Tehilim
START 06.03.2008
DRAMA | 98 MINUTEN | FRANKREICH / ISRAEL / USA 2007 | MEC FILM
Intensives Drama über eine israelische Familie, die nach dem mysteriösen Verschwinden des Vaters aus den Fugen gerät.
Der verheiratete, streng religiöse Israeli Eli (Shmuel Vilozni), kommt mit seinem Wagen von der Straße ab, als er seine beiden Söhne zur Schule fährt. Nachdem der ältere, Menachem (Michael Moshonov), Hilfe geholt hat, findet er nur noch seinen jüngeren Bruder David (Yonathan Alster). Eli ist verschwunden und taucht nicht wieder auf. Ein Schock für die Familie: Seine Frau Alma (Limor Goldstein) und Elis Vater Shmuel (Ilan Dar) ziehen sich in Schweigen und Routine zurück.Eine ergreifend einfache Geschichte erzählt der in Jerusalem angesiedelte, fünfte Spielfilm des Franzosen Raphael Nadjari ("Avanim"): Das Leben einer unterschiedlich religiösen und traditionellen jüdischen Familie gerät durch das mysteriöse Verschwinden ihres Oberhaupts aus den Fugen.
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DRAMA | 98 MINUTEN | FRANKREICH / ISRAEL / USA 2007 | MEC FILM
Eine ergreifend einfache Geschichte erzählt der in Jerusalem angesiedelte, fünfte Spielfilm des Franzosen Raphael Nadjari ("Avanim"): Das Leben einer unterschiedlich religiösen und traditionellen jüdischen Familie gerät durch das mysteriöse Verschwinden ihres Oberhaupts aus den Fugen.
Im Jerusalem von heute führt eine jüdische Familie ein ganz normales Leben. Der liebevolle Mittvierziger Eli (Shmuel Vilozni) bringt wie jeden Morgen seine Söhne zur Schule. An diesem Tag ist er jedoch ernst, verliert unerklärlicherweise die Kontrolle über den Wagen und landet im Straßengraben. Als der ältere Sohn Menahem (Michael Moshonov) vom Hilfe holen zurück kommt, ist nur sein jüngerer Bruder David (Yonathan Alster) da, Eli ist nicht zu finden.
Die Familie gibt sich wegen der täglichen Auseinandersetzungen die Schuld an seinem Verschwinden. Die Erwachsenen flüchten sich in Schweigen oder den Glauben. Also ist es an den beiden Söhnen, die Suche nach dem Vater aufzunehmen.
Leises und intensives religiöses Familiendrama, das auch bei weniger religiös denkenden Menschen nachwirkt. In fast dokumentarischem Erzählgestus geht der in 22 Tagen entstandene Film des Franzosen Raphaël Nadjari ("Apartment # 5C") mit würdevoller Ernsthaftigkeit in seiner Modellsituation darauf ein, wie der Verlust eines geliebten Menschen ein Vakuum schafft und alles verändert.
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