Clint Eastwood

Portrait von Clint Eastwood
Clint Eastwood

User-Bewertung

12 VOTES
93%
REALER NAME:
Clinton Eastwood Jr.

GEBURTSTAG:
31.05.1930 in San Francisco

LEBT IN:
USA

Kurzinfo

Hölzern, sympathisch, aber nicht frei von Zynismus - so der Charakter der meisten der von Clint Eastwood in seinen Filmen verkörperten Rollen. In San Francisco geboren, schlug er sich in jungen Jahren mit diversen Gelegenheitsjobs durch, bis er es endlich schaffte beim Fernsehen zu landen. Wegen seines athletischen Körperbaus erhielt er beim zweiten Anlauf die Hauptrolle in der international erfolgreichen TV-Westernserie ...

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GEBURTSDATUM: 31.05.1930 | GEBURTSORT: USA
Hölzern, sympathisch, aber nicht frei von Zynismus - so der Charakter der meisten der von Clint Eastwood in seinen Filmen verkörperten Rollen. In San Francisco geboren, schlug er sich in jungen Jahren mit diversen Gelegenheitsjobs durch, bis er es endlich schaffte beim Fernsehen zu landen. Wegen seines athletischen Körperbaus erhielt er beim zweiten Anlauf die Hauptrolle in der international erfolgreichen TV-Westernserie "Rawhide". Da er in Filmen jedoch nicht über zweit- und drittklassige Rollen hinauskam, wechselte er nach Europa, wo ihm unter der Regie von Sergio Leone in dessen "Dollartrilogie" der lang ersehnte, weltweite Durchbruch gelang. Der Italo-Western mit seinem neuen lakonischen Westernhelden schien Eastwood geradezu auf den Leib geschrieben zu sein.
Zurück in Hollywood schuf Eastwood zusammen mit Regisseur Don Siegel eine weitere legendäre Figur, die des selbstgerechten San Francisco Cops "Dirty Harry", die ihn zum Übervater aller modernen Action-Filme Hollywoods aufsteigen ließ. Bereits seit 1971 führt Eastwood auch selbst Regie, wobei er sich zunehmend auf Themen verlegte, die ihm besonders am Herzen liegen: "Honkytonk Man" - die Geschichte eines alternden Country-Musikers, "Bird" - der Film über Jazz-Legende Charlie Parker oder auch "Weißer Jäger, schwarzes Herz", der die Entstehungsgeschichte von John Hustons "African Queen" behandelt.
Den bisherigen Höhepunkt seiner Laufbahn erreichte Eastwood 1992 mit dem Western "Erbarmungslos", der mit vier Oscars - u.a. beste Regie und bester Film - ausgezeichnet wurde. 1994 zollte Hollywood ihm, der mit oft als anspruchslos betrachteten Action-Filmen und Western zu Ruhm und Ehre aufgestiegen war, mit dem Irving G. Thalberg Memorial Award und 1996 mit dem Lifetime Achievement Award des American Film Institutes Tribut. Mit zunehmendem Alter verlegte sich Eastwood mit Filmen wie "In the Line of Fire - Die zweite Chance", "Die Brücken am Fluß" oder "Ein wahres Verbrechen" häufig aufs Charakterfach, blieb aber auch dem Thriller-Genre treu ("Absolute Power", "Blood Work"). Eine Art Altersheimausflug ins All inszenierte er mit "Space Cowboys", in dem die alten Haudegen (neben Eastwood James Garner, Tommy Lee Jones und Donald Sutherland) den Greenhorns eine Lektion erteilen.
2003 meldete sich Eastwood mit seiner 24. Regiearbeit, dem beklemmenden Drama "Mystic River", zurück: Statt versöhnlichem Alterswerk bietet er einen düsteren Blick in die Psyche dreier Jugendfreunde (Sean Penn, Tim Robbins, Kevin Bacon), die sich einst durch eine Gewalttat voneinander entfremdeten und deren Wege sich nun nach einem neuerlichen Verbrechen wieder kreuzen.
Zwölf Jahre nach den Oscars für "Erbarmungslos" holt sich das Multitalent die gleichen vier Auszeichnungen für "Million Dollar Baby": als Regisseur, Produzent, Komponist und Hauptdarsteller in Gestalt des Boxtrainers Frankie Dunn, der die Boxerin Maggie (Hilary Swank, die sich über ihren zweiten Oscar freuen durfte) bis zum WM-Kampf nach Las Vegas führt. Dort zerplatzt aber der Traum vom Sieg und ein ganz anderes Drama beginnt. Das Drehbuch stammt von Paul Haggis, der auch in "Flags of Our Fathers" federführend war. Dieses 2006 entstandene Kriegsdrama schildert die Schlacht um Iwojima, dem Wendepunkt des 2. Weltkriegs, aus der Sicht von sechs amerikanischen Soldaten (u.a. Ryan Phillippe, Jesse Bradford). Unmittelbar danach hat Eastwood das gleiche historische Ereignis aus japanischer Sicht in dem Film "Letters from Iwo Jima" zu drehen begonnen.
Er inszenierte Angelina Jolie in dem bewegenden Thriller "Der fremde Sohn" als Mutter, die nach einer Entführung nicht glaubt, dass das angeblich gerettete Kind ihr eigenes ist. Große Momente brachte dann "Invictus", in dem Morgan Freeman als Südafrikas Legende Nelson Mandela Rugby-Kapitän Matt Damon auf eine Mission der Versöhnung schickt.
Selbst trat Eastwood in "Gran Torino" wieder vor die Kamera - ein packendes Spätwerk, in dem Eastwood höchst differenziert einen Koreakriegsveteranen gibt, der für sein herunterkommendes Viertel kämpft.
Der vierfache Vater lebt in dem Küstenort Carmel, wo er in den 1980er-Jahren auch Bürgermeister war.
GEBURTSDATUM: 31.05.1930 | GEBURTSORT: USA
Amy Adams wird Clint Eastwoods Tochter 18.11.2011

