Christian Bale
REALER NAME:
Christian Charles Philip Bale
GEBURTSTAG:
30.01.1974 in Haverfordwest, Pembrokeshire,
Christian Charles Philip Bale
GEBURTSTAG:
30.01.1974 in Haverfordwest, Pembrokeshire,
Kurzinfo
Christian Bale ist das Chamäleon unter der jungen Generation von Hollywood-Schauspielern: Trotz seiner Attraktivität setzt er nicht auf sein Aufsehen, sondern spielt jede Rolle bis zur Selbstaufgabe und schreckt auch nicht davor zurück, hässlich oder entstellt vor die Kamera zu treten, wenn es der Part verlangt. Sein bedingungsloser Einsatz, der vollkommene Mangel an Eitelkeit und seine erstaunliche Wandlungsfähigkeit rücken ihn in ...weiter »
GEBURTSDATUM: 30.01.1974
Christian Bale ist das Chamäleon unter der jungen Generation von Hollywood-Schauspielern: Trotz seiner Attraktivität setzt er nicht auf sein Aufsehen, sondern spielt jede Rolle bis zur Selbstaufgabe und schreckt auch nicht davor zurück, hässlich oder entstellt vor die Kamera zu treten, wenn es der Part verlangt. Sein bedingungsloser Einsatz, der vollkommene Mangel an Eitelkeit und seine erstaunliche Wandlungsfähigkeit rücken ihn in die Liga von Ausnahmeschauspielern wie Robert De Niro, Marlon Brando oder Al Pacino.So ist sein Batman/Bruce Wayne, den er 2005 für Christopher Nolan in "Batman Returns" spielte und der ihn auch beim Mainstream-Publikum zum Star machte, der düsterste und komplexeste, aber auch menschlichste und nachvollziehbarste aller Leinwand-Batmans: Bale geht es um die totale Verkörperung seiner Figuren. Für "The Machinist", die Rolle, die er unmittelbar vor "Batman Returns" spielte, nahm er 30 Kilo ab - ohne dass es die Produzenten verlangt hatten -, um überzeugend einen von Schuldgefühlen an den Rande des Wahnsinns getriebenen Mann spielen zu können, der mehr als ein Jahr nicht mehr geschlafen hat. Dennoch sagt er: "Ein Schauspieler sollte niemals größer sein als der Film, in dem er spielt."
Christian Charles Philip Bale wurde am 30. Januar 1974 im walisischen Haverfordwest als jüngstes von vier Geschwistern geboren. Sein professionelles Debüt gab er im Kindesalter an der Seite von Rowan Atkinson auf einer Bühne im Londoner West Ende. Mit 13 Jahren wurde er unter 4000 anderen Kindern für die Hauptrolle in Steven Spielbergs "Das Reich der Sonne" ausgewählt. Als Jugendlicher und junger Erwachsener machte Bale mit Rollen in "Newsies - Die Zeitungsjungen", "Swing Kids" oder "Betty und ihre Schwestern" auf sich aufmerksam. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre verlief seine Karriere mit Ausnahme seines beachtlichen Auftritts in Todd Haynes' Glamrockoper "Velvet Goldmine" 1998 relativ ereignislos, bis er 2000 von Mary Harron als perverser Serienmörder Patrick Bateman in der Verfilmung von Bret Easton Ellis' Skandalroman "American Psycho" besetzt wurde (eine Rolle, die ihm nach seiner Zusage weggenommen und Leonardo DiCaprio gegeben wurde, nur um sie ihm dann nach DiCaprios Absage doch wieder anzubieten): Bale lieferte eine Meisterleistung - und unterstrich seine wiedererwachten darstellerischen Ambitionen im gleichen Jahr als ruchloser Bad Guy in "Shaft - Noch Fragen".
Es folgten ein kultverdächtiger Auftritt als spießiger Sohn einer Rock'n'Roll-Mama (gespielt von Frances McDormand) in "Laurel Canyon", Actionrollen in "Equilibrium" und "Die Herrschaft des Feuers" und ein skurriler Part als junger Grieche in John Maddens missglücktem "Corellis Mandoline". Nach seinem endgültigen Durchbruch in "Batman Returns" - er spielt die Rolle erneut in Chris Nolans "The Dark Knight" mit Heath Ledger als Joker - sah man Bale einfühlsam in "The New World" und knallhart in "Harsh Times" - jedes Mal überzeugend. Von seiner Leistung als Dicky Eklund im Boxer-Drama "The Fighter" war auch die Academy überzeugt und so gewann Christian Bale gleich bei seiner ersten Nominierung einen Oscar, als bester Nebendarsteller.
Bales Vater David starb 2003. Seine Stiefmutter ist die feministische Schriftstellerin Gloria Steinem. Christian Bale selbst ist seit 2000 mit der einstigen Assistentin seiner Freundin Winona Ryder, Sibi Blazic, verheiratet. Am 27. März 2005 brachte sie ihr erstes Kind, eine Tochter, zur Welt.
GEBURTSDATUM: 30.01.1974
Sein Engagement für einen Regimekritiker brachte Christian Bale in China Ärger mit der Polizei und nun auch mit der Regierung ein.
Christian Bale nahm in China in Sachen Menschenrechte kein Blatt vor den Mund - die Regierung antwortet dem Weltstar mit einem groben Kommentar."The Dark Knight"-Star Christian Bale wirkt in der chinesischen Produktion "The Flowers of War" mit, der das Massaker von Nanking zum Thema hat. Einen Aufenthalt China um den Film zu promoten, nutzte Bale, um den blinden Menschenrechtsaktivisten Chen Guangcheng, zu besuchen - und zog den Zorn der chinesischen Regierung auf sich.
Dabei schaffte es Christian Bale gar nicht bis zu Guancheng, der für 15 Monate unter Hausarrest steht: Polizisten drängten den Weltstar rüde ab. Bale wurde von einem CNN-Kamerateam begleitet, das den Zwischenfall und ein Interview mit dem Schauspieler sendete.
"Ich bin kein Held", sagte Christian Bale darin. "Das sind die Menschen hier, die zu Chen und seiner Familie stehen. Die dafür geschlagen und eingesperrt werden. Da kann ich doch nicht wegschauen." Und die chinesische Regierung angesichts der Wellen, die der Zwischenfall schlug, nicht weghören - sie gab nun einen bissigen Kommentar in Richtung Christian Bale heraus:
"Wenn sich jemand für diesen Zwischenfall schämen sollte, dann der betreffende Schauspieler und nicht China", heißt es in dem Statement. "Der Schauspieler war von Regisseur Zhang Yimou eingeladen worden, um der Filmpremiere beizuwohnen. Er war nicht eingeladen worden in irgendeines der Dörfer von Shandong, um dort Nachrichten zu erzeugen oder einen Film zu drehen. Wenn er Nachrichten kreieren möchte, wäre das unserer Ansicht nach in China nicht erwünscht."
"Batman"-Darsteller Christian Bale wollte in China einen Aktivisten für Menschenrechte besuchen. Das ging ins Auge.
Weder "Batman" noch sein Darsteller Christian Bale machten Eindruck auf die chinesischen Polizisten: Sie drängten den Superstar bei seiner Menschenrechtsvisite einfach ab.Eigentlich reiste Christian Bale nach China, um dort seinen Film "The Flowers of War" vorzustellen. Doch einfach nur den Werbeaugust zu machen, ist die Sache des streitbaren "Batman"-Darstellers nicht - und handelte sich prompt Ärger mit der Polizei ein.
