Wie das Leben so spielt

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247 VOTES
72%
Freigegeben ab 12 Jahren
START 17.09.2009
KOMÖDIE | 146 MINUTEN | FUNNY PEOPLE | USA 2009 | UNIVERSAL

Mit dem typischen Apatow-Witz und etwas mehr Drama als gewohnt begibt sich "Wie das Leben so spielt" auf eine melancholischüberdrehte Suche nach Freundschaft, Humor und all den anderen Dingen, die im Leben zählen.

Ein Stelldichein der erfolgreichsten Comedy-Macher und -Stars unserer Zeit: ADAM SANDLER, SETH ROGEN, LESLIE MANN und JASON SCHWARTZMAN in einer Tragikomödie von Komödien-Ass JUDD APATOW (BEIM ERSTEN MAL). Starkomiker George Simmons befindet sich gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als er von seiner unheilbaren Erkrankung erfährt. Sein Arzt eröffnet ihm, dass er nur noch ein Jahr zu leben hat. Er muss feststellen, dass er keine Freunde hat, und die einzige Frau, die er wirklich liebte, betrog. Dann stellt er den Comedian Ira als seinen Assistenten ein, und sein Leben verändert sich.


Filmtrailer (englisch) | 26.03.2009

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KOMÖDIE | 146 MINUTEN | FUNNY PEOPLE | USA 2009 | UNIVERSAL
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START 17.09.2009
KOMÖDIE | 146 MINUTEN | FUNNY PEOPLE | USA 2009 | UNIVERSAL
Film Trailer
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START 17.09.2009
KOMÖDIE | 146 MINUTEN | FUNNY PEOPLE | USA 2009 | UNIVERSAL
Judd Apatow Regie
Judd Apatow Geburtstag: 06.12.1967

FILMOGRAFIE

2009 | Wie das Leben so spielt
2007 | Beim ersten Mal
0 | This is 40
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Seth Rogen als Ira Wright Darsteller
Leslie Mann als Laura Darsteller
Leslie Mann Geburtstag: 26.03.1972 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2011 | Wie ausgewechselt
2009 | 17 Again
2009 | Wie das Leben so spielt
2009 | I Love You Phillip Morris
2008 | Ein Mann für alle Unfälle
2007 | Beim ersten Mal
2002 | Schwere Jungs
1999 | Big Daddy
1997 | George, der aus dem Dschungel kam
1996 | Cable Guy - Die Nervensäge
1996 | Things I Never Told You
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Eric Bana als Clarke Darsteller
Eric Bana Geburtstag: 09.08.1968 | Land: Australien

FILMOGRAFIE

2011 | Wer ist Hanna?
2009 | Star Trek
2009 | Die Frau des Zeitreisenden
2009 | Wie das Leben so spielt
2008 | Die Schwester der Königin
2007 | Troja - Director's Cut
2006 | Glück im Spiel
2004 | Troja
2003 | Hulk
2001 | Black Hawk Down
0 | Blackbird
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Jonah Hill als Leo Koenig Darsteller
Jonah Hill Geburtstag: 20.12.1983

FILMOGRAFIE

2012 | 21 Jump Street
2011 | Bad Sitter
2011 | Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2010 | Cyrus
2010 | Männertrip
2009 | Wie das Leben so spielt
2009 | Lügen macht erfinderisch
2007 | Beim ersten Mal
2007 | Superbad
0 | The End of the World
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Jason Schwartzman als Mark Taylor Jackson Darsteller
Jason Schwartzman Geburtstag: 26.06.1980 | Land: USA

FILMOGRAFIE

2012 | Moonrise Kingdom
2010 | Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
2009 | Wie das Leben so spielt
2007 | Darjeeling Limited
2006 | Marie Antoinette
2005 | Alles ist erleuchtet
2005 | Verliebt in eine Hexe
2004 | I Heart Huckabees
2002 | Spun
1998 | Rushmore
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Aubrey Plaza als Daisy Danby Darsteller
Aubrey Plaza

