Cate Blanchett

Portrait von Blanchett
Blanchett

User-Bewertung

15 VOTES
87%
REALER NAME:
Catherine Elise Blanchett

GEBURTSTAG:
14.05.1969 in Melbourne

Kurzinfo

Zusammen mit Nicole Kidman ist sie der bedeutendste weibliche Hollywood-Export Australiens. Cate Blanchett glänzt in Charakterrollen genauso wie in magischen Darstellungen wie der der Elbenkönigin Galadriel in Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Trilogie, die sie nun in den nächsten drei Filmen zur Vorgeschichte "Der Hobbit" erneut verkörpert. Der stets etwas verschleiert wirkende Blick macht Blanchett dabei zur geheimnisvollen Frau par excellence.
Regisseur ...

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GEBURTSDATUM: 14.05.1969
Zusammen mit Nicole Kidman ist sie der bedeutendste weibliche Hollywood-Export Australiens. Cate Blanchett glänzt in Charakterrollen genauso wie in magischen Darstellungen wie der der Elbenkönigin Galadriel in Peter Jacksons "Herr der Ringe"-Trilogie, die sie nun in den nächsten drei Filmen zur Vorgeschichte "Der Hobbit" erneut verkörpert. Der stets etwas verschleiert wirkende Blick macht Blanchett dabei zur geheimnisvollen Frau par excellence.
Regisseur Barry Levinson, für den sie in "Banditen!" zur Melodie von Bonnie Tylers "Hero" Möhren schabt und Gemüse hackt und, vor die Wahl zwischen Bruce Willis und Billy Bob Thornton gestellt, beide nimmt, nannte sie die "führende Schauspielerin ihrer Generation", denn sie könne komisch und finster zugleich sei.
Das bewies Blanchett vor allem mit ihrer Darstellung der "Elizabeth" in Shekhar Kapurs Historiendrama von 1998: Die faszinierende Wandlung von der sorgenfreien Prinzessin zur verantwortungsvoll machtbewussten und versteinerten Monarchin ist eine der großen Schauspielerleistungen der 90er-Jahre. Blanchett wurde dafür mit einem Golden Globe und einer Oscar-Nominierung ausgezeichnet.
1969 in Melbourne geboren, war Blanchett bereits eine in der Heimat mehrfach ausgezeichnete Theatermimin, als sie 1997 in "Paradise Road" mit der Figur einer Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg ihr Filmdebüt gab. Ihren Durchbruch hatte sie als leidenschaftliche und charismatische Spielerin in "Oscar und Lucinda". Sie war die vernachlässigte Ehefrau eines Fluglotsen-Königs (John Cusack) in "Turbulenzen und andere Katastrophen", die Gattin von Rupert Everett in der Oscar-Wilde-Gesellschaftskomödie "Ein perfekter Ehemann" und in "Der talentierte Mr. Ripley" die amerikanische Freundin des Playboys (Jude Law), die von dessen Mörder (Matt Damon) geschickt abgelenkt wird.
In Tom Tykwers nach dem Drehbuch von Krzysztof Kieslowski entstandenem "Heaven" war Blanchett als Lehrerin Filippa für ein Attentat in Turin verantwortlich, bei dem statt des vorgesehenen Mafiosi vier unschuldige Kinder umkommen. In "Schiffsmeldungen" von Lasse Hallström spielte sie die Frau von Kevin Spacey, als Titelheldin in "Die Liebe der Charlotte Gray" eine Widerstandkämpferin im Zweiten Weltkrieg und in Jim Jarmuschs Episodenfilm "Coffee and Cigarettes" traf sie ihre ebenfalls von ihr gespielte White-Trash-Cousine.
In Joel Schumachers Ode an den Enthüllungsjournalismus "Die Journalistin" nahm Blanchett als Veronica Guerin im Dublin der Neunziger den tödlichen Kampf gegen die Drogenbarone auf.
Eine weitere historische Rolle übernahm sie mit der Figur der Schauspielerin Katharine Hepburn, die in Martin Scorseses "Aviator" die große Liebe des Filmmoguls und Flugpioniers Howard Hughes (Leonardo DiCaprio) ist. Für ihre erstklassige Darstellung der Hepburn gewann sie 2004 einen Oscar in der Kategorie beste Nebendarstellerin.
In dem von Kritikern sehr gelobten und mit einem Golden Globe als bester Film ausgezeichnetem Episodenfilm "Babel" spielt Blanchett eine amerikanische Touristin, die schwer verwundet wird. 2006 erlebten die Zuschauer durch sie die Emotionen der Femme Fatale Lena Brandt mit George Clooney als Filmpartner in Steven Soderberghs "The Good German". Das Psychodrama "Tagebuch eines Skandals" thematisiert die Freundschaft zweier Schullehrerinnen (neben ihr spielt Judi Dench), die in einer herben Konfrontation mündet. Beide Schauspielerinnen erhielten dafür eine Golden Globe- und Oscar-Nominierung.
Mit "Elizabeth - Das goldene Königreich", der Fortsetzung zu "Elizabeth" (1998), hat Regisseur Shekhar Kapur erneut Blanchett 2007 für die Hauptrolle engagiert. Noch im selben Jahr wird sie mit dem Coppa Volpi, dem Darstellerpreis von Venedig ausgezeichnet. Ihre außergewöhnliche Verkörperung von Bob Dylan in Todd Haynes Biopic "I'm Not There" hat die Jurymitglieder überzeugt.
Als großartiger Love-Interest der Titelhelden glänzt sie in den Großproduktionen "Der seltsame Fall des Benjamin Button" und "Robin Hood".
Dann lieferte Blanchett eine schauspielerische Glanzleistung in Woody Allens "Blue Jasmine" als New Yorker Society-Lady, die nach der Verhaftung ihres Mannes aus den hohen Kreisen ausgeschlossen wird und Asyl in der kleinen Mietwohnung ihrer Adoptivschwester in San Francisco suchen muss. Dafür gab's zurecht den zweiten Oscar nach "Aviator", diesmal jedoch für eine Hauptrolle.
Die seit 1997 mit dem Drehbuchautor Andrew Upton verheiratete Schauspielerin, hat zwei Söhne: Dashiell und Roman.
GEBURTSDATUM: 14.05.1969
Cate Blanchett gräbt Sutton Hoo aus 09.04.2014

Gerade erst Oscar-prämiert, bereitet sich Cate Blanchett schon auf ihr nächstes Abenteuer als Hobby-Archäologin vor.

Ihre Depressionen hat sie in "Blue Jasmine" hinter sich gelassen, jetzt wird fröhlich drauf los gebuddelt.
In "The Dig" begibt sich Cate Blanchett auf eine abenteuerliche Ausgrabung, an deren Ziel die Entdeckung von Sutton Hoo steht. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von John Preston inszeniert die dänische Regisseurin Susanne Bier das archäologische Drama über einen der größten Funde der britischen Geschichte.
Mit dem Vereinigten Königreich kennt sich Cate Blanchett spätestens seit "Elizabeth" bestens aus. Erfahrung in Sachen Archäologie konnte sie in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" sammeln. Und in "Monuments Men" bewies sie während des Zweiten Weltkrieges ein Gespür für Kunst.
Die Oscar-Preisträgerin scheint also bestens gerüstet für die Rolle der Edith Pretty, die in "The Dig" als treibende Kraft hinter den Ausgrabungen des sensationellen Bootsfundes gilt.

Kostüm für Cate Blanchett

Die Handlung spielt 1939 in Suffolk. Während sich Europa auf den Krieg vorbereitet, hat die verwitwete Farmerin Edith Pretty den richtigen Riecher und bringt den Archäologen Basil Brown auf die Spur des legendären Fundes, der sich auf ihrem Land befindet. Und tatsächlich kann das 27 Meter lange Bootsgrab mit all seinen Schätzen aus dem 6. Jahrhundert ausgegraben werden.
Man darf sich also wieder einmal auf Cate Blanchett im historischen Kostüm freuen. Die Dreharbeiten sind für Ende des Jahres geplant.
Cate Blanchett: Oscar im Bett und Sieges-Tattoo 05.03.2014

Ihren zweiten Oscar hat Cate Blanchett gemeinsam mit Amy Adams im Tattoo-Shop gefeiert. Außerdem schläft sie mit der Statue und gibt Interviews mit F***!

Die vermeintlich so zurückhaltende Elbin lässt es gerade ordentlich krachen!
Zwar hat Cate Blanchett für "Aviator" schon mal einen Oscar gewonnen, das war aber "nur" für eine Nebenrolle. Ihren zweiten Goldjungen bekam sie Sonntag nacht für ihre geniale Darstellung der Titelheldin aus "Blue Jasmine" - und der Hauptrollen-Oscar ist eben immer noch die Königskategorie.
Entsprechend begeistert zeigt sich die australische Top-Schauspielerin in den Tagen nach ihrem Triumph. Vorläufiger Höhepunkt: Gemeinsam mit Freundin Amy Adams und den beiden Lebensgefährten stattete sie dem Tattoo-Laden ihres Vertrauens, dem "Shamrock Social Club" in West Hollywood, einen Besuch ab. Einige Stunden später kam sie mit einer schwarzen Bandage ums Handgelenk wieder heraus.
Welches Motiv sich die "Herr der Ringe"-Elbin stechen ließ, ist derzeit noch unbekannt. Vielleicht ein Porträt von Regisseur Woody Allen? Oder einfach den Buchstaben J. für ihre Filmfigur Jeanette, die sich selbst den vermeintlich eleganteren Namen "Jasmine" gegeben hat? Immerhin hat sich Blanchett auf ihren Bauch bereits die Initialen ihrer Kinder und ihres Ehemannes Andrew Upton tätowieren lassen.

Ich bin verf***t nochmal die Beste!

Letzterer hat übrigens Grund zur Eifersucht nach Cates erneutem Oscar-Gewinn. Denn die Schauspielerin hat die Goldstatue in der ersten Nacht nach ihrem Sieg mit ins Bett genommen. "So nah waren mein Mann und ich einem flotten Dreier bisher noch nie!", scherzte Blanchett tags darauf in der Talk-Show von Oscar-Moderatorin Ellen DeGeneres.
Einen richtigen Ausrutscher hatte sich Blanchett im Siegestaumel der Oscar-Nacht schon bei der Pressekonferenz des renommierten Nachrichtensenders CNN geleistet. Als sie ein Journalist aus ihrer Heimat darauf hinwies, dass sie die erste Australierin sei, die jemals zwei Oscars gewonnen habe, antwortete Cate Blanchett überschwänglich: "Und vergiss das verf***t nochmal niemals!"
Fast schwerelose Oscar®-Party 03.03.2014

Mit sieben Oscars® gewinnt "Gravity" mit Abstand die meisten, doch bester Film wird "12 Years a Slave". Hauptrollen-Gewinner sind Matthew McConaughey und Cate Blanchett.

Wenn es nur nach der Zahl der Goldjungs geht, sind die "Gravity"-Macher völlig losgelöst vor Glück. Doch als der wichtigste Preis vergeben wurde, schlug die Entscheidung ein wie der Weltraumschrott in die ISS? Die Academy hat eine ihrer ungeschriebenen Regeln gebrochen, die da lautet: Wenn ein Film die meisten Oscars® gewinnt und auch noch den Preis für die Regie, dann gibt's auch den Preis für den besten Film. Demnach hätte "Gravity" den wichtigsten Academy Award bekommen müssen. Denn das bahnbrechende Weltraum-Epos räumte von seinen zehn Nominierungen sieben Oscars® ab und war damit eigentlich der Gewinner des Abends: Alfonso Cuarón durfte sich über den Regie-Preis freuen, dazu gab's Auszeichnungen für Kamera, Schnitt, Musik, Ton, Tonschnitt und Spezialeffekte. Lediglich bei Kostümen und Ausstattung hatte passend zum Genre die opulente Romanverfilmung "Der große Gatsby" die Nase vorn. Doch zum Finale einer Oscar®-Verleihung, die lange nach einem großen Siegeszug für "Gravity" aussah, platzte dann die Bombe: Bester Film wurde das mitreißende Drama "12 Years a Slave". Entsprechend überwältigt zeigte sich Regisseur Steve McQueen, der seine mit zittriger Stimme vorgetragene Dankesrede mit den Worten schloss: "Das ist für die über 20 Millionen Menschen, die auch heute noch in Sklaverei leben." Es war ohnehin ein Abend der großen Gesten. Matthew McConaughey gewann wie erwartet den Preis als bester Hauptdarsteller für seine Leistung in "Dallas Buyers Club" als Aids-Patient, der zum Medikamentenschmuggler für Miterkrankte wird. Und für jene hatte der Preisträger ein Zitat aus seinem Debüt "Dazed and Confused" gewählt: "Just keep living" schloss er seine Danksagung für seinen ersten Oscar®. Neben McConaughey wurde auch Jared Leto als bester Nebendarsteller gefeiert für seinen Auftritt als ebenfalls erkrankte Dragqueen. Dazu gewann "Dallas Buyers Club" auch den Preis fürs beste Makeup - eine besondere Ehrung, nachdem Maskenbildnerin Robin Matthews vor der Verleihung enthüllt hatte, dass sie für den gesamten Film nur 250 Dollar ausgeben durfte und sie die Schminke der Erkrankten daher zum Teil aus Müsli-Bestandteilen herstellte.

Ihr seid doch alles alte Säcke in der Academy!

Cate Blanchett, die für ihre Leistung als abgestürzte Ex-Society-Lady in "Blue Jasmine" einen Favoritensieg einfuhr, hatte ebenso wie Matthew McConaughey eine Nachricht zu verkünden: "Ich danke alle denen in Hollywood, die an etwas Seltsames glauben: Filme über Frauen bringen tatsächlich Geld ein. Und ja, außerdem ist die Erde eine Kugel!" Blanchett, die nach ihrem Nebenrollenpreis für "Aviator" schon ihren zweiten Goldjungen gewann, war zu Scherzen aufgelegt. Schon als sie mit Standing Ovations gefeiert wurde, mahnte sie die ehrwürdigen Damen und Herren der Academy: "Setzt Euch lieber wieder hin, ihr seid doch zu alt zum Stehen"! Beste Nebendarstellerin wurde Lupita Nyong'o, die in "12 Years A Slave" das Opfer der Gemeinheiten von Sklaventreiber Michael Fassbender wird. Sie dankte Regisseur Steve McQueen für "die größte Freude in meinem Leben" und war von allen Preisträgern die offensichtlich Gerührteste. Kein Wunder, denn sie hatte immerhin Hollywoods derzeitigen Darling Jennifer Lawrence ausgestochen, die für ihre zwielichtige Betrügergattin in "American Hustle" nominiert war. Das Gaunerstück war insgesamt der Verlierer des Abends: Trotz zehn Nominierungen, also genauso viel wie beim Abräumer "Gravity", ging man ohne einen einzigen Oscar® nach Hause.