Acht Stunden setzte sich Bale ist Auto, um von Peking zum Dorf Dongshigu zu fahren. Dort steht der blinde Chen Guangcheng, ein Aktivist für Menschenrechte, für 15 Monate unter Hausarrest.
Doch bereits am Checkpoint vor dem Dorf wurden Christian Bale und das Kamerateam von CNN von Polizisten ausgebremst. Denen war es völlig egal, wie einflussreich der amerikanische Nachrichtensender und wie berühmt der Schauspieler ist - sie schubsten die Truppe weg und attackierten die Kamera.
Zu Chen Guangcheng kamen sie nicht durch, also kehrten Christian Bale und seine Begleiter zurück nach Peking. Doch die Behörden trauten dem Star nicht über den Weg und verfolgten seinen Wagen über eine halbe Stunde lang. Während der Verfolgungsfahrt gab Bale ein Interview: "Ich wollte den Mann nur treffen, ihm die Hand schütteln und ihm sagen, was sein Handeln für eine Inspiration ist."
"Ich bin kein Held", führte Christian Bale weiter aus, "das sind die Menschen hier, die zu Chen und seiner Familie stehen. Die dafür geschlagen und eingesperrt werden. Da kann ich doch nicht wegschauen."
Für Commissioner Gordon ist der Fall klar: "Batman" lebt auch ohne Christian Bale weiter. Gary Oldman hat handfeste Beweise.
Weil der eine ausgezaubert hat, muss der andere weiterflattern - Gary Oldman sieht einen klaren Zusammenhang zwischen Harry Potters Ende und Batman-Fortsetzungen."Wir sind durch, alles ist fertig. Dies ist das Ende der Batman-Ära mit mir und Christopher Nolan," deklamierte Christian Bale kürzlich. Mag sein, aber sicher nicht das Leinwandaus für den "Dunklen Ritter" selbst. Das glaubt zumindest Altstar Gary Oldman - und seine Argumente stechen.
"Für uns ist es das Ende", weiß der Darsteller des unbestechlichen Commissioners Gordon. "Aber ob sie die Saga weiterdrehen? Für mich ist das sehr wahrscheinlich." Gary Oldman sieht nämlich den Filmriesen Warner Bros. unter Druck:
"Sie haben keinen 'Harry Potter' mehr. Also könnte es schon einen Batman 4 und 5 geben. Es wäre ein guter Königsweg, schließlich ist es eine großartige Saga."
Gary Oldman hat wahrscheinlich recht. Ohne Harry Potter klingelt die Kasse jedes Jahr um eine Milliarde Dollars leiser, gleichzeitig wollen die Investoren des Studios bei Laune gehalten werden. Warner Bros. könnte es sich gar nicht leisten, die Batman-Serie sterben zu lassen. Wahrscheinlich ist, dass "The Dark Knight Rises"-Regisseur Christopher Nolan als Produzent zurückkehrt und einen neuen Batman-Darsteller aufbaut.
Zum Drehschluss von "The Dark Knight Rises" hat Titelheld Christian Bale Gerüchte bestätigt, dass der dritte auch der letzte Batman-Film von Christopher Nolan ist.
Aller guten Dinge sind drei. Wenn's nach den Fans ginge, dürften es aber ruhig auch etwas mehr sein?Als Regisseur Christopher Nolan mit "Batman Begins" die Comic-Legende neu erfand, waren Fans wie Kritiker gleichermaßen begeistert: Der neue, realistischere Batman bot über das bekannte actiongeladene Spektakel gängiger Comic-Verfilmungen hinaus eine nachvollziehbare Figur mit großen inneren Kämpfen. Selbst extreme Figuren wie der Joker oder Two Face - früher gerne als schräge Fieslings-Karikaturen inszeniert - wurden bei Christopher Nolan im zweiten Film "The Dark Knight" zu zerrissenen Menschen mit nachvollziehbaren Handlungsmotiven.
So wird der dritte Batman-Film "The Dark Knight Rises" denn auch mit Hochspannung erwartet. Doch pünktlich mit der letzten Klappe schockt Christian Bale die Fans nun mit einem Abgesang auf den Beschützer von Gotham City:
"Es war das letzte Mal, dass ich mir die schwarze Maske übergestreift habe", verkündet Christian Bale zum Drehende von "The Dark Knight Rises". "Wir sind durch, alles ist fertig. Dies ist das Ende der Batman-Ära mit mir und Christopher Nolan."
Gerüchte, dass "The Dark Knight Rises" der letzte Batman-Film des Duos Nolan/Bale sein könnte, hatte es schon lange gegeben. Doch bisher war man davon ausgegangen, dass Filmriese Warner die erfolgreiche Comic-Saga weiterführen will.
Sollte das geplant sein, müssten nun aber ein neuer Hauptdarsteller und Regisseur gefunden werden. Der Erfolg der neuen Batman-Filme beruhte jedoch gerade auf Christopher Nolans einzigartiger Charakterzeichnung und Christian Bales darstellerischem Ausnahmekönnen.
Der Hauptdarsteller selbst übt sich dagegen in Bescheidenheit und lobte vor allem seine Kollegen in "The Dark Knight Rises", allen voran Catwoman Anne Hathaway:
"Ich bin bei Vorsprechen eine Katastrophe, umso mehr beeindruckt es mich, wenn jemand eine Figur vollkommen verinnerlicht, ohne sich zuvor längere Zeit damit beschäftigen zu können. Bei Anne Hathaway konnte man das sehr gut beobachten. Sie hat in vielerlei Hinsicht ohnehin den schwierigsten Job, weil viele der Meinung sind, dass die Rolle der Catwoman durch die früheren Filme quasi vordefiniert ist."
Damit spielt Bale vor allem auf die legendären Auftritte von Eartha Kitt und Michelle Pfeiffer an.
Gleichzeitig hat Hauptdarsteller Christian Bale auch sein Geheimnis für die vielschichtige Interpretation des Dunklen Rächers verraten: "Chris und ich waren uns einig, dass es um drei Identitäten geht - Batman ist aufrichtig und authentisch und auch der private Bruce Wayne ist aufrichtig und authentisch. Nur die öffentliche Version von Bruce Wayne, dem Playboy, ist eine komplett erfundene und inszenierte Kunstfigur."
Wer die drei Seiten derselben Person zum letzten Mal im Kino erleben will: Filmstart von "The Dark Knight Rises" ist am 26. Juli 2012.
Gleich zwei Filme plant der "Tree of Life"-Regisseur mit den beiden Hollywoodstars. Ein drittes Projekt mit Ben Affleck ist ebenfalls in der Mache.
Der Kinopoet drückt für seine Verhältnisse ganz schön auf die Tube.Fünf Filme in 40 Jahren: So lautet die bisherige Bilanz von "The Tree of Life"-Regisseur Terrence Malick. Vier Jahrzehnte voll meditativer Arbeit scheinen jedoch genug zu sein. Aktuell mutiert der Lyriker unter den Filmemachern nämlich zum Arbeitstier. Drei Filme hat der 68-Jährige derzeit in der Pipeline. Zwei davon werden Ähnlichkeiten in der Besetzung haben: Cate Blanchett und Christian Bale wurden sowohl für "Lawless" als auch für "Knight of Cups" verpflichtet.