Im Baseball-Drama "Trouble With the Curve" bekommt Clint Eastwood eine schöne Tochter: "Junikäfer" Amy Adams

Und wieder hat Amy Adams einen ganz großen Coup gelandet und beste Chancen auf eine weitere Oscar-Nominierung.
Im Baseball-Drama "Trouble With the Curve" darf Amy Adams an der Seite von Clint Eastwood spielen. Der verkörpert die Figur eines alternden Baseball-Scouts, der mit einer fortschreitenden Erblindung zu kämpfen hat, aber dennoch ein junges Talent in Atlanta begutachten will. Seine Tochter, gespielt von Amy Adams, begleitet ihn auf seiner Reise, obwohl das Verhältnis zu ihrem Vater nicht das beste ist. Im Verlauf der Handlung nähern sich die beiden jedoch Schritt für Schritt wieder an.
Klingt nach einem typischen Clint-Eastwood-Drama und ist es auch irgendwie. Nur dass der Hollywood-Superstar und mehrfache Oscar-Preisträger diesmal nicht im Regiestuhl Platz nimmt, sondern nur vor der Kamera agiert. Die Inszenierung übernimmt Robert Lorenz, der sich schon sehr auf Amy Adams freut. Zwar wollte er ursprünglich Sandra Bullock besetzen, doch die fand leider keine Zeit für das Projekt.
Doch wie so oft ist die zweite Wahl am Ende doch die bessere. Dass Amy Adams vor allem in den kleineren Rollen besonders starke Leistung bringt, bewies sie in den vergangenen Jahren in "The Fighter", "Glaubensfrage" und "Junikäfer", für die sie jeweils eine Oscar-Nominierung erhielt. Vielleicht wäre "Trouble With the Curve" endlich der Gewinn - Clint Eastwood hat schon so manch einem Kandidaten Glück gebracht ?
Clint Eastwood spielt erblindenden Baseball-Scout 07.10.2011

Nach "Gran Torino" kehrt Clint Eastwood möglicherweise noch einmal auf die Leinwand zurück: Er möchte die Hauptrolle in "Trouble With the Curve" spielen.

Die Geschichte, die sich Clint Eastwoods langjähriger Kollege ausgedacht hat, scheint dem Star sehr zu gefallen.
Eigentlich sollte "Gran Torino" Clint Eastwoods letzter Leinwandauftritt sein. Doch nun sieht es so aus, als ob sich der Star erneut vor die Kamera stellt: Das Drehbuch zum Drama "Trouble With the Curve" von seinem langjährigen Produzenten und Kollegen Robert Lorenz scheint es Eastwood so angetan zu haben, dass er die Hauptrolle übernehmen möchte.
Die Geschichte handelt von einen alternden Baseball-Scout, der langsam erblindet und eine letzte große Scout-Reise mit seiner Tochter nach Atlanta unternimmt - eine weitere maßgeschneiderte Rolle für Clint Eastwood. Dies wäre dann auch seit langem ein Clint Eastwood-Film, bei dem "Dirty Harry" nicht selbst Regie führt. Das überlässt der Meister vertrauensvoll Regie-Debütant Lorenz, der schon viele Jahre für Eastwood als Produzent gearbeitet hat und unter anderem "Blood Work", "Hereafter - Das Leben danach", "Flags of Our Fathers" oder den kommenden "J. Edgar" produzierte.
Hinzu kommt, dass Clint Eastwood auch gerade Platz im Terminkalender hatte: Seine Neuverfilmung von "A Star Is Born" liegt derzeit auf Eis, da sich Hauptdarstellerin Beyoncé wegen Schwangerschaft abgemeldet hat. Die Umstände könnten also nicht besser sein und nun darf sich die Kinowelt auf einen weiteren - nun aber sicher wirklich letzten - wunderschönen Film mit dem "Million Dollar"-Mann freuen.
"Indiana Jones würde heute scheitern!" 24.08.2010