FILMOGRAFIE

2010 | Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
2009 | Wie das Leben so spielt
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Maude Apatow als Mable Darsteller
Maude Apatow

FILMOGRAFIE

2009 | Wie das Leben so spielt
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KOMÖDIE | 146 MINUTEN | FUNNY PEOPLE | USA 2009 | UNIVERSAL
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KOMÖDIE | 146 MINUTEN | FUNNY PEOPLE | USA 2009 | UNIVERSAL
Kult-Komiker mit Bubi-Charme18.01.2011

In "Kindsköpfe" darf Adam wieder herrlich ungeniert herumalbern - als "Teamchef" einer Jugendclique beim Freundschaftsrevival.

Das Publikum liebt oder hasst ihn wahlweise mit gleicher Leidenschaft: Als Komiker, Drehbuchautor, Produzent und Musiker erlebt Adam Sandler eine der größten Karrieren Hollywoods. In "Kindsköpfe" darf Adam wieder herrlich ungeniert herumalbern - als "Teamchef" einer Jugendclique beim Freundschaftsrevival.
Adam Sandler ist - um es einmal ganz simpel auszudrücken - der personifizierte Spaßvogel. Bereits Regisseur Paul Thomas Anderson schwärmte in höchsten Tönen von seinem "wunderbaren, leisen Stolz" und schrieb ihm die Hauptrolle in dem surrealen Liebesfilm "Punch-Drunk Love" auf den Leib. Und "Die Wutprobe" durfte Sandler gar neben Megastar Jack Nicholson ablegen.
Im Jahr 1966 in Brooklyn geboren und im extrem provinziellen New Hampshire aufgewachsen, gab der High-School-Klassenclown bereits mit 17 Jahren sein Debüt als Stand-up-Comedian in einer Kneipe in Boston. Später tingelte Sandler während seines Kunststudiums an der New York University durch verschiedene Clubs und lieferte seinen ersten TV-Auftritt in einer Episode der Bill Cosby Show.
Komiker Dennis Miller holte ihn schließlich in die Talentschmiede und Kult-Comedy-Show "Saturday Night Live", die damit wieder einmal Sprungbrett für eine Hollywoodkarriere wurde.
Sein erster großer Erfolg war die College-Komödie "Billy Madison": Als schwachsinniger Sohn eines Millionärs, der auf schnellstem Weg sein Abitur nachmachen will, spielte Sandler erstmals das naiv-dämliche große Kind mit großem Herzen und derben Sprüchen. Der Film wurde zum Kult unter US-College-Kids, die regelmäßige "Billy-Nächte" im ganzen Land feiern.
"Happy Gilmore", "Eine Hochzeit zum Verlieben", "Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden" und "Big Daddy" katapultierten den Komiker dann rasant in Hollywoods Oberliga - und in die Gehaltsklasse eines Tom Hanks: Für "Die Wutprobe" soll er mit 25 Millionen Dollar entlohnt worden sein. Abgesehen von dem für die Goldene Himbeere nominierten Satansbraten "Little Nicky", der hinter den Erwartungen zurückblieb, waren bislang alle Sandler-Komödien in den USA Kassen-Erfolge.