Im Schatten eines "Ghostbusters"

Alfonso Cuarón, der nur zu gerne auch den Preis für den besten Film gewonnen hätte, durfte sich für "Gravity" persönlich immerhin mit Oscars® für Regie und Schnitt trösten. Während er beim Schnitt noch seinem Kollegen Mark Sanger das Mikro überließ, hielt er beim Regiepreis eine mitreißende Rede und dankte seiner Hauptdarstellerin, die Cate Blanchett unterlag: "Sandra, Du bist für mich die Schwerkraft - einer der besten Menschen, denen ich je begegnet bin." Die zweite Hälfte seiner Ansprache hielt Cuarón auf mexikanisch und dankte seinen Landsleuten Alejandro González Iñárritu und Guillermo Del Toro - und brav auch seiner "Mama"! Sein berühmtes Gespür für bittersüße Scherze stellte einmal mehr Bill Murray unter Beweis. Er durfte gemeinsam mit Amy Adams den Kamera-Oscar® überreichen. Als die Nominierten genannt waren, sagte er: "Oh, Moment, wie haben noch jemanden vergessen: Harold Ramis für 'Caddyshack', 'Und täglich grüßt das Murmeltier' und 'Ghostbusters'!" Ramis war vergangene Woche an den Folgen einer Immunerkrankung gestorben. Als sich die Academy traditionell mit bewegenden Bildern von den im laufenden Jahr Verstorbenen verabschiedete, wurde es beim Gedenken an Maximilian Schell und dem viel zu früh verschiedenen Philip Seymour Hoffman besonders still im Saal. Überhaupt war es keine rauschende Gala, was auch am eher unterkühlt-ironischen Stil von Gastgeberin Ellen DeGeneres lag, die durch den Abend im Dolby Theatre zu Los Angeles führte. Ihr größter Kalauer des Abends: Sie sammelte mit dem Hut von Song-Nominee Pharrell Williams Geld für ihre Pizza zur Stärkung nach der Show. Dafür gab's unter anderem eine Spende von "House of Cards"-Star Kevin Spacey. Den Preis für den besten Song gewann aber nicht Favorit Williams für "Happy" aus "Ich - Einfach unverbesserlich 2", sondern der Titel "Let it Go" aus "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren". Die Märchen-Neuverfilmung wurde auch als bester Animationsfilm geehrt.

Und welches Urteil fällt die Filmgeschichte?

Am Ende zeigten sich dann wieder die Tücken der Oscar®-Regeln: In den meisten Kategorien dürfen nur jene Mitglieder abstimmen, die selbst im fraglichen Bereich tätig sind. Kameraleute stimmen über den Kamera-Oscar® ab, Cutter über den Schnitt-Oscar®, Tonexperten über den Ton. Nur beim besten Film dürfen ausnahmslos alle Mitglieder der Academy mitstimmen. Das ist einer der Gründe, warum die Königskategorie Bester Film im Ruf steht, nicht immer fachlich fundierte Urteile zu fällen. So erhielten in der Vergangenheit Nominierte keinen Oscar® als bester Film, die sich im Nachhinein als filmgeschichtlich epochale Werke erwiesen: "Citizen Kane", "Taxi Driver", "Apocalypse Now" oder "Pulp Fiction" sind einige der prominenten Beispiele. Hier könnte sich auch "Gravity" einreihen. Denn wenn es 2013 einen Film gab, der in Sachen Seherlebnis und visueller Darstellungskunst neue Maßstäbe setzte, dann war das sicher das 3D-Weltraum-Epos mit seinen spektakulären Kamerafahrten und atemberaubenden Schwenks. Man darf also gespannt sein, ob in einigen Jahrzehnten der Oscar®-Jahrgang 2013 ähnlich gesehen wird wie die Jahre 1941, 1976, 1979 oder 1994.
George Clooney plant Karriereende 12.02.2014

Seine Zukunft liegt hinter der Kamera, kündigt George Clooney an. Der Superstar fürchtet, dass man ihn bald davor nicht mehr sehen möchte.

In Zukunft nur noch Filme von, aber nicht mit George Clooney?
Gary Oldman, Anthony Hopkins, Michael Caine, Clint Eastwood und natürlich Sean Connery - nur fünf Beispiele von vielen, wie Schauspieler mit Klasse reifen und vorzüglich dabei im Geschäft bleiben. Doch für sich selbst mag ausgerechnet George Clooney nicht so recht daran glauben.
Während der Londoner Premiere seines neuesten Filmes "The Monuments Men" ließ der Superstar eine kleine Bombe platzen: Er bereite sich darauf vor, seine Karriere als Schauspieler zu beenden, um nur noch hinter den Kulissen aktiv zu sein. "Dir bleibt doch gar nichts anderes übrig, wenn du älter wirst", sagte er gegenüber 'Sky News'.
Der 53-jährige George Clooney rechnet ernsthaft damit, dass Rollenangebote ausbleiben könnten. "Du brauchst einen 'Plan B' für die Zeit, in der die Leute das Kotzen kriegen, wenn sie dich vor der Kamera sehen", erklärt der Superstar, "und Regiearbeit mache ich nun schon ein paar Jahre und habe richtig Spass daran."

"Ocean's Eleven" im Zweiten Weltkrieg

Bei "The Monuments Men" führte Clooney die Regie, produzierte den Film und schrieb am Drehbuch mit. Es ist seine fünfte Inszenierung und übrigens das sechste Mal, dass er mit Matt Damon zusammenarbeitet. Außerdem sind Clooney selbst, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin und Cate Blanchett dabei.
Erzählt wird die - wahre - Geschichte einer Gruppe alternder Museumskuratoren, Kunsthistoriker und Architekten, die gegen Ende des Zweiten Weltkrieges ihr Leben riskieren, um von den Nazis geraubte Skulpturen und Gemälde zu retten. "Der älteste war 66 Jahre alt", erklärt Matt Damon, "und sie führten alle ein ganz bequemes Leben, waren große Nummern in der Kunstwelt. Das haben sie aufgegeben für ein höheres Ziel und einige sind sogar dabei gestorben."
Nun, es wird bestimmt noch den einen oder anderen Film dauern, bis George Clooney den Schauspielerberuf an den Nagel hängt oder statt für Kaffee- Werbespots für Kürbiskernkapseln dreht - und zur Not kann er ja immer noch Sylvester Stallones "Expendables"-Altherrenkompanie beitreten. Seine "Monuments Men" starten bei uns am 20. Februar.
Drei Golden Globes für "American Hustle" 13.01.2014

Mit drei Golden Globes räumte "American Hustle" die meisten Auszeichnungen ab. Daniel Brühl mit seinem Formel 1-Drama "Rush" ging leer aus.

Amy Adams und Leonardo DiCaprio feiern und die vielleicht beste TV-Serie aller Zeiten bekommt einen berauschenden Abschied.
Mit drei Auszeichnungen ist "American Hustle" der große Gewinner bei den Kinofilmen der Golden-Globe-Verleihung in der vergangenen Nacht. David O. Russells Komödie wurde in der entsprechenden Kategorie als bester Film ausgezeichnet, Amy Adams als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical, Jennifer Lawrence als beste Nebendarstellerin.
Als bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical erhielt Leonardo DiCaprio für seine Rolle in "Wolf of Wall Street" einen Golden Globe. Als bester Nebendarsteller wurde Jared Leto ("Dallas Buyers Club") ausgezeichnet; hier war auch Daniel Brühl für seine Rolle als Niki Lauda in "Rush - Alles für den Sieg" nominiert gewesen.

Der Regie-Globe für "Gravity"

In der Drama-Kategorie wurde "12 Years a Slave" als bester Film ausgezeichnet, die Darstellerpreise gingen an Cate Blanchett ("Blue Jasmine") und Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club"). Weitere Golden Globes bei den Kinofilmen erhielten u.a. "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" (Bester Animationsfilm), "La Grande Bellezza" (Bester nicht-englischsprachiger Film), Alfonso Cuaron (Beste Regie für "Gravity") und Spike Jonze (Bestes Drehbuch für "Her".
Als bestes TV-Drama wurde "Breaking Bad" mit einem Golden Globe ausgezeichnet, dessen Hauptdarsteller Bryan Cranston ebenfalls einen Globe erhielt. Beste Hauptdarstellerin in einer TV-Dramaserie wurde Robin Wright ("House of Cards"). Als beste TV-Serie in der Kategorie "Komödie/Musical" wurde "Brooklyn Nine-Nine" ebenso ausgezeichnet wie dessen Hauptdarsteller Andy Samberg; den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin "Komödie/Musical" erhielt Amy Poehler ("Parks and Recreation"), die die Verleihung zusammen mit Tina Fey auch moderiert hat.
Als "Beste Miniserie/TV-Movie" wurde "Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll" ausgezeichnet, dessen Hauptdarsteller Michael Douglas ebenso einen Golden Globe bekam wie Elisabeth Moss ("Top of the Lake") als beste Hauptdarstellerin in dieser Kategorie.
Golden Globe-Chance für Daniel Brühl 12.12.2013

Für seine Rolle als Niki Lauda in "Rush" wurde Daniel Brühl für den Golden Globe nominiert. Die Konkurrenz allerdings ist hochkarätig.

Schon die Konkurrenz ist ein Kompliment: In seiner Kategorie bekommt es Daniel Brühl unter anderem mit Bradley Cooper und Michael Fassbender zu tun ...
Daniel Brühl wurde von der Hollywood Foreign Press Association für seine Rolle als Niki Lauda in "Rush - Alles für den Sieg" für den Golden Globe nominiert. In der Kategorie 'Bester Nebendarsteller' konkurriert er mit Barkhad Abdi ("Captain Phillips"), Bradley Cooper ("American Hustle"), Michael Fassbender ("12 Years a Slave") und Jared Leto ("Dallas Buyers Club").
Zuvor nominierte die US-Schauspielervereinigung Screen Actors Guild für deren jährliche Preisverleihung Daniel Brühl als Besten Nebendarsteller.
"Rush" wurde in der Kategorie 'Bestes Drama' neben "12 Years a Slave", "Captain Phillips", "Gravity" und "Philomena" nominiert, ins Rennen um den Golden Globe für die beste Komödie/Musical gehen "American Hustle", "Her", "Inside Llewyn Davis", "Nebraska" und "The Wolf of Wall Street".

Die meisten Nominierungen für "12 Years as a Slave"

In der Kategorie 'Beste Hauptdarstellerin/Drama' können sich Cate Blanchett ("Blue Jasmine"), Sandra Bullock ("Gravity"), Dame Judi Dench ("Philomena"), Emma Thompson ("Saving Mr. Banks") und Kate Winslet ("Labour Day") Hoffnungen auf einen Golden Globe machen; als 'Beste Haupdarsteller/Drama' sind Chiwetel Ejiofor ("12 Years A Slave"), Idris Elba" ("Mandela: Der lange Weg zur Freiheit"), Tom Hanks ("Captain Phillips"), Matthew McConaughey ("Dallas Buyers Club") und Robert Redford ("All Is Lost") nominiert.
Im Genre 'Komödie/Drama' konkurrieren um die Hauptdarstellerpreise: Amy Adams ("American Hustle"), Julie Delpy ("Before Midnight"), Greta Gerwig ("Frances Ha"), Julia Louis-Dreyfus ("Genug gesagt") und Meryl Streep ("August Osage County") bzw. Christian Bale ("American Hustle"), Bruce Dern ("Nebraska"), Leonardo Dicaprio ("Wolf of Wall Street"), Oscar Isaac ("Inside Llewyn Davis") und Joaquin Phoenix ("Her").
In der Kategorie 'Beste Regie' sind Alfonso Cuaron ("Gravity"), Paul Greengrass ("Captain Phillips"), Steve McQueen ("12 Years a Slave"), Alexander Payne "("Nebraska") und David O. Russell ("American Hustle") im Rennen.
Als beste Animationsfilme wurden "Die Croods", "Ich - Einfach unverbesserlich 2 (3D)" und "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" nominiert. Die Verleihung der Golden Globes findet am 12. Januar 2014 statt, die Moderation übernehmen erneut die Schauspielerinnen Tina Fey und Amy Poehler.
Die neuen Abenteuer der "Hobbit"-Stars 12.12.2013

"Der Hobbit: Smaugs Einöde" ist gestartet und Teil 3 bereits abgedreht. Wo gibt es ein Wiedersehen mit den Stars der Saga? Ein Überblick.

Nächste Herausforderung für Zwergen-Chef Thorin Eichenschild: Ein Rudel Tornados ...
Die Roten Teppiche der Premieren wurden eingerollt, die Filmkritiken sind euphorisch - jetzt sind die Fans am Zug: "Der Hobbit: Smaugs Einöde" läuft in den Kinos und gilt rund um den Planeten als Film des Jahres. Und die Stars der Tolkien-Saga? Ein Überblick, wo Bilbo, Gandalf, Thorin & Co. demnächst zu sehen sein werden.
Der einzige, der seinen Bart behalten und auch die nächsten Monate noch mit dem "Hobbit" zu tun haben wird, ist Regisseur Peter Jackson. Zwar ist auch Teil drei, "Hin und zurück", bereits abgedreht. Doch die gesamte Postproduktion (digitale Effekte, Sounds, Schnitt) ist noch zu erledigen. Danach hat Jackson, wenn der Handel mit Steven Spielberg noch gilt, die Regie der "Tim und Struppi"-Fortsetzung vor der Brust.
Gollum-Darsteller Andy Serkis hat im kommenden Sommer einen recht haarigen Einsatz. Er ist ab dem 10. Juli 2014 als Guerilla-Schimpanse Cäsar in "Planet der Affen: Revolution" zu sehen. Gandalf ist etwas früher wieder dran. Ian McKellen setzt ab 22. Mai 2014 mit seiner zweiten Paraderolle als Magneto in "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" frische Anziehungskräfte frei.

Bilbo und Smaug ermitteln weiter

Zwergenkönig Thorin Eichenschild zieht es "Into the Storm". Richard Armitage bewohnt in dem Katastrophenthriller (ab 21. August 2014) eine Kleinstadt, die ungebetenen Besuch von gleich mehreren Tornados bekommt. Die Bogenschützen machen lieber auf Blutsauger: Legolas Orlando Bloom dreht gerade den Hochfinanz-Thriller "Cities" und Bard Luke Evans steht für "Dracula Untold" vor der Kamera.
Elbenkönigin Galadriel - Cate Blanchett - will den Nazis Beute-Kunst abjagen und mischt sich unter die "Monuments Men" um George Clooney und Matt Damon (ab 20. Februar 2014). Bilbo schließlich macht gemeinsame Sache mit dem Drachen Smaug: Martin Freeman ist weiterhin als Dr. Watson an der Seite von TV-"Sherlock" und Smaug-Stimme Benedict Cumberbatch zu sehen.
Cate Blanchett weinte wegen Woody Allen 05.12.2013

Die Dreharbeiten mit Woody Allen zu "Blue Jasmine" waren für Cate Blanchett nicht einfach. Doch der Star hat sich gefangen.

