Carrie Fisher

Portrait von Carrie Fisher
Carrie Fisher

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93%
GEBURTSTAG:
21.10.1956 in Beverly Hills, Los Angeles

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Fixstern am Firmament Hollywoods wurde sie durch die Rolle der Prinzessin Leia in der mittleren "Star Wars"-Trilogie und als Partnerin der originalen "Blues Brothers". Doch der kometenhafte Erfolg von Carrie Fisher (geb. 1956) hatte seine Schattenseiten: Tablettensucht, Karriereknick, Scheitern der Ehe mit dem Popsänger Paul Simon.
Das erfolgreiche Comeback gelang durch eine Reihe von Artikeln über ihre Erfahrungen als Tochter einer ...

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GEBURTSDATUM: 21.10.1956 | GEBURTSORT: USA
Fixstern am Firmament Hollywoods wurde sie durch die Rolle der Prinzessin Leia in der mittleren "Star Wars"-Trilogie und als Partnerin der originalen "Blues Brothers". Doch der kometenhafte Erfolg von Carrie Fisher (geb. 1956) hatte seine Schattenseiten: Tablettensucht, Karriereknick, Scheitern der Ehe mit dem Popsänger Paul Simon.
Das erfolgreiche Comeback gelang durch eine Reihe von Artikeln über ihre Erfahrungen als Tochter einer Starmutter, in denen sie ihr Leben als Kind von Schauspielerin Debbie Reynolds und Schnulzensänger Eddie Fisher beschreibt, der die Mutter wegen Elizabeth Taylor verließ. Die Artikel wurden ein Roman, Fisher mit dem PEN-Award als beste Nachwuchsautorin ausgezeichnet und der Roman, den sie inzwischen zu einem Drehbuch umgearbeitet hatte, von Mike Nichols mit Meryl Streep und Shirley MacLaine als "Grüße aus Hollywood" erfolgreich verfilmt, eine sarkastische Insider-Komödie über eine Mutter-Tochter-Beziehung in Hollywood. Fishers zweiter Roman arbeitete ihr Leben mit Paul Simon auf.
In diesen Jahren fand sie als gefragte Nebenrollendarstellerin in anspruchsvollen Parts wieder Anschluss, so in Woody Allens "Hannah und ihre Schwestern", wo sie als April, die "beste Freundin", Dianne Wiest Rollen und Männer wegschnappt, oder als beste Freundin von Meg Ryan in "Harry und Sally". Fisher war in der "Kuck mal, wer da spricht"-Trilogie und hatte einen tollen Cameo-Auftritt als Archivarin des Horrors in Wes Cravens "Scream 3", in dem sie einen ironischen Kommentar zum eigenen Leben abgibt.
Als Nonne sah sie das Publikum in der Komödie "Jay und Silent Bob schlagen zurück", dem fünften der sog. New-Jersey-Filme von Kevin Smith, und als Schwester Oberin im Sequel und furiosen Actionfilm "3 Engel für Charlie - Volle Power". 2003 wurde sie von James Cox für seinen Thriller "Wonderland" unter Vertrag genommen. Auf eine wahre Begebenheit zurückgreifend, beleuchtete der Regisseur die Hintergründe zu den "Wonderland-Morden" im Jahr 1981. Zuletzt wirkte sie neben Meg Ryan, Anette Bening und Eva Mendes in "The Women - Von großen und kleinen Affären" mit.
Carrie Fisher hat mit Bryan Lourd, von dem sie sich 1995 trennte, eine Tochter, die 1992 geboren wurde.
GEBURTSDATUM: 21.10.1956 | GEBURTSORT: USA
Stars Wars vs. Star Trek: Lt. Sulu schlichtet Krieg der Fans 14.12.2011

Der ewige Streit um die beste SciFi-Reihe gipfelt in einer Schlammschlacht zwischen William "Kirk" Shatner und Carrie "Leia" Fisher. Die Lösung hat George Takei.

