Up in the Air
START 04.02.2010
DRAMA/KOMÖDIE | 110 MINUTEN | USA 2009 | PARAMOUNT
Meisterhafte Komödie mit ernsten Untertönen über einen Flugprämienjunkie, der mit der Möglichkeit konfrontiert wird, dass sein Leben über den Wolken wegrationalisiert werden könnte.
Ryan Bingham ist immer unterwegs: Wenn er sein Leben nicht gerade in Flugzeugen, Leihautos oder Airport-Hotels verbringt, macht er für seine Firma die Drecksarbeit und feuert Mitarbeiter. Er steht kurz vor der Erfüllung seines großen Ziels, die Zehn-Mio.-Frequent-Flyer-Meilen-Hürde zu nehmen. Als eine neue Mitarbeiterin Ryans Chef eine Möglichkeit eröffnet, wie man künftig auch auf Ryan verzichten könnte, sieht sich Bingham mit einem Leben konfrontiert, in dem Begriffe wie Zuhause oder Liebe plötzlich eine Bedeutung bekommen.START 04.02.2010
DRAMA/KOMÖDIE | 110 MINUTEN | USA 2009 | PARAMOUNT
Film Trailer
| Filmtrailer | 15.12.2009 |
START 04.02.2010
DRAMA/KOMÖDIE | 110 MINUTEN | USA 2009 | PARAMOUNT
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Geburtstag: 19.10.1977FILMOGRAFIE2011 | Young Adult2009 | Up in the Air 2007 | Juno weiter » |
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Geburtstag: 06.05.1961 | Land: USAFILMOGRAFIE2011 | The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten2011 | The Ides of March - Tage des Verrats 2010 | The American 2009 | Up in the Air 2009 | Männer, die auf Ziegen starren 2008 | Ein verlockendes Spiel 2008 | Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? 2007 | Ocean's 13 2007 | Michael Clayton 2006 | The Good German 2005 | Syriana 2005 | Good Night, and Good Luck 2004 | Ocean's Twelve 2003 | Ein (un)möglicher Härtefall 2002 | Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind 2002 | Solaris 2001 | Ocean's Eleven 2000 | Der Sturm 2000 | O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi-Odyssee 1999 | Three Kings 1998 | Out of Sight 1998 | Der schmale Grat 1997 | Batman & Robin 1997 | Projekt: Peacemaker 1996 | Tage wie dieser... 1995 | From Dusk Till Dawn 0 | Gravity weiter » |
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DRAMA/KOMÖDIE | 110 MINUTEN | USA 2009 | PARAMOUNT
Obwohl das Liebesglück George Clooney nie lange hold ist - mit Frauen kommt der charmante Star gern und bestens klar - ohne Sex.
"Männer und Frauen können nie Freunde sein. Der Sex kommt ihnen immer wieder dazwischen." Für George Clooney stimmt dieses "Harry & Sally"-Zitat nicht.Frauenschwarm George Clooney hält zwar Beziehungen nicht besonders lange durch - dennoch spielen Frauen in seinem Leben eine entscheidende Rolle: als gute Freundinnen. "Ich hatte schon immer großartige Freunde unter beiden Geschlechtern", so der Star. Schließlich habe er auch sein ganzes Leben mit starken Frauen verbracht und sei mit ihnen aufgewachsen: "Meine Mutter ist sehr stark, meine Schwester und meine Tante Rosemary Clooney. Ich habe mich im Kreis von Frauen schon immer wohl gefühlt und pflege einige tolle Freundschaften, die keinesfalls romantischer Natur sind."
Ob in Freundschaften oder in der Liebe - auch George Clooney hat dabei seine Checkliste für Menschen, die er in sein Leben lässt: "Ich achte auf einen gewissen Humor und ein Interesse an anderen. Am wichtigsten aber ist mir Ehrlichkeit." Idealerweise bringen ihn seine Lieben dezent in die Realität zurück und vermeiden heuchlerisches Geschwätz: "Mit Leuten, die auf mein Geld aus sind oder immer alles gut finden, was ich sage, umgebe ich mich nicht."