"Dann arbeitest du eben einfach weiter."
Nicht immer ist es für einen Schauspieler leicht, den Regisseur zufrieden zu stellen und sich bei dem was man tut, auch noch wohlzufühlen. So erging es "Hobbit"-Star Cate Blanchett bei den Dreharbeiten zu Woody Allens neuem Film "Blue Jasmine".
Allen ist dafür bekannt, die allerfeinsten Werke abzuliefern, jedoch seine Schauspieler weitgehend sich selbst zu überlassen. Das fanden Blanchett und ihre Kollegin Sally Hawkins äußerst schwierig:
"Er ist in dem Sinne kein Chef und die meiste Regiearbeit entstand beim Schreiben", so Blanchett. "Sally und ich weinten an den ersten paar Tagen in unser Bier weil wir den Eindruck hatten, völlig ahnungslos zu sein. Aber wie jeder andere auch wollten wir ihn zufrieden stimmen, weil wir doch so großen Respekt vor ihm haben. Aber dann merkst du, dass er niemals zufrieden sein wird und dann arbeitest du eben einfach weiter."

Woody Allen darf sehr stolz sein

Was sich so lapidar und "hingespielt" anhört, war natürlich Schwerstarbeit, wie man im Trailer zu "Blue Jasmine" erkennen kann. Cate Blanchett gibt eine Frau, die, nachdem sie durch ihren Mann steinreich geworden ist, tief fällt.
Blanchetts Auftritt ist jetzt schon Legende und die Schauspielerin wird bereits für den nächsten Oscar gehandelt. Mit dieser Leistung jedenfalls darf Kino-Gott Woody Allen jedenfalls mehr als zufrieden sein.
Alec Baldwin verachtet die Medien 07.11.2013

Dass ihn in Woody Allens "Blue Jasmine" mal wieder alle Kritiker toll finden, hindert den Star nicht an verbalen Tiefschlägen gegenüber der Presse.

Ein unendliche Geschichte: Alec Baldwin vs. die Presse. Aber langsam wirkt der Star nicht mehr angriffslustig sondern ziemlich verbittert.
Auch, wenn die Presse mit seinem neuesten Leinwandauftritt äußerst wohlgefällig umgeht: Alec Baldwin - momentan im Kino mit einer Hauptrolle in Woody Allens "Blue Jasmine" - lässt an den Medien zur Zeit kein gutes Haar: "Es ist viel schwerer als früher, sich zu verteidigen. Du brauchst einen Panzer der dich schützt, um in dem Business zu überleben. Ich gehe jeden Tag aus der Tür - und schon versuchen die New York Post oder Fox News meinen Ruf zu zerstören, mich falschen Anschuldigungen auszusetzen und lauter solche Sachen."
Auch insgesamt ist der Schauspieler, der allein für seine Rolle in der TV-Serie "30 Rock" zwei Emmys gewonnen hat, auf die Glitzerwelt Hollywoods schlecht zu sprechen: Und spätestens wenn man die Dokumentation sieht, die er über das Filmemachen gedreht hat - mit dem aussagefähigen Titel "Seduced and Abandoned" (Verführt und Verlassen) - ist man geneigt, ihm zuzustimmen. Alles geldgierige Mistkerle. Doch am allerschlimmste ist und bleibt eben die Presse: "Schaut euch doch Leo (DiCaprio) oder Russell Crowe an - oder jeden, der ganz vorne dabei ist. Die meiden die Presse, wann immer es geht. Am besten behandelst du die Presse wie ein Geschwür."

Selbst ist der Mann

Harte Worte für jemanden, der endlich mal wieder auch auf der großen Leinwand reüssiert. Selbst wenn er in "Blue Jasmine" als Ex-Mann von Cate Blanchett in den Knast wandert - und sich darin auch sonst moralisch höchst flexibel präsentiert. Aber an seinen Qualitäten als Schauspieler zweifeln ja sowieso schon lange weder Presse noch Filmfans. Lediglich an seiner Friedfertigkeit Journalisten gegenüber - schließlich lässt er im Umgang mit Fotografen oder Reportern gerne mal die Fäuste sprechen, was ihn dann natürlich stets vor den Kadi bringt. Vielleicht stammt daher sein neues Medien-Credo: "Man überlebt, indem man die Presse meidet. Ihr werden nicht erleben, dass Leo DiCaprio zu Letterman geht - er macht nur, was er unbedingt muss. Die Presse sollte man meiden wie eine Krankheit."
Cate Blanchett gibt ihr Regiedebüt 20.09.2013

"Hobbit"-Elbe Cate Blanchett will nun ihren eigenen Film drehen.

Für ihre erste Regiearbeit hat sich Cate Blanchett einen Bestseller ausgesucht, der allerdings seine Tücken hat.
Nach vielen Jahren vor den Kameras versucht Cate Blanchett nun offenbar auch, die Seiten zu wechseln und vom Schauspielfach in die Zunft der Regisseure zu wechseln. Der erste Stoff, den der "Hobbit"-Star in die Kinos bringen will, hat es in sich - denn, obzwar ein vielbeachteter Bestseller, handelt es sich hier um eine Geschichte, die vor allem von Wortgefechten lebt.
"The Dinner", geschrieben von dem niederländischen Autor Herman Koch, ist bei uns unter dem Titel "Angerichtet" erschienen, wurde von der Kritik bejubelt und landete auf der Spiegel-Bestsellerliste. Erzählt wird ein Familiendrama, das zwei halbwüchsige Jungen mit einer unerhörten Tat "anrichten".
Um die totale Katastrophe zu vermeiden, treffen sich die Eltern, zwei Brüder und ihre Frauen, in einem Spitzenrestaurant. Sie müssen besprechen, wie es mit ihren verkorksten Söhnen weitergehen soll und begeben sich dabei schnell in einen Bereich, der mit Elternliebe nicht mehr zu rechtfertigen ist.

Einfallsreichtum gefragt

Im Stil von "Der Gott des Gemetzels" spielt sich die Story in einem einzigen Raum ab und entwickelt sich ansonsten vor dem geistigen Auge des Publikums. Hier ist also das ganze Talent des Regisseurs gefragt, um dem Ganzen in szenischen Bildern Handlung und vor allem Spannung zu verleihen.
Bis dieses Projekt soweit ist, sehen wir Cate Blanchett demnächst wieder in ihrer Paraderolle: als spitzohrige Elbe Galadriel im zweiten Teil von "Der Hobbit: Smaugs Einöde", ab 12. Dezember im Kino.
Saoirse Ronan als "Krieg der Sterne"-Heldin? 19.09.2013

Eric Bana brachte Saoirse Ronan das Kämpfen bei, Peter Jackson brachte sie um. Nun soll JJ Abrams die Irin in den Kino-Olymp bringen - mit einer "Star Wars"-Hauptrolle

Eine Oscar-Nominierung und eine Hauptrolle in "Star Wars: Episode VII"- nicht schlecht für eine 19-jährige ...
Bis die Sternensaga nach "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" weiter erzählt wird, dauert es noch bis zum Sommer 2015. Doch die Vorbereitungen laufen unter Volldampf und auch in Hollywoods Gerüchteküche brodelt es zum Thema "Star Wars: Episode VII" ordentlich.
Aktuell steht der irische Teenager Saoirse Ronan im Rampenlicht: Mit der 19-jährigen Schauspielerin soll Regisseur J.J. Abrams die erste "Episode VII"-Hauptrolle besetzt haben. Das meldet die Website 'LatinoReview'. Es wäre nicht die erste spektakuläre Hauptrolle, die Ronan ergattert.
An der Seite von Eric Bana machte Saoirse Ronan als kindliche Killerin in "Wer ist Hanna?" Jagd auf Cate Blanchett. Zuvor ließ sie sich von Peter Jackson für "In meinem Himmel" ins Jenseits befördern. Eine Oscar-Nominierung gab es für ihre starke Leistung in "Abbitte".

Ultimativer Weltraumschurke Benedict Cumberbatch?

Welche Rolle Saoirse Ronan in "Episode VII" spielen soll, ist noch völlig offen. Allerdings wird gemunkelt, dass der Schurke im nächsten "Krieg der Sterne" eine Frau sein soll. Als fieser Kerl wird immer heißer Benedict Cumberbatch gehandelt. Er soll sogar in allen drei kommenden "Star Wars"-Filmen Gemeinheiten ausbrüten.
Cumberbatch, zuletzt für JJ Abrams als Enterprise-Gegenspieler unterwegs, streitet alles ab. Und erreicht damit genau das Gegenteil - schließlich hat er auch hartnäckig sein Engagement als Khan in "Star Trek: Into Darkness" verleugnet. Ab 12. Dezember ist er in "Der Hobbit: Smaugs Einöde" zu sehen.
Clooney & Damon retten Nazi-Kunst: Trailer zu "Monuments Men" 27.08.2013

Sie sollen verhindern, dass die Alliierten nichts Wertvolles in die Luft sprengen: George Clooney, Matt Damon, Bill Murray, Cate Blanchett & John Goodman in der schrägen Komödie "Monuments Men".

Kunstschätze im Krieg?
Wenn George Clooney Regie führt, hat er interessante Geschichten zu erzählen. Ob in "Geständnisse" um einen Moderator, der angeblich tödlicher Agent war, in "Good Night, and Good Luck" um einen TV-Reporter, der sich McCarthys Hexenjagd auf angebliche Kommunisten widersetzte, oder im explosiven Polit-Thriller "The Ides of March" um schmutzige Machenschaften im Wahlkampf.
Dem steht der neue Film des Superstars in nichts nach: In "Monuments Men" versucht ein zusammengewürfelter Trupp von sieben schrägen Experten in Sachen Kunst und Geschichte, im Deutschland gegen Ende des Zweiten Weltkriegs Kunstschätze vor der Vernichtung durch die eigenen alliierten Truppen zu retten!
Zu welch absurden Momenten das führt, ist nun im ersten Trailer zu sehen, der auch das größte Kapital der schrägen Komödie zeigt: ein Allstar-Ensemble mit Clooney selbst als Hauptdarsteller, dazu Matt Damon, Cate Blanchett, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin aus "The Artist" und Hugh Bonneville.
Zeitgleich gibt's auch das erste Plakatmotiv zur historischen Komödie, die wie eine Mischung aus "Inglourious Basterds" und "Ocean's Eleven" daherkommt. Im Kino gibt's Clooneys neues Werk ab 23. Januar 2014 zu sehen. Für Fans des smarten Superstars ein absolutes Muss!
Im Web finden Sie den Trailer zu "Monuments Men" unter: youtu.be/CreneTs7sGs
Alec Baldwin: Todesdrohung gegen Klatschreporter 01.07.2013

Weil die "Daily Mail" schrieb, dass die Frau von Alec Baldwin auf der Beerdigung von James Gandolfini getwittert habe, beschimpfte und bedrohte Baldwin den Reporter aufs Übelste.

Selbstbeherrschung Fehlanzeige?
In den USA ist Alec Baldwin dank der Kultserie "30 Rock" ein absoluter Superstar und auch im Kino konnte er international zuletzt mit "Wenn Liebe so einfach wäre" oder "To Rome With Love" punkten.
Doch leistet sich Baldwin immer wieder öffentliche Ausraster, die ihm enorm schaden, wie zum Beispiel im schmutzigen Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau Kim Basinger.
Nun gibt es um Baldwins neue Gattin Hilaria Thomas enormen Aufruhr. Das Ehepaar nahm gemeinsam an der Beerdigung des kürzlich verstorbenen "Sopranos"-Stars James Gandolfini teil. Während die Zeremonie lief, wurde der Twitter-Account von Hilaria Thomas mehrfach upgedatet. Ein Reporter des Klatschblatts Daily Mail machte dies öffentlich.
Daraufhin griff Baldwin den als homosexuell bekannten Journalisten, George Stark, massiv über seinen eigenen Twitter-Account an und bedrohte und beleidigte ihn: "Jemand hat geschrieben, dass meine Frau während einer Beerdigung getwittert habe. Hey. Das stimmt nicht. Aber ich werde auf DEINER Beerdigung twittern! George Stark, Du Lügenbock. Ich werde Dich aufmischen. Und ich will, dass alle meine Follower diesen verf***en Ar*** George Stark zeigen, wo es langgeht."

Entschuldigung mit offenem Brief

Darauf folgten üble homophobe Beleidigungen in schlimmstem Anal-Vokabular, die hier nicht wiedergegeben werden sollen. Kurz darauf löschte Baldwin alle Tweets von seinem Account.
Später entschuldigte sich der Superstar auf der Webseite der Schwulen- und Lesben-Organisation GLAAD (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation) mit einem öffentlichen Brief:
"Mein unkluger Angriff auf George Stark von der Daily Mail hatte nichts mit sexueller Orientierung zu tun. Mein Ärger richtete sich gegen Mr. Stark, weil er Lügen über meine Frau und ihr Verhalten auf der Beerdigung eines Freundes verbreitete. Als jemand, der sich gegen Homophobie einsetzt, entschuldige ich mich. Ich habe in den letzten Jahren oft mit Organisationen zusammengearbeitet, die sich für die gleichgeschlechtliche Ehe einsetzen, damit schwule Paare endlich die Rechte bekommen, die aktuelle Gerichtsurteile ihnen nun zusprechen. Ich würde nie Gewalt gegen eine Person gutheißen, weil sie homosexuell ist und ich hoffe, dass meine Freunde von GLAAD und die homosexuelle Community verstehen, dass mein Angriff gegen George Stark nicht auf Homophobie gründet. Besten Dank, Alec Baldwin."
Obwohl diese Worte öffentliche Zustimmung fanden, bleibt erneut ein Imageschaden für Alec Baldwin. Dass er trotzdem ein exzellenter Schauspieler ist, zeigt Baldwin demnächst an der Seite von Cate Blanchett im neuen Woody Allen-Film "Blue Jasmine", der am 7. November ins Kino kommt.
Helena Bonham Carter wird gute Fee in "Cinderella" 21.06.2013

Helena Bonham Carter bleibt ihrer Vorliebe für fantastische Figuren treu: Im neuen Film "Cinderella" wird sie die gute Fee spielen.