Worum es in den beiden Bale/Blanchett-Filmen geht, will Malick momentan noch nicht verraten. Mit den Dreharbeiten soll jedoch schon im kommenden Jahr begonnen werden, und zwar direkt hintereinander. Wer es so eilig hat, der sollte auch sonst schon das ein oder andere Schäfchen im Trockenen haben. Und tatsächlich: Die Besetzungsliste von "Lawless" glänzt mit weiteren Namen wie Ryan Gosling, Rooney Mara und Haley Bennett. Und "Knight of Cups" wird definitiv noch durch die atemberaubende Schönheit von Isabel Lucas bereichert.
Bevor Malick die beiden Projekte angeht, will er erst noch ein drittes Projekt zu Ende bringen. Obwohl es schon weiter fortgeschritten ist als die Bale/Blanchett-Filme, hat es noch keinen Titel. Allerdings wird auch hier eine beeindruckende Schauspielerriege versammelt. In der Hauptrolle wird Ben Affleck zu sehen sein, des weiteren spielen Rachel Weisz, Rachel McAdams, Javier Bardem und Olga Kurylenko mit.
Offizielle Informationen zur Handlung gibt es zwar auch hier nicht, laut Gerüchteküche soll es aber um eine über Ländergrenzen geführte Dreiecksbeziehung gehen. Ob sich die Gerüchte nun bewahrheiten oder nicht: Malick-Filme sind und bleiben ein Erlebnis. Freuen darf man sich also so oder so über die ungewohnte Flut an cineastischem Output.
Im dritten Batman-Film "The Dark Knight Rises" werden die New Yorker Aktivisten von "Occupy Wall Street" als Kulisse der verbrechensgeplagten Stadt Gotham dienen.
Wer hätte gedacht, dass die Realität sich schlimmer entpuppt, als die düstere Fantasie.Gotham City, die Stadt, über die der Dunkle Rächer Batman wacht, ist ein Sündenpfuhl, ein El Dorado für Gangster, finstere Gestalten und rücksichtslose Geldmacher. Um diese Atmosphäre einzufangen, mussten die Kulissenexperten Hollywoods früher tief in die Trickkiste greifen. Heute braucht man nur in New York eine Kamera aufzustellen und mitzufilmen.
So plant das auch Regisseur Christopher Nolan, der das dritte neue Batman-Abenteuer "The Dark Knight Rises" mit Christian Bale inszeniert. Er will die Aktivisten der Bewegung "Occupy Wall Street", die gegen die Machenschaften der US-amerikanischen Finanzspekulanten demonstrieren, für die Darstellung eines Aufruhrs gegen das Gangster-Regime von Gotham City benutzen.
Im Casting-Aufruf für "The Dark Knight Rises" steht, dass alle Interessierten die "aufgebrachten Bewohner einer Stadt darstellen, die von Verbrechen und Korruption geprägt ist". Ein Beobachter meinte dazu scherzhaft: "An den Transparenten der Occupy-Wall-Street-Demonstranten kann man sehr gut erkennen, dass auch in New York jede Menge Verbrechen und Korruption herrschen."
Allerdings sollen die Proteste gegen das Gebaren der Banker nicht konkret in die Handlung von "The Dark Knight Rises" einfließen, sondern eher als Hintergrund dienen. Im Film lässt sich Batman, der seine Karriere als Retter der Stadt eigentlich beenden wollte, von Polizeichef Gordon (Gary Oldman) zur Rückkehr bewegen, angesichts einer nie dagewesenen Reihe von Gewaltverbrechen.
Kinostart von "The Dark Knight Rises" ist am 13.12.2012. Ob die Bösewichte von Gotham sich mit den realen Übeltätern an der New Yorker Wall Street messen können, mag dann jeder selbst beurteilen.
Am Set von "The Dark Knight Rises" ist Batmans geheimes Fluggerät außer Kontrolle geraten. Dazu gibt's erste Details über das mysteriöse Vehikel.
Jede Menge Schrott in Serie?Beim Dreh zu Christopher Nolans drittem Batman-Film "The Dark Knight Rises" hatte erst kürzlich Anne Hathaways Catwoman-Stuntdouble mit ihrem Bat-Bike eine 500.000 Dollar teuer IMAX-Kamera demoliert. Nun ist bei Außenaufnahmen in Pittsburgh das geheime Fluggerät des Dunklen Rächers mit einem Straßenschild kollidiert.
Das "Batwing" genannte Vehikel wurde auf einem riesigen Wagen durch die Straßen bugsiert - der Untersatz wird dann später per Computer entfernt, außerdem werden Helikopterflügel ergänzt. Der Fahrer des Transportwagens schätzte dabei die Breite der Straße falsch ein und blieb mit dem Fluggerät an einem großen Richtungshinweis hängen, der sich an einem Metallgalgen über die Fahrbahn wölbte.
Verletzt wurde bei der Aktion glücklicherweise niemand, aber der Dreh musste wegen der Reparaturen für über eine Stunde unterbrochen werden - eine komplizierte Angelegenheit, da die Innenstadt von Pittsburgh extra weiträumig gesperrt worden war.
Insider wollen dabei am Design des Fluggeräts erkannt haben, dass dieses möglicherweise eine Abwandlung des Batman-Autos aus den vorhergegangenen Batman-Filmen ist. Demnach könnte sich das Vehikel mit den extrem breiten Reifen in "The Dark Knight Rises" erstmals wie ein Transformer verwandeln und in die Lüfte erheben. Das sollte Batman-Darsteller Christian Bale die Verbrecherjagd doch deutlich erleichtern.
Wie es um die Fortbewegungsmittel von Bruce Wayne alias Batman wirklich bestellt ist, gibt's ab 26. Juli zu erleben, wenn The Dark Knight Rises ins Kino kommt.
Der Trailer zum dritten neuen Batman-Film ist noch nicht veröffentlicht, doch ein Filmvorführer hat den geheimen Clip Szene für Szene aufgeschrieben.
Die Vorfreude auf Batmans Rückkehr ist riesengroß!Kaum ein Film wird derart gespannt erwartet wie Christopher Nolans drittes Batman-Abenteuer "The Dark Knight Rises". Nur dumm, dass der Meisterregisseur mal wieder ein großes Geheimnis um jegliche Details zum Film macht: Bisher war nur bekannt, das Anne Hathaway als Selina Kyle bzw. Catwoman mit von der Partie ist, Tom Hardy den superstarken Fiesling Bane gibt und natürlich, dass Christian Bale, Gary Oldman, Morgan Freeman und Sir Michael Caine in ihren Rollen als Batman, Polizeichef Gordon, Tüftler Lucius Fox und Butler Alfred zurückkehren.
Weitere Infos versprechen sich die Fans vom ersten Trailer zum Film, der angeblich in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken soll. Damit der Clip in den Kinos gezeigt werden kann, wird er den Betreibern natürlich einige Tage früher zur Verfügung gestellt - selbstverständlich unter dem Siegel absoluter Verschwiegenheit.
Doch dieses hat ein britischer Filmvorführer gebrochen und haarklein aufgeschrieben, was im Trailer zu "The Dark Knight Rises" zu sehen sein wird. Hier seine Notizen:.
Der Trailer beginnt mit Logos der Filmstudios, die über dem bläulichen Licht aus "The Dark Knight" liegen.
Kameraschwenk von unten nach oben an einigen Wolkenkratzern entlang.
Schriftzug: "Jeder Held hat seine eigene Geschichte".
Eine Szene aus "Batman Begins", in der der Bruce Wayne auf das Dorf zuschreitet, in dem er Ra's Al Ghul sucht. Man hört Ra's' Stimme: "Wenn man sich selbst zu mehr als nur einem Mann macht. Wenn man sich einem Ideal verschreibt, dann wird man etwas völlig Anderes. Eine Legende, Mr. Wayne, eine Legende!"
