David O. Russell

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David O. Russell

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GEBURTSTAG:
20.08.1958 in New York City, New York

Kurzinfo

Amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Einer der eigenwilligsten Regisseure Hollywoods, dessen erste Spielfilme sich durch absurden Humor auszeichnen, hat David O. Russell mit der Komödie "Flirting With Disaster" die Karriere von Ben Stiller gefördert, mit "Three Kings" (mit George Clooney und Mark Wahlberg) eine der besten Kriegs-Satiren der Filmgeschichte abgeliefert und mit "I Heart Huckabees" eine schräge Komödie der Weltanschauungen inszeniert. ...

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GEBURTSDATUM: 20.08.1958
Amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Einer der eigenwilligsten Regisseure Hollywoods, dessen erste Spielfilme sich durch absurden Humor auszeichnen, hat David O. Russell mit der Komödie "Flirting With Disaster" die Karriere von Ben Stiller gefördert, mit "Three Kings" (mit George Clooney und Mark Wahlberg) eine der besten Kriegs-Satiren der Filmgeschichte abgeliefert und mit "I Heart Huckabees" eine schräge Komödie der Weltanschauungen inszeniert. Höhepunkt seiner Karriere ist die nach einer wahren Geschichte entstandene Boxer- und Familiengeschichte "The Fighter", die 2011 für sieben Oscars, darunter der Regie-Oscar, nominiert war und zwei Oscars für die Besten Nebendarsteller gewann: für Christian Bale als cracksüchtiger Bruder und Trainer des von Mark Wahlberg verkörperten Weltergewicht-Weltmeisters Mickey Ward (Wahlberg) und für Melissa Leo als seine Mutter. In dem von Wahlberg produzierten Drama um den turbulenten Werdegang des Boxers, liegt das Schwergewicht auf kompromisslos authentischer Zeichnung von Arbeiterklasse und Milieu, emotionaler Wucht und tragikomischen Zwischentönen.
David Owen Russell wurde 1958 in New York City geboren, besuchte die Mamaroneck High School und studierte Englisch und Politikwissenschaften am Amherst College in Massachusetts, wo er 1981 seinen Abschluss machte. In der Zeit jobbte er als Kellner im Museum of Modern Art, wo ihm zu Ehren 2002 eine Gala stattfand. Bei seinem Spielfilmdebüt "Spanking the Monkey" (1995), Pubertätsgeschichte mit Jeremy Davies als exzessiver Masturbierer, war er Produzent, Regisseur, Drehbuchautor und Hundetrainer. Im Road-Movie "Flirting With Disaster" (1997) will Ben Stiller vor der Hochzeit mit Patricia Arquett seine leiblichen Eltern finden und verliert auf der komischen Odyssee genau die jüdische Identität, die er suchte.
In "Three Kings" (1999) jagen vier US-Soldaten (Clooney, Wahlberg, Ice Cube und Spike Jonze) gegen Ende des Ersten Golfkriegs 1991, dem von Saddam Hussein gebunkerten Gold der Kuwaitis nach. Im Verlauf des geheimen Kommandounternehmens steigert sich das mit schwarzem Humor und Slapstick durchsetzte Chaos der Story zur Attacke auf amerikanische Außenpolitik, Kritik an der US-Regierung und Entlarvung von Kriegsgebaren als absurdes Theater (wie in "Catch 22" und "M*A*S*H"). In "I Heart Huckabees" (2004) lässt sich ein Umweltaktivist (Jason Schwartzman) von "existenziellen Detektiven" (Dustin Hoffmann und Lily Tomlin) beschatten und erhält Hilfe von einem Feuerwehrmann (Wahlberg).
Russell hat zwei Kurzfilme inszeniert, ist Produzent des kurzen Dokumentarfilms "Soldier's Pay" (2004), der Satire "Anchorman" (2004, mit Will Ferrell als Nachrichtensprecher) und der fünf Episoden umfassenden Comedy-Serie "Outer Space Astronauts" (2009).
Russell wurde für "Spanking the Monkey" mit dem Independent Spirit Award für Drehbuch und Bestes Erstlingswerk ausgezeichnet. "Three Kings" erhielt einen Friedenspreis und den Preis für das Beste Action-Team. 2003 gehörte er zur Jury des Sundance Film Festival.
Von 1992 bis zur Scheidung 2007 war Russell mit Produzentin und Dokumentarfilmerin Janet Grillo verheiratet, mit der er einen Sohn hat.
GEBURTSDATUM: 20.08.1958
Will Smith soll Hauptrolle im Buch Hiob spielen 02.03.2011