Top-Produzent Frank Marshall über das Fantasy-Epos "Die Legende von Aang", M. Night Shyamalan, das System Hollywood, "Bourne 4" und "Indy 5".

Frank Marshall, legendärer Produzent der größten Erfolge von Steven Spielberg, arbeitet bei "Die Legende von Aang" zum dritten Mal mit Blockbuster-Regisseur M. Night Shyamalan zusammen, der mit dem Fantasy-Epos seinen bislang größten Film vorlegt.
Sie haben mit M. Night Shyamalan bereits "The Sixth Sense" und "Signs - Zeichen" gedreht. Warum hat es acht Jahre bis zum nächsten gemeinsamen Film gedauert?
FRANK MARSHALL: Wir kamen einfach nicht zusammen. Ich war ein paar Jahre mit der "Bourne"-Serie beschäftigt, und Night hatte immer schon Sam Mercer als seinen persönlichen Produzenten. Außerdem muss man nach Philadelphia ziehen, wenn man dauerhaft mit ihm arbeiten will. Nichts gegen Philadelphia, aber ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und lebe gern in Los Angeles. Als Night mit der Arbeit an "Die Legende von Aang" begann, wurde ihm schnell bewusst, dass er ein Projekt dieser Größenordnung noch nie hatte stemmen müssen. Also suchte er nach einem Produzenten, der Erfahrung darin besaß, und sprach mich an. Kathleen (Kennedy, Marshalls Ehefrau und Produktionspartnerin, Anm. d. Red.) und ich hatten von der Fernsehserie "Avatar - Der Herrscher der Elemente" noch nie gehört. Wir fragten unsere Töchter, und die waren begeistert. Wir sagten zu.
Ist er immer noch derselbe Filmemacher, den Sie damals kannten?
Ja und nein. Natürlich ist er immer noch der M. Night Shyamalan von "The Sixth Sense". Ich glaube aber, dass er sich vor zehn Jahren noch nicht getraut hätte, ein solches Projekt zu schultern. Er hat also dazugelernt. Und vor allem: Er will immer noch weiter dazulernen. Und er hatte keine Angst vor den Herausforderungen, die ein großer Film wie dieser mit sich bringt.
Sicher ist er nicht der erste Filmemacher, der einem einfiele, wenn man ein Big-Budget-Epos mit vielen Effekten vorbereitet.
Das stimmt. Aber er war der Richtige, weil er Leidenschaft hatte. Leidenschaft für diesen Stoff, für diese Welt. Das ist entscheidend. Ihm war bewusst, dass er sich nicht einfach auf das verlassen können würde, was ihn auszeichnet. Vor allem aber fühlte er sich von all den Themen und Motiven der Saga ganz unmittelbar angesprochen. Er wollte die Geschichte unbedingt erzählen.
Es hilft, einen Produzenten an der Seite zu haben, der diese Spielart beherrscht. Was gibt Ihnen das Selbstvertrauen, immer wieder Großprojekte dieser Art zu stemmen?
Erfahrung. Meine Frau und ich machen das schon sehr lange, seit dem ersten "Indiana Jones"-Film im Jahr 1980. Wir sind ein eingespieltes Team, wir können einander vertrauen. Vor allem aber ergänzen wir einander sehr gut, weshalb wir uns nicht ins Gehege kommen. Kathleen liebt besonders den Entwicklungsprozess, das Schreiben, die Vorbereitung. Ich mag die Arbeit am Set, führe immer wieder Regie beim zweiten Drehteam. Bei der Postproduktion ziehen wir an einem Strang. Aber all das hat sich entwickelt, wir haben uns immer auf die jeweiligen Situationen eingestellt.
So haben Sie Stillstand vermieden.
Richtig. Alle zehn Jahre haben wir etwas Neues gemacht, neue Dinge ausprobiert. Zuerst haben wir für Steven Spielberg Amblin geleitet. Dann haben wir uns selbständig gemacht, ich habe bei drei Filmen Regie geführt. Dann fiel mir "Bourne" in den Schoß, der meine ganze Zeit in Anspruch nahm. "Die Bourne Identität" war der erste Film in einer langen Zeit, an dem ich ohne Kathleen arbeitete. Das hat auch ihr Freiheiten eröffnet. Heute arbeiten wir gemeinsam an den Filmen, bei denen wir Lust darauf haben.
Hat sich die Beschreibung Ihres Jobs im Lauf der Jahre verändert?
Auf jeden Fall. Als wir anfingen, ging es vor allem darum, eine Geschichte zu erzählen und sie so gut zu erzählen, wie man kann. Das macht mir immer noch am meisten Spaß. Ich bin gerne am Set. Aber weil sich das Geschäft als solches so rasend verändert hat, hat sich auch die Aufgabe des Produzenten verändert. Wir müssen uns immer stärker um die geschäftlichen Aspekte kümmern - Merchandising, Product Placement, die Ausstattung der DVDs. Es ist ein absolut einzigartiger Job. Ich bin für Kunst zuständig, aber eben auch Kommerz. Das gilt heute mehr denn je.
Sie haben beides perfekt verbunden.
Im Film ist alles erlaubt. Wenn man mag, kann man einen Film über einen Papierkorb machen. Ob sich ein Publikum dafür interessiert, ist die andere Frage. Ich verstehe mich als Entertainer. Ich will ein Publikum unterhalten, je größer, desto besser. Das bereitet mir Freude, das ist mein Antrieb.
