Die Croods
START 21.03.2013
ZEICHENTRICK/KOMÖDIE | 98 MINUTEN | THE CROODS | USA 2013 | FOX
Zurück in die verrückte Steinzeit im neuen 3D-Überflieger von DREAMWORKS ANIMATION, den Hit-Machern von SHREK und MADAGASCAR!
Ein prähistorischer Animationsspaß der anderen Art, flott und flüssig erzählt von CHRISTOPHER SANDERS ( DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT ) und KIRK DE MICCO. In 3D und mit viel Sprachwitz lassen die beiden Regisseure ihrer Fantasie freien Lauf, schaffen eine opulente Fabelwelt, in der es viel zu staunen und noch mehr zu lachen gibt – mit Familienstrukturen, die von der Steinzeit bis heute unverändert geblieben sind.START 21.03.2013
ZEICHENTRICK/KOMÖDIE | 98 MINUTEN | THE CROODS | USA 2013 | FOX
START 21.03.2013
ZEICHENTRICK/KOMÖDIE | 98 MINUTEN | THE CROODS | USA 2013 | FOX
Film Trailer
![]() |
Filmtrailer 2 | 16.01.2013 |
![]() |
Filmtrailer | 16.10.2012 |
START 21.03.2013
ZEICHENTRICK/KOMÖDIE | 98 MINUTEN | THE CROODS | USA 2013 | FOX
![]() |
Geburtstag: 12.03.1962FILMOGRAFIE2013 | Die Croods2010 | Drachenzähmen leicht gemacht 2002 | Lilo & Stitch weiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2013 | Die Croodsweiter » |
![]() |
FILMOGRAFIE2013 | Die Croods2010 | Für immer Shrek 2008 | Kung Fu Panda weiter » |
START 21.03.2013
ZEICHENTRICK/KOMÖDIE | 98 MINUTEN | THE CROODS | USA 2013 | FOX
Slideshow starten »
START 21.03.2013
ZEICHENTRICK/KOMÖDIE | 98 MINUTEN | THE CROODS | USA 2013 | FOX
Nach "Drachenzähmen leicht gemacht" kommt nun die Steinzeitfamilie "Die Croods". Die Macher über Urzeit-Tiere, Mut zum Risiko und eine Hommage an "Beverly Hills Cop".
Kirk De Micco und Christopher Sanders realisierten mit "Die Croods" einen rasanten Animationsspaß, in dem ausnahmsweise eine richtige Familie die Hauptrolle spielt. Das DreamWorks Animation-Projekt feierte seine Weltpremiere feierte auf der Berlinale!Das Motto der Croods ist "Immer-Angst-haben". Das gilt in gewisser Weise auch für die Filmbranche, die auf etablierte Marken und Fortsetzungen setzt. "Die Croods" ist ein Originalstoff. Sind Sie da nicht gefährlich mutig?
KIRK DE MICCO: Ich lebe das Motto der Croods. Spaß beiseite, genau darum geht es in dem Film: Ein Leben, ohne je Risiken einzugehen, ist nicht wirklich lebenswert. Man muss etwas riskieren, um etwas Neues zu schaffen, sonst bleibt man, um beim Film zu bleiben, ewig in der Höhle der Fortsetzungen.
Warum hat es acht Jahre gedauert, den Film fertig zu stellen?
KDM: Animation dauert lange, die Entwicklung, das Schreiben, die Welt und die Figuren zu kreieren und den jeweils passenden Look zu finden, gerade, wenn es sich um einen Originalstoff handelt. John Cleese hat ganz zu Anfang am Projekt mitgewirkt, er hatte die erste Idee, die ersten Buchfassungen geschrieben. Damals handelte es sich noch um den Roadtrip zweier Buddys.
Ist es schwieriger eine Originalidee zu entwickeln als einen bereits bekannten Stoff zu bearbeiten?
CHRIS SANDERS: Es ist anstrengender, aber ich betrachte es als eine sehr willkommene Belastung. Ich beschäftige mich am liebsten mit Originalstoffen. Man kann neue Welten erschaffen, auch beim Aufbau der Story Neuland erkunden, allerdings kann man sich dabei auch verrennen bis man sich wünscht, man hätte lieber ein Sequel gemacht.
Einzelne Elemente kennt man aus anderen Filmen, etwa aus der "Ice Age"-Reihe.
CS:Wir haben unser Bestes getan, um nicht einfach zu wiederholen, was in anderen Filmen bereits gemacht wurde. Natürlich gibt es minimale Übereinstimmungen, es geht um Höhlenmenschen, um die prähistorische Welt, aber von der Stimmung her ist unser Film ganz anders.