Es folgten die beiden Liebeskomödien "50 erste Dates" und "Eine Hochzeit zum Verlieben" mit Drew Barrymore, "Spanglish" sowie das Frank-Capra-Remake "Mr. Deeds". Dies erzählt auch irgendwie die Geschichte des Hauptdarstellers, der aus der Kleinstadt nach Hollywood kam, eine Menge Kohle machte und sich dabei treu blieb - was der schüchterne Superstar in seinen seltenen Interviews gerne betont.
Der Romantiker, der seinem Hund Meatball und Ehefrau Jackie Tiltone die Treue hält, schwört nicht nur in seinen Filmen auf Familienwerte. Sein Team rekrutiert sich nahezu komplett aus dem Freundeskreis: "Ich arbeite am liebsten mit Leuten, die ich schon einmal nur mit einem Badetuch bekleidet gesehen habe".
Nach der turbulenten Familienkomödie "Klick" zeigte sich Sandler im Drama "Die Liebe in mir" von seiner nachdenklichen Seite: Darin spielte er einen gebrochenen Mann, der seine Familie bei den Anschlägen auf das World Trade Center verloren hat.
Nach diesem Ausflug ins Charakterfach darf der 41-Jährige nun in "Leg dich nicht mit Zohan an" wieder richtig Gas geben. In bester "Borat"-Tradition veralbert er darin Israelis und Palästinenser gleichermaßen: Adam ist Zohan, ein genialer Mossad Agent, der viel lieber Haare schneiden als kämpfen möchte. In New York bekommt er tatsächlich die Chance dazu - und verwöhnt die Ladys nicht nur mit Waschen, schneiden, legen...
In der Fantasy-Komödie "Bedtime Stories" wird er 2008 Opfer der eigenen Gutenacht-Geschichten - diese werden nämlich wahr, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Und gewährt in Jahr später in Wie das Leben so spielt dem Publikum einen wehmütigen Insider-Blick auf die Standup-Comedian-Szene.
2010 kehrte er dann mit "Kindsköpfe" zu seinem komödiantischen Stamm-Metier zurück und begibt sich zusammen mit seinen Comedian-Buddies Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade höchst erfolgreich auf die Suche nach dem Kind im Manne.
Das Geheimnis seines phänomenalen Erfolgs kann wohl niemand besser erklären als der Workaholic selbst. So kommentierte er 2003 seine Auszeichnung als "Male Star of the Year" wie folgt:
"Sie haben sich sicher schon gefragt, was man braucht, um derart erfolgreich zu sein. Die Antwort ist einfach: ein perfektes Äußeres; einen harten Körper; gute Kreuzworträtsel-Kenntnisse; und eine sexuelle Energie, die dem französischen Hurensohn aus dem Diane-Lane-Film gleichkommt. Wenn das alles zusammenstimmt - was hat man dann: Mich - den MOTHERFUCKING MALE STAR OF THE YEAR!!!!"
"Es gibt keine Geschmacksgrenzen mehr"15.09.2009