Der neue Kinofilm um "Cinderella" lockt jede Menge Stars an.
Die Disney-Neuverfilmung von "Cinderella" hat ihre gute Fee gefunden: Helena Bonham Carter, demnächst in "Lone Ranger" zu sehen, wird den Zauberstab zücken und Aschenputtel zur Prinzessin befördern.
Erfahrungen im Märchen-Business hat Helena Bonham Carter jedenfalls genug - schließlich war sie über Jahre als Hexe Bellatrix Lestrange in "Harry Potter" unterwegs oder zuletzt als Herzkönigin in "Alice im Wunderland".
Damit ist die neue "Cinderella" in Sachen Besetzung schon fast komplett: Aschenputtel ist gefunden (Lily James aus "Zorn der Titanen") und auch ihr Prinz steht mit "Game of Thrones"-Star Richard Madden fest.

Weihnachten mit Cinderella

Die böse Stiefmutter wird von Cate Blanchett gegeben und auch Cinderellas bösartige Schwestern haben schon einen Vertrag. Nun fehlen eigentlich nur noch König und Königin, Hofstaat und jede Menge Statisten, die beim Cinderella-Ball das Tanzbein schwingen.
Regisseur Kenneth Branagh will mit den Dreharbeiten im September beginnen. Der Filmstart ist dann für Weihnachten 2014 vorgesehen.
Emma Stone soll Hautprolle für Woody Allen spielen 24.04.2013

Woody Allen wünscht sich "Spider-Man"-Star Emma Stone für seinen neuen Südfrankreich-Film. Die Story ist noch streng geheim.

Wird Emma Stone dieses Angebot annehmen?
Emma Stone soll im neuen Film von Woody Allen die Hauptrolle übernehmen. Wie der Internetdienst Deadline berichtet, möchte der kultige Regisseur den schönen Star für sein neues Projekt haben und man stehe nun schon kurz vor der Unterschrift.
Was für ein Part das genau sein soll ist genauso wenig klar wie der Rest des Film - der "Midnight in Paris"-Regisseur hält alles unter Verschluss und verrät nur soviel, dass die Geschichte erneut in Frankreich spielen soll. Diesmal reist Allen in den Süden und man kann sich schon lebhaft eine sommerlich-turbulente Woody Allen-Geschichte vorstellen, die vor traumhafter Kulisse ihren ganzen Charme entfalten wird.
Zuvor bringt der unermüdliche Regisseur noch seinen nagelneuen Film "Blue Jasmine" in die Kinos. Darin dreht sich alles um eine New Yorker Hausfrau, deren ausschweifender Lebensstil zusammenbricht und die in eine große Krise gerät. Es folgt eine Reise nach San Francisco, wo sie einem Mann begegnet, der finanzielle Sicherheit bedeuten könnte.

Startreffen in New York

Mehr ist zur Handlung bis jetzt noch nicht bekannt. Mit dabei sind natürlich wieder jede große Namen wie Cate Blanchett, Alec Baldwin und Sally Hawkins. Was uns Woody Allen diesmal servieren wird, erfahren wir hoffentlich bald, denn noch gibt es keinen festen Kinostart.
"Game of Thrones"-Star als Märchenprinz 05.04.2013

Richard Madden alias Robb Stark soll in der Disney-Neuverfilmung des Märchens von Aschenputtel den Prinzen spielen, der die Besitzerin des legendären Schuhs sucht.

Wem der Schuh passt?
... der bekommt die Hand des Prinzen - und in der Neuverfilmung des Märchenklassikers Aschenputtel ist das ein ganz besonders begehrenswerter Mann: Richard Madden, bekannt als Robb Stark aus der Kultserie "Game of Thrones".
Der Jungstar ist erste Wahl für das Disney-Remake des beliebten Märchenstoffs, auch wenn der Vertrag noch nicht unterschrieben ist. Madden würde sein Rollenimage aus "Game of Thrones" sicher perfekt auf den Part als Traumprinz übertragen - auch wenn die Suche nach der zauberhaften Besitzerin eines gläsernen Schuhs deutlich leichter erscheint als das Erbe Ed Starks anzutreten?
Sollte Madden den Zuschlag erhalten, darf er in seiner ersten großen Kinorolle gleich neben einer Ikone des Fantasy-Genres agieren: Cate Blanchett! Die Elbenkönigin aus "Der Herr der Ringe" wechselt aber ins Lager der Fieslinge und mimt Aschenputtels böse Stiefmutter.

Wer ist denn nun Aschenputel?

Einzig die Hauptdarstellerin, der Madden als Prinz sein Herz schenken könnte, ist noch nicht gefunden. Ursprünglich war "Harry Potter"-Star Emma Watson für den Part vorgesehen gewesen, doch die ist inzwischen abgesprungen. Derzeit gibt es drei heiße Kandidatinnen: Lily James aus "Downton Abbey", Bella Heathcote aus "Dark Shadows" und Margot Robbie aus der australischen Kultserie "Neighbours", in der schon Kylie Minogue ihre Karriere startete.
So oder so darf sich der Regisseur auf einen Cast voller hochtalentierter junger Stars freuen - und das ist kein Geringerer als Shakespeare-Experte Kenneth Branagh! Er wird Ende des Jahres in London das erste Mal "Action" rufen, auf dass der neue Aschenputtel-Film für den geplanten Kinostart Mitte 2014 rechtzeitig fertig werde?
"Harry Potter"-Stars für "Frankenstein" und "Cinderella" 01.03.2013

Daniel Radcliffe soll nun endgültig in "Frankenstein" mitspielen während sich Emma Watson für die Hauptrolle in Disneys "Cinderella" bewirbt.

Ein Mann, der ein Monster erschafft und ein Mädchen, das seinen Schuh verliert sind die neuen Projekte von Daniel Radcliffe und Emma Watson.
Die "Harry Potter"-Stars Daniel Radcliffe und Emma Watson haben sich nach Abschluss der Zauber-Saga längst auf neue Wege begeben. Nun versuchen sich die beiden in jeweils recht beeindruckenden Verfilmungen: Daniel Radcliffe hat sich für Paul McGuigans "Frankenstein" beworben und Emma Watson für Kenneth Branaghs Neuverfilmung von "Cinderella".
Der "Frankenstein"-Deal scheint nun auch zustande gekommen zu sein - allerdings immer noch ohne Monster, denn das spielt Radcliffe wohl nicht: Der Star soll die Rolle von Frankensteins Assistenten, dem buckligen verwahrlosten Mann namens Igor, bekommen.
Derweil bemüht sich Emma Watson um die Disney-Neuauflage von "Cinderella": Hier wurde immer noch keine Hauptdarstellerin gefunden und möglicherweise hat Watson nun Chancen auf den Prinzessinenjob. Das Studio selbst wollte das Gerücht aber noch nicht kommentieren.

Prinz und Monster gesucht

Sollte Emma Watson den Part bekommen, hätte sie mit Cate Blanchett schon mal eine außerordendlich prachtvolle Stiefmutter. Nun fehlen bei diesen Besetzungsideen eigentlich nur noch der Prinz und das Monster.
Kenneth Branagh soll "Cinderella" neu verfilmen 01.02.2013

Shakespeare-Experte Kenneth Branagh, im TV als "Kommissar Wallander" zu sehen, soll Disneys "Cinderella" zu neuem Leben erwecken.

Kenneth Branagh löst Mark Romanek auf dem Regiestuhl ab und macht den Weg frei für eine opulente, bunte Märchen-Neuverfilmung.
Disneys Neuverfilmung von "Cinderella" hat nun auch einen neuen Regisseur bekommen: Kenneth Branagh soll sich des Märchens annehmen. Wie jetzt bekannt wurde, verhandelt Disney mit dem Macher von "Thor" und "Jack Ryan".
Branagh soll den bisherigen Regisseur Mark Romanek ("Alles, was wir geben mussten") ablösen und die Prinzessin mit dem silbernen Schuh neu in Szene setzen.
Nun sucht das Studio noch händeringend nach einer Hauptdarstellerin. Immerhin wurde schon die Rolle der bösen Stiefmutter besetzt: Mit "Herr der Ringe"-Star Cate Blanchett. Mit so einer Stiefmutter und Kenneth Branagh als Regisseur dürfte diese "Cinderella" in jedem Fall eine spannende Angelegenheit werden:

Ein Händchen für schöne Bilder

Branagh gilt als Meister der Modernisierung und zeigte dies vor allem bei seinen neu aufgelegten und opulent in Szene gesetzten Shakespeare-Stoffen. Mark Romanek hätte dem Thema sicher auch seine ganz eigene Seite abgewonnen. Allerdings kann er mit gerade mal drei Filmen nicht die Erfahrung von Kollege Branagh vorweisen und bringt mit seinem letzten Werk "Alles, was wir geben mussten", einem extrem düsteren Film, auch nicht wirklich die Disney-typische bunte und lebensbejahende "Referenz" mit.
Galadriel Cate Blanchett von "Hobbit"-Rückkehr überrascht 14.12.2012

Als Herrin von Lothlorien war sie das Licht von Mittelerde. Doch Galadriel-Darstellerin Cate Blanchett rechnete nach "Der Herr der Ringe" nicht mit einer Rolle in "Der Hobbit".

Für sie gilt der Untertitel ganz besonders?
"Eine unerwartete Reise" wird in der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" laut Untertitel erzählt. Und für eine der Darstellerinnen gilt das ganz besonders: Cate Blanchett.
Die schöne Australierin spielt in den drei Filmen zu Tolkiens Jugendbuch erneut die Elbenkönigin - und das, obwohl sie doch im Roman kaum erwähnt wird. Entsprechend überrascht war die Schauspielerin auch über Peter Jacksons Zusage.
"Ich hatte niemals erwartet, dass es für mich nach der 'Herr der Ringe'-Trilogie noch irgendwie weitergehen würde", berichtet Blanchett. "Ich dachte, das sei das Ende dieser Reise und mein Anteil an der Trilogie war ja leider ziemlich klein."
Selbst als Cate von den Plänen einer Verfilmung des Hobbits erfuhr, rechnete sie nicht mit einer Rückkehr: "Galadriel kommt im Buch so gut wie nicht vor und als ich mal nachfragte, hieß es, dass auch Peter noch nicht weiß, wie es für mich aussieht. Also habe ich gehofft, obwohl es eigentlich kaum Hoffnung gab. Als ich dann die Nachricht erhielt, dass Galadriel tatsächlich in einer kleinen Sequenz dabei ist, war ich überglücklich!"

Lauter alte Bekannte

Auch die Dreharbeiten waren für die Australierin dann das reinste Vergnügen: "Ich war vier Wochen lang am Set, auch wenn der gesamte Dreh deutlich länger dauerte. Es war ein bisschen wie die Rückkehr in ein Ferienlager im Sommer, weil auf dieser Reise so viele Menschen dabei sind, die auch auf der ersten dabei waren. Es ist wunderbar, wenn man zu etwas zurückkehren darf, das 12 Jahre zuvor begonnen hat."
Das Ergebnis von Blanchetts Mühen gibt's nun im Kino zu erleben - und fast scheint es, als würde dabei in Galadriels hellen Augen die pure Spielfreude aufblitzen - oder ist es doch einfach das Licht Lothloriens ??
George Clooney will Matt Damon für "Monuments Men" 05.12.2012

Ein perfektes Paar: George Clooney will Matt Damon bei seinem nächsten Projekt "Monuments Men" unbedingt an Bord holen.

George Clooney und Matt Damon verstehen sich vor und abseits der Kamera blendend. Deshalb möchte Frauenschwarm Clooney seinen Kumpel unbedingt für seinen neuen Film "Monuments Men" gewinnen.
Wenn George Clooney ruft, lassen sich Hollywoods Top-Mimen nicht lange bitten. Bestes Beispiel: Georges neustes Regieprojekt "Monument Men".
Der mit Daniel Craig, Bill Murray, Cate Blanchett, Jean Dujardin, John Goodman, Hugh Bonneville und Bob Balaban ohnehin schon namhafte Cast soll einen weiteren prominenten Zugang bekommen. Derzeit verhandelt Clooney mit Matt Damon, mit dem er zuvor u.a. bei den "Ocean's"-Filmen und "Syriana" erfolgreich zusammengearbeitet hatte.
Eine Zusage von Matt Damon dürfte daher als ziemlich sicher gelten. Das Drehbuch zu "The Monuments Men" schreibt Clooney zusammen mit Grant Heslov auf der Grundlage von Robert M. Edsels Buch "The Monuments Men - Alied Heroes, Nazi Thieves and the Greatest Treasure Hunt in History".

Matt Damon als ehrgeiziger Schatzjäger

Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe von amerikanischen und britischen Museumsdirektoren, Kuratoren und Historikern, den "Monuments Men", die während des Zweiten Weltkriegs versucht haben, Kunstschätze vor der Zerstörung durch die Nazis zu bewahren.
Matt Damon wäre natürlich als einer der Schatz-Spürhunde im Einsatz. Als Studios sind bei "Monuments Men" Sony Pictures und Twentieth Century Fox an Bord, die Dreharbeiten sollen Anfang 2013 beginnen.
Matt Damon ist nach wie vor bestens im Geschäft. So wird er im kommenden Jahr ab 13. Juni in Gus Van Sants "Promised Land" sowie ab 29. August in Neill Blomkamps "Elysium" über unsere Leinwände flimmern.
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"Hobbit"-Premiere begeistert Fans, Peter Jackson verwechselt Zwerge 28.11.2012

Die Weltpremiere der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" begeisterte mit neuester Kinotechnik. Regisseur Jackson verwirrte seine Schauspieler.

So hat man Mittelerde noch nie gesehen?
Als Peter Jackson die "Herr der Ringe"-Trilogie ins Kino brachte, setzte er neue Maßstäbe in Sachen epischem Fantasy-Look, atemberaubender Tricktechnik und einer neun Stunden überspannenden dramatischen Geschichte.
Für die Verfilmung der Vorgeschichte hatte sich Jackson erneut einen Meilenstein vorgenommen: Er drehte die neue "Hobbit"-Trilogie mit 48 Bildern pro Sekunde statt der üblichen 24, um ein noch eindrücklicheres, dynamischeres Seherlebnis zu schaffen. Doch bei den ersten Vorschau-Szenen reagierten die Fans vor einigen Monaten zunächst irritiert.
Nun, da der Film am frühen Mittwochmorgen unserer Zeit in Neuseeland Premiere feierte, waren sich alle einig: Die neue Bildtechnik ist ein Highlight von "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise". Zwar mussten sich alle, die den Film zuerst sehen durften, verpflichten, keine inhaltlichen Geheimnisse über den ersten Teil der neuen Mittelerde-Trilogie zu verraten. Doch von den Schauspielern - alten wie neuen - und der spannenden Inszenierung zeigten sich die Premierengäste einhellig begeistert.