Will Smith ist für einen Film namens "Joe" vorgesehen. Das Projekt stammt von den "The Fighter"-Machern und erzählt das Bibelkapitel um Hiob neu.

Schon in "I am Legend" oder "Sieben Leben" bewies Will Smith Talent für Rollen, in denen das Schicksal hart zuschlägt.
Die meisten Hollywoodträume entstehen aus Romanen. Ein Buch aber hat selbst in Hollywood noch keiner ganz geschafft: die Bibel. Hier taugte, neben allerlei mäßig spannenden Weihnachts- und Kreuzigungsverfilmungen, bisher vor allem die Offenbarung des Johannes samt Apokalypse für großes Kino.
Nun hat sich ein kluger Schreiber an eine ganz andere Geschichte gewagt: das Buch Hiob. Will Smith soll die Hauptrolle in der Leinwandadaption spielen, was sich zumindest Drehbuchautor Paul Tamasy ("The Fighter") wünscht. Er versucht den "Men in Black"-Star noch für seinen neuen Film, der "Joe" heißen soll, zu gewinnen. Als Regisseur kommt David O. Russell in Frage, der "The Fighter" drehte und ebenfalls noch überzeugt werden muss.
"'Joe' handelt von einem Mann, der den amerikanischen Traum lebt", erklärt Tamasy. "Er hat das perfekte Haus mit Gartenzaun, tolle Kinder, eine tolle Frau und ein schönes Auto. Doch dann treffen Gott und Teufel aufeinander und wetten, wie sie das alle tausend Jahre tun, um das Schicksal eines Menschen. In einer Woche bekommt dieser Mann schließlich all die schlimmen Dinge aufgehalst, die einem Menschen in einem ganzen Leben widerfahren können. Nun muss sich zeigen, ob er sich wieder aufrappeln kann." Das klingt tragisch, sei aber keine reines Drama: "Es ist eine Dramödie", so Tamasy. "Hart, aber doch mit komischen Momenten."
Im "Original" ist Hiob ein frommer, vermögender Mann, der ein gottesfürchtiges Leben führt. Der Teufel aber vertritt die Ansicht, dass Hiob nur solange ein guter Mensch ist, so lange er in besten Verhältnissen lebt. Also stellt er ihn in Absprache mit dem Herrn auf die Probe und stürzt ihn ins Unglück. Doch Hiob, der nun arm, krank und seiner Kinder beraubt dahinsiecht, besteht die Prüfung. Sein Glaube kann nicht gebrochen werden, wofür ihn Gott am Ende reich belohnt.
Buddelt Scarlett Johansson bald in "Uncharted"? 02.02.2011

"Uncharted" gehört zu den erfolgreichsten Games der letzten Jahre. Nun soll das Abenteuer verfilmt werden - bevorzugt mit Scarlett Johansson.