Eine gewisse Bewunderung müssen Menschen, die George Clooney näher stehen, aber schon mitbringen - schließlich will der Star bei Laune gehalten werden: "Die meisten Leute erzählen viel flaches Zeug. Wer aber sagt: 'George, du warst in diesem oder jenen Film super', der ist mein Freund. Genauso wie meine Mutter, mein Vater oder meine Schwester, die mit den Augen rollen und mich mit 'George, du bist ein großes Genie' loben ... Das ist mir sehr wichtig", scherzt Clooney.
Der Star aus "Up in the Air" und "Ocean's Eleven" und hat vor einigen Wochen die Beziehung zu Elisabeta Canalis beendet. Eng befreundet ist er angeblich mit Julia Roberts, Brad Pitt und Angelina Jolie.
"Ohne Limit"-Regisseur Neil Burger wird die Legende um "Bonnie & Clyde" neu verfilmen. Er will neue, dunkle Seiten des Paares zeigen.
Angeblich arbeitete Bonnie als Prostituierte, bevor sie Clyde kennenlernte.Die Geschichte des berühmtesten Gangsterpaares Amerikas "Bonnie und Clyde" soll neu verfilmt werden. Neil Burger, Regisseur von "Ohne Limit" und aktueller Macher der Game-Verfilmung "Uncharted", will sich der Sache annehmen. Zugrunde liegen wird das Buch von Jeff Guinn "Go Down Together: The True, Untold Story of Bonnie and Clyde". Das Script kommt voraussichtlich von "Up in the Air"-Schreiberling Sheldon Turner.
Wie es heißt, soll die Story um das berühmte Killerpaar neu aufgezogen werden und sie weniger romantisieren. Der Film werde die dunkle Seite der Gangster näher betrachten und auf ihre Vergangenheit eingehen. So deutet Autor Jeff Guinn in seinem Buch zum Beispiel an, dass Bonnie früher als Prostituierte arbeitete, bevor sie mit Clyde auf Beutetour ging.
Zur absoluten Glamour-Legende wurden die zwei mit Arthur Penns Film "Bonnie und Clyde", in der Warren Beatty und Faye Dunaway in einer explosiven Mischung aus Gewalt und Erotik glänzten. Diese Produktion löste trotzt der romantischen Momente Diskussionen um Gewaltverherrlichung aus. Auf die Spitze trieb Oliver Stone 1994 das Thema mit einer freien Interpretation des Stoffes in seinem Blutbad "Natural Born Killers".
Bonnie Elizabeth Parker und Clyde Chestnut Barrow reisten in der Weltwirtschaftskrise mit einer Bande durch den Süden der USA. Sie raubten Tankstellen, Läden und Banken aus und killten in ihrer Laufbahn schätzungsweise dreizehn Menschen. Im Alter von 23 und 25 Jahren wurden sie in Louisiana selbst von mehr als fünfzig Kugeln durchlöchert.
Im fesselnden Thriller von Starfotograf Anton Corbijn ("Control") nimmt George Clooney als cooler Killer nicht nur schöne Frauen ins Visier.

J.K. Rowling sollte mit "Twilight"-Autorin Stephenie Meyer den Drehbuch-Oscar verleihen. Doch die "Harry Potter"-Erfinderin ist "zu beschäftigt".
Es wäre ein echtes Highlight für die Oscar-Verleihung Sonntag nacht gewesen: die beiden Autorinnen der angesagtesten Fantasy-Romanreihen zusammen auf der Bühne.Joanne K. Rowling hat mit den Harry Potter-Romanen einen weltweiten Zauber-Kult begründet und Stephenie Meyer gab dem uralten Vampirmythos mit der Twilight-Saga einen romantischen Neuanstrich, der Millionen Fanherzen zum Schmelzen bringt. Für Hollywood lieferten damit beide perfekten Kinostoff: Denn die fantastischen Erlebnisse von Harry Potter, Edward Cullen & Co. entführen Filmfans in ganz eigene, liebevoll ausgestaltete Welten und geben dem vielzitierten Wort "Traumfabrik" völlig neue Dimensionen.
Um so schöner die Idee der Academy, die beiden Schriftstellerinnen bei der Oscar-Verleihung genau jene Künstler ehren zu lassen, die aus Buchvorlagen Drehbücher gestalten und so Romanerlebnisse auf die Leinwand bringen helfen: J.K. Rowling und Stephenie Meyer sollten den Academy Award für das beste adaptierte Drehbuch überreichen.