Sie arbeiten für alle Studios. Wählen Sie Ihre Studiopartner für ein bestimmtes Projekt dennoch gezielt aus?
Nach Möglichkeit. Man muss findig sein. Wenn man am Startwochenende nicht den nötigen Umsatz macht, ist man verloren. Es sei denn, man hat es mit einem Studio zu tun, dass findig genug ist, seine Filme so zu platzieren, dass sie mit anderen Einnahmequellen wie Soundtracks, Games oder Merchandising mögliche Verluste an der Kinokasse wieder zu deckeln. Sehen Sie, man spricht immer davon, dass die Blockbusterära mit "Der weiße Hai" und "Krieg der Sterne" beginnt. Aber damals war das noch anders: Diese Filme wurden Blockbuster, weil die Leute sie sich immer und immer wieder angesehen haben. Sie haben diese Filme einfach geliebt. "Jäger des verlorenen Schatzes" wurde von manchen Kinos mehr als ein Jahr lang vor vollem Haus gespielt. Er spielte am ersten Wochenende nur acht Mio. Dollar ein - das wäre heute der Todeskuss. Aber dann spielte er in den kommenden zehn Monaten an jedem weiteren Wochenende wieder jeweils acht Mio. Dollar ein. Das gibt es heute aufgrund der unterschiedlichen Auswertungsmöglichkeiten nicht mehr. Es gibt nur noch das erste Wochenende, dann kommt schon der nächste große Film.
Arbeiten Sie mit diesem Wissen anders an Ihren Filmen?
Nein. Geändert hat sich vor allem die Vermarktung der Filme. Sie ist wichtiger geworden. Und teurer. Die Leute sollen Lust bekommen. Aber dann muss man ihnen immer noch einen guten Film zeigen. Sonst kommen sie nicht wieder.
Wie wichtig ist 3D?
Ich will 3D nicht überbewerten. Es ist ein interessantes und spannendes neues Werkzeug. Aber einen "Bourne"-Film könnte ich nie in 3D machen. Sollten wir eine Fortsetzung von "Die Legende von Aang" machen, würde es sich anbieten. Es würde dem Film wirklich etwas bringen. Beim ersten Teil waren die Kameras einfach nicht ausgereift genug. Aber ich bin zufrieden mit der 3D-Nachbearbeitung. Wir haben versucht, den Effekt subtil einzusetzen. Es sollte kein zweiter "Kampf der Titanen" werden.
Wenn man mit Ihnen spricht, sollte man die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, Ihnen Fragen zu einzelnen Franchises und Filmen zu stellen, an denen Sie beteiligt sind.
Schießen Sie los.
Wie sieht es mit "Bourne 4" aus?
Sieht gut aus. Ich treffe mich in New York mit dem Drehbuchautor Tony Gilroy, der mir seine Ideen für "The Bourne Legacy", so wird der Film heißen, zeigen will. Wenn wir das Drehbuch haben, werden wir Matt Damon und Paul Greengrass ansprechen. Aktuell sind sie nicht beteiligt. Aber ich verstehe das. Nach "Das Bourne Ultimatum" waren sie ausgebrannt und konnten sich nicht vorstellen, gleich wieder an einem "Bourne"-Film zu arbeiten. Jetzt sieht es hoffentlich anders aus.
"Indiana Jones 5"?
Da tut sich gerade gar nichts. George Lucas' Leute recherchieren für "Indy 5", aber das ist es auch schon.
Haben Shia LaBeoufs Anmerkungen in Cannes, man habe den vierten Teil versemmelt, etwas damit zu tun?
Damit hat er seiner Karriere keinen großen Gefallen getan. Aber Shia LaBeouf ist noch jung. Vielleicht lernt er noch dazu.
"Hereafter" von Clint Eastwood?
Ist so gut wie fertig. Die einfachste Arbeit meines Lebens. Wir haben Clint das Drehbuch gezeigt, ein paar Monate später hat er uns den Film gezeigt. Er hält sich an die Zeit- und Budgetplanungen. Es war mir fast peinlich, dass ich noch ein oder zwei Anmerkungen zu "Hereafter" hatte. Aber sonst musste ich nichts machen.
Steven Spielbergs "War Horse"?
Wir fangen am 2. August an, der komplette Film wird in England gedreht. Ich bin sehr aufgeregt. Das Theaterstück ist großartig. Ich hoffe, dass man das über den Film "War Horse" auch sagen wird. Er hat das Potential dafür.
Sie selbst wollen als Regisseur einen Film über Lance Armstrong drehen?
Ja. Gerade machen wir eine Doku über seine Rückkehr in den Radzirkus fertig. Danach nehmen wir den Spielfilm in Angriff, der einen größeren Zeitabschnitt umfassen soll. Ich führe gern Regie, aber wenn ich einen Film inszeniere, kann ich nebenher nichts anderes machen. Als ich in den Neunzigerjahren drei Filme hintereinander gedreht habe, merkte ich, wie sehr mir das Produzieren fehlte. Das mache ich am liebsten und kann ich am besten. Also habe ich das Inszenieren wieder hintangestellt. Das war die richtige Entscheidung.schießen
Jogis DFB-Kicker stimmen sich mit "Invictus" auf Südafrika ein 01.06.2010