Schriftzug: "Das epische Finale"
Man sieht Polizeichef Gordon seitlich auf einem Krankenhausbett liegen, er scheint starke Schmerzen zu haben und wird künstlich beatmet. Er sagt mit schmerzverzerrter Stimme: "Wir hatten das gemeinsam durchgezogen, aber plötzlich warst Du weg. Jetzt erhebt sich etwas Böses. Batman MUSS zurückkommen!"
Die Stimme von Bruce Wayne/Batman (man sieht nicht, in welcher Form er bei Gordon ist) antwortet: "Was, wenn er gar nicht mehr existiert?"
Gordon: "Mach Dich nur über mich lustig?"
Während des Gesprächs sieht man kurze Schnitte auf das Bat-Bike, wie es in "The Dark Knight" die Rampe hinauffährt, dann wie Gordon den Bat-Scheinwerfer zerstört. Dann blitzlichtartig das Gesicht von Bane.
Wieder ein Kameraschwenk von unten nach oben an einigen Wolkenkratzern entlang, die nun aber in sich zusammenstürzen. Das Ganze geht in das Teaser-Plakat über. Die Kamera zoomt auf den weißen Himmel in Fledermaus-Form zu, dann wird die ganze Leinwand weiß und der Filmtitel erscheint. Die Musik erreicht ihren Höhepunkt, ein Chor dröhnt "The Dark Knight Rises".
Die Leinwand wird langsam völlig dunkel. Plötzlich sieht man Batman, wie er sich entsetzt rückwärts bewegt. Dann betritt Bane von links die Szenerie - man sieht ihn nur ganz kurz, dann ist der Trailer zu Ende.
Wenn das nicht Lust auf mehr macht! Ins Kino kommt "The Dark Knight Rises" dann am 19. Juli 2012.
Im dritten neuen Batman-Film wird Catwoman deutlich anders aussehen als ihre Vorgängerinnen. Dazu gibt's erste Infos zur Handlung.
Knallenge S&M-Kostüme, in denen Frau sich kaum bewegen konnte?Wenn sich Halle Berry oder Michelle Pfeiffer als Catwoman in den bisherigen Batman-Filmen räkelten, war das Outfit vor allem eins: verdammt sexy! Dass hautenges Latex für eine geschickte Meisterdiebin allerdings total unpraktisch ist, war damals noch egal.
Doch Christopher Nolans neue Batman-Filme sind gerade deshalb so spannend, weil die Figuren so glaubhaft und realistisch wirken, obwohl sie aus einem Comic stammen. Klar, dass daher auch seine Catwoman Anne Hathaway ein praktischeres Kostüm trägt als ihre Vorgängerinnen.
"Anness Outfit ist stärker von taktischen Überlegungen geprägt - so wie in den Comics und weniger wie in den bisherigen Batman-Filmen", beschreibt ein Crew-Mitglied das Design. "Sie trägt eine Spezialbrille, dazu natürlich ihre typische Peitsche. Insgesamt wird sie weniger sexy aussehen als Halle Berry und Michelle Pfeiffer. Sie wird einfach mehr wie eine Diebin wirken."
Weniger sexy? Das schrillen bei vielen Catwoman-Fans die Alarmglocken. Doch hier beruhigt der Insider: "Die Batman-Freaks müssen sich keine Sorgen machen. Das Kostüm ist schon so auf Passform geschnitten, dass Anne darin verdammt heiß aussieht!"
Vielversprechende erste Neuigkeiten gibt's auch zur Handlung: Ein Mitarbeiter des Stunt-Teams hat verraten, dass Batmans Alter Ego Bruce Wayne in "The Dark Knight Rises" als Pilot eines brennenden Flugzeugs eine Notlandung durchführt. Das Ganze sei "eine Stunt-Sequenz epischen Ausmaßes"!
Außerdem gibt's ein Upgrade für Bruce Waynes fahrbaren Untersatz: War Darsteller Christian Bale in "The Dark Knight" noch in einem Lamborghini Murcielago LP460 unterwegs, fährt er in der Fortsetzung den neuen Lamborghini Aventador mit dem Nummernschild "Gotham 6498227".
Wie sexy Anne Hathaway als Catwoman wirklich ist, welche Rolle der Flugzeug-Stunt im Film spielt und ob der 380.000 Dollar teure Lamborghini den Film ohne Kratzer übersteht, gibt's ab 19. Juli 2012 zu erleben, wenn "The Dark Knight Rises" ins Kino kommt.
Catwoman Anne Hathaway hat bei den Dreharbeiten zum dritten Batman-Film "The Dark Knight Rises" einen Stuntman verletzt - und reich beschenkt.
Vielleicht hat sie sich ein bisschen zu gut auf ihre Rolle vorbereitet?Zierlich, ein wenig schüchtern und stets freundlich: Anne Hathaway hat den Durchbruch in Hollywood als Prinzessin geschafft. Dass sie nun neben Christian Bale die kratzbürstige Superheldin Catwoman in Christopher Nolans drittem Batman-Abenteuer "The Dark Knight Rises" spielen darf, kam daher ein wenig überraschend.
Für Anne Hathaway ist es indes eine willkommene Chance, ihr Prinzesschen-Image nach dem ersten Versuch in "Rachels Hochzeit" endgültig abzulegen. Doch offenbar hat Anne sich ein wenig zu sehr in Catwoman hineinversetzt. Bei den Proben zu einer Kampfszene in "The Dark Knight Rises" hat Hathaway einen Stuntman ausgeknockt - indem sie ihm einen Pistolengriff ins Auge rammte!
"Es war keine Absicht, es ist einfach ein bisschen mit Anne durchgegangen", beschreibt ein Crew-Mitglied den Unfall. "Eigentlich war es ja nur eine Probe für eine Kampfszene, aber Anne erwischte den Stuntman aus Versehen mit dem Griff ihrer Pistole. Der Typ hat ganz schön was abgekriegt und hatte ein dickes blaues Auge. Anne war total geschockt."
Nachdem Hathaway den ersten Schreck über ihre Entgleisung überwunden hatte, besann sich die schöne Schauspielerin aber auf ihrer Prinzessin-Qualitäten: Sie schickte dem Stuntman einen Stift aus purem Silber, auf dem eingraviert steht "Als Erinnerung, dass keine so zuschlägt wie Anne!"
Wie schlagkräftig Anne Hathaway als Catwoman wirklich ist, gibt's im Sommer 2012 zu erleben, wenn "The Dark Knight Rises" ins Kino kommt.
Erstmals hat Arnold Schwarzenegger persönlich sein Interesse an einem weiteren "Terminator"-Film bekundet - und weitere Filmpläne enthüllt.
I'll be back - ich komme wieder!Lange hatten die Terminator-Fans nur davon geträumt, Arnold Schwarzenegger könnte den Kultsatz der Cyborg-Reihe tatsächlich noch einmal selbst sagen. Nun hat sich Schwarzenegger erstmals persönlich über einen möglichen "Terminator 5" geäußert:
"Ich habe derzeit etwa 15 Filmangebote", verrät Arnold Schwarzenegger. "Wie sich jeder denken kann, ist ein fünfter 'Terminator'-Film darunter, außerdem die geplanten Remakes von 'Predator' und 'Running Man'. Und natürlich auch ein paar ganz neue Projekte."