Doch während Twilight-Autorin Meyer spontan zusagte, lehnte Harry Potter-Erfinderin J.K. Rowling das Angebot ab. Begründet hat sie dies mit der Arbeit an ihrem neuen Buch: "Es tut mir Leid, aber Ihr werdet in nächster Zeit generell wenig von mir hören, weil Papier und Stift für mich momentan das Wichtigste sind", schreibt Rowling auf ihrer Website. Die Kultautorin arbeitet nach eigenen Angaben an einem Buch für etwas jüngere Kinder als die Harry Potter-Leser, das sie als "politisches Märchen" beschreibt, in dem es "um ein Monster" gehe.
In Hollywood spekuliert man nun natürlich, ob Rowling schlicht keine Lust hatte die Bühne mit der Person zu teilen, die als ihre legitime Nachfolgerin in Sachen Teenie-Kult gilt. Wobei der Hype um "Twilight" vielleicht sogar einen Tick extremer ist als der um Harry Potter - jedenfalls, wenn es nach der Lautstärke kreischender Girls geht, die irgendwo Hauptdarsteller Robert Pattinson sichten.
So wird Stephenie Meyer den Oscar fürs adaptierte Drehbuch eben allein überreichen. Darüber freuen sich in der Nacht auf Montag entweder die Macher des bahnbrechenden SciFi-Dramas "District 9", der Verführungsstudie "An Education", der tiefsinnig-schrägen Clooney-Komödie "Up in the Air", des Sozialdramas "Precious" oder der britischen Polit-Satire "In the Loop".
Der Regisseur von "Juno" über seinen neuen Vielflieger-Spaß, sein eigenes Dasein als Bonusmeilen-Junkie und die Wesenszüge von George Clooney.
Er kam, zeigte und siegte: Jason Reitmans Comedy-Überflieger "Up in the Air" mit George Clooney als Prämien- und Meilenjunkie war auf dem Filmfestival von Toronto Publikums- und Kritikerliebling und gilt als vielversprechender Oscar-Kandidat.Drei Filme, drei Erfolge...
JASON REITMAN: Ja, ich habe wirklich Glück. Andererseits heißt das aber auch, dass mir Flops noch bevorstehen. Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ideal wäre vermutlich, wenn ich jetzt sterben würde, idealerweise bei einem Flugzeug-Absturz. Stellen Sie sich mal die ungeheure Publicity für "Up in the Air" vor. Ich würde jeden nur erdenklichen Oscar bekommen. Sogar den fürs beste Make-up.
Sie, respektive George Clooneys Ray Bingham, fliegen mit American Airlines. Haben Sie bewusst diese Fluglinie ausgesucht?
Nein. Wir haben bei verschiedenen Fluglinien nachgefragt, und American Airlines war am kooperativsten. Ich wollte eine Airline, die wirklich existiert, nichts Fiktives, beispielsweise Sunshine Airlines, sonst wäre mein Film ja zur Satire geraten.
Entsprechend sind Sie auch in "Thank You for Smoking" vorgegangen. Da wurde Marlboro geraucht.
Filme wie "Thank You for Smoking" und "Up in the Air" müssen realistisch sein. Hier wollte ich in richtigen Flugzeugen und echten Terminals drehen. American Airlines flog uns sogar mit einer Boeing 757 nach St. Louis, damit ich an Bord filmen konnte.
Wie kamen Sie darauf, einen Film über einen Vielflieger zu drehen?
Die Idee zu dem Film hatte ich schon als 25-Jähriger vor rund sieben Jahren, denn ich bin selbst Meilenjunkie. Dann war da noch dieses Buch, "Der Vielflieger" von Walter Kirn. Aber die Vielfliegergeschichte macht ja nur einen der sechs oder sieben Handlungsstränge aus. Es geht um Massenentlassungen, Wirtschaftskrise, Familie und Liebe.
Haben Sie die anderen Erzählstränge auch so nahe an der Realität angesiedelt?
Absolut. Nehmen Sie die Hochzeit. Wir haben da, wenn Sie so wollen, eine richtige Hochzeit gefeiert, vor Ort einen Hochzeitsplaner engagiert, einen Priester, eine Band. Dann haben wir Schauspieler und Crew in eine Kirche verfrachtet und die ganze Feier mit drei Videokamerateams aufgenommen. Realistischer kann man gar nicht vorgehen.