Kurz vor dem Abflug zur Fußball-WM 2010 durfte die Deutsche Fußballnationalmannschaft das Sportdrama "Invictus - Unbezwungen" in Bozen sehen.

Lahm, Schweinsteiger und der Rest der Deutschen Fußballnationalmannschaft sind begeistert von Clint Eastwoods Sportmeisterwerk "Invictus - Unbezwungen" über das siegreiche südafrikanische Rugby-Nationalteam.
Der Schreck saß nach Kevin Prince Boatengs üblem Foul an Michael Ballack tief bei Nationaltrainer Jogi Löw und der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Mittlerweile haben sich die Wogen etwas geglättet. Trotzdem hat sich Bundes-Jogi wohl gedacht, ein kleiner Motivationsschub im Hinblick auf die in zehn Tagen startende Fußball-Weltmeisterschaft könne nicht schaden. Deshalb durften Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm und der Rest der teutonischen Ballkünstler im Trainingslager in Südtirol Clint Eastwoods beeindruckenden Sportleckerbissen "Invictus - Unbezwungen" in einer exklusiven Vorführung in Bozen sehen.
Der Film thematisiert das Finale der Rugby-Weltmeisterschaft 1995, das für die Südafrikaner zu einem Wendepunkt in ihrer Geschichte wurde - ein gemeinschaftliches Erlebnis, das dazu beitrug, die Wunden der Vergangenheit zu heilen und neue Hoffnung für die Zukunft zu wecken. Meisterhaft inszenierte Clint Eastwood diesen mitreißenden Film über ein Volk und eine Mannschaft, die über sich selbst hinauswuchsen.
In den Hauptrollen überzeugen Morgan Freeman als Mandela und Matt Damon als Kapitän der Rugby-Nationalmannschaft.
Die Motivationsspritze kam bei den deutschen Fußballprofis bestens an. "Es ist bewegend zu sehen, wie Nelson Mandela trotz der langjährigen Gefangenschaft seinen langen Weg zur Freiheit gegangen ist" erzählt ein sichtlich gerührter Löw und lobt weiter: "Zudem vermittelt der Film durch Clint Eastwoods Handschrift einen guten Eindruck darüber, welche Bedeutung die Rugby-WM in Südafrika für das Land nach den Zeiten der Apartheid hatte."
Bastian Schweinsteiger ließ sich von der wahren Begebenheit voll mitreißen: "Neben der spannenden Geschichte und den wertvollen Eindrücken von Südafrika haben mich vor allem die packenden Sportszenen fasziniert. Rugby ist ein knallharter Sport, in dem man nur als Team bestehen kann. Wenn man die Eindrücke auf sich wirken lässt, kommt man zu dem Schluss, dass man als Mannschaft mit dem nötigen Zusammenhalt viel bewirken kann. Nicht nur sportlich. Bei der WM 2006 haben wir ja eine ähnliche Situation erlebt."
Kapitän Philipp Lahms Lieblingsszene beschreibt er so: "Mich hat vor allem die Szene begeistert, in der Nelson Mandela und Springboks-Kapitän Francois Pienaar das sportliche Ereignis auf eine gesellschaftliche Ebene heben."
Lähmung behindert Morgan Freeman 19.02.2010

Seit 2008 leidet "Invictus"-Hauptdarsteller Morgan Freeman an den Folgen eines Autounfalls: Seine linke Hand ist gelähmt.

