energie. Der lobte am Ende: "Nic ist der Jazz-Musiker unter den Schauspielern".
Cage heißt eigentlich Coppola, der große Francis Ford ist sein Onkel. Weil er sich aber selbst den Ruhm verdienen wollte, nannte sich der Comic-Fan nach dem depressiven Helden Luke Cage. Nics Sohn heißt Kal-El, Supermans Geburtsname. Das rote Cape hatte Nic auch schon selbst anprobiert für Tim Burtons dann gescheiterte Verfilmung. Dabei könnte Cage nie fliegen: Er leidet unter Höhenangst. Auf dem Rücken trägt er einen tätowierten Waran, Ausdruck seiner wilden Jugend: Er schlug sich für "Birdy" einen Zahn aus, um besser Kriegsveteran zu spielen, aß zwei lebende Kakerlaken in "Vampire's Kiss".
Inzwischen ist Nic ruhiger: "Heute kann ich mich in meine Figuren einfühlen, ohne dabei privat selbstzerstörerisch zu werden." Cage riet einst dem verdutzten Johnny Depp nach einer Partie Monopoly, er solle Schauspieler werden. Weitere gute Freunde: Tom Waits, George Lucas, Kirsten Dunst und einst Johnny Ramone. Nic hat eine deutsche Großmutter aus Cochem, doch sein Schloss in der Oberpfalz musste er aus Geldmangel aufgeben. Seine Leidenschaft gilt neben schönen Frauen einem Lamborghini, brasilianischem Kampfsport und in aller Konsequenz Elvis: Mit Lisa Marie Presley war er sogar verheiratet.
Keiner schafft den Spagat zwischen Indie-Kino und Mainstream-Krachern wie Nic Cage. Er gewann als erschütternder Trinker in "Leaving Las Vegas" den Oscar und turnt zugleich durch Popcorn-Unsinn wie "Das Vermächtnis der Tempelritter" oder Schmonzetten wie "Stadt der Engel". Er hat einst Method Acting gelernt, das akribisch vorbereitete Spiel: "Dieser Typ Darsteller ist halb schizophren". Zu bewundern ist das in Juwelen wie "Adaption", "Tricks" oder "Corellis Mandoline". Viele lieben Cage eher als Weltenretter in "Con Air", "The Rock" oder cooler Ganove in "Nur noch 60 Sekunden". Cage selbst sieht den scheinbaren Gegensatz völlig unverkrampft: "Tragödien sind bedeutsam, denn tiefe Gedanken können Menschen heilen. Aber Spaß zu haben kann das ebenfalls!"
- Verheiratet mit Alice Kim Cage seit Juli 2004. Sprach sie als Kellnerin in einer Sushi-Bar an. Sohn Kal-El.
- Verheiratet mit Lisa Marie Presley von August 2002 bis Mai 2004.
- Verheiratet mit Patricia Arquette von April 1995 bis Mai 2001. Machte ihr am ersten Tag einen Heiratsantrag, den sie nach erstem Schock und Fluchtreaktion Jahre später annahm.
- Verlobt mit Kristen Zang.
- Romanzen mit Uma Thurman, Christina Fulton (gemeinsamer Sohn Weston Coppola Cage).
Schlampiger Dutzendfilm vom Besten09.04.2009

Nur Bild sieht in "Die Jagd nach dem magischen Berg" mit Dwayne Johnson eine sehenswerte "Action-Komödie für die ganze Familie".