Dass Schwarzenegger in seiner Aufzählung "Terminator 5" als erstes erwähnt, dürfte kein Zufall sein. Schließlich hatte die wenig erfolgreiche zweite Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien arg an Arnies Image der unbesiegbaren steirischen Eiche gekratzt. Und wie ließe sich dieses besser wieder aufpolieren denn als wortkarger Supercyborg, der mal eben die gesamte Menschheit rettet.
Zwar wurde die Serie mit "Terminator - Die Erlösung" erzählerisch in eine derart triste Epoche geführt, dass eine knackige Fortsetzung nicht leicht erscheint. Doch wenn eine Filmreihe kreatives Jonglieren mit Handlungssträngen erlaubt, dann die zeitreisegetriebene "Terminator"-Serie. Möglicherweise entpuppen sich dann die Abenteuer von Sam Worthington und Christian Bale als Realität, die gar keine Realität war, und die "Terminator"-Macher könnten den Albtraum des vierten Teils wunschgemäß gleich ganz vergessen.
Ein neuer Regisseur für den fünften Film ist indes schon gefunden: Justin Lin, der bisher bei den "Fast & Furious"-Filmen das Zepter schwang.
Die Remakes der SciFi-Kracher "Running Man" und "Predator" sind dagegen bisher nicht über einen ganz frühen Planungsstand hinaus. Sollte allerdings Arnold Schwarzenegger öffentlich verstärktes Interesse bekunden, kann sich das ganz schnell ändern. Der erste Schritt ist mit der Erwähnung der beiden Projekte sicher gemacht.
Eine echte Überraschung hatte Arnold Schwarzenegger dann auch noch parat: "Ich schnüre gerade ein Paket um einen Comic-Helden, Details werde ich Ende März, Anfang April bekannt geben!"
Nun darf gerätselt werden, in wessen Haut Arnie schlüpfen könnte. Vielleicht taucht er am Ende gar als Bösewicht in Christopher Nolans Batman-Fortsetzung "The Dark Knight Rises" auf und gibt nochmal den Mr. Freeze?
Colin Firth erstottert für "The King's Speech" vier Oscars, auch "Inception" erhält 4. Natalie Portman gewinnt unter Tränen, "True Grit" verliert 10 Mal!
"Wenn Du nominiert bist und dann Deinen Namen hörst - das fühlt sich an wie ein lautloses impressionistisches Gemälde?"So beschrieb Hollywoods Liebling Tom Hanks zu Beginn den besonderen Reiz einer Oscar-Verleihung. Dieser blumige Vergleich muss auch den großen Sieger Colin Firth verwirrt haben. Denn der Brite rang ganz wie seine stotternde Filmfigur König George in "The King's Speech" mit den richtigen Worten, nachdem er den magischen Satz "And the Oscar goes to? Colin Firth" gehört hatte: "Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch, das sich den Weg zu meinen Füßen bahnen will - aber meinen Freudentanz will ich lieber niemandem zumuten."
Den Rest seiner Dankesrede absolvierte Colin Firth sichtlich um Fassung bemüht im Stotterrhythmus - und dabei war garantiert kein Method Acting im Spiel: Der feinsinnige Brite steckte nicht etwa noch in seiner Rolle fest, er war schlicht vollkommen überwältigt.
Dabei war Colin Firths Sieg ebenso wenig überraschend wie der Preis für Natalie Portmans Glanzleistung in "Black Swan". Als Ballerina, die unter enormem Leistungsdruck die Grenzen ihres Körpers und ihrer Seele überschreitet, beeindruckte sie wie Millionen deutscher Kinozuschauer auch die ehrwürdige Academy - und nahm den Oscar als beste Hauptdarstellerin entgegen.
"Das ist der Wahnsinn!", rief Natalie Portman und kämpfte bei jedem Wort mit den Tränen. Sie dankte brav ihren Eltern sowie Luc Besson für ihre erste Rolle in "Leon - der Profi". Als sie sich schließlich an den Choreographen von "Black Swan", Benjamin Millepied, wandte, verlor Portman endgültig die Fassung: "Du hast mir die wichtigste Rolle meines Lebens gegeben", schluchzte Natalie dem Mann entgegen, von dem sie ein Kind erwartet.
Tränen dürfte es auch bei den Coen-Brüdern gegeben haben: Ihr Western-Remake "True Grit" war zehn Mal nominiert und ging dennoch vollkommen leer aus. Stattdessen wurde "The King's Speech" mit vier Goldjungs neben "Inception" (ebenfalls vier Preise) der meistausgezeichnete Film des Abends. Dabei heimste das berührende Monarchendrama, das insgesamt zwölf Mal nominiert war, allerdings den wichtigsten Oscar für den besten Film ein. Außerdem gewann Newcomer Tom Hooper gleich auf Anhieb den begehrten Regie-Oscar. Auch fürs Drehbuch gab's einen Academy Award. "Inception" erhielt die Preise eher in den kleineren technischen Kategorien wie Visual Effects, Kamera und Ton.
Auch der hochgehandelte "The Social Network" gewann nur drei von acht möglichen Oscars (adaptiertes Drehbuch, Schnitt und Musik). Dafür überraschte Autor Aaron Sorkin mit einem Plädoyer für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, der im Film alles andere als gut wegkommt: Ohne ihn wäre keine Revolution in Nordafrika möglich geworden, gab Aaron Sorkin zu bedenken.
Einer der wenigen Momente schallenden Gelächters in einer ansonsten arg braven Oscar-Nacht war ausgerechnet Christian Bale zu verdanken. Er gewann den Preis für die beste Nebenrolle als Mark Wahlbergs Bruder in "The Fighter" und spielte auf der Bühne mit seinem Image als spaßgebremster Perfektionist: "Ich werde hier keine F**k-Arie ablassen, das kennt ihr ja schon zur Genüge von mir!" Bale hatte sich am Set von "Terminator 4" einen legendären Ausraster geleistet und einen Beleuchter minutenlang wüst beschimpft, weil dieser durchs Bild gelaufen war.
Auch der zweite Nebenrollen-Oscar ging an "The Fighter": Melissa Leo, die zuletzt schon für "Frozen River" nominiert gewesen war, wurde für ihren Part als biestige Mutter der boxenden Brüder Wahlberg und Bale ausgezeichnet. Sie benutzte in ihrer Dankesrede allerdings tatsächlich das böse F-Wort: "Als Kate Winslet hier oben stand, sah das so verf*ckt einfach aus!" In der US-Übertragung, die wegen des Superbowl-Eklats (Janet Jacksons "Nipplegate") um einige Sekunden zeitversetzt über den Äther ging, wurde diese Stelle prompt überpiept.
Den Auslands-Oscar gewann Susanne Bier für Dänemark mit dem Familiendrama "In einer besseren Welt". Ein deutscher Beitrag war in diesem Jahr ausnahmsweise nicht nominiert. Deutsche Oscar-Chancen hatten aber Hans Zimmer für die Musik in "Inception" sowie Jakob Schuh und Max Lang für ihren animierten Kurzfilm "Der Grüffelo" gehabt. Die Preise gewannen jedoch "The Social Network" respektive "The Lost Thing".
Als bester animierter Spielfilm wurde erwartungsgemäß "Toy Story 3" geehrt, der auch als bester Film nominiert gewesen war. Für Ausstattung und Kostüme erhielt Tim Burtons knallbunte Mär "Alice im Wunderland" zwei Oscars, beim Makeup triumphierte - fast zwangsläufig - "Wolfman".