In einem Interview plauderte David O. Russell, Regisseur von "The Fighter" über den Stand der Dinge seines neuen Projekts: der Verfilmung des PC- und Konsolenkrachers "Uncharted: Drakes Schicksal". Für die Hauptrolle der Reporterin Elena könnte er sich Scarlett Johansson vorstellen.
Mit dem Action-Abenteuer "Uncharted: Drakes Schicksal" für die PS3 landete das amerikanische Entwicklungsstudio Naughty Dog einen Welthit. Fast vier Millionen Mal wanderte das Spiel über die Ladentheke. Der Nachfolger "Uncharted 2: Among Thieves" war sogar noch erfolgreicher und knackte die 4-Millionen-Marke. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood sich des Falles annehmen würde.
Seit geraumer Zeit beschäftigt sich David O. Russell mit dem Thema. Der Regisseur von "The Fighter" schustert gerade ein Drehbuch zusammen, wie er in einem aktuellen Interview verriet: "Kein Frage, das Spiel ist sehr filmreif inszeniert. Das ist es, woran ich momentan sehr hart arbeite und schreibe. Ich bin deswegen ganz aus dem Häuschen. Ich hätte gerne, dass Mark Wahlberg und Bob De Niro mitspielen."
Für die weibliche Hauptrolle der Journalistin Elena in Uncharted: Drakes Schicksal könnte Russell sich Scarlett Johansson sehr gut vorstellen: "Elena habe ich ein bisschen kultiviert. Ich liebe weibliche Charaktere. Je robuster sie sind, desto robuster wird der Film. Amy Adams könnte eine gute Elena abgeben. Ich mag aber auch Scarlett Johansson gerne. Es gibt jede Menge großartiger Darstellerinnen, die meiner Meinung nach passen würden. Hoffentlich können wir alle unter die Lupe nehmen, die wir mit den jeweiligen Rollen in Verbindung gebracht haben."
Scarlett Johansson würde sicherlich in Uncharted: Drakes Schicksal eine überragende Elena an der Seite von Drake abgeben. Ein Starttermin steht zu diesem frühen Zeitpunkt natürlich noch nicht fest. Eines ist aber sicher: Sollte der Film nur annähernd so erfolgreich werden wie das Spiel, kann sich Scarlett im Falle eines Mitwirkens auf jeden Fall auf ein weiteres Schauspiel als grabende Schnüfflerin einstellen.
Oscar-Nominierungen: Duell zwischen Firth in "King's Speech" und Bridges in "True Gri 25.01.2011

Colin Firth sorgt als Stotter-Monarch in "The King's Speech" für 12 Oscar-Chancen, Jeff Bridges im Western "True Grit" für 10. "Black Swan" enttäuscht.

Königlicher Zungen-Akrobat gegen Western-Veteran mit Augenklappe.
Das sind Helden, wie Hollywood sie liebt: Colin Firth glänzt im wundervollen Historienfilm "The King's Speech" als englischer König George VI, der den Thron nie wollte, weil er schlimm stottert, und dann doch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs Britannien auf den Kampf gegen Hitler einschwören soll. Die gefühlvoll inszenierte Antihelden-Geschichte wurde von der Academy of Motions Picture Arts and Sciences für sage und schreibe 12 Oscars nominiert - und ist damit sicher auch der Favorit auf die Auszeichnung als bester Film.
Dahinter folgt der neue Streich der Academy-Lieblinge Joel und Ethan Coen, die zuletzt mit "No Country for Old Men" abgeräumt hatten. Ihr Remake des John Wayne-Klassikers "Der Marshall" unter dem Titel "True Grit" bringt es für die Verleihung am 27. Februar auf insgesamt 10 Nominierungen. Darunter selbstverständlich auch Jeff Bridges, der in die offensichtlich doch nicht unausfüllbaren Fußstapfen von John Wayne tritt.
Trotzdem gilt Colin Firth als Favorit auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller, nicht zuletzt da Bridges erst letztes Jahr den Oscar für "Crazy Heart" gewann. Bestenfalls Außenseiterchancen haben Jesse Eisenberg als Facebook-Gründer in "The Social Network", James Franco als Outdoor-Freak in "127 Hours" und Javier Bardem in "Biutiful", dessen Film auch als Favorit in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film gehandelt wird - ein deutscher Beitrag ist dort diesmal leider nicht nominiert.
Als Gewinner dürfen sich zudem schon jetzt das Facebook-Drama "The Social Network" und Christopher Nolans SciFi-Verwirrspiel "Inception" mit 8 Nominierungen zählen. Das Box-Drama "The Fighter" mit Mark Wahlberg und Christian Bale, beide auch als Darsteller nominiert, bringt es auf 7 Oscar-Chancen, dann folgt mit 6 Nominierungen das Extremsportler-Drama "127 Hours" von "Slumdog Millionär"-Macher Danny Boyle um einen Mann, der sich den eigenen Arm abtrennt.
Erst dann reiht sich der im Vorfeld schwer gehypete Ballett-Thriller "Black Swan" ein, der es überraschend auf lediglich 5 Oscar-Chancen bringt. Trotzdem ist Natalie Portman weiter die unantastbare Favoritin für den Oscar als beste Hauptdarstellerin: Die Mitbewerberinnen Nicole Kidman im Familiendrama "Rabbit Hole", Annette Bening im Patchwork-Familienfilm "The Kids Are All Right", Jennifer Lawrence im Südstaatendrama "Winter's Bone" und Michelle Williams im Liebestagebuch "Blue Valentine" haben nicht annähernd so eindringliche schauspielerische Leistungen zu bieten.
Ebenfalls 5 Nominierungen gab's etwas überraschend für "Toy Story 3", der nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester Film nominiert ist, dazu in den Kategorien Drehbuch, Filmsong und Tonschnitt.
Als beste Filme sind konsequenterweise hauptsächlich die Filme nominiert, die auch insgesamt die meisten Nominierungen erhielten. Neben den erwähnten "The King's Speech", "True Grit", "The Social Network", "Inception" (der allerdings fast nur in "technischen" Kategorien nominiert ist), "The Fighter", "127 Hours", "Der Seeräuber" und "Toy Story 3" sind das außerdem "The Kids Are All Right" (4 Nominierungen) und "Winter's Bone" (ebenfalls 4).
Der Regisseur trägt enorm zum Gelingen oder Scheitern des gesamten Films bei, meint auch dieses Jahr wieder die Academy, und so sind die Macher der multipel nominierten Filme auch hier ganz vorn dabei. Tom Hooper dürfte logischerweise für "The King's Speech" die besten Karten haben, gefolgt von den Coens für "True Grit", die aber möglicherweise schon den ein oder anderen Preis zu viel gewonnen haben. David Fincher für "The Social Network", David O. Russell für "The Fighter" und Darren Aronofsky für "Black Swan" werden wohl das Nachsehen haben.
Klarer Favorit auf den Oscar als bester Nebendarsteller ist eindeutig Geoffrey Rush, der in "The King's Speech" den exzentrischen Sprachtherapeuten von King George spielt. Christian Bale hat als Mark Wahlbergs Boxer-Bruder in "The Fighter" eine Außenseiterchance.
Enger geht's bei den Damen zu: Die junge Hailee Steinfeld gilt als Geheimtipp, sie bittet in "True Grit" Jeff Bridges um Hilfe bei der Suche nach dem Mörder ihres Vaters. Amy Adams spielt in "The Fighter" groß auf, ihre Kollegin Melissa Leo (zuletzt für "Frozen River" nominiert) macht ihr im selben Film direkte Konkurrenz. Auch Helena Bonham Carter könnte als Ehefrau von Colin Firth alias König George in "The King's Speech" gewinnen und von einem möglichen Goldregen in anderen Kategorien profitieren. Für Jackie Weaver aus "Animal Kingdom" gilt dagegen wohl eher die alte Oscar-Platitüde: "Es ist schon eine Ehre, nur nominiert zu sein?"
GEBURTSDATUM: 20.08.1958
Jahr Film
GEBURTSDATUM: 20.08.1958
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