Comedy-Spezialist Judd Apatow über den speziellen Humor von "Wie das Leben so spielt", seinen Kumpel Adam Sandler und die Spezies des Komikers.

Judd Apatow ist Hollywoods neuer King of Comedy. Mit seiner dritten Regiearbeit "Wie das Leben so spielt" wagt sich der Erfolgsproduzent an seinen bislang ambitioniertesten Stoff.
"Wie das Leben so spielt" vereint mit Adam Sandler, Seth Rogen und Jonah Hill beliebte US-Komiker, dennoch ist es keine übliche Komödie.
Sicherlich ist es schwierig, diesen Film zu kategorisieren. Es geht zwar um Komiker, aber im Fokus stehen nicht die Gags, sondern die Story. Ich denke, es ist uns gelungen, beides erreicht zu haben: Einerseits erhält man einen realistischen Einblick in die Probleme von Komikern, andererseits kommt der Humor nicht zu kurz.
Adam Sandler zeigt sich in seiner Rolle nicht immer sympathisch. War es schwierig, ihn dafür zu gewinnen?
Wir beide kennen uns schon sehr lange, haben in unserer Anfangszeit sogar in einer WG gelebt. Adam sagte mir, was immer dein nächster Film ist, ich möchte dabei sein. Es gab nie einen Moment, in dem er etwas ablehnte, weil er dadurch Sympathiepunkte verlieren könnte. Für einen Regisseur ist es eine Traumsituation, wenn ihm der Star voll und ganz vertraut.
In den USA blieb das Einspielergebnis hinter den Erwartungen zurück.
Man hofft zuerst, dass zumindest die Investoren ihr Geld zurückkriegen, und sich der Film letztendlich bezahlt gemacht hat. "Wie das Leben so spielt" stach aber auch vom sonstigen Sommerprogramm der Kinos heraus. "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" ist sicherlich besser gelaufen, weil er viele Effekte aufweist. Dennoch hoffe ich, dass da draußen immer noch ein Publikum existiert, das nach menschlichen Geschichten schreit. Immerhin landete unser Film sofort auf Platz eins der US-Kinocharts.
Mag es vielleicht auch daran gelegen haben, dass sich die Leute unter dem Originaltitel "Funny People" etwas anderes vorstellten?
Ich gebe zu, dass es schwierig zu kommunizieren ist, was dahintersteckt. Es ist etwas komplizierter als bei "Jungfrau (40), männlich, sucht ...", wo allein schon der Titel verrät, um was es geht. Wir standen vor der Herausforderung, wie wir es sagen sollen, dass unser Film anders ist. Keine durchgedrehte Komödie, sondern eine mit Tiefgang, die auch fast zweieinhalb Stunden dauert. Ich war immer der Meinung, ehrlich zu sein und genau das zu kommunizieren. Manche Zuschauer können sich darauf einlassen, andere wollen ihr Gehirn lieber nicht anstrengen, weil sie müde sind und nur noch mit leichter Kost abgelenkt werden wollen. Aber das Kino ist ja nur der Anfang. Danach kommt der Film auf DVD heraus und wird im Pay-TV gezeigt. Spätestens in zwei Jahren hat jeder etwas von "Wie das Leben so spielt" gehört. Davon bin ich überzeugt.
Leichte Kost sind sicherlich Gags, die unter die Gürtellinie zielen, von denen es auch bei Ihnen reichlich gibt. Hungert das Publikum heutzutage eher nach derart derben Witzen?
Sagen wir mal so, es gibt nicht mehr viele Geschmacksgrenzen, die noch auszutesten wären. Insofern funktionieren Komödien ähnlich wie Horrorfilme, in denen auch ständig neue Wege ausprobiert werden, wie sich Zuschauern noch gruseln lassen. Die größten Lacher bekommt man, wenn Gags eine Schockwirkung haben.
Warum arbeiten Sie immer wieder mit dem gleichen Personal?
Inzwischen sind wir zu einer großen Gruppe angewachsen und wir alle können nun mal gut miteinander. Als ich mit "Wie das Leben so spielt" anfing, fragte ich Adam Sandler, mit welchem Komiker der neuen Generation er hier gern zusammenarbeiten möchte. Er antwortete auf Anhieb: Seth Rogen. Aber wir sehen uns ständig neue Talente an, und Eric Bana ist ein Typ, mit dem wir noch nie etwas zu tun hatten, aber wir stellten sein komisches Potenzial nie infrage. Man darf nicht vergessen: Seine Karriere hat er als Stand-up-Comedian begonnen.
Wie sehen Ihre nächsten Projekte aus?
Ich habe gerade "Get Him to the Greek" produziert, in dem Jonah Hill und Russell Brand die Hauptrollen spielen werden. Die Komödie soll nächstes Jahr in die Kinos kommen. Als Regisseur und Drehbuchautor nehme ich nach "Wie das Leben so spielt" erst einmal eine Pause. Mein Kopf ist gerade so leer, dass ich die nächsten sechs Monate nur noch Bücher lesen und Filme sehen möchte, die schon lange auf meiner Liste stehen.
Voll daneben, voll im Leben19.06.2009

"Beim ersten Mal" wurde er zum Großwildjäger und erlegte Katherine Heigl. Noch gefährlicher aber ist Seth Rogen als "Shopping-Center-King".