Die falschen Zwerge

Regisseur Peter Jackson wirkte in Wellington, das für die Feier offiziell in "Middle of Middle-Earth - Mitte von Mittelerde" umbenannt wurde, extrem gelöst, aber auch extrem müde. Er scherzte auf dem sage und schreibe 500 Meter langen roten Teppich: "Ich tue mich wegen akuter Übermüdung ein wenig schwer, eine Rede zu halten, weil wir bis zuletzt noch am Film gearbeitet haben. Ich muss meinen Auftritt hier auch etwas länger ausdehnen als geplant, damit der Film noch rechtzeitig zum Kino geliefert werden kann."
Den größten Lacher landete Jackson, als er nach Cate Blanchett als Galadriel, Elijah Wood als Frodo, Andy Serkis als Gollum und Hugo Weaving als Elrond schließlich auch die 13 Zwerge vorstellte. Er fragte die Fans: "Kennt Ihr die Namen der Zwerge? Nein? Sie lauten: Dopey, Sleepy, Sneezy, Grumpy? Oh, sorry, falsche Liste."
Das waren natürlich die Namen der Zwerge aus der berühmten Disney-Verfilmung "Schneewittchen und die sieben Zwerge". Schließlich holte Peter Jackson aber doch die Darsteller von Thorin, Nori, Ori, Dori, Oin, Gloin, Fili, Kili, Bifur, Bofur, Bombur, Dwalin und Balin auf die Premierenbühne.
Besonders emotional war auch der Gruß von Ian McKellen, der wegen Theaterverpflichtungen in London nicht nach Wellington reisen konnte. Der Gandalf-Darsteller war den Tränen nahe, als er Fans und Kollegen per Videobotschaft ansprach. Und er versprach: "'Der Hobbit' ist für mich das großartigste Werk das durch die Zusammenarbeit unfassbar talentierter Menschen vor und hinter der Kamera jemals entstanden ist."
Ein wundervoller Ausblick auf den Kinostart am 13. Dezember!
"Hobbit"-Star Cate Blanchett in Disneys "Cinderella" 28.11.2012

Cate Blanchett, demnächst in "Der Hobbit" zu sehen, soll in einer Disney-Neuverfilmung von "Cinderella" die böse Stiefmutter spielen.

Disney verfilmt "Cinderella" neu mit einem Action-Produzenten und dem Regisseur von "Alles, was wir geben mussten".
"Herr der Ringe"-Elbin und "Hobbit"-Star Cate Blanchett begibt sich bald wieder in die Märchenwelt, diesmal allerdings in die von Walt Disney: Blanchett soll in einer Disney-Neuverfilmung von "Cinderella" die böse Stiefmutter spielen.
Die neue "Cinderella" hat noch keinen endgültigen Titel und soll ein Live-Action-Film werden. Ungewöhnlich ist dabei die Besetzung bei Produktion und Regie: Mark Romanek soll den Film inszenieren - er drehte zuletzt das extrem düstere und schwer verdauliche Drama "Alles, was wir geben mussten" und empfiehlt sich damit nicht gerade für einen lustig-bunten Disney-Film.
Auch Produzent Simon Kinberg, der den neuen Matt Damon-Actioner "Elysium" verwaltet, scheint für einen Kinderfilm beim Mauskonzern nicht die freundlichste Wahl. Am Script wiederum sitzt Chris Weitz ("American Pie: Das Klassentreffen").

Prinz und Prinzessin gesucht

Das jedenfalls wird eine illustre Mischung - aber womöglich will Disney die Geschichte von Cinderella diesmal gar nicht magisch-süß, sondern anspruchsvoll, gewitzt oder gar actionlastig inszenieren. Mit Cate Blanchett in der Rolle der bösen Stiefmutter ist jedenfalls schon ein perfekter Cast gefunden - nun fehlen eigentlich nur noch Cinderella und der Prinz.
Daniel Craig verbündet sich mit George Clooney 30.10.2012

Die Besetzungsliste zu George Clooneys neuer Regiearbeit "The Monuments Men" kann unter anderem auch einen James-Bond-Darsteller verbuchen.

Gerade bricht Daniel Craig mit "Skyfall" sämtliche Besucherrekorde, da macht er sich schon bereit für die nächste Männerrunde.
Bereits zum vierten Mal nimmt George Clooney selbst im Regiestuhl Platz und setzt sein eigenes Projekt in die Tat um. Bisher waren auch alle Werke des Oscar-Preisträgers erfolgreich und hochgelobt, da steigt der Druck natürlich gewaltig an. Doch George Clooney scheint einen Star nach dem anderen für "The Monuments Men" begeistern zu können, denn die Liste der A-Promis nimmt laufend zu.
Zuletzt gab Mr. James Bond persönlich sich die Ehre und sagte sein Mitwirken an dem Kriegsdrama über die Handlanger von Adolf Hitler zu. Doch mit "Skyfall"-Star Daniel Craig und natürlich George Clooney selbst in einer der Hauptrollen ist es noch lange nicht getan. Ebenfalls dabei sind Cate Blanchett, Jean Dujardin, John Goodman und sogar Bill Murray. Auch wenn einige der Namen noch nicht sicher feststehen, kann man doch davon ausgehen, dass jeder von ihnen gerne mit Clooney zusammenarbeiten würde.

George Clooney auf Nazi-Jagd

In "The Monuments Men" konzentriert sich George Clooney auf eine Gruppe von Kunstspezialisten, die versuchen, von den Nazis gestohlene Wertsachen und Schätze zurückzugewinnen, bevor sie vernichtet werden. Am Drehbuch ist Grant Heslov beteiligt, der mit Clooney schon "The Ides of March" und "Good Night, and Good Luck" verfasst hat.
Hobbit-Geständnis: Galadriel liebt Gandalf 24.10.2012

Cate Blanchett lobt nach dem Dreh zu "Der Hobbit" Gandalf-Darsteller Ian McKellen als besten Schauspieler aller Zeiten und ist sogar verliebt: "Schade, dass er nicht hetero ist!"

Für ihn würde sie sogar die Unsterblichkeit aufgeben ...
Die Liebe ist stärker als der Tod. Das hat in der "Herr der Ringe"-Saga schon Arwen bewiesen, die ihr Herz Aragorn schenkte und damit die Unsterblichkeit ihrer elbischen Herkunft der Romanze mit dem Menschenkönig opferte.
Dazu wäre auch Galadriel bereit - zumindest wenn es nach Darstellerin Cate Blanchett geht. Die hat nämlich nach den Dreharbeiten zu Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" einen neuen Schwarm: Ian McKellen alias Gandalf:
"Für mich war es etwas ganz Besonderes, mit Ian McKellen zu arbeiten, denn in 'Der Herr der Ringe' hatte ich nur kurz mit ihm zu tun, aber nun beim 'Hobbit' habe ich fast ausschließlich mit ihm gedreht", berichtet Cate Blanchett und gerät völlig außer sich:
"Er ist einfach ein Gott unter Menschen! Unsere gemeinsamen Szenen waren das Highlight meiner gesamten Karriere. Er ist ein wundervoller Mensch und ein außerordentlicher Schauspieler. Ich glaube ehrlich, er ist einer der besten aller Zeiten. Ich bin völlig hin und weg, wäre er doch nur hetero! Vielleicht klappt's ja im nächsten Leben: In einem Parallel-Universum wären wir sehr glücklich miteinander."

Bekenntnisse einer Teilzeit-Elbin

Doch nicht nur Ian McKellen lobt die Australierin in höchsten Tönen, auch Regisseur Peter Jackson steht bei Blanchett hoch im Kurs:
"Ich kann ja derzeit ausschließlich Filme machen, für die ich nur in den Schulferien vor der Kamera stehen muss, weil ich drei Kinder zwischen vier und zehn Jahren habe und mit meinem Mann auch noch das Theater von Sydney leite. Deswegen waren die zehn Drehtage für 'Der Hobbit' ein absoluter Glücksfall. Das hat enormen Spaß gemacht und Du weißt bei Peter, dass das Resultat einfach großartig sein wird. Obwohl ich nur eine kleine Rolle spiele, bin ich sehr glücklich, ein Rad an diesem riesigen Sattelschlepper zu sein."
Die ersten Bilder von Galadriel und Gandalf sehe indes wirklich vielversprechend aus. Ob die gemeinsamen Szenen wirklich so gut geworden sind, wie Cate Blanchett verspricht, gibt's ab 13. Dezember zu erleben, wenn mit "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" der erste Film der neuen Mittelerde-Trilogie ins Kino kommt.
"The Hobbit": Offizielle Handlung verkündet 15.12.2011

Vergessen, worum es in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte genau ging? Die offizielle Handlungszusammenfassung der "Hobbit"-Macher hilft - inklusive Schatsssss!

Wie war das nochmal mit dem Einen Ring?
Am Anfang von "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" drückt Bilbo ihn Gandalf fast beiläufig in die Hand - bis der Eine Ring dann doch offenbart, wie sehr er bereits an Bilbos Charakter genagt hat.
Doch wie ist der Hobbit eigentlich in den Besitz des Schmuckstucks gelangt, dass Frodo zum Schicksalsberg aufbrechen lässt, um die Zukunft von ganz Mittelerde entgegen Saurons Plänen zum Guten zu wenden?
Wer J.R.R. Tolkiens Vorgeschichte zur "Herr der Ringe"-Trilogie nie gelesen oder deren Inhalt wieder vergessen hat, dem springen nun die Macher der beiden Filme zum Roman "Der kleine Hobbit" bei. Denn heute hat die Truppe um Regisseur Peter Jackson die offizielle Inhaltsangabe zu "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" und "Der Hobbit - Hin und zurück" veröffentlicht.
[Anmerkung der Redaktion: Auch wenn Sie den Roman nicht kennen, aber den Film im Kino sehen wollen, können Sie bedenkenlos weiterlesen: Der Text ist spoilerfrei, enthält also keine Informationen, die dem Film die Spannung nehmen.]
Das Abenteuer folgt der Reise der Titelfigur Bilbo Beutlin, der in das epische Vorhaben hineingezogen wird, das verlorene Zwergenreich Erebor dem fürchterlichen Drachen Smaug zu entreißen. Aus heiterem Himmel vom Zauberer Gandalf angeheuert, findet sich Bilbo als Teil eines Gefolges von dreizehn Zwergen wieder, die vom legendären Krieger Thorin Eichenschild angeführt werden. Ihr Weg wird sie durch Wildnis und Unbill führen; durch trügerische Lande, in denen sich Goblins und Orks tummeln, tödliche Warge und Riesenspinnen, Gestaltwandler und Zauberer.
Obwohl ihr Ziel, die Ödnis des Einsamen Berges, weit im Osten liegt, müssen sie zuerst den Goblin-Höhlen entrinnen, in denen Bilbo jener Kreatur begegnet, die sein Leben für immer verändern wird? Gollum.
Hier, alleine mit Gollum an den Ufern eines unterirdischen Sees, entdeckt der nichts ahnende Bilbo nicht nur derartige List und Furchtlosigkeit an sich, dass er selbst überrascht ist, er gelangt auch in den Besitz von Gollums "Schatz", dem Ring, der unerwartete und nützliche Eigenschaften birgt. Ein einfacher, goldener Ring, mit dem das Schicksal von ganz Mittelerde auf eine Weise verknüpft ist, die Bilbo nicht einmal erahnen kann?
Erstmals bestätigen die Macher dabei auch die Rückkehr vieler "Herr der Ringe"-Darsteller, deren Figuren in Tolkiens Romanvorlage eigentlich nicht vorkommen. Die offizielle Liste lautet:
"Sir Ian McKellen kehrt als Gandalf der Graue zurück, die Figur, die er in der "Herr der Ringe"-Trilogie gespielt hat. Außerdem nehmen ihre Rollen aus den "Herr der Ringe"-Filmen wieder auf: Cate Blanchett als Galadriel; Sir Ian Holm als der ältere Bilbo; Christopher Lee als Saruman; Hugo Weaving als Elrond; Elijah Wood als Frodo; Orlando Bloom als Legolas; und Andy Serkis als Gollum."
Kinostart von "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" ist am 13.12.2012, der zweite Film "Der Hobbit - Hin und zurück", der eine inhaltliche Brücke vom Ende der Geschehnisse im Roman bis hin zum Beginn von "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" schlägt, kommt ein Jahr später am 12.12.2013 ins Kino.
Terrence Malick dreht mit Bale und Blanchett 03.11.2011

Gleich zwei Filme plant der "Tree of Life"-Regisseur mit den beiden Hollywoodstars. Ein drittes Projekt mit Ben Affleck ist ebenfalls in der Mache.

Der Kinopoet drückt für seine Verhältnisse ganz schön auf die Tube.
Fünf Filme in 40 Jahren: So lautet die bisherige Bilanz von "The Tree of Life"-Regisseur Terrence Malick. Vier Jahrzehnte voll meditativer Arbeit scheinen jedoch genug zu sein. Aktuell mutiert der Lyriker unter den Filmemachern nämlich zum Arbeitstier. Drei Filme hat der 68-Jährige derzeit in der Pipeline. Zwei davon werden Ähnlichkeiten in der Besetzung haben: Cate Blanchett und Christian Bale wurden sowohl für "Lawless" als auch für "Knight of Cups" verpflichtet.
Worum es in den beiden Bale/Blanchett-Filmen geht, will Malick momentan noch nicht verraten. Mit den Dreharbeiten soll jedoch schon im kommenden Jahr begonnen werden, und zwar direkt hintereinander. Wer es so eilig hat, der sollte auch sonst schon das ein oder andere Schäfchen im Trockenen haben. Und tatsächlich: Die Besetzungsliste von "Lawless" glänzt mit weiteren Namen wie Ryan Gosling, Rooney Mara und Haley Bennett. Und "Knight of Cups" wird definitiv noch durch die atemberaubende Schönheit von Isabel Lucas bereichert.
Bevor Malick die beiden Projekte angeht, will er erst noch ein drittes Projekt zu Ende bringen. Obwohl es schon weiter fortgeschritten ist als die Bale/Blanchett-Filme, hat es noch keinen Titel. Allerdings wird auch hier eine beeindruckende Schauspielerriege versammelt. In der Hauptrolle wird Ben Affleck zu sehen sein, des weiteren spielen Rachel Weisz, Rachel McAdams, Javier Bardem und Olga Kurylenko mit.
Offizielle Informationen zur Handlung gibt es zwar auch hier nicht, laut Gerüchteküche soll es aber um eine über Ländergrenzen geführte Dreiecksbeziehung gehen. Ob sich die Gerüchte nun bewahrheiten oder nicht: Malick-Filme sind und bleiben ein Erlebnis. Freuen darf man sich also so oder so über die ungewohnte Flut an cineastischem Output.
"Hobbit"-Dreh: "Herr der Ringe"-Familientreffen für Elijah Wood 28.06.2011

Frodo kommt in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" nicht vor, doch Elijah Wood tritt trotzdem im Film auf - und seine Vorfreude ist riesig!