KDM: Unser Film erzählt im Gegensatz zu etlichen anderen Animationsfilmen von einer Familie und nicht einer Gruppe von Freunden.
CS: Für mich ist "Die Croods" tatsächlich der erste Film über eine Familie. Ich arbeitete auch noch nie an einem Film mit nur so wenigen Figuren. Wir haben nur sieben, die sind jedoch fast durchgehend gemeinsam auf der Leinwand zu sehen. Das ist eine große Herausforderung beim Schreiben und Storyboarden.
Warum haben Sie ein Mädchen, noch dazu ein taffes rothaariges als Heldin gewählt? Kürzlich entzückte ja auch "Merida - Legende der Highlands".
CS: Das ist ein Zufall. Hätten wir gewusst, dass ein anderer Film mit einem rothaarigen Mädchen entwickelt wird, hätten wir ihre Haarfarbe vielleicht geändert. Aber so etwas kommt ja öfter vor.
KDM: Nein, das entspricht wohl dem Zeitgeist.
CS: Eep ist eine Hauptfigur. Aber "Die Croods" erzählt vielmehr eine Vater-Tochter-Geschichte. Bei "Mulan" arbeitete ich auch schon an einer Vater-Tochter-Geschichte, aber diese hier ist einzigartig. Viele Dads werden Sie mögen.
Wie kamen Sie darauf den Dad mit Nicolas Cage zu besetzen?
KDM: Uns hat er besonders in seinen Rollen in "The Weather Man" oder "Tricks" gefallen als gebeutelter Mann, für den man Sympathie empfindet. Er verleiht Grug, der gerade am Anfang so dominant wirkt, gleichzeitig die nötige Wärme.
Wie haben Sie die rasante überdrehte Eingangssequenz, in der die Familie auf die Jagd nach ihrem Frühstück geht, realisiert?
CS: Das ist eine der Sequenzen, auf die ich am meisten stolz bin. Unsere Figuren sind wohl die ersten CGI-generierten Cartoon-Höhlenmenschen der Filmgeschichte und wir haben die Sequenz bewusst an den Anfang gesetzt, um dem Publikum zu zeigen, wie unglaublich stark und schnell sie sind, wie hart sie kämpfen müssen, nur um an ihr Frühstück zu kommen. Diese Sequenz habe ich mir als verbotenen Luxus gegönnt. Ich wollte schon immer einen Film mit einer mordsmäßigen Actionsequenz eröffnen. Sie ist quasi unsere Hommage an "Beverly Hills Cop".
KDM: ? und an die Looney Tunes. Genau diese Art von sehr körperbetonten Komik wollten wir erreichen. Wir zeigen auch, wie aus dem Kampf ums Überleben Sport wird, American Football, Rugby, usw.
CS: Jeder erwartet von einer Höhlenmenschengeschichte, dass Felsbrocken geworfen werden, Lava und seltsame Tiere vorkommen. Wir haben all das in eine gigantische Actionsequenz gepackt.
Wie haben Sie die Balance zwischen den verschiedenen Arten der Komik gefunden?
KDM: Es ging uns nicht darum, mit möglichst verschiedener Arten der Komik zu jonglieren, sondern darum, die jeweils passende Stimmung zu kreieren. Manches ist sehr dramatisch, ja Angsteinflößend für junge Zuschauer, mit Komik kann man das auffangen, auflösen im gemeinsamen Lachen.
Warum sind die Tiere weniger realistisch als die Menschen gestaltet?
CS: Designer Shane Prigmore schlug ein paar dieser Kombinationstiere wie die Piranhavögel oder den Mausifant vor und wir sind sofort darauf angesprungen.
KDM: Der Mausifant hat uns so gefallen, dass wir schließlich jedem Tier Stoßzähne geben wollten.
CS: Ich kreierte den Löwen mit dem Kopf von der Größe eines Kleinwagens.
Überraschenderweise werden einige der wilden Tiere, wie der Löwe, zu niedlichen Haustieren.
CS: Das ist eines der zahlreichen Themen, die wir hier bearbeiten. Der Film ist sehr vielschichtig. Besonders gelungen finde ich etwa, dass Grug, der die größte Angst vor Tieren hat und sie sich einfach nicht als Haustier vorstellen kann, am Ende derjenige mit dem größten Haustier ist.
Der Look der Landschaften ist augenfällig unterschiedlich. Was waren die Vorbilder?
KDM: Der Zion Nationalpark war etwa Vorlage für die Felsenwelt vom Anfang. Wir wollten einen starken Gegensatz haben wie zwischen Arkansas und Oz.
Wie funktioniert Ihre Zusammenarbeit beim Schreiben und Regieführen?