Einiges Aufsehen erregte die Dankesrede von Charles Ferguson, der für seine Finanzkrisen-Doku "Inside Job" einen Oscar erhielt: "Vor drei Jahren wurde eine weltweite Finanzkatastrophe durch massive Betrügereien verursacht. Doch bis heute musste dafür noch kein einziger Finanz-Manager ins Gefängnis. Da läuft etwas völlig falsch!"
Ach ja, außer den Gewinnern waren auch noch zwei Moderatoren im Kodak Theatre von Los Angeles zugange. Allerdings fielen Anne Hathaway und James Franco kaum auf, obwohl Letzterer sogar als Hauptdarsteller in "127 Hours" (der bei sechs Nominierungen übrigens auch komplett leer ausging) selbst eine Oscar-Chance hatte. Wie mau die Gags der beiden waren, zeigte eine Rückblende auf Bob Hopes genial-pointierte Moderationen - die waren sogar in schwarzweiß lebendiger als die des Jahres 2011!
So war der schönste Oscar-Moment der 83. Verleihung auch nicht Anne Hathaway oder James Franco zu verdanken, sondern einer 94-jährigen Hollywood-Legende: Kirk Douglas! Am Stock gehend und mit schleppender, kaum noch zu verstehender Stimme verlieh er den Preis für die beste Nebendarstellerin. Dabei erwies er sich als galanter Charmeur: "Du siehst toll aus! Wo warst Du nur, als ich noch Filme gedreht habe?", fragte er eine mädchenhaft errötende Anne Hathaway.
Antwort: weit weg von einer Oscar-Verleihung - und das wäre wohl besser auch so geblieben?
Zack Snyder und Chris Nolan haben ihren Superman gefunden: den Briten Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors".
Einen Karriereschub dürfte "Tudor"-Darsteller Henry Cavill erfahren: Regisseur Zack Snyder hat ihn zum Hauptdarsteller seines neuen Comicheldenabenteuers Superman auserkoren.Die Suche hat ein Ende: Zack Snyder und Christopher Nolan haben ihren Superman gefunden! Der Brite Henry Cavill, bekannt aus der Serie "The Tudors" als Charles Brandon, wird in dem noch unbetitelten neuen Abenteuer über den Mann aus Stahl die Titelrolle spielen. Cavill gehörte ironischerweise 2005 bereits zum engeren Favoritenkreis für die Rolle des Batman in Chris Nolans "Batman Begins".
Am Ende musste er jedoch Christian Bale den Vortritt lassen. Auch als James Bond soll Cavill in Frage gekommen sein, bevor Daniel Craig auf der Leinwand in "Casino Royale" die Lizenz zum Töten erhielt. Auch bei Kultautorin Stephenie Meyer war er erste Wahl, um Vampirschönling Edward in "Twilight - Biss zum Morgengrauen" zu verkörpern. Aber auch bei dieser Rolle zog er bekanntlich gegen Robert Pattinson den Kürzeren. Zuletzt drehte der 28-Jährige Rollen in "Krieg der Götter 3D" und "The Cold Light of Day" ab.
Zack Snyder übernahm im September das Ruder als Regisseur für den neuen Superman, dessen Drehbuch nach einer Idee von David S. Goyer und Chris Nolan von Goyer stammt. Als Kino-Startdatum haben die Produzenten Dezember 2012 vorgesehen. Ob die Terminwahl von Filmstudio Warner Bros. so günstig ist? Schließlich ist zum selben Termin auch der erste Teil von "The Hobbit" geplant.
Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.
Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
Entgegen der Äußerungen, dass nach "The Dark Knight Rises" endgültig Schluss sein soll, hätte Christian Bale sehr wohl noch Lust auf mehr.
So kann's gehen, wenn sich ein Schauspieler missverständlich äußert.Die Fangemeinde der "Batman"-Reihe unter der Regie von Christopher Nolan wird sich freuen zu hören, dass für Hauptdarsteller Christian Bale nach dem dritten Teil noch lange nicht Schluss sein soll. Die Verwirrungen der letzten Wochen um den Fortbestand der "Dark Knight"-Filme führt der Schauspieler darauf zurück, dass er selbst davon ausgegangen sei, dass Nolan nur drei Teile drehen wolle.
Sollte der Regisseur jedoch noch weitere Ideen für ein gutes Drehbuch haben, wäre Christian Bales Einsatz im dunklen Fledermauskostüm gesichert: "Wenn Chris sagt 'Hey, ich hab noch eine Story, die interessant sein könnte!', wäre das großartig, dann mache ich das. Ich habe immer angenommen, es wären nur drei, aber da kann ich mich auch irren."
Auch wenn Christopher Nolan bisher behauptet, "The Dark Knight Rises" wird der letzte Film seiner "Batman"-Vision, ist so zumindest die Möglichkeit für "Batman 4" gegeben. Also abwarten und hoffen ?
Heath Ledger kehrt nicht als Joker zurück, dafür plant Filmstudio Warner weitere Batman-Filme ohne Chris Nolan und Christian Bale - aber mit Superman!
Kaum ist ein Hollywood-Gerücht dementiert, kommt sofort das nächste..."Batman"-Regisseur Christopher Nolan sagt es klipp und klar: "Das ist alles Unsinn!" Gemeint ist das Gerücht, er wolle im dritten Batman-Film "The Dark Knight Rises" wieder den Joker zeigen. Die Website Showbizspy hatte behauptet, dafür würden bisher ungenutzte Szenen mit dem verstorbenen Heath Ledger benutzt, die mit Computertechnik erweitert würden.
Ein anderes Gerücht hat Christopher Nolan hingegen bestätigt: Tom Hardy, mit dem Nolan zuletzt in "Inception" zusammenarbeitete, wird eine Schlüsselrolle in "The Dark Knight Rises" übernehmen. Dass Hardy wie vermutet den legendären Bösewicht Dr. Strange spielen soll, ließ der Star-Regisseur aber unkommentiert.
Indes dürfte Christopher Nolan selbst überrascht von den Plänen der Batman-Produzenten beim Studioriesen Warner sein. Dort will man auch ohne Regisseur Nolan und Hauptdarsteller Christian Bale weitere Batman-Filme ins Kino bringen. Selbst das lange auf Eis gelegte Projekt "Batman vs. Superman" ist angeblich wieder ein Thema.
Damit begäbe sich Warner allerdings auf dünnes Eis: Mit "Batman Begins" hat Christopher Nolan nicht nur der Filmreihe um den Dunklen Rächer neues, dramatisch-realistisches Leben eingehaucht. Er hat auch den aktuellen Reboot-Trend in Hollywood eingeläutet, der unter anderem "Star Trek", "Casino Royale" und "Karate Kid" nach sich zog und demnächst mit "Spider-Man 3D" seine Fortsetzung findet.
Dazu hat Christian Bale mit großem schauspielerischem Können der Figur von Bruce Wayne/Batman eine nie dagewesene emotionale Tiefe verliehen. "Batman 4" ohne dieses Duo kann wohl nur ein Erfolg werden, wenn annähernd gleichwertige Nachfolger für Christopher Nolan und Christian Bale gefunden werden - und die sind rar!
Der dritte Batman-Film "The Dark Knight Rises" soll sich um den fiesen Psychiater Dr. Strange und Catwoman drehen - und laut Christian Bale sein letzter sein!
Die Teile des Gerüchte-Puzzles fügen sich perfekt ineinander.Über kaum einen Film wird so viel spekuliert wie über das dritte Batman-Abenteuer seit dem Neustart mit "Batman Begins". Nun will ein Insider erfahren haben, welche Comic-Episode als Basis für "The Dark Knight Rises" dienen soll. Und deren Handlung passt perfekt zu den bisherigen Andeutungen von Regisseur Christopher Nolan.