Realismus ist die eine Sache, die andere, dass die Figuren Ihrer Filme in gewisser Weise Kontrollfreaks sind.
Ja, das trifft wohl zu. So habe ich das zwar noch nie gesehen, ich würde mich aber sicher auch als Kontrollfreak bezeichnen. Sogar auf "Juno" traf das zu: Sie wollte die Schwangerschaft zu ihren Bedingungen durchziehen. Lassen Sie es mich so sagen: Alle meine Figuren haben eine klare Meinung zu den Dingen, die sie tun, gehen ihre Probleme konkret an und denken nicht wie die Allgemeinheit in vorgefassten Kategorien.
Ihre Figuren stehen gern am Scheideweg. Bingham steht vor einer existentiellen Frage: Soll er, und wenn ja, wie soll er sein Leben ändern?
Das ist ein entscheidender Grund für mich, Filme zu machen: die Frage, wie der Mensch in der Welt steht, wie die Verbindung zu seinen Mitmenschen aussieht. Ich stelle in meinen Filmen gern Fragen. Ich zeige, wie Leute lernen, Dinge erkennen. Aber, und das ist ganz wichtig, ich gebe keine Antworten. Die zu finden, ist Aufgabe meiner Zuschauer.
George Clooney funktioniert als sich infrage stellender Sunnyboy-Siegertyp hervorragend. Vielleicht hat man ihn noch nie besser gesehen als hier.
Ich glaube, das wirkt so, weil George den Charakter, den er hier spielt, perfekt versteht, bis zu einem gewissen Punkt diesem sogar wesensverwandt ist. Darauf achte ich auch. Ich versuche keine Schauspieler zu besetzen, die privat 100 Prozent anders sind als die Rolle, die sie spielen. Ich suche immer nach echten Schnittstellen zwischen Rolle und Darsteller.
Es fällt auf, dass bei Ihnen Männer und Frauen auf gleicher Augenhöhe operieren.
Sind wir doch ehrlich, in der kurzen Geschichte des Kinos wurden die meisten männlichen Geschichten schon erzählt. Ich erzähle gern neue Geschichten. Mit Frauen ist das einfacher. Mich interessieren starke, kluge Frauen, ich habe so eine geheiratet (2004 heiratete Reitman Michele Lee; Anm. der Red.). Nicht zu vergessen meine Mutter. Die Figur der Natalie, die ist toll, die ist schlauer als die ganzen Jungs in ihrer Umgebung.
Hat Ihre Frau Sie zu Natalie inspiriert? Sie scheinen diese Figur wirklich ins Herz geschlossen zu haben.
Natürlich. Meine Frau ist Natalie. Sie kommt aus der Geschäftwelt, ist tüchtig, taff und zupackend. Nein, natürlich ist sie viel herzlicher. Aber in der Szene, in der sich Ryan, Alex und Natalie über ihre Traumpartner unterhalten, meiner Ansicht nach die Schlüsselszene des Films, habe ich quasi wortwörtlich für Natalie ins Drehbuch geschrieben, was mir meine Frau - sie ist heute 36 - über ihren Wunschmann als 18-Jährige erzählt hat.
Noch einmal Familie. Wie weit mischt sich Ihr Vater Ivan Reitman in Ihre Arbeit ein?
Eigentlich gar nicht. Ivan steuert immer nur kleine Ideen bei, erinnert mach daran, dass die Geschichte reichhaltig und dicht sein muss. Am wichtigsten vielleicht aber ist, dass er mich gelehrt hat, mich nie an Material zu klammern. Wenn etwas nicht funktioniert - weg damit. Film ist Rhythmus und Spannkraft.
"Avatar", "Tödliches Kommando" und "Inglourious Basterds" streiten sich um die meisten Oscars. "Das weiße Band" und Christoph Waltz dürfen hoffen.