CS: Wir schreiben die Sequenzen, auf die wir Lust haben, tauschen sie untereinander aus und machen uns gegenseitig Notizen. So geht das dann immer weiter, später auch zusammen mit den Story-Artists.
KDM: Wir machen eigentlich alles gemeinsam. Nur Chris zeichnet auch die Storyboards, ich schreibe nur.
Herr Sanders, inwieweit sind Sie in das Sequel zu "Drachenzähmen leicht gemacht" involviert?
CS: Nur geringfügig, weil ich mit der Fertigstellung von "Die Croods" beschäftigt war. Tatsächlich kam ich zu Dreamworks, um "Die Croods" zu machen, für eineinhalb Jahre habe ich jedoch pausiert, um an "Drachenzähmen leicht gemacht" zu arbeiten. In dieser Zeit hat Kirk DeMicco die "Croods" wesentlich weiterentwickelt. Grug war vorher noch das Oberhaupt mehrere Höhlenbewohnerfamilien. Kirk hatte die Idee, nur von einer Familie zu erzählen, die ihre Höhle verliert und gezwungen ist, in in die Welt hinauszuziehen.
KDM: Ich pitchte sie vor ein paar Jahren DreamWorks Animation-Chef Jeffrey Katzenberg und er sagte nur, okay, probier' es!
Und wartet er auch schon auf ein Drehbuch für eine Fortsetzung?
KDM: Wir klopfen auf Holz.
CS: Wir müssen die Croods nur mit immer neuen Dingen konfrontieren, damit können wir ihre Geschichte beliebig fortsetzen. Wir haben noch etliches Material übrig, so viel wie noch bei keinem anderen Film - und noch jede Menge Ideen für ein Sequel.
Wie hoch sind die Erwartungen an "Die Croods"?
CS: Na, meiner Familie sollte er gefallen. Jeffrey Katzenberg gefällt der Film, das ist die Hauptsache. Spaß beiseite, ich hoffe einfach, dass das Publikum das Besondere an dem Film zu schätzen weiß. Und das Besondere, das Frische, ist, wie gesagt, die Vater-Tochter-Beziehung.
KDM: Ich glaube, dass in diesem Film wirklich für jeden etwas dabei ist, es gibt mindestens ein Thema, eine Figur, die jede Altersgruppe anspricht.
Haben Sie das bei vielen Testvorführungen herausbekommen?
KDM: Während des gesamten Prozesses nutzen wir Testvorführungen. Wir ändern nichts an unserer Vision. Es geht nur darum, dass das, was wir erzählen wollen, auch so vom Publikum verstanden wird.
CS: Steven Spielberg hat uns zum Beispiel ein paar sehr wertvolle Hinweise gegeben, wo wir etwas weglassen, an welchen Stellen wir kürzen können.
Er hätte halt auch so gerne mal das rote Cape angelegt. Es sollte nicht sein - und jetzt schwankt Cage zwischen Ärger und Erleichterung.
In den ganzen 90er Jahren erhielt Superman keine Starterlaubnis - sehr zum Leidwesen von Nicolas Cage.Christopher Reeve; Brandon Routh, Henry Cavill, Nicolas Cage - welcher der Schauspieler passt nicht in die Reihe? Richtig: Nic Cage. Denn wo sich seine Kollegen tatsächlich das blau-rote Spandex-Kostüm überstreifen und zum Rundflug ansetzten duften, war es ihm lediglich beschieden, davon träumen. Die ersten drei verkörperten die größte Ikone der Comic-Welt: Superman - den Stählernen. Cage hätte lediglich gerne.
Dabei war er mit Tim Burton schon ganz nahe dran: Man schrieb das Jahr 1998 - und alle waren guter Hoffnung, dem Grandseigneur unter den Superhelden nach über zehn Jahren Leinwandabstinenz wieder neue Flügel zu verpassen. Multitalent Kevin Smith ("Clerks", "Dogma") schrieb an der Story, Tim Burton hatte sich schon den Regiestuhl bereitgestellt, Nicolas Cage übte bereits fleißig Fliegen und Filmfirma Warner Bros schaufelte ebenso fleißig Millionen in Richtung "Superman Lives", wie der Film eigentlich heißen sollte. Und dann hörten sie plötzlich damit auf. Irgendwer hatte bezüglich des Budgets kalte Füße bekommen und beschlossen, dass es nicht an der Zeit für eine filmische Reanimation von Supie wäre. Aus und vorbei. "Ahhh - Kryptonit!!"

























