Klappe, Bauch, Herz - alles groß bei Seth Rogen, dem multitalentierten Erfolgs-Moppel in Hollywood.
Zwischen derb, zynisch, staubtrocken und albern pendelt der Humor des Kanadiers, der als Darsteller unreifer, zielloser, kiffender Kindsköpfe populär wurde. Die Wurzeln dieses liebenswert Entwicklungsgeschädigten liegen im feinen jüdischen Humor, der besten Schule für Comedians - wie Woody Allen, Adam Sandler und viele andere beweisen.
Vater Mark ist stellvertretender Ortsleiter einer landesweiten Organisation, die sich für die Erhaltung der jüdischen Kultur einsetzt - natürlich auch bei Seth: "Selbst wenn er sich irgendwann vom Judentum abgewendet hätte, sollte er wissen, was er eigentlich ablehnte." Mit seiner Frau Sandy, einer Sozialarbeiterin, unterstützte Mark Rogen den Talmud studierenden Sohn aber auch in dessen eigener Religion: der Stand-up-Comedy.
Bereits mit 13 trat Seth, der schon als Schüler mit seinem Jugendfreund Evan Goldberg Sketche und eine erste Fassung des Drehbuchs zu "Superbad" schrieb, erstmals öffentlich auf. Dass die vielen Frauen weder zufällig noch ihm zuliebe im Publikum waren, ahnte er nicht. Nach dieser Reifeprüfung in einer Lesbenbar tourte er erstaunlich abgebrüht durch die Clubszene Vancouvers, machte sich lustig über jüdische Großeltern und die erste Bibelfigur mit Verstopfung ("Cain ... he wasn't Abel" - "Kain...er konnte einfach nicht").
Lästige Zwischenrufer brachte der Teenkomiker mit bitteren Wahrheiten zum Schweigen: "In 30 Jahren bin ich 43 und du bist tot." Als er mit 16 den zweiten Platz bei einem Wettbewerb in Vancouver erreichte, fand das Wunderkind, der Skywalker unter den Stand-up-Comedians, seinen Obi Wan Kenobi: Autor-Regisseur Judd Apatow überredete Seth zum Umzug nach Los Angeles, besetzte den Wuschelkopf in seiner High-School-Serie "Voll daneben, voll im Leben".
18 Folgen lang spielte er einen Widerspruch, einen Zyniker mit Herz und einer Freundin, die als Hermaphrodit geboren wurde. Von dieser Erfahrung gestählt, gab Rogen sein Filmdebüt und hatte in "Donnie Darko" einen einzigen, aber denkwürdigen Dialogsatz: "Ich liebe deine Brüste".
Mit Apatows ebenfalls nach einer Staffel eingestellter Collegeserie "American Campus - Reif für die Uni" begann Rogens Zweitkarriere als Autor, der Drehbücher für "Da Ali G Show", aber auch die Kinohits "Superbad" und "Ananas Express" schrieb, in denen er als durchgeknallter Cop bzw. Kampfkiffer auch vor der Kamera zu sehen war.
Nach "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." und vielen hirnrissigen Sex-Ratschlägen, die er als Kollege Steve Carells Titelfigur gab, landete er einen Volltreffer: die erste Hauptrolle als trinkender, Joints genießender Party-Tiger in Apatows "Beim ersten Mal" mitsamt Katherine Heigl als Beauty-Bonus. "Du bist hübscher als ich", bestaunte er ihre Naturwunder - eine Dialogabsurdität, so typisch für Rogen wie seine Auftritte als Wild Boy und Fun Guy, der im kurzhosigen Han-Solo-Outfit mit Elizabeth Banks einen Film für Erwachsene dreht ("Zack & Miri Make a Porno").
Dass der gutmütige drollige Yogi-Bär auch eine explosive Seite hat, beweist er jetzt als "Shopping-Center King", als Sicherheitsmann mit großen Cop-Träumen, der kleine Sünder jagt. Für diese Rolle musste der Bart, für seine bisher größte in der Comicverfilmung "The Green Hornet" sogar der Bauch weg.
Als künftiger Superheld ist Rogen am Ziel seiner kühnsten Träume. Hollywood hofiert ihn, sein Idol Adam Sandler protegiert ihn (demnächst in "Funny People") und Lauren Miller, eine hübsche Brünette mit guten Kontakten zu Regisseur Robert Zemeckis, liebt ihn. Und das schon seit 2005. Wow, das ist superbad.
 
 
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