Blau ist zwar an der Kinokasse die absolut dominante Farbe, bei den Nominierungen zum wichtigsten Filmpreis gibt's aber einen harten Konkurrenten.Bei uns war das Irakkriegs-Drama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" zwar nur mäßig erfolgreich, aber bei den Oscars ist es mit neun Nominierungen der große Rivale des SciFi-Krachers "Avatar - Aufbruch nach Pandora", der ebenfalls neun Oscar-Chancen hat. Damit kommt es bei der Verleihung am 8. März zum Showdown eines Ex-Ehepaars: "Avatar"-Regisseur James Cameron und "Kommando"-Macherin Kathryn Bigelow waren einst verheiratet und sind nun beide für den besten Film und die beste Regie nominiert.
In die Suppe spucken könnte ihnen allerdings Academy-Querulant Quentin Tarantino, dessen "Inglourious Basterds" mit acht Oscar-Chancen dicht dahinter liegt. Auch Tarantino ist in den Königskategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Wie von allen Experten vorhergesagt, ist dabei auch Christoph Waltz als bester Nebendarsteller berücksichtigt worden - sein Sieg gilt als ziemlich sicher.
In der Kategorie Bester Film wurden erstmals seit 1939 wieder statt fünf nun zehn Filme nominiert. So fanden neben "Avatar", "Tödliches Kommando" und den "Inglourious Basterds" auch kleinere Filme wie das Liebesdrama "An Education", das recht Experimentelle SciFi-Juwel "District 9" und mit "Oben" sogar ein Animationsfilm Berücksichtigung. Außerdem sind nominiert das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", "Up in the Air" mit George Clooney, die harte Romanverfilmung "Precious - Das Leben ist kostbar" sowie der neue Coen-Film "A Serious Man".
Bei den Hauptdarstellern ist Jeff Bridges in der Rolle als versoffener Country-Sänger in "Crazy Heart" der klare Favorit. Sein härtester Gegner ist wohl George Clooney als vielfliegender Entlassungsexperte auf Sinnsuche in "Up in the Air". Der sensible Film heimste insgesamt sechs Nominierungen ein - diese aber alle in wichtigen Kategorien wie Bester Film, Regie (Jason Reitman) und Hauptdarsteller. Dazu sind außerdem gleich beide Nebendarstellerinnen Vera Farmiga und Anna Kendrick nominiert. Ansonsten haben bei den Herren Jeremy Renner aus "Tödliches Kommando", Colin Firth als schwuler Professor in "A Single Man" und Morgan Freeman als der große Nelson Mandela in "Invictus - Unbezwungen" Chancen.
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Großen Jubel gab's in den Sälen der Academy über die Nominierung von Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin im Football-Drama "Blind Side - Die große Chance". Gabourey 'Gabby' Sidibe spielt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" als misshandelte übergewichtige Schwarze groß auf und gilt ebenfalls als aussichtsreiche Kandidatin. Wie immer ist auch Meryl Streep unter den Oscar-Anwärterinnen, ihr Auftritt als Koch-Ikone in "Julie & Julia" könnte ihr auch tatsächlich den nächsten Goldjungen bescheren. Außenseiterchancen dürfen sich Carey Mulligan als 16-Jährige machen, die in der Nick-Hornby-Verfilmung "An Education" einem wesentlich älteren Liebhaber verfällt, sowie Helen Mirren in der Tolstoi-Hommage "Ein russischer Sommer".
Erneut zeigt sich, wie wichtig der Academy die Regie-Arbeit ist, denn alle nominierten Filmemacher wurden auch in der Königskategorie Bester Film berücksichtigt: Cameron für "Avatar", Bigelow für "Tödliches Kommando", Reitman für "Up in the Air", Tarantino für "Inglourious Basterds" und Lee Daniels für "Precious - Das Leben ist kostbar".
Als bester Animationsfilm wird wohl "Oben" ausgezeichnet werden, der vier weitere Nominierungen einheimsen konnte - erstaunlicherweise auch die als Bester Film, was ein absolutes Oscar-Novum darstellt! Die Konkurrenten "Der fantastische Mr. Fox", "Coraline", "Küss den Frosch" (hier sind gleich zwei Songs nominiert) und "The Secret of Kells" werden daher wohl das Nachsehen haben.
Michael Haneke darf nach dem Triumph bei den Filmfestspielen in Cannes mit "Das weiße Band" auch auf den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film hoffen. Schärfster Konkurrent ist vermutlich die französische Eingabe "Ein Prophet".