Nein, das war ganz und gar nicht nett?
William Shatner spuckt gerne große Töne und seine Eitelkeit, einst der beliebte Enterprise-Kapitän James T. Kirk gewesen zu sein, kennt keine Grenzen. Das hat Shatner zuletzt mit einem bissigen Kommentar in Richtung der SciFi-Konkurrenten von "Star Wars" unter Beweis gestellt. Er behauptete, die "Krieg der Sterne"-Reihe sei eine bloße Kopie von "Raumschiff Enterprise" - noch dazu eine schlechte:
"In 'Star Trek' geht es um Beziehungen zwischen den Charakteren, um ihre Konflikte, dazu gibt es Geschichten mit schwierigen philosophischen Fragen, die dem Ganzen eine echte Dramatik verleihen", sagt William Shatner. "Dagegen sind 'Star Wars' doch bloß Special Effects, eine reine ILM-Show."
ILM meint dabei Industrial Lights and Magic, die bahnbrechende Effektschmiede von "Star Wars"-Mastermind George Lucas.
Damit goss Shatner Öl ins Feuer, das schon seit langer Zeit zwischen den rivalisierenden Fans von "Star Trek" und "Star Wars" brennt. Entsprechend sah sich Carrie Fisher alias Prinzessin Leia genötigt, im Namen der Skywalker-Anhänger zu kontern:
"Meine Weltraum-Haarknoten sind jedenfalls viel besser als die Ohren von Mr. Spock - und das Wort 'Klingone' klingt wie ein Waschmittel", höhnte Fisher.
Einen solch hitzigen Streit kann natürlich am besten ein bedächtiger Asiate schlichten. Auftritt George Takei, der in "Star Trek" den Steuermann der Enterprise, Hikaru Sulu, verkörperte. Er hat nämlich einen gemeinsamen Feind ausgemacht, gegen den man sich doch lieber verbünden sollte:
"Wir brauchen jetzt mehr denn je einen 'Frieden der Sterne', denn es gibt eine gemeinsame Bedrohung für die gesamte Science Fiction. Sie heißt 'Twilight'. Und sie ist wirklich, wirklich übel! Da gibt es kein Heldentum mehr, keine Kameradschaft und keine epischen Schlachten. Stattdessen haben wir jetzt Vampire, die glitzern, herumjammern und auf die Highschool gehen. Ich habe ja nichts dagegen, das Fantasy-Genre mit ein bisschen Sex-Appeal zu würzen. Aber SciFi-Fans, seid gewarnt: Es finden sich keine großartigen Geschichten, Charaktere oder tiefgründige Lebenswahrheiten in 'Twilight'. Die einzige Botschaft, die laut und deutlich aus 'Twilight' herausklingt, lautet: 'Mag mich mein Freund?!??'"
Man darf gespannt sein, wie die drei Fan-Lager auf diese böse Spitze reagieren. Wenn's dumm läuft, hat Takei nämlich nun erst so richtig für Unfrieden gesorgt. Möglicherweise sollte er etwas Knoblauch an seine Schlafzimmertür hängen - und hoffen, dass die Macht auch nachts mit ihm ist?
George Lucas soll sich bei Carrie Fisher entschuldigen 15.09.2011

Mit "Star Wars" scheffelte George Lucas Milliarden, Carrie Fisher ging leer aus - das nervt "Leia" seit Jahrzehnten.

Vor beinahe 25 Jahren erlangte Carrie Fisher als "Star Wars"-Prinzessin Leia Weltruhm. Der ist schon lange verblasst, das große Geld machte George Lucas. Wie ungerecht ...
In einem Aufsatz für die 'DailyBeast'-Website schreibt Carrie Fisher über den größten Fehler ihrer Karriere, als sie für die Rolle der Leia Organa in "Star Wars" unterschrieb: Sie ließ sich ihr Abbild nicht schützen - jede Menge Prinzessin Leia-Artikel wurden verkauft und sie bekam nichts davon ab.
"Der Fehler war, dass ich im Vertrag mein Abbild umsonst hergab", klagt Carrie Fisher, "damals dachte man über so etwas nicht nach. Es gab noch gar kein Merchandising im Filmgeschäft. Und niemand konnte ahnen, welche Dimensionen die Serie annehmen würde."
Auch beinahe 25 Jahre nach dem Kinostart des ersten "Star Wars"-Abenteuers wird Carrie Fisher ständig mit dem alten Ärger konfrontiert: "Neulich beim Shopping sah ich kleine Kuchenspieße mit meinem Gesicht drauf", schäumt sie, "wer braucht so etwas nicht? Ich habe dafür bezahlt! Wieviel Geld hätte ich mit solchem Zeug verdienen können? Ich will es gar nicht wissen, das macht mich nur sauer."
Carrie Fishers Vertrag umfasste eine kleine Beteiligung an den Einspielergebnissen im Kino, aber nicht an Erlösen aus Video-, DVD-, Blu-ray- und Fanartikelverkäufen oder TV-Ausstrahlungen. "Ich habe George Lucas über die Jahre immer wieder deswegen angemacht, aber Reue gezeigt hat er nie", schließt Fisher ihr Jammer-Essay ab.
Auf Beistand von Zwillingsbruder Luke braucht Prinzessin Leia nicht zu hoffen - Mark Hamill erging es auch nicht besser. Aber vielleicht spült ihr ja die neue Kinotechnik ein paar Nachzügler-Dollars in den Geldbeutel: Da George Lucas alle sechs "Star Wars"-Filme in 3D konvertiert wieder in die Kinos bringen möchte, könnte ihr alter Vertrag wieder greifen. Aber das wird noch dauern, denn zuerst kommt die zweite Trilogie an die Reihe, und in dieser hat Leia nur eine Minirolle - als Baby.
Star Wars: "Wir haben am Set Kokain genommen!" 12.10.2010