Ein Film sie zu binden?
Die Schauspieler aus der "Herr der Ringe"-Trilogie sind sich untereinander derart verbunden, dass sich einige eine elbische Neun tätowieren ließen - passend zu den neun Ringgefährten aus dem ersten Film. Einer davon ist natürlich Frodo-Darsteller Elijah Wood, der sich besonders gerne an die Dreharbeiten zu J.R.R. Tolkiens epischer Fantasy-Trilogie erinnert.
Dank Peter Jackson wird Wood seine Freunde aus alten Mittelerde-Tagen nun wiedersehen - und das auch noch in voller Hobbit-Montur vor laufenden Kameras! Denn der Regisseur der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit: An Unexpected Journey" verschaffte Elijah Wood einen kurzen Gastauftritt als Frodo, obwohl der Neffe von Titelheld Bilbo Beutlin im Roman gar nicht vorkommt.
"Meine Szene ist nur ganz kurz", erklärt Elijah Wood. "Schließlich spielt 'The Hobbit' 60 Jahre vor Frodos Geburt. Aber im Drehbuch gibt es eine kleine Szene mit mir und Sir Ian Holm, der seine Rolle als älterer Bilbo ebenfalls wiederholt."
Insider vermuten dabei, dass der ältere Bilbo zusammen mit Frodo die Abenteuer um die Reise zum Einsamen Berg mit dem Drachen Smaug, auf der der junge Bilbo auch Gollum den Einen Ring abnimmt, im Roten Buch der Westmark liest - und damit die Erzählperspektive der beiden Hobbit-Filme für den Zuschauer als Rahmenhandlung etabliert. Auf die Dreharbeiten zu diesen Sequenzen, die demnächst im neuseeländischen Wellington anstehen, freut sich Elijah Wood riesig:
"Es fühlt sich an, als würde ich zu einem Familientreffen reisen. Es kehren ja noch viele andere Darsteller aus den "Herr der Ringe"-Filmen zurück. Ich war letztes Jahr im Februar schon zu Besuch in Neuseeland, weil ich ohnehin gerade in Australien gewesen war. Da bin ich einfach für neun Tage 'rüber und hab mich mit ein paar Leuten von damals getroffen. Mann, das war richtig wild, wieder in diesem Wirbelwind zu sein, all die Menschen zu treffen, die nun wieder an Mittelerde arbeiten. Es war so cool, wieder dabei zu sein, und das wird nun bei den Dreharbeiten sicher genauso."
Obwohl Elijah Wood nicht verraten hat, welche der "Herr der Ringe"-Kollegen er im Februar genau getroffen hat, ist inzwischen klar, wem er bei den anstehenden Dreharbeiten auf jeden Fall begegnen wird: Ian McKellen kehrt als Gandalf zurück, Cate Blanchett als Galadriel, Hugo Weaving als Elrond, Christopher Lee als Saruman, Andy Serkis als Gollum und Orlando Bloom als Legolas!
Hobbit-Filme: Starttermine und Titel festgelegt 31.05.2011

"An Unexpected Journey" und "There and Back Again" sind die Titel von Peter Jacksons Filmen zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte. Auch die Termine stehen!

Kalender und Stift bereithalten!
Mittelerde-Fans sollten sich Freitag, den 14. Dezember 2012 und Freitag, den 13. Dezember 2013 (hoffentlich kein böses Omen!) dick anstreichen. Denn dann kommen die beiden Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" ins Kino, wie Filmriese Warner nun offiziell verkündet hat. Die Starttermine gelten wohl wie bei den "Herr der Ringe"-Filmen weltweit mit minimalen stundenweisen Abweichungen je nach Zeitzone.
In Absprache mit Regisseur Peter Jackson sind auch die offiziellen englischen Titel gefunden. Der erste Film wird "The Hobbit: An Unexpected Journey" heißen, der zweite "The Hobbit: There and Back Again". Beide Titel sind eng ans Werk von Kultautor J.R.R. Tolkien angelehnt.
Denn das erste Kapitel im "Hobbit" heißt "An unexpected Party" (deutsch "ein unerwartetes Fest") und beschreibt, wie sich Gandalf und die Zwerge in Bilbos Heim einnisten, singen und feiern, bevor sie ihn zur Reise zum Einsamen Berg und dem Drachen Smaug überreden, auf der Bilbo auch den Einen Ring findet. Von daher ist natürlich nicht nur das Fest unerwartet, sondern erst Recht die anschließende Reise!
Der zweite Filmtitel ist schlicht der englische Untertitel des Romans, der im Original "The Hobbit, or There and back again" lautet. Daraus würde in früheren deutschen Übersetzungen "Der kleine Hobbit". Neuere deutsche Auflagen übernehmen Tolkiens Titel als "Der Hobbit: Oder Hin und Zurück".
Der Romantitel ist dabei aus einem fiktiven Buch im Buch entlehnt: Laut Tolkien hat Bilbo seine Erlebnisse im sogenannten "Roten Buch der Westmark" unter anderem im Kapitel "There and Back Again, A Hobbit's Holiday" festgehalten. Frodo ergänzte darin später seine eigenen Erlebnisse vom Auenland bis zum Schicksalsberg und gab dem Buch den Untertitel "Der Sturz des Herrn der Ringe und die Rückkehr des Königs". Nachdem Frodo Mittelerde den Rücken gekehrt hatte, schrieben noch Sam Gamdschie und dessen Tochter Eleanor daran. Damit ist das "Rote Buch der Westmark" die fiktive Quelle für Tolkiens berühmte Mittelerde-Romane und daher auch eine mehr als würdige Quelle für die Hobbit-Filmtitel!
Für welchen deutschen Filmtitel sich der hiesige Verleih entscheidet, steht dabei natürlich noch nicht fest - möglicherweise bleibt man auch einfach bei den englischen Versionen "The Hobbit: An Unexpected Journey" und "The Hobbit: There and Back Again".
Allerdings erzählt Regisseur Peter Jackson in den beiden Filmen etwas mehr als Tolkien in seinem Roman. Mit Rückblenden und Ausblicken verhilft Jackson Figuren aus seinen "Herr der Ringe"-Filmen zu einem Leinwand-Comeback, obwohl sie im "Hobbit" eigentlich nicht vorkommen: So wird Ian Holm als älterer Bilbo zu sehen sein, Orlando Bloom als Legolas, Elijah Wood als Frodo und Christopher Lee als Saruman.
Ein Wiedersehen gibt es darüber hinaus auch mit den "offiziellen" Hobbit-Charakteren Elrond (Hugo Weaving), Galadriel (Cate Blanchett), Gollum (Andy Serkis) und natürlich Sir Ian McKellen als Gandalf. Die Titelrolle als junger Bilbo spielt Martin Freeman aus "Per Anhalter durch die Galaxis".
"The Hobbit": Orlando Bloom als Legolas bestätigt 30.05.2011

Regisseur Peter Jackson erklärt, warum Orlando Bloom der perfekte Elb ist - und verrät Details über Saurons Feste Dol Guldur und den Weißen Rat.

Es ist sein Gesicht, das man vor sich sieht, wenn von Mittelerdes Elben die Rede ist?
Die sprichwörtliche Anmut von Mittelerdes Elben verkörperte er wie kein anderer: Orlando Bloom, der in der "Herr der Ringe"-Trilogie als Legolas Mitglied der Ringgemeinschaft war. In der Vorgeschichte "The Hobbit" kommt Legolas zwar gemäß Autor J.R.R. Tolkien gar nicht vor, doch für die Verfilmung ist der treffsichere Elb dennoch eingeplant, wie Regisseur Peter Jackson nun auch offiziell bestätigt hat. Dabei gab's gleich noch höchstes Lob für Orlando:
"Vor zehn Jahren hat Orlando Bloom mit seiner Darstellung des Legolas eine Kultfigur erschaffen", erklärt Peter Jackson in seinem Hobbit-Blog. "Ich freue mich sehr, dass ich heute bestätigen kann, dass wir erneut mit ihm nach Mittelerde reisen werden. Ich bin begeistert, dass ich wieder mit Orlando arbeite. Das Lustige ist, dass ich inzwischen deutlich älter aussehe - er aber nicht! Wahrscheinlich ist er deshalb auch so ein wunderbarer Elb!"
Wie Orlando Bloom alias Legolas in die Handlung von "The Hobbit" eingebaut werden soll, verriet Peter Jackson leider noch nicht. Eigentlich kommt in der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte nur Legolas' Vater vor, der Elbenkönig Thranduil. Möglicherweise ist Legolas dann nur kurz als dessen Sohn zu sehen.
Thranduil, den "Twilight"-Darsteller Lee Pace darstellen wird, spielt allerdings eine bedeutendere Rolle im "Hobbit", wie Peter Jackson verriet. Ein Fan hatte via Facebook nämlich gefragt, ob es in der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte auch den Angriff des Weißen Rats um Gandalf, Galadriel und Saruman auf Saurons Festung Dol Guldur im Düsterwald zu sehen geben wird. Dieser Angriff führt letztlich zu Saurons Flucht nach Mordor, Galadriels Elben übernehmen die Herrschaft im Wald und vertreiben Saurons böse Schatten.
Zu diesem Teil des "Herr der Ringe"-Mythos erklärte Peter Jackson: "Ich werde nicht verraten, wann und wie, aber ich kann bestätigen, dass sowohl der Weiße Rat als auch Dol Guldur in den beiden Hobbit-Filmen vorkommen werden, und zwar nicht nur in einer einzelnen Szene. Wie wir das in Bilder fassen sollten, war eine große Herausforderung, aber Alan Lee und John Howe (Set-Design und Ausstattung bei der "Herr der Ringe"-Trilogie und beim "Hobbit", die Red.) sprudelten nur so über vor Ideen, daher wird es ziemlich cool aussehen."
Dann erlaubte sich Peter Jackson noch einen üblen Scherz. Er schrieb weiter: "Ich werde Euch ein exklusives Bild zeigen, wie der Weiße Rat den Angriff auf Dol Guldur plant. Selbst wenn ihr Euch die Spannung nicht verderben wollt, solltet Ihr es Euch anschauen. Für das erste Bild von Gandalf, Elrond und Galadriel, die mit furchterregenden Elbenwaffen drohen, klickt auf www.thehobbitblog.com/wp-content/uploads/2011/05/whitecouncil.jpg!"
Als Kommentar unter das Bild, auf dem Peter Jackson, Elrond-Darsteller Hugo Weaving, Gandalf-Mime Sir Ian McKellen und Galadriel-Schauspielerin Cate Blanchett mit Kinderspielsachen herumalbern, schrieb der Regisseur: "Sorry dafür, aber ich konnte einfach nicht widerstehen". Der Meister weiß also offenbar ganz genau, wie scharf die Herr der Ringe-Fans auf jedes Bildmaterial aus Mittelerde sind - und einen feinen Sinn für Humor hat er dazu auch noch?
Gandalf erklärt "Hobbit"-Pause 11.05.2011

Via Blog hat Gandalf-Darsteller Ian McKellen den Drehplan der "Herr der Ringe"-Verfilmung veröffentlicht - inklusive Bilbos Seitensprung!

Ganz übler Kalauer!
"Martin Freeman hat den 'Hobbit' verlassen!"
Mit dieser Meldung über den Hauptdarsteller der Vorgeschichte schockierte Gandalf-Mime Ian McKellen in seinem Blog die "Herr der Ringe"-Fans. Doch er beruhigte sogleich: "Keine Angst, dass ist kein Aprilscherz, sondern eine Mai-Tatsache: Martin hatte sich nur schon vor seiner Unterschrift für 'The Hobbit' für drei Sherlock-Holmes TV-Filme verpflichtet, die er in London dreht. Danach kommt er aber sofort wieder nach Mittelerde zurück."
Mittelerde bedeutet natürlich Wellington in Neuseeland, wo Regisseur Peter Jackson die "Herr der Ringe"-Trilogie gedreht hat und nun auch den "Hobbit" filmt. Selbstverständlich wird die Crew während Martin Freemans Abwesenheit nicht herumsitzen und Däumchen drehen, wie Ian McKellen klarstellt:
"Peter wird in dieser Zeit die Szenen schneiden, die wir schon im Kasten haben. Die anderen Darsteller werden die nächsten Wochen weitere Szenen drehen, in denen keine Hobbits vorkommen."
Dabei bestätigt McKellen noch einmal die Rückkehr eines weiteren "Herr der Ringe"-Darstellers: "Es wird hauptsächlich um Zwerge gehen, aber auch Elben - Hugo Weaving wird für eine längere Sequenz als Elrond zurückkehren!", verrät Sir Ian.
Zwar hatte sich Weaving schon am 1. Mai am "Hobbit"-Set gezeigt und Regisseur Peter Jackson postete daraufhin sogar ein gemeinsames Foto von sich und dem Elrond-Mimen auf seiner Website. Doch damals hatte Jackson noch betont, Hugo Weaving habe lediglich auf einen "freundschaftlichen Besuch" vorbeigeschaut. Dagegen hatte eine Sprecherin der "Hobbit"-Produktionsfirma Weavings Engagement bereits bestätigt. Nun hat Ian McKellen endgültig Klarheit geschaffen: Hugo Weaving wird erneut als Herr von Bruchtal zu sehen sein.
Weitere Originalstars aus den "Herr der Ringe"-Filmen im "Hobbit" sind besagter Ian McKellen als Gandalf, Elijah Wood als Frodo, Cate Blanchett als Galadriel, Orlando Bloom als Legolas, Andy Serkis als Gollum, Christopher Lee als Saruman und Ian Holm als gealterter Bilbo.
Cate Blanchett kennt ihre Hobbit-Rolle nicht 28.03.2011

"Never change a winning horse", muss sich Cate Blanchett gedacht haben, als sie für "The Hobbit" zusagte, ohne Details ihrer Rolle zu kennen.