Kaum etwas eignet sich besser an Ostern im Kino als leichte Familienunterhaltung.
Und genau das bedient "Die Jagd zum magischen Berg" mit Ex-Wrestling-Star Dwayne Johnson. Bild hat den Film auch schon als "SciFi-Komödie für Kids und Papas!" ausgemacht und schreibt begeistert: "Popcorn-Kino vom Besten - made by Walt Disney. 'The Rock' rettet als Taxifahrer die Welt. Eine Actionkomödie für die ganze Familie."
Weniger euphorisch fällt das Urteil von Thomas Klingenmaier in der Stuttgarter Zeitung aus: "'Die Jagd zum magischen Berg' zeigt, welch infernalisches Potzdonnerblitz Spezialeffektteams heute ganz routinemäßig auch in einem Dutzendfilm entfesseln können. Allerdings wird die ganze Dynamik bald zum Selbstzweck." Auch Alexandra Seitz von der Berliner Zeitung zeigt sich enttäuscht und bemängelt, dass das Disney-Spektakel "leider nicht 'Galaxy Quest' ist, in dem 1999 unter wüstem Gelächter 'Star Trek' vom Kopf auf die Füße gestellt wurde. 'Die Jagd nach dem magischen Berg' ist bloß ein schlampig ausgedachtes Franchise-Revival mit kurzer Lebenserwartung."
Auch der zweite große Hollywood-Film, der in dieser Woche startet, liegt in der Kritiker-Gunst nicht vorne. So bemerkt Welt kompakt zum Endzeit-Drama "Knowing": "Wieder einmal verkündet Hollywood eine unheilvolle Prophezeiung, und Hitgarant Nicolas Cage versucht in diesem apokalyptischen Thriller das Weltende abzuwenden." Noch deutlicher wird Adrian Prechtel in der Münchner Abendzeitung: "Die Handlung ist dabei zusammengeschustert und Cage quält zwei Stunden mit einer Dauerbetroffenheits-Einheits-Visage. Ein Tiefpunkt des actionreichen Mainstreamkinos."
Völlig anders dagegen die Meinung von Michael Kohler in der Frankfurter Rundschau. Er sieht in "Knowing" "einen Meilenstein des Science-Fiction-Films": "Gleichzeitig verblüfft die atemberaubende Inszenierung (maßgeblich unterstützt von Marco Beltramis fantastischer Musik) selbst dann, wenn sie ausgetretenen Genrepfaden folgt. Im Grunde weiß man, was kommt, man sieht es aber trotzdem nicht voraus."
Auch um das deutsche Kino kümmert sich das Feuilleton in dieser Osterwoche. Im speziellen Fall geht es um die Stars einer Doku-Soap-Serie, die jetzt die Leinwand erobern wollen. "Die Ludolfs - Der Film" stößt jedoch bei der Leipziger Volkszeitung auf totale Ablehnung: "Was schon auf dem Bildschirm vor sich hin krampfte, krampft nun im Kino weiter, in linkischen Bildern gefilmt, mit einer hilflosen Handlung abgetarnt."
Ähnlich, nur ein wenig seriöser formuliert, sieht dies auch der Filmdienst: "Ohne eine filmische Form zu finden, werden Episoden aneinander gereiht, die in eine Italien-Reise der Brüder münden. Der schlichten Form entspricht die Banalität des porträtierten Alltags und der Lebensweisheiten des kuriosen Quartetts." Dem kann sich Julia Teichmann von der Berliner Zeitung nur anschließen: "Einen Dokumentarfilm, der sich Zeit für Beobachtungen lässt, sollte man nicht erwarten. 'Die Ludolfs' ist eher eine auf Pointen ausgerichtete Dokumentarkomödie, die das komische Talent der unterschiedlichen Brüder nutzt."
Australischer Sonnenschein08.04.2009

In "Knowing" zeigt Rose Byrne, was ihre Fans längst wissen: Selbst in der Apokalypse bleibt die Schauspielerin stolz und schön.