Der August 2008 wird Morgan Freeman in unangenehmer Erinnerung bleiben. Damals verursachte der Star aus "Invictus" alleine einen Autounfall und zog sich eine schwere Handverletzung zu.
Glück im Unglück hatte "Invictus"-Hauptdarsteller Morgan Freeman, als er im Sommer 2008 mit seinem 1997 Nissan Maxima versehentlich rechts über die unbefestigte Straßenbegrenzung fuhr. Sein Wagen geriet außer Kontrolle und überschlug sich mehrmals auf der Straße in Tallahatchie County, Mississippi. Rettungskräfte mussten damals den heute 72-Jährigen und seinen Beifahrer aus dem Auto herausschneiden.
Ein Hubschrauber brachte die Verletzten ins Regional Medical Centre in Memphis, Tennessee. Trotz der Schwere des Unfalls hatte sich der Darsteller von Nelson Mandela in Clint Eastwoods neustem Regiestreich lediglich den linken Arm und Ellbogen gebrochen sowie die Schulter leicht verletzt.
Auf der "Invictus"-Premiere in Los Angeles berichtete Freeman nun, dass seine linke Hand nie gesund wurde und er sie seitdem nicht bewegen kann. "Ich hatte einen Nerv verletzt und es wurde nie besser", berichtete der Hollywoodstar. Die Schmerzen sind aber nur eine der Qualen, die Freeman seitdem erleidet: "Ich kann meine Hand nicht bewegen. Wenn du sie nicht bewegst, schwillt sie an. Wer weiß schon, dass man seine Hand pro Tag über eine Million Mal bewegt!", gibt er zu bedenken.
Eastwood als Batman geplant 13.01.2010

Die Macher von "From Hell" haben einen Batman-Film im Köcher, in dem er als 65-Jähriger gegen Two-Face antritt - mit Clint Eastwood in der Hauptrolle.

Statt sich mit Stahlseilen durch die Häuserschluchten von Gotham City zu hangeln, benützt Batman nun lieber den Treppenlift.
So hätte es im nächsten Abenteuer des Fledermaus-Rächers zugehen können - mit keinem Geringeren als Hollywood-Ikone Clint Eastwood in der Hauptrolle. Das haben Albert und Allen Hughes verraten, die den Horror-Meilenstein "From Hell" ins Kino brachten. Die beiden Brüder, die gemeinsam Filme produzieren und Regie führen, wollten den Comic "The Dark Knight Returns" verfilmen, der unter Batman-Fans als absoluter Kult verehrt wird. Kein Wunder, stammt er doch aus der Feder von "300"-Autor Frank Miller.
"Dieser Comic ist unglaublich düster", erzählt Albert Hughes. "Batman ist darin richtig alt, kämpft mit körperlichen Problemen und muss daher deutlich mehr mit seinen technischen Hilfsmitteln arbeiten."
Laut Albert Hughes haben er und sein Bruder mit dem Filmriesen Warner schon vor einigen Jahren konkret über das Projekt verhandelt: "Wir boten ihnen an, das durchzuziehen und schlugen Clint Eastwood als Hauptdarsteller vor." Doch nach längeren Verhandlungen habe sich das Studio dann entschieden, die Fledermaus-Saga mit "Batman Begins" komplett neuzustarten, worauf dann mit "The Dark Knight" ein echter Kino-Meilenstein folgte. Zumindest der Titel war dabei dem des Veteranen-Projekts sehr ähnlich.
Hughes hält die damalige Absage für absolut sinnvoll: "'The Dark Knight Returns' wäre vermutlich das Ende für die Batman-Filme gewesen", lacht er. "Wir hätten der Filmreihe damit den Todesstoß versetzt und das wussten sie auch!"
Doch vielleicht gibt es trotzdem noch Hoffnung für einen Veteranen-Batman. Denn auch Zack Snyder hat Interesse an einer Verfilmung des Oldie-Comics bekundet. Er hat immerhin bei der megaerfolgreichen Verfilmung von Frank Millers bereits erwähnten Comic-Kracher "300" Regie geführt. Bei derart vielversprechenden weil bewährten Teams kommt auch ein großes Filmstudio ins Grübeln - und wer weiß, vielleicht ja sogar ein Clint Eastwood ...
Clint Eastwood setzt sich zur Ruhe 11.12.2009

"Gran Torino" war der letzte Film, für den Hollywood-Urgestein Clint Eastwood als Schauspieler vor der Kamera stand.

