Armin Mueller-Stahl
REALER NAME:
Armin Mueller-Stahl
GEBURTSTAG:
17.12.1930 in Tilsit (heute Sovetsk, Russl.)
LEBT IN:
Deutschland
Armin Mueller-Stahl
GEBURTSTAG:
17.12.1930 in Tilsit (heute Sovetsk, Russl.)
LEBT IN:
Deutschland
Kurzinfo
Deutscher Schauspieler, Musiker, Schriftsteller, Maler und Regisseur. In der DDR gehörte er zu den populärsten Schauspielern in Film, Fernsehen und auf der Bühne, nach der Ausbürgerung prägte er die westdeutschen Filme der 80er-Jahre und ist seit dem Wagnis, ohne Englischkenntnisse in amerikanischen Filmen zu spielen, im Hollywood-Film erfolgreich. Armin Müller-Stahl, Schauspieler der unaufdringlichen Präsenz und der entrückten Innerlichkeit, lässt von seinen ...weiter »
GEBURTSDATUM: 17.12.1930 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
Deutscher Schauspieler, Musiker, Schriftsteller, Maler und Regisseur. In der DDR gehörte er zu den populärsten Schauspielern in Film, Fernsehen und auf der Bühne, nach der Ausbürgerung prägte er die westdeutschen Filme der 80er-Jahre und ist seit dem Wagnis, ohne Englischkenntnisse in amerikanischen Filmen zu spielen, im Hollywood-Film erfolgreich. Armin Müller-Stahl, Schauspieler der unaufdringlichen Präsenz und der entrückten Innerlichkeit, lässt von seinen knapp 130 Filmen "nur acht bis zehn wirklich außergewöhnliche Filme" bestehen. Zu seinen bleibenden Leistungen gehören die Antifaschisten in den Defa-Filmen von Frank Beyer, Arbeiten mit Rainer Werner Fassbinder, der Schriftsteller Thomas Mann im Mehrteiler "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" und der Kaufmann und Konsul Jean Buddenbrook in "Die Buddenbrooks" (2008). Müller-Stahl wirkte in prägenden Rollen als russischer Mafiaboss in David Cronenbergs "Tödliche Versprechen", als Bankier in Tom Tykwers Thriller "The International" und als Kardinal in der Verfilmung von Dan Browns Thriller "Illuminati" mit.Armin Müller-Stahl wurde 1930 in Tilsit, Ostpreußen, als Sohn eines Bankbeamten geboren, in dessen Familie man gemeinsam musizierte und malte. Der Vater wurde am letzten Kriegstag umgebracht. Müller-Stahl studierte Musik (Geige) und legte 1949 sein Musiklehrerexamen ab. Wegen mangelnder Begabung vom Schauspielunterricht entbunden, erhielt er dennoch 1952 ein Engagement am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin und wechselte 1954 an die Volksbühne. Im Kino anfangs in Komödien ("Heimliche Ehen") besetzt, schaffte er als Franzose und Spanienkämpfer in Frank Beyers "Fünf Patronenhülsen" (1960) an der Seite von Manfred Krug und Erwin Geschonnek den Durchbruch. Müller-Stahl spielte in sechs Filmen von Beyer (unter anderem als Lagerinsasse in Buchenwald in "Nackt unter Wölfen" und Ghetto-Bewohner in "Jakob, der Lügner") und sorgte in der Rolle des "James Bond des Ostens" in "Das unsichtbare Visier" (TV 1973-76) für einen "Straßenfeger".
Als er 1976 gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann protestierte und Angebote ausblieben, siedelte Müller-Stahl in den Westen über, wo er auf Anhieb in Fassbinders Wirtschaftswundersatire "Lola" und "Die Sehnsucht der Veronika Voss" ein Name wurde. Parallel zu deutschen TV-Arbeiten ("Hautnah") und Kinofilmen (polnischer Bauer in "Bittere Ernte"), spielte Müller-Stahl in europäischen Filmen unter der Regie von Patrice Chéreau, Andrzej Wajda und Istvan Szabó ("Oberst Redl"). 1988 nahm er ein Angebot des von ihm verehrten Regisseurs Costa-Gavras ("Z") für die Rolle eines in die USA eingewanderten ungarischen Großvaters und Kriegsverbrechers in "Music Box" an, war ostdeutscher Taxifahrer in "Night on Earth", Vater des Pianisten in "Shine" und Arzt im Ghetto im Remake von "Jakob, der Lügner". Müller-Stahl wurde als Darsteller der Inbegriff von Großvätern, Patriarchen und mächtigen Männern im Hintergrund. In seiner einzigen Regiearbeit, "Gespräch mit dem Biest" (1997), verkörpert er Adolf Hitler.
Armin Müller-Stahl malt in Drehpausen und in seiner Freizeit und stellt seit 2001 Gemälde und Zeichnungen aus. Bei Preisverleihungen greift der passionierte Violinist gern zur Geige. Die DDR-Jahre verarbeitete er in "Verordneter Sonntag", die Dreharbeiten zu "Music Box" und "Avalon" in "Drehtage". Er schrieb Erzählungen und Romane.
Zu Müller-Stahls Auszeichnungen gehören der Fernsehkünstler des Jahres 1975, Bundesfilmpreis ("Lola"), Oscar-Nominierung ("Shine"), Berlinale-Kamera, Adolf-Grimme-Preis ("Die Manns"), Bambi, Deutscher Filmpreis für das Lebenswerk, Carl-Zuckmayer-Medaille und 2008 das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.
In zweiter Ehe mit Dermatologin Gabriele Scholz verheiratet, mit der er Sohn Christian hat, lebt Müller-Stahl in Pacific Palisades, an der Ostsee und in Berlin.
GEBURTSDATUM: 17.12.1930 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
Ein Top-Regisseur verfilmt ein Brettspiel: "Hancock"-Mann Peter Berg bringt den "Treffer & Versenkt"-Klassiker "Battleships" ins Kino
Am besten läuft im Kino, was jeder kennt. Deshalb werden jetzt Brettspielklassiker wie "Schiffe versenken", "Monopoly" und "Cluedo" verfilmt.In Hollywood, das hat Regiealtmeister Tony Scott ("Top Gun") gerade mit viel Frust in der Stimme in einem Interview bestätigt, riskiert man in Zeiten der Finanzkrise nicht mehr viel. Wenn Geld für einen Film locker gemacht werden soll, dann bitte für einen, der auch garantiert erfolgreich sein wird. Hilfreich sind da bekannte Marken. Spielzeug geht immer. Die "Transformers" sind da ein gutes Beispiel, oder die "G.I. Joe"-Figuren. Da muß es doch noch mehr geben und man mag es kaum glauben: Jetzt kommen die Brettspielklassiker auf die Leinwand. Das kann man sich mit "Cluedo" als altmodisches Krimikonzept noch gut vorstellen - gab es ja vor Jahren sogar als TV-Show bei SAT 1. Wir würden Johnny Depp als Detektiv empfehlen, dazu Armin Mueller-Stahl als Oberst von Gatow und Nicole Kidman als Baronin von Porz.
Aber wie verfilmt man "Monopoly"? Soll kommen! Wer die Rolle des Elektrizitätswerkes spielen wird, ist allerdings noch offen. Oder "Schiffe versenken"? Wird kommen, und zwar unter der Regie von Peter Berg. Das ist ein vielseitiger Mann, als Schauspieler wie als Regisseur: Thriller ("Collateral"), Action mit und ohne Anspruch ("Operation: Kingdom", "Smokin' Aces") und mit Witz ("Hancock"). Mit so einer Filmografie im Rücken kann man richtig dicke Projekte mit richtig großen Stars auf die Leinwand bringen. Deshalb hatten Will Smith und Charlize Theron eigentlich darauf gehofft, mit ihm im Sommer 2010 "Hancock 2" zu machen. Nix da, die beiden müssen sich gedulden. Ab Juli spielt, beziehungsweise dreht Peter Berg tatsächlich eine Partie "Schiffe versenken". Und wir fragen uns: Wann werden endlich "Mensch ärgere Dich nicht - Der Tod würfelt zweimal", "Nutella - Voll auf die Nüsse 2" verfilmt? Auch "Ikea - Der Film" könnte "Spannung bis zur letzten Schraube" versprechen. Und Will Smith und Charlize Theron? Spielen bis zu ihrer nächsten "Hancock"-Götterdämmerung eben eine Runde Schiffe versenken ...
GEBURTSDATUM: 17.12.1930 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
GEBURTSDATUM: 17.12.1930 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
GEBURTSDATUM: 17.12.1930 | GEBURTSORT: DEUTSCHLAND
Familie
Vater: (Schauspieler, Bankbeamter)Ehefrau: Gabriele Scholz (seit 1973)
Kinder: ein Sohn
Autogrammadresse
William Morris AgencyOne William Morris Place
Beverly Hills, CA 90212
USA


































