Muxmäuschenstill
START 08.07.2004
DRAMA/SATIRE | 89 MINUTEN | DEUTSCHLAND 2004 | X VERLEIH (WARNER)
Ein junger Mann startet einen Feldzug für Recht und Ordnung - mit unlauteren Mitteln. Schwarze Komödie um einen modernen Don Quixote.
Der vormalige Philosophiestudent Mux (Jan Henrik Stahlberg) hat die Nase voll vom verantwortungslosen Gebaren seiner Mitmenschen. Er beschließt - zumindest in seinem Umkreis - selbst Bagatelldelikte wie achtlos weggeworfene Kippen oder Bei-Rot-über-die-Ampel-Gehen nicht mehr ungestraft durchgehen zu lassen. Bewaffnet mit Mäuschen, der Pistole, und begleitet vom Langzeitarbeitslosen Gerd (Fritz Roth), der seinen Feldzug mit der Kamera filmt, nimmt der selbsternannte Ordnungshüter den Kampf für die Gerechtigkeit auf.Für gerade einmal 40.000 Euro schuf Regiedebütant Marcus Mittermeier diese rabenschwarze Satire auf Spießbürgertum und Reality TV, die prompt auf Festivals mit Preisen überhäuft und als "Bester Film" für den deutschen Filmpreis nominiert wurde.
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START 08.07.2004
DRAMA/SATIRE | 89 MINUTEN | DEUTSCHLAND 2004 | X VERLEIH (WARNER)
Für gerade einmal 40.000 Euro schuf Regiedebütant Marcus Mittermeier diese rabenschwarze Satire auf Spießbürgertum und Reality TV, die prompt auf Festivals mit Preisen überhäuft und als "Bester Film" für den deutschen Filmpreis nominiert wurde.
Der ehemalige Philosophiestudent Mux (Jan Henrik Stahlberg) hat eine Mission: Er will seinen Mitmenschen wieder Ideale beibringen und nimmt all diejenigen Kleinverbrecher ins Visier, die bei Rot über die Ampel gehen, ihren Müll achtlos entsorgen, Häuserwände besprühen oder ihr Auto falsch parken.
Bald legt er sich einen Langzeitarbeitslosen als Adlatus zu, der die rüden Erziehungsmaßnahmen mit der Kamera aufnimmt.
Die Einmann-Klitsche entwickelt sich zunehmend zum lukrativen Unternehmen. Doch dann verliebt sich der Benimm-Papst und erwischt die vermeintliche Reinheits-Ikone beim Blow-Job.
Die originelle, bitterböse Satire über einen selbsternannten Volkserzieher, der vom Spießer zum Mörder mutiert, haben Regisseur Marcus Mittermeier und sein Hauptdarsteller und Drehbuchautor Jan Henrik Stahlberg für sagenhafte 40.000 Euro realisiert.
Preisgekröntes, kleines großes Kino!
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