Clint Eastwood hat durchaus ein Alter erreicht, in dem man etwas kürzer treten kann. Oder sich sogar ganz zur Ruhe setzt.
Was die Schauspielerei angeht, hat Clint Eastwood jetzt den Schlussstrich gezogen und in einer amerikanischen TV-Show seinen Rücktritt erklärt. "Gran Torino" war demnach sein letzter Auftritt vor der Kamera. Da müsste schon ein wahnsinnig gutes Drehbuch des Weges kommen, damit der 79-Jährige seinen Entschluss noch einmal rückgängig machen würde.
Gänzlich will sich der mehrfache Oscar-Gewinner natürlich nicht aus der Filmbranche verabschieden. Regie wird Clint Eastwood weiterhin führen. Immerhin kann man es sich im Regiestuhl recht gemütlich machen, wenn die Beine mal müde sind. Außerdem wird man in Ruhe gelassen und muss nicht ständig Make-Up tragen oder an sich rumzupfen lassen.
Sein nächstes Werk "Invictus" mit Morgan Freeman und Matt Damon kommt im Februar 2010 in die deutschen Kinos und wird definitiv nicht seine letzte Regiearbeit sein. An "Hereafter" wird gerade gedreht. Und solange es die Gesundheit zulässt, will Clint Eastwood damit auch weiter machen.
Dr. Dirty Harry - ehrenhalber 12.06.2009

Sein Alterswerk ist allerbestes Kino. Jetzt wurde Clint Eastwood vom wichtigsten US-Filminstitut zum Ehrendoktor der feinen Künste ernannt.

Dr. hc Clint Eastwood! Klingt fast so gut wie "mehrfacher Oscarpreisträger" ...
Clint Eastwood ist vom American Film Institute (AFI) zum "Ehrendoktor der feinen Künste" ernannt worden. Das renommierte AFI verlieh dem 79-jährigen Schauspieler und Regisseur diese Auszeichnung für seinen Beitrag zur Kunst des Kinos. Eastwood ist damit der erste Träger des "AFI Life Achievement Awards", der dort auch zum Ehrendoktor ernannt wurde.
"Ich habe niemals eine Filmschule besucht, weil es keine gegeben hat, als ich angefangen habe", kokettierte der Star mit seinem hohen Alter. "Aber nachdem ich jetzt 50 Filme als Schauspieler und 30 als Regisseur gemacht habe, denke ich, ich hätte vorher meinen Abschluss machen können", sagte Eastwood bei der Abschlussfeier des aktuellen Jahrgangs auf dem AFI-Campus in Hollywood.
Zuletzt war Eastwood mit "Gran Torino" bei uns in den Kinos, derzeit dreht er mit Morgan Freeman in der Hauptrolle die Nelson-Mandela-Biografie "Invictus".
Der sanfte Haudegen 04.03.2009

Für "Million Dollar Baby" gewann Clint Eastwood einen Oscar. Mit "Gran Torino" wagt er erneut den Spagat zwischen Regisseur und Hauptdarsteller.