Noch residiert Cate Blanchett als unangefochtene australische Kinogöttin. Doch Byrne, wenn auch zehn Jahre jünger, könnte Thronfolgerin werden.
Gespielt hat sie bereits eine in "Der Japaner und die Göttin". Für ihre Darstellung einer blinden 17-Jährigen bekam Rose Byrne internationale Auszeichnungen. Sie tanzte zu "Walk Don't Run" von "The Ventures" ausgelassen und gleichzeitig vertraut mit ihrem japanischen Begleiter, als wäre das Parkett ein Bett und die Musik der Takt der Leidenschaft.
Kaum vorstellbar, dass die wichtigsten Schauspielschulen ihrer Heimat den Zauber dieser Rose nicht erkannten - obwohl das Mädchen mit den großen dunklen Augen bereits mit acht Jahren Kurse am "Australian Theatre For Young People" besuchte und dort mit 14 für den Film entdeckt wurde.
"Ich bin schüchtern, habe kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein", beschreibt sie sich noch heute. In der exzentrischen Indiekomödie "Dallas Doll" war davon allerdings nichts zu sehen. Selbstsicher wirkte sie, konterte die erotische Anziehung von Sandra Bernhards Titelfigur, die ihre ganze Filmfamilie verführte, mit frostiger Verachtung.
Als Teenager, der kein Konzert von Kylie Minogue versäumte, war Rose plötzlich der Star unter vier künstlerisch interessierten Geschwistern. Dass sie nicht abhob, dafür sorgte die Ablehnung der Schauspielschulen. Aber auch ihre Eltern, vor allem ihr Vater: "Ein Bohemien von der Sorte großer Spieler und Trinker, der uns vier Kinder ohne mieses Fernsehen und Junkfood aufzog."
Während Rose noch Studentenluft schnupperte, beendete die Krimikomödie "Two Hands" die mehrjährige Durststrecke nach ihrem Debüt. Im Film liebte sie als quirlige Blondine den jungen Heath Ledger, nach Drehschluss auch Regisseur Gregor Jordan. Zwei Verehrer zu haben - das ist eine vertraute Konstellation im Byrne-Universum.
Ob 2003 im romantischen Drama "I Capture the Castle", in dem sich zwei Schlosserben in sie verlieben, oder 2008 im Noir-Drama "The Tender Hook", in dem sie Hugo Weaving mit einem Boxer im Bett eifersüchtig macht. Dies war auch ihr zweiter Auftritt als Femme fatale, nachdem sie in "Sehnsüchtig", von Josh Hartnett besessen, dessen Liebe zu Diane Kruger sabotierte. Sanft und stählern - beides beherrscht Byrne.
Im Kurzauftritt in "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" diente sie Queen Amidala. "Das war einfach, ich stand nur bei Natalie Portman und schaute sehr ernst", so Byrnes Kommentar. Danach wurde sie als stolze Sklavin in "Troja" vom Bronzekörper Brad Pitts benutzt, dann aber beschützt.
Auch als Anwältin im TV-Hit "Damages - Im Netz der Macht" war sie erst Opfer, fast gefressen vom Revierhai Glenn Close, bis sie diesem die Zähne zeigte. Den Kopf verlor sie in ihren Rollen nie - das überließ sie in "28 Weeks Later" den Zombies. Im Endzeitschocker führte sie mutig Kinder durchs belagerte Dunkel.
Im gleichen Jahr steuerte Rose in "Sunshine" als Pilotin ein Raumschiff durchs All. Sie spielte zwar nur eine Nebenrolle, durfte aber immerhin mit der Sonne um die Wette strahlen. Ähnlich ist es auch im aktuellen SciFi-Thriller "Knowing", in dem sie neben Hauptdarsteller Nicolas Cage glänzt.
In Hollywood steht die Süße aus Sydney mit irisch-schottischen Wurzeln noch im Schatten von Anderen. Sie musste "Casino Royale" an Eva Green ziehen lassen und platziert sich nüchtern in "der Gruppe von Schauspielerinnen, die gerufen werden, wenn Scarlett (Johansson) oder Keira (Knightley) ablehnen". Die Hauptrolle aber spielt sie im Leben des australischen Autors und Schauspielers Brendan Cowell, der sie seit sechs Jahren als seine Sonne sieht. Der Mann kennt sich aus, das nennt man "Knowing".
 
 
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