Hauptfigur der Geschichte "Prey", die für den neuen Kinofilm herhalten soll, ist der Gothamer Psychiater Dr. Hugo Strange, der von Batman regelrecht besessen ist. Er drängt den Bürgermeister ein Sonderkommando zu gründen, dass Batman dingfest machen soll, weil dieser unrechtmäßigerweise Selbstjustiz übt. Als Chef der Truppe wird ausgerechnet Commissioner Gordon eingesetzt, der in einen Gewissenskonflikt zwischen seinem Vorgesetzten und seiner Loyalität zu Batman gerät. Inzwischen findet Dr. Strange heraus, dass Bruce Wayne Batman ist und plant, ihn zu töten um selbst Batman zu werden.
Um die Figur des Dr. Strange hatte es bereits vor einigen Monaten Gerüchte gegeben, sogar ein Darsteller wurde bereits gehandelt: Tom Hardy, der neue "Mad Max", der beste Beziehungen zu Christopher Nolan unterhält. Zudem taucht in "Prey" auch Catwoman auf, deren Auftritt in "The Dark Knight" schon vorbereit wurde. Zudem castete Nolan bereits eifrig weibliche Darstellerinnen für "The Dark Knight Rises". Zu guter Letzt spielen in "Prey" auch der Joker und der Riddler keine Rolle, auch das passt zu den Aussagen von Christopher Nolan, der die beiden Kultgegner trotz zahlreicher Fanwünsche nicht im dritten Batman-Film zeigen will.
Etwas überraschend kommt indes die Aussage von Hauptdarsteller Christian Bale, dass "The Dark Knight Rises" der letzte Batman-Film werden und damit eine Trilogie beschließen soll: "Chris Nolan hat immer gesagt, dass dies der letzte wird", verriet Bale. "Gerade deshalb freue ich mich sehr darauf. Chris ist ein verdammt guter Filmemacher, ich vertraue darauf, dass er etwas Großartiges im Köcher hat."
Zumindest diese Hoffnung werden die Batman-Fans teilen. Auf den Beweis heißt es noch bis zum Juli 2012 gedulden, wenn "The Dark Knight Rises" ins Kino kommt. Das Drehbuch soll laut Alfred-Darsteller Michael Caine im Januar fertig sein, die erste Klappe fällt im Mai. Und falls der dritte Film auch nur annähernd so erfolgreich wird, wie "The Dark Knight", überlegt sich's ja Christopher Nolan vielleicht nochmal mit dem Abschied von Batman ...
Oscargewinnerin Kathryn Bigelow verhandelt für das Grenzdrama "Triple Frontier", ihrem ersten Film nach "Hurt Locker", mit drei absoluten Superstars!
Anfang nächsten Jahres will Kathryn Bigelow mit dem Dreh zum ersten Projekt nach ihrem Oscarerfolg "The Hurt Locker" beginnen. Mit von der Partie könnte dann Tom Hanks sein, der bereits über eine der fünf Hauptrollen in dem Film verhandeln soll.Tom Hanks ist offenbar stark daran interessiert, eine der fünf Hauptrollen in "Triple Frontier" zu spielen, Kathryn Bigelows erstem Projekt nach ihrem Oscargewinner "Tödliches Kommando - The Hurt Locker".
Wie "Deadline Hollywood" berichtet, sollen sich der Schauspieler und die Regisseurin bereits zu Gesprächen getroffen haben. Unter Dach und Fach ist die Zusammenarbeit jedoch noch nicht.
"Triple Frontier" spielt im Milieu der organisierten Kriminalität an der Grenze zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay und soll Anfang kommenden Jahres in Dreh gehen. Für zwei der fünf größten Rollen laufen Gespräche mit zwei weiteren Superstars: Christian Bale und Will Smith!
Als Produzenten fungieren neben Bigelow ihr "Hurt Locker"-Kompagnon Mark Boal, der auch das Drehbuch schreibt, und Charles Roven ("The Dark Knight", "Bank Job").
Wahre Geschichte: "Dark Knight" Christian Bale aus spielt im Western "The Revenant" einen Mann, der von einem Bären zerfleischt wird - und sich rächt!
Er war nach dem Angriff eines Bären schon halb verblutet und wurde von seinen Gefährten einfach den angreifenden Indianern überlassen ...Doch Hugh Glass, einer der berühmtesten Haudegen im Wilden Westen Anfang des 19. Jahrhunderts, weigerte sich zu sterben: Er schleppte sich halbtot aus der Wildnis in die rettende Stadt - und schwor Rache an jedem einzelnen seiner Begleiter ...
Das ist natürlich ein Stoff, wie in Hollywood liebt. Und kein Geringerer als Christian Bale soll Hugh Glass auf der großen Leinwand verkörpern. Ganz klar eine Idealbesetzung, schließlich ist Christian Bale seit seiner legendären Hasstirade gegen einen Kameramann am Set von "Terminator" für seinen extrem kurzen Geduldsfaden bekannt.
"The Revenant" - zu deutsch etwa "Der Wiedergänger" soll der Western-Thriller heißen. Regie führt Park Chan-wook, der mit "Oldboy" eins der besten Rachedramen überhaupt geschaffen hat. Damit dürfte auch klar sein, dass "The Revenant" vor ungeschminkten Gewaltszenen nicht zurückschrecken wird.
Das passt zum Thema, denn Hugh Glass wurde von dem Bären derart verunstaltet, dass sein Überleben tatsächlich ausgeschlossen schien. Eigentlich wollten seine Kumpanen zwar noch bei ihm bleiben, um ihn nach seinem Tod zu beerdigen, doch sie flüchteten vor einem Indianer-Angriff und ließen Glass zurück: nur mit einer Flinte zur Selbstverteidigung - oder um sich selbst den Gnadenschuss zu geben. Doch dann kam es ganz anders ...
Hollywood braucht Statisten: Für die Dreharbeiten zu Mark Wahlbergs und Christian Bales neuem Werk "The Fighter" werden dringend Darsteller benötigt.
Wer schon immer bei einer großen Hollywoodproduktion mitwirken wollte, hat jetzt die Chance dazu. Christian Bale und Mark Wahlberg laden zum gemeinsamen Dreh.Christian Bales Ausraster bei den Dreharbeiten zu "Terminator - Die Erlösung" ist legendär und im Internet längst Kult. Jetzt bietet sich Filmfans die einmalige Chance, den Wüterich live zu erleben. Momentan laufen nämlich die Vorbereitungen zum Dreh der autobiografischen Boxergeschichte "The Fighter", in der Mark Wahlberg und Bale die Hauptrollen spielen.
Für einige Ringszenen werden noch händeringend Statisten als Sportfans gesucht. Wer also am 14., 15. und 16. Juli noch nichts vor hat und zufälligerweise in der Nähe von Lowell, Massachusetts ist, sollte einfach am Set vorbeischauen. Die Filmemacher locken Freiwillige mit kostenlosen Parkplätzen und einem Gewinnspiel, bei dem CDs, DVDs und Geschenkkarten verlost werden. Weitere Informationen gibt es bei BeInAMovie.com.
Als Batman der neuen Generation ging Bale in die Filmgeschichte ein. In "Terminator 4" führt er nun die Menschen in den Kampf gegen die Maschinen.