"Die meisten Menschen werden sich an mich als Actionhelden erinnern, das ist okay. Aber eine kleine Gruppe wird sich an mich wegen der Filme erinnern, bei denen ich ein Risiko eingegangen bin. Zumindest hoffe ich das."
Diese Worte stammen aus dem Mund eines Multitalents, das seit mehr als fünf Jahrzehnten im Filmgeschäft tätig ist. Dabei drohte Clint Eastwoods Karriere ein schnelles Ende: Nach dem Abbruch seines Wirtschaftsstudiums war der damals 24-Jährige bei Universal International unter Vertrag und wirkte bei einigen B-Movies mit.
Wegen seines angeblich zu großen Adamsapfels wurde Clint aus dem Kontrakt entlassen, feierte dann aber mit der Western-Serie "Rawhide" von 1959 bis 1965 erste Erfolge.
Den großen Durchbruch auf der Leinwand schaffte Eastwood als Mann ohne Namen in dem Spaghettiwestern "Für eine Handvoll Dollar" unter der Regie von Sergio Leone.
Eastwood verkörperte einen neuen Typ Cowboy mit seinem tief ins Gesicht gezogenen Stetson und dem gestreiften Poncho. "Ich sah mich allerdings selbst nie als Cowboy, weil ich keiner war", stellte der Hollywoodstar einmal fest. "Aber als ich in die entsprechenden Klamotten schlüpfte, schien ich wie einer auszusehen und die Kinobesucher zu überzeugen."
Inzwischen zum internationalen Star geworden, fand Eastwood 1971 sein zweites Alter Ego: Als aufmüpfiger Cop "Dirty Harry" Callahan lehrt er in seiner Geburtsstadt San Francisco Verbrechern mit seinen unorthodoxen Methoden das Fürchten. Noch vier weitere Male ging der Polizist auf Ganovenjagd, zuletzt 1988 mit "Dirty Harry V - Das Todesspiel". Seit Jahren wird über einen sechsten Teil spekuliert.
Während er auf der Leinwand den unkonventionellen Schnüffler gab, wagte Eastwood von 1986 bis 1988 einen Abstecher in die Politik und wurde Bürgermeister von Carmel-By-The-Sea in Kalifornien. Obwohl er auf der Liste der Republikaner antrat, und noch 1972 die Siegerparty des republikanischen Präsidenten Richard Nixon besuchte, ließ er sich nicht von der Politik vereinnahmen. So weigerte er sich 1992, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten George Bush im Wahlkampf zu unterstützen.
Viel lieber widmete sich Clint seiner Leidenschaft fürs Regie führen und kehrte zu seinen Wurzeln ins Filmgeschäft zurück: Er sahnte 1992 für den Western "Erbarmungslos" den Oscar als bester Regisseur ab.
Als alternder Bodyguard des amerikanischen Präsidenten überzeugte Eastwood ein Jahr später in Wolfgang Petersens Blockbuster "In the Line of Fire" während er in "A Perfect World" seinen Schauspielkollegen Kevin Costner in Szene setzte und als U.S. Marshall an seinen Fersen klebte.
Und fortan inszenierte sich der Vegetarier am liebsten selbst. Ob zusammen mit der Seniorenriege Hollywoods - Donald Sutherland, Tommy Lee Jones und James Garner - die als "Space Cowboys" einen Ritt ins All wagen. Oder auch in der Romanverfilmung "Die Brücken am Fluss", in der er eine kurze Romanze mit Hollywooddiva Meryl Streep erleben durfte.
Privat teilt der siebenfache Vater sein Leben seit 1996 in zweiter Ehe mit der ehemaligen Nachrichtensprecherin Diana Ruiz. Zurückziehen will sich Eastwood noch lange nicht und bastelt weiter sehr erfolgreich an seinem filmischen Vermächtnis.
Während Clint im Boxfilm "Million Dollar Baby" auf seine Trainerqualitäten - er arbeitete als Schwimmlehrer bei den amerikanischen Streitkräften - zurückgreifen konnte und Hilary Swank im Ring auf Trab brachte, verzichtete der Schauspieler in "Mystic River" auf eine eigene Rolle. In dem Drama um drei Sandkastenfreunde, die durch ein Kindheitstrauma miteinander verbunden sind, brillierten die Badboys Hollywoods Tim Robbins, Kevin Bacon und Sean Penn.
Auch 2007 wurde Clint Eastwood mit dem Kriegsdrama "Letters from Iwo Jima" wieder für den Oscar in den Kategorien Bester Film und Beste Regie nominiert. Der japanischsprachige Film ist zusammen mit Eastwoods "Flags of our Fathers" ein Novum, zeigen sie doch beide die amerikanische Invasion auf die japanische Insel Iwo Jima im Februar 1945 - einmal aus der Sicht der Amerikaner und einmal aus dem Blickwinkel der Japaner.
Ein Ende der Schaffenszeit des 78-Jährigen ist noch lange nicht in Sicht: "Jeder Film, den ich mache, lehrt mich etwas, und deshalb werde ich weitermachen", versichert Eastwood. Das gilt für seine Schauspielkarriere genauso wie für seine Arbeit als Regisseur, was er derzeit im schnörkellosen Drama "Gran Torino" wieder einmal beweist.
GEBURTSDATUM: 31.05.1930 | GEBURTSORT: USA
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GEBURTSDATUM: 31.05.1930 | GEBURTSORT: USA

Familie

Vater: Clinton Eastwood sr. (Stahlarbeiter)
Mutter: Ruth Eastwood
Schwester: Jean (älter)
verheiratet mit Fernsehreporterin Diana Ruiz
Kinder: Schauspielerin Alison Eastwood, Musiker Kyle Eastwood (Mutter: Maggie Eastwood); Francesca Ruth Eastwood (Mutter: Frances Fisher); Schauspielerin Kimber Eastwood (Mutter: Roxanne Tunis); Kathryn, Scott (Mutter: Jacelyn Reeves); Morgan Eastwood (Mutter: Diana Ruiz)

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Carmel, CA 93921-4366
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