Cate Blanchett hat ohne mit der Wimper zu zucken ihr Mitwirken bei "The Hobbit" vertraglich zugesichert, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, wie groß ihr Auftritt eigentlich ausfallen wird.
Die "Der Herr der Ringe"-Trilogie von Regisseur Peter Jackson gehört zu den erfolgreichsten Werken der Filmgeschichte. Cate Blanchett glänzte darin als Elbenkönigin Galadriel. Da war es für die Australierin keine Frage, auch in der Vorgeschichte "The Hobbit" mitzuspielen. Als Cate das Rollenangebot auf den Tisch flatterte, zückte sie unverzüglich den Stift und setzte ihre Unterschrift darunter.
Und das, obwohl die Oscar-Preisträgerin überhaupt keine Einzelheiten ihrer Rolle kennt. Sie weiß nicht, ob Galadriel eine große oder nur eine winzige Rolle zukommt. Cate wusste nur eins: Sie möchte unbedingt wieder dabei sein! Das ist sie nun auch. Gerade haben die Dreharbeiten zu "The Hobbit" in Neuseeland begonnen. "Ich habe bis jetzt immer noch kein Drehbuch gesehen", bekennt Cate.
Sie hat keinen blassen Schimmer, was diesmal von ihr erwartet wird, wie die 41-Jährige bestätigt: "Ich weiß noch nicht, was ich machen werde. Offensichtlich hat Galadriel keinen großen Einfluss in 'The Hobbit'. Ich gehe mal davon aus, dass es für mich Mitte des Jahres losgehen wird. Bereits bei "Der Herr der Ringe" war Blanchetts Rolle als Galadriel nicht besonders umfangreich.
Für die Topschauspielerin war es trotzdem eine Erfahrung, die sie nicht missen möchte: "Das waren möglicherweise die besten drei Wochen meines Lebens!" Während außer Cate noch viele weitere Darsteller aus "Der Herr der Ringe" ein Wiedersehen in Mittelerde feiern, ist für Liv Tyler der Elben-Ofen aus: "Bei mir hat sich keiner gemeldet. Das macht mich etwas traurig."
Erste Klappe für "The Hobbit" 21.03.2011

Ober-Hobbit Peter Jackson hat endlich den Startschuss zum lange geplanten "Herr der Ringe"-Prequel "The Hobbit" gegeben.

Gesundheitliche Probleme von Peter Jackson wirbelten Ende Januar den Drehplan zu "The Hobbit" noch einmal durcheinander. Nachdem sich der "Herr der Ringe" nun vollständig erholt hat, konnte er endlich mit den Dreharbeiten beginnen.
Endlich, die erste Klappe zum lange geplanten und heiß erwarteten "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" ist gefallen. Nach langem Hin-und Her inklusive Studioturbulenzen und Regisseurs-Wechsel war es zuletzt eine Operation von Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Peter Jackson, die den Drehstart verzögerte.
Gedreht werden nun back-to-back die beiden Filme, die Bilbo Baggins Vorgeschichte erzählen. Zum Einsatz kommt in den Stone Street Studios, Wellington, neueste 3D-Technik. Selbstverständlich entschied sich Jackson als Drehort wieder für die Schauplätze des Originals in Neuseeland.
Auch die Effekte und komplette Postproduktion werden in Neuseeland in den Studios von Weta und Park Road realisiert werden. Martin Freeman spielt Bilbo an der Seite von zum Teil aus der Ringe-Trilogie bekannten Kollegen wie etwa Ian McKellen oder Cate Blanchett. Hinter der Kamera versammelte Peter Jackson ebenso Tolkien-erfahrene Kräfte wie Kameramann Andrew Lesnie und Score-Komponist Howard Shore.
Als Produzenten stehen Jackson Fran Walsh und Carolynne Cunningham zur Seite. "Herr der Ringe"-Fans müssen trotzdem noch ein wenig Geduld aufbringen. Schließlich sollen die beiden "Hobbit"-Filme wie die erfolgreiche Ringe-Trilogie zur Weihnachtssaison, also Ende 2012 bzw. Ende 2013 anlaufen.
Oscar-Dreikampf zwischen "Gravity", "American Hustle" und "12 Years a Slave 16.01.2011

Der Space-Hit und die Gaunerballade haben 10 Oscarchancen, das Sklavendrama 9. Keine Nominierung für Daniel Brühl!

Kreisen die meisten Oscars demnächst in der Erdumlaufbahn, stellt sie sich ein Trickbetrüger auf den Kaminsims oder vergolden sie einem Ex-Sklaven die Freiheit? 2013 war ein großartiges Kinojahr mit vielen außergewöhnlichen Filmen. Kein Wunder also, dass die Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die Oscar-Verleihung am 3. März keinen klaren Favoriten sieht. Gleich drei Filme liegen mit jeweils zehn bzw. neun Nominierungen vorne: "Gravity", "American Hustle" und "12 Years a Slave". Unter diesen dreien wird daher wohl auch der Oscar für den besten Film und die beste Regie ausgefochten. Superstar Sandra Bullock darf sich für ihr bewegendes Porträt einer gestrandeten Astronautin in "Gravity" zudem Hoffnungen auf den Oscar für die beste Hauptdarstellerin machen, auch wenn sie mit Amy Adams, die für ihre sexy Gaunerin in "American Hustle" bereits den Golden Globe gewann, und Cate Blanchett als abstürzende Society-Lady in Woody Allens "Blue Jasmine" starke Konkurrenz hat. Ähnlich spannend geht es bei den Männern zu. Hier gibt es gleich vier Favoriten mit Chiwetel Ejiofor im eindringlichen Drama "12 Years a Slave", Leonardo DiCaprio als gnadenloser Aktienbetrüger in Martin Scorseses "The Wolf of Wall Street", Christian Bale in "American Hustle" als Gauner, der im Auftrag des FBI korrupte Politiker in die Falle locken soll. Und dann ist da noch Matthew McConaughey in "Dallas Buyers Club" (6 Nominierungen) als texanischer Supermacho, der nach seiner AIDS-Erkrankung zum Aktivisten und Helden der Schwulenszene mutiert, weil er nicht zugelassene Medikamente in die USA schmuggelt. McConaughey hat nicht zuletzt wegen seiner körperlich mitreißenden Performance vermutlich leicht die Nase vorn. Zudem ist Jared Leto, der McConaugheys Figur als Dragqueen beim großangelegten Vertrieb der Medikamente zur Seite steht, der klare Favorit bei den Nebendarstellern. Lediglich der somalische Schauspieler Barkhad Abdi, der Tom Hanks als Pirat in "Captain Phillips" die Stirn bietet, hat hier Außenseiterchancen. Daniel Brühl, der für sein Porträt von Formel-1-Legende Niki Lauda in "Rush - Alles für den Sieg" noch für einen Golden Globe nominiert war, wurde bei den Oscars leider nicht berücksichtigt. Bei den Golden Globes gewann auch "Panem"-Star Jennifer Lawrence als eifersüchtige und schicksalhafte Frau von Christian Bale in "American Hustle" für ihre ungewohnt rotzige Darstellung den Preis als beste Nebendarstellerin. Doch bei den Oscars dürfte Lupita Nyong'o die besseren Karten haben als vom gnadenlosen Sklaventreiber Michael Fassbender geplagte Leidensgenossin von Chiwetel Ejiofor in "12 Years a Slave". Peter Jacksons erfolgreicher zweiter Teil der Hobbit-Trilogie "Smaugs Einöde" wurde traditionsgemäß nur in technischen Kategorien wie Ton, Tonschnitt und Spezialeffekte nominiert - und muss sich dabei wohl dem visuell revolutionärsten Film des Jahres "Gravity" beugen, der wegen seiner besonderen Machart auch bei Kamera, Ausstattung und Schnitt als Favorit gilt. Das mag am Verleihungs-Abend auch den Ausschlag für die meisten Oscars insgesamt geben, auch wenn andere Filme in den "Königskategorien" der Schauspieler, Regisseure und des besten Films besser abschneiden sollten. Fans von Kostüm-Epen dürfen indes auf einen Oscar für "Der große Gatsby" hoffen, vielleicht macht aber auch das Kampfkunst-Epos "The Grandmaster" hier das Rennen. In den beiden Drehbuchkategorien gilt die Verfilmung von "12 Years a Slave" als sicherer Tipp, als Originaldrehbuch wird "American Hustle" vermutlich triumphieren über das innovative Buch zu "Her" über einen Mann, der sich in das lernfähige, personalisierte Betriebssystem seines Computers verliebt. Der deutsche Beitrag "Zwei Leben" hat eine Nominierung für den Auslands-Oscar leider knapp verpasst, hier wurden Beiträge aus Belgien, Italien, Dänemark, Kambodscha und Palästina nominiert. Bei den Animationsfilmen ist Disneys moderne Märchen-Adaption "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" wohl Favorit gegen "Die Croods" und "Ich - Einfach unverbesserlich 2". Wer dann am Ende wirklich einen Goldjungen mit nach Hause nehmen darf, das entscheidet sich in der Nacht zum 3. März in Los Angeles, wenn Kult-Komikerin Ellen De Generes nach 2007 zum zweiten Mal durch die wichtigste Gala der Welt führt und die magischen Worte durch das Dolby Theatre hallen "And the Oscar goes to?" » Alle Oscar-Nominierungen im Überblick
"The Hobbit": Orlando Bloom angeblich wieder als Legolas 09.12.2010

Obwohl Legolas im "Hobbit"-Roman nicht vorkommt, soll Orlando Bloom in der Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte eine wichtige Rolle spielen.

Für viele war er die Lieblingsfigur der Trilogie.
Langes goldenes Haar, der strahlende Blick eines Elbenschützen und Reitkunststücke der feinsten Art: Orlando Bloom war als Legolas der Schwarm vor allem weiblicher "Herr der Ringe"-Fans. Diese können sich nun möglicherweise in der Verfilmung der Vorgeschichte "The Hobbit" auf ein Wiedersehen mit dem treffsicheren Elben freuen.
Denn obwohl Legolas im Roman von J.R.R. Tolkien gar nicht vorkommt, will Regisseur Peter Jackson Orlando Bloom wohl trotzdem dabei haben, wie es aus Wellington in Neuseeland verlautet, wo die "The Hobbit"-Macher bereits eifrig zu Gange sind.
"Es soll um deutlich mehr als einen kurzen Gastauftritt für Orlando Bloom gehen", will ein Insider dort erfahren haben. "Ein Grund ist, dass die Gespräche über eine Rückkehr von Hugo Weaving als Elrond und Andy Serkis als Gollum sich als deutlich zäher erweisen als gedacht."
Möglicherweise steht dahinter der Gedanke, dass beim Scheitern der Gespräche neue Gesichter für altbekannte Figuren her müssten und das Kinopublikum mit einem liebgewonnenen "Herr der Ringe"-Helden wie Orlando Bloom als Legolas dafür einen Ausgleich hätte.
Wie Legolas in die Handlung von "The Hobbit" eingebaut werden könnte, ist allerdings fraglich. Zwar spielen die Elben eine wichtige Rolle, speziell in der abschließenden Schlacht der fünf Heere. Doch im Roman wird dabei nur Legolas' Vater, der Elbenkönig Thranduil, erwähnt - nicht jedoch Legolas selbst.
Für Fans der "Herr der Ringe"-Trilogie dürfte die mögliche Rückkehr von Orlando Bloom dennoch eine gute Nachricht sein - nachdem man sich tags zuvor schon über die offizielle Wiederkehr von Cate Blanchett als Galadriel freuen durfte ...
"The Hobbit": Cate Blanchett als Galadriel bestätigt 08.12.2010

Nach den "Herr der Ringe"-Filmen spielt Cate Blanchett auch in der Vorgeschichte "The Hobbit" die Elben-Fürstin Galadriel. Auch Zauberer Radagast ist besetzt.

Mittelerde füllt sich wieder mit Leben.
Regisseur Peter Jackson trommelt für die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" seine alten Weggefährten zusammen. Nach Ian McKellen als Gandalf wurde nun auch Cate Blanchett für die Rolle der Elben-Fürstin Galadriel bestätigt.
"Cate ist eine meiner absoluten Lieblingsschauspielerinnen", sagt Peter Jackson. "Ich bin total begeistert, dass sie wieder in die Rolle schlüpft, die sie in den früheren Filmen so wunderschön zum Leben erweckt hat."
Damit dürfte Jackson nicht alleine sein: Die Szenen in Lothlorien, in denen Cate Blanchett, von weichem Licht umhüllt, Frodo Mut für seine unmöglich scheinende Aufgabe zuspricht, den Einen Ring zu vernichten, gehört zum Schönsten, das die "Herr der Ringe"-Trilogie zu bieten hat.
Doch Peter Jackson hat nicht nur alte Gefährten wie Cate Blanchett und Ian McKellen an Bord von "The Hobbit", er vermeldet auch spektakuläre Neuzugänge. Nach Martin Freeman in der Titelrolle als Bilbo Beutlin und Richard Armitage als Zwergen-Anführer Thorin konnte Jackson nun Sylvester McCoy als Zauberer Radagast gewinnen.
McCoy hat besonders in England Kultstatus: Er spielte in der SciFi-Serie "Doctor Who" die Hauptrolle als exzentrischer außerirdischer Wissenschaftler, der durch die Zeit reist und eine Schwäche für den Planeten Erde hat. Seine "Hobbit"-Rolle als Zauberer Radagast, der seine Gestalt verändern kann, macht Sylvester McCoy zum Cousin Gandalfs und Streiter gegen Saurons dunkle Pläne. Radagast, Herr über die Vögel, sandte Gandalf den Adler Gwaihir zu Hilfe, als dieser auf dem Turm Orthanc in Isengart gefangen saß.
Dazu spielt Ken Stott aus "King Arthur" den Zwerg Balin. Der Schwede Mikael Persbrandt, der in der gleichnamigen Kultserie an der Seite von "Kommissar Beck" agiert, mimt Beorn: Der Einsiedler, der sich in einen Bären verwandeln kann, gewährt Bilbo, Gandalf und den Zwergen auf dem Weg in den Düsterwald Unterschlupf und versorgt sie mit Proviant für ihre gefährliche Reise zum Einsamen Berg.
Damit hat Peter Jackson schon fast alle wichtigen Figuren aus "The Hobbit" besetzt und kann nun wie geplant Neuseeland in Mittelerde verwandeln und die magischen Geschehnisse aus J.R.R. Tolkiens Roman in gewohnt eindrucksvolle Kinobilder bannen.
Schauspielverbot für "The Hobbit": Peter Jackson klagt Gewerkschaften an 27.09.2010

Noch mehr Ärger um "The Hobbit": Gewerkschaften rufen zum Boykott auf. Ian McKellen und Cate Blanchett unterstützen das, Peter Jackson wehrt sich.

