Barbra Streisand
GEBURTSTAG:
24.04.1942 in Brooklyn, New York
LEBT IN:
USA
24.04.1942 in Brooklyn, New York
LEBT IN:
USA
Kurzinfo
Als Sängerin, Entertainerin und Theaterstar am Broadway war sie schon berühmt (und von Präsident John F. Kennedy bewundert), als sie 1968 in William Wylers "Funny Girl", dem Musical über Fanny Brice, im Film debütierte und sofort mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.Barbra Streisand spielte bis 1982 vornehmlich in Musicals und später in Komödien Frauen, deren Energie, Temperament und ...
weiter »
GEBURTSDATUM: 24.04.1942 | GEBURTSORT: USA
Als Sängerin, Entertainerin und Theaterstar am Broadway war sie schon berühmt (und von Präsident John F. Kennedy bewundert), als sie 1968 in William Wylers "Funny Girl", dem Musical über Fanny Brice, im Film debütierte und sofort mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.Barbra Streisand spielte bis 1982 vornehmlich in Musicals und später in Komödien Frauen, deren Energie, Temperament und Kühnheit mit einem außergewöhnlichen Hang zur Selbstironie einhergeht, was bei ihrer großen Nase beginnt und mit Scherzen über ihre jüdische Herkunft noch lange nicht aufhört. Streisand verfügt dabei über ein präzises Timing als fähige Komikerin und ist eine makellose Darstellerin in humorvollen Melodramen, die ihre Spezialität wurden, seit sie mit "Yentl" auch Regie führte. Als junge jüdische Frau, die sich als Mann verkleidet, um den Talmud studieren zu können, führte sie bei diesem Film ihre einzigartige Mischung aus Gefühl, Parodie und unbezwingbarem Willen auf einen künstlerischen Höhepunkt. Streisands Art, ihre eigenen Vorstellungen auch realiter durchzusetzen, führte auch zu Konflikten mit Produzenten und Darstellern.
Ihre erfolgreichsten Filme waren "Is' was, Doc?", in dem sie den zerstreuten Wissenschaftler Ryan O' Neal in einer Slapstick- und Screwball-Schlacht einfängt, und das Rockmusik-Remake von "A Star is Born" an der Seite von Kris Kristofferson. 1991 war sie Regisseurin, Koproduzentin und Hauptdarstellerin des Melodrams "Prinz der Gezeiten", das für mehrere Oscars, nur nicht für die Regie, nominiert wurde. Sie inszenierte 1996 ein weiteres Melo "Liebe hat zwei Gesichter" und spielte darin an der Seite von Nick Nolte. Eine denkwürdige Schauspielerleistung lieferte sie in dem Gerichtsfilm "Nuts ... Durchgedreht" (1987), den sie auch mitproduzierte und für den sie die Musik schrieb.
Ihre im Lauf der Jahre seltener gewordenen und zuletzt exklusiv in ihrer Villa stattfindenden Konzerte sind in den USA gesellschaftliche Ereignisse. Streisand war mit dem Schauspieler Elliot Gould verheiratet, unter anderem mit dem kanadischen Premierminister Pierre Elliott Trudeau, dem Friseur und späteren Produzenten Peter Guber sowie mit Kris Kristofferson liiert und heiratete 1998 den Schauspieler James Brolin.
Nach zahlreichen TV-Auftritten in den folgenden Jahren kehrte Streisand 2004 auf die Leinwand zurück und zeigte sich erneut von ihrer komischen Seite: In der überaus erfolgreichen Komödie "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" überzeugte sie einmal mehr als äußerst gut aufgelegte Komödiantin neben den Veteranen Robert De Niro und Dustin Hoffman.
GEBURTSDATUM: 24.04.1942 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 24.04.1942 | GEBURTSORT: USA
GEBURTSDATUM: 24.04.1942 | GEBURTSORT: USA
Barbra Streisand zählt zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Sängerinnen aller Zeiten und konnte zudem parallel erfolgreiche Karrieren als Schauspielerin, Musical-Darstellerin und als Film-Produzentin starten.Nachdem sie bereits einige Zeit in Nachtclubs in New York gesungen hatte, kam die Karriere von Barbra Streisand nach ihrem 19. Geburtstag richtig in Schwung. Sie bekam eine Rolle in der Off-Broadway-Show "Another Evening With Harry Stones", in der sie schnell Kritiker und Zuschauer überzeugen konnte. Bereits zwei Jahre später erhielt sie einen Kritikerpreis als beste Musical-Darstellerin für ihre Rolle der Miss Marmelstein in "I Can Get It For You Wholesale". Im selben Jahr (1963) veröffentlichte sie ihre erste LP "The Barbra Streisand Album", die später mit zwei Grammys ausgezeichnet werden sollte. 1964 feierte sie mit dem Musical "Funny Girl" Erfolge, das 1967 verfilmt wurde und Barbra Streisand einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin einbrachte. Nach diesem rasanten Aufstieg machte die Streisand in unverändertem Tempo und mit gleichbleibendem Erfolg weiter: Sie veröffentlichte über 40 Alben, die stets die US-Charts stürmten und mit Edelmetallen überschüttet wurden. Ebenso erfolgreich trieb sie ihre Karriere als Schauspielerin voran und stieg auch hier mit Filmen wie "Hello Dolly" und "Is was Doc?" zum absoluten Superstar auf. Mit der Gründung ihrer eigenen Produktionsfirma Barwood Film bewies Barbra Streisand auch ein Talent für die wirtschaftliche Seite des Business und agierte fortan auch als Produzentin und Regisseurin. Gleich ihr Regie-Debut, "Yentl", wurde 1983 für fünf Oscars nominiert, von denen sie zumindest einen für den besten - ebenfalls von ihr gesungenen - Soundtrack erhielt. Mit Filmen wie "Nuts ... Durchgedreht" (1987) und "Herr der Gezeiten" (1991) konnte sie weitere Publikumserfolge landen und veröffentlichte bis ins neue Jahrtausend hinein fast im Jahresrhythmus weitere Alben. Live machte sich die Sängerin indes äußerst rar, wodurch die Preise für ihre sehr seltenen Konzerte - die überwiegen nur noch in ihrer Privat-Villa stattfanden - in astronomische Höhen schossen und so nur noch von exklusivem Publikum besucht werden konnten.

