Normal scheint wenig in der Entwicklung Christian Bales vom Kinderstar zur Comic-Legende Batman. Er hasst Aufmerksamkeit, zieht sie aber selbst magisch an. Wer vom schlaflosen und paranoiden Hungerhaken in "Der Maschinist" glaubwürdig zum Superhelden "Batman" mutiert, um anschließend die "Terminator"-Saga ins neue Jahrtausend zu heben, muss mit globalem Interesse rechnen. Und verdient es auch.Als er 1987 für Spielbergs Epos "Das Reich der Sonne" ausgewählt wurde, stand Bale mit einem Schlag im Rampenlicht: "Ich war geschockt von der Aufmerksamkeit bei meiner Rückkehr nach Bournemouth. Mädchen umschwärmten mich, Jungs wollten sich mit mir prügeln. Ich sagte meinen Eltern, dass ich nie wieder drehen wollte, weil dieser Rummel alles ruinierte."
Gehalten hat sich der Waliser nicht daran, geblieben aber ist seine Scheu vor der Show. Ungewöhnlich für jemanden, der schon als Kind viel Zirkus erlebte, weil die Mutter dort arbeitete. "Da war ich gerade sieben Jahre alt und begaffte diese unglaublichen Frauen, die nackt herumliefen", erinnert sich Bale. "Meinen ersten Kuss bekam ich von einer jungen polnischen Trapezkünstlerin namens Barta."
Keine konventionelle Art, auf die Welt vorbereitet zu werden - für einen Jungen, dessen Großvater bereits ein paar Filme lang als Stuntdouble für den legendären John Wayne agierte, mutet sie aber auch nicht allzu exotisch an.
Bales Vater war Pilot mit Leib und Seele, gab aber dennoch drei Jahre vor seinem Tod das Steuer aus der Hand, als er die radikale Feministin Gloria Steinem heiratete. Der junge Christian wuchs mit drei älteren Schwestern in England und Portugal auf und musste auch nach der Scheidung seiner Eltern oft umziehen. Bis heute hat er, trotz Wohnsitzen in L.A. und London, kein Heimatgefühl für sie entwickelt.
Mit neun drehte Christian den ersten Werbespot, mit zehn debütierte er auf der Bühne, mit zwölf auch vor der Kamera in der TV-Produktion "Anastasia". Sechs Jahre und zwei finanzielle Flops später ("Die Zeitungsjungen", "Swing Kids") steckte Bale vorerst im Karriereloch.
Seine Kollegin Winona Ryder befreite ihn daraus, indem sie Bale für "Betty und ihre Schwestern" empfahl. Der romantische Stoff zeigte bei Christian Nebenwirkungen: "Ich machte eine Phase unglaublicher männlicher Besitzgier durch. Ich drehte schon einen Monat und war sauer, als dann ihr damaliger Freund Eric Stoltz eintraf".
Die große Popularität schlug sich auch im Internet nieder. Die "Baleheads" wurden geboren, eine Gruppe besessener Fans, die Studios mit Briefen bombardierte und mit seiner Website einen virtuellen Schrein errichteten. Heute ist diese Bale-Basis, die lästige PR ersetzen sollte, geschlossen. Der Schauspieler wirbt nun exklusiv mit seiner Arbeit.
Aus dem engen Korsett anfänglicher Rollen als nachdenklich-empfindsamer Anzugträger hat sich der Fan von Steve McQueen mittlerweile befreit. Schwärmte er als Kind noch für Frida von ABBA, gilt seine Leidenschaft heute seiner Frau Sibi Blazic, einer Freundin Winona Ryders. Neben der Unterstützung zahlreicher Hilfsorganisationen, findet Christian außerdem die Zeit seine kleine Tochter zu vergöttern - entgeht aber auch nicht dem ein oder anderen öffentlichen Streit mit seiner Mutter, Schwester oder Set-Mitarbeitern.
Weil er ungewöhnliche Projekte mit kontrastreichen Rollenprofilen liebt, ist Bale zum flexiblen Formwandler geworden, der seinen Akzent der jeweiligen Rolle anpasst. Er kann mit Ewan McGregor Sex haben ("Velvet Goldmine"), zweifelhafte Zaubertricks vorführen ("Prestige"), einen Rassisten ("Shaft") oder auch einen Drachentöter ("Die Herrschaft des Feuers") geben und dabei stets glaubwürdig bleiben.
Vor der Kamera kann er alles sein, ein Schlafloser am Rande des Wahnsinns in "Der Maschinist" oder auch die Folklegende Bob Dylan in der Filmbiografie "I'm Not There".
In seiner bekanntesten Rolle schlüpfte Bale als Bruce Wayne in "Batman Begins" ins Fledermauskostüm. Erstmals war der dunkle Rächer dabei mehr Mensch als Superheld, erstmals gab es mehr Auftritte ohne Maske als mit, erstmals war ein Batman-Film mehr Drama denn Action-Spektakel - ein Riesenerfolg. Die Fortsetzung "The Dark Knight setzte neue Maßstäbe in den Kinos. Denn jeder Filmfan wollte den Kampf Batman gegen Joker (Heath Ledger) unter der Regie von Chris Nolan miterleben. Mindestens einmal, gerne zweimal, vielleicht sogar dreimal...
Und dreimal wird Bale auch in die Rolle des John Connor schlüpfen. In "Terminator - Die Erlösung" ist Connor nun im Jahr 2018 Anführer des menschlichen Widerstandes gegen die Maschinen. Terminatorähnlich gibt sich Bale auch in der Öffentlichkeit, denn wer wissen will, wie Christian Bale wirklich ist, dem verrät der "American Psycho" nur: "Wenn ich wollte, dass die Leute mich kennen, wäre ich Moderator einer TV-Show geworden."
Die kommenden zwei "Terminator"-Filme sollen sich laut Regisseur McG vor allem um das Thema Zeitreisen drehen.
Die Vergangenheit ändern um die Zukunft zu bestimmen - was man mit Zeitreisen noch alles anstellen kann, sollen die nächsten "Terminator"-Filme zeigen.Vergangenheit und Zukunft sind wichtige Handlungsebenen bei "Terminator" - mühelos bewegen sich die Hauptfiguren zwischen den Zeiten. Doch bisher drehte sich die Geschichte vorwiegend um die Abwehr der Maschinenangriffe und das Überleben von Sarah Connor und ihrem Sohn John. In den kommenden beiden "Terminator"-Filmen soll laut Regisseur McG das Thema Zeitreisen in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt werden.
Mehr wollte der Action-Meister jedoch zum Inhalt der nächsten Filme nicht verraten. Bekannt ist bis jetzt die Besetzung mit Christian Bale, der erneut die Hauptrolle des John übernehmen wird. Bale verpflichtete sich für drei "Terminator"-Produktionen, von denen die erste, "Terminator 4", ab 28. Mai im Kino zu sehen sein wird.
GEBURTSDATUM: 30.01.1974
GEBURTSDATUM: 30.01.1974
GEBURTSDATUM: 30.01.1974
Familie
Mutter: Jenny Bale (ehemalige Zirkustänzerin, geschieden)Vater: David Bale (Pilot)
Stiefmutter: Gloria Steinem (Schriftstellerin)
Schwestern:
Erin Bale (Musikerin)
Sharon Bale (Informatikerin)
Louise Bale (Schauspielerin, Regisseurin, 22.Juli 1972)
Ehefrau:
Sibi Blazic (29. Januar 2000)
Kinder:
Tochter (27. März 2005)
Autogrammadresse
c/o Endeavor Agency9701 Wilshire Blvd, 10th Floor
Beverly Hills, CA 90212, USA


