Dabei zeigt Tolkien doch so wundervoll, wohin die Gier nach einem "Schatsss" führen kann ?
Obwohl Smeagol aus unstillbarer Gier nach seinem glitzernden "Schatsss" zum glitschigen Monster wurde und auch Bilbo Beutlin fast dem dunklen Ruf des Einen Rings erlegen wäre: Die angehenden Darsteller und Crew-Mitglieder der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte schielen dennoch nach ihrem eigenen, glitzernden Schatz - und fordern mehr Geld!
Denn nach Meinung der Gewerkschaften sind die von den Produzenten angebotenen Arbeitsverträge viel zu schlecht dotiert. Darum riefen sieben wichtige Gewerkschaften, darunter die renommierte US-amerikanische Screen Actors Guild, zum Boykott des Projekts auf.
Hauptgrund für den Protest gegen die "Hobbit"-Produzenten ist die zu geringe Gewinnbeteiligung. Diese liege im Vergleich zu in Australien gedrehten Großproduktionen wie "Mad Max 4" oder "Happy Feet 2" deutlich niedriger. Außerdem wollen die "Hobbit"-Macher keine Entschädigung bei Kündigung eines Vertrages zahlen.
Unterstützt wird die daraus abgeleitete Aufforderung zum Boykott unter anderem von Ian McKellen, Hugo Weaving und Cate Blanchett, die alle für die "Hobbit"-Filme vorgesehen sind. Produzent Peter Jackson, der wegen der akuten Finanznot beim Geldgeber MGM und dem ständig verschobenen Drehstart ohnehin schon schwer gebeutelt ist, hält das Ganze allerdings für ein reines Machtspiel:
"Die Gewerkschaften wollen nur ihren Einfluss ausbauen", ereifert sich der "Hobbit"-Produzent in einem offenen Brief. "Hier geht es um ein Problem, für das sich eine Lösung finden lässt. Bei der Frage nach Arbeitsbedingungen und Gehältern gibt es ja immer unterschiedliche Meinungen, aber ich habe mein Team und meine Schauspieler immer fair und respektvoll behandelt. Unser Fond, mit dem sie diesmal am Gewinn von 'The Hobbit' beteiligt werden, ist extrem profitabel."
Der "Herr der Ringe"-Macher ist regelrecht erbost, erklärt er weiter: "Mein Ärger wächst täglich, weil eine kleine Minderheit ein Projekt gefährdet, an dem hunderte Menschen in den letzten zwei Jahren gearbeitet haben, und das in den nächsten vier Jahren Tausenden einen Arbeitsplatz bieten wird. Es geht um hunderte Millionen Dollar, die Warner Brothers in die neuseeländische Wirtschaft stecken wird. Die Bedingungen der Gewerkschaft sind so extrem, dass sie niemals erfüllt werden können und sie wären sogar ungesetzlich. Wenn wir sie erfüllen würden, würde es das Ende von 'The Hobbit' bedeuten, oder, dass er in Osteuropa gemacht wird. Das würde eine lange Dürre für neuseeländische Blockbuster-Produktionen nach sich ziehen. Ich weiß zum Beispiel, das ein großes Studio wie Disney schon jetzt gar nicht mehr hier drehen will, weil sie sich so über die Gewerkschaften ärgern."
Selbstverständlich sehen das die Gewerkschaften komplett anders und werfen Peter Jackson & Co. vor, dass diese sich noch nicht einmal an den Verhandlungstisch mit ihnen setzen.
Bei so viel Streit ums Geld drängt sich der Verdacht auf, es liege ein Fluch über den "Hobbit"-Filmen - gar nicht unähnlich dem, der auf dem Einen Ring lastet ...
Blanchett wieder Galadriel in "The Hobbit" 09.12.2009

"Herr der Ringe"-Macher Peter Jackson will Cate Blanchett für die Verfilmung der Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" als Elbenfürstin Galadriel.

Eine lichtumflutete Elbin verzaubert Frodo auf einer mystischen Waldlichtung im Reich Lorien: Cate Blanchett war als Galadriel eine der schönsten Erscheinungen der "Herr der Ringe"-Filme!
Kein Wunder also, dass die anmutige Australierin nun auch in der zweiteiligen Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" die bezaubernde Elbenfürstin geben soll. Das kann sich zumindest Produzent und Ringe-Regisseur Peter Jackson gut vorstellen:
"Die Chancen auf ein Wiedersehen mit Cate Blanchett als Galadriel sind groß", sagt Jackson. "Das gilt auch für Elrond, der in den ersten drei Filmen von Hugo Weaving gespielt wurde."
In der Buchvorlage von J.R.R. Tolkien spielen die Elben eine ähnliche Rolle wie in der "Herr der Ringe"-Trilogie. So legen Bilbo und die dreizehn Zwerge auf ihrem Weg zum Einsamen Berg und dem Drachen Smaug einen Erholungsaufenthalt bei Elrond in Bruchtal ein. Und in der großen Schlacht am Ende von "The Hobbit" verbünden sich die anfangs verfeindeten Elben und Zwerge schließlich gegen die angreifenden Orks.
Einen kleinen Haken gibt es allerdings noch bei der Verpflichtung von Cate Blanchett als Galadriel und Hugo Weaving als Elrond: "Natürlich wollen die beiden erstmal das Drehbuch sehen, bevor sie zusagen", erklärt Peter Jackson. "Wir können das Ganze daher erst dann ernsthaft angehen, wenn wir offiziell Grünes Licht für das Skript haben."
Der einzige trotzdem bereits bestätigte Darsteller für die beiden "Hobbit"-Filme ist indes Ian McKellen als Gandalf. "Er ist immerhin 2000 Jahre alt und spielt bereits im Hobbit eine wichtige Rolle", sagt Jackson. "Ansonsten ist 'The Hobbit' aber ein echtes Prequel, da die Geschehnisse 60 Jahre vor 'Herr der Ringe' spielen. Die meisten Figuren der Trilogie gab es zu dieser Zeit noch gar nicht."
Allerdings sind auch für die Helden der Hobbit-Handlung außer Cate Blanchett und Hugo Weaving fast noch keine Darsteller gefunden. Zumindest kommt aber das Casting auf Touren. Angeblich soll Brian Cox aus "Troja" einen der Zwerge spielen. Doch die Frage, wer den Titelhelden Bilbo Beutlin mimen soll, ist nach Gerüchten um Daniel Radcliffe - die dieser inzwischen dementierte - völlig offen. Aber, so wie es aussieht, haben Produzent Peter Jackson und Regisseur Guillermo Del Toro ohnehin noch genügend Zeit: Angeblich muss der Dreh der Hobbit-Filme wegen Finanzproblemen beim Filmstudio MGM ohnehin von März 2010 auf Sommer verschoben werden.
Naomi Watts ist Hollywoods Goldesel 07.10.2009

Weder Angelina Jolie noch Megan Fox sind Hollywoods rentabelste Stars, sondern Down-Under-Schönheit Naomi Watts.

Geht es um Rentabilität, müssen Hollywoods Studiobosse auf die Dienste von Naomi Watts zurückgreifen und nicht auf Angelina Jolie oder Megan Fox.
Angelina Jolie ist zwar die bestbezahlte Frau Hollywoods und nach wie vor dick im Geschäft. Auch Leinwandbeauty Megan Fox kann sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. In Sachen Rentabilität können die Augenweiden jedoch einer Person nicht das Wasser reichen: Naomi Watts.
Die Australierin ist Hollywoods Top-Umsatzmaschine und zaubert Filmbossen ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht. Pro eingesetztem Dollar spült die 41-Jährige 44 Dollar in die Studiokassen. Damit liegt der Star aus "King Kong" drei Dollar vor Jennifer Connelly.
Über den dritt-profitabelsten Rang in der Filmmetropole darf sich relativ weit abgeschlagen Rachel McAdams mit 30 Dollar pro bezahltem Dollar freuen. Auf den Plätzen folgen Natalie Portman (28 Dollar), Meryl Streep (27 Dollar), Jennifer Aniston (26 Dollar) und Halle Berry (23 Dollar). Komplettiert werden die Top Ten von Cate Blanchett, Anne Hathaway und Hilary Swank. Hollywoods Hotties Angelina Jolie und Megan Fox schafften es dagegen nicht in die Profit-Top 10.
Graziler Ohren-Fan 30.01.2009

Als Elbenkönigin wurde sie berühmt. Jetzt gibt Cate Blanchett in "Der seltsame Fall des Benjamin Button" eine Balletttänzerin und Brad Pitts große Liebe.

Zu den zehn wichtigsten Persönlichkeiten eines Landes zu gehören, ist schon eine Leistung. Verfügt diese Person auch noch über eine gehörige Portion Talent und ist Australierin, kann eigentlich nur von einer die Rede sein: Cate Blanchett.
Ihre Leidenschaft für die Schauspielerei ist legendär und macht sie zu einer Künstlerin der besonderen Art: Cate Blanchett braucht ihren Beruf, wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder, dass sie bei vielen Regisseuren als Traumbesetzung gilt. Diesmal schnappte sich "Sieben"-Regisseur David Fincher den blonden Star und engagierte Blanchett für die Rolle in "Der seltsame Fall des Benjamin Button" - als brünette Balletttänzerin Daisy, die sich in den immer jünger werdenden Brad Pitt verliebt.
Das Talent, beinah jede Figur glaubhaft zu verkörpern, erkannte 1998 auch Regisseur Shekhar Kapur, der die bekennende Korsett-Liebhaberin für Queen "Elizabeth" engagierte und ihr damit zum Durchbruch verhalf. Diese Rolle brachte ihr eine Oscar-Nominierung ein. Mit der Fortsetzung "Elizabeth - Das goldene Königreich" kehrte das Gespann Kapur/Blanchett 2007 auf die Leinwand zurück - auch dieser Film ging ins Oscar-Rennen. Dabei ist Blanchett nicht einmal Engländerin, sondern stammt aus dem einstigen Schwerverbrecher-Exil Ihrer Majestät: 1969 wurde sie in Melbourne als Tochter eines Texaners und einer Australierin geboren.
Vor der Kamera stand Cate zum ersten mal mit 18: Während eines Urlaubs in Ägypten sprach sie ein Filmemacher an und engagierte sie für eine Minirolle in einem arabischen Boxerdrama. Obwohl sich Cate an den Dreh zu der Low-Budget-Produktion nur mit Grauen erinnert, war ihre Begeisterung für die Schauspielerei geweckt.
Kurz danach schrieb sie sich für ein Schauspielstudium am National Institute of Dramatic Art ein. 1993 bekam sie den ersten Kritikerpreis als beste Newcomerin in Sydney und spielte sich anschließend mit großem Erfolg durch sämtliche Bühnenklassiker.
1997 dann der erste große Kinofilm: Im Kriegsdrama "Paradise Road" war Cate Blanchett neben Glenn Close zu sehen. Im selben Jahr spielte sie mit Ralph Fiennes in der Historien-Romanze "Oscar und Lucinda". Im Edel-Thriller "Der talentierte Mr. Ripley" glänzte sie mit Matt Damon, Jude Law und Gwyneth Paltrow um die Wette.
Es folgten sechs exzellente Auftritte innerhalb von nur einem Jahr: In Sam Raimis Psychoschocker "The Gift - Die dunkle Gabe" half sie als Hellseherin, einen Mord aufzuklären. Anschließend brachte sie Billy Bob Thornton und Bruce Willis in der Gangsterkomödie "Banditen!" ziemlich ins Schwitzen.
In "Schiffsmeldungen" schockierte sie als skrupellose Männerfresserin. Tom Tykwer konnte sie für die Hauptrolle in "Heaven" gewinnen und kurz darauf begeisterte sie in "Die Journalistin" als beherzte Medienfrau. Danach lernte sie in "The Missing" wieder die mysteriöse Seite des Lebens kennen.
Auch wenn ihr Auftritt als Galadriel in "Der Herr der Ringe" recht kurz war - die Rolle der Elben-Königin und Ringträgerin ließ die Kritiker in helle Begeisterung verfallen. Für Cate war das die gerechte Anerkennung als großartige Schauspielerin.
Für sich selbst nahm Cate von diesem Projekt neben Ruhm und Anerkennung auch ihre Kautschukohren mit. Scherzhaft behauptete sie einst, diese Rolle nur wegen dieser Ohren angenommen zu haben. Schließlich ließ sie die Lauscher mit Bronze überziehen und schenkte sie ihrem Mann zum Valentinstag. Jetzt stehen sie auf Cates Kaminsims - vielleicht sogar neben der Oscar-Statue, die sie 2005 für ihre bezaubernd rustikale Darstellung der Katharine Hepburn in "Aviator" erhielt.
2006 hatte man viel Gelegenheit, sich an Cates Talent zu erfreuen: Sie spielte mit Brad Pitt in "Babel" eine Frau, die ums Überleben kämpft. Steven Soderbergh engagierte sie für den Schwarz-Weiß-Thriller "The Good German", bei dem sie ihre deutschen Sprachkenntnisse einbrachte. Für die Lehrerin, die einem Schüler in "Tagebuch eines Skandals" verfällt, erhielt Cate eine Oscar-Nominierung. Im folgenden Jahr bot sie eine außergewöhnliche Verkörperung von Folklegende Bob Dylan in "I'm not there", der ein fesselnder Auftritt als schwarzhaarige KGB-Agentin in in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" folgte.
In all dem Drehstress brachte Blanchett im Dezember 2001 ihren Sohn Dashiell John Upton zu Welt, benannt nach Dashiell Hammett, dem Autor des Krimiklassikers "Die Spur des Falken". 2004 folgte Roman Robert und im Jahr 2008 schloss sich Ignatius Martin an. Seit 1997 ist Cate mit dem Schriftsteller Andrew Upton verheiratet.
Viel mehr ist über ihr Privatleben nicht bekannt und Cate würde sich hüten, weitere Details zu verraten. Im Gegensatz zu anderen Hollywood-Stars stellt sie ihre Rollen in den Vordergrund. Nur dann, so ist sie überzeugt, hat der Zuschauer einen klaren Blick auf die von ihr dargestellte Figur.
Auch wenn sich Cate Blanchett als Intendantin der Sydney Theatre Company zukünftig verstärkt der Bühne widmen will, bleibt sie dem Film erhalten. Nach "Der seltsame Fall des Benjamin Button" wird sie Gerüchten zufolge bei drei Projekten mit an Bord sein: In der Liebesgeschichte "As Bees in Honey Drown", im Western "North of Cheyenne" und in der Komödie "The Dangerous Husband".
GEBURTSDATUM: 14.05.1969
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GEBURTSDATUM: 14.05.1969

Familie

Mutter: June Blanchett
Vater: Robert Blanchett (Werbefachmann, starb 1979)
Schwestern: Genevieve (
Bruder: Bob (Computerfachmann)
Ehemann: Andrew Upton (Autor, seit 29.12.1997)
Söhne:
Dashiell John Upton (von Andrew Upton, geb. 03.12.2001)
Roman Robert (von Andrew Upton, geb. 23.04.2004)

Autogrammadresse

c/o Wolf/Kasteler PR
335 North Maple Drive
Suite 351
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