Leia-Darstellerin Carrie Fisher sagt, bei "Das Imperium schlägt zurück" sei nicht nur Gras geraucht, sondern auch Kokain geschnupft worden.

Bisher dachten alle, Darth Vader atmete nur wegen seiner Maske so schwer ...
Doch wenn man Carrie Fisher Glauben schenkt, hatten einige "Star Wars"-Darsteller schlicht die Nase voller Koks. "Wir haben uns am Set von 'Das Imperium schlägt zurück' Kokain reingezogen", sagt die Darstellerin von Prinzessin Leia!
Wen sie dabei mit "Wir" genau meint, wollte die Schauspielerin leider nicht präzisieren. Immerhin stünde mit Harrison Ford auch ein Kollege auf der Liste der Kandidaten, der - anders als Carrie Fisher - auch heute noch zu den Topstars der Traumfabrik zählt. Ihm könnte eine solche Enthüllung zumindest in den USA schwer schaden.
Gerüchte, dass am "Star Wars"-Set Drogen konsumiert wurden, gibt es schon sehr lange. Doch bisher war dabei nur von Marihuana die Rede. Wie ernst die Aussage von Carrie Fisher zu nehmen ist, steht allerdings in Frage: Seit ihrer Rolle in der ersten "Star Wars"-Trilogie ging es mit Fishers Karriere steil bergab. Bis auf unwichtige Nebenrollen erhielt sie keine Angebote mehr - ähnlich wie Luke-Darsteller Mark Hamill.
Carrie Fisher versuchte zwar, bei der Ehrung von Regisseur George Lucas für dessen Lebenswerk durch das renommierte American Film Institute im Juni, ihr Schicksal mit Humor zu nehmen. Dennoch hinterließ Carrie Fishers Auftritt einen Beigeschmack: Bei der Lobrede auf Lucas nannte sie diesen "den Mann, der mein Leben ruiniert hat". Eine Anspielung darauf, dass Carrie Fisher der Auftritt als Leia derart auf diese Figur festlegte, dass ihr niemand mehr andere Parts zutraute. Dass dies jedoch bei Harrison Ford völlig anders lief, mag schlicht an dessen größeren Fähigkeiten gelegen haben.
Der Weg von Carrie Fisher nahm jedenfalls den traurigen Verlauf wie bei so vielen kurzzeitig gehypeten Stars: Zeitweise versank sie derart tief im Drogensumpf, dass sogar John Belushi sie warnte - der selbst 1982 an einer Überdosis starb.
Carrie Fisherss Erklärung, warum sie dennoch überlebte, ist dabei ebenfalls ziemlich kontrovers: "Mir wurde irgendwann klar, dass ich wesentlich mehr Drogen nahm als die Menschen um mich herum und dass ich die Kontrolle verlor. Wäre ich damals nicht von harten Drogen sondern von Alkohol abhängig gewesen, wäre ich jetzt tot - denn Alkohol kann man sich überall frei kaufen!"
GEBURTSDATUM: 21.10.1956 | GEBURTSORT: USA
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