Verkündet hat die Nominierungen mit viel Charme und Witz Anne Hathaway, die Verleihung selbst wird am 8. März von Steve Martin und Alec Baldwin moderiert - zum ersten Mal seit 1987 gibt es also wieder ein Duett, wenn es heißt: "And the Oscar goes to..."
Am Set zu "Up In The Air" war Regisseur Jason Reitman vor George Clooneys Streichen sicher. Bei der Golden Globe Verleihung nicht.
Die Golden Globe Verleihung war Schauplatz eines dreisten Diebstahls: George Clooney schnappte sich aus Jux und Dollerei die Trophäe seines Regisseurs Jason Reitman.In Sachen "Frauen" scheint Elisabetta Canalis ihren Beau George Clooney gebändigt zu haben. Den Sinn für amüsante Späße hat das Nespresso-Gesicht jedoch noch nicht verloren. Nach wie vor sitzt George Clooney der Schalk im Nacken. Diese Erfahrung musste nun auch Jason Reitman machen.
Wurde der Meisterregisseur am Set zur Komödie "Up in the Air" noch von seinem Hauptdarsteller mit Streichen verschont, traf es den Filmemacher nun um so mehr im Rahmen der Golden-Globe-Verleihung. Dort stibitzte der Buddy von Brad Pitt kurzerhand Reitmans Siegertrophäe!
Reitman war sichtlich geschockt, als er den Verlust seines Awards bemerkte. Er dachte, er hätte seinen Preis für das beste Drehbuch für immer verloren. Ganz zur Freude von Schelm Clooney, dessen Schabernack ein voller Erfolg war.
Im Nachhinein konnte aber selbst der bestohlene Regisseur über den Gag lachen: "Wir fühlten uns schon etwas gekränkt, weil er am Set niemanden verladen hatte - und dann stibitzt er nach der Verleihung meinen Golden Globe!" Tja, dem smarten George kommt eben keiner aus.
Er sei "ein lausiger Ehemann", findet George Clooney - und deshalb für die Ehe ungeeignet. Was für eine lausige Ausrede.
Ihn umschwärmen die attraktivsten Frauen der Welt. Das dürfen sie auch, findet George Clooney - solange er sie nicht heiraten muss...Auch, wenn George Clooney seiner aktuellen Traumfrau Elisabetta Canalis schon eine ganze Zeit treu zu sein scheint. Auf einen Antrag sollte die italienische Fernsehjournalistin besser nicht hoffen. Denn - oh Wunder - der passionierte Herzensbrecher will nicht. Die Ausrede selbst ist leider nicht so originell wie seine aktuellen Rollen in "Up in the Air" oder "Männer, die auf Ziegen starren". Er behauptet, ein schlechter Ehemann zu ein. "Ich arbeite so viel und habe so viele Interessen neben der Schauspielerei - wenn ich meine Freundin wäre, würde ich es nicht lange mit mir aushalten. Was diese übrigens oft genau so sehen."
Die zeitliche Messlatte liegt bisher bei 4 Jahren: Von 1989 bis 1993 war George Clooney in erster Ehe mit der Schauspielerin Talia Balsam verheiratet. "Ich habe Heiraten probiert - und es hat nicht funktioniert", lautet sein Statement dazu. "Ich hatte lange Beziehungen mit Frauen aber sie haben sich nur gelangweilt, während ich dauernd gearbeitet habe. Meine Angst ist, dass ich immer noch ein lausiger Ehemann wäre. Und ich möchte weder mir noch jemand anderem die Qualen zumuten, das herauszufinden."
Klingt in Frauenohren sicher wahnsinnig romantisch - ist aber nur, was man als Mann halt so sagt, wenn der Nachschub an stets frischen Gunstbeweisen nicht abzureißen droht. Also aufgemerkt, meine Damen: Letztlich ist auch George Clooney ein ganz normaler Vertreter des männlichen Geschlechtes - nur dass beim ihm zu den Bindungsängsten noch eine Villa am Comer See, Vermögen, blendendes Aussehen, Glamour und extremer VIP-Faktor dazukommen. Vielleicht kann er sich deshalb auch noch mit 49 Jahren den beliebten Standpunkt erlauben: Warum heiraten? Leasing ist doch so